
Prof. Dr. Heiko Christians
Medienkulturgeschichte Modulverantwortlich: BA 4 & 12 | MA 2 & 3
Universität Potsdam, Institut für Künste und Medien
Haus 1, Raum 1.10
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel. 0331 977 4171
heikochristians@t-online.de
http://www.uni-potsdam.de/medienkulturgeschichte/index.html
Sprechstunde
Während der Vorlesungszeit: Di 13 Uhr bis 14 Uhr (ohne Anmeldung).
Portrait
Veranstaltungen
Winter 2026/2027
"Seitenspiel" - Printmagazin der EMW
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.
Dozenten
Termin
tba
Ort
FHP/UP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung. Die Anmeldung für die freie Projektarbeit bzw. Mitarbeit im neuen Redaktionsteam findet zum Wintersemester statt. Die Projektzeit verteilt sich auf das WS und SoSe.
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
Dozent
Termin
Die Veranstaltung findet Do von 12:15 - 13:45 am NP statt
Ort
Neues Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response 2 Seiten
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Anja Breljak, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
tbae
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
die Veranstaltung findet Mo von 16:15 bis 17:45 Uhr am NP statt
Ort
Neues Palais, H.9, R.
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Radikalisierungsmaschinen
Dass Medien und Radikalisierung etwas miteinander zu tun haben, weiß man spätestens, seitdem es 'social media' gibt. Aber ist das auch der Anfang der 'Radikalisierungsmaschinen' (Julia Ebner, 2019)? Das Seminar tastet sich zurück, um diese Frage beantworten zu können. Es stellt am Beispiel Heideggers die Frage, was der Hörsaal für ein Radikalisierungsmedium ist. Die gleiche Frage richtet es an den Nationalkonvent in Paris zur Zeit der Französischen Revolution, wo Reden nicht selten unmittelbar zu Hinrichtungen führten, an die philosophischen Salons, die dieser Revolution vorausgingen, an das Radio, das den Völkermord in Ruanda orchestrierte.
Dozent
Termin
Die Veranstaltung findet Fr von 14:15 - 15:45 am NP statt
Ort
Neues Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Anja Breljak, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
tba
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Testat: Präsentation des Konzeptes einer Forschungsarbeit
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Testat: Präsentation des Konzeptes einer Forschungsarbeit
Dozenten
Termin
Di. 14:00 - 16:00
Ort
UP tba
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2026
Printmagazin "Seitenspiel"
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.
Dozenten
Termin
Termin noch nicht bekannt
Ort
UP / FHP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung. Die Anmeldung für die freie Projektarbeit bzw. Mitarbeit im neuen Redaktionsteam findet zum Wintersemester statt. Die Projektzeit verteilt sich auf das WS und SoSe.
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt als Ringvorlesung umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Ihre Grundlage sind die Artikel des Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs, das auf 3 Bände angelegt ist und vom Studiengang aus konzipiert wurde.
Dozent
Termin
Mo 16:15 - 17:45 Uhr
Ort
NP, 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Leseorte (Bröllin: 'Verortungen')
Wo lesen sie am liebsten - oder überhaupt? Und was? Und wie genau? Mehrfach, überfliegend, mit Pausen? Und beeinflusst der Ort die Art und Wahl ihrer Lektüre? Wenn ja, wie? Darüber ist viel nachgedacht worden. Der empfindsame Mensch las gerne unter einem Baum in der Natur. Der moderne Mensch liest entspannt in der U-Bahn, während er mit Höchstgeschwindigkeit durch ein dunkles Tunnelsystem gejagt wird. Begibt er sich in einen bewussten Gegensatz zu dem, was passiert - oder passt sich sein Lesen dieser hochmobilen Umgebung an? Leseorte bergen so viele Fragen. Sie bieten uns eine Perspektive auf das Lesen, die wir sogar vor Ort ausprobieren können. Wir wechseln ja von drinnen nach draußen, vom Gemeinschaftsraum in die Sitzecke am Ende des Gartens oder Flurs. Was macht ein Ort mit unserem Lesen? Das werden wir hoffentlich herausfinden! Und zwischendurch sprechen wir auch übers Hören. Was macht das Podcasting mit Lesen? Eine deutliche jüngere Frage.
Literatur: Irina Hron et al. (Hg.), Leseszenen. Poetologie - Geschichte - Medialität, Heidelberg (2020); Michael Hagner, Die Lust am Buch, Berlin (2019); Matthias Bickenbach, Bildschirm und Buch. Versuch über die Zukunft des Lesens, Berlin (2023); Christoph Engemann, Die Zukunft des Lesens, Berlin (2025).
Testat: Präsentation
Literatur: Irina Hron et al. (Hg.), Leseszenen. Poetologie - Geschichte - Medialität, Heidelberg (2020); Michael Hagner, Die Lust am Buch, Berlin (2019); Matthias Bickenbach, Bildschirm und Buch. Versuch über die Zukunft des Lesens, Berlin (2023); Christoph Engemann, Die Zukunft des Lesens, Berlin (2025).
Testat: Präsentation
Dozent
Termin
15. - 19. Juni 2026
Ort
Kulturgut Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 8
Module (BA): 4
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Thema der Projektwoche: 'Verortungen'
Medien schaffen bzw. definieren Räume und Orte. Sie werden an Orten und in Umgebungen genutzt, aber sie schaffen auch ihrerseits Umgebungen. Auf dem Kulturgut Bröllin, das ein besonderer Ort ist, wollen wir mit den TeilnehmerInnen verschiedener Seminare und Projekte ausführlich über diese Relation ‚Medium/Ort/Umgebung‘ sprechen und uns produktiv mit ihr auseinandersetzen.
Medien schaffen bzw. definieren Räume und Orte. Sie werden an Orten und in Umgebungen genutzt, aber sie schaffen auch ihrerseits Umgebungen. Auf dem Kulturgut Bröllin, das ein besonderer Ort ist, wollen wir mit den TeilnehmerInnen verschiedener Seminare und Projekte ausführlich über diese Relation ‚Medium/Ort/Umgebung‘ sprechen und uns produktiv mit ihr auseinandersetzen.
René Girards Theorie mimentischer Rivalität und die sozialen Medien
Das Seminar ist als Lektüre-Kurs angelegt. In ausgewählten Essays und Buch-Kapiteln soll das Werk des Literaturwissenschaftlers und Kulturtheoretikers René Girard vorgestellt werden. Sein zentrales Konzept der 'mimetischen Rivalität' steht im Mittelpunkt der Lektüren. Hier und da sollen Texte und AutorInnen hinzugezogen werden, die ähnliche Überlegungen zur 'Mimesis' oder zum 'imitativen Verhalten' angestellt haben. (Z.B. H. Plessner) Girards 'mimetisches Dreieck' ist insofern ein medienbasiertes Konzept, als hier immer zwei AkteurInnen eine/einen Dritte(n) brauchen, einen 'Mediator' oder eine 'Mediatorin', der oder die verkörpert, was rivalisierend begehrt wird. Der Mediator oder die Mediatorin aber können fiktional sein, d.h., sie werden von einem spezifischen Medium in einem spezifischen Format präsentiert und in die soziale Wirklichkeit gespiegelt. Roman oder soziale Netzwerke geraten so in den Blick.
Literatur: R.G., All Desire Is Belonging. Essential Writings, Dublin (2023); R.G., Der Sündenbock (1982), Zürich (1988); R.G., Die verkannte Stimme des Realen. Eine Theorie archaischer und moderner Mythen (2002), München (2005); R.G., Shakespeare. Theater des Neids (1990), München (2011/2022).
Literatur: R.G., All Desire Is Belonging. Essential Writings, Dublin (2023); R.G., Der Sündenbock (1982), Zürich (1988); R.G., Die verkannte Stimme des Realen. Eine Theorie archaischer und moderner Mythen (2002), München (2005); R.G., Shakespeare. Theater des Neids (1990), München (2011/2022).
Dozent
Termin
Das Seminar findet freitags von 14:15 bis 15:45 Uhr statt
Ort
NP, 11.1.22
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Lektürebericht (ca. 3 Seiten)
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2025/2026
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
Dozent
Termin
Die Übung findet donnerstags von 12-14 Uhr am NP statt
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response 2 Seiten
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Die Vorlesung findet montags von 16:15 bis 17:45 am NP statt
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Medienmogule, Tech-Milliadäre und die amerikanische Technokratie-Bewegung. Eine medienwissenschaftliche Spurensuche
Das Seminar versucht die aktuelle politische Weltlage dem Wissen der Medienwissenschaft wenigstens ein bisschen zugänglicher zu machen. Was kann man beobachten, wenn man seine Meinung/ Gesinnung/ Überzeugung etwas weniger in den Vordergrund rückt und auf ‚Wissenschaft‘ setzt – so zweifelhaft und angefochten dieses Konzept von Wissen auch wirken mag im Moment? Fest steht: (Gemeinsame) Empörung stärkt zwar den Gruppenzusammenhalt, ist aber noch keine intellektuelle Leistung. Um eine kognitive Leistung oberhalb bzw. unterhalb von Empörung oder moralischer Selbstgewissheit, immer schon auf der richtigen Seite zu stehen, abrufbar zu machen, muss man sich zunächst verunsichern lassen können. Das geht auch, indem man medienwissenschaftliches Vokabular zwischenschaltet. Mein Angebot wäre es, gemeinsam zu beobachten, wie verschiedene Medienformate und –figuren so hochskaliert werden, dass sie globale Politik (-formate) werden, die sich in ihrer Logik der Vorstellungskraft von NationalbürgerInnen nahezu entziehen. In Martin Heideggers ‚Abendgespräch in einem Kriegsgefangenenlager‘ von 1945 klingt das so: „Das Nationale bleibt auch dort maßgebend, wo sich Nationen auf das Internationale einigen.“ Einerseits gab es im Politischen schon immer Größenunterschiede, andererseits können so neue Konzepte entstehen. Verkleinerung und Vergrößerung bieten Möglichkeiten. Was das Imperium vom Nationalstaat unterscheidet, ist so eine (schon ältere) Frage. Das Imperium ist einfach ein anderes (und wesentlich älteres) Format von (Außen-)Politik als der Nationalstaat oder ein Bund aus Nationalstaaten. Das Agieren Russlands, Chinas und der USA ist unter diesem Gesichtspunkt besser zu beobachten. Zu ihrem Auftreten und ihrer inneren Logik gehören seit einiger Zeit UnternehmerInnen-Figuren (Oligarchen, Tycoone, Tech-Milliadäre, Staatsunternehmer), die ihre Unternehmungen global adressieren. Was ist ein Tycoon, der vom All träumt, gegenüber einem Medienunternehmer, der ein paar Mehrheitsanteile an Firmenkonglomeraten in Deutschland und Italien hält? [Hier eine Liste mit ‚Tycoonen‘ und eine kleine Wortgeschichte: https://de.wikipedia.org/wiki/Tycoon] Filmklassiker wie ‚Aviator‘ oder ‚Citizen Kane‘ haben sie schon längst für spannende küchenpsychologische Porträts (Bio-Pics) entdeckt.
Wie beschreibt man Unternehmer, die globale ‚Ideen‘ haben, die weit über das Geschäftliche hinausreichen? Unternehmer, die sich selbst einer ‚Bewegung‘ zurechnen, der sogenannten ‚Technokratiebewegung‘, über die wir so gut wie nichts wissen. Noch einmal: Ganz offensichtlich reden wir auch über hochskalierte Formate und Figuren. Sie machen gerade vielen Angst. Ein Grund mehr, sie mit kühlem Kopf zu betrachten. Das Beispiel Amerikas ist hierbei das Populärste. Zum Seminar gehört es deshalb, die politischen und technologischen, aber auch geopolitischen Parameter dieses Landes zunächst ein wenig anschaulicher zu machen, sozusagen das Spielbrett beschreiben, auf dem die Akteure dann hoffentlich besser zu verstehen sind. Da ich den Begriff ‚Wissenschaft‘ mit nicht mehr allzu großer Selbstverständlichkeit benutzt habe, will ich eine Definition anbieten, mit der sich arbeiten ließe: „Wissenschaften sind ‚systematische Gewebe von Begründungen‘. Es liegt in ihnen eine ‚Begründung des Wissens und gehörige Verknüpfung und Ordnung in der Folge der Begründungen‘.“ [M. Heidegger]
Erste Literaturhinweise: Karl Schlögel, American Matrix. Besichtigung einer Epoche, München (2023); Thomas P. Hughes, Die Erfindung Amerikas. Der technologische Aufstieg der USA seit 1870, München (1991); Werner Link, Die Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Owen D. Young und das amerikanische Europa-Engagement in den 20er Jahren, in: August Nitschke et al. (Hg.), Jahrhundertwende. Der Aufbruch in die Moderne 1880 – 1930, Reinbek b. Hamburg (1990), Bd.1, S.434 – 461; Stefan Willeke, Die Technokratiebewegung in Nordamerika und Deutschland zwischen den Weltkriegen, Frankfurt/M. (1995); Jill Lepore, Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, München, 6. Aufl. (2021).
Wie beschreibt man Unternehmer, die globale ‚Ideen‘ haben, die weit über das Geschäftliche hinausreichen? Unternehmer, die sich selbst einer ‚Bewegung‘ zurechnen, der sogenannten ‚Technokratiebewegung‘, über die wir so gut wie nichts wissen. Noch einmal: Ganz offensichtlich reden wir auch über hochskalierte Formate und Figuren. Sie machen gerade vielen Angst. Ein Grund mehr, sie mit kühlem Kopf zu betrachten. Das Beispiel Amerikas ist hierbei das Populärste. Zum Seminar gehört es deshalb, die politischen und technologischen, aber auch geopolitischen Parameter dieses Landes zunächst ein wenig anschaulicher zu machen, sozusagen das Spielbrett beschreiben, auf dem die Akteure dann hoffentlich besser zu verstehen sind. Da ich den Begriff ‚Wissenschaft‘ mit nicht mehr allzu großer Selbstverständlichkeit benutzt habe, will ich eine Definition anbieten, mit der sich arbeiten ließe: „Wissenschaften sind ‚systematische Gewebe von Begründungen‘. Es liegt in ihnen eine ‚Begründung des Wissens und gehörige Verknüpfung und Ordnung in der Folge der Begründungen‘.“ [M. Heidegger]
Erste Literaturhinweise: Karl Schlögel, American Matrix. Besichtigung einer Epoche, München (2023); Thomas P. Hughes, Die Erfindung Amerikas. Der technologische Aufstieg der USA seit 1870, München (1991); Werner Link, Die Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Owen D. Young und das amerikanische Europa-Engagement in den 20er Jahren, in: August Nitschke et al. (Hg.), Jahrhundertwende. Der Aufbruch in die Moderne 1880 – 1930, Reinbek b. Hamburg (1990), Bd.1, S.434 – 461; Stefan Willeke, Die Technokratiebewegung in Nordamerika und Deutschland zwischen den Weltkriegen, Frankfurt/M. (1995); Jill Lepore, Diese Wahrheiten. Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, München, 6. Aufl. (2021).
Dozent
Termin
Das Seminar findet mittwochs von 12-14 Uhr am NP statt
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Inhaltsangabe zu einem Titel der angegebenen Literatur im Umfang von 2 Seiten
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Fr., 12:00-13:30 (s.t.)
Ort
FHP D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Printmagazin "Seitenspiel"
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.
Dozenten
Termin
TBA
Ort
TBA
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung. Die Anmeldung für die freie Projektarbeit bzw. Mitarbeit im neuen Redaktionsteam findet zum Wintersemester statt. Die Projektzeit verteilt sich auf das WS und SoSe.
Sommer 2025
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt als Ringvorlesung umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Ihre Grundlage sind die Artikel des Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs, das auf 3 Bände angelegt ist und vom Studiengang aus konzipiert wurde.
Dozent
Termin
Die Vorlesung findet Mo von 16:15 bis 17:45 statt
Ort
Neues Palais H.9, 1. Stock, R. 02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Erlebnis, Ereignis, Event. Zur Aufmerksamkeitsökonomie
Es gibt historische Ereignisse, Medienereignisse, ereignisreiche Zeiten usw. Aber was ist eigentlich ein Ereignis? Um diese Frage beantworten zu können, brauchen wir auf jeden Fall das Wissen der Medienwissenschaft. Diese Wissenschaft beobachtet, wie technisch-mediale Infrastrukturen Ereignisse aufnehmen oder produzieren, ihre Verwertbarkeit und Haltbarkeit bestimmen - und schließlich Erlebnis und Ereignis zu fusionieren scheinen.
Um in die Materie einzusteigen, lesen wir Klassiker wie Georg Francks 'Ökonomie der Aufmerksamkeit', Guy Debords 'Die Gesellschaft des Spektakels' oder Gerhard Schulzes 'Die Erlebnisgesellschaft'. Aber auch aktuelle Essays und Feuilletons, die das Thema behandeln und philosophische Klassiker wie Heideggers Texte über 'Das Ereignis'.
Um in die Materie einzusteigen, lesen wir Klassiker wie Georg Francks 'Ökonomie der Aufmerksamkeit', Guy Debords 'Die Gesellschaft des Spektakels' oder Gerhard Schulzes 'Die Erlebnisgesellschaft'. Aber auch aktuelle Essays und Feuilletons, die das Thema behandeln und philosophische Klassiker wie Heideggers Texte über 'Das Ereignis'.
Dozent
Termin
Die Veranstaltung findet Mi 12:15 bis 13:45 Uhr statt
Ort
Neues Palais H. 8, Raum 064
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading-Resonse 2 S.
Ruhmesblätter. Ruhm - Startum - Prominenz - Celebridität
Das Seminar beschäftigt mit Geschichten vom Ruhm. Wie wird man berühmt und warum? Welche Rolle spielen die Medien dabei und welche Rolle ihre Geschichte? Die Evolution des Ruhms zum Starwesen, zur Prominenz und schließlich zur Celebridität zeigt uns Veränderungen an, deren Ursachen hier besprochen werden sollen. Warum konnten Alexander, Katharina und Friedrich noch für Jahrhunderte 'die Großen' werden, und warum reicht es heute nur für die vielzitierten '3 Minuten Ruhm' (auf Insta)? Dazwischen liegt die Entstehung des Starsystems mit dem Pianisten Franz Liszt und berühmten Opernsängerinnen, die dank der Eisenbahn europaweit auftreten konnten. Hierzu möchte ich mit ihnen berühmte und weniger berühmte Texte lesen: ein Interview zum Thema von Dolf Sternberger mit Günther Anders, Karl Otto Hondrichs Klassiker über den 'Skandal', aber auch Petra Löffler über 'Verteilte Aufmerksamkeit'und Antoine Lilti zur 'Politik der Berühmtheit'.
Dozent
Termin
Das Seminar findet Fr von 14:00 bis 15:25 statt
Ort
Neues Palais H.9, 2. Stock, Raum 04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2024/2025
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Fr. 12:00-13.30 (s.t.)
Ort
FHP D 011 (Hörsaal)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Schreibwerkstatt: Theaterkritik
Wir gehen gemeinsam ins Theater. Wir schreiben Kritiken, wir lesen Kritiken, wir lernen etwas über ihre Geschichte. Es gibt kleine Aufgaben und kleine Feedbacks rund ums Thema Theaterkritiken (schreiben).
Dozenten
Termin
Do 14-16 Uhr
Ort
NP 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Schreibübung (Umfang ca. 3 Seiten)
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
Dozent
Termin
Die Übung findet Do von 18-20 Uhr am NP statt
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Protokoll (1-2 Seiten)
Populismus, Extremismus, Radikalismus - plus Medien. Eine Verhältnisbestimmung
Anhand ausgewählter Fälle versuchen wir die Begriffe zu klären. Dabei ist das Leitkriterium, wie sich diese Phänomene zu medialen Umgebungen und Verhältnissen in Beziehung setzen lassen. Anhand verschiedener Kampagnen und Ereignisse wird immer wieder gefragt: Welche Rolle spielen Medien bei der Be- und Verarbeitung der Geschehnisse und bei der Sozialisation und Rekrutierung der AkteurInnen. Interessant ist vor allem auch, wie diese Gesichtspunkte des Medialen von schon vorhandenen Theorien zum Thema berücksichtigt werden (oder eben nicht).
Dozent
Termin
Das Seminar findet Freitag 14:30 bis 16 Uhr am NP statt
Ort
NP 9.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (2 Seiten)
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Dr. Susanne Müller, M.A. Vanessa Oberin, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Attentate. Eine Mediengeschichte von Lincoln bis Trump
Attentate und ihr Verhältnis zu den Medien sind das Thema dieses Seminars. Es gibt offenbar eine enge Verbindung zwischen den Anlässen und Effekten politischer Attentate und 'den Medien'. Das Verhalten von Opfern und TäterInnen ist kaum unabhängig von der Kommentierung und (ikonischen) Verarbeitung solcher Taten durch die Medien zu betrachten. Verschwörungstheorien beispielsweise, die ein Produkt der Medien sind, spielen schon im Vorfeld der Taten eine große Rolle, aber erst recht bei ihrer Aufarbeitung. Filmindustrien wie Literaturproduktion kreisen immer wieder um politische Morde und Attentate zwischen Lincoln, Kennedy, 9/11 und Trump. Ich möchte diesen Zusammenhängen anhand ausgewählter Fälle und ausgewählter medienwissenschaftlicher Literatur nachgehen.
Dozent
Termin
Das Seminar findet Mi 12:15 bis 13:45 am NP statt
Ort
NP 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 Min)
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Die Vorlesung findet Mo 16:15 bis 17:45 am NP statt
Ort
NP 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Testat: Klausur (120 Min)
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Dr. Susanne Müller, M.A. Vanessa Oberin, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
UP tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Imagination. Fantasie. Zur Mediengeschichte eines Vermögens
Dozent
Termin
Das Seminar findet Do von 16:15 bis 17:45 statt
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2024
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2023/2024
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin
Nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Schreibwerkstatt: Rezension
"Alles super - gern wieder - 5 Sterne!"
In diesem Seminar wollen wir uns mit den allgegenwärtigen Rezensionen beschäftigen: Von Film-, Buch- oder auch Spielrezensionen über Rezensionen von Alltagsgegenständen. Dabei schauen wir uns den Unterschied zwischen 'raten' und 'ranken' an, untersuchen die Authentizität von Rezensionen im Netz, lesen über die Geschichte vom Kritiker:innentum und werden vor allem auch selbst aktiv, indem wir immer wieder verschiedene Medien und Dinge rezensieren.
In diesem Seminar wollen wir uns mit den allgegenwärtigen Rezensionen beschäftigen: Von Film-, Buch- oder auch Spielrezensionen über Rezensionen von Alltagsgegenständen. Dabei schauen wir uns den Unterschied zwischen 'raten' und 'ranken' an, untersuchen die Authentizität von Rezensionen im Netz, lesen über die Geschichte vom Kritiker:innentum und werden vor allem auch selbst aktiv, indem wir immer wieder verschiedene Medien und Dinge rezensieren.
Dozenten
Termin
Mo 12-14
Ort
Neues Palais, 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Schreibübung (Umfang ca. 3 Seiten)
Radikalisierungsmaschinen
Dass Medien und Radikalisierung etwas miteiannder zu tun haben, weiß man spätestens, seitdem es social media gibt. Aber ist das auch der Anfang der 'Radikalisierungsmaschinen' (Julia Ebner, 2019)? Das Seminar tastet sich zurück, um diese Frage beantworten zu können. Es stellt am Beispiel Heideggers die Frage, was der Hörsaal für ein Radikalisierungsmedium ist. Die gleiche Frage richtet es an den Nationalkonvent in Paris zur Zeit der Französischen Revolution, wo Reden nicht selten unmittelbar zu Hinrichtungen führten, an die philosophischen Salons, die dieser Revolution vorausgingen, an das Radio, das den Völkermord in Ruanda orchestrierte.
Dozent
Termin
Mi 12-14
Ort
Neues Palais, 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht aus einem Lektüre-Feedback im Umfang von einer Seite.
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Mo 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais, 9.1.114
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in einer 4 seitigen Essay-Aufgabe, deren Fragestellung sich auf eine Vorlesung eigener Wahl aus dem Gesamt der Vorlesungen bezieht.
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
Dozent
Termin
Do 12-14 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 12, Raum 1.11
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Erörterung (ca. 1-2 Seiten)
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Fr. 12-14 Uhr
Ort
FHP, Haus D, Raum 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Sommer 2023
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt als Ringvorlesung umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Ihre Grundlage sind die Artikel des Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs, das auf 3 Bände angelegt ist und vom Studiengang aus konzipiert wurde.
Dozent
Termin
Mo 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais, 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Geschichten erzählen Story Telling
Das Seminar geht dem Verdacht nach, dass wir uns Geschichten besser merken als Informationen. Von hier aus versuchen wir, uns die Vorzüge des geschichtenförmigen Kommunizierens begreiflich zu machen. Was macht Geschichten aus? Welchen Stellenwert hat die Geschichte/ Story bei der Identitätserstellung oder -suche: meine Geschichte. Wann ändere ich meine Geschichte/ passe sie an? Was erzählen wir/ hören wir bevorzugt 'geschichtenförmig' und warum? Gelesen werden Texte, die von den Geschichten handeln. Es gibt eine Geschichten-Philosophie von Wilhelm Schapp, die wir uns genau anschauen. Es gibt 'erzählende Affen', 'narrative Ökonomien' und 'Poesie des Alltags' oder 'Die Kraft des Erzählens für Unternehmen'. All das werden wir uns anschauen.
Dozent
Termin
Montags 12:15 - 13:45
Ort
Neues Palais, 9.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht aus einem 1-2 Seiten langen Sitzungsprotokoll.
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens B
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Über theoretische Lektüren und praktische Übungen nähern wir uns den wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozenten
Termin
Mittwoch, 12-14 Uhr c.t.
Ort
NP 8.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat:
schriftliche Einreichung eines Prüfungsthemas für die Modulabschlussprüfung im Modul 1
(Titel + Abstract, max. 1/2 Seite)
schriftliche Einreichung eines Prüfungsthemas für die Modulabschlussprüfung im Modul 1
(Titel + Abstract, max. 1/2 Seite)
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens A
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Über theoretische Lektüren und praktische Übungen nähern wir uns den wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozenten
Termin
Mittwoch, 12-14 Uhr c.t.
Ort
NP 8.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat:
schriftliche Einreichung eines Prüfungsthemas für die Modulabschlussprüfung im Modul 1
(Titel + Abstract, max. 1/2 Seite)
Deadline: 19.7.
schriftliche Einreichung eines Prüfungsthemas für die Modulabschlussprüfung im Modul 1
(Titel + Abstract, max. 1/2 Seite)
Deadline: 19.7.
Reportage: Schreibwerkstatt
Unter dem Oberthema „Alltag“ wollen wir uns lesend und schreibend dem Genre Textreportage nähern. Wir werden historische, ästhetische und praktische Fragen und Aspekte rund um die Reportage beleuchten. Natürlich lesen wir aktuelle und historische Beispiele (von Marie-Luise Scherer über Egon Erwin Kisch bis hin zu Claas Relotius), machen uns aber auch selbst ans Werk!
Dozenten
Termin
Do 14-16 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Schreibübung (Umfang ca. 3 Seiten)
Projekt Europa
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin (+ zwei Vorbereitungstermine)
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar (Kulturökonomie M3)
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet im Rahmen der Projektwoche in Bröllin statt. Es ist in Modul 3 als Seminar für 'Kulturökonomie' anzurechnen.
Testat: Sitzungsprotokoll 1-2 Seiten
Die Teilnehmenden werden das Thema "Europa" in Teams von 1-3 Personen medial inszenieren (z.B. Video, Podcast, Ausstellungskonzept, Broschüre). Die abschließende Präsentation der Ergebnisse findet in Bröllin statt. Bei einem Vorbereitungstermin werden wir die Einzelheiten der Veranstaltung, das konkrete Vorgehen sowie die Zusammensetzung der Teams näher besprechen. Den Termin hierfür werden wir zu Beginn des Semesters bekannt geben.
Testat: Sitzungsprotokoll 1-2 Seiten
Die Teilnehmenden werden das Thema "Europa" in Teams von 1-3 Personen medial inszenieren (z.B. Video, Podcast, Ausstellungskonzept, Broschüre). Die abschließende Präsentation der Ergebnisse findet in Bröllin statt. Bei einem Vorbereitungstermin werden wir die Einzelheiten der Veranstaltung, das konkrete Vorgehen sowie die Zusammensetzung der Teams näher besprechen. Den Termin hierfür werden wir zu Beginn des Semesters bekannt geben.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2022/2023
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels oder schriftliche Beantwortung einer Frage zu einem bereitgestellten Text auf 2 Seiten. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels oder schriftliche Beantwortung einer Frage zu einem bereitgestellten Text auf 2 Seiten. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
Dozent
Termin
Das Seminar findet Do von 12:15 - 13:45 statt.
Ort
NP 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von den hauptamtlich Lehrenden vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen
Termin
Fr. 12-14 Uhr (Beginn: 28.10.2022)
Ort
FHP, Haus D, Raum 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
BA - Kolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Mi 12:00 - 14:00
Ort
Uni Potsdam 22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
K
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
Bachelor
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im WiSe 2022/23 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Crap Industries. Oder wie der Luxus "unten" ankommt. Exemplarische Kapitel aus der Geschichte des Konsums
Das Seminar ist der 2. Teil eines vierstündigen Seminars. Der 1. Teil findet von 16 - 18 Uhr statt. Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des Luxus. Dies ist grundsätzlich ein Kapitel aus der Geschichte des Konsums. Hier wird jedoch ein Schwerpunkt gebildet: die Möglichkeit der Verschwendung und ihre Voraussetzungen bzw. ihre Demokratisierung. In ganz verschiedenen Epochen werden bis zur Gegenwart Zäsuren in dieser Geschichte immer zugleich textuell und filmisch rekonstruiert. (Ab) Wann und warum kaufen Menschen Überflüssiges/ Kram/ Gadgets etc. (nur um es eine Weile zu haben)? Was passiert mit den Dingen, wenn man sie gehabt hat und irgendwie satt ist? Es gibt Dokumentarisches, Fernsehformate und Spielfilme zu sehen. Wir machen Interviews mit den Machern, wir sammeln selbst Beispiele, wir lesen gute Texte zu all dem! Wir gehen ins Museum.
Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Dozent
Termin
Di 18-20 Uhr
Ort
NP 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in BEIDE Seminare ein (16-18 Uhr mit Kai Knörr, 18-20 mit Heiko Christians); Teilnahme ist nur in Verbindung mit dem zweiten Seminar möglich !!!
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Die Vorlesung findet Mo 16:15 - 17:45 statt.
Ort
NP 1.09.1.14
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in einer 4 seitigen Essay-Aufgabe, deren Fragestellung sich auf eine Vorlesung eigener Wahl aus dem Gesamt der Vorlesungen bezieht.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Crap Industries. Oder wie der Luxus "unten" ankommt. Exemplarische Kapitel aus der Geschichte des Konsums (Teil 1/2)
Das Seminar ist der 1. Teil eines vierstündigen Seminars. Der 2. Teil findet von 18 - 20 Uhr statt. Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des Luxus. Dies ist grundsätzlich ein Kapitel aus der Geschichte des Konsums. Hier wird jedoch ein Schwerpunkt gebildet: die Möglichkeit der Verschwendung und ihre Voraussetzungen bzw. ihre Demokratisierung. In ganz verschiedenen Epochen werden bis zur Gegenwart Zäsuren in dieser Geschichte immer zugleich textuell und filmisch rekonstruiert. (Ab) Wann und warum kaufen Menschen Überflüssiges/ Kram/ Gadgets etc. (nur um es eine Weile zu haben)? Was passiert mit den Dingen, wenn man sie gehabt hat und irgendwie satt ist? Es gibt Dokumentarisches, Fernsehformate und Spielfilme zu sehen. Wir machen Interviews mit den Machern, wir sammeln selbst Beispiele, wir lesen gute Texte zu all dem! Wir gehen ins Museum.
Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Dozenten
Termin
Dienstags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in BEIDE Seminare ein (16-18 Uhr mit Kai Knörr, 18-20 mit Heiko Christians); Teilnahme ist nur in Verbindung mit dem zweiten Seminar möglich !!!
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Sommer 2022
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt als Ringvorlesung umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Ihre Grundlage sind die Artikel des Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs, das auf 3 Bände angelegt ist (2 erschienen) und vom Studiengang aus konzipiert wurde.
Dozent
Termin
Mo, 16-18 Uhr
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung wird online durchgeführt.
Buchedition Hugo Fischer "Das englische Theater" (1940-44)
Es handelt sich hier um ein Editionsprojekt. Eine im englischen Exil, zwischen 1940 und 1944, entstandene theatergeschichtliche Studie des Philosophen und Kultursoziologen Hugo Fischer ist in den letzten 2 Jahren sukzessive und auf meine Anregung ins Deutsche übersetzt worden. Jetzt liegt ein Textkonvolut aus den 2 existierenden Varianten des Projekts vor. Es geht darum, die Übersetzung zu prüfen, einen Anmerkungsapparat zu erarbeiten und Entscheidungen über die graphische Repräsentation und Gestaltung zu treffen. Am Ende wird das Buch in einem renommierten Verlag erscheinen. Dafür brauche ich begeisterungsfähige MitstreiterInnen, die idealerweise sich mit einem der genannten Aspekte schon auskennen. Aber das ist nicht zwingend. Zwingend sind nur Geduld und Akribie bei den erforderlichen Recherche- und Gestaltungsschritten. Ein Anmerkungsapparat bei einem kulturhistorischen Buch speist sich nicht - oder nur ausnahmsweise - aus Wikipedia. Es ist notwendig, das 350 Seiten starke Skript näher kennenzulernen, da alle Entscheidungen über sein Erscheinen auch inhaltlich motiviert sein sollten.
Dozent
Termin
Mo 12-16
Ort
NP 11.1.25
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Arbeitsgruppenbericht und konkrete Ergebnisse.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Nur ein Film: 'Scaramouche' - Stoffgeschichten
In der Reihe 'Nur ein Film' möchte ich wiederum zeigen und erfahren, wie man mit einem einzelnen Film intensiv arbeiten kann. 'Scaramouche' ist auf den ersten Blick ein typischer TechniColor-Blockbuster des 1950er Jahre Hollywood-Kinos mit 'Stars' (Stewart Granger, Janet Leigh, Mel Ferrer). Er gehört dem Subgenre 'Mantel-und-Degen-Film' des Abenteuergenres an. Das wäre geklärt. Trivia ... Auf den zweiten Blick zeigen sich seltsame Facetten: Der Film spielt in der heißen Phase der Französischen Revolution, häufig im Nationalkonvent, wie auf einer Bühne. Er bedient sich aber auch ausgiebig bei der Commedia dell'arte. Scaramouche selbst ist Scaramuccia. 'Er ist ein ziemlich aggressives Großmaul, ein meist glückloser Verführer, der am Ende der Aufführung oft von Arlecchino verprügelt wird. Seine Kleidung ist schwarz, seine Maske weiß. Pulcinella ist das Gegenteil von Scaramuccio, er trägt weite weiße Kleidung und eine schwarze Maske, die aussieht wie ein Vogelschnabel. Pulcinella kann Herr sein oder Diener, gut oder böse, ein zwiespältiger Charakter.' So könnte man auch diesen Film charakterisieren.
Das Seminar will die Figurenkonstellation, die hinter den Figuren liegt, untersuchen. Aber auch die sogenannte 'Stoffgeschichte' und die Kategorie des 'Stoffs' selbst genauer anschauen. Dann soll gefragt werden, ob der jüngere Film-Genre-Begriff hier weiterhilft, oder ob die älteren Kategorien von Tragödie und Komödie besser geeignet sind. Es stellt sich die Frage, wie smart ein platter Film sein kann. Filme, gegen ihre anscheinenden Intentionen gelesen, offenbaren ungeahntes Potential. Ein Kunstwerk hat nicht nur eine AutorIn oder HervorbringerIn, sondern ist immer auch Kreuzungspunkt von Diskursen und Techniken. Wenn ein Medium immer ein anderes Medium zum Inhalt hat, wie McLuhan meint, dann steckt hier im industrialisierten Kinofilm der Großstadtmassen das handwerkliche Theater des Volkes.
Es sollen die Geschlechterstereotype konkurrierender Männer- und Frauengestalten untersucht werden, aber auch das Frankreich-Bild Hollywoods. Der berühmteste Nachfolger der Commedia war schließlich Moliere. Es soll nach der Funktion der Artistik und Gewalt im Film gefragt werden, nach dem Typus SchauspielerIn der hier deswegen gefragt ist. Schauspiel ist Handwerk, Athletik und Kunst zugleich. Zur Ausbildung von SchauspielerInnen gehörte bis vor kurzem das Fechten und Reiten. Dieser Film gilt mit seinen Fechtszenen als größtes Meisterwerk des Genres. Alles endet in einem riesigen Theater - wie im richtigen Leben. Kommen Sie herein!
Das Seminar will die Figurenkonstellation, die hinter den Figuren liegt, untersuchen. Aber auch die sogenannte 'Stoffgeschichte' und die Kategorie des 'Stoffs' selbst genauer anschauen. Dann soll gefragt werden, ob der jüngere Film-Genre-Begriff hier weiterhilft, oder ob die älteren Kategorien von Tragödie und Komödie besser geeignet sind. Es stellt sich die Frage, wie smart ein platter Film sein kann. Filme, gegen ihre anscheinenden Intentionen gelesen, offenbaren ungeahntes Potential. Ein Kunstwerk hat nicht nur eine AutorIn oder HervorbringerIn, sondern ist immer auch Kreuzungspunkt von Diskursen und Techniken. Wenn ein Medium immer ein anderes Medium zum Inhalt hat, wie McLuhan meint, dann steckt hier im industrialisierten Kinofilm der Großstadtmassen das handwerkliche Theater des Volkes.
Es sollen die Geschlechterstereotype konkurrierender Männer- und Frauengestalten untersucht werden, aber auch das Frankreich-Bild Hollywoods. Der berühmteste Nachfolger der Commedia war schließlich Moliere. Es soll nach der Funktion der Artistik und Gewalt im Film gefragt werden, nach dem Typus SchauspielerIn der hier deswegen gefragt ist. Schauspiel ist Handwerk, Athletik und Kunst zugleich. Zur Ausbildung von SchauspielerInnen gehörte bis vor kurzem das Fechten und Reiten. Dieser Film gilt mit seinen Fechtszenen als größtes Meisterwerk des Genres. Alles endet in einem riesigen Theater - wie im richtigen Leben. Kommen Sie herein!
Dozent
Termin
Dienstag 16:15 - 17:45 Uhr
Ort
Neues Palais, 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Ich werde zu den verschiedenen Bereichen Arbeitsgruppen zusammenstellen und hoffe, dass wir alles in Präsenz erarbeiten können.
Testat: Exposé für eine Hausarbeit
Technischer Tipp: Stellen Sie beim Schauen des Films von 1923 "Deinterlace: an" (im VLC-Player unter Video-Deinterlace) ein - dann verschwinden die unschönen Schlieren.
Testat: Exposé für eine Hausarbeit
Technischer Tipp: Stellen Sie beim Schauen des Films von 1923 "Deinterlace: an" (im VLC-Player unter Video-Deinterlace) ein - dann verschwinden die unschönen Schlieren.
Winter 2021/2022
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von den hauptamtlich Lehrenden vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling
Termin
Fr. 12-14 Uhr
Ort
FHP, D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Die Vorlesung mit Diskussionsanteilen wird als Präsenzveranstaltung im Hörsaal 011 (Haus D) auf dem FH-Campus stattfinden. Die aktuellen Regeln zum Umgang mit der Pandemie (Abstandsgebot, 3G-Regel etc.) gemäß der Corona-Umgangsverordnung sind hier einzusehen:
https://www.fh-potsdam.de/corona-info/
Die Vorlesung mit Diskussionsanteilen wird als Präsenzveranstaltung im Hörsaal 011 (Haus D) auf dem FH-Campus stattfinden. Die aktuellen Regeln zum Umgang mit der Pandemie (Abstandsgebot, 3G-Regel etc.) gemäß der Corona-Umgangsverordnung sind hier einzusehen:
https://www.fh-potsdam.de/corona-info/
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Mo 16 - 18 Uhr
Ort
Online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Vorlesung findet online und asynchron statt. Ich stelle Ihnen die Vorlesungen vor dem Wochenende paketweise als Podcasts zur Verfügung. Sie werden in der Übung besprochen. TESTAT: schriftliche Erörterung, als digitales Dokument abzugeben/ zu übersenden in der letzten Semesterwoche
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach individueller Absprache
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach individueller Absprache
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels oder schriftliche Beantwortung einer Frage zu einem bereitgestellten Text. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels oder schriftliche Beantwortung einer Frage zu einem bereitgestellten Text. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
Dozent
Termin
Do 12-14 Uhr
Ort
Online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Prof. Dr. Heiko Christians lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: WS 21 22 Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte Do 12:15 - 13:45 Uhr
Uhrzeit: Dies ist ein regelmäßig stattfindendes Meeting Jederzeit treffen
Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/66226022250
Meeting-ID: 662 2602 2250
Kenncode: 03651061
Schnelleinwahl mobil
+496950502596,,66226022250#,,,,*03651061# Deutschland
+496971049922,,66226022250#,,,,*03651061# Deutschland
Einwahl nach aktuellem Standort
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
Meeting-ID: 662 2602 2250
Kenncode: 03651061
Ortseinwahl suchen: https://uni-potsdam.zoom.us/u/cdcFwyHyM5
Über SIP beitreten
66226022250@fr.zmeu.us
Über H.323 beitreten
213.19.144.110 (Amsterdam
Niederlande)
213.244.140.110 (Deutschland)
Kenncode: 03651061
Meeting-ID: 662 2602 2250
Das Seminar findet im Online-Format statt.
Thema: WS 21 22 Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte Do 12:15 - 13:45 Uhr
Uhrzeit: Dies ist ein regelmäßig stattfindendes Meeting Jederzeit treffen
Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/66226022250
Meeting-ID: 662 2602 2250
Kenncode: 03651061
Schnelleinwahl mobil
+496950502596,,66226022250#,,,,*03651061# Deutschland
+496971049922,,66226022250#,,,,*03651061# Deutschland
Einwahl nach aktuellem Standort
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
Meeting-ID: 662 2602 2250
Kenncode: 03651061
Ortseinwahl suchen: https://uni-potsdam.zoom.us/u/cdcFwyHyM5
Über SIP beitreten
66226022250@fr.zmeu.us
Über H.323 beitreten
213.19.144.110 (Amsterdam
Niederlande)
213.244.140.110 (Deutschland)
Kenncode: 03651061
Meeting-ID: 662 2602 2250
Das Seminar findet im Online-Format statt.
industria - industry - Industriegesellschaft 1.0
Eines der Schlüsselwörter der Gegenwart ist 'Industrie 4.0'. Damit ist ein sich scheinbar unaufhaltsam global ausdehnender Zusammenhang von digital-automatisierten Produktionsverhältnissen gemeint. KI-gesteuerte Massenproduktion von Gütern. Eine andere Beschreibung nennt die Verhältnisse, d. h. unsere westlichen Verhältnisse, 'post-industriell'. Aber was war dann 'industriell' oder 'Industrie 1.0'? Wird hier etwas allgemein vorausgesetzt, was gar nicht so klar ist? Das Seminar will hier für Klarheit sorgen. Wann beginnt die 'Industrialisierung'? Wann wird aus 'Fleiß', 'Begabung' (lat. 'industria') eine sich global ausdehnende Gesellschaftsform? Welcher soziale Typus ist Träger dieser Form? Warum wird 'Fleiß' ein Wert an sich für eine neue bürgerliche Elite, wenn die alten, adeligen Eliten gerade stolz darauf waren, nicht 'arbeiten' zu müssen? Wie sieht dabei das Zusammenspiel von technischen Innovationen, Zeitregimen und (bürgerlichen?) Werte-Komplexen aus, das irgendwann die 'Industriegesellschaft' hervorbringt? Ich möchte die zentralen Faktoren und Voraussetzungen 'industrieller' Verhältnisse versammeln, ihr Zusammenspiel skizzieren und ihre Herkunft klären. Dazu verwende ich Klassiker der Technikgeschichte und Industriesoziologie, aber auch der Technikkritik und Kritik der industriellen Gesellschaft.
Vorläufige Literatur-/Lektüreliste:
- Niall Ferguson, Türme und Plätze. Netzwerke, Hierarchien und der Kampf um die globale Macht, Berlin (2018)
- Hans Freyer, Schwelle der Zeiten. Beiträge zur Soziologie der Kultur, Stuttgart (1965)
- Simone Weil, Fabriktagebuch und andere Schriften zum Industriesystem (1951), Berlin (2019)
- Arnold Gehlen, Die beschleunigte Welt. Leitmotive der Industriekultur (1963)
- Peter Sloterdijk, Du musst dein Leben ändern. Über Anthropotechnik, Frankfurt (2009)
- Max Weber, Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus (1905)
- Lewis Mumford, Technics and Civilization, New York (1934)
- Franco Moretti, Der Bourgeois. Eine Schlüsselfigur der Moderne, Berlin (2014)
Vorläufige Literatur-/Lektüreliste:
- Niall Ferguson, Türme und Plätze. Netzwerke, Hierarchien und der Kampf um die globale Macht, Berlin (2018)
- Hans Freyer, Schwelle der Zeiten. Beiträge zur Soziologie der Kultur, Stuttgart (1965)
- Simone Weil, Fabriktagebuch und andere Schriften zum Industriesystem (1951), Berlin (2019)
- Arnold Gehlen, Die beschleunigte Welt. Leitmotive der Industriekultur (1963)
- Peter Sloterdijk, Du musst dein Leben ändern. Über Anthropotechnik, Frankfurt (2009)
- Max Weber, Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus (1905)
- Lewis Mumford, Technics and Civilization, New York (1934)
- Franco Moretti, Der Bourgeois. Eine Schlüsselfigur der Moderne, Berlin (2014)
Dozent
Termin
Das Seminar findet montags von 14 - 16 Uhr statt
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet wöchentlich und primär online statt. einzelne Arbeitstreffen von Untergruppen unter Anwesenden sind möglich und wünschenswert.
Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/66812288211
Meeting-ID: 668 1228 8211
Kenncode: 64274743
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‚Über die Bewegung‘ oder Kann es eine radikale, anti-bürgerliche Philosophie geben?
‚Über die Bewegung‘ oder Kann es eine radikale, anti-bürgerliche Philosophie geben? (1)
Der Futurismus, Heideggers ‚Was ist Metaphysik?‘ (1929) und seine Kolloquien über Ernst Jüngers ‚Arbeiter‘ (1932) ab dem WS 1939/40.
Das Seminar will versuchen, einen neuen Blick auf das Phänomen der ‚Radikalität‘ zu werfen. Was ist ein ‚radikaler Denker‘? Ein Denker des ‚Radikalen‘? Wo/ bei wem/ bei welchem Fach liegt die Kompetenz, ‚Radikalität‘ zu denken, zu bestimmen, zu begreifen? Bei der Philosophie? Bei der Soziologie? Bei der Medienwissenschaft? Hat Radikalität z. B. mehr mit der Substanz der Gedanken, mit dem Milieu der TrägerInnen oder sogar eher mit der Geschwindigkeit der Verbreitung zu tun? Mehr mit dem Argument oder mehr mit der ‚Geste des Denkens oder Publizierens‘?
Was ist Philosophie und was hat sie mit (Medien-) Technik zu tun – wenn sich Philosophie dem Kern des Menschlichen, der Sprache/ dem Sprechen-Können (G. Agamben) widmet? Welche Rolle spielen dann jeweils die technischen Bedingungen von Kommunikation, von Verständigung, Übertragung, Verbreitung für die Philosophie (das Philosophieren)? [Ich meine folgende Aspekte: Tonlage/ Form/ Stil des Sprechens: ernst/ monologisch/ vielstimmig/ spontan/ reflektiert/ dialogisch/ symmetrisch/ asymmetrisch usw.]
Findet Philosophie/ Philosophieren unter den jeweiligen technischen Bedingungen der Kommunikation relativ unabhängig (z. B. als ‚Denken‘) statt oder muss sie, um Philosophie sein zu können, diese Bedingungen (z. B. als ‚Schreiben‘, als ‚Buch-Wissenschaft‘ usw.) bei all ihren Fragen und Antworten mitbedenken und unbewusst oder bewusst auch mitpraktizieren? Ist Philosophieren eine Tätigkeit, die einen spezifischen Kontext – z. B. das Fach Philosophie und die Universität oder Akademie oder Schule – braucht? Ist Philosophie einem anderen ein-, unter- oder vorgeordnet? Ist Philosophie ein allgemeines oder ein ‚technisch‘ bzw. ‚disziplinär‘ bedingtes Sprechen/ Schreiben/ Fragen/ Denken?
Ist Philosophie an ein bestimmtes Verständnis von (politischer) Freiheit gebunden? Ist Philosophie notwendig bürgerliche Philosophie? Platon und Aristoteles, die Gründer, sprechen immerhin als bewusste Voll-Bürger einer Polis, haben Bürgerrechte, sprechen nur über und zu ‚Bürgern‘! (BürgerInnen gab es in der Antike nicht.)
Martin Heidegger, ein verbeamteter Professor, ‚entbürgerlicht‘ die Philosophie, gibt ihr einen neuen Grund in einer Anfänglichkeit, die den Anfang der Philosophie bei den Griechen, wie er ihn versteht, wiederholen soll und den Bedingungen einer von ihm behaupteten ‚deutschen Revolution‘ anpassen soll, wie (nur) er sie versteht/ verstehen kann und will.
Das Nicht- oder Unbürgerliche, das die revolutionäre radikale faschistische Philosophie kennzeichnet, ist möglicherweise vor allem der Vorzug der Bewegung vor dem Zustand. Das hat viel mit Technik und Medien zu tun. Was ist dann ‚faschistische Philosophie‘? Welche veränderten Prämissen gegenüber Philosophie in einem allgemeineren Ver-ständnis könnte ‚faschistische Philosophie‘ machen? Ist faschistische Philosophie notwendig ‚radikale‘ [radix (lat.) = Wurzel] Philosophie – und wenn ja, in welchem Sinne? Im Sinne einer Konstruktion absoluter Feindschaft zu etwas?
Oder ist Philosophie ohnehin immer radikal, weil sie gründlich – bis zum letzten Grund - begründen muss? Ist radikale, faschistische Philosophie dann ein Widerspruch, eine Tautologie, ‚ein weißer Schimmel‘? Was sind, wenn es faschistische Philosophie gibt, ihre bevorzugten Themen (im Unterschied?) zu einer allgemeineren philosophischen Tradition und Methode?
Ist faschistische Philosophie einfach nur ein Sprechen, das den gewalttätigen, engen, gleichgeschalteten Bedingungen eines faschistischen Regimes stilistisch-sprachlich-denkerisch zu folgen versucht? Oder bewirkt die besondere Nähe dieser Philosophie zum ‚Apparat der Macht‘ auch eine besondere Kenntnis/ Sensibilität für diese Macht und die Mechanismen oder Abläufe des Staatsapparats, der (propagandistischen) Medien, für die ‚Natur der Gewalt‘?
Stationen (nur wenige):
Der Staat als Maschine (Fichte, 1800), als technischer Apparat
Der Staat als Kunstwerk, als ‚Staatsschöpfung‘ (Heidegger)
Der Staat als Bewegung, als Kinesis, als Intensivierung (Futurismus)
Der Staat als ‚planetarischer Arbeitsstaat‘ im ‚Zeitalter der totalen Mobilmachung‘ (E. Jünger)
Texte (Auswahl):
Martin Mulsow, Prekäres Wissen. Eine andere Ideengeschichte der Frühen Neuzeit (2012)
Peter Sloterdijk, Euro-Taoismus. Zur Kritik der politischen Kinetik (1989)
Lorenz Jäger, Heidegger. Ein deutsches Leben (2021)
Eva Hesse, Die Achse Avantgarde-Faschismus: Reflexionen über Filippo Tommaso Marinetti und Ezra Pound (1992)
Iris Därmann, Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie (2020)
Figuren (fast willkürlich):
Horst Mahler, Martin Heidegger, Ernst Jünger, Ulrike Meinhof, Maurice Blanchot, Johannes Agnoli, Ernst Rabehl, Filippo Tommasi Marinetti.
Der Futurismus, Heideggers ‚Was ist Metaphysik?‘ (1929) und seine Kolloquien über Ernst Jüngers ‚Arbeiter‘ (1932) ab dem WS 1939/40.
Das Seminar will versuchen, einen neuen Blick auf das Phänomen der ‚Radikalität‘ zu werfen. Was ist ein ‚radikaler Denker‘? Ein Denker des ‚Radikalen‘? Wo/ bei wem/ bei welchem Fach liegt die Kompetenz, ‚Radikalität‘ zu denken, zu bestimmen, zu begreifen? Bei der Philosophie? Bei der Soziologie? Bei der Medienwissenschaft? Hat Radikalität z. B. mehr mit der Substanz der Gedanken, mit dem Milieu der TrägerInnen oder sogar eher mit der Geschwindigkeit der Verbreitung zu tun? Mehr mit dem Argument oder mehr mit der ‚Geste des Denkens oder Publizierens‘?
Was ist Philosophie und was hat sie mit (Medien-) Technik zu tun – wenn sich Philosophie dem Kern des Menschlichen, der Sprache/ dem Sprechen-Können (G. Agamben) widmet? Welche Rolle spielen dann jeweils die technischen Bedingungen von Kommunikation, von Verständigung, Übertragung, Verbreitung für die Philosophie (das Philosophieren)? [Ich meine folgende Aspekte: Tonlage/ Form/ Stil des Sprechens: ernst/ monologisch/ vielstimmig/ spontan/ reflektiert/ dialogisch/ symmetrisch/ asymmetrisch usw.]
Findet Philosophie/ Philosophieren unter den jeweiligen technischen Bedingungen der Kommunikation relativ unabhängig (z. B. als ‚Denken‘) statt oder muss sie, um Philosophie sein zu können, diese Bedingungen (z. B. als ‚Schreiben‘, als ‚Buch-Wissenschaft‘ usw.) bei all ihren Fragen und Antworten mitbedenken und unbewusst oder bewusst auch mitpraktizieren? Ist Philosophieren eine Tätigkeit, die einen spezifischen Kontext – z. B. das Fach Philosophie und die Universität oder Akademie oder Schule – braucht? Ist Philosophie einem anderen ein-, unter- oder vorgeordnet? Ist Philosophie ein allgemeines oder ein ‚technisch‘ bzw. ‚disziplinär‘ bedingtes Sprechen/ Schreiben/ Fragen/ Denken?
Ist Philosophie an ein bestimmtes Verständnis von (politischer) Freiheit gebunden? Ist Philosophie notwendig bürgerliche Philosophie? Platon und Aristoteles, die Gründer, sprechen immerhin als bewusste Voll-Bürger einer Polis, haben Bürgerrechte, sprechen nur über und zu ‚Bürgern‘! (BürgerInnen gab es in der Antike nicht.)
Martin Heidegger, ein verbeamteter Professor, ‚entbürgerlicht‘ die Philosophie, gibt ihr einen neuen Grund in einer Anfänglichkeit, die den Anfang der Philosophie bei den Griechen, wie er ihn versteht, wiederholen soll und den Bedingungen einer von ihm behaupteten ‚deutschen Revolution‘ anpassen soll, wie (nur) er sie versteht/ verstehen kann und will.
Das Nicht- oder Unbürgerliche, das die revolutionäre radikale faschistische Philosophie kennzeichnet, ist möglicherweise vor allem der Vorzug der Bewegung vor dem Zustand. Das hat viel mit Technik und Medien zu tun. Was ist dann ‚faschistische Philosophie‘? Welche veränderten Prämissen gegenüber Philosophie in einem allgemeineren Ver-ständnis könnte ‚faschistische Philosophie‘ machen? Ist faschistische Philosophie notwendig ‚radikale‘ [radix (lat.) = Wurzel] Philosophie – und wenn ja, in welchem Sinne? Im Sinne einer Konstruktion absoluter Feindschaft zu etwas?
Oder ist Philosophie ohnehin immer radikal, weil sie gründlich – bis zum letzten Grund - begründen muss? Ist radikale, faschistische Philosophie dann ein Widerspruch, eine Tautologie, ‚ein weißer Schimmel‘? Was sind, wenn es faschistische Philosophie gibt, ihre bevorzugten Themen (im Unterschied?) zu einer allgemeineren philosophischen Tradition und Methode?
Ist faschistische Philosophie einfach nur ein Sprechen, das den gewalttätigen, engen, gleichgeschalteten Bedingungen eines faschistischen Regimes stilistisch-sprachlich-denkerisch zu folgen versucht? Oder bewirkt die besondere Nähe dieser Philosophie zum ‚Apparat der Macht‘ auch eine besondere Kenntnis/ Sensibilität für diese Macht und die Mechanismen oder Abläufe des Staatsapparats, der (propagandistischen) Medien, für die ‚Natur der Gewalt‘?
Stationen (nur wenige):
Der Staat als Maschine (Fichte, 1800), als technischer Apparat
Der Staat als Kunstwerk, als ‚Staatsschöpfung‘ (Heidegger)
Der Staat als Bewegung, als Kinesis, als Intensivierung (Futurismus)
Der Staat als ‚planetarischer Arbeitsstaat‘ im ‚Zeitalter der totalen Mobilmachung‘ (E. Jünger)
Texte (Auswahl):
Martin Mulsow, Prekäres Wissen. Eine andere Ideengeschichte der Frühen Neuzeit (2012)
Peter Sloterdijk, Euro-Taoismus. Zur Kritik der politischen Kinetik (1989)
Lorenz Jäger, Heidegger. Ein deutsches Leben (2021)
Eva Hesse, Die Achse Avantgarde-Faschismus: Reflexionen über Filippo Tommaso Marinetti und Ezra Pound (1992)
Iris Därmann, Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie (2020)
Figuren (fast willkürlich):
Horst Mahler, Martin Heidegger, Ernst Jünger, Ulrike Meinhof, Maurice Blanchot, Johannes Agnoli, Ernst Rabehl, Filippo Tommasi Marinetti.
Dozent
Termin
Das Seminar findet Di von 16 - 18 Uhr statt
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Prof. Dr. Heiko Christians lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: Seminar Radikalität Prof. Christians Di 16:15 - 17:45
Uhrzeit: Dies ist ein regelmäßig stattfindendes Meeting Jederzeit treffen
Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/62508923453
Meeting-ID: 625 0892 3453
Kenncode: 75468537
Das Seminar findet online statt.
Thema: Seminar Radikalität Prof. Christians Di 16:15 - 17:45
Uhrzeit: Dies ist ein regelmäßig stattfindendes Meeting Jederzeit treffen
Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/62508923453
Meeting-ID: 625 0892 3453
Kenncode: 75468537
Das Seminar findet online statt.
Sommer 2021
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt als Ringvorlesung umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Ihre Grundlage sind die Artikel des Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs, das auf 3 Bände angelegt ist (2 erschienen) und vom Studiengang aus konzipiert wurde.
Dozent
Termin
Mo 16:15 - 17:45 Am Neuen Palais
Ort
Neues Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung wird online durchgeführt.
BA – Prüfungskolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozenten
Termin
Do 14:15 - 16:45
Ort
online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2021 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, M.A. Lydia Kray, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, M.A. Lydia Kray, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Sport. Medien-Ästhetik. Gefahr
Das Seminar setzt die Bemühungen aus dem letzten Semester fort, Bilder der Angst und Gefahr zu analysieren. Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen 2 Filme von Werner Herzog: 'Die große Ekstase des Bildschnitzers Walter Steiner' (ARD 45 Min.) von 1974 und 'La Soufriére. Warten auf eine unausweichliche Katastrophe' (ARD, 30 Min.) von 1977. Es wird eine Einführung in die Geschichte und Mediengeschichte des modernen Massensports geben (u. a. P. Sloterdijk), des weiteren wird der Alpinismus als 'gefährliche Unternehmung' und Film-Event diskutiert. Der deutsche Bergfilm ist hier eine Art Sondergattung. Insgesamt wird sich das Seminar um textuelle, fotografische und filmische Realisationen von Gefahrenmomenten kümmern.
Dozent
Termin
Di 14:15 - 15:45
Ort
Neues Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar wird online durchgeführt.
Hugo Fischer 'Das englische Theater'
Im Seminar soll ein bisher unveröffentlichtes theaterhistorisches Typoskript des deutschen Philosophen und Soziologen Hugo Fischer gelesen und diskutiert werden. Es geht in dem im englischen Exil um 1940 entstandenen, jetzt etwa 150 Seiten langen Text um Fragen der Finanzierung, Entstehung und Architektur moderner Theater. Ausgangsbeispiele liefern die englischen Theater der Shakespeare-Zeit und der Zeit zwischen den Weltkriegen. Geplant ist eine Edition des Textes. Er liegt in einer deutschen Rohübersetzung (aus 2021) und einer englischen Originalfassung vor. Das Typoskript soll diskutiert, kontextualisiert, kommentiert und kritisiert werden. Optimal wären 4-7 Teilnehmer.
Dozent
Termin
Bröllin 6.-11.6. 21
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Block-Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar wird online als Blockseminar durchgeführt.
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
Dozent
Termin
Do 12 - 14 Uhr
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet hoffentlich in Präsenz statt. Ansonsten wöchentlich online.
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Mo 16-18
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Vorlesung findet online und asynchron statt. Ich stelle Ihnen die Vorlesungen vor dem Wochenende paketweise als Podcasts zur Verfügung. Sie werden in der Übung besprochen. TESTAT: schriftliche Erörterung, als digitales Dokument abzugeben/ zu übersenden in der letzten Semesterwoche
Winter 2020/2021
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von den hauptamtlich Lehrenden vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Fr, 11:00-13:00 (c.t.)
Ort
FHP, D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Die Vorlesung wird als Präsenzveranstaltung im Hörsaal von Haus D angeboten.
Die Vorlesung wird als Präsenzveranstaltung im Hörsaal von Haus D angeboten.
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
Dozent
Termin
Do 10:15-11:45 Uhr
Ort
UP 1.11.0.09
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
TESTAT: Das Seminar findet geteilt und vierzehntägig im A/B - Rhythmus statt. Als Online-Format. Das halbiert den Stoff tendenziell, da es nicht immer gelingen wird, mehrere Vorlesungen in einer Sitzung zu besprechen. Die Gruppeneinteilung nehme ich nach der Einschreibung vor. Sie ist dann verbindlich.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, M.A. Lydia Kray, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
online
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Angst - Gefahr: Bilder und/ oder Geschichten
Angst-Gefahr: Bilder und/ oder Geschichten?
Eines der größten Probleme der derzeitigen Corona-Phase ist – neben harten existenziellen sozialen oder ökonomischen – das weichere Problem einer Sichtbarmachung der Ängste und Gefahren, die diese Pandemie mit sich bringt. Diese Leistung sollen ‚die Medien‘ vollbringen. Aber Medien sind eben keine neutralen Benachrichtigungs-, Aufklärungs- und Darstellungs-Container, sondern folgen in Wort, Bild und Ton historischen Strategien, Techniken und Traditionen der Darstellung: Sie wiegeln ab, propagieren, schüren – nur einfach für alle gleich darstellen (und gleich verstanden werden können) gehört nicht zu ihrem Repertoire. Jede Darstellung folgt den Vorgaben einer je speziellen –Technik, hat eine Absicht, steht in einer besonderen Tradition, zeitigt aber auch vor allem ungewollte und unkontrollierbare Effekte usw. Wie kann man das beschreiben (lernen)? Indem man zwei Hauptstränge dieser Darstellungstraditionen näher untersucht und in ihrer Flucht Geschichten und Bilder der Angst und Gefahr versammelt: Emblematik und Narrativität. In diese beiden Darstellungstraditionen wird zunächst theoretisch eingeführt. Pointierte Lebensgeschichten und Erlebnisse machen merkwürdigerweise komplexe Sachverhalte schneller verständlich, attraktiver und einprägsamer. ‚Der Mann ist seine Geschichte‘ – hat Wilhelm Schapp, ein Husserl-Schüler, einmal gesagt. Das gilt natürlich genauso für eine Frau. Warum? Weil wir uns nicht in erster Linie Daten merken, sondern Stories. Wenn wir an jemanden denken, denken wir nicht an seinen Namen oder sein Geburtsdatum, sondern an ein geschichtenförmiges abgespeichertes Erlebnis mit ihr oder ihm oder von ihr oder ihm. Das hat seine Gründe.
Embleme dagegen sind seit dem 15. Jahrhundert Bilder mit In- und Unterschriften. Das, was uns heute Beispielsweise in der Werbung ununterbrochen begegnet. Aber auch jeder YouTube-Still zitiert die emblematische Tradition, denn im Bild und unter dem Bild finden sich, nach drücken der Stop-Funktion, jeweils sachliche oder sachfremde Erläuterungen. Emblematik und Narrativität helfen uns, Verteilungskraft und Effekte dieser medialen Settings kulturhistorisch besser zu verstehen. Gleichzeitig sind sie zwei zentrale Rahmungen von Gefahr und Angst, die unkommuniziert eben gar nicht zur Entfaltung kommen können. „Gefahr“, schreibt Aristoteles in seiner ‚Rhetorik‘, „ist das Näherkommen von Furchtbarem.“ Aber diese Annäherung will dargestellt/ geschildert/ insinuiert/ kommuniziert/ signalisiert sein.
Aber zunächst brauchen wir die Bilder und die Geschichten. Das wäre dann schon Ihre Aufgabe! Bilder und Geschichten der Angst und Gefahr zu finden. Ist es der common man/ die common woman auf einer x-beliebigen Straße – mit Maske? Ist es der Hinterhof eines Hospitals mit aufgestellten Kühlcontainern? Ist es das irgendwo auf dem Boden aufgeklebte Signalband, das zum Abstandhalten mahnt? Ist es das Schild vor einem Laden, das die Pleite anzeigt, ist es die Geschichte und das Erlebnis eines/ einer Einzelnen? Aber wie groß muss der Rahmen gewählt sein, damit die Geschichte etwas über das Ganze aussagt? Wie dramatisch muss die Schilderung sein? Folgt sie den Gesetzen des unterhaltenden Erzählens, damit sie gehört oder gelesen wird? Und wenn ja, wie ernst nehmen wir sie dann? Warten wir nur auf die nächste Geschichte? Ist deshalb eine Statistik, eine Kurve oder ein Tortendiagramm das Emblem der Stunde? Wir werden sehen.
Eines der größten Probleme der derzeitigen Corona-Phase ist – neben harten existenziellen sozialen oder ökonomischen – das weichere Problem einer Sichtbarmachung der Ängste und Gefahren, die diese Pandemie mit sich bringt. Diese Leistung sollen ‚die Medien‘ vollbringen. Aber Medien sind eben keine neutralen Benachrichtigungs-, Aufklärungs- und Darstellungs-Container, sondern folgen in Wort, Bild und Ton historischen Strategien, Techniken und Traditionen der Darstellung: Sie wiegeln ab, propagieren, schüren – nur einfach für alle gleich darstellen (und gleich verstanden werden können) gehört nicht zu ihrem Repertoire. Jede Darstellung folgt den Vorgaben einer je speziellen –Technik, hat eine Absicht, steht in einer besonderen Tradition, zeitigt aber auch vor allem ungewollte und unkontrollierbare Effekte usw. Wie kann man das beschreiben (lernen)? Indem man zwei Hauptstränge dieser Darstellungstraditionen näher untersucht und in ihrer Flucht Geschichten und Bilder der Angst und Gefahr versammelt: Emblematik und Narrativität. In diese beiden Darstellungstraditionen wird zunächst theoretisch eingeführt. Pointierte Lebensgeschichten und Erlebnisse machen merkwürdigerweise komplexe Sachverhalte schneller verständlich, attraktiver und einprägsamer. ‚Der Mann ist seine Geschichte‘ – hat Wilhelm Schapp, ein Husserl-Schüler, einmal gesagt. Das gilt natürlich genauso für eine Frau. Warum? Weil wir uns nicht in erster Linie Daten merken, sondern Stories. Wenn wir an jemanden denken, denken wir nicht an seinen Namen oder sein Geburtsdatum, sondern an ein geschichtenförmiges abgespeichertes Erlebnis mit ihr oder ihm oder von ihr oder ihm. Das hat seine Gründe.
Embleme dagegen sind seit dem 15. Jahrhundert Bilder mit In- und Unterschriften. Das, was uns heute Beispielsweise in der Werbung ununterbrochen begegnet. Aber auch jeder YouTube-Still zitiert die emblematische Tradition, denn im Bild und unter dem Bild finden sich, nach drücken der Stop-Funktion, jeweils sachliche oder sachfremde Erläuterungen. Emblematik und Narrativität helfen uns, Verteilungskraft und Effekte dieser medialen Settings kulturhistorisch besser zu verstehen. Gleichzeitig sind sie zwei zentrale Rahmungen von Gefahr und Angst, die unkommuniziert eben gar nicht zur Entfaltung kommen können. „Gefahr“, schreibt Aristoteles in seiner ‚Rhetorik‘, „ist das Näherkommen von Furchtbarem.“ Aber diese Annäherung will dargestellt/ geschildert/ insinuiert/ kommuniziert/ signalisiert sein.
Aber zunächst brauchen wir die Bilder und die Geschichten. Das wäre dann schon Ihre Aufgabe! Bilder und Geschichten der Angst und Gefahr zu finden. Ist es der common man/ die common woman auf einer x-beliebigen Straße – mit Maske? Ist es der Hinterhof eines Hospitals mit aufgestellten Kühlcontainern? Ist es das irgendwo auf dem Boden aufgeklebte Signalband, das zum Abstandhalten mahnt? Ist es das Schild vor einem Laden, das die Pleite anzeigt, ist es die Geschichte und das Erlebnis eines/ einer Einzelnen? Aber wie groß muss der Rahmen gewählt sein, damit die Geschichte etwas über das Ganze aussagt? Wie dramatisch muss die Schilderung sein? Folgt sie den Gesetzen des unterhaltenden Erzählens, damit sie gehört oder gelesen wird? Und wenn ja, wie ernst nehmen wir sie dann? Warten wir nur auf die nächste Geschichte? Ist deshalb eine Statistik, eine Kurve oder ein Tortendiagramm das Emblem der Stunde? Wir werden sehen.
Dozent
Termin
Di 14:15-15:45 Uhr
Ort
Online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 LP
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet online statt. Das heißt nicht, dass es wöchentlich zu Zoom-Sitzungen kommt. Es werden eher einige ausgewählte Sitzungen sein. Ansonsten möchte ich Sie engmaschig mit individuellen Emails, mit Fragen, in Telefonaten, aber auch in Treffen mit Kleinstgruppen oder mit verschickten aufgenommenen, gesprochenen Einführungen und mit genügend Abstand durch die Thematik führen. Das Seminar dient dem Schreiben von Hausarbeiten in diesem Modul. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, Hausarbeiten zu schreiben? Das Seminar wird Teile der notwendigen Literatur, die nicht erhältlich ist zur Zeit, so gut es geht, zur Verfügung stellen. Die Credits für das bloße Belegen von Veranstaltungen können sicher noch bei anderer Gelegenheit leichter hereingeholt werden. Wenn wir z. B. wieder normal zusammen in einem Raum sitzen, in einem Haus. Jetzt soll das Problem angegangen werden, dass sich am Ende des Studiums bei den allermeisten von Ihnen, vor der Anmeldung, die ausgelassenen Hausarbeiten türmen. Es kann sein, dass ich, aufgrund der besonderen Corona-Bedingungen, das Maximum von 25 TeilnehmerInnen noch unterschreite. Das hat dann organisatorische Gründe. TESTAT: Grundlage für den Erwerb eines Scheins ist ein gut recherchiertes und ausformuliertes Exposé für eine Hausarbeit, das zur Mitte des Semesters abzugeben ist.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, M.A. Lydia Kray, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
online
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Mo 16:15-17:45 Uhr
Ort
UP 1.08.1.45 und Online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Vorlesung findet online und asynchron statt. Ich stelle Ihnen die Vorlesungen vor dem Wochenende paketweise als Podcasts zur Verfügung. Sie werden in der Übung besprochen. TESTAT: schriftliche Erörterung, als digitales Dokument abzugeben/ zu übersenden in der letzten Semesterwoche
Haus-Geschichten
Corona treibt uns ins Freie oder ins Haus (zurück). Bei zunehmend schlechterem Wetter ist im Wintersemester nun wohl eher das Häusliche, mit weniger Gesellschaft als sonst oder draußen, dran. Vielleicht Zeit, um über das Haus etwas grundsätzlicher nachzudenken? Was kann die Medienwissenschaft dabei leisten? Sie kann festhalten, dass das Haus kulturgeschichtlich kontinuierlich sehr viele Merkmale eines Mediums versammelt (und sie kann das mit Aufsätzen von Walter Seitter oder Bernhard Siegert auch bestens belegen): Thema ist das Haus mit seiner Unterscheidung des Innen von einem Außen, mit seiner notorischen Funktionalisierung der Schwelle, des Übergangs, der Passage, mit seinen Korridoren und Lichtregien. Aber auch mit einer stärker oder schwächer ausgeprägten Einbindung in umfassendere Infrastrukturen wie Energienetze, Straßen oder Siedlungsentwürfe. Die Medienwissenschaft kann auch bemerken (und sich zunutze machen), dass viele Künste das Haus als Ort und Konzept durchleuchten und inszenieren. Ja, man stellt schnell fest, wenn man einmal darauf achtet, dass viele Filme, Geschichten und Gedichte gar kein anderes Thema haben. Dass etwa Bong Joon-hos Film ‚Parasite‘ von 2019 einen einzigen wirklichen Helden hat: das/ein Haus. Dieses gibt vollkommen Handlung, Struktur und Plot des Films vor. Auch Gedichte orientieren sich gerne an der Ordnung und Unordnung des Hauses. Besonders schön zeigt das ein Gedicht mit dem Titel ‚Du bist ans Ende der Welt gereist‘ der Eisenacher Lyrikerin Daniela Danz aus ihrem Band ‚Wildniß‘ von 2020. [Hier der Link zu einer Lesung des Gedichts, von ihr selbst, und einem Video auf der Seite ihres Verlages: https://www.wallstein-verlag.de/9783835338333-wildniss.html] Von der Lyrik aus kommt man auch schnell dahin, zu begreifen, dass uns das Haus mit seinen basalen Ordnungen des Innenraums früh eingelebt und eingewachsen ist, dass unsere Träume und Ideen immer wieder mit Kellern, Winkeln, Dächern, Fluren und Fenstern arbeiten. Grundlage des gesamten Seminars wird die erste Hälfte von Gaston Bachelards (1884 – 1962) wunderbarem Buch ‚Poetik des Raumes‘ von 1957 sein. Sie können das gerne kaufen, es ist ein zeitlos gutes Buch für viele Fächer und Themen, aber ich stelle den Text auch zur Verfügung. Im Vorwort der englischen Ausgabe (‘The Poetics of Space’, Penguin-Books, 2014) schrieb Mark Z. Danielewski, seinerseits Autor des obsessiven Haus-Romans ‚House of Leaves‘ von 2000, über Bachelards Buch: „For you without imagination, who can matter-of-factly claim that you’re not the creative type – mind you, not proudly claim; for an imagination of ruin must burn beneath defiances against personal invention – then best put this book down and seek out instead some almanac of entertainment free from all such catalytic risks to a mind just mad enough to make out of one world another world.” Das sollte man ernst nehmen.
Das Seminar wird Sie animieren, eigene Häuser-Geschichten zu finden und zu schreiben. Immer auf der Grundlage der medienwissenschaftlichen Fragen an die kulturgeschichtliche Funktionalität des Hauses bemerken sie möglicherweise Häuser im Zentrum Ihrer Lieblingsfilme, -lieder oder -bücher. Vielleicht weckt das Seminar auch Ihr Interesse, die Geschichte eines Hauses am Ende Ihrer Straße zu recherchieren, oder einem Haus näher zu rücken, dass Sie nur einmal zufällig durch ein Zug- oder Autofenster gesehen, aber nicht vergessen haben (oder in dem sie gerade zwangsweise mehr Zeit als üblich verbringen). [Oder Ihres alten Schulhauses, das einmal etwas ganz anderes war oder einmal eine besondere Idee verkörpern sollte.] Häuser verkörpern und vollziehen nicht nur Funktionen des Ordnens, Überleitens und Trennens, sie speichern und generieren vor allem auch Geschichten, die sich in ihnen und in ihren Bewohnern (und deren Hinterlassenschaften) ablagern: Firmengeschichten, Familiengeschichten, Widerstandsgeschichten oder noch ganz andere. Wenn es ein Ferienhaus/ eine Datsche in Ihrer Familie gibt oder gab, dann kann man fragen, warum es dort liegt/ lag, wo es liegt/ lag, wer es gebaut hat, ob es einem Muster folgt, ob es ein einmaliger Architektenentwurf ist, ob es die Pläne noch gibt, Materialabrechnungen, vielleicht erste Skizzen, die ein längst verstorbenes Familienmitglied zunächst achtlos auf einem Zettel angefertigt hat. Wie wichtig und produktiv der lange oder kurze Weg dorthin war? Man kann sich überlegen, wie man das Haus (es kann ein verfallenes, existentes oder imaginiertes sein) am besten darstellt, wenn man es als Geschichtenspeicher oder als Innenraumordnungs (und –unordnungs)maschine porträtiert und analysiert. Das Haus ist ein basales (Un-)Ordnungsschema unserer Träume, Wege, Betätigungen und Geschichten, es existiert(e) in Milliarden Ausführungen und als eine Form gleichzeitig. Ob sie das (und das Folgende) abschreckt oder nicht, wissen nur Sie: „Maler und Dichter vermögen viel. Wenn es einem Maler wie Chirico gelänge, ein beliebiges Haus am Mittelmeer vollkommen zu entleeren, es durch Weißung seiner Bedeutung zu entkleiden, es nicht nur zu entmythisieren, sondern auch zu enthumanisieren, es bis auf die Atome zu entflechten und dann wieder aufzuladen – so würde er damit zugleich ein magisches Netz über die Skyline von New York werfen. Er wäre dann auf den Raster zurückgegangen und hätte etwa einen Lastzug von Kalk und Ziegeln gegen ein Atom Farbe getauscht. Das bleibt ein Modell auf Papier oder Leinen, doch dahinter geht es um mehr als um Städte und Kunstwerke.“ [aus: Ernst Jünger, Annäherungen. Drogen und Rausch, Stuttgart (1970)] Wenn Sie bis hierhin durchgehalten haben, dann lasse ich den Einsatz des Seminars noch von einem Zeitgenossen formulieren, der das Haus mit einem in der Medienwissenschaft sehr gegenwärtigen Problem zusammenbringt: „So the task now is to take our artistic-looking idealized theory, once white marble, nowadays more angular perspex, and drag it back into the mud and murk of everyday life until it looks a lot less intimidating and more like something we feel at ease with bringing home to the folks. In this chapter the device for bringing theory home is through immersing it in the more general problem of what a home actually is.” [Aus: Daniel Miller, Stuff, Cambridge (2010)]
Das Seminar wird Sie animieren, eigene Häuser-Geschichten zu finden und zu schreiben. Immer auf der Grundlage der medienwissenschaftlichen Fragen an die kulturgeschichtliche Funktionalität des Hauses bemerken sie möglicherweise Häuser im Zentrum Ihrer Lieblingsfilme, -lieder oder -bücher. Vielleicht weckt das Seminar auch Ihr Interesse, die Geschichte eines Hauses am Ende Ihrer Straße zu recherchieren, oder einem Haus näher zu rücken, dass Sie nur einmal zufällig durch ein Zug- oder Autofenster gesehen, aber nicht vergessen haben (oder in dem sie gerade zwangsweise mehr Zeit als üblich verbringen). [Oder Ihres alten Schulhauses, das einmal etwas ganz anderes war oder einmal eine besondere Idee verkörpern sollte.] Häuser verkörpern und vollziehen nicht nur Funktionen des Ordnens, Überleitens und Trennens, sie speichern und generieren vor allem auch Geschichten, die sich in ihnen und in ihren Bewohnern (und deren Hinterlassenschaften) ablagern: Firmengeschichten, Familiengeschichten, Widerstandsgeschichten oder noch ganz andere. Wenn es ein Ferienhaus/ eine Datsche in Ihrer Familie gibt oder gab, dann kann man fragen, warum es dort liegt/ lag, wo es liegt/ lag, wer es gebaut hat, ob es einem Muster folgt, ob es ein einmaliger Architektenentwurf ist, ob es die Pläne noch gibt, Materialabrechnungen, vielleicht erste Skizzen, die ein längst verstorbenes Familienmitglied zunächst achtlos auf einem Zettel angefertigt hat. Wie wichtig und produktiv der lange oder kurze Weg dorthin war? Man kann sich überlegen, wie man das Haus (es kann ein verfallenes, existentes oder imaginiertes sein) am besten darstellt, wenn man es als Geschichtenspeicher oder als Innenraumordnungs (und –unordnungs)maschine porträtiert und analysiert. Das Haus ist ein basales (Un-)Ordnungsschema unserer Träume, Wege, Betätigungen und Geschichten, es existiert(e) in Milliarden Ausführungen und als eine Form gleichzeitig. Ob sie das (und das Folgende) abschreckt oder nicht, wissen nur Sie: „Maler und Dichter vermögen viel. Wenn es einem Maler wie Chirico gelänge, ein beliebiges Haus am Mittelmeer vollkommen zu entleeren, es durch Weißung seiner Bedeutung zu entkleiden, es nicht nur zu entmythisieren, sondern auch zu enthumanisieren, es bis auf die Atome zu entflechten und dann wieder aufzuladen – so würde er damit zugleich ein magisches Netz über die Skyline von New York werfen. Er wäre dann auf den Raster zurückgegangen und hätte etwa einen Lastzug von Kalk und Ziegeln gegen ein Atom Farbe getauscht. Das bleibt ein Modell auf Papier oder Leinen, doch dahinter geht es um mehr als um Städte und Kunstwerke.“ [aus: Ernst Jünger, Annäherungen. Drogen und Rausch, Stuttgart (1970)] Wenn Sie bis hierhin durchgehalten haben, dann lasse ich den Einsatz des Seminars noch von einem Zeitgenossen formulieren, der das Haus mit einem in der Medienwissenschaft sehr gegenwärtigen Problem zusammenbringt: „So the task now is to take our artistic-looking idealized theory, once white marble, nowadays more angular perspex, and drag it back into the mud and murk of everyday life until it looks a lot less intimidating and more like something we feel at ease with bringing home to the folks. In this chapter the device for bringing theory home is through immersing it in the more general problem of what a home actually is.” [Aus: Daniel Miller, Stuff, Cambridge (2010)]
Dozent
Termin
Mi 12:15-13:45 Uhr
Ort
Online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet online statt. Das heißt nicht, dass es wöchentlich zu Zoom-Sitzungen kommt. Es werden eher einige ausgewählte Sitzungen sein. Ansonsten möchte ich Sie engmaschig mit individuellen Emails, mit Fragen, in Telefonaten, aber auch in Treffen mit Kleinstgruppen oder mit verschickten aufgenommenen, gesprochenen Einführungen und mit genügend Abstand durch die Thematik führen. Das Seminar dient dem Schreiben von Hausarbeiten in diesem Modul. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, Hausarbeiten zu schreiben? Das Seminar wird Teile der notwendigen Literatur, die nicht erhältlich ist zur Zeit, so gut es geht, zur Verfügung stellen. Die Credits für das bloße Belegen von Veranstaltungen können sicher noch bei anderer Gelegenheit leichter hereingeholt werden. Wenn wir z. B. wieder normal zusammen in einem Raum sitzen, in einem Haus. Jetzt soll das Problem angegangen werden, dass sich am Ende des Studiums bei den allermeisten von Ihnen, vor der Anmeldung, die ausgelassenen Hausarbeiten türmen. Es kann sein, dass ich, aufgrund der besonderen Corona-Bedingungen, das Maximum von 25 TeilnehmerInnen noch unterschreite. Das hat dann organisatorische Gründe. TESTAT: Grundlage für den Erwerb eines Scheins ist ein gut recherchiertes und ausformuliertes Exposé für eine Hausarbeit, das zur Mitte des Semesters abzugeben ist.
Winter 2019/2020
"Lebenszeichen" - Der junge deutsche Film (1960-80) in Kino und Fernsehen
Wir greifen unter dem Titel des Debutfilms "Lebenszeichen" von Werner Herzog (BRD 1968) die Geschichte des deutschen Autorenfilms auf, wie er ab etwa 1960 nach dem sogenannten "Oberhausener Manifest" entstanden ist. Die Wege der jungen Filmemacherinnen und Filmemacher waren verschlungen: Viele suchten, bevor sie ihr Kinodebut feiern konnten, nach Arbeitsmöglichkeiten in Fernsehen, Werbe- und Industriefilm. Dabei entstanden herausragende Produktionen, die in den Archiven der öffentlich-rechtlichen Sender und in weit verstreuten Filmarchiven lagern. Ziel des Seminars ist es, medienhistorisch bedeutende Filme, die z.T. noch nicht ediert sind, auszuheben, intern zu sichten und an insgesamt fünf Terminen öffentlich im Kino zu präsentieren. Dazu wird in diesem Jahr auch ein Seitenblick auf die (Fernseh-)Filmkultur der DDR gehören. Wir setzen mit der Veranstaltung die Tradition unserer "Lebenszeichen"-Filmreihe fort, die seit 2006 in loser Folge und mit wechselnden Themenschwerpunkten in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam stattfindet.
Dozenten
Termin
Dienstags 16-20
Ort
1.22.0.38 und Filmmuseum Potsdam
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar beinhaltet einen Lektüre- und Besprechungsteil an der Uni sowie 5 von der Gruppe kuratierte, öffentliche Sichtungstermine im Kino des Filmmuseums Potsdam.
Testat: Zusammenfassung Pressematerial (Kurzvortrag), Filmeinführung
Testat: Zusammenfassung Pressematerial (Kurzvortrag), Filmeinführung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Sophie Ehrmanntraut, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
auf Anfrage
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Sophie Ehrmanntraut, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von den hauptamtlich Lehrenden vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Di, 10-12 Uhr (Beginn: 29.10.)
Ort
ZeM (Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Mo 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais, 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht verpflichtend, verpflichtend ist nur die Teilnahme an der Klausur für den Erwerb eines Scheins. Wer die Vorlesung hören und regelmäßig an ihr teilnehmen möchte, ist angehalten ohne elektronische Geräte jeglicher Art zu erscheinen. Der Gebrauch von Laptops, Tablets oder Smartphones in der Veranstaltung ist nicht zulässig. Am Ende wird von der Vorlesung eine Audio-Aufnahme bereitgestellt, so dass man nachhören kann. Handschriftliche Notizen mit 'Block und Bleistift' sind erwünscht und sinnvoll.
Medien konsumieren - wie geht das?
Wir wollen uns die Frage stellen, was Konsum als solchen kennzeichnet. Konsum ist eine basale, existenzielle Kategorie und Praxis – ohne Aufnahme von Stoffen keine Weiterexistenz. Ob durch den Mund, die Haut, die Vene oder den Schlauch – es bleibt dabei. Dann kommt aber der dagegen schon fast unstoffliche Konsum durch Augen, Ohren und Nase hinzu. Wie weit ist nun dieser unstoffliche Konsum vom ersten Konsum entfernt? Wir wissen ja auch, dass die Augen immer mitessen, dass die Nase ganz entscheidend über Nahrungsmittel wacht und urteilt und dass das Ohr immer im Spiel ist, wenn in Gemeinschaft gegessen wird. Warum wird der gesamte Medienkonsum von einer Metaphorik des Verschlingens, Vertilgens, Verdauens dominiert? [Filme etwa, die Kinder nicht ‚vertragen‘ oder ‚noch nicht verdauen können‘] Welche Rolle spielen die Kanäle des Körpers für die Kanäle der Medien? Warum ist ausgerechnet die Diätmetaphorik geeignet, um hemmungslosen Medienkonsum, unkontrollierten Medienkonsum zu normalisieren? Noch eine zweite Relation kann aufgemacht werden: Wie steht es um den Anreiz zu essen ohne Bilder vom Essen? Wie steht es um die bildliche Allgegenwart des Essens in Auslagen, in Kochbüchern oder -sendungen, auf Märkten etc. und ihr Verhältnis zum Konsum? Sind hier mediale Präsenz und Konsumlust voneinander zu trennen? Ist unser Ideal vom Essen vor allem medial gesteuert? Woher kommt unser Bild des idealen Apfels, den wir gerne essen? Eine weitere Frage: Wenn Konsum eine Praxis ist, ein Set von Praktiken, dann ist Konsum eine Form, kein Inhalt. Wie verhält sich das zu der Unendlichkeit konsumierbarer Produkte? Hier kommen wir auf den Konsumterror und die Shoppingqueen. Den/ die gibt es nur, wenn die Produkte allgegenwärtig sind. Auch das scheint eine Form zu sein. Allgegenwart des Besonderen: Luxus. Unablässige Versorgung: Nachschub/ Logistik. Schauen wir auf diese Wirtschafts- und Formengeschichte des Konsums. Warum drängen wir diese Logistik ins Abseits? Logistikzentren auf der grünen Wiese? Immer gleich aussehende intransparente Container? Anonyme Datenpakete als Takeoff des Computers? Was ist digitalisierter Konsum? Schließlich: Seit wann wird über den Konsum von Schauspielen, Büchern und Musik gesondert nachgedacht? Und wird hier etwas über den Konsum oder nur über die Schauspiele, Bücher und Musiken herausgefunden? Es geschieht unter dem Terminus ‚Kulturkonsum‘ und ‚Kulturindustrie‘.
Dozent
Termin
Do 14-16
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Exposé für eine Hausarbeit während des laufenden Semesters
Robinsonade und Abenteuer
Das Seminar begibt sich auf die Spur von Robinsonade und Abenteuer-Roman. Wo liegen die Wurzeln des erlebten und erzählbaren Abenteuers? Wann konnte damit ein Geschäft bzw. Unterhaltung gemacht werden? Was ist überhaupt ein Abenteuer? Kann man es als Form beschreiben? Schon diese Fragen zeigen, dass man einen breiten medien- und kulturgeschichtlichen Rahmen aufspannen muss, um dem Abenteuer und dem Abenteurer auf die Spur zu kommen. Für den Abenteurer ist eine hochinteressante Frage, ob er sich der Gefahr bewusst stellt, um Abenteuer zu erleben, oder ob ihn das Schicksal/ der Zufall dazu bringen. Nähert man sich der Gegenwart an mit ihrer bestens dokumentierten, weltweiten Abenteuerjagd für alle (d. h. auch für die Sofortübertragung im Netz), dann bekommen alle diese Fragen noch einmal ein anderes Gewicht.
Dozenten
Termin
Mi 12-14 Das Seminar wird gemeinsam mit Prof. Iwan d'Aprile durchgeführt
Ort
Neues Palais, Institut Germanistik, Haus 12, Raum 1.01
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ba
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit Prof. Iwan d'Aprile abgehalten aus der Potsdamer Geschichtswissenschaft/ Germanistik
Testat: Referat nach Textarbeit in Lektüregruppen
Testat: Referat nach Textarbeit in Lektüregruppen
Sommer 2019
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
Mo 16:15-17:45 Uhr
Ort
1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
BA – Prüfungskolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Di 10:00–12:00 Uhr
Ort
FHP D105
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2019 ihre BA-Arbeit anfertigen.
The Taking of Pelham 123 (1974/2009) - U-Bahn
Das Format 'Nur EIN Film' verwendet alle Sitzungen auf einen Film, der im Titel genannt wird. Der Film wird als gesehen vorausgesetzt und gemeinsam in der ersten Sitzung in Sequenzen und/ oder Themen unterteilt. Es werden Debatten, korrespondierende Filme und Filmszenen, Themen und Dialoge genau verortet, besprochen, wieder gezeigt. Der Film 'Die Entführung der U-Bahn Pelham 123' von Tony Scott aus dem Jahr 2009 ist ein Remake des gleichnamigen Films Joseph Sargents von 1974. Im Seminar soll es - zunächst - sehr allgemein um die Metaphorik des Untergrunds gehen. Ein Action-Film, der ausschließlich ein Untergrundbahn-System oder -netz zum Thema und Helden hat, kommt ohne freudianische Lesart nicht davon. Es soll Filmmaterial und Literatur flankierend zu den Filmen gelesen/ angeschaut werden, um die metaphorische Besetzung und die Geschichte der Fortbewegung in den Eingeweiden oder dem Unterbewusstsein der Stadt auf die Spur zu kommen. Erwünscht sind eigene akute Versuche mit Lektüren und Beobachtungen in und zur U-Bahn.
Dozent
Termin
Di 16:00–18:00 Uhr
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Sichtbarmachung eigener Lektüren und Beobachtungen in der und zur U-Bahn.
Medien und Zeit
Medien und Zeit stehen in einem komplizierten Wechselverhältnis. Unser postmoderner Alltag sähe ohne die revolutionäre Zeiteinteilung spätmittelalterlicher Klostergemeinschaften - ora et labora (nach genauem Stundenmaß) - wohl ganz anders aus. Erst die Turmuhr gibt der Landbevölkerung dann ein mechanisches Maß für die Zeit an die Hand. Diese Entwicklung ist rasant verlaufen und führt bis zu den Smartphones, die uns mit einer präzisen, einheitlichen Weltzeit synchronisieren - so wie es in der Logistik längst üblich ist. Ein besonderes Kapitel sind die Kalender, die - gedruckt - im 17. Jahrhundert unser Zeitempfinden ihrerseits revolutionieren. Das Seminar möchte in die Kulturgeschichte der Zeitmessung, der Zeitmanipulation und der Zeitempfindung einführen.
Dozent
Termin
Do 10:00–12:00 Uhr
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Aktive Teilnahme
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
auf Nachfrage
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
auf Nachfrage
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2018/2019
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Di, 10-14 Uhr
Ort
ZeM, Hermann-Elflein-Str. 18, Potsdam
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozenten
Termin
Die Veranstaltung findet am NP Mo von 16:15 - 17:45 statt
Ort
1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht verpflichtend, verpflichtend ist nur die Teilnahme an der Klausur für den Erwerb eines Scheins. Wer die Vorlesung hören und regelmäßig an ihr teilnehmen möchte, ist angehalten ohne elektronische Geräte jeglicher Art zu erscheinen. Der Gebrauch von Laptops, Tablets oder Smartphones in der Veranstaltung ist nicht zulässig. Am Ende wird von der Vorlesung eine Audio-Aufnahme bereitgestellt, so dass man nachhören kann. Handschriftliche Notizen mit 'Block und Bleistift' sind erwünscht und sinnvoll.
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte anhand gemeinsamer Textlektüren und Diskussionsrunden zu den verschiedenen Vorlesungsinhalten. Auch für diese Veranstaltung ist die Teilnahme nicht verpflichtend. Gegen Ende der Veranstaltung wird eine Erörterung zu den Inhalten der besprochenen Texte abzugeben sein. Für die Teilnahme gelten dieselben Bedingungen wie für die Vorlesung: Die Nutzung jeglicher elektronischer Geräte ist nicht erlaubt. Notizen mit Stift und Papier sind dagegen erwünscht und sinnvoll.
Dozenten
Termin
Das Seminar findet am Do an der FH von 12-13.30 Uhr statt.
Ort
FH D116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
B.A. Prüfungskolloquium
Das Kolloquium begleitet die Anfertigung der BA-Arbeit. Es werden grundsätzliche wie auch konkrete Fragen erörtert und die Entwicklung der jeweiligen Arbeiten unterstützt.
Dozenten
Termin
Di, 10-12 Uhr (Beginn: 23.10.)
Ort
FHP LW 117
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Lesen am Bildschirm Screenology
Das Seminar wird sich mit der Frage beschäftigen, wie sich das Lesen als Lesen am Bildschirm verändert. Dazu wird es Archiv-Exkursionen geben, Selbstberichte, Interviews und eine intensive Auseinandersetzung mit der Screenology oder Screen Studies genannten Forschungsrichtung.
Fragen, die wir auf Basis aktueller Forschungen, aber auch bei Einblicken in die Praxis, stellen und diskutieren werden sind z.B.: Wie und in welchen Zusammenhängen beginnt die Geschichte der Displays? Welche Besonderheiten der Bildschirme lassen eine 'Screenology' sinnvoll werden? Was heißt es Bücher auf mobilen digitalen Geräten zu lesen? Wie verändern Eingabegesten die Lektüre? Was bedeutet 'digitalisieren' konkret? Welche Konsequenzen hat vernetztes Lesen? Was passiert mit Metadaten und wie verändern diese den Blick auf unser Wissen? Zukunft des Archivs: Töne und Bilder 'lesen'?
Fragen, die wir auf Basis aktueller Forschungen, aber auch bei Einblicken in die Praxis, stellen und diskutieren werden sind z.B.: Wie und in welchen Zusammenhängen beginnt die Geschichte der Displays? Welche Besonderheiten der Bildschirme lassen eine 'Screenology' sinnvoll werden? Was heißt es Bücher auf mobilen digitalen Geräten zu lesen? Wie verändern Eingabegesten die Lektüre? Was bedeutet 'digitalisieren' konkret? Welche Konsequenzen hat vernetztes Lesen? Was passiert mit Metadaten und wie verändern diese den Blick auf unser Wissen? Zukunft des Archivs: Töne und Bilder 'lesen'?
Dozenten
Termin
Das Seminar findet Freitag an der FH von 12-16 Uhr statt.
Ort
FHP D 103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2018
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
Mo von 16:15 bis 17:45 am Neuen Palais
Ort
Neues Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Nur EIN Film: Claude Sautet, Die Dinge des Lebens (1970)
Das neue Format 'Nur EIN Film' verwendet alle Sitzungen auf einen Film, der im Titel genannt wird. Der Film wird als gesehen vorausgesetzt und gemeinsam in der ersten Sitzung in Sequenzen und/ oder Themen unterteilt. Es werden Debatten, korrespondierende Filme und Filmszenen, Themen und Dialoge genau verortet, besprochen, wieder gezeigt. Parallel gibt es eine Debatte darüber, was und wie 'Filmbildung' funktionieren könnte.
Dozent
Termin
Di 14:15 bis 15:45
Ort
Neues Palais H.9 R. 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
EMW-Symposium (APPLAUS 2018)
Als wesentlicher Teil von APPLAUS 2018 am 20. Oktober 2018 ist ein Symposium zu aktuellen medienwissenschaftlichen Fragen vorgesehen, das von Studierenden konzipiert und realisiert wird. Im Vorfeld der Zeugnis- und Preisverleihung gibt es die Gelegenheit für ein ca. dreistündiges Symposium, für das Vortragende eingeladen werden können.
Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.
Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.
Dozenten
Termin
Einzeltermine
Ort
nach Absprache
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
5
Projektwoche Bröllin: Maschinenlyrik
Täglich nutzen wir zum Schreiben technische Eingabegeräten wie Computer, Tablets oder Handys. Doch nicht nur mit diesen Maschinen werden Texte generiert, sondern auch von ihnen selbst, seien es automatisierte Nachrichten (Spam-Lyrik), Texte aus einer Übersetzungssoftware oder Lyrik von Dichtungsmaschinen. Im Seminar werden aber nicht nur die verschiedenen Arten der Maschinenlyrik untersucht, sondern die maschinell generierten Texte sollen kreativ in ein eigenes Schreibprojekt überführt werden, in dem mit diesen Textsorten experimentiert wird.
Gleichzeitig soll gezeigt werden, ab wann und wie über Maschinen 'gedichtet' worden ist. Wann wurde die Maschine legitimer Gegenstand lyrischer Stimmungen? Textbeispiele werden besprochen.
Gleichzeitig soll gezeigt werden, ab wann und wie über Maschinen 'gedichtet' worden ist. Wann wurde die Maschine legitimer Gegenstand lyrischer Stimmungen? Textbeispiele werden besprochen.
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin 3.-8.6.2018
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Sabine Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Meggie Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Meggie Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2017/2018
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozenten
Termin
Die veranstaltung findet montags von 16:15 bis 17:45 am Neuen Palais statt
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht verpflichtend, verpflichtend ist nur die Teilnahme an der Klausur für den Erwerb eines Scheins. Wer die Vorlesung hören und regelmäßig an ihr teilnehmen möchte, ist angehalten ohne elektronische Geräte jeglicher Art zu erscheinen. Der Gebrauch von Laptops, Tablets oder Smartphones in der Veranstaltung ist nicht zulässig. Am Ende wird von der Vorlesung eine Audio-Aufnahme bereitgestellt, so dass man nachhören kann. Handschriftliche Notizen mit 'Block und Bleistift' sind erwünscht und sinnvoll.
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Montag, 11-15 Uhr (Beginn 30.10.)
Ort
FHP D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte anhand gemeinsamer Textlektüren und Diskussionsrunden zu den verschiedenen Vorlesungsinhalten. Auch für diese Veranstaltung ist die Teilnahme nicht verpflichtend. Gegen Ende der Veranstaltung wird ein Essay zu den Inhalten der besprochenen Texte abzugeben sein. Für die Teilnahme gelten dieselben Bedingungen wie für die Vorlesung: Die Nutzung jeglicher elektronischer Geräte ist nicht erlaubt. Notizen mit Stift und Papier sind dagegen erwünscht und sinnvoll.
Dozenten
Termin
Di 14 - 16 Uhr
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Wolfskinder
Kinder, die von Wölfen aufgezogen werden, durchziehen die (außer- und )europäische Geschichte wie der Geburtsmythos der Stadt Rom belegt (Romulus und Remus). L'Enfant Sauvage von Truffaut greift das Thema auf, Mogli, das Dschungelbuch verbreitet ihn weltweit. Doch auch im übertragenen Sinne haben immer wieder Wolfskinder die Wälder behaust: nach dem II. Weltkrieg waren es unzählige Kinder, die ohne Eltern überleben mussten. In den letzten Jahren haben Wolfskinder nochmals unter einem neuen Aspekt Aufmerksamkeit auf sich ziehen können: als Beleg und Faszination an der Beziehung Mensch-Tier.
Dozenten
Termin
Do 14 - 18 Uhr
Ort
ZEM
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
BA - Kolloquium
Dozenten
Termin
Do. 12:00-13:30
Ort
FHP D 307
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
15
Sommer 2017
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
Einführungsvorlesung Mo 16 - 18 Uhr
Ort
UP 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung:
B.A. Prüfungskolloquium
Das Kolloquium begleitet die Anfertigung der BA-Arbeit. Es werden vor allem Konzepte der einzelnen Arbeiten frühzeitig vorgestellt und diskutiert; anfallende praktische Probleme und Formalia erörtert.
Dozenten
Termin
Di 14:15- 15:45
Ort
FHP D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Nur EIN Film: 'Her' von Spike Jonze (2013)
Das neue Format 'Nur EIN Film' verwendet alle Sitzungen auf einen Film, der im Titel genannt wird. Der Film wird als gesehen vorausgesetzt und gemeinsam in der ersten Sitzung in Sequenzen und/ oder Themen unterteilt. Es werden Debatten, korrespondierende Filme und Filmszenen, Themen und Dialoge genau verortet, besprochen, wieder gezeigt. Parallel gibt es eine Debatte darüber, was und wie 'Filmbildung' funktionieren könnte.
Dozent
Termin
Seminar Do 14 - 16 Uhr
Ort
NP 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Tasten, Drücken, Wischen: Zur Bildungsgeschichte der Hand
Bildung beschränkt sich nicht auf den Geist. Die Einübung und schließliche Habitualisierung der Bedienung technischer Medien gehört zum Bildungsprozess. Schreiben oder Blättern, aber auch Scrollen oder Wischen sollte man schon können. Aber wo lernt man das und was verändern veränderte Bedienungstechniken im Prozess des Sich-Bildens? Wenn man darüber nachdenkt und nachliest, entsteht eine Art Medien- und Bildungsgeschichte der Hand.
Dozent
Termin
Das Seminar findet in der Projektwoche vom 12.06. - 16.06. 17 statt
Ort
Raum D116 an der FH Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Termine noch nicht bekannt
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Termin nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Natur/en des Ökonomischen
Das »Wesen« der Ökonomie ist historisch höchst unterschiedlich definiert worden und erscheint doch in seiner gegenwärtigen, kapitalistischen Gestalt alternativlos. Das Ringseminar beleuchtet universalistische Modelle des Ökonomischen, wie etwa den Homo Oeconomicus, Abstraktions- und Quantifizierungsverfahren, Geldströme, Zirkulation, Wachstum, Gleichgewicht oder Krisenbilder, die immer auch Vorstellungen von scheinbar natürlichen Ordnungen implizieren. Eingeladen sind Dozentinnen und Dozenten der EMW, die zentrale Begriffe und Denkfiguren des Ökonomischen aus kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive diskutieren.
Dozenten
PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Martin Ciesielski, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Mi 12-14h
Ort
FH D 307
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2016/2017
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Mo, 11-15 Uhr c.t. (Beginn: 24.10.2016)
Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
DIE VORLESUNG FINDET IM ZeM STATT:
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
http://www.zem-brandenburg.de/de/zem/ort.html
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
http://www.zem-brandenburg.de/de/zem/ort.html
B.A. Prüfungskolloquium
Das Kolloquium begleitet die Anfertigung der BA-Arbeit. Es werden vor allem Konzepte der einzelnen Arbeiten frühzeitig vorgestellt und diskutiert; anfallende praktische Probleme und Formalia erörtert.
Dozent
Termin
Di, 14-16 Uhr c.t.
Ort
UP 1.12.001
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
15
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte anhand gemeinsamer Textlektüren und Diskussionsrunden zu den verschiedenen Vorlesungsinhalten. Auch für diese Veranstaltung ist die Teilnahme nicht verpflichtend. Gegen Ende der Veranstaltung wird ein Essay zu den Inhalten der besprochenen Texte abzugeben sein. Für die Teilnahme gelten dieselben Bedingungen wie für die Vorlesung: Die Nutzung jeglicher elektronischer Geräte ist nicht erlaubt. Notizen mit Stift und Papier sind dagegen erwünscht und sinnvoll.
Dozent
Termin
Do, 14-16 Uhr c.t.
Ort
UP 1.12.005
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Mo, 16-18 Uhr c.t.
Ort
UP 1.9.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht verpflichtend, verpflichtend ist nur die Teilnahme an der Klausur für den Erwerb eines Scheins. Wer die Vorlesung hören und regelmäßig an ihr teilnehmen möchte, ist angehalten ohne elektronische Geräte jeglicher Art zu erscheinen. Der Gebrauch von Laptops, Tablets oder Smartphones in der Veranstaltung ist nicht zulässig. Am Ende wird von der Vorlesung eine Audio-Aufnahme bereitgestellt, so dass man nachhören kann. Handschriftliche Notizen mit 'Block und Bleistift' sind erwünscht und sinnvoll. Das hat folgenden Grund: Ich möchte wieder mit interessierten Studierenden ins Gespräch kommen. Wer lieber andere Dinge tut, anschaut, liest, betrachtet oder bespricht, kann das besser woanders tun als in einem Hörsaal oder Seminarraum, wo ich ständig dazwischenrede. Wenn Sie unregelmäßig kommen, stört mich das überhaupt nicht. Aber wenn Sie kommen, dann kommen Sie, um unter den hier definierten Bedingungen mit mir zu arbeiten. Ich verspreche mir davon eine andere Universität als die, die ich mir seit vielen Semestern antue und die den Namen kaum mehr verdient hat. Auch wenn ich es mit wenigen versuche, so versuche ich doch - in Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen des Studiengangs und mit dem Dekan Prof. Thomas Brechenmacher - in meinen Veranstaltungen jetzt einen anderen Weg zu gehen. Ich bin gespannt, wohin er uns führen wird.
Eastern Western
Der Western ist eines der bedeutendsten Genres in der Geschichte des populären Films. Die Entwicklung und Erfolgsgeschichte der US-amerikanischen Filmindustrie ist vor allem zwischen 1910 und 1960 untrennbar mit der Popularität des Western verknüpft der sogenannten „klassischen“ Phase des Western-Genres zwischen Ende der 1930er und Anfang der 1960er Jahre entstammen die meisten Filme, mit denen sich dieses Seminar befassen wird. Nach wiederkehrenden Motiven ist dabei zu fragen, nach Lesarten, nach ästhetischen und narrativen Mustern, nach Stereotypen und Rollenbildern in Filmen, die immer auch Geschichten der US-amerikanischen Geschichte erzählen. Bereits in den 1920er Jahren gab es Versuche, das im Westen erfolgreiche Genrekino für die sowjetische Kino-Kultur fruchtbar zu machen. Diese Experimente wurden bald eingestellt und erst in den späten 1960er Jahren wieder aufgenommen. Nun kamen Elemente des klassischen Western in sowjetische Filmformen, aber auch solche der europäischen Spielart des Genres (z. B. Italo-Western). Das Seminar geht der Geschichte des Genres und seiner sowjetischen Spielarten nach und führt gleichzeitig in die Analyse sujetorientierter Filme ein.
Vorausgesetzte Sprachkenntnisse: Für Russist_innen: Lesekenntnisse Russisch
Von den Teilnehmern erwartete Leistungen: Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung der Sitzungen (v.a. Lektüre), (60 Stunden = 2 LP) – Hausarbeit (60 Stunden = weitere 2 LP).
Leistungsnachweis: 3, 4 oder 6 LP.
Anrechnung in Studiumplus
Weitere Informationen in Moodle
Vorausgesetzte Sprachkenntnisse: Für Russist_innen: Lesekenntnisse Russisch
Von den Teilnehmern erwartete Leistungen: Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung der Sitzungen (v.a. Lektüre), (60 Stunden = 2 LP) – Hausarbeit (60 Stunden = weitere 2 LP).
Leistungsnachweis: 3, 4 oder 6 LP.
Anrechnung in Studiumplus
Weitere Informationen in Moodle
Dozent
Termin
Mi, 12-14 Uhr c.t.
Ort
UP1.11.227
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab dem 3. Fachsemester BA EMW, BA/MA Lehramt Russisch, BA Russistik, MA OEK
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar wird gemeinsam mit Prof. Norbert Franz aus der Slawistik abgehalten. Die ca. 6-7 Filmvorführungen finden 14 tägig im Filmmuseum Potsdam zu einem gesonderten Termin statt. Hier die Termine: Mi 19.10. 12 Uhr (erste Sitzung am Neuen Palais); Mi 26.10. 12 Uhr (zweite Sitzung am NP); Mi 2.11. 12:30 (dritte Sitzung: Filmsichtung im Filmmuseum); Mi 9.11. 12 Uhr (vierte Sitzung am NP); Mi 16.11. 12:30 - 14 Uhr (fünfte Sitzung: Filmsichtung im Filmmuseum); Mi 23.11. 12 - 14 Uhr (sechste Sitzung am NP); Mi 30.11. 12:30 - 14 Uhr (siebte Sitzung: Filmsichtung im Filmmuseum); Mi 7.12. 12 - 14 Uhr (achte Sitzung am NP); Mi 14.12. 12:30 - 14 Uhr (neunte Sitzung: Filmsichtung im Filmmuseum); Mi 21.12. 12:00 - 14 Uhr (zehnte Sitzung am NP); Di 10.01. 17 18:00 - 20:00 (elfte Sitzung: Filmsichtung im Filmmuseum); Mi18.01.17 12 - 14 Uhr am NP (zwölfte Sitzung am NP); Di 25.01.17 18:00 - 20 Uhr (dreizehnte Sitzung: Filmsichtung im Filmmuseum); Mi 1.2.17 (vierzehnte Sitzung am NP).
Sommer 2016
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2015/2016
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Montag, 11-15 Uhr
Ort
FHP D 116
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bildung. Ein vorläufiger Rückblick.
"Gebildeter Akademiker (55) sucht ... Schätzt Du wie ich gutes Essen, gute Bücher und Reisen, bist nicht älter als ..., dann melde Dich unter ... !".
Ohne Zweifel, wir sind im ausgedehnten Reich der Kleinanzeigen. Aus der zitierten lernt man u . a. Folgendes: Einsamkeit nimmt im Alter häufig zu, verschwindet auch nicht mit dem technischen Fortschritt und Akademiker waren früher notorisch 'gebildet'. Sie bildeten sogar eine eigene Kaste, blieben gerne unter sich - als sogenanntes 'Bildungsbürgertum'. Das Aufgeben von Kleinanzeigen weist allerdings auf Schwierigkeiten bei der internen Reproduktion hin. Was waren die Voraussetzungen für ein solches 'Bildungsbürgertum'? Ein erster Hinweis: 'Bildung' ist ein absolut unübersetzbares Wort der deutschen Sprache. Schließen Bildung und Globalisierung (oder Bologna-Prozess) sich allein deshalb schon aus? Oder ist Bildung an ein bestimmtes Medium, das Buch (vielleicht noch in Verbindung mit der Reise und dem Wein), gekoppelt - und verschwindet Bildung mit den digitalen Medien, mit Backpacking, Kreuzfahrten und Sangria-Eimer für alle? Aber 'Halt!' - 'Bildung' sollte mehr sein als nur 'Ausbildung'. Wo liegt denn dann dieses 'mehr'? Sollten wir ein solches 'mehr' vielleicht doch verteidigen? Aber wo? Hat Bildung ihren Ort denn überhaupt noch an der Universität? Und wenn ja, an welcher Fakultät? (In Potsdam befindet sich das 'Zentrum für Lehrerbildung' beispielsweise an der humanwissenschaftlichen Fakultät, nicht an der philosophischen. But: What's the Difference?)In welchem Verhältnis steht 'Bildung' (neben Ausbildung) überhaupt zu 'education'/ 'Erziehung'? Das Seminar wird Ideen, Medien, Techniken und Formate der 'Bildung' suchen, um sie auf ihre Vergangenheit und Zukunft zu befragen.
Ohne Zweifel, wir sind im ausgedehnten Reich der Kleinanzeigen. Aus der zitierten lernt man u . a. Folgendes: Einsamkeit nimmt im Alter häufig zu, verschwindet auch nicht mit dem technischen Fortschritt und Akademiker waren früher notorisch 'gebildet'. Sie bildeten sogar eine eigene Kaste, blieben gerne unter sich - als sogenanntes 'Bildungsbürgertum'. Das Aufgeben von Kleinanzeigen weist allerdings auf Schwierigkeiten bei der internen Reproduktion hin. Was waren die Voraussetzungen für ein solches 'Bildungsbürgertum'? Ein erster Hinweis: 'Bildung' ist ein absolut unübersetzbares Wort der deutschen Sprache. Schließen Bildung und Globalisierung (oder Bologna-Prozess) sich allein deshalb schon aus? Oder ist Bildung an ein bestimmtes Medium, das Buch (vielleicht noch in Verbindung mit der Reise und dem Wein), gekoppelt - und verschwindet Bildung mit den digitalen Medien, mit Backpacking, Kreuzfahrten und Sangria-Eimer für alle? Aber 'Halt!' - 'Bildung' sollte mehr sein als nur 'Ausbildung'. Wo liegt denn dann dieses 'mehr'? Sollten wir ein solches 'mehr' vielleicht doch verteidigen? Aber wo? Hat Bildung ihren Ort denn überhaupt noch an der Universität? Und wenn ja, an welcher Fakultät? (In Potsdam befindet sich das 'Zentrum für Lehrerbildung' beispielsweise an der humanwissenschaftlichen Fakultät, nicht an der philosophischen. But: What's the Difference?)In welchem Verhältnis steht 'Bildung' (neben Ausbildung) überhaupt zu 'education'/ 'Erziehung'? Das Seminar wird Ideen, Medien, Techniken und Formate der 'Bildung' suchen, um sie auf ihre Vergangenheit und Zukunft zu befragen.
Dozent
Termin
Mi 12 - 14 Uhr
Ort
NP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW ab 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Stunde Null. Zur medialen Repräsentation von Latenz.
Das Seminar geht anhand von historischen Darstellungen, Erinnerungen, Filmen, Photographien und Tagebüchern der Frage nach, wie ein Ende, das noch kein Anfang ist, sich im Nachhinein mit Zukunft füllt oder als eigene Zeitqualität (Latenz) medial so etwas wie (ästhetische, historische oder politische?) Autonomie gewinnen könnte. Im Mittelpunkt stehen Bücher von Alexander Kluge, Hans Ulrich Gumbrecht und Ian Buruma, Filme von Lars von Trier (Europa, 1991), Thomas Tielsch (Die Finsternis, 2005) und Roberto Rossellini (1948), Rundfunkmaterial und Reportagen.
LH: Frederick Taylor, Zwischen Krieg und Frieden. Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944 - 1946 (2011); H. U. Gumbrecht, Nach 1945. Latenz als Ursprung der Gegenwart (2012); Alexander Kluge, 30. April 1945 (2014); Christoph Meckel, Russische Zone. Erinnerung an den Nachkrieg (2012); Ian Buruma, '45. die Welt am Wendepunkt (2015).
LH: Frederick Taylor, Zwischen Krieg und Frieden. Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944 - 1946 (2011); H. U. Gumbrecht, Nach 1945. Latenz als Ursprung der Gegenwart (2012); Alexander Kluge, 30. April 1945 (2014); Christoph Meckel, Russische Zone. Erinnerung an den Nachkrieg (2012); Ian Buruma, '45. die Welt am Wendepunkt (2015).
Dozenten
Termin
Do 16 - 20 Uhr
Ort
NP 1.22.0.38
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach individueller Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Moderne. Modernität. Modernisierung. Oberflächenlektüren 1920 - 1960
Das Seminar will über so grundsätzliche Begriff wie Moderne und Modernisierung aufklären. Danach wird die Frage zu klären sein, wie man die Moderne erkennt und liest. Welche ihrer Oberflächenphänomene werden mit welchen Medientechniken festgehalten und gelesen? Wann erkennt man auf Modernität? Texte von Siegfried Kracauer, Ernst Jünger, Adorno, Heinz Maus, Hugo Fischer.
Dozent
Termin
Mo 10 - 12 Uhr
Ort
NP Raum 204 Haus 9
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA ab 2. Sem.
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2015
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
Die Vorlesung findet Mo von 16 - 18 Uhr am Neuen Palais statt
Ort
Neues Palais 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung: 13.04. 2015
Produktion und Distribution. Einführung in die Verlagsgeschichte 1750 bis heute.
In Fallgeschichten (Diderots Encyclopedie, Brockhaus, Suhrkamp etc.) werden Grundzüge der europäischen Verlagsgeschichte erarbeitet. Exkursion in ein Verlagshaus ist geplant.
Dozent
Termin
Gemeinsames Seminar mit Prof. Iwan D'Aprile. Das Seminar findet Mi von 12 - 14 U
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW BA Geschichte
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar wird gemeinsam mit dem Institut für Geschichte ausgerichtet.
Global/ lokal. Zur historischen und theoretischen Bestimmung eines Verhältnisses
Das Seminar ist eine Einführung in das neue Gebiet der Medienökologie. Anhand der Unterscheidung von Lokalität und Globalität werden Prozesse des Ausgleichs und der Differenzierung beobachtbar. Welche Prozesse geraten dadurch in den Fokus? Es sind einerseits weltumspannende materielle, rohstoffliche Kreisläufe, welche die sensiblen und komplexen medialen Verhältnisse der Informationsgesellschaften speisen. Es sind andererseits kleine lokale Kreisläufe von Zeichen, Waren, Personen oder Stoffen, die lokale Identitäten stabilisieren und sich gegen globale Prozesse konturieren. Medienökologie meint schließlich die Beschreibung von menschlichen Umgebungen, deren Beschreibung immer häufiger infrastrukturelle Verhältnisse thematisiert (und nicht mehr 'Natur' im klassischen antinomischen Bezug zu 'Kultur').
Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)
- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.
- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.
- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)
- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.
- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.
- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Dozenten
Termin
Das Seminar findet in der Projektwoche in Bröllin statt.
Ort
Brölin/ Uckermark
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Gemeinsames Seminar Heiko Christians/ Birgit Schneider.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
auf Anfrage
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
BA - Kolloquium
Dozenten
Termin
Do. 14:00 - 15:30
Ort
FH D116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
15
Winter 2014/2015
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Montag, 11-15 Uhr
Ort
FHP D 116
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
B.A. Prüfungskolloquium
Dozent
Termin
Di 18 - 20 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme)
Zielgruppe
B.A. EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
'In Da House'. Zur Kultur- und Mediengeschichte des Hauses
Der Hollywood-Film hat immer wieder das Haus zum Akteur seiner Stories gemacht, als Mitspieler oder sogar Protagonisten inszeniert. Das Haus wird zur Falle für Eindringlinge (Kevin-Filme) oder – als Panic Room (David Fincher) – auch für die Bewohner. „Die Reise und das Haus“, schreibt Manfred Schneider, „sind die beiden räumlichen Ordnungen, die das Kino durch seine imaginären Effekte, durch seine sequenziellen Techniken beschleunigt und auflöst.“ Das Haus wird zum Schlachtfeld eines modernen Rosenkriegs, zur Festung, zum reinen Keller, zur akustischen Drohkulisse – wie in The Haunting (1963) von Robert Wise – oder zum uteralen Innenraum bei David Lynch, der Freuds Traumsymbolik filmisch weiterführt.
Das Seminar möchte die Kenntnisse über den metaphorischen Apparat ‚Haus‘ vervollständigen, möchte das Haus als Paradigma des Austauschs und des Sozialen, als Kulisse und Spielort, als (akustisch und optisch) allgegenwärtigen Mitspieler im Film, im Videoclip und im Computerspiel untersuchen. Das Seminar möchte das Haus dort als feste Kategorie zurückgewinnen, wo alle Zeichen auf Transit, Fluidizität und Mobilisierung stehen. Es möchte aber auch einfach Texte finden, wie Ludwig Flecks Studie ‚Schauen, sehen, wissen‘ von 1947, der ausgerechnet am Haus die Frage entwickelt, wie wir überhaupt etwas als etwas Bestimmtes erkennen:
„Ein ‚Haus‘, das ist eine sehr deutliche Gestalt mit einer großen Skala möglicher Transpositionen, die bei uns mit solchen Gestalten konkurrieren wie einer Hütte, einem Schloß, einer Villa, einer Kirche, einem Schuppen usw. Die Hauptmerkmale der Gestalt ‚Haus‘ sind: ein Würfel entsprechender Größe mit Frontwand, Fenstern und Haustor; ein Dach mußte bis vor kurzem da sein, heute kann es nicht sichtbar sein. Notwendig ist auch die Annahme, daß sich in dem Objekt Menschen aufhalten oder aufhalten können, sonst könnten das Theaterkulissen sein. Negative Merkmale: das Fehlen eines Turms, denn wir haben ein Schloß gesehen, das Fehlen von eine Kirche oder eine Villa kennzeichnenden Merkmalen usw. Es ist klar, daß nur ein Mensch aus unserer Gesellschaft ein ‚Haus‘ sieht, d. h. diese Gestalt in der ganzen Skala seiner möglichen Transpositionen herauserkennt. Heute ist eine Situation möglich, in der ein Bewohner Warschaus ein Haus sieht, aber ein Bewohner New Yorks eine Ruine, einen Haufen Schutt.“
Es soll bei all dem nicht so sehr um motivische Nachweise gehen, wenn den Metaphern nicht ein herausgehobener Status zukommt, sondern um eine Art Soziologie des Hauses im Imaginären – und eventuell schon um die Kennzeichnung einer Schwelle zu neuen metaphorischen Apparaten in Abhängigkeit und/ oder Absetzung vom Haus.
Das Seminar möchte die Kenntnisse über den metaphorischen Apparat ‚Haus‘ vervollständigen, möchte das Haus als Paradigma des Austauschs und des Sozialen, als Kulisse und Spielort, als (akustisch und optisch) allgegenwärtigen Mitspieler im Film, im Videoclip und im Computerspiel untersuchen. Das Seminar möchte das Haus dort als feste Kategorie zurückgewinnen, wo alle Zeichen auf Transit, Fluidizität und Mobilisierung stehen. Es möchte aber auch einfach Texte finden, wie Ludwig Flecks Studie ‚Schauen, sehen, wissen‘ von 1947, der ausgerechnet am Haus die Frage entwickelt, wie wir überhaupt etwas als etwas Bestimmtes erkennen:
„Ein ‚Haus‘, das ist eine sehr deutliche Gestalt mit einer großen Skala möglicher Transpositionen, die bei uns mit solchen Gestalten konkurrieren wie einer Hütte, einem Schloß, einer Villa, einer Kirche, einem Schuppen usw. Die Hauptmerkmale der Gestalt ‚Haus‘ sind: ein Würfel entsprechender Größe mit Frontwand, Fenstern und Haustor; ein Dach mußte bis vor kurzem da sein, heute kann es nicht sichtbar sein. Notwendig ist auch die Annahme, daß sich in dem Objekt Menschen aufhalten oder aufhalten können, sonst könnten das Theaterkulissen sein. Negative Merkmale: das Fehlen eines Turms, denn wir haben ein Schloß gesehen, das Fehlen von eine Kirche oder eine Villa kennzeichnenden Merkmalen usw. Es ist klar, daß nur ein Mensch aus unserer Gesellschaft ein ‚Haus‘ sieht, d. h. diese Gestalt in der ganzen Skala seiner möglichen Transpositionen herauserkennt. Heute ist eine Situation möglich, in der ein Bewohner Warschaus ein Haus sieht, aber ein Bewohner New Yorks eine Ruine, einen Haufen Schutt.“
Es soll bei all dem nicht so sehr um motivische Nachweise gehen, wenn den Metaphern nicht ein herausgehobener Status zukommt, sondern um eine Art Soziologie des Hauses im Imaginären – und eventuell schon um die Kennzeichnung einer Schwelle zu neuen metaphorischen Apparaten in Abhängigkeit und/ oder Absetzung vom Haus.
Dozent
Termin
Mi 12:00 bis 14:00 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Kultbücher. Einige Kapitel aus der Geschichte des Lesens
Ein Kultbuch oder einen Kultfilm hat wohl jede und jeder. Aber was macht das Buch oder den Film zum Kult? Welche Mechanismen, Bedingungen und Euphorien des Mediengebrauchs standen und stehen dahinter? Woher stammen die Bedienungselemente des Kultischen? Diesen Fragen wird im Seminar systematisch, historisch und aktuell nachgegangen.
Dozent
Termin
Mo 16:00 bis 18:00 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Popularität. Volkskunde und Medienwissenschaft.
Es ist allgemein üblich, Marshall McLuhans Institutsgründung an der Universität von Toronto 1967 und seine diese Gründung vorbereitenden Bücher The Gutenberg Galaxis: The Making of Typographic Man (1962) und Understanding Media. The Extensions of Man (1964) als Takeoff einer selbstständigen Medienwissenschaft zu betrachten. Vieles spricht nach wie vor dafür. Doch sollte gerade bei diesen Stichwörtern auch seine Studie zur Folklore of Industrial Man von 1951 Berücksichtigung finden, deren Grundlage eine von McLuhan schon in den 1930er Jahren angelegte Sammlung von Werbe-Anzeigen war. Das Seminar geht dieser Spur nach: Was haben Volkskunde, die Untersuchung magischer Praktiken und Medienwissenschaft miteinander zu tun? Ergänzt wird das Programm durch einen Workshop im neuen Zentrum für Medienwissenschaften Brandenburg.
Dozent
Termin
Di 14 - 16 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
eventuell Angebot im ZEM
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Sommer 2014
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
Montags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung:
Utopien
Der Begriff der Utopie ist zunächst abzuheben von dem Begriff der Apokalypse, des Chiliasmus, der Idylle, der Atopie und der Anti- oder Dystopie. Das Seminar wird dann verschiedene traditionelle Utopien ins Auge fassen: z. B. die Raum- und Sozialutopie, die Säuberungsutopie, die Transparenzutopie, die Öko-Utopie, um dann (in weiteren Schritten) ihr Verhältnis zu (1.) medialen Infrastrukturen und (2.) zur Stillage und den Formaten ihrer Manifestation zu untersuchen. Es wird die Frage zu beantworten sein, ob es eine Sprache der Utopie gibt oder einen spezifischen bildlichen Apparat des Utopischen. Als ein besonderes Material des Utopischen erweist sich neben der Sprache der Baustoff Glas (vgl. Transparenzutopien). Schließlich sollen konkrete utopische Projekte ins Auge gefasst werden: ein bevorzugtes Beispiel ist hier der Amazonenstaat 'Loheland' in der Rhön zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
LH: Thomas Morus, Utopia (1516); Ernest Callenbach, Ecotopia (1975); Ernst Bloch, Der Geist der Utopie (1919); Gerd Koenen, Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (1998); Manfred Schneider, Transparenztraum. Literatur, Politik, Medien und das Unmögliche, Berlin (2013); Hermann Lübbe, Zeit-Verhältnisse. Zur Kulturphilosophie des Fortschritts (1983); Klaus Vondung, Die Apokalypse in Deutschland (1988); Hans Freyer. Die politische Insel - Eine Geschichte der Utopien von Platon bis zur Gegenwart (1936); W. Voßkamp (Hg.), Utopieforschung, 3 Bde. (1985); Gregory Claeys (Hg.), The Cambridge Companion to Utopian Literature (2010); Umberto Eco, Die Geschichte der legendären Länder und Städte (2013).
Im Rahmen des Seminars wird der wohl wichtigste deutsche Utopie-Forscher, Prof. Dr. Wilhelm Voßkamp, Leiter und Initiator der DFG-Sonderforschungsbereiche 'Utopieforschung' und 'Medien und kulturelle Kommunikation' an den Universitäten Bielefeld und Köln, einen Vortrag zum aktuellen Stand und zur Geschichte der Utopieforschung halten.
LH: Thomas Morus, Utopia (1516); Ernest Callenbach, Ecotopia (1975); Ernst Bloch, Der Geist der Utopie (1919); Gerd Koenen, Utopie der Säuberung. Was war der Kommunismus? (1998); Manfred Schneider, Transparenztraum. Literatur, Politik, Medien und das Unmögliche, Berlin (2013); Hermann Lübbe, Zeit-Verhältnisse. Zur Kulturphilosophie des Fortschritts (1983); Klaus Vondung, Die Apokalypse in Deutschland (1988); Hans Freyer. Die politische Insel - Eine Geschichte der Utopien von Platon bis zur Gegenwart (1936); W. Voßkamp (Hg.), Utopieforschung, 3 Bde. (1985); Gregory Claeys (Hg.), The Cambridge Companion to Utopian Literature (2010); Umberto Eco, Die Geschichte der legendären Länder und Städte (2013).
Im Rahmen des Seminars wird der wohl wichtigste deutsche Utopie-Forscher, Prof. Dr. Wilhelm Voßkamp, Leiter und Initiator der DFG-Sonderforschungsbereiche 'Utopieforschung' und 'Medien und kulturelle Kommunikation' an den Universitäten Bielefeld und Köln, einen Vortrag zum aktuellen Stand und zur Geschichte der Utopieforschung halten.
Dozenten
Termin
Di von 14 - 18 Uhr. Die Veranstaltung beginnt am Di, 15.04.
Ort
Neues Palais 1.09.204
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" mit der Veranstaltung von Frau Prof. Quirynen statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des
Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird Verbund "Praktiken/ Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: „Bild, Leib, Geschlechtlichkeit"
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen"(Modul 2 + Modul 6)angeboten: „Digitale Schwelle“
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des
Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird Verbund "Praktiken/ Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: „Bild, Leib, Geschlechtlichkeit"
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen"(Modul 2 + Modul 6)angeboten: „Digitale Schwelle“
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Edition eines wissenschaftlichen Buches
Das Projektseminar wird ein wissenschaftliches Buchprojekt von Anfang bis Ende betreuen. Zunächst geht es um die Rechteklärung und -sicherung im Falle einer filmwissenschaftlichen und medienanthropologischen Dissertationsschrift aus den 1950er Jahren. Die Arbeit liegt als maschinenschriftliche, verblichene Fassung vor. Dann geht es um Textsicherung, Transkription, Formatwahl, Edition. Es müssen eine Einleitung und ein Kommentarteil verfasst werden, die das Werk wissenschaftshistorisch einordnen und inhaltlich erschliessen. Schliesslich muss ein Verlag gesucht und überzeugt werden.
Dozent
Termin
die Veranstaltung findet wöchentlich Di 18:15 bis 19:45 statt.
Ort
Neues Palais Haus 1 Raum 1.11
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Seminar betreut intensiv die Fertigstellung des im SS 2013 begonnenen Editionsprojekts (Layout, Sponsoring, Verlagskommunikation, Vorwort etc.)
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Praktiken/ Politiken des Ästhetischen (Verbund 3/5): Utopie
Utopie heißt “nirgendwo“, “ohne Ort“ oder “guter Ort". Unter Berücksichtigung eines interdisziplinären Zugangs analysieren die Studierenden utopische “Orte”, wie den Planeten, die Oase, die Insel oder die Stadt, und die entsprechenden medialen Vermittlungsstrategien.
Im Zentrum steht die Frage, wie Bilder gesehen, produziert und verwirklicht werden und Utopien ermöglichen/darstellen und welche ästhetischen Praktiken eingesetzt werden. Ausgehend von künstlerischen und wissenschaftlichen Visualisierungsstrategien analysiert das Seminar verschiedene visionären Ideen und utopische Vorstellungen sowie reale Praktiken: Visionen der kolonisierung des Mars in populärer Kultur, im Comic, in Science Fiction Filmen, und in der Forschung; utopische architektonische Vorstellungen und Pläne der Ökostadt Masdar im Emirat Abu Dhabi; die im internet zirkulierende Bilder der Occupy Bewegung im Zucotti Park, New York.
Das Seminar bewegt sich zwischen dem sozialkritischen Gestus der klassischen “XXL” Utopien und Mikro-Utopien, die bereits existierende Prozesse und Technologien aufgreifen und nach Handlungsmöglichkeiten im Hier und Jetzt suchen.
Keywords: XXL/Micro Utopie, poor/ high end image, Distribution, Robotics, Self reproductive factories, Spaceship Earth, Biosphere, Ökologie, Wirtschaftskrise, Frieden, Arabische Frühling.
Im Zentrum steht die Frage, wie Bilder gesehen, produziert und verwirklicht werden und Utopien ermöglichen/darstellen und welche ästhetischen Praktiken eingesetzt werden. Ausgehend von künstlerischen und wissenschaftlichen Visualisierungsstrategien analysiert das Seminar verschiedene visionären Ideen und utopische Vorstellungen sowie reale Praktiken: Visionen der kolonisierung des Mars in populärer Kultur, im Comic, in Science Fiction Filmen, und in der Forschung; utopische architektonische Vorstellungen und Pläne der Ökostadt Masdar im Emirat Abu Dhabi; die im internet zirkulierende Bilder der Occupy Bewegung im Zucotti Park, New York.
Das Seminar bewegt sich zwischen dem sozialkritischen Gestus der klassischen “XXL” Utopien und Mikro-Utopien, die bereits existierende Prozesse und Technologien aufgreifen und nach Handlungsmöglichkeiten im Hier und Jetzt suchen.
Keywords: XXL/Micro Utopie, poor/ high end image, Distribution, Robotics, Self reproductive factories, Spaceship Earth, Biosphere, Ökologie, Wirtschaftskrise, Frieden, Arabische Frühling.
Dozenten
Termin
Mi.10uhr-13uhr
Ort
FHP D116
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
MA-Verbund
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" mit der Veranstaltung " Utopien” von Prof.Dr. Heiko Christians statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt.
Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theoreteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5):
"Bild, Leib, Geschlechtlichkeit" angeboten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen (Modul 2 + Modul 6):
" Digitalen Schwelle” angeboten
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt.
Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theoreteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5):
"Bild, Leib, Geschlechtlichkeit" angeboten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen (Modul 2 + Modul 6):
" Digitalen Schwelle” angeboten
Winter 2013/2014
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Montag, 11-15 Uhr (Beginn: 21.10.2013)
Ort
FHP D011 (neues Designgebäude)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Medien der Lüge: Münchhausen erzählt
Der Münchhausen-Stoffkreis beginnt als bekanntestes modernes 'deutsches Volksbuch' erstaunlicherweise in England. Erst eine deutsche Adaption macht das Buch zu dem, was es heute ist: ein Klassiker der Abenteuer- und Jugendliteratur. Der Stoff erfuhr von Anfang an reiche Illustrationen, Comic- und Trickfilmadaptionen. Etwa 15 Verfilmungen, von denen die berühmteste der UFA-Jubiläumsfilm von 1943 mit Hans Albers ist, sind ebenfalls greifbar - darunter Versuche von Terry Gilliam oder Karel Zeman. Über diese Medienkulturgeschichte des reichen und amüsanten Stoffs soll ein Überblick gegeben werden.
Dozent
Termin
Die Veranstaltung findet Di 14 - 16 Uhr am Neuen Palais statt
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
B.A. Prüfungskolloquium
Dozent
Termin
Di von 16 bis 18 Uhr
Ort
1.22.0.39
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme)
Zielgruppe
B.A. EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Montag 14-16 Uhr
Ort
1.11.0.09
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!
Klassiker der Medientheorie/ Medienkulturgeschichte
Innerhalb des obligatorischen Theorieseminars werden klassische Texte zu medientheoretischen und medienhistorischen Fragestellungen gelesen.
Dozent
Termin
Mittwoch 18-20 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für BA 1. Semester. Einschreibung trotzdem notwendig!!! Bitte schreiben Sie sich in beide "Klassiker"-Seminare gleichzetig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
Magie oder Medium? Zur alten und neuen Nähe von Ethnologie und Medienwissenschaft
Das Verhältnis zwischen Magie und Medialität ist bis heute ein ungeklärtes. Der allgemeine Sprachgebrauch zeichnet immer noch besonders eindrückliche technisch-mediale Erlebnisse als 'magisch' aus. Als die Völkerkunde gegen Ende des kolonialistischen 19. Jahrhunderts endlich in der Lage schien, die eigene wissenschaftlich-industrielle Kultur im Zeichen einer Ausgrenzung von Magie als eine höhere von den sogenannten 'primitiven Kulturen' zu trennen, erschien in ihrer Mitte ausgerechnet die 'Geisterphotographie' und die Technik der 'Seance'. Marcel Mauss veröffentlichte 1904 die erste wissenschaftliche Monographie zur 'Theorie der Magie', der Soziologe und spätere Erfinder der Rollen-Theorie, Ralph Linton, beschrieb nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg in der US-Armee die gesamte moderne Militäremblematik als totemistisches System. Antonin Artaud versuchte im Zeichen der Magie (und des Films) das Theater grundlegend neu zu denken. Die Reihe der Korrespondenzen lässt sich mühelos fortsetzen - und soll in diesem Seminar untersucht werden. [Weitere Literatur: Thomas Mann, Der Zauberberg (1924); Antonin Artaud, Das Theater und sein Double (1938); Theodor-Wilhelm Danzel, Der magische Mensch/ Homo divinans. Vom Wesen der primitiven Kultur, Potsdam (1928)].
Dozent
Termin
Die Veranstaltung findet Mo von 14 - 16 Uhr am Neuen Palais statt
Ort
1.22.038
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Sommer 2013
Historische und methodische Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte, lesen, Vorträge halten, Essays und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozent
Termin
Di 14 - 16 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW. Beginn der Veranstaltung: 17.04. 2013
Forum Medienkulturgeschichte
Dozent
Termin
Mo 19-21 Uhr
Ort
Neues Palais
SWS
1
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Masterstudierende Promotionsstudenten
Teilnehmerbegrenzung
15
Edition eines wissenschaftlichen Buches
Das Projektseminar wird ein wissenschaftliches Buchprojekt von Anfang bis Ende betreuen. Zunächst geht es um die Rechteklärung und -sicherung im Falle einer filmwissenschaftlichen und medienanthropologischen Dissertationsschrift aus den 1950er Jahren. Die Arbeit liegt als maschinenschriftliche, verblichene Fassung vor. Dann geht es um Textsicherung, Transkription, Formatwahl, Edition. Es müssen eine Einleitung und ein Kommentarteil verfasst werden, die das Werk wissenschaftshistorisch einordnen und inhaltlich erschliessen. Schliesslich muss ein Verlag gesucht und überzeugt werden.
Dozent
Termin
wird noch festgelegt
Ort
Neues Palais
SWS
1
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
5
Medienkulturgeschichte der Strasse
Friedrich Kittler, Marshall McLuhan und Harold Innis haben Strassen konsequent als Elemente einer medialen Infrastruktur beschrieben. Das hier erarbeitete theoretische und historische Wissen soll mit der Kulturgeschichte berühmter Strassen zusammengebracht werden. Im letzten Jahrzehnt gab es mehrere bahnbrechende Monographien zur Erforschung der Strasse. Die ehemalige 'Reichsstraße 1' (von Aachen über Berlin nach Königsberg, 1934 so benannt) wurde sogar mehrfach Gegenstand dieser Forschung. Gleiches gilt für den Autobahnbau im 'Dritten Reich' oder den 'Verfall des römischen Straßensystems in Mittelitalien' (Arnold Esch). Nach einer theoretischen Klärung soll diese Medienkulturgeschichte in populären und wissenschaftlichen Fallgeschichten einzelner Strassen aufbereitet werden. Gleichzeitig sollen Ausblicke auf die neuere Infrastrukturgeschichte gegeben werden. LH: Ted Conover, Die Wege des Menschen, München (2012); Patricia Clough, Aachen - Berlin - Königsberg. Eine Zeitreise entlang der alten Reichsstraße 1, München (2007); Arnold Esch, Zwischen Antike und Mittelalter. Der Verfall des römischen Straßensystems in Mittelitalien und die Via Amerina, München (2011); Hermann Schreiber, Auf Römerstraßen durch Europa, München (1985); Edwin Redslob, Des Reiches Straße. Der Weg der deutschen Kultur vom Rhein nach Osten dargestellt auf der Strecke Frankfurt - Berlin, 3. durchges. Aufl., Leipzig (1940); Wiebke Porombka, Medialität urbaner Infrastrukturen 1870 - 1933, Bielefeld (2012).
Dozent
Termin
Mi 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, 1.09.2.03
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW BA Geschichte
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Gemeinschaftliches Seminar mit Prof. D'Aprile aus dem Hist. Inst.
Die Straßenszene. Brechts 'nicht-aristotelische Dramatik'? Eine Lektüre seiner Schriften zum Theater
Im Seminar werden Brechts 'Schriften zum Theater' in einer Auswahl Siegfried Unselds von 1957 gelesen. Im Mittelpunkt steht Brechts Konzept eines wissenschaftlichen Theaters und seine Selbstverortung zwischen Unterhaltung, Medientechnik und Politik. Die 'Strassenszene' ist dabei ein Begriff und ein Konzept, das über den engeren Brechtschen Rahmen hinaus führt und zur Theaterarbeit, Theaterpädagogik und zum Strassentheater überleitet, wie beispielsweise Peter Handke es 1968 konzipiert hat. LH: B. Brecht, Schriften zum Theater. Über eine nicht-aristotelische Dramatik, Frankfurt/M. (1957 u.ö.).
Dozent
Termin
Mo 14 - 16 Uhr
Ort
Neues Palais, 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
BA – Prüfungskolloquium
Das Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozenten
Termin
Dienstag, 16.00-17:30
Ort
Campus Neues Palais, Haus 22, Raum 0.39
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Christina Maria Schollerer, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent
Termin
n.n.
Ort
n.n.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Christina Maria Schollerer, M.Mus. Simon-Mary Vincent
Termin
n.n.
Ort
n.n.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Winter 2012/2013
Wege durch Eis und Schnee. Zur Formatgeschichte extremer Erfahrungen
Vor 100 Jahren drangen Menschen das erste Mal bis zum Südpol der Erde vor. Im Sinne der von 1910 – 1912 in der Antarktis operierenden Terra-Nova-Expedition hätten diese Menschen Engländer unter der Leitung des Marineoffiziers und erfahrenen Polarforschers Robert Falcon Scott sein sollen. Doch Scotts Versuch den Pol als Erster zu erreichen, scheitert tragisch. Am Ziel der Unternehmung stellt er fest, dass wenige Wochen vor ihm das norwegische Team Roald Amundsens den Südpol bereits erreicht hat. Auf dem entbehrungsreichen Rückweg zu ihrem Basislager kommen Scott und seine vier Begleiter ums Leben.
Die mediale Begleitung und Aufarbeitung dieses Ereignisses bietet reiches Material von Fotografien und Filmmitschnitten über Tagebücher sowie filmische und literarische Bearbeitungen. Ausgewählte Text- und Filmbeispiele sollen dem Seminar als Ausgangspunkt dienen, die Formate der Präsentation von Grenzerfahrungen in der bewussten Auseinandersetzung mit einer extremen Natur zu untersuchen.
Die mediale Begleitung und Aufarbeitung dieses Ereignisses bietet reiches Material von Fotografien und Filmmitschnitten über Tagebücher sowie filmische und literarische Bearbeitungen. Ausgewählte Text- und Filmbeispiele sollen dem Seminar als Ausgangspunkt dienen, die Formate der Präsentation von Grenzerfahrungen in der bewussten Auseinandersetzung mit einer extremen Natur zu untersuchen.
Dozent
Termin
wöchentl. Do 14 - 16:00 Uhr
Ort
Neues Palais 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW, BA-KuWi
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar führe ich zusammen mit Julian Drews (Romanistik, Lehrstuhl Prof. Ette) durch.
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Um dem einführenden Charakter der Vorlesung Rechnung zu tragen, wird Dieter Mersch zunächst zwei Vorlesungen zur Geschichte des Medienbegriffs von der Antike bis heute sowie den paradigmatischen und methodischen Voraussetzungen
jener allgemeinen Medientheorien halten, wie sie sich im 20. Jahrhundert etabliert haben. Die dienen auch der Vorbereitung der folgenden Vorlesungen. Am Schluss des Vorlesungszyklus stehen dann verschiedene Philosophien des
Medialen sowie ihr Verhältnis zu künstlerischen Praktiken im Zentrum. Hier wird es insbesondere um eine Geltungsreflexion medienwissenschaftlicher Modelle einerseits sowie überhaupt um die Frage der immer auch ästhetischen Reflexivität des Medialen andererseits gehen. Entwickelt werden dabei auch einige Grundlagen dessen, was unter einer ‚negativen’ Medientheorie verstanden werden kann.
Im Mittelteil der Vorlesung führt Heiko Christians anhand von Begriffsarchäologien und Fallgeschichten in die Problemgeschichte und Infrastrukturgeschichte medialer Verhältnisse ein. Was ein Medium leistet und wie es die Nah- und Fernwelt des Menschen immer wieder neu
reorganisiert, lässt sich nur von Fall zu Fall, in Fall-Geschichten darstellen. Diese sind untereinander verstrickt, insofern die medialen Verhältnisse von komplexen Prozessen der Konkurrenz, Verstärkung, Ersetzung
oder Neutralisation unter so genannten Einzelmedien beherrscht werden. Es geht deshalb auch um die Geschichte der Praktiken in komplexen medialen Umwelten und es geht um Leistungen, die Medien in spezifischen Kontexten
erbringen (sollen) und uns abfordern. Außerdem wird die Rede (Diskurs) über diese Leistungen und Praktiken zum Gegenstand gemacht: Alle Begriffe, mithilfe derer wir uns über unsere medialen Verhältnisse orientieren, sind
metaphorischer Natur. Erst die differenzierte historische Herleitung und Situierung dieser Begrifflichkeit macht Medienkulturgeschichte(n) möglich.
Im dritten Teil der Vorlesung wird sich Jan Distelmeyer in drei Schritten mit technischen Medien auseinandersetzen und dabei den Schwerpunkt auf das 20. und 21. Jahrhundert legen. Zunächst wird hier grundsätzlich nach
technisch basierter Medialität gefragt und dabei der Begriff des Dispositivs in den Mittelpunkt gerückt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Apparatus-Debatte, die hier zum Ausgangspunkt einer Neukonturierung des
medienwissenschaftlichen Dispositiv-Begriffs wird. Der zweite Schritt führt ins Konkrete und fragt exemplarisch danach, was Film ist. Der dritte Schritt widmet sich computerbasierten Medien und untersucht hier das Verhältnis zwischen Dispositiv und Ästhetik, indem insbesondere nach dem Verhältnis der (medientheoretischen) Versprechungen „des Digitalen“ und unserer
ästhetischen Erfahrung und Verfügungspraxis mit computerbasierten Medien gefragt wird. Alternativ kann sich der dritte Schritt auch mit der Frage "Was ist Film?" befassen. Die Entscheidung, welches Thema im dritten Schritt verhandelt wird, ist noch offen.
In zwei weiteren Sitzungen werden Christine Hanke, Anne Quirynen und Winfried Gerling Ihre Perspektiven, Positionen und Arbeiten vorstellen.
Den Abschluss der Einführungsvorlesung bildet eine Zusammenführung der eröffneten Perspektiven im Hinblick auf das Verhältnis von Theorie und Praxis, das hier mit allen am Studiengang beteiligten ProfessorInnen erörtert wird.
Um dem einführenden Charakter der Vorlesung Rechnung zu tragen, wird Dieter Mersch zunächst zwei Vorlesungen zur Geschichte des Medienbegriffs von der Antike bis heute sowie den paradigmatischen und methodischen Voraussetzungen
jener allgemeinen Medientheorien halten, wie sie sich im 20. Jahrhundert etabliert haben. Die dienen auch der Vorbereitung der folgenden Vorlesungen. Am Schluss des Vorlesungszyklus stehen dann verschiedene Philosophien des
Medialen sowie ihr Verhältnis zu künstlerischen Praktiken im Zentrum. Hier wird es insbesondere um eine Geltungsreflexion medienwissenschaftlicher Modelle einerseits sowie überhaupt um die Frage der immer auch ästhetischen Reflexivität des Medialen andererseits gehen. Entwickelt werden dabei auch einige Grundlagen dessen, was unter einer ‚negativen’ Medientheorie verstanden werden kann.
Im Mittelteil der Vorlesung führt Heiko Christians anhand von Begriffsarchäologien und Fallgeschichten in die Problemgeschichte und Infrastrukturgeschichte medialer Verhältnisse ein. Was ein Medium leistet und wie es die Nah- und Fernwelt des Menschen immer wieder neu
reorganisiert, lässt sich nur von Fall zu Fall, in Fall-Geschichten darstellen. Diese sind untereinander verstrickt, insofern die medialen Verhältnisse von komplexen Prozessen der Konkurrenz, Verstärkung, Ersetzung
oder Neutralisation unter so genannten Einzelmedien beherrscht werden. Es geht deshalb auch um die Geschichte der Praktiken in komplexen medialen Umwelten und es geht um Leistungen, die Medien in spezifischen Kontexten
erbringen (sollen) und uns abfordern. Außerdem wird die Rede (Diskurs) über diese Leistungen und Praktiken zum Gegenstand gemacht: Alle Begriffe, mithilfe derer wir uns über unsere medialen Verhältnisse orientieren, sind
metaphorischer Natur. Erst die differenzierte historische Herleitung und Situierung dieser Begrifflichkeit macht Medienkulturgeschichte(n) möglich.
Im dritten Teil der Vorlesung wird sich Jan Distelmeyer in drei Schritten mit technischen Medien auseinandersetzen und dabei den Schwerpunkt auf das 20. und 21. Jahrhundert legen. Zunächst wird hier grundsätzlich nach
technisch basierter Medialität gefragt und dabei der Begriff des Dispositivs in den Mittelpunkt gerückt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Apparatus-Debatte, die hier zum Ausgangspunkt einer Neukonturierung des
medienwissenschaftlichen Dispositiv-Begriffs wird. Der zweite Schritt führt ins Konkrete und fragt exemplarisch danach, was Film ist. Der dritte Schritt widmet sich computerbasierten Medien und untersucht hier das Verhältnis zwischen Dispositiv und Ästhetik, indem insbesondere nach dem Verhältnis der (medientheoretischen) Versprechungen „des Digitalen“ und unserer
ästhetischen Erfahrung und Verfügungspraxis mit computerbasierten Medien gefragt wird. Alternativ kann sich der dritte Schritt auch mit der Frage "Was ist Film?" befassen. Die Entscheidung, welches Thema im dritten Schritt verhandelt wird, ist noch offen.
In zwei weiteren Sitzungen werden Christine Hanke, Anne Quirynen und Winfried Gerling Ihre Perspektiven, Positionen und Arbeiten vorstellen.
Den Abschluss der Einführungsvorlesung bildet eine Zusammenführung der eröffneten Perspektiven im Hinblick auf das Verhältnis von Theorie und Praxis, das hier mit allen am Studiengang beteiligten ProfessorInnen erörtert wird.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen
Termin
Montag, 11-15 Uhr (Beginn: 22.10.2012)
Ort
FHP HG 067
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Die einführende Vorlesung zu medientheoretischen Grundlagen umfasst 3 SWS und wird vierstündig an insgesamt 12 aufeinander folgenden Terminen durchgeführt.
Forschungskolloquium
Dozent
Termin
Mo 18-20 Uhr vierzehntägig
Ort
Neues Palais
SWS
1
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Masterstudierende Promotionsstudenten
Teilnehmerbegrenzung
15
B.A. Prüfungskolloquium
Dozent
Termin
Di 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme)
Zielgruppe
B.A. EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Christina Maria Schollerer, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Katja Zanger
Termin
n.n.
Ort
n.n.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
montags, 14.00-16.00 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!
Einführung in die Medienkulturwissenschaft: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
montags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme) + 2 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
80
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung: 22.10. 2012
Zur Begleitung meiner Vorlesung wird es jeweils am Rande der Übung "Techniken des Studierens" (Mo 14-16 Uhr) Zeit für eine Besprechung Ihrer Fragen geben. Im Laufe des Semesters wird mein Mitarbeiter Kai Knörr außerdem zwei Workshops zur Klausurvorbereitung anbieten. Über die Termine hierzu werden Sie rechtzeitig informiert.
Zur Begleitung meiner Vorlesung wird es jeweils am Rande der Übung "Techniken des Studierens" (Mo 14-16 Uhr) Zeit für eine Besprechung Ihrer Fragen geben. Im Laufe des Semesters wird mein Mitarbeiter Kai Knörr außerdem zwei Workshops zur Klausurvorbereitung anbieten. Über die Termine hierzu werden Sie rechtzeitig informiert.
Sommer 2012
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
Montags von 16 - 18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung: 17.04. 2012
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte, lesen, Vorträge halten, Essays und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozent
Termin
Di 14-16 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW. Beginn der Veranstaltung: 17.04. 2012
BA - Prüfungskolloquium
Das Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozent
Termin
Di 16-18
Ort
Neues Palais 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Beginn der Vranstaltung: 17.04. 2012
Medien. Konsum. Zirkulation. Einführung in Geschichte, Semantik und Struktur
Medienkonsum scheint zunächst eine unproblematische Kategorie. Bei genauerer Betrachtung aber fallen Ungereimtheiten auf: Was heißt 'konsumieren' - also verzehren oder verbrauchen - auf mediale Verhältnisse bezogen? Was sind die Voraussetzungen eines Konsums der Bilder, der Töne, der Buchstaben? Wie ist der Prozeß selbst zu beschreiben? Dem Konsum von Immateriellem geht immer auch ein Konsum von Materie voraus. Ein Aufbau von Geist, Wissen oder auch einfach nur Spannung setzt den Abbau von Rohstoffen wie Holz, Erz, Indium oder Tantal voraus. Wie sind diese konsumtiven Sphären ineinander verschränkt? Welche Formen des Medienkonsums können wir unterscheiden? Gibt es ein Spezifisches des massenmedialen Konsums? Das Seminar wird versuchen, die Geschichte des Medienkonsums, seine materiellen und seine strukturellen Voraussetzungen und die oft pejorative Rede vom 'übermässigen' Konsum in der Theoriegeschichte der Medien zu rekonstruieren. LH: Jürgen Radkau, Holz. Wie ein Naturstoff Geschichte schreibt, München (2007); Jürgen Habermas, Notizen zum Missverhältnis von Kultur und Konsum. Konsumkritik eigens zum Konsumieren, Amsterdam (1956/57); Hans Freyer, Schwelle der Zeiten. Beiträge zur Soziologie der Kultur, Stuttgart (1965).
Dozent
Termin
Donnerstags von 14 - 16 Uhr
Ort
Neues Palais 1.22.0.39
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung: 19.04. 2012
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Winter 2011/2012
B.A. Prüfungskolloquium
Dozent
Termin
Wöchentlich Di 18:00 - 20:00
Ort
Neues Palais 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme)
Zielgruppe
B.A. EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung: 17.04. 2012
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt ein knapper Überblick zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Montags 14 bis 16 Uhr
Ort
1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für das 1. Semester BA!
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Abprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Um dem einführenden Charakter der Vorlesung Rechnung zu tragen, wird Dieter Mersch zunächst zwei Vorlesungen zur Geschichte des Medienbegriffs von der Antike bis heute sowie den paradigmatischen und methodischen Voraussetzungen
jener allgemeinen Medientheorien halten, wie sie sich im 20. Jahrhundert etabliert haben. Die dienen auch der Vorbereitung der folgenden Vorlesungen. Am Schluss des Vorlesungszyklus stehen dann verschiedene Philosophien des
Medialen sowie ihr Verhältnis zu künstlerischen Praktiken im Zentrum. Hier wird es insbesondere um eine Geltungsreflexion medienwissenschaftlicher Modelle einerseits sowie überhaupt um die Frage der immer auch ästhetischen Reflexivität des Medialen andererseits gehen. Entwickelt werden dabei auch einige Grundlagen dessen, was unter einer ‚negativen’ Medientheorie verstanden werden kann.
Im Mittelteil der Vorlesung führt Heiko Christians anhand von Begriffsarchäologien und Fallgeschichten in die Problemgeschichte und Infrastrukturgeschichte medialer Verhältnisse eing. Was ein Medium leistet und wie es die Nah- und Fernwelt des Menschen immer wieder neu
reorganisiert, lässt sich nur von Fall zu Fall, in Fallgeschichten darstellen. Diese sind untereinander verstrickt, insofern die medialen Verhältnisse von komplexen Prozessen der Konkurrenz, Verstärkung, Ersetzung
oder Neutralisation unter so genannten Einzelmedien beherrscht werden. Es geht deshalb auch um die Geschichte der Praktiken in komplexen medialen Umwelten und es geht um Leistungen, die Medien in spezifischen Kontexten
erbringen (sollen) und uns abfordern. Außerdem wird die Rede (Diskurs) über diese Leistungen und Praktiken zum Gegenstand gemacht: Alle Begriffe, mithilfe derer wir uns über unsere medialen Verhältnisse orientieren, sind
metaphorischer Natur. Erst die differenzierte historische Herleitung und Situierung dieser Begrifflichkeit macht Medienkulturgeschichte(n) möglich.
Im dritten Teil der Vorlesung wird sich Jan Distelmeyer in drei Schritten mit technischen Medien auseinandersetzen und dabei den Schwerpunkt auf das 20. und 21. Jahrhundert legen. Zunächst wird hier grundsätzlich nach
technisch basierter Medialität gefragt und dabei der Begriff des Dispositivs in den Mittelpunkt gerückt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Apparatus-Debatte, die hier zum Ausgangspunkt einer Neukonturierung des
medienwissenschaftlichen Dispositiv-Begriffs wird. Der zweite Schritt führt ins Konkrete und fragt exemplarisch danach, was Film ist. Der dritte Schritt widmet sich computerbasierten Medien und untersucht hier das Verhältnis zwischen Dispositiv und Ästhetik, indem insbesondere nach dem Verhältnis der (medientheoretischen) Versprechungen „des Digitalen“ und unserer
ästhetischen Erfahrung und Verfügungspraxis mit computerbasierten Medien gefragt wird.
Den Abschluss der Einführungsvorlesung bildet eine Zusammenführung der eröffneten Perspektiven im Hinblick auf das Verhältnis von Theorie und Praxis, das hier mit allen am Studiengang beteiligten ProfessorInnen erörtert wird.
Um dem einführenden Charakter der Vorlesung Rechnung zu tragen, wird Dieter Mersch zunächst zwei Vorlesungen zur Geschichte des Medienbegriffs von der Antike bis heute sowie den paradigmatischen und methodischen Voraussetzungen
jener allgemeinen Medientheorien halten, wie sie sich im 20. Jahrhundert etabliert haben. Die dienen auch der Vorbereitung der folgenden Vorlesungen. Am Schluss des Vorlesungszyklus stehen dann verschiedene Philosophien des
Medialen sowie ihr Verhältnis zu künstlerischen Praktiken im Zentrum. Hier wird es insbesondere um eine Geltungsreflexion medienwissenschaftlicher Modelle einerseits sowie überhaupt um die Frage der immer auch ästhetischen Reflexivität des Medialen andererseits gehen. Entwickelt werden dabei auch einige Grundlagen dessen, was unter einer ‚negativen’ Medientheorie verstanden werden kann.
Im Mittelteil der Vorlesung führt Heiko Christians anhand von Begriffsarchäologien und Fallgeschichten in die Problemgeschichte und Infrastrukturgeschichte medialer Verhältnisse eing. Was ein Medium leistet und wie es die Nah- und Fernwelt des Menschen immer wieder neu
reorganisiert, lässt sich nur von Fall zu Fall, in Fallgeschichten darstellen. Diese sind untereinander verstrickt, insofern die medialen Verhältnisse von komplexen Prozessen der Konkurrenz, Verstärkung, Ersetzung
oder Neutralisation unter so genannten Einzelmedien beherrscht werden. Es geht deshalb auch um die Geschichte der Praktiken in komplexen medialen Umwelten und es geht um Leistungen, die Medien in spezifischen Kontexten
erbringen (sollen) und uns abfordern. Außerdem wird die Rede (Diskurs) über diese Leistungen und Praktiken zum Gegenstand gemacht: Alle Begriffe, mithilfe derer wir uns über unsere medialen Verhältnisse orientieren, sind
metaphorischer Natur. Erst die differenzierte historische Herleitung und Situierung dieser Begrifflichkeit macht Medienkulturgeschichte(n) möglich.
Im dritten Teil der Vorlesung wird sich Jan Distelmeyer in drei Schritten mit technischen Medien auseinandersetzen und dabei den Schwerpunkt auf das 20. und 21. Jahrhundert legen. Zunächst wird hier grundsätzlich nach
technisch basierter Medialität gefragt und dabei der Begriff des Dispositivs in den Mittelpunkt gerückt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Apparatus-Debatte, die hier zum Ausgangspunkt einer Neukonturierung des
medienwissenschaftlichen Dispositiv-Begriffs wird. Der zweite Schritt führt ins Konkrete und fragt exemplarisch danach, was Film ist. Der dritte Schritt widmet sich computerbasierten Medien und untersucht hier das Verhältnis zwischen Dispositiv und Ästhetik, indem insbesondere nach dem Verhältnis der (medientheoretischen) Versprechungen „des Digitalen“ und unserer
ästhetischen Erfahrung und Verfügungspraxis mit computerbasierten Medien gefragt wird.
Den Abschluss der Einführungsvorlesung bildet eine Zusammenführung der eröffneten Perspektiven im Hinblick auf das Verhältnis von Theorie und Praxis, das hier mit allen am Studiengang beteiligten ProfessorInnen erörtert wird.
Dozenten
Termin
Montag, 11-15 Uhr (12 Sitzungen)
Ort
FHP (HG 067)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Die einführende Vorlesung zu medientheoretischen Grundlagen umfasst 3 SWS und wird vierstündig an insgesamt 12 aufeinander folgenden Terminen durchgeführt.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Abprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Geschichte der Nachrichten
Die ersten gedruckten Zeitungen erscheinen zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Noch im selben Jahrhundert steigern sie sich bis zur heute noch gängigen Form der täglichen Erscheinungsweise. Nachrichten als gedruckte Neuigkeiten beginnen mit einem Paradox: Sie erscheinen brandaktuell und dennoch sehr regelmäßig. Ihre Allianz und Symbiose mit dem Buchdruck situieren die Nachrichten zugleich auf dem Feld einer starken Konkurrenz mit Theologie, Wissenschaft und Unterhaltung. Die erfundenen Nachrichten von (als mahnende Zeichen verstandenen) ‚allerley frembd wundern Dingen’ in der frühen Neuzeit, Heinrich von Kleists ‚Berliner Abendblätter’ im Focus der Literaturwissenschaft oder die Debatte um eine zunehmende Vermischung unterhaltender und informierender Nachrichten in der Gegenwart belegen dies. Die Geschichte der Nachrichten hat viele Facetten und reicht bis zur online-Zeitung der Netzwelt. Die Veranstaltung möchte historisch nachvollziehbar machen, wie es zu diesem Facettenreichtum kommt und welche Konkurrenzen langfristig die Entwicklung bestimmt haben.
Literaturhinweis:
Jochen Hörisch, Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien, Frankfurt/M. (2001).
Literaturhinweis:
Jochen Hörisch, Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien, Frankfurt/M. (2001).
Dozent
Termin
Mi 10 - 12 Uhr in Verbindung mit der Abteilung Geschichte (Prof. D'Aprile)
Ort
Neues Palais H.9 R. 2.03
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und Germanistik Proseminar
Teilnehmerbegrenzung
25
Verbund MA 3/5 'Praktiken/ Politiken des Ästhetischen: Szene/ Szenario/Inszenierung'
Was ist eine 'Szene'? wir kennen sie aus den medialen Zusammenhängen des Theaters oder des Films. Wir kennen sie aber auch aus dem Alltag, wenn uns jemand 'eine Szene macht', aus der Soziologie, wenn sich jemand 'in einer Szene bewegt' usw. Es geht in diesem Seminar darum, die Geschichte und die Leistung der Szene zu analysieren. Vielleicht ist die Szene ein 'tool', eine basale kulturelle Praktik, die wir vergessen haben, weil sie immer schon am Werk ist. Selbst in verschiedenen Theoriesprachen (Psychoanalyse) oder medientheoretischen Werken (Vilém Flusser) ist 'die Szene' allgegenwärtig, aber kaum durchdacht, beschrieben und funktional verortet worden.
Dozent
Termin
Di 10 - 14 Uhr
Ort
Neues Palais
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist als Verbundseminar zusammen mit der Veranstaltung 'Praktiken/ Politiken des Ästhetischen: Inszenierte Fotografie' von Prof. Gerling zu besuchen.
Praktiken/Politiken des Ästhetischen: Szene/Szenario/Inszenierung | Bilder mit Absicht - Inszenierte Fotografie (Verbund 3/5)
"Inszenierte Fotografie" ist ein Begriff der oftmals mit einer bestimmten Art der Fotografie, die in den 70er/80er Jahren des letzten Jahrhunderts aufkam, verbunden wird.
In dieser Veranstaltung soll die "Inszenierung" begrifflich stärker gefasst aber auch als Teil des fotografischen Aktes bis hin zur Präsentation der Fotografie verstanden werden.
Einerseits werden einschlägige Texte und fotografische Positionen zu diesem Thema diskutiert, andererseits sollen eigenständige fotografische Projekte entwickelt werden, die Inszenierung als Teil ihrer Genese reflektieren.
In dieser Veranstaltung soll die "Inszenierung" begrifflich stärker gefasst aber auch als Teil des fotografischen Aktes bis hin zur Präsentation der Fotografie verstanden werden.
Einerseits werden einschlägige Texte und fotografische Positionen zu diesem Thema diskutiert, andererseits sollen eigenständige fotografische Projekte entwickelt werden, die Inszenierung als Teil ihrer Genese reflektieren.
Dozenten
Termin
Mo. 16:00 - 19:00
Ort
FH, Haus 4, Raum 2.16
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung ist der Verbund der Module 3/5
Sommer 2011
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
NN
Ort
NN
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
LOCALIZE Das Heimatfestival 2011
LOCALIZE Das Heimatfestival wird nach drei erfolgreichen Auflagen im Oktober 2008, Oktober 2009 und Juni 2010 nun vom 22. bis 26. Juni 2011 zum vierten Mal Potsdam erobern. "In der Tat" werden der Altbau der Geschwister-Scholl-Straße 51 sowie der Stadtraum von Potsdam West bespielt. Der Kurzfilmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam wird am Abend des 23. Juni ausgetragen. Das weitere Programm ist noch in Planung.
LOCALIZE Das Heimatfestival, Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselnden Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
LOCALIZE Das Heimatfestival, Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselnden Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
Dozenten
Termin
Do 16:00 - 19:00 Uhr sowie nach Absprache/Bedarf
Ort
LOCALIZE-Projektbüro, Geschwister-Scholl-Str. 51, 14471 Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4/8/12
Zielgruppe
EMW, KuWi, Design, Kulturarbeit, …
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bei Interesse oder Fragen sendet bitte eine kurze E-Mail an Anja Engel (localize@heimatfestival.de) oder Prof. Dr. Christians.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
Winter 2010/2011
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
tba
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
BA - Prüfungskolloquium
Das Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozenten
Termin
Di. 17:00-19:00
Ort
FHP 4/2.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Einführung in die Medienkulturwissenschaft für MA-Studierende
Die Vorlesung führt dreistündig anhand systematisch-'naiver' Fragen in Probleme der Medientheorie, des Mediengebrauchs und der Geschichte des Mediengebrauchs ein. Was heißt 'Medienkonsum'? Gibt es eine 'Bilderflut'? Was fließt in 'Kanälen'? Was leistet 'Unterhaltung'? Wieso sprechen uns Geschichten an? Warum kann etwas ‚in den Medien’ sein? Was stabilisieren 'Wiederholungen'? usw. Die für das MA Einführungsmodul neu entwickelte Form sieht eine zweistündige Vorlesung und eine einstündige Diskussion vor.
Dozent
Termin
2 mal wöchentlich dreistündig di 14 - 16 und fr 12 - 13 uhr
Ort
1.09.2.04
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstes Semester MA
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Vorlesungsbeginn 27.10. 2010
Über die Gefahr. Zur medialen Repräsentation und Analyse einer existenziellen Kategorie
Besteht das, was wir 'Gefahr' nennen unmittelbar, richtet sich unser Verhalten zunächst nach physiologischen Parametern aus: Instinkt, kaltes Blut, Verhaltensroutine steuern uns durch die bedrohliche Lage. Unseren Lebensraum als einen 'gefährlichen Raum' zu denken oder zu inszenieren, gelingt in der Regel erst, wenn die unmittelbare Gefahr vorbei ist. So ist es auch im Falle von Carl von Clausewitz' grosser Studie 'Vom Kriege' (1832). 'Gefahr' als Problem der Analyse und medialen Repräsentation steht im Mittelpunkt dieses Seminars. Analysiert werden können de facto nur wissenschaftliche, essayistische, photographische, filmische Annäherungen an die Gefahr, die im Werk Ernst Jüngers, Martin Heideggers, Werner Herzogs, aber auch mit den TV-Formaten 'Jackass', 'Wildboyz' oder 'Nitro-Circus' vorliegen.
Dozent
Termin
do 14 - 16
Ort
1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Geschichte des Lesens
Das Lesen ist ein Prozess, den wir nur schwer beobachten können. Dass dieser mediale Prozess elementar für unsere globale Kultur ist, deutet schon der Tatbestand der von westlichen Staaten seit dem 18. Jahrhundert verordneten Alphabetisierung an, oder die Bedeutung, die wir aktuell dem Lesen in sogenannten Koranschulen (Madrasa) bei der Entstehung des islamischen Fundamentalismus zuschreiben. Die Medienkulturgeschichte des Lesens impliziert die Geschichten des Buches, des Auswendiglernens, des halblauten rituellen Lesens, des Lesens am Bildschirm, des Vorlesens usw. Sie ist eine komplizierte, spannende und ausserordentlich folgenreiche Geschichte. Wir sollten sie kennen.
Dozent
Termin
mo 16 - 18 uhr
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA EMW BA KuWi
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
10 Teilnehmer BA KuWi
LOCALIZE Das Heimatfestival 2011
LOCALIZE Das Heimatfestival wird nach drei erfolgreichen Auflagen im Oktober 2008, Oktober 2009 und Juni 2010 nun im Juni 2011 zum vierten Mal Potsdam erobern.
Das Festival für Stadt, Kultur und Kunst wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselndem Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
Das Festival für Stadt, Kultur und Kunst wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselndem Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4/8/12
Zielgruppe
EMW, KuWi, Design, Kulturarbeit, ...
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Bei Interesse oder Fragen sendet bitte eine kurze E-Mail an Anja Engel (localize@heimatfestival.de) oder Prof. Dr. Christians.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
Sommer 2010
Kanalarbeiten
Das Seminar möchte die Geschichte des Kanals von den 'hydraulischen Kulturen' des Orients, der Bewässerung, über die Stadtkanäle der Frühen Neuzeit bis zum Kanal-Begriff der Medienphilosophie Vilem Flussers und der Informationstheorie rekonstruieren.
Dozent
Termin
Di 14 - 16 Uhr; Beginn 20.04. 2010
Ort
Neues Palais 1.19.122
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar gehört dem Verbund 'Kanäle' an, den ich zusammen mit Frau Prof. Quirynen und Prof. Mersch anbiete.
Übung 2: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Übungen und Beispielanalysen bezwecken eine praktische und theoretische Anverwandlung der wichtigsten Formen kulturwissenschaftlicher Arbeitstechniken und Präsntationstechniken (Vortrag, Essay, Abhandlung).
Dozent
Termin
Mo 16:00 - 18:00 Uhr; Beginn 19. 04.
Ort
Neues Palais 1.19.121
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW
Mythos und Geschichte: zum Western
Der Western ist eines der bedeutendsten Genres in der Geschichte des populären Films. Die Entwicklung und Erfolgsgeschichte der US-amerikanischen Filmindustrie ist vor allem zwischen 1910 und 1960 untrennbar mit der Popularität des Western verknüpft – der sogenannten “klassischen” Phase des Western-Genres zwischen Ende der 1930er und Anfang der 1960er Jahre entstammen die Filme, mit denen sich dieses Seminar befassen wird.
Nach wiederkehrenden Motiven ist dabei zu fragen, nach Lesarten, nach ästhetischen und narrativen Strategien, nach Stereotypen und Rollenbildern in Filmen, die immer auch Geschichten der US-amerikanischen Geschichte erzählen. So wird die Beschäftigung mit dem Western, die in den späten 1960er Jahren neue Diskussionen zur Genre-Analyse entfachte, auch Anlass dazu geben, grundsätzliche Fragen sowohl nach dem Genre-Begriff als auch nach filmischer Historiographie zu stellen.
Nach wiederkehrenden Motiven ist dabei zu fragen, nach Lesarten, nach ästhetischen und narrativen Strategien, nach Stereotypen und Rollenbildern in Filmen, die immer auch Geschichten der US-amerikanischen Geschichte erzählen. So wird die Beschäftigung mit dem Western, die in den späten 1960er Jahren neue Diskussionen zur Genre-Analyse entfachte, auch Anlass dazu geben, grundsätzliche Fragen sowohl nach dem Genre-Begriff als auch nach filmischer Historiographie zu stellen.
Dozenten
Termin
Donnerstag, 10:15-13:45
Ort
Fachhochschule Potsdam, Haus 5, Raum 1.01
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW (geöffnet für Kulturwissenschaft)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Der Reader ist zu beziehen über:
Copy-Repro-Center Potsdam
Am Kanal 61 (ca. 350m vom Platz der Einheit entfernt)
Mo-Fr. 8-19 Uhr, Sa 9-13 Uhr
www.copy-center-potsdam.de
Copy-Repro-Center Potsdam
Am Kanal 61 (ca. 350m vom Platz der Einheit entfernt)
Mo-Fr. 8-19 Uhr, Sa 9-13 Uhr
www.copy-center-potsdam.de
Vorlesung 2: Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2
Die Vorlesung möchte in einem Überblick an Beispielfällen und -analysen zentrale Konzepte der Medienkulturwissenschaft vorstellen. Das Kopositum ‚Medienkulturwissenschaft’ und seine Elemente (Kultur, Medium) stehen dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die gegenwärtige wissenschaftshistorische Aussicht, dass die neuere Kulturwissenschaft sich nach der erfolgreichen Aneigung zentraler sozial- und literaturwissenschaftlicher Konzepte wie ‚Gedächtnis’, ‚Mentalität’, ‚Ritual’ oder ‚Mimesis’ nunmehr mit den Fragestellungen und Errungenschaften der Mediengeschichtsschreibung und Medientheorie produktiv auseinandersetzt und sie konzeptuell wiederum integriert.
Dozenten
Termin
Dienstag 10 - 12 Uhr 2 Stündig
Ort
Neues Palais 1.08.145
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Vorlesung wird von Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Andreas Köstler, Prof. Dr. Gertrud Lehnert und Prof. Dr. Dieter Mersch gemeinsam durchgeführt
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine neue, experimentelle Form des ehemaligen Kolloquiums. Das verpflichtende Kolloquium am Ende des Studiums wird dadurch ersetzt. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können und sollen. Es soll ein Ort des Experimentierens sein. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, spannende Themen, die sie/ihn auch abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese Veranstaltung einzubringen und mit anderen zu diskutieren. Dies kann gegebenenfalls zur Themenfindung für Abschlussarbeiten beitragen.
Dozenten
Termin
Di 18:00 - 20:00 Uhr
Ort
FH Theatersaal
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
25
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr, Katrin Werner
Termin
Termin nach Vereinbarung
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Projektbetreuung M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr, Katrin Werner
Termin
noch nicht bekannt
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
LOCALIZE Das Heimatfestival 2010
LOCALIZE Das Heimatfestival wird nach zwei erfolgreichen Auflagen im Oktober 2008 und 2009 nun vom 30. Juni bis 4. Juli 2010 das dritte Mal Potsdam erobern.
Das Festival für Stadt und Kultur, Film und Kunst wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt und sucht auch für 2010 nach einem starken Team. Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenem Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen Heimat auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits im Januar begonnen, das Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich.
**Im Moment suchen wir Unterstützung in den Bereichen Presse sowie in der technischen und handwerklichen Betreuung/Planung/Aufbau.**
Eine Einschreibung ist dafür nicht nötig, schickt einfach einen kurzen Text mit euren Erfahrungen und Erwartungen an localize@heimatfestival.de.
Das Festival für Stadt und Kultur, Film und Kunst wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt und sucht auch für 2010 nach einem starken Team. Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenem Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen Heimat auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits im Januar begonnen, das Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich.
**Im Moment suchen wir Unterstützung in den Bereichen Presse sowie in der technischen und handwerklichen Betreuung/Planung/Aufbau.**
Eine Einschreibung ist dafür nicht nötig, schickt einfach einen kurzen Text mit euren Erfahrungen und Erwartungen an localize@heimatfestival.de.
Dozenten
Termin
ab dem 21.4. jeden Mittwoch Nachmittag
Ort
FH, EMW Labor
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10, 11
Module (MA): 7
Module (BA): 10, 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4/8/12
Zielgruppe
EMW, Kuwi, Design, Kulturarbeit, ...
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
findet ihr auf www.heimatfestival.de und im Incom Workspace (www.incom.org) mit dem Namen „LOCALIZE Das Heimatfestival 2010“
BEI INTERESSE ODER FRAGEN SENDET EINE KURZE MAIL AN DOREEN UND ANJA
LOCALIZE@HEIMATFESTIVAL.DE
BEI INTERESSE ODER FRAGEN SENDET EINE KURZE MAIL AN DOREEN UND ANJA
LOCALIZE@HEIMATFESTIVAL.DE
Winter 2009/2010
Kanalarbeiten MA Verbund
Das Seminar möchte die Geschichte des Kanals von den 'hydraulischen Kulturen' des Orients, der Bewässerung, über die Stadtkanäle der Frühen Neuzeit bis zum Kanal-Begriff der Medienphilosophie Vilem Flussers und der Informationstheorie rekonstruieren.
Dozent
Termin
Mi 13:15 - 14:45 Uhr
Ort
Neues Palais 1.01.107
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Das Seminar gehört dem Verbund 'Kanäle' an, den ich zusammen mit Frau Prof. Quirynen und Frau Dr. Peters ausrichte.
Familienbilder im deutschen Nachkriegskino bis 1960
Das Seminar analysiert Familienbilder und -entwürfe des deutschen Nachkriegskinos zwischen Sozialkritik und Genre-Idyllik, zwischen Propaganda und Dokumentarismus. Behandelt werden unter anderem Wolfgang Liebeneiners 'Die Trapp-Familie' (1956), Curt Goetz' 'Das Haus in Montevideo' (1951) und Georg Tresslers 'Die Halbstarken' (1956).
Dozent
Termin
Mo 18:15 bis 19:45 Am Neuen Palais oder im Filmmuseum Potsdam
Ort
Filmmuseum und neues Palais 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW, BA KuWi, MediWiss Mag NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet abwechselnd im Filmmuseum Potsdam und am Neuen Palais statt.
BA - Prüfungskolloquium
Das Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozenten
Termin
Di. 17u-19u
Ort
FHP, Haus 4 Raum 2.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Mira Fliescher, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, PD Dr. Annette Vowinckel, Katrin Werner
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Etymologie der Medien (Medien, Techniken, Anthropologien). Eine Einführungsvorlesung
Die Vorlesung führt vierstündig anhand systematisch-'naiver' Fragen in Probleme der Medientheorie, des Mediengebrauchs und der Geschichte des Mediengebrauchs ein. Was heißt 'Medienkonsum'? Gibt es eine 'Bilderflut'? Was fließt in 'Kanälen'? Was leistet 'Unterhaltung'? Wieso sprechen uns Geschichten an? Warum kann etwas ‚in den Medien’ sein? Was stabilisieren 'Wiederholungen'? usw.
Die für das MA Einführungsmodul neu entwickelte Form sieht zweimal wöchentlich eine einstündige Vorlesung und eine sich anschließende einstündige Diskussion vor.
Die für das MA Einführungsmodul neu entwickelte Form sieht zweimal wöchentlich eine einstündige Vorlesung und eine sich anschließende einstündige Diskussion vor.
Dozent
Termin
Di und Do von 13:15 bis 14:45 Uhr, Beginn 27.10
Ort
Neues Palais 1.09.112
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstes Semester MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Vorlesungsbeginn 27.10. 2009
Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Die Vorlesung möchte in einem Überblick an Beispielfällen und -analysen zentrale Konzepte der Medienkulturwissenschaft vorstellen. Das Kopositum ‚Medienkulturwissenschaft’ und seine Elemente (Kultur, Medium) stehen dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die gegenwärtige wissenschaftshistorische Aussicht, dass die neuere Kulturwissenschaft sich nach der erfolgreichen Aneigung zentraler sozial- und literaturwissenschaftlicher Konzepte wie ‚Gedächtnis’, ‚Mentalität’, ‚Ritual’ oder ‚Mimesis’ nunmehr mit den Fragestellungen und Errungenschaften der Mediengeschichtsschreibung und Medientheorie produktiv auseinandersetzt und sie konzeptuell wiederum integriert.
Dozent
Termin
Di 9:15 -10:45 Uhr
Ort
UP 1.09.112
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
Projektbetreuung M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Mira Fliescher, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, PD Dr. Annette Vowinckel, Katrin Werner
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
LOCALIZE Das Heimatfestival 2010
LOCALIZE Das Heimatfestival wird nach zwei erfolgreichen Auflagen im Oktober 2008 und 2009 nun vom 30. Juni bis 4. Juli 2010 das dritte Mal Potsdam erobern.
Das Festival für Stadt und Kultur, Film und Kunst wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt und sucht auch für 2010 nach einem starken Team. Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenem Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen Heimat auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits im Januar begonnen, das Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich.
**Im Moment suchen wir Unterstützung in den Bereichen Presse sowie in der technischen und handwerklichen Betreuung/Planung/Aufbau.**
Eine Einschreibung ist dafür nicht nötig, schickt einfach einen kurzen Text mit euren Erfahrungen und Erwartungen an localize@heimatfestival.de.
Das Festival für Stadt und Kultur, Film und Kunst wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt und sucht auch für 2010 nach einem starken Team. Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenem Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen Heimat auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits im Januar begonnen, das Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich.
**Im Moment suchen wir Unterstützung in den Bereichen Presse sowie in der technischen und handwerklichen Betreuung/Planung/Aufbau.**
Eine Einschreibung ist dafür nicht nötig, schickt einfach einen kurzen Text mit euren Erfahrungen und Erwartungen an localize@heimatfestival.de.
Dozenten
Termin
ab dem 21.4. jeden Mittwoch Nachmittag
Ort
FH, EMW Labor
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10, 11
Module (MA): 7
Module (BA): 10, 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
studentisches Projektseminar
Leistungspunkte
4/8/12
Zielgruppe
EMW, Kuwi, Design, Kulturarbeit, ...
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
findet ihr auf www.heimatfestival.de und im Incom Workspace (www.incom.org) mit dem Namen „LOCALIZE Das Heimatfestival 2010“
BEI INTERESSE ODER FRAGEN SENDET EINE KURZE MAIL AN DOREEN UND ANJA
LOCALIZE@HEIMATFESTIVAL.DE
BEI INTERESSE ODER FRAGEN SENDET EINE KURZE MAIL AN DOREEN UND ANJA
LOCALIZE@HEIMATFESTIVAL.DE
Sommer 2009
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Dr. des. Kathrin Peters, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Projektbetreuung M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Dr. des. Kathrin Peters, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
'Bildkraft' (E. Rosenstock) und 'Geschichten' (W. Schapp) - Ansätze zu einer anderen Kulturwissenschaft
Angesichts immer neuer Theoriesamplings und Angebote, angesichts immer schneller aufeinander folgender 'turns' in den Kulturwissenschaften, angesichts von Themenkatalogen von 'Einführungen in die Kulturwissenschaft', die keinen plausiblen Anfang und kein plausibles Ende mehr zu finden vermögen, möchte das Seminar bisher ungehobene Ansätze einer Kulturwissenschaft ausprobieren. Dazu werden universale Vermögen und Praktiken des Menschen, zu denen ich die Einbildungs- und Nachahmungskraft, die Gründungsgewalt (Institutionen) und das Erzählen von kleinen und grossen Geschichten rechne, in den Mittelpunkt der Lektüren und Diskussionen des Seminars gestellt. Unter Umständen ergeben sich so Perspektiven einer 'rezentrierten' Kulturwissenschaft, die mediale Bedingtheiten und historisch-anthropologische Tiefendimensionen menschlichen Seins und Handelns gleichermaßen berücksichtigt und eine 'andere Kulturwissenschaft vom Menschen' ergeben kann. Hierzu werden u.a. Auszüge aus Eugen Rosenstocks 'Soziologie' (1925), Wilhelm Schapps 'In Geschichten verstrickt. Zum Sein von Mensch und Ding' (1953) und Pierre Legendres Werk (1960ff.) gelesen.
Dozent
Termin
Do 13.15-14.45
Ort
UP 1.9.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 bzw. 2 und 6
Zielgruppe
BA KUWI, BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
begrenztes Kontingent an Plätzen für die EMW. Modul 1 für BA KuWi
Probleme und Möglichkeiten der Literaturverfilmung. Das Beispiel Hans Fallada/ Egon monk
Egon Monk verfilmte 1973 Hans Falladas Roman 'Bauern, Bonzen und Bomben' von 1931. Die 'Verfilmung' wird zu einem 5teiligen Fernsehspiel von 450 Minuten. Der Roman spielt - ebenso wie der Film – in einem fiktiven Dorf in Schleswig-Holstein, in 'Altholm', und erzählt die Geschichte der 'Landvolkbewegung', die mit Bomben und Demonstrationen, Boykotts und Blockaden im Jahr 1929 den wirtschaftlichen Ruin der Bauern dieser Region zu verhindern suchte, und ihn fälschlicherweise einseitig als Versagen der Republik von Weimar thematisierte. Der ehemalige Brecht-Assistent Egon Monk und langjährige Leiter der Fernsehspiel – Abteilung des NDR macht daraus ein Lehrstück über Politik und Gesinnungen, über die Logik politischer Institutionen und Ämter,über politisches Abenteurertum und die Nöte der kleinen Leute. Das Tempo des Films ist dem Theater verwandter als dem, was wir heute – nach dem Ende des 'Fernsehspiels' - unter einem 'Fernsehfilm' ('TV-Movie') verstehen, die Inszenierung der Dialoge und Szenerien ist von geradezu befremdlicher Sorgfalt und Ruhe. Man muss sich einlassen auf dieses 'Spiel', um es als Auseinandersetzung des frühen, öffentlich-rechtlichen Fernsehens der BRD mit der Literatur, aber auch als Experiment zwischen Theater, Hörspiel und Kinofilm analysieren zu können. Der Fünfteiler stellt heutige Sehgewohnheiten zur Diskussion, wirft Fragen auf über das mögliche Verhältnis von anspruchsvoller oder einfach 'guter' Literatur und 'Fernsehen' bzw. 'Kino' im Modus der sogenannten Verfilmung.
Monks fünfteiliger Film wird im Juni im Filmmuseum Potsdam in einer Wochenend - Matinee an ein oder zwei Tagen gezeigt werden. (Das Datum wird bekannt gegeben, sobald das Programm des Filmmuseums feststeht). Auszüge aus dem Roman Falladas und aus Ernst von Salomons Roman 'Die Stadt' (zu den gleichen Vorfällen), aber vor allem auch Aufsätze zur Problematik der Literaturverfilmung werden in einem Reader frühzeitig zur Verfügung gestellt. Das Blockseminar findet am (Do/Fr) 30./31. 07. 2009 am Neuen Palais statt (jeweils 10:00 – 17:00 Uhr). Es können sowohl zwei als auch sechs Punkte erworben werden. In der Kulturwissenschaft gilt eine entsprechende Regelung. Teilnahmevoraussetzung sind die Anschaffung des Readers und der Besuch der Matinee. Empfohlen wird der Besuch der Tagung 'Literatur und Film – Neue Perspektiven auf eine alte Konstellation?', die ich am 26. und 27. Februar am Neuen Palais (Haus 8, R. 60/61) jeweils ab 10:00 Uhr zusammen mit Professor Dr. Nikolaus Wegmann von der Princeton University ausrichte. Einschreibung in das Seminar bitte über die EMW-Seite oder per Mail an meine Adresse (heikochristians@t-online.de). Der Besuch der Matinee wie auch die Anschaffung des Readers werden mit verhältnismäßig geringen Kosten verbunden sein. Fragen zur Vorbereitung oder zum Thema beantworte ich unter meiner Mail-Adresse und in meiner Sprechstunde (Mi 13 – 14:00 Uhr, H. 1, R. 1.14)
Monks fünfteiliger Film wird im Juni im Filmmuseum Potsdam in einer Wochenend - Matinee an ein oder zwei Tagen gezeigt werden. (Das Datum wird bekannt gegeben, sobald das Programm des Filmmuseums feststeht). Auszüge aus dem Roman Falladas und aus Ernst von Salomons Roman 'Die Stadt' (zu den gleichen Vorfällen), aber vor allem auch Aufsätze zur Problematik der Literaturverfilmung werden in einem Reader frühzeitig zur Verfügung gestellt. Das Blockseminar findet am (Do/Fr) 30./31. 07. 2009 am Neuen Palais statt (jeweils 10:00 – 17:00 Uhr). Es können sowohl zwei als auch sechs Punkte erworben werden. In der Kulturwissenschaft gilt eine entsprechende Regelung. Teilnahmevoraussetzung sind die Anschaffung des Readers und der Besuch der Matinee. Empfohlen wird der Besuch der Tagung 'Literatur und Film – Neue Perspektiven auf eine alte Konstellation?', die ich am 26. und 27. Februar am Neuen Palais (Haus 8, R. 60/61) jeweils ab 10:00 Uhr zusammen mit Professor Dr. Nikolaus Wegmann von der Princeton University ausrichte. Einschreibung in das Seminar bitte über die EMW-Seite oder per Mail an meine Adresse (heikochristians@t-online.de). Der Besuch der Matinee wie auch die Anschaffung des Readers werden mit verhältnismäßig geringen Kosten verbunden sein. Fragen zur Vorbereitung oder zum Thema beantworte ich unter meiner Mail-Adresse und in meiner Sprechstunde (Mi 13 – 14:00 Uhr, H. 1, R. 1.14)
Dozent
Termin
Filmmatinee und Blockseminar (30./31. Juli)
Ort
Filmmuseum und Neues Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Filmreihe, Blockseminar
Leistungspunkte
2 und 6
Zielgruppe
BA EMW, BA Kuwi
Teilnehmerbegrenzung
25
Fernsehen und Literatur in den sechziger und siebziger Jahren: Das Werk Egon Monks
Zusammen mit Claus Peter Witt, Egon Günther, Fritz Umgelter, Eberhard Fechner, Leopold Ahlsen und Wolfgang Staudte gehört Egon Monk zu den grossen Regisseuren des deutschen Fernsehfilms. Die Geschichte dieses von Anfang an aufwendig und ambitioniert produzierten, oft mehrteiligen Genres ist vor allem eine Geschichte der Adaption literarischer Vorlagen. Egon Monks, 1973 entstandene fünfteilige Verfilmung von Hans Falladas Roman 'Bauern, Bonzen und Bomben' (1931) hat hier Maßstäbe gesetzt. Egon Monk leitete von 1960 bis 1968 die Fernsehspielabteilung des NDR und hat das Verhältnis von Fernsehen und Literatur, das Thema dieses Seminars sein soll, immer wieder auch theoretisch ausgearbeitet. Sein filmisches und essayistisches Werk ist deshalb besonders geeignet, in diese Problematik und dieses Kapitel Fernsehgeschichte einzuführen.
Dozent
Termin
Mi 13.15-14.45
Ort
UP 1.9.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA EMW ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
(zus. mit Prof. Dr. H. Peitsch); gleichzeitig Hauptseminar der Germanistik an der Universität Potsdam
Raumteilung, Raumkonstruktion, Raumdurchdringung: das Beispiel Ost - West
Das Seminar reformuliert den Ost/West-Konflikt als eine weit zurückreichende Raumteilungsgeschichte. Ausgangspunkt wird hierbei Ernst Jüngers Buch 'Der Gordische Knoten' von 1953 sein. Daran anschließend möchte das Seminar Arbeiten von Karl Schlögel und anderen Kulturwissenschaftlern, die Geschichte der Kartographie und die Raumtheorie über die Konstruktionsprinzipien dieser polaren Räume befragen, aber auch die Literatur (Marion Poschmann, Schwarzweißroman, 2005) etc.), den Film (Transsiberian, 2008, R: B. Anderson) und die bildenden Künste. Raumbilder müssen konstruiert, 'entworfen' und transportiert werden, bevor sie politisch wirksam werden können - diesem Zusammenhang will das Seminar sich widmen.
Dozent
Termin
Mo 13.15-14.45 Uhr
Ort
UP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "body, space, traces" von Prof. Anne Quirynen und "Perspektive und ihre Verzerrungen" von Prof. Dieter Mersch zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt „RAUM" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren
Localize
Localize setzt die Aktivitäten fort, die im Rahmen des Heimat-Festivals im WS 2008/09 begonnen wurden. Geplant und durchgeführt werden Ausstellungen, ein Filmfestival, Performances, Lesungen und vieles mehr. Parallel wird eine Internetpattform gepflegt und weiter ausgebaut. Leistungspunkte: 4/8
Zielgruppe: emw/kuwi
Teilnehmerbegrenzung: 20
Beschreibung:
LOCALIZE Das Heimatfestival fand im Oktober 2008 zum ersten Mal an verschiedenen Veranstaltungsorten in Potsdam statt. Dieses Film- und Kunstfestival wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt. Nach der erfolgreichen Erstauflage gibt es eine Fortsetzung.
In diesem Jahr liegt der thematische Fokus auf Heimat und Mobilität.
Wie kann man sich noch verwurzeln, wenn Lebenswege zunehmend wandelbar sind?
Wie wird Identität konstituiert, wenn Menschen zunehmend einen nomadischen Lebensstil wählen oder wählen müssen? Wie fühlen sich Potsdamer in ihrer Stadt, die sich so rasant verändert? Wie entsteht für die zahllosen Zugezogen Heimat?
Diese und andere Fragen beleuchtet das Festival mit verschiedenen medialen und künstlerischen Formsten. Im Filmmuseum Potsdam wird ein Kurzfilmwettbewerb durchgeführt, an einem ungewöhnlichen Ort (leer stehendes Gebäude, Industriebrache etc.) wird zeitgenössische Kunst ausgestellt. Weitere Veranstaltungen und Aktionen sind geplant.
Aufgaben der Projektteilnehmer sind die Weiterentwicklung des Konzepts und dessen kontinuierliche Umsetzung bis zum Festivaltermin im Oktober 2009.
Dabei gibt es verschiedene Aufgabenbereiche: Pressearbeit, Marketing, Sponsoring, Finanzen, Programmplanung, Künstlerbetreuung, Ausstellungsaufbau etc. Für die jeweiligen Arbeitsbereiche könnt Ihr euch in den ersten Sitzungen entscheiden.
Der für einen Schein nötige Einsatz wird über den zeitlichen Rahmen des Sommersemesters hinausgehen.
Wir freuen uns auf engagierte Studierende, die frische Ideen in das Projekt bringen, verantwortlich und selbstständig arbeiten, die Spaß am Organisieren haben und in die Potsdamer Kulturlandschaft hineinblicken möchten.
Erfahrung ist gut, aber keine Voraussetzung.
Auf www.heimatfestival.de findet Ihr weitere Informationen.
Zielgruppe: emw/kuwi
Teilnehmerbegrenzung: 20
Beschreibung:
LOCALIZE Das Heimatfestival fand im Oktober 2008 zum ersten Mal an verschiedenen Veranstaltungsorten in Potsdam statt. Dieses Film- und Kunstfestival wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt. Nach der erfolgreichen Erstauflage gibt es eine Fortsetzung.
In diesem Jahr liegt der thematische Fokus auf Heimat und Mobilität.
Wie kann man sich noch verwurzeln, wenn Lebenswege zunehmend wandelbar sind?
Wie wird Identität konstituiert, wenn Menschen zunehmend einen nomadischen Lebensstil wählen oder wählen müssen? Wie fühlen sich Potsdamer in ihrer Stadt, die sich so rasant verändert? Wie entsteht für die zahllosen Zugezogen Heimat?
Diese und andere Fragen beleuchtet das Festival mit verschiedenen medialen und künstlerischen Formsten. Im Filmmuseum Potsdam wird ein Kurzfilmwettbewerb durchgeführt, an einem ungewöhnlichen Ort (leer stehendes Gebäude, Industriebrache etc.) wird zeitgenössische Kunst ausgestellt. Weitere Veranstaltungen und Aktionen sind geplant.
Aufgaben der Projektteilnehmer sind die Weiterentwicklung des Konzepts und dessen kontinuierliche Umsetzung bis zum Festivaltermin im Oktober 2009.
Dabei gibt es verschiedene Aufgabenbereiche: Pressearbeit, Marketing, Sponsoring, Finanzen, Programmplanung, Künstlerbetreuung, Ausstellungsaufbau etc. Für die jeweiligen Arbeitsbereiche könnt Ihr euch in den ersten Sitzungen entscheiden.
Der für einen Schein nötige Einsatz wird über den zeitlichen Rahmen des Sommersemesters hinausgehen.
Wir freuen uns auf engagierte Studierende, die frische Ideen in das Projekt bringen, verantwortlich und selbstständig arbeiten, die Spaß am Organisieren haben und in die Potsdamer Kulturlandschaft hineinblicken möchten.
Erfahrung ist gut, aber keine Voraussetzung.
Auf www.heimatfestival.de findet Ihr weitere Informationen.
Dozenten
Termin
Di 17.15 - 18:45 Uhr
Ort
UP 1.09.212
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4 u. 8
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Studentische Mitarbeit bei der Veranstaltung:
Anja Engel und Doreen Löwe
Anja Engel und Doreen Löwe
Winter 2008/2009
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Stefanie Diekmann, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Dr. Hansjörg Pöttrich, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
BA – Prüfungskolloquium
Das Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozenten
Termin
Di. 17:00 - 19:00
Ort
FHP, Haus 4 Raum 2.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Die Vorlesung möchte in einem Überblick an Beispielfällen und -analysen zentrale Konzepte der Medienkulturwissenschaft vorstellen. Das Kopositum ‚Medienkulturwissenschaft’ und seine Elemente (Kultur, Medium) stehen dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die gegenwärtige wissenschaftshistorische Aussicht, dass die neuere Kulturwissenschaft sich nach der erfolgreichen Aneigung zentraler sozial- und literaturwissenschaftlicher Konzepte wie ‚Gedächtnis’, ‚Mentalität’, ‚Ritual’ oder ‚Mimesis’ nunmehr mit den Fragestellungen und Errungenschaften der Mediengeschichtsschreibung und Medientheorie produktiv auseinandersetzt und sie konzeptuell wiederum integriert.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Andreas Köstler, Prof. Dr. Gertrud Lehnert, Prof. Dr. Dieter Mersch, PD Dr. Annette Vowinckel
Termin
Di 09:15 - 10:45 Beginn 14.10.08
Ort
Neues Palais 9.115
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a, 1b
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a, 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
Klassiker der Medientheorie
(Benjamin, Kracauer, Anders, McLuhan, Virilio, Flusser, Luhmann)
Das Seminar verfolgt zwei Ziele: Erstens sollen immer wieder genannte Klassiker der Medientheorie wirklich gelesen werden und zweitens sollen die Teilnehmer nach dem Seminar eine Art Minibibliothek „Medientheorie“ besitzen. Es wird deshalb ein umfangreicher Reader zur Verfügung gestellt. Insgesamt geht es nicht so sehr um neueste Trends, Interdependenzen oder Vergleiche, sondern um ein schlichtes Kennenlernen.
Das Seminar verfolgt zwei Ziele: Erstens sollen immer wieder genannte Klassiker der Medientheorie wirklich gelesen werden und zweitens sollen die Teilnehmer nach dem Seminar eine Art Minibibliothek „Medientheorie“ besitzen. Es wird deshalb ein umfangreicher Reader zur Verfügung gestellt. Insgesamt geht es nicht so sehr um neueste Trends, Interdependenzen oder Vergleiche, sondern um ein schlichtes Kennenlernen.
Dozent
Termin
Mo 13-15 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Den Zorn zeigen. Mediale Repräsentationen eines Lasters
Der Zorn ist ein Hauptlaster. Um seine Gefährlichkeit und Verworfenheit gebührend darzustellen, gibt es im Abendland immer neue Texte und Bilder, die sich ihm widmen. Schon die 'Ilias', unser erster Text, ist eine Zorngeschichte. Später, viel später, wird sich das Thema weiter emanzipieren: Hollywoodfilme ('Seven', 'Grapes of Wrath') werden ihn zu einem Leitmotiv umschaffen, Filmproduktionen, ganze Lebenswerke (Herzog/ Kinski) stehen in seinem Bann, das moderne Erzählen folgt ihm in seine letzten Verästelungen ('Michael Kohlhaas'). Das Seminar wird sich in Theorie und Praxis mit dem Zorn beschäftigen. Herzogs 'Mein liebster Feind', der Anfang der 'Ilias' und Thesen aus Peter Sloterdijks 'Zorn und Zeit' sollten bekannt sein.
Dozent
Termin
Do 17:15 - 18:45
Ort
NP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
MA, MA (alte Studienord.)
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 03
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 03
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 u. 8
Zielgruppe
Geöffnet für Vgl.LiKu
Teilnehmerbegrenzung
25
Raumerfahrungen: Natur, Landschaft, Garten
'Raum' ist eine zentrale Kategorie medien- und kulturwissenschaftlicher Forschungen der Gegenwart. Viele Impulse dieser Forschungen gingen von Michel Foucaults Text 'Andere Räume' aus dem Jahr 1967 aus. Das Seminar liest - neben Foucault - intensiv Texte von G. Simmel, M. Serres, F. G. Jünger, J. Ritter et al., die die Vorgeschichte, aber auch die Folgen und Auswirkungen von Foucaults Text anschaulich machen. Die 'Raumerfahrung' wird dabei als eine historisch, medial und fachspezifisch abhängige 'Erfahrung' transparent, der wir ebenfalls historisierbare Ideen der Natur, der Landschaft und des Gartens zuordnen können.
Dozent
Termin
Mi 10:15 - 11:45
Ort
Neues Palais 1.12.001
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 und 6
Zielgruppe
BA EMW BA KuWi
Teilnehmerbegrenzung
20
Projektbetreuung M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Stefanie Diekmann, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Sommer 2008
Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Dozent
Termin
Di 09:15 - 10:45 Beginn 22.04.
Ort
Neues Palais 1.09.115
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Teilnehmerbegrenzung
keine
Übung: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Übungen und Beispielanalysen bezwecken eine praktische und theoretische Anverwandlung der wichtigsten Formen kulturwissenschaftlicher Arbeitstechniken und Präsntationstechniken (Vortrag, Essay, Abhandlung).
Dozent
Termin
Di 15:15 - 16:45
Ort
Neues Palais 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 0
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 0
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
3
Teilnehmerbegrenzung
keine
Landschaftswahrnehmung und Landschaftsgeschichte
Ausgehend von den Ergebnissen der gegenwärtigen Cultural landscape studies werden Geschichte und Theorie der Wahrnehmung von Landschaft seit dem 18. Jahrhundert erarbeitet.
Dozent
Termin
Mi. 9:15 - 10:45
Ort
Neues Palais 1.09.204
SWS
2
Studiengang
MA, MA (alte Studienord.)
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 03
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 03
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 u. 8
Zielgruppe
Geöffnet für Vgl.LiKu
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund mit der Veranstaltung "Working on portraits of (city)landscape" von Prof. Anne Quirynen und "Künstliche Städte" von Katrin Konrad zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt "Raum" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Master-Kolloqium
Dozent
Termin
Di 18:15 - 19:45
Ort
FH Potsdam
SWS
2
Studiengang
MA, MA (alte Studienord.)
Module (MA): 10; alte Studienordnung: 11
Module (MA): 10; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zur Theorie des Sammelns
Sammeln ist eine auf allen Ebenen und in allen Bereichen menschlicher Entwicklung anzutreffende Tätigkeit. Sie ist anthropologisch und zivilisationsgeschichtlich ableitbar, sie ist aber auch ein obsessives Signum hochkultureller Milieus. Theorien des Sammelns, die in vielen Fächern und aus vielen Perspektiven ausgearbeitet wurden, müssen diese Bandbreite berücksichtigen. Auch die Medienkulturgeschichte kann einen besonderen Blick auf das Sammeln werfen, den dieses Seminar nach dem Durcharbeiten verschiedenster Ansätze entfalten möchte.
Dozent
Termin
Blockseminar in EMW Projektwoche 26. - 28. 05. 08 von 10 - 17 Uhr
Ort
Griebnitzsee 3.06. S12
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2a
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 u. 6
Teilnehmerbegrenzung
20
Projektbetreuung M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Anne Quirynen, PD Dr. Christian Schulte, Dipl. Des. Ellen Stein, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Dr. Hansjörg Pöttrich, Prof. Anne Quirynen, PD Dr. Christian Schulte, Dipl. Des. Ellen Stein, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Winter 2007/2008
Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Pflichtveranstaltung für das 1. Sem. BA EMW und das 1. Sem. BA KuWi
Dozent
Termin
Di 9.15-10.45
Ort
1.12.101
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP / 3 CP benotet
Zielgruppe
1. Sem. BA EMW und KuWi, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
120
Neuer Deutscher Film (Schwerpunkt: Werner Herzog)
Die Veranstaltung besteht aus vier verbindlichen Filmterminen (mit Einführung) im Filmmuseum Potsdam (Filme von Schlöndorff, Herzog, Keusch und Kotulla) und aus einem Blockseminar, das sich in der ersten Woche der vorlesungsfreien Zeit an zwei Tagen (10-13 u. 14-18) mit dem Frühwerk Werner Herzogs beschäftigt.
Termine werden noch bekannt gegeben.
Termine werden noch bekannt gegeben.
Dozent
Termin
Termine stehen noch nicht fest. Absprache mit dem Filmmuseum Potsdam notwendig.
Ort
Filmmuseum Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar (4 Sitzungstermine und Blocksem
Leistungspunkte
2 CP (unbenotet), 6 CP (bei Abgabe einer
Zielgruppe
BA EMW und KuWi (hier Modul 3)
Teilnehmerbegrenzung
20
Zur Bild- und Kulturtheorie Pierre Legendres
Der Rechtshistoriker, Psychoanalytiker und Kulturphilosoph Pierre Legendre hat in verstreuten Aufsätzen Ideen zu einer Theorie des Bildes, der Bühne und des Kinos entwickelt, die Bezüge herstellen zwischen Politik und Theater, barocker Emblematik und Kino, Bildanalyse und Herrschaft der Gesetze. Das Seminar möchte in dieses Denken einführen, den Filmessay zu diesem Werk - ‚Die Fabrikation des abendländischen Menschen’ - besprechen, und die Möglichkeiten dieser faszinierenden theoretischen und historischen Anstrengung eines Aussenseiters der Theoriemoden ausloten.
Dozent
Termin
Mi 9.15-12.45 vierzehntägig
Ort
1.1.107
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP (unbenotet), 6 CP (bei Abgabe einer
Zielgruppe
MA EMW und VLiKu (hier Modul: 6)
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Beginn 17. 10. 07
Prüfungskolloquium BA
Dozenten
Termin
Di 18.15-19.45
Ort
1.1.107 vierzehntägig
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
1 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
20
Klassiker der Medientheorie
Das Seminar führt in 6 vierstündigen Sitzungen anhand ausgewählter Textpassagen (Reader) in Konzeptionen verschiedener Medien bei Kracauer (Film/ Photographie), Benjamin (Buchdruck/Photographie), McLuhan (Buchdruck), Flusser (Schrift), Virilio und Legendre (Kino) und Luhmann (Buchdruck) ein.
Dozent
Termin
Do 09:00 - 13:00 vierzehntägig
Ort
FH Haus 5 Raum 3.16
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6 Credits
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für den MA - Studiengang EMW; Beginn Do 25.10. 07
Projektbetreuung
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Dr. Hansjörg Pöttrich, Prof. Anne Quirynen, Dipl. Des. Ellen Stein, Sole Traverso, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 8
Module (BA): 11
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Übung: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
In der Übung werden Texte gelesen und diskutiert, die die Vorlesung von Einführung in die Medienkulturwissenschaft ergänzen.
Pflicht für das 1. Semester im BA EMW
Pflicht für das 1. Semester im BA EMW
Dozenten
Termin
Samstags, 10.00 - 14.00 Uhr
Ort
NP, Haus 8, Raum 064
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Sem. BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Sommer 2007
Geschichte der Einbildungskraft
Das Seminar zur ‚Geschichte der Einbildungskraft’ versucht – nach einer kulturtheoretischen Übersicht der Stationen seiner Theoretisierung - die Imagination bei der Arbeit zu beobachten. Zum Teil tut es das, indem es Theorien der Einbildungskraft auf Informationen über das Praktische abklopft, zum Teil folgt es Beispielen: unserem Bild von der Tiefsee, unserem Bild von Amerika, unserem Bild vom mächtigen Albion (England) usw. Gelesen werden Texte von Iser, Rutschky, Callois, Ackroyd, Kluge und anderen.
Dozent
Termin
Mi 9.15-10.45
Ort
UP 1.9.204
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme), 6 CP (Hausarbeit)
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
keine
B.A. Prüfungskolloquium
Dozenten
Termin
Di 18.15-19.45
Ort
UP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 13; alte Studienordnung: 0
Module (BA): 13; alte Studienordnung: 0
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme)
Zielgruppe
B.A. EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Weites Land: Zur Ikonographie des Heros im Western
Wir warten auf den Auftritt des Helden. Er oder (so selten) sie ist das Zentrum der Western, der Filmgeschichten jenes "Westen", von dem es in John Fords "The Man Who Shot Liberty Valance" heißt, in ihm seien die Legenden zur Wahrheit geworden. Wie betreten die Helden diese Welt, wie begegnen sie ihr und uns? Wie inthronisieren Western ihre Heldenfiguren? Im Rahmen der Projektwoche "Helden" werden wir Heldenauftritte studieren, um aus ihnen einen neuen Auftritt zu entwickeln, die Geburt des Helden/der Heldin aus den Fragmenten ihrer Geschichte.
Dozenten
Termin
Projektwoche Ihlow, 17.-22. Juni
Ort
Projektwoche Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7, 9
Module (MA): 3, 7
Module (BA): 7, 9
Module (MA): 3, 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 bzw. 8 LP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Projektwoche
Wie schon im letzten Jahr veranstalten wir auch dieses wieder eine Projektwoche in Ihlow. Wer mit möchte, trägt sich bitte in diese Liste ein!
Die Einschreibung ist noch nicht verbindlich! Alle weitere Kommunikation wird aber über diese Liste stattfinden.
Das Programm der Veranstaltung wird noch im Vorfeld bekannt gegeben. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf circa 80 - 100 € belaufen (Essen und Lagerfeuer inkl.). Letztes Jahr gab es viel zu lernen, heiße Diskussionen und eine Menge Spaß!
Die Einschreibung ist noch nicht verbindlich! Alle weitere Kommunikation wird aber über diese Liste stattfinden.
Das Programm der Veranstaltung wird noch im Vorfeld bekannt gegeben. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf circa 80 - 100 € belaufen (Essen und Lagerfeuer inkl.). Letztes Jahr gab es viel zu lernen, heiße Diskussionen und eine Menge Spaß!
Dozenten
Termin
17.06.07 - 22.06.07
Ort
Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 4, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 04
Module (BA): 1, 4, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 04
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
keine
Geschichte des Reiseberichts
Das Seminar versucht Stationen der Geschichte dieses populären Genres nachzuzeichnen. Den Anfang machen die mittelalterlichen Pilgerberichte, die bekanntlich gerade durch Hape Kerkelings ‚Ich bin dann mal weg’ eine Renaissance erleben. Es folgen Kauffahrer- und Entdeckerberichte der Renaissance, Missionierungsschriften aus der Neuen Welt, groteske Reiseberichte des Barock (und der Gegenwart), aufklärerische Forschungsberichte (‚Reisen um die Welt’), Berichte von Spaziergängen, die um 1800 zur bürgerlichen Praxis werden, romantische Landschaftsberichte, Erkundungen im Auftrag der Wehrmacht (Erhart Kästner, Griechenland oder Ernst Jünger, Kaukasien etc.), schließlich präzise dandyhafte Impressionen aus dem Off (Christian Kracht aus Nordkorea) und Remakes dieser Formen (Büschers ‚Deutschland, eine Reise’ etc.)
Dozent
Termin
Mi, 15.15-16.45
Ort
UP 1.12.111
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme), 6 CP (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
keine
Der Western – Annäherungen an ein Genre
Der Western ist eines der bedeutendsten Genres in der Geschichte des populären Films. Die Entwicklung und Erfolgsgeschichte der US-amerikanischen Filmindustrie ist vor allem zwischen 1910 und 1960 untrennbar mit der Popularität des Western verknüpft – der sogenannten “klassischen” Phase des Western-Genres zwischen Ende der 1930er und Anfang der 1960er Jahre entstammen die Filme, mit denen sich dieses Seminar befassen wird. Nach wiederkehrenden Motiven ist dabei zu fragen, nach Lesarten, nach ästhetischen und narrativen Mustern, nach Stereotypen und Rollenbildern in Filmen, die immer auch Geschichten der US-amerikanischen Geschichte erzählen. Zugleich wird die Beschäftigung mit dem Western, die in den späten 1960er Jahren neue Diskussionen zur Genre-Analyse entfachte, Anlass dazu geben, die grundsätzliche Problematik des Genre-Begriffs in den Blick zu nehmen.
Dozenten
Termin
Do 9.15-12.45
Ort
UP 1.9.204
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme), 6 CP (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA EMW (geöffnet für Kulturwissenschaft)
Teilnehmerbegrenzung
40
Zusätzliche Informationen
Der Reader zum Seminar ist im Copyshop "Print Express" hinterlegt.
Winter 2006/2007
Examenskolloquium B.A.
Dozenten
Termin
Di, 18:15-19:45
Ort
UP 1.12.001
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 24.10. statt.
Marshall McLuhans Textbilder
Der Bezug aufs Bildliche hat wesentlich zu dem Erfolg von McLuhans Texten beigetragen. Teils analysieren Texte Bilder, teils propagieren Bilder Texte und viele implizite Bilder verbergen sich in seinen Publikationen. Das Seminar wird diese Verhältnisse als rhetorische Effekte und als weiträumige wissenschaftspolitische Strategien untersuchen.
Dozenten
Termin
12.-14.02.2007 je ab 10 Uhr
Ort
FHP 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1b, 2b
Module (MA): 3
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1b, 2b
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme), 6 CP (Hausarbeit)
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
30
Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Die Vorlesung möchte in einem Überblick an Beispielfällen und -analysen zentrale Konzepte der Medienkulturwissenschaft vorstellen. Das Kopositum ‚Medienkulturwissenschaft’ und seine Elemente (Kultur, Medium) stehen dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die gegenwärtige wissenschaftshistorische Aussicht, dass die neuere Kulturwissenschaft sich nach der erfolgreichen Aneigung zentraler sozial- und literaturwissenschaftlicher Konzepte wie ‚Gedächtnis’, ‚Mentalität’, ‚Ritual’ oder ‚Mimesis’ nunmehr mit den Fragestellungen und Errungenschaften der Mediengeschichtsschreibung und Medientheorie produktiv auseinandersetzt und sie konzeptuell wiederum integriert.
Dozent
Termin
Di, 11:15 - 12:45 Uhr, ab 17.10.
Ort
noch offen
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a, 1b
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a, 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
keine
Kolloquium: Medienkulturgeschichte/ Nachrichtengeschichte/ Medienbiographien
Das Kolloqium möchte in loser Anbindung an die Vorlesung ‚Amok. Geschichte einer Nachricht’ eine Einführung in die ‚Medienkulturgeschichte’ geben. Schwerpunkte sind dabei – neben dem Konzept der ‚Medienkulturgeschichte’ selbst - die Geschichte der Nachrichten und ihre Stationen vom Wunderbericht zur telegrapierbaren Kurznachricht. Außerdem wird das Thema ‚Medienbiographien und Radikalisierung des Lebensentwurfs’ an neueren Publikationen diskutiert. Literatur: W. Raible, Medien-Kulturgeschichte (2006); Hans M. Enzensberger, Schreckensmänner (2006); J. Fohrmann (Hg.), Gelehrte Kommunikation (2005).
Dozent
Termin
Mi, 18:15 - 20:45 Uhr, ab 18.10.
Ort
1.09.203
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 2a
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
NF Medienwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
30
Amok. Geschichte einer Nachricht
Der kalkulierbare Sensationswert von Meldungen über Amokläufe ist gegenwärtig unbestritten. Gleichzeitig ist in der Medienberichterstattung die Warnung vor Nachahmungstaten dauerhaft präsent. Auf der Ebene ausführlicherer Erklärungen wird derzeit ein Mix aus sozialen und psychologischen Erklärungen angeboten. Die Vorlesung möchte die Verquickung von Nachrichtenwert, medienspezifischer Kulturkritik und disziplinär immer neu angebundenen Erklärungen bis zu den ersten Berichten von Amoktaten im 15. Jahrhundert in Südostasien zurückverfolgen. Die Genres, die der Komplex Amok dabei durchquert, werden vom Reisebericht über die kulturgeschichtliche Studie und den Roman bis zum Film und zur aufwendig gestalteten Website behandelt.
Dozent
Termin
Mi, 13:15 - 14:45, ab 18.10.
Ort
UP Neues Palais, kl. Physikhörsaal
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b, 2c
Module (MA): 3
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b, 2c
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
BA / MA / NF/ BA Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
keine
Sommer 2006
Examenskolloquium B.A.
Dozenten
Termin
Di 17:00 - 19:00
Ort
t.b.a. (UP)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 18.04. statt. Weitere
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 25.04.
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 25.04.
Examenskolloquium M.A.
Dozenten
Termin
Di 17:00 - 19:00
Ort
t.b.a. (UP)
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 18.04. statt. Weitere
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 02.05.
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 02.05.
Bild-Text-Relationen
Anhand der kulturgeschichtlich-ironischen Bild-Essays des Publizisten Michael Rutschky und des ungewöhnlicherweise mit Photographien durchsetzten Romans »Austerlitz« von W. G. Sebald aus dem Jahr 2001 sollen Probleme der Text-Bild-Relation gefunden, diskutiert und dann in einer praktischen oder theoretischen Projektarbeit dargestellt und aufgearbeitet werden.
Dozent
Termin
Mi 15:15 - 16:45
Ort
1.1.107
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
erster Termin am 19.4.06
Mediensucht
Die Debatte, ob Medien weibliche, männliche oder jugendliche Nutzer besonders schnell oder nachhaltig ‚süchtig‘ resp. ‚abhängig‘ machen, ist viel älter als die sogenannten ‚Neuen Medien‘ und ihre vermeintlich rein sach- und personenschadenorientierte Spiel(e)kultur. Das Seminar möchte diesen Diskurs über Medien von den ‚Lesesucht‘-Debatten des 18. Jahrhunderts bis zu den ‚dicken Kindern von Boltenhagen‘ (Titel eines Berichts der Wochenzeitung ‚Die Zeit’ über ein Therapiezentrum für computerspielgeschädigte
Jugendliche) darstellen und diskutieren.
Jugendliche) darstellen und diskutieren.
Dozent
Termin
Projektwoche
Ort
Projektwoche
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 1; alte Studienordnung: 01
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 1; alte Studienordnung: 01
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet in der Projektwoche vom 29. Mai bis 2. Juni statt. Dafür fallen Kosten von ca. 100 Euro an. Eine Teilnahme am Seminar ist nur in Verbindung mit der Teilnahme an der Projektwoche möglich. Einschreibung in der Einschreibungswoche ist erforderlich.
Literatur/ Verfilmung
Die Vorlesung setzt sich mit den möglichen Beziehungen zwischen Literatur und Film auseinander. Hierbei finden mehrere historische und systematische Konstellationen Berücksichtung: Einerseits geht es um die Konkurrenz von Literatur und Filmindustrie bzw. Filmkunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, andererseits soll der ‚Neue Deutsche Film‘ als ein Kapitel der Filmgeschichte herangezogen werden, das trotz des Schlagworts ‚Autorenfilm‘ eine besonders intensive Auseinandersetzung der Filmkunst mit der Literatur darstellte. Schließlich werden Gattungskonvergenzen und -divergenzen zwischen den Medien mit dem Suchbegriff (Film-)Epos ausgeleuchtet.
Achtung, die Vorlesung beginnt erst am 2. Mai
Achtung, die Vorlesung beginnt erst am 2. Mai
Dozent
Termin
Di 11:15 - 12:45
Ort
UP kl. HS Physik
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 01
Module (BA): 5, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 01
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 oder 3
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Winter 2005/2006
Einführung in die Medienwissenschaft
Die Einführungsvorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Methoden und Theorien der Medienwissenschaft. Sie gliedert sich in:
(1) Medientheoretische Grundlagen
- Medienbegriffe
- Zeichentheorie, Semiotik
- Hermeneutik
- Psychoanalyse
- Strukturalismus und Dekonstruktion
(2) Exemplarische Mediengeschichten:
- Geschichte der Schrift
- Geschichte des Buches
- Geschichte visueller Medien
- Geschichte des Computers
(3) Theoretische und technische Grundlagen neuer Medien
- Signale und Daten
- Digitalität
- Kybernetik und Informationstheorie
(1) Medientheoretische Grundlagen
- Medienbegriffe
- Zeichentheorie, Semiotik
- Hermeneutik
- Psychoanalyse
- Strukturalismus und Dekonstruktion
(2) Exemplarische Mediengeschichten:
- Geschichte der Schrift
- Geschichte des Buches
- Geschichte visueller Medien
- Geschichte des Computers
(3) Theoretische und technische Grundlagen neuer Medien
- Signale und Daten
- Digitalität
- Kybernetik und Informationstheorie
Dozenten
Termin
Mi 11:15—12:45
Ort
2.12.001
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 (Teilnahme) oder 3 (Klausur)
Zielgruppe
BA/NF/AVL
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Pflicht für 1. Sem. BA EMW
ebenfalls obligatorisch für 1. Sem. BA EMW ist die begleitende Übung am Donnerstag
ebenfalls obligatorisch für 1. Sem. BA EMW ist die begleitende Übung am Donnerstag
Gesicht, Physiognomie, Gestalt. Ein Kapitel aus der Geschichte des Sehens
Der Mensch macht Gesichter und hat Gesichte. Er sieht aus nach etwas und er träumt, indem er undeulich Umrisse seines vergangenen und zukünftigen Lebens schaut. Diese etwas zu poetische Annäherung an das Thema Gesicht legt doch schon einiges nahe: Der Mensch verschafft sich Orientierung in seinem Leben, indem er Umrisse von Gesichtern oder Gestalten deutet oder vergleicht. Er schließt von Formen auf Inhalte. Dieser spekulativen Lust frönt er im Alltag wie in der Wissenschaft. Kann man etwas oder jemanden ansehen, was es bedeutet oder was er für ein Wesen hat? Diese Methode, nach dem Äußeren – intuitiv – zu verstehen, hat eine Geschichte, die so alt wie das Abendland ist und in der unmittelbaren Gegenwart immer noch ihre Fortsetzung findet. Die faciale Flut der Fernseh- und Internetbilder fordert mehr denn je dazu auf, über das Gesicht und die Gesichte nachzudenken. Das Seminar läd dazu ein und stellt umfangreiches Material zur Verfügung.
Dozent
Termin
Di 14:15 - 15:45
Ort
2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (MA): 3
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA/NF
Teilnehmerbegrenzung
40
Ordnungen des Erzählens
Ein berühmter Sprachtheortiker – Algirdas J. Greimas – teilte alle Erzählhandlungen in drei Paar-Relationen auf: Held und gesuchte Gestalt, Helfer und Schädiger, Auftraggeber und Beauftragter. Viele solcher Vorschläge sind seitdem gemacht worden. Das Seminar will sich mit alltäglichen und künstlichen Ordnungen des Erzählens beschäftigen, ihre Nachbarschaft oder ihre Unvereinbarkeit diskutieren. Diese Diskussion aber ist nur der Vorlauf, um in einem eigenständigen Projekt, Erfahrungen mit der Ordnung des Erzählens zu sammeln, zu reflektieren, anzuwenden.
Dozent
Termin
Di 18:15—19:45 (14tägig), ab 25.10.2005
Ort
2.14.222
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0
Module (MA): 7, 8
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0
Module (MA): 7, 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektarbeit
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
BA/MA
Teilnehmerbegrenzung
20
Der Neue Deutsche Film 1960-1980
Das Seminar führt vierstündig ein in die Vorgeschichte, Geschichte und Konzeption eines ‚Neuen Deutschen Films’ seit den Tagen des Oberhausener Manifests vom Februar 1962. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten und Texte von Reitz, Kluge, Schlöndorff, Wenders, Herzog und Fassbinder.
Dozent
Termin
Mi 13:15—17:45
Ort
2.14.222
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3, 5
Module (MA): 3, 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektarbeit
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Sommer 2005
Grundbegriffe der Medienwissenschaft
Dozent
Termin
Mi 10.00-12.00
Ort
2.5.107
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 4, 6; alte Studienordnung: 1a, 1b, 1c, 2a, 3d
Module (BA): 1, 4, 6; alte Studienordnung: 1a, 1b, 1c, 2a, 3d
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Teilnehmerbegrenzung
40
Lektürekolloquium: Neuerscheinungen der Kultur- und Medienwissenschaft
Das Kolloquium möchte mit Neuerscheinungen der Kultur- und Medienwissenschaft bekannt machen und einen aktuellen Schnitt durch die Fächer bieten. Hierbei wird die Anschaffung der Bücher (bei vertretbarem Preis) vorausgesetzt.
Folgende Bücher sind anzuschaffen:
Boris Groys: Unter Verdacht. Eine Phänomenologie der Medien, München, Wien (2000). (Preis: 19,90 Euro)
Stefan Heidenreich: FlipFlop. Digitale Datenströme und die Kultur des 21. Jjahrhunderts, München, Wien (2004). (Preis: 17,90 Euro)
Folgende Bücher sind anzuschaffen:
Boris Groys: Unter Verdacht. Eine Phänomenologie der Medien, München, Wien (2000). (Preis: 19,90 Euro)
Stefan Heidenreich: FlipFlop. Digitale Datenströme und die Kultur des 21. Jjahrhunderts, München, Wien (2004). (Preis: 17,90 Euro)
Dozent
Termin
Di 18.00-20.00 (14-tägig), erster Termin 19.4.2005
Ort
2.14.122
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 6; alte Studienordnung: 1a, 1b, 2a, 2c, 3d, 4c
Module (MA): 1, 2
Module (BA): 4, 6; alte Studienordnung: 1a, 1b, 2a, 2c, 3d, 4c
Module (MA): 1, 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA
Teilnehmerbegrenzung
20
Was ist Fiktionalität? Variationen über den ‚Don Quijote’ des Cervantes
Anhand prominenter Lektüren des Don Qujote – Romans von Miguel de Cervantes (1605/15) aus dem 20. Jahrhundert soll über die medientheoretische Kategorie der Fiktionalität gearbeitet werden. Hierbei handelt es sich erstaunlicherweise um eine weitgehend unerörterte Zentralgröße der Medien- und Kulturgeschichte. Monographien zum Thema gibt es kaum. Abgelöst
wurde die Debatte von Selbst-Reflexionen der Postmoderne im Zeichen von Virtualität und Simulation – ohne wirklich weiterführende Ergebnisse. So lohnt es sich, exemplarische Lektüren dieses Romans von Jünger, Schütz, Schmitt, Sternberger oder Sklovskij bis zu Weinrich, Iser und Luhmann noch einmal auszupacken. Die Kenntnis des Romans wird vorausgesetzt.
wurde die Debatte von Selbst-Reflexionen der Postmoderne im Zeichen von Virtualität und Simulation – ohne wirklich weiterführende Ergebnisse. So lohnt es sich, exemplarische Lektüren dieses Romans von Jünger, Schütz, Schmitt, Sternberger oder Sklovskij bis zu Weinrich, Iser und Luhmann noch einmal auszupacken. Die Kenntnis des Romans wird vorausgesetzt.
Dozent
Termin
Di 14.00-15.30
Ort
2.14.102
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 1, 3
Module (MA): 1, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Theorie der Verschwörung. Von Schillers ‚Fiesco’ zu ‚X-Files’
Verschwörungstheorien sind flexibel. Jeder weltpolitischen Situation und Konstellation entsprechen heute bestimmte oder sogar konkurrierende Verschwörungstheorien. Sie arbeiten mit Unterstellungen, Vereinfachungen, Gerüchten.
Verschwörungstheorien sind folglich Kommunikationsphänomene. Sie haben deshalb auch einen Ort in der Geschichte und Systematik der Medien. Filme (‚23’, ‚The Machinist’ usw.) und Bücher (von Schiller, Eco oder Foucault) helfen uns, den faszinierenden Kosmos der angeblichen ‚Verschwörungen’ zu betreten, zu durchleuchten und zu verstehen.
Verschwörungstheorien sind folglich Kommunikationsphänomene. Sie haben deshalb auch einen Ort in der Geschichte und Systematik der Medien. Filme (‚23’, ‚The Machinist’ usw.) und Bücher (von Schiller, Eco oder Foucault) helfen uns, den faszinierenden Kosmos der angeblichen ‚Verschwörungen’ zu betreten, zu durchleuchten und zu verstehen.
Dozenten
Termin
22. - 26.5.
Ort
Projektwoche in Belzig
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 6; alte Studienordnung: 2a, 3d
Module (MA): 1, 3
Module (BA): 4, 6; alte Studienordnung: 2a, 3d
Module (MA): 1, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA
Teilnehmerbegrenzung
25
MA-Projekt Atlas/Enzyklopädie
Dozenten
Termin
Mi 14.15-15.45, erstes Treffen: 13.4.05
Ort
2.14.109
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 7, 8
Module (MA): 7, 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektarbeit
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
MA Prüfungskolloquium
Dozenten
Termin
Di 18.00-20.00 (14-tägig), erster Termin: 12.04.05
Ort
2.14.109
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
keine