Veranstaltungen
Sommer 2008
Donnerstagskino 2008
Der europäische Film hat wichtige Impulse aus dem französischen Kino gewonnen. Man denke etwa an die Bedeutung der Nouvelle vague (Truffaut, Godard usw.) Verschiedene Positionen des französischen Kinos sollen in ausgewählten Beispielen betrachtet werden.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, PD Dr. Christian Schulte
Termin
Do 18:00
Ort
FHP Casino
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Projektbetreuung M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Anne Quirynen, PD Dr. Christian Schulte, Dipl. Des. Ellen Stein, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Found Footage
"Methode dieser Arbeit: literarische Montage. Ich habe nichts zu sagen. Nur zu zeigen. Ich werde nichts Wertvolles entwenden und mir keine geistvollen Formulierungen aneignen. Aber die Lumpen, den Abfall: die will ich nicht inventarisieren sondern sie auf die einzige mögliche Weise zu ihrem Rechte kommen lassen: sie verwenden." Mit diesen Worten charakterisierte Walter Benjamin seine Fragment gebliebene Materialsammlung über das Paris des 19. Jahrhunderts:"Das Passagen-Werk". Ausgehend von diesem Modell einer Philosophie des gestischen Zitats sollen im Seminar spezifische Formen der Aneignung vorgefundener Materialien untersucht werden: die frühen "Ansichten" der Gebrüder Lumière, found footage-Experimente des Archivkunstfilms oder die Dingkataloge in der Prosa W.G. Sebalds...
Dozent
PD Dr. Christian Schulte
Termin
Mi. 11:15-14:45
Ort
1.01.107
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 + 6
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "Sammeln" von Winfried Gerling und "Tinge der Dinge: Sammlungen" von Peter Bexte zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt "Sammeln" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Essayfilm
Essayfilme sind Autorenfilme par excellence. Sie sind „Versuche“ über ein Thema, das mit dem individuellen Weltbezug ihres Autors eng verwoben ist und als solches zum Schauplatz einer Selbsterkundung avanciert. Sie behaupten eine Zwischenstellung, eine„Ordnung des Risses“ (Deleuze), angesiedelt zwischen Anschauung und Begriff, die sich gegenüber den Genre-Identitäten (Dokumentation / Fiktion) negatorisch verhält: „Der Essay lässt sich sein Ressort nicht vorschreiben.“ (Adorno) In offenen, fragmentarischen Formen stellen sie vielmehr komplexe Erfahrungszusammenhänge, Erinnerungsräume her, die den Zuschauer zur Auseinandersetzung herausfordern.
Im Seminar sollen in einem ersten Schritt einschlägige (Essay-)Theorien von Adorno, Musil, Benjamin und Deleuze vorgestellt werden; von hier aus sollen dann Filme von Chris Marker, Leo Hurwitz, Guy Maddin, Harun Farocki u.a. analysiert werden.
Im Seminar sollen in einem ersten Schritt einschlägige (Essay-)Theorien von Adorno, Musil, Benjamin und Deleuze vorgestellt werden; von hier aus sollen dann Filme von Chris Marker, Leo Hurwitz, Guy Maddin, Harun Farocki u.a. analysiert werden.
Dozent
PD Dr. Christian Schulte
Termin
Do. 11:15 - 12:45
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2/6
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Literatur:
Theodor W. Adorno, Der Essay als Form, in: ders., Noten zur Literatur, Frankfurt/M. 1974.
Walter Benjamin, Der Autor als Produzent und Über den Begriff der Geschichte, in: ders., Gesammelte Schriften, Bd. I u. II, Frankfurt/M. 1974ff.
Tilman Baumgärtel, Vom Guerillakino zum Essayfilm: Harun Farocki, Berlin 1998.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Reinbek bei Hamburg 1978 (Kap. 4 u. 62).
Gilles Deleuze, Das Bewegungs-Bild. Kino 1, Frankfurt/M. 1989, Das Zeit-Bild. Kino 2, Frankfurt/M. 1991.
Schreiben Bilder Sprechen. Texte zum essayistischen Film, hg. von Christa Blümlinger und Constantin Wulff, Wien 1992.
Chris Marker. Filmessayist, hg. von Birgit Kämper u. Thomas Tode, München 1997.
Christina Scherer, Ivens, Marker, Godard, Jarman. Erinnerung im Essayfilm, München 2001.
Eike Wenzel, Gedächtnisraum Film. Die Arbeit an der deutschen Geschichte in Filmen seit den sechziger Jahren, Stuttgart 2000.
Theodor W. Adorno, Der Essay als Form, in: ders., Noten zur Literatur, Frankfurt/M. 1974.
Walter Benjamin, Der Autor als Produzent und Über den Begriff der Geschichte, in: ders., Gesammelte Schriften, Bd. I u. II, Frankfurt/M. 1974ff.
Tilman Baumgärtel, Vom Guerillakino zum Essayfilm: Harun Farocki, Berlin 1998.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Reinbek bei Hamburg 1978 (Kap. 4 u. 62).
Gilles Deleuze, Das Bewegungs-Bild. Kino 1, Frankfurt/M. 1989, Das Zeit-Bild. Kino 2, Frankfurt/M. 1991.
Schreiben Bilder Sprechen. Texte zum essayistischen Film, hg. von Christa Blümlinger und Constantin Wulff, Wien 1992.
Chris Marker. Filmessayist, hg. von Birgit Kämper u. Thomas Tode, München 1997.
Christina Scherer, Ivens, Marker, Godard, Jarman. Erinnerung im Essayfilm, München 2001.
Eike Wenzel, Gedächtnisraum Film. Die Arbeit an der deutschen Geschichte in Filmen seit den sechziger Jahren, Stuttgart 2000.
Alexander Kluge
Alexander Kluge ist ein Projektemacher, dessen Arbeit sich in verschiedenen Medien und Reflexionsformen artikuliert: Literatur, Theorie, Film und Fernsehen bilden gleichberechtigte Segmente einer weitgespannten Versuchsanordnung, die vom Konzept einer kommunizierenden Öffentlichkeit zusammengehalten wird. Dessen Kernsätze lauten: „Produkte lassen sich wirksam nur durch Gegenprodukte kritisieren“ und „Der Film entsteht im Kopf des Zuschauers.“ Autonomie und Partizipation konfigurieren ein Kommunikationsmodell, das jeden Menschen als (potentiellen) Autor seines Lebens begreift. Im Seminar sollen Kluges Theorie, seine medienpolitischen Interventionen (vom Oberhausener Manifest bis zur Gründung der DCTP im Jahre 1987), sein Montagekonzept und die entsprechenden ästhetischen Verfahren an Beispielen seiner Film- und Fernseharbeit diskutiert werden.
Dozent
PD Dr. Christian Schulte
Termin
Do 13:15 - 16:45
Ort
1.09.204
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2/6
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Literatur:
Oskar Negt/Alexander Kluge: Öffentlickeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972.
Oskar Negt/Alexander Kluge: Geschichte und Eigensinn. Frankfurt am Main: Zweitausendeins 1981.
Alexander Kluge: In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod. Texte zu Film, Kino, Politik. Hg. von Christian Schulte. Berlin: Vorwerk 8 1999.
Alexander Kluge: Verdeckte Ermittlung. Ein Gespräch mit Christian Schulte und Rainer Stollmann. Berlin: Merve 2001.
Thomas Böhm-Christl (Hg.): Alexander Kluge. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1983.
Fernsehen ohne Ermäßigung. Alexander Kluges Kulturmagazine. Augen-Blick 23, Marburg: Schüren 1996.
Rainer Stollmann: Alexander Kluge zur Einführung. Hamburg: Junius 1998.
Christian Schulte (Hg.): Die Schrift an der Wand - Alexander Kluge: Rohstoffe und Materialien. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch 2000.
Matthias Uecker: Anti-Fernsehen? Alexander Kluges Fernsehproduktionen. Marburg 2000.
Christian Schulte/Winfried Siebers (Hg.): Kluges Fernsehen. Alexander Kluges Kulturmagazine. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2002.
Christian Schulte/Rainer Stollmann (Hg.): Der Maulwurf kennt kein System. Beiträge zur gemeinsamen Philosophie von Oskar Negt und Alexander Kluge. Bielefeld: transcript 2005.
Klemens Gruber/Christian Schulte (Hg.): Maske & Kothurn 1(2007): Die Bauweise von Paradiesen. Für Alexander Kluge. Wien: Böhlau 2007.
Oskar Negt/Alexander Kluge: Öffentlickeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972.
Oskar Negt/Alexander Kluge: Geschichte und Eigensinn. Frankfurt am Main: Zweitausendeins 1981.
Alexander Kluge: In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod. Texte zu Film, Kino, Politik. Hg. von Christian Schulte. Berlin: Vorwerk 8 1999.
Alexander Kluge: Verdeckte Ermittlung. Ein Gespräch mit Christian Schulte und Rainer Stollmann. Berlin: Merve 2001.
Thomas Böhm-Christl (Hg.): Alexander Kluge. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1983.
Fernsehen ohne Ermäßigung. Alexander Kluges Kulturmagazine. Augen-Blick 23, Marburg: Schüren 1996.
Rainer Stollmann: Alexander Kluge zur Einführung. Hamburg: Junius 1998.
Christian Schulte (Hg.): Die Schrift an der Wand - Alexander Kluge: Rohstoffe und Materialien. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch 2000.
Matthias Uecker: Anti-Fernsehen? Alexander Kluges Fernsehproduktionen. Marburg 2000.
Christian Schulte/Winfried Siebers (Hg.): Kluges Fernsehen. Alexander Kluges Kulturmagazine. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2002.
Christian Schulte/Rainer Stollmann (Hg.): Der Maulwurf kennt kein System. Beiträge zur gemeinsamen Philosophie von Oskar Negt und Alexander Kluge. Bielefeld: transcript 2005.
Klemens Gruber/Christian Schulte (Hg.): Maske & Kothurn 1(2007): Die Bauweise von Paradiesen. Für Alexander Kluge. Wien: Böhlau 2007.
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Dr. Hansjörg Pöttrich, Prof. Anne Quirynen, PD Dr. Christian Schulte, Dipl. Des. Ellen Stein, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Winter 2007/2008
Medientheorien (Grundtexte)
Massenkultur, Kultur- und Bewusstseinsindustrie, Reproduzierbarkeit, Zerstreuung und Zerfall der Aura – so und anders lauten die prominentesten Stichworte, um die herum sich die medientheoretischen Ansätze der Kritischen Theorie gruppieren. Medientheorie steh hier nicht allein für eine Theorie des Films, des Radios oder des Fernsehens, sie fragt stets auch nach der sozialen Funktion von Medien, nach ihrer politischen Instrumentalisierbarkeit ebenso wie nach ihrem emanzipatorischen Potential, kurz: sie ist immer auch Gesellschaftstheorie. Das verbindet die Theorieentwürfe der Frankfurter Schule (Benjamin, Horkheimer/Adorno, Kluge) mit den Ansätzen, die in ihrem Umfeld entstanden sind (Kracauer, Brecht, Anders, Enzensberger).
Im Seminar sollen die verschiedenen Theorien in Referatsform vorgestellt und diskutiert werden.
Im Seminar sollen die verschiedenen Theorien in Referatsform vorgestellt und diskutiert werden.
Dozent
PD Dr. Christian Schulte
Termin
donnerstags 11.15 - 12.45
Ort
NP, Haus 9/2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Literatur: Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard. Hg. von Lorenz Engell u.a. Stuttgart: DVA 1999.
Alexander Kluge: Vom Film der Autoren zum Fernsehen der Autoren
Alexander Kluge ist ein Projektemacher, dessen Arbeit sich in verschiedenen Medien und Reflexionsformen artikuliert: Literatur, Theorie, Film und Fernsehen bilden gleichberechtigte Segmente einer weitgespannten Versuchsanordnung, die vom Konzept einer kommunizierenden Öffentlichkeit zusammengehalten wird. Dessen Kernsätze lauten: „Produkte lassen sich wirksam nur durch Gegenprodukte kritisieren“ und „Der Film entsteht im Kopf des Zuschauers.“ Autonomie und Partizipation konfigurieren ein Kommunikationsmodell, das jeden Menschen als (potentiellen) Autor seines Lebens begreift. Im Seminar sollen Kluges Theorie, seine medienpolitischen Interventionen (vom Oberhausener Manifest bis zur Gründung der DCTP im Jahre 1987), sein Montagekonzept und die entsprechenden ästhetischen Verfahren an Beispielen seiner Film- und Fernseharbeit diskutiert werden.
Dozent
PD Dr. Christian Schulte
Termin
Mittwoch 13.15 – 16.45
Ort
1.08.075
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 5, 6, 7
Module (BA): 5, 6, 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Literatur:
Oskar Negt/Alexander Kluge: Öffentlickeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972.
Oskar Negt/Alexander Kluge: Geschichte und Eigensinn. Frankfurt am Main: Zweitausendeins 1981.
Alexander Kluge: In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod. Texte zu Film, Kino, Politik. Hg. von Christian Schulte. Berlin: Vorwerk 8 1999.
Alexander Kluge: Verdeckte Ermittlung. Ein Gespräch mit Christian Schulte und Rainer Stollmann. Berlin: Merve 2001.
Thomas Böhm-Christl (Hg.): Alexander Kluge. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1983.
Fernsehen ohne Ermäßigung. Alexander Kluges Kulturmagazine. Augen-Blick 23, Marburg: Schüren 1996.
Rainer Stollmann: Alexander Kluge zur Einführung. Hamburg: Junius 1998.
Christian Schulte (Hg.): Die Schrift an der Wand - Alexander Kluge: Rohstoffe und Materialien. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch 2000.
Matthias Uecker: Anti-Fernsehen? Alexander Kluges Fernsehproduktionen. Marburg 2000.
Christian Schulte/Winfried Siebers (Hg.): Kluges Fernsehen. Alexander Kluges Kulturmagazine. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2002.
Christian Schulte/Rainer Stollmann (Hg.): Der Maulwurf kennt kein System. Beiträge zur gemeinsamen Philosophie von Oskar Negt und Alexander Kluge. Bielefeld: transcript 2005.
Klemens Gruber/Christian Schulte (Hg.): Maske & Kothurn 1(2007): Die Bauweise von Paradiesen. Für Alexander Kluge. Wien: Böhlau 2007.
Oskar Negt/Alexander Kluge: Öffentlickeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972.
Oskar Negt/Alexander Kluge: Geschichte und Eigensinn. Frankfurt am Main: Zweitausendeins 1981.
Alexander Kluge: In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod. Texte zu Film, Kino, Politik. Hg. von Christian Schulte. Berlin: Vorwerk 8 1999.
Alexander Kluge: Verdeckte Ermittlung. Ein Gespräch mit Christian Schulte und Rainer Stollmann. Berlin: Merve 2001.
Thomas Böhm-Christl (Hg.): Alexander Kluge. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1983.
Fernsehen ohne Ermäßigung. Alexander Kluges Kulturmagazine. Augen-Blick 23, Marburg: Schüren 1996.
Rainer Stollmann: Alexander Kluge zur Einführung. Hamburg: Junius 1998.
Christian Schulte (Hg.): Die Schrift an der Wand - Alexander Kluge: Rohstoffe und Materialien. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch 2000.
Matthias Uecker: Anti-Fernsehen? Alexander Kluges Fernsehproduktionen. Marburg 2000.
Christian Schulte/Winfried Siebers (Hg.): Kluges Fernsehen. Alexander Kluges Kulturmagazine. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2002.
Christian Schulte/Rainer Stollmann (Hg.): Der Maulwurf kennt kein System. Beiträge zur gemeinsamen Philosophie von Oskar Negt und Alexander Kluge. Bielefeld: transcript 2005.
Klemens Gruber/Christian Schulte (Hg.): Maske & Kothurn 1(2007): Die Bauweise von Paradiesen. Für Alexander Kluge. Wien: Böhlau 2007.
Filmexperimente in Ulm
Das von Alexander Kluge, Edgar Reitz und Detten Schleiermacher 1962 gegründete Institut für Filmgestaltung kann als Laboratorium des Neuen Deutschen Films angesehen werden. Die hier entstandenen Filme spiegeln nicht nur den Bruch mit der eskapistischen Filmkultur der 50er Jahre, sie reflektieren vor allem ein neues Selbstverständnis des Filmkünstlers, der sich mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit ebenso auseinandersetzt wie mit den Traditionen des Mediums. Die Filme von Günther Hörmann, Jeanine Meerapfel, Claudia von Alemann, Ula Stöckl, Edgar Reitz u.a. erproben neue Formate und Ausdrucksformen: Ausgedehnte Dokumentarfilme über die Studentenrevolten, Arbeiterstreiks und Bundestagswahlen stehen neben experimentellen Miniaturen, die sich der Darstellungsmöglichkeiten des Films vergewissern und Anschlüsse an die abgebrochenen Traditionen des klassischen Avantgardefilms markieren.
Dozent
PD Dr. Christian Schulte
Termin
donnerstags 13.30 - 17.00
Ort
2/14/6.02
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Literatur:
Anschauung und Begriff. Die Arbeiten des Instituts für Filmgestaltung Ulm 1962 bis 1995. Hg. von Klaus Eder und Günther Hörmann. Frankfurt am Main: Stroemfeld/Roter Stern 1995.
Daniela Sannwald: Von der Filmkrise zum Neuen Deutschen Film. Filmausbildung an der Hochschule für Gestaltung Ulm 1958-1968. Berlin: Spiess 1997.
Martin Krampen/Günther Hörmann: Die Hochschule für Gestaltung Ulm – Anfänge eines Projektes der unnachgiebigen Moderne. Berlin: Verlag für Architektur und technische Wissenschaften 2003.
Anschauung und Begriff. Die Arbeiten des Instituts für Filmgestaltung Ulm 1962 bis 1995. Hg. von Klaus Eder und Günther Hörmann. Frankfurt am Main: Stroemfeld/Roter Stern 1995.
Daniela Sannwald: Von der Filmkrise zum Neuen Deutschen Film. Filmausbildung an der Hochschule für Gestaltung Ulm 1958-1968. Berlin: Spiess 1997.
Martin Krampen/Günther Hörmann: Die Hochschule für Gestaltung Ulm – Anfänge eines Projektes der unnachgiebigen Moderne. Berlin: Verlag für Architektur und technische Wissenschaften 2003.
Film und Fernsehen als Geschichtsschreibung
Unser Verständnis von Geschichte ist nachhaltig durch Film und Fernsehen geprägt worden. Spielfilm wie Dokumentarfilm zielen mit unterschiedlichen Inszenierungstrategien auf die Vergegenwärtigung des Vergangenen. Das Spektrum reicht von fiktionalisierender Geschichtserzählung über Doku-Drama bis zum found-footage-film und den history-Reihen des Fernsehens. Im Seminar sollen die verschiedenen Formen der Geschichtsdarstellung auf Grundlage von Textlektüren und einschlägiger Beispiele untersucht werden.
Dozent
PD Dr. Christian Schulte
Termin
dienstags 11.15 - 12.45
Ort
NP, Haus 22/0.40
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Literatur:
Die Gegenwart der Vergangenheit. Dokumentarfilm, Fernsehen und Geschichte. Hg. von Eva Hohenberger und Judith Keilbach. Berlin: Vorwerk 8, 2003.
Die Gegenwart der Vergangenheit. Dokumentarfilm, Fernsehen und Geschichte. Hg. von Eva Hohenberger und Judith Keilbach. Berlin: Vorwerk 8, 2003.
Donnerstagskino
In diesem Semester geht es um Filme, bei denen blinde ProtagonistInnen eine wesentliche Rolle spielen. Das optische Medium Film zeigt eine bemerkenswerte Faszination für dieses Thema. Die Blindheit im Reiche des Sichtbaren erweist sich als ein aufschlussreiches Paradox. Es kann eine Folie des Negativen liefern, vor dem das Spiel der Sichtbarkeiten und der Blicke seinerseits sichtbar wird. Im Hinblick darauf sollen eine Reihe ausgewählter Filme betrachtet und diskutiert werden.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, PD Dr. Christian Schulte
Termin
Do 18:00 - 20:00 (14taegig)
Ort
FHP Casino
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
offen
Teilnehmerbegrenzung
keine
