Kathrin Friedrich

Prof. Dr. Kathrin Friedrich

Professur für Medienwissenschaften und Medientheorie

Universität Potsdam
kathrin.friedrich.1@uni-potsdam.de



Portrait

Forschungsschwerpunkte

Kathrin Friedrich forscht zur Theorie und Praxis adaptiver Medien, insbesondere zur Rolle von Bild-, Sensor- und Trackingtechnologien in Kulturproduktionen und Lebenswissenschaften. Im Zentrum stehen Fragen zur wechselseitigen und raumzeitkritischen Normierung von Körpern, Interaktion und Intervention sowie den damit verbundenen Wahrnehmungs-, Wissens- und Handlungsbedingungen.

Sprechstundenzeiten

Akuelle Sprechstundenzeiten auf der Seite des IKM: https://www.uni-potsdam.de/de/medienwissenschaft/index/mitarbeiter/prof-dr-kathrin-friedrich

 

Vita

  • Seit 10/2025: Professorin für Medienwissenschaften und Medientheorie, Universität Potsdam
  • 04/2021-09/2025: Professorin für Medienwissenschaft: Digitale Medienkultur, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 10/2018-04/2021: Wissenschaftliche Koordinatorin und PostDoc, Forschungskolleg SENSING. Zum Wissen sensibler Medien (gefördert von der VolkswagenStiftung), ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften und Universität Potsdam. Mehr unter: https://www.sensing-media.de/sensing/
  • 05/2013-10/2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, PostDoc-Schwerpunktleitung (11/2015-10/2018) sowie Vorstandmitglied (01/2016-10/2018), DFG-Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor, Humboldt-Universität zu Berlin. Mehr unter: https://www.interdisciplinary-laboratory.hu-berlin.de/de/bwg/forschung/index.html
  • 06/2009-04/2013: Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für Ästhetik und BMBF-Forschungsverbund Verkörperte Information – ‚Lebendige’ Algorithmen und zelluläre ‚Maschinen’, Kunsthochschule für Medien Köln. Mehr unter: https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/embodiedinformation/projects/gramelsberger/index.html

Aktuelle Forschungsprojekte

Publikationen

Akuelle Publikationsliste auf der Seite des IKM: https://www.uni-potsdam.de/de/medienwissenschaft/index/mitarbeiter/prof-dr-kathrin-friedrich

Veranstaltungen
Winter 2026/2027
Seminar zur Vorlesung Einführung in die Medienkulturwissenschaft
- Alle Materialien und aktuelle Termine für das Seminar finden sich in der virtuellen Lehre der Vorlesung!

Das Seminar ist als Begleitveranstaltung zur Vorlesung „Einführung in die Medienkulturwissenschaft" konzipiert. Die Inhalte der Vorlesung werden jeweils durch die Diskussion eines verbindlich zu lesenden Texts vertieft. Auch Nachfragen zur Vorlesungssitzung können adressiert werden. Die Texte und die Arbeitsweise im Seminar werden zu Beginn genauer vorgestellt.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mo 14-16
Ort
Neues Palais 9.2.04 ?
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar zur Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Semester BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Mündliche Stellungnahme zum Text (ca. 5 Minuten)
MA Modul 2 - vllt. Medieninfrastrukturen
Bitte Raum mit Beamer inkl. Tonausgabe
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mi 10-12
Ort
NP, Haus 9?
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Oddly Satisfying. Kritische Perspektiven auf Internetästhetiken
Vorschlag von Vanessa Oberin/Lehrauftrag ZeM (Kathrin), bitte Mittwoch Raum reservieren, ggf. muss später auf Block umgestellt werden
Dozenten
Prof. Dr. Kathrin Friedrich, M.A. Vanessa Oberin
Termin
Mi 14-18 zweiwöchentlich
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
tbae
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Vorlesung: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Die Vorlesung bietet eine Einführung in das Fach Medienwissenschaft und einen Überblick über grundlegende Begriffe, Theorien sowie Problemfelder. Im Zentrum steht die Frage, wie Medien Wahrnehmen, Wissen und Handeln bedingen.
Zum Einstieg beschäftigen wir uns neben der Fachgeschichte zunächst mit grundlegenden Begriffen wie Medium, Medialität und Wissenschaft. Wie Medien die Wahrnehmung von etwas gleichermaßen ermöglichen und beschränken, besprechen wir anschließend am Beispiel von historischen und aktuellen Bildmedien. Dabei sind die Begriffe Technik, Ästhetik und Digitalität zentral. In den ersten Sitzungen geht es auch darum, unsere eigene Sichtweise auf Medien zu reflektieren und zu hinterfragen, wie individuelles und kollektives Wahrnehmen und Wissen geformt wird.
Danach stehen Kommunikation und Vermittlung in einer ‚Mediengesellschaft‘ im Zentrum. Am Beispiel von mobilen Medien, Apps und Plattformen besprechen wir, welche Ungleichheiten beim Konsum von Medien in ökologischer, infrastruktureller sowie sozio-kultureller Hinsicht auftreten. Die Grundlage hierfür bilden Debatten zu Medieninfrastrukturen, Öffentlichkeit und Partizipation. Dabei diskutieren wir auch, welche sozio-politische Rolle medienwissenschaftliche Theorie und Praxis in diesen Zusammenhängen einnimmt bzw. einnehmen könnte.
Im letzten Drittel der Vorlesung stehen neuere medienwissenschaftliche Problemfelder im Vordergrund. Mit den Schlagworten Sensormedien, Realitätsmedien und generative Bilder rückt die Handlungsdimension von Medien in den Vordergrund. Self-Tracking, immersive Virtual-Reality-Anwendungen oder KI-Bildgeneratoren fordern die medienwissenschaftliche Theoriebildung auf vielfältige Weise heraus. Wir setzen uns mit diesen Herausforderungen insbesondere in Bezug auf die Begriffe Normierung, Repräsentation und Operativität auseinander.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mo 10-12
Ort
Neues Palais 9.1.02?/gerne auch Raum mit besserer Technik
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Für den Abschluss der Vorlesung ist kein Testat notwendig. Die Inhalte dieser Vorlesung sind zusammen mit denen der Vorlesung Medienkulturgeschichte die Grundlage für die Modulprüfungen.
LA Karin Michalski/BA M5
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Projektwoche?
Ort
NP?
SWS
0
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2026
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bildschirmanordnungen (Bröllin: ‚Verortungen‘)
Bildschirme und mobile Displays sind eine zentrale Schnittstelle medienkünstlerischer Praxis – neben der Rezeption von Medienkunst in Ausstellungsräumen oder online sind auch Entwurfspraxen auf die Nutzung von Displays verschiedener Art angewiesen. Bildschirme als materielle Objekte sowie als mediale Schnittstelle ermöglichen und ‚ordnen‘ Wahrnehmung, Gestaltung und Interaktion. Neuerlich werden zunehmend mobile Bildschirme wie Smartphones und Head-mounted Displays für medienkünstlerische Arbeiten genutzt und versprechen im Zusammenspiel mit Augmented oder Virtual Reality erweiterte und immersive Medienerlebnisse.

In der Projektwoche setzen wir uns mit verschiedenen Bildschirmanordnungen in der Medienkunst und grundlegenden medientheoretischen Fragen zu Wahrnehmung, Räumlichkeit und Interaktion auseinander. Neben Inputs durch die Dozentin basiert die Arbeitsweise insbesondere auf Recherche und Analyse in Arbeitsgruppen sowie einer Präsentation der Ergebnisse am Ende der Projektwoche (Testat).

Zur Vorbesprechung und Findung der Arbeitsgruppen treffen wir uns am 20.5. um 16.00 online oder am Neuen Palais (weitere Informationen folgen). Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist obligatorisch.
Dozenten
Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Dr. Susanne Müller
Termin
15. - 19. Juni 2026 sowie 20. Mai 2026 (16-18)
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Thema der Projektwoche: 'Verortungen' - Medien schaffen bzw. definieren Räume und Orte. Sie werden an Orten und in Umgebungen genutzt, aber sie schaffen auch ihrerseits Umgebungen. Auf dem Kulturgut Bröllin, das ein besonderer Ort ist, wollen wir mit den TeilnehmerInnen verschiedener Seminare und Projekte ausführlich über diese Relation ‚Medium/Ort/Umgebung‘ sprechen und uns produktiv mit ihr auseinandersetzen.
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloquiums. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können. Jede/r Studierende hat hier bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren, in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit allen zu diskutieren. Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten. Andere Fragen und Themen im Zusammenhang mit den eigenen Forschungsinteressen und -arbeiten können ebenfalls gerne eingebracht werden.
Dozenten
Prof. Dr. Kathrin Friedrich, Prof. Anne Quirynen
Termin
Mi 12-14 Uhr
Ort
NP, Haus 1, Raum 1.07
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Tracking. Medien der Nach- und Mitverfolgung
Tracking findet aktuell in ganz unterschiedlichen Formen statt – von satellitengestützter Wildtierbeobachtung über Webtracking bis zum sensor- und app-basierten Self-Tracking. Die soziotechnischen Funktionen der automatisierten Datenerhebung und -visualisierung umfassen dabei sowohl die retrospektive Dokumentation als auch die echtzeitliche Überwachung von Lebewesen und Prozessen. Medientheoretisch erfordert Tracking als Medienoperation die Auseinandersetzung mit Fragen rund um Quantifizierung, Visualisierung, Automatisierung sowie neuerlich insbesondere mit der Autonomisierung und der Handlungsmacht digitaler Medien.
Im Seminar schauen wir uns verschiedene analoge und digitale Trackingpraktiken sowie medientheoretische und -historische Analysen an. Ausgehend von Beispielen sollen übergreifende kritische Perspektiven erarbeitet werden, die auch widerständige Medienpraktiken umfassen. Die Arbeitsweise des Seminars basiert neben der Textlektüre und Bespielanalyse auf Referaten (Testat), die Material und Impulse für die nachfolgende Diskussion im Plenum sowie ggf. Gruppenarbeiten einbringen. Genaueres zum Seminarinhalt und -ablauf sowie die Anforderungen für das Testat werden in der ersten Seminarsitzung besprochen.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mi 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais 9.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 Minuten)
Winter 2025/2026
Seminar zur Vorlesung Einführung in die Medienwissenschaft
- Alle Materialien und aktuelle Termine für das Seminar finden sich in der virtuellen Lehre der Vorlesung!

Das Seminar ist als Begleitveranstaltung zur Vorlesung „Einführung in die Medienwissenschaft" konzipiert. Die Inhalte der Vorlesung werden jeweils durch die Diskussion eines verbindlich zu lesenden Texts vertieft. Auch Nachfragen zur Vorlesungssitzung können adressiert werden. Die Texte und die Arbeitsweise im Seminar werden zu Beginn genauer vorgestellt.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
donnerstags 10-12
Ort
Neues Palais, 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar zur Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Semester BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Mündliche Stellungnahme zum Text (ca. 5 Minuten)
Vorlesung: Einführung in die Medienwissenschaft
Die Vorlesung bietet eine Einführung in das Fach Medienwissenschaft und einen Überblick über grundlegende Begriffe, Theorien sowie Problemfelder. Im Zentrum steht die Frage, wie Medien Wahrnehmen, Wissen und Handeln bedingen.
Zum Einstieg beschäftigen wir uns neben der Fachgeschichte zunächst mit grundlegenden Begriffen wie Medium, Medialität und Wissenschaft. Wie Medien die Wahrnehmung von etwas gleichermaßen ermöglichen und beschränken, besprechen wir anschließend am Beispiel von historischen und aktuellen Bildmedien. Dabei sind die Begriffe Technik, Ästhetik und Digitalität zentral. In den ersten Sitzungen geht es auch darum, unsere eigene Sichtweise auf Medien zu reflektieren und zu hinterfragen, wie individuelles und kollektives Wahrnehmen und Wissen geformt wird.
Danach stehen Kommunikation und Vermittlung in einer ‚Mediengesellschaft‘ im Zentrum. Am Beispiel von mobilen Medien, Apps und Plattformen besprechen wir, welche Ungleichheiten beim Konsum von Medien in ökologischer, infrastruktureller sowie sozio-kultureller Hinsicht auftreten. Die Grundlage hierfür bilden Debatten zu Medieninfrastrukturen, Öffentlichkeit und Partizipation. Dabei diskutieren wir auch, welche sozio-politische Rolle medienwissenschaftliche Theorie und Praxis in diesen Zusammenhängen einnimmt bzw. einnehmen könnte.
Im letzten Drittel der Vorlesung stehen neuere medienwissenschaftliche Problemfelder im Vordergrund. Mit den Schlagworten Sensormedien, Realitätsmedien und generative Bilder rückt die Handlungsdimension von Medien in den Vordergrund. Self-Tracking, immersive Virtual-Reality-Anwendungen oder KI-Bildgeneratoren fordern die medienwissenschaftliche Theoriebildung auf vielfältige Weise heraus. Wir setzen uns mit diesen Herausforderungen insbesondere in Bezug auf die Begriffe Normierung, Repräsentation und Operativität auseinander.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
Neues Palais, 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Für den Abschluss der Vorlesung ist kein Testat notwendig. Die Inhalte dieser Vorlesung sind zusammen mit denen der Vorlesung Medienkulturgeschichte die Grundlage für die Modulprüfungen.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Termin
Fr., 12:00-13:30 (s.t.)
Ort
FHP D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Performing XR – Handlungsmöglichkeiten und Realitätsmedien
Der Einsatz von Extended Reality (XR) Technologien verspricht neue Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten – in Filmproduktionen, Medienkunst, Theater und aktivistischer Praxis. Im Seminar gehen wir medientheoretisch der Frage nach, welche Versprechen und Möglichkeiten in Bezug auf Inszenierungs-, Interaktions- und Erzählweisen sowie politischer und sozialer Teilhabe mit Realitätsmedien verbunden werden. Ein Fokus wird dabei die Frage sein, wie Körperlichkeit in XR-Umgebungen performativ hervorgebracht, transformiert und wahrgenommen wird.
Die Terminplanung, Arbeitsweise sowie Gestaltung des Referats wird zu Beginn des Seminars besprochen.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mo., 14:15-15:45
Ort
Neues Palais, 1.1.07
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 Minuten)
Winter 2020/2021
Digitale Wissenschaftsbilder
Digitale Bilder spielen eine zentrale Rolle in der Generierung, Kommunikation und Anwendung wissenschaftlichen Wissens. Digitale Visualisierungen sind Teil und Ergebnis von Messungen und Experimenten und versprechen auf Grundlage avancierter Softwareanwendungen etwa ‚scharfe Blicke ins Gehirn‘ oder die dreidimensionale Simulation biologischer Strukturen. Wahrnehmung und Wissen sind eng verknüpft mit bildbasierten ‚Einsichten‘, welche Untersuchungsobjekte und Möglichkeiten der Erkenntnis konstituieren. Mit dem vermehrten Aufkommen von Sensortechnologien, Trackingverfahren und Echtzeitbildgebung, etwa in der Raumfahrt, gerät auch die handlungsanleitende Funktion digitaler Bilder in den Fokus bild- und medienwissenschaftlicher Kritik. Fragen der Bildtechnik und -ästhetik dehnen sich auf Handlungsprozesse und deren Umgebungen aus und fordern eine entsprechende Theoriebildung heraus.
Im Seminar werden zentrale Positionen sowie Einzelfallstudien bild- und medientheoretischer Auseinandersetzungen mit digitalen Wissenschaftsbildern analysiert (Onlinediskussion + Lektüreberichte). In Erweiterung und Aktualisierung dieser soll eine eigene Fallstudie in Form eines Onlineportfolios zur kritischen Auseinandersetzung mit den Wahrnehmungs- , Wissens- und Handlungsbedingungen digitaler Wissenschaftsbilder beitragen.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
asynchron + 4 Termine Do, 14-16
Ort
Online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet im Selbststudium und online (Incom + Zoom) statt. Die Arbeitsweise umfasst das Verfassen eigener Lektüreberichte (1-2 Seiten) zu zweiwöchentlich bereitgestellten Texten, das Anfertigen eines Onlineportfolios zu einer eigenen Fallstudie (ähnlich eines Referats) sowie die gemeinsame Diskussion der Inhalte auf Incom und in vier gemeinsamen Sitzungen auf Zoom am 5.11.20 (Einführung), 3.12.20 + 14.1.21 (Zwischenbesprechungen) sowie 11.2.21 (Abschlußsitzung), jeweils donnerstags 14.00-ca. 16.00.
Die Bereitschaft, auch Texte auf Englisch zu lesen, wird vorausgesetzt.
Testat: Anfertigung eines Online-Portfolios sowie zweiwöchentliche Einreichung von Lektüreberichten (insgesamt 4).
Winter 2019/2020
Forschungslabor Smart Farming - Kulturtechniken zwischen Handwerk und Digitalisierung
„Artificial intelligence (AI) is poised to dramatically change agriculture around the globe. New technologies are likely to increase food production and sustainability. But millions of small-scale farmers and seasonal laborers could lose their occupations to robots that would perform repetitious, routine tasks. How these farmers and migrant workers will find new livelihoods is not addressed by agricultural disrupters.“ (Tibetts, 2019)
Die Anwendung eines ganzen Spektrums digitaler Medientechnologien verspricht eine gesteigerte Effizienz und Nachhaltigkeit der agrarwissenschaftlichen Lebensmittelproduktion. Gleichzeitig entstehen Bedenken bezüglich der sozioökonomischen, ökologischen und kulturellen Konsequenzen dieser Entwicklung. Die Kulturtechnik Landwirtschaft scheint mit zunehmenden Digitalisierungstendenzen in einer grundlegenden Umwälzung begriffen.

Im Forschungslabor Smart Farming sollen diese Umwälzungen aus medienkulturhistorischer Perspektive nachvollzogen werden. Dabei folgt die grundlegende Struktur des Seminars dem didaktischen Konzept des forschenden Lernens, sodass die Studierenden im Seminarverlauf ein eigenes Forschungsprojekt im Themenfeld erarbeiten. In eigenständiger Arbeit und Gruppenarbeit (im Seminar und online) ist die Arbeitsweise auf die Zusammenführung empirischer, methodischer und theoretischer Perspektiven gerichtet. Die Prüfungsleistung besteht im Anfertigen eines Forschungsportfolios (Materialrecherche; Reflexion Forschungsprozeß; Abstract).

Die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit englischsprachigen Materialien sowie zur aktiven Mitarbeit in Gruppen ist Voraussetzung zur Teilnahme.
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mi, 14-18 /2-wöchentlich (unregelmäßig)
Ort
ZeM, Hermann-Elflein-Straße 18
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2019
Remoteness. Medien der Fernerkundung und Fernsteuerung
Von alltäglichen Medientechnologien wie der TV-Fernbedienung über geomediale Anwendungen der Ortsbestimmung bis zu invasiven Praktiken in Medizin und Kriegsführung – Medien der Fernerkundung und Fernsteuerung sind in zahlreichen Kontexten grundlegend für Wahrnehmen, Wissen und Handeln. Remote Sensing und Remote Control beruhen auf der medialen Verkopplung und dem Zusammenspiel verschiedenartiger Akteur*innen. Wo und wie Handlungen zwischen menschlichen und technologischen Operateur*innen zirkulieren, etwa beim Zugriff per Operationsroboter auf einen Patientenkörper, bedarf einer differenzierten Analyse der medialen Bedingungen, Interaktionsformen und Effekte. Remoteness als Form der ästhetischen und operationalen Raumüberwindung fordert so auch die Reflexion der Entscheidungsprozesse heraus, die in telematischen und ferngesteuerten Formationen wirken.
Im Seminar werden beispielhafte Medienformationen der Fernerkundung und Fernsteuerung analysiert (etwa in Fernsehgeschichte, Kunst, Raumfahrt, Chirurgie und Kriegsführung). Dabei stehen Raum- und Zeitregime, Schnittstellen der Wahrnehmung und Steuerung, Fragen der Telepräsenz und -intimität sowie der verteilten Verantwortlichkeiten in Mensch-Maschine-Interaktionen im Mittelpunkt.
Die Arbeitsweise des Seminars basiert auf der Vorbereitung von Text- und Bildmaterial zu jeder Sitzung sowie der Übernahme eines Impulsreferats (Leistungsschein).
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mo, 14-16
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen

Das Seminar beginnt am 15.4.2019.
Winter 2018/2019
Scannen. Medienpraktiken des Abtastens
Gescannt wird allerorten – in Supermarkt und Flughafen, in Klinik und Bibliothek. Der Gebrauch von Scannern, gleich ob etwa in Form von Mobiltelefonen oder medizinischen Großgeräten, ermöglicht das berührungslose Abtasten und Digitalisieren von Objekten und Körpern. Praktiken des Scannens eröffnen vielgestaltige und grundsätzliche medientheoretische Fragen – Welche materiellen und epistemologischen Bedingungen konstituieren die Möglichkeiten des medialen Abtastens? Welche Zwecke bedient das maschinell-elektronische im Gegensatz zum menschlich-sinnlichen Abtasten? Und welche medialen Infrastrukturen und Schnittstellen erlauben den Zugriff auf Scandaten?

Im Seminar werden verschiedenartige Medienpraktiken des Abtastens untersucht und mit medientheoretischen Überlegungen enggeführt. Ansätze aus dem Feld der Software Studies sowie Überlegungen zu digitaler Bildgebung/digitalen Bildern stehen dabei im Fokus.
Die Arbeitsweise des Seminars basiert auf der Vorbereitung von Text- und Bildmaterial zu jeder Sitzung sowie der Übernahme eines Impulsreferats (Leistungsschein).
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mi, 14-18 Uhr (14-täglich)
Ort
1.22.0.39
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
SE
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet alle 2 Wochen vierstündig statt und beginnt am 17.10.
Sommer 2018
Tracking Living. Medien der Nachführung
GPS-basiertes Tracking in Geomedien, Infrarot-Tracking in medizinischen Kontexten oder der Einsatz von Sensoren zum Self-Tracking - Medien der Nachführung durchziehen verschiedenartige Anwendungsfelder. Die automatisierte Aufzeichnung von Daten und die daraus rekonstruierte Verfolgung von Bewegungen und Vitalparametern, eröffnet nicht allein Möglichkeiten der Beobachtung und Überwachung, sondern formt neue Sicht- und Handlungsweisen. So verspricht etwa die simultane, visuell vermittelte Verschränkung von Instrumenten und Körpern mittels 3D-Tracking in chirurgischen Operationen einen schonenderen Eingriff. Doch welche epistemischen und operativen Herausforderungen stellt der Einsatz von komplexen Tracking-Technologien an etablierte Routinen und die Fertigkeiten der Agierenden?
Im Seminar werden die Wissens- und Handlungsbedingungen von Tracking-Technologien anhand von Fallstudien und theoretischen Texten aufgearbeitet. Ziel ist es, pragmatische Beschreibungen mit medientheoretischen und -historischen Überlegungen und Analysekategorien zu verzahnen, um Medien der Nachführung zu systematisieren und ihre Bedingungen und Auswirkungen kritisch zu hinterfragen.
Die Arbeitsweise des Seminars basiert auf der Vorbereitung von Text- und Bildmaterial zu jeder Sitzung sowie der Übernahme eines Impulsreferats (Leistungsschein). Vorgesehen ist zudem eine Exkursion während einer Seminarsitzung (Raum Potsdam/Berlin)
Dozent
Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Mittwoch, 14-18Uhr (14-täglich)
Ort
UP/ZeM
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
LEHRAUFTRAG von Kathrin Friedrich (Ersatz für ZeM-Reduktion von Marie-Luise Angerer)
Das Seminar findet alle 2 Wochen vierstündig statt und beginnt am 11.4..
Sommer 2017
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozenten
PD Dr. Bernd Bösel, Dr. Daniela Döring, Prof. Dr. Kathrin Friedrich
Termin
Di 14-16h
Ort
UP 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW