
Dr. Peter Bexte
Gastprofessor Geschichte und Theorie der technischen Medien von WS 2005/2006 bis SoSe 2008
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Redaktionen
Buch- und Katalogbeiträge
Internetpublikationen
Zeitschriften- und Zeitungsbeiträge
Vorträge
Radiosendungen
Akademisches
- Ab WS 2005/06: dreijährige Gastprofessur (Mediengeschichte / Medientheorie) an der FH Potsdam im Studiengang Europäische Medienwissenschaft.
- WS 2003/04, SoSe 2004 und SoSe 2005: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Europäische Medienwissenschaft
- WS 1900/91, WS 1992/92, SoSe 1993, WS 1994/95: Gastprofessuren an der Hochschule für Bildende Künste / Bremen
- Diverse Lehrauftrage: Humboldt-Universität Berlin, FHTW Berlin, UdK Berlin, Merz-Akademie Stuttgart
Außerakademisches
- 1996-2000: Kurator in der Berliner Millenniumsausstellung »7 Hügel: Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts«, zentrale Abteilung »Kern« (Gestaltung: Ken Adam)
- 1989ff.: Fester-freier Mitarbeiter des FAZ-Magazins; zahlreiche Publikationen als freier Autor.
- 1986-88: Beirat des Internationalen Design Zentrums Berlin
- 1985: Textredaktion der Kunstzeitschrift »Wolkenkratzer«
Ausbildung
- 1997: Dr. phil. im Fach Kunstgeschichte (mit einer Arbeit aus dem Übergangsbereich von Kunstgeschichte – Wissenschaftsgeschichte – Mediengeschichte)
- 1984: Magister Artium (Germanistisk, Soziologie, Religionswissenschaft)
- Blinde Seher. Wahrnehmung von Wahrnehmung in der Kunst des 17. Jahrhunderts. Mit einem Anhang zur Entdeckung des Blinden Flecks im Jahre 1668, Dresden: Verlag der Kunst, 1999 [Rezensionen: Die ZEIT 20.7.2000 (Petra Kipphoff); FAZ 14.03.2000 (Christiane Kruse); Kunstforum 149/1999 (Claudia Benthien); zitty 19/1999 (Michael Glasmeier)]
- Maschinendenken / Denkmaschinen. An den Schaltstellen zweier Kulturen (mit W. Künzel), Frankfurt am Main: Insel, 1996
- Allwissen und Absturz. Der Ursprung des Computers (mit W. Künzel), Frankfurt am Main: Insel, 1993
- Präsenz. Zeitspeicher und Time Machines (mit W. Künzel), Berlin: Edition Olivia Künzel, 1991
- Gottfried Wilhelm Leibniz: Barockprojekte. Maschinenwelt und Netzwerk im 17. Jahrhundert
(mit W. Künzel) Berlin: Edition Olivia Künzel, 1990
- Denis Diderot – Schriften zur Kunst. Ausgewählt und mit einem Nachwort versehen von Peter Bexte (Fundus Bd. 157), Berlin / Hamburg: Philo & Philo Fine Arts, 2005
- KERN. Gene, Hirne, Magma, Quarks: Innenansichten der Zukunft. Katalog zur Berliner Millenniumsausstellung „7 Hügel: Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts“. hg. v. Peter Bexte / Gereon Sievernich, Berlin: Henschel, 2000 (Mit Beiträgen von: Heinz von Foerster, Ken Adam, Paul Söding, Christian Spiering, Hans Lehrach, Evelyn Fox Keller, Benedict Härlin, Rolf Zettl / Andreas Graf Stosch, Jörn Lauterjung, Peter Giese, Peter und Margret Halbach, Olaf Breidbach, Gerhard Roth, Sander L. Gilman, Hans Dieter Burkhard, Hans-Christian Hege)
- Multitasking. Synchronität als kulturelle Praxis, Katalog hg. von Neue Gesellschaft
für Bildende Kunst e.V. (NGBK) und Winfried Gerling (emw), Lektorat: Peter Bexte, Berlin 2007 - Die Neuen Hebräer – 100 Jahre Kunst in Israel. Katalog zur Ausstellung des Israel Museums, Jerusalem und der Berliner Festspiele, hg. von Doreet LeVitte Harten in Zusammenarbeit mit Yigal Zalmona, Redaktion: Peter Bexte, Berlin: Nicolai, 2005
- Beatrijs van Nazareth: Von Sieben Weisen heiliger Minne, Übersetzung: Sr. Ruth Mersmann ocso, Gestaltung: Bernd Bexte, Textredaktion: Peter Bexte, Dahlem: Verlag der Abtei Maria Frieden, 2004
- Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden 1911-1990. Konzeption, Text, Bildauswahl: Peter Bexte, Dresden: Sandstein, 2003
- KERN. Gene, Hirne, Magma, Quarks: Innenansichten der Zukunft. Katalog zur Berliner Millenniumsausstellung „7 Hügel: Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts“, hrsg. Peter Bexte / Gereon Sievernich, Redaktion: Peter Bexte, Berlin: Henschel, 2000
- Energien gestalten, hg. Internationales Design Zentrum Berlin (IDZ), Redaktion: Peter Bexte, Köln: DuMont, 1990
- Simulation und Wirklichkeit, hg. Internationales Design Zentrum Berlin (IDZ), Redaktion: Peter Bexte, Köln: DuMont, 1988
- Wolkenkratzer Art Journal, Frankfurt Main. Hg. Roman Soukup, Lothar Krauss, Textredaktion H2 1984 – H7 1985: Peter Bexte
- Cadillac und Gebetsmatte. McLuhan_s TV-Gemälde, in: Re-Reading McLuhan, hg. von Derrick de Kerckhove, Martina Leeker, Kerstin Schmidt, Bielefeld: transcript 2008 (im Druck)
- Mit den Augen sehen / mit den Ohren hören. Raoul Hausmanns optophonetische Schnittmengen, in: Theatrum Scientiarum IV, hg. von Helmar Schramm, Ludger Schwarte, Jan Lazardzig, Berlin / New York: de Gruyter 2008 (im Druck)
- „At first sight“. Kontingenzerfahrung und optische Medien, In: Kulturfreie Bilder (Arbeitstitel), hg. von Claus Pias, Berlin: Kadmos 2008 (in Vorbereitung)
- Magnetische Diagramme. Gilberts Einübung ins indirekte Sehen, in: Karin Leonhard, Gabriele Wimböck, Markus Friedrich (Hrsg.) (unter Mitarbeit von Frank Büttner): Evidentia. Reichweiten visueller Wahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Münster: LIT 2007 (im Druck)
- Licht und Fleisch. Die Entdeckung des Blinden Flecks im Jahre 1668. Tagungsband „Lichtgefüge des 17. Jahrhunderts. Rembrandt und Vermeer – Spinoza und Leibniz“, hg. von der Forschungsgruppe Lichtgefüge (Carolin Bohlmann, Thomas Fink, Philipp Weiss), München: Fink 2007 (im Druck)
- Kot d_Azur. Niederländische Reisen des Wim Delvoye, in: Kunst und Wissenschaft, hg. von Dieter Mersch und Michaela Ott, München: Fink 2007, S. 119-128 (Abb. S. 292)
- Luftraum. Das Labyrinth der Welt im Blick von oben, in: welt[stadt]raum. Mediale Inszenierungen, hg. von Annett Zinsmeister, Bielefeld: transcript 2007, S. 93-103 (im Druck)
- Zwischen-Räume: Kybernetik und Strukturalismus, in: Topologie. Zur Raumbeschreibung in den Kultur- und Medienwissenschaften, hg. von Stefan Günzel, Bielefeld: transcript 2007, S. 219-233
- Polymorphe Bilder, in: Multitasking. Synchronität als kulturelle Praxis, Katalog hg. von Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. (NGBK) und Winfried Gerling (emw), Lektorat: Peter Bexte, Berlin 2007, S. 25-30
- „Die Welt ist wie Afrika“. Harsdörffers Entwurf einer Entwicklungsgeschichte, in: Georg Philipp Harsdörffer und die Künste, Nürnberg: Hans Carl, 2006, S. 38-48
- Wolken über Las Vegas, in: Archiv für Mediengeschichte, hg. von Lorenz Engell, Bernhard Siegert, Joseph Vogl, Bd. 5 „Wolken“, Weimar 2005, S. 131-137
- Heinz von Foerster in the Art Department. A Collide-Oscope in Four Parts, in: Kybernetes. Special Issue for Heinz von Foerster, ed. by Monika Broecker, Vol. 34 No. 3/4, 2005, pp. 485-489
- Das Blinzeln Zenons, in: Daumenkino. The Flip Book Show, [Kat.] Kunsthalle Düsseldorf, Düsseldorf 2005, S. 268-272
- Augen wie Blindenhunde. Diderot im Salon, in: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch, Bd. 2,2: Instrumente des Sehens, hg. von Horst Bredekamp und Gabriele Werner, Berlin 2004, S.67-75
- Transitstrecken. Heimatkunde aus der modernen Welt, in: auch anders. Jahresbericht der hfg of main, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main 2004, S. 148-155
- Mit Blindenstock und Hirnempfänger im Museum. Zwei Zugänge zum Thema „Malerei und Medien“, in: Painting the Picture, hg. von Michael Glasmeier, Thomas Köhler, Annelie Lütgens, (Vorträge zur Malerei anläßlich der Ausstellungen Painting Pictures. Malerei im digitalen Zeitalter und Eric Fischl. Gemälde und Zeichnungen 1979-2001 im Kunstmuseum Wolfsburg), Köln 2005, S. 13-25
- Sieg bringende Bilder: Madonnen und Radarsysteme, in: Kat. zum Focus Award, FH Dortmund 2003, S. 14-19
- Ein Brief über die Sehenden. Zum Gebrauch für die Blinden, in: Der (im-)perfekte Mensch. Metamorphosen von Normalität und Abweichung, hg. von Thomas Macho, Petra Lutz, Gisela Staupe, Heike Zirden. Köln 2003, S. 205-213
- Saubere Zahlen. Otto Neuraths Bildstatistik und die Hygiene-Bewegung, in: Bildersprache. Otto Neuraths Visualisierungen, hg. von Frank Hartmann und Erwin K. Bauer. Wien 2002, S. 142f. (Weitere Beiträge von Klaus Hesse, Frank Hartmann, Claus Pias, Wolfgang Coy u.a.)
- Kugeln, aus dem Zylinder gezaubert, in: Kugeln. [Kat.] Schloss Plüschow, hg. von Sibylle Hofter, Christine Hoffmann, Miro Zahra. Plüschow 2002
- Kabel im Denkraum. Aby Warburg und Oliver Heaviside, in: Updates. Visuelle Medienkompetenz, hg. von Arthur Engelbert / Manja Herlt. Würzburg 2002, S. 17-43
- Die göttliche Komödie der seXrays, in: seXrays. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung von Wim Delvoye. Galerie beaumontpublic, Luxemburg 29.6-5.10.2002, S. 5-15
- Energetische Blicke / Penetrating Looks, in: Franz von Stuck – Die Kunst der Verführung, hg. von Eva Mendgen. [Kat.] Stuck Geburtshaus Tettenweis, Villa Stuck München, Museum Moderner Kunst Passau, Schloss Wernigerode 2002-2003, S. 78-89
- Blind Opticians, in: Wim Delvoye: CLOACA. New & improved. New York, New Museum of Contemporary Art 2001, S. 109-119 (auszugsweise Übersetzung von: Blinde Optiker, in: Mehr Licht. Highlights von der Erleuchtung über die Lichtgeschwindigkeit zur Lightshow. Beiträge von Paul Virilio, Friedrich Kittler, Peter Bexte, Wolfgang Hagen u.a. Merve Verlag, imd 221, Berlin: merve, 1999, S. 32 – 49 [s.u.])
- Engel mit kotgefleckten Flügeln, in: Wim Delvoye: skatalog, museum kunst palast Düsseldorf 2001, S. 9 – 18
- Kot d_AZUR. Niederländische Reisen des Wim Delvoye, in: Eine Barocke Party. Katalog zur Ausstellung der Kunsthalle Wien, 2001, S. 191-195
- Blinde Optiker, in: Mehr Licht. Highlights von der Erleuchtung über die Lichtgeschwindigkeit zur Lightshow. Beiträge von Paul Virilio, Friedrich Kittler, Peter Bexte, Wolfgang Hagen u.a. Merve Verlag, imd 221, Berlin 1999, S. 32 – 49
- Unsichtbare Maschinen. Wezels Theorie der Nerven als Grundlegung eines anatomischen Theaters der Seelen, in: Schriften der Johann Karl Wezel Gesellschaft, Bd. I, Sondershausen 1997, S. 98 111
- Die Schönheit der Analyse, Nachwort zu William Hogarth: Analyse der Schönheit, Dresden: Verlag der Kunst, 1995, S. 212 228
- Leinen los!, Nachwort zu: Michel Serres, Über Malerei. Vermeer La Tour – Turner,
Dresden: Verlag der Kunst, 1995, S. 113 126 - Ars Combinatoria. Zum Ursprung der Denkmaschine , Interface II – Weltbilder / Bildwelten. Computergestütze Visionen, hg. Klaus Peter Dencker, Hamburg 1995, S. 126 133
- Blindes Vertrauen, in: Pfingstschema (Ausstellung 21.5. bis 3.7.1994), Katalog Schloß Plüschow, Hg. Christine Hoffmann
- Tumulte: Die Liebe unter den Bedingungen der Post in Wezels Roman Herrmann und Ulrike
In: Johann Carl Wezel. Akten des Symposiums der GH Kassel 1992, hg. Michael Glasmeier / Rolf Lobeck Kassel 1994/95, S. 167 181 - Fluchtlinien. Reisen und Schreiben bei Georg Forster, in: Denken und Reisen, hg. Werner Künzel, Berlin 1993, S. 45 72 (leicht veränderter Neuabdruck in: Kunstforum Bd. 136, Febr. – Mai 1997, S. 138-147
- Automatisch barock / Automatiquement baroque, in: Allégorie de la richesse. Barock und Kunst der Gegenwart (Katalog), hg. Patrizia Bisci. Berlin 1993, S. 37 47
- Panische Optiken. Das Berliner Panoptikum (gemeinsam mit Sylvie Schimm), in: Periphere Museen in Berlin, hg. Michael Glasmeier, Berlin: Merve, 1992, S. 145 153
- Das Futur II als symbolische Form. Erinnerungen aus der Zukunft von Jean Paul, Friedrich Nietzsche, Herbert G. Wells, Egon Friedell. In: Die deutsche Literatur im 20. Jahrhundert. Germanistentag 1992, (Fachgruppe der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer). Hg. Thomas Gey, Berlin 1992, S. 703 720
- Das wird_s gewesen sein! Zeitschleifen durch das Futur II, in: W. Künzel / P. Bexte: Präsenz. Zeitspeicher und Time Machines, Berlin: Edition Olivia Künzel, 1991, S. 93 105
- Die Formate des Wissens: Große und kleine Ausgaben des Pierre Bayle, in: Der Druck des Wissens (Katalog der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin) hg. Michael Cahn. Berlin 1991, S. 10 12
- BUCHSTAEBLICHKEITEN. Textgräber / Textsamen / Textwucherungen / Das Ende der Bibliothek, In: Werner Künzel / Peter Bexte: Gottfried Wilhelm Leibniz. Barockprojekte.
Maschinenwelt und Netzwerk im 17. Jahrhundert, Berlin: Edition Olivia Künzel, 1990, S. 87 103 - Die >Ars< des Raimundus Lullus. Eine mediterrane Kommunikationslogik (gemeinsam mit W. Künzel), in: Europa und der Orient 800 1900 (Lesebuch zur Ausstellung der Berliner Festspiele im Martin Gropius Bau), hg. Gereon Sievernich und Hendrik Budde. Berlin 1989, S. 38 42
- Zwillinge. Barbara Blooms „Ghost Writer“, in: A.N.Y.P. Hrsg. Minimal Club / Kunstverein München, 26.4.1989, S.7
- Redaktionelles Nachwort zu dem von mir redigierten Band: Simulation und Wirklichkeit, hg. IDZ Berlin, Köln: DuMont, 1988, S. 221f.
- Der Langweiler, in: Die Schamlose, das Glückskind und all die anderen 30 Charakterbilder.
Mit einem Gegenbild von Martin Walser und Illustrationen von Hans Hillmann, hg. Thomas Schröder, München 1988, S. 43 49 - Orte des satanischen Gelächters, in: Kamper / Wulf (Hrsg.): Lachen Gelächter Lächeln. Reflexionen in drei Spiegeln, Frankfurt am Main: Syndikat, 1986, S. 276 288
- Wiederkehr der Oper. Über eine neue Stimmung im Westen, in: Musikalische Zeitfragen 19, Oper Film Rockmusik. Hg. Hans Klaus Jungheinrich, Kassel / Basel / London: Bärenreiter, 1986, S. 68 72
- Transitstrecken. Eine Philosophie der Relationen nach Michel Serres, im Internet bei MoMo – Philosophie in Berlin, http://www.momo-berlin.de/Bexte_Serres.html
- Einleitung des Buches: Blinde Seher. Wahrnehmung von Wahrnehmung in der Kunst des 17. Jahrhunderts. Mit einem Anhang zur Entdeckung des Blinden Flecks im Jahre 1668, Dresden: Verlag der Kunst, 1999, im Internet bei MoMo – Philosophie in Berlin, http://www.momo-berlin.de/Bexte_Blinde_Seher.html
- Créolité und Iconoclash, Contribution to the ELIA symposium »Ethics and critical Aesthetics«, European League of Institutes of Art, 7th Conference, Dublin 22-26 Oct 2002, Dublin Institute of Technology, 25th October 2002, http://www.momo-berlin.de/Bexte_Iconoclash.html
Zeitschriften- und Zeitungsbeiträge
- „I see, I am blind“ – befleckte Formen der Wahrnehmung, in: Trajekte, Zeitschrift des Zentrums für Literaturforschung Berlin, Nr. 11, 6. Jg., September 2005, S. 34-41
- Ein Atlas als das erste Wort. Sehr französisch: Das Alterswerk des Philosophen Michel Serres [Rez. Michel Serres: Atlas. Aus dem Französischen von Michael Bischoff. Merve Verlag Berlin 2005, 257 S., br., 19,80 €] – FAZ 26.08.2005
- Antwort auf den Modernisierungsschub. Anhand der Macy-Protokolle läßt sich die Geschichte der Kybernetik neu aufrollen [Rez. Cybernetics – Kybernetik. The Macy-Conferences 1946-1953, Band I: Transactions/Protokolle, hg. von Claus Pias, Zürich-Berlin: diaphanes 2003, 734 S.; 49,90 Euro. / Cybernetics – Kybernetik. The Macy-Conferences 1946-1953, Band II: Essays und Dokumente, hg. von Claus Pias, Zürich-Berlin: diaphanes 2004, 512 S., 39,90 Euro] – Frankfurter Rundschau 25.04.2005
- Ohne Amt. Die Post schließt ihre Filialen in Orten mit weniger als 2000 Einwohnern. Muss man da protestieren?, Freitag 10, 11.03.2005, S. 11 (Kolumne „Linskbündig“)
- Gesichter im Schatten. Die Fotografien von Christer Strömholm in Berlin, Frankfurter Rundschau 25.04.2003
- Aufstand in der Wüste. Lawrence von Arabien neu gelesen, Freitag, 4.4.2003
- Mit Heinz von Foerster in die 4. Dimension, LO = Lernende Organisation. Zeitschrift für systemisches Management und Organisation N° 11, Wien Jänner / Februar 2003, S. 55
- Salamander im Blindflug. Systeme, Wahrheit, Bio-Ethik: In ausführlichen Gesprächen erläutert der Biologe Humberto R. Maturana seine eigene Theorie [Rez. Humberto R. Maturana / Bernhard Pörksen: Vom Sein zum Tun. Die Ursprünge der Biologie der Erkenntnis. Carl-Auer-Systeme Verlag, Heidelberg 2002] – Frankfurter Rundschau 08.02.2003
- Kabel im Denkraum. Telefonsignale und kosmische Katastrophen, Die Wochenzeitung (Schweiz), 21.11.2002 (leicht veränderter Nachdruck des folgenden Textes im Freitag)
- Kabel im Denkraum: Oliver Heraviside, Freitag, 25.10.2002
- Rezension von Ingrid Drake Rowland: The Ecstatic Journey. Athanasius Kircher in Baroque Rome, University of Chicago 2000, Early Science and Medicine. Vol. VII, no. 2, 2002, S. 157-159
- Nicht mehr das Auge Gottes spielen. Heinz von Foerster erzählt von der Geburt der Kybernetik. [Rez. Heinz von Foerster / Monika Bröcker: Teil der Welt. Fraktale einer Ethik – Ein Drama in drei Akten. Carl-Auer-Systeme Verlag, Heidelberg 2002] – Frankfurter Rundschau, Sa 6.7.2002
- Paris von Peking aus begreifen. Europäisches Denken als regionaler Spezialfall: Die philosophischen Erfahrungen Karl Löwiths und François Julliens in Ostasien. [Doppelrez. Karl Löwith: Von Rom nach Sendai. Von Japan nach Amerika. Reisetagebuch 1936 und 1941, hg. von Karl Stichweh / Ulrich von Bülow. Deutsche Schillergesellschaft Marbach 2001. – François Jullien: Der Umweg über China. Ein Ortswechsel des Denkens. Merve Berlin 2002] – Frankfurter Rundschau, Sa 11.5.2002
- Wirklicher als das Leben. Eine Biographie über den Filmdesigner Ken Adam
[Rez. Alexander Smoltczyk: James Bond, Berlin, Hollywood. Die Welten des Ken Adam. Nicolai Berlin 2002] – Berliner Zeitung, Mo 29.4.2002 - Somewhere else. Literarisches aus digitalisierten Welten, in: Gegenworte, hg. Berlin Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 8. Heft Herbst 2001, S. 59 – 62
- Bildersturm. Virilio und der Schrecken, Frankfurter Rundschau, Sa 15.9.2001
- Revolte des Positiven. Merve feiert den Kurt-Wolff-Preis, Frankfurter Rundschau, Do 29.3.2001
- Auf der Suche nach den Knochen der Meerjungfrau, Das rekonstruierte „Museo Kircheriano“ in Rom zeigt Gürteltiere und andere Geheimnisse. – Frankfurter Rundschau, 19.03.2001
- Wenn die Roboter Fieber hätten. Von der künstlichen Evolution der Maschinen. – Badische Zeitung, Mo 4.9.2000
- Wenn die Megamaschine Wissen zuschlägt. Die Paradoxie, schlau und dumm zugleich zu sein. – Badische Zeitung, Fr 14.7.2000
- Gastmahl apokalyptischer Wiederkäuer, Frankfurter Rundschau, Fr 23.6.2000
- Die Entdeckung des Nichtwissens. Wie die Ironie ins Genlabor kam und was sie dort bewirken kann, Frankfurter Rundschau, 2.6.2000
- Fluchtlinien. Die Mythen des Horizonts oder das Fazit der Perspektiven, In: Kunstforum Bd. 136, Febr. Mai 1997, S. 138 147
- Ein Ozean zum Denken. Wortwechsel über Michel Serres, in: Basler Magazin Nr. 11, 20. März 1993
- Peenemünde. Ein Bericht aus der Wirklichkeit, kurz nach Maueröffnung, in: FAZ Magazin Heft 600, 30. August 1991
- OH CET ECHO, in: Emile. Zeitschrift für Erziehungskultur / Sonderheft: ECHO
2. Jg. H2 1989, S. 4 16 - Interview mit Heinz von Foerster: Warum sind Computer so musikalisch?, FAZ Magazin H461, 30.12.1988 (Wiedrabdruck in: Heinz von Foerster: shotz cuts, Frankfurt am Main: Zweitausendeins, 2001, S. 198-207
- Mythologie der Palme, in: FAZ Magazin, 18. September 1987, (Span. Übersetzung: La Palmera. Reina de la Flora, in: El Pais Seminal, Domingo 17 de Abril de 1988 / Numero 575, pp. 78 88)
- Der Traum vom unendlichen Raum: Vredeman de Vries_ Perspektiven, in: FAZ Magazin, 24. April 1987
- Das Haus des Sir John Soanes, in: FAZ Magazin, 31. Januar 1986
- Postmoderne Metropolis (Ricardo Bofill), in: Wolkenkratzer Art Journal 2/1984, S. 18 21
- Maria Callas, in: Wolkenkratzer Art Journal 1/1984, S. 22f.
- Alles erfunden. Über deutschen Ideenreichtum, in: Trans Atlantik, hg. Hans Magnus Enzensberger / Gaston Salvatore, Heft 5/1983, S. 36 42
- Preisfrage, in: Alternative 25. Jg., H 143 44 April / Juni 1982: Projektionsraum Romantik, S. 54f.
- Waldemar Müller und die Hausbesetzer. Ein deutsches Schicksal (Erzählung), in: Trans Atlantik, hg. von Hans Magnus Enzensberger / Gaston Salvatore Heft 7 / 1981
(erneut in: Sachschaden. taz Journal Nr. 3, 1981, S. 191 195)
- Le paradoxe de la perception. Au Salon avec des lunettes. Colloque sur les Salons de Diderot. Toulouse, 24-26 janvier 2008
- ”Von oben herab“– Blickwechsel aus der Horizontalen in die Vertikale (Luftaufklärung, Neues Sehen, Archäologie der Geschichte). HfBK Hamburg, Reihe ”quer durch“, Hamburg 4. Dezember 2007
- Polymorphe Bilder – Zur Ikonographie des Multitasking. Vortrag zum Symposium
”Multitasking. Synchronität als kulturelle Praxis“, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. (NGBK) und Europäische Medienwissenschaft Potsdam, Radialsystem Berlin, 6. Oktober 2007 - Uncertainty in Grammar. Predictions and the Future in the Past. – International
Conference ”The social and cultural influence of computer based simulation.
Towards a philosophy of computational sciences “. Blankensee Colloquium in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, konzipiert und organisiert von Gabriele Gramelsberger, 20. – 22. September 2007 - Karte, Raum, Gesicht, Lesen, Schreiben. ”Mathesis & Graphé, ein Symposium
zum 300. Geburtstag Leonhard Eulers“, organisiert von Horst Bredekamp und
Wladimir Velminski, Humboldt Universität Berlin / Hermann von Helmholtz-
Zentrum für Kulturtechnik, 27./28. April 2007 - Cadillac und Gebetsmatte. McLuhan’s TV-Gemälde. Vortrag zur Konferenz
”re-reading McLuhan – An International Conference on Media and Culture in the 21st Century. Organized by Derrick de Kerckhove, Martina Leeker, Kerstin
Schmidt“. Schloss Thurnau bei Bayreuth, 14.-18.2.2007 - Kot d’Azur. Die CLOACA-Maschine des Wim Delvoye. Vortrag zur Tagung
”schöner forschen“. HFG Offenbach, 25./26.1.2007 - Mit den Augen hören / mit den Ohren sehen – Raoul Hausmanns optophonetische Schnittmengen. Vortrag zum Kongress ”Spuren der Avantgarde: Theatrum Anatomicum“, Internationale Konferenz des SFB ”Kulturen des Performativen“ im Medizinhistorischen Museum, Berlin, 2.-4.11.2006
- Aus dem Zeitalter des Weltbildes: Das ”World Model“ von Jay W. Forrester.
Vortrag zum HyperKult 15, Lüneburg 13.7.2006. - Ein kybernetisches Welt-Bild: Jay W. Forresters Zeichnung zum ”World model“
(1971). Vortragsreihe am Institut für Künste und Medien IKM Potsdam, SoSe 2006: Pop-ups, Sonnenflecken und Intelligenztests. Kunstwissenschaft jenseits der Kunst, 9. Mai 2006 - Topologie und Mythologie: Logisches im Raum. Überlegungen zu Michel Serres.
– Vortrag im Rahmen der Tagung Topologie 2 des Kollegs Friedrich Nietzsche, Weimar 22.3.2006 - Einübung ins indirekte Sehen: Blindheit und Magnetismus, Tagung „Evidentia. Reichweiten visueller Wahrnehmung in der Frühen Neuzeit“, Leitung: Frank Büttner, Markus Friedrich, Karin Leonhard, Gabriele Wimböck, München, 17. – 20. Febr. 2005
- Ereigniswolken an Systemgrenzen, Tagung: Latente Bilder, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit
Veranstalter: Muthesius-Hochschule Kiel, Universität Potsdam, FH Potsdam, Forschungskreis „Kritik der Bildmedien“, Neues Palais Potsdam, 14. – 15.01.2005 - Licht und Fleisch. Die Entdeckung des Blinden Flecks im Jahre 1668, Tagung „Rembrandt und Vermeer – Lichtgefüge des 17. Jahrhunderts“, Leitung: Horst Bredekamp, Thomas Leinkauf, Forschungsgruppe Lichtgefüge: Carolin Bohlmann, Thomas Fink, Philipp Weiss
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 4.-6. Oktober 2004 - Luftraum. Das Labyrinth der Welt im Blick von oben, Kunsthochschule Berlin Weißensee
Di 15.6.2004, um 18:30 - „Die Welt ist wie Africa“ – Harsdörffers Entwurf einer Entwicklungsgeschichte, Internationales Symposion an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg: Georg Phillipp Harsdörffer und die Künste, Fr 7.5.2004, 16:30
- Kot d‘Azur. Niederländische Reisen des Wim Delvoye, Muthesius Hochschule, Kiel: Interdisziplinäre Wochen SS 2004, Kunst ud Wissenschaften, Do 6.5.2004, 12:00 Uhr
- Inside the Opsroom: Designing future Decisions, Transmediale.04 – International Media Art Festival, Berlin, 31.01.2004
- Entscheidende Bilder: Heidegger im Opsroom, Chile 1972, Symposion Bild-Macht-Entscheidung des Arbeitskreises ‚Kritik der Bildmedien‘ gesprochen im Museum für Kommunikation, Berlin 17.10.2003
- Mit Blindenstock und Teleskop im Kunstmuseum, Vortrag zur Ausstellung: Painting Pictures. Malerei und Medien im digitalen Zeitalter. – Kunstmuseum Wolfsburg 21.6.03
- Einleitung und Moderation der Veranstaltung „Is social behaviour unnatural?“ mit Prof. Lionel Tiger. – Einstein Forum Potsdam, 27. Mai 2003
- Transitstrecken. Heimatkunde aus der modernen Welt (Sarah Krasnoff und Oliver Heaviside)
Vorgetragen am 12.02.03 in der Hochschule für Gestaltung Offenbach - Podiumsbeitrag zu „Bildersprache. Otto Neuraths Visualisierungen“, (mit Erwin K.Bauer, Frank Hartmann, David Skopec, Fons M. Hickmann, Tjebbe van Tijen, John A.Kantara, Armin Medosch, Claus Pias, Klaus Hesse) – Kunsthalle Wien, 23.11.2002
- Créolité and Iconoclash, Contribution to the ELIA symposium: „Ethics and critical Aesthetics“
European League of Institutes of Art, 7th Conference, Dublin 22-26 Oct 2002, Dublin Institute of Technology, 25. October 2002, (Auf Einladung der UdK Berlin, Prof. Kirsten Langkilde), http://www.momo-berlin.de/Bexte_Iconoclash.html - Unsichtbare Ansichtssachen: das Paradigma des Blinden Flecks, Vorgetragen am 6.7.2002 in Lüneburg beim Kongress HyperKult 11,
- Kugeln, aus dem Zylinder gezaubert, Vortrag zur Ausstellung „Kugeln“, Schloss Plüschow, 18.5.2002
- Delete Byzanz. Der byzantinische Bilderstreit, Vorgetragen auf Patmos am 3.10.2001 im Rahmen einer Exkursion der FH Potsdam, Prof. Arthur Engelbert
- Kot d‘AZUR. Kunststücke des Wim Delvoye, Vortrag in der Kunsthalle Wien, 14.06.2001
- Queen Victorias Internet, 15.11.2000 in der FH Potsdam vorgetragene Überlegungen zu Kabelnetzen und der historischen Semantik von Nähe und Ferne (Wdh. am 5.11.2001)
- Muster-gültige Metaphern. Orientierungen über Orientierungen, 26./27.Mai 2000 auf dem Internationalen Symposium „Verführung zum Sein – Künstliche Orientierungsfelder“ der FH Potsdam
- Blinde Optiker. Vortrag beim Kongress „Mehr Licht“, Saarbrücken 5.6.1999, 12:30
- Antike Medien, 26.4.99 in der FH Potsdam, Seminar Prof. Engelbert vorgetragene Überlegungen
- Paradoxe Wege. Meister Eckhardt im nicht adressierbaren Raum, Gesprochen am 16.11.98 um 19:30, FH Potsdam / Prof. Engelbert
- Karl Valentin als Wiederholungstäter. Hypercult VII, Lüneburg 16. 18 7.1998, gesprochen im Rechenzentrum der Universität Lüneburg am 18.7.1998
- Transitstrecken. Eine Philosophie der Relationen nach Michel Serres, gesprochen im Merve Verlag, Berlin 5.6.1998 (Auszüge in: EVA & ADELE: NOTA LICHT AUF WEIMAR. Weimar 1999, S. 4/5) – (Eine leicht überarbeitete Fassung unter http://www.momo-berlin.de/Bexte_Serres.html)
- Blind Spot and Vision, ASCA Workshop: Come to your Senses! Amsterdam, 25 / 29 Mai, 1998, Abdruck im Kongress-Reader (vorab vorgetragen im Max-Planck-Instutut für Wissenschaftsgeschichte / Berlin, 2.2.1998)
- Das Sehen des Nichtsehens. Figuren der Blindheit in Wahrnehmungstheorie und Kunst. – Zu einem Konflikt von Philosophie und Ikonographie, zwischen Descartes’ Dioptrique und einigen niederländischen Bildern, 12.05.97 Vortrag vor der Arbeitsgruppe Momo – Philosophie in Berlin
- Nietzsche in Electric Ladyland, gesprochen beim 3. Praterspektakel der Volksbühne Berlin Ost: „MASCHINENMENSCHEN / WUNSCHMASCHINE Welcome Dolly, Frankensteins Enkel und die Fehler der Kopisten“, Freitag 06.06.1997 um 21:00 Uhr
- Unsichtbare Maschinen. Wezels Theorie der Nerven als Grundlegung eines anatomischen Theaters der Seelen, Gesprochen in Sondershausen beim Wezel Kongreß 1995
- Ars Combinatoria. Zum Ursprung der Denkmaschine Gesprochen in Hamburg beim Kongreß Interface II, 5.-7. Februrar 1993
- Tumulte: Die Liebe unter den Bedingungen der Post in Wezels Roman Herrmann und Ulrike
Gesprochen beim Wezel Kongreß Kassel, Okt. 1992 - Konrad Zuses „Rechnender Raum“ the universe is a big computer, Vortrag im Zeiss Planetarium 15.2.94, Kongress DATENDANDY der Agentur BILWET
- Das Futur II als symbolische Form. Erinnerungen aus der Zukunft von Jean Paul, Friedrich Nietzsche, Herbert G. Wells, Egon Friedell, gesprochen beim Germanistentag 1992
- Michel Serres zum Geburtstag. Klaus Englert im Gespräch mit Peter Bexte, WDR 1.9.2000 (Aufnahmetermin)
- Blinde und Kunst. Volkmar Mühleis im Gespräch mit Udo Liebelt, Siegfried Saerberg, Marcus Weisen und Peter Bexte, DeutschlandRadio 3.4.2000 (Aufnahmetermin)
- Die Nordwest Passage. Michel Serres_ Hermes Schriften, SFB3 (Buch am Sonntagmittag), 30.4.1995, 14:05 14:30 Uhr
- Das wird_s gewesen sein! Erinnerungen aus der Zukunft, (zuerst vortragen bei den „Friseuren der Botschaft e.V.“), Deutschlandsender Kultur, 21.7.1993, 13:00 13:30 Uhr
- Ozeanische Strukturen. Zu Michel Serres, SFB3 (Buch am Sonntagmittag), 21.6.1992, 14:05 14:30 Uhr
- Das Berliner Panoptikum (gemeinsam mit Sylvie Schimm), DS Kultur, 8.11.1991, 13:00 13:30 Uhr
- Natürlich künstlich. Marvin Minskys >Mentopolis<, SFB3 (Buch am Sonntagmittag), 21.7.1990, 13:05 13:30 Uhr
- Das Haus für Groß und Klein / 5 Hörspiele für Kinder SFB1 (Ohrenbär), 3. 7.7.1989, jeweils 19:30 19:40 Uhr
- Allwissen und Absturz. Von der Computertheologie der modernen Universalbibliothek
SFB3 (Reihe: Perspektiven), 22.9.1988, 23:00 24:00 Uhr (gemeinsam mit W. Künzel)
(Wdh. 5.1.1989, 23:00 24:00 Uhr) - Dinge gibts… SFB3 (Reihe: Passagen), 12.6.1988, 10:00 11:00 Uhr
- Eiszeit für Pinguine / 5 Hörspiele für Kinder, SFB1 (Reihe: Ohrenbär), 14. 18.12.1987, jeweils 19:30 19:40 Uhr (1996 vom KIOSK Verlag als Cassette produziert)
- Keine Angst vor Schnitzern. Die Geschichte meines Design Preises, SFB3 (Reihe: Passagen), 18.10.1987, 10:00 11:00 Uhr
Veranstaltungen
Sommer 2008
Medien neu erfinden (2): Schattenbilder
Nachdem in einer früheren Veranstaltung das Medium Daumenkino neu erfunden wurde, geht es diesmal um Schattenbilder. Einen Schatten zu werfen, ist eines der ältesten bildgebenden Verfahren. Vom asiatischen Schattentheater bis hin zu Arbeiten zeitgenössischer Medienkünstler (z.B. Rafael Lozano-Hemmer) läßt sich das Faszinosum bemerken. Eine reiche Kulturgeschichte des Schattens ist damit verbunden. Wir wollen Beispiele daraus betrachten, um eigene Projekte zu entwerfen.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mi 11:00-14:00
Ort
FHP 5/3.17
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
12
Donnerstagskino 2008
Der europäische Film hat wichtige Impulse aus dem französischen Kino gewonnen. Man denke etwa an die Bedeutung der Nouvelle vague (Truffaut, Godard usw.) Verschiedene Positionen des französischen Kinos sollen in ausgewählten Beispielen betrachtet werden.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, PD Dr. Christian Schulte
Termin
Do 18:00
Ort
FHP Casino
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Aerial Photography
Der technisch hergestellte Blick von oben markiert eine tiefgreifende Veränderung in der Geschichte der Wahrnehmung. Die Kombination von Flugzeug, Satellit und Kamera hat die Sicht der Welt verändert. Mit dem ersten Foto der Erde vom Mond hat der verschlafene Ausdruck „Weltanschauung“ einen abgründigen Sinn bekommen. Das Thema „Aerial Photography“ berührt medien-ästhetische, militärische, geographische und geschichtswissenschaftliche Aspekte. Es sollen Bilder analysiert und Texte diskutiert werden.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Di 15:15 - 16:45
Ort
FHP 5/3.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Beaumont Newhall: Airborne Camera. The world from the air and outer space. - New York: Hastings House [usw.], (1969)
Netzwerke
Die Wörter »Netze« und »Netzwerke« zählen zum Basisvokabular unserer Gesellschaft. Sie lassen sich auf beinah alles anwenden: Wetter, Hirne, U-Bahnen, Internet, Social Communities usw. Als Akteure treten auf: Spinnen, Informatiker, Stadtplaner, Medienschaffende usw. Der Gegenstand oszilliert dabei zwischen Metapher, kultureller Praxis, biologischer Gegebenheit, technischer Einrichtung usw. In der Veranstaltung sollen Entstehung, Verbreitung und je verschiedene Ausformung von Netzbegrifflichkeit untersucht werden. Zugleich wollen wir sie auf ihre medienwissenschaftliche Relevanz befragen.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Di 11:15 -12:45
Ort
FHP 5/3.16
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Die Kuppel als medialer Raum (2)
Die Veranstaltung ist die Fortsetzung des in Wintersemester begonnen Projekts. Es ist aber ausdrücklich erwünscht, dass neue Teilnehmer/innen in das Projekt einsteigen. Bisher erarbeitetes wird so aufbereitet, dass es als Wissensbasis für alle zur Verfügung steht und es so gut möglich ist den Anschluss zu finden.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Winfried Gerling
Termin
Do 18:00 - 20:00
Ort
FHP 4/2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7, 8, 9
Module (BA): 9
Module (MA): 7, 8, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
vorrangig M.A.
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Beschreibung aus dem letzten Semester:
Kuppelbauten sind markante Punkte im Stadtraum. In Berlin denkt man etwa an die Synagoge in der Oranienburgerstraße oder das Planetarium am Prenzlauer Berg. Sie prägen das architektonische Erscheinungsbild der Stadt, wie es vor dem Wolkenhimmel steht. In der Tat haben Kuppeln eine besondere Beziehung zum Himmel – sei es als religiöser Bau, sei es als Bildraum astronomischer Raumbilder. Kuppeln ragen in Zwischenbereiche, durch die sie medial prädestiniert sind. Hierfür ließe sich eine lange Kulturgeschichte aufmachen, in der die Kuppel als Bild- und Klangraum diente (vom römischen Pantheon über barocke Kirchen und französische Revolutionsarchitektur bis zu kugeligen Pavillons auf Weltausstellungen).– Vor diesem Hintergrund richtet sich das Interesse der Veranstaltung besonders auf geodätische Kuppeln. Sie sind ein Produkt der modernen technischen Welt. 1926 von Walther Bauersfeld für das Zeiss-Planetarium in Jena erfunden, wurden sie von Buckminster Fuller ab 1940 weiterentwickelt. Buckminster Fuller hat sie in einen weiten theoretischen Kontext gestellt: seine »Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde« hängt aufs Engste damit zusammen. – In diese Zusammenhänge wollen wir uns forschend hineinbegeben. Das heißt zweierlei: erstens wollen wir Texte und Bilder zum Thema diskutieren und so einen Ansatz zur Kulturgeschichte des Mediums Kuppel erarbeiten; zweitens wollen wir dies in Zusammenarbeit mit der Fa. Zendome (www.zendome.com) praktisch erproben. Es ist unser Ziel, mediale Projekte für geodätische Kuppeln zu entwerfen und zu gestalten.
Kuppelbauten sind markante Punkte im Stadtraum. In Berlin denkt man etwa an die Synagoge in der Oranienburgerstraße oder das Planetarium am Prenzlauer Berg. Sie prägen das architektonische Erscheinungsbild der Stadt, wie es vor dem Wolkenhimmel steht. In der Tat haben Kuppeln eine besondere Beziehung zum Himmel – sei es als religiöser Bau, sei es als Bildraum astronomischer Raumbilder. Kuppeln ragen in Zwischenbereiche, durch die sie medial prädestiniert sind. Hierfür ließe sich eine lange Kulturgeschichte aufmachen, in der die Kuppel als Bild- und Klangraum diente (vom römischen Pantheon über barocke Kirchen und französische Revolutionsarchitektur bis zu kugeligen Pavillons auf Weltausstellungen).– Vor diesem Hintergrund richtet sich das Interesse der Veranstaltung besonders auf geodätische Kuppeln. Sie sind ein Produkt der modernen technischen Welt. 1926 von Walther Bauersfeld für das Zeiss-Planetarium in Jena erfunden, wurden sie von Buckminster Fuller ab 1940 weiterentwickelt. Buckminster Fuller hat sie in einen weiten theoretischen Kontext gestellt: seine »Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde« hängt aufs Engste damit zusammen. – In diese Zusammenhänge wollen wir uns forschend hineinbegeben. Das heißt zweierlei: erstens wollen wir Texte und Bilder zum Thema diskutieren und so einen Ansatz zur Kulturgeschichte des Mediums Kuppel erarbeiten; zweitens wollen wir dies in Zusammenarbeit mit der Fa. Zendome (www.zendome.com) praktisch erproben. Es ist unser Ziel, mediale Projekte für geodätische Kuppeln zu entwerfen und zu gestalten.
Tinge der Dinge: Sammlungen
"Les mots et les choses" ("Wörter und Sachen") - so lautet der Originaltitel von Foucaults berühmtem Hauptwerk. Kultur- und Medienwissenschaften haben sich bis dato zumeist an die Wörter (les mots) gehalten; neuerdings aber gibt es ein neu erwachtes Interesse an den Dingen (les choses). Weil aber ein Ding selten allein kommt, wollen wir gesammelte Dinge betrachten. Den Ausgangspunkt bietet das Ausstellungsprojekt "Making Things Public" (2005) von Peter Weibel und Bruno Latour am zkm in Karlsruhe. Von hier aus sollen Fragen nach Dingen und Sammlungen in ihrer Geschichtlichkeit sowie in ihrer Medialität entwickelt werden.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Do 11:15 - 12:45
Ort
FHP 5/3.16
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 und 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Ein Besuch im Berliner "Museum der Dinge" (Oranienstr. / Kreuzberg) ist vorgesehen.
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "Sammeln" von Winfried Gerling und "Benjamin/Warburg" von Christian Schulte zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt "Sammeln" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "Sammeln" von Winfried Gerling und "Benjamin/Warburg" von Christian Schulte zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt "Sammeln" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
B.A.-Kolloquium
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mi 18-20:00
Ort
FHP 5/3.17
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Projektbetreuung M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Anne Quirynen, PD Dr. Christian Schulte, Dipl. Des. Ellen Stein, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
SPIEL-HÖLLE
Bekanntlich ist die Hölle besonders gut zum Spielen geeignet. Denn der Teufel ist erst da ganz Teufel, wo er spielt. Der Ausdruck "Spiel-Hölle" soll daher beim Wort genommen werden, genauer gesag: beim Wort und beim Bild. Die Veranstaltung wird darum in einer ersten Etappe einschlägige Texte und Bilder diskutieren. Inspiriert davon, sollen im zweiten Schritt eigene mediale Umsetzungen entworfen werden. Die Veranstaltung ist sowohl theroretisch als auch praktisch angelegt.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Jan-Henrik Möller, Dipl. Des. Ellen Stein
Termin
Projektwoche
Ort
Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
"Das Spiel ist das höllische Gegenstück zur Musik der himmlischen Heerscharen."
Walter Benjamin: Das Passagen-Werk, Ges. Schriften V.1, Frankfurt Main: Suhrkamp 1982, S. 635
Walter Benjamin: Das Passagen-Werk, Ges. Schriften V.1, Frankfurt Main: Suhrkamp 1982, S. 635
Projektbetreuung B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Dr. Hansjörg Pöttrich, Prof. Anne Quirynen, PD Dr. Christian Schulte, Dipl. Des. Ellen Stein, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Winter 2007/2008
Schreib-Maschinen-Künste
Der Übergang vom Sprechen zum Schreiben ist für die Medienwissenschaft von fundamentaler Bedeutung; und die jeweiligen Schreibgeräte fallen in diese mediale Differenz. Als der Maschinenbau das Schreiben erfasste und Schreibmaschinen lieferte, hat dies weitreichende Folgen gehabt. Sie spielen ins Imaginäre des Büros und der Schriftstellerei hinüber. Mit dem Aufkommen der Schreibmaschine entstehen neue Diskurs- und Kunstformen, aber auch neue Arbeitsformen im Büro. Das Seminar will dies in ausgewählten Positionen betrachten: von Friedrich Nietzsches Schreibmaschinentexten über das Büro des Grafen Dracula bis hin zur Visuellen Poesie.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Dienstag 13:15-14:45
Ort
FH 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
6/2
Teilnehmerbegrenzung
keine
Donnerstagskino
In diesem Semester geht es um Filme, bei denen blinde ProtagonistInnen eine wesentliche Rolle spielen. Das optische Medium Film zeigt eine bemerkenswerte Faszination für dieses Thema. Die Blindheit im Reiche des Sichtbaren erweist sich als ein aufschlussreiches Paradox. Es kann eine Folie des Negativen liefern, vor dem das Spiel der Sichtbarkeiten und der Blicke seinerseits sichtbar wird. Im Hinblick darauf sollen eine Reihe ausgewählter Filme betrachtet und diskutiert werden.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, PD Dr. Christian Schulte
Termin
Do 18:00 - 20:00 (14taegig)
Ort
FHP Casino
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
offen
Teilnehmerbegrenzung
keine
Klangmaschinen
Akustische und musikalische Künste haben seit ihrer Elektrifizierung enorme Wandlungen durchlaufen. Denn nun ließen sich erstmals sämtliche Parameter von Musik separat erproben. Es entstanden neue Produktions- und Rezeptionsweisen, andere Formen der Ästhetik und der kulturellen Praxis. Hier waren erstmals Maschinen gegeben, deren Ergebnisse auf keine Außenwelt mehr rekurrierten, sondern einzig auf interne Zustände. Insofern ist dies ein Anfang von »Medienkunst« im strengeren Sinne, als für Fotografie oder Film gesagt werden kann. Und darum entstand hier das ebenso charakteristische wie folgenreiche Duo aus Medienkünstler und Ingenieur.
Elektrische Klangmaschinen haben generative Praktiken erproben lassen, die später zu Leitideen wurden, wie etwa die Rückkoppelung. Dabei ist ein Maschinenpark entstanden, der Töne, Geräusche und Klänge aller Art von sich gibt. Berühmtes Beispiel: das von Oscar Sala auf den Trautonium generierte Vogelgeschrei für Hitchcocks Film "The Birds" (1963).
Das Seminar unternimmt Erkundungen in diesen Maschinenpark, und zwar von seiner Entstehung um 1920 bis zum Moog-Synthesizer und digitalen Klangmaschinen. Dabei geht es u.a. um physiologische und diskursive Voraussetzungen, ferner um Begleiterscheinungen und kulturelle Effekte.
Zur Einführung seien empfohlen: Peter Donhauser: Elektrische Klangmaschinen. Die Pionierzeit in Deutschland und Östereich, Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2007. -- Elena Ungeheuer / Martin Supper: »Elektroakustische Musik«, in: Musik in Geschichte und Gegenwart (= MGG), hg. von Ludwig Finscher, 2. Aufl. 1994-99, Sp. 1717-1765
Elektrische Klangmaschinen haben generative Praktiken erproben lassen, die später zu Leitideen wurden, wie etwa die Rückkoppelung. Dabei ist ein Maschinenpark entstanden, der Töne, Geräusche und Klänge aller Art von sich gibt. Berühmtes Beispiel: das von Oscar Sala auf den Trautonium generierte Vogelgeschrei für Hitchcocks Film "The Birds" (1963).
Das Seminar unternimmt Erkundungen in diesen Maschinenpark, und zwar von seiner Entstehung um 1920 bis zum Moog-Synthesizer und digitalen Klangmaschinen. Dabei geht es u.a. um physiologische und diskursive Voraussetzungen, ferner um Begleiterscheinungen und kulturelle Effekte.
Zur Einführung seien empfohlen: Peter Donhauser: Elektrische Klangmaschinen. Die Pionierzeit in Deutschland und Östereich, Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2007. -- Elena Ungeheuer / Martin Supper: »Elektroakustische Musik«, in: Musik in Geschichte und Gegenwart (= MGG), hg. von Ludwig Finscher, 2. Aufl. 1994-99, Sp. 1717-1765
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Donnerstag 13-14:30
Ort
FHP 5/1.01a
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 plus 6
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit den Veranstaltungen "Strategien neuer Musik" von Dieter Mersch und "Soundscapes" von Winfried Gerling zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt "Sound" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Der Hochstapler als Mediator des Schein
In der Figur des Hochstapler begegnet uns ein Virtuose der Performanz und des medialen Scheins. Er / sie ist die härteste Probe auf die trügerischen Evidenzen einer Zeit. Als Doppelgänger dessen, was ansonsten auch getrieben und geglaubt wird, lautet sein Programm: »mundus vult decipi« (= Die Welt will betrogen sein). Dies ist ein theologischer Satz, der qua Hochstapelei ins Theatrale übergeht und sich im Medialen einnistet. Hochstapler sind per se Medienfiguren und haben »Auftritte« – daher ihre Beliebheit in Theater und Film. Die Veranstaltung will eine Reihe von historischen Gestalten in ihrer medialen Aufbereitung untersuchen und daran Begriffe wie Performanz und Medialität diskutieren.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Donnerstag 15:30-17:00
Ort
FHP 5/1.01a
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 7, 8
Module (MA): 7, 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Projektbetreuung
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Christine Hanke, Prof. Dr. Dieter Mersch, Dr. Hansjörg Pöttrich, Prof. Anne Quirynen, Dipl. Des. Ellen Stein, Sole Traverso, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 8
Module (BA): 11
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bildbetrachtungen
Unsere mediale Umwelt wird in hohem Maße von Bildern dominiert. Wir leben im Zeitalter des Bildes, und bildwissenschaftliche Überlegungen sind Grundlagenforschung geworden. Die Veranstaltung sucht dem auf besondere Weise Rechnung zu tragen, indem sie auf die reflektierende Betrachtung einzelner Bilder abzielt. Dazu soll in jeder Sitzung, unterstützt von flankierenden Referaten, ein einziges Bild betrachtet werden. Die ausgewählten Beispiele sollen verschiedensten Bereichen entstammen: der Wissenschaft, der Kunst, der Publizistik usw. Auf diese Weise können unterschiedliche Bildtypen angesprochen werden: Diagramme, Visualisierungen, Gemälde, computergenerierte Bilder, Fotos usw. Es geht darum, ins Schauen zu kommen und die Wahrnehmung zu schulen.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Freitag 11-13:00
Ort
FHP 5/1.01a
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Ein paar Termine sollen außerhalb der Hochschule stattfinden: am Ort des jeweiligen Bildes.
Die Kuppel als medialer Raum
Kuppelbauten sind markante Punkte im Stadtraum. In Berlin denkt man etwa an die Synagoge in der Oranienburgerstraße oder das Planetarium am Prenzlauer Berg. Sie prägen das architektonische Erscheinungsbild der Stadt, wie es vor dem Wolkenhimmel steht. In der Tat haben Kuppeln eine besondere Beziehung zum Himmel – sei es als religiöser Bau, sei es als Bildraum astronomischer Raumbilder. Kuppeln ragen in Zwischenbereiche, durch die sie medial prädestiniert sind. Hierfür ließe sich eine lange Kulturgeschichte aufmachen, in der die Kuppel als Bild- und Klangraum diente (vom römischen Pantheon über barocke Kirchen und französische Revolutionsarchitektur bis zu kugeligen Pavillons auf Weltausstellungen).– Vor diesem Hintergrund richtet sich das Interesse der Veranstaltung besonders auf geodätische Kuppeln. Sie sind ein Produkt der modernen technischen Welt. 1926 von Walther Bauersfeld für das Zeiss-Planetarium in Jena erfunden, wurden sie von Buckminster Fuller ab 1940 weiterentwickelt. Buckminster Fuller hat sie in einen weiten theoretischen Kontext gestellt: seine »Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde« hängt aufs Engste damit zusammen. – In diese Zusammenhänge wollen wir uns forschend hineinbegeben. Das heißt zweierlei: erstens wollen wir Texte und Bilder zum Thema diskutieren und so einen Ansatz zur Kulturgeschichte des Mediums Kuppel erarbeiten; zweitens wollen wir dies in Zusammenarbeit mit der Fa. Zendome (www.zendome.com) praktisch erproben. Es ist unser Ziel, mediale Projekte für geodätische Kuppeln zu entwerfen und zu gestalten.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Robin Georg, Prof. Winfried Gerling
Termin
Do 17:15-20:15 im Wechsel zum Donnerstagskino
Ort
FHP 5/1.01a
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9, 10
Module (MA): 7, 8, 9
Module (BA): 9, 10
Module (MA): 7, 8, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8/4
Zielgruppe
vorrangig MA
Teilnehmerbegrenzung
16
Sommer 2007
B.A. Prüfungskolloquium
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians
Termin
Di 18.15-19.45
Ort
UP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 13; alte Studienordnung: 0
Module (BA): 13; alte Studienordnung: 0
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme)
Zielgruppe
B.A. EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Donnerstagskino SoSe 2007 – Thema: Helden
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin
Donnerstag, 18:00-21:00
Ort
FHP, Casino
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
offen
Teilnehmerbegrenzung
keine
(Vor)Geschichte des Internet
Das Internet, wie man es heute kennt, hat sich durchaus nicht linear entwickelt. Im Gegenteil ist seine (Vor-)Geschichte charakterisiert von Brüchen, Sackgassen und gestrandeten Hoffnungen. Wie schreibt man die Geschichte eines Mediums, das sich keineswegs nach dem evolutionären Grundsatz des "survival of the fittest" entwickelt hat?
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Di 9:15 - 10:45
Ort
FHP 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 2a
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Karriere einer kulturellen Ikone: Dinosaurier
Wann haben Dinosaurier die Welt beherrscht? Die Antwort lautet: HEUTE! Niemals zuvor hat es mehr Dinosaurierbilder gegeben. Es ist das meist gedruckte, gesendete, gefilmte, modellierte usw. Tier aller Zeiten. Was hat die Dinosaurier dazu befähigt, Medienstars zu werden? Lassen sich geschichtliche Etappen der Dinomania unterscheiden? Gibt es klassische versus postmoderne Dinosaurier? - W.J.T. Mitchell hat 1996 einen Pictorial Turn ausgerufen, den er 2 Jahre später an Dino-Bildern erprobte. Die Veranstaltung knüpft daran an.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mo 09:30-12:30
Ort
FHP 4/3.14
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Grundlegend ist W.J.T. Mitchell: The Last Dinosaur Book, Chicago / London 1998
Herakles
Das Bild des Herakles gibt eine Grundform der Gestalt des Helden in all ihrer Ambivalenz. Er tut Übermenschliches und dient als Herrschaftssymbol, andererseits verfällt er dem berserkerhaften Wahnsinn – einer destruktiven »Lust des wilddionysischen Taumels« (Euripides: Herakles, Vers 895). Das selbstzerstörerische Potential des Heros hat ihn zu einem medialen Wiedergänger gemacht. Dies soll anhand verschiedener Darstellungen diskutiert und an Heiner Müllers Text »Herakles 2 oder die Hydra« auch praktisch erprobt werden.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Projektwoche
Ort
tba
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 3
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
fortgeschrittene B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zur Blockveranstaltung wird ein Reader erstellt.
Maschinenkörper / Körpermaschinen
Das (Miss-)Verhältnis von Körpern und Maschinen bildet ein Dauerrätsel der Mediengeschichte. Das Problem ist selbstreferentiell und schlichtweg nicht entscheidbar; trotzdem wird man es nicht los. Das Seminar wird eine Reihe grundlegender Texte zum Thema diskutieren. Sie handeln von "Prothesengöttern" (S. Freud), von Uhrwerksenten, Nervenkabeln, Rechenhirnen, Cyborgs usw.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mo 14:15-15:45
Ort
FHP 4/3.14
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
M.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Projektwoche
Wie schon im letzten Jahr veranstalten wir auch dieses wieder eine Projektwoche in Ihlow. Wer mit möchte, trägt sich bitte in diese Liste ein!
Die Einschreibung ist noch nicht verbindlich! Alle weitere Kommunikation wird aber über diese Liste stattfinden.
Das Programm der Veranstaltung wird noch im Vorfeld bekannt gegeben. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf circa 80 - 100 € belaufen (Essen und Lagerfeuer inkl.). Letztes Jahr gab es viel zu lernen, heiße Diskussionen und eine Menge Spaß!
Die Einschreibung ist noch nicht verbindlich! Alle weitere Kommunikation wird aber über diese Liste stattfinden.
Das Programm der Veranstaltung wird noch im Vorfeld bekannt gegeben. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf circa 80 - 100 € belaufen (Essen und Lagerfeuer inkl.). Letztes Jahr gab es viel zu lernen, heiße Diskussionen und eine Menge Spaß!
Dozenten
Termin
17.06.07 - 22.06.07
Ort
Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 4, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 04
Module (BA): 1, 4, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 04
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
keine
Medium / Bild / Wahrnehmung
Für die Geschichte optischer Medien hat es sich als sehr fruchtbar erwiesen, begriffliche Dreiecke aufzubauen: "Bild - Schrift - Zahl" (Sybille Krämer & Horst Bredekamp 2003); "Medium - Bild - Körper" (Hans Belting 2001). Das Dreieck "Bild - Medium - Wahrnehmung" ist strukturell ähnlich gebaut und doch anders gelagert. Es leistet zweierlei: 1) einen Überblick zur Geschichte der technischen Bildmedien; 2) die Eröffnung eines Problemhorizontes. Die Vorlesung dient zunächst zur Einführung in die Geschichte der Bildmedien. Es sollen exemplarische Stationen besprochen werden: von Galileis erstem Blick durch ein Teleskop bis hin zur Computergraphik. Mit jedem neuen Medium aber verschiebt sich das begriffliche Gefüge aus "Bild - Medium - Wahrnehmung".
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mi 11:15-12:45
Ort
FHP 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
V
Leistungspunkte
1 oder 3 (Klausur)
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Labyrinthe in Kybernetik und Strukturalismus
Die Medialität des Raumes wird an Labyrinthen erfahrbar. Hatte das Barockzeitalter den Irrgarten als Sinnbild verstanden, so sollten Labyrinthe im 20. Jahrhundert die Intelligenz von Ratten, Angestellten und Computern sichtbar machen. Für exakt diese drei Gruppen wurden Labyrinthtests entwickelt, gebaut, gemessen, gefilmt, verschriftlicht, algorithmisiert usw. Das Labyrinth ist der ausgezeichnete Parcours von Diskursen vielfältiger Art.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Do 13:15-14:45
Ort
FHP 5/1.01
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) plus 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
M.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "Labyrinthe, Netze, Rhizome" von Dieter Mersch und "Labyrinths - 3D Animation" von Sole Traverso zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt "Labyrinthe" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Winter 2006/2007
Donnerstagskino WiSe 2006 /2007 – Thema: Raum
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin
Donnerstag (14tg), 18:00-21:00
Ort
FHP 3/1.10
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
offen
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 19.10. statt.
Online-Einschreibung ist nur notwendig, wenn Scheinerwerb erwünscht.
Online-Einschreibung ist nur notwendig, wenn Scheinerwerb erwünscht.
Marshall McLuhans Textbilder
Der Bezug aufs Bildliche hat wesentlich zu dem Erfolg von McLuhans Texten beigetragen. Teils analysieren Texte Bilder, teils propagieren Bilder Texte und viele implizite Bilder verbergen sich in seinen Publikationen. Das Seminar wird diese Verhältnisse als rhetorische Effekte und als weiträumige wissenschaftspolitische Strategien untersuchen.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians
Termin
12.-14.02.2007 je ab 10 Uhr
Ort
FHP 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1b, 2b
Module (MA): 3
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1b, 2b
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme), 6 CP (Hausarbeit)
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
30
Meeresrauschen - der Ozean als Kommunikationsraum
Die Meere sind ein Raum des Austausches für Menschen und Nachrichten. Aus dem Rauschen gehen sie hervor, von Odysseus bis zum Seekabel. Aufschreibesysteme und Medientechniken haben sich daran gebrochen. Noch die Rede vom ‚Surfen’ im Internet benutzt ein Meeresbild. Das Projekt will sich in diesen metaphorisch hoch besetzten Raum hineinbewegen, um Bilder und Texte ‚an Land’ zu ziehen und darzustellen.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Donnerstag 13:15-16:45
Ort
FH 5/3.17
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
fortgeschr. BA (3./5. Sem.) und MA
Teilnehmerbegrenzung
16
Einführung in die Luhmannsche Systemtheorie
Niklas Luhmanns Systemtheorie hat die Medienwissenschaften in hohem Maße beeinflußt. Die Veranstaltung versteht sich als Einführung in zentrale Denkformen seines Ansatzes. Dabei spielen Paradoxien und die Frage nach der ‚Realität’ von Massenmedien eine besondere Rolle.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Donnerstag 9:15-10:45
Ort
FH 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1b
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Walter Reese-Schäfer: Niklas Luhmann zur Einführung, Hamburg: Junius 1999. - Niklas Luhmann: Einführung in die Systemtheorie, Heidelberg: Carl Auer 2002
>Abwehr< - zur Karriere eines Begriffs
Nicht erst seit dem 11. September hat der Begriff »Abwehr« Konjunktur in den Medien. Man findet ihn auf den unter-schiedlichsten Seiten einer Zeitung: Politik, Computerei, Sport, Wissen. Vom Schnupfen bis zum Terrorismus, vom Computervirus bis zur Fussballmannschaft und zum Psychotherapeuten: Alle haben es mit »Abwehr« zu tun. Die kommunikativen Strategien dieses Begriffs sollen an Beispielen untersucht werden.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mittwoch 15:30-17:00
Ort
FH 5/3.06
SWS
2
Studiengang
MA, MA (alte Studienord.)
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 10
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Technik-Museen
Technikmuseen sind das Ergebnis einer Ausdifferenzierung in Kunst(museen), Wissenschaft(smuseen), Technik(museen) usw. Im Berlin-Potsdamer Raum finden sich eine Vielzahl von technischen Musentempeln. Sie bieten die unterschiedlichsten Erscheinungsbilder. Wir wollen sie aufsuchen und die gemeinsamen Besuche dokumentieren, um Beschreibungmodelle zu entwickeln.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Freitag 13:15-16:45
Ort
FH 5/3.17
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2006
Phantasmen, Delirien, Dämonen
Optische Medien und Phantasmen gehören zusammen. In seinen Trugbildern spricht das Medium von sich selbst. Nicht von ungefähr trägt der Vorläufer des Horrorfilms den Namen »Phantaskop« (erfunden von Etienne Gaspard Robertson, 1763-1837). Diese Zusammenhänge sollen exemplarisch am Thema 'Dracula' diskutiert und in einer medialen Produktion erprobt werden.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Sole Traverso
Termin
während der Projektwoche (29.05 - 02.06)
Ort
TBA
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 4; alte Studienordnung: 05
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 4; alte Studienordnung: 05
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Lit.: Bram Stoker: Dracula. - Friedrich Kittler: Draculas Vermächtnis. In ders.:Draculas Vermächtnis. Technische Schriften, Leipzig: Reclam 1993, S. 11-57
Voraussichtlich ca. 100 EUR pro Person
Voraussichtlich ca. 100 EUR pro Person
Examenskolloquium B.A.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians
Termin
Di 17:00 - 19:00
Ort
t.b.a. (UP)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 18.04. statt. Weitere
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 25.04.
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 25.04.
Examenskolloquium M.A.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Prof. Dr. Heiko Christians
Termin
Di 17:00 - 19:00
Ort
t.b.a. (UP)
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 18.04. statt. Weitere
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 02.05.
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 02.05.
Weder Schrift noch Bild: das Diagramm
Diagramme sind ein weitgehend unterschätzter Bildtypus. In medialen / technischen Umgebungen sind sie jedoch von entscheidender Bedeutung. Diagramme bilden ab und schreiben vor; sie visualisieren Daten und strukturieren Schaltbilder – es sind Hybridmedien sonder gleichen. Innerhalb der Bildwissenschaft hat es seit 2003 einen so genannten »Diagrammatic Turn« gegeben. Dem schließt das Seminar sich an.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Do 10:00-12:00
Ort
FHP 3/1.12
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Baustein des Intermedialen: Die Photozelle
Die fixe Idee einer Überkreuzung von Auge und Ohr, von Optischem und Akustischem hat in der Photozelle eine erste technische Realisierung gefunden: Licht generiert darin einen Strom, der akustisch ausgegeben werden kann. Erst seitdem Bilder und Töne als Frequenzen begriffen werden, ist dieser Ansatz möglich. Die Kulturgeschichte des Bauteils hat das Vakuum, die Röhre, den Strom und den Frequenzbegriff zur Voraussetzung; sie hat die Lichttonorgel, den Tonfilm, den Bildtelegraph und zahlreiche Kunstprojekte als Ergebnis.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Di 10:00-12:00
Ort
FHP 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Geschichte der Fotografie
Fotografie ist seit 1839 eines der wichtigsten Kommunikations- und Ausdrucksmedien geworden. Medientechnik und -praxis sowie Medientheorie haben sich daran entwickelt. Ob mit der Digitalfotografie eine »post-photographic era« erreicht ist, wird zu diskutieren sein.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mi 10:00-12:00
Ort
FHP, PA 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Zusätzliche Informationen
Grundlegend: Beaumont Newhall: Geschichte der Photographie, München 1984 -- Wolfgang Kemp: Theorie der Photographie (4 Bde.), München 1980 ff.
Es wird ein Reader zum Seminar erstellt.
Es wird ein Reader zum Seminar erstellt.
Im Inneren des Kontrollturms
Visualisierungstechniken und Kontrolltechniken spielen vielfach zusammen. Der Ort dafür sind Kontrollräume aller Art. Die Entwicklung dieser medialen Umgebung soll untersucht werden: Buckminster Fullers Entwürfe, »War Rooms«, kybernetische Steuerungszentralen (wie der chilenische »opsroom«), Verkehrsleitstellen etc. Dabei werden Visualisierungsstrategien sowie verschiedene Begriffe von »Kontrolle« zu erörtern sein.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Do 14:00-17:00
Ort
FHP 5/1.01
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 2b
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
fortgeschrittene Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Cable & Wireless
Die Reise führt auf medienhistorischen Grund. In London besuchen wir die Royal Institution, wo Michael Faraday Telegraphenkabel erforschte. Weiter geht es nach Cornwall: 1) In der Bucht von Porthcurno laufen seit Queen Victoria’s Zeiten die Seekabel hinaus; dort liegt der Anfang nachrichtentechnischer Globalisierung. – 2) Auf der Halbinsel The Lizzard hat Marconi die ersten drahtlosen Nachrichten der Welt gesendet. Kurz: Ein prima Ambiente für Woody Allen, als er in einem nahe gelegenen Amphitheater einen Film drehte.
ÄNDERUNG: Weil das Faraday-Museum der Royal Institution umgebaut wird, sollen in London stattdessen die Churchill-War-Rooms (wo im WKII die Kabel endeten) und evt. das Science-Museum besucht werden.
ÄNDERUNG: Weil das Faraday-Museum der Royal Institution umgebaut wird, sollen in London stattdessen die Churchill-War-Rooms (wo im WKII die Kabel endeten) und evt. das Science-Museum besucht werden.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Di 25.04. 14:00-16:00 Uhr
Ort
FHP, PA 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
E
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
all inclusive
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Zur Einführung: Tom Standage: Das Viktorianische Internet, Zürich 1999.
Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical - Projekt
This is the continuation of the course “Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical” by professor Peter Bexte – WS 05/06. In this weekend course, students will concretize the concepts and ideas gathered in Bexte’s seminar to realize a project. The visual material collected during the winter semester will be examined and used to create a three-wall beamer projection. Students will use techniques like image editing, animation, programming with ActionScript and video and sound editing.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Sole Traverso
Termin
TBA (Blockseminar)
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 7; alte Studienordnung: 11
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 7; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Pre-requisites: “Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical” (WS 05-06) and „Introduction to Digital Media“ course.
This course will be taught in English.
This course will be taught in English.
15' vs. XEN.ON°
Nach dem bevorstehenden Launch beim studentischen Fernsehkanal XEN.ON°, gilt es das EMW-eigene monothematische Fernsehformat " 15' " (sprich: fifteen minutes) zu etablieren.
Wir werden gemeinsam neue Sendungen mit interessanten, kontroversen Themen produzieren.
Diese Übung richtet sich an motivierte Studenten, die in Eigenregie an einem TV-Magazin mitarbeiten wollen und keine Angst davor haben, ins kalte Wasser geworfen zu werden.
Wir werden gemeinsam neue Sendungen mit interessanten, kontroversen Themen produzieren.
Diese Übung richtet sich an motivierte Studenten, die in Eigenregie an einem TV-Magazin mitarbeiten wollen und keine Angst davor haben, ins kalte Wasser geworfen zu werden.
Dozenten
Dr. Peter Bexte, Adrian Thiel
Termin
dienstags, 17-19 Uhr
Ort
FHP 4/2.16
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0, 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0, 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
stud. Projekt
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
s. Beschreibung
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bei Fragen mailt mir: Adrian Thiel
Winter 2005/2006
Medien neu erfinden (1): Daumenkinos
Daumenkinos sind seltsame Mischwesen: Buch und Film zugleich. Sie sagen etwas über beide Medien. Das Flip-Book ist im 19. Jahrhundert zur selben Zeit entwickelt worden wie der kinemathografische Effekt. In diese Situation wollen wir uns zurückversetzen und das Medium neu erfinden. Die Veranstaltung wird sowohl praktische als auch theoretische Anteile haben: Es sollen tatsächlich Daumenkinos entstehen; parallel dazu sollen grundlegende Texte zum Thema gelesen werden; auch wollen wir flankierend Filme anschauen, in den Daumenkinos als Akteure auftreten; ferner gibt es eine Tradition der Künstlerbücher, die an das Daumenkino anknüpft.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mi 14:15 bis 17:45
Ort
Friedrich Ebert Str. / 4055
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Module (BA): 5, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zur Einführung sei der Katalog einer einschlägigen Ausstellung empfohlen:
Daumenkino. The Flip Book Show, [Kat.] Kunsthalle Düsseldorf 2005
Daumenkino. The Flip Book Show, [Kat.] Kunsthalle Düsseldorf 2005
Zur Geschichte des Computers
Die (Vor-)Geschichte des Computers führt auf Terrains, wo Rechenmaschinen noch nicht als Medien galten. Man trifft auf seltsame Apparate, ohne die es den Computer nicht gäbe, die aber ihrerseits in anderen Zusammenhängen standen. Das Seminar begibt sich also auf ein Terrain aus Kontinuitäten und Brüchen, aus denen der Computer hervorgegangen ist und ohne die er nicht verständlich ist. Es sollen relevante Positionspapiere gelesen und diskutiert werden.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Di 11:15 - 12:45
Ort
Uni 2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 1; alte Studienordnung: 03
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 1; alte Studienordnung: 03
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 bzw. 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
M.A. + B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Seminargrundlage bildet das Buch: Computing before Computers, hg. von William Aspray, Iowa State University Press 1990. Es behandelt den Zeitraum bis 1945 (bis zu Konrad Zuse und John von Neumann); es wird allen Seminarteilnehmern als pdf-Datei zur Verfügung gestellt. Ausgehend von dieser Plattform sollen Exkursionen in die Geschichte des Computers unternommen werden.
Telepräsenz: Durch Medien überall sein
„Präsenz“ ist ein ursprünglich theologisches Attribut, das zu einer medialen Wunschphantasie wurde: durch Medien überall anwesend zu sein. Sobald das erste Telegraphenkabel verlegt war, kam dem Dichter Heinrich von Kleist diese Idee. Als Forschungsprogramm wurde „Telepresence“ im Juni 1980 von Marvin Minsky formuliert. Seitdem läuft unter dem Stichwort „Presence“ zweierlei: 1.) eine hochdotierte Forschung, 2.) eine besondere Art elektronischer Kunst. Das Seminar will damit verbundene Projekte und Vorstellungen genauer betrachten.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mi 10:15 - 11:45
Ort
FH 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 bzw. 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
M.A. + B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zur Einführung dient der Text: Telepresence, by Marvin Minsky (Omni, June 1980). Er wird in Kopien ausgegeben.
Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical
Der Medienguru Marshall McLuhan sprach jahrelang von einem Broadwaystück, in dem „die Medien“ als handelnde Personen auftreten sollten. Der Plan blieb unausgeführt – wir wollen ihn übernehmen und McLuhans Idee auf ihn selbst anwenden. Dabei soll McLuhans Werk als Steinbruch dienen, um „die Medien“ auftreten zu lassen. Ein spiritistisches Medium namens „Marshall“ sollte dabei nicht fehlen. Wir erfinden keine Sätze, sondern benutzen den O-Ton McLuhan: dem medienprophetischen wie den katholischen, den anarchischen wie den faschismus-begeisterten und verschwörungspanischen, usw. - Im Anschluss an eine Materialerschließungs- und eine Konzeptphase soll ein Drehbuch erstellt werden, dessen mediale Umsetzung zu diskutieren sein wird. Grundkenntnisse des Werkes von McLuhan sind erwünscht und steigern das Vergnügen.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mo 10:15 - 13:45
Ort
FHP 4/3.14
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7, 9; alte Studienordnung: 2b, 4a, 4c
Module (MA): 1, 7; alte Studienordnung: 05, 07
Module (BA): 7, 9; alte Studienordnung: 2b, 4a, 4c
Module (MA): 1, 7; alte Studienordnung: 05, 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
M.A. + B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zur vorbereitenden Lektüre empfiehlt sich das berühmte McLuhan-Portrait:
- Tom Wolfe: „What If He Is Right?“, in Tom Wolfe: The Pump House Gang, New York: Farrar, Straus and Giroux, 1968 (bzw. Tom Wolfe: „Was, wenn er recht hat?“, in Tom Wolfe: Das silikongespritzte Mädchen [dt. Ausgabe von The Pump House Gang], Reinbek bei Hamburg: rororo 1976, S. 97-124)
- Tom Wolfe: „What If He Is Right?“, in Tom Wolfe: The Pump House Gang, New York: Farrar, Straus and Giroux, 1968 (bzw. Tom Wolfe: „Was, wenn er recht hat?“, in Tom Wolfe: Das silikongespritzte Mädchen [dt. Ausgabe von The Pump House Gang], Reinbek bei Hamburg: rororo 1976, S. 97-124)
Überwachen und Steuern: Mediale Umwelt War Room
Visualisierungen sind in der modernen Welt ein unverzichtbares Mittel geworden; sie dienen nicht zuletzt zur Entscheidungsfindung. Spätestens seit dem II. Weltkrieg kennt man Räume, die rundum mit Visualisierungstools bestückt waren. Solche Räume haben beim Militär den Feldherrnhügel ersetzt; man nennt sie „War Rooms“. Inzwischen kommen solche „War Rooms“ auch in politischen und industriellen Kampagnen zum Einsatz. Ein berühmtes Beispiel ist der so genannte „Operations Romm (=opsroom)“, der 1972 im sozialistischen Chile entwickelt wurde. Im übrigen kennt jeder Cineast den Topos „War Room“ aus Filmen wie „Dr. Strangelove“, „War Games“ usw. Wir wollen Texte lesen, Filme anschauen und den Seminarraum in einen War Room seiner selbst verwandeln.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Fr 10:15 - 13:45
Ort
Friedrich Ebert Str. / 4055
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
M.A. + fortgeschrittene B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Sommer 2005
DaDa - anarchisches Multimedia
Der Begriff „Multimedia“ ist gegenwärtig zur Plattitude herabgesunken. Darum wollen wir an die Ursprünge zurückgehen, und die liegen für das 20. Jahrhundert im Dadaismus. Mediale Experimente des frühen Dadaismus sollen in Beispielen betrachtet werden, sodann auch die Folgen Im Neo-Dadaismus der Fluxusbewegung etc. Moderne Medienkunst ist ohne diese Voraussetzungen nicht verständlich. Zugleich wird sich ein ein vielfältiger Begriff von „Multimedia“ ergeben.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Mo 13:15 bis 14:45
Ort
2.14.306
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a, 2b, 2c
Module (MA): 4
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a, 2b, 2c
Module (MA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Vorbesprechung am Mo 25. April, 13:15
Wir planen ein Museum für Otto Lilienthal
Die kleine Gemeinde Stoelln im Havelland gilt als Lilienthalort: Dort ist der Flugpionier Otto Lilienthal 1896 tödlich abgestürzt. Stoelln liegt heute in einer strukturschwachen Region. Zur Föderung des Tourismus soll ein Lilienthal-Museum entworfen werden. In einem Planspiel werden wir Inhalte und Formen erproben, um das Medium „Museum“ mit seinen vielen internen Medien beispielhaft zu entwerfen. - Die Veranstaltung ist mit einem Tagesausflug nach Stoelln verbunden.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Do 13:15-14:45
Ort
2.14.602
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8, 9; alte Studienordnung: 4a, 4b
Module (MA): 8
Module (BA): 8, 9; alte Studienordnung: 4a, 4b
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Vorbesprechung am Do 28. April, 13:15
Blindheit und Medien
Der Blinde Fleck ist das Blindengleichnis der Moderne. Die Struktur dieses Phänomens ist medientheoretisch relevant. In der Tat ist es auffällig, wie oft Blindheit zum Paradigma optischer Medien erhoben wurde. Die Geschichte dieser paradoxen Beziehung soll an ausgewählten Texten aufgearbeitet werden: von der ungewollt gemachten Entdeckung des Blinden Flecks durch Edme Mariotte im Jahre 1668 über Diderot, Fechner, Nietzsche, Heinz von Foerster bis hin zu Niklas Luhmann. Wir werden dabei das Prinzip selektiver Nicht-Wahrnehmung als Grundprinzip medial vermittelter Wahrnehmung kennen lernen.
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
Do 11:15-12:45
Ort
2.25.B101
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Vorbesprechung am Do 28. April, 11:15
Opsroom/Warroom
In der Geschichte der Visualisierung elektronischer Daten spielt der 1972/72 in Chile entwickelte Operationsroom = opsroom eine wichtige Rolle. In ihm überkreuzen sich politische, medientechnische und visuelle Strategien, die wir erarbeiten wollen (sofern möglich: mit einer Exkursion zum ZKM / Karlsruhe, wo der opsroom rekonstruiert werden soll).
Dozent
Dr. Peter Bexte
Termin
So 22.5. -Do 26.5.
Ort
Belzig
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 2; alte Studienordnung: 2a, 2b, 2c
Module (MA): alte Studienordnung: 03
Module (BA): 2; alte Studienordnung: 2a, 2b, 2c
Module (MA): alte Studienordnung: 03
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Vorbesprechung am Mo 25. April, 11:15 in 2.14.606