Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Ab Oktober 2017 Professor für Medienkulturarbeit an der FH Potsdam im Studiengang Kulturarbeit Vertrat von WS 13/14 bis WS 14/15 die Professur für "Visuelles Denken und Wahrnehmen" und war von SoSe 2015 bis SoSe 2017 Akademischer Mitarbeiter in der Europäischen Medienwissenschaft
uli.richtmeyer@uni-potsdam.de
http://www.uni-potsdam.de/medienwissenschaft/professur-fuer-medientheorie-medienwissenschaft/mitarbeiter/pd-dr-ulrich-richtmeyer.html
Veranstaltungen
Sommer 2018
Hacken, Basteln, Coden - Der Einplatinencomputer als Experimentalsystem (Konzept- und Projektentwicklung)
Einplatinencomputer sind kleine kompakte Mikroprozessoren auf Leiterplatten, die als voll funktionsfähige Computer operieren können. In der Do-it-yourself-Nische der digitalen Kultur werden sie von Hackern, Bastlern und Nerds mit Sensoren und Aktoren verschaltet, wobei das Potential des Computers jenseits vorgefertigter Programmpakete und standardisierter Anwendungen in eigenen installativen, apparativen oder künstlerischen Praktiken erfahrbar wird. Im Projektseminar wollen wir – nach einem verbindlichen, zweitägigen Einführungsworkshop in Grundzüge des Programmierens und der Robotik – mit einem Klassensatz solch offener Computer arbeiten und dabei genau diese basale Erfahrungsdimension digitaler Kulturen unter wöchentlich wechselnden Themenstellungen ausloten. Diese thematischen Perspektiven entstammen im weitesten Sinne der Technikphilosophie bzw. Medientheorie und sollen zur Erprobung des Minicomputers als: Werkzeug, Automat, Roboter, Organprojektion, Prothese, Algorithmus, Cyborg, Sensor, Aktor, Smartthing, Milieu etc. führen.
Hans-Jörg Rheinbergers für die Wissenschaftsgeschichte entwickelter Ausdruck des Experimentalsystems beschrieb das komplexe Setting wissenschaftlicher Forschung als eine Fragen- statt als eine klassische Antwortenmaschine. In diesem Sinne wollen wir das „epistemische Ding“ Computer einer praktisch-theoretischen Befragung unterziehen, die nicht nur sein Funktionsspektrum sondern auch seine möglichen Anwendungskontexte betrifft. Im Verlauf der Veranstaltung sollen entsprechend Konzepte für die An- und Verwendung dieser kleinen Apparate entwickelt und in einer abschließenden Präsentation vorgestellt werden.
Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Neugierde und die Zeit für eigenständige Textlektüre und Programmierung.
Hans-Jörg Rheinbergers für die Wissenschaftsgeschichte entwickelter Ausdruck des Experimentalsystems beschrieb das komplexe Setting wissenschaftlicher Forschung als eine Fragen- statt als eine klassische Antwortenmaschine. In diesem Sinne wollen wir das „epistemische Ding“ Computer einer praktisch-theoretischen Befragung unterziehen, die nicht nur sein Funktionsspektrum sondern auch seine möglichen Anwendungskontexte betrifft. Im Verlauf der Veranstaltung sollen entsprechend Konzepte für die An- und Verwendung dieser kleinen Apparate entwickelt und in einer abschließenden Präsentation vorgestellt werden.
Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Neugierde und die Zeit für eigenständige Textlektüre und Programmierung.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Do. 14:00 - 17:00
Ort
fhp tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Ein verbindlicher, zweitägiger Einführungsworkshop in Grundzüge des Programmierens und der Robotik findet am 12. und 13. April ganztags statt!
Dieses Seminar findet im Rahmen des Interflex-Programms in Kooperation mit Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer (Kulturarbeit) statt.
Dieses Seminar findet im Rahmen des Interflex-Programms in Kooperation mit Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer (Kulturarbeit) statt.
Sommer 2017
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Termine noch nicht bekannt
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Termin nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Planned Obsolescence - Das rätselhafte Altern der Technik
Die permanente Weiterentwicklung technischer Medien folgt scheinbar einer Entwicklungslogik, die zu keinem absehbaren Ende führt und uns immer schneller mit immer effizienteren technischen Apparaten versorgt. Wäre diese stetige Selbstoptimierung der Technik inhärent, dann hieße das aber auch: Je schneller sich Technik entwickelt, umso schneller veraltet sie und gerade die avancierteste technische Entwicklung wird als nächste davon betroffen sein.
Diese paradoxe Implikation des technischen Fortschritts erzeugt Probleme, die mittlerweile unter ökologischen, ökonomischen und medienarchäologischen (Kompatibilität der Daten) Aspekten diskutiert werden. Im Seminar wollen wir uns zunächst einen Überblick darüber verschaffen, wie die Technikphilosophien und Medienwissenschaften mit dem unvermeidlichen Altwerden des technisch Neuen umgegangen sind. Kulturgeschichtlich wird uns dabei das fast 100jährige Prinzip der geplanten Obsoleszenz beschäftigen, das den kalkulierten und konstruierten Verfall technischer Geräte seitens der Hersteller benennt. Darauf wurde mit einer "Kultur der Reparatur" reagiert, die sich gegenwärtig in Repair-Cafes als "postkapitalistische Praxis" organisiert und die zeigt, dass Alter nicht unbedingt Dysfunktionalität bedeutet, insbesondere dann, wenn es auch technische Regeneration gibt.
Zentrale Fragen sind u.a.: Was passiert, wenn Technik altert? Welche Aspekte, Komponenten oder Facetten des Technischen sind vom Altern betroffen? Was geht verloren und was überdauert? Erhält sich die Funktionalität des Alten im Neuen und wenn ja, in welcher Weise? Können technische Funktionen und Operationen überhaupt historisch verschwinden? Oder gehen nur die menschlichen Anwendungen, Gebrauchsweisen und Kompetenzen verloren?
Diese paradoxe Implikation des technischen Fortschritts erzeugt Probleme, die mittlerweile unter ökologischen, ökonomischen und medienarchäologischen (Kompatibilität der Daten) Aspekten diskutiert werden. Im Seminar wollen wir uns zunächst einen Überblick darüber verschaffen, wie die Technikphilosophien und Medienwissenschaften mit dem unvermeidlichen Altwerden des technisch Neuen umgegangen sind. Kulturgeschichtlich wird uns dabei das fast 100jährige Prinzip der geplanten Obsoleszenz beschäftigen, das den kalkulierten und konstruierten Verfall technischer Geräte seitens der Hersteller benennt. Darauf wurde mit einer "Kultur der Reparatur" reagiert, die sich gegenwärtig in Repair-Cafes als "postkapitalistische Praxis" organisiert und die zeigt, dass Alter nicht unbedingt Dysfunktionalität bedeutet, insbesondere dann, wenn es auch technische Regeneration gibt.
Zentrale Fragen sind u.a.: Was passiert, wenn Technik altert? Welche Aspekte, Komponenten oder Facetten des Technischen sind vom Altern betroffen? Was geht verloren und was überdauert? Erhält sich die Funktionalität des Alten im Neuen und wenn ja, in welcher Weise? Können technische Funktionen und Operationen überhaupt historisch verschwinden? Oder gehen nur die menschlichen Anwendungen, Gebrauchsweisen und Kompetenzen verloren?
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Donnerstag, 12-14, erster Termin: 27.4.
Ort
1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Ausgangstexte sind: Bernard London, Ending the Depression Through Planned Obsolescence (1932); Gilbert Simondon, Die Existenzweise technischer Objekte (1958/ 2012) sowie Günter Anders, Über promethische Scham, in: Ders., Die Antiquiertheit des Menschen (1956), Bd.1, S. 21-95 sowie Ders., Die Antiquiertheit der Maschinen, ebd. Bd.2, S. 110-127.
Zwei Seminartermine sind für Exkursionen reserviert (Elektroschrottplatz und Repair-Cafe).
Zwei Seminartermine sind für Exkursionen reserviert (Elektroschrottplatz und Repair-Cafe).
L`homme machine - La Mettrie in Sanssouci
Der französische Arzt Julien Offray de La Mettrie (1709-1751), Autor des Buches "L`homme machine" (1748, deutsche Übersetzung: "Die Maschine Mensch"), kann als einer der ersten Technikphilosophen gelten. Mit seinem direkten Vergleich des Menschen mit einer Maschine, der zur Zeit von Vaucansons mechanischer Ente und Flötenspieler eigentlich einer radikalen Gleichsetzung des organischen Lebens inklusive der menschlichen Seele mit maschinellen Prozessen gleichkam, nahm er Fragen vorweg, die gegenwärtig oft in umgekehrter Richtung gelesen werden, als die mögliche Menschwerdung der Maschinen in Form von Cyborgs oder künstlichen Intelligenzen. Mit der Radikalität seiner Thesen hatte La Mettrie in seinem Heimatland Frankreich, aber auch in seinem Gastland den Niederlanden so starken Widerspruch erweckt, dass er 1748 erneut emigrieren musste. Zuflucht für die letzten Jahre seines Lebens fand er in Potsdams Schloss Sanssouci, wo sein Hauptwerk (mit dem Titel: "Über das Glück. Anti-Seneca") entstand sowie ein weiteres Buch, bei dem der Ort durchaus theoriebildend gewesen sein kann: "L´homme plant" ("Der Mensch als Pflanze"). Trotz königlichem Protektorat nahm aber auch in Potsdam die offene oder verdeckte Kritik an seinen philosophischen Positionen zu. Er starb mit Anfang 40 nach dem Verzehr einer möglicherweise vergifteten Trüffelpastete.
Wir wollen uns zunächst über Grundzüge des philosophischen Werkes und seine Relevanz für aktuelle Mensch-Tier-Technik-Debatten in den Medienwissenschaften verständigen und uns dabei in der Perspektive möglicher Re-Inszenierungen auf die Wege und Orte La Mettries in Schloss und Park Sanssouci beziehen. Im Blockseminar soll das Konzept für eine Tagung entwickelt werden, die das Werk vor Ort wissenschaftlich solide und allgemeinverständlich inszeniert und deren Umsetzung für den Sommer 2018 geplant ist.
Wir wollen uns zunächst über Grundzüge des philosophischen Werkes und seine Relevanz für aktuelle Mensch-Tier-Technik-Debatten in den Medienwissenschaften verständigen und uns dabei in der Perspektive möglicher Re-Inszenierungen auf die Wege und Orte La Mettries in Schloss und Park Sanssouci beziehen. Im Blockseminar soll das Konzept für eine Tagung entwickelt werden, die das Werk vor Ort wissenschaftlich solide und allgemeinverständlich inszeniert und deren Umsetzung für den Sommer 2018 geplant ist.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Donnerstag 10:00 bis 15:00
Ort
FH
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA (höhere Semester), MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2016/2017
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Mo, 11-15 Uhr c.t. (Beginn: 24.10.2016)
Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
DIE VORLESUNG FINDET IM ZeM STATT:
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
http://www.zem-brandenburg.de/de/zem/ort.html
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
http://www.zem-brandenburg.de/de/zem/ort.html
Kritik des Sehens (von Platons Höhlengleichnis bis zu Virilios Sehmaschine)
Von unseren fünf Sinnen wurde seit der Antike vor allem der Sehsinn mit epistemischen Qualitäten aufgeladen, wobei das Wahrnehmen und Verstehen der Welt und insbesondere der Wahrheit oftmals visuell konzipiert war, als Durch-, Ein- oder auch Überblick. Aus dem gleichen Grunde hat die Philosophie aber wiederholt Kritik am Sehsinn geäußert, der als trügerisches, täuschendes und täuschbares Organ viel zu sinneslastig sei und den sprachlich strukturierten Verstand damit auf Abwege führe. Das Für und Wider der Positionen musste sich in der Geistesgeschichte wiederholt am Wissenszuwachs zum Sehsinn messen und neu orientieren, wobei Erfahrungen aus der Medizin, Kunst, Physiologie, Optik, Physik, Psychologie und spätestens im 20. Jh. auch die einer technisierten Kultur leitend wurden, sodass die Kritik des Sehens zu verschiedenen Zeiten auf immer wieder neuem Niveau geführt werden musste.
Das Seminar führt anhand einer Auswahl klassischer und kanonischer Texte zur Kritik des Sehens (Platon, Leonardo, Cusanus, Kepler, Galilei, Hook, Berkeley, Schopenhauer, Fiedler, Merleau-Ponty, Foucault, Virilio (u.a.) in diese um den Sehsinn geführten Kontroversen ein.
Die ausgewählten Texte finden sich zu einem großen Teil in der Anthologie: Ralf Konersmann, Kritik des Sehens, Leipzig (Reclam) 1997 (bitte antiquarisch oder neu anschaffen).
Das Seminar führt anhand einer Auswahl klassischer und kanonischer Texte zur Kritik des Sehens (Platon, Leonardo, Cusanus, Kepler, Galilei, Hook, Berkeley, Schopenhauer, Fiedler, Merleau-Ponty, Foucault, Virilio (u.a.) in diese um den Sehsinn geführten Kontroversen ein.
Die ausgewählten Texte finden sich zu einem großen Teil in der Anthologie: Ralf Konersmann, Kritik des Sehens, Leipzig (Reclam) 1997 (bitte antiquarisch oder neu anschaffen).
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Do, 12-14 Uhr c.t. sowie 15.-17.12. ganztags
Ort
UP 1.09.204 und Einstein Forum Potsdam
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar und Exkursion
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
ab dem 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Lektüre-Seminar ist zugleich mit dem obligatorischen Besuch einer international und interdisziplinär besetzten Tagung verbunden, die vom 15. bis 17.12. unter dem Titel „Ansichtssachen. Über das Sehen“ im Einstein Forum Potsdam stattfinden wird und auf deren Programm wir unsere Lektüre in vor- und nachbereitenden Diskussionen abstimmen wollen.
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Do, 14:30-18 Uhr alle 14 Tage
Ort
FHP D 106
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Teilnehmerbegrenzung
15
Sommer 2016
Ernst Kapp: Grundlinien einer Philosophie der Technik
Anlässlich der gerade erfolgten Neuauflage von Ernst Kapps Buch „Grundlinien einer Philosophie der Technik“ (1877/2015) wollen wir diesen für die Medien- und Kulturwissenschaften sehr folgenreichen Klassiker der Technikphilosophie einer gründlichen (Re-) Lektüre unterziehen. Mit der zentralen These der „Organprojektion“ hatte Kapps Buch das Verhältnis von Mensch und Technik anthropologisch und kulturgeschichtlich neu zu bestimmen versucht und damit zahlreiche Technikeuphorien aber auch Kulturpessimismen inspiriert. Freuds Konzeption des Menschen als eines mängelbehafteten „Prothesengotts“ oder McLuhans Auffassung von Medien als „Extensions“ wurden ebenso angeregt wie die These vom menschlichen Organprimitivismus bei Arnold Gehlen oder die These, dass Technik ein Medium der menschlichen Selbsterkenntnis sei, die wir bei Ernst Cassirer finden.
Es lohnt sich die euphorischen und pessimistischen Lesarten mit der ursprünglichen Vielschichtigkeit des Konzepts der „Organprojektion“ zu vergleichen, die in der Rezeptionsgeschichte leider völlig verloren gegangen ist, so etwa die Doppeldeutigkeit von „organon“ als technischem Werkzeug und körperlicher Funktionseinheit. Aber auch die Mehrdeutigkeit des Projektionsbegriffs (Karthografie, Optik, Psychologie und Architektur) spielte bei Kapp eine wichtige Rolle, zeigt sie doch, wie stark das Verständnis von Mensch und Technik von kulturhistorischen und medialen Bedingungen geprägt wird, weshalb es sich lohnt, diesen Klassiker der Technikphilosophie für ein medienwissenschaftliches Verständnis von Techniken, Apparaten und Instrumenten neu auszulegen. Die Wirkungsgeschichte des Buches und vergleichbare Positionen sollen partiell einbezogen werden. Begleitend zum Kappschen Original lesen wir auszugsweise z.B.: Dolf Sternberger: Panorama oder Ansichten vom 19. Jh., Ernst Cassirer: Form und Technik (1930), Günter Anders: Die Antiquiertheit des Menschen (1956), Arnold Gehlen: Der Mensch (ab 1940), Oswald Spengler: Der Mensch und die Technik (1932), Walther Rathenau: Zur Kritik der Zeit (1912), Friedrich Dessauer: Philosophie der Technik (1927), Julius Goldstein: Die Technik (1912), Otto Lilienthal: Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst (1989), Otto Wiener: Die Erweiterung unserer Sinne (1900), Marcel Mauss: Der Begriff der Technik des Körpers (1935).
Einen anschaulichen Eindruck der Kappschen Technik verschaffen wir uns zu Seminarbeginn im Technikmuseum Berlin.
Es lohnt sich die euphorischen und pessimistischen Lesarten mit der ursprünglichen Vielschichtigkeit des Konzepts der „Organprojektion“ zu vergleichen, die in der Rezeptionsgeschichte leider völlig verloren gegangen ist, so etwa die Doppeldeutigkeit von „organon“ als technischem Werkzeug und körperlicher Funktionseinheit. Aber auch die Mehrdeutigkeit des Projektionsbegriffs (Karthografie, Optik, Psychologie und Architektur) spielte bei Kapp eine wichtige Rolle, zeigt sie doch, wie stark das Verständnis von Mensch und Technik von kulturhistorischen und medialen Bedingungen geprägt wird, weshalb es sich lohnt, diesen Klassiker der Technikphilosophie für ein medienwissenschaftliches Verständnis von Techniken, Apparaten und Instrumenten neu auszulegen. Die Wirkungsgeschichte des Buches und vergleichbare Positionen sollen partiell einbezogen werden. Begleitend zum Kappschen Original lesen wir auszugsweise z.B.: Dolf Sternberger: Panorama oder Ansichten vom 19. Jh., Ernst Cassirer: Form und Technik (1930), Günter Anders: Die Antiquiertheit des Menschen (1956), Arnold Gehlen: Der Mensch (ab 1940), Oswald Spengler: Der Mensch und die Technik (1932), Walther Rathenau: Zur Kritik der Zeit (1912), Friedrich Dessauer: Philosophie der Technik (1927), Julius Goldstein: Die Technik (1912), Otto Lilienthal: Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst (1989), Otto Wiener: Die Erweiterung unserer Sinne (1900), Marcel Mauss: Der Begriff der Technik des Körpers (1935).
Einen anschaulichen Eindruck der Kappschen Technik verschaffen wir uns zu Seminarbeginn im Technikmuseum Berlin.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Donnerstag, 12:00 - 16:00
Ort
NP, 1.22.0.39
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft zur Lektüre eines philosophischen Buches und zu kleineren Schreibübungen.
Die Anschaffung des Buches wird empfohlen: Ernst Kapp, Grundlinien einer Philosophie der Technik, hrsg. v. Harun Maye und Leander Scholz, Hamburg (Meiner Verlag) 2015.
Die Anschaffung des Buches wird empfohlen: Ernst Kapp, Grundlinien einer Philosophie der Technik, hrsg. v. Harun Maye und Leander Scholz, Hamburg (Meiner Verlag) 2015.
BA – Prüfungskolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Dienstag, 14-16 Uhr
Ort
FHP D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2016 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2015/2016
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach individueller Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Seminar zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte
Dozenten
Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Fr 16-18
Ort
1.09.112
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA, 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Invasive Ästhetik – zum Beispiel Streetart
Als subkulturelle Reaktion auf die Neoliberalisierung der Metropolen und Versuch in einer total verwalteten Welt noch einen authentischen ästhetischen Ausdruck zu finden, hat sich Streetart mittlerweile vermutlich schon überlebt. Obwohl ihre Protagonisten aber längst musealisiert und ihre Strategien von der Werbeindustrie übernommen wurden, ist Streetart gleichwohl noch jung genug, um als lebendiges Phänomen untersucht zu werden. In Frage steht dabei, wie sie ein öffentliches Forum schafft, das in vielschichtiger Weise Aspekte der Kulturökonomie thematisiert, ökonomische Strukturen der Aufmerksamkeitsbildung und der Kontrolle des öffentlichen Raums gezielt anspricht, mit minimalen Mitteln kommentiert, modifiziert und subvertiert. Zudem konzentrieren sich in der Streetart befragenswerte Motive wie Visuelle Kommunikation und Typographie, Underground und Kulturindustrie, Sub- und Hochkultur, Kommerz und Kommerzialisierung (der streetart), Werbung und Warenästhetik, Urbanität und Passagen, Autorschaft, Serialität, Werk, Code, Ausdruck oder Politische Ikonografie.
Für das Projektseminar sind Ausstellungsbesuche und Stadtspaziergänge ebenso geplant wie ein begleitendes theoretisches Quellenstudium in: Benjamins Passagenwerk, Kracauers Ornament der Masse, Benjamins Einbahnstraße, dem Situationistischen Manifest, Baudrillards Kool Killer oder bei Neuraths utopischen Piktogrammen. Zudem wollen wir uns einen Überblick über die künstlerischen Verfahrensweisen der Streetart und ihre mittlerweile umfangreiche Kommentierung verschaffen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen bereit sein, im Kontext der invasiven Ästhetik ein eigenes theoretisches, kuratorisches oder künstlerisches Projekt zu entwickeln.
Für das Projektseminar sind Ausstellungsbesuche und Stadtspaziergänge ebenso geplant wie ein begleitendes theoretisches Quellenstudium in: Benjamins Passagenwerk, Kracauers Ornament der Masse, Benjamins Einbahnstraße, dem Situationistischen Manifest, Baudrillards Kool Killer oder bei Neuraths utopischen Piktogrammen. Zudem wollen wir uns einen Überblick über die künstlerischen Verfahrensweisen der Streetart und ihre mittlerweile umfangreiche Kommentierung verschaffen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen bereit sein, im Kontext der invasiven Ästhetik ein eigenes theoretisches, kuratorisches oder künstlerisches Projekt zu entwickeln.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Freitag, 10:00 - 14:00
Ort
FH, D 116
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Teilnehmerbegrenzung
15
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Montag, 11-15 Uhr
Ort
FHP D 116
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung zur „Europäischen Kulturgeschichte“ stellt ihr Thema in systematischer Absicht dar. Es geht hier nicht um die bloße Rekonstruktion historischer Epochen und ihrer Abfolge, sondern um den Versuch, an exemplarischen Schauplätzen, Ereignissen und Personen dieser Geschichte, den Begriff Europas und seiner Kultur zu schärfen. Dabei soll zum einen die Produktivität jener Fundamentalmedien - wie Bild, Schrift, Buchdruck, analoge und digitale Aufzeichnungsapparte - aufgezeigt werden, die die Kulturen, denen sie entspringen, ebenso tiefgreifend prägen wie den Menschen, der sich ihrer bedient. Während damit erste Umrisse einer „Medienkulturwissenschaft“ sichtbar werden sollen, wird zum anderen die Problematisierung Europas und des Homo Europeus zugleich das kulturwissenschaftliche Fundament einer „Europäischen Medienwissenschaft“ freilegen. Die Perspektive auf ihr Sujet ist dabei weder eurozentristisch verengt noch affirmativ auf das „Wahre, Gute und Schöne“ dieser Kulturgeschichte fixiert. Er im ungemilderten Blick auf deren andere, dunkle Seite, die im Ereignis der Shoah ihren radikalen Ausdruck gefunden hat, entfaltet sie sich in der Einheit von Kultur und Barbarei.
Dozenten
Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Fr. 14-16 Uhr
Ort
NP 1.09.112
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Auch wenn es eine Pflichtveranstaltung ist, müssen Sie sich regulär anmelden.
Sommer 2015
Ludification – Räume des Möglichen: Zwischen Kunst und Wissen (Verbund 2/6)
Die Beziehungen zwischen der Kunst und dem Wissen wurden in den letzten Jahren wieder intensiver untersucht und dabei unter verschiedenen Schlagworten fokussiert: Sie reichen etwa von der Künstlerischen Forschung über die Designtheorie bis hin zur Entwurfsforschung, umfassen Fächer wie die Kunst, das Design, die Architektur und greifen inhaltlich Motive der philosophischen Ästhetik oder der Wissenschaftstheorie auf – wobei diese Aufzählungen in jeder Hinsicht zu erweitern wären. Kritische Abgrenzungen zu Bildungspolitik, Ökonomisierung und Institutionalisierung der Kunst gehören ebenfalls in die Diskussion.
Gleichwohl bleiben im Kern dieser Diskussionen einige zentrale Fragen erhalten: Wie können sich einzelne künstlerische Arbeiten oder auch nur Arbeitsprozesse als eigenständige Formen der Reflexion von Medien, Materialien, Techniken und Kontexten behaupten? Artikulieren sich in der Kunst epistemisch relevante Einsichten und Erfahrungen und wenn ja wie? Kommt ihr ein besonderes heuristisches Potential zu, das sich ideal mit den Randgängen der Wissenschaften ergänzt?
Wir wollen uns im Projekt zunächst einige ausgewählte historische Vorläufer der Diskussion vergegenwärtigen (L. Fleck, M. Polanyi, Lévi-Strauss, B. Latour, Rheinberger), die mit ihren Konzepten von Denkstil, implizitem Wissen, Bricolage, immutable mobile oder Experimentalsystem noch die gegenwärtigen Forschungen fundieren. In der Auseinandersetzung mit drei aktuellen Publikationen zum Thema gilt es dann Ansätze für die je eigene theoretische oder praktische Arbeit zu entwickeln.
Gleichwohl bleiben im Kern dieser Diskussionen einige zentrale Fragen erhalten: Wie können sich einzelne künstlerische Arbeiten oder auch nur Arbeitsprozesse als eigenständige Formen der Reflexion von Medien, Materialien, Techniken und Kontexten behaupten? Artikulieren sich in der Kunst epistemisch relevante Einsichten und Erfahrungen und wenn ja wie? Kommt ihr ein besonderes heuristisches Potential zu, das sich ideal mit den Randgängen der Wissenschaften ergänzt?
Wir wollen uns im Projekt zunächst einige ausgewählte historische Vorläufer der Diskussion vergegenwärtigen (L. Fleck, M. Polanyi, Lévi-Strauss, B. Latour, Rheinberger), die mit ihren Konzepten von Denkstil, implizitem Wissen, Bricolage, immutable mobile oder Experimentalsystem noch die gegenwärtigen Forschungen fundieren. In der Auseinandersetzung mit drei aktuellen Publikationen zum Thema gilt es dann Ansätze für die je eigene theoretische oder praktische Arbeit zu entwickeln.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
montags 10:00 - 14:00, Beginn: 20.4.
Ort
FH D116
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Kunst - Wissen - Modell“ mit der Veranstaltung "Das Modell in den bildenden Künsten" von Winfried Gerling statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
auf Anfrage
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Europäische Kulturgeschichte 2
Dozenten
Dr. Mauricio Liesen, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel, Ekaterina Vassilevski
Termin
Do. 10-12 Uhr
Ort
FHP, HG 108
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
90
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte 2: Fachsemester 2 | Gruppe A
Diese für BA 2. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr | Beginn: 20.04.
Ort
UP NP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW | Erasmus Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in beide Übungen gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
Ludification – Räume des Möglichen: Das Modell in den bildenden Künsten (Verbund Modul 2/6)
Modelle schaffen Bilder von etwas, das anders nicht darzustellen wäre. In ihrer Bildlichkeit steckt das Beharren auf einer visuellen Natur, die durch keine andere Form der Erläuterung ersetzt werden könnte. In diesem Sinn sind sie auch Beispiel für die Eigenheit künstlerischen Denkens oder Wissens. Sie bleiben als imaginäre Dinge in der Welt reine Modellwesen und genügen sich selbst. Sie vereint die große Geste des Entwurfs, die auch maßloses erträglich macht.
In dieser Veranstaltung werden wir uns vor dem Hintergrund einer Modellgeschichte bewegen, die ausgehend von der anthropomorphen Architekturtheorie Vitruvs über Architekturmodelle, Skizzen und Bozetti neuzeitlicher und moderner Kunstproduktion zu den autonomen Modellen künstlerischer Produktion seit den 1970er Jahren führt. Im Zentrum wird das autonome künstlerische oder architektonische Modell stehen, dass kein Vorbild für oder Nachbild von etwas ist. Die Eigenheit dieses Gegenstandes soll erschlossen und an Texten und Beispielen besprochen werden. Ausgehend von diesen Besprechungen werden Konzepte für eigene Modelle entwickelt und umgesetzt.
In dieser Veranstaltung werden wir uns vor dem Hintergrund einer Modellgeschichte bewegen, die ausgehend von der anthropomorphen Architekturtheorie Vitruvs über Architekturmodelle, Skizzen und Bozetti neuzeitlicher und moderner Kunstproduktion zu den autonomen Modellen künstlerischer Produktion seit den 1970er Jahren führt. Im Zentrum wird das autonome künstlerische oder architektonische Modell stehen, dass kein Vorbild für oder Nachbild von etwas ist. Die Eigenheit dieses Gegenstandes soll erschlossen und an Texten und Beispielen besprochen werden. Ausgehend von diesen Besprechungen werden Konzepte für eigene Modelle entwickelt und umgesetzt.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Do. 10:00 - 13:30
Ort
FHP D116
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Kunst - Wissen - Modell“ mit der Veranstaltung "Zwischen Kunst und Wissen" von Ulrich Richtmeyer statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte 2: Fachsemester 2 | Gruppe B
Diese für BA 2. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr | Beginn: 20.04.
Ort
UP NP 1.12.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW | Erasmus Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in beide Übungen gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
Winter 2014/2015
Klassiker der Medientheorie: Photographietheorie (Kurs A)
Das Seminar bietet eine Einführung in ausgewählte Klassiker der Medientheorie mit dem Schwerpunkt auf die Photographietheorie. Vorgestellt werden u.a. die Positionen von Siegfried Kracauer, Walter Benjamin, Susan Sontag, Pierre Bourdieu, Roland Barthes und Vilém Flusser.
Dozenten
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt
Termin
Donnerstag, 12:00 - 14:00
Ort
1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
SE
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für BA 1. Semester. Einschreibung trotzdem notwendig!!! Bitte schreiben Sie sich in beide "Klassiker"-Kurse gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
Das Seminar beginnt am 23. Oktober.
Das Seminar beginnt am 23. Oktober.
Europäische Kulturgeschichte 1
Dozenten
Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin
Freitag, 14-16 Uhr, Beginn: 24.10.14
Ort
3.06.HS 03 (Griebnitzsee)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
90
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Montag, 11-15 Uhr
Ort
FHP D 116
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte 1: Fachsemester 1
Diese für BA 1. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr | Beginn: 27.10.
Ort
Campus Griebnitzsee | 3.06.H1
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW | Erasmus Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte 1: Fachsemester 3 und höher
Diese für BA 3. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin
montags, 10.00 bis 12.00 Uhr | Beginn: 27.10.
Ort
Campus Griebnitzsee | 3.06.H2
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Künstlerische Forschung – Anspruch und Positionen, Substanz und Hype
Künstlerische Forschung umfasst inhaltlich Positionen zwischen Designtheorie, Entwurfsforschung, Wissenschaftsgeschichte, performance philosophy und Produktionsästhetik. Sie wirkt sich auf Didaktik und Öffentlichkeitsarbeit der Wissenschaften aus, agiert zwischen Drittmittelengagement und Wissenschaftspolitik und resultiert mitunter in dem bloßen Verlangen, Kunsthochschulen ein Promotionsrecht zu verschaffen. Aber ist das schon alles? Das Seminar macht mit jüngeren Positionen vertraut und fragt nach dem Potential künstlerischer Forschung für die Praxis der Medienwissenschaften.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Freitag, 12:00 - 16:00
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet etwa 14tägig statt. Beginn ist der 17. Oktober! Feste Termine sind: 17.10., 31.10., 7.11., 14.11.,5.12.,12.12. und 30.1. Einige der Termine sind für Ausstellungsbesuche vorgesehen.
Medialität der Zeichnung II
Die Zeichnung ist ein sehr altes und auch variantenreiches Bildmedium. Historisch reicht sie von der steinzeitlichen Höhlenmalerei, über die antike Geometrie, die Bildkonstruktionen der Renaissance bis hin zur starken Ausdifferenzierung im 20. Jh. die etwa Animation (Disney), technische Patentzeichnungen, Kinderzeichnung in der Psychologie und viele wissenschaftliche, öffentliche, professionelle oder avancierte künstlerische Zeichnungen umfasst.
Das Seminar diskutiert neuere Texte zum Medium der Zeichnung und gibt damit einen Überblick über seine historische und systematische Interpetation.
Das Seminar diskutiert neuere Texte zum Medium der Zeichnung und gibt damit einen Überblick über seine historische und systematische Interpetation.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Mittwoch, 12:00 bis 14:00
Ort
NP, Haus 1, R 107
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Achtung: Das Seminar beginnt erst am 22. 10. zur angegebenen Zeit.
Klassiker der Medientheorie: Photographietheorie (Kurs B)
Das Seminar bietet eine Einführung in ausgewählte Klassiker der Medientheorie mit dem Schwerpunkt auf die Photographietheorie. Vorgestellt werden u.a. die Positionen von Siegfried Kracauer, Walter Benjamin, Susan Sontag, Pierre Bourdieu, Roland Barthes und Vilém Flusser.
Dozenten
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt
Termin
Donnerstag, 12:00 - 14:00
Ort
FHP, D103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für BA 1. Semester. Einschreibung trotzdem notwendig!!! Bitte schreiben Sie sich in beide "Klassiker"-Kurse gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
Das Seminar beginnt am 23. Oktober.
Das Seminar beginnt am 23. Oktober.
Sommer 2014
Übung zur Vorlesung Einführung in die Medienästhetik | Fachsemester 2
Dozenten
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin
montags, 10.00 bis 12.00 Uhr, Beginn 14.04.
Ort
UP NP 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Übung zur Vorlesung Einführung in die Medienästhetik | Fachsemester 4 und höher
Dozenten
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin
montags, 12:00 bis 14:00 Uhr, Beginn 14.04.
Ort
UP NP 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA | ERASMUS Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Vilém Flussers Medientheorie, Eine Einführung in das Werk
Noch vor dem Siegeszug des Internets hat der Medientheoretiker und Philosoph Vilém Flusser (1920-1991) für die kommende digitale Kultur eine Netzutopie formuliert und ihr Verhältnis zu Apparaten, Programmen, Bildern und Bildschirmen treffend beschrieben. Nach seinem Unfalltod 1991 wurde er bald zum Medienpropheten (v)erklärt. Sein lesenswertes, literarisch ausgearbeitetes Werk reicht trotz Anerkennung der neuen technischen Bilder und der bunten Oberflächen der digitalen Welt gleichwohl weit in die Menschheits- und Kulturgeschichte zurück, um sie essayistisch auszulegen. Dabei wird vor allem der Status dreier Kardinalmedien untersucht: das traditionelle Bild, diverse Varianten der Schrift und das technische Bild (seit der Photographie).
Das Seminar möchte mit dem Gesamtwerk dieses anregenden Mediendenkers bekannt machen und hierzu Kapitel und Aufsätze aus den wichtigsten Werken lesen und diskutieren.
Das Seminar möchte mit dem Gesamtwerk dieses anregenden Mediendenkers bekannt machen und hierzu Kapitel und Aufsätze aus den wichtigsten Werken lesen und diskutieren.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Mo 12-14 Uhr
Ort
Uni, 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Literatur:
Flusser, Vilém: Medienkultur, 5. Aufl., Frankfurt/M. (2008).
Flusser, Vilém: Für eine Philosophie der Fotografie, 9. Aufl., Göttingen (1999).
Flusser, Vilém: Ins Universum der technischen Bilder, 6. Aufl., Göttingen (1999).
Flusser, Vilém: Die Schrift. Hat Schreiben Zukunft?, 5. Aufl., Göttingen (2002).
Flusser, Vilém: Medienkultur, 5. Aufl., Frankfurt/M. (2008).
Flusser, Vilém: Für eine Philosophie der Fotografie, 9. Aufl., Göttingen (1999).
Flusser, Vilém: Ins Universum der technischen Bilder, 6. Aufl., Göttingen (1999).
Flusser, Vilém: Die Schrift. Hat Schreiben Zukunft?, 5. Aufl., Göttingen (2002).
Einführung in die Medienästhetik
Neben Medientheorie oder Mediengeschichte bietet Medienästhetik eine weitere eigenständige Perspektive auf Medialität, die sich keineswegs in der Feststellung etwas sei schön oder künstlerisch gelungen erschöpft. Ebenso wie Theorie und Geschichte ist auch die Ästhetik als Disziplin historisch gewachsen und hat diverse Spiel- und Lesarten, Begriffe und Positionen hervorgebracht. Die Vorlesung stellt eine Auswahl der wichtigsten Positionen der Ästhetik zwischen dem 18. und dem 20. Jahhundert vor und vermittelt damit Begriffe und Methoden, mit denen sich Medien in ästhetischer Hinsicht untersuchen und beschreiben lassen. Exemplarisch wird zu jedem Termin eine medienkünstlerische Arbeit präsentiert.
Aus dem Programm: Urteils-, Darstellungs- und Inhaltsästhetik, Produktions-, Werk- und Rezeptionsästhetik, Gattungstheorie und Hierarchie der Sinne, Abgrenzung zur Kunstkritik und Erkenntnistheorie, Differenz zwischen Ästhetik und Aisthesis, ihr Verhältnis zu Öffentlichkeit, Politik, Gesellschaft, Wahrnehmung, Urteil, Kritik, Historizität der Formen, Techniken und Apparate sowie letztlich ihr Verhältnis zur Kunst.
Aus dem Programm: Urteils-, Darstellungs- und Inhaltsästhetik, Produktions-, Werk- und Rezeptionsästhetik, Gattungstheorie und Hierarchie der Sinne, Abgrenzung zur Kunstkritik und Erkenntnistheorie, Differenz zwischen Ästhetik und Aisthesis, ihr Verhältnis zu Öffentlichkeit, Politik, Gesellschaft, Wahrnehmung, Urteil, Kritik, Historizität der Formen, Techniken und Apparate sowie letztlich ihr Verhältnis zur Kunst.
Dozenten
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin
Donnerstag, 14 - 16 Uhr, Beginn 10. 4.
Ort
NP, 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zur Vorlesung wird eine vertiefende Übung von Dr. Jörg Sternagel angeboten. Termin s.d.
Ludification - Räume des Möglichen: Digitale Identität
Der Ausdruck der digitalen Identität zielte einmal auf ein Glücksversprechen, den Gedanken einer neuen Freiheit, die darin bestünde, soziale und personale Identität frei zu konstruieren, in Rollen zu schlüpfen, Aussehen, Geschlecht, soziale und kulturelle Zugehörigkeit zu wechseln und sie auch gegen die Fakten spielerisch auszugestalten. Das ist aber nur die halbe Wahrheit über die digitale Identität, weil es auch eine Kehrseite gibt. Bereits Email-Adressen und Domain-Namen nehmen pauschale Zuordnungen vor, man redet mitunter vom Identitätsdiebstahl, und jede einzelne Online-Aktivität lässt sich über eine Hierarchie von IP-Adressen identifizieren. Beide Lesarten zeigen, dass sich digitale Identität offenbar in einem Plural von Variationen bewegt, denen jedoch gemeinsam ist, dass sich Bewegungen im digitalen Raum letztlich immer indexikalisieren lassen. Der seit Edward Snowden wieder aktualisierte Überwachungsdiskurs erneuert die Frage nach der Fiktionalität digitaler Identitäten, weil ihnen letztlich Maßnahmen der Identifikation oder Authentifikation zugrunde liegen.
Im Verbundprojekt wollen wir eingangs den Begriff der (sozialen, personalen, digitalen) Identität anhand von klassischen Texten klären (Mead zur Konstruktion der sozialen Identität oder zum veränderten Status des Subjekts in Netzwerken, Deleuze und Flusser) und ihn dann mit vier Dimensionen des Indexikalischen in Beziehung setzen:
1. den menschlichen Körper, der etwa über die Anschlagsbewegung an der Tastatur, seinen Fingerabdruck oder die abgeschöpfte Webcam-Aufnahme biometrisch identifiziert werden kann, wobei genauer zu fragen ist, ob Maßnahmen der Identifikation eigentlich auf Identität abzielen und wie genau diese Zuordnung zwischen Körper und digitaler Identität hergestellt wird, 2. Die Singularität der Kabel, Orte, Netze und Knoten, wobei wir exemplarisch einen dieser Knoten aufsuchen und die Verschiedenheit der Netze am Beispiel des Deutschen Forschungsnetzes studieren wollen, 3. Die Konstruktion der Adressen und Namen, wie und wo werden IP-Adressen und Domain-Namen vergeben, worin unterscheiden sich statische von dynamischen IP-Adressen, welche Funktion hat die ICANN usw. – hier werden wir uns von Technikern beraten lassen und als 4. Dimension die Physikalität des Digitalen, die Bedeutung der Rohstoffe, der Dinge, der Elektrizität, des Lichts aber auch die Abhängigkeit des Digitalen von Temperaturen.
Im Verbundprojekt wollen wir eingangs den Begriff der (sozialen, personalen, digitalen) Identität anhand von klassischen Texten klären (Mead zur Konstruktion der sozialen Identität oder zum veränderten Status des Subjekts in Netzwerken, Deleuze und Flusser) und ihn dann mit vier Dimensionen des Indexikalischen in Beziehung setzen:
1. den menschlichen Körper, der etwa über die Anschlagsbewegung an der Tastatur, seinen Fingerabdruck oder die abgeschöpfte Webcam-Aufnahme biometrisch identifiziert werden kann, wobei genauer zu fragen ist, ob Maßnahmen der Identifikation eigentlich auf Identität abzielen und wie genau diese Zuordnung zwischen Körper und digitaler Identität hergestellt wird, 2. Die Singularität der Kabel, Orte, Netze und Knoten, wobei wir exemplarisch einen dieser Knoten aufsuchen und die Verschiedenheit der Netze am Beispiel des Deutschen Forschungsnetzes studieren wollen, 3. Die Konstruktion der Adressen und Namen, wie und wo werden IP-Adressen und Domain-Namen vergeben, worin unterscheiden sich statische von dynamischen IP-Adressen, welche Funktion hat die ICANN usw. – hier werden wir uns von Technikern beraten lassen und als 4. Dimension die Physikalität des Digitalen, die Bedeutung der Rohstoffe, der Dinge, der Elektrizität, des Lichts aber auch die Abhängigkeit des Digitalen von Temperaturen.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Dienstag, 12:00 - 15:30
Ort
FH D/105
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Ludification - Räume des Möglichen" mit der Veranstaltung "Big Data" von Prof. Winfried Gerling statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 (oder: 3 und 5) durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt.
Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten.
Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: „Bild, Leib, Geschlechtlichkeit"
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) angeboten: „Digitale Schwelle“
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 (oder: 3 und 5) durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt.
Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten.
Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: „Bild, Leib, Geschlechtlichkeit"
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) angeboten: „Digitale Schwelle“
Ludification – Räume des Möglichen: Big Data
Big Data ist einer der meistdiskutierten Gegenstände in der aktuellen digitalen Kultur. In dieser Veranstaltung wird es darum gehen welche Auswirkungen Big Data auf die eigene Person hat.
Wie verändert sich eine Welt, die von digitalen Analysen und Statistiken regiert wird?
Was tragen wir zu dieser Veränderung bei?
Grundlage dieser Diskussionen muss eine Auseinandersetzung mit Digitalität sein, aber auch das Sammeln und Archivieren als Kulturtechnik spielt eine große Rolle in diesem Prozess.
Mit Bezug auf Ökonomie, Bildung und Kultur werden wir versuchen die mit Big Data einhergehenden Veränderungen aber auch deren Grundlagen und Ursprünge in den verschiedenen Bereichen zu diskutieren. Insofern wird es auch eine Auseinandersetzung mit historischen Vorläufern geben.
Vor diesem Hintergrund sollen Projekte entwickelt werden, sich mit Big Data bezogen auf die eigene Person auseiandersetzen. Um hier einen Anfang zu machen ist es dienlich sich von den Händlern personenbezogener Daten, die eigenen Daten senden zu lassen: Was weiss Amazon, was Google, was die Consumer TargetBase bei Schober etc.
Wie verändert sich eine Welt, die von digitalen Analysen und Statistiken regiert wird?
Was tragen wir zu dieser Veränderung bei?
Grundlage dieser Diskussionen muss eine Auseinandersetzung mit Digitalität sein, aber auch das Sammeln und Archivieren als Kulturtechnik spielt eine große Rolle in diesem Prozess.
Mit Bezug auf Ökonomie, Bildung und Kultur werden wir versuchen die mit Big Data einhergehenden Veränderungen aber auch deren Grundlagen und Ursprünge in den verschiedenen Bereichen zu diskutieren. Insofern wird es auch eine Auseinandersetzung mit historischen Vorläufern geben.
Vor diesem Hintergrund sollen Projekte entwickelt werden, sich mit Big Data bezogen auf die eigene Person auseiandersetzen. Um hier einen Anfang zu machen ist es dienlich sich von den Händlern personenbezogener Daten, die eigenen Daten senden zu lassen: Was weiss Amazon, was Google, was die Consumer TargetBase bei Schober etc.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Do 10:00 - 13:30
Ort
FHP D103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen“ mit der Veranstaltung "Digitale Identität“ von Ulrich Richtmeyer. statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 (oder: 3 und 5) durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt.
Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten.
Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: „Bild, Leib, Geschlechtlichkeit"
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) angeboten: „Digitale Schwelle“
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 (oder: 3 und 5) durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 09. und 10.10.2014 statt.
Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert, also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten.
Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: „Bild, Leib, Geschlechtlichkeit"
Im Wintersemester 2014/15 wird im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) angeboten: „Digitale Schwelle“
Winter 2013/2014
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Montag, 11-15 Uhr (Beginn: 21.10.2013)
Ort
FHP D011 (neues Designgebäude)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Zur Medialität der Zeichnung
Die Zeichnung galt lange als ein rein kunsthistorischer Untersuchungsgegenstand und ihre Theorie war disziplinär entsprechend eng gefasst. Gleichwohl gab es in jüngerer Zeit aber auch Kunsthistoriker, die das Verständnis der Zeichnung gegenüber Wissenschaftsgeschichte, Philosophie, Medienwissenschaft, Kulturtechnik- oder Entwurfsforschung geöffnet haben. Mittlerweile liegen zahlreiche Studien für ihre interdisziplinäre Adressierung vor, wodurch der Blick auf die vielfältigen Verwendungsweisen dieses graphisch operierenden Mediums frei wurde. Als Illustration, technische Zeichnung oder Diagramm, als Mindmap oder Gekritzel, als Raster oder Projektionsplan, als Comic oder Animation und immer wieder als flüchtige, vorausgreifende Skizze für andere Repräsentationen, weist die Zeichnung ein breites Funktionsspektrum auf, das einzelne, disziplinäre Interessen sowohl übersteigt als auch unterwandert. In medientheoretischer Perspektive soll nun nach den epistemischen, heuristischen, ästhetischen und philosophischen Qualitäten gefragt werden, die diesem Medium eigen sind und zu seiner Unterscheidbarkeit beitragen. Ihrem Verständnis möchte sich das Seminar anhand einer Auswahl aktueller Texte widmen (Buchtitel z.B.: Randgänge der Zeichnung, Öffnungen, Räume der Zeichnung, Mit dem Auge denken, Welten schaffen, Logik des Bildlichen, Kulturtechnik Entwerfen u.a.).
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Do 16-18
Ort
NP, Raum 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA (höhere Semester) und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Epistemologien/ Teil 1: Wissen schaffen
Epistemologien sind ursprünglich philosophische Erkenntnistheorien die sich seit der Antike um eine Klärung des Begriffs vom Wissen (episteme) bemüht haben, etwa indem sie ihn mit Gründen vom bloßen Meinen (doxa) zu unterscheiden versuchten. Der Geltungsanspruch aller Einzelwissenschaften beruft sich auf diese prinzipielle Begründbarkeit des Wissens, auch wenn die hierfür jeweils angeführten Argumente und Methoden historisch höchst unterschiedlich ausgefallen sind. Besonders im 20. Jh. wurden zahlreiche wissenschaftstheoretische Selbstverständlichkeiten erschüttert. Das Seminar diskutiert 13 exemplarische Positionen, die sich vor allem mit der Hervorbringung von Wissen und wissenschaftlichen Objekten befasst haben und hierfür, ganz gegen die Tradition, Körper, Apparate, Funktionen, Zeichen, Instrumente, Praktiken, Netzwerke, Zufälle, ästhetische Darstellungen und Wirkungen als Quellen des Wissens annahmen. Noch vor den eigentlichen Medienwissenschaften thematisierten solche Bemühungen bereits die Medialität des Epistemischen – so die These.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Do 14-16
Ort
NP, Raum 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Vilém Flusser - Werk, Herkunft, Zukunft
Das Projekt gibt einen umfassenden Einblick in das medientheoretische, kulturwissenschaftliche und bildphilosophische Werk Vilém Flussers (1920-1991). Es zeigt die zahlreichen philosophischen Quellen seines Denkens auf und stellt sie in Beziehung zu Flussers praktischen und technischen Experimenten mit den neuen Kommunikationsmedien der 80er Jahre. Ziel ist es, ausgehend von der Kenntnis des veröffentlichten und teilweise auch des unveröffentlichten Gesamtwerkes sowie der gegenwärtigen Flusser-Forschung nach der Relevanz seines Werkes für Gegenwart und Zukunft zu fragen. Diese Fragestellung soll in verschiedene Formen der Aktualisierung Flussers überführt werden, die es im Projekt zu entwickeln gilt. Als möglicher Aufführungs-, Ausstellungs- oder Austragungsort wurde das Flusser Archiv an der UdK Berlin ausgewählt.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Dienstag 13:30 - 17:30
Ort
FH, Raum D 116 und Flusser Archiv Berlin
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Projekt integriert Recherchen im Flusser Archiv an der Universität der Künste Berlin und wird deshalb teilweise geblockt und vor Ort durchgeführt. Kernarbeitszeit Dienstag 13-17 Uhr.
Achtung: Beginn am 22. Oktober.
Achtung: Beginn am 22. Oktober.
Winter 2009/2010
Bildspieltheorie
Das Seminar widmet sich der Frage, wie und wodurch Bilder bedeutend werden? Es geht hierzu vom bislang viel zu selten debattierten Begriff des Bildspiels aus (z.B. Scholz 1991 u. 2004), der im Anschluss an Wittgensteins Sprachspielkonzeption Fragen der Bedeutungskonstitution von Bildern unter Hinweis auf ihre je unterschiedlichen Gebrauchsformen zu beantworten versucht. Bildbedeutungen verdanken sich demnach spezifischen Situationen des Bildgebrauchs, die mehr oder weniger stark konventionalisiert sind. Gleichwohl stehen diese Handlungen in Beziehung zu den jeweiligen Bildqualitäten, sodass der Fokus auf die Gebrauchssituation zugleich auf den Plural der Bildbegriffe und auf die Diversität von Bildhandlungen aufmerksam macht.
Jede Seminarsitzung wird sich einem unterscheidbaren Bildtyp und seinen Gebrauchsformen widmen (Landkarte, U-Bahn-Plan, Werkzeichnung, Urlaubsfoto, Diagramm, Passbild, Animation, Verkehrszeichen, Bildband, Mikroskopbild, Teleskopbild, Röntgenbild, Malerei) und an ihnen untersuchen, in welcher Beziehung die jeweiligen Bildqualitäten zur konventionalisierten Bildpraxis stehen.
Jede Seminarsitzung wird sich einem unterscheidbaren Bildtyp und seinen Gebrauchsformen widmen (Landkarte, U-Bahn-Plan, Werkzeichnung, Urlaubsfoto, Diagramm, Passbild, Animation, Verkehrszeichen, Bildband, Mikroskopbild, Teleskopbild, Röntgenbild, Malerei) und an ihnen untersuchen, in welcher Beziehung die jeweiligen Bildqualitäten zur konventionalisierten Bildpraxis stehen.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Di. 11.15-12.45
Ort
UP Neues Palais 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2/6
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Filmische Formatentwicklung zum Thema Überwachungsbilder
Das Thema Überwachung hat zahlreiche Facetten, es tritt in verschiedenen Alltagssituationen und Diskursen auf und wird von sehr unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen beforscht. Das Blockseminar versucht ein geeignetes filmisches Format zu entwickeln (Dokumentation, Reportage, Studiosendung, Mosaik, Kurzfilm, Interview od. andere), welches die Vielzahl der beteiligten Wissenschaften, medientheoretisch relevante Motive wie den Status der Überwachungsbilder sowie insgesamt die gesellschaftliche Aktualitat des Themas wiedergibt.
Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft sich über einschlägige Texte sachlich in das Thema Überwachung einzuarbeiten, ein eigenes Binnenthema auszuwählen und zu konzeptualisieren sowie im Rahmen des Seminars ein bewerbungsfähiges Exposé zu verfassen. Mit den im Seminar entstandenen Exposés sollen dann tatsächlich Mittel der Filmförderung eingeworben werden. Im Falle des Erfolgs würden die entwickelten Formate im Sommersemester 2010 zusammen mit der Crew von Studio-Bauhaus TV realisiert.
Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft sich über einschlägige Texte sachlich in das Thema Überwachung einzuarbeiten, ein eigenes Binnenthema auszuwählen und zu konzeptualisieren sowie im Rahmen des Seminars ein bewerbungsfähiges Exposé zu verfassen. Mit den im Seminar entstandenen Exposés sollen dann tatsächlich Mittel der Filmförderung eingeworben werden. Im Falle des Erfolgs würden die entwickelten Formate im Sommersemester 2010 zusammen mit der Crew von Studio-Bauhaus TV realisiert.
Dozenten
Wolfram Höhne, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Blockseminar am 8.,9.,29. u. 30. Jan. 2010
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2/6
Zielgruppe
EMW, KuWi (ab. 3. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Blockseminar wird zusammen mit Wolfram Höhne (leitender Projektkoordinator von Studio-Bauhaus TV und künstl. Mitarbeiter am Lehrstuhl Medien-Ereignisse der Bauhaus-Uni Weimar) durchgeführt.
Winter 2008/2009
Bildphilosophie nach Wittgenstein
Ludwig Wittgenstein (1889-1951) gilt gemeinhin als Sprachphilosoph und wurde von der Philosophiegeschichte des 20.Jh. als Initiator des linguistic turn entsprechend positioniert. Gleichwohl hat Wittgenstein in fast allen Texten seines philosophischen Schaffens grundsätzliche Reflexionen über Bilder angestellt, mit Bilder geradezu argumentiert und hierfür meist eigene Zeichnungen angefertigt und eingesetzt. Neben der medientheoretischen Abgrenzung des Bildes gegenüber Wahrnehmung und Sprache hat er dabei vor allem die epistemischen Qualitäten von Bildern, ihre logische Struktur und ihre Gebrauchsformen untersucht. Themen wie das Verstehen oder Nicht-Verstehen eines Bildes, seine Deutung und Übersetzbarkeit, seine Unvollständigkeit oder Allgemeinheit hat Wittgenstein zugleich mit einem sehr weiten Bildbegriff verbunden, der von Werkzeichnungen über Genrebilder bis zu Photographien und Diagrammen reicht. Das Seminar stellt das beeindruckende Repertoire dieser bildtheoretischen Reflexionen vor und prüft ihren Stellenwert auch an den gegenwärtigen Bildwissenschaften. Im Hintergrund steht zudem die Frage, ob und wie sich mit Bildern philosophieren lässt.
Literatur wird hauptsächlich aus der Suhrkamp-Werkausgabe bezogen, teilweise greift das Seminar auch auf die Ergebnisse eines aktuell am Institut für Künste und Medien durchgeführten Forschungsprojektes zu Wittgensteins Bilddenken zurück.
Literatur wird hauptsächlich aus der Suhrkamp-Werkausgabe bezogen, teilweise greift das Seminar auch auf die Ergebnisse eines aktuell am Institut für Künste und Medien durchgeführten Forschungsprojektes zu Wittgensteins Bilddenken zurück.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Di. 11.15-12.45
Ort
Uni, NP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2/6
Zielgruppe
EMW, Philosophie
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
gemeinsam mit dem Institut für Philosophie angeboten
Tagung: Biometrische Bilder
Der Studiengang EMW veranstaltet im März 2009 eine Tagung zu biometrischen Bildern (vornehmlich Systeme der Gesichtserkennung), wobei diese jeweils aus den unterschiedlichen Perspektiven von Mathematik und Geisteswissenschaften thematisiert werden sollen. Die Veranstaltung wird vom BMBF und dem Jahr der Mathematik über ein Preisgeld gefördert.
Das Projekt wendet sich an Studierende, die Lust hätten, der öffentlichen Thematisierung biometrischer Technologien ein eigenes Profil zu geben. Das Aufgabenspektrum reicht vom Entwurf einer Ausstellungsarchitektur, über die Auswahl von Installationen, die Planung der Veranstaltungsabläufe, die Moderation, bis zur Pressearbeit und publizistischen Aufarbeitung etc.
Das Projekt wendet sich an Studierende, die Lust hätten, der öffentlichen Thematisierung biometrischer Technologien ein eigenes Profil zu geben. Das Aufgabenspektrum reicht vom Entwurf einer Ausstellungsarchitektur, über die Auswahl von Installationen, die Planung der Veranstaltungsabläufe, die Moderation, bis zur Pressearbeit und publizistischen Aufarbeitung etc.
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
Di. 12.15-12.45
Ort
Uni, NP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
8
Zusätzliche Informationen
Ein erstes Treffen findet am 21.10. an der Uni/NP 1.1.107 um ca. 12.15 statt.
Blockseminar: Biometrische Bilder – Geschichte und Theorie erkennungsdienstlicher Porträts
Seit dem 11.9.2001 haben biometrische Technologien weltweit Hochkonjunktur. Obwohl an Grenzen, auf Flughäfen, in Bahnhöfen sowie Reisepässen längst selbstverständlich sind die genuinen Qualitäten biometrischer Bilder der Öffentlichkeit weitgehend verborgen geblieben. Falls Debatten zum Thema überhaupt stattfinden, haben sie sich zwischen Befürwortung und Ablehnung der entsprechenden Überwachungstechnologien radikalisiert, wodurch eine kritische Analyse der biometrischen Bilder, ihrer Pragmatik, Logik, Geschichte und Technizität erschwert wurde. Das ist bedauerlich, denn diese Technologien haben nicht nur eine bemerkenswerte Vorgeschichte, sie stellen ebenfalls ein bildtheoretisch komplexes Problemfeld dar, dem nur ein interdisziplinärer Dialog gerecht werden kann.
Der Studiengang EMW veranstaltet deshalb am 12. und 13. März eine öffentliche Tagung auf der Vertreter aus Informatik, Mathematik, Ethnologie, Soziologie, Kulturwissenschaft, Technikgeschichte, Fotografie, Kunst, Philosophie, Psychologie, Bildlogik, Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und den neu gegründeten Surveillance Studies einschlägige Studien zum Thema: Biometrischer Bilder vorstellen und diskutieren werden.
Die Tagung kann von Studierenden der EMW und der KuWi als Teil eines Blockseminars besucht werden, dessen erster Teil am 14. Februar stattfindet und sich der vorbereitenden Lektüre einschlägiger Texte widmet. Die Einschreibung ist ab sofort und bis zum 18. 12. per email möglich (Name und Matr.Nr. an: uli.richtmeyer@uni-potsdam.de).
Der Studiengang EMW veranstaltet deshalb am 12. und 13. März eine öffentliche Tagung auf der Vertreter aus Informatik, Mathematik, Ethnologie, Soziologie, Kulturwissenschaft, Technikgeschichte, Fotografie, Kunst, Philosophie, Psychologie, Bildlogik, Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und den neu gegründeten Surveillance Studies einschlägige Studien zum Thema: Biometrischer Bilder vorstellen und diskutieren werden.
Die Tagung kann von Studierenden der EMW und der KuWi als Teil eines Blockseminars besucht werden, dessen erster Teil am 14. Februar stattfindet und sich der vorbereitenden Lektüre einschlägiger Texte widmet. Die Einschreibung ist ab sofort und bis zum 18. 12. per email möglich (Name und Matr.Nr. an: uli.richtmeyer@uni-potsdam.de).
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
siehe Text
Ort
Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 8, 064 und 059
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4, 6
Module (MA): 2, 3
Module (BA): 4, 6
Module (MA): 2, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar und Tagung
Leistungspunkte
2,6
Zielgruppe
EMW, KuWi
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zur Vorbereitung empfiehlt sich die Lektüre von Nils Zurawski (Hg.): Surveillance Studies (2007); Dietmar Kammerer: Bilder der Überwachung (Suhrkamp Oktober 2008); Eick/Sambale/Töpfer (Hg.): Kontrollierte Urbanität (Transcript 2007) sowie die Faltblätter auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi.bund.de).
Sommer 2008
Mit Spielbegriffen Spiele spielen
Das Seminar erarbeitet Theorien, Klassifikationen und Begriffe des Spiels und überprüft sie an der Praxis des Spielens.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diversen Spieltypen sollen zur Schärfung des begrifflichen Instrumentariums beitragen, um sich den zentralen Fragestellungen um Spiele zu nähern: Wo verläuft die Grenze zwischen Spiel und Nicht-Spiel? Wie grenzt sich das Spiel von der spielerischen Handlung, dem Ritual, dem Sport, der Kreativität und dem Rausch ab? Wie weit ist das Spannungsfeld von Regelhaftigkeit und irregulären Momenten auszudehnen – gibt es den regulären Regelverstoß? Was trägt die Materialität der Spielmittel zum Spiel bei? Kann es „neue“ Spiele geben oder greifen Spiele immer auf dieselben Grundmuster zurück?
Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diversen Spieltypen sollen zur Schärfung des begrifflichen Instrumentariums beitragen, um sich den zentralen Fragestellungen um Spiele zu nähern: Wo verläuft die Grenze zwischen Spiel und Nicht-Spiel? Wie grenzt sich das Spiel von der spielerischen Handlung, dem Ritual, dem Sport, der Kreativität und dem Rausch ab? Wie weit ist das Spannungsfeld von Regelhaftigkeit und irregulären Momenten auszudehnen – gibt es den regulären Regelverstoß? Was trägt die Materialität der Spielmittel zum Spiel bei? Kann es „neue“ Spiele geben oder greifen Spiele immer auf dieselben Grundmuster zurück?
Dozenten
Termin
Projektwoche 25.5.-1.6.08
Ort
Projektwoche Ihlow
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6, 7, 10
Module (MA): 1, 3, 9
Module (BA): 6, 7, 10
Module (MA): 1, 3, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 LP
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Es wird einen Reader und eine repräsentative Auswahl an Spielen geben. Zur organisatorischen Planung findet eine Vorbesprechung statt – Termin wird noch bekannt gegeben.
Sommer 2007
Kultur zwischen System und Fragment
Kultur zwischen System und Fragment
Das 20. Jahrhundert hat eine Reihe sehr unterschiedlicher, teilweise stark experimenteller Essay-Bücher hervorgebracht, in denen eine hoch fragmentarisierte Darstellung kultureller Gegenwart mit durchaus systematischem Anspruch betrieben wurde. Das Seminar ermittelt die theoretischen Qualitäten einer solchen Epistemologie der Kultur und zeigt im Vergleich von sieben besonders erfolgreichen Büchern die Widersprüche, Chancen und Abhängigkeiten des Formates auf. Trotz deutlicher Unterschiede lassen sich zwischen diesen Büchern auch strukturelle Konvergenzen erkennen, die letztlich in die Frage nach einer möglichen Aktualität essayistischer Kulturgeschichtsschreibung und -diagnostik münden.
Literatur: Walter Benjamin: Einbahnstraße (1928); Siegfried Kracauer: Das Ornament der Masse (1963); Dolf Sternberger: Panorama oder Ansichten vom 19. Jahrhundert (1938); Victor Klemperer: LTI, Notizbuch eines Philologen (1947); Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben (1951); Marshall McLuhan: Die mechanische Braut. Volkskultur des industriellen Menschen (1951); Roland Barthes: Mythen des Alltags (1957).
Das 20. Jahrhundert hat eine Reihe sehr unterschiedlicher, teilweise stark experimenteller Essay-Bücher hervorgebracht, in denen eine hoch fragmentarisierte Darstellung kultureller Gegenwart mit durchaus systematischem Anspruch betrieben wurde. Das Seminar ermittelt die theoretischen Qualitäten einer solchen Epistemologie der Kultur und zeigt im Vergleich von sieben besonders erfolgreichen Büchern die Widersprüche, Chancen und Abhängigkeiten des Formates auf. Trotz deutlicher Unterschiede lassen sich zwischen diesen Büchern auch strukturelle Konvergenzen erkennen, die letztlich in die Frage nach einer möglichen Aktualität essayistischer Kulturgeschichtsschreibung und -diagnostik münden.
Literatur: Walter Benjamin: Einbahnstraße (1928); Siegfried Kracauer: Das Ornament der Masse (1963); Dolf Sternberger: Panorama oder Ansichten vom 19. Jahrhundert (1938); Victor Klemperer: LTI, Notizbuch eines Philologen (1947); Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben (1951); Marshall McLuhan: Die mechanische Braut. Volkskultur des industriellen Menschen (1951); Roland Barthes: Mythen des Alltags (1957).
Dozent
Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin
erstes Treffen Freitag 20.04., um 11.15, dann 14 tägig zu je 4 SWS
Ort
1.12.111
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7, 10
Module (MA): 3
Module (BA): 7, 10
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 bzw. 6
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Ausgewählte Passagen und Kapitel der gennnten Bücher werden in einem Reader an der Universitätsbibliothek am Neuen Palais hinterlegt. Die Arbeiten selbst finden sich nebst weiterführender Literatur im Semesterapparat.