
Fritz Schlüter
Wissenschaftlicher Referent
ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Str. 18
14467 Potsdam
Tel. 0331 81328168
f.schlueter@zem-brandenburg.de
https://www.zem-brandenburg.de/
Sprechstunde
Dienstag, nach Vereinbarung
Veranstaltungen
Sommer 2018
"FümmsböwötääzääUu pöggiff." Lautgedichte und Tonmontagen im Stile der Avantgarde
Das Projekt bietet einen kompakten Einstieg in Tonaufnahme und Tonschnitt. Den thematischen Ausgangspunkt für die Umsetzung eigener Audio-Projekte bilden futuristische und dadaistische Lautgedichte und avantgardistische Klangcollagen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Anhand von zeitgenössischen Partituren und Hörbeispielen werden zentrale Gestaltungsprinzipien identifiziert und im Laufe des Projekts experimentell erprobt. Ziel ist die eigenständige Durchführung von Tonaufnahmen (Sprache und Geräusche) sowie Komposition und Schnitt einer kurzen Klangcollage.
Neben dem Einführungstermin am Mi., 11.04. und der Abschlusspräsentation am Fr., 13.07. (jeweils 2h) findet das Projekt an folgenden drei Blockterminen statt (jeweils freitags von 10-17 Uhr): 27.04., 25.05., 15.06.
Neben dem Einführungstermin am Mi., 11.04. und der Abschlusspräsentation am Fr., 13.07. (jeweils 2h) findet das Projekt an folgenden drei Blockterminen statt (jeweils freitags von 10-17 Uhr): 27.04., 25.05., 15.06.
Dozent
Fritz Schlüter
Termin
Blocktermine (bitte genaue Termine beachten)
Ort
Audiolabor, FHP LW119
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15
Mensch-Maschine-Daten. Ökonomien der Selbstvermessung
Die Verdatung des menschlichen Körpers nimmt gegenwärtig exponentiell zu. Die neoliberale Anrufung zur permanenten Arbeit an sich selbst wird begleitet von immens wachsenden Märkten und Ökonomien. Unzählige Geräte, Technologien und Maschinen stehen für die digitale Protokollierung und Quantifizierung des Menschen zur Verfügung: vom Blutdruckmesser, intelligenten Wagen und Körperscanner über Health-Apps, Fitness- und Diät-Tracker bis hin zu Wearables, in Kleidung oder Haut implantierte Mikrochips sowie Datenpillen, die mit Sensoren ausgestattet sind und deren Einnahme vermelden. Die digitalen Technologien dringen zunehmend in den Körper selbst ein und verändern die Grenzziehungen zwischen dem Technischen und dem Organischen. Im Seminar diskutieren wir die Ambivalenzen der Quantifizierung und untersuchen gegenwärtige Konzepte des posthumanen Verhältnisses von Mensch und Maschine.
Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt.
Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt.
Dozenten
Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Fritz Schlüter
Termin
Projektwoche
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Operative Bilder & Bilder der Operationen
Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt. Es widmet sich der Gegenwart von Computertechnologie in ihren mannigfaltigen Formen. Einerseits allgegenwärtig präsent und in Gestalt von z.B. Smartphones und Tablets in einer bestimmten Weise zuhanden, entziehen sich vernetzte Computer andererseits als zentrale Elemente einer sogenannten "Calm Technology" immer stärker etablierten Formen von Zugriff. Stattdessen greifen sie programmatisch "selbst" auf die Welt zu, indem sie dank Sensoren und Einbettung in z.B. Smartphones, Autos, Kleidung oder Haustechnik die Welt erfassen und vermessen.
Die Frage, wie diese Prozesse der Gegenwart des Computers (in seinen diversen Formen) sicht- und verhandelbar gemacht werden können, steht darum im Zentrum des Seminars. Es fragt sowohl nach den operativen Bildern, mit denen wir Computer bedienen und die unser Verhältnis zu ihnen anleiten, als auch nach Bildern der Operationen – nach den Bildern und Vorstellungen, die uns vermitteln (könnten), was an unbeobachtetem aber dennoch wirkmächtigen Computerprozessen läuft. Dazu gehört auch die Frage nach audiovisuellen Inszenierungen zur Gegenwart von Computertechnologie, die z.B. im populären Kino dazu angeboten wird.
Das Ziel des Seminars ist es, dazu eigene Positionen (theoretische oder/und praktische) zu erarbeiten.
Die Frage, wie diese Prozesse der Gegenwart des Computers (in seinen diversen Formen) sicht- und verhandelbar gemacht werden können, steht darum im Zentrum des Seminars. Es fragt sowohl nach den operativen Bildern, mit denen wir Computer bedienen und die unser Verhältnis zu ihnen anleiten, als auch nach Bildern der Operationen – nach den Bildern und Vorstellungen, die uns vermitteln (könnten), was an unbeobachtetem aber dennoch wirkmächtigen Computerprozessen läuft. Dazu gehört auch die Frage nach audiovisuellen Inszenierungen zur Gegenwart von Computertechnologie, die z.B. im populären Kino dazu angeboten wird.
Das Ziel des Seminars ist es, dazu eigene Positionen (theoretische oder/und praktische) zu erarbeiten.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Fritz Schlüter
Termin
03.-08.06.2018
Ort
Projektwoche Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Vorbereitend zum Seminar ist neben der Leküre von Texten auch die Sichtung einer Reihe von Dokumentationen und Spielfilmen obligatorisch. Der gesamte Materialkorpus bildet die wesentliche Voraussetzung für die Arbeit in der Projektwoche. Der damit verbundene zusätzliche Aufwand wird durch die Anrechnung von 4 ECTS abgegolten.
Testat: Präsentation eines Kleinprojekts (Gruppenarbeit möglich) zur Gegenwart des Computers.
Testat: Präsentation eines Kleinprojekts (Gruppenarbeit möglich) zur Gegenwart des Computers.
Projektwoche Bröllin: Maschinenlyrik
Täglich nutzen wir zum Schreiben technische Eingabegeräten wie Computer, Tablets oder Handys. Doch nicht nur mit diesen Maschinen werden Texte generiert, sondern auch von ihnen selbst, seien es automatisierte Nachrichten (Spam-Lyrik), Texte aus einer Übersetzungssoftware oder Lyrik von Dichtungsmaschinen. Im Seminar werden aber nicht nur die verschiedenen Arten der Maschinenlyrik untersucht, sondern die maschinell generierten Texte sollen kreativ in ein eigenes Schreibprojekt überführt werden, in dem mit diesen Textsorten experimentiert wird.
Gleichzeitig soll gezeigt werden, ab wann und wie über Maschinen 'gedichtet' worden ist. Wann wurde die Maschine legitimer Gegenstand lyrischer Stimmungen? Textbeispiele werden besprochen.
Gleichzeitig soll gezeigt werden, ab wann und wie über Maschinen 'gedichtet' worden ist. Wann wurde die Maschine legitimer Gegenstand lyrischer Stimmungen? Textbeispiele werden besprochen.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Fritz Schlüter, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Projektwoche Bröllin 3.-8.6.2018
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt.
Sommer 2017
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Termine noch nicht bekannt
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Termin nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Reif für die Insel: Orte der Sehnsucht, der Zuflucht, des Rückzugs, der Eroberung ...
Das (vornehmlich theoretisch angelegte) Seminar widmet sich dem Topos Insel in der Kultur- und Mediengeschichte. Im Vordergrund steht die Insel als Reiseziel. Es geht aber um weit mehr als paradiesische Strände und touristische Reisen. Vielmehr wird die Insel als Sehnsuchtsort im weitesten Sinne betrachtet und es geht um die Insularität von Orten, die keineswegs immer von Wasser umgeben sein müssen.
Dozenten
Dr. Susanne Müller, Fritz Schlüter
Termin
11. bis 16.6.17 (Blockseminar Bröllin)
Ort
Projektwoche in Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 8
Module (BA): 4
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Guerilla Guides. Alternative Wegbegleiter durchs Museum (Sound)
Audioguides sind ein verbreiteter Service in Museen und Ausstellungen, oft in Form eines kleinen, tragbaren Geräts oder in Form einer App auf dem eigenen Smartphone. Via Kopfhörer liefern sie auf Wunsch Hintergrundinformationen und Kommentare zu Exponaten oder Architektur, meist vorgetragen von einer einzelnen Sprecherin oder einem Sprecher, seltener angereichert durch musikalische Elemente oder kleine, hörspielartige Szenen. Audioguides sind heute so allgegenwärtig, dass zum Teil schon wieder eine Abkehr von der „Beschallung der Besucher direkt am Werk“ gefordert wird (C. Eschenfelder, Städel Museum). Der Trend geht vielleicht auch deshalb verstärkt zu visuellen Anwendungen, die per Bildschirm Textinformationen und Videos zu den Exponaten zur Verfügung stellen.
Aber ist das Format des Audioguides denn wirklich schon ausgereizt? Was wäre jenseits des klassischen „Erklärspaziergangs“, jenseits des üblichen Infotainments denkbar? Inspiriert von kritischen Audioguides (Initiative „Kolonialismus im Kasten“), Dérives (Guy Debord), Radioballett Performances (LIGNA), Audio Walks (Janet Cardiff) und Counter Tourist Tactics (Phil Smith) experimentiert das Projekt Guerilla Guides mit dem Format Audioguide abseits ausgetretener Pfade. Ziel ist die Erarbeitung einer Reihe kurzer, experimenteller Audioguides für das Jüdische Museum Berlin.
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin.
Aber ist das Format des Audioguides denn wirklich schon ausgereizt? Was wäre jenseits des klassischen „Erklärspaziergangs“, jenseits des üblichen Infotainments denkbar? Inspiriert von kritischen Audioguides (Initiative „Kolonialismus im Kasten“), Dérives (Guy Debord), Radioballett Performances (LIGNA), Audio Walks (Janet Cardiff) und Counter Tourist Tactics (Phil Smith) experimentiert das Projekt Guerilla Guides mit dem Format Audioguide abseits ausgetretener Pfade. Ziel ist die Erarbeitung einer Reihe kurzer, experimenteller Audioguides für das Jüdische Museum Berlin.
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin.
Dozenten
Lisa Albrecht, Fritz Schlüter
Termin
freitags, 10-17 Uhr
Ort
Audiolabor
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8 (nach alter Studienordnung: 12)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Erfahrungen mit Aufnahme oder Schnitt von Bild oder Ton sind Teilnahmevoraussetzung. Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 9: Mediale Projekte zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
Inseln: Simulationen paradoxer Räume
Inseln stellen den Archetyp eines begrenzten Raumes dar. Sie lassen sich als mehr oder weniger geschlossenes System betrachten, weshalb sie immer wieder zu Kulissen für Inselexperimente wurden – sozialer, kultureller, spielerischer und biologischer Art. Im Seminar werden wir uns Inseln auf mehreren Ebenen annähern: kartografisch, wobei wir Inseln als besondere Gebilde im Rahmen von Seefahrt und ihrer Entdecktung betrachten (Sandy Island); als utopische Orte der Sehnsucht, indem wir die westlichen Vorstellungen von Inseln als Paradies und Zufluchtsort thematisieren (Tahiti, Pitcairn); als dystopische Orte, bei denen die von Wasser umgebenen Inseln zum Gefängnis werden (Alcatraz, Teufelsinsel); aber auch als ökologische Sonderräume, die abgeschieden von anderen Biosystemen besondere evolutionäre Bedingungen erzeugen (Galapagosinseln, Santa Cruz) sowie schließlich auf der Ebene von Inselkulturen (Marshall Islands, Kiribati). Dabei werden wir immer im Wechsel lesen und diskutieren, Filmbeispiele und Inselspiele betrachten, sowie Modelle der thematisierten Inseltypen herstellen - und dies im engen Austausch mit den anderen Seminaren in Bröllin.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Bröllin - 12.-16.6.17
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6, 9
Module (MA): 7
Module (BA): 6, 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2/4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet auf der Projektwoche in Bröllin statt.
Literatur:
Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln (2009)
Literatur:
Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln (2009)
Inseln im (Computer)Spiel und anderen Medien
Inseln im Computerspiel, Computerspiele als Inseln – Projektwoche Bröllin
Civilization V (Firaxis Games 2010), Dear Esther (The Chinese Room 2012), Sim City (Maxis Software 2013), Minecraft (Mojang 2011), Just Cause 3 (Avalanche Studios 2015), The Witness (Blow 2016), Far Cry 3 (Ubisoft Montreal 2012), Proteus (Key and Kanaga 2013), No Man’s Sky (Hello Games 2016) und The Secret of Monkey Island (Gilbert 1990) teilen auf den ersten Blick wenig mehr Gemeinsamkeiten, als dass es sich in allen Fällen um Computerspiele handelt. Ansonsten scheint diese Ansammlung an Spielen eher disparat und willkürlich. Auf den zweiten Blick fällt aber eine weitere Gemeinsamkeit auf: alle genannten Spiele repräsentieren Inseln, enthalten inselhafte Raumstrukturen, spielen auf Inseln oder erzählen von Inseln. In diesem Sinne beschäftigt sich das Seminar mit der Untersuchung des Phänomens der Insel im Computerspiel. Wir werden uns sowohl theoretisch mit verschiedenen Inselkonzepten beschäftigen als auch empirische Untersuchungen am Objekt (sprich: am Spiel) durchführen.
Mögliche Analysen sind 1) Fallstudien zur Repräsentation von Inseln in einem bestimmten Spiel, 2) vergleichende Untersuchungen zur Repräsentation von Inseln zwischen zwei Spielen, 3) vergleichende Untersuchungen zu Inseln in Computerspielen versus anderen Medien, 4) ontologische Untersuchungen zur Frage "Sind Computerspiele immer schon Inseln"?, 5) allgemeinere Untersuchungen zu Raumstrukturen im Computerspiel.
Der vorherige Besuch des Seminars "Grundlagen der internationalen Game Studies" ist von Vorteil.
Es wird ein Vorbereitungstreffen geben.
Weitere Informationen folgen.
Civilization V (Firaxis Games 2010), Dear Esther (The Chinese Room 2012), Sim City (Maxis Software 2013), Minecraft (Mojang 2011), Just Cause 3 (Avalanche Studios 2015), The Witness (Blow 2016), Far Cry 3 (Ubisoft Montreal 2012), Proteus (Key and Kanaga 2013), No Man’s Sky (Hello Games 2016) und The Secret of Monkey Island (Gilbert 1990) teilen auf den ersten Blick wenig mehr Gemeinsamkeiten, als dass es sich in allen Fällen um Computerspiele handelt. Ansonsten scheint diese Ansammlung an Spielen eher disparat und willkürlich. Auf den zweiten Blick fällt aber eine weitere Gemeinsamkeit auf: alle genannten Spiele repräsentieren Inseln, enthalten inselhafte Raumstrukturen, spielen auf Inseln oder erzählen von Inseln. In diesem Sinne beschäftigt sich das Seminar mit der Untersuchung des Phänomens der Insel im Computerspiel. Wir werden uns sowohl theoretisch mit verschiedenen Inselkonzepten beschäftigen als auch empirische Untersuchungen am Objekt (sprich: am Spiel) durchführen.
Mögliche Analysen sind 1) Fallstudien zur Repräsentation von Inseln in einem bestimmten Spiel, 2) vergleichende Untersuchungen zur Repräsentation von Inseln zwischen zwei Spielen, 3) vergleichende Untersuchungen zu Inseln in Computerspielen versus anderen Medien, 4) ontologische Untersuchungen zur Frage "Sind Computerspiele immer schon Inseln"?, 5) allgemeinere Untersuchungen zu Raumstrukturen im Computerspiel.
Der vorherige Besuch des Seminars "Grundlagen der internationalen Game Studies" ist von Vorteil.
Es wird ein Vorbereitungstreffen geben.
Weitere Informationen folgen.
Dozenten
Dr. Sebastian Möring, Fritz Schlüter
Termin
11.06.2017-16.06.2017 Bröllin
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 8
Module (BA): 7
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA 3. Semester und höher
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2016/2017
Media Walks. Video Walk/ Audio Walk
»Contact to the outside world is reduced, but not completely lost... Consequently, you are inhabiting at least two ... spaces at the same time... You become more aware of the point of friction between you and the world... Reality becomes infiltrated by virtuality.« (Mirjam Schaub: Janet Cardiff. The Walk Book, 2005, S. 16)
Video Walks oder Audio Walks erweitern die Wahrnehmung der eigenen Umgebung, indem sie neue Zusammenhänge herstellen und Perspektiven eröffnen. Vergleichbar mit einem Audio Guide im Museum, über den die Ausstellungsbesucher_innen Informationen zu den Kunstwerken erhalten, an denen sie vorüber kommen, können Video oder Audio Walks eine genau auf einen Ort zugeschnittene Geschichte erzählen. Entlang einer vorgegebenen Route fügen sie der alltäglichen Wahrnehmung eine mediale „Schicht“ hinzu, die im besten Falle nicht einfach informiert bzw. führt, sondern Entdeckungen bietet, Abseitiges sichtbar macht, und andere Lesarten eröffnet (vgl. Janet Cardiff).
Die Studierenden produzieren eigenständig Video-, Geräusch- und Sprachaufnahmen und gestalten mit diesem Material Video und Audio Walks, die passgenau auf eine selbstgewählte Route zugeschnitten sind. Zentraler Bezugspunkt des Projekts wird der FH-Standort am Alten Markt sein - ein Gebäude, das im Hebst 2017 geschlossen und abgerissen wird. Dabei soll es nicht darum gehen, das Gebäude als verschwindendes historisches Monument mit Bild und Ton zu dokumentieren, sondern es zunächst als einen eigenständigen, materiellen Komplex zu begreifen, es visuell und auditiv zu untersuchen wie einen Körper (es etwa mit Kontaktmikrophonen abzuhorchen und abzuklopfen).
Video Walks oder Audio Walks erweitern die Wahrnehmung der eigenen Umgebung, indem sie neue Zusammenhänge herstellen und Perspektiven eröffnen. Vergleichbar mit einem Audio Guide im Museum, über den die Ausstellungsbesucher_innen Informationen zu den Kunstwerken erhalten, an denen sie vorüber kommen, können Video oder Audio Walks eine genau auf einen Ort zugeschnittene Geschichte erzählen. Entlang einer vorgegebenen Route fügen sie der alltäglichen Wahrnehmung eine mediale „Schicht“ hinzu, die im besten Falle nicht einfach informiert bzw. führt, sondern Entdeckungen bietet, Abseitiges sichtbar macht, und andere Lesarten eröffnet (vgl. Janet Cardiff).
Die Studierenden produzieren eigenständig Video-, Geräusch- und Sprachaufnahmen und gestalten mit diesem Material Video und Audio Walks, die passgenau auf eine selbstgewählte Route zugeschnitten sind. Zentraler Bezugspunkt des Projekts wird der FH-Standort am Alten Markt sein - ein Gebäude, das im Hebst 2017 geschlossen und abgerissen wird. Dabei soll es nicht darum gehen, das Gebäude als verschwindendes historisches Monument mit Bild und Ton zu dokumentieren, sondern es zunächst als einen eigenständigen, materiellen Komplex zu begreifen, es visuell und auditiv zu untersuchen wie einen Körper (es etwa mit Kontaktmikrophonen abzuhorchen und abzuklopfen).
Dozenten
Prof. Anne Quirynen, Fritz Schlüter
Termin
Di, 10-17 Uhr
Ort
FHP LW119 und alte FH Raum 4069
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Erfahrungen mit Aufnahme oder Schnitt von Bild oder Ton sind Teilnahmevoraussetzung!
Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 9: Mediale Projekte zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 9: Mediale Projekte zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
Sommer 2016
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr, Katja Zanger
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
DADA Sound
»Was ist DADA? Eine Kunst? Eine Philosophie? Eine Politik? Eine Feuerversicherung? Oder: Staatsreligion? Ist DADA wirkliche Energie? Oder ist es Garnichts, d.h. alles?« (Raoul Hausmann)
Vor 100 Jahren wird DADA ausgerufen, eine radikale Absage an die Kunst im konventionellen Sinne und zugleich ein Experiment mit neuen, »anti-künstlerischen« Gestaltungsformen: Lautgedichte, Nonsens, Bilder und Skulpturen aus Schrott und Schnipseln, Zufallsmechanismen, Rausch. Damit karikieren und attackieren Dadaist_innen nicht nur die Kunst und den Kunstbegriff ihrer Zeit, sie bedienen sich auch zeitgenössischer Medien in einer bis dahin nicht dagewesenen Weise. Indem sie etwa Zeitungen, Druckgrafiken, Tonbänder und Fotopapier zweckentfremden, spielerisch manipulieren oder zerstören, machen sie Medien und Medialität auf neue Weise erfahrbar; sie imitieren, verfremden und dekonstruieren damit nicht zuletzt mediale Konventionen ihrer Zeit. Es lohnt sich daher, heute wieder an die Gestaltungsprinzipien von DADA anzuknüpfen.
Zu den bekanntesten dadaistischen Gattungen gehört zweifellos das Lautgedicht (z.B. Kurt Schwitters' »Sonate in Urlauten«: »Fümms bö wö tää zää Uu, pögiff, kwii Ee. Oooooooooooooooooooooooo, dll rrrrr beeeee bö, dll rrrrr beeeee bö fümms bö ...«). Silben und Wortfragmente werden hier nicht sinntragend verwendet, sie sind konkretes Klangmaterial. Aber auch andere DADA-Prinzipien lassen sich unter Umständen auf akustische Medien übertragen: z.B. Abstraktion, Assemblage, Collage, Fotogramm, Objet trouvé bzw. Ready-made, Performance, Typographie und Übermalung.
Das Projekt lädt zu einer eigenen, praktischen und experimentellen Auseinandersetzung mit DADA und akustischen Medien ein. Zum Programm gehören neben kurzen theoretischen Einführungen (mit Ton- und Filmbeispielen zu DADA-Arbeiten und -Protagonist_innen, Sound Art und Sound Studies) vor allem praktische Übungen in den Bereichen Studio-Aufnahme, Field Recording, Tonschnitt und Postproduktion. Ziel ist die Erarbeitung einer Klangcollage, die von dadaistischen Gestaltungstechniken und Verfahrensweisen inspiriert ist.
Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 9: Mediale Projekte zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
Vor 100 Jahren wird DADA ausgerufen, eine radikale Absage an die Kunst im konventionellen Sinne und zugleich ein Experiment mit neuen, »anti-künstlerischen« Gestaltungsformen: Lautgedichte, Nonsens, Bilder und Skulpturen aus Schrott und Schnipseln, Zufallsmechanismen, Rausch. Damit karikieren und attackieren Dadaist_innen nicht nur die Kunst und den Kunstbegriff ihrer Zeit, sie bedienen sich auch zeitgenössischer Medien in einer bis dahin nicht dagewesenen Weise. Indem sie etwa Zeitungen, Druckgrafiken, Tonbänder und Fotopapier zweckentfremden, spielerisch manipulieren oder zerstören, machen sie Medien und Medialität auf neue Weise erfahrbar; sie imitieren, verfremden und dekonstruieren damit nicht zuletzt mediale Konventionen ihrer Zeit. Es lohnt sich daher, heute wieder an die Gestaltungsprinzipien von DADA anzuknüpfen.
Zu den bekanntesten dadaistischen Gattungen gehört zweifellos das Lautgedicht (z.B. Kurt Schwitters' »Sonate in Urlauten«: »Fümms bö wö tää zää Uu, pögiff, kwii Ee. Oooooooooooooooooooooooo, dll rrrrr beeeee bö, dll rrrrr beeeee bö fümms bö ...«). Silben und Wortfragmente werden hier nicht sinntragend verwendet, sie sind konkretes Klangmaterial. Aber auch andere DADA-Prinzipien lassen sich unter Umständen auf akustische Medien übertragen: z.B. Abstraktion, Assemblage, Collage, Fotogramm, Objet trouvé bzw. Ready-made, Performance, Typographie und Übermalung.
Das Projekt lädt zu einer eigenen, praktischen und experimentellen Auseinandersetzung mit DADA und akustischen Medien ein. Zum Programm gehören neben kurzen theoretischen Einführungen (mit Ton- und Filmbeispielen zu DADA-Arbeiten und -Protagonist_innen, Sound Art und Sound Studies) vor allem praktische Übungen in den Bereichen Studio-Aufnahme, Field Recording, Tonschnitt und Postproduktion. Ziel ist die Erarbeitung einer Klangcollage, die von dadaistischen Gestaltungstechniken und Verfahrensweisen inspiriert ist.
Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 9: Mediale Projekte zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
Dozent
Fritz Schlüter
Termin
Freitag, 10:00-17:00 Uhr
Ort
Audiolabor, FHP LW119
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8 (nach alter Studienordnung: 12)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Landschaftsbilder oder wann ist Landschaft schön? | Projektwoche Bröllin "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften"
Das Seminar ist Teil der Projektwoche in Bröllin mit dem Titel "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften".
Ausgangsfrage des Seminars ist, wie sich ein Ort bzw. ein Milieu medial vermitteln lässt, wie die/ einen Ton gebracht werden kann. Wie lässt sich eine Landschaft mit der Kamera (oder einem gemalten Bild) einfangen? Welche Konzepte und Theorien von Umwelt und Milieu helfen das Verhältnis von Menschen in ihrer Umwelt zu begreifen und inwiefern lässt sich dieses Verhältnis anhand von Bildern analysieren? Im Blockseminar in Bröllin werden wir einerseits Grundlagentexte zu Umwelt, Milieu und Landschaftsbildern lesen. Andererseits werden wir viel Zeit mit Beispielen aus Malerei, Fotografie und Film sowie Computerspielen verbringen, um die Theorien direkt auf die Beispiele zu beziehen und ein Verständnis medial vermittelter Landschaften zu gewinnen – und dies im Vergleich zur realen Umgebung und Landschaftswahrnehmung vor Ort in Bröllin.
Ausgangsfrage des Seminars ist, wie sich ein Ort bzw. ein Milieu medial vermitteln lässt, wie die/ einen Ton gebracht werden kann. Wie lässt sich eine Landschaft mit der Kamera (oder einem gemalten Bild) einfangen? Welche Konzepte und Theorien von Umwelt und Milieu helfen das Verhältnis von Menschen in ihrer Umwelt zu begreifen und inwiefern lässt sich dieses Verhältnis anhand von Bildern analysieren? Im Blockseminar in Bröllin werden wir einerseits Grundlagentexte zu Umwelt, Milieu und Landschaftsbildern lesen. Andererseits werden wir viel Zeit mit Beispielen aus Malerei, Fotografie und Film sowie Computerspielen verbringen, um die Theorien direkt auf die Beispiele zu beziehen und ein Verständnis medial vermittelter Landschaften zu gewinnen – und dies im Vergleich zur realen Umgebung und Landschaftswahrnehmung vor Ort in Bröllin.
Dozenten
Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
06.-10. Juni Projektwoche Bröllin
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
***********************************************************
Bitte folgende Texte als Lektüre vor Bröllin vorbereiten: (den Rest lesen wir vor Ort, Ausdrucke bringe ich mit)
********************
1.) Burckhard: Landschaft
2.) Sprenger: Milieu
3.) Böhme: Ökologische Ästhetik
********************
Bitte folgende Texte als Lektüre vor Bröllin vorbereiten: (den Rest lesen wir vor Ort, Ausdrucke bringe ich mit)
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1.) Burckhard: Landschaft
2.) Sprenger: Milieu
3.) Böhme: Ökologische Ästhetik
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In-Game Photography | Projektwoche Bröllin "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften"
Das Seminar ist Teil der Projektwoche in Bröllin mit dem Titel "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften".
Mittlerweile bieten viele Computerspiele wie etwa The Last of Us Remastered (2014) oder Euro Truck Simulator 2 (2012) einen integrierten Fotomodus an. Auf Knopfdruck wird das Spielgeschehen eingefroren und die Spieler können eine virtuelle Kamera frei positionieren und ein Foto ihrer Wahl von ihrem virtuellen Truck bei Sonnenuntergang oder etwa einem Zombienahkampf schießen. Dabei können sie Paramater wie Tiefenschärfe verändern und etwa einen beliebigen Filter über das Bild legen. Im Internet werden die Fotos dann häufig geteilt. Kürzlich hat das TIME Magazine einen Kriegsfotografen in das Spiel The Last of Us Remastered mit dem Auftrag eingeschleust, das Spielgeschehen fotografisch zu dokumentieren. Im Frühjahr 2015 hat das Fotomuseum Winterthur einen Wettbewerb für die besten Computerspielfotos ausgerufen. Computerspielfotografie ist ein junges und noch weitgehend unerforschtes Phänomen. In diesem Seminar nehmen wir die intermediale Konstellation von Computerspiel und Fotografie in den Blick. Die Absicht des Seminars ist es, sich dem Phänomen Computerspielfotografie sowohl theoretisch als auch praktisch anzunähern. Dazu machen wir uns sowohl mit Fototheorie, als auch mit relevanter Computerspieltheorie vertraut. Wir sehen uns Arbeiten von Computerspielfotografen an, untersuchen Fallbeispiele und analysieren Computerspiele, in denen das Fotografieren eine zentrale Rolle spielt. Bei Bedarf werden auch Beispiele der Realweltfotografie zum Vergleich herangezogen, wie zum Beispiel die Industriefotografie von Bernd und Hilla Becher oder Kriegsfotografien von Robert Capa. Ziel des Seminars ist es, dass die Seminarteilnehmer Texte und Positionen zum Thema Computerspielfotografie kennen und besondere Eigenschaften des Phänomens systematisch erforschen. Zum Abschluss des Seminars realisiert jede_r Teilnehmer_in ein eigenes computerspielfotografisches Projekt. Es ist denkbar, dass wir uns auf einige Fotogenres beschränken wie etwa Architekturfotografie, Landschaftsfotografie, Straßenfotografie, Naturfotografie, Kriegs- und Portraitfotografie.
Es wird eine Vorbereitungssitzung geben, in der wir vorzubereitende Aufgaben verteilen und klären, welche Technik wir benötigen und wie wir diese organisieren. Zudem wird es einen Reader mit vorzubereitenden Texten geben.
Mittlerweile bieten viele Computerspiele wie etwa The Last of Us Remastered (2014) oder Euro Truck Simulator 2 (2012) einen integrierten Fotomodus an. Auf Knopfdruck wird das Spielgeschehen eingefroren und die Spieler können eine virtuelle Kamera frei positionieren und ein Foto ihrer Wahl von ihrem virtuellen Truck bei Sonnenuntergang oder etwa einem Zombienahkampf schießen. Dabei können sie Paramater wie Tiefenschärfe verändern und etwa einen beliebigen Filter über das Bild legen. Im Internet werden die Fotos dann häufig geteilt. Kürzlich hat das TIME Magazine einen Kriegsfotografen in das Spiel The Last of Us Remastered mit dem Auftrag eingeschleust, das Spielgeschehen fotografisch zu dokumentieren. Im Frühjahr 2015 hat das Fotomuseum Winterthur einen Wettbewerb für die besten Computerspielfotos ausgerufen. Computerspielfotografie ist ein junges und noch weitgehend unerforschtes Phänomen. In diesem Seminar nehmen wir die intermediale Konstellation von Computerspiel und Fotografie in den Blick. Die Absicht des Seminars ist es, sich dem Phänomen Computerspielfotografie sowohl theoretisch als auch praktisch anzunähern. Dazu machen wir uns sowohl mit Fototheorie, als auch mit relevanter Computerspieltheorie vertraut. Wir sehen uns Arbeiten von Computerspielfotografen an, untersuchen Fallbeispiele und analysieren Computerspiele, in denen das Fotografieren eine zentrale Rolle spielt. Bei Bedarf werden auch Beispiele der Realweltfotografie zum Vergleich herangezogen, wie zum Beispiel die Industriefotografie von Bernd und Hilla Becher oder Kriegsfotografien von Robert Capa. Ziel des Seminars ist es, dass die Seminarteilnehmer Texte und Positionen zum Thema Computerspielfotografie kennen und besondere Eigenschaften des Phänomens systematisch erforschen. Zum Abschluss des Seminars realisiert jede_r Teilnehmer_in ein eigenes computerspielfotografisches Projekt. Es ist denkbar, dass wir uns auf einige Fotogenres beschränken wie etwa Architekturfotografie, Landschaftsfotografie, Straßenfotografie, Naturfotografie, Kriegs- und Portraitfotografie.
Es wird eine Vorbereitungssitzung geben, in der wir vorzubereitende Aufgaben verteilen und klären, welche Technik wir benötigen und wie wir diese organisieren. Zudem wird es einen Reader mit vorzubereitenden Texten geben.
Dozenten
Dr. Sebastian Möring, Fritz Schlüter
Termin
06.-10. Juni Projektwoche Bröllin
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Literatur bei Interesse:
+++Raab, Josh, and Ashley Gilbertson. 2015. “A War Photographer Embeds Himself Inside a Video Game.” Time. September 15. http://time.com/3393418/a-war-photographer-embeds-himself-inside-a-video-game/.
+++Talley, Trevor. 2015. “The Unwinnable War over Screenshots.” Kill Screen. January 22. https://killscreen.com/articles/unwinnable-war-over-screenshots/.
+++Tan, Zed. 2014. “What TIME Got Wrong about The Last of Us.” Killscreen, August 10. http://killscreendaily.com/articles/what-time-got-wrong-about-last-us/.
+++Kühl, Eike. 2016. In-Game-Fotografie: Hier spielen, dort knipsen. Die Zeit, 9. Mai, Abschn. Digital. http://www.zeit.de/digital/games/2016-05/nvidia-ansel-in-game-fotografie (zugegriffen: 13. Mai 2016).
+++Raab, Josh, and Ashley Gilbertson. 2015. “A War Photographer Embeds Himself Inside a Video Game.” Time. September 15. http://time.com/3393418/a-war-photographer-embeds-himself-inside-a-video-game/.
+++Talley, Trevor. 2015. “The Unwinnable War over Screenshots.” Kill Screen. January 22. https://killscreen.com/articles/unwinnable-war-over-screenshots/.
+++Tan, Zed. 2014. “What TIME Got Wrong about The Last of Us.” Killscreen, August 10. http://killscreendaily.com/articles/what-time-got-wrong-about-last-us/.
+++Kühl, Eike. 2016. In-Game-Fotografie: Hier spielen, dort knipsen. Die Zeit, 9. Mai, Abschn. Digital. http://www.zeit.de/digital/games/2016-05/nvidia-ansel-in-game-fotografie (zugegriffen: 13. Mai 2016).
Das Landschaftbild als Experiment | Projektwoche Bröllin "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften"
Das Projekt ist Teil der Projektwoche in Bröllin mit dem Titel "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften".
Auf der Suche nach Visualisierungen, die das räumliche Alltagsverständnis der Brölliner Landschaft wiedergeben können, wenden wir uns unterschiedlichen digitalen Aufnahmetechniken zu. In kleinen filmischen Experimenten untersuchen wir ästhetische Qualitäten (Farbe, Licht, Textur, Zeit…) und soziale Faktoren, die unsere Wahrnehmung der Brölliner Landschaft mitprägen.
Wir setzen uns auseinander mit statischen Aufnahmen und Bewegung der Kameras (beeinflusst durch den Körper und andere externe Faktoren).
FH Material: DSLR Kameras, Stative und Go Pro.
Bitte einen Laptop mit Schnittprogramm, Festplatte und wetterfeste Kleidung mitbringen!
Auf der Suche nach Visualisierungen, die das räumliche Alltagsverständnis der Brölliner Landschaft wiedergeben können, wenden wir uns unterschiedlichen digitalen Aufnahmetechniken zu. In kleinen filmischen Experimenten untersuchen wir ästhetische Qualitäten (Farbe, Licht, Textur, Zeit…) und soziale Faktoren, die unsere Wahrnehmung der Brölliner Landschaft mitprägen.
Wir setzen uns auseinander mit statischen Aufnahmen und Bewegung der Kameras (beeinflusst durch den Körper und andere externe Faktoren).
FH Material: DSLR Kameras, Stative und Go Pro.
Bitte einen Laptop mit Schnittprogramm, Festplatte und wetterfeste Kleidung mitbringen!
Dozenten
Prof. Anne Quirynen, Fritz Schlüter
Termin
06.-10. Juni Projektwoche Bröllin
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Literatur:
3 Texte aus: Moving landscapes. Landschaft und Film, Hg. Barbara Pichler und Andrea Pollach, Wien, 2006
- moving landscapes. einführende Anmerkungen zu Landschaft und Film, Barbara Pichler, Andrea Pollach S 15- 34
- Komplexe Landschaft. die Landschaft als Raum und Wahrnehmung, Kristina Trolle, Fred Truniger, S. 57 - 70
- Landschaft als Verhandlungswache. ein Kommentar zum Diskurs der Landschaft, Erik Meinharter, S. 71 - 79
1 Text aus: Landscape and film, ed. by Martin Lefebvre, Routledge, 2006
- from flatland to vernacular relativity: the genesis of early english screenscapes. p. 213 -244
3 Texte aus: Moving landscapes. Landschaft und Film, Hg. Barbara Pichler und Andrea Pollach, Wien, 2006
- moving landscapes. einführende Anmerkungen zu Landschaft und Film, Barbara Pichler, Andrea Pollach S 15- 34
- Komplexe Landschaft. die Landschaft als Raum und Wahrnehmung, Kristina Trolle, Fred Truniger, S. 57 - 70
- Landschaft als Verhandlungswache. ein Kommentar zum Diskurs der Landschaft, Erik Meinharter, S. 71 - 79
1 Text aus: Landscape and film, ed. by Martin Lefebvre, Routledge, 2006
- from flatland to vernacular relativity: the genesis of early english screenscapes. p. 213 -244
Speculative Resonances. On Listening as a Bodily Experience in Everyday Urbanscapes | Projektwoche Potsdam
'It might perhaps be simpler if we were to follow the tried and true methods of the psychologist, who describes what he observes, measures the levels, and classifies types - who sees imagination being born in children without ever really examining how it dies in ordinary men.' (Gaston Bachelard, Poetics of Reverie)
'Like crystal, like metal, and many other substances I am a sonorous being, but I hear my vibration from within, as Malraux said, I hear myself with my throat.' (Maurice Merleau-Ponty, The Visible and the Invisible)
The workshop focuses on our perception, processes of listening or hearing understood as a bodily experience and practiced within the urban environment. During the workshops we will be working on shifting our attention towards the sonic environment. We will be using an autoethnographical and phenomenological method interleaved - enclosed in four practices of listening, recording, writing and photographing. The workshop's aim is to unveil the poetic images and speculative resonances between our bodies and the sonic inside everyday life, and collect traces and glimpses of them using the four practices.
'Like crystal, like metal, and many other substances I am a sonorous being, but I hear my vibration from within, as Malraux said, I hear myself with my throat.' (Maurice Merleau-Ponty, The Visible and the Invisible)
The workshop focuses on our perception, processes of listening or hearing understood as a bodily experience and practiced within the urban environment. During the workshops we will be working on shifting our attention towards the sonic environment. We will be using an autoethnographical and phenomenological method interleaved - enclosed in four practices of listening, recording, writing and photographing. The workshop's aim is to unveil the poetic images and speculative resonances between our bodies and the sonic inside everyday life, and collect traces and glimpses of them using the four practices.
Dozenten
Martyna Poznanska, Fritz Schlüter
Termin
Projektwoche
Ort
Audiolabor (FHP LW119)
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Winter 2015/2016
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Akustische Feldforschung. Field Recordings II für Fortgeschrittene
Voraussetzung ist die Teilnahme an "Akustische Feldforschung. Field Recordings" im Sommersemester 2015.
Dozent
Fritz Schlüter
Termin
Blocktermine
Ort
FHP Audiolabor LW119
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach individueller Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Augmented Aurality. Begehbare Hörspiele im öffentlichen Raum
Augmented Reality bezeichnet die computerunterstützte Erweiterung der Wahrnehmung, etwa durch Einblendung ortsspezifischer Informationen auf einem Display. Im Projekt „Augmented Aurality“ werden dagegen standortgenau akustische Inhalte per Smartphone wiedergegeben. Die Studierenden produzieren selbst Ton- und Sprachaufnahmen und ordnen diese anschließend bestimmten Orten zu. So entstehen Hör-Spiele in einem weiten Sinne, die von Hörer_innen sukzessive erkundet werden können.
Seit der Vorstellung des Walkman im Jahr 1979 ist es möglich, aufgezeichnete Klänge an fast jedem Ort auf Abruf zu hören. Neben Musik gehören auch Hörspiele zu den Inhalten, die seitdem unterwegs konsumiert werden. Die Verbreitung des iPod und anderer MP3-Player hat diese Möglichkeiten durch wachsende Speicherkapazitäten auf eine neue Ebene gehoben. Seither werden auch Podcasts und Audioguides unterwegs gehört. Mit dem Smartphone und seiner umfassenden Sensorik, insbesondere der GPS-Ortung, ergeben sich wiederum neue Möglichkeiten für die Wiedergabe von Audio: von ortsunabhängigem Musikgenuss zu ortsspezifischer Augmented Aurality?
Das Projekt greift die aktuellen technischen Möglichkeiten auf und lädt zu einer eigenen, praktischen und experimentellen Auseinandersetzung mit Klang und Ort ein. Zum Programm gehören neben kurzen theoretischen Einführungen in Augmented Reality, Sound Studies, Narrativität im Hörspiel und Ludification vor allem praktische Übungen in den Bereichen Studio-Aufnahme, Field Recording, Tonschnitt und Postproduktion. Ziel ist die eigenständige Entwicklung eines begehbaren Hör-Spiels im öffentlichen Raum. Technische Grundlage ist eine bestehende und einfach zu bedienende App, die es ermöglicht, realen Orten per GPS-Koordinaten Audiofiles zuzuweisen.
Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
Seit der Vorstellung des Walkman im Jahr 1979 ist es möglich, aufgezeichnete Klänge an fast jedem Ort auf Abruf zu hören. Neben Musik gehören auch Hörspiele zu den Inhalten, die seitdem unterwegs konsumiert werden. Die Verbreitung des iPod und anderer MP3-Player hat diese Möglichkeiten durch wachsende Speicherkapazitäten auf eine neue Ebene gehoben. Seither werden auch Podcasts und Audioguides unterwegs gehört. Mit dem Smartphone und seiner umfassenden Sensorik, insbesondere der GPS-Ortung, ergeben sich wiederum neue Möglichkeiten für die Wiedergabe von Audio: von ortsunabhängigem Musikgenuss zu ortsspezifischer Augmented Aurality?
Das Projekt greift die aktuellen technischen Möglichkeiten auf und lädt zu einer eigenen, praktischen und experimentellen Auseinandersetzung mit Klang und Ort ein. Zum Programm gehören neben kurzen theoretischen Einführungen in Augmented Reality, Sound Studies, Narrativität im Hörspiel und Ludification vor allem praktische Übungen in den Bereichen Studio-Aufnahme, Field Recording, Tonschnitt und Postproduktion. Ziel ist die eigenständige Entwicklung eines begehbaren Hör-Spiels im öffentlichen Raum. Technische Grundlage ist eine bestehende und einfach zu bedienende App, die es ermöglicht, realen Orten per GPS-Koordinaten Audiofiles zuzuweisen.
Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
Dozenten
Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt
Termin
Freitag, 10:00-17:00 Uhr
Ort
Audiolabor, FHP LW119
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
12
Mediale Gestaltung
Obligatorisches Seminar für das 1. Semester MA. Das Modul Mediale Gestaltung ist Grundlagenmodul und beinhaltet die Analyse und Konzeption Projekte in vornehmlich digitalen Medien. Es werden sowohl Kenntnisse in medienübergreifenden Gestaltungszusammenhängen erschlossen als auch aktuelle Medientechnologien analysiert und genutzt.
Das Seminar setzt sich in verschiedenen medialen Anordnungen kritisch mit Europa auseinander. Der Fokus liegt hierbei auf alternativen und “subkulturellen” Projekten, sowie künstlerischen Praktiken, die Themen wie Migration, Wirtschaft, Wohlstand und Genderthematiken aufgreifen und transdisziplinäre und transkulturelle Perspektiven mit einbeziehen.
During the seminar students creatively investigate Europe's meaning of the everyday realities of urban life, where heterogeneity and hybridity are the living norms. We will watch works of Coco Fusco, Farida Heuck, Lilibeth Cuenca Rasmussen and many others. We will discuss projects such as Migmag and publications such as Migropolis.
Das Seminar setzt sich in verschiedenen medialen Anordnungen kritisch mit Europa auseinander. Der Fokus liegt hierbei auf alternativen und “subkulturellen” Projekten, sowie künstlerischen Praktiken, die Themen wie Migration, Wirtschaft, Wohlstand und Genderthematiken aufgreifen und transdisziplinäre und transkulturelle Perspektiven mit einbeziehen.
During the seminar students creatively investigate Europe's meaning of the everyday realities of urban life, where heterogeneity and hybridity are the living norms. We will watch works of Coco Fusco, Farida Heuck, Lilibeth Cuenca Rasmussen and many others. We will discuss projects such as Migmag and publications such as Migropolis.
Dozenten
Prof. Anne Quirynen, Fritz Schlüter
Termin
Mi.10-13uhr und Blockseminare
Ort
FHP, D103
SWS
8
Studiengang
MA
Module (MA): 4
Module (MA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
M.A.
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten: Der Kurs muss zusammen mit die Blockseminare von Fritz Schlüter (Sound) Meggie Schneider (Bewegtbild) und N.N. (Indesign) besucht werden.
Jedes Blockseminar wird abgeschlossen mit einer Übung.
Dieses Modul wird abgeschlossen mit eine 10-minütige Präsentation und Dokumentation eines medienreflexiven/künstlerischen Projekts im Rahmen des Projektseminars und 3 Übungen.
Jedes Blockseminar wird abgeschlossen mit einer Übung.
Dieses Modul wird abgeschlossen mit eine 10-minütige Präsentation und Dokumentation eines medienreflexiven/künstlerischen Projekts im Rahmen des Projektseminars und 3 Übungen.
Sommer 2015
Akustische Feldforschung. Field Recordings
Wissenschaftliche Ergebnisse werden zumeist in vergleichsweise abstrakter Form - als Texte, Datensammlung oder Diagramme - präsentiert. Das Projekt »Akustische Feldforschung. Field Recordings« experimentiert dagegen mit Tonaufnahmen als Mittel der Forschung und Darstellung. Ausgehend von Murray Schafers Konzept der Klanglangschaft (engl.: Soundscape) und unter Berücksichtigung neuerer Ansätze aus der Ethnographie und den Sound Studies erforschen die Studierenden die akustische Umwelt auf ihre lokalen Spezifika und erarbeiten einen eigenständigen Korpus an »akustischen Dokumenten«. Diese Tondokumente werden ausgewertet und schließlich zu einem hörbaren »akustischen Forschungsbericht« arrangiert, der den Prozess der Feldforschung und die Besonderheiten des Mediums Ton erfahrbar macht. Die Studierenden erlernen tontechnische Grundlagen, arbeiten praktisch mit verschiedenen Aufnahmetechniken und realisieren als Projektergebnis eine kurze Sequenz von Field Recordings.
For the most part, scientific results are represented in abstract terms like text, data or diagrams. In contrast, the project »Field Recordings. Akustische Feldforschung« experiments with sound recordings as alternative media for research and representation. Drawing on Murray Schafer's »soundscape« - with respect to more recent paradigms from sound studies and ethnography - students will investigate all the differing local qualities and features of the sonic environment, and compile a corpus of »sonic documents«. These will be analysed and arranged to form a »sonic research report«, which keeps record both of the research process in the field as well as the characteristics of sound recordings as representational media in general. Students will learn about the basics of sound engineering, practise with different recording techniques and compose a short sequence of field recordings.
For the most part, scientific results are represented in abstract terms like text, data or diagrams. In contrast, the project »Field Recordings. Akustische Feldforschung« experiments with sound recordings as alternative media for research and representation. Drawing on Murray Schafer's »soundscape« - with respect to more recent paradigms from sound studies and ethnography - students will investigate all the differing local qualities and features of the sonic environment, and compile a corpus of »sonic documents«. These will be analysed and arranged to form a »sonic research report«, which keeps record both of the research process in the field as well as the characteristics of sound recordings as representational media in general. Students will learn about the basics of sound engineering, practise with different recording techniques and compose a short sequence of field recordings.
Dozent
Fritz Schlüter
Termin
Do 13.30-18.00 Uhr
Ort
FH Audio Labor LW 119
SWS
6
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
12
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
auf Anfrage
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Sonic Places. Akustische Feldstudien II für Fortgeschrittene
Voraussetzung ist die Teilnahme an "Sonic Places. Akustische Feldstudien" im Wintersemester 2014/15.
Dozent
Fritz Schlüter
Termin
Blocktermine
Ort
FHP Audiolabor LW119
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
12
Problem Modell - Modell Problem
Nichts anderes als "eine Welt" oder "die Welt" wollen wir in diesem Workshop entwerfen: Es sollen (Welt-)Modelle gebaut werden, die das Maßlose ins Maß setzen.
Wie Levi-Strauss schreibt: "[...]mit handwerklichen Mitteln fertigt er [der Künstler] einen materiellen Gegenstand, der gleichzeitig Gegenstand der Erkenntnis ist." und weiter: "in der Verkleinerung erscheint die Totalität des Objekts weniger furchterregend; aufgrund der Tatsache, daß sie quantitativ vermindert ist, erscheint sie qualitativ vereinfacht. [...] Im Gegensatz zu dem was sich ereignet, wenn wir eine Sache oder ein Wesen in seiner wirklichen Größe zu erkennen suchen, geht im verkleinerten Modell die Erkenntnis des Ganzen der der Teile voraus."
(Levi Strauss: Das Wilde Denken, Frankfurt, 1975 S. 36)
Modelle schaffen Übersicht, diese hier beschriebene Eigenheit wollen wir uns zu nutze machen und Modelle bauen. Dies kann mit allen Mitteln, die uns in Bröllin zur Verfügung stehen geschehen.
Zur Veranstaltung werden vorbereitend einige Texte zur Modelltheorie gelesen und Beispiele recherchiert, die im Workshop vorgestellt werden.
Wie Levi-Strauss schreibt: "[...]mit handwerklichen Mitteln fertigt er [der Künstler] einen materiellen Gegenstand, der gleichzeitig Gegenstand der Erkenntnis ist." und weiter: "in der Verkleinerung erscheint die Totalität des Objekts weniger furchterregend; aufgrund der Tatsache, daß sie quantitativ vermindert ist, erscheint sie qualitativ vereinfacht. [...] Im Gegensatz zu dem was sich ereignet, wenn wir eine Sache oder ein Wesen in seiner wirklichen Größe zu erkennen suchen, geht im verkleinerten Modell die Erkenntnis des Ganzen der der Teile voraus."
(Levi Strauss: Das Wilde Denken, Frankfurt, 1975 S. 36)
Modelle schaffen Übersicht, diese hier beschriebene Eigenheit wollen wir uns zu nutze machen und Modelle bauen. Dies kann mit allen Mitteln, die uns in Bröllin zur Verfügung stehen geschehen.
Zur Veranstaltung werden vorbereitend einige Texte zur Modelltheorie gelesen und Beispiele recherchiert, die im Workshop vorgestellt werden.
Dozenten
Prof. Winfried Gerling, Fritz Schlüter
Termin
In der Projektwoche
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Zur Vorbereitung wird es einen Besprechungstermin geben, in dem Texte und Aufgaben verteilt werden.
Diese Vorbesprechung findet am 30.04. um 15:00 statt. Der Raum wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Diese Vorbesprechung findet am 30.04. um 15:00 statt. Der Raum wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Global/ lokal. Zur historischen und theoretischen Bestimmung eines Verhältnisses
Das Seminar ist eine Einführung in das neue Gebiet der Medienökologie. Anhand der Unterscheidung von Lokalität und Globalität werden Prozesse des Ausgleichs und der Differenzierung beobachtbar. Welche Prozesse geraten dadurch in den Fokus? Es sind einerseits weltumspannende materielle, rohstoffliche Kreisläufe, welche die sensiblen und komplexen medialen Verhältnisse der Informationsgesellschaften speisen. Es sind andererseits kleine lokale Kreisläufe von Zeichen, Waren, Personen oder Stoffen, die lokale Identitäten stabilisieren und sich gegen globale Prozesse konturieren. Medienökologie meint schließlich die Beschreibung von menschlichen Umgebungen, deren Beschreibung immer häufiger infrastrukturelle Verhältnisse thematisiert (und nicht mehr 'Natur' im klassischen antinomischen Bezug zu 'Kultur').
Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)
- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.
- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.
- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)
- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.
- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.
- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Fritz Schlüter, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin
Das Seminar findet in der Projektwoche in Bröllin statt.
Ort
Brölin/ Uckermark
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Gemeinsames Seminar Heiko Christians/ Birgit Schneider.
Übersehen und Überschauen: Visuelle Formationen
Die Geschichte des Films beginnt nicht nur bei den mechanischen Apparaten, sondern auch beim Sehen. Dabei ist jedes Sehen auch immer ein Nicht-Sehen oder ein Übersehen. Wir sind von einer visuellen Fülle umgeben und da wir nie alles wahrnehmen können, müssen wir ständig selektieren. In dem Seminar soll dem Sehen als komplexen Prozess nachgegangen werden. Welche Praktiken des Sehens und welche ästhetischen und visuellen Formationen gibt es? Wir wollen uns aber nicht nur theoretisch mit der Visualität auseinandersetzen, sondern auch praktisch, indem z.B. technische bzw. optische Apparate bzw. visuelles Wissen produzierende Artefakte nachgebaut und genauer untersucht werden sollen (z.B. optische Geräte, Philosophische Spielzeuge, Guckkästen, aber auch Panorama und Panopticon)
Dozenten
Fritz Schlüter, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
Projektwoche Bröllin, 7. - 12.6.2015 // Vorbesprechung: 13.5. um 16 Uhr in D 103
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar in Bröllin
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Blockseminar in Bröllin: Projektwoche zum Thema "Übersicht".
Am 13. Mai um 16 Uhr gibt es eine Vorbesprechung in D 103 (an der FH Potsdam), bei der Arbeiten und Texte verteilt werden. Dieser Termin ist verbindlich.
Am 13. Mai um 16 Uhr gibt es eine Vorbesprechung in D 103 (an der FH Potsdam), bei der Arbeiten und Texte verteilt werden. Dieser Termin ist verbindlich.
Winter 2014/2015
Sonic Places. Akustische Feldstudien
Das Projekt »Sonic Places« untersucht Orte gezielt auf ihre akustischen Qualitäten. In einem ersten Schritt erkunden und dokumentieren die Studierenden verschiedene akustische Mikrokosmen in Potsdam und Umgebung. Im zweiten Schritt werden auf Grundlage dieses Materials Kompositionen und Klangcollagen entwickelt, die im Sinne von »akustischen Feldstudien« das Charakteristische der jeweiligen Orte mit tonalen Mitteln herausarbeiten.
Die Studierenden haben die Gelegenheit, praktisch mit verschiedenen Aufnahmetechniken zu arbeiten und eine eigenständig konzipierte Komposition in einem Mehrkanaltonsystem zu realisieren.
Die Studierenden haben die Gelegenheit, praktisch mit verschiedenen Aufnahmetechniken zu arbeiten und eine eigenständig konzipierte Komposition in einem Mehrkanaltonsystem zu realisieren.
Dozent
Fritz Schlüter
Termin
Do 10-13 Uhr
Ort
Audio Labor LW 119
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Das Projekt findet erstmals am 23.10. statt.
Vorkenntnisse im Bereich der Tonaufnahme und des Tonschnitts sind erwünscht.
Vorkenntnisse im Bereich der Tonaufnahme und des Tonschnitts sind erwünscht.
Übung zur Vorlesung: Einführung in die Medienkulturwissenschaft 1 (Kurs B)
Übung zur Vorlesung: Einführung in die Medienkulturwissenschaft 1
Dozenten
Prof. em. Dr. Michael Mayer, Fritz Schlüter
Termin
Do 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
EMW BA, 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für BA 1. Semester. Einschreibung trotzdem notwendig!!! Bitte schreiben Sie sich in beide Übungen gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
Begleitende Pflichtlektüre: Dieter Mersch: Medientheorien zur Einführung, Hamburg 2006.
Begleitende Pflichtlektüre: Dieter Mersch: Medientheorien zur Einführung, Hamburg 2006.