
Prof. Dr. Birgit Schneider
Medienästhetik, Wissenskulturen, Medienökologie Professur für Wissenskulturen und mediale Umgebungen | | Modulverantwortlich: BA 6 | MA 1 & 8
Universität Potsdam, Institut für Künste und Medien
Haus 4, Raum 1.11
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
birgit.schneider@uni-potsdam.de
https://www.uni-potsdam.de/de/wissenskulturen-und-mediale-umgebungen/index/prof-dr-birgit-schneider
Sprechstunde
Sprechstunde montags zw. 16-17 Uhr (bitte kurze Email als Anmeldung), auch per Zoom möglich
Portrait
Für weitere Informationen zu Forschungsprojekten und zur Professur Wissenskulturen und mediale Umgebungen besuchen Sie bitte die Homepage der Universität Potsdam.
Kurzbiografie
Veröffentlichungen
Bücher
Andere Formate
Wissenschaftliche Bilder
Ökologie und Medien, Klimabilder
Digitale Methoden
Diagrammatik, Notationen, kritische Kartographie
Medien allgemein & textile Medien im Speziellen
(Bild)-Reproduktion und Muster
Störung
Fernsehen & Optophonie
Bio and publication list in English (PDF)
Kurzbiografie
Dr. Birgit Schneider studierte Kunstwissenschaft, Medientheorie und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, am Goldsmiths College London und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben ihrer Tätigkeit als freie Grafikerin in einem Gestaltungsbüro und Projektraum (1997-2002) war sie von 2000 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an Abteilung „Das Technische Bild“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Dissertation erschien unter dem Titel „Textiles Prozessieren. Eine Mediengeschichte der Lochkartenweberei“ 2007. Seit 2009 war sie mit einem Dilthey Fellowship zum Thema „Klimabilder“ an der Europäischen Medienwissenschaft der Universität Potsdam angesiedelt. Im Sommersemester 2010 vertrat sie die Professur Geschichte und Theorie der Kulturtechniken an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie war Research und Visiting Fellow am Rachel Carson Center for Environment and Society in München, bei Cinepoetics an der Freien Universität Berlin, Senior Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung in Weimar und DAAD-Visiting Scholar an der Universität Cambridge. Seit 2016 war sie Professorin für Medienökologie an der Universität Potsdam im Studiengang Europäische Medienwissenschaft, inzwischen ist sie Professorin der Wissenskulturen und medialen Umgebungen.
- Global Forest Visualization: From Green Marbles to Storyworlds, gemeinsam mit Lynda Olman, London et al.: Routledge 2024. Im Druck.
- Mixing Methods. Practical Insights from the Humanities in the Digital Age, Editors: Beate Löffler, Tino Mager, Birgit Schneider, Carola Hein, Bielefeld University Press, 2023.
- Der Anfang einer neuen Welt. Wie wir uns vom Klimawandel erzählen, ohne zu verstummen. Berlin, Matthes & Seitz, 2023.
- Spürtechniken. Von der Wahrnehmung der Natur zur Natur als Medium, hrsg. mit Evi Zemanek. Sonderheft der Zeitschrift Medienobservationen, Köln, 2020, open access.
- Klimabilder. Eine Genealogie globaler Bildpolitiken von Klima und Klimawandel, Matthes & Seitz, 2018
- Diagrammatik-Reader. Grundlegende Texte aus Theorie und Geschichte, gemeinsam mit Jan Wöpking und Christoph Ernst, De Gruyter, Berlin, September 2016.
- The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery, englische Fassung des Buchs Das Technische Bild, hrsg. mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Chicago Press 2015.
- Image Politics of Climate Change. Visualizations, Imaginations, Documentations, hrsg. mit Thomas Nocke, Bielefeld: transcript / Columbia Press 2014.
- Das Technische Bild. Kompendium für eine Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, hrsg. mit Horst Bredekamp u. Vera Dünkel, Akademie Verlag Berlin 2008
- Textiles Prozessieren. Eine Mediengeschichte der Lochkartenweberei, diaphanes, Berlin/Zürich 2007.
- Diagramme und bildtextile Ordnungen. Band 3,1 in der von Horst Bredekamp und Gabriele Werner herausgegebenen Reihe Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Akademie Verlag, Berlin 2005.
- Reimagine Climate Change Communication. Plattform mit neun Interviews mit internationalen Forschenden zum Thema Klimawandelkommunikation, 2020/2021.
- AUSTERTRAUM. Kompendium für eine Kultur der Zukunft, Lost Books, London 2011, zusammen mit dem Künstler Stefan Saffe. PDF
- weiße vernunft – siedlungsbau der 20er Jahre. architektur und lebensentwurf im neuen bauen. CD-Rom. Konzeption sowie Texte und Drehbuch des Kapitels Bauausstellungen, hrsg. v. Katharina Bosch, Andrea Gleiniger, Susanne Schumacher, Prestel Verlag, München u.a 1999.
Artikel, thematisch sortiert
Wissenschaftliche Bilder
- Prägnanz. Ein Kriterium für die Präzision diagrammatischer Bilder, in: Matthias Bruhn (Hg.): Präzision / Schärfe, Berlin: de Gruyter 2018.
- The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery, englische Fassung des Buchs Das Technische Bild, hrsg. mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Chicago Press, 2015.
- The Image: A Cultural Technology. A Research Program for a Critical Analysis of Images. (Erweiterte Übersetzung der Editorials von 2008) gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel. In: The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery. Hrsg. Gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Chicago Press 2015.
- The Spectacle of Science: A Visual History of Venus Transit Observation. In: Transit Observation Simon Starling/Superflex: Reprototypes, Triangulations and Road Tests, Ausstellungskatalog, Thyssen-Borremisza Contemporary, Sternberg Press, Berlin 2012, S. 79-91.
- Wissenschaftsbilder zwischen digitaler Transformation und Manipulation, in: Logik des Bildlichen. Zur Kritik der ikonischen Vernunft, hrsg. v. Martina Heßler, Dieter Mersch, transcript, Bielefeld 2009, S. 188-200
- Das Technische Bild. Kompendium für eine Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, hrsg. mit Horst Bredekamp u. Vera Dünkel, Akademie Verlag Berlin 2008
- Editorial: Das Technische Bild. Gemeinsamer Artikel gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel. In: Das Technische Bild. Kompendium für eine Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, hrsg. mit Horst Bredekamp u. Vera Dünkel, Akademie Verlag Berlin 2008, S. 8-11.
- Gefleckte Gestalten. Tarnungstheorien und –praktiken (1900–1918). In: Struktur, Figur, Kontur. Abstraktion in Kunst- und Lebenswissenschaften, hrsg. v. Claudia Blümle, Armin Schäfer, diaphanes, Berlin/Zürich 2007
- Rundbild und Augenblick. Gemeinsamer Artikel mit Vera Dünkel in: Der Ball ist rund. Kreis Kugel Kosmos, hrsg. v. Moritz Wullen, Bernd Ebert, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 2006
- Bildwelten des Wissens. Gemeinsamer Artikel mit Horst Bredekamp, Angela Fischel und Gabriele Werner. In: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik. Bd. 1.1, Bilder in Prozessen, Berlin: Akademie Verlag 2003, S. 9-20.
Ökologie und Medien, Klimabilder
- Climate – Game – Worlds. A media-aesthetic look at the depiction and function of climate in computer games, zusammen mit Sebastian Möring, in: Ecogames. Playful perspectives on the climate crisis, hg. Joost Raessens, Laura op de Beke, Stefan Werning, Amsterdam: Amsterdam University Press, 2023.
- Ice as an Elementary Medium in Ecological Art for the Tempered Zones. A Critique of the Pathos of Polar Imaginaries, in: Anne Hemkendreis and Anna-Sophie Jürgens (eds.): ICE (ST)AGES. Communicating Science and Environmental Urgency through (Popular) Art and Aesthetics, Springer Nature, 2023.
- Kommunizieren, signalisieren. Beitrag in: Pflanzen: Kulturwissenschaftliches Handbuch, herausgegeben von Isabel Kranz und Joela Jacobs, J.B. Metzler Verlag, Stuttgart, 2023.
- Nature Writing im Computerspiel. Walden – A Game. Naturwahrnehmungen in einer künstlichen Welt?, in: Dritte Natur, Bd. 5.1, Berlin Matthes & Seitz 2022, S. 21-37.
- Rendering Visible the Climate. Humboldt’s 1817 Climate Zone Map, in: MLN – Modern Language Notes, special issue in/visible, Baltimore, Bd. 137 Nr. 3, MD: John Hopkins University Press, 2022, S. 545-565 and open access.
- Welche Bilder für welche Welt? Zukunftsvorstellungen in Zeiten des Klimawandels zwischen Kollaps, Techno Fix und Transformation, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Heft 4 2021, Ökologismus, S. 23-38.
- Linien als Reisepfade der Erkenntnis. Humboldts Klimakarte als Entstehungsort einer Proto-Ökologie, in: Sara Kviat Bloch, Oliver Lubrich, Hubert Steinke (Hrsg.): Alexander von Humboldt – Wissenschaften zusammendenken, Berner Hochschulschriften 62, Haupt, Bern, 2021, 149-169. DOI: 10.36950/BUS.62.7.
- Google-Gaia. Feedback Loops for Action with Global Forest Watch. Together with Lynda Olman, in: Gabriele Dürbeck / Philip Hüpkes (ed.): Narratives of Scale in the Anthropocene. Imagining Human Responsibility in an Age of Scalar Complexity, Routledge 2021, S. 193-211, DOI: 10.4324/9781003136989-11.
- Sublime aesthetics in times of climate crisis? A critique, in: Routledge Companion to Contemporary Art, Visual Culture, and Climate Change, hrsg. von T. J. Demos, Emily Eliza Scott, Subhankar Banerjee, Routledge, 2021, S. 263-273.
- Atmo-Medien und Atmo-Ästhetik des Windes. Eine Geschichte der Sichtbarmachungen parahumaner Kräfte durch Stellvertreter. In: Lano, Carolin / Nowak, Lars / Podrez, Peter / Wiedenmann, Nicole (Hrsg.): Parahumane Bilder, Würzburg : Königshausen & Neumann 2021, S. 191-216.
- Klima – Daten – Kunst. Künstlerische Aneignungen atmosphärischer Forschung. In: Informatik Spektrum, Sonderheft, 4,1, Springer ed. Ludwig Jäger und Michael Resch, 2021, DOI 10.1007/s00287-021-01341-3, 9 Seiten.
- Funknetze und ihre Tarnungen als Technohabitate für Menschen, Pflanzen, Tiere und Maschinen, in: Rebekka Ladewig und Angelika Seppi (Hg.): Techno-ästhetische Perspektivierungen des Milieus. Ein Reader, ilinx-Kollaborationen 2020.
- Waldästhetik und die nie stillstehende Dialektik der Natur. In: how green is the grass? herman de vries. Katalog des Georg-Kolbe Museum in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltamt, Berlin 2020, 58-63.
- Das Klima von 1817. Versuch einer neuen Visualisierung der Atmosphäre durch Rekonstruktion auf Basis der Klimazonenkarte Alexander von Humboldts von 1817, in: Bilder als Denkformen, hrsg. von Felix Jäger und Yasuhiro Sakamoto, de Gruyter 2020.
- The Geopolitics of Environmental Global Mapping Services: An Analysis of Global Forest Watch, zusammen mit Lynda Walsh, in: Shannon O’Lear (Hg.): Environmental Geopolitics: A Research Agenda, Edward Elgar Publishers, Inc. 2019.
- The Politics Of Zoom: Problems With Downscaling Climate Visualizations, gemeinsam mit Lynda Walsh, in: Geography and Environment, John Wiley & Sons Ltd, Februar 2019.
- Die Zeichen an der Wand. Künstler als Vorboten der Katastrophe ohne Ereignis, in: Markus Bertsch/Jörg Trempler (Hg.): Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600. Ausstellungskatalog der Kunsthalle Hamburg, Imhof Verlag Hamburg 2018, S. 99-109.
- Klima – Spiel – Welten. Eine medienästhetische Untersuchung der Darstellung und Funktion von Klima im Computerspiel, gemeinsam mit Sebastian Möring, in PAIDIA. Zeitschrift für Computerspielforschung, 2018.
- Entangled Trees and Arboreal Networks of Sensitive Environments, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung, Meiner: Hamburg, 2018, im Erscheinen.
- Neue Formen der Klimakrisenwahrnehmung? Sprechende Bäume im Netz der Dritten Natur, in: Die Dritte Natur, Heft 1, Berlin: Matthes & Seitz 2018.
- The Feeling of Red and Blue – A Constructive Critique of Color Mapping in Visual Climate Change Communication, gemeinsam mit Thomas Nocke, in: Leal F., Walter (Hg.): Handbook of Climate Change Communication, Climate Change Management Series, Cham: Springer 2018.
- The Future Face of the Earth – Visual Semantics of Future in Climate Change Imagery of the IPCC, in: Gabriele Gramelsberger, Matthias Heymann, Martin Mahony (Hg.): Cultures of Prediction – Knowledge, Authority and Travelling Codes, Epistemic and Cultural Shifts in Computer-based Environmental Science, London: Routledge (Environmental Humanities Series), 2017.
- Burning worlds of cartography. A critical approach to climate cosmograms of the Anthropocene, in: Geography and Environment, John Wiley & Sons Ltd, 2016
- Der „Totaleindruck einer Gegend“. Alexander von Humboldts synoptische Visualisierungen des Klimas, in: Ottmar Ette und Julian Drews (Hg.): Horizonte der Humboldt-Forschung. Natur, Kultur, Schrift, Georg Olms Verlag, Hildesheim et al, 2016, S. 53-78
- Feeling, Measuring, Perceiving. On Metereological Aesthetics in Art and Science, in: Mary und der Vulkan. Eine meteorologische Phantasmagorie (anlässlich der Ausstellung »Mary & der Vulkan. Eine meteorologische Phantasmagorie« 2016), Hg. Rheinverlag studio, Düsseldorf 2016, S. 49-57.
- Glashaus und Weltendach. Klimatologie als Lehre vom Haus, in: Heiko Christians, Georg Mein (Hg.): In da house. Das Haus und seine Vorstellung in den Künsten und Wissenschaften, München: Fink, 2016, S. 57-76
- Kommentar zu Physiognomik der Gewächse von Alexander von Humboldt, in: Zeitschrift für Medien und Kultur, Themenheft “Medien der Natur“, 7 (2), 2016, S. 85-92
- The Future Face of the Earth – Visual Semantics of Future in Climate Change Imagery of the IPCC, in: Matthias Heymann, Gabriele Gramelsberger, Martin Mahony eds.: Cultures of Prediction – Knowledge, Authority and Travelling Codes Epistemic and Cultural Shifts in Computer‐based Environmental Science, in Vorbereitung für 2015.
- Twist and Shout. Images and Graphs in Skeptical Climate Media.(mit Thomas Nocke und Georg Feulner). In: Birgit Schneider, Thomas Nocke (Hg.): Image Politics of Climate Change. Visualizations, Imaginations, Documentations, Bielefeld: transcript, 2014.
- Image Politics of Climate Change. Visualizations, Imaginations, Documentations, edited with Thomas Nocke, Bielefeld: transcript in Kooperation mit Columbia Press, März 2014
- Berglinien im Vergleich. Bemerkungen zu einem klimageografischen Diagramm Alexander von Humboldts. In: HIN – Humboldt im Netz. Internationale Zeitschrift für Humboldt-Studien (Potsdam – Berlin) XIV, 26, 2013, S. 26-43.
- Red Futures. The Colour Red in Scientific Imagery of Climate Change. In: Disaster as Image: Iconographies and Media Strategies across Europe and Asia, ed. Monica Juneja and Gerrit Jasper Schenk, Regensburg (Schnell & Steiner), Ende 2013.
- Elemente einer Ikonografie der Klimamodelle. Eine bildkritische Analyse von Klimasimulationen. In: Andrea Sick, Dennis Paul (Hg): Rauchwolken und Luftschlösser. Temporäre Räume, Bremen, 2013.
- Linien als Reisepfade der Erkenntnis. Alexander von Humboldts Isothermenkarte des Klimas, in: KartenWissen: Territoriale Räume zwischen Bild und Diagramm, Publikationsreihe Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften, hrsg. v. Stephan Günzel, Lars Nowak, Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden, 2012.
- Climate Model Simulation Visualization from a Visual Studies Perspective, in: WIREs Climate Change, Vol. 3, Issue 2, March/April 2012, S. 185–193, Wiley-Blackwell.
- Image Politics: Picturing Uncertainty. The Role of Images in Climatology and Climate Policy, in: Climate Change and Policy. The Calculability of Climate Change and the Challenge of Uncertainty, Hrsg. v. Gabriele Gramelsberger, Johann Feichter, Springer, Berlin, Heidelberg 2011, S. 191-209.
- Ein Darstellungsproblem des klimatischen Wandels? Zur Analyse und Kritik wissenschaftlicher Expertenbilder und ihren Grenzen, Kritische Berichte, Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften, Heft 3, 2010, S. 80-90.
- Die Kurve als Evidenzerzeuger des klimatischen Wandels am Beispiel des „Hockey-Stick-Graphen“, in: Sehnsucht nach Evidenz; Zeitschrift für Kulturwissenschaften, hrsg. v. Karin Harrasser u.a., Bielefeld 1/2009, S. 41-55
Digitale Methoden
- Analysing Networked Climate Images. Comparison of intercultural climate imagery on the Internet by mixing algorithmic and interpretive views. Birgit Schneider, Thomas Nocke, Janna Kienbaum, Paul Heinicker, in: Mixing Methods. An Agenda for the Humanities in the Digital Age, Editors: Beate Löffler, Tino Mager, Birgit Schneider, Carola Hein (eds.), Transcript: Bielefeld 2022, open access.
- Computersehen. Elemente einer Medienarchäologie der Computer Vision und ihrer Sehstörungen, in: Claus Pias, Martin Huber, Sybille Krämer (Hg.): Wovon sprechen wir, wenn wir von Digitalisierung sprechen? Gehalte und Revisionen zentraler Begriffe des Digitalen, veröffentlicht auf CompaRe, urn:nbn:de:hebis:30:3-559338, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg 2020, S. 197-226.
- Unstete Methoden! Für eine offene Methodenpraxis mit digitalen Medien. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft Nr. 21, Themenschwerpunkt Künstliche Intelligenzen, Heft 2/2019, S. 147-154.
Diagrammatik, Notationen, kritische Kartographie
- (How) can data images be critical? Some ideas on the construction of people and unconventional graphs in the history of data graphics, in: Christine Schranz (Hg.): Shifts in Mapping. Maps as a tool of knowledge, Bielefeld: transcript 2021.
- Klima – Daten – Kunst. Künstlerische Aneignungen atmosphärischer Forschung. In: Informatik Spektrum, Sonderheft, 4,1, Springer ed. Ludwig Jäger und Michael Resch, 2021, DOI 10.1007/s00287-021-01341-3, 9 Seiten.
- Operationalität und Optimieren. Einleitung, in: Diagrammatik-Reader. Grundlegende Texte aus Theorie und Geschichte, Hg. gemeinsam mit Jan Wöpking und Christoph Ernst, De Gruyter, Berlin 2016, S. 181-187
- Strukturen und Ordnungssysteme. Einleitung, in: Diagrammatik-Reader. Grundlegende Texte aus Theorie und Geschichte, Hg. gemeinsam mit Jan Wöpking und Christoph Ernst, De Gruyter, Berlin 2016, S. 145-150
- Ohne Linien ist der Geist blind. Elemente einer Praxis- und Wissensgeschichte der explorativen Grafik. In: Stillinien der Kunstgeschichte, hrsg. von Karsten Heck u. Wolfgang Cortjaens, in der Reihe „Transformationen des Visuellen“, Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte, Bildarchiv Foto Marburg 2014.
- Programmed Images: Systems of Notation in Seventeenth and Eighteenth-Century Weaving. (Englische Übersetzung des Artikels von 2008) In: The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery. Hrsg. Gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Michigan Press 2014.
- Programmierte Bilder. Notationssysteme der Weberei aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in: Das Technische Bild. Kompendium für eine Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, hrsg. v. Horst Bredekamp, Birgit Schneider, Vera Dünkel, Akademie Verlag Berlin 2008, S. 182-191.
- Mit bildnerischen Elementen operieren. Paul Klee und die Struktur der Weberei, in: Notation. Kalkül und Form in den Künsten, hrsg. V. Hubertus von Amelunxen, Dieter Appelt, Peter Weibel, Fürst & Iven Verlag, Berlin 2008, S. 269-278.
- Diagramme und bildtextile Ordnungen. Band 3,1 in der von Horst Bredekamp und Gabriele Werner herausgegebenen Reihe Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Akademie Verlag, Berlin 2005.
- Die Inventur des Luxus. Zwei visuelle Strategien zur Demonstration des königlichen Reichtums. In: Visuelle Argumentationen. Die Mysterien der Repräsentation und die Berechenbarkeit der Welt, hrsg. v. Horst Bredekamp, Pablo Schneider, Fink Verlag, Berlin 2005.
- Diagramm und bildtextile Ordnung in: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Band 3,1: Diagramme und bildtextile Ordnungen, Akademie Verlag, Berlin 2005.
Medien allgemein & textile Medien im Speziellen
- »Die Königin der Schreibmaschinen«. Textur und Poesie der Fläche bei Ruth Wolf-Rehfeldt. In: Calculating Control: (Netz)Kunst und Kybernetik #journal Juli 2021, open access.
- Sprießende Verbindungen. Ingrid Wieders Kabelfrühling. In: Ingrid Wiener. Durch die Kette sehen, hrsg. Michaela Pakesch, Wien: Schlebrügge 2020, S. 132-136.
- Abtasten. Artikel im Historischen Wörterbuch des Mediengebrauchs. Hrsg. Heiko Christians, erscheint bei Böhlau, Köln, 2018.
- Digitality. In: Textile terms: A Glossary, hrsg. von Anika Reineke, Anne Röhl, Mateusz Kapustka, Tristan Weddigen, edition imorde, Emsdetten und Berlin, S. 75-78, erscheint 2016.
- Klangteppiche. Transmediale Verhältnisse zwischen Weberei und Musik. In: IKKM-Hefte, Weimar, 5/1 2015.
- Programmed Images: Systems of Notation in Seventeenth and Eighteenth-Century Weaving. In: The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery. Hrsg. Gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Chicago Press 2015. (Englische Übersetzung des Artikels von 2008)
- Verfangen im Kabelsalat der Netze. Zu einer Geschichte der Netzwerkmetapher. In: Markus Brüderlin et al (Hg.): Matrix. Das Textile in Kunst und Kunsthandwerk von Gustav Klimt bis Chiharu Shiota, Ausstellungskatalog, Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz 2013.
- Caught in the Tangle of the Net. On a History of the Network Metaphor. In: Markus Brüderlin et al (Hg.): Matrix. Das Textile in Kunst und Kunsthandwerk von Gustav Klimt bis Chiharu Shiota, Ausstellungskatalog, Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz 2013. (Englische Fassung des Artikels von 2013)
- Textile Codierungen. Mediale Übersetzungen von Material und Struktur bei Elaine Reichek, Patricia Waller und Ingrid Wiener, in: Metatextile: Identity and History of a Contemporary Medium, hrsg. Tristan Weddigen, in der Reihe Textile Studies 2, Edition Imorde, Emsdetten/Berlin, 2011, S. 109-120
- Ornament in der Krise. Die zwei Kleider der Königin Marie-Antoinette, in: Kleidung im Bild. Zur Ikonologie dargestellter Gewandung, hrsg. v. Philipp Zitzlsperger, in der Reihe Textile Studies 1, Edition Imorde, Emsdetten/Berlin 2010, S. 153-165.
- Notierte Muster. Notationssysteme der Weberei aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in: Notationen und choreographisches Denken, hrsg. v. Gabriele Brandstetter, Franck Hofmann, Kirsten Maar, Rombach, Freiburg i.Br. /Berlin/Wien 2010, S. 111-129.
- Bildtexturen. Ein Vergleich textiler Bildpunkte und digitaler Punktbilder, in: Maria Pimminger, Gabriele Werner (Hg.): Bildforschung und Geschlechterkonstruktionen, Studienjahr 07/08: Medien und Medienformate, Publikation zur Vortragsreihe, Wien 2008
- Musterweberei für Esel. Lochkartensteuerung und Webautomatik im 18. Jahrhundert. In: Kultur & Technik. Das Magazin aus dem Deutschen Museum, Frühjahr 2007
- Kleider für Automaten. Muster und Karten in der Lochkartenweberei des 18. Jahrhunderts unter spezieller Berücksichtigung des Webstuhls von Vaucanson. In: Technikgeschichte, Bd. 70, 2003, H.3, Berlin
- Bildtexturen. Punkte, Zeilen, Spalten. In: Intervalle 5. Schriften zur Kulturforschung. Mimetische Differenzen. Der Spielraum der Medien zwischen Abbildung und Nachbildung, hrsg. v. Sabine Flach, Christoph Tholen, University Press, Kassel 2002
- Textile Processing. Punkte, Zeilen, Spalten. Vorläufer elektronischer Bildtechniken. In: Beiträge zur Kunst- und Medientheorie. Projekte und Forschungen an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, hrsg. v. Hans Belting, Ulrich Schulze, Ostfildern-Ruit: Cantz Verlag 2000
(Bild)-Reproduktion und Muster
- Die Konsequenz des Stoffes. Eine Medientheorie des Ornaments ausgehend von Gottfried Semper. In: Vera Beyer, Christian Spies (Hg.): Ornament. Motiv – Modus – Bild, München 2012, S. 253-280.
- Muster, Textilien und Codierung. Elemente einer alternativen Mediengeschichte der Reproduktion, in: Reproduktion. Techniken und Ideen von der Antike bis heute, hrsg. von Jörg Probst, Reimer, Berlin 2011, S. 246-265
- Die wahren Farben der Natur. Farbendruck im 18. Jahrhundert in der Zeitschrift Observations sur L’histoire naturelle, sur la physique et sur la peinture. In: Bildwelten des Wissens, Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Bd. 4,1: Farbstrategien, Akademie Verlag, Berlin 2006
- Raster, Druck und Kolonialismus. Rasterungen im 19. Jahrhundert. In: Rasterfahndungen. Darstellungstechniken – Normierungsverfahren – Wahrnehmungskonstitutionen, hrsg. v. Tanja Nusser, Elisabeth Strowick, transcript, Bielefeld 2003
- Bildreproduktion zwischen Rastern und Geweben. In: Techniken der Reproduktion, hrsg. v. Ulrike Bergermann u.a., Ulrike-Helmer-Verlag, Königsstein 2002
- Riss, Rauschen, Störung. Rauschen und Störung in der Medienkunst. Mediale Auflösungserscheinungen zwischen Bildstruktur und Blick bei Nam June Paik. In: Bild-Riss: Textile Öffnungen im ästhetischen Diskurs, hrsg. von Mateusz Kapustka, in der Reihe Textile Studies, Edition Imorde, Emsdetten/Berlin 2015.
- Interferenzen technischer Bilder zwischen Ästhetik und Störung, in: Störungen – Medien, Prozesse, Körper, hrsg. v. Kathrin Rottmann, Julia Fleischhack, Reimer, Berlin 2011, S. 125-139.
- Shoot(ing) the image – A look at screen images from a meta-pictorial and media-archaeological perspective in: Winfried Gerling/Sebastian Möring: Screen Images, Kadmos Berlin 2023, S. 53-76.
- Klangteppiche. Transmediale Verhältnisse zwischen Weberei und Musik. In: IKKM-Hefte, Weimar, 5/1 2015.
- On Hearing Eyes and Seeing Ears: A Media Aesthetics of Various Relationships between Sound and Image, in: See this Sound. Adiovisiology II, Essays. Histories and Theories of Audiovisual Media and Art. Hrsg. v. Dieter Daniels, Sandra Naumann, Verlag der Buchhandlung König, Linz/Leipzig 2011, S. 174-190;
darin auch: Ernst Chladni: Sound Figures (1787) S. 191-192; Maximilian Plessner: Die Zukunft des elektrischen Fernsehens (The Future of Electric Television) 1892, S. 193-195; Fritz Wilhelm Winckel: Sound/Image Transformations by Means of Television (1930), S. 196-197; Raoul Hausmann: Optophone (1922), S. 198-199. - Verkreuzte Künste. Ton-Bild-Experimente in Kunst und Technik der 1920er Jahre, in: Ultravision. Zum Wissenschaftsverständnis der Avantgarde, hrsg. v. Sabine Flach, Margarete Vöhringer, Fink, München 2010, S. 165-182.
- Die Kunstseidenen Mädchen. Test- und Leitbilder des frühen Fernsehens. In: 1929. Beiträge zur Archäologie der Medien, hrsg. v. Stefan Andriopoulos, Bernhard Dotzler, Suhrkamp, Frankfurt a.M.: 2002, S. 54-79. (Französische Übersetzung: Images-Tests Télévisuelles et Points d’images aux débuts de la télévision allemande, in: La Télévision du téléphonoscope à Youtube. Pour une archéologie de l’audiovision, hrsg. v. Mireille Berton, Anne-Katrin Weber, Editions Antipodes, Lausanne 2009, S. 275-288.)
- Bildgüte im Durchlauferhitzer. Die Bildpunkte des Fernsehens, in: Auflösung, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., Berlin 2006
Veranstaltungen
W. von Hardenberg: Spielbare Welten: Tisch- und Rollenspiele als Kulturtechniken der Umweltmodellierung
Module (BA): 6
Vorlesung Medienästhetik
Module (BA): 6
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Senta Bannick: Natur/Kultur - Mensch-Pflanze-Beziehungen mit praktischen Übungen …
Module (BA): 10
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Landschaft und Garten als Medien der Natur
Was bis heute als schöne Landschaft gilt, buchstabierte insbesondere die englische Landschaftsgärtnerei detailliert aus, die letztlich mit den Materialien der Natur ein bildnerisches Werk erschuf. Der Park Sanssouci, der auch einen barocken Teil hat, ist ein Beispiel eines als Bild angelegten Gartens. Es sind die hier verwirklichten Ideale von Idylle, Arkadien und des Pittoresken, die wir bis heute in schönen Landschaften finden wollen – und die wir im Seminar auch sozial und politisch betrachten werden.
Während der Projektwoche werden wir kritisch die Landschaftsbilder in unseren eigenen Köpfen hinterfragen. Dazu werden wir uns mit der Geschichte des Parks auseinandersetzen, wir werden praktische Übungen draußen machen, welche Methoden des Nature Writing, des Zeichnens, Spazierengehens oder Waldbadens beinhalten, und wir werden uns intensiv mit dem Park Sanssouci auseinandersetzen. Übergeordnet ist das Seminar von der gegenwärtigen stark polarisierenden Frage geleitet, wann Landschaften - auch solche mit Wind- und Solarparks, die das Wort „Park“ ebenfalls im Namen tragen – schön sind.
Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Module (MA): 2
Dienstag: Eingang Schloss Sanssouci
Mittwoch: Vor dem Schloss Charlottenhof
Do: t.b.a.
Fr: t.b.a.
(FHP D 116 ist ebenfalls reserviert)
Worum geht es beim Social-Media-Verbot? Eine medienwissenschaftliche Diskursanalyse
Die Debatte ist von zahlreichen Grundannahmen geprägt, die wir strukturieren und historisch herleiten werden, aber auch anhand des "adictive Design" von Apps abgleichen werden. Wir werden dazu Disziplinen und Forschungsansätze streifen wie die Psychologie, die Bildungswissenschaft oder die kritischen Plattform Studies.
Um die verschiedenen Aussagen im Diskurs zu ordnen, nutzen wir die Methode der Diskursanalyse, die wir auf Medien wie Zeitungsartikel, Filme und Bücher anwenden.
Ein weiterer Strang des Seminars wird historisch sein und fragen, wie und wann sich die Vorstellungen von Konzentration und Aufmerksamkeit entwickelt haben, aber auch, inwiefern sich das Ideal eines unverstellten (Natur-)Zugangs zur Welt in der Debatte wiederfindet. Denn einige der Grundannahmen wie soziale Isolation, Verdummung, Suchtgefahr und Zerstreuung sind aus der Geschichte der Medien altbekannt.
Das Seminar erfordert die Lektüre verschiedener Textsorten sowie die Lust am kritischen Denken und diskutieren. Bestenfalls haben wir am Ende des Seminars eine gewichtete Haltung zum Thema entwickelt, die dem komplexen Thema gerecht wird.
Module (BA): 5
Bitte beachten: Das Seminar wird immer um 16:00 (nicht um 16:15) beginnen und endet dann 17:30.
Kolloquium
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch.
Module (BA): 13
Imagining Climate Change – A Critical Introduction to Science and Climate Communication
How can we imagine climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? By now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic, but with an esspecially strong focus on imagination, story telling, scenarios and climate futures. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication and imagination. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Module (BA): 6
Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Laboratorium
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können. Es soll ein Ort des Experimentierens sein. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Module (MA): 9
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Module (MA): 1
Vorlesung Medienästhetik
Module (BA): 6
Zu der Vorlesung gibt es ein Seminar. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.
Abschluss: Klausur.
(Umkämpftes) Wissen – am Beispiel von Wikipedia als kollaborativem Raum für Wissen im Netz
Als zentrales Beispiel dient dem Seminar hierzu die 2001 gegründete Plattform Wikipedia, die nach dem Wiki-Prinzip und auf der Grundlage von freiwilligen Mitschreibenden als Enzyklopädie funktioniert. In einem Teil des Seminars werden wir grundlegende Texte zum Wissensbegriff und zu Wissensordnungen lesen sowie die historischen Vorläufer von Wikipedia kennenlernen. In einem zweiten Teil – und auch gleich zu Beginn – werden wir uns intensiv praktisch mit Wikipedia beschäftigen – also mit einer Plattform, die von vielen Seiten bedroht ist. Dazu werden wir ausgewählte Seiten selbst verändern, erstellen, schreiben bzw. ergänzen und so das Prinzip hinter den Einträgen von Wikipedia kennenlernen. Das Seminar beinhaltet also das Schreiben von Texten für eine Wissensplattform wie Wikipedia. Methodisch wird das Seminar zwischen Lehrforschungseinheiten, praktischen Übungen und begrifflichen Klärungen und Diskussionen wechseln. Außerdem ist geplant, Gäste einzuladen.
Zur Vorbereitung empfehle ich den mehrteiligen Podcast "Sockenpuppenzoo", den Sie in der ARD-Audiothek finden. Und natürlich Wikipedia.
Module (BA): 6
Projektwoche: Natur, Macht und Geschichte
Thema des Seminars sind Naturbegriffe, Naturbilder und Naturvorstellungen in historischer und aktueller Perspektive, die wir auf Fragen des Ausstellens beziehen. Wir werden dabei nicht nur die Umweltgeschichte mit einbeziehen, sondern auch ökofeministische Ansätze kennenlernen und dabei immer im Blick haben, mit welchen Medien Naturvorstellungen verknüpft sind.
Da dieses Seminar ein Blockseminar ist, das davon lebt, dass sich alle Teilnehmenden die Zeit nehmen, das gesamte Seminar zu besuchen, bitte ich Sie sich nur anzumelden, wenn Sie sich die Woche über für das Seminar freinehmen können von anderen Verpflichtungen. (Mo 10-16 Uhr, Di 10-16 Uhr, Mi 10-14 Uhr, Do 10-16 Uhr, Fr 10-13 Uhr).
Zur Vorbereitung werden allen TN ausgewählte Texte zugeteilt. Bitte lest die Texte besonders genau im Hinblick auf Naturvorstellungen und erstellt einen ersten Entwurf für eure reading response.
Module (BA): 6
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
B.A. Kolloquium
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch.
Module (BA): 13
Elementare Medien in Literatur und Medien
Literatur: McCormack, Derek P.: Atmospheric Things: On the Allure of Elemental Envelopment. Durham: Duke University Press 2018. https://doi.org/10.2307/j.ctv125jp7v; Peters, John Durham: The Marvelous Clouds. Toward a Philosophy of Elemental Media. Chicago: University of Chicago Press 2015. https://doi.org/10.7208/chicago/9780226253978.001.0001; Jussi Parikka: A Geology of Media, University of Minnesota Press 2015. ; Starosielski, Nicole: “The Elements of Media Studies.” In: Media+Environment 1.1 (2019). https://doi.org/10.1525/001c.10780; Joanna Zylinska: Hydromedia: From Water Literacy to the Ethics of Saturation, 2021; Melody Jue: Wild Blue Media, Duke University Press 2020; Special Issue “Wind as Model, Media, and Experience”, Media+Enviroment 6.2 (2024), https://mediaenviron.org/issue/11242
Module (MA): 2
Critical Introduction into Climate Change Communication
How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Module (BA): 6
Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Reality Check unplugged: Aufmerksamkeit (in Bröllin)
Medien verändern die Wahrnehmung. Alle erleben, wie sich das Leben mit Smartphone tiefgreifend verändert hat. Viele erleben, dass die kleinen Maschinen in unseren Hosentaschen auf vielfältige Weise unser Erleben verändern. Ausgehend von der Sehnsucht nach mehr Verbundenheit und weniger Screentime in der Gegenwart könnte das Seminar anhand von praktischen Übungen und von Lektüren Modi der Wahrnehmung hinterfragen und erproben. Dabei wird weniger die medienerzieherische Frage im Zentrum stehen, wieviel von was noch gut ist, als eine genauere Beobachtung, was mit der Ordnung der Sinne geschieht, während wir Medien nutzen. Übungen: Nature Writing - Gehen und Beobachten als Methode, Sound Walks, Schreibübungen. Literatur: Claire Bishop, Matthew Gandy, Harmut Rosa, Jonathan Crary, Bernard Stiegler, Yves Citton …
Module (BA): 6
Module (MA): 8
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Module (MA): 1
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Phänomenologie der Archive. Exkursion in Berliner Archive
Für den Besuch des Seminars ist es möglich und wünschenswert, ein eigenes Forschungsprojekt für eine Hausarbeit oder eine Projektarbeit vor Ort zu entwickeln. Ideen für bestimmte Archive können aktiv eingebracht werden.
Es werden v.a. Berliner Archive besucht. Archive, die wir besuchen, könnten sein: Archiv des Technikmuseums; Sammlung des Naturkundemuseums; Private Archive; Archiv des Böhmischen Dorfes, Flusser-Archiv, Walter Benjamin Archiv, FFBIZ – das feministische Archiv, Rara-Lesesaal der Staatsbibliothek (Bücher vor 1700); Zeitschriftensammlung LB; Landesarchiv und Bundesarchiv, Stasi-Archiv, Tagebuch- uhd Erinnerungsarchiv, Lautarchiv der Humboldt Universität, Archiv Jugendkultur, historisches Archiv zum Tourismus …
Module (MA): 2
Vorlesung Medienästhetik
Module (BA): 6
Zu der Vorlesung gibt es ein Seminar. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.
Testat: Klausur.
Populismus, Propaganda, Medien
Wir untersuchen im Seminar die Rolle von Medien in modernen, demokratischen Gesellschaften, mit einem besonderen Blick auf die sogenannten sozialen Medien und einem Schwerpunkt auf Deutschland. Wir analysieren, weshalb die Synergien seit dem Web 2.0 zwischen Politik und Medien so stark sind - und was daran neu und alt ist. Wir klären grundlegende Begriffe ab und suchen nach Ansätzen, die Mut machen. Wirsprechen über die Gründe für die Zweifel, die die Presselandschaft, wie sie nach dem 2. Weltkrieg in der BRD als Reaktion auf Nazi-Deutschland etabliert wurde, inzwischen auslöst, wenn Begriffe wie "Lügenpresse" fallen. Und wir arbeiten an konkreten Fallbeispielen und beziehen das Seminar auf das, was gerade passiert. Das Ergebnis des Seminars kann ein Glossar zu Brandenburg sein (wobei wir darüber sprechen werden, ob es auch andere Ideen für Formate gibt)
Module (BA): 6
Testat: Referat (10 min max) zu zweit (wenn zu viele TN dann auch Glossareintrag zu einem Begriff möglich)
Laboratorium
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Module (MA): 9
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Kolloquium
Module (BA): 13
Klanglandschaften: Sound und Ökologie
Anlass des Seminars ist die in der selben Woche in Potsdam stattfindende Konferenz Klima | Klang | Transformation – Neue Diskurs- und Erfahrungsräume zwischen Musik und Wissenschaft, die wir dann ab Donnerstag Abend bis Samstag gemeinsam besuchen.
Module (BA): 7
Testat: Reading Response (2-3 Seiten) fällig zu Beginn des Seminars
Critical Introduction into Climate Change Communication
How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Module (BA): 6
Da die Studierenden von CLEWS das Modul mit einer Projektarbeit (Abgabe 30.9.) abschließen, ist es erwünscht, wenn sich EMW-Studierende diesen Projekten für Extra-Credits in Modul 10 oder 11 anschließen bzw. diese mit entwickeln (Projektarbeit).
Testat: Referat (10 min)
Laboratorium
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten, aber auch beim Schreiben und Planen.
Module (MA): 9
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Module (MA): 1
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Module (BA): 6
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung, die für alle Teilnehmer*innen obligatorisch ist. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.
Testat: Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (open book exam / Essay) abgeschlossen.
Technolandschaften. Wie die Energiewende das Landschaftsbild verändert
Im Seminar nehmen wir den Ausgangspunkt in der Ästhetik der Landschaft. Landschaftsmalerei und Land Art sind zwei Pole in der Kunstgeschichte, die ganz eigene Auffassungen von Landschaft als Umgebung erzeugten. Wir verknüpfen die Ästhetik der Landschaft und ihre Geschichte im zweiten Teil des Seminars mit dem, was heute Energiewendelandschaften als ästhetische Herausforderung sind. Wie verändert sich das Bild der Natur, wenn die Technosphäre immer sichtbarer wird, Infrastrukturen immer größere Teile von Landschaft prägen? Weitere Begriffe, die hier Bedeutung erlangen sind die Technosphäre und Infrastrukturen.
Wir lesen einerseits Grundlagentexte zu Umwelt, Milieu und Landschaft. Andererseits werden wir viel Zeit mit Beispielen aus Werbung, Malerei, Fotografie, Film und Computerspielen verbringen, um die Theorien direkt auf die Beispiele zu beziehen und ein Verständnis medial vermittelter Landschaften zu gewinnen – und dies im Vergleich zur realen Umgebung und Landschaftswahrnehmung vor Ort in Energiewendelandschaften.
Module (BA): 5
BA – Prüfungskolloquium
Wir vermitteln umfassend alles, was es beim Schreiben der Arbeit, bei der Planung und Durchführung des Projektes und für die Disputation zu wissen gibt. Wir haben Zeit, um auf Ihre eigenen Belange einzugehen, also Textproben zu diskutieren, Themen zu vertiefen, die beim Verfassen/Erstellen und Erarbeiten der BA-Arbeit entstehen. Dabei kann es etwa um Zitierweisen, das Schreiben allgemein, die Eingrenzung des Themas, die Planung oder das Verfassen des Abstracts und formale Fragen gehen sowie die Besonderheiten der Projektarbeit. Das Seminar ist ein hilfreicher Begleiter für diese Phase. Wir legen auch großen Wert auch das Co-Teaching, indem wir Ihnen immer wieder Zeit geben, damit sie sich mit ihren KommilitonInnen austauschen und sich gegenseitig begleiten können.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Module (BA): 13
Die mediale Vermittlung gewaltförmigen Widerstands
Module (MA): 2
Testat: Vorbereitung und Moderation eines Materials mit Fragen.
Mediengeschichten des Windes
Wind ist unsichtbar, er lässt sich vermittelt über die Bewegung von Zweigen und Ästen oder die Gischt auf dem Wasser wahrnehmen. Im Seminar werden wir uns mit dem Phänomen Wind umfassend auseinandersetzen und die Verbindungen zu kulturellen Fragen ausloten. Wir widmen uns der komparatistischen Frage, welche Medien Wind in welcher Weise darstellen: Windgötter, Windkarten, Wind als Medium in der Kunstgeschichte, die Rolle von Wind in der Literatur, aber auch Windkraft und Winddaten in Zeiten des Klimawandels bilden den Gegenstandsbereich des Seminars. Auch spezifische Winde wie der Föhn (regional) oder der Jet Stream (global) oder Hurrikane Katrina (ein einzelner Sturm) und die Geschichten über Vulnerabilität, die mit ihm verbunden sind, können Thema werden. Lektüren aus der Literaturwissenschaft, der Medientheorie, Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte oder der Phänomenologie bilden den theoretischen Hintergrund.
Parallel zum Seminar findet ein Hackathon in Potsdam mit dem Titel Environmental Data, Media and the Humanities statt (31.5.-2.6. in Potsdam), bei dem wir mit digitalen Methoden zu Windfragen arbeiten. Es ist wünschenswert, wenn Teilnehmende des Seminars sich hier einbringen, gerne auch im Rahmen einer zusätzlichen Projektarbeit. Der Hackathon wird vom Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Weather Reports. Wind as Media, Model and Experience ausgerichtet.
Module (MA): 2
Critical Introduction to Climate Change Communication
How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Module (BA): 6
Geschichte Ausstellen - Exkursion nach Brüssel
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Unterbringung: Jugendherberge, Anreise ist gemeinsam mit dem Zug. Unterkunft und Zugfahrt wird von uns organisiert, Kosten für Unterkunft und Zug ca. 250 - 300 € (bei ca. 50 € Zuschuss von der Universität Potsdam)
Wer sich für die Exkursion anmeldet, muss die gesamte Zeit dabei sein, bzw. wir können aus organisatorischen Gründen keine Kosten rückerstatten für Nächte / Zugfahrt.
Anfang des Semesters wird es eine Vorbesprechung auf Zoom am Montag, 24.4. um 18 Uhr geben.
Reisedaten:
Hin: 8.5. 9:36 Abfahrt, 17:34 Ankunft
Rück: 13.5. 12:19 Abfahrt, 19:09 Ankunft
Laboratorium
Module (MA): 9
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
BA – Prüfungskolloquium
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Module (BA): 13
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Kunst und Protest
Module (BA): 5
Im Verlauf des Seminars ist ein Ausstellungsbesuch geplant.
A Critical Introduction to Science and Climate Communication
How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Module (MA): 3
Infrastrukturen. Netze auf dem Land (Seminar während der Projektwoche in Bröllin)
Module (BA): 6
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (asynchron)
Module (BA): 6
Testat: Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (open book exam / Essay) abgeschlossen.
„DDR im Stadtbild Potsdams“ – Seminar zu Theorie und Praxis des Audiowalks
Die Studierenden lernen städtische Geschichten zu recherchieren, als Storyboard zu erzählen und diese für den Audio Walk akustisch zu bearbeiten. Außerdem lernen sie das Format Audio Walk und seine ästhetischen Möglichkeiten in Theorie und Praxis kennen.
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Am 17.12. Präsentation der Ergebnisse von 10-12 Uhr.
Die Teilnahme an den Präsenzterminen ist Bedingung des Seminars. Stellen Sie also sicher, dass Sie zu den Terminen können. Vorkenntnisse in Audio, Ton-Schnitt etc. sind günstig oder die Bereitschaft, sich selbstständig in die Arbeit von Aufnahme und Tonschnitt einzuarbeiten. Da es sich um ein 4SWS-Seminar inkl. 4 Credits handelt, wird es in der übrigen Zeit Aufgaben für das selbstständige Erarbeiten der Walks in den Gruppen geben, die Sie bitte mit einplanen. Das Seminar endet bereits im Dezember mit einer finalen Präsentation der Ergebnisse.
Testat: Eine Station des Audio Walks (ca. 10-15 min) als Gruppenarbeit
Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass Sie im Vorfeld den Audiowalk "Ich war, ich bin, ich werde sein. Rosa Luxemburg auf der Spur" vor Ort absolviert haben. (Insgesamt besteht der Walk aus drei Dateien, die bei Soundcloud zu finden sind) Wahlweise "Spurensuche Haushofer" auf der Seite der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Beide stehen kostenlos zum Download bereit.
Wald - Wissen - Wahrnehmung. Elemente einer Medienästhetik des Waldes
Module (BA): 6
Format: Hybridseminar mit Präsenzanteilen und Exkursion, wenn möglich. Wenn online, dann 14-tägig im Wechsel zu Wochen zum Selbststudium.
Desmog Blog. Datenjournalistisches digitale Methoden Seminar zusammen mit dem Kings College, London
Module (BA): 3
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Regieren mit Statistik. Vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart
Module (MA): 3
Das Testat besteht in einer Reading Response oder einer Präsentation.
Hacking Kittler (Freie Projektarbeit)
Im Rahmen einer Projektarbeit besteht die Möglichkeit aus den digitalisierten Texten eigenständig eine Analyse und Forschungsarbeit zu machen, die im Jahr 2022 auf der Ars Elektronika gezeigt werden könnte. Der Ansatz sollen digitale Methoden wie Text Mining, Netzwerkanalysen und andere Verfahren der digitalen Geisteswissenschaften sein, gerne kritisch und kreativ oder künstlerisch gewendet.
Wenn Sie Lust haben, digitale Methoden auf medienwissenschaftliche Texte anzuwenden, kann diese Projektarbeit ein passender Rahmen sein, um mit diesen Methoden zu experimentieren.
Das Seminar wird gemeinsam mit dem Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften der Universität Potsdam veranstaltet, wo es zusätzlichen Methodeninput gibt.
Module (BA): 11
Laboratorium
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Testat: Präsentation des Konzeptes einer Forschungsarbeit
Module (MA): 9
Exkursion - Critical Zones ZKM Karlsruhe
Wir bleiben zwei Nächte in Karlruhe, um genügend Zeit zu haben, die Ausstellungen im ZKM zu besuchen und evtl. dort auch Studierende der Hochschule für Gestaltung zu treffen oder weitere Ausstellungen zu besuchen.
Module (BA): 6
Organisatorisches: Die Kosten werden zu 50 % von der Universität übernommen, rechnen Sie mit ca. 100 € Selbstbeteiligung, je nachdem, welches Zugticket wir buchen können. Die Teilnahme wird erst verbindlich, wenn Sie den Betrag überwiesen haben. Sollte die Exkursion gar nicht stattfinden, erhalten Sie Ihren Anteil zurück. (Bei kurzfristiger Absage durch Sie selbst wg. Krankheit etc.: Eine Rückerstattung ist nur teilweise möglich, da wir die Bahntickets verbindlich buchen müssen)
Datum: Wir fahren mit der Bahn ab Berlin Hauptbahnhof am 9.6. gegen 12 und kommen Freitag 11.6. gegen 22 Uhr abends wieder zurück.
Alternative: Sollte eine Exkursion nach Karlsruhe nicht möglich sein, werden wir zu einem alternativen Thema während der Projektwoche eine Exkursion in Berlin machen (Museen, Galerien, Außenraum, Stadtraum …)
Testat: Das Testat besteht in einem Beitrag vor Ort zu einem der Werke im ZKM. Die Teilnahme an der gesamten Exkursion ist für den Erwerb des Scheins obligatorisch.
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Module (MA): 1
Die Vorlesung wird als Präsenzveranstaltung im Hörsaal von Haus D angeboten.
Die letzten Dinge denken. Lektüre-Seminar Eschatologie
Wir stellen diese Fragen aus unserer derzeit so endzeitlich wirkenden Gegenwart, betrachten die Geschichte der letzten Dinge und wenden uns mit dem "letzten Reich", den "letzten Menschen" und der "letzten Epoche" drei eschatologischen Grundfiguren zu.
Dabei soll deutlich werden, inwiefern wir von tradierten Mythen und Bildern geprägt sind (Armageddon, Johannes-Apokalypse etc.), aber auch, dass jede Ära und sogar jede Generation neue Wege findet, um über die letzten Fragen nachzudenken. So wurde um 1800 die Vorstellung eines natürlichen Vergehens der Welt ohne göttliche oder satanische Intervention populär, woran Eva Horn erinnert hat. Im 20. Jahrhundert waren sowohl der Horror von Auschwitz als auch von Hiroshima und Nagasaki Anlass, um noch einmal neu über die Stellung des Menschen im Kosmos nachzudenken (Günther Anders).
Wir werden uns zudem fragen, ob der derzeit kursierende, durch das Horror-Genre inspirierte "kosmische Pessimismus" (Eugene Thacker) ein Weg sein kann, um in Zeiten immer neuer, beängstigender Nachrichten über abschmelzende Pole und Waldbrände im Anthropozän, Haltung zu bewahren?
Das Seminar vermittelt wichtige Konzepte aus Philosophie, Medien-, Kultur-, Religions- und Literaturwissenschaft zur Erschließung des Themas. Lernziele des Seminars sind Techniken des Lesens, das Erstellen von Exzerpten, das Verarbeiten von Texten in eigenen Schreibarbeiten, die Diskussion von Konzepten und Begriffen sowie ihre Kritik.
Module (MA): 3
Testat: Bedingung für die erfolgreiche Teilnahme am Kurs ist: (1.) Die Erarbeitung von zwei Reading Responses eigener Wahl zu den zu lesenden Texten. Diese Responses können schriftlich (ca. 2 Seiten) oder auch als Podcast (ca. 5 Minuten) hochgeladen werden. Sie werden am Tag vor jeder Zoom-Sitzung auf Moodle freigeschaltet, sodass alle TeilnehmerInnen sie lesen bzw. hören können. (2.) Die Übernahme einer Moderation im Rahmen der Zoom-Sitzung. Auf Grundlage der Reading Responses UND des Primärtextes wird dabei die virtuelle Diskussion angeleitet und moderiert. (Das können auch jeweils mehrere TeilnehmerInnen zusammen machen, je nach Zahl der TeilnehmerInnen.)
Das Seminar wird die Plattform Moodle für die Materialien, Reading Responses etc. und Zoom für die Diskussionen verwenden.
Vorläufige Literaturliste (primär):
- Die Offenbarung des Johannes (im Neuen Testament zu finden, online z.B. hier: https://www.bibleserver.com/EU/Offenbarung1) - empfohlen wird, den Text nach Möglichkeit in einer gedruckten Bibelausgabe zu lesen.
- Eva Horn: Zukunft als Katastrophe. Frankfurt am Main 2014.
- Günther Anders: "Die Frist", in: ders.: Die atomare Drohung. Radikale Überlegungen zum atomaren Zeitalter, München 2003, S. 170-221.
- Eugene Thacker: Im Staub dieses Planeten, Horror der Philosophie, Berlin 2020 (übersetzt aus dem Englischen von Frank Born)
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Module (BA): 6
Testat: Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (open book exam / Essay) abgeschlossen.
Dieses Semester wird die Vorlesung für jede Woche aufgezeichnet, so dass die Studierenden sich selbst einteilen können, wann sie die Vorlesungen über die jeweilge Woche anhören und bearbeiten. (Evtl. gibt es zusätzlich die Möglichkeit, einige Vorlesungen auch vor Ort und in Präsenz zu hören für 20 Personen gleichzeitig, das wird aber noch bekannt gegeben). Die Übung nimmt dann jeweils Bezug auf die Inhalte.
Sie müssen sich auf Moolde für die Übung anmelden, um die Aufzeichnungen der Vorlesungen einsehen zu können.
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Hörspaziergang. Erkundungen eines Formats in Berlin und Potsdam.
1.) Sie wählen 4 der angebotenen Audiowalks aus, die Sie bestenfalls zu zweit bis Ende Februar absolvieren. Bitte schreiben Sie eine Mail, wenn Sie die Termine vereinbart haben. Die Gruppenbildung entnehmen Sie bitte dem Zumpad dieser Veranstaltung.
2.) Wenn Sie die Walks gehen, machen Sie sich bitte Notizen zu den einzelnen Audiowalks und schießen auch ein paar Fotos als Dokumentation. Diese Fragen gebe ich als Leitfragen mit: Welche Arten von Sound stellt der Walk zusammen (z.B. O-Ton, Geräusche (welche?), Musik, Sprache)? Wie verbinden sich Stadt (Park-)Raum und Sound jeweils? Mit welchen Strategien wird diese Verbindung erzeugt? Wie gewährleistet der Walk Orientierung?
3.) Am Freitag, 26.2. machen wir zwei 90 min. Zoomsessions von 9-13 Uhr, um unsere Analysen zu besprechen. Dieser Termin ist verpflichtend! Evtl. lade ich einen Gast ein.
Lektüre: Bitte lesen Sie vor dem Treffen die Sekundärliteratur zum Audiowalk auf dieser Seite: Hosokawas Walkmaneffekt, Toby Butler, Holger Schulze, Kathrin Popp.
4.) Testat ist neben dieser Teilnahme das Abfassen einer Kritik zu einem der Hörspaziergänge. Diese bieten wir dem Tip Stadtmagazin an, die sich bereits auf unsere Texte freuen. Textlänge: 1500-2000 Zeichen inkl. Leerzeichen, also recht kurz! Deadline: 26.2. zum Zoom-Seminar. Vergleiche den Artikel im Tip (Link steht unten).
Berliner Pflanzen (Eintritt zahlen in den Gärten der Welt, Marzahn) MP3
Hörspuren im Ernst Thälmannpark (MP3, 60 min)
Große Geste Weiße Welt am Berliner Schloss (App Radio Aporeee und GPS)
Stimmen vom Bahnhof Zoo (Ich denke MP3, 5 € ermäßigt zum Download)
Hypertopia Field Exploration 2 (QR Codes, Smartphone ca. 120 min)
Postcolonial Potsdam (GPS, App oder Website?)
Das akustische Kleistdenkmal (1:50, MP3, versuche ich aber noch zu kriegen)
The Politics of Public Space
Module (BA): 5
Finalisierung zum 10.3.2021 und Abgabe beim Tip Stadtmagazin.
Kolloquium
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Module (BA): 13
Wir werden das Seminar vor allem online zum Mittwochstermin unterrichten. Dazu verwenden wir Zoom. Wir können aber auch ein paar Präsenztermine anbieten, wenn dies von den SeminarteilnehmerInnen gewünscht ist. Dies besprechen wir zu Beginn der Sitzungen.
EMW Website (laufendes Projekt)
Module (MA): 7
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Critical Zones - Horizonte einer neuen Erdpolitik. Seminar zur Ausstellung am ZKM Karlsruhe
Das Seminar nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt zur Diskussion dieser Fragen mit einem Schwerpunkt auf Gaiatheorie, den Wendungen, die Bruno Latours Forschungen hier vornehmen, sowie weiteren Lektüren in diesem Bereich. Wir werden uns aber auch wissenschaftlich-künstlerische Arbeiten anschauen, die unsere Vorstellungen von dem, was von diesen Krisen wie wahrnehmbar ist, ausweiten. Da die Exkursion nach Karlsruhe im Sommersemester nicht stattfinden kann, werden wir thematisieren, wie wir uns mit den Themen der Ausstellung unter digitalen Bedingungen befassen können, also ohne vor Ort zu sein.
Die Online-Version dieses Seminars wird eine Mischung aus synchronen Einheiten, Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und eigenständiger Lektüre / Exzerpten / Reading Responses / Glossareinträgen sein. Zeitgleich zum Seminar gibt es Partner-Seminare an der FH, der UdK und der Kunsthochschule Weißensee, die im Rahmen des KLIMASEMESTERS unterrichtet werden. Wir werden im Verlauf der Veranstaltung über Treffpunkte dieser Gruppen nachdenken.
Module (BA): 5
Das Seminar wird aufgrund der Bedingungen während des "Flexi-Semesters" übergreifend für MA und BA angeboten.
WICHTIG TERMINE: Wegen der Zusammenlegung der Seminare werden alle Synchrontermine jeweils mittwochs von 10-12 Uhr stattfinden! Ein erstes Test-Treffen über die Plattform Zoom findet am 22.4. um 10 Uhr statt (ca. 45 min).
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Critical Zones - Horizonte einer neuen Erdpolitik. Seminar zur Ausstellung am ZKM Karlsruhe
Das Seminar nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt zur Diskussion dieser Fragen mit einem Schwerpunkt auf Gaiatheorie, den Wendungen, die Bruno Latours Forschungen hier vornehmen, sowie weiteren Lektüren in diesem Bereich. Wir werden uns aber auch wissenschaftlich-künstlerische Arbeiten anschauen, die unsere Vorstellungen von dem, was von diesen Krisen wie wahrnehmbar ist, ausweiten. Da die Exkursion nach Karlsruhe im Sommersemester nicht stattfinden kann, werden wir thematisieren, wie wir uns mit den Themen der Ausstellung unter digitalen Bedingungen befassen können, also ohne vor Ort zu sein.
Die Online-Version dieses Seminars wird eine Mischung aus synchronen Einheiten, Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und eigenständiger Lektüre / Exzerpten / Reading Responses / Glossareinträgen sein. Zeitgleich zum Seminar gibt es Partner-Seminare an der FH, der UdK und der Kunsthochschule Weißensee, die im Rahmen des KLIMASEMESTERS unterrichtet werden. Wir werden im Verlauf der Veranstaltung über Treffpunkte dieser Gruppen nachdenken.
Module (MA): 2
Das Seminar wird aufgrund der Bedingungen während des "Flexi-Semesters" übergreifend für MA und BA angeboten.
WICHTIG TERMINE: Wegen der Zusammenlegung der Seminare werden alle Synchrontermine jeweils mittwochs von 10-12 Uhr stattfinden! Ein erstes Test-Treffen über die Plattform Zoom findet am 22.4. um 10 Uhr statt (ca. 45 min).
Flanieren. Nature Writing in Games und in der Wirklichkeit
Die Wahrnehmungen beim Durchwandern und Flanieren in unserer Umgebung werden wir jedoch nicht allein auf die Wirklichkeit anwenden, sondern mit denen in Computerspielen vergleichen, indem wir auch hier die Techniken des Nature Writing anwenden, z.B. im Spiel "Walden", das die Natur des Walden Pond zu Henry Throeaus Zeiten nachahmt. Auf diese Weise können wir die besondere Bedeutung des Spaziergangs in Zeiten kollektiver Quarantäne ergründen, aber auch vergleichen mit dem nun allerorts geforderten Weg ins Digitale.
Medienästhetische Begriffe, die wir im Gepäck haben für die Analyse eines Computerspiels sind z.B. Mimesis (Nachahmung), Immersion (Eintauchen), Schein, Simulation, Virtualität und Immaterialität, aber auch Begriffe wie Aura, Stimmung und Atmosphäre und schließlich die Idee von Medien als Umwelten. Mit diesen Begriffen lassen sich die ästhetischen Effekte einer Nachahmung von Natur in einem Kunstprodukt wie einem Spiel fassen.
Das Seminar wird in wenigen synchronen Sitzungen die Idee des Seminars vorstellen und zur Diskussion stellen, mit welchem Blick wir uns den beiden Umwelten annähern (Phase 1). Dann gilt es selbst auf Streifzüge in der eigenen Umgebung in einem Spiel der Wahl zu gehen (Phase 2), jede Teilnehmer*in wird also mit dem Rechner und auch draußen diese Form des Spazierengehens nutzen. Und schließlich (Phase 3) teilen wir unsere Texte, geben konstruktives Feedback und versuchen diese stilistisch und inhaltlich weiter zu bringen.
Module (MA): 3
Flanieren. Nature Writing in Games und in der Wirklichkeit
Die Wahrnehmungen beim Durchwandern und Flanieren in unserer Umgebung werden wir jedoch nicht allein auf die Wirklichkeit anwenden, sondern mit denen in Computerspielen vergleichen, indem wir auch hier die Techniken des Nature Writing anwenden, z.B. im Spiel "Walden", das die Natur des Walden Pond zu Henry Throeaus Zeiten nachahmt. Auf diese Weise können wir die besondere Bedeutung des Spaziergangs in Zeiten kollektiver Quarantäne ergründen, aber auch vergleichen mit dem nun allerorts geforderten Weg ins Digitale.
Medienästhetische Begriffe, die wir im Gepäck haben für die Analyse eines Computerspiels sind z.B. Mimesis (Nachahmung), Immersion (Eintauchen), Schein, Simulation, Virtualität und Immaterialität, aber auch Begriffe wie Aura, Stimmung und Atmosphäre und schließlich die Idee von Medien als Umwelten. Mit diesen Begriffen lassen sich die ästhetischen Effekte einer Nachahmung von Natur in einem Kunstprodukt wie einem Spiel fassen.
Das Seminar wird in wenigen synchronen Sitzungen die Idee des Seminars vorstellen und zur Diskussion stellen, mit welchem Blick wir uns den beiden Umwelten annähern (Phase 1). Dann gilt es selbst auf Streifzüge in der eigenen Umgebung in einem Spiel der Wahl zu gehen (Phase 2), jede Teilnehmer*in wird also mit dem Rechner und auch draußen diese Form des Spazierengehens nutzen. Und schließlich (Phase 3) teilen wir unsere Texte, geben konstruktives Feedback und versuchen diese stilistisch und inhaltlich weiter zu bringen.
Module (BA): 6
Bröllin 2025 - Infos für alle Teilnehmer*innen
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Module (BA): 6
Zwischen Nicht-Wissen, Leugnen und Manipulieren. Strategien der Propaganda aus medienhistorischer Sicht
Module (BA): 6
Kolloquium
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Module (BA): 13
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Module (MA): 1
Vom Scheitern der Datenbilder
Der Kurs sucht in Momenten des Scheiterns nach dem Kern solcher Diagramme als Wissensbilder. Was geht auf dem Weg von den Daten zum Bild verloren? Wie ordnen Diagramme eigentlich unsere Denk- und Reflexionsprozesse? Indem wir zeitgenössische Visualisierungen betrachten und Texte aus der Medien- und Designtheorie sowie der Diagrammatik diskutieren, soll in die Grundfiguren der Diagrammatik eingeführt werden. Neben der gemeinsamen Lektüre werden wir in Form von eigenen Textbeiträgen ein Glossar zu markanten Begriffen des Seminars erarbeiten. Theorie funktioniert am besten mit Praxis, sodass auch gestalterisch mit Visualisierungen über Visualisierungen reflektiert werden soll und Entwurfsprojekte entstehen können.
Module (BA): 6
Testat: Das Seminar erfordert die aktive, regelmäßige Teilnahme sowie die seminarbegleitende Anfertigung von Schaubildern zu den jeweiligen Texten.
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (Seminar zur Vorlesung)
Dort finden Sie alle Texte für diesen Kurs.
In diesem Seminar lesen wir Texte und diskutieren Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Oliver Grau, Janet Murray), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik, wahrnehmende Umwelten.
Module (BA): 6
Für das Seminar kommunizieren wir über die Kursplattform Moodle: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=21674. Mit Ihrem Universitätslogin bekommen sie hier Zugang zum Kurs.
Wir kommunizieren per Moodle, bitte tragen Sie sich hier ein.
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Die Wahrheit der Simulation. Klimawelten im Computerspiel
Laut DIN-Norm bedeutet 'Simulieren' das „Nachbilden eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in einem experimentierfähigen Modell, um zu Erkenntnissen zu gelangen [...]. Insbesondere werden die Prozesse über die Zeit entwickelt.“ Von dieser Prämisse ausgehend, nutzen wir die Tage in Bröllin, um dem Thema Klima und Klimawandel im Spiel nachzugehen. Die Spiele, die wir uns anschauen, haben alle Klimasimulationen mit in ihre Struktur eingebaut, zeigen also Wetter nicht nur als Kulisse, sondern integrieren Klimafaktoren wie Dürren, Fluten und Meeresspiegelanstieg als handelnde Macht sowie menschliche Akteure als politische Entscheider und Aushandler von Energien und Ressourcen. Das Strategiespiel "Civilization Gathering Storm" z.B. hat ein umfassendes Klimanarrativ in den Handlungsstrang über die Jahrhunderte eingebaut, das Spiel "Eco" nutzt die bekannte Minecraft-Logik als Experimentierfeld für globale Entwicklungen in ihren Wechselwirkungen. "Keep Cool" oder "CO2 Second Chance" wiederum versuchen das Thema Klimawandel und Politik als Brettspiel zu fassen.
Im Seminar werden wir ca. drei Spiele auf unterschiedlichen Ebenen untersuchen. Wie erzählen Spiele den Klimawandel? Welches Narrativ verwenden sie? Wie wird Klimawandel inszeniert? Welche Rolle erhalten die Spieler im Spiel? Wie beeinflusst die kybernetische Struktur des Spiels das Narrativ von Geo-Engineering und Klima-Steuerung?
Ziel des Seminars ist es, die Eigenarten unterschiedlicher Methoden und ihrer Kombinationen (wie etwa Analyse der Bilder und Karten, der formalen Elemente im Spiel, der Handlungsmöglichkeiten und Kontrollschemata, Spiel als Text analysieren, 'Selbst spielen' versus 'Beobachten', Game-Play-Recordings bzw. Ingame-Photography einbeziehen, Sekundärliteratur einbeziehen, Interviews führen, Methode des Vergleichs) anzuwenden. Außerdem arbeiten wir mit einem Analyseschema, um Klima im Spiel auch im Vergleich systematisch zu interpretieren. Weitere Spiele, die wir uns anschauen, könnten sein: Anno 2070, Final Fantasy VII (1995).
Module (BA): 6
Klimawandelkommunikation. Status Quo und Ideen im Rahmen des Potsdamer Masterplans
Ziel des Seminars ist es, ein Handbuch mit Leitlinien zur Klimawandelkommunikation zu erstellen und Hinweise für die Stadt Potsdam zu eruieren. Das Seminar beinhaltet deshalb eine umfassende Auswertung der Literatur zum Thema Klimawandelkommunikation (das Meiste in englischer Sprache) sowie eine Anylse von praktischen Beispielen aus anderen Städten und Teilen der Welt. Das Thema ist disziplinenübergreifend, indem wir auch Beiträge aus Psychologie, Soziologie, Design und Kommunikationswissenschaft einbeziehen.
Wenn uns der Leitfaden gelingt, soll dieser 2019 veröffentlicht werden, denkbar ist auch, dass unsere Ideen in das Kommunikationskonzept der Stadt Potsdam mit einfließen.
Module (BA): 7
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Die grüne Biosphäre. Kommunikation, Medien und Kunst der Pflanzen – Seminar mit Exkursionsanteil
Das BA-Seminar wird der Welt der Pflanzen medien- und kunstwissenschaftlich nachgehen. Wir betrachten, wie ein Denken mit Pflanzen die Philosophie beeinflusst hat (Baumordnungen, Wurzeln, Rhizome), auf welche vielfältigen Weisen sich aktuell Künstler*innen diesem Thema annähern und wie Pflanzen zu Ausstellungskonzepten werden. Auf einer übergeordneten Ebene steht die Frage im Raum, welche Natur eigentlich Thema ist, wenn man diese von den Pflanzen aus denkt und welche ästhetischen Strategien sich daraus ableiten.
Module (BA): 5
Das Seminar ist eine Kombination aus wöchentlichen Treffen und einer Exkursion. Im Zentrum steht die 3-tägige Exkursion nach Dresden (16.-18.Mai 2019), wo wir nicht nur die Ausstellung „Von Menschen und Pflanzen“ besuchen werden, sondern auch die Kunstgeschichte von Pflanzendarstellungen im Kupferstichkabinett und im Zwinger sowie anhand von Besuchen in den unterschiedlichen Dresdner Parks einbinden. Ein Ergebnis des Seminars werden u.a. Kunst- und Ausstellungskritiken sein.
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Module (MA): 1
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Module (BA): 6
Bitte besuchen Sie die Lern-Plattform Moodle.up der Uni Potsdam, um alle Texte und Informationen zu dieser Veranstaltung zu erhalten. Sie können sich bei Moodle mit Ihrem Universitäts-Account anmelden.
Der Bildvergleich und sein Medium - Von der Diaprojektion zu den Algorithmen
Das Seminar widmet sich aktuellen digitalen Methoden und Web-Diensten, in denen der Bildvergleich als (bewusste) Methodik auftritt und untersucht kritisch sein erkenntnistheoretisches Potenzial. Es thematisiert die Ebenen von Ähnlichkeit als Erkenntnismotor und hinterfragt die epistemische Aussagefähigkeit der Sammlungs- und Analysemethoden wie Computer Vision oder Machine Learning, die gegenüber einer textbasierten bzw. philologischen Bestimmung der Bilder in erster Linie auf deren formal kompositorische Eigenschaften bauen.
Ein Großteil des Seminars beschäftigt sich dabei mit dem Ursprung des Bildvergleichs als Methode, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts das Entstehen der Kunstgeschichte als akademische Disziplin stark prägte. Es wird somit das medientechnische Dispositiv, das der Vergleich bereits in seiner Geschichte mit der Entstehung der Doppeldiaprojektion und fotografischer Bildanordnungen mit sich führt, betrachtet und so ein medienarchäologischer Blick auf das Thema gelenkt. Das Seminar beleuchtet neben medienwissenschaftlichen Fragestellungen somit ebenso Ansätze aus der Kunsthistorik und Bildwissenschaft.
Module (BA): 6
Elementare Medien, elementare Kunst
Im Seminar werden wir die vielfältigen Positionen genau behandeln, mit denen Künstler*innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und vor allem der Gegenwart diese Themen behandeln – von Land Art über Skulptur, Environment, Film bis hin zur Performance. Außerdem werden wir Schlüsseltexte zur Frage der Elementaren Medien lesen.
Module (BA): 5
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Von Sensoren zu Citizen Sensing
Diese Sätzen bilden den Ausgangspunkt für ein Kolleg mit dem Namen "Sensing. Vom Wissen sensibler Medien", das die Europäische Medienwissenschaft mit diesem Semester beginnt. Das Seminar läd die Master-Studierenden der EMW dazu ein, gemeinsam mit den Doktorand*innen des Kollegs den Themenkomplex anhand von Texten und Beispielen zu befragen. Das Seminar ist in weiten Teilen ein Lektüreseminar, es wird also darum gehen, Texte vorzubereiten und aktiv zu disktuieren, wobei Texte und Themen auch vorgeschlagen werden können. Eine Exkursion ans ZKM nach Karlsruhe ist geplant und/oder zur Ausstellung Touch im NGBK, Berlin. Außerdem können Schreibideen zum Thema des Seminars begleitet verwirklicht werden.
Module (MA): 2
Digitale Ästhetik - Ästhetik als Programm
Andererseits verknüpfen wir die Fragen der digitalen Ästhetik mit gegenwärtigen Fragen automatischer Bildanalyse, wie sie beispielsweise mit 'Computer Vision' heute praktiziert wird, wobei das Google Cultural Institute als Global Player der automatisierten Ikonografie auftritt. Was verändern so genannte 'algorithms of beauty'? Welche Bereiche der Ästhetik lassen sich programmieren? Und was sind die Visionen bzw. wie weit ist die Computer Vision im Aufspüren von Ästhetik heute?
Module (BA): 5
Technikfeinde und Maschinenstürmer – Gegner der Technik in Geschichte und Gegenwart
Module (BA): 6
BA – Prüfungskolloquium
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Module (BA): 13
Kritik der Datenbilder
Module (BA): 6
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Module (BA): 6
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Module (MA): 1
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Vernetzte Ökologien. Von Michel Serres bis Bruno Latour. Lektüre-Seminar.
Im Kern des Seminars stehen die folgenden Publikationen: »Das Parlament der Dinge« (2004) des französischen Anthropologen und Wissenschaftsphilosophen Bruno Latour; Texte vom französischen Wissenschaftsphilosophen Michel Serres (»Der Parasit« (1980), »Naturvertrag« (1990)) sowie die aktuelle Publikation der Wissenschafts- und Technikphilosophin und US-Amerikanerin Donna Haraways »Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene« (2016).
Module (BA): 6
Zur Teilnahme gehört die Anfertigung eines Exzerptes sowie einer Zusammenfassung von einem Text (je 1-2 Seiten).
Kunst und Protest
Module (BA): 5
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (Seminar zur Vorlesung)
Module (BA): 6
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Zwischen Nicht-Wissen, Leugnen und Manipulieren. Strategien der Propaganda aus medienhistorischer Sicht
Module (BA): 6
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Natur/en des Ökonomischen
Module (BA): 3
Inseln: Simulationen paradoxer Räume
Module (BA): 6, 9
Module (MA): 7
Literatur:
Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln (2009)
Environments – Installationen – Narrative Räume
In der Ausstellung im Hamburger Bahnhof werden Werke von Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Peter Fischli/David Weiss, Isa Genzken/Wolfgang Tillmans, Bruce Nauman, Susan Philipsz, Pipilotti Rist, Bunny Rogers, Edward Kienholz, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Christopher Kulendran Thomas und Wolf Vostell ausgestellt. Aufgrund dieser Breite bietet das Seminar auch eine Übersicht über die Strömungen dieser Kunstform.
Im Seminar werden wir Vorläufer der Installationskunst anschauen sowie Kunstwerke auf das Konzept der "Environments" (Alan Kaprow, 1958) und die so genannten "Situations" beziehen, wie sie Dan Flavin und Wolf Vostell entwickelten. Wir werden aber auch die Verbindung von Installationskunst und Video in den Blick nehmen sowie die Verbindung dieser Räume zu den virtuellen Räumen thematisieren.
Das Seminar beinhaltet mindestens zwei eintägige Exkursionen. Zur Ausstellung im Hamburger Bahnhof und zu Berliner Gallerie-Ausstellungen, sowie – nach Möglichkeit – zur documenta nach Kassel (Selbstfinanzierung).
Bemerkung: Für die Exkursionen muss auf einen anderen Tag ausgewichen werden, da der Hamburger Bahnhof montags geschlossen ist.
Module (BA): 5
Laboratorium
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Module (MA): 9
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Module (MA): 1
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
http://www.zem-brandenburg.de/de/zem/ort.html
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Module (BA): 6
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (Seminar zur Vorlesung)
Module (BA): 6
Im Spiegelsaal. Medien des Barock
Da Medien im Barock oftmals eng mit den absolutistischen Königshäusern verbunden waren, wird das Seminar deshalb auch die Gelegenheit bieten, den Ort der Universität Potsdam – gelegen an einem barocken Schloss mit Schlossgarten – mit Besuchen in die Diskussion einzubeziehen.
Module (BA): 4
- Friedrich Kittler: Optische Medien (2002) - Baxmann et al: Das Laokoon-Paradigma: Zeichenregime im 18. Jahrhundert (2000) - Speichern, Merken : die künstlichen Intelligenzen des Barock, Hrsg.: Rieger, Stefan, München (1997) usw.
McLuhan: Das Medium ist die Massage. Lektüre und Neueditierung eines Buchs von 1967
Im Seminar werden wir die Frage stellen, inwiefern McLuhans Einschätzungen der medialen Umgebungen nach 50 Jahren noch aktuell sind, aber auch, wie wir das Buch McLuhans heute bebildern und gestalten würden. Wäre es überhaupt noch ein Buch? Welche Bilder und Beispiele müssten heute in deas Buch aufgenommen werden? Insofern soll parallel zum Seminar der Versuch unternommen werden, den Text und das Layout des Buches auf die heutige Zeit zu aktualisieren – also eine multimediale Neuedition des Buches oder von Teilen des Buches vorzunehmen. Insofern werden auch Layout und Satz, Schrifttypen, Fotografie sowie digitale Veröffentlichungsformate eine Rolle spielen.
Module (BA): 7
Für das Seminar ist es erforderlich, sich eine antiquarische Version des englischen Buches zu beschaffen (ca. 10 Euro inkl. Versand, bei amazon.de oder zvab.com)
Geologie der Medien. Materialien, Rohstoffe, Kreisläufe
Module (MA): 2
Der Besuch der weiteren Veranstaltung wird empfohlen. Der Verbund von Veranstaltungen wird mit einer übergreifenden Arbeit absolviert.
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 7
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Wenn Bonobos fernsehen … Medientheorie und -geschichte der Tiere
Module (BA): 6
Literatur: Ape Culture/Kultur der Affen. Katalog. Hrsg. Anselm Franke et al. Spector Books, co-published mit dem Haus der Kulturen der Welt, 2015.
Verbund "Ludification . Räume des Möglichen (Verbund 2/6): Geologie der Medien. Materialien, Rohstoffe, Kreisläufe
Module (MA): 6
Landschaftsbilder oder wann ist Landschaft schön? | Projektwoche Bröllin "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften"
Ausgangsfrage des Seminars ist, wie sich ein Ort bzw. ein Milieu medial vermitteln lässt, wie die/ einen Ton gebracht werden kann. Wie lässt sich eine Landschaft mit der Kamera (oder einem gemalten Bild) einfangen? Welche Konzepte und Theorien von Umwelt und Milieu helfen das Verhältnis von Menschen in ihrer Umwelt zu begreifen und inwiefern lässt sich dieses Verhältnis anhand von Bildern analysieren? Im Blockseminar in Bröllin werden wir einerseits Grundlagentexte zu Umwelt, Milieu und Landschaftsbildern lesen. Andererseits werden wir viel Zeit mit Beispielen aus Malerei, Fotografie und Film sowie Computerspielen verbringen, um die Theorien direkt auf die Beispiele zu beziehen und ein Verständnis medial vermittelter Landschaften zu gewinnen – und dies im Vergleich zur realen Umgebung und Landschaftswahrnehmung vor Ort in Bröllin.
Module (BA): 5
Bitte folgende Texte als Lektüre vor Bröllin vorbereiten: (den Rest lesen wir vor Ort, Ausdrucke bringe ich mit)
********************
1.) Burckhard: Landschaft
2.) Sprenger: Milieu
3.) Böhme: Ökologische Ästhetik
********************
Sehende Ohren, hörende Augen. Audiovision in Kunst und Wissenschaft
Module (BA): 5
Laboratorium
Module (MA): 10
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 8
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Module (MA): 1
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Module (BA): 6
Netze, Rhizome, Infrastrukturen. Medientheorien der Technosphäre
Module (BA): 6
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Seminar zur Vorlesung Medienästhetik
Module (BA): 6
Global/ lokal. Zur historischen und theoretischen Bestimmung eines Verhältnisses
Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)
- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.
- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.
- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Laboratorium
Module (MA): 10
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 8
Eco Art & Medien. Historische und gegenwärtige Strategien
Literatur:
- Böhme, Gernot: Für eine ökologische Naturästhetik, Frankfurt/M. (1989)
- Brown, Andrew: Art and Ecology Now. London : Thames & Hudson 2014.
Module (BA): 5
Medienästhetik-Vorlesung: Sichtbar oder unsichtbar? Ästhetik des Klimas und des Klimawandels
Literatur: Image Politics of Climate Change, Thomas Nocke, Birgit Schneider (Hg.) Bielefeld 2014.
Module (BA): 5
Studierende des 4. Semesters sind wahrscheinlich besser beraten, wenn sie in der alten Ordnung bleiben.
Wer als Zweitsemester die Vorlesung dennoch besuchen will, kann diese problemlos in Modul 10 anrechnen lassen. Auch nach der neuen Ordnung.
Die Übung zur Vorlesung findet ebenfalls mittwochs von 14-16 Uhr statt und wird von Simon Hirsbrunner betreut.
Übung Medienästhetik "Bilder vom Klima" ab 4. Semester
22.4.: Medienästhetik und Sichtbarmachung in der Wissenschaft
10.6.: Ikonographie des Klimawandels
In dieser Sitzung beschäftigen wir uns mit der Ikonographie des Klimawandels, also beispielsweise mit Diagrammen, Karten, Motiven von Eisbären und Menschen in Entwicklungsländern. Welche Bilder werden in Wissenschaft, Politik und Kunst zur Visualisierung des Klimawandels verwendet? Welche framings (Deutungsrahmen) werden in den Sichtbarmachungen entsprechenden verwendet, welche Aspekte des Klimawandels vermitteln sie?
24.6.: Bilder der Evidenz des Klimawandels
Eine der wesentlichsten Herausforderungen der Sichtbarmachung des Klimawandels ist die Sichtbarmachung von Temporalitäten, die das Phänomen der globalen Erwärmung erst definieren und etablieren – beim Klima handelt es sich verkürzt gesagt um einen Durchschnitt von Wetter in mindestens 30 Jahren, bei der Klimaerwärmung um die Veränderung dieses Durchschnitts. Wie kann etwas, dass sich nur in der Zeit und Veränderung zeigt, dargestellt werden? Wissenschaftler und Künstler haben verschiedene Strategien entwickelt, um dieser Veränderung visuell Ausdruck zu verleihen und sowie Evidenz sichtbar zu machen.
8.7: Prophezeiung von Klimazukünften
Zur Etablierung des Klimawandels muss einerseits errechnet werden, wie sich das Klima in der Vergangenheit verändert hat. Anschließend kann mittels Computersimulationen eruiert werden, wie es sich in der Zukunft verändern wird. Wie funktionieren solche simulativ berechneten Zukunftsszenarien? Was für Zukunftsnarrative werden vermittelt? Welche alternativen Vermittlungsmethoden für Zukunftsvisionen gibt es?
Module (BA): 5
Google Warming? Kritische Lektüren der Medienökologie
Schlagworte: Kybernetik; Kreislauf; Metaphern; Ökologie; System- und Netzwerkdenken; Ressourcen.
Vorraussetzung zur Teilnahme am Seminar ist die grundsätzliche Bereitschaft auch Texte auf Englisch zu lesen, da Teile der Literatur nicht auf Deutsch zur Verfügung stehen.
Module (BA): 6
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 8
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 8
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Medien simulierter Wirklichkeiten - Einführung in die Geschichte und Theorie der Simulation in Wissenschaft und Kunst
Neben mindestens einer Exkursion an das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, werden auch externe Experten ins Seminar kommen, mit denen wir die Fragen des Seminars weiter diskutieren können.
Module (BA): 6
Gabriele Gramelsberger: Computerexperimente. Zum Wandel der Wissenschaft im Zeitalter des Computers. Bielefeld 2009
Jean Baudrillard: Agonie des Realen, 1978
Florian Rötzer (Hg.): Digitaler Schein. Ästhetik der elektronischen Medien, Frankfurt am Main 1991.
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 8
Kulturen des Ökonomischen
Module (BA): 3
Beginn ist der 23.10.2013!
Naturtechniken - Techniknaturen: Jenseits von Kultur und Natur
Das Seminar befragt Konzepte von Natur und Kultur anhand einer Reihe von Natur-Kultur-Hybriden/-Vermischungen, welche die klaren Unterscheidungen in Frage stellen oder scheitern lassen. In Textlektüren, Sichtungen von künstlerischen Arbeiten und Spaziergängen beschäftigen wir uns u.a. mit der Geschichte der Natur-Kultur-Unterscheidung, mit Landschaft und Agrikultur, mit dem Konzept der 'Naturvölker' in Ethnologie und Alltagswissen, mit der Architektur von Vogelnestern und Bionik, mit Muschelkulturen und Tierzucht, mit Berliner Schlüsseln und anderen handelnden Dingen.
Module (BA): 6, 7, 10
Module (MA): 3, 9
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 8
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Netze, Labyrinthe und Rhizome
Der Filz, den Verschwörungstheorien aufdecken möchten, das neue Bild von Geschichte, das sich aus einer rhizomatischen Vorstellung ergibt, all dies sind Knotenpunkte, die im Seminar anhand von zentralen Texten diskutiert werden sollen. Die Texte stammen aus der Spieltheorie, dem Existentialismus, der strukturalistischen Philosophie, den Kultur- und Medienwissenschaften, sowie der Mathematikgeschichte und der Kybernetik.
Simon Vincent und ich planen, die beiden Seminare im Verbund „Räume des Möglichen“ dabei so eng wie möglich zu verzahnen, so dass die Stunden wöchentlich aufeinander Bezug nehmen oder sogar aufeinander aufbauen. Mehrere gemeinsame Sitzungen sowie eine Exkursion sind geplant.
Dabei ist das Seminar nicht kanonisch geschlossen angelegt, sondern Ihre Vorschläge und Ideen sind ebenso willkommen wie erwünscht!
Primärquellen (Auswahl): Primärquellen:
Jean-Paul Sartre: Der Ekel, 1938.
Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom. Berlin 1977
Michel Serres: Das Kommunikationsnetz Penelope, in: Kursbuch Medienkultur, hrsg. Claus Pias, München 1999
Bruno Latour: Science in Action: How to Follow Scientists and Engineers Through Society.Milton Keynes: Open University Press, 1987. (Andréa Belliger/ David J. Krieger (Hg.): ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie, Bielefeld 2006)
Jacques Bertin: Graphische Semiologie: Diagramme,Netze,Karten, Berlin 1974
Module (MA): 2
Der Besuch der weiteren Veranstaltung wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Falling Men - Mediale Figuren des Stürzens
Die Vorstellung einer Gottheit, die den Hochmut oder den Größenwahn der Menschen dadurch bestraft, dass sie sie in die Tiefe stößt, ist sehr alt. Ästhetisch wurden die Figuren des Fallens seit der Renaissance immer wieder aufwändig dargestellt wie in Form von Deckengemälden in Kirchen, aus denen perspektivisch geschickt die Körper auf die Betrachter zu fallen scheinen. Einen dramatischen Endpunkt des "Falling Man" bilden die Terroranschläge am 11. September 2001 vom World Trade Center.
Das Seminar wird einen Schwerpunkt auf konzise Methoden der Bildbetrachtung legen, die wir gemeinsam erarbeiten und methodisch hinterfragen. Ebenso werden die Bedeutungsebenen des Absturzes kulturwissenschaftlich, religionsgeschichtlich, ästhetisch, medial und auch psychologisch betrachtet.
Module (BA): 5
Module (MA): 7
Termin für ein Vorbereitungstreffen wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Freie Projektarbeit (betreut)
Module (BA): 11
Diagramme, Netze, Karten. Grundlagen einer Diagrammatik
Module (BA): 6
Experimentelle Forschungsarbeit
Module (MA): 8
Ästhetik der Störung
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Kultur für die Zukunft?
Das Seminar wird zunächst das Thema anhand von Diskussionen und Schlüsseltexten in verschiedene Richtung ausloten. Was ist Kultur? Woher kommt das Konzept der Nachhaltigkeit? Wie lässt sich das verbinden? Wie müsste sich Kulturschaffen unter diesen Gesichtspunkten ändern? Welche künstlerischen Konzepte gibt es bereits?
Unterschiedliche kulturelle Auseinandersetzungen mit dem Klimawandel werden dahingehend befragt, inwiefern Produkte der Kultur und insbesondere der bildenden Kunst überhaupt etwas zur Wahrnehmung des Problemfeldes Klimawandel beitragen können. Ausgangspunkt der Diskussion soll hierbei erst einmal eine kritische Haltung sein: Ist Kunst in der Lage, das von vielen Seiten konstatierte Darstellungs- und Vermittlungsproblem des Klimawandels zu lösen, indem sie eingängige und überzeugende Wahrnehmungsformen für den fortschreitenden Klimawandel herstellt? Oder wird die Kunst hierdurch in einen didaktischen Dienst politischer Meinungsmache genommen? Wird die Kunst auf diese Weise zur Illustratorin von Politik oder Wissenschaft?
Die zweite Ebene des Seminars ist eine praktische. Hier erhalten die Studenten die Möglichkeit, an der künstlerisch-wissenschaftlichen Feldstudie "Austertraum" mitzuwirken, die im Rahmen der Initiative "Über Lebenskunst" am Berliner Haus der Kulturen der Welt verankert ist und von der Bundeskulturstiftung finanziert wird (B. Schneider zusammen mit Stefan Saffer, Künstler). Es wird darum gehen, das theoretisch erarbeitete Wissen in konkrete, kulturelle Strategien umzusetzen, um hier eine eigene Feldstudie zu entwickeln, die die Kulturinstitution HKW genau ins Visier nimmt. Am Ende von Über Lebenskunst steht ein Festival im August. Die Form der Mitarbeit ist hierbei offen und soll während des Seminars entwickelt werden. Sie kann in klassischen Formaten wie Referaten/schriftlichen Arbeiten bestehen, oder aber in Form von Interviews, Fotoessays oder frei gestalterischen Arbeiten.
Stefan Saffer wird das Seminar begleiten.
Module (BA): 5
stefansaffer@googlemail.com
Instrumente des Wissens. Wissenschaftliche Bilder im historischen Kontext
Auch wissenschaftliche Bilder lassen sich dem Bereich der "informational images" zurechnen. Sie erfordern in der kritischen Betrachtung zum Teil ein anderes Methodenrepertoire als Bilder der Kunst. Mit vielen dieser Bilder wird "gearbeitet", sie besitzen einen Werkzeugcharakter, weshalb das Seminar mit dem Titel "Instrumente des Wissens" überschrieben ist. So geben Bilder der Naturwissenschaften die Ergebnisse, die sie darzustellen haben, nicht passiv wieder, sondern sie prägen und erzeugen diese genuin aus ihrer eigenen Sphäre. Die Transformation von Beobachtungen, Ergebnissen und Erkenntnissen in Bilder besitzt eine aktive Teilhabe an der Konstitution von Wissen. Auf Grund dieses Vermögens stellen die Erzeugung und der Einsatz von Bildern eine Kulturtechnik ersten Ranges dar.
Im Seminar werden anhand von prägnanten Bildbeispielen Theorien und Methoden diskutiert, die sich mit wissenschaftlichen Bildern kritisch befassen. Die Veranstaltung ist von der übergeordneten Frage nach den Besonderheiten einer Logik der Bilder, also bildtheoretischen Fragen, geleitet. Fragen nach dem Analogen/Digitalen werden ebenfalls einen breiten Platz einnehmen.
Mögliche Themen sind: Seit wann wurden Börsenkurven gezeichnet? Was veränderte die Fotografie am Ideal der Wissenschaften, der Objektivität? Was ist der gläserne Mensch? Was sind eigentlich Visualisierungen, Datenbilder, Karten und Simulationen?
"Diese Veranstaltung findet im Verbund "Epistemische Bilder" mit der Veranstaltung "Bild und Wissen" von Dieter Mensch und "Epistemische Bilder: Laborsituationen: Beobachtungen und Versuchen" von Anne Quirynen statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Module (MA): 2
Literatur: Das Technische Bild. Kompendium zu einer Stilgeschichte wissenschaftlicher Abbildungen, Berlin 2008, Hg.: H. Bredekamp/B. Schneider/V. Dünkel
Ein Besuch der Ausstellung "Weltwissen" im Martin-Gropius-Bau, Berlin ist geplant.
Eine Hausarbeit ergibt ggfls. weitere 6 Punkte.
Farbmusik und Synästhesie. Medienästhetik unterschiedlicher Verhältnisse von Ton und Bild
Die historische Zeitspanne der betrachteten Apparaturen und Texte liegt im 19. und 20. Jahrhundert.
Das Seminar wird auch den praktisch-künstlerischen Umgang mit Medientechnik ermöglichen.
Siehe auch: http://beta.see-this-sound.at/
Module (BA): 5
Das Seminar findet im zweiwöchentlichen Turnus à 4 h statt
und wird gemeinsam mit dem Medienkünstler Andreas Eberlein veranstaltet.
Zeit und Bewegung im Bild
Die Methoden hierzu sind vielfältig: Linien, Zeitpfeile, Farbverläuge, Kurven, Seriendarstellungen und Achsen markieren Dynamik, Prozesse, Wandlung und Entwicklung in Zeit und Raum. Es sind vor allem die Wissenschaften, in welchen eine Vielzahl grafischer Methoden entwickelt wurden - manche entwickelten ihr Wissen genuin auf der Basis dieser grafischen Verfahren.
Das Seminar wird sich anhand zahlreicher Beispiele mit der Frage beschäftigen, mit welchen grafischen Mitteln Zeit und Bewegung verbildlicht werden; die übergeordnete Frage ist, welche Begriffe von Zeit und Bewegung mit der jeweiligen Darstellungsweise einhergeht. So wird sich das Seminar auch mit der Frage nach dem Wesen von Zeit und Bewegung befassen, und schließlich, welchen Beitrag (Bild-)Medien dazu liefern, Zeit und Bewegung wahrnehmbar zu machen.
Themen: Zeitdarstellung im Diagramm; Zeit und Bewegung im Comic; Bewegungsfotografie; Evolutionsdiagramme; Bewegungsmesser von E.J. Marey; Notenschriften & Notationen; Klimadarstellungen; Windkarten; Klangvisualisierung; Zeitdarstellung im Gemälde; Allegorien der Zeit; Börsenkurven; Geschichtsbilder; Geschossfotografie; Rhymthmus im Bild;
Module (BA): 6