Semester
+
Sommer 2022
-
Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt als Ringvorlesung umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Ihre Grundlage sind die Artikel des Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs, das auf 3 Bände angelegt ist (2 erschienen) und vom Studiengang aus konzipiert wurde.
Dozent
Termin
Mo, 16-18 Uhr
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung wird online durchgeführt.
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs A
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Über theoretische Lektüren und praktische Übungen nähern wir uns den wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozenten
Termin
Mi 12-14
Ort
1.05.02.2.01 (Botanischer Garten)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Entwicklung eines HA-Themas und Wahl Prüfungsthema Modul 1
Schreiben Sie sich außerdem bitte alle in den moodle-Kurs zum Seminar ein:
https://moodle2.uni-potsdam.de/
Titel: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 2022
Kurztitel: GwA SoSe22
Passwort: Wissenschaft
Schreiben Sie sich außerdem bitte alle in den moodle-Kurs zum Seminar ein:
https://moodle2.uni-potsdam.de/
Titel: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 2022
Kurztitel: GwA SoSe22
Passwort: Wissenschaft
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs B
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Über theoretische Lektüren und praktische Übungen nähern wir uns den wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozenten
Termin
Mi 12-14 (c.t.)
Ort
Campus Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Entwicklung eines HA-Themas und Wahl Prüfungsthema Modul 1
Schreiben Sie sich außerdem bitte alle in den moodle-Kurs zum Seminar ein:
https://moodle2.uni-potsdam.de/
Titel: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 2022
Kurztitel: GwA SoSe22
Passwort: Wissenschaft
Schreiben Sie sich außerdem bitte alle in den moodle-Kurs zum Seminar ein:
https://moodle2.uni-potsdam.de/
Titel: Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 2022
Kurztitel: GwA SoSe22
Passwort: Wissenschaft
Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie
Medien ausgraben. Experimentieren und Dokumentieren in analogen Medien (Projektwoche Bröllin)
Im Projektseminar experimentieren wir im Rahmen des Themas der Projektwoche "Medien ausgraben" in analogen Medien wie Foto, Film, Tonwalze, Video und Magnetband und tasten die technischen, materiellen und ästhetischen Bedingungen und Konnotationen dieser (Erinnerungs-)Medien ab. Ausgangsbasis können dabei auch selbst "ausgegrabene" Fotos, Platten, Bänder etc. sein. In den vorbereitenden Sitzungen werden historische und technisch-praktische Kontexte für eigene Recherchen erschlossen. Ziel ist die Erstellung künstlerisch-dokumentarischer Arbeiten. Dabei sind auch Interaktionen mit den anderen Bröllin-Seminaren geplant. Das Seminar findet in der Projektwoche Bröllin (10.-14. Mai 2022) statt; zuvor wird es 3 Termine zur Vorbereitung geben.
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin mit 3 Vorbereitungsterminen (Blöcke)
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Erstellung einer künstlerisch-dokumentarischen Gruppenarbeit mit Analogmedien
Literatur: Dominik Schrey, Analoge Nostalgie in der digitalen Medienkultur, Berlin 2017. Holm Friebe, Thomas Ramge: Marke Eigenbau - Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion, Frankfurt/M. 2008.
Literatur: Dominik Schrey, Analoge Nostalgie in der digitalen Medienkultur, Berlin 2017. Holm Friebe, Thomas Ramge: Marke Eigenbau - Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion, Frankfurt/M. 2008.
Buchedition Hugo Fischer "Das englische Theater" (1940-44)
Es handelt sich hier um ein Editionsprojekt. Eine im englischen Exil, zwischen 1940 und 1944, entstandene theatergeschichtliche Studie des Philosophen und Kultursoziologen Hugo Fischer ist in den letzten 2 Jahren sukzessive und auf meine Anregung ins Deutsche übersetzt worden. Jetzt liegt ein Textkonvolut aus den 2 existierenden Varianten des Projekts vor. Es geht darum, die Übersetzung zu prüfen, einen Anmerkungsapparat zu erarbeiten und Entscheidungen über die graphische Repräsentation und Gestaltung zu treffen. Am Ende wird das Buch in einem renommierten Verlag erscheinen. Dafür brauche ich begeisterungsfähige MitstreiterInnen, die idealerweise sich mit einem der genannten Aspekte schon auskennen. Aber das ist nicht zwingend. Zwingend sind nur Geduld und Akribie bei den erforderlichen Recherche- und Gestaltungsschritten. Ein Anmerkungsapparat bei einem kulturhistorischen Buch speist sich nicht - oder nur ausnahmsweise - aus Wikipedia. Es ist notwendig, das 350 Seiten starke Skript näher kennenzulernen, da alle Entscheidungen über sein Erscheinen auch inhaltlich motiviert sein sollten.
Dozent
Termin
Mo 12-16
Ort
NP 11.1.25
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Arbeitsgruppenbericht und konkrete Ergebnisse.
Methoden und Positionen der Science and Technology Studies (STS): Einführungen und Laborbesuch(e)
[If required, this seminar could also be held in English. Please email me your preference and I’ll send you the English seminar description: alexander.schindler@uni-potsdam.de]
Wer gegenwärtig zu medientechnologischen Innovationen, Normierungen und Ordnungen forschen möchte, kommt nicht umhin sich mit der grundlegenden Neubestimmung des Verhältnisses von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Dafür müssen u.a. Orte und Prozesse beobachtet werden, die für Konsument:innen meist unzugänglich bleiben, wie die Labore und Anlagen der so genannten (Techno)wissenschaften, wo Beobachtungsinstrumente mit Experimentalsystemen und Simulationsmodellen gekoppelt sind, um „Neues“ zu entdecken und zu erfinden. Doch wie untersucht man derart komplexe Konstellationen? Dieser Frage widmen sich die Science and Technology Studies (STS) seit rund fünfzig Jahren. Aus grundlegenden Anliegen der Wissenschafts- und Techniksoziologie entstanden, erarbeiten STS-Forscher:innen innerhalb von tiefgehenden Feldstudien und daraus entstehenden Methodendiskussionen, neue Erkenntnisse, die bereits zur empirischen Grundlage vieler gegenwärtiger Wissenschafts-, Sozial- und Medienphilosophien geworden sind. Die prinzipielle Hinwendung zu sozio-materiellen Praktiken, die menschliche und nicht-menschliche Akteure gleichermaßen ins Auge fasst, steht dabei im Zentrum dieser wachsenden Forschungsdisziplin, die in zunehmend engerem wechselseitigen Austausch mit den (technischen) Medienwissenschaften steht.
Im Seminar stellen wir die Frage, welche sozio-materiellen Bedingungen und Interventionen wissenschaftliche und technologische Praktiken leiten und – als Teil der umfassenden Methodenkritik innerhalb der STS – fragen wir, wie diese skalierenden Prozesse überhaupt beobachtet und beforscht werden können. Dabei lernen wir Konzepte und Methoden der STS sowie der Wissenschafts- und Techniksoziologie (Strong Programme, Social Construction of Technology „SCOT“, Actor-Network-Theory „ANT“, Praxiographie, Agentieller Realismus) sowie damit verbundene aktuelle Strömungen der Wissenschafts-, Technik- und Medienforschung (Feministische STS, Postkoloniale STS, Situierung, Neuer Materialismus) kennen.
Wer gegenwärtig zu medientechnologischen Innovationen, Normierungen und Ordnungen forschen möchte, kommt nicht umhin sich mit der grundlegenden Neubestimmung des Verhältnisses von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Dafür müssen u.a. Orte und Prozesse beobachtet werden, die für Konsument:innen meist unzugänglich bleiben, wie die Labore und Anlagen der so genannten (Techno)wissenschaften, wo Beobachtungsinstrumente mit Experimentalsystemen und Simulationsmodellen gekoppelt sind, um „Neues“ zu entdecken und zu erfinden. Doch wie untersucht man derart komplexe Konstellationen? Dieser Frage widmen sich die Science and Technology Studies (STS) seit rund fünfzig Jahren. Aus grundlegenden Anliegen der Wissenschafts- und Techniksoziologie entstanden, erarbeiten STS-Forscher:innen innerhalb von tiefgehenden Feldstudien und daraus entstehenden Methodendiskussionen, neue Erkenntnisse, die bereits zur empirischen Grundlage vieler gegenwärtiger Wissenschafts-, Sozial- und Medienphilosophien geworden sind. Die prinzipielle Hinwendung zu sozio-materiellen Praktiken, die menschliche und nicht-menschliche Akteure gleichermaßen ins Auge fasst, steht dabei im Zentrum dieser wachsenden Forschungsdisziplin, die in zunehmend engerem wechselseitigen Austausch mit den (technischen) Medienwissenschaften steht.
Im Seminar stellen wir die Frage, welche sozio-materiellen Bedingungen und Interventionen wissenschaftliche und technologische Praktiken leiten und – als Teil der umfassenden Methodenkritik innerhalb der STS – fragen wir, wie diese skalierenden Prozesse überhaupt beobachtet und beforscht werden können. Dabei lernen wir Konzepte und Methoden der STS sowie der Wissenschafts- und Techniksoziologie (Strong Programme, Social Construction of Technology „SCOT“, Actor-Network-Theory „ANT“, Praxiographie, Agentieller Realismus) sowie damit verbundene aktuelle Strömungen der Wissenschafts-, Technik- und Medienforschung (Feministische STS, Postkoloniale STS, Situierung, Neuer Materialismus) kennen.
Dozent
Termin
mittwochs 10-12
Ort
Raum: 5.02.2.01; Maulbeerallee „Botanischer Garten“: Haus 2
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die theoretischen Seminareinheiten werden folgendermaßen ablaufen:
Zum Semesterbeginn werden die Texte gleichmäßig unter den Teilnehmenden aufgeteilt – first come, first served. Jeder Text markiert eine zentrale Position resp. Methode der STS. Die Textreihenfolge für das Seminar ist vorgegeben. Jede/r Teilnehmende verfasst eine Reading Response (RR) inkl. einer diskussionsleitenden Frage zum zugeteilten Text. In der folgenden Seminareinheit werden Text, RRs und Leitfragen durch die RR-Verfasser:innen ko-moderierend mit dem Dozierenden mit der gesamten Seminargruppe diskutiert. Verfassen einer RR, Ko-Moderation einer Einheit und aktive Diskussionsteilnahme bei mehreren Einheiten gelten als Testat.
Praxisteil: Darüber hinaus werden wir – je nach Verfügbarkeit – mind. ein naturwissenschaftliches Labor der Universität Potsdam innerhalb eines Seminartermins besuchen.
Zum Semesterbeginn werden die Texte gleichmäßig unter den Teilnehmenden aufgeteilt – first come, first served. Jeder Text markiert eine zentrale Position resp. Methode der STS. Die Textreihenfolge für das Seminar ist vorgegeben. Jede/r Teilnehmende verfasst eine Reading Response (RR) inkl. einer diskussionsleitenden Frage zum zugeteilten Text. In der folgenden Seminareinheit werden Text, RRs und Leitfragen durch die RR-Verfasser:innen ko-moderierend mit dem Dozierenden mit der gesamten Seminargruppe diskutiert. Verfassen einer RR, Ko-Moderation einer Einheit und aktive Diskussionsteilnahme bei mehreren Einheiten gelten als Testat.
Praxisteil: Darüber hinaus werden wir – je nach Verfügbarkeit – mind. ein naturwissenschaftliches Labor der Universität Potsdam innerhalb eines Seminartermins besuchen.
Medienrecht
Rechtspolitische Fragen waren immer wieder Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzungen - sei es um die Notstandsgesetzgebung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, die Frage des Abtreibungsverbots, den großen Lauschangriff oder die gleichgeschlechtliche Ehe. Selten aber sind rechtspolitische Diskussionen gerade zum Medienrecht und dem Recht des geistigen Eigentums auf so viel Resonanz in der Allgemeinheit gestoßen. War etwa das Urheberrecht sehr lange Zeit ein Rechtsgebiet für Spezialisten, so bringt das Thema "Uploadfilter" mittlerweile Tausende auf die Straßen. Die Regierung von Sachsen-Anhalt stoppt unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit die Abstimmung über den Rundfunkstaatsvertrag. Und die europäische Datenschutzreform rief Lobbyisten und NGOs in zuvor kaum gekannter Zahl auf den Plan, wurde dann doch verabschiedet und entwickelt sich nach und nach zu einem globalen "Gold Standard". Die Corona-Pandemie stellt Datenschutz-Prinzipien wiederum auf den Prüfstand (Stichwort "Tracking-App") und führt uns generell deutlich vor Augen, wie abstrakte juristische Fragen - etwa zum Infektionsschutzgesetz - unser aller Leben bestimmen.
Diese kurze Beschreibung soll verdeutlichen, dass sich das Seminar zwar auf medien- und urheberrechtliche Aspekte konzentrieren, aber auch den Prozess der Gesetzgebung darüber hinaus thematisieren wird. Rechtsetzung und Rechtsanwendung fallen nicht vom Himmel, sind auch nicht nur eine Spezialmaterie für Experten, sondern betreffen uns täglich und unmittelbar.
Wir werden daher das Seminar dafür nutzen, im Rahmen von Vorträgen, Gruppenarbeiten und Diskussionen unterschiedliche Aspekte des Rechts zu bearbeiten und damit das Verständnis für diese Prozesse zu erhöhen.
Diese kurze Beschreibung soll verdeutlichen, dass sich das Seminar zwar auf medien- und urheberrechtliche Aspekte konzentrieren, aber auch den Prozess der Gesetzgebung darüber hinaus thematisieren wird. Rechtsetzung und Rechtsanwendung fallen nicht vom Himmel, sind auch nicht nur eine Spezialmaterie für Experten, sondern betreffen uns täglich und unmittelbar.
Wir werden daher das Seminar dafür nutzen, im Rahmen von Vorträgen, Gruppenarbeiten und Diskussionen unterschiedliche Aspekte des Rechts zu bearbeiten und damit das Verständnis für diese Prozesse zu erhöhen.
Dozenten
Termin
Di 14-16
Ort
FHP, D 105
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar schließt an die Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht an und setzt eine erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorlesung in einem der vorhergehenden Semester voraus.
Testat: Referat ggfs. mit Verschriftlichung, Lernprotokoll, Seminar- bzw. Vorlesungsprotokolle oder andere universitäre schriftliche Übungsformen.
Testat: Referat ggfs. mit Verschriftlichung, Lernprotokoll, Seminar- bzw. Vorlesungsprotokolle oder andere universitäre schriftliche Übungsformen.
Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte
Die Magie im Digitalen
Dieses Seminar widmet sich der Assoziation medialer und magischer Effekte mit einem Fokus auf digitale Medien. Wir untersuchen, wie Magie & Medientechnik in Geschichte, Gegenwart und Fiktion miteinander verwebt wird, wenn smart houses selbstständig die Heizung oder das Licht einschalten, die Windschutzscheibe zum Touchscreen wird oder XR-Technologien uns in neue Welten eintauchen lassen.
Dozent
Termin
Donnerstag 12:00 - 14:00 (c.t.)
Ort
NP, 12.0.39
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: schriftliche Aufgabe
Diesseits des extraktivistischen Sehens. Foto- und Filmarchive gegen den Strich lesen
In dem Seminar nehmen wir uns dem übergeordneten Thema der Projektwoche «Medienausgrabungen» in metaphorischer Weise an, in dem künstlerische Strategien ins Zentrum gestellt werden, die sich machtkritisch mit hegemonialen Archiven beschäftigen. Während das hegemoniale Foto- und Filmarchiv eine nationale/europäische, weiße, bürgerliche und heteronormative Identität erfindet und stabilisiert, suchen die Arbeiten von Belinda Kazeem-Kamiński, Cheryl Dunye, Vitjitua Ndjiharine oder Ariella Aïsha Azoulay Momente queerer und de/antikolonialer Geschichte und Gegenwart in und diesseits dieser Wissensbestände. Gefragt wird dabei nicht nur nach den Möglichkeiten eines anderen Sehens und Geschichteschreibens, sondern auch nach Lücken im Archiv und den Grenzen des Sehens. Im Seminar liegt die besondere Aufmerksamkeit auf dem Begriff des extraktivistischen Sehens, der den visuellen Medien der Fotografie und des Films unterstellt, das menschliche, tierische und landschaftliche «Andere» medial zu objektivieren, zu othern und sich damit diskursiv und materiell anzueignen.
Dozent
Termin
ganztägig
Ort
Projektwoche Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Es wird die sorgsame (!) Lektüre und Vorbereitung von drei Seminartexten vorausgesetzt, die in Bröllin zur Grundlage dienen, um sich in Gruppenarbeit mit den künstlerischen Arbeiten auseinanderzusetzen. Als Testat werden Arbeitsblätter und Responsen zu den Texten angefertigt. BA- und MA-Studierende sind gleichermaßen willkommen.
***Zur Corona-Lage: Während der Seminare in der Projektwoche in Bröllin halten wir uns an die geltenden Corona-Bestimmungen der Hochschulen sowie des Schlosses Bröllin, über die wir Sie auf dem neusten Stand zu halten. Die Beherbergung in Bröllin findet in 3-7 Personen Mehrbettzimmern statt. Die Mahlzeiten werden in der Regel gemeinsam eingenommen. Schloss Bröllin bietet im In- wie im Outdoorbereich auf 53.000 m² Grundfläche Raum, sodass sich insbesondere tagsüber außerhalb der Seminare viel Platz bietet.***
***Zur Corona-Lage: Während der Seminare in der Projektwoche in Bröllin halten wir uns an die geltenden Corona-Bestimmungen der Hochschulen sowie des Schlosses Bröllin, über die wir Sie auf dem neusten Stand zu halten. Die Beherbergung in Bröllin findet in 3-7 Personen Mehrbettzimmern statt. Die Mahlzeiten werden in der Regel gemeinsam eingenommen. Schloss Bröllin bietet im In- wie im Outdoorbereich auf 53.000 m² Grundfläche Raum, sodass sich insbesondere tagsüber außerhalb der Seminare viel Platz bietet.***
Publikumsgeschichte(n)
Dieses Seminar ist der Kulturgeschichte des Publikums gewidmet - nicht nur aus theaterhistorischer Perspektive, sondern auch mit Blick auf z.B. das lesende, das Radio-, Kino- und Sport-Publikum.
Außerdem wollen wir uns anschauen, wer 'das Publikum' ist und was es eigentlich tut, wenn es zuhört, liest, Ausstellungen besucht, streamt, liked, shared, klatscht oder buht.
Nicht zuletzt wollen wir uns auch selbst beobachten, wenn wir zu Publikum werden.
Außerdem wollen wir uns anschauen, wer 'das Publikum' ist und was es eigentlich tut, wenn es zuhört, liest, Ausstellungen besucht, streamt, liked, shared, klatscht oder buht.
Nicht zuletzt wollen wir uns auch selbst beobachten, wenn wir zu Publikum werden.
Dozent
Termin
Mo 14-16 Uhr
Ort
NP 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: (Lese-/Sitzungs-/Publikums-)Protokoll
Sigrid Reiff - Ein Schmalfilm-Archiv wird entdeckt
Als Sigrid Reiff 1926 in Oranienburg auf die Welt kam, gab es den bei Hobbyfilmern beliebte 8mm Schmalfilm noch gar nicht zu kaufen, dieser kam erst sechs Jahre später auf den Weltmarkt.
1946 kam sie dann zunächst als Aushilfs-Harfenistin zur Deutschen Oper nach Berlin, der eigentliche Harfenist war noch in Kriegsgefangenschaft. Frau Reiff macht ihre Arbeit so gut, dass sie bis Mitte der 1980er Jahre im gleichen Haus verblieb.
Das Filmen war ihr großes Hobby. Sie filmte nicht nur Familiengeburtstage und Feste, sondern nahm ihre Super 8 Kamera und Tonbandgerät mit auf Reisen nach Israel, Jugoslawien, Japan oder Skandinavien im Zeitraum von 1958 -1979.
Technische, historische und ästhetische Belange von 8mm-Schmalfilm werden besprochen.
Zum Thema Archivfilm wird Filmemacher Heiko Lange das Seminar besuchen. Er selbst musste für seinen Musik-Kinofilm
„B-Movie. Lust & Sound in West-Berlin“ (2015) durch Kisten von 8mm, Video8, VHS arbeiten.
Im Seminar werden die über 50 entstanden Filmrollen und Audioaufnahmen analysiert. Als gemeinsames Projekt soll am Ende des Seminars ein fertiger Film entstehen. Screenshot Berlin stellt das Archiv digital zur Verfügung, dass im Bedarfsfall online am Archiv weitergearbeitet werden kann.
1946 kam sie dann zunächst als Aushilfs-Harfenistin zur Deutschen Oper nach Berlin, der eigentliche Harfenist war noch in Kriegsgefangenschaft. Frau Reiff macht ihre Arbeit so gut, dass sie bis Mitte der 1980er Jahre im gleichen Haus verblieb.
Das Filmen war ihr großes Hobby. Sie filmte nicht nur Familiengeburtstage und Feste, sondern nahm ihre Super 8 Kamera und Tonbandgerät mit auf Reisen nach Israel, Jugoslawien, Japan oder Skandinavien im Zeitraum von 1958 -1979.
Technische, historische und ästhetische Belange von 8mm-Schmalfilm werden besprochen.
Zum Thema Archivfilm wird Filmemacher Heiko Lange das Seminar besuchen. Er selbst musste für seinen Musik-Kinofilm
„B-Movie. Lust & Sound in West-Berlin“ (2015) durch Kisten von 8mm, Video8, VHS arbeiten.
Im Seminar werden die über 50 entstanden Filmrollen und Audioaufnahmen analysiert. Als gemeinsames Projekt soll am Ende des Seminars ein fertiger Film entstehen. Screenshot Berlin stellt das Archiv digital zur Verfügung, dass im Bedarfsfall online am Archiv weitergearbeitet werden kann.
Dozent
Termin
Mi 14-16 Uhr
Ort
Haus 8 Neues Palais; Raum 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Am Seminarende stellen alle Teilnehmer ihren eigenen Kurzfilm über Sigrid Reiff vor. Der Film sollte nicht länger als 7 Minuten werden.
Making of: Die Herstellung von Geschlecht, eine Filmgeschichte
In diesem Seminar steht die Frage im Zentrum, wie die Kategorie Geschlecht filmisch hergestellt wird und wurde. Anhand von markanten filmhistorischen Beispielen und gendertheoretischen Grundlagentexten sollen dabei analytische Werkzeuge erschlossen werden, die für die Analyse von Geschlechterrollen- und Dynamiken im Medium Film relevant sind. Dabei wird ein spezifischer Fokus auf die historische Dimension der Herstellung von Geschlecht im Film gelegt, sowie formale und technische Mittel befragt, die zur Konstruktion beitragen. Im Sinne einer dekonstruktivistischen Position wird davon ausgegangen, dass Gender im Film hergestellt wird, anstatt repräsentiert oder abgebildet zu werden. Daher bilden sowohl queertheroetische- wie auch feministische Filmwissenschaft die Grundlage der ausgewählten Lektüren für das Seminar.
Da das Seminar im Rahmen der Projektwoche stattfindet, ist für jeden Tag ein Screening und eine gemeinsame Lektüre angesetzt.
Butler, Judith. Bodies that matter: on the discursive limits of „sex“. Routledge classics. Abingdon, Oxon ; New York, NY: Routledge, 2011.
Doane, M. A. „Film and the Masquerade: Theorising the Female Spectator“. Screen 23, Nr. 3–4 (1. September 1982): 74–88. https://doi.org/10.1093/screen/23.3-4.74.
Mulvey, Laura, und Rachel Rose. Laura Mulvey, „Visual Pleasure and Narrative Cinema“ 1975. Herausgegeben von Mark Lewis. First published. Afterall Books: Two Works. London: Afterall Books, 2016.
Peters, Kathrin, und Andrea Seier, Hrsg. Gender & Medien-Reader. 1. Auflage. Zürich Berlin: Diaphanes, 2016.
Da das Seminar im Rahmen der Projektwoche stattfindet, ist für jeden Tag ein Screening und eine gemeinsame Lektüre angesetzt.
Butler, Judith. Bodies that matter: on the discursive limits of „sex“. Routledge classics. Abingdon, Oxon ; New York, NY: Routledge, 2011.
Doane, M. A. „Film and the Masquerade: Theorising the Female Spectator“. Screen 23, Nr. 3–4 (1. September 1982): 74–88. https://doi.org/10.1093/screen/23.3-4.74.
Mulvey, Laura, und Rachel Rose. Laura Mulvey, „Visual Pleasure and Narrative Cinema“ 1975. Herausgegeben von Mark Lewis. First published. Afterall Books: Two Works. London: Afterall Books, 2016.
Peters, Kathrin, und Andrea Seier, Hrsg. Gender & Medien-Reader. 1. Auflage. Zürich Berlin: Diaphanes, 2016.
Dozent
Termin
Projektwoche in Potsdam
Ort
FH D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: 1. Erstellen einer Toolbox für eine gelungene Genderanalyse im Medium Film
2. Eine umfassende formale Szenenanalyse
2. Eine umfassende formale Szenenanalyse
Modul 5: Medienkunst
Kunst mit und durch Medien: Exkursion documenta 15
Die Exkursion zur documenta 15 findet im Verbund mit der Lehrveranstaltung »Kunst mit und durch Medien: documenta 15« statt.
Dozent
Termin
22.06. – 24.06.2022
Ort
Exkursion Kassel documenta
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat. Die Exkursion findet im Verbund mit der Lehrveranstaltung »Kunst mit und durch Medien: documenta 15« statt. Bitte schreiben Sie sich zuerst dort ein, und anschließend im Kurs »Kunst mit und durch Medien: Exkursion documenta 15«. Es fallen Kosten für Reise, Unterbringung, Eintrittskarten und Verpflegung an, die von den Teilnehmer*innen selbst zu tragen sind. Es gibt pro Person einen finanziellen Zuschuss für die Exkursion seitens der Universität Potsdam. Die Kosten für die An- und Rückreise, für die Eintrittskarten sowie für die Übernachtungskosten (2 Nächte) einschließlich Frühstück betragen ca. 150,- EUR. Die Exkursion ist geplant vom 22.06. – 24.06.2022.
Kunst mit und durch Medien: documenta 15
Der Kurs befasst sich mit künstlerischen Praktiken der Gegenwartskunst und mit den multimedialen, zeitbasierten, prozessorientierten und apparativen Zusammenhängen von Medienkunst. Ziel des Kurses ist es, das Verständnis für historische und aktuelle Bezüge der künstlerischen Arbeit mit und durch Medien zu fördern und deren Zusammenhänge zu begreifen. Hierfür werden Werke exemplarisch in den jeweiligen Kontexten behandelt und ausgewählte Texte zur Kunst- und Medientheorie besprochen. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die documenta 15, die fünfzehnte Ausgabe der documenta, die als weltweit bedeutendste Reihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst gilt, und deren Geschichte. Kuratiert wird die die fünfzehnte Ausgabe der documenta von dem indonesischen Künstler*innenkollektiv Ruangrupa. Das Künstler*innenkollektiv aus Jakarta hat ihrer documenta fifteen die Werte und Ideen von lumbung (indonesischer Begriff für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune) zugrunde gelegt: Grundsätze von Kollektivität, Ressourcenaufbau und gerechter Verteilung stehen im Mittelpunkt der kuratorischen Arbeit und prägen den gesamten Prozess – die Struktur, das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild der documenta fifteen. Ruangrupa will eine global ausgerichtete, kooperative und interdisziplinäre Kunst- und Kulturplattform schaffen, die über die 100 Tage der documenta fifteen hinaus wirksam bleibt. Der kuratorischer Ansatz und die Arbeitsweise des Kollektivs beruht auf einem alternativen, gemeinschaftlich ausgerichteten Modell der Nachhaltigkeit in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht, bei dem Ressourcen, Ideen oder Wissen geteilt werden, sowie auf sozialer Teilhabe. Die Lehrveranstaltung findet im Verbund mit der Exkursion »Kunst mit und durch Medien: Exkursion documenta 15« statt.
Dozent
Termin
Mi 10 –12
Ort
FHP D-116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat. Die Lehrveranstaltung findet im Verbund mit der Exkursion »Kunst mit und durch Medien: Exkursion documenta 15« statt. Bitte schreiben Sie sich zuerst hier in diesem Kurs ein, anschließend melden Sie sich bitte im Kurs »Kunst mit und durch Medien: Exkursion documenta 15« an.
Kunst und Protest
Die Propagandatheorie kennt die Propaganda der Tat, die Kunst unterscheidet Aktionismus, Aktionskunst, Happening und politische Kunst. Diese Begriffe fassen unterschiedliche Ausdrucksformen der Kunst, die Künstler*innen im 20. Jahrhundert entwickelten, um die Kunst direkt in die Gesellschaft zu bringen. Anhand von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart werden wir im Seminar die Möglichkeiten einer Kunst im öffentlichen Raum ausloten, die das Museum verlassen hat, um mit den ästhetischen Mitteln der Kunst auf das politische Geschehen einzuwirken. Andersherum werden wir uns mit politischen Strategien des Protestes befassen, die Anleihen an Kunstformen nehmen, um ihre Ziele zu verfolgen.
Dozent
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
NP, Bot. Garten 5.02.1.01
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Regelmäßige Lektüren und die Erarbeitung eines Referats zu einem Kunstwerk gelten als Testat des Seminars.
Im Verlauf des Seminars ist ein Ausstellungsbesuch geplant.
Im Verlauf des Seminars ist ein Ausstellungsbesuch geplant.
Die Kunst des Scheiterns/The Art of Failure
Welche Vorstellungen von Erfolg und Misserfolg prägen unsere Arbeit und Projekte? Hier stellt sich auch die Frage nach dem, was wir unter Erfolg bzw. Scheitern verstehen und wie der Rahmen für diese Sichtweise angelegt ist. Jack Halberstam schlägt zudem vor, Raum für das Unerwartete zu lassen und einen Modus des transformativen Denkens und kreativ Arbeitens, der sich in Bewegung befindet zwischen ‚high theory and low theory, high culture and low culture‘, der sich auch anderer als konventioneller Archive bedient und auf mehreren Ebenen gleichzeitig agiert, sei es z.B. auch durch Anleihen aus Pop-Kultur und Avantgarde-Performances.
Ausgangspunkt dieses Seminars ist dabei auch die Analyse von sozialen Hierarchien, die durch Normen von Gender, Sexualität und „whiteness“ produziert werden.
“Failure sometimes offers more creative, cooperative, and surprising ways of being in the world, even as it forces us to face the dark side of life, love, and libido.”
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden wir künstlerische Arbeiten (Film- und Videokunst, Performances und Installationen) und Texte analysieren, in denen Momente des Scheiterns aufgegriffen und hinsichtlich ihres Potentials und ihrer unerwarteter Folgen durchgespielt werden.
Literatur:
Halberstam, Jack (2011), Queer Art of Failure. Durham, N.C.: Duke University Press Books
Ausgangspunkt dieses Seminars ist dabei auch die Analyse von sozialen Hierarchien, die durch Normen von Gender, Sexualität und „whiteness“ produziert werden.
“Failure sometimes offers more creative, cooperative, and surprising ways of being in the world, even as it forces us to face the dark side of life, love, and libido.”
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden wir künstlerische Arbeiten (Film- und Videokunst, Performances und Installationen) und Texte analysieren, in denen Momente des Scheiterns aufgegriffen und hinsichtlich ihres Potentials und ihrer unerwarteter Folgen durchgespielt werden.
Literatur:
Halberstam, Jack (2011), Queer Art of Failure. Durham, N.C.: Duke University Press Books
Dozent
Termin
Blockseminar Freitags, 10-18 Uhr, 22.4., 29.4.,6.5.,13.5.2022
Ort
(das Seminar findet online statt)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Aktive Teilnahme an allen Seminarterminen, sowie die Bereitschaft zu einem Input zu einer künstlerischen Arbeit und/oder einem Text ist erforderlich.
Aktuelle Informationen werden via Mail verschickt!
Aktuelle Informationen werden via Mail verschickt!
Wenn Bilder vermessen, was Menschen ausgraben. Photogrammetrie als praxiografisches Verfahren (Projektwoche in Bröllin)
Photogrammetrische Techniken wurden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts, fast zeitgleich mit den ersten linsenbasierten Fotografien, in Anwendung gebracht. Eingesetzt wurden sie anfänglich für die Vermessung historischer Architekturen und kriegerischer Schauplätze: Mittels zentralperspektivischer Rekonstruktion aus Mehrbildaufnahmen konnten schon mit den ersten Fachkameras exakte photogrammetrische Messbilder von Objekten aller Art erzeugt werden. In Kombination mit aeronautischen Innovationen dauerte es nicht lange bis die photogrammetrischen Aufnahmetechniken zum Standard für die lichtbildbasierte Kartografie wurden, was sie bis heute sind. Neben den weitläufig angelegten Fernerkundungstechniken, die heutzutage mittels Satelliten- und Drohnenaufnahmen erzeugt werden, können durch die digitale Nahbereichsphotogrammetrie auch exakte 3D-Modelle von Einzelobjekten jeglicher Form und Größe vermessen und gerendert werden, was beides neue Möglichkeiten für die Archäologie eröffnet hat. Die volumetrischen Messbildverfahren fanden etwas verzögert auch ihren Weg in die rechenintensiven Prozesse der Muster- und Formerkennung für s.g. künstliche Intelligenzen. Von hier aus ist die Photogrammetrie für Erkennungs- wie auch Überwachungsmethoden im ständigen Einsatz. Aber ebenso, wie die Photogrammetrie innerhalb hegemonialer Infrastrukturen wirkt, so nutzen auch Aktivist:innen und Künstler:innen die Technik, um investigativ, aktivistisch und ästhetisch zu experimentieren.
In diesem Seminar versuchen wir – gleichermaßen medientheoretisch wie medienpraktisch – zu erforschen, welche praxiografischen Interventionen mittels photogrammetrischer Technologien für künstlerisch-investigative, politisch-aktivistische sowie medienökologisch-ästhetische Prozesse ermöglicht werden können.
In diesem Seminar versuchen wir – gleichermaßen medientheoretisch wie medienpraktisch – zu erforschen, welche praxiografischen Interventionen mittels photogrammetrischer Technologien für künstlerisch-investigative, politisch-aktivistische sowie medienökologisch-ästhetische Prozesse ermöglicht werden können.
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin + 1 Vorbereitungstermin (tba)
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Aktive Teilnahme an Diskussionen + konzeptionelle und medientechnische Herstellung
Feministische Film- und Kinoarbeit an der Schnittstelle von Theorie und Praxis
Die Aufführungspraxis, die Orte und Arten der Filmpräsentation spielen eine besondere Rolle in der feministischen Filmgeschichte. Die Möglichkeiten des Austausches und der gemeinsamen Auseinandersetzung in einem (Kino-) Raum einerseits, die adäquaten Aufführungspraktiken und eine stark an den originalen Filmformaten orientierte Filmwahrnehmung andererseits. Das Seminar vermittelt anhand ausgewählter historischer und aktueller Filme und Texte Grundlagen feministischer Kinoarbeit als ästhetische, mediale und kulturelle Praxis vor dem Hintergrund widerständiger Kinotheorien, die das Kino als Ort öffentlicher, gesellschaftspolitischer und diskursiver Auseinandersetzung begreifen.
Es werden Fragen nach historischer wie aktueller Rolle des Kinos für die feministische Filmpraxis, den unterschiedlichen Kinoformen, dem Verhältnis von Film und Kino und nicht zuletzt der Bedeutung (der Sichtbarkeit) verschiedener, analoger wie digitaler, Filmformate und ihrer ästhetischen Implikationen aufgeworfen: Ein historischer Querschnitt auf der Suche nach besonderen Stationen und Momenten feministischer Filmästhetiken.
Es werden Fragen nach historischer wie aktueller Rolle des Kinos für die feministische Filmpraxis, den unterschiedlichen Kinoformen, dem Verhältnis von Film und Kino und nicht zuletzt der Bedeutung (der Sichtbarkeit) verschiedener, analoger wie digitaler, Filmformate und ihrer ästhetischen Implikationen aufgeworfen: Ein historischer Querschnitt auf der Suche nach besonderen Stationen und Momenten feministischer Filmästhetiken.
Dozent
Termin
Di, 14-18 Uhr ab dem 19.4., siehe Einzeltermine
Ort
FHP, D 103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bereitschaft zur vorbereitenden Filmsichtung und Textlektüre wird vorausgesetzt. Die Literatur- und Filmliste werden bei der ersten einführenden Sitzung am 19.4. bereitgestellt, das Seminar findet ab dem 26.4. in 2-Wochen-Rythmus statt.
Testat: Übernahme eines Referats oder Verfassen eines Sitzungsprotokolls.
Testat: Übernahme eines Referats oder Verfassen eines Sitzungsprotokolls.
Modul 6: Theorien, Formen und Geschichten des Wissens
Zur Praxis der Medientheorie
Medientheorie steht oft unter dem Verdacht der maximalen Abstraktion, die sich gerade im vermeintlich so radikalen Unterschied zu "der Praxis" schwerer fassen lasse. Was den Begriff der Theorie so auflädt (positiv wie negativ, beeindruckend wie abschreckend), ist nicht zuletzt der Irrtum, es hier mit rein gedanklichen Konstrukten zu tun zu haben. Weil aber diese Gedankengebäude immer schon auch eine Form haben, indem sie z.B. Text, Vortrag oder eine Mischung aus vielen Formaten sind, findet die Auseinandersetzung mit ihnen nie im luftleeren Raum der Abstraktion statt. Es geht vielmehr um sehr konkrete Formen zu sprechen, zu schreiben, zu denken, zu argumentieren, zu zeigen etc. – und damit um die Frage, was für eine jeweilige Praxis von Theorie sich hier zeigt.
Dieses Seminar wird anhand weniger Beispiele intensiv diskutieren, was für Formen Theorie annehmen kann. Es wird z.B. um Fragen danach gehen, wie Texte vorgehen, wie Argumente entwickelt werden, wie sich Inhalt und Form theoretischer Praxis zueinander verhalten.
Ein Ziel des Seminars ist darum auch, Distanzen zur Medientheorie abzubauen und neues Interesse und Vergnügen am praktischen Feld des Theoretischen zu wecken.
Dieses Seminar wird anhand weniger Beispiele intensiv diskutieren, was für Formen Theorie annehmen kann. Es wird z.B. um Fragen danach gehen, wie Texte vorgehen, wie Argumente entwickelt werden, wie sich Inhalt und Form theoretischer Praxis zueinander verhalten.
Ein Ziel des Seminars ist darum auch, Distanzen zur Medientheorie abzubauen und neues Interesse und Vergnügen am praktischen Feld des Theoretischen zu wecken.
Dozent
Termin
Do 16-18 Uhr
Ort
FHP, D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 ECTS
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: kurze Zusammenfassung einer Diskussion
Infrastrukturen. Netze auf dem Land (Seminar während der Projektwoche in Bröllin)
Thematischer Ausgangspunkt des Seminars in Bröllin ist die neue Mobilfunkgeneration „5G” (für „5. Generation”), die sich in Berlin und anderen deutschen wie internationalen Städten in der Test- oder Ausbauphase befindet. Es sind aber auch die derzeit im Aufbau befindlichen Satellitennetze wie OneWorld, die ein lückenloses, globales Internet aus dem Himmel ermöglichen sollen. Ein Ansatzpunkt des Seminars ist medienästhetisch. Denn es gilt erst einmal die nicht wahrnehmbaren Veränderungen, die die verschiedenen Generationen des Mobilfunks und daran anschließende „Smart City”-Technologien bedeuten, wahrnehmbar zu machen, also die Veränderung der Umgebungen durch hochfrequente Strahlung erfahrbar zu machen. Für die Diskussion erarbeiten wir uns anhand von Beispielen und Texten politische wie geopolitische Dimensionen der Vernetzung sowie Ansätze der „Infrastructure Studies“. Auf praktischer Ebene erproben wir Verfahren, die mittels Detektoren Netze hörbar machen und wir betrachten Kunstprojekte, die z.B. mit Photographie Antennen sichtbar machen. Und schließlich befragen wir den Ort Bröllin nach seiner Vernetzung.
Dozenten
Termin
Während der Bröllinwoche
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in der Vorstellung eines Beispiels, das in den Seminarkontext passt oder in der Vorbereitung einer Lektüre für Bröllin. Es wird eine vorbereitende Sitzung auf Zoom geben.
Entwicklung medialer Inszenierungsformen zur Ökologie von Computerspielen
Das Feld der Green Game Studies wächst rasant. Es gibt eine stetig steigende Zahl an Publikationen. Wie kann dieses Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden? Im Zentrum dieses Seminars steht die Frage, mit welchen medialen Inszenierungsformen man ökologisches Wissen in und zu Computerspielen vermitteln kann. Nach einer Einführung in die Green Game Studies und der Analyse verschiedener medialer Formate über Computerspiele sollen in diesem Seminar mediale Formate und Formen entwickelt werden, mit dem Ziel ökologisches Wissen zu Computerspielen zu vermitteln.
Computerspiele sind nicht nur Formen zeitgenössischer Unterhaltungskulturen, sondern auch Wissensträger. Dieses Wissen erschließt sich meist nicht allein beim Spielen. Es bedarf einer medialen Übersetzung. Diese Übersetzung wird meist in textueller Form (z.B. journalistische oder wissenschaftliche Artikel, Sammelbände und Bücher) vollzogen, dabei gibt es im Universum der sozialen Medien viele Formen und Formate, wie Wissen zu Computerspielen zugänglich gemacht werden kann. Der Youtube-Kanal Feminist Frequencies hat sich z.B. des Themas Geschlechtergerechtigkeit in Computerspielen angenommen. Im DIGAREC (Zentrum für Computerspielforschung der Universität Potsdam) haben wir 2020 eine virtuelle Ausstellung zum Thema Computerspielfotografie mithilfe von Mozilla Hubs entwickelt und im Herbst 2021 zwei kurze Twitterkampagnen zu ökologischen Computerspielen sowie zu Gender und Games produziert. Neben Youtube und Mozilla Hubs gibt es aber noch eine Vielzahl weiterer Plattformen wie Twitter, Instagram, Tiktok und Medien wie Fernsehen und Podcast, die sich auf unterschiedliche Weise zur Vermittlung von Computerspielthemen eignen.
Testat: Übernahme von Rechercheaufgaben, kleinere Referate und Moderationen sowie Mitarbeit an der Entwicklung einer Inszenierungsform.
Computerspiele sind nicht nur Formen zeitgenössischer Unterhaltungskulturen, sondern auch Wissensträger. Dieses Wissen erschließt sich meist nicht allein beim Spielen. Es bedarf einer medialen Übersetzung. Diese Übersetzung wird meist in textueller Form (z.B. journalistische oder wissenschaftliche Artikel, Sammelbände und Bücher) vollzogen, dabei gibt es im Universum der sozialen Medien viele Formen und Formate, wie Wissen zu Computerspielen zugänglich gemacht werden kann. Der Youtube-Kanal Feminist Frequencies hat sich z.B. des Themas Geschlechtergerechtigkeit in Computerspielen angenommen. Im DIGAREC (Zentrum für Computerspielforschung der Universität Potsdam) haben wir 2020 eine virtuelle Ausstellung zum Thema Computerspielfotografie mithilfe von Mozilla Hubs entwickelt und im Herbst 2021 zwei kurze Twitterkampagnen zu ökologischen Computerspielen sowie zu Gender und Games produziert. Neben Youtube und Mozilla Hubs gibt es aber noch eine Vielzahl weiterer Plattformen wie Twitter, Instagram, Tiktok und Medien wie Fernsehen und Podcast, die sich auf unterschiedliche Weise zur Vermittlung von Computerspielthemen eignen.
Testat: Übernahme von Rechercheaufgaben, kleinere Referate und Moderationen sowie Mitarbeit an der Entwicklung einer Inszenierungsform.
Dozent
Termin
Do 16:00-18:00
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
In der Komplexität kommunizieren
Kommunizieren in die Komplexität: Wie können wir in die Komplexität und über die Komplexität kommunizieren?
Die Gesellschaft und mit ihr die Natur- und Sozialwissenschaften stehen heute vor der Herausforderung der Komplexität als Wirklichkeit und wissenschaftliche Herangehensweise. Von globalen Klimaveränderungen, deren katastrophale Auswirkungen in Computermodellen komplexer dynamischer Systeme untersucht werden, über mutierende Viren, die von hochkomplexen Wechselwirkungen abhängen: Komplexität ist heute eine Sache unserer sozialen Systeme und bestimmt die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts. Damit stellt sich die einfache, aber nicht nichtsdestoweniger schwierig zu beantwortende Frage: Was wissen wir über die Komplexität?
Die Komplexitätsforschung beschäftigt sich fächerübergreifend damit, wie aus vielfältigen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Komponenten, bei denen die Zahl unvorhersehbarer Elemente enorm ist, eine Ordnung erzeugt werden kann bzw. Muster entstehen, Informationen gespeichert und kollektive Entscheidungen getroffen werden . Nicht-Linearität, Selbstorganisation und Emergenz sind gemeinsame Charakteristika komplexer Systeme.
Komplexe Systeme werden auch Multi-Agens-Systeme genannt, weil es für auf vielfältige Weise interagierende Relationen keine logisch höhere Anweisung gibt, welche die möglichen Interaktionen bestimmt und definiert. Vernetzte Elemente oder Systeme sind durch einen Faktor miteinander verbunden: Informationsflüsse. Eine universelle Disziplin, welche die Grenzen zwischen Natur- und Sozialwissenschaften überwand, war ursprünglich die Kybernetik, die das animalische und mechanische Wesen durch das Verhaltensmuster der Rückkoppelung ersetzte.
Vernetzung, Anschlüsse, Koppelung unter verschiedenartigen Agenten erhöhen die Komplexität der Organisation und Struktur eines Kommunikationssystems. Dies trägt ebenfalls zur Steigerung von Ungewissheiten und unvorhersehbarem Verhalten der jeweiligen Systeme bei.
Anhand der Paradoxie, dass die Kommunikation die Ungewissheit steigert, wollen wir zunächst die Struktur und die Organisation komplexer Systeme betrachten. Eine strukturalistische Analyse derselben misslingt, da die Ordnung etwas ist, das nicht von Gesetzen bestimmt ist, sondern mit Entropie und negativer Entropie generiert wird (Edgar Morin). Der Frage, wie sich die Komplexität beschreiben lässt, folgt eine zweite, die den Kern des Seminars bildet: Wie können wir in die Komplexität und über die Komplexität kommunizieren?
Die Gesellschaft und mit ihr die Natur- und Sozialwissenschaften stehen heute vor der Herausforderung der Komplexität als Wirklichkeit und wissenschaftliche Herangehensweise. Von globalen Klimaveränderungen, deren katastrophale Auswirkungen in Computermodellen komplexer dynamischer Systeme untersucht werden, über mutierende Viren, die von hochkomplexen Wechselwirkungen abhängen: Komplexität ist heute eine Sache unserer sozialen Systeme und bestimmt die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts. Damit stellt sich die einfache, aber nicht nichtsdestoweniger schwierig zu beantwortende Frage: Was wissen wir über die Komplexität?
Die Komplexitätsforschung beschäftigt sich fächerübergreifend damit, wie aus vielfältigen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Komponenten, bei denen die Zahl unvorhersehbarer Elemente enorm ist, eine Ordnung erzeugt werden kann bzw. Muster entstehen, Informationen gespeichert und kollektive Entscheidungen getroffen werden . Nicht-Linearität, Selbstorganisation und Emergenz sind gemeinsame Charakteristika komplexer Systeme.
Komplexe Systeme werden auch Multi-Agens-Systeme genannt, weil es für auf vielfältige Weise interagierende Relationen keine logisch höhere Anweisung gibt, welche die möglichen Interaktionen bestimmt und definiert. Vernetzte Elemente oder Systeme sind durch einen Faktor miteinander verbunden: Informationsflüsse. Eine universelle Disziplin, welche die Grenzen zwischen Natur- und Sozialwissenschaften überwand, war ursprünglich die Kybernetik, die das animalische und mechanische Wesen durch das Verhaltensmuster der Rückkoppelung ersetzte.
Vernetzung, Anschlüsse, Koppelung unter verschiedenartigen Agenten erhöhen die Komplexität der Organisation und Struktur eines Kommunikationssystems. Dies trägt ebenfalls zur Steigerung von Ungewissheiten und unvorhersehbarem Verhalten der jeweiligen Systeme bei.
Anhand der Paradoxie, dass die Kommunikation die Ungewissheit steigert, wollen wir zunächst die Struktur und die Organisation komplexer Systeme betrachten. Eine strukturalistische Analyse derselben misslingt, da die Ordnung etwas ist, das nicht von Gesetzen bestimmt ist, sondern mit Entropie und negativer Entropie generiert wird (Edgar Morin). Der Frage, wie sich die Komplexität beschreiben lässt, folgt eine zweite, die den Kern des Seminars bildet: Wie können wir in die Komplexität und über die Komplexität kommunizieren?
Dozent
Termin
Jede zwei Woche
Ort
Online (zoom)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Aktive Beteiligung und Diskussion und Referat
Modul 7: Mediale Inszenierungsformen
Was war und hätte werden können: DDR (in etwa) 1960-1970 [Texte]
Im Rückblick auf die Geschichte der DDR gilt das 11. Plenum des Zentralkomitees (ZK) der SED als eine der einschneidenden kulturpolitischen Zäsuren. Im Dezember 1965 wurden von der Staatsführung gerade bei der jüngeren Bevölkerung „Erscheinungen der Unmoral“ und „eine dem Sozialismus fremde Lebensweise“ ausgemacht und der Grund dafür „auch in einigen Filmen, Fernsehsendungen, Theaterstücken, literarischen Arbeiten und in Zeitschriften bei uns“ gesehen. Infolgedessen wurden u.a. zwölf Spielfilme der DEFA verboten, die (wie z.B. „Spur der Steine“, „Karla“ und „Jahrgang 45“) nach dem Ende der DDR als Meisterwerke gefeiert wurden – und als Aufbruch in eine Moderne, die sich in der DDR dann nicht mehr hatte entfalten können.
Das Seminar möchte einerseits diesem Aufbruch nachspüren und dabei andererseits nicht der Tendenz nachgeben, in harten Epochenschnitten zu denken. Darum stehen hier neben den sog. Verbotsfilmen weitere Werke der 1960er Jahre im Fokus. Zusammen mit Zeitzeug*innen, die wir im Seminar zum Gespräch einladen, mögen sie einen Eindruck davon vermitteln, was zu dieser Zeit war und hätte werden können.
Das Seminar möchte einerseits diesem Aufbruch nachspüren und dabei andererseits nicht der Tendenz nachgeben, in harten Epochenschnitten zu denken. Darum stehen hier neben den sog. Verbotsfilmen weitere Werke der 1960er Jahre im Fokus. Zusammen mit Zeitzeug*innen, die wir im Seminar zum Gespräch einladen, mögen sie einen Eindruck davon vermitteln, was zu dieser Zeit war und hätte werden können.
Dozent
Termin
Do, 10-12
Ort
FHP, D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar bildet mit dem Seminar „Was war und hätte werden können: DDR (in etwa) 1960-1970 [Filme]“ einen Zusammenhang.
Testat: Gruppenarbeit für Fragen an Zeitzeug*innen
Testat: Gruppenarbeit für Fragen an Zeitzeug*innen
Was war und hätte werden können: DDR (in etwa) 1960-1970 [Filme]
Im Rückblick auf die Geschichte der DDR gilt das 11. Plenum des Zentralkomitees (ZK) der SED als eine der einschneidenden kulturpolitischen Zäsuren. Im Dezember 1965 wurden von der Staatsführung gerade bei der jüngeren Bevölkerung „Erscheinungen der Unmoral“ und „eine dem Sozialismus fremde Lebensweise“ ausgemacht und der Grund dafür „auch in einigen Filmen, Fernsehsendungen, Theaterstücken, literarischen Arbeiten und in Zeitschriften bei uns“ gesehen. Infolgedessen wurden u.a. zwölf Spielfilme der DEFA verboten, die (wie z.B. „Spur der Steine“, „Karla“ und „Jahrgang 45“) nach dem Ende der DDR als Meisterwerke gefeiert wurden – und als Aufbruch in eine Moderne, die sich in der DDR dann nicht mehr hatte entfalten können.
Das Seminar möchte einerseits diesem Aufbruch nachspüren und dabei andererseits nicht der Tendenz nachgeben, in harten Epochenschnitten zu denken. Darum stehen hier neben den sog. Verbotsfilmen weitere Werke der 1960er Jahre im Fokus. Zusammen mit Zeitzeug*innen, die wir im Seminar zum Gespräch einladen, mögen sie einen Eindruck davon vermitteln, was zu dieser Zeit war und hätte werden können.
Das Seminar möchte einerseits diesem Aufbruch nachspüren und dabei andererseits nicht der Tendenz nachgeben, in harten Epochenschnitten zu denken. Darum stehen hier neben den sog. Verbotsfilmen weitere Werke der 1960er Jahre im Fokus. Zusammen mit Zeitzeug*innen, die wir im Seminar zum Gespräch einladen, mögen sie einen Eindruck davon vermitteln, was zu dieser Zeit war und hätte werden können.
Dozent
Termin
Do, 12-14
Ort
FHP, D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar bildet mit dem Seminar „Was war und hätte werden können: DDR (in etwa) 1960-1970 [Texte]“ einen Zusammenhang.
Testat: Gruppenarbeit für Fragen an Zeitzeug*innen
Testat: Gruppenarbeit für Fragen an Zeitzeug*innen
Game Industry
Bei dieser Lehrveranstaltung erarbeiten wir uns zunächst einen Überblick über die wichtigsten lokalen und internationalen Entwickler, Publisher und andere Akteure von digitalen Spielen, über zentrale Plattformen und Zielmärkte sowie die Produktionsstrukturen
der Unternehmen. Über regelmäßige kleine Rechercheaufgaben sollen die Studierenden die technologischen und/oder gesellschaftlichen Trends identifizieren, die die Branche prägen und Veränderungen vorantreiben.
Um die Arbeit für verschiedene Interessen lehrreich zu halten, entwickeln die Teilnehmenden in Gruppen ein fiktives Unternehmen, das immer wieder als Fallbeispiel für Präsentationen oder vertiefende Themen genutzt wird.
der Unternehmen. Über regelmäßige kleine Rechercheaufgaben sollen die Studierenden die technologischen und/oder gesellschaftlichen Trends identifizieren, die die Branche prägen und Veränderungen vorantreiben.
Um die Arbeit für verschiedene Interessen lehrreich zu halten, entwickeln die Teilnehmenden in Gruppen ein fiktives Unternehmen, das immer wieder als Fallbeispiel für Präsentationen oder vertiefende Themen genutzt wird.
Dozent
Termin
Do 10-12
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte Laptop oder arbeitstaugliches Mobilgerät für das Seminar dabei haben. Testat: Regelmäßige online-Recherchen und Präsentationen
Formen und Ästhetiken der Fürsorge in Computerspielen
In der Öffentlichkeit wurden Computerspiele oft gescholten für ihre gewaltreichen Inhalte. Die Killerspieldebatte der 2000er Jahre haben wir noch alle in den Ohren und auch heute noch begegnet man Personen, die Computerspiele mit großer Skepsis betrachten. In dieser aufgeregten Debatte wird allerdings übersehen, dass es in vielen Computerspielen gar nicht um das Eliminieren von Gegner*innen geht. In vielen Wirtschafts- und Lebensmanagementsimulation von Die Sims 4, Football Manager und Cities Skylines über den Car Mechanic Simulator bis hin zum sogenannten Couch-Coop-Hit It Takes Two steht das Wohlbefinden anderer Mitspieler*inne- und Nichtspieler*innencharaktere, das Instandsetzen und -halten verschiedener Systeme im Zentrum der Spielhandlung sowie die Kooperation im Vordergrund. Diesen Formen der Fürsorge und des Kümmerns in Computerspielen wollen wir in diesem Seminar vor dem Hintergrund aktueller Debatten in den Game Culture Studies nachspüren. Wir recherchieren klassische und aktuelle Blockbusterspiele sowie Independentgames und analysieren deren Formen und Ästhetiken der Fürsorge. Als Ergebnis des Semesters soll ein kleines Portfolio in Form eines Padlets, eines Wikis oder einer Twitter-Kampagne entstehen, in denen die Fürsorge-Elemente ausgewählter Spiele beschrieben werden.
Testat: Die Teilnehmenden übernehmen kleinere Rechercheaufträge, stellen Spiel- oder Textanalysen vor und partizipieren an der Erstellung des „Fürsorge“-Portfolios.
Testat: Die Teilnehmenden übernehmen kleinere Rechercheaufträge, stellen Spiel- oder Textanalysen vor und partizipieren an der Erstellung des „Fürsorge“-Portfolios.
Dozent
Termin
Do 12:00-14:00
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Nur ein Film: 'Scaramouche' - Stoffgeschichten
In der Reihe 'Nur ein Film' möchte ich wiederum zeigen und erfahren, wie man mit einem einzelnen Film intensiv arbeiten kann. 'Scaramouche' ist auf den ersten Blick ein typischer TechniColor-Blockbuster des 1950er Jahre Hollywood-Kinos mit 'Stars' (Stewart Granger, Janet Leigh, Mel Ferrer). Er gehört dem Subgenre 'Mantel-und-Degen-Film' des Abenteuergenres an. Das wäre geklärt. Trivia ... Auf den zweiten Blick zeigen sich seltsame Facetten: Der Film spielt in der heißen Phase der Französischen Revolution, häufig im Nationalkonvent, wie auf einer Bühne. Er bedient sich aber auch ausgiebig bei der Commedia dell'arte. Scaramouche selbst ist Scaramuccia. 'Er ist ein ziemlich aggressives Großmaul, ein meist glückloser Verführer, der am Ende der Aufführung oft von Arlecchino verprügelt wird. Seine Kleidung ist schwarz, seine Maske weiß. Pulcinella ist das Gegenteil von Scaramuccio, er trägt weite weiße Kleidung und eine schwarze Maske, die aussieht wie ein Vogelschnabel. Pulcinella kann Herr sein oder Diener, gut oder böse, ein zwiespältiger Charakter.' So könnte man auch diesen Film charakterisieren.
Das Seminar will die Figurenkonstellation, die hinter den Figuren liegt, untersuchen. Aber auch die sogenannte 'Stoffgeschichte' und die Kategorie des 'Stoffs' selbst genauer anschauen. Dann soll gefragt werden, ob der jüngere Film-Genre-Begriff hier weiterhilft, oder ob die älteren Kategorien von Tragödie und Komödie besser geeignet sind. Es stellt sich die Frage, wie smart ein platter Film sein kann. Filme, gegen ihre anscheinenden Intentionen gelesen, offenbaren ungeahntes Potential. Ein Kunstwerk hat nicht nur eine AutorIn oder HervorbringerIn, sondern ist immer auch Kreuzungspunkt von Diskursen und Techniken. Wenn ein Medium immer ein anderes Medium zum Inhalt hat, wie McLuhan meint, dann steckt hier im industrialisierten Kinofilm der Großstadtmassen das handwerkliche Theater des Volkes.
Es sollen die Geschlechterstereotype konkurrierender Männer- und Frauengestalten untersucht werden, aber auch das Frankreich-Bild Hollywoods. Der berühmteste Nachfolger der Commedia war schließlich Moliere. Es soll nach der Funktion der Artistik und Gewalt im Film gefragt werden, nach dem Typus SchauspielerIn der hier deswegen gefragt ist. Schauspiel ist Handwerk, Athletik und Kunst zugleich. Zur Ausbildung von SchauspielerInnen gehörte bis vor kurzem das Fechten und Reiten. Dieser Film gilt mit seinen Fechtszenen als größtes Meisterwerk des Genres. Alles endet in einem riesigen Theater - wie im richtigen Leben. Kommen Sie herein!
Das Seminar will die Figurenkonstellation, die hinter den Figuren liegt, untersuchen. Aber auch die sogenannte 'Stoffgeschichte' und die Kategorie des 'Stoffs' selbst genauer anschauen. Dann soll gefragt werden, ob der jüngere Film-Genre-Begriff hier weiterhilft, oder ob die älteren Kategorien von Tragödie und Komödie besser geeignet sind. Es stellt sich die Frage, wie smart ein platter Film sein kann. Filme, gegen ihre anscheinenden Intentionen gelesen, offenbaren ungeahntes Potential. Ein Kunstwerk hat nicht nur eine AutorIn oder HervorbringerIn, sondern ist immer auch Kreuzungspunkt von Diskursen und Techniken. Wenn ein Medium immer ein anderes Medium zum Inhalt hat, wie McLuhan meint, dann steckt hier im industrialisierten Kinofilm der Großstadtmassen das handwerkliche Theater des Volkes.
Es sollen die Geschlechterstereotype konkurrierender Männer- und Frauengestalten untersucht werden, aber auch das Frankreich-Bild Hollywoods. Der berühmteste Nachfolger der Commedia war schließlich Moliere. Es soll nach der Funktion der Artistik und Gewalt im Film gefragt werden, nach dem Typus SchauspielerIn der hier deswegen gefragt ist. Schauspiel ist Handwerk, Athletik und Kunst zugleich. Zur Ausbildung von SchauspielerInnen gehörte bis vor kurzem das Fechten und Reiten. Dieser Film gilt mit seinen Fechtszenen als größtes Meisterwerk des Genres. Alles endet in einem riesigen Theater - wie im richtigen Leben. Kommen Sie herein!
Dozent
Termin
Dienstag 16:15 - 17:45 Uhr
Ort
Neues Palais, 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Ich werde zu den verschiedenen Bereichen Arbeitsgruppen zusammenstellen und hoffe, dass wir alles in Präsenz erarbeiten können.
Testat: Exposé für eine Hausarbeit
Technischer Tipp: Stellen Sie beim Schauen des Films von 1923 "Deinterlace: an" (im VLC-Player unter Video-Deinterlace) ein - dann verschwinden die unschönen Schlieren.
Testat: Exposé für eine Hausarbeit
Technischer Tipp: Stellen Sie beim Schauen des Films von 1923 "Deinterlace: an" (im VLC-Player unter Video-Deinterlace) ein - dann verschwinden die unschönen Schlieren.
Ein Bild
Im Seminar werden künstlerische Kurz- und Mittellangfilme, die sich mit dem Thema des Standbildes im bewegten Bild auseinandersetzen, zusammen recherchiert, vorgestellt, gesichtet und analysiert. Der erste Teil des Seminars besteht aus Beispielen des Avantgardefilms und der zweite Teil aus aktuelleren Filmen / Videos, die sich mit einem recherchebasierten Kunstbegriff verbinden lassen. Die Filmanalysen untersuchen feministische, migrantische und postkoloniale Perspektiven und formale Aspekte wie den medienreflexiven Umgang mit Archivmaterial, das Verhältnis von Fotographie und Film, die Überschneidung von dokumentarischem und fiktionalem Erzählung und das Verhältnis von Text und Bild. Die aktive Beteiligung der Studierenden erfolgt durch Referate und Sitzungsmoderationen (Testat).
Die Filmbeispielen sind:
-Hollis Frampton, „Nostalgia“, 1971
-Agnès Varda, „Ulysse“, 1983
-Laura Mulvey, „Frida Kahlo & Tina Modotti“, 1983
-Martha Rosler, „Martha Rosler Reads Vogue“, 1983
-Hartmut Bitomsky, „Das Kino und der Wind und die Photographie“, 1991
-Philipp Gufler, „Projektion auf die Krise“, 2014
-Marwa Arsanios, „Have You Ever Killed a Bear? Or Becoming Jamila“, 2014
-Apichatpong Weerasethakul, „Blue“, 2018
-Rahima Gambo, „A Walk“, 2019
-Melisa Liebenthal, „Aqui Y Alla“, 2019
Die Filmbeispielen sind:
-Hollis Frampton, „Nostalgia“, 1971
-Agnès Varda, „Ulysse“, 1983
-Laura Mulvey, „Frida Kahlo & Tina Modotti“, 1983
-Martha Rosler, „Martha Rosler Reads Vogue“, 1983
-Hartmut Bitomsky, „Das Kino und der Wind und die Photographie“, 1991
-Philipp Gufler, „Projektion auf die Krise“, 2014
-Marwa Arsanios, „Have You Ever Killed a Bear? Or Becoming Jamila“, 2014
-Apichatpong Weerasethakul, „Blue“, 2018
-Rahima Gambo, „A Walk“, 2019
-Melisa Liebenthal, „Aqui Y Alla“, 2019
Dozent
Termin
Blockseminar 24-25.6 & 8-9.7 14:00-19:00/10:00-15:00
Ort
Neues Palais 9.2.03
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung
Interaction – Webauthoring
Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen für die Gestaltung und Entwicklung interaktiver Inhalte für das World Wide Web. Im Kurs wird der Einsatz der grundlegenden Web-Technologien HTML (HTML5), Cascading Stylesheets (CSS3) und JavaScript erlernt, sowie die Integration von interaktiven Webanimationen, Rich Internet Applications, JavaScript-APIs, Open-Source-Frameworks, Video und Multimedia Standards im Web-Format, um dynamische Websites und interaktive Inhalte für das World Wide Web zu entwickeln. Der Kurs schließt mit einer künstlerischen/medienreflexiven und interaktiven Projektarbeit zu einem übergeordneten Thema ab.
Dozent
Termin
Di 10 – 17 Uhr
Ort
FHP / LW 139 (Mac-Labor)
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA, vorrangig 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Prüfungsleistung umfasst eine 10-minütige Präsentation und Dokumentation von Arbeitsergebnissen sowie eine medienreflexive/künstlerische Projektarbeit.
Experimente zum Filmemachen
Dieses Seminar soll die Studierende in die Sprache und Geschichte der Bewegtbilder und die verschiedenen Arten, in denen Filmemacher*innen zu ihnen beigetragen haben, einführen. Das Seminar wird eine Reihe von Ansätzen für die Produktion von Bewegtbildern durch Text- und Filmvorführungen untersuchen. Teilnehmer*innen werden eine Reihe von kurzen Experimenten durchführen, um die verschiedenen Ansätze zu erkunden. Für diese Experimenten benutzen die Studierende die zur Verfügung stehenden Kameras, Audiogeräte und Schnittprogramme
Dozent
Termin
Fr. 10Uhr -16Uhr
Ort
FHP D116
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA semester 2
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Prüfungsleistung:
Ziel ist es, eine Videoarbeit (min.7 min - max.10 min.) zu einem von Ihnen definierten thematischen Schwerpunkt zu realisieren. Dies können performative, dokumentarische oder kreativ-experimentelle Arbeiten sein.
Abgabe Film Projekt: spätenstens am 30 September 2022
Video: Format 1280×720px (720p/25fps) in H.264/auf USB-Stick oder als Download-Link per E-Mail/ Dauer: ca. 10 min
Dokumentation: via incom-workspace : Konzept, Moodboard, Teaser und Zeitplan
Ziel ist es, eine Videoarbeit (min.7 min - max.10 min.) zu einem von Ihnen definierten thematischen Schwerpunkt zu realisieren. Dies können performative, dokumentarische oder kreativ-experimentelle Arbeiten sein.
Abgabe Film Projekt: spätenstens am 30 September 2022
Video: Format 1280×720px (720p/25fps) in H.264/auf USB-Stick oder als Download-Link per E-Mail/ Dauer: ca. 10 min
Dokumentation: via incom-workspace : Konzept, Moodboard, Teaser und Zeitplan
Konzept-und Projektentwicklung: EMW-Medienformat
Die EMW ist 20 Jahre geworden - mittlerweile sogar schon 21! In den Anfangszeiten der EMW (2002) entstand SOS-TV, ein magazinorientiertes TV-Format, das EMW-Studierende in Eigenregie produziert und im Offenen Kanal Berlin ausgestrahlt haben. Nach dem 10-jährigen Bestehen (2011) wurde schließlich das Magazin „Seitenspiel“ entwickelt, das viele Facetten des Studiengangs aufgezeigt. Wie könnte jetzt 2022 ein adäquates mediales Format für die EMW aussehen? Mit dieser Fragestellung wollen wir uns im Seminar auseinandersetzen und Konzepte für ein neues studentisches EMW-Medienformat entwickeln.
In Kleingruppen wird daher ein Konzept für ein mögliches Medienformat und dessen inhaltlicher Ausrichtung ausgearbeitet. Dafür setzen wir uns mit Praxisbeispielen auseinander und erarbeiten gemeinsam die einzelnen Schritte hin zum fertigen Konzept.
Das im Seminar entwickelte Konzept kann auch als Basis dienen für eine anschließende Projektrealisierung in Modul 11 als „Freie Projektarbeit“.
In Kleingruppen wird daher ein Konzept für ein mögliches Medienformat und dessen inhaltlicher Ausrichtung ausgearbeitet. Dafür setzen wir uns mit Praxisbeispielen auseinander und erarbeiten gemeinsam die einzelnen Schritte hin zum fertigen Konzept.
Das im Seminar entwickelte Konzept kann auch als Basis dienen für eine anschließende Projektrealisierung in Modul 11 als „Freie Projektarbeit“.
Dozent
Termin
Mi 10-13:30
Ort
FHP, D 103
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: 15-minütige Präsentation mit Diskussionspapier
Konzept-und Projektentwicklung: Spielfilmproduktion - von Entwicklung bis Mastering
Welche Arbeitsabschnitte umfasst die Produktion eines Spielfilms?
Dieses Projektseminar nimmt sich als Ziel den Studierenden einen detaillierten Einblick in die Produktion von internationalen Spielfilmen zu gewähren und somit die vorangestellte Frage zu beantworten.
Mit Unterstützung der Lehrkraft sollen die Studierenden in Gruppen einen internationalen Spielfilm von der ersten Idee bis zur weltweiten Vermarktung durchplanen Dies umfasst unter anderem:
- Konzeptionierung
- Budgetierung
- Kalkulierung
- Drehplanung
- Vermarktungsstrategien
- Einnahmenvorhersagen
Dieses Projektseminar nimmt sich als Ziel den Studierenden einen detaillierten Einblick in die Produktion von internationalen Spielfilmen zu gewähren und somit die vorangestellte Frage zu beantworten.
Mit Unterstützung der Lehrkraft sollen die Studierenden in Gruppen einen internationalen Spielfilm von der ersten Idee bis zur weltweiten Vermarktung durchplanen Dies umfasst unter anderem:
- Konzeptionierung
- Budgetierung
- Kalkulierung
- Drehplanung
- Vermarktungsstrategien
- Einnahmenvorhersagen
Dozent
Termin
Mittwoch, 14:00 - 17:30
Ort
FH D 108
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: 15-minütige Präsentation mit Diskussionspapier
In einer Kleingruppe (4-6 Personen) einen Spielfilm von Entwicklung bis Auswertung theoretisch durchplanen, in Form eines EPKs präsentieren und verschriftlichen (≈ 8-10 Seiten).
Folgende Dinge müssen vorhanden sein:
Entwicklung:
- Was für eine Art von Film soll produziert werden? Genre, Budget etc.
- Bei welchem Mittelgeber soll produziert werden? Studio etc.
- Welche Talents sollen dabei sein? Cast, key team members etc.
- Was sind die Eckdaten? Lauflänge, Story (Synopsis, Logline, Mood Stills etc.)
Pre-Production:
- Herstellungsplan, was ist der Zeitplan des Projekts?
- Drehplan aufzeigen, wie viel wird pro Tag gedreht? Wie wird der Dreh strukturiert?
- Budgetierung aufzeigen, wie hoch sollte das Projekt budgetiert werden? Worauf basiert diese Einschätzung?
- Kalkulation aufzeigen, wie ist das Projekt mit diesem Budget realistisch umsetzbar? Wo werden Risikos eingegangen? Worauf liegt das Hauptaugenmerk?
- Welche Auswertungsform wird gewählt?
In einer Kleingruppe (4-6 Personen) einen Spielfilm von Entwicklung bis Auswertung theoretisch durchplanen, in Form eines EPKs präsentieren und verschriftlichen (≈ 8-10 Seiten).
Folgende Dinge müssen vorhanden sein:
Entwicklung:
- Was für eine Art von Film soll produziert werden? Genre, Budget etc.
- Bei welchem Mittelgeber soll produziert werden? Studio etc.
- Welche Talents sollen dabei sein? Cast, key team members etc.
- Was sind die Eckdaten? Lauflänge, Story (Synopsis, Logline, Mood Stills etc.)
Pre-Production:
- Herstellungsplan, was ist der Zeitplan des Projekts?
- Drehplan aufzeigen, wie viel wird pro Tag gedreht? Wie wird der Dreh strukturiert?
- Budgetierung aufzeigen, wie hoch sollte das Projekt budgetiert werden? Worauf basiert diese Einschätzung?
- Kalkulation aufzeigen, wie ist das Projekt mit diesem Budget realistisch umsetzbar? Wo werden Risikos eingegangen? Worauf liegt das Hauptaugenmerk?
- Welche Auswertungsform wird gewählt?
Modul 9: Mediale Projekte
Fotografie und Text
Walter Benjamin hält schon 1931 fest: „Aber muss nicht weniger als ein Analphabet ein Photograph gelten, der seine eigenen Bilder nicht lesen kann? Wird die Beschriftung nicht zum wesentlichsten Bestandteil der Aufnahme werden?“
Fotografie und Schrift/Text sind mindestens seither eine enge Beziehung eingegangen. Es existieren die unterschiedlichsten Formen und Formate bis hin zu den digitalen Verbindungen von Bildern mit Hashtags, Kommentaren und Metadaten.
In dieser Veranstaltung werden wir dem Verhältnis von Fotografie – oder allgemeiner Bild – und Text/Schrift nachgehen.
Es sollen fotografische Projekte entwickelt werden, die Bild- und Textformen miteinander verbinden.
Testat:
Präsentation einer künstlerischen Position/Arbeit zum Thema und eigene Projektentwicklung (inkl. 20 minütige Präsentation).
Fotografie und Schrift/Text sind mindestens seither eine enge Beziehung eingegangen. Es existieren die unterschiedlichsten Formen und Formate bis hin zu den digitalen Verbindungen von Bildern mit Hashtags, Kommentaren und Metadaten.
In dieser Veranstaltung werden wir dem Verhältnis von Fotografie – oder allgemeiner Bild – und Text/Schrift nachgehen.
Es sollen fotografische Projekte entwickelt werden, die Bild- und Textformen miteinander verbinden.
Testat:
Präsentation einer künstlerischen Position/Arbeit zum Thema und eigene Projektentwicklung (inkl. 20 minütige Präsentation).
Dozent
Termin
Di. 10:00 - 17:00
Ort
FHP Haus D | Raum 116
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
Bachelor ab 3 Sem
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Der Kurs setzt Grundlagenkenntnisse des Fotografischen voraus.
Wenn es die Situation erlaubt werden regelmäßige Exkursionen die Veranstaltung begleiten.
Wenn es die Situation erlaubt werden regelmäßige Exkursionen die Veranstaltung begleiten.
Radio-Baukasten - hören, aufnehmen, montieren, senden
Im Projektseminar untersuchen und experimentieren wir ausführlich mit Soundmaterial und erschließen uns beim Abhören und Montieren im Audiolabor charakteristische Ausdrucksmittel von Radiokunst, aber auch Alltagsformen akustischer Medien wie Radio und Podcast.
Dozent
Termin
Fr 10-16 Uhr
Ort
FHP Audiolabor
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ab BA 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat/Seminaranforderung: Aktive Teilnahme, Erstellung und Präsentation eines Audioprojekts und Mitwirkung an einer Radiosendung.
Content Management Systeme (Projektwoche)
Content Management Systeme ermöglichen die gemeinschaftliche Erstellung, Organisation und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia Dokumenten im Web. Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen für die Planung, dem Aufbau und dem Betrieb von Open-Source Content Management Systemen (Open-Source-CMS). Im Fokus steht die Konzeption und Entwicklung eines Online-Magazins mit einem übergeordneten Thema.
Dozent
Termin
Projektwoche (9.05. – 13.05.) und Einzeltermin
Ort
FHP D-103
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Aktive Beteiligung, Präsentation von Arbeitsergebnissen und Übungen.
Experimentelle Gestaltung / Motion DeSEIN: Schriftfilme
Im Projektseminar Experimentelle Gestaltung werden praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation und Compositing vermittelt, um in einem diskursiven Zusammenhang zu einem übergeordneten Thema künstlerisch-medienreflexive Experimente zu entwickeln. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Schrift, Bild- und Tonmaterialien lassen sich in ein konzeptuelles Miteinander und in neue Sinnzusammenhänge stellen. Das Spektrum reicht von der Konstellation, Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Fotografien, Videos, Texten, Wörtern, Buchstaben, Ton und Schrift im zwei- oder dreidimensionalen Raum. In diesem Semester steht die Schrift im Fokus der Auseinandersetzung. Hierbei befassen wir uns mit der Relation zwischen Anschauung und Begriff, dem Verhältnis zwischen Schrift und Bild, mit allgemeinen Aspekten von Schrift und Schriftlichkeit, mit Bild- und Schrifttheorien und schriftphilosophischen Überlegungen, mit der Ästhetik und Konzeption von Schrift- und Poesiefilmen, mit der Bildlichkeit der Sprache und der Sprachlichkeit der Bilder, mit Memes und den Wirkungen von Schrift und Bild. Im Zentrum steht eine künstlerische Medienpraxis, die sich mit den räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimensionen und Formen des Denkens auseinandersetzt. Der Kurs schließt mit einer künstlerischen/medienreflexiven Projektarbeit ab.
Dozent
Termin
Fr. 10 – 17 Uhr
Ort
FHP, LW-139
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Prüfungsleistung umfasst eine 10-minütige Präsentation und Dokumentation von Arbeitsergebnissen sowie eine medienreflexive/künstlerische Projektarbeit.
Persönliche Orte - Videoporträts: Ort & Person
Oft prägt ein bestimmter Ort unsere Beziehung zu oder unsere Sichtweise auf eine Person. Und umgekehrt: Eine Person prägt unsere Sichtweise auf einen Ort, und lädt diesen mit einer von uns persönlich assoziierten Bedeutung auf - selbst wenn die Person vor Ort nicht körperlich anwesend ist.
Vielleicht ist es der Ort, an dem ich die Person zuletzt getroffen habe? Vielleicht ist es der Ort, an dem ich eine bestimmte Person gerne treffen möchte - eventuell auch nur im Geiste, in einer spekulativen Begegnung? Vielleicht ist es der Ort, an dem ich ein Buch oder einen Brief von der Person gelesen habe, an die ich gerade denke? Vielleicht hat die Person an diesem Ort auch sichtbare Spuren hinterlassen.
In diesem praktischen Videoworkshop geht es um Porträts: Eine abwesende Person wird durch das Videoporträt eines für sie signifikanten Ortes beschrieben. Die persönliche Beziehung zwischen Filmautor*in, porträtierter Person und Ort wird in einem kurzen Video dargestellt durch die Gestaltung der filmischen Auflösung, Kameraführung, Licht, Schnitt und die Vertonung mit vor Ort aufgezeichnetem und nachträglich hinzugefügten Tönen, Voice-overs oder Text. Zur Inspiration schauen wir Filmbeispiele von Stefanie Gaus, Jan Peters, Heinz Emigholz, Chantal Akerman u.a., in denen Ortsporträts den gedanklichen Raum für Personenporträts und persönliche Beziehungen bilden.
Vielleicht ist es der Ort, an dem ich die Person zuletzt getroffen habe? Vielleicht ist es der Ort, an dem ich eine bestimmte Person gerne treffen möchte - eventuell auch nur im Geiste, in einer spekulativen Begegnung? Vielleicht ist es der Ort, an dem ich ein Buch oder einen Brief von der Person gelesen habe, an die ich gerade denke? Vielleicht hat die Person an diesem Ort auch sichtbare Spuren hinterlassen.
In diesem praktischen Videoworkshop geht es um Porträts: Eine abwesende Person wird durch das Videoporträt eines für sie signifikanten Ortes beschrieben. Die persönliche Beziehung zwischen Filmautor*in, porträtierter Person und Ort wird in einem kurzen Video dargestellt durch die Gestaltung der filmischen Auflösung, Kameraführung, Licht, Schnitt und die Vertonung mit vor Ort aufgezeichnetem und nachträglich hinzugefügten Tönen, Voice-overs oder Text. Zur Inspiration schauen wir Filmbeispiele von Stefanie Gaus, Jan Peters, Heinz Emigholz, Chantal Akerman u.a., in denen Ortsporträts den gedanklichen Raum für Personenporträts und persönliche Beziehungen bilden.
Dozent
Termin
Mo. 10-16, 2wöchentlich, Termine - siehe Kursbeschreibung
Ort
FHP, D116
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Der Workshop findet 2wöchentlich, immer montags statt. Er beinhaltet eine inhaltliche und technische Einführung in die Grundlagen der Video- und Audiogestaltung, sowie Exkursionen zu den gewählten Drehorten. Die Teilnehmer*innen arbeiten in Teams zusammen und unterstützen sich gegenseitig bei der Realisation ihrer Projekte.
Kurstermine: 25.4. / 2.5. / 16.5. / 30.5. / 13.6. / 27.6. / 11.7.
Kurstermine: 25.4. / 2.5. / 16.5. / 30.5. / 13.6. / 27.6. / 11.7.
Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
Queere Zugänge zu Computerspielen
Das englische Wort „queer“ bedeutet im wörtlichen Sinne so viel wie „seltsam“, „eigenartig“. Im heutigen
Sprachgebrauch steht es vor allem als Überbegriff für Begriffe der LGBT+-Community. „Queer“, das heißt auch, sich in
einem Feld zu befinden, das sich von einer allgemein geltenden „Norm“ unterscheidet.
Die Queer Game Studies sind als Verbindung der Queer Studies mit den Game Studies ein relativ neues Feld innerhalb
der Wissenschaft der Computerspiele. In diesem Seminar sollen verschiedene Aspekte aus diesem Feld zur Sprache
und zur Untersuchung kommen. So soll es um queere Repräsentation gehen, aber auch darüberhinausgehende
Themen sollen untersucht werden. Wie lassen sich Computerspiele queer spielen und untersuchen? Ziel ist
es, den Blick auf Videospiele unter Betrachtung von Literatur verschiedener Autor*innen wie Bo Ruberg und Jack
Halberstam zu erweitern. Methoden wie das Close Reading sollen den Teilnehmenden neue Möglichkeiten eröffnen,
Spiele detailliert zu analysieren.
Betrachtet werden unter anderem Spiele wie die Life is Strange-Reihe in Bezug auf queere Repräsentation, aber auch
„Klassiker“ wie Super Mario Bros., welche auf den ersten Blick keine queeren Elemente zu besitzen scheinen. Wir
wollen untersuchen, wo sich Queerness auch in Spielen wie diesem finden lässt. In den Worten von Bo Ruberg: „Video
Games have always been queer“.
Sprachgebrauch steht es vor allem als Überbegriff für Begriffe der LGBT+-Community. „Queer“, das heißt auch, sich in
einem Feld zu befinden, das sich von einer allgemein geltenden „Norm“ unterscheidet.
Die Queer Game Studies sind als Verbindung der Queer Studies mit den Game Studies ein relativ neues Feld innerhalb
der Wissenschaft der Computerspiele. In diesem Seminar sollen verschiedene Aspekte aus diesem Feld zur Sprache
und zur Untersuchung kommen. So soll es um queere Repräsentation gehen, aber auch darüberhinausgehende
Themen sollen untersucht werden. Wie lassen sich Computerspiele queer spielen und untersuchen? Ziel ist
es, den Blick auf Videospiele unter Betrachtung von Literatur verschiedener Autor*innen wie Bo Ruberg und Jack
Halberstam zu erweitern. Methoden wie das Close Reading sollen den Teilnehmenden neue Möglichkeiten eröffnen,
Spiele detailliert zu analysieren.
Betrachtet werden unter anderem Spiele wie die Life is Strange-Reihe in Bezug auf queere Repräsentation, aber auch
„Klassiker“ wie Super Mario Bros., welche auf den ersten Blick keine queeren Elemente zu besitzen scheinen. Wir
wollen untersuchen, wo sich Queerness auch in Spielen wie diesem finden lässt. In den Worten von Bo Ruberg: „Video
Games have always been queer“.
Dozenten
Termin
Mo 10:00-12:00
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Englischkenntnisse werden für das Seminar vorausgesetzt, da der größte Teil der zu lesenden Texte auf Englisch sein wird.
Testat: Ein Vortrag oder ein kurzer Essay im Rahmen des Seminarthemas.
Testat: Ein Vortrag oder ein kurzer Essay im Rahmen des Seminarthemas.
„...but you are a robot, aren't you?“ – Künstliche Intelligenz in Theorie und Praxis
Künstliche Intelligenz hat disruptives Potenzial in allen Disziplinen: Design, Architektur, Medienwissenschaft, Bildung und Soziale Arbeit werden durch KI-Anwendungen herausgefordert, inspiriert und erweitert. Obwohl KI-Technologien zunehmend unsere Gesellschaft und Kultur prägen, ist KI trotzdem immer noch eine Black Box. Kaum jemand weiß, was KI kann und welche Ansätze dahinterstecken.
Ziel des Interflex-Seminars ist es, die Geheimnisse der Black Box zu lüften. Da gesellschaftliche Debatten zu KI größtenteils durch Medien bestimmt werden, lohnt sich ein Blick auf die medialen Darstellungen und Narrative, welche die KI gesellschaftlich erst in einen Diskurs einbinden. Das Seminar folgt einem multidisziplinären Ansatz und möchte sich dem Thema KI in seinen unterschiedlichen Dimensionen, Formen und Diskursen analytisch annähern.
Das Interflex-Seminar ermöglicht eine differenzierte, interdisziplinäre Debatte, um KI in ihrer Komplexität greifbar zu machen und die Diskussion für eigene theoretische Zugänge eröffnen, die sich aus medien-, kultur-, kognitionswissenschaftlichen sowie philosophischen Forschungsdiskursen und Erkenntnissen zusammensetzt. Technikethische Debatten stehen ebenso im Vordergrund wie Fragen der Mensch-Technik-Interaktion und die konkreten Anwendungsszenarien in Kunst, Wissenschaft und Arbeitswelt.
Im Seminar stellen Expert_innen aus unterschiedlichen Bereichen ihre Perspektive auf Künstliche Intelligenz vor und berichten aus ihrer Praxis.
Sollte es die Situation in der Pandemie zulassen, sind zudem Exkursionen und Werkstattgespräche geplant, z.B. zum Futurium (Berlin).
Ziel des Interflex-Seminars ist es, die Geheimnisse der Black Box zu lüften. Da gesellschaftliche Debatten zu KI größtenteils durch Medien bestimmt werden, lohnt sich ein Blick auf die medialen Darstellungen und Narrative, welche die KI gesellschaftlich erst in einen Diskurs einbinden. Das Seminar folgt einem multidisziplinären Ansatz und möchte sich dem Thema KI in seinen unterschiedlichen Dimensionen, Formen und Diskursen analytisch annähern.
Das Interflex-Seminar ermöglicht eine differenzierte, interdisziplinäre Debatte, um KI in ihrer Komplexität greifbar zu machen und die Diskussion für eigene theoretische Zugänge eröffnen, die sich aus medien-, kultur-, kognitionswissenschaftlichen sowie philosophischen Forschungsdiskursen und Erkenntnissen zusammensetzt. Technikethische Debatten stehen ebenso im Vordergrund wie Fragen der Mensch-Technik-Interaktion und die konkreten Anwendungsszenarien in Kunst, Wissenschaft und Arbeitswelt.
Im Seminar stellen Expert_innen aus unterschiedlichen Bereichen ihre Perspektive auf Künstliche Intelligenz vor und berichten aus ihrer Praxis.
Sollte es die Situation in der Pandemie zulassen, sind zudem Exkursionen und Werkstattgespräche geplant, z.B. zum Futurium (Berlin).
Dozent
Termin
Do 14:30-18:00
Ort
FHP, HG 124
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
5
Zielgruppe
alle Studiengänge
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Interflex Seminar zusammen mit Alexander Scheidt. Es richtet sich an Studierende aller Fachbereiche der FHP:
Testat: Die Studierenden bilden mit den Praxisexpert_innen Teams und präsentieren die jeweiligen Themen in einem Blog-Format, das der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.
!!!! Einschreibung über den Workspace
https://fhp.incom.org/workspace/9768
Testat: Die Studierenden bilden mit den Praxisexpert_innen Teams und präsentieren die jeweiligen Themen in einem Blog-Format, das der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.
!!!! Einschreibung über den Workspace
https://fhp.incom.org/workspace/9768
Let's Talk About... - EMW Lesekreis
Der EMW Lesekreis startet in diesem Semester zum siebten Mal. In dem von Studierenden für Studierende veranstalteten Seminar wollen wir uns mit Themen auseinandersetzen, die uns – wenn auch nicht immer offensichtlich – alle betreffen und im Alltag begegnen, und uns über diese gemeinsam informieren sowie austauschen. Wir werden uns dieses Sommersemester mit politischen/ gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen wie Sprache, Rassismus, Feminismus und Gender und im offenen Austausch sowohl zentralen Texten und Fragestellungen auf den Grund gehen als auch eigene Fragen, Unsicherheiten und Gedanken zu dem Themen besprechen. Der Lesekreis soll mit seinen flachen Hierarchien Studierenden mit unterschiedlichen Wissensständen einen Raum bieten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, über mögliche Fragen zu diskutieren und den Blick für alltägliche Diskriminierungsformen zu schärfen. Zusätzlich wird auch immer eine zentrale Frage sein, wie theoretische Aspekte im Alltag Anwendung finden. Dabei wollen wir eigene Vorurteile und Denkmuster hinterfragen und aufbrechen. Die Bereitschaft auch englischsprachige Texte zu lesen ist die einzige Voraussetzung – ansonsten sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Studierende aus allen Semestern und Fachbereichen sind herzlich eingeladen! Der Lesekreis wird in diesem Semester von Jannis Tiemann und Louisa Vahldieck veranstaltet. Das Seminar findet Online statt.
Dozenten
Termin
freitags 10.15-11.45
Ort
Online (Zoom)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Aktive Teilnahme sowie das Verfassen eines kurzen Übersichtstexts (etwa eine Seite) über eines der im Seminar behandelten Themen
Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut)
Printmagazin "Seitenspiel" der EMW
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich jedes Semester ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.
Dozenten
Termin
Einzeltermine
Ort
UP / FHP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Dr. phil. Katharina Rein, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
individuell
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Produktion Teaser+Trailer CineFest 2022
Das cinefest 2022 – XIX. Internationales Festival des deutschen Film-Erbes und der 35. Internationale Filmhistorische Kongress von CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv Berlin verhandeln das Thema des Verhältnisses von Kameratechnik und Filmkunst. Dazu wird von Studierenden ein Teaser und ein Trailer produziert, der mit Filmausschnitten des Programmms die Kamera als Akteurin und die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Technik, Ästhetik und Politik im 20. Jahrhundert reflektiert.
Dozent
Termin
individuelle Termine
Ort
online
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Modul 13: Kolloquium
BA – Prüfungskolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Mi 12:00 - 13:30 Uhr
Ort
FHP, D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2022 ihre BA-Arbeit anfertigen.