Semester
+
Winter 2012/2013
-
Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
Klassiker der Medientheorie
Obligatorisches Theorieseminar, in dem klassische Texte der Medientheorie gelesen und diskutiert werden. Zugleich soll damit ein erster Einstieg und Überblick in den Bereich der Medientheorie gegeben werden.
Dozent
Termin
Do 14-16 Uhr
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für BA, 1. Semester. Eine Einschreibung ist notwendig!
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
montags, 14.00-16.00 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!
Einführung in die Medienkulturwissenschaft: Medienkulturgeschichte
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
Dozent
Termin
montags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme) + 2 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
80
Zusätzliche Informationen
Beginn der Veranstaltung: 22.10. 2012
Zur Begleitung meiner Vorlesung wird es jeweils am Rande der Übung "Techniken des Studierens" (Mo 14-16 Uhr) Zeit für eine Besprechung Ihrer Fragen geben. Im Laufe des Semesters wird mein Mitarbeiter Kai Knörr außerdem zwei Workshops zur Klausurvorbereitung anbieten. Über die Termine hierzu werden Sie rechtzeitig informiert.
Zur Begleitung meiner Vorlesung wird es jeweils am Rande der Übung "Techniken des Studierens" (Mo 14-16 Uhr) Zeit für eine Besprechung Ihrer Fragen geben. Im Laufe des Semesters wird mein Mitarbeiter Kai Knörr außerdem zwei Workshops zur Klausurvorbereitung anbieten. Über die Termine hierzu werden Sie rechtzeitig informiert.
Modul 2: Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs B
Dieser Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Der Kurs vermittelt umfassende praxisorientierte Grundlagenkenntnisse und Konzepte im Bereich der digitalen Medien. Der erste Teil des Seminars ist eine Einführung in die Grundkonzepte der Computertechnik; der zweite Teil im praktisch/gestalterischen Umgang mit den Grundlagen digitaler Produktionsweisen und in die Computerprogramme, die für das digitale Publishing benutzt werden: das Programm Photoshop für die digitale Bildbearbeitung, das Grafik- und Zeichenprogramm Illustrator und das Layoutprogramm InDesign. Der dritte und letzte Seminarteil vermittelt Grundlagen in HTML für die Erstellung von Webpages. Der Kurs wird in Form einer Projektarbeit absolviert, welche durch technische und gestalterische Übungsaufgaben flankiert werden.
Dozent
Termin
Dienstag, 10-13 Uhr
Ort
Mac-Labor, LW 139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten, dass der Kurs ausschließlich für BA-Erstsemester der EMW ist. Die Gruppe wird in zwei Kurse geteilt. Bitte für einen der beiden Kurse (A, B oder C) entscheiden bei der Einschreibung. Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW.
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs C
Dieser Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Der Kurs vermittelt umfassende praxisorientierte Grundlagenkenntnisse und Konzepte im Bereich der digitalen Medien. Der erste Teil des Seminars ist eine Einführung in die Grundkonzepte der Computertechnik; der zweite Teil im praktisch/gestalterischen Umgang mit den Grundlagen digitaler Produktionsweisen und in die Computerprogramme, die für das digitale Publishing benutzt werden: das Programm Photoshop für die digitale Bildbearbeitung, das Grafik- und Zeichenprogramm Illustrator und das Layoutprogramm InDesign. Der dritte und letzte Seminarteil vermittelt Grundlagen in HTML für die Erstellung von Webpages. Der Kurs wird in Form einer Projektarbeit absolviert, welche durch technische und gestalterische Übungsaufgaben flankiert werden.
Dozent
Termin
Mittwoch, 10-13 Uhr
Ort
Mac-Labor, LW 139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten, dass der Kurs ausschließlich für BA-Erstsemester der EMW ist. Die Gruppe wird in zwei Kurse geteilt. Bitte für einen der beiden Kurse (A, B oder C) entscheiden bei der Einschreibung. Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW.
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs A
Dieser Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Der Kurs vermittelt umfassende praxisorientierte Grundlagenkenntnisse und Konzepte im Bereich der digitalen Medien. Der erste Teil des Seminars ist eine Einführung in die Grundkonzepte der Computertechnik; der zweite Teil im praktisch/gestalterischen Umgang mit den Grundlagen digitaler Produktionsweisen und in die Computerprogramme, die für das digitale Publishing benutzt werden: das Programm Photoshop für die digitale Bildbearbeitung, das Grafik- und Zeichenprogramm Illustrator und das Layoutprogramm InDesign. Der dritte und letzte Seminarteil vermittelt Grundlagen in HTML für die Erstellung von Webpages. Der Kurs wird in Form einer Projektarbeit absolviert, welche durch technische und gestalterische Übungsaufgaben flankiert werden.
Dozent
Termin
Montag, 10-13 Uhr
Ort
Max-Labor, LW 139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten, dass der Kurs ausschließlich für BA-Erstsemester der EMW ist. Die Gruppe wird in zwei Kurse geteilt. Bitte für einen der beiden Kurse (A, B oder C) entscheiden bei der Einschreibung. Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW.
Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie
Seminar zu Medienrecht/Medienökonomie | Thema: Spiele aus medienrechtlicher, medienökonomischer und philosophischer Perspektive
Themen des Seminars sollen u.a. sein: urheber- und wettbewerbsrechtlicher Schutz von Spielideen, die Vermischung von Spielen und Werbung (sog. "in game advertising") als ökonomische Perspektive und rechtliches Problem (Trennungsgrundsatz), die staatliche Regulierung von Online-Glückspielen, Regulierungsoptionen bei "Second Reality"-Spielen, Spiele, Happenings und ihre persönlichkeitsrechtliche Grenzen am Beispiel von Hermann Nitsch' Mysterienspiel, alte & neue Ansätze in der "Spielphilosophie" und ihre möglichen rechtlichen Folgen, Guerilla-Marketing bei Spielen ("Spiel im Spiel im Spiel"). Am Ende des Seminars sollen Konzepte für ein "Spiel im Spiel" im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten entwickelt werden.
Dozent
Termin
voraussichtlich als dreitägiges Blockseminar
Ort
BREHM & v. MOERS Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Dokumentarfilm - Produktionsbedingungen und Perspektiven
Im Seminar wird es um die Produktion von Dokumentarfilmen in Deutschland gehen. Nach einer geschichtlichen Einführung, die mit einigen der prominentesten FilmemacherInnen des Landes bekannt macht, wollen wir uns anschauen, wie der Weg von der Idee zum fertigen Film und zu seiner Verwertung verläuft. Es geht also um Produktionsfirmen, Fernsehsender und Sendeplätze, Finanzierungs- und Auswertungsmöglichkeiten. Hauptschauplatz des Dokumentarfilms war und ist das Fernsehen - ohne Unterstützung durch einen Sender ist es heute kaum möglich ein Filmprojekt zu finanzieren. Deshalb untersuchen wir die Entwicklung, die das dokumentarische Fernsehen seit den 60er Jahren genommen hat – die Ausdifferenzierung der Formate im Zuge des so genannten Doku-Booms, die Probleme der Formatierung und Fiktionalisierung des Dokumentarischen und das Ringen von Filmautoren und Produzenten um Qualität unter dem Diktat der Quote. Aus ihrem Blickwinkel wollen wir die Zukunftsperspektiven betrachten, die der klassische Dokumentarfilm in Fernsehen und Kino hat.
Dozent
Termin
Montag 12-14 Uhr
Ort
Griebnitzsee, Haus 6, S 17
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Medienrecht I – Medienrelevante Immaterialgüterrechte (Urheberrecht, Markenrecht und Geschmacksmusterschutz)
Die zweiwöchentliche Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Lizenz- und Markenrechts. Das Urheberrecht ist als „Eigentumsrecht der Medien“ im Zeitalter des weltweiten Wettbewerbs von hoher Bedeutung. In der Vorlesung wird die Frage beantwortet, welche Schutzgegenstände das Urheberrecht schützt (Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme, etc.), wie lange sie geschützt sind, wie die Nutzungsrechte an diesen Werken übertragen werden (Lizenzrecht) und welche Möglichkeiten ein Rechtsinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Gleichzeitig soll der geistesgeschichtliche und ökonomische Zusammenhang zwischen Aufklärung, Individualismus, Medienentwickung und Eigentumsrechten dargestellt werden und die Frage erörtert werden, ob das derzeitige Urheberrecht noch in die heutige internetbasierte Medienwelt passt. Am Ende der Vorlesung werden die Studierenden mit den Grundlagen des Geschmacksmuster- und des Markenrechts vertraut gemacht.
Dozent
Termin
Fr. 15-18
Ort
3.06.S24 (Griebnitzsee)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 / 3
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung
Der Trichter: Bildredaktion und Selektionsprozesse in Printmedien
Im Seminar geht es darum, wie aus zehntausend angelieferten Dateien täglich sechzig Fotos in der Zeitung werden und welche Selektionsprozesse bei Fotografen, Fotoagenturen, Bildredakteuren und Art Directors wirken. Hendrik Rauch berichtet aus seiner umfangreichen Berufserfahrung als Bildredakteur (u.a. Berliner Zeitung, Handelsblatt). Zur Zeit arbeitet er als Bildchef des Wirtschaftsmagazins 'Enorm', verantwortet die Bildredaktion des 'vorwärts' und ist Teilhaber und Geschäftsführer der Bildagentur bobsairport. Um einen unmittelbaren Praxiseinblick zu bekommen, ist der Besuch einer Bildredaktion einer Tageszeitung und einer Nachrichtenagentur geplant.
Die Veranstaltung wird aufgrund des großen Interesses im letzten Semester erneut angeboten als Projektseminar.
Die Veranstaltung wird aufgrund des großen Interesses im letzten Semester erneut angeboten als Projektseminar.
Dozent
Termin
Mittwochs 16-19 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
3
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Zielgruppe
BA EMW, NF MW
Teilnehmerbegrenzung
15
Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte
Antonin Artaud und das Theater der Grausamkeit
1967 schreibt Jacques Derrida in Die Schrift und die Differenz über das Theater der Grausamkeit Artauds: » [es] ist keine Repräsentation. Es ist das Leben selbst in dem, was an ihm nicht darstellbar ist. Das Leben ist der nicht darstellbare Ursprung der Repräsentation.« Derrida verortet Artauds Überlegungen im Kontext von Seele und Körper, Gott und Mensch, Herr und Knecht, Autor und Schauspieler, Sprache und Schrift, Begriff und Laut, Signifikat und Signifikant. Das Seminar wird sich in einem ersten Schritt mit den grundlegenden Arbeiten Artauds zum Theater beschäftigen, um in einem zweiten Schritt Derrida folgen zu können, der vorschlägt, Artaud gemeinsam mit Rousseau und Nietzsche zu lesen, in einer Bewegung zum Vorabend der Sprachen, zum Zwiegespräch zwischen Theologie und Humanismus, im Denken der différance.
Dozent
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr
Ort
UP NP 1.08.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
höhere Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Literatur (Auswahl):
Antonin Artaud, Schluß mit dem Gottesgericht. Das Theater der Grausamkeit. Letzte Schriften zum Theater. Berlin: Matthes & Seitz, 1980.
Antonin Artaud, Das Theater und sein Double. Berlin: Matthes & Seitz, Neuauflage 2012.
Maurice Blanchot, »Artaud«, in: ders., Der Gesang der Sirenen. Essays zur modernen Literatur. München: Hanser, 1962.
Jacques Derrida, »Das Theater der Grausamkeit und die Geschlossenheit der Repräsentation«, in: ders., Die Schrift und die Differenz. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1976, S. 351-379.
Jacques Derrida, Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenrufe und Berufungen. Wien: Passagen, 2003.
Jacques Derrida, »Die Stimmen Artauds (die Kraft, die Form, die Furche)«, in: Joachim Gerstmaier, Nikolaus Müller-Schöll (Hg.), Politik der Vorstellung. Theater und Theorie. Berlin: Theater der Zeit, 2006, S. 12-17.
Friedrich Nietzsche, »Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik«, in: Texte zur Musikästhetik. Stuttgart: reclam, 2011.
Jean-Jacques Rousseau, »Essay über den Ursprung der Sprachen«, in: Texte zur Musikästhetik. Stuttgart: reclam, 2011.
Antonin Artaud, Schluß mit dem Gottesgericht. Das Theater der Grausamkeit. Letzte Schriften zum Theater. Berlin: Matthes & Seitz, 1980.
Antonin Artaud, Das Theater und sein Double. Berlin: Matthes & Seitz, Neuauflage 2012.
Maurice Blanchot, »Artaud«, in: ders., Der Gesang der Sirenen. Essays zur modernen Literatur. München: Hanser, 1962.
Jacques Derrida, »Das Theater der Grausamkeit und die Geschlossenheit der Repräsentation«, in: ders., Die Schrift und die Differenz. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1976, S. 351-379.
Jacques Derrida, Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenrufe und Berufungen. Wien: Passagen, 2003.
Jacques Derrida, »Die Stimmen Artauds (die Kraft, die Form, die Furche)«, in: Joachim Gerstmaier, Nikolaus Müller-Schöll (Hg.), Politik der Vorstellung. Theater und Theorie. Berlin: Theater der Zeit, 2006, S. 12-17.
Friedrich Nietzsche, »Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik«, in: Texte zur Musikästhetik. Stuttgart: reclam, 2011.
Jean-Jacques Rousseau, »Essay über den Ursprung der Sprachen«, in: Texte zur Musikästhetik. Stuttgart: reclam, 2011.
Körper nach Maß. Zur Kulturtechnik des Messens
Der menschliche Körper ist im Verlauf der Geschichte vielfach vermessen worden. Im Seminar folgen wir der großen Suche nach dem allgemeingültigen Maß, der sich insbesondere das 19. Jahrhundert verschrieben hatte. Hier gerät die Kulturtechnik des Messens in einen Wandel: proportionale, relative Körpermaße werden von statistisch-arithmetischen Verfahren abgelöst. Ideale vom menschlichen Körper werden nunmehr neu formuliert und formalisiert. Wir nehmen dabei in den Blick, welche (vermeintlich objektiven) Ordnungen, Standards, Normen und (Körper)Bilder sie hervorbringen.
Dozent
Termin
Do 10-12 Uhr
Ort
UP 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Im Seminar geht es zentral um Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens: es werden verschiedene Methoden der Texterarbeitung und -diskussion erprobt, ein Lerntagebuch geführt sowie eine eigene Forschungsfrage und Forschungsexposé entwickelt.
Den Studierenden dieses Seminars ist mitgeteilt worden, dass das in der virtuellen Lehre zur Verfügung gestellte Material speziell für diese Veranstaltung zusammengestellt wurde. Eine weitere Vervielfältigung ist nicht gestattet.
Den Studierenden dieses Seminars ist mitgeteilt worden, dass das in der virtuellen Lehre zur Verfügung gestellte Material speziell für diese Veranstaltung zusammengestellt wurde. Eine weitere Vervielfältigung ist nicht gestattet.
Container. Kultur- und Mediengeschichte einer Box
Der Container gilt als Symbol der Globalisierung, er hat den Welthandel radikalisiert. Seit seiner Erfindung vor über 50 Jahren wird ALLES in Containern transportiert- Lebensmittel, Flüssigkeiten, Kleidung, Baumaterialien, Spielzeug, Möbel, Toxisches, technische Geräte, Waffen und manchmal auch Menschen.
Abgeriegelte Containerhäfen außerhalb der Stadt ersetzen ursprüngliche Häfen, in ihnen wirken statt Menschen computergesteuerte Kräne und Fahrzeuge. Auch die Arbeit auf See hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert.
Container finden sich überall. Als Baumodule in der Architektur, im Theater, in der Kunst, als temporäre Bauten auf Messen, Festivals und Baustellen, als Kiosk, Museumsshop oder Asylbewerberheim.
Container stehen für ein bestimmtes Ordnungssystem, für ein Organisationsprinzip. Hat die Box unser Denken verändert?
Das Seminar setzt auf Zusammenarbeit und Diskussion, deshalb gibt es einen ersten Block mit einer Einführung ins Thema und einem Überblick über mögliche Aspekte und Schwerpunkte, dann Zeit zum Materialsammeln und weitere Treffen zum Austausch über Gefundenes.
Literaturvorschläge:
Das Containerprinzip. Alexander Klose, mareverlag HH 2oo9
www.containerwelt.info
Container Atlas- a practical guide to container architecture. Slawik u.a. (Hrsg.), gestalten Berlin 2o1o
Das Handwerk der Seefahrt im Zeitalter der Globalisierung. H. Gerstenberger, U. Welke, Edition Temmen Bremen 1995
Seefahrt im Zeichen der Globalisierung, s.o., Westfälisches Dampfboot Münster 2oo2
Arbeit auf See. Zur Ökonomie und Ethnologie der Globaliserung, s.o. 2oo8
Seemannsgarn. Alan Sekula, Richter Verlag Düsseldorf 2oo2
Frachtschiffreisen. P. Schmidt-Walter, Koehler HH 2oo8
World ocean review 2o1o, www.maribus.com
Die vielköpfige Hydra. Die verborgene Geschichte des revolutionären Atlantiks. P. Linebaugh, M. Rediker, Assoziation A Berlin/HH 2oo8
Abgeriegelte Containerhäfen außerhalb der Stadt ersetzen ursprüngliche Häfen, in ihnen wirken statt Menschen computergesteuerte Kräne und Fahrzeuge. Auch die Arbeit auf See hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert.
Container finden sich überall. Als Baumodule in der Architektur, im Theater, in der Kunst, als temporäre Bauten auf Messen, Festivals und Baustellen, als Kiosk, Museumsshop oder Asylbewerberheim.
Container stehen für ein bestimmtes Ordnungssystem, für ein Organisationsprinzip. Hat die Box unser Denken verändert?
Das Seminar setzt auf Zusammenarbeit und Diskussion, deshalb gibt es einen ersten Block mit einer Einführung ins Thema und einem Überblick über mögliche Aspekte und Schwerpunkte, dann Zeit zum Materialsammeln und weitere Treffen zum Austausch über Gefundenes.
Literaturvorschläge:
Das Containerprinzip. Alexander Klose, mareverlag HH 2oo9
www.containerwelt.info
Container Atlas- a practical guide to container architecture. Slawik u.a. (Hrsg.), gestalten Berlin 2o1o
Das Handwerk der Seefahrt im Zeitalter der Globalisierung. H. Gerstenberger, U. Welke, Edition Temmen Bremen 1995
Seefahrt im Zeichen der Globalisierung, s.o., Westfälisches Dampfboot Münster 2oo2
Arbeit auf See. Zur Ökonomie und Ethnologie der Globaliserung, s.o. 2oo8
Seemannsgarn. Alan Sekula, Richter Verlag Düsseldorf 2oo2
Frachtschiffreisen. P. Schmidt-Walter, Koehler HH 2oo8
World ocean review 2o1o, www.maribus.com
Die vielköpfige Hydra. Die verborgene Geschichte des revolutionären Atlantiks. P. Linebaugh, M. Rediker, Assoziation A Berlin/HH 2oo8
Dozent
Termin
Mittwochs, 14-16 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Modul 5: Medienkunst
Das inszenierte Foto
Welche Bilder sind inszeniert, welche nicht? Wie weit reicht die Inszenierung in die Bildprodultion jedes einzelnen Bildes und ist sie nicht untrennbar mit dem Akt der Fotografie verbunden? Diese Fragen werden den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit der Fotografie bilden, die seit ihren Anfängen im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Inszenieung existiert hat.
"Inszenierte Fotografie" ist ein Begriff der allerdings oftmals erst mit einer bestimmten Art der Fotografie, die in den 70er/80er Jahren des letzten Jahrhunderts aufkam, verbunden wird.
In dieser Veranstaltung soll der Begriff "Inszenierung" im Kontext der Fotografie weiter gefasst aber auch als Teil des fotografischen Aktes bis hin zur Präsentation der Fotografie verstanden werden.
Es werden einschlägige Texte zu diesem Thema diskutiert und fotografische Positionen vorgestellt, die Inszenierung als Teil ihrer Genese reflektieren.
"Inszenierte Fotografie" ist ein Begriff der allerdings oftmals erst mit einer bestimmten Art der Fotografie, die in den 70er/80er Jahren des letzten Jahrhunderts aufkam, verbunden wird.
In dieser Veranstaltung soll der Begriff "Inszenierung" im Kontext der Fotografie weiter gefasst aber auch als Teil des fotografischen Aktes bis hin zur Präsentation der Fotografie verstanden werden.
Es werden einschlägige Texte zu diesem Thema diskutiert und fotografische Positionen vorgestellt, die Inszenierung als Teil ihrer Genese reflektieren.
Dozent
Termin
Di 14-16 Uhr
Ort
FH: Haus 5, Raum 3.17
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab drittem Semester BA EMW und Design
Teilnehmerbegrenzung
25
Videokunst
Video art is made up of multiple histories and covers a large area of practice within contemporary art. This seminar traces the story from the '60s and '70s to today's digital technology, from early experiments in real time to the new narrative movement of the 1990s until the present. We will focus on some specific video art works and their technological and critical context, further students will discuss the development of recent artists' video art (installation) work.
Dozent
Termin
Di. 11 - 13Uhr
Ort
FH, LW 117
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW, Design
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
english
Einführung in den Avant-Garde Film (I): Ästhetische, historische und ideologische Aspekte (1921-1945)
Einführung in den Avantgarde-Film (I): Ästhetische, historische und ideologische Aspekte (1921-1945)
Kaum zehn Jahre nach der Erfindung des Kinematographen der Gebrüder Lumière im Jahre 1895 fangen viele Künstler an, sich für den Film als künstlerisches Ausdrucksmittel zu interessieren. In einer Gesellschaft der Industrialisierung, der Maschinen und der Geschwindigkeit sind Maler, Dichter, Photographen von der Möglichkeit, Bewegung in Bilder einzusetzen, fasziniert. Es entsteht eine komplexe und reiche Film-Ästhetik, die fern von Theater und Narrativität die Filmsprache revolutioniert und deren Einfluss bis heute zu spüren ist.
Das Seminar zeichnet eine historische Laufbahn der ersten kinematographischen Avantgarde der 20er Jahre bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, und setzt sie in Beziehung mit den damals parallel stattgefundenen künstlerischen Avantgarden wie den Futurismus, Kubismus, Impressionismus, Dada, Konstruktivismus und Surrealismus.
Anhand von zahlreichen Filmen, Texten, Manifesten und andere Materialien werden die wichtigsten ästhetischen, technischen und ideologischen Aspekte verschiedener Filmbewegungen im Seminar untersucht. Neben der Chromatischen Musik der Brüder Corra, die Vorführung von Der Absolute Film 1925 in Berlin mit Filmen von Viking Eggeling, Walter Ruttmann, Fernand Léger , René Clair und Francis Picabia, werden Begriffe wie Synästhesie, Visuelle Musik, Cinéma Pur, Cinéma Intégral, Photogenie, écriture automatique, Dziga Vertovs Kino-Glaz, Abel Gances Polyvision und Einsensteins Montage der Attraktionen im Seminar besprochen. Auch die prägende Ästhetik des ballets mécaniques und der urbanen Symphonien wird in mehreren Filmen analysiert.
Kaum zehn Jahre nach der Erfindung des Kinematographen der Gebrüder Lumière im Jahre 1895 fangen viele Künstler an, sich für den Film als künstlerisches Ausdrucksmittel zu interessieren. In einer Gesellschaft der Industrialisierung, der Maschinen und der Geschwindigkeit sind Maler, Dichter, Photographen von der Möglichkeit, Bewegung in Bilder einzusetzen, fasziniert. Es entsteht eine komplexe und reiche Film-Ästhetik, die fern von Theater und Narrativität die Filmsprache revolutioniert und deren Einfluss bis heute zu spüren ist.
Das Seminar zeichnet eine historische Laufbahn der ersten kinematographischen Avantgarde der 20er Jahre bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, und setzt sie in Beziehung mit den damals parallel stattgefundenen künstlerischen Avantgarden wie den Futurismus, Kubismus, Impressionismus, Dada, Konstruktivismus und Surrealismus.
Anhand von zahlreichen Filmen, Texten, Manifesten und andere Materialien werden die wichtigsten ästhetischen, technischen und ideologischen Aspekte verschiedener Filmbewegungen im Seminar untersucht. Neben der Chromatischen Musik der Brüder Corra, die Vorführung von Der Absolute Film 1925 in Berlin mit Filmen von Viking Eggeling, Walter Ruttmann, Fernand Léger , René Clair und Francis Picabia, werden Begriffe wie Synästhesie, Visuelle Musik, Cinéma Pur, Cinéma Intégral, Photogenie, écriture automatique, Dziga Vertovs Kino-Glaz, Abel Gances Polyvision und Einsensteins Montage der Attraktionen im Seminar besprochen. Auch die prägende Ästhetik des ballets mécaniques und der urbanen Symphonien wird in mehreren Filmen analysiert.
Dozent
Termin
Einführungsveranst. 19.10. 12-16Uhr+4 Blocktermine
Ort
Neues Palais 1.11.2.03
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Teilnehmer müssen sich mit einigen Aspekten des Seminars durch eine Film- oder Textanalyse vermittels eines Referats über ein vorab vereinbartes Thema auseinandersetzen.
Anmeldungsschluss: 30.11.2012
Anwesenheitspflicht.
Anmeldungsschluss: 30.11.2012
Anwesenheitspflicht.
Modul 6: Epistemologien des Medialen
Deutungshoheit. Fragen zu Autor- und Urheberschaft in Literatur, Film und digitalen Medien
"Der Autor" lebt. Über vierzig Jahre, nachdem Roland Barthes den “Tod des Autors” und Michel Foucault das “Verschwinden des Autors" proklamiert hatten, kann davon für die öffentliche Wahrnehmung von z.B. Literatur und Film keine Rede sein. Zudem stellt gerade die Rolle/Funktion der Autorschaft derzeit eine öffentlichkeitswirksam umkämpfte Größe dar: Die Auseinandersetzung mit computerbasierten Medien (vor allem internetbasierte Angebote und Games) hat neue Fragen zur Autor- und Urheberschaft aufgeworfen, die u.a. dem Begriff der Piraterie die gegenwärtige Hochzeit bescheren. Aus aktuellem Anlass stellt dieses Seminar die grundsätzliche Frage, welche Rolle Autorschaft für unser Verständnis von und unseren Umgang mit Medien spielt.
Dozent
Termin
Do, 10-12
Ort
FHP (Haus 4, Raum 216)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Heidegger und die Frage nach dem Ding
Im Jahr 1949 hielt Martin Heidegger unter dem Obertitel „Einblick in das was ist“ vier Vorträge, die sein Denken der Technik in Gestalt der vier Grundworte „Ding, Ge-Stell, Gefahr, Kehre“ entfalten. Das Seminar bildet den Auftakt einer Serie von vier Seminaren zu diesem Vortragszyklus, der für die Entwicklung der Medienwissenschaft von herausragender Bedeutung ist. Unter dem Leitmotiv „Heideggers Satz“ sollen dabei in den kommenden Semestern diese vier Vorträge in einer Satz-für-Satz-Lektüre gelesen, ausgelegt und diskutiert werden. Den Auftakt bildet der Vortrag „Das Ding“.
Dozent
Termin
Dienstag, 14-16 Uhr + 3 Blocktage
Ort
1.22.039
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA ab 3. Semester, MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Studierende des MA-Moduls zur "Geschichte der Dinge" sind herzlich eingeladen.
Zusätzlich zu den zweistünd. Sitzungen wöchentlich sind drei Seminartage eingeplant, die sich mit der Frage nach dem Ding aus poetischer, literarischer und künstlerischer Perspektive u.a. bei Francis Ponge, Rainer Maria Rilke, Paul Cézanne, Marcel Duchamp befassen werden. Die Termine der Seminartage ersehen Sie aus dem Terminplan. Zum Seminarraum Samstags siehe jeweils die einzelnen Termin unten im Plan.
Zusätzlich zu den zweistünd. Sitzungen wöchentlich sind drei Seminartage eingeplant, die sich mit der Frage nach dem Ding aus poetischer, literarischer und künstlerischer Perspektive u.a. bei Francis Ponge, Rainer Maria Rilke, Paul Cézanne, Marcel Duchamp befassen werden. Die Termine der Seminartage ersehen Sie aus dem Terminplan. Zum Seminarraum Samstags siehe jeweils die einzelnen Termin unten im Plan.
Formatierung des Blicks – Massenmediale Bildformate als Matrix unserer Sehgewohnheiten
Alle massenmedial verbreiteten Bilder definieren sich über ihr Format. Mit ihm wird das Innen vom Außen des Bildes getrennt. Im Bereich der Bewegtbilder haben sich über die Jahre nur wenige unterschiedliche Seitenverhältnisse durchsetzen können. War noch vor einigen Jahren 4:3, der alte Fernsehstandard, das vorherrschende Format, so werden heutzutage Nachrichten, Musicclips, Fernsehfilme in einer Rahmung von 16:9 gefasst. Die Konsequenzen für die Bildgestaltung sind fundamental. Die Figur/Grund-Differenz muss auf gänzlich andere Weise herausgearbeitet werden als bei 4:3. Die dabei entstehende Ästhetik setzt sich über die massenmediale Verbreitung gesellschaftlich durch. In der Analyse stellen sich Formate somit als ebenso unsichtbar wie wirkmächtig heraus. Die Werbeslogans vom „besseren“ oder „natürlicheren“ Sehen in 16:9 sind kein Ausdruck eines ästhetischen Fakts, sondern die Selbstbestätigung der selbstverständlich gemachten Matrix unserer Sehgewohnheiten.
Das Seminar wird dieses Phänomen auf Basis theoretischer Einführungen und praktischer Fallstudien beleuchten. So werden Analysen unterschiedlicher Tagesschau-Sendungen der letzten zwanzig Jahre nachvollziehbar machen, wie sich wandelnde Bildformate konkret auf unsere Sehgewohnheiten auswirken. Auch Spielfilme und Dokumentationen werden gemeinsam angeschaut und diskutiert. Die theoretischen Einführungen beleuchten die Zusammenhänge von Ästhetik, Gesellschaft und Apparat (Filmtheorie, Apparatus-Theorie, Kritische Theorie, Dispostivanalyse, Habitustheorie) näher. Zudem wird den Studenten eine kurze Kulturgeschichte der Proportion vorgestellt.
Das Seminar wird dieses Phänomen auf Basis theoretischer Einführungen und praktischer Fallstudien beleuchten. So werden Analysen unterschiedlicher Tagesschau-Sendungen der letzten zwanzig Jahre nachvollziehbar machen, wie sich wandelnde Bildformate konkret auf unsere Sehgewohnheiten auswirken. Auch Spielfilme und Dokumentationen werden gemeinsam angeschaut und diskutiert. Die theoretischen Einführungen beleuchten die Zusammenhänge von Ästhetik, Gesellschaft und Apparat (Filmtheorie, Apparatus-Theorie, Kritische Theorie, Dispostivanalyse, Habitustheorie) näher. Zudem wird den Studenten eine kurze Kulturgeschichte der Proportion vorgestellt.
Dozenten
Termin
Mi 14-16
Ort
Neues Palais, Haus 8, 59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Kurs von Fabian Goppelsröder und Peter Müller, DFG-Graduiertenkolleg 1549 “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung” (http://sichtbarkeit-sichtbarmachung.de)
Theorien des Kinozuschauers
Was passiert, wenn wir einen Film sehen? Wie laufen kinematographische Prozesse der Affektion und Perzeption beim Kinozuschauer ab? Wie lässt sich jenes Dazwischen zwischen
Nähe und Distanz, affektiver und kognitiver Prozesse beschreiben, welches die Kinoerfahrung
charakterisiert? Diese Fragestellungen ziehen sich durch die Geschichte der Filmtheorie. Im Seminar werden wir historische und aktuelle Ansätze einer Theorie des Kinozuschauers von Hugo Münsterberg, Jean Epstein, Sergej Eisenstein, Elie Faure, Siegfried Kracauer, Jean-Louis Baudry, Christian Metz, Laura Mulvey, Vivian Sobchack, Tom Gunning, Miriam Hansen, Raymond Bellour, Gilles Deleuze, Stanley Cavell, Christiane Voss und Robin Curtis diskutieren.
Nähe und Distanz, affektiver und kognitiver Prozesse beschreiben, welches die Kinoerfahrung
charakterisiert? Diese Fragestellungen ziehen sich durch die Geschichte der Filmtheorie. Im Seminar werden wir historische und aktuelle Ansätze einer Theorie des Kinozuschauers von Hugo Münsterberg, Jean Epstein, Sergej Eisenstein, Elie Faure, Siegfried Kracauer, Jean-Louis Baudry, Christian Metz, Laura Mulvey, Vivian Sobchack, Tom Gunning, Miriam Hansen, Raymond Bellour, Gilles Deleuze, Stanley Cavell, Christiane Voss und Robin Curtis diskutieren.
Dozent
Termin
Einführung 26.10. 12-14 Uhr+4Blocktermine
Ort
Neues Palais 1.11.2.03
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Modul 7: Mediale Inszenierungsformen
Wege durch Eis und Schnee. Zur Formatgeschichte extremer Erfahrungen
Vor 100 Jahren drangen Menschen das erste Mal bis zum Südpol der Erde vor. Im Sinne der von 1910 – 1912 in der Antarktis operierenden Terra-Nova-Expedition hätten diese Menschen Engländer unter der Leitung des Marineoffiziers und erfahrenen Polarforschers Robert Falcon Scott sein sollen. Doch Scotts Versuch den Pol als Erster zu erreichen, scheitert tragisch. Am Ziel der Unternehmung stellt er fest, dass wenige Wochen vor ihm das norwegische Team Roald Amundsens den Südpol bereits erreicht hat. Auf dem entbehrungsreichen Rückweg zu ihrem Basislager kommen Scott und seine vier Begleiter ums Leben.
Die mediale Begleitung und Aufarbeitung dieses Ereignisses bietet reiches Material von Fotografien und Filmmitschnitten über Tagebücher sowie filmische und literarische Bearbeitungen. Ausgewählte Text- und Filmbeispiele sollen dem Seminar als Ausgangspunkt dienen, die Formate der Präsentation von Grenzerfahrungen in der bewussten Auseinandersetzung mit einer extremen Natur zu untersuchen.
Die mediale Begleitung und Aufarbeitung dieses Ereignisses bietet reiches Material von Fotografien und Filmmitschnitten über Tagebücher sowie filmische und literarische Bearbeitungen. Ausgewählte Text- und Filmbeispiele sollen dem Seminar als Ausgangspunkt dienen, die Formate der Präsentation von Grenzerfahrungen in der bewussten Auseinandersetzung mit einer extremen Natur zu untersuchen.
Dozent
Termin
wöchentl. Do 14 - 16:00 Uhr
Ort
Neues Palais 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW, BA-KuWi
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar führe ich zusammen mit Julian Drews (Romanistik, Lehrstuhl Prof. Ette) durch.
"Feature" - Das Dokumentarische in Radio und Film
Seit über 60 Jahren sind Radiofeaturemacher und (die wenigen) Feature-Theoretiker auf der Suche nach einer griffigen Formel, um ihr Genre zu beschreiben. "Künstlerisch gestaltete Dokumentation"; "Kunstform der Information"; "Dokumentation mit akustischem Mehrwert", lauten drei bekannte Kurzdefinitionen. Aber auch Versuche wie "Film im Kopf" oder gar "akustischer Film" rauschen durch den kargen Diskurswald.
Worin sich alle einige sind: Das Feature ist (irgendwie) eine Zwitterform zwischen Journalismus und Kunst; zwischen Information und Assoziation; zwischen Bericht und Erzählung.
Auffällig an allen diesen Definitionsversuchen, auffällig vielleicht auch am Feature selber ist die Nähe zum Dokumentarischen Film: "Film im Kopf" oder "akustischer Film" verweisen direkt auf diese Nachbarschaft. Liegt das einzig daran, daß das "kleinere" Genre sich terminologisch versucht, am "größeren" anzulehnen? Oder gibt es doch eine weiter gehende Verwandtschaft, die sich ausdrückt in jeweils akustischen oder filmischen Verfahrensweisen? Der Art, "Information" in "Geschichten" darzubieten? Einer vermeintlich ähnlichen Inszenierung von Wirklichkeit? Der Rolle des Erzählers usw.?
Das Seminar wird versuchen herauszuarbeiten, welche Verbindungen zwischen dem Radiofeature und dem Dokumentarfilm bestehen und fragen, wie Wirklichkeiten für die sehr unterschiedlichen medialen Plattformen Radio und Film arrangiert und inszeniert werden. Was sind eigentlich "Dokumente" und was wird in Feature und Dokumentarfilm als "dokumentarisch" betrachtet?
Neben dem Seminar stellt eine integrierte Filmreihe im Filmmuseum Potsdam Werke von Autoren vor, die sowohl Features als auch Dokumentarfilme geschrieben und produziert haben. Interessant wird z.B. die Frage sein, inwieweit es zwingende Parallelen der ästhetischen Konzepte oder auch grundlegende Differenzen zweier historisch getrennter Mediendiskurse gibt.
Worin sich alle einige sind: Das Feature ist (irgendwie) eine Zwitterform zwischen Journalismus und Kunst; zwischen Information und Assoziation; zwischen Bericht und Erzählung.
Auffällig an allen diesen Definitionsversuchen, auffällig vielleicht auch am Feature selber ist die Nähe zum Dokumentarischen Film: "Film im Kopf" oder "akustischer Film" verweisen direkt auf diese Nachbarschaft. Liegt das einzig daran, daß das "kleinere" Genre sich terminologisch versucht, am "größeren" anzulehnen? Oder gibt es doch eine weiter gehende Verwandtschaft, die sich ausdrückt in jeweils akustischen oder filmischen Verfahrensweisen? Der Art, "Information" in "Geschichten" darzubieten? Einer vermeintlich ähnlichen Inszenierung von Wirklichkeit? Der Rolle des Erzählers usw.?
Das Seminar wird versuchen herauszuarbeiten, welche Verbindungen zwischen dem Radiofeature und dem Dokumentarfilm bestehen und fragen, wie Wirklichkeiten für die sehr unterschiedlichen medialen Plattformen Radio und Film arrangiert und inszeniert werden. Was sind eigentlich "Dokumente" und was wird in Feature und Dokumentarfilm als "dokumentarisch" betrachtet?
Neben dem Seminar stellt eine integrierte Filmreihe im Filmmuseum Potsdam Werke von Autoren vor, die sowohl Features als auch Dokumentarfilme geschrieben und produziert haben. Interessant wird z.B. die Frage sein, inwieweit es zwingende Parallelen der ästhetischen Konzepte oder auch grundlegende Differenzen zweier historisch getrennter Mediendiskurse gibt.
Dozenten
Termin
Di 16-19 s.t. / 18-21
Ort
Campus Neues Palais 1.09.2.04 sowie Filmmuseum (alternierend)
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Allgemeine Literatur:
Udo Zindel; Wolfgang Rein (Hrsg.): Das Radio-Feature. Inklusive CD mit Hörbeispielen. Reihe: Praktischer Journalismus Band, UVK, Konstanz 2007
Udo Zindel; Wolfgang Rein (Hrsg.): Das Radio-Feature. Inklusive CD mit Hörbeispielen. Reihe: Praktischer Journalismus Band, UVK, Konstanz 2007
Jenseits von Oberhausen. Zu: »Kalter Krieg und Film-Frühling. Das Kino der frühen 1960er Jahre «
Der 25. Internationale Filmhistorische Kongress, veranstaltet von CineGraph (Hamburg) und Bundesarchiv-Filmarchiv (Berlin)und Cinefest 2012, das IX. Internationale Festival des deutschen Film-Erbes, widmen sich dem europäischen Kino der frühen 1960er Jahre.
Anfang der 1960er Jahre befand sich das Kino in der Bundesrepublik wie der DDR in der Krise. Die Kritiker waren unzufrieden, die Zuschauer wandten sich zunehmend ab und liefen zum Fernsehen über, die Filme waren künstlerisch allenfalls Durchschnittsware und fielen auf Filmfestivals deutlich ab gegen die Beiträge der aufstrebenden europäischen Nachbarn CSSR, Frankreich und Italien. Gleichzeitig meldete sich aber in beiden deutschen Staaten auch eine neue Generation von Filmschaffenden zu Wort, die andere Wege gehen wollte als die Regie-Routiniers.
Kongress und Festival betrachten vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Verwerfungen zwischen Stagnation (Adenauer-Zeit, Mauerbau) und ersten sozialen Umbrüchen sowie einer zunehmend kritischen Auseinandersetzung mit der Nazizeit die Entwicklung des deutschen Kinos in Ost und West in der ersten Hälfte der 1960er Jahre und fragt: Wer waren die »Jungen«? Waren die »Alten« tatsächlich Ewiggestrige, oder lassen sich nicht auch bei Ihnen Ansätze zu inhaltlicher und ästhetischer Neuorientierung erkennen?
Anfang der 1960er Jahre befand sich das Kino in der Bundesrepublik wie der DDR in der Krise. Die Kritiker waren unzufrieden, die Zuschauer wandten sich zunehmend ab und liefen zum Fernsehen über, die Filme waren künstlerisch allenfalls Durchschnittsware und fielen auf Filmfestivals deutlich ab gegen die Beiträge der aufstrebenden europäischen Nachbarn CSSR, Frankreich und Italien. Gleichzeitig meldete sich aber in beiden deutschen Staaten auch eine neue Generation von Filmschaffenden zu Wort, die andere Wege gehen wollte als die Regie-Routiniers.
Kongress und Festival betrachten vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Verwerfungen zwischen Stagnation (Adenauer-Zeit, Mauerbau) und ersten sozialen Umbrüchen sowie einer zunehmend kritischen Auseinandersetzung mit der Nazizeit die Entwicklung des deutschen Kinos in Ost und West in der ersten Hälfte der 1960er Jahre und fragt: Wer waren die »Jungen«? Waren die »Alten« tatsächlich Ewiggestrige, oder lassen sich nicht auch bei Ihnen Ansätze zu inhaltlicher und ästhetischer Neuorientierung erkennen?
Dozent
Termin
21.-25. November 2012
Ort
Internationaler Filmhistorischer Kongress, Hamburg
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Diese Exkursion findet im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, statt.
Kosten (voraussichtlich):
1. ca. 20 Euro pro Nacht im Viererzimmer ohne Frühstück
2. 35 Euro Kongressgebühr + Filmvorführungen
3. Anreise
Die Einschreibung ist notwendig, nach der Zusage durch den Lehrenden ist die Teilnahme verbindlich. Nur auf dieser Weise können Übernachtungs- und Kongresskosten gesichert werden.
Kosten (voraussichtlich):
1. ca. 20 Euro pro Nacht im Viererzimmer ohne Frühstück
2. 35 Euro Kongressgebühr + Filmvorführungen
3. Anreise
Die Einschreibung ist notwendig, nach der Zusage durch den Lehrenden ist die Teilnahme verbindlich. Nur auf dieser Weise können Übernachtungs- und Kongresskosten gesichert werden.
Ästhetik des Schreckens - Schrecken der Ästhetik? Worst-Case-Szenarios in Texten und Medien
Im Alltag sind Kriege, Natur- und Technikkatastrophen außerordentliche Unglücksfälle mit schweren Folgen, die man zu vermeiden oder durch Präventivmaßnahmen abzufedern sucht. In der Literatur sind sie dagegen wirkungsästhetisch intendiert und werden mit allen Mitteln und Effekten der Kunst inszeniert. Sie sollen unterhalten, schockieren, Lustangst oder auch Katharsis provozieren. Diese Ästhetisierung des Schreckens ermöglicht Distanz, verwässert aber zugleich das zum Gefahrenmanagement unerlässliche Verstörungspotential von Tod, Grauen und Zerstörung. Oder verstärkt sie es? Weckt oder betäubt sie die Sensiblität des breiten Publikums für Krisen und Gefahren? Exemplarisch sollen im Seminar die Extrem-szenarien der biblischen Sintflut, in Heinrich von Kleists "Erdbeben in Chili", Franz Kafkas "In der Strafkolonie", Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" und Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker", Michael Crichtons Thriller "Welt der Angst", Francis Ford Coppolas "Apocalypse now", Chris Rheas "The Road to Hell" und Roland Emmrichs "2012" analysiert, mit markanten Thesen zur Katastrophe in den Künsten von Aristoteles bis Adorno und Bohrer kontextualisiert und vor dem Hintergrund des jüngsten Berichts des Club of Rome "2052", debattiert werden.
Dozent
Termin
Mi 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.1.15
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW, NF MW
Teilnehmerbegrenzung
25
Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung
Interaction - Web Authoring Projekt
Realisierung einer Projektarbeit (Kurs Webauthoring)
Dozent
Termin
Freitag, 14-17 Uhr, 14tätig
Ort
Raum 1.01, Haus 5, FHP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch der Lehrveranstaltung Interaction - Webauthoring im Sommersemester.
Interaction - Interactive Multimedia Projekt
Realisierung einer Projektarbeit: Interaktive Infografiken (Kurs Interaction - Interactive Multimedia)
Dozent
Termin
Dienstag, 14-17 Uhr, 14tätig
Ort
Raum 2.16, Haus 4, FHP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch der Lehrveranstaltung Interaction - Interactive Multimedia im Sommersemester.
Medien im Museum | Konzept- und Projektentwicklung
In dieser Veranstaltung sollen Konzepte für die mediale Darstellung von Museen bzw. deren Inhalten erarbeitet werden.
Abseits gängiger Formate wie Audioguides und Medienstationen, soll überlegt werden wie Dinge im und außerhalb des Museums den Besuchern/innen nahe gebracht werden können.
Es werden Grundkenntnisse in der Konzeption und Gestaltung von Medienprojekten, in diesem Fall am Beispiel der Verwendung von Medien im Museum, vermittelt. Unterschiedliche Ideen werden entwickelt und Übungen zur Strukturierung und Präsentation von Themen/Inhalten durchgeführt.
An der thematischen Vorgabe wird beispielhaft der gesamte Ablauf von der Konzeptionsphase (Exposé) über die Projektentwicklung bis zum gestalteten Konzept und dessen Präsentation durchlaufen. Finanzpläne sowie Fragen des Technik-, Zeit- und Personenmanagements und Techniken der Präsentation sind integraler Bestandteil der Veranstaltung.
Die Veranstaltung endet mit der Präsentation des ausgearbeiteten Medienkonzepts.
Abseits gängiger Formate wie Audioguides und Medienstationen, soll überlegt werden wie Dinge im und außerhalb des Museums den Besuchern/innen nahe gebracht werden können.
Es werden Grundkenntnisse in der Konzeption und Gestaltung von Medienprojekten, in diesem Fall am Beispiel der Verwendung von Medien im Museum, vermittelt. Unterschiedliche Ideen werden entwickelt und Übungen zur Strukturierung und Präsentation von Themen/Inhalten durchgeführt.
An der thematischen Vorgabe wird beispielhaft der gesamte Ablauf von der Konzeptionsphase (Exposé) über die Projektentwicklung bis zum gestalteten Konzept und dessen Präsentation durchlaufen. Finanzpläne sowie Fragen des Technik-, Zeit- und Personenmanagements und Techniken der Präsentation sind integraler Bestandteil der Veranstaltung.
Die Veranstaltung endet mit der Präsentation des ausgearbeiteten Medienkonzepts.
Dozent
Termin
Do. 10:00 - 13:00
Ort
FH: Haus 5, Raum 3.17
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Das digitale Bewegtbild Projekt
Realisierung eines Videoprojektes.
Dozent
Termin
Di 14Uhr-17Uhr (14-tägig)
Ort
FH, LW 117
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
3.Semester BA
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Language: English/Deutsch
Modul 9: Intermediale Projekte
Motion Design Projekt
Realisierung eines Projektarbeit
Dozent
Termin
Donnerstag, 14-17 Uhr, 14tätig
Ort
Raum 1.01, Haus 5, FHP
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch der Lehrveranstaltung Motion Design im Sommersemester.
Einführung in die TV-und-Web-Formatentwicklung: Serielle Formate
Der Kurs bietet sowohl eine theoretische wie praktische Einführung in das Thema Formatentwicklung für serielle Inhalte in TV und Web. Das Ziel liegt darin, den Studierenden die Besonderheiten serieller Formate und konzeptionellen Schreibens näherzubringen und erste eigene Formate zu entwickeln.
Das Projektseminar gliedert sich dabei in drei Teile:
Zunächst in die gemeinsame Analyse aktueller Serien-Formate von Werbekampagnen, Webserien bis zu Quality-TV-Serien wie "Game of Thrones"; sowie die Analyse der Besonderheiten konzeptionellen Schreibens.
Im Mittelpunkt des Seminars steht jedoch die Konzeption eigener, neuer Formatideen, die innerhalb des Kurses diskutiert und als Einzel- oder Gruppenprojekte verschriftlicht werden sollen.
Das Projektseminar gliedert sich dabei in drei Teile:
Zunächst in die gemeinsame Analyse aktueller Serien-Formate von Werbekampagnen, Webserien bis zu Quality-TV-Serien wie "Game of Thrones"; sowie die Analyse der Besonderheiten konzeptionellen Schreibens.
Im Mittelpunkt des Seminars steht jedoch die Konzeption eigener, neuer Formatideen, die innerhalb des Kurses diskutiert und als Einzel- oder Gruppenprojekte verschriftlicht werden sollen.
Dozent
Termin
Freitag 14:00-17:00
Ort
FH: Haus 4, Raum 2.16
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
Ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Mediale Experimente zwischen Fakt und Fiktion
Some of the most provocative independent video being produced today draw on the border between “fact” and “fiction.” Various media strategies which play with copy methods, authentication moments... are researched. The class will focus on the performative nature of these media experiments. The students will be challenged to create work that asks it’s viewers to re-evaluate their assumptions or question their beliefs.
Dozent
Termin
Mo 14Uhr - 17Uhr
Ort
FH, LW 117
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Deutsch/English
Vorkentnisse Video und Sound
Vorkentnisse Video und Sound
Crossmedia Radioformate
Seit ein paar Jahren entstehen neue, innovative Radioformate, die auf den verschiedenen Plattformen Internet, Mobile und On-Air arbeiten. Das Seminar untersucht aktuelle künstlerische crossmedia Radioformate im Hinblick auf ästhetische Form, neue Dramaturgien, Zielgruppenansprache und Hörerbindung.
Die Teilnehmer entwickeln im Verlauf des Seminars eigene Formatideen und erarbeiten auf dieser Grundlage künstlerische crossmedia Radiokonzepte.
Die Teilnehmer entwickeln im Verlauf des Seminars eigene Formatideen und erarbeiten auf dieser Grundlage künstlerische crossmedia Radiokonzepte.
Dozent
Termin
Blockseminar: 15./16.12.2012, 11./12./13.01. und 25./26./27.1.2013
Ort
FH: Haus 5, Raum 3.16
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Katrin Moll ist Medienwissenschaftlerin und Tonmeisterin. Sie arbeitet als freie Produzentin und Dramaturgin für Hörspiele, Features und Crossmedia Projekte mit Fokus auf Sound. Katrin Moll lebt in Berlin.
Crossmediale Formatentwicklung: Enhanced E-Books
Der Kurs bietet sowohl eine theoretische wie praktische Einführung in das Thema crossmediale Konzeptentwicklung - mit dem Schwerpunkt Enhanced E-Books; trans-, bzw. crossmedialer Werke, die sich verschiedenster Medien bedienen und doch Buch sein wollen.
Doch wann ist ein Buch ein Buch? Wie binde ich Bewegtbild, Games und Audio in textuelle Werke ein, um Mehrwert für den Leser - oder User? - zu generieren?
Im Mittelpunkt des Seminars steht nach der Auseinandersetzung mit dem neuen Medium die Konzeption eigener, neuer Konzeptideen für Enhanced E-Books, die innerhalb des Kurses diskutiert und als Einzel- oder Gruppenprojekte entwickelt und in ersten Schritten umgesetzt werden sollen.
Erste Kenntnisse in Video- und Bildbearbeitung werden vorausgesetzt.
-
Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, das Modul 9 in Form einer Modulüberprüfung im SS2013 abzuschließen.
Doch wann ist ein Buch ein Buch? Wie binde ich Bewegtbild, Games und Audio in textuelle Werke ein, um Mehrwert für den Leser - oder User? - zu generieren?
Im Mittelpunkt des Seminars steht nach der Auseinandersetzung mit dem neuen Medium die Konzeption eigener, neuer Konzeptideen für Enhanced E-Books, die innerhalb des Kurses diskutiert und als Einzel- oder Gruppenprojekte entwickelt und in ersten Schritten umgesetzt werden sollen.
Erste Kenntnisse in Video- und Bildbearbeitung werden vorausgesetzt.
-
Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, das Modul 9 in Form einer Modulüberprüfung im SS2013 abzuschließen.
Dozent
Termin
Blockseminar: 24./25.11.2012, 08./09.12. und 19./20.01.2013
Ort
FHP, Haus 4 Raum 2.16 (EMW-Labor)
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
Ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Christina Maria Schollerer ist als freie Konzepterin und Autorin, u.a. für die UFA und die Verlagsgruppe Droemer-Knaur tätig. Bis Juli 2013 vertritt Sie Katrin von Kap-herr an der FH Potsdam als Akademische Mitarbeiterin.
Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
Just for You
Der ‚Mann vom Lande‘ in Kafkas „Vor dem Gesetz“ sitzt seinen Fall aus, noch im Vorurteil, dass es allgemeine Maßstäbe des Urteils gibt: „Alle Streben doch nach dem Gesetz … wie so kommt es, dass in den vielen Jahren niemand ausser mir Einlass verlangt hat“? Der Türhüter erkennt, dass dieser am Ende ist und brüllt ihn an: „Hier konnte niemand sonst Einlass erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt.“
‚Vor dem Gesetz‘ stehen der Mann vom Lande, der Türhüter, Kafka und ich und du. Eingespannt in Akte des Antwortens, als Urheber und Interpreten, die wir niemals genau wissen, ob das, was wir antworten, auch verantworten können, schaffen wir dennoch unablässig Worte, Bilder, Haltungen und Übersetzungen. Eine Antwort aber gibt es nur von Fall zu Fall, für uns und von uns, beständig gehalten, uns an Andere zu richten und von ihnen gerichtet zu werden.
Der Seminartitel, „just for you“, lässt sich dann wie folgt lesen: ‚Um Dir gerecht zu werden‘, oder ‚Alles von Euch abhängig‘ . Er gilt uns als Aufgabe, den Umformungen des Titels zu folgen und jenes ‚Für‘ ausloten, das jede Kommunikation und Übertragung, Rede und Gegenrede erst eröffnet und zugleich unterbricht - jenes ‚Zwischen‘ also, bei dem das Gesetz, die Regel und das Urteil auf dem Spiel stehen.
Zu jeder Sitzung lesen, schreiben und diskutieren wir Texte, Bilder, Filme etc., um Antworten zu ermessen, die zum Ende des Semesters in einer Projektarbeit zusammengeführt werden sollen (Heft, Buch, oder weiteren Gesprächsrunden).
Literatur, Film: Franz Kafka: „Der Prozeß: ‚Im Dom‘“. Gilles Deleuze: „Unterhandlungen: ‚Postskriptum über die Kontrollgesellschaft‘“. Jacques Derrida: „Gesetzeskraft‘“. Derrida: „Préjugés – Vor dem Gesetz“. Jean François Lyotard: „Politik des Urteils“. Werner Hamacher: „Für – Die Philologie“. Emmanuel Levinas: „Die Spur des Anderen“. Bernard Waldenfels: „Antwortregister“. Hal Ashby: „Harold and Maude“ (1971).
‚Vor dem Gesetz‘ stehen der Mann vom Lande, der Türhüter, Kafka und ich und du. Eingespannt in Akte des Antwortens, als Urheber und Interpreten, die wir niemals genau wissen, ob das, was wir antworten, auch verantworten können, schaffen wir dennoch unablässig Worte, Bilder, Haltungen und Übersetzungen. Eine Antwort aber gibt es nur von Fall zu Fall, für uns und von uns, beständig gehalten, uns an Andere zu richten und von ihnen gerichtet zu werden.
Der Seminartitel, „just for you“, lässt sich dann wie folgt lesen: ‚Um Dir gerecht zu werden‘, oder ‚Alles von Euch abhängig‘ . Er gilt uns als Aufgabe, den Umformungen des Titels zu folgen und jenes ‚Für‘ ausloten, das jede Kommunikation und Übertragung, Rede und Gegenrede erst eröffnet und zugleich unterbricht - jenes ‚Zwischen‘ also, bei dem das Gesetz, die Regel und das Urteil auf dem Spiel stehen.
Zu jeder Sitzung lesen, schreiben und diskutieren wir Texte, Bilder, Filme etc., um Antworten zu ermessen, die zum Ende des Semesters in einer Projektarbeit zusammengeführt werden sollen (Heft, Buch, oder weiteren Gesprächsrunden).
Literatur, Film: Franz Kafka: „Der Prozeß: ‚Im Dom‘“. Gilles Deleuze: „Unterhandlungen: ‚Postskriptum über die Kontrollgesellschaft‘“. Jacques Derrida: „Gesetzeskraft‘“. Derrida: „Préjugés – Vor dem Gesetz“. Jean François Lyotard: „Politik des Urteils“. Werner Hamacher: „Für – Die Philologie“. Emmanuel Levinas: „Die Spur des Anderen“. Bernard Waldenfels: „Antwortregister“. Hal Ashby: „Harold and Maude“ (1971).
Dozent
Termin
Do 12-14 Uhr
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar wird verantwortet von Hans Kannewitz und Lukas Juretko, betreut von PD Dr. Michael Mayer.
Zu Beginn des Seminars wird ein Reader mit der Seminarliteratur bereitgestellt.
Zu Beginn des Seminars wird ein Reader mit der Seminarliteratur bereitgestellt.
Donnerstagskino WiSe 2012/13 Thema: Computer
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Auswahl der Filme und Gastvorträge an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Raum", "Arbeit", "Ton", "Farbe", "Babelsberg", "Identität & Alterität". Dieses Semester widmen wir uns den unterschiedlichen Beziehungen, die der Film zum Computer eingeht.
Dozent
Termin
Donnerstag, 18:00-21:00 (s.t.) (14-tägig) Beginn: 25.10.2012
Ort
FHP HG 067
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA, MA, Nebenf. MeWi, KuWi, FB Design
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung ist geöffnet für die Studiengänge des Fachbereichs Design der FH Potsdam sowie das Nebenfach Medienwissenschaft und BA Kulturwissenschaft.
Modul für KuWi: 6
Modul für KuWi: 6
EMW Orchester:RE/VOLT feminism
Using the traveling 'Re.Act Feminism' archive as its starting point, this year's EMW Orchestra will re/search and re/evaluate feminist and queer performance strategies, gathering and developing materials for a performance in July 2013, when the archive arrives in Berlin, and will be located at the Akademie der Künste.
With further study of audio and video production, the Orchestra will undertake its own, contemporary examination of artistic practices which have crucially challenged and shaped not only feminist and queer discourses but also heterosexual and neoliberal discourses typically to be found in illusions of 'artistic freedom'.
The performance itself will use (among other elements) a colossal electric guitar as a model for sonic as well as spatial overdrive and distortion, at the same time bringing into question the validity of the electric guitar in an age of digital musics.
If the acoustic guitar is both the symbol of the folk musician and authenticity (à la "Pete cried when Bob plugged in"), what is to be made of the electric guitar as phallus in the digital age? (Would Jimi have cried when the Chicks on Speed took his "prick" and turned it into their 'Guitar Stiletto'?)
Can technology itself be feminist or queer or is that purely contingent on the nature of the content which flows through it? What does it mean to speak of a digital feminism? And what exactly gets overdriven and distorted when we plug the Archive in?
The course welcomes students of video and sound, as well as those interested in gaining experience in documenting the ‘creative process’, from initial discussions, through rehearsals, to final performance.
With further study of audio and video production, the Orchestra will undertake its own, contemporary examination of artistic practices which have crucially challenged and shaped not only feminist and queer discourses but also heterosexual and neoliberal discourses typically to be found in illusions of 'artistic freedom'.
The performance itself will use (among other elements) a colossal electric guitar as a model for sonic as well as spatial overdrive and distortion, at the same time bringing into question the validity of the electric guitar in an age of digital musics.
If the acoustic guitar is both the symbol of the folk musician and authenticity (à la "Pete cried when Bob plugged in"), what is to be made of the electric guitar as phallus in the digital age? (Would Jimi have cried when the Chicks on Speed took his "prick" and turned it into their 'Guitar Stiletto'?)
Can technology itself be feminist or queer or is that purely contingent on the nature of the content which flows through it? What does it mean to speak of a digital feminism? And what exactly gets overdriven and distorted when we plug the Archive in?
The course welcomes students of video and sound, as well as those interested in gaining experience in documenting the ‘creative process’, from initial discussions, through rehearsals, to final performance.
Dozenten
Termin
Di 14Uhr - 17Uhr (14-tägig) und workshop
Ort
LW117/LW119
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
In WS2012, students will research and examine selected works in the 'Re.Act Feminism' archive and are expected to formulate materials and approaches to be used for the performance in SS2013. Credit Points: 4
In SS2013, through intensive preparation and rehearsals, students will construct and further develop the technical and artistic elements necessary for their performance in July 2013. Credit Points: 8
This course will be held in English.
In SS2013, through intensive preparation and rehearsals, students will construct and further develop the technical and artistic elements necessary for their performance in July 2013. Credit Points: 8
This course will be held in English.
Filmische Form und ihr psychologisches Wirkungspotential
Spätestens mit dem Eintritt der Filmkunst in die Kino-Moderne, die mit ihren ungewöhnlichen Formangeboten auch Anomalien im Erleben hervorbrachte, wurde offenkundig, dass entscheidende Zusammenhänge zwischen künstlerischer Gestaltung und ästhetischer Wirkung des Films nicht ohne Einbeziehung psychologischer Erkenntnisse zu klären sein dürften. Voraussetzung für eine interdisziplinäre Erforschung ästhetischer Filmwirkungen ist aber ein Umdenken in der Filmwissenschaft. So macht es etwa Sinn, bei der Untersuchung der Formphänomene nach deren psychologischem Wirkungspotential zu fragen und bereits die Kategorien der klassischen Filmtheorie entsprechend zu interpretieren. Formen der Narration lassen sich z.B. im Zusammenhang mit kognitiver Invariantenbildung sehen, wobei auch vor- und unbewusst rezipierte Erzählstrukturen objektivierbar werden. Konflikte der Figuren erweisen sich als Quelle für Emotionen, Kamerahandlungen als Mittel der Reizselektion, Montageverfahren als solche von Aufmerksamkeitslenkung. Filmschlüsse entlassen die Zuschauer mit Vorstellungen, die auf variable intentionale Zustände verweisen usw.
Anhand von Filmbeispielen jenseits des Mainstreams versucht das Seminar ein Grundverständnis filmwissenschaftlicher Kategorien zu schaffen, das zugleich psychologische Probleme der Rezeption akzentuiert, um den Teilnehmern ein rezeptionsästhetisches Westentaschenmodell der Filmanalyse in die Hand zu geben, das sowohl für die aktuelle Medienpraxis taugt als auch den Zugang zu künftigen Wissenschaftsentwicklungen erleichtert.
Lit.: P.Wuss: Cinematic Narration and its Psychological Impact: Functions of Cognition, Emotion and Play. Newcastle u.T.: Cambridge Scholars Publ. 2009
Anhand von Filmbeispielen jenseits des Mainstreams versucht das Seminar ein Grundverständnis filmwissenschaftlicher Kategorien zu schaffen, das zugleich psychologische Probleme der Rezeption akzentuiert, um den Teilnehmern ein rezeptionsästhetisches Westentaschenmodell der Filmanalyse in die Hand zu geben, das sowohl für die aktuelle Medienpraxis taugt als auch den Zugang zu künftigen Wissenschaftsentwicklungen erleichtert.
Lit.: P.Wuss: Cinematic Narration and its Psychological Impact: Functions of Cognition, Emotion and Play. Newcastle u.T.: Cambridge Scholars Publ. 2009
Dozent
Termin
Mittwoch, 14.00 - 18.00
Ort
FHP, Haus 4 Raum 216
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA / NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet im Umfang von 2 SWS statt, wird aber durch einen ebenfalls 2stündigen, obligatorischen Sichtungstermin begleitet.
Seminarleitung: Prof. Dr. Peter Wuss
Seminarleitung: Prof. Dr. Peter Wuss
Interflex: Explizit! Perspektiven um Pornografie zu verhandeln
Pornografie ist ein omnipräsentes Phänomen und ein Millionengeschäft, das immer wieder in den Medien aufgegriffen, als sensationeller Aufhänger benutzt und problematisiert wird (in Verbindung mit Begriffen wie Generation Youporn, Sexarbeit, Kinderpornografie etc.). Gleichzeitig steckt im deutschsprachigen Raum eine differenziert-wissenschaftliche Auseinandersetzung sowie eine fundierte empirische Forschung zum Thema noch in den Anfängen.
Wir beabsichtigen Pornografie in ihren unterschiedlichen Ausformungen und Bedeutungsfeldern in diesem Sinne zu untersuchen. Ziel ist es, sie verhandel- und analysierbar zu machen. Wir möchten damit unter anderem zu einer Verortung genderspezifischer Fragestellungen innerhalb des Diskurses um Pornografie beitragen. Die angelsächsischen Porn Studies, die in den letzten Jahren die Bedeutung der Pornografie für das akademische Feld interdisziplinär geöffnet haben, dienen dabei als Ausgangspunkt.
Dieses Seminar beginnt mit einer Einführung in das Forschungsfeld, um dann in Kleingruppen zu thematischen und disziplinären Schwerpunkten zu arbeiten. Den Abschluss bildet eine Konferenz am 25. und 26. Januar 2012, bei der die Studierenden als Gastgeber_innen auf internationale Expert_innen aus den Bereichen Anthropologie, Soziologie, Medienwissenschaft, Gender Studies sowie aus dem Kunstkontext treffen, um in Workshops in einen Austausch zu treten. Sie sollen im Sinne des forschenden Lernens einerseits von den Expert_innen lernen, andererseits aber auch ihre eigenen Forschungsergebnisse und Fragen aus dem Seminar präsentieren, um damit auch Impulse zurückzugeben.
Das Ziel ist letztlich eine Erweiterung und problemorientierte Vertiefung des Diskurses.
In den Diskussionen zu diesem Projekt haben sich bereits drei thematische Felder herauskristallisiert, derer wir uns innerhalb der Seminarstruktur annehmen möchten:
Mediale Dispositive:
Blickstrukturen prägen die Rezeption pornografischer Repräsentationen. Die Distribution pornografischen Materials hat sich in den letzten Jahren eklatant verändert, doch Internetpornografie ändert nicht nur die Distribution und den Konsum von Pornografie, sondern bringt auch neue Ästhetiken hervor. Mit ihrem zunehmenden Erfolg verändert sich die Reichweite pornografischen Material und ein „Kontrollverlust“ im Bereich des Zugriff stellt neue Herausforderungen.
Gesellschaft und Geschlecht:
Porno soll als Gebrauchsfilm ernst genommen werden. In der Reflektion des Umgangs bzw. der Nutzung und der Produktion werden Fragen nach genderspezifischem Nutzungsverhalten virulent. Es soll nach stereotypen Darstellungen und heteronormativen Kategorien gefragt und geforscht werden. Fragen von Diversität und Devianz werden virulent.
Künstlerische Interventionen:
Aufgrund einer breiteren gesellschaftlichen Beschäftigung wird eine neue Reflektion pornografischer Phänomente möglich wie z.B. künstlerische Strategien, die unter dem Vorzeichen „Post-Porn“ gefasst werden. Sie erproben die Möglichkeit der Dekonstruktion und Analyse über Aneignung und Umdeutung der pornografische Sprache und ihrer Implikationen.
Wir beabsichtigen Pornografie in ihren unterschiedlichen Ausformungen und Bedeutungsfeldern in diesem Sinne zu untersuchen. Ziel ist es, sie verhandel- und analysierbar zu machen. Wir möchten damit unter anderem zu einer Verortung genderspezifischer Fragestellungen innerhalb des Diskurses um Pornografie beitragen. Die angelsächsischen Porn Studies, die in den letzten Jahren die Bedeutung der Pornografie für das akademische Feld interdisziplinär geöffnet haben, dienen dabei als Ausgangspunkt.
Dieses Seminar beginnt mit einer Einführung in das Forschungsfeld, um dann in Kleingruppen zu thematischen und disziplinären Schwerpunkten zu arbeiten. Den Abschluss bildet eine Konferenz am 25. und 26. Januar 2012, bei der die Studierenden als Gastgeber_innen auf internationale Expert_innen aus den Bereichen Anthropologie, Soziologie, Medienwissenschaft, Gender Studies sowie aus dem Kunstkontext treffen, um in Workshops in einen Austausch zu treten. Sie sollen im Sinne des forschenden Lernens einerseits von den Expert_innen lernen, andererseits aber auch ihre eigenen Forschungsergebnisse und Fragen aus dem Seminar präsentieren, um damit auch Impulse zurückzugeben.
Das Ziel ist letztlich eine Erweiterung und problemorientierte Vertiefung des Diskurses.
In den Diskussionen zu diesem Projekt haben sich bereits drei thematische Felder herauskristallisiert, derer wir uns innerhalb der Seminarstruktur annehmen möchten:
Mediale Dispositive:
Blickstrukturen prägen die Rezeption pornografischer Repräsentationen. Die Distribution pornografischen Materials hat sich in den letzten Jahren eklatant verändert, doch Internetpornografie ändert nicht nur die Distribution und den Konsum von Pornografie, sondern bringt auch neue Ästhetiken hervor. Mit ihrem zunehmenden Erfolg verändert sich die Reichweite pornografischen Material und ein „Kontrollverlust“ im Bereich des Zugriff stellt neue Herausforderungen.
Gesellschaft und Geschlecht:
Porno soll als Gebrauchsfilm ernst genommen werden. In der Reflektion des Umgangs bzw. der Nutzung und der Produktion werden Fragen nach genderspezifischem Nutzungsverhalten virulent. Es soll nach stereotypen Darstellungen und heteronormativen Kategorien gefragt und geforscht werden. Fragen von Diversität und Devianz werden virulent.
Künstlerische Interventionen:
Aufgrund einer breiteren gesellschaftlichen Beschäftigung wird eine neue Reflektion pornografischer Phänomente möglich wie z.B. künstlerische Strategien, die unter dem Vorzeichen „Post-Porn“ gefasst werden. Sie erproben die Möglichkeit der Dekonstruktion und Analyse über Aneignung und Umdeutung der pornografische Sprache und ihrer Implikationen.
Dozent
Termin
Freitag, 10.00-13.30 (14-tg., Beginn 02.11.2012)
Ort
FHP Haus 4, Raum 216
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA, MA, offen für alle Studiengänge der FHP
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Hierbei handelt es sich um eine InterFlex-Lehrveranstaltung: Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt, d.h. Studierende und Lehrende verschiedener Fachbereiche nehmen daran teil, und sie ist dem Prinzip des Forschenden Lernen verpflichtet. Diese Lehrveranstaltung kann in allen Studiengängen der FHP anerkannt werden, richtet sich aber vorwiegend an Studierende der
EMW, des FB Design + des FB Sozialwesen. Mehr zu InterFlex unter: www.fh-potsdam.de/exzellenz.html
Leitung: Lisa Andergassen, Till Claassen, Katja Grawinkel, Anika Meier
Betreuung: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Andrea Schmidt
EMW, des FB Design + des FB Sozialwesen. Mehr zu InterFlex unter: www.fh-potsdam.de/exzellenz.html
Leitung: Lisa Andergassen, Till Claassen, Katja Grawinkel, Anika Meier
Betreuung: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Andrea Schmidt
Handwerk. Eine praktische Einführung in die Grundlagen des fiktionalen Schreibens
Insgeheim träumen viele Studierenden davon, das Schreiben zu ihrem Beruf zu machen. Egal ob Literatur oder Film: Selbst Geschichten zu entwickeln, Welten zu erfinden und Figuren zu erschaffen – das ist faszinierend. Aber wie schreibt man Storys? Und welche Fähigkeiten sind nützlich, um später vielleicht als Autor/in regelmäßig Geld zu verdienen?
Darauf gibt der Blockkurs „Handwerk“, der vom 2. bis 4. November an der FH Potsdam stattfindet, eine erste Antwort. Dieser Workshop ist eine praktische und zugleich reflektierte Einführung in das professionelle fiktionale Schreiben. Abseits der Genieästhetik lernen die Teilnehmenden zunächst den/die Autor/in als Beruf kennen. Davon ausgehend wird ihnen dann insbesondere und beispielhaft vorgeführt, wie sie Geschichten erfinden und auf Ideen stoßen. Und das in allen Schreibstadien: Vom vagen Bauchgefühl über den ersten Satz bis zum fertigen Manuskript. Darüber hinaus wird der Blick für effizientes Schreiben geschärft, Erzählkompetenz gestärkt und gezeigt, wie man sich in seiner Sprache präzise und verständlich ausdrückt. Vermittelt werden die Lernziele über Kurzvorträge, Diskussionen, Übungsblätter und Beispieltexte (idealerweise auch an mitgebrachten Texten der Teilnehmenden), die in 8 problemorientierten Lektionen aufbereitet sind.
Interessierte schicken bitte an Marwin-Baesler@t-online.de ein kurzes Motivationsschreiben, in dem steht, warum sie den Kurs besuchen wollen oder welche Vorerfahrungen sie bereits gemacht haben.
Marwin Bäßler studierte Sprache, Literatur und Informatik. Er ist Finalist der On3-Lesereihe 2008 des bayrischen Rundfunks für Bayerns beste Nachwuchsautoren und übernahm drei Jahre lang die Leitung der studentischen Schreibwerkstatt Bayreuth. Zur Zeit studiert er den M.A. Europäische Medienwissenschaft und ist als freier Journalist tätig u.a. für die Berliner Zeitung und De:Bug, Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte.
Darauf gibt der Blockkurs „Handwerk“, der vom 2. bis 4. November an der FH Potsdam stattfindet, eine erste Antwort. Dieser Workshop ist eine praktische und zugleich reflektierte Einführung in das professionelle fiktionale Schreiben. Abseits der Genieästhetik lernen die Teilnehmenden zunächst den/die Autor/in als Beruf kennen. Davon ausgehend wird ihnen dann insbesondere und beispielhaft vorgeführt, wie sie Geschichten erfinden und auf Ideen stoßen. Und das in allen Schreibstadien: Vom vagen Bauchgefühl über den ersten Satz bis zum fertigen Manuskript. Darüber hinaus wird der Blick für effizientes Schreiben geschärft, Erzählkompetenz gestärkt und gezeigt, wie man sich in seiner Sprache präzise und verständlich ausdrückt. Vermittelt werden die Lernziele über Kurzvorträge, Diskussionen, Übungsblätter und Beispieltexte (idealerweise auch an mitgebrachten Texten der Teilnehmenden), die in 8 problemorientierten Lektionen aufbereitet sind.
Interessierte schicken bitte an Marwin-Baesler@t-online.de ein kurzes Motivationsschreiben, in dem steht, warum sie den Kurs besuchen wollen oder welche Vorerfahrungen sie bereits gemacht haben.
Marwin Bäßler studierte Sprache, Literatur und Informatik. Er ist Finalist der On3-Lesereihe 2008 des bayrischen Rundfunks für Bayerns beste Nachwuchsautoren und übernahm drei Jahre lang die Leitung der studentischen Schreibwerkstatt Bayreuth. Zur Zeit studiert er den M.A. Europäische Medienwissenschaft und ist als freier Journalist tätig u.a. für die Berliner Zeitung und De:Bug, Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte.
Dozenten
Termin
Blockseminar. 02.11.-04.11.12
Ort
FH: Fr: Haus 5, Raum 3.04 // Sa/So: Haus 4, Raum 2.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Leitung: Marwin Bäßler, Betreuung der Veranstaltung: Prof. Winfried Gerling
Theorien der Mediennutzung / Theorien der Medienkompetenz
Im Seminar werden gesicherte theoretische Erkenntnisse zur Mediennutzung erörtert: uses and gratification (UGA),agenda-setting und seine 10 Teilfunktionen, die Schweigespirale, die kognitive Dissonanz, der sleeper- effect, starker und schwacher third- person- Effekt, der Mood- Management- Ansatz, , die Affective- Disposition- Theory, incraesing- knowledge-gap, der dynamisch- transaktionale Ansatz und seine intervenierenden Variablen…
Moderne Medienkompetenz wird in ihren verschiedenen Merkmalsausprägungen gekennzeichnet und an unterschiedlichen journalistisch-publizistischen Gestaltungen verifiziert : Nachricht, Kommentar, Bildunterzeile BUZ, Plakatserie, Karikatur, das „staatstragende“ Interview…
Das wird ermöglicht durch ein abgestimmtes Zusammenspiel von bereitgestellten Informationen, kleinen Projektaufgaben und Praxiskontakten.
Moderne Medienkompetenz wird in ihren verschiedenen Merkmalsausprägungen gekennzeichnet und an unterschiedlichen journalistisch-publizistischen Gestaltungen verifiziert : Nachricht, Kommentar, Bildunterzeile BUZ, Plakatserie, Karikatur, das „staatstragende“ Interview…
Das wird ermöglicht durch ein abgestimmtes Zusammenspiel von bereitgestellten Informationen, kleinen Projektaufgaben und Praxiskontakten.
Dozent
Termin
Fr 14-16
Ort
Neues Palais, 1.19.1.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW, Magister-Nebenfach MW
Teilnehmerbegrenzung
25
Die Filmphilosophie von Gilles Deleuze
Bereits die ‚Bewegung’ und ‚Bild’ gewidmeten Einstiegsüberlegungen von „Das Bewegungs-Bild – Kino 1“ zeugen davon, dass Deleuzes Begriffe „in keiner Weise positivistische Basiseinheiten, nicht formale Aufbau-Elemente sind, im Gegenteil. Jeder Begriff ist – auf jedem Niveau – sofort mit komplexen Theorien geladen“ (Ludwig Nagl). So verhandelt auch der gänzlich am Schema des ‚sensomotorischen Mechanismus’ orientierte erste Band schon immer wahrnehmungs-, handlungs-, subjekt- und sprachtheoretische Probleme mit. Dieses für das ‚klassische Kino’ entscheidende Schema, das zugleich einer eigenwilligen Bergson- wie Peirce-Lektüre entspringt, ist es, das im Moment seiner vollen Entfaltung im ‚Aktionsbild’ in eine vielschichtige, weil zugleich filmhistorische, filmästhetische, real- und philosophiegeschichtliche Krise gerät. Der Film vollzieht hier modo aesthetico den „Wechsel von ‚Systemphilosophie’ zu ‚Differenzphilosophie’ nach (Schaub), indem die sensomotorisch tendenziell gebändigten Bilder des Bewegungs-Bildes sich einem neuen Typus, dem des Zeit-Bildes zu verpflichten beginnen. Der anders strukturierte, mehr Nietzsche und einem „Bergsonism beyond Bergson“ (Éric Alliez) verpflichtete zweite Band „Das Zeit-Bild – Kino 2“ beschreibt, wie ein über den Bildinhalt hinausweisender Modus, die kompakte Logik des ‚klassischen Kinos’ durchbricht, um zu einem ‚modernen’ zu werden. Während ‚Traum-’ und ‚Erinnerungs-Bild’ noch mit Unzulänglichkeiten behaftet sind, kann das ‚Kristallbild’ eine tatsächliche ‚Virtualisierung’, eine Selbstverdopplung herbeiführen, die das Bild seiner Fraglosigkeit enthebt und es zum Anstoß für alethiologische (‚Die Mächte des Falschen’) und post-theologische Fragen (eines paradoxen ‚Glaubens an diese Welt’) macht.
Die Lehrveranstaltung soll als Einführung in die Film-Philosophie von Gilles Deleuze dienen, anhand von ausgewählten, für den Argumentationsgang entscheidenden Passagen ihre Struktur verdeutlichen sowie die strukturbildenden Begriffe und ihre Funktion darin erläutern. Das close reading der zentralen Passagen, das der Text-Chronologie meist folgt, zusammen mit der komparativen Lektüre anderer kurzer Abschnitte (aus anderen Schriften des Autors oder der Sekundärliteratur) und die davon ausgehende Diskussion von den Textzusammenhang übersteigenden Fragen sollen einen kompetenten und kritischen Umgang mit dem Werk ermöglichen.
Die Lehrveranstaltung soll als Einführung in die Film-Philosophie von Gilles Deleuze dienen, anhand von ausgewählten, für den Argumentationsgang entscheidenden Passagen ihre Struktur verdeutlichen sowie die strukturbildenden Begriffe und ihre Funktion darin erläutern. Das close reading der zentralen Passagen, das der Text-Chronologie meist folgt, zusammen mit der komparativen Lektüre anderer kurzer Abschnitte (aus anderen Schriften des Autors oder der Sekundärliteratur) und die davon ausgehende Diskussion von den Textzusammenhang übersteigenden Fragen sollen einen kompetenten und kritischen Umgang mit dem Werk ermöglichen.
Dozent
Termin
Mittwochs 12 bis 14 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 2, Raum 1.15
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW, Magister-NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Lektüre-Seminar
Der Erwerb mindestens des ersten der beiden Bände "Das Bewegungs-Bild - Kino 1" (Suhrkamp, stw 1288) und "Das Zeit-Bild - Kino 2" (Suhrkamp, stw 1289) wird nachdrücklich empfohlen.
Martin Stefanov ist Doktorant am DFG-Graduiertenkolleg 1549 “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung” (http://sichtbarkeit-sichtbarmachung.de)
Kontakt: Martin.Stefanov@uni-potsdam.de
Der Erwerb mindestens des ersten der beiden Bände "Das Bewegungs-Bild - Kino 1" (Suhrkamp, stw 1288) und "Das Zeit-Bild - Kino 2" (Suhrkamp, stw 1289) wird nachdrücklich empfohlen.
Martin Stefanov ist Doktorant am DFG-Graduiertenkolleg 1549 “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung” (http://sichtbarkeit-sichtbarmachung.de)
Kontakt: Martin.Stefanov@uni-potsdam.de
Theorien des Films
Dieses einführende Seminar bietet einen detaillierten Überblick über grundlegende Filmtheorien von den Anfängen des Kinos bis heute (Vertow, Eisenstein, Pudowkin, Balasz, Kracauer, Bazin, Baudry, Metz, Mulvey, de Lauretis, Bordwell, Cavell, Altman). Gefragt wird danach, wie die unterschiedlichen Ansätze das Spezifische des Mediums Film beschreiben und welche Perspektiven sie eröffnen, Film zu betrachten, zu diskutieren und zu analysieren.
Dozent
Termin
Di, 10-12
Ort
UP, Neues Palais, 22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Veranstaltung im Programm StudiumPlus, begrenzte Plätze für EMW, Einschreibung nicht hier, sondern über PULS!!! http://www.sb-portal.uni-potsdam.de/puls.html
Probleme des Bildes in Naturwissenschaften, Populärkultur und Kunst
Das Medium des Bildes zeitigt eine spezifische Performativität, welche sich von der Sprache oder etwa der Zahl unterscheidet. Seine besonderen Eigenschaften (Räumlichkeit, artifizielle Präsenz, fehlende Negation, Evidenz, ikonische Differenz) kommen in den je unterschiedlichen Welten ihres Einsatzes auf verschiedene Weise zum Tragen und werfen je besondere Probleme und Unbestimmtheiten auf. Die Vorlesung führt ein in Medientheorien und Philosophien des Bildes, um von hier ausgehend die Funktionsweisen und unvorhergesehenen Effekte von Bildern in Naturwissenschaften, Populärkultur und Kunst zu untersuchen.
Dozent
Termin
Mi 12-14
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, 09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Veransatltung im Rahmen des Programms StudiumPlus, begrenzte Plätze für EMW, ANmeldung nicht hier, sondern bei PULS!!!!
http://www.sb-portal.uni-potsdam.de/puls.html
http://www.sb-portal.uni-potsdam.de/puls.html
Zeigen - (Er-)Zeugen
Das Seminar möchte unter den Schlagworten „Zeigen“, „Zeugen“ und „Erzeugen“ einen epochen- und gattungsübergreifenden Einblick in die Kunstgeschichte geben. Innerhalb von vier Sektionen zu den Themen „Historie: Mythologie und Theologie“; „Wissenschaft und Wissensgenese“; „Performance und Körper“ sowie „Politik und Augenzeugenschaft“ sollen Aspekte der Zeugenschaft und des Zeugnisses an Medien der bildenden Kunst überprüft und in Frage gestellt werden. Was ist ein Zeugnis? Wer ist der Zeuge? Wovon wird Zeugnis abgelegt und wie geschieht dies? Diesen und weiteren Fragen soll innerhalb des Seminars auf produktions- und rezeptionsästhetischer Ebene nachgegangen werden.
Dozent
Termin
Mi. 14-16 Uhr
Ort
Raum 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA, NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut)
APPLAUS 2013 (Final Year Presentation)
Für APPLAUS 2013, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2013/2014, wird ein neues Produktionsteam von ca. sechs Studierenden gesucht. Mit Unterstützung eines Kuratoriums der Universität Potsdam (IKM) und FH Potsdam (FB Design) geht es um die Organisation und Durchführung der nächsten APPLAUS- Veranstaltung.
Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines kleinen Workshops mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und (kleiner) Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.
Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.
Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines kleinen Workshops mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und (kleiner) Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.
Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.
Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Dozent
Termin
tba
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
12 CP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Lange Nacht der Wissenschaften
Die "klügste Nacht des Jahres" findet im kommenden Jahr am 8. Juni 2013 statt. Hier gilt es, einem breiten, eher außeruniversitären Publikum einen spannenden, aktuellen Querschnitt durch die EMW zu präsentieren. Die Arbeit umfasst das Entwickeln von Thema und Konzept, das Koordinieren von Vorträgen, Performances, Ton-, Bildbeiträgen als Ausstellung sowie die praktische Umsetzung (Aufbau, Pressearbeit, etc.)
Dozenten
Termin
tba
Ort
tba
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Die Einschreibung für das Projekt ist nur im Wintersemester möglich! Das Projekt läuft über 2 Semester, insgesamt können 12 Credits erworben werden.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Prof. Dr. Oliver Castendyk, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Prof. Dr. Dieter Mersch, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Christina Maria Schollerer, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Katja Zanger
Termin
n.n.
Ort
n.n.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Computerspielesammlung
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
Dozenten
Termin
Donnerstags, 14-18 Uhr (1. Termin am 18.10.12), zweiwöchentlich
Ort
Neues Palais, Haus 2, Raum 1.02
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, MA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Selbständiges Arbeiten steht im Vordergrund.
Zur Sammlung: Es gibt im IKM über 7000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe http://www.digarec.org/projekte/cgc/.
Zu den Personen: Michael Liebe ist Referent Neue Medien beim Medienboard Berlin-Brandenburg und Projektleiter der Deutschen Gamestage.
Zur Sammlung: Es gibt im IKM über 7000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe http://www.digarec.org/projekte/cgc/.
Zu den Personen: Michael Liebe ist Referent Neue Medien beim Medienboard Berlin-Brandenburg und Projektleiter der Deutschen Gamestage.
Modul 13: Kolloquium/Thesis
B.A. Prüfungskolloquium
Dozent
Termin
Di 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2 CP (Teilnahme)
Zielgruppe
B.A. EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Fachschaftsrat WS 12/13
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Esther Riese.
Dozent
Termin
monatlich
Ort
FSR-Raum Haus 1
SWS
0
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
--
Leistungspunkte
--
Zielgruppe
Studenten der EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibts:http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php