Course Descriptions Winter 2008/2009

Module 1: Introduction to Media Cultural Studies

introduction to media and cultural studies
Die Vorlesung möchte in einem Überblick an Beispielfällen und -analysen zentrale Konzepte der Medienkulturwissenschaft vorstellen. Das Kopositum ‚Medienkulturwissenschaft’ und seine Elemente (Kultur, Medium) stehen dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die gegenwärtige wissenschaftshistorische Aussicht, dass die neuere Kulturwissenschaft sich nach der erfolgreichen Aneigung zentraler sozial- und literaturwissenschaftlicher Konzepte wie ‚Gedächtnis’, ‚Mentalität’, ‚Ritual’ oder ‚Mimesis’ nunmehr mit den Fragestellungen und Errungenschaften der Mediengeschichtsschreibung und Medientheorie produktiv auseinandersetzt und sie konzeptuell wiederum integriert.
Dozenten
Termin
Di 09:15 - 10:45 Beginn 14.10.08
Ort
Neues Palais 9.115
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a, 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe
B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
90
media studies: classical texts
(Benjamin, Kracauer, Anders, McLuhan, Virilio, Flusser, Luhmann)

Das Seminar verfolgt zwei Ziele: Erstens sollen immer wieder genannte Klassiker der Medientheorie wirklich gelesen werden und zweitens sollen die Teilnehmer nach dem Seminar eine Art Minibibliothek „Medientheorie“ besitzen. Es wird deshalb ein umfangreicher Reader zur Verfügung gestellt. Insgesamt geht es nicht so sehr um neueste Trends, Interdependenzen oder Vergleiche, sondern um ein schlichtes Kennenlernen.
Dozent
Termin
Mo 13-15 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Übung Einführung in die Medienkulturwissenschaft
In der Übung werden Texte gelesen und diskutiert, die die Vorlesung von Einführung in die Medienkulturwissenschaft ergänzen.
Dozent
Termin
Die, 17:15-18:45
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
alle Studierenden im 1. Semester BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW
Study Techniques
Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine umfassende Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens wie das Lesen und Schreiben von Texten, Recherchieren (Nutzung von Bibliotheken, Mediatheken, etc.), Bibliographieren, Zitieren. Mit einer Einführung in die Textverarbeitung mit MS Word / Open Office Writer sollen im zweiten Teil der Veranstaltung für das Erstellen schriftlicher Arbeiten notwendige praktische Kenntnisse vermittelt werden.
Dozent
Termin
Mi 13.00-14.30, Beginn 22.10.
Ort
FHP 5.107
SWS
1
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
alle Studierenden im 1. Semester BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW

Module 2: Technical and Creative Principles of Digital Media

Introduction to Digital Media
Dieser Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum EMW Computerlabor. Der Kurs vermittelt umfassende praxisorientierte Grundlagenkenntnisse und Konzepte im Bereich der digitalen Medien. Der erste Teil des Seminars ist eine Einführung in die Grundkonzepte der Computertechnik; der zweite Teil in Photoshop und Illustrator, die für die digitale Bildbearbeitung und für den Entwurf eines einfachen Layouts im Seminar benutzt werden. Der dritte und letzte Seminarteil vermittelt Grundlagen in HTML (Hypertext Markup Language) und Dreamweaver für die Erstellung und Gestaltung von Webseiten.
Dozent
Termin
Fr 9:00 - 12:00
Ort
FHP, MAC-Labor
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten, dass der Kurs ausschließlich für BA-Erstsemester der EMW ist. Die Gruppe wird in zwei Kurse geteilt. Bitte für einen der beiden Kurse entscheiden bei der Einschreibung.

Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW
Introduction to Digital Media
Dieser Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum EMW Computerlabor. Der Kurs vermittelt umfassende praxisorientierte Grundlagenkenntnisse und Konzepte im Bereich der digitalen Medien. Der erste Teil des Seminars ist eine Einführung in die Grundkonzepte der Computertechnik; der zweite Teil in Photoshop und Illustrator, die für die digitale Bildbearbeitung und für den Entwurf eines einfachen Layouts im Seminar benutzt werden. Der dritte und letzte Seminarteil vermittelt Grundlagen in HTML (Hypertext Markup Language) und Dreamweaver für die Erstellung und Gestaltung von Webseiten.
Dozent
Termin
Fr 12:00 - 15:00
Ort
FHP, MAC-Labor
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten, dass der Kurs ausschließlich für BA-Erstsemester der EMW ist. Die Gruppe wird in zwei Kurse geteilt. Bitte für einen der beiden Kurse entscheiden bei der Einschreibung.

Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW

Module 3: Media Law and Cultural Media Economy

starting up a business in media and culture III
Nach theoretischer Grundlegung, erster Akquise am Markt und Erledigung eines kleinen freien Auftrages sollen der mittelfristige Markteintritt geprüft und der rechtliche und finanzielle Rahmen einer evtl. Ausgründung sondiert werden. Eine endgültige Entscheidung wird zum Semesterende getroffen.
Dozent
Termin
dienstags 10:30
Ort
3.06.S24
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
EMW/ NF/ KuWi
Teilnehmerbegrenzung
25
Production management and realisation
Die Lehrveranstaltung wendet sich der Gattung "Fernsehmagazin" zu: Im Mittelpunkt steht damit ein Format, das wegen der Vielfältigkeit in Inhalt und Form als abwechslungsreich gilt und sich weitgehend durchgesetzt hat. Für die geplante Produktion ist der Schwerpunkt bereits bestimmt. Es geht um "Universität der Zukunft".
Zu bewältigen sind alle Jobs in Redaktion und Produktion. Basics werden vorausgesetzt.
Dozent
Termin
dienstags 08:30
Ort
3.06.S27
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a, 4a, 4c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und Magister NF
Teilnehmerbegrenzung
15
Qualitätsmodelle im Rundfunk
Unter der Perspektive publizistischer Leistungsfähigkeit gewinnen Qualitätsmanagement und Zertifizierungen im Rundfunk zunehmend an Bedeutung. Anders als in den klassischen Wirtschaftszweigen, entzieht sich die Qualität in der content industry allerdings traditioneller Definition und Analyse.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen im ö.-r. und privaten Rundfunk erprobte Verfahren und Modelle, deren Praktikabilität und Konsequenzen gemeinsam diskutiert werden sollen. Die Veranstaltung greift auf die Lektüren von Lublinski, Wiencken und Vogel zurück.
Dozent
Termin
montags 11:15
Ort
2.14.322
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA/ NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Urheber-, Marken- und Leistungsschutzrecht (Vertretung: Christian Czychowski)
Dozent
Termin
mittwochs 8:00
Ort
3.06.S15
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
V
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
B.A., oblig.
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Bei der Vorlesung handelt es sich um die in der EMW obligatorisch ausgewiesene Vorlesung "Europäisches Medienrecht".
European Media Law
Dozent
Termin
Blockveranstaltung
Ort
Griebnitzsee
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 bzw. 6
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Production management for Films and TV-Movies
Freitag
- Vorstellung
- Ermittlung des wesentlichen Fragen der Teilnehmer
- Literaturhinweise
- Berufsbilder in der Film- und TV - Produktion
- Kostenbewertung von Konzepten, Exposés und Treatments
- Auszüge eines Drehbuches
- Drehplan
- Drehplanprogramme, hier: "Sesam - Dreh"

Samstag
- Kalkulationsvorüberlegungen
- Kalkulationsaufbau
- Kalkulationsprogramme, hier: "Sesam - Kalk"
- Details am praktischen Beispiel
- Tarifvertrag / Arbeitsverträge

Sonntag
- die Dreharbeiten
- Dispositionen, Tagesberichte
- Produktionscontrolling
- Postproduktion
- Sonderfragen der Produktion ( SFX, Stunt, cgi )
- Sonderfragen der Kinofilmproduktion
- Feedback der Teilnehmer
Dozent
Termin
Produktionsmanagement im Bereich Film und TV-Movie
Ort
UP, 01.09.115
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
3 tägiges Blockseminar für die ausgefallene Seminare bei Herrn Dr. Pöttrich in Modul 3
Keine Teilnehmerbegrenzung und keine Einschreibung erforderlich. Bitte unterschiedliche Anfangszeiten und Räume beachten!

Freitag, 9.1.09 von 11-18 Uhr 01.09.115
Samstag, 10.1.09 von 10-17 Uhr 01.08.059
Sonntag, 11.1.09 von 10-17 Uhr 01.08.059
Introduction to film history and film economy with focus on production
Das Seminar gibt im ersten Teil eine Einführung in die Filmgeschichte mit
Schwerpunkt auf der Geschichte der Filmproduktion.

Im zweiten Teil erhalten die Studenten einen Überblick über einzelne Bereiche der Filmwirtschaft wie Filmmärkte, Filmfinanzierung. Der Rolle des Produzenten im Herstellungsprozess kommt dabei besondere Aufmerksamkeit zu.
Dozenten
Termin
Einführung in Filmgeschichte und Filmwirtschaft mit Schwerpunkt Produktion
Ort
UP, (FR) 01.09.115 und (SA)01.08.059
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zusatzveranstaltung in Modul 3 aufgrund des Ausfalls von Herrn Dr. Pöttrich.
Keine Teilnehmerbeschränkung und keine vorherige Einschreibung erforderlich. Bitte die unterschiedlichen Anfangszeiten und Räume beachten!

Freitag, 23.1.09 von 11-19 Uhr 01.09.115
Samstag, 24.1.09 von 10-17 Uhr 01.08.059

Freitag, 30.1.09 von 11-19 Uhr 01.09.115
Samstag 31.1.09 von 10-17 Uhr 01.08.059

Module 4: European Cultural History and Media Cultural History

All in Pieces!...? Film: Production and Propaganda in Europe 1940-1950
Ein Jahrzehnt im Ausnahmezustand steht im Mittelpunkt des 21. Internationalen Filmhistorischen Kongresses von CineGraph, Hamburg, und Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin. Das Besondere der renommierten Internationalen Filmhistorischen Kongresse besteht seit jeher darin, dass die Vorträge und Diskussionen durch ein umfangreiches Filmprogramm mit einigen Entdeckungen begleitet werden, aus dem 2004 das Internationales Festival des deutschen Film-Erbes, CineFest, hervorgegangen ist.

Die Vorträge, Diskussionen und das Filmprogramm suchen nach neuen Wegen der Auseinandersetzung mit der deutschen und internationalen Filmgeschichte. Die Veranstaltungen konzentrieren sich nicht – wie in Filmwissenschaft und Filmliteratur üblich – entweder auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs oder die Nachkriegszeit, sondern nehmen die 1940er Jahre als Ganzes in den Blick.

Statt der Zäsur des Jahres 1945 und dem Konstrukt einer »Stunde Null« betont diese Perspektive die Faktoren, die über den gesamten Zeitraum – unter veränderten politischen Verhältnissen und in unterschiedlichen Ausprägungen
– die Filmproduktion in Deutschland und Europa wesentlich beeinflussten und sich damit auch in die Filme der Zeit einschrieben: Politische Kontrolle des öffentlichen Lebens, ideologische Lenkung und propagandistische Instrumentalisierung der Medien, Zerstörung der Infrastruktur und Mangelwirtschaft sowie die Infragestellung bzw. Auflösung gesellschaftlicher Werte und Normen.
Der Fokus auf das ganze Jahrzehnt erlaubt es der heutigen Betrachtung, nicht nur Kontraste, sondern auch Querverbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen den Produktionen der frühen und späten 1940er Jahre zu erkennen.

Fachliche Partner des 21. Internationalen Filmhistorischen Kongresses sind die Forschungsstelle für Zeitgeschichte (ZFH) an der Universität Hamburg und das Imperial War Museum, London.
Dozent
Termin
Exkursion vom 19.– 23.11.2008
Ort
21. Internationaler Filmhistorischer Kongress, Hamburg
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion
Leistungspunkte
4 CP (8 CP mit Hausarbeit)
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Termin für obligatorische Vorbesprechung: Mittwoch, 29.10.2008, ACHTUNG NEUE UHRZEIT: 18.30 Uhr!
Raum: UP 1.08.050

Kosten (voraussichtlich):
ca. 20 Euro/Nacht im Viererzimmer ohne Frühstück
Zugfahrt ca. 55 Euro
Kongressgebühr + Filmvorführungen 30 Euro
Gesamt ca. 165 Euro

Einschreibung notwendig, nach Zusage durch mich ist die Teilnahme verbindlich. Nur auf dieser Weise können Übernachtungs- und Reisekosten gesichert werden.
History of European Culture
Obligatorische Vorlesung, 2teilig. Der erste Teil umfasst Fragen einer Kulturgeschichtsschreibung sowie die Geschichte alten Kulturen (Ägypten, griechische Antike, Spätantike, Christentum und Mittelalter).
Dozent
Termin
Montag 17.15-18.45
Ort
1.09.112
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 + 2
Teilnehmerbegrenzung
90
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte
Diese für BA 2. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen
Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus
und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
Mi. 9:15 - 10:45 oder 11:15 - 12:45
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
obligatorisch f. BA-Zweitsemester
Cannibalism. Anthropophagy in art and cultural history
Die Lehrveranstaltung untersucht Motive und Metaphern des Kannibalismus, die in der europäischen Kulturgeschichte virulent sind. Von den Berichten über die Entdeckung Amerikas, über die Antisklavereidebatte zur Zeit der Aufklärung, bis zur Kapitalismus- und Konsumkritik des 20. Jahrhunderts, soll anhand von ausgewählten Beispielen aus Kunst, Literatur und Film der Funktion des Anthropophagen als ambivalente Figur der Grenzziehung und Aneignung nachgegangen werden.
Dozent
Termin
Montag 15:15-16.45
Ort
1.06.005
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW, NF Medienwiss.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zufälle, Unfälle und andere unwahrscheinliche Fälle
Der Unfall ist eine Kategorie der Moderne. Im Begriff des Unfalls verschränken sich dabei Überlegungen zu seiner Wahrscheinlichkeit, zur statistischen Häufung seines Vorkommens und zu seiner Poetik. All diesen drei Aspekten möchte das Seminar nachgehen. Denn der Unfall hat nicht nur das Interesse der Statistiker und Versicherungsexperten hervorgerufen, sondern auch der Künstler. Am Beispiel von literarischen, filmischen und wissenschaftlichen Beschäftigungen mit dem Unfall sollen die unterschiedlichen Herangehensweisen an dieses moderne Wahrscheinlichkeitsphänomen untersucht werden.
Dozent
Termin
09.02.-10.02.2009
Ort
Raum 1.08.060 / 1.08.061
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 1b, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar wird als Blockseminar vom 09.02. bis 10.02.2009 jeweils von 10-17 Uhr (vielleicht verlängert es sich auch auf 18 oder 19 Uhr) durchgeführt.
Die Einführundsitzung findet am 14.11. ab 16.30 Uhr in Raum 1.09.204 statt
Normen und Standards
Normen und Standards prägen den modernen Alltag. Vom genormten DIN-A4 Papier, auf dem geschrieben wird, über auszufüllende Formulare auf Ämtern und Behörden bis zu Meinungsumfragen am Telefon reichen die Dinge und Verfahren, mit denen Durchschnittlichkeit und Normalität produziert wird. All diese Verfahren basieren dabei auf einer ziffern- und zahlenmäßigen Erfassung von Merkmalen und Eigenschaften. Insbesondere an den identifizierenden und biometrischen Verfahren wie dem Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung lässt sich ablesen wie Technologien des Standards und der Normierung Individuen erfassen und produzieren. Dieser Entwicklung einer Normierung und Standardisierung möchte das Seminar anhand von Texten und Filmen nachgehen. Ebenso werden aber auch medienspezifische Verfahren der Darstellung von Zahlen (Tabelle, Kurven, Protokolle) wie Figuren des Durchschnitts (Otto Normalverbraucher) an Beispielen aus der Literatur, dem Film und der Wissenschaft analysiert.
Dozent
Termin
2.2-3.2.09 jeweils 10-17 Uhr
Ort
R 1.08.060 / 1.08.061
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 0, 1b, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar wird als Blockseminar vom 02.02 bis 03.02. 2009 jeweils von 10-17 Uhr stattfinden (vielleicht verlängert sich die Zeit auch auf 18 oder 19. Uhr).
Die Einführundsitzung findet am 14.11. in Raum 1.09.204 ab 15 Uhr statt
-
Seit dem 11.9.2001 haben biometrische Technologien weltweit Hochkonjunktur. Obwohl an Grenzen, auf Flughäfen, in Bahnhöfen sowie Reisepässen längst selbstverständlich sind die genuinen Qualitäten biometrischer Bilder der Öffentlichkeit weitgehend verborgen geblieben. Falls Debatten zum Thema überhaupt stattfinden, haben sie sich zwischen Befürwortung und Ablehnung der entsprechenden Überwachungstechnologien radikalisiert, wodurch eine kritische Analyse der biometrischen Bilder, ihrer Pragmatik, Logik, Geschichte und Technizität erschwert wurde. Das ist bedauerlich, denn diese Technologien haben nicht nur eine bemerkenswerte Vorgeschichte, sie stellen ebenfalls ein bildtheoretisch komplexes Problemfeld dar, dem nur ein interdisziplinärer Dialog gerecht werden kann.
Der Studiengang EMW veranstaltet deshalb am 12. und 13. März eine öffentliche Tagung auf der Vertreter aus Informatik, Mathematik, Ethnologie, Soziologie, Kulturwissenschaft, Technikgeschichte, Fotografie, Kunst, Philosophie, Psychologie, Bildlogik, Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und den neu gegründeten Surveillance Studies einschlägige Studien zum Thema: Biometrischer Bilder vorstellen und diskutieren werden.
Die Tagung kann von Studierenden der EMW und der KuWi als Teil eines Blockseminars besucht werden, dessen erster Teil am 14. Februar stattfindet und sich der vorbereitenden Lektüre einschlägiger Texte widmet. Die Einschreibung ist ab sofort und bis zum 18. 12. per email möglich (Name und Matr.Nr. an: uli.richtmeyer@uni-potsdam.de).
Dozent
Termin
siehe Text
Ort
Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 8, 064 und 059
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4, 6
Module (MA): 2, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar und Tagung
Leistungspunkte
2,6
Zielgruppe
EMW, KuWi
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zur Vorbereitung empfiehlt sich die Lektüre von Nils Zurawski (Hg.): Surveillance Studies (2007); Dietmar Kammerer: Bilder der Überwachung (Suhrkamp Oktober 2008); Eick/Sambale/Töpfer (Hg.): Kontrollierte Urbanität (Transcript 2007) sowie die Faltblätter auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi.bund.de).

Module 5: Media Art

Understanding Godard
Die Beschäftigung mit Jean-Luc Godard und seinem Werk offenbart die Vielfältigkeit dieses französischen Künstlers, der ständig versucht, filmische Ausdrucksmittel zu variieren. Nach Gilles Deleuze schafft der Regisseur mit seiner Kunst wahrhafte Kategorien, reflexive Genres, die jedesmal überraschen, jedoch nicht willkürlich gewählt sind. Welche Funktionen hat Godards Filmgestaltung, wie kann man Godard verstehen?
Das Seminar wird sich mit den Mitteln und Positionen Godards auseinandersetzen und exemplarisch acht seiner Filme diskutieren: VIVRE SA VIE (1962), LE MEPRIS (1963), ALPHAVILLE (1965), WEEK-END (1967), LE GAI SAVOIR (1968), NUMERO DEUX (1975), PASSION (1981) und NOUVELLE VAGUE (1990). Als begleitende Lektüre dient der Gesprächsband »Von Godard sprechen« der Filmwissenschaftlerin Kaja Silverman und des Filmemachers Harun Farocki, in dem sich die Autoren auf einen intensiven Austausch zum Regisseur und seiner Arbeit einlassen: Von Godard sprechen ermöglicht, Godard besser sehen und genauer verstehen zu können.
Der Band (Berlin: Vorwerk 8, 1998) ist ab sofort als Reader für € 6,40 im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam zu bekommen (http://www.print-potsdam.de) und für € 19 auch überall im Buchhandel erhältlich.
Dozent
Termin
montags 11:15 bis 12:45 Uhr
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
25
Space and experience
'Raum' ist eine zentrale Kategorie medien- und kulturwissenschaftlicher Forschungen der Gegenwart. Viele Impulse dieser Forschungen gingen von Michel Foucaults Text 'Andere Räume' aus dem Jahr 1967 aus. Das Seminar liest - neben Foucault - intensiv Texte von G. Simmel, M. Serres, F. G. Jünger, J. Ritter et al., die die Vorgeschichte, aber auch die Folgen und Auswirkungen von Foucaults Text anschaulich machen. Die 'Raumerfahrung' wird dabei als eine historisch, medial und fachspezifisch abhängige 'Erfahrung' transparent, der wir ebenfalls historisierbare Ideen der Natur, der Landschaft und des Gartens zuordnen können.
Dozent
Termin
Mi 10:15 - 11:45
Ort
Neues Palais 1.12.001
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 und 6
Zielgruppe
BA EMW BA KuWi
Teilnehmerbegrenzung
20
Experimentalfilm im Computer-Zeitalter
Die Präsenz von digitalen Technologien in der Kunstwelt und die Schaffung von Werken, deren Form und Inhalte sich auf die Spezifizität der neuen Medien beziehen, hat zu einem ästhetischen Paradigmenwechsel geführt. Darüber hinaus haben Computer und Internet die Möglichkeiten von Fotografie, Kino und Video vervielfältigt und die dem jeweiligen Medium innewohnenden Charakteristika modifiziert.

Der Ansatz des Medientheoretikers Lev Manovich geht davon aus, dass die Bildsprache der Neuen Medien unter dem Einfluss der visuellen Konventionen des narrativen Kinos steht. Das Seminar erarbeitet die Idee, dass sich hauptsächlich im Bereich des Experimental- und Avantgardefilms Ideen und Konzepte erkennen und wiederfinden lassen, die später in den digitalen Medien eine Weiterentwicklung nehmen konnten.

Das Ziel des Seminars ist es also, anhand eines Parcours durch ausgewählte Momente der Geschichte des Experimentalfilms (prä-kinematographische Etappe, Abstrakter Film, Surrealismus / subjektiver Film und Struktureller Film) einige der Verbindungen und Verknüpfungen zwischen den wesentlichen Charakterzügen der neuen Medien und bestimmten theoretischen wie ästhetischen Fragestellungen des Avantgarde- und Experimentalfilms zu untersuchen.
Das Seminar wird so konzipiert, dass sich ein Teil theoretischen Fragen widmet (mit Einführungen, visuellem Material, Bibliographie etc. von mir und Referaten der Studenten) und ein anderer Teil sich auf das Film- und Videomaterial bezieht, das ich während meiner Recherche gesammelt habe. Im Anschluss an diese Vorführungen sind Diskussionen vorgesehen.

Allgemeine Literatur:
HEIN, Birgit / HERZOGENRATH, Wulf (Hg): Film als Film 1910 bis heute, Hatje, Stuttgart 1978
DIETER, Daniels / RUDOLF, Frieling (Hg): Medien Kunst Netz 1 - Medienkunst im Überblick, Goethe-Institut und ZKM Karlsruhe, Springer Verlag, Wien, 2004__ Medien Kunst Netz 2- Tematische Schwerpunkte, Goethe-Institut und ZKM Karlsruhe, Springer Verlag, Wien, 2005
GIANNETTI, Claudia: Estética Digital. Sintopía del arte, la ciencia y la tecnología, L’Angelot, Barcelona 2002
LEGRICE, Malcolm: Experimental Cinema in the Digital Age, BFI, London, 2001
MANOVICH, Lev: The Language of New Media, MIT Press, Cambridge, Massachussets, 2001
SHAW, Jeffrey/ WEIBEL, Peter (Hg): Future Cinema: The cinematic Imaginary after Film, ZKM_Center for Art and Media Karlsruhe / The MIT Press, Cambridge, Massachussets, 2003.
SITNEY, P. Adams: Visionary Film. The American Avant-garde 1943-2000, Oxford University Press, New York, 2002
Dozent
Termin
Di 11:15- 12:45
Ort
Raum 1.12.111
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Lecture Series: Aesthetics and Critical Theory
Die Vorlesung ist als Einführung in Theorien und Positionen zur Ästhetik im 20. und 21. Jahrhundert konzipiert. Anstatt einen 'großen Bogen' zu entwerfen und dabei allzu viele Unschärfen in Kauf zu nehmen, geht es vor allem darum, in der konzentrierten Auseinandersetzung mit ausgewählten Schriften einzelne Ansätze und Konzeptionen vorzustellen und genauer zu erkunden.
Dozent
Termin
Mi 13:15-14:45
Ort
FHP 3/1.10
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
V
Leistungspunkte
1+2 CP
Zielgruppe
BA EMW, obligatorisch
Teilnehmerbegrenzung
120
Zusätzliche Informationen
Um die in Modul 5 vorgesehenen fünf Credit Points zu erhalten, muss die Veranstaltung in Verbindung mit der Übung besucht werden, die am Donnerstag von 15:00 bis 16:30 stattfindet, sowie eine Klausur geschrieben werden.
Bei der Vorlesung handelt es sich um die obligatorische Vorlesung in Modul 5 "Medienkunstgeschichte".
Aesthetics and Critical Theory
Die Übung dient der vertiefenden Lektüre der in der Vorlesung vorgestellten Texte. Um die vorgesehenen drei Credit Points zu erhalten, müssen beide Veranstaltungen besucht werden.
Dozent
Termin
Do, 15:00-16:30
Ort
FHP 3/1.10
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Ü
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW, obligatorisch
Teilnehmerbegrenzung
30
Blockseminar und Exkursion zur Fotoausstellung The Family of Man in Clervaux / Luxemburg
Die „erfolgreichste Fotoausstellung aller Zeiten“ wurde inmitten des Kalten Krieges als begehbares LIFE Magazin konzipiert. Nach der ersten Präsentation im New Yorker Museum of Modern Art (1955) tourten fünf Kopien der Schau bis 1961 durch insgesamt 69 Staaten - als Aushängeschild der expandierenden US-amerikanischen cultural diplomacy und mit finanzieller Unterstützung von Coca-Cola und der CIA-nahen United States Information Agency. Die geschickt platzierte und kommunizierte Ausstellung, die die Kraft der Liebe und Mitmenschlichkeit beschwor, wurde zum Publikumsmagneten und zog weltweit neun Millionen Besucher/innen an. Vorausgegangen waren mehrere Jahre Vorbereitungszeit, intensive Archivrecherchen und Aufrufe zur Einsendung von Fotos, die eine rege internationale Beteiligung durch Amateure wie professionelle Fotografen und einen langwierigen Auswahlprozess nach sich zogen. 1964 ging die letzte vollständige Kopie von The Family of Man als Schenkung an Luxemburg, das Geburtsland des Initiators und Autors der Ausstellung, Edward Steichen. Seit 1994 ist sie im Schloss Clervaux in den Ardennen zu besichtigen. Im Jahr 2003 wurde die Ausstellung von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Das vorbereitende Seminar analysiert die wirkungsmächtige bildsprachliche Rhetorik und Inszenierung der viel gelobten wie auch umstrittenen Ausstellung. Es thematisiert Theoreme, Ideologien und kulturpolitische Strategien des Kalten Krieges, diskutiert exemplarisch (race/class/gender) Imperative und Universalismen der Schau und beschäftigt sich kritisch mit Hintergründen wie aktuellen Bezugnahmen auf die Ausstellung. Deren Autor Edward Steichen propagierte mit The Family of Man ein spezifisches Verständnis des ästhetischen Status von Fotografie, das eng mit journalistischen Gebrauchsweisen von Bildern verbunden war. Die Kunst- bzw. Fotogeschichtsschreibung suchte der Künstler-Kurator kanonbildend zu prägen. Als Direktor der Abteilung für Fotografie des MoMA betrieb Steichen institutionell über 15 Jahre deren Popularisierung und Identifikation mit den Massenmedien. Der vormalige prominente Vertreter des Piktorialismus hatte im ersten Weltkrieg pionierhaft zur US-amerikanischen Militärkartographie beigetragen und die großflächige Erfassung von Regionen in Frankreich mittels Aerial Photography aus dem Flugzeug kommandiert. Nachdem er in den 1920er und 1930er Jahren u.a. als hochbezahlter Pressefotograf tätig gewesen war und sich verstärkt für die Unmittelbarkeit der Off-studio-Fotografie interessiert hatte, machte er im zweiten Weltkrieg all seinen Einfluss geltend, um trotz seines fortgeschrittenen Alters aktiv teilnehmen zu können. So übernahm er die Leitung der Fotografieabteilung der Marine. Steichen arbeitete an propagandistischen Ausstellungen wie Road to Victory (1942) und Power in the Pacific (1945), und während seines Direktoriums am MoMA (1947-62) bestand der Patriot auf der Anrede mit seinem militärischen Rang eines Captain. The Family of Man kann als das Opus magnum der kuratorischen Tätigkeit Edward Steichens gelten.
Dozent
Termin
Vorbereitungstreffen 23.10, 18 Uhr, Blockseminar 8.+9.11., Exkursion 15.+16.11.
Ort
FHP 4/2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5, 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar und Exkursion
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
EMW, Design, Kulturarbeit
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Voraussetzung für die Exkursion ist die aktive Teilnahme am vorbereitenden Blockseminar. Erwartet wird zudem die Übernahme eines Kurzreferats. Angabe von Literatur und Vergabe von Referatsthemen beim Vorbereitungstreffen. Es fallen Kosten für die Hin- und Rückfahrt sowie für Übernachtung und Verpflegung an, die allerdings erst konkret ermittelt werden können, sobald die Anzahl an Teilnehmer/innen feststeht.


Termin noch unter Vorbehalt

Module 6: Epistemologies of the Medial

New Media? The discourse of »the digital«
Der Glanz des Zauberworts »digital« strahlt noch immer hell. Mit diesem mythischen Begriff sind zahlreiche Versprechungen verknüpft, die so unweigerlich wie machtvoll in Setzungen wie der »digitalen Revolution«, dem »digitalen Zeitalter« und auch in der Bezeichnungen »digitale Medien« wirken. Das Seminar bietet eine Einführung in die Diskussionen der Digital Theory/Digital Studies und fragt danach, wie hier digitale Medien (von Lev Manovich als New Media bezeichnet) verhandelt werden.
Dozent
Termin
Mittwoch, 13:30 - 15:00
Ort
UP 1.12.111
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Bildphilosophie nach Wittgenstein
Ludwig Wittgenstein (1889-1951) gilt gemeinhin als Sprachphilosoph und wurde von der Philosophiegeschichte des 20.Jh. als Initiator des linguistic turn entsprechend positioniert. Gleichwohl hat Wittgenstein in fast allen Texten seines philosophischen Schaffens grundsätzliche Reflexionen über Bilder angestellt, mit Bilder geradezu argumentiert und hierfür meist eigene Zeichnungen angefertigt und eingesetzt. Neben der medientheoretischen Abgrenzung des Bildes gegenüber Wahrnehmung und Sprache hat er dabei vor allem die epistemischen Qualitäten von Bildern, ihre logische Struktur und ihre Gebrauchsformen untersucht. Themen wie das Verstehen oder Nicht-Verstehen eines Bildes, seine Deutung und Übersetzbarkeit, seine Unvollständigkeit oder Allgemeinheit hat Wittgenstein zugleich mit einem sehr weiten Bildbegriff verbunden, der von Werkzeichnungen über Genrebilder bis zu Photographien und Diagrammen reicht. Das Seminar stellt das beeindruckende Repertoire dieser bildtheoretischen Reflexionen vor und prüft ihren Stellenwert auch an den gegenwärtigen Bildwissenschaften. Im Hintergrund steht zudem die Frage, ob und wie sich mit Bildern philosophieren lässt.
Literatur wird hauptsächlich aus der Suhrkamp-Werkausgabe bezogen, teilweise greift das Seminar auch auf die Ergebnisse eines aktuell am Institut für Künste und Medien durchgeführten Forschungsprojektes zu Wittgensteins Bilddenken zurück.
Dozent
Termin
Di. 11.15-12.45
Ort
Uni, NP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2/6
Zielgruppe
EMW, Philosophie
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
gemeinsam mit dem Institut für Philosophie angeboten
Media, Representation and Turkish Migrants in Germany
The course addresses issues of migration, representation and media with a specific focus on portrayals of Turks in the German media and responses of the Turkish media towards these portrayals. As such, the course will explore three primary themes: (1) analyzing the mainstream German media in order to understand how they deal with the issues of social integration and cultural identity of Turkish community; (2) mapping the Turkish media market in Germany; (3) studying approaches and policies of Turkish media producers towards integration and cultural issues, and dominant representations of Turks in the German media.

By analyzing portrayals and interpretations of Turkish migrants in the German media, we will identify bias in the media toward the largest migrant community in Germany. The course will offer insights into the pervasiveness of stereotyping in the media and offer strategies to avoid it. Thus, the course will help students to develop a critical view on media representations of minorities, their impact on establishing social/cultural power relations and constructing them as the “other” rather than including them in the majority.

The format of the course will consist of seminars, small and large group discussions, guest speakers and fieldwork. Students will be introduced to a wide range of methodologies in order to enable them to analyze media texts as well as reconceptualize and produce knowledge about diasporic and mediated identities in the German context. Students are expected to conduct research projects which will comprise analysis of media texts and interviews with media producers. Technical equipment will be provided to film the interviews.

The course is developed as part of the “European Media and Cultural Studies Master’s Program and Media Awareness” project sponsored by an EU grant scheme entitled “Promotion of the Civil Society Dialogue between European Union and Turkey”. The project is initiated by Bahcesehir University, Istanbul and two partner institutions, Potsdam University and University of Applied Sciences Potsdam. Written and/or visual material produced by the students in this course will be presented and exhibited in various events of this project.
Dozent
Termin
Di 10:00 - 13:00
Ort
FHP 5/ 3.06
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Simultaneity and Sequentiality: Aesthetics of Comic Art
In diesem Seminar wird der Comic als eine komplexe Struktur untersucht, die nicht nur Schauplatz für die Gestaltung von Bild-Text-Konstellationen und für fortgesetzte Modifikationen im Verhältnis von Simultaneität und Sequentialität ist, sondern auch ein Experimentierfeld des linearen und nicht-linearen Erzählens. Analysiert werden, teils unter Rekurs auf Publikationen zur Comic-Theorie, Arbeiten von A. Feuchtenberger, D. Mazuchelli, A. Spiegelman, B. Talbot, M. tom Dieck, H. Wagenbreth, C. Ware, uvm.
Dozent
Termin
Do, 11:00-14:00
Ort
FHP 5/1.01
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S + P
Leistungspunkte
2 CP / 6 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Innerhalb des Seminars soll auch eine kreative Auseinandersetzung mit dem Medium Comic stattfinden, deren Ergebnisse zum Ende des Semesters in einer Ausstellung / Präsentation vorgestellt werden.
Film + Philosophy = Filmosophy
Mit »Filmosophy« veröffentlicht Daniel Frampton 2006 ein selbst deklariertes Manifest, »a manifesto for a radically new way of understanding cinema«, das wichtige Fragen nach den Zusammenhängen zwischen Film und Philosophie aufwirft und diese mit Hilfe des Konzepts einer »Filmosophie« in streitbarer Form beantwortet. Das Seminar geht Framptons Fragen und Antworten intensiv nach und diskutiert dessen Arbeit mit Autoren wie Maurice Merleau-Ponty, Vivian Sobchack, Sergej Eisenstein und Gilles Deleuze. Als Filmbeispiele fungieren beide Versionen von Michael Hanekes FUNNY GAMES (AU: 1997 und US: 2007). Das Seminar wird im Januar als Blockseminar in Griebnitzsee abgehalten: von Freitag, den 09. Januar bis Sonntag, den 11. Januar, jeweils von 10.00 bis 20.00 Uhr. Framptons Buch (London, New York: Wallflower Press, 2006) ist ab sofort als Reader für € 6 im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam zu bekommen (http://www.print-potsdam.de) und für ungefähr € 18 auch im Buchhandel erhältlich. Die Einleitung (S. 1-14) und der erste Teil des Buches (S. 15-70) sollten zu Beginn des Seminars bekannt sein. Weitere Details sowie die Zusatzartikel von Merleau-Ponty, Sobchack, Eisenstein und Deleuze stehen auf der Homepage als Download bereit.
Dozent
Termin
09.-11. Januar 2009
Ort
Griebnitzsee, Raum 3.06 S 21
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Bild/Theorie
Auch wenn die theoria (wörtlich die Schau) mit dem Sehen verknüpft ist, gilt ihr Verhältnis zum Bild als schwierig. Im Zentrum des Seminars steht deshalb neben der Einführung in wesentliche Bildtheorien die Reflexion der Verflechtungen und Dis/Kontinuitäten zwischen Bild und Theorie. Den Widerständen zwischen Bildlichkeit(en) und Theoretisierung(en) wird u. a. anhand von Lesarten von Velasquez Las Meninas/Foucault, Asemissen; von Magrittes Dies ist keine Pfeife/Foucault, Magritte; der Hase-Ente/Mitchell; Holbeins Gesandten/Lacan nachgegangen.
Das Seminar steht dem BA Kulturwissenschaft und dem BA EMW offen. Termin und Veranstaltungszeit siehe Aushang im Institut resp. die Online-Lehr-Plattform moodle der Uni Potsdam (dort mit dem Uni-Account eintragen = Angaben der Uni Potsdam Mailbox).
Die Anmeldung erfolgt über den verbindlichen Eintrag in die Liste fürs Prüfungsamt im Sekretariat bei Stephanie Rymarowicz (bei der Liste findet sich auch Seminarplan und Veranstaltungsort und Zeit & es gibt wirklich nur 20 Plätze) von der ersten bis zur dritten Vorlesungswoche.
Der Seminarordner wird zu Beginn der Vorlesungszeit bereitgestellt; zudem sind die Texte über die Online-Lehrplattform moodle als PDF abrufbar (der Kurs findet sich unter IKM, WiSe 2008/09). Änderungen und Nachrichten erfolgen über den mail-Verteiler von moodle, insofern dort bitte dringend auch für das Seminar anmelden (und den Uni-Mail-Account checken). Das moodle-Passwort für das Seminar erhalten Sie beim Listeneintrag im Sekretariat.
Dozent
Termin
tba
Ort
Universität Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung:
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme + Essay)/ 6 (+ Hausarbeit)
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Teilnahmebedingungen:
Zum Erhalt von 2 LP ist innerhalb der Vorlesungszeit ein Essay anzufertigen, es darf nur das Äquivalent von 2 Doppelstunden gefehlt werden und es sind alle Texte zur Sitzung gelesen mitzubringen. Für 6 LP ist zusätzlich eine Hausarbeit anzufertigen
-
Seit dem 11.9.2001 haben biometrische Technologien weltweit Hochkonjunktur. Obwohl an Grenzen, auf Flughäfen, in Bahnhöfen sowie Reisepässen längst selbstverständlich sind die genuinen Qualitäten biometrischer Bilder der Öffentlichkeit weitgehend verborgen geblieben. Falls Debatten zum Thema überhaupt stattfinden, haben sie sich zwischen Befürwortung und Ablehnung der entsprechenden Überwachungstechnologien radikalisiert, wodurch eine kritische Analyse der biometrischen Bilder, ihrer Pragmatik, Logik, Geschichte und Technizität erschwert wurde. Das ist bedauerlich, denn diese Technologien haben nicht nur eine bemerkenswerte Vorgeschichte, sie stellen ebenfalls ein bildtheoretisch komplexes Problemfeld dar, dem nur ein interdisziplinärer Dialog gerecht werden kann.
Der Studiengang EMW veranstaltet deshalb am 12. und 13. März eine öffentliche Tagung auf der Vertreter aus Informatik, Mathematik, Ethnologie, Soziologie, Kulturwissenschaft, Technikgeschichte, Fotografie, Kunst, Philosophie, Psychologie, Bildlogik, Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und den neu gegründeten Surveillance Studies einschlägige Studien zum Thema: Biometrischer Bilder vorstellen und diskutieren werden.
Die Tagung kann von Studierenden der EMW und der KuWi als Teil eines Blockseminars besucht werden, dessen erster Teil am 14. Februar stattfindet und sich der vorbereitenden Lektüre einschlägiger Texte widmet. Die Einschreibung ist ab sofort und bis zum 18. 12. per email möglich (Name und Matr.Nr. an: uli.richtmeyer@uni-potsdam.de).
Dozent
Termin
siehe Text
Ort
Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 8, 064 und 059
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4, 6
Module (MA): 2, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar und Tagung
Leistungspunkte
2,6
Zielgruppe
EMW, KuWi
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zur Vorbereitung empfiehlt sich die Lektüre von Nils Zurawski (Hg.): Surveillance Studies (2007); Dietmar Kammerer: Bilder der Überwachung (Suhrkamp Oktober 2008); Eick/Sambale/Töpfer (Hg.): Kontrollierte Urbanität (Transcript 2007) sowie die Faltblätter auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi.bund.de).

Module 7: Forms of Medial Production

Event policy. An approach to film aesthetics
Im Gegensatz zur Gewissheit, dass Filme uns etwas »sagen« (oder in ihnen aufgespürte Stimmen bzw. Handschriften eines Autors bzw. einer Autorin), wird dieses Seminar sich damit beschäftigen, wie Filme »handeln«. Die Annäherung an Filmästhetik – an das, was durch den Film zum Erscheinen kommt – ist hier als eine Annäherung an unterschiedliche (sensationelle wie narrative) Strategien und Effekte gedacht. Was zeichnet das Spiel der Bilder und Töne aus, das sich als Film vor und mit uns ereignet?
Wir werden uns mit dem Zusammenspiel von Technologie, Apparaten und menschlichem Handeln vor und hinter der Kamera bzw. dem Mikrophon sowie vor und nach der Aufnahme beschäftigen. Anhand von zahlreichen Beispielen der internationalen Filmgeschichte, die von den Anfängen des Kinos bis heute reichen, werden wir diverse Varianten filmischen Handelns verfolgen, die als Ereignispolitik zugleich nach dem Verhältnis zwischen Publikum und Film fragen.
Dozent
Termin
Donnerstag, 11:00-14:30
Ort
UP 1.22.039
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA / NF
Teilnehmerbegrenzung
30
Gattung, Genre und Format
Das Seminar will die klassischen und aktuellen Entwicklungen im Radio in den Schwerpunkten Gattungen und Formatierungen thematisieren und diskutieren. Es soll schließlich die Eignung dieser Ansätze für ein universitäres studentisches Radioangebot geprüft und eine erste Idee für ein wort- bzw. musikbasiertes Programm entwickelt werden.
Dozent
Termin
montags 9:15
Ort
2.14.021
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA/ NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Erfolgsmodelle - Texte, Bilder, Kontexte
Erfolg - verstanden als zentrale Kanonisierungskategorie und Markenzeichen eines extrem heterogenen Repertoires von Werken verschiedenster Provenienz und ästhetischer Qualität, das - von Luthers Bibelübersetzung bis zu Walt Disneys Bambifilmen oder Hergés Comics - alle Epochen, Gattungen und Genres einschließt. Wobei die oft lineare formale Struktur und der hohe Anteil an Kolportageelementen diese Werke vielfach der interpretatorischen Neugier entzieht, während der Massenerfolg sie gleichzeitig zu einer einzigartigen Momentaufnahme der jeweiligen historischen Situation prädestiniert, zum Reflex unterschiedlichster dominanter sozialer Projektionen, kultureller Szenarien und Moden. Unter dieser Prämisse könnten im Seminar ausgewählte literarische Erfolgstexte und mediale Inszenierungen mit klassischen Essays zum Thema konfrontiert, historisch kontextualisiert, strukturell analysiert und vor dem Hintergrund der aktuellen Marketingstrategien im Literatur- und Kulturbetrieb problematisiert werden.
Konkret heißt das, Schillers Räuber, Marx und Engels
Kommunistisches Manifest, Karl Mays Durchs Land der Skipetaren, Stefan Zweigs Amok, Bernhard Schlinks Vorleser, Art Spiegelmans Comic Maus und Tarantinos Pulp Fiction sollten mit entsprechenden Passagen aus Horkheimer / Adornos Dialektik der Aufklärung, Ecos Apokalyptikern und Integrierten, McLuhans Mechanischer Braut, Schillers Über das Gemeine und Niedrige in der Kunst, Kracauers Über Erfolgsbücher, Susan Sontags Camp-Essay und Edgar Allen Poes Theorie der Komposition gegengelesen und analysiert werden.
Dozent
Termin
Di 15:15 - 16:45
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW / NF
Teilnehmerbegrenzung
25
The Order of Computer Games
Das Seminar steht unter dem Motto: Spielen und Sammeln für die Forschung. Es gibt an der EMW im Rahmen von DIGAREC eine umfangreiche Computerspielsammlung mit über 2000 Titeln. Anhand dieses Bestands werden nach einem einführenden Theorieteil diverse Kategiorien- und Ordnungssysteme analysiert und überpfrüft.
Dozent
Termin
Montags, 11:15-12:45
Ort
1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung
25
Writing on Film
Wie schreibt man über Film … – wenn der Text nicht länger als 100 (oder 300 oder 50) Wörter sein darf? – wenn man einen Ausschnitt von nur einer Minute (oder zehn Sekunden) fokussiert? – wenn sich der Text an drei Film Stills zu orientieren hat? – wenn man sich ausschließlich mit dem Trailer befasst? – wenn man eine Szene kennt, aber nicht den ganzen Film? – wenn der Text in Form von zehn Fragen formuliert werden soll? – wenn man bestimmte Begriffe nicht verwenden darf? – wenn der Ton / das Bild wegfällt? Wie sich das Schreiben über Film unter diesen und anderen Vorgaben gestaltet und wie dabei Wahrnehmung, Aufmerksamkeit etc. immer neu adjustiert werden, soll in dieser Veranstaltung erprobt werden.
Dozent
Termin
Fr, 15:00-18:00
Ort
FHP 5/2.29
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 CP / 8 CP
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zeitschriften. Geschichte, Design, Rezeption und Medialität von Künstlerzeitschriften
Ziel des Seminars ist es, Künstlerzeitschriften kultur- und medienwissenschaftlich zu untersuchen. Dabei stehen die Geschichte, das Design, die Rezeption und die Medialität von Künstlerzeitschriften und einigen Kunstzeitschriften des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt, wie z.B. Der Sturm, Documents, de Stijl, The Tiger’s Eye oder Andy Warhols Interview. Zentrale Frage ist: Wie nutzen Künstler oder Künstlergruppen das Medium Zeitschrift? In welchen kulturhistorischen Zusammenhängen sind die Zeitschriften entstanden? Wie werden diese Zeitschriften gestaltet, vertrieben und gelesen? Welche Inhalte finden sich in diesen Zeitschriften wieder und warum? Welche Beziehung haben diese Zeitschriften zu kommerziellen Zeitschriften? Welche Rolle spielen diese Zeitschriften für den Kunstbetrieb und für die Forschung? Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft voraus, die internationalen Zeitschriften (teilweise Englisch, Französisch) in den Bibliotheken Berlins zu lesen und zu analysieren.

Vorbereitenden Lektüre: Jaroslav Andel, Avant-garde Page Design 1900-1950, New York 2002
Dozent
Termin
Mittwoch 9:15-10.45
Ort
1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2, 6
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Anmeldung in der ersten Sitzung am 22.10.08
Lehrmaterialien in Moodle
(https://moodle.uni-potsdam.de/)

Module 8: Concepts and Forms of Media Design

Desktop - Concept an Project Development
In dieser Veranstaltung werden Grundkenntnisse in der Konzeption und Gestaltung von Medienprojekten, in diesem Fall einer Ausstellung, vermittelt. Unterschiedliche Ideen werden entwickelt und Übungen zur Strukturierung und Präsentation von Themen/Inhalten durchgeführt.
An der thematischen Vorgabe "Schreibtisch/desktop" wird beispielhaft der gesamte Ablauf von der Konzeptionsphase (Exposé) über die Projektentwicklung bis zum gestalteten Ausstellungsplan und dessen Präsentation durchlaufen. Finanzpläne sowie Fragen des Zeit- und Personenmanagements und Techniken der Präsentation sind integraler Bestandteil der Veranstaltung.
Dozent
Termin
Do. 14:30 - 17:30
Ort
FHP, 5/1.01
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
Pflichtveranstaltung vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Konzept- und Projektentwicklung muss einmal im Verlauf des Studiums absolviert worden sein. Die Veranstaltung wird jedes Semester mit wechselnden Themen und wechselnden Lehrenden (Anne Quirynen/Winfried Gerling) angeboten.
Interaction II - Interactive Multimedia
Der Kurs ist die Fortsetzung von 'Beginning Interactive Multimedia – Flash (Interaction I)' und vermittelt vertiefende Kenntnisse und Fähigkeiten in der Konzeption und Entwicklung interaktiver Inhalte für das Web mit der Authoring-Umgebung Flash, die Möglichkeiten der objektorientierten Programmiersprache ActionScript und die nötigen Werkzeuge, um interaktive Websites anzufertigen und einzelne Bestandteile zu gestalten.
Dozent
Termin
Mi 9- 12
Ort
FHP, MAC-Labor
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8 Punkte
Zielgruppe
3.Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Video 2: a piece of monologue
Text is searched in the field of postcards, notes, electronic messages... Producing a biography by gathering these small bits of information, this course deals with technical and aesthetic issues concerning text/sound composition and its relationship to visual concern in video works. Refinement of digital editing techniques, and basic post-production/visual effects are covered during the course. Students will present a digital video as their final project.. Priority to 3th semester students.
Dozent
Termin
Di 21.10 14:00 - 17:00
Ort
FH, LW 117
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8 Punkte
Zielgruppe
3 Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Video 2: Videotaping live arts and performance
Viele Performer insistieren auf der Besonderheit des spezifischen Moments, in dem Performance stattfindet. Doch nur durch die Aufzeichnungen von Performances wird sie über den engen Kreis der Zuschauer/innen hinaus für ein breiteres Publikum oder für eine historische Analyse zugänglich. Wie verhält sich Performance und Dokumentation? Dieses Seminar gibt eine historische Einführung zu diesem Thema und verbindet diese mit einem konkreten, experimentellen Video über die Performance Lachen/Rire von Antiona Baehr. Am 13 November spielt Antonia Baehr das Stück Lachen/Rire im Rahmen der Tanztage in der Fabrik Potsdam. Es wird von einem Workshop begleitet (01 Nov.). Die Studenten nehmen an diesen Workshop teil und werden einen Dokumentation über das Projekt drehen. Auch werden Ausstellungen zum Thema besucht.


“Es geht mir dabei um das Lachen ohne Grund, bzw. um das Lachen selbst, und weniger um seine Ursachen, wie Witze, Schadenfreude, kitzeln, etc. Daraus entstanden ist ein konzertantes, choreographisches Bühnenstück, ein Solo für Lachstimme und –körper…
Begleitend zu jedem Spiel geben wir einen Workshop mit den besten Lachenden der Umgebung. Die Workshops ermöglichen uns, die Forschungsarbeit weiterzuführen. Wir fragen uns zum Beispiel: wann ist Lachen ansteckend, wann nicht, und warum? Oder: wie verhalten sich Lachen und Nachahmung zueinander? Wie lässt sich Lachen notieren? Wir gehen den Fragen mit künstlerischen Mitteln nach, indem wir Video-Experimente machen und uns selbst als Versuchskaninchen einsetzen.” Antonia Baehr
Dozent
Termin
Fr 24.10 10:00 - 13:00
Ort
FHP, LW 117
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8 Punkte
Zielgruppe
Ab Semester 3
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
In cooperation with fabrik Potsdam - Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst
http://www.fabrikpotsdam.de/

Veranstaltung im Form von ein Blockseminar
Interaction II - Web Authoring
Der Kurs ist die Fortsetzung von Web Authoring (Interaction I) und befasst sich mit der Planung, Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Websites und Web 2.0 Technologien. Dazu gehören eine vertiefende Vermittlung der Webprogrammierung, die Anwendung der relevanten Web-Applikationen und die Vermittlung gestalterischer und konzeptueller Kenntnisse, um konzeptuelle und praktische Grundlagen für die Entwicklung von Websites und Online-Medienprojekten zu erwerben.
Dozent
Termin
Dienstag 9:30-12:30 Uhr
Ort
FHP, MAC-Labor
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8 Punkte
Zielgruppe
3.Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Video 1 - Course C
Dieser Kurs ist eine Einführung in die digitale Videoproduktion. Erlernt wird der Umgang mit Kamera, Licht, Ton und Schnitt.
Neben theoretischen Ausführungen liegt der Fokus auf der Praxis. Einerseits lernen durch sehen, andererseits lernen durch praktisches üben.
Dozent
Termin
Freitag 10-17 Uhr (ab 19.12.)
Ort
FHP LW 117
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
3. Semester BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12

Module 9: Intermedial Projects

give me five
Das Projekt handelt von der Komprimierung zeitbasierter Medien auf ein 3-5 minütiges Format.
Dozenten
Termin
Mo. 19:00 -21:00 14tägig
Ort
FH Haus 3 Raum 001 (Senatssaal)
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Beginn am 20.10.
Radio Day - Experimental Format Development in Cooperation with RadioEins
In Zusammenarbeit mit radioeins wird das Konzept eines sogenannten „Radio Day“ und die Programmgestaltung für diesen Tag erarbeitet. An einer thematischen Vorgabe werden experimentelle Mini-Formate entwickelt, aber auch der Sendeablauf und die Dramaturgie des ganzen Sendetages.
Arbeitstitel: Moderne Zeiten – Veränderungen des Alltags durch digitale Kommunikationsmedien. Damit sollen Themen wie Multitasking, Zeitmangel, Ausbildung multipler Identitäten etc. angesprochen werden.
Dozent
Termin
Do 10:00 – 13:00
Ort
FH Haus 4 Raum 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
BA (mindestens 3 Sem.) und MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Der Radio Day findet statt an Karfreitag den 10.April statt. Insofern müssen sich die Teilnehmer/innen darauf einstellen, dass auch in der vorlesungsfreien Zeit an dem Projekt gearbeitet wird.
Recording, Production and Composition Level II
Using the Audio Labor as a workspace, extended recording and multitrack production techniques as well as synthesis softwares for more complex sound design will be explored and discussed.
Students will be expected to complete a short composition as part of this course.
Dozent
Termin
Mi 15-18
Ort
FHP, Audio-Labor
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
The course especially welcomes students who did not participate in
Recording, Production and Composition Level I.
Video 2: Videotaping live arts and performance
Viele Performer insistieren auf der Besonderheit des spezifischen Moments, in dem Performance stattfindet. Doch nur durch die Aufzeichnungen von Performances wird sie über den engen Kreis der Zuschauer/innen hinaus für ein breiteres Publikum oder für eine historische Analyse zugänglich. Wie verhält sich Performance und Dokumentation? Dieses Seminar gibt eine historische Einführung zu diesem Thema und verbindet diese mit einem konkreten, experimentellen Video über die Performance Lachen/Rire von Antiona Baehr. Am 13 November spielt Antonia Baehr das Stück Lachen/Rire im Rahmen der Tanztage in der Fabrik Potsdam. Es wird von einem Workshop begleitet (01 Nov.). Die Studenten nehmen an diesen Workshop teil und werden einen Dokumentation über das Projekt drehen. Auch werden Ausstellungen zum Thema besucht.


“Es geht mir dabei um das Lachen ohne Grund, bzw. um das Lachen selbst, und weniger um seine Ursachen, wie Witze, Schadenfreude, kitzeln, etc. Daraus entstanden ist ein konzertantes, choreographisches Bühnenstück, ein Solo für Lachstimme und –körper…
Begleitend zu jedem Spiel geben wir einen Workshop mit den besten Lachenden der Umgebung. Die Workshops ermöglichen uns, die Forschungsarbeit weiterzuführen. Wir fragen uns zum Beispiel: wann ist Lachen ansteckend, wann nicht, und warum? Oder: wie verhalten sich Lachen und Nachahmung zueinander? Wie lässt sich Lachen notieren? Wir gehen den Fragen mit künstlerischen Mitteln nach, indem wir Video-Experimente machen und uns selbst als Versuchskaninchen einsetzen.” Antonia Baehr
Dozent
Termin
Fr 24.10 10:00 - 13:00
Ort
FHP, LW 117
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8 Punkte
Zielgruppe
Ab Semester 3
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
In cooperation with fabrik Potsdam - Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst
http://www.fabrikpotsdam.de/

Veranstaltung im Form von ein Blockseminar
Mapping art and gender in Europe
The European Cultural Foundation (ECF) is currently launching an interactive, user centered online platform focussing on artistic positions and cultural experiences related to diversity in the broader Europe (www.rhiz.eu). The project is developed at the occasion of Europe’s year of intercultural dialogue 2008. Within this framework ECF has commissioned a project focussing on artistic works dealing with gender, feminism and diversity, which would broaden the common take on ‘European cultural diversity’ (developed by curator Bettina Knaup in cooperation with media art organization Constant vzw, Brussels http://www.constantvzw.org/).
Gender/rhizome will be developed throughout 2008 as an interactive Map, offering accessibility and readability of a broader range of artistic positions, which explore the complex interrelatedness of gender, ethnicity, race, sexualities in contemporary Europe.
Several Organisations, curators, artists and critics will be involved in the participatory development, of this project, which also aims at providing access to distributed archives.
Dozent
Termin
Blockseminar
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9, 11
Module (MA): 7, 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung ist eine Fortsetzung des in den Semesterfereien begonnen Entwicklungsprojekts und hat einen festen Teilnehmerkreis.Neuanmeldungen sind nicht möglich.
Crossmedia Format Development in Cooperation with Grundy UFA
Entwicklung eines Multiuser-Game in Zusammenarbeit mit Grundy UFA
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
FH tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9, 11
Module (MA): 5, 7, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
8 CP
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
Das Projekt:
In Kooperation mit der TV-Produktionsfirma Grundy UFA werden wir innerhalb des Teams ein Konzept für ein Multi-User Game zu einer bekannten deutschen Daily Soap erarbeiten.
Im Rahmen des Seminars werden wir dabei dem Thema des Multi-User Games und der Daily Soap annähern, aber vor allem aktiv ein Konzept erarbeiten.

Die Kooperation:
Grundy UFA als Tochter der UFA ist das größte europäische
Produktionshaus für Serien, u.a. zeichnet sie sich verantwortlich für Soaps wie "Verbotene Liebe", "Marienhof", "GZSZ", "Alles was zählt", "Rote Rosen", "Verliebt in Berlin",...


Achtung: Zeitintensives Projekt!
Wie im letzten Jahr findet die Arbeit hauptsächlich selbstorganisiert im Team statt. Neben einem regelmäßigen Termin in der Woche (4SWS), wird es je nach Bedarf zusätzliche Teamtreffen und regelmäßige Meetings mit der Grundy UFA geben.
Hauptlohn für die Mitarbeit ist die Möglichkeit, an einem realen Projekt in direktem Kontakt mit der Grundy UFA zu lernen und Praxiserfahrung zu sammeln.
Dieses Projekt kann auch als Freies Projekt gewertet werden und ist für Designstudenten der FH geöffnet.

Zielgruppe: BA/MA
Neben Interessenten an der direkten Formatentwicklung benötigen wir vor allem Kenntnisse bezüglich Computerspiele, sowie Programmierung und Design für eine erste Demoversion.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 10 begrenzt.

Um sich für einen Platz im Team zu bewerben, schickt bitte bis zum 16.10. eine Mail an chris_olyra@web.de und gerling@fh-potsdam.de mit der Beantwortung folgender Fragen:

Was ist euer Interessengebiet (Computerspiele(-forschung), Formatentwicklung, Programmierung, Design) und was sind eure
bisherigen Erfahrungen auf dem Gebiet?

Eine zusätzliche Einschreibung in die Virtuelle Lehre (ab Dienstag möglich) ist notwendig aber nicht entscheidend für die Auswahl der Teilnehmer.
Mini-Feature
In dem Praxisseminar werden Grundlagen der Tonaufnahme, des digitalen Tonschnitts und der Montage vermittelt. In Zweier-Gruppen werden fünf kurze, maximal ein-minütige dokumentarische Mini-Features produziert. Julia Tieke, Redakteurin der Wurfsendung bei Deutschlandradio Kultur, wird als Gast zu Beginn des Seminars das Format „Wurfsendung“ vorstellen. Die Teilnehmer des Seminars werden die 5 Mini-Features auf dieses Format hin produzieren. Es ist intensive Vorarbeit in Form von Hören und Analysieren von Beiträgen im Hinblick auf die eigene Praxisarbeit gefragt, als auch arbeitsintensives, nach Einweisung selbstständiges Produzieren der eigenen Beiträge außerhalb der regulären Seminarzeit.
Dozent
Termin
3 Blöcke, nächster Termin: 8.2.2009
Ort
FHP, Audio-Labor (LW 119)
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar / Blockseminar
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
link zur Vorbereitung: http://www.dradio.de/wurf/index.php
insbesondere folgende Original-Ton Wurfsendungen (zu finden unter Archiv):
Serie: 29. Nr. 28 "Marktforschung" von Hermann Bohlen, 2004;
Serie: 93. Wege und Orte von Stella Luncke / Josef Maria Schäfers, 2007;
Serie: 111. Casting von Stella Luncke, Josef Maria Schäfers, 2008

Die genauen Termine für die Blockveranstaltung werden noch bekannt gegeben, in 3 Blöcken, jeweils Samstag und Sonntag. 1. Block: 29./30.11.
Tagung: Biometrische Bilder
Der Studiengang EMW veranstaltet im März 2009 eine Tagung zu biometrischen Bildern (vornehmlich Systeme der Gesichtserkennung), wobei diese jeweils aus den unterschiedlichen Perspektiven von Mathematik und Geisteswissenschaften thematisiert werden sollen. Die Veranstaltung wird vom BMBF und dem Jahr der Mathematik über ein Preisgeld gefördert.
Das Projekt wendet sich an Studierende, die Lust hätten, der öffentlichen Thematisierung biometrischer Technologien ein eigenes Profil zu geben. Das Aufgabenspektrum reicht vom Entwurf einer Ausstellungsarchitektur, über die Auswahl von Installationen, die Planung der Veranstaltungsabläufe, die Moderation, bis zur Pressearbeit und publizistischen Aufarbeitung etc.
Dozent
Termin
Di. 12.15-12.45
Ort
Uni, NP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
8
Zusätzliche Informationen
Ein erstes Treffen findet am 21.10. an der Uni/NP 1.1.107 um ca. 12.15 statt.

Module 10: Interdisciplinary Supplementary Studies

DVD Authoring
Konzeption, Gestaltung und Produktion einer DVD sind Inhalt des Projektes.
Im Rahmen des Kurses bekommen die Studenten die Möglichkeit, eigene Konzepte für eine DVD umzusetzen (wie z.B. eine Präsentationsform für andere Kurse, Abschlussarbeiten, oder aber auch freie Projekte).
Eventuell wird es mit einem artverwandten Kurs eine Kooperation geben (z.B. Bewegtbild), um z.B. eine praktische Umsetzung des dort Erlernten zu realisieren.
Inhaltlich gliedert sich der Kurs in folgende Module:
Am Anfang wird die Analyse bestehender DVDs stehen, um die Möglichkeiten und Grenzen dieses Mediums zu erkennen.
Danach folgen die technische Einführung in DVD-Studio Pro, die Vorbereitung des Rohmaterials (Filme, Bilder, Ton, etc.) für die DVD-Produktion, sowie Gestaltungsgrundlagen (Typografie, Farben, Menüstrukturen etc.), um am Ende selbst eine DVD-Anwendung zu produzieren.
Wenn die Zeit und das Bedürfnis bestehen, wird es als Bonus noch eine Einführung in die Script-Möglichkeiten einer DVD geben.
Dozent
Termin
Mi 13:00 - 19:30, 14-tg, Beginn: 22.10.
Ort
MAC-Labor
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
Vorrangig EMW MA; Fortgeschrittene BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Cinema-Course WiSe 2008/09
Dozenten
Termin
Donnerstag, 18:00-21:00
Ort
FHP, 3/1.12
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
offen
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Online-Einschreibung ist nur notwendig, wenn Scheinerwerb erwünscht.
Theorien und Konzepte des Journalismus
Das Seminar soll in wichtige Theorien, Konzepte und praktische Orientierungen des Journalismus einführen. Neben einem Überblick zu Journalismustheorien sollen auch speziellere Themen wie systemtheoretische und konstruktivistische bzw. sozialintegrative und kulturorientierte Aspekte der Journalistik, Wechselwirkungen von Theorie und Empirie sowie Verhältnisse zwischen Journalistik und journalistischer Praxis behandelt werden. In den theoretisch-konzeptionellen Teilen des Kurses geht es auch um themenspezifische Zugänge zur Journalismustheorie, anhand von Problematiken wie Qualität, Ethik oder Netzbasierung. Interrelationen des Journalismus wie dessen Verhältnisse zu Öffentlichkeitsarbeit, Politik, Ökonomie, Publikum oder auch Sport sollen erörtert werden. Verbunden mit den entsprechenden Lektüren, Referaten und Diskussionen möchte der Kurs zugleich Einblicke in journalistisches Handeln geben. Dazu sollen Übungen dienen - wenn möglich, anhand vorbereiteter, aktiv bestrittener und in typischen Darstellungsformen (wie Meldung, Bericht, Interview, Kommentar, Glosse) aufbereiteter Kurz-Exkursionen in den journalistischen Alltag (Redaktionsbesuche mit Fragen und Diskussionen), um nicht zuletzt anhand eigener Erfahrungen und Reflexionen Theorien und Praxen des Journalismus besser begreifen zu können.

Das Seminar findet in der Regel alle 14 Tage statt ab 6.11.2008 bis zum 12.2.2009
Dozent
Termin
Theorien und Konzepte des Journalismus
Ort
3.06.S19 Griebnitzsee
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 0
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW / NF
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Entscheidend für die Platzvergabe ist nach Voranmeldung per Mail der erste Präsenztermin am 6.11. ab 10.15 Uhr.

Für einen qualifizierten LNW werden erwartet: regelmäßige Präsenz und Mitarbeit, Referat in Zweiergruppe samt Thesenpapier und Diskussions-Moderation, eine journalistische Kursarbeit zumindest im Ansatz (z.B. Reportage oder Glosse) und eine reflektierende Hausarbeit.
Recording, Production and Composition Level II
Using the Audio Labor as a workspace, extended recording and multitrack production techniques as well as synthesis softwares for more complex sound design will be explored and discussed.
Students will be expected to complete a short composition as part of this course.
Dozent
Termin
Mi 15-18
Ort
FHP, Audio-Labor
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
The course especially welcomes students who did not participate in
Recording, Production and Composition Level I.
Digital Games Research Centre (DIGAREC)-Lectures
Dozent
Termin
Do, 18-20h
Ort
Neues Palais, Haus 8, Raum 60/61
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesungsreihe
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
50
Das Kino der Toten
Das Kino Alain Resnais, François Truffauts, Atom Egoyans, das Fernsehen Edgar Reitz wie auch Alejandro Amenabar (The Others, ES, USA 2001), M. Night Shyamalan (The sixth Sence,USA 1999), George A. Romero (Die Nacht der lebenden Toten, USA 1968) scheinen ausgezeichnete Schauplätze einer Gegenwärtigkeit der Toten zu definieren, einer Präsenz jenseits ihrer Exklusion aus dem Kreis der momentan Lebenden. Wobei durch diese Präsenz nicht nur der „Tod“ im allgemeinen thematisch wird, sondern der „Tod des Anderen“, der mich zwar anders betrifft als mein eigener, aber von nicht minderer Bedeutung ist. Das Seminar wird versuchen, dieser Frage des „anderen Todes“ nachzugehen und mit der Reflexion zu verschränken, ob es mediale wie ästhetische Merkmale gibt, die das Filmbild in ausgezeichneter Weise qualifizieren, die Toten zu aktualisieren. Die medientheoretische These vom Post-Mortem-Kino als Möglichkeitsmedium (Thomas Elsässer) wäre hierzu ebenso aufzugreifen wie das medial objektivierte Gedächtnis, das Archiv, als privilegierter Ort der Heimsuchung durch die Toten.

Filme u.a:
John Huston: Die Toten (USA GB, D 1987)
François Truffaut: Das grüne Zimmer (F 1978)
Alain Resnais: Hiroshima, mon amour (F, JP 1959)
Atom Egoyan: Das süße Jenseits (CA 1997)

Literatur:
James Joyce: Die Toten (1924/25)
Sarah Kofman: Rue Ordener, Rue Labat (1995)
Jacques Derrida: Die Tode des Roland Barthes (1981)
Jacques Derrida: Adieu (1995)
Michael Mayer: Derridas Tode (2006)
Gilles Deleuze: Das Zeit-Bild. Kino 2 (1985)
Emmanuel Lévinas: Gott, die Zeit und der Tod (1975)
Dozent
Termin
Freitag 13.15-16.45 Uhr
Ort
1.09.212
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Freie Radios und politische Prozesse in Lateinamerika
Die kontinuierliche Entwicklung der Mainstreammedien in Lateinamerika zu einer beherrschenden unkritischen Macht führte zur Entstehung von Alternativen in der Berichterstattung. Die Selbstdarstellung und Behauptung der Mainstreammedien, sie seien objektiv, und ihr dazu im Gegensatz stehende bekannt gewordenes Interesse an der Macht verursachten bis heute einen tiefgehenden Verlust an Glaubwürdigkeit und ein Gegenagieren in kritischen Teilen der Gesellschaften. Mit der technologischen Entwicklung (digitale Audio- und Videoaufnahmegeräte etc.) und vor allem durch das Internet vereinfachte sich die Entfaltung und Vernetzung von alternativen und emanzipatorischen Gesellschafts- und Medienprojekten.
Das Seminar konzentriert sich auf den Bereich der Freien Radios und die politischen Prozesse (Soz. Bewegungen, Medien und Verfassung, neue Rundfunkgesetze etc.) auf dem Lateinamerikanischen Kontinent.
Dozent
Termin
Einführung 23.10.08 15.15-16.45 Uhr
Ort
1.09.216
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Einführung: 23.10.08 15.15 - 16.45 Uhr 1.09.216
Block:
Samstag: 10.01.09 09.15 - 16.45 Uhr 1.09.216
Sonntag: 11.01.09 09.15 - 16.45 Uhr 1.09.216
Samstag: 24.01.09 09.15 - 16.45 Uhr 1.09.216
Sonntag: 25.01.09 09.15 - 16.45 Uhr 1.09.216
Blockseminar und Exkursion zur Fotoausstellung The Family of Man in Clervaux / Luxemburg
Die „erfolgreichste Fotoausstellung aller Zeiten“ wurde inmitten des Kalten Krieges als begehbares LIFE Magazin konzipiert. Nach der ersten Präsentation im New Yorker Museum of Modern Art (1955) tourten fünf Kopien der Schau bis 1961 durch insgesamt 69 Staaten - als Aushängeschild der expandierenden US-amerikanischen cultural diplomacy und mit finanzieller Unterstützung von Coca-Cola und der CIA-nahen United States Information Agency. Die geschickt platzierte und kommunizierte Ausstellung, die die Kraft der Liebe und Mitmenschlichkeit beschwor, wurde zum Publikumsmagneten und zog weltweit neun Millionen Besucher/innen an. Vorausgegangen waren mehrere Jahre Vorbereitungszeit, intensive Archivrecherchen und Aufrufe zur Einsendung von Fotos, die eine rege internationale Beteiligung durch Amateure wie professionelle Fotografen und einen langwierigen Auswahlprozess nach sich zogen. 1964 ging die letzte vollständige Kopie von The Family of Man als Schenkung an Luxemburg, das Geburtsland des Initiators und Autors der Ausstellung, Edward Steichen. Seit 1994 ist sie im Schloss Clervaux in den Ardennen zu besichtigen. Im Jahr 2003 wurde die Ausstellung von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Das vorbereitende Seminar analysiert die wirkungsmächtige bildsprachliche Rhetorik und Inszenierung der viel gelobten wie auch umstrittenen Ausstellung. Es thematisiert Theoreme, Ideologien und kulturpolitische Strategien des Kalten Krieges, diskutiert exemplarisch (race/class/gender) Imperative und Universalismen der Schau und beschäftigt sich kritisch mit Hintergründen wie aktuellen Bezugnahmen auf die Ausstellung. Deren Autor Edward Steichen propagierte mit The Family of Man ein spezifisches Verständnis des ästhetischen Status von Fotografie, das eng mit journalistischen Gebrauchsweisen von Bildern verbunden war. Die Kunst- bzw. Fotogeschichtsschreibung suchte der Künstler-Kurator kanonbildend zu prägen. Als Direktor der Abteilung für Fotografie des MoMA betrieb Steichen institutionell über 15 Jahre deren Popularisierung und Identifikation mit den Massenmedien. Der vormalige prominente Vertreter des Piktorialismus hatte im ersten Weltkrieg pionierhaft zur US-amerikanischen Militärkartographie beigetragen und die großflächige Erfassung von Regionen in Frankreich mittels Aerial Photography aus dem Flugzeug kommandiert. Nachdem er in den 1920er und 1930er Jahren u.a. als hochbezahlter Pressefotograf tätig gewesen war und sich verstärkt für die Unmittelbarkeit der Off-studio-Fotografie interessiert hatte, machte er im zweiten Weltkrieg all seinen Einfluss geltend, um trotz seines fortgeschrittenen Alters aktiv teilnehmen zu können. So übernahm er die Leitung der Fotografieabteilung der Marine. Steichen arbeitete an propagandistischen Ausstellungen wie Road to Victory (1942) und Power in the Pacific (1945), und während seines Direktoriums am MoMA (1947-62) bestand der Patriot auf der Anrede mit seinem militärischen Rang eines Captain. The Family of Man kann als das Opus magnum der kuratorischen Tätigkeit Edward Steichens gelten.
Dozent
Termin
Vorbereitungstreffen 23.10, 18 Uhr, Blockseminar 8.+9.11., Exkursion 15.+16.11.
Ort
FHP 4/2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5, 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar und Exkursion
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
EMW, Design, Kulturarbeit
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Voraussetzung für die Exkursion ist die aktive Teilnahme am vorbereitenden Blockseminar. Erwartet wird zudem die Übernahme eines Kurzreferats. Angabe von Literatur und Vergabe von Referatsthemen beim Vorbereitungstreffen. Es fallen Kosten für die Hin- und Rückfahrt sowie für Übernachtung und Verpflegung an, die allerdings erst konkret ermittelt werden können, sobald die Anzahl an Teilnehmer/innen feststeht.


Termin noch unter Vorbehalt
Der Fernsehbeitrag
WAS MACHT FERNSEHEN SPANNEND?
WARUM GUCKT MAN HIN?

WAS IST EIN GUTER BEITRAG?

In dem dreitägigen Seminar werden eigene Fernsehbeiträge produziert!
Wir drehen, schneiden und texten selbst.
In einem Vorbereitungstreffen am 14.01., 18 Uhr, besprechen wir mögliche Themen, die gedreht werden können.

Zu Beginn des Seminars werden Grundlagen der Recherche, Themensetzung und Dramaturgie eines Beitrags besprochen.
Nachmittags beginnen die Drehs.

Am Samstag ist Zeit für weitere Drehs. Wir beginnen zu schneiden und zu texten.
Den Sonntag verbringen wir im Schnitt und arbeiten an den Texten.

Ziel des Seminars:
Das Lernen von journalistischen Abläufen.
Wie entsteht ein Beitrag?

Technik: Wir drehen selbst auf DV Kameras und schneiden mit Final Cut.
Um sich auf die journalistische Arbeit konzentrieren zu können, wäre es hilfreich,
wenn alle Kursteilnehmer mit dem Final Cut Programm arbeiten könnten.
Wer einen Laptop hat, sollte diesen fürs texten mitbringen.
Dozent
Termin
Vorbereitungstreffen 14.1., 18h/ Blockseminar 23.-25.1., je 10-18 h
Ort
FHP 4/2.16 und LW118
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
EMW: Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Kamera/Ton und Schnitt
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
DATEN ZUR PERSON
Maren Wintersberg, stellv. Abteilungsleiterin der
Nachrichtenredaktion von DW-TV, Journalistin in
aktuellen Redaktionen seit 16 Jahren. Die
studierte Politologin und Historikern hat lange
für verschiedene Radioprogramme in Hamburg und
Berlin gearbeitet und ist seit 1996 Redakteurin
und Reporterin beim internationalen Fernsehsender
Deutsche Welle.

Obligatorisches Vortreffen.
Mini-Feature
In dem Praxisseminar werden Grundlagen der Tonaufnahme, des digitalen Tonschnitts und der Montage vermittelt. In Zweier-Gruppen werden fünf kurze, maximal ein-minütige dokumentarische Mini-Features produziert. Julia Tieke, Redakteurin der Wurfsendung bei Deutschlandradio Kultur, wird als Gast zu Beginn des Seminars das Format „Wurfsendung“ vorstellen. Die Teilnehmer des Seminars werden die 5 Mini-Features auf dieses Format hin produzieren. Es ist intensive Vorarbeit in Form von Hören und Analysieren von Beiträgen im Hinblick auf die eigene Praxisarbeit gefragt, als auch arbeitsintensives, nach Einweisung selbstständiges Produzieren der eigenen Beiträge außerhalb der regulären Seminarzeit.
Dozent
Termin
3 Blöcke, nächster Termin: 8.2.2009
Ort
FHP, Audio-Labor (LW 119)
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar / Blockseminar
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
link zur Vorbereitung: http://www.dradio.de/wurf/index.php
insbesondere folgende Original-Ton Wurfsendungen (zu finden unter Archiv):
Serie: 29. Nr. 28 "Marktforschung" von Hermann Bohlen, 2004;
Serie: 93. Wege und Orte von Stella Luncke / Josef Maria Schäfers, 2007;
Serie: 111. Casting von Stella Luncke, Josef Maria Schäfers, 2008

Die genauen Termine für die Blockveranstaltung werden noch bekannt gegeben, in 3 Blöcken, jeweils Samstag und Sonntag. 1. Block: 29./30.11.
Studentisches Projekt: Ein Gang durch den Märchenwald – Das Märchen im Strudel der Medienwandel
Das Märchen ist uns allen bekannt. Doch wo kommt es her und wie ist es entstanden? Und wie hat sich das Märchen seinen Weg durch die letzten Jahrhunderte in unsere Kinderstuben geschlagen.
In diesem studentischen Forschungsseminar soll dem Märchen von der mündlichen Tradierung, der schriftlichen Überlieferung, über die ersten Märchenfilme eine Brücke zu den Märchen von Disney bis hin zu Harry Potter und Shrek geschlagen werden.
In diesem Seminar wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie sich das Märchen in dieser Zeit verändert hat, was es gewonnen oder verloren hat. Es wird sich außerdem die Frage stellen, wie sich das Märchen beim Übergang in andere Medien verändert hat. Was haben die Gebrüder Grimm den Märchen mitgegeben, als sie sie aufgeschrieben haben und sind moderne Geschichten um Harry Potter immer noch Märchen?
Im Mittelpunkt stehen außerdem praktische Experimente, Filmvorführungen, Gastvorträge und ein Einblick in die Arbeit des Bundesfilmarchivs.
Neben dem Sandmann wird den Teilnehmern Hans im Glück, Dornröschen, Aschenputtel sowie die Schöne und das Biest über den Weg laufen.
Dozenten
Termin
Montag, 13-16 Uhr
Ort
Golm, 2.05.111
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
studentisches Projekt/Arbeitsgruppe
Leistungspunkte
2 für aktive Teilnahme
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
12
Wissen(s)speicher(n)
Wissen(s)speicher(n)
eine interdisziplinäre Medienperformance in einem sich füllenden Wissensspeicher

Im Wintersemester 2008/2009 nähert sich InterLab* der Frage nach persönlichen und gesellschaftlichen Formen der Sammlung, Ordnung und Konstruktion von Wissen. In interdisziplinären Projektgruppen werden mit unterschiedlichen künstlerisch-ästhetischen Verfahrensweisen Fragestellungen entwickelt, untersucht und zu einer öffentlichen medialen Performance-Installation transformiert.
Ort des Geschehens ist der leere und im weiteren Verlauf des Projekts sich füllende Wissensspeicher der FHP, die neue Bibliothek im Zentralgebäude auf dem Campus Pappelallee.

*InterLab steht für ästhetisch-interdisziplinäres Labor und ist als fachbereichsübergreifender Lern- und Forschungsraum an der FHP zu begreifen. Erwachsen aus dem theaterlabor der Hochschule, geht es in der Erweiterung hin zu einem interdisziplinären Labor darum, verschiedene Professionen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Verfahrensweisen zu einer übergeordneten Fragestellung in einem gemeinsamen Projektrahmen zusammen zu bringen.
Studierende der verschiedenen Fachbereiche und Studiengänge haben hier die Möglichkeit eigene und fremde Denk – und Handlungsstrategien zu entdecken und weiter zu entwickeln.

Im InterLab können fachbereichsbezogene Leistungsnachweise bzw. Credits in Absprache mit den Ansprechpartnern (siehe unten) aus den jeweiligen Fachbereichen erworben werden. Sollte der eigene Fachbereich nicht vertreten sein, sowie in allen weiteren Fragen, bitte an die Projektleitung wenden.

Projektrahmen
Einstiegslabor
16.10.08 (16-19 Uhr) / 17.10.08 (14-18 Uhr)/ Samstag 18.10.08 ( 10-16 Uhr)
In einer Einstiegsphase kommen alle teilnehmenden Studierenden aus den verschiedenen Fachbereichen zusammen um erste Assoziationen, Ideen und Material zum Thema zusammenzutragen. Am Ende der Einstiegsphase bilden sich interdisziplinäre Arbeitsgruppen.

Wochenlabor
Immer donnerstags 16-19 Uhr entweder in den neuen Räumen der Bibliothek oder im Theaterraum (R.4066) am Standort FES.
Termine: 23.10.08 / 30.10.08 / 06.11.08 / 13.11.08 / 20.11.08 / 27.11.08 / 04.12.08 /
11.12.08 / 18.12.08 / 08.01.09 / 15.01.08 /
Im dreistündigen Wochenlabor, werden sowohl in der Gesamtgruppe, als auch in den interdisziplinären Arbeitsgruppen ästhetisch-künstlerische Arbeitsweisen erprobt, im Rahmen der entstehenden Konzepte weiter entwickelt und zu eine Aktions- bzw. Präsentationsform geführt. Im Rahmen der Wochenlabore werden Professoren aus den Fachbereichen durch theoretische oder praktische Inputs den Entwicklungsprozess bereichern.

Produktionslabor
16.01.09 (ab 14 Uhr) / 17.01.09 (ab 10 Uhr) / 20.01.09 (ab 18 Uhr) / 21.01.09 (ab 18 Uhr)
Im Produktionslabor werden die in den interdisziplinären Arbeitsgruppen entwickelten Performance-Installationen zu einer Gesamtpräsentation zusammengeführt.

Präsentationen
In der leeren Bibliothek: 22.01. und 23.01.09 jeweils um 19 Uhr
In der befüllten Bibliothek: Zum Beginn des Sommersemesters 2009 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

Ansprechpartner in den Fachbereichen / Studiengängen
Prof. Winfried Gerling / Prof. Anne Quirynen ( FB Design, Studiengang Europäische Medienwissenschaften)
Prof. Klaus Dufke (Fachbereich Design)
Prof. Dr. Hermann Voesgen (Fachbereich Architektur und Städtebau, Studiengang Kulturarbeit)
Prof. Dr. Hanne Seitz (Fachbereich Sozialwesen)

Projektleitung
Martina Pfeil ( FB Sozialwesen)
wissenschaftliche Mitarbeiterin für Ästhetische Praxis und Bildung
0331 – 580 11 50
pfeil@fh-potsdam.de
Dozenten
Termin
donnerstags 16-19
Ort
FH R.4066 Standort: Friedrich-Ebert-Str.
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10, 11
Module (MA): 7, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4/8
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Papier ist für uns jene Unterlage, die all unsere Erlebnisse und Erkenntnisse aufsaugt, seien es die abenteuerlichen neuen Zeichen der künstlichen Gedächtnisse, seien es die grünen Kleckse der Wälder. Was nicht zu Papier zu bringen ist, steht für uns im Verdacht, dass es nichts ist. Papier ist unsere Heimat, wenn auch diese Heimat droht, uns wie ein wogendes Meer zu überfluten.(Vilem Flusser : Die Schrift, Göttingen, 1992, 4.Auflage)
Nouvelle Vague in Osteuropa? Zur ostmittel- und südosteuropäischen Filmgeschichte 1960-70
Dozent
Termin
tba
Ort
tba
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine

Module 11: Free-choice Project

Project Monitoring B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Digital Games Collection
Es gibt im IKM über 2000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Deswegen: Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe www.digarec.net >> Projekte.
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
Dozent
Termin
1. Sitzung: Dienstag, 21.10., 13:30h
Ort
1.22.034
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Computerspielearchiv
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA, MA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
OBWOHL HIER DIE ARBEIT AUS DEM WINTERSEMESTER 2007/08 SOWIE SOMMERSEMESTER 2008 FORTGESETZT WIRD, IST DAS PROJEKT OFFEN FÜR ALLE (NEU) INTERESSIERTEN!

1. Sitzung ist Dienstag, 21.10.08, 12.15h in dem DIGAREC Büro, Haus 1, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais). Danach regelmäßige Termine nach Absprache.
Mapping art and gender in Europe
The European Cultural Foundation (ECF) is currently launching an interactive, user centered online platform focussing on artistic positions and cultural experiences related to diversity in the broader Europe (www.rhiz.eu). The project is developed at the occasion of Europe’s year of intercultural dialogue 2008. Within this framework ECF has commissioned a project focussing on artistic works dealing with gender, feminism and diversity, which would broaden the common take on ‘European cultural diversity’ (developed by curator Bettina Knaup in cooperation with media art organization Constant vzw, Brussels http://www.constantvzw.org/).
Gender/rhizome will be developed throughout 2008 as an interactive Map, offering accessibility and readability of a broader range of artistic positions, which explore the complex interrelatedness of gender, ethnicity, race, sexualities in contemporary Europe.
Several Organisations, curators, artists and critics will be involved in the participatory development, of this project, which also aims at providing access to distributed archives.
Dozent
Termin
Blockseminar
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9, 11
Module (MA): 7, 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung ist eine Fortsetzung des in den Semesterfereien begonnen Entwicklungsprojekts und hat einen festen Teilnehmerkreis.Neuanmeldungen sind nicht möglich.
Crossmedia Format Development in Cooperation with Grundy UFA
Entwicklung eines Multiuser-Game in Zusammenarbeit mit Grundy UFA
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
FH tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9, 11
Module (MA): 5, 7, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
8 CP
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
Das Projekt:
In Kooperation mit der TV-Produktionsfirma Grundy UFA werden wir innerhalb des Teams ein Konzept für ein Multi-User Game zu einer bekannten deutschen Daily Soap erarbeiten.
Im Rahmen des Seminars werden wir dabei dem Thema des Multi-User Games und der Daily Soap annähern, aber vor allem aktiv ein Konzept erarbeiten.

Die Kooperation:
Grundy UFA als Tochter der UFA ist das größte europäische
Produktionshaus für Serien, u.a. zeichnet sie sich verantwortlich für Soaps wie "Verbotene Liebe", "Marienhof", "GZSZ", "Alles was zählt", "Rote Rosen", "Verliebt in Berlin",...


Achtung: Zeitintensives Projekt!
Wie im letzten Jahr findet die Arbeit hauptsächlich selbstorganisiert im Team statt. Neben einem regelmäßigen Termin in der Woche (4SWS), wird es je nach Bedarf zusätzliche Teamtreffen und regelmäßige Meetings mit der Grundy UFA geben.
Hauptlohn für die Mitarbeit ist die Möglichkeit, an einem realen Projekt in direktem Kontakt mit der Grundy UFA zu lernen und Praxiserfahrung zu sammeln.
Dieses Projekt kann auch als Freies Projekt gewertet werden und ist für Designstudenten der FH geöffnet.

Zielgruppe: BA/MA
Neben Interessenten an der direkten Formatentwicklung benötigen wir vor allem Kenntnisse bezüglich Computerspiele, sowie Programmierung und Design für eine erste Demoversion.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 10 begrenzt.

Um sich für einen Platz im Team zu bewerben, schickt bitte bis zum 16.10. eine Mail an chris_olyra@web.de und gerling@fh-potsdam.de mit der Beantwortung folgender Fragen:

Was ist euer Interessengebiet (Computerspiele(-forschung), Formatentwicklung, Programmierung, Design) und was sind eure
bisherigen Erfahrungen auf dem Gebiet?

Eine zusätzliche Einschreibung in die Virtuelle Lehre (ab Dienstag möglich) ist notwendig aber nicht entscheidend für die Auswahl der Teilnehmer.
EMERGEANDSEE 2009
*EMERGEANDSEE* ist ein internationales Kurzfilmfestival, das Events in Berlin und London organisiert. Unser Anliegen ist es studentischen und jungen Filmen sowie der Auseinandersetzung mit der Medienwissenschaft eine Plattform zu bieten.

Die Organisation des Berliner Events im Kino Babylon im Februar 2009 hat begonnen. Geplant sind die medienwissenschaftliche Konferenz „Yet Another Media Conference“, unser alljährlicher Wettbewerb mit den aufregendsten, skurrilsten und innovativsten studentischen Kurzfilmen, der Themenwettbewerb EAST-WEST, Installationen für das Kino etc. Nun suchen wir Organisationstalente, die, zusätzlich zum Kernteam, diese Dinge in die Wege leiten.

Genaue Positionsbeschreibungen wurden über die EMW-List versendet, können bei Nachfrage aber gerne nochmals verschickt werden.

Ihr solltet engagierte, selbstständige Studierende sein, die Festivalluft schnuppern wollen und Spaß am Organisieren und Kreativsein haben. Erfahrung ist gut, aber keine Voraussetzung. Wir freuen uns auf neue, frische Ideen, aber auch verantwortliches Arbeit und die Fähigkeit Probleme eigenständig anzupacken.
Dozenten
Termin
EMERGEANDSEE 2009 - Filmfestival und Konferenz
Ort
noch nicht bekannt
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
Festivalbegeisterte und Organisationsfreaks
Teilnehmerbegrenzung
15
Wissen(s)speicher(n)
Wissen(s)speicher(n)
eine interdisziplinäre Medienperformance in einem sich füllenden Wissensspeicher

Im Wintersemester 2008/2009 nähert sich InterLab* der Frage nach persönlichen und gesellschaftlichen Formen der Sammlung, Ordnung und Konstruktion von Wissen. In interdisziplinären Projektgruppen werden mit unterschiedlichen künstlerisch-ästhetischen Verfahrensweisen Fragestellungen entwickelt, untersucht und zu einer öffentlichen medialen Performance-Installation transformiert.
Ort des Geschehens ist der leere und im weiteren Verlauf des Projekts sich füllende Wissensspeicher der FHP, die neue Bibliothek im Zentralgebäude auf dem Campus Pappelallee.

*InterLab steht für ästhetisch-interdisziplinäres Labor und ist als fachbereichsübergreifender Lern- und Forschungsraum an der FHP zu begreifen. Erwachsen aus dem theaterlabor der Hochschule, geht es in der Erweiterung hin zu einem interdisziplinären Labor darum, verschiedene Professionen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Verfahrensweisen zu einer übergeordneten Fragestellung in einem gemeinsamen Projektrahmen zusammen zu bringen.
Studierende der verschiedenen Fachbereiche und Studiengänge haben hier die Möglichkeit eigene und fremde Denk – und Handlungsstrategien zu entdecken und weiter zu entwickeln.

Im InterLab können fachbereichsbezogene Leistungsnachweise bzw. Credits in Absprache mit den Ansprechpartnern (siehe unten) aus den jeweiligen Fachbereichen erworben werden. Sollte der eigene Fachbereich nicht vertreten sein, sowie in allen weiteren Fragen, bitte an die Projektleitung wenden.

Projektrahmen
Einstiegslabor
16.10.08 (16-19 Uhr) / 17.10.08 (14-18 Uhr)/ Samstag 18.10.08 ( 10-16 Uhr)
In einer Einstiegsphase kommen alle teilnehmenden Studierenden aus den verschiedenen Fachbereichen zusammen um erste Assoziationen, Ideen und Material zum Thema zusammenzutragen. Am Ende der Einstiegsphase bilden sich interdisziplinäre Arbeitsgruppen.

Wochenlabor
Immer donnerstags 16-19 Uhr entweder in den neuen Räumen der Bibliothek oder im Theaterraum (R.4066) am Standort FES.
Termine: 23.10.08 / 30.10.08 / 06.11.08 / 13.11.08 / 20.11.08 / 27.11.08 / 04.12.08 /
11.12.08 / 18.12.08 / 08.01.09 / 15.01.08 /
Im dreistündigen Wochenlabor, werden sowohl in der Gesamtgruppe, als auch in den interdisziplinären Arbeitsgruppen ästhetisch-künstlerische Arbeitsweisen erprobt, im Rahmen der entstehenden Konzepte weiter entwickelt und zu eine Aktions- bzw. Präsentationsform geführt. Im Rahmen der Wochenlabore werden Professoren aus den Fachbereichen durch theoretische oder praktische Inputs den Entwicklungsprozess bereichern.

Produktionslabor
16.01.09 (ab 14 Uhr) / 17.01.09 (ab 10 Uhr) / 20.01.09 (ab 18 Uhr) / 21.01.09 (ab 18 Uhr)
Im Produktionslabor werden die in den interdisziplinären Arbeitsgruppen entwickelten Performance-Installationen zu einer Gesamtpräsentation zusammengeführt.

Präsentationen
In der leeren Bibliothek: 22.01. und 23.01.09 jeweils um 19 Uhr
In der befüllten Bibliothek: Zum Beginn des Sommersemesters 2009 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

Ansprechpartner in den Fachbereichen / Studiengängen
Prof. Winfried Gerling / Prof. Anne Quirynen ( FB Design, Studiengang Europäische Medienwissenschaften)
Prof. Klaus Dufke (Fachbereich Design)
Prof. Dr. Hermann Voesgen (Fachbereich Architektur und Städtebau, Studiengang Kulturarbeit)
Prof. Dr. Hanne Seitz (Fachbereich Sozialwesen)

Projektleitung
Martina Pfeil ( FB Sozialwesen)
wissenschaftliche Mitarbeiterin für Ästhetische Praxis und Bildung
0331 – 580 11 50
pfeil@fh-potsdam.de
Dozenten
Termin
donnerstags 16-19
Ort
FH R.4066 Standort: Friedrich-Ebert-Str.
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10, 11
Module (MA): 7, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4/8
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Papier ist für uns jene Unterlage, die all unsere Erlebnisse und Erkenntnisse aufsaugt, seien es die abenteuerlichen neuen Zeichen der künstlichen Gedächtnisse, seien es die grünen Kleckse der Wälder. Was nicht zu Papier zu bringen ist, steht für uns im Verdacht, dass es nichts ist. Papier ist unsere Heimat, wenn auch diese Heimat droht, uns wie ein wogendes Meer zu überfluten.(Vilem Flusser : Die Schrift, Göttingen, 1992, 4.Auflage)
APPLAUS 2009
Seit 2006 bildet die jährliche APPLAUS-Veranstaltung den zentralen Abschluss- und Höhepunkt des Studienjahres. In einer inspirierenden Mischung aus Ausstellung, Forum, Diskussionsraum, Konferenz und Fest wird ein Rahmen geschaffen für Begegnungen. Hier präsentieren sich aktuelle Abschlussarbeiten des Bachelor- und Masterstudiengangs Europäische Medienwissenschaft der Universität und Fachhochschule Potsdam sowie Diplom- bzw. Masterarbeiten der Studiengänge Interfacedesign, Kommunikationsdesign und Produktdesign. Als Ausstellung, als Treffpunkt sowie als Raum für Vorträge und Diskussionen ist APPLAUS inzwischen gut etabliert.

APPLAUS ist somit mehr als ein Schaufenster für Studierende, Ihre Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren: Es ist zugleich eine einmalige Gelegenheit für das APPLAUS-Produktionsteam, eigene Ideen zu entwickeln und zu realisieren. Erfahrungen, die im Kulturbetrieb gefragt sind, können hier gemacht werden. Es gilt, im Team die Jahresausstellung zu planen sowie eine kleine Konferenz zu konzipieren, deren thematischer Schwerpunkt ebenso vom APPLAUS-Produktionsteam bestimmt wird.

Aufgrund der Erfolges der bisherigen APPLAUS-Veranstaltungen existieren bereits Erfahrungswerte frühere Produktionsteams, auf die aufgebaut werden kann. Dabei kann u.a. auf eine detaillierte Projekt-Dokumentation des letzten APPLAUS-Produktionsteams von 2008 zurückgegriffen werden. Das erleichtert die Arbeit und schafft desto größere Freiräume für die eigene Kreativität.

Gesucht wird ein Produktionsteam von insgesamt vier bis fünf Studierenden aus den Bachelor- und Masterstudiengängen Europäische Medienwissenschaft. Gemeinsam betreut dieses Team alle Facetten der APPLAUS-Veranstaltung. Dabei kann sich das Team der Unterstützung von Lehrenden und Studierenden sicher sein.

Mit seiner Arbeit erwirbt das APPLAUS-Team 12 benotete Credit Points im Modul 11 (BA) bzw. im Modul 7 (MA). Betreut wird das Team durch Prof. Anne Quirynen und Dr. Jan Distelmeyer.

Ein erstes Treffen der Interessierten wird noch vor dem Ende des laufenden Vorlesungszeitraums (bis 13.2.) angeboten.
Dozenten
Termin
tba
Ort
UP/FH
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA/MA
Teilnehmerbegrenzung
5

Module 13: Final Module

Colloquium
Das Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Dozenten
Termin
Di. 17:00 - 19:00
Ort
FHP, Haus 4 Raum 2.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
FSR WS 08/09
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Sebastian Herzig.
Dozent
Termin
20.11.08 17:30
Ort
EMW Labor, FH Potsdam
SWS
0
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
--
Leistungspunkte
--
Zielgruppe
Studenten der EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine