Course Descriptions Winter 2005/2006

Module 1: Introduction to Media Cultural Studies

Übung zur Einführungsvorlesung
In der Übung werden im wesentlichen Texte gelesen,
die die Vorlesung von Prof. Dr. Dieter
Mersch und PD Dr. Heiko Christians flankieren.
Dozenten
Termin
Donnerstag 15-17
Ort
2.14.021
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
keine
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile. Der erste (theoretische) Teil gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine umfassende Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten (d.h. wissenschaftliche Texte lesen und schreiben, recherchieren, strukturieren, zitieren usw.) Nach den Weihnachtsferien wird die Veranstaltung nicht mehr wöchentlich stattfinden. Stattdessen erfolgt eine zweitägige Blockveranstaltung zur Einführung in das (wissenschaftliche) Schreiben und Texte formatieren mit MS Word (Ende Januar/Annfang Februar) im Computerlabor der FH Potsdam. Ort und Zeit dafür werden noch bekannt gegeben.
Dozent
Termin
Mo 13.15 - 14.45
Ort
2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Pflicht für 1. Sem. BA EMW
Einführung in die Medienwissenschaft
Die Einführungsvorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Methoden und Theorien der Medienwissenschaft. Sie gliedert sich in:
(1) Medientheoretische Grundlagen
- Medienbegriffe
- Zeichentheorie, Semiotik
- Hermeneutik
- Psychoanalyse
- Strukturalismus und Dekonstruktion
(2) Exemplarische Mediengeschichten:
- Geschichte der Schrift
- Geschichte des Buches
- Geschichte visueller Medien
- Geschichte des Computers
(3) Theoretische und technische Grundlagen neuer Medien
- Signale und Daten
- Digitalität
- Kybernetik und Informationstheorie
Dozenten
Termin
Mi 11:15—12:45
Ort
2.12.001
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 (Teilnahme) oder 3 (Klausur)
Zielgruppe
BA/NF/AVL
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Pflicht für 1. Sem. BA EMW
ebenfalls obligatorisch für 1. Sem. BA EMW ist die begleitende Übung am Donnerstag
Medienethik
Was darf berichtet oder dargestellt werden und was nicht, was darf zensiert werden, welche Maßnahmen gibt es gegen Zensur, welche Normen und Prinzipien lassen sich in Bezug auf öffentliche Berichterstattung formulieren und begründen etc.? Dies sind klassische medienethische Fragestellungen. Das Seminar diskutiert wichtige Ansätze und Theorien im Überblick.
Dozent
Termin
Di 12:15—13:45
Ort
2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 6, 10; alte Studienordnung: 1a, 3c
Module (MA): 1, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA/NF
Teilnehmerbegrenzung
keine
Was ist ein Computer?
Computer als Medium ist zur Devise in den meisten medienwissenschaftlichen Diskursökonomien geworden. Dabei wird nur selten darauf eingegangen, was eigentlich ein Computer ist und wie er tatsächlich funktioniert. Ziel dieses Seminars ist, diesen Fragen nachzugehen und Computer als materielles Dispositiv zu untersuchen. Als universelle Maschine (Turingmaschine) kann der Computer andere Maschinen simulieren und ersetzen (von der Schreibmaschine über Tonstudio bis zum Videoschnitt): der symbolischen Codierung sind zwar formal klare Grenzen gesetzt (Berechenbarkeit), in der Praxis werden sie jedoch durch die Voraussetzung von Moore's Law auf immer weitere Gebiete erweitert. Aus dieser Paradoxie - Computer "können" nur binär rechnen, über die Anwendungen "können" sie immer mehr - ergibt sich die Motivation des Seminars: die Grenzen der symbolischen Codierung zu hinterfragen.
Dozent
Termin
erste Sitzung voraussichtlich am 18.10.2005; 9:15-10:45
Ort
UP 2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 10; alte Studienordnung: 1a, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar + Exkursion
Leistungspunkte
2 oder 6 CP
Teilnehmerbegrenzung
28
Zusätzliche Informationen
>>>>Serviceseite für die Studierenden undbedingt anschauen<<<<
>>>>http://www2.hu-berlin.de/gewalt/koval/index.htm<<<<

Module entsprechend dem VV: 1a,2a/1
Filmtheorien I
In diesem, auf zwei Semester angelegten Seminar wird ein detaillierter Überblick über grundlegende Filmtheorien von den Anfängen des Kinos bis heute erarbeitet. Gefragt wird danach, wie die unterschiedlichen Ansätze das Spezifische des Mediums Film beschreiben und welche Perspektiven sie eröffnen, Film zu betrachten, zu diskutieren und zu analysieren. Schwerpunkte liegen auf der Apparatustheorie, dem Paradigma 'Film als Text', der psychoanalytisch-semiotischen und feministischen Filmtheorie und aktuellen Ansätzen zum 'Kino als Ereignis'. Im Laufe von zwei Semestern zu erarbeitende Ansätze u.a.: Balasz, Kracauer, Eisenstein, Baudry, Metz, Mulvey, de Lauretis, Doane, Deleuze...
Dozent
Termin
Do, 13-17 (14tägig) Vorbesprechung Do., 20.10.2005
Ort
UP 2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 6; alte Studienordnung: 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/NF
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
10 Plätze für NF

Module 2: Technical and Creative Principles of Digital Media

Introduction to Digital Media
This course is mandatory and prerequisite for most additional praxis oriented courses and for gaining access to the EMW computer lab. Students are given a broad basis in the skills, concepts, and practical experiences in digital media. The first part of the seminar will be an introduction to the basic concepts of computer techniques. The second part will be an introduction to Photoshop and Freehand, used in this course for the manipulation of digital imagery and the design of simple layout. The third and final part of the seminar will be an introduction to HTML (Hypertext Markup Language) and Macromedia Dreamweaver for the creation of websites.
Notice that this course is exclusively for BA EMW first semester students. The group of students will be split in two. The first group will work starting from the beginning of the semester until mid-semester and the second group will start after mid-semester until semester’s end.
Dozent
Termin
Friday, 9:30 AM - 4 PM
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 2; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
30
Zusätzliche Informationen
Language: English

Module 3: Media Law and Cultural Media Economy

Medienmanagement: Unternehmensgründung im Medienbereich/ Fortsetzung
Die Medienbranche kennt wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig freiberufliche und selbständige Existenzen.
Nachdem der Geschäftszweck und die Rechtsform entschieden sind, soll sich die erfolgreich gegründete Lernfirma
in Fortführung der Seminare der letzten drei Semester weiter am Markt darstellen und ver-
suchen, größere Projekte zu realisieren, sich an Messen und Tagungen zu beteiligen.

Das Seminar hat Projekcharakter. Über Raum und Zeit wird zusammen mit medienlabor entschieden.
Dozent
Termin
--
Ort
--
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 0, 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Fortsetzung des Projektseminars
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA und Magister NF
Teilnehmerbegrenzung
14
Skill-Managenment - ein Praxisseminar zu kommunikativen Dialektik (Block)
Das Seminar konzentriert sich auf die Kommunikation unter dem Aspekt der praktischen Sozial-
technologie. Im Mittelpunkt stehen Ausbildung, Übung und Vervollkommnung wirkungsorien-
tierten Kommunizierens und Verhaltens in der Präsentation von Standpunkten, Überzeugungen
und Themen. Hierbei geht es sowohl um Argumentations- wie auch Manipulationstechniken.
Dozent
Termin
4. und 5.11.
Ort
2.14.206
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 0, 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA und Magister-NF
Teilnehmerbegrenzung
20
Produktionsmanagement und Realisierung
Es gibt kaum einen Bereich, der mit Lehr- und Lernmedien so unterversorgt ist, wie die
Ausbildungs- und Trainingsbranche. Vor allem im Bereich der PE und OE-Themen kann
selbst an der Universität Potsdam nur auf veraltete US-amerikanische Filmangebote
zurückgegriffen werden. Da wir hier noch immer einen Verkäufermarkt vorfinden und die
Mitbewerber wegen hoher Fixkosten regelmäßig keine Zuschläge bekommen, sind
wissenschaftlich solide und handwerklich professionelle Produktionen aus dem universitären
Bereich dringend erforderlich.
Das Seminar will zusammen mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Wagner ein bis zwei Themen aus
der Personalwirtschaft multimedial umsetzen. Die Themenschwerpunkte liegen vor.

Die Kompetenzen interessierter Teilnehmer müssen deutlich über Grundkenntnisse in der
Aufnahme- und Schnittechnik hinausgehen.
Dozent
Termin
Di 8:30 - 10:00
Ort
3.1.119
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a, 4a, 4c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 bzw. 6 LP
Zielgruppe
BA und Magister NF
Teilnehmerbegrenzung
10
Einführung in die Medienökonomie
Das Seminar Medienökonomie bietet eine Einführung in die Theorie der Medienökonomie und in das Grundverständnis dessen, was Medien eigentlich sind und in welcher Form sie wirtschaftlich funktionieren.

Wir werden die Erlösmodelle für Print- und elektronische Medien herausarbeiten und uns damit befassen, welche Auswirkung die Digitalisierung auf die Medienentwicklung und Wirtschaftlichkeit der Medien hat. Darüber hinaus werden wir versuchen, uns die Strukturen im Medienmarkt und deren wechselnde Zusammenhänge transparenter zu machen. Zusätzliche Aufmerksamkeit widmen wir der soziodemografischen Entwicklung, die ja auch Auswirkung auf das Geschäftsmodell der Medien hat.

Das Seminar besteht aus Theorie- und Praxisblöcken. Der Theorieblock wird vom Dozenten abgeleistet. Der praktische Teil beschäftigt sich mit aktuellen medienwirtschaftlichen Themen und basiert auf Referaten der Teilnehmer.
Dozent
Termin
Di. 13.30 – 17.00 Uhr (alle 14 Tage!)
Ort
FHP, 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Dr. Thomas Thiessen
Büro: Crellestraße 12, 10827 Berlin
Tel. 030 / 787.12.936
Fax 030 / 787.12.937
Mobil 0172 / 326.99.76
E-Mail für die Lehrveranstaltung: thomas_thiessen@gmx.de

Sprechstunden:
jeweils nach Absprache vor und nach der Lehrveranstaltung
weitere Terminabsprachen bitte per Mail

Ablauf der Lehrveranstaltung:
13.30 - 14.30 Theorievorlesung durch den Dozenten
14.30 - 16.30 Referate, Fragen, Diskussion
16.30 - 17.00 Vorbereitung der Folgeveranstaltung


Teilnahmenachweis:
- Referat und schriftliche Kurzausarbeitung des Referates bis 28. Februar 2006
- regelmäßigeTeilnahme


Ablaufplanung

18. Oktober
Semesterplanung und Einführung
Theorie: Grundlagen der Medienökonomie I

08. November
Theorie: Grundlagen der Medienökonomie II
Referat 1: soziodemografische Entwicklung 2020, mediales Szenario 2020

22. November
Theorie: medienökonomische Parameter der Medienforschung
Referat 1: Mediennutzung - Ausstattung und Zeitbudgets
Referat 2: Mediennutzungsverhalten 2004 / 2005

06. Dezember
Theorie: Medien als Güter und mediale Finanzierungssysteme
Referat 1: Erlösmodelle Printmedien
Referat 2: Erlösmodelle elektronische Medien

20. Dezember
Theorie: Ökonomie der Medienproduktion
Referat 1: "Property Rights" als medienökonomischer Faktor
Referat 2: Digitalisierung der Medien

17. Januar
Theorie: Markt und Wettbewerb als Steuerungssysteme
Referat 1: Distributionssysteme im Wettstreit: Kabel, Terrestrik, Satellit etc.
Referat 2: DSL & Co. – Anbieter im Wettbewerb

31. Januar
Theorie: Die Akteure der Medienökonomie: Industrie, Konsument, Werbewirtschaft und Staat
Referat 1: Medienunternehmen in Deutschland
Referat 2: der internationale Medienmarkt

14. Februar
Theorie:Grundlagen der Medienpolitik
Referat 1: Staatsverträge und Regulierung, öffentlich-rechtlicher vs. privater Rundfunk
Filmmarketing in Theorie und Praxis
Fachleute sagen: „Jeder Film ist anders“. Und: „Marktkenntnis altert schnell“. Zersplitterung der Märkte sowie eine sprunghaft angestiegene Zahl von Kulturangeboten sind die beiden Seiten einer Medaille . Am Beispiel von Filmmarketing sollen in diesem halb theoretischen, halb praktischen Seminar die Strukturen von Filmmarketing und Kinowirtschaft erarbeitet werden, denn trotz aller schnelllebigen Trends bleiben diese gleich.

Themen:
Die Entscheidung fällt im Kino: wer sieht wann (in Begleitung wessen) welchen Film? - Was kommt danach in der Verwertungskette? – Was ist empirische, was interaktive Zielgruppenuntersuchung und wie werden die Erkenntnisse umgesetzt? – Was sind Mediaschaltungen, wie wird Print-, TV-, Kino- und Plakatwerbung geplant, gestaltet, getimed und durchgeführt? – Wie arbeiten Film-PR-Agenturen? – Wie kommt eine Filmkritik in die Medien? – Welche unterschiedliche Vermarktungsstrategien verfolgen Urheber, Filmproduktion, Sender, Sales agents und Verleihe – Festival und Filmmesse – „Viral Marketing“...
Im praktischen Teil können die Studierenden für anspruchsvolle Independent-Dokumentarfilme, die kein Budget für Marketing haben, Pressemappen entwickeln und realisieren.
Dozent
Termin
Do 17-19 + Blocktermine, ab 10.11.2005,
Ort
FHP 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Teilnehmerbegrenzung
34
Zusätzliche Informationen
Begin: 10.11.2005, Raum 4/1.14, am 8.12. ausnahmsweise in Hörsal 3/1.10
Grundlagen: Existenzgründung und unternehmerisches Denken
Existenzgründung als berufliche Perspektive? Was wird in der Unternehmenspraxis gefordert? Vermittlung theoretischer Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschafts-lehre und des Gründungsmanagements auf der Basis berufsfeldspezifischer Fragestellungen. Die Veranstaltung verbindet theoretische Grundlagen, berufsfeldspezifische Fallbeispiele und Diskussionsrunden.
Benoteter Leitungsnachweis
Dozent
Termin
Mi 9:00-11:00, ab 19.10.2005
Ort
FHP PA 3/3.12
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
EMW ab 3.Semester
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Einschreibung nicht erforderlich.
Rückfragen und Anmeldung bei schoeberle@fh-potsdam.de
Urheberrecht und Leistungsschutzrecht
Die Immaterialgüterrechte und insbesondere das Urheberrecht gewinnen in der Informationsgesell-schaft immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung und stehen im Brennpunkt politischer Diskussio-nen. Neben einer Einführung in die Materie werden in der Vorlesung die Voraussetzungen des Urheber-rechtschutzes (Werkbegriff, Urheberschaft), der Schutzumfang (Urheberpersönlichkeitsrechte, Ver-wertungsrechte), die Grenzen des Schutzes (Schutzdauer, Schrankenregelungen), die verwand-ten Schutzrechte und die Grundzüge des Urheber-vertragsrechts besprochen. Zusätzlich wird ein Einblick in die Praxis des Lizenzvertrags gege-ben. Ein Skript zum Vorlesungsstoff ist unter www.uni-potsdam.de/u/medienrecht/ abrufbar.
Literaturempfehlung:
Rehbinder, Urheberrecht (13. Aufl.), 2004
Schack, Urheberrecht und Urhebervertragsrecht (3. Aufl.), 2005
Die Vorlesung wendet sich an Juristen. Studenten der EMW sind als Gasthörer willkommen.
Dozent
Termin
donnerstags, 12.00 - 14.00 Uhr c.t. (ab 27.10.05)
Ort
Uni Potsdam, Juristische Fakultät, Raum 3.01.2.31
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
V
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Einschreibung nicht erforderlich
Lizenz und Verwertungsketten in den Medien - Grundlagen der öffentlichen und privaten Filmfinanzierung und der Filmverwertung
Die Blockvorlesung vermittelt einen Überblick über Finanzierungs- und Refinanzierungsbedingun-gen und -modelle für Film- und TV-Produktionen auf der Basis praktischer Beispiele. Zur Re-finanzierung gehören die Analyse des Erlöspoten-tials eines deutschen Spielfilms in allen Stufen der Verwertungskette. Zu den typischen Finan-zierungsbestandteilen gehören u.a. Verleihgaran-tien, TV-Pre-Sales, Bankenfinanzierungen, eu-ropäische und deutsche Filmförderung sowie na-tionale und internationale Tax Shelter zur Un-terstützung der lokalen Filmindustrie. Daneben werden die Grundlagen des Filmurheber-, Film-lizenzvertrags- und Filmförderrechts erläutert.
Empfohlene Literatur zur Vorbereitung: Storm, Strukturen der Filmfinanzierung, Potsdam 2000; Eggers, Filmfinanzierung Grundlagen – Beispiele, Hamburg 1995; Vogel, Entertainment Industry Eco-nomics, 5. Aufl., 2001; SPIO, Filmstatistisches Jahrbuch 2003, Baden-Baden 2004; Keil/Iljine, Der Produzent, 3 Bände, 2. Aufl., München 2000
Die Blockvorlesung wendet sich an Juristen sowie an Studenten der Medienwissenschaften und Thea-terwissenschaft/Kulturelle Kommunikation der Universität Potsdam und der Humboldt Univer-sität.
Anmeldung: per E-Mail an matys@epi-medieninstitut.de. Bitte geben Sie bei der An-meldung Ihr Studienfach, die Universität sowie das Semester an.
Dozent
Termin
Blockveranstaltung am 21.10.05, 11.11.05, 09.12.05 und 13.01.06
Ort
Uni Potsdam, Juristische Fakultät, Raum 3.01.2.67
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a, 3b, 3c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockvorlesung
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Einschreibung nicht erforderlich.

Blockveranstaltung am 21.10.05, 11.11.05, 09.12.05 und 13.01.06
jeweils von 09.00 - 13.00 Uhr c.t.
Der Schutz der Idee im Urheber- und Wettbewerbsrecht
Das Seminar befasst sich mit der Schutzfähigkeit von Ideen im Urheberrechts und im Wettbewerbs-recht. So soll beispielsweise die Schutzfähigkeit von Werbekonzeptionen, Spielideen und Unterhal-tungsformaten, die Abgrenzung zwischen freier Be-nutzung und unfreier Bearbeitung sowie das Prob-lem der Monopolisierung öffentlich zugänglicher Informationen untersucht werden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, die Plätze werden nach dem Eingang der Anmeldung per E-Mail vergeben. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Anfertigung einer 25-seitigen Seminarar-beit sowie ein Referat zum Thema der Arbeit. Die Themenliste wird ausgehängt und ist auf der Web-seite des Lehrstuhls abrufbar. Die Anmeldung und Vergabe der Themen erfolgt per E-Mail (huebner@epi-medieninstitut.de).
Die Vorbesprechung findet am 24.10.2005 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Erich Pommer Institut statt.
Die Vorlesung wendet sich an Juristen. Studenten der EMW sind als Gasthörer willkommen.
Dozent
Termin
donnerstags, 12.00 - 14.00 Uhr c.t. (ab 27.10.05)
Ort
Uni Potsdam, Juristische Fakultät, Raum 3.01.2.31
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a, 3b, 3c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Einschreibung nicht erforderlich
Der Schutz der Idee im Urheber- und Wettbewerbsrecht
Das Seminar befasst sich mit der Schutzfähigkeit von Ideen im Urheberrechts und im Wettbewerbs-recht. So soll beispielsweise die Schutzfähigkeit von Werbekonzeptionen, Spielideen und Unterhal-tungsformaten, die Abgrenzung zwischen freier Be-nutzung und unfreier Bearbeitung sowie das Prob-lem der Monopolisierung öffentlich zugänglicher Informationen untersucht werden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, die Plätze werden nach dem Eingang der Anmeldung per E-Mail vergeben. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Anfertigung einer 25-seitigen Seminarar-beit sowie ein Referat zum Thema der Arbeit. Die Themenliste wird ausgehängt und ist auf der Web-seite des Lehrstuhls abrufbar. Die Anmeldung und Vergabe der Themen erfolgt per E-Mail (huebner@epi-medieninstitut.de).

Die Vorlesung wendet sich an Juristen. Studenten der EMW sind als Gasthörer willkommen.
Dozent
Termin
Blockseminar am Ende des Semesters
Ort
Die Vorbesprechung findet am 24.10.2005 von 17.00 bis 19.00 im Erich Pommer Inst
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a, 3b, 3c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Einschreibung nicht erforderlich

Die Vorbesprechung findet am 24.10.2005 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Erich Pommer Institut statt.
Erich Pommer Institut, Potsdam-Babelsberg, Förster-weg 2, Raum: EPI, Försterweg 2

Uni Potsdam, Juristische Fakultät
Vorbesprechung am 24.10.05, 17.00-19.00 Uhr im EPI, Försterweg 2
Termin der Blockveranstaltung wird noch bekannt gegeben

Module 4: European Cultural History and Media Cultural History

Die ideale Stadt: Stadtutopien der Moderne und Postmoderne
Die ideale Stadt: Stadtutopien in der
Moderne und Postmoderne
Die Geschichte der Stadt ist geprägt von ihrem
unkontrollierten Wachstum und zugleich dem
Wunsch, das Chaos zu beherrschen. Die moderne
Stadtplanung und die begleitenden architektonischen
Entwürfe betrachten die historisch gewachsene
Stadt daher zumeist als eine Anhäufung von
Unannehmlichkeiten und Bedrohungen, in die eine
lebenswerte Ordnung noch einzutragen ist. Dabei
sind die oft gewaltsamen Visionen von der „neuen
Stadt“ vor allem bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts
stets verknüpft mit den jeweils vorherrschenden
Ideologien oder ihren Gegenbewegungen
und einem allgemeinen Fortschrittsphantasma, das
als letztes Ziel der Umgestaltung den „neuen Menschen“
setzt.
Im Seminar soll Spuren nachgegangen werden, die
sich von der klassischen Moderne (Le Corbusier
u.a.) über totalitäre Entwürfe (Germania, Moskau)
bis in die Gegenwart der globalen Städte verfolgen
lassen.
Dozent
Termin
Donnerstag 13-15
Ort
2.05.103
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 5; alte Studienordnung: 2a, 2c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2/6
Teilnehmerbegrenzung
30
On the history of computers
Die (Vor-)Geschichte des Computers führt auf Terrains, wo Rechenmaschinen noch nicht als Medien galten. Man trifft auf seltsame Apparate, ohne die es den Computer nicht gäbe, die aber ihrerseits in anderen Zusammenhängen standen. Das Seminar begibt sich also auf ein Terrain aus Kontinuitäten und Brüchen, aus denen der Computer hervorgegangen ist und ohne die er nicht verständlich ist. Es sollen relevante Positionspapiere gelesen und diskutiert werden.
Dozent
Termin
Di 11:15 - 12:45
Ort
Uni 2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 1; alte Studienordnung: 03
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 bzw. 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
M.A. + B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Seminargrundlage bildet das Buch: Computing before Computers, hg. von William Aspray, Iowa State University Press 1990. Es behandelt den Zeitraum bis 1945 (bis zu Konrad Zuse und John von Neumann); es wird allen Seminarteilnehmern als pdf-Datei zur Verfügung gestellt. Ausgehend von dieser Plattform sollen Exkursionen in die Geschichte des Computers unternommen werden.
Film Forms and Narrative Patterns - Genre Theory
Das Genre ist eine der populärsten und umstrittensten Kategorien der Film- und Medienwissenschaften. Ursprünglich war die Terminologie Filmgenre als Auswahlkriterium um 1910 eingeführt worden, mithilfe dessen sich Filmverleiher und Kinobesitzer verständigen konnten. Ab den 1950er Jahren wurde der Begriff verstärkt Gegenstand theoretischer Debatten, die bis heute andauern. Noch immer besteht Klärungsbedarf, worüber wir eigentlich sprechen, wenn das Wort Genre benutzt wird. Wie konstituieren sich Genres? Wie geschlossen sind sie? Wie verhalten sie sich zueinander? Und mit welchen Instrumentarien werden sie greifbar? Das Seminar wird zentrale Entwicklungen der Genre-Theorie bis heute verfolgen und damit die Grundlagen für die kritische Auseinandersetzung mit konkreten Genres und Genre-Analysen erarbeiten.
Dozent
Termin
Fr 11.00 - 13.00
Ort
2.05.006
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Authorship in Film and Digital Media
Der Autor lebt. Fast vierzig Jahre, nachdem Roland Barthes den “Tod des Autors” und Michel Foucault das “Verschwinden” des Autors proklamiert hatten, kann davon für die öffentliche Wahrnehmung von Filmen keine Rede sein. Noch immer spielt der Regisseur als Autor, als auteur, als machtvoller Schöpfer eine entscheidende Rolle in der Filmkritik und der Filmvermarktung. Gleiches gilt auch für die Film- und Medienwissenschaft: Gerade die Werkanalyse scheint ohne den auteur nicht auskommen zu können. Der anhaltende Rekurs auf kanonisierte Filmemacher wie etwa Orson Welles, Fritz Lang, Alfred Hitchcock, Stanley Kubrick, David Lynch, Martin Scorsese, Quentin Tarantino oder Tim Burton, um nur einige zu nennen, belegt die Lebendigkeit der Autorentheorie – trotz der zahlreichen Einsprüche, die in filmtheoretischen Ansätzen der letzten vier Jahrzehnte dazu entwickelt worden sind. Zuletzt hat die Auseinandersetzung mit dem Internet und der Entwicklung der Videospiele neue Fragen zur Autorschaft aufgeworfen.

Das Seminar wird die Geschichte jenes Konzepts verfolgen, das hierzulande auch als Politik der Autoren und Autorentheorie bekannt geworden und tatsächlich immer schon mehr eine Politik denn eine Theorie gewesen ist. Es gilt den Weg dieser Politik nachzuvollziehen, die nun bereits seit einem halben Jahrhundert die Wahrnehmung audiovisueller Medien und vor allem des populären Kinos begleitet und prägt. Die derzeit diskutierten Interferenzen zwischen Film und Videospiel werden dabei zum Ausgangspunkt, um die aktuelle Auseinandersetzung mit der Frage nach Funktion und Stellenwert des Autors in den Blick zu nehmen.

Anhand zentraler Texte der jeweiligen Epochen des auteurism wird das Seminar untersuchen, inwiefern sich das autorenpolitische Konzept im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Welchen Einfluss hatten die Einwände von Barthes und Foucault? Wie kommt es, dass der Autor trotz zahlreicher theoretischer Widersprüche heute so große Aufmerksamkeit genießt? Und wenn der Autor derzeit in der Auseinandersetzung mit dem populären Kino eine bleibende Rolle spielt – wie steht es um die Frage der Autorschaft im Videospiel, das seit einigen Jahren so eng mit dem populären Film verbunden ist? Lässt sich die Annahme von "Spielern als Autoren" ("gamers as authors") auf die Rolle des Filmpublikums, der Film-User übertragen?
Dozent
Termin
Do 10.00 - 12.00
Ort
FHP, Haus 3, R.1.10
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 1b, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Zusätzliche Informationen
begleitende Sichtungstermine Mi 18:00-20:00 (ab 26.10., Raum: FHP, Haus 4, R 2.16), siehe Filmliste
Gesicht, Physiognomie, Gestalt. Ein Kapitel aus der Geschichte des Sehens
Der Mensch macht Gesichter und hat Gesichte. Er sieht aus nach etwas und er träumt, indem er undeulich Umrisse seines vergangenen und zukünftigen Lebens schaut. Diese etwas zu poetische Annäherung an das Thema Gesicht legt doch schon einiges nahe: Der Mensch verschafft sich Orientierung in seinem Leben, indem er Umrisse von Gesichtern oder Gestalten deutet oder vergleicht. Er schließt von Formen auf Inhalte. Dieser spekulativen Lust frönt er im Alltag wie in der Wissenschaft. Kann man etwas oder jemanden ansehen, was es bedeutet oder was er für ein Wesen hat? Diese Methode, nach dem Äußeren – intuitiv – zu verstehen, hat eine Geschichte, die so alt wie das Abendland ist und in der unmittelbaren Gegenwart immer noch ihre Fortsetzung findet. Die faciale Flut der Fernseh- und Internetbilder fordert mehr denn je dazu auf, über das Gesicht und die Gesichte nachzudenken. Das Seminar läd dazu ein und stellt umfangreiches Material zur Verfügung.
Dozent
Termin
Di 14:15 - 15:45
Ort
2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA/NF
Teilnehmerbegrenzung
40

Module 5: Media Art

Media reinvented (1): Flipbooks
Daumenkinos sind seltsame Mischwesen: Buch und Film zugleich. Sie sagen etwas über beide Medien. Das Flip-Book ist im 19. Jahrhundert zur selben Zeit entwickelt worden wie der kinemathografische Effekt. In diese Situation wollen wir uns zurückversetzen und das Medium neu erfinden. Die Veranstaltung wird sowohl praktische als auch theoretische Anteile haben: Es sollen tatsächlich Daumenkinos entstehen; parallel dazu sollen grundlegende Texte zum Thema gelesen werden; auch wollen wir flankierend Filme anschauen, in den Daumenkinos als Akteure auftreten; ferner gibt es eine Tradition der Künstlerbücher, die an das Daumenkino anknüpft.
Dozent
Termin
Mi 14:15 bis 17:45
Ort
Friedrich Ebert Str. / 4055
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zur Einführung sei der Katalog einer einschlägigen Ausstellung empfohlen:
Daumenkino. The Flip Book Show, [Kat.] Kunsthalle Düsseldorf 2005
Die ideale Stadt: Stadtutopien der Moderne und Postmoderne
Die ideale Stadt: Stadtutopien in der
Moderne und Postmoderne
Die Geschichte der Stadt ist geprägt von ihrem
unkontrollierten Wachstum und zugleich dem
Wunsch, das Chaos zu beherrschen. Die moderne
Stadtplanung und die begleitenden architektonischen
Entwürfe betrachten die historisch gewachsene
Stadt daher zumeist als eine Anhäufung von
Unannehmlichkeiten und Bedrohungen, in die eine
lebenswerte Ordnung noch einzutragen ist. Dabei
sind die oft gewaltsamen Visionen von der „neuen
Stadt“ vor allem bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts
stets verknüpft mit den jeweils vorherrschenden
Ideologien oder ihren Gegenbewegungen
und einem allgemeinen Fortschrittsphantasma, das
als letztes Ziel der Umgestaltung den „neuen Menschen“
setzt.
Im Seminar soll Spuren nachgegangen werden, die
sich von der klassischen Moderne (Le Corbusier
u.a.) über totalitäre Entwürfe (Germania, Moskau)
bis in die Gegenwart der globalen Städte verfolgen
lassen.
Dozent
Termin
Donnerstag 13-15
Ort
2.05.103
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 5; alte Studienordnung: 2a, 2c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2/6
Teilnehmerbegrenzung
30
shopping
Einkaufen gehen ist gleichermaßen konsumistisch wie entspannend, identitätsbildend wie unverbindlich (und außerdem unumgänglich). Für das Shopping stehen Fußgängerzonen, Malls und Arkaden mit ihren spezifischen medialen und ästhetischen Settings zur Verfügung. Das Seminar wird u.a. künstlerischen und filmischen Kommentaren zu diesen Ausformungen nachgehen.
Dozent
Termin
Do 9.30-13.00 (14 tg.) Beginn: 20.10.
Ort
2.14.
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 7; alte Studienordnung: 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/NF
Teilnehmerbegrenzung
30
Transformationen der Kunst: Einführung in die Medienästhetik
Die Vorlesung gibt einen Überblick sowohl über wichtige ästhetische Theorien als auch über die historische Transformation der Künste:
(1) Ästhetische Theorien im Überblick
(2) Überblick über die wichtigsten kunsthistorische Epochen
- Renaissance und Barock: Die Repräsentation
- Klassik und ihre Ideale: Versöhnung der Gegensätze
- Die romantische Kunst und die Grenzen der Repräsentation
- Frühe Moderne und Avantgarde: Kunst über Kunst
(3) Exemplarische Genre- und Formatanalysen
(4) Digitale Ästhetik
Dozent
Termin
Mo 17:15—18:45
Ort
2.12.001
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 (Teilnahme) oder 3 (Klausur)
Zielgruppe
BA/NF/AVL
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
obligatorisch für BA EMW
Immersive, mediale Räume und ihre Wahrnehmungsprinzipien
Das Seminar untersucht mediale, immersive Räume auf ihre Gestaltungs- und Wahrnehmungsprinzipien. Gegenstand der Untersuchung sind vorwiegend
künstlerische Environments und Installationen seit Ende der 50er Jahre (beginnend mit Le Corbusiers und Iannis Xenakis Polytopes) bis in die Gegenwart (beispielsweise die Performance Pol von Ganular Synthesis), jedoch werden auch
Rückblicke in immersive Architektur und andere historische Kulturformate sowie Einblicke in nicht-künstlerische, zeitgenössische immersive Räume unternommen.
Schwerpunkte des Seminars sind die Analyse der Einbindung/Immersion des Rezipienten in die spatio-temporalen, interaktiven wie auch non-interaktiven Szenarien und Prozesse sowie die Herausarbeitung der spezifischen kulturellen
Bedingungen, denen das Konzept der Immersion in der (medialen) Kunst zugrunde liegt.
Zudem wird im Hinblick auf eine zukünftige Präservation und Vermittlung medialer
Environments und Installionen über Formen der Dokumentation nachgedacht.
Dozent
Termin
Di 12-15, ab 25.10. bis 20.12.
Ort
FHP, 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Die Einführungsveranstaltung findet am Freitag, den 21.10. von 11-12:30h an der FHP Haus 4/3.14 statt.
lecture exercise »Transformation der Kunst« / »Einführung in die Medienästhetik«
In der Übung werden im wesentlichen Texte gelesen, die die Vorlesung von Prof. Dr. Dieter Mersch flankieren.
Dozent
Termin
Mo 15.15 - 16.45
Ort
2.24.050
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Teilnehmerbegrenzung
keine
Mediale Experimente zwischen Fakt und Fiktion
Das Seminar beschäftigt sich mit dokumentarischen Formaten, in denen die Grenzen von Fakt und Fiktion verschwimmen. Ob in Fake docus fürs Fernsehen, in Aktionen der Kommunikationsguerilla, in Vortragsperformances, in Ausstellungen zu fingierten Personen oder Gegenständen – ihre Überzeugungskraft gewinnen solche Anordnungen durch die mimetische Aneignung medialer Formate. In diesem Seminar sollen Projekte verschiedener Medien recherchiert und analysiert werden, welche Kopierverfahren, Authentifizierungsmomente und medialen Strategien hier am Werke sind. Fokussiert wird also der performative Charakter medialer Experimente, die eigene Wirklichkeiten schaffen und in deren Zug die vertrauten Abgrenzungen von Kunst, Wissenschaft und Politik durchkreuzt werden.
in Kooperation mit "Pushing the Borders: Fact or Fiction" (Anne Quirynen)
Dozent
Termin
2 Blöcke Do/Fr + 2 Sondertermine
Ort
UP 02.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 7; alte Studienordnung: 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
Pflicht für TeilnehmerInnen des Seminars v. Anne Quirynen
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
Einführung
20.10. (Do) 15.15.-16.45

Termine:
10.11. (Do) 13-18 / 11.11. (Fr) 10-16
23.11. (Mi) 18-20 The Art of Demonstration - Lecture-Performance v. Sibylle Peters/Matthias Anton (Raum wird noch bekannt gegeben)
24.11. (Do) 13-18 / 25.11. (Fr) 10-16
und selbtsorgansierter Besuch im Museum der Unerhörten Dinge

Module 6: Epistemologies of the Medial

Medienethik
Was darf berichtet oder dargestellt werden und was nicht, was darf zensiert werden, welche Maßnahmen gibt es gegen Zensur, welche Normen und Prinzipien lassen sich in Bezug auf öffentliche Berichterstattung formulieren und begründen etc.? Dies sind klassische medienethische Fragestellungen. Das Seminar diskutiert wichtige Ansätze und Theorien im Überblick.
Dozent
Termin
Di 12:15—13:45
Ort
2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 6, 10; alte Studienordnung: 1a, 3c
Module (MA): 1, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA/NF
Teilnehmerbegrenzung
keine
Filmtheorien I
In diesem, auf zwei Semester angelegten Seminar wird ein detaillierter Überblick über grundlegende Filmtheorien von den Anfängen des Kinos bis heute erarbeitet. Gefragt wird danach, wie die unterschiedlichen Ansätze das Spezifische des Mediums Film beschreiben und welche Perspektiven sie eröffnen, Film zu betrachten, zu diskutieren und zu analysieren. Schwerpunkte liegen auf der Apparatustheorie, dem Paradigma 'Film als Text', der psychoanalytisch-semiotischen und feministischen Filmtheorie und aktuellen Ansätzen zum 'Kino als Ereignis'. Im Laufe von zwei Semestern zu erarbeitende Ansätze u.a.: Balasz, Kracauer, Eisenstein, Baudry, Metz, Mulvey, de Lauretis, Doane, Deleuze...
Dozent
Termin
Do, 13-17 (14tägig) Vorbesprechung Do., 20.10.2005
Ort
UP 2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 6; alte Studienordnung: 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/NF
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
10 Plätze für NF

Module 7: Forms of Medial Production

TV - Format Development | Gameshow/Quizshow
Im ersten Teil dieser Veranstaltung werden TV-Formate (Gameshow und Quizshow) analysiert, im weiteren Verlauf Formate bis zum Papierpiloten entwickelt und auf ihre Marktchancen überprüft.
Die Veranstaltung findet in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Formatentwicklung von ProSiebenSat.1 Media AG statt.
Dozent
Termin
Mi 9:30 –12:30, ab 19.10.05
Ort
FHP 4/3.14
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7, 9; alte Studienordnung: 2b, 4a, 4c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P oder S plus Ü
Leistungspunkte
8/2+6
Zielgruppe
B.A. vorrangig 5 Sem.
Teilnehmerbegrenzung
16
shopping
Einkaufen gehen ist gleichermaßen konsumistisch wie entspannend, identitätsbildend wie unverbindlich (und außerdem unumgänglich). Für das Shopping stehen Fußgängerzonen, Malls und Arkaden mit ihren spezifischen medialen und ästhetischen Settings zur Verfügung. Das Seminar wird u.a. künstlerischen und filmischen Kommentaren zu diesen Ausformungen nachgehen.
Dozent
Termin
Do 9.30-13.00 (14 tg.) Beginn: 20.10.
Ort
2.14.
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 7; alte Studienordnung: 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/NF
Teilnehmerbegrenzung
30
Audiowalk
Ziel des Seminars ist die Konzeption und Produktion eines akustischen Stadtführers durch Potsdam. Hierzu werden vergleichbare Medien untersucht sowie eigenständige Texte über Räume und Orte, aber auch über individuelle Ereignisse und Erfahrungen verfasst, um Potsdam neu erlebbar zu machen. Die Texte sollen am Ende vertont, akustisch weiterentwickelt und auf einer CD als Audiowalk zusammengestellt werden.
Dozent
Termin
Mi 14:30—16:00, ab 19.10.05
Ort
FHP / Haus 4, R. 3.15
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 0, 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme an dem Seminar von A. Quirynen (Digital Video Production: A monologue) wird empfohlen.
Telepresence: Being everywhere by media
„Präsenz“ ist ein ursprünglich theologisches Attribut, das zu einer medialen Wunschphantasie wurde: durch Medien überall anwesend zu sein. Sobald das erste Telegraphenkabel verlegt war, kam dem Dichter Heinrich von Kleist diese Idee. Als Forschungsprogramm wurde „Telepresence“ im Juni 1980 von Marvin Minsky formuliert. Seitdem läuft unter dem Stichwort „Presence“ zweierlei: 1.) eine hochdotierte Forschung, 2.) eine besondere Art elektronischer Kunst. Das Seminar will damit verbundene Projekte und Vorstellungen genauer betrachten.
Dozent
Termin
Mi 10:15 - 11:45
Ort
FH 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 bzw. 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
M.A. + B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zur Einführung dient der Text: Telepresence, by Marvin Minsky (Omni, June 1980). Er wird in Kopien ausgegeben.
Staging media: The Marshall McLuhan-Musical
Der Medienguru Marshall McLuhan sprach jahrelang von einem Broadwaystück, in dem „die Medien“ als handelnde Personen auftreten sollten. Der Plan blieb unausgeführt – wir wollen ihn übernehmen und McLuhans Idee auf ihn selbst anwenden. Dabei soll McLuhans Werk als Steinbruch dienen, um „die Medien“ auftreten zu lassen. Ein spiritistisches Medium namens „Marshall“ sollte dabei nicht fehlen. Wir erfinden keine Sätze, sondern benutzen den O-Ton McLuhan: dem medienprophetischen wie den katholischen, den anarchischen wie den faschismus-begeisterten und verschwörungspanischen, usw. - Im Anschluss an eine Materialerschließungs- und eine Konzeptphase soll ein Drehbuch erstellt werden, dessen mediale Umsetzung zu diskutieren sein wird. Grundkenntnisse des Werkes von McLuhan sind erwünscht und steigern das Vergnügen.
Dozent
Termin
Mo 10:15 - 13:45
Ort
FHP 4/3.14
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7, 9; alte Studienordnung: 2b, 4a, 4c
Module (MA): 1, 7; alte Studienordnung: 05, 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
M.A. + B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zur vorbereitenden Lektüre empfiehlt sich das berühmte McLuhan-Portrait:
- Tom Wolfe: „What If He Is Right?“, in Tom Wolfe: The Pump House Gang, New York: Farrar, Straus and Giroux, 1968 (bzw. Tom Wolfe: „Was, wenn er recht hat?“, in Tom Wolfe: Das silikongespritzte Mädchen [dt. Ausgabe von The Pump House Gang], Reinbek bei Hamburg: rororo 1976, S. 97-124)
Controlling and regulating: a media-evironment called war room
Visualisierungen sind in der modernen Welt ein unverzichtbares Mittel geworden; sie dienen nicht zuletzt zur Entscheidungsfindung. Spätestens seit dem II. Weltkrieg kennt man Räume, die rundum mit Visualisierungstools bestückt waren. Solche Räume haben beim Militär den Feldherrnhügel ersetzt; man nennt sie „War Rooms“. Inzwischen kommen solche „War Rooms“ auch in politischen und industriellen Kampagnen zum Einsatz. Ein berühmtes Beispiel ist der so genannte „Operations Romm (=opsroom)“, der 1972 im sozialistischen Chile entwickelt wurde. Im übrigen kennt jeder Cineast den Topos „War Room“ aus Filmen wie „Dr. Strangelove“, „War Games“ usw. Wir wollen Texte lesen, Filme anschauen und den Seminarraum in einen War Room seiner selbst verwandeln.
Dozent
Termin
Fr 10:15 - 13:45
Ort
Friedrich Ebert Str. / 4055
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b
Module (MA): 6; alte Studienordnung: 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
M.A. + fortgeschrittene B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Film Forms and Narrative Patterns - Genre Theory
Das Genre ist eine der populärsten und umstrittensten Kategorien der Film- und Medienwissenschaften. Ursprünglich war die Terminologie Filmgenre als Auswahlkriterium um 1910 eingeführt worden, mithilfe dessen sich Filmverleiher und Kinobesitzer verständigen konnten. Ab den 1950er Jahren wurde der Begriff verstärkt Gegenstand theoretischer Debatten, die bis heute andauern. Noch immer besteht Klärungsbedarf, worüber wir eigentlich sprechen, wenn das Wort Genre benutzt wird. Wie konstituieren sich Genres? Wie geschlossen sind sie? Wie verhalten sie sich zueinander? Und mit welchen Instrumentarien werden sie greifbar? Das Seminar wird zentrale Entwicklungen der Genre-Theorie bis heute verfolgen und damit die Grundlagen für die kritische Auseinandersetzung mit konkreten Genres und Genre-Analysen erarbeiten.
Dozent
Termin
Fr 11.00 - 13.00
Ort
2.05.006
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Authorship in Film and Digital Media
Der Autor lebt. Fast vierzig Jahre, nachdem Roland Barthes den “Tod des Autors” und Michel Foucault das “Verschwinden” des Autors proklamiert hatten, kann davon für die öffentliche Wahrnehmung von Filmen keine Rede sein. Noch immer spielt der Regisseur als Autor, als auteur, als machtvoller Schöpfer eine entscheidende Rolle in der Filmkritik und der Filmvermarktung. Gleiches gilt auch für die Film- und Medienwissenschaft: Gerade die Werkanalyse scheint ohne den auteur nicht auskommen zu können. Der anhaltende Rekurs auf kanonisierte Filmemacher wie etwa Orson Welles, Fritz Lang, Alfred Hitchcock, Stanley Kubrick, David Lynch, Martin Scorsese, Quentin Tarantino oder Tim Burton, um nur einige zu nennen, belegt die Lebendigkeit der Autorentheorie – trotz der zahlreichen Einsprüche, die in filmtheoretischen Ansätzen der letzten vier Jahrzehnte dazu entwickelt worden sind. Zuletzt hat die Auseinandersetzung mit dem Internet und der Entwicklung der Videospiele neue Fragen zur Autorschaft aufgeworfen.

Das Seminar wird die Geschichte jenes Konzepts verfolgen, das hierzulande auch als Politik der Autoren und Autorentheorie bekannt geworden und tatsächlich immer schon mehr eine Politik denn eine Theorie gewesen ist. Es gilt den Weg dieser Politik nachzuvollziehen, die nun bereits seit einem halben Jahrhundert die Wahrnehmung audiovisueller Medien und vor allem des populären Kinos begleitet und prägt. Die derzeit diskutierten Interferenzen zwischen Film und Videospiel werden dabei zum Ausgangspunkt, um die aktuelle Auseinandersetzung mit der Frage nach Funktion und Stellenwert des Autors in den Blick zu nehmen.

Anhand zentraler Texte der jeweiligen Epochen des auteurism wird das Seminar untersuchen, inwiefern sich das autorenpolitische Konzept im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Welchen Einfluss hatten die Einwände von Barthes und Foucault? Wie kommt es, dass der Autor trotz zahlreicher theoretischer Widersprüche heute so große Aufmerksamkeit genießt? Und wenn der Autor derzeit in der Auseinandersetzung mit dem populären Kino eine bleibende Rolle spielt – wie steht es um die Frage der Autorschaft im Videospiel, das seit einigen Jahren so eng mit dem populären Film verbunden ist? Lässt sich die Annahme von "Spielern als Autoren" ("gamers as authors") auf die Rolle des Filmpublikums, der Film-User übertragen?
Dozent
Termin
Do 10.00 - 12.00
Ort
FHP, Haus 3, R.1.10
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 1b, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Zusätzliche Informationen
begleitende Sichtungstermine Mi 18:00-20:00 (ab 26.10., Raum: FHP, Haus 4, R 2.16), siehe Filmliste
Gesicht, Physiognomie, Gestalt. Ein Kapitel aus der Geschichte des Sehens
Der Mensch macht Gesichter und hat Gesichte. Er sieht aus nach etwas und er träumt, indem er undeulich Umrisse seines vergangenen und zukünftigen Lebens schaut. Diese etwas zu poetische Annäherung an das Thema Gesicht legt doch schon einiges nahe: Der Mensch verschafft sich Orientierung in seinem Leben, indem er Umrisse von Gesichtern oder Gestalten deutet oder vergleicht. Er schließt von Formen auf Inhalte. Dieser spekulativen Lust frönt er im Alltag wie in der Wissenschaft. Kann man etwas oder jemanden ansehen, was es bedeutet oder was er für ein Wesen hat? Diese Methode, nach dem Äußeren – intuitiv – zu verstehen, hat eine Geschichte, die so alt wie das Abendland ist und in der unmittelbaren Gegenwart immer noch ihre Fortsetzung findet. Die faciale Flut der Fernseh- und Internetbilder fordert mehr denn je dazu auf, über das Gesicht und die Gesichte nachzudenken. Das Seminar läd dazu ein und stellt umfangreiches Material zur Verfügung.
Dozent
Termin
Di 14:15 - 15:45
Ort
2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA/NF
Teilnehmerbegrenzung
40
Mediale Experimente zwischen Fakt und Fiktion
Das Seminar beschäftigt sich mit dokumentarischen Formaten, in denen die Grenzen von Fakt und Fiktion verschwimmen. Ob in Fake docus fürs Fernsehen, in Aktionen der Kommunikationsguerilla, in Vortragsperformances, in Ausstellungen zu fingierten Personen oder Gegenständen – ihre Überzeugungskraft gewinnen solche Anordnungen durch die mimetische Aneignung medialer Formate. In diesem Seminar sollen Projekte verschiedener Medien recherchiert und analysiert werden, welche Kopierverfahren, Authentifizierungsmomente und medialen Strategien hier am Werke sind. Fokussiert wird also der performative Charakter medialer Experimente, die eigene Wirklichkeiten schaffen und in deren Zug die vertrauten Abgrenzungen von Kunst, Wissenschaft und Politik durchkreuzt werden.
in Kooperation mit "Pushing the Borders: Fact or Fiction" (Anne Quirynen)
Dozent
Termin
2 Blöcke Do/Fr + 2 Sondertermine
Ort
UP 02.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 7; alte Studienordnung: 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
Pflicht für TeilnehmerInnen des Seminars v. Anne Quirynen
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
Einführung
20.10. (Do) 15.15.-16.45

Termine:
10.11. (Do) 13-18 / 11.11. (Fr) 10-16
23.11. (Mi) 18-20 The Art of Demonstration - Lecture-Performance v. Sibylle Peters/Matthias Anton (Raum wird noch bekannt gegeben)
24.11. (Do) 13-18 / 25.11. (Fr) 10-16
und selbtsorgansierter Besuch im Museum der Unerhörten Dinge

Module 8: Concepts and Forms of Media Design

Beginning Interactive Multimedia (Flash MX - ActionScript)
This course introduces the concepts, strategies, and techniques of interactive computer media. Students will have significant involvement with the multimedia authoring tool ‘Flash MX 2004’ for the experimentation with “hypermedia” formats involving video and photographic images, sound, and text stored on CD-ROM, DVD-Rom, or for web delivery. Interactive multimedia production involves different objectives and methods than those common to the usual practices of video, film, and computer graphics. The author designs structured but flexible pathways to access image and sound information that the viewer can freely navigate.
Dozent
Termin
Thursday, 9:30 AM - 12:30 PM
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S/Ü
Leistungspunkte
2+2 or 2+6
Zielgruppe
priority to 3rd
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Prerequisites: the course “Introduction to Digital Media” or to have basic knowledge of Photoshop and a ‘vector-based’ computer program like Illustrator or Freehand.

Language: English
Radiotheorie und Radiopraxis
Das Fernsehen und die Privaten haben dem Radio kräftig zugesetzt. Mit klassischen Radiogattungen wie Feature und Hörspiel werden zunehmend weniger Hörer erreicht. Selbst an Nachrichtenformaten geht der Trend zum fast food nicht spurlos vorüber. Auf Durchhörbarkeit getrimmte Angebote verwischen die Konturen. Vieles scheint austauschbar. Vor diesem Hintergrund soll das alte Thema Radio erneut untersucht werden. Das Seminar will sich im theoretischen Teil vor allem den Hörfunkgattungen zuwenden, diese diskutieren und auf ihre Zukunftsfähigkeit prüfen. Im praktischen Teil haben die Studierenden die Möglichkeit, selbst kleine digitale Beiträge zu erstellen.
Dozent
Termin
Mo 9:15 - 10:45
Ort
2.14.222
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 1b, 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar +Übung nach Terminvereinbarung
Leistungspunkte
2 + 2 oder 2 + 6 bei Hausarbeit
Zielgruppe
BA/NF
Teilnehmerbegrenzung
20
Concept an Project Development/interactive Media
In dieser Veranstaltung werden Grundkenntnisse in der Konzeption und Gestaltung von interaktiven Medienprojekten vermittelt. Unterschiedliche Modelle werden entwickelt und Übungen zur Strukturierung und Gestaltung von Themen/Inhalten durchgeführt.
An einer thematischen Vorgabe wird beispielhaft der gesamte Ablauf von der Konzeptionsphase (Exposé) über die Projektentwicklung bis zum gestalteten Prototyp und dessen Präsentation durchlaufen. Finanzpläne sowie Fragen des Zeitmanagements und Techniken der Präsentation sind integraler Bestandteil der Veranstaltung.
Dozent
Termin
Do 14:00 –17:00, ab 20.10.05
Ort
FHP 3/1.10
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a, 4c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S/Ü
Leistungspunkte
2+2/2+6
Zielgruppe
vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
24
Digital Video Production: a monologue
Text is searched in the field of postcards, notes, electronic messages... Creating a biography by gathering small bits of information, this course deals with technical and aesthetic issues concerning text/sound composition and its relationship to visual in video works. Refinement of digital editing techniques, and basic post-production/visual effects are covered during the course. Students will present a digital video as their final project.
Dozent
Termin
Di 10u – 13u ab 18.10.05
Ort
FHP, Haus 3, R. 0.03
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S+Ü
Leistungspunkte
2+6
Zielgruppe
Priority to 3th semester students.
Teilnehmerbegrenzung
16
Der Fernsehbeitrag
WAS MACHT FERNSEHEN SPANNEND?
WARUM GUCKT MAN HIN?

WAS MACHT EINEN GUTEN BEITRAG AUS?

In dem dreitägigen Seminar wird eine Fernsehsendung produziert!
Wir drehen, schneiden, texten und moderieren selbst.

Am ersten Vormittag besprechen wir Grundlagen:
Recherche, Themenfindung, Dramaturgie.
Was wollen wir senden, welche Themen sind realisierbar?

Nachmittags beginnen die Recherchen und erste Drehs.

Am Samstag werden die Beiträge gedreht, geschnitten und Texte geschrieben.
Ein Team zeichnet die Moderationen auf.

Den Sonntag verbringen wir im Schnitt und arbeiten an den Texten.
Zum Schluss schneiden wir die Beiträge und Moderationen zusammen!

Ziel des Seminars:
Das Lernen von journalistischen Abläufen.
Wie entsteht ein Beitrag?

Technik: Wir drehen selbst auf DV Kameras und schneiden mit Final Cut.
Es wäre schön, wenn jeder, der einen Laptop hat, ihn mitbringen könnte.

Anmeldung bei Katrin Konrad konrad@fh-potsdam.de
Dozent
Termin
13.-15.1.2006, 9:00 Uhr - 16:00 Uhr
Ort
FHP 3/0.03
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8, 10; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Kamera/Ton und Schnitt
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
DATEN ZUR PERSON
Maren Wintersberg, stellv. Abteilungsleiterin der Nachrichtenredaktion von DW-TV, Journalistin in aktuellen Redaktionen seit 16 Jahren. Die studierte Politologin und Historikern hat lange für verschiedene Radioprogramme in Hamburg und Berlin gearbeitet und ist seit 1996 Redakteurin und Reporterin beim internationalen Fernsehsender Deutsche Welle.
Gestaltungsstrategien für konvergente Medien
Zum Seminar
"Gestaltungsstrategien fuer konvergente Medien"

LEV MANOVICH://
FROM MEDIA STUDIES, WE MOVE TO SOMETHING THAT CAN BE CALLED "SOFTWARE
STUDIES" - FROM MEDIA THEORY TO SOFTWARE THEORY.

Das gesellschaftliche Erlernen und Begreifen der unter dem Begriff
Multimedia zusammengefassten technischen Errungenschaften bilden die
Grundlage fuer eine neue Kulturtechnik, die neben den etablierten als
eine gesellschaftliche
Ausdrucksform Bestandteil unseres Lebens ist. Durch die zunehmende
Digitalisierung oder digitale Erstellung von Informations- und
Unterhaltungsmedien, wie Printmedien, Onlinemedien, Kino, Fernsehen,
DVD, Computerspielen usw. lassen sich komplexe Mischformen von Medien
beobachten. Die Hybridisierung der Medien beinhaltet eine
Hybridisierung ihrer innewohnenden gestalterischen und kulturellen
Codes. Dies bedingt nicht nur die Herausbildung neuer Anforderungen an
unsere Seh- und Denkgewohnheiten. Daraus resultiert auch ein komplexes
mehrdimensionales Aufgabenfeld fuer die Gestaltung. Es geht um eine
‹berf¸hrung der etablierten Systemsprachen und Codes in die Sprache der
konvergenten Medien. Um das Potenzial digitaler Arbeiten erfassen und
bewaeltigen zu koennen, ist es notwendig, sich grundlegend mit dem
Komplex digitaler Gestaltung auseinander zu setzen und diese in den
wesentlichen Prinzipien zu erfassen.
Im Seminar sollen verschiedene technische, aesthetische und kulturelle
Aspekte der Medienkonvergenz diskutiert werden. Im Zentrum steht dabei
die Frage nach dem kommunikativen und damit gestaltbaren Potenzial
digitaler Konzepte. Pro Veranstaltungstag wird ein Themenschwerpunkt
behandelt.

01. THE PRINCIPLES OF NEW MEDIA AND HOW THEY EFFECT US
Converging Media // The Principles of New Media
// Nummerical Representation // Modularity //
Variability // Automation // Transcoding //
Database Interface // How Man Creates

02. FROM HYBRID SPACE TO HYBRID CODE
Hybrid Space // The Doors of Perception // Time
and Space and Discrete Units // Reality
Simulation // Reality Sampling // From Discrete
Code to Hybrid Code

03. AESTHETIC ASPECTS OF THE SIGNAL-NOISE-RATIO A
Mathematical Theory of Communication // Media and
Noise / Analog / Digital / The Human Factor //
Perception of Noise // Noise as Meta- Information
/ Historical Referece of Noise / The
Technological Reference of Noise / The Emotional
Potential of Noise //
Simulating Film // Simulating Video // Simulating the Digital World

04. AESTHETIC ASPECTS OF THE SIGNAL-NOISE-RATIO B
There's no such Thing as Silence // At the Limits
of Audbility // Muting Technology // Academy
Optical Soundtrack // Dolby // THX // Film
Language // Acoustic Continuity and Continuous
Noise // Visual Continuity and Continuous
Noise// Inventing Fictive Noise and Malfuctions
// Layering Noise Codes // Ahead and Behind //
Summary
Dozenten
Termin
26.-29.01.06, 10-16h
Ort
FHP
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a, 4c
Module (MA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zu den Referenten
Sebastian Purfuerst und Christian Mahler haben 2002 gemeinsam ihr
Studium an der FH- Potsdam im Fachbereich Design absolviert. In
Kooperation mit der Hochschule fuer Film und Fernsehen "Konrad Wolf"
Babelsberg, dem Institut fuer europaeische Medienwissenschaften der Uni
Potsdam und dem Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam entstand
2005 die gemeinsame Masterarbeit "Design Strategies for Converging
Media". Seit 2000 arbeiten beide an verschiedenen freien und
kommerziellen New Media Projects unter ihrem Label LEM.Studios. Zu
ihren Kunden gehoeren BMG Berlin GmbH, Daimler Chrylser, Deutsche Bahn
AG, Triad AG Berlin, Expo 2000, Matthew Herbert London, Pidpa Belgien,
Interfilm Berlin GmbH. Ihr aktuelles freies New Media Projekt "HOTEL"
ist bereits kurz nach dem Start in vielen Medien praesent, u.a. Radio
1, FRITZ, Motor FM, Twen FM, Ken FM, MTV London. Das Team erhielt fuer
seine gestalterische Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, u.a. drei
Animago Awards (2001/2003/2004) und den Preis der Fachhochschule
Potsdam. Unter dem Label LEM.NewMediaResearch konzentriert sich die
analytische Arbeit des Teams. Ziel ist es, den historischen und
kulturellen Background der Neuen Medien zu beleuchten und sich mit
deren Potential systematisch auseinander zu setzen. In der Presse
(Page, Digital Production, Telepolis) und auf Festivals, Tagungen und
Konferenzen (Hyperkult Lueneburg, EMAF Osnabrueck, FMX Stuttgart,
Interfilm - Short Film Festival Berlin, Potsdamer Multimedia Tage,
Alcatel SEL Neue Medien und Informatik) werden relevante Themen der
Oeffentlichkeit vorgestellt und diskutiert.

Module 9: Intermedial Projects

Media reinvented (1): Flipbooks
Daumenkinos sind seltsame Mischwesen: Buch und Film zugleich. Sie sagen etwas über beide Medien. Das Flip-Book ist im 19. Jahrhundert zur selben Zeit entwickelt worden wie der kinemathografische Effekt. In diese Situation wollen wir uns zurückversetzen und das Medium neu erfinden. Die Veranstaltung wird sowohl praktische als auch theoretische Anteile haben: Es sollen tatsächlich Daumenkinos entstehen; parallel dazu sollen grundlegende Texte zum Thema gelesen werden; auch wollen wir flankierend Filme anschauen, in den Daumenkinos als Akteure auftreten; ferner gibt es eine Tradition der Künstlerbücher, die an das Daumenkino anknüpft.
Dozent
Termin
Mi 14:15 bis 17:45
Ort
Friedrich Ebert Str. / 4055
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zur Einführung sei der Katalog einer einschlägigen Ausstellung empfohlen:
Daumenkino. The Flip Book Show, [Kat.] Kunsthalle Düsseldorf 2005
TV - Format Development | Gameshow/Quizshow
Im ersten Teil dieser Veranstaltung werden TV-Formate (Gameshow und Quizshow) analysiert, im weiteren Verlauf Formate bis zum Papierpiloten entwickelt und auf ihre Marktchancen überprüft.
Die Veranstaltung findet in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Formatentwicklung von ProSiebenSat.1 Media AG statt.
Dozent
Termin
Mi 9:30 –12:30, ab 19.10.05
Ort
FHP 4/3.14
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7, 9; alte Studienordnung: 2b, 4a, 4c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P oder S plus Ü
Leistungspunkte
8/2+6
Zielgruppe
B.A. vorrangig 5 Sem.
Teilnehmerbegrenzung
16
Staging media: The Marshall McLuhan-Musical
Der Medienguru Marshall McLuhan sprach jahrelang von einem Broadwaystück, in dem „die Medien“ als handelnde Personen auftreten sollten. Der Plan blieb unausgeführt – wir wollen ihn übernehmen und McLuhans Idee auf ihn selbst anwenden. Dabei soll McLuhans Werk als Steinbruch dienen, um „die Medien“ auftreten zu lassen. Ein spiritistisches Medium namens „Marshall“ sollte dabei nicht fehlen. Wir erfinden keine Sätze, sondern benutzen den O-Ton McLuhan: dem medienprophetischen wie den katholischen, den anarchischen wie den faschismus-begeisterten und verschwörungspanischen, usw. - Im Anschluss an eine Materialerschließungs- und eine Konzeptphase soll ein Drehbuch erstellt werden, dessen mediale Umsetzung zu diskutieren sein wird. Grundkenntnisse des Werkes von McLuhan sind erwünscht und steigern das Vergnügen.
Dozent
Termin
Mo 10:15 - 13:45
Ort
FHP 4/3.14
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7, 9; alte Studienordnung: 2b, 4a, 4c
Module (MA): 1, 7; alte Studienordnung: 05, 07
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Pj
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
M.A. + B.A.
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Zur vorbereitenden Lektüre empfiehlt sich das berühmte McLuhan-Portrait:
- Tom Wolfe: „What If He Is Right?“, in Tom Wolfe: The Pump House Gang, New York: Farrar, Straus and Giroux, 1968 (bzw. Tom Wolfe: „Was, wenn er recht hat?“, in Tom Wolfe: Das silikongespritzte Mädchen [dt. Ausgabe von The Pump House Gang], Reinbek bei Hamburg: rororo 1976, S. 97-124)
Pushing the Borders: Fact or Fiction
Some of the most provocative independent video being produced today draw on the border between “fact” and “fiction.” The students will be challenged to create work that asks it’s viewers to re-evaluate their assumptions or question their beliefs.
A combined production //critique (Seminar C.Hanke) seminar, this class brings together students working across a number of media and platforms to create a DVD The course is dedicated to a group production based upon ‚Flughafen Tempelhof’.
Dozenten
Termin
20.10. (Do) 15.15.-16.45 (Universität Golm!!)
Ort
December 1: FHP, Haus 3, R. 0.03
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S+Ü
Leistungspunkte
2+6
Zielgruppe
priority B.A /Christine Hanke course is obligatory.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Christine Hanke course is obligatory.
20.10. (Do) 15.15.-16.45 :
introduction with Christine Hanke at the 'Universität Golm'

My blocks start at:
1.12 (Do) 13.30-17.30 und 2.12. (Fr) 10 – 17.00
15.12. (Do) 13.30-17.30 und 16.12. (Fr) 10.00 –17.00
12.01 (Do) 13.30-17.30 und 13.01. (Fr) 10.00 –17.00
19.01 (Do) 13.30-17.30 und 20.1. (Fr) 10.00 – 17.00
26.01 (Do) 13.30-18.30
Einführung in das Programm After Effects
In diesem Kurs sollen grundlegende Kenntnisse im Umgang mit After Effects vermittelt werden. Hauptaugenmerk wird auf die Compositing-Konzepte Masken/Keying, Tracking, Arbeiten mit Text und Keyframe-Animationen gelegt.
Der Umgang des Programms soll an Hand eines konkreten Projekts erlernt werden. Es sollen weitere Hintergrundszenen für die Filmkaraoke hergestellt werden, die im Oktober Premiere bei dem Filmfestival 08/16 - 1. Filmtage Havelland hatte. Die erstellten Sequenzen sollen bei zukünftigen Einsätzen der Filmkaraoke in Benutzung treten.
Die Filmkaraoke beschränkt sich auf Autofahrszenen aus bekannten Filmen mit einer Länge von 2-4 Minuten. Erwünscht ist die Erstellung von 4-6 Hintergrundsequenzen (jedoch abhängig von der Anzahl der Teilnehmer), was bedeutet, dass die Anzahl der Gruppen im Kurs der Anzahl der zu erstellenden Sequenzen entsprechen wird.
Vorkenntnisse im Bereich Video (Kamera und Schnitt) sind Voraussetzungen zur Teilnahme am Kurs.
Dozent
Termin
3. und 4. sowie 17. und 18.12.2005 jeweils 10-18 Uhr außerdem 14. Januar um 11 U
Ort
FH 4/2.16 und 3/0.03
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 9, 10; alte Studienordnung: 0, 4a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
6 (bei Anfertigung einer Projektarbeit)
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Durchführung des Kurses wird an 2 Wochenenden im Dezember erfolgen. Darüber hinaus wird es einem Präsentationstermin im Januar geben:
3. und 4.12. jeweils von 10-18 Uhr:
Der erste Termin wird 2 Schwerpunkte bearbeiten:
1. Inhaltliche Konzeption, Festlegung der zu bearbeitenden Sequenz, Vorgehensweise.
2. Einführung in das Programm Ater Effects, Einführung in Compositing-Konzepte.
17 und 18.12. jeweils von 10-18 Uhr:
Gruppenbezogendes und praktisches Arbeiten an den Sequenzen. Individuelle Probleme und Fragen beim Erstellen der Sequenzen werden bearbeitet. (mit vorheriger Terminabsprache)
14.1.2006 11 Uhr: Präsentation der Ergebnisse

Module 10: Interdisciplinary Supplementary Studies

Medienethik
Was darf berichtet oder dargestellt werden und was nicht, was darf zensiert werden, welche Maßnahmen gibt es gegen Zensur, welche Normen und Prinzipien lassen sich in Bezug auf öffentliche Berichterstattung formulieren und begründen etc.? Dies sind klassische medienethische Fragestellungen. Das Seminar diskutiert wichtige Ansätze und Theorien im Überblick.
Dozent
Termin
Di 12:15—13:45
Ort
2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 6, 10; alte Studienordnung: 1a, 3c
Module (MA): 1, 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/MA/NF
Teilnehmerbegrenzung
keine
Was ist ein Computer?
Computer als Medium ist zur Devise in den meisten medienwissenschaftlichen Diskursökonomien geworden. Dabei wird nur selten darauf eingegangen, was eigentlich ein Computer ist und wie er tatsächlich funktioniert. Ziel dieses Seminars ist, diesen Fragen nachzugehen und Computer als materielles Dispositiv zu untersuchen. Als universelle Maschine (Turingmaschine) kann der Computer andere Maschinen simulieren und ersetzen (von der Schreibmaschine über Tonstudio bis zum Videoschnitt): der symbolischen Codierung sind zwar formal klare Grenzen gesetzt (Berechenbarkeit), in der Praxis werden sie jedoch durch die Voraussetzung von Moore's Law auf immer weitere Gebiete erweitert. Aus dieser Paradoxie - Computer "können" nur binär rechnen, über die Anwendungen "können" sie immer mehr - ergibt sich die Motivation des Seminars: die Grenzen der symbolischen Codierung zu hinterfragen.
Dozent
Termin
erste Sitzung voraussichtlich am 18.10.2005; 9:15-10:45
Ort
UP 2.14.222
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 10; alte Studienordnung: 1a, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar + Exkursion
Leistungspunkte
2 oder 6 CP
Teilnehmerbegrenzung
28
Zusätzliche Informationen
>>>>Serviceseite für die Studierenden undbedingt anschauen<<<<
>>>>http://www2.hu-berlin.de/gewalt/koval/index.htm<<<<

Module entsprechend dem VV: 1a,2a/1
Einführung in das Programm After Effects
In diesem Kurs sollen grundlegende Kenntnisse im Umgang mit After Effects vermittelt werden. Hauptaugenmerk wird auf die Compositing-Konzepte Masken/Keying, Tracking, Arbeiten mit Text und Keyframe-Animationen gelegt.
Der Umgang des Programms soll an Hand eines konkreten Projekts erlernt werden. Es sollen weitere Hintergrundszenen für die Filmkaraoke hergestellt werden, die im Oktober Premiere bei dem Filmfestival 08/16 - 1. Filmtage Havelland hatte. Die erstellten Sequenzen sollen bei zukünftigen Einsätzen der Filmkaraoke in Benutzung treten.
Die Filmkaraoke beschränkt sich auf Autofahrszenen aus bekannten Filmen mit einer Länge von 2-4 Minuten. Erwünscht ist die Erstellung von 4-6 Hintergrundsequenzen (jedoch abhängig von der Anzahl der Teilnehmer), was bedeutet, dass die Anzahl der Gruppen im Kurs der Anzahl der zu erstellenden Sequenzen entsprechen wird.
Vorkenntnisse im Bereich Video (Kamera und Schnitt) sind Voraussetzungen zur Teilnahme am Kurs.
Dozent
Termin
3. und 4. sowie 17. und 18.12.2005 jeweils 10-18 Uhr außerdem 14. Januar um 11 U
Ort
FH 4/2.16 und 3/0.03
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 9, 10; alte Studienordnung: 0, 4a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
6 (bei Anfertigung einer Projektarbeit)
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Durchführung des Kurses wird an 2 Wochenenden im Dezember erfolgen. Darüber hinaus wird es einem Präsentationstermin im Januar geben:
3. und 4.12. jeweils von 10-18 Uhr:
Der erste Termin wird 2 Schwerpunkte bearbeiten:
1. Inhaltliche Konzeption, Festlegung der zu bearbeitenden Sequenz, Vorgehensweise.
2. Einführung in das Programm Ater Effects, Einführung in Compositing-Konzepte.
17 und 18.12. jeweils von 10-18 Uhr:
Gruppenbezogendes und praktisches Arbeiten an den Sequenzen. Individuelle Probleme und Fragen beim Erstellen der Sequenzen werden bearbeitet. (mit vorheriger Terminabsprache)
14.1.2006 11 Uhr: Präsentation der Ergebnisse
Computerspiele Archiv
Dies ist KEIN SEMINAR!
Es soll hiermit lediglich der Zugang zum Computerspiele-Archiv der EMW erleichtert werden.
Außerdem können Links, Literaturtipps oder ähnliches von Interesse zum Thema Computerspiel (inkl. Konsolen etc) eingetragen werden.
Außerdem können und sollen Wünsche für Neuanschaffungen hierüber kommuniziert werden.
Vielleicht entwickelt sich ja ein Diskussionsforum zum Thema...?!
Dozent
Termin
Dienstags, ab 16.30 Uhr
Ort
FHP, Haus 4/Raum 2.14 (EMW-Labor)
SWS
0
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Computerspielearchiv
Zielgruppe
Alle Interessierten
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Ausleihe und Information über emw@michael-liebe.de
Der Fernsehbeitrag
WAS MACHT FERNSEHEN SPANNEND?
WARUM GUCKT MAN HIN?

WAS MACHT EINEN GUTEN BEITRAG AUS?

In dem dreitägigen Seminar wird eine Fernsehsendung produziert!
Wir drehen, schneiden, texten und moderieren selbst.

Am ersten Vormittag besprechen wir Grundlagen:
Recherche, Themenfindung, Dramaturgie.
Was wollen wir senden, welche Themen sind realisierbar?

Nachmittags beginnen die Recherchen und erste Drehs.

Am Samstag werden die Beiträge gedreht, geschnitten und Texte geschrieben.
Ein Team zeichnet die Moderationen auf.

Den Sonntag verbringen wir im Schnitt und arbeiten an den Texten.
Zum Schluss schneiden wir die Beiträge und Moderationen zusammen!

Ziel des Seminars:
Das Lernen von journalistischen Abläufen.
Wie entsteht ein Beitrag?

Technik: Wir drehen selbst auf DV Kameras und schneiden mit Final Cut.
Es wäre schön, wenn jeder, der einen Laptop hat, ihn mitbringen könnte.

Anmeldung bei Katrin Konrad konrad@fh-potsdam.de
Dozent
Termin
13.-15.1.2006, 9:00 Uhr - 16:00 Uhr
Ort
FHP 3/0.03
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8, 10; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Kamera/Ton und Schnitt
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
DATEN ZUR PERSON
Maren Wintersberg, stellv. Abteilungsleiterin der Nachrichtenredaktion von DW-TV, Journalistin in aktuellen Redaktionen seit 16 Jahren. Die studierte Politologin und Historikern hat lange für verschiedene Radioprogramme in Hamburg und Berlin gearbeitet und ist seit 1996 Redakteurin und Reporterin beim internationalen Fernsehsender Deutsche Welle.

Module 11: Free-choice Project

Project Monitoring
Betreuung freier und experimenteller Projekt- bzw. Forschungsarbeiten
Dozent
Termin
Nach Vereinbarung
Ort
Nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Ordnungen des Erzählens
Ein berühmter Sprachtheortiker – Algirdas J. Greimas – teilte alle Erzählhandlungen in drei Paar-Relationen auf: Held und gesuchte Gestalt, Helfer und Schädiger, Auftraggeber und Beauftragter. Viele solcher Vorschläge sind seitdem gemacht worden. Das Seminar will sich mit alltäglichen und künstlichen Ordnungen des Erzählens beschäftigen, ihre Nachbarschaft oder ihre Unvereinbarkeit diskutieren. Diese Diskussion aber ist nur der Vorlauf, um in einem eigenständigen Projekt, Erfahrungen mit der Ordnung des Erzählens zu sammeln, zu reflektieren, anzuwenden.
Dozent
Termin
Di 18:15—19:45 (14tägig), ab 25.10.2005
Ort
2.14.222
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0
Module (MA): 7, 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektarbeit
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
BA/MA
Teilnehmerbegrenzung
20
computerspiele AG
In einer studentischen Arbeitsgruppe soll sich theoretisch und praktisch dem Phänomen Computerspiel genähert werden. Computerspiel wird hierbei als Oberbegriff für Konsolen-, Arcade-, Handheld- und PC-Spiele verwendet. Ziel ist es einen fruchtbaren Beitrag zu einem recht neuen Forschungsfeld der Medienwissenschaft zu leisten. Besondere Schwerpunkte liegen in der Geschichte, Ästhetik und Typologisierung dieses Mediums. Hinzu kommt die schwierige Frage nach der (massen-)medialität des Computerspiels.
Dozent
Termin
Dienstag, 18.10.05, 13.30-16.30 Uhr
Ort
FHP, Haus 4/Raum 2.14 (EMW-Labor)
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Studentische Arbeitsgemeinschaft
Leistungspunkte
4 bzw. 8
Zielgruppe
M.A. und B.A.
Teilnehmerbegrenzung
11
SOS-TV meets XEN.ON
Das Format SOS-TV soll als teil des Studentischen Fernsehkanals XEN.ON laufen und muss hierfür grundsätzlich überarbeitet werden. Unter Umständen ist eine vollständige Neukonzeption notwendig.
Wir werden an den Sendungen 11, 12 und 13 arbeiten und wollen uns bei den Beiträgen wieder verstärkt auf kontroverse Themen für eine studentische Zielgruppe konzentrieren.
Diese Übung richtet sich an motivierte Studenten, die in Eigenregie an einem TV-Magazin mitarbeiten wollen und keine Angst davor haben, ins kalte Wasser geworfen zu werden.
Dozenten
Termin
Mittwoch, 18 Uhr, 14-tägig; Montag, 12 Uhr, 14-tägig
Ort
FH Potsdam, montags: Haus 4, Raum 2.16; mittwochs: Haus 3, Raum 0.03
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0, 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Ü
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
s. Beschreibung
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bei Fragen mailt uns: Steffi Rahn oder Adrian Thiel