Semester
+
Summer 2015
-
Module 2: Configurations of the Analogue and the Digital
Plötzlich diese Übersicht - Psychomacht und Gouvernementalität
Michel Foucaults 1979 formulierte Einsicht, dass der „Homo Oeconomicus“, der interessengeleitete und nach Nützlichkeitserwägungen handelnde Mensch, „eminent regierbar“ sei, enthüllt seine verblüffende Aktualität, wenn man „regierbar“ mit „kontrollierbar“ übersetzt. Das Problem gegenwärtig ist also nicht nur, dass „schattenstaatliche Institutionen“ (Verbünde von Nachrichten-, Geheimdiensten und privatwirtschaftliche IT-Unternehmen), die sich dem Regularium rechtsstaatlicher Gewaltenkontrolle und -teilung zunehmend entziehen, ein nachgerade lückenloses, weltweites Überwachungsregime implementiert haben. Das Problem ist, dass die, die durch dieses Regime überwacht werden, überwachbar sind. Und die Frage lautet: Wie ist ein Subjekt strukturell verfasst, das kontrolliert, berechnet und regiert wird, weil es an sich kontrollierbar, berechenbar und regierbar ist? Seine apriorische Konformität steht dabei ebenso zur Diskussion wie deren Bedingung: die performativen Effekte medialer Dispositive, die dieses Subjekt, das sich ihrer bedient, hervorrufen.
Lit. u.a.: Dave Eggers: Der Circle, 2013. Bernard Stiegler: Von der Biopolitik zur Psychomacht, 2009. Ders. Hypermaterialität und Psychomacht, 2010. Gilles Deleuze: Postscriptum über die Kontrollgesellschaft, 1990. Josef Vogl: Das Gespenst des Kapitals, 2010. Martin Heidegger: Der Satz vom Grund, 1956. Michel Foucault: Geschichte der Gouvernementalität II: Die Geburt der Biopolitik, 1978/79. Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens, 2013. Byung-Chul Han: Psychopolitik: Neoliberalismus und die neuen Machttechniken, 2014.
Lit. u.a.: Dave Eggers: Der Circle, 2013. Bernard Stiegler: Von der Biopolitik zur Psychomacht, 2009. Ders. Hypermaterialität und Psychomacht, 2010. Gilles Deleuze: Postscriptum über die Kontrollgesellschaft, 1990. Josef Vogl: Das Gespenst des Kapitals, 2010. Martin Heidegger: Der Satz vom Grund, 1956. Michel Foucault: Geschichte der Gouvernementalität II: Die Geburt der Biopolitik, 1978/79. Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens, 2013. Byung-Chul Han: Psychopolitik: Neoliberalismus und die neuen Machttechniken, 2014.
Dozent
Termin
Projektwoche
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 2
Module (BA): 6
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Hinweis: Die Studierenden werden gebeten, bis zum Beginn des Seminars sich den Roman von Dave Eggers: “Der Circle” (New York 2013; dt. Köln 2014) zu besorgen und zu lesen!
Hinweis: Ausgesuchte Teile des Seminars werden von Johannes Bennke (Doktorand EMW) geleitet.
Hinweis: Ausgesuchte Teile des Seminars werden von Johannes Bennke (Doktorand EMW) geleitet.
Ludification – Spaces of Possibility: Ludic Interfaces (Verbund 2/6)
Die Beziehungen zwischen der Kunst und dem Wissen wurden in den letzten Jahren wieder intensiver untersucht und dabei unter verschiedenen Schlagworten fokussiert: Sie reichen etwa von der Künstlerischen Forschung über die Designtheorie bis hin zur Entwurfsforschung, umfassen Fächer wie die Kunst, das Design, die Architektur und greifen inhaltlich Motive der philosophischen Ästhetik oder der Wissenschaftstheorie auf – wobei diese Aufzählungen in jeder Hinsicht zu erweitern wären. Kritische Abgrenzungen zu Bildungspolitik, Ökonomisierung und Institutionalisierung der Kunst gehören ebenfalls in die Diskussion.
Gleichwohl bleiben im Kern dieser Diskussionen einige zentrale Fragen erhalten: Wie können sich einzelne künstlerische Arbeiten oder auch nur Arbeitsprozesse als eigenständige Formen der Reflexion von Medien, Materialien, Techniken und Kontexten behaupten? Artikulieren sich in der Kunst epistemisch relevante Einsichten und Erfahrungen und wenn ja wie? Kommt ihr ein besonderes heuristisches Potential zu, das sich ideal mit den Randgängen der Wissenschaften ergänzt?
Wir wollen uns im Projekt zunächst einige ausgewählte historische Vorläufer der Diskussion vergegenwärtigen (L. Fleck, M. Polanyi, Lévi-Strauss, B. Latour, Rheinberger), die mit ihren Konzepten von Denkstil, implizitem Wissen, Bricolage, immutable mobile oder Experimentalsystem noch die gegenwärtigen Forschungen fundieren. In der Auseinandersetzung mit drei aktuellen Publikationen zum Thema gilt es dann Ansätze für die je eigene theoretische oder praktische Arbeit zu entwickeln.
Gleichwohl bleiben im Kern dieser Diskussionen einige zentrale Fragen erhalten: Wie können sich einzelne künstlerische Arbeiten oder auch nur Arbeitsprozesse als eigenständige Formen der Reflexion von Medien, Materialien, Techniken und Kontexten behaupten? Artikulieren sich in der Kunst epistemisch relevante Einsichten und Erfahrungen und wenn ja wie? Kommt ihr ein besonderes heuristisches Potential zu, das sich ideal mit den Randgängen der Wissenschaften ergänzt?
Wir wollen uns im Projekt zunächst einige ausgewählte historische Vorläufer der Diskussion vergegenwärtigen (L. Fleck, M. Polanyi, Lévi-Strauss, B. Latour, Rheinberger), die mit ihren Konzepten von Denkstil, implizitem Wissen, Bricolage, immutable mobile oder Experimentalsystem noch die gegenwärtigen Forschungen fundieren. In der Auseinandersetzung mit drei aktuellen Publikationen zum Thema gilt es dann Ansätze für die je eigene theoretische oder praktische Arbeit zu entwickeln.
Dozenten
Termin
montags 10:00 - 14:00, Beginn: 20.4.
Ort
FH D116
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Kunst - Wissen - Modell“ mit der Veranstaltung "Das Modell in den bildenden Künsten" von Winfried Gerling statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Module 3: Visuality, Narrativity, Performativity
global/ local.
Das Seminar ist eine Einführung in das neue Gebiet der Medienökologie. Anhand der Unterscheidung von Lokalität und Globalität werden Prozesse des Ausgleichs und der Differenzierung beobachtbar. Welche Prozesse geraten dadurch in den Fokus? Es sind einerseits weltumspannende materielle, rohstoffliche Kreisläufe, welche die sensiblen und komplexen medialen Verhältnisse der Informationsgesellschaften speisen. Es sind andererseits kleine lokale Kreisläufe von Zeichen, Waren, Personen oder Stoffen, die lokale Identitäten stabilisieren und sich gegen globale Prozesse konturieren. Medienökologie meint schließlich die Beschreibung von menschlichen Umgebungen, deren Beschreibung immer häufiger infrastrukturelle Verhältnisse thematisiert (und nicht mehr 'Natur' im klassischen antinomischen Bezug zu 'Kultur').
Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)
- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.
- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.
- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)
- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.
- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.
- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Dozenten
Termin
Das Seminar findet in der Projektwoche in Bröllin statt.
Ort
Brölin/ Uckermark
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Gemeinsames Seminar Heiko Christians/ Birgit Schneider.
Module 5: Non-linear Narration
Praktiken/Politiken des Ästhetischen: DIS/ORDER (Verbund 5/3)
Das Ordnen, Sortieren und Klassifizieren von Dingen, Artefakten, Wissen oder Daten ist ein ambivalenter Prozess, der einerseits nach bestimmten Mustern, Regeln und Logiken sucht, anderseits stets auch die Störung und das Unpassende mitproduziert. Im Rahmen des Verbundseminars untersuchen wir die historischen, kulturellen und medialen Bedingungen, innerhalb derer das machtvolle Verwalten und Anordnen von Objekten und Materialien geschieht. In Theorie und Praxis loten wir das Spannungsfeld aus, das sich vor allem in Sammlungen, im Depot, in Archiven und Akten zwischen Mimesis, Ratio, Evidenz und Wahrheitsversprechen sowie dem Eigensinn der Dinge und dem drohenden Kontrollverlust zeigt.
Dozenten
Termin
Do. 10-13Uhr
Ort
FHP D103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« mit der Veranstaltung von Dr. Daniela Döring statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich, den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Module 6: Media Environments
Ludification – Räume des Möglichen: Das Modell in den bildenden Künsten(Verbund Modul 2/6)
Modelle schaffen Bilder von etwas, das anders nicht darzustellen wäre. In ihrer Bildlichkeit steckt das Beharren auf einer visuellen Natur, die durch keine andere Form der Erläuterung ersetzt werden könnte. In diesem Sinn sind sie auch Beispiel für die Eigenheit künstlerischen Denkens oder Wissens. Sie bleiben als imaginäre Dinge in der Welt reine Modellwesen und genügen sich selbst. Sie vereint die große Geste des Entwurfs, die auch maßloses erträglich macht.
In dieser Veranstaltung werden wir uns vor dem Hintergrund einer Modellgeschichte bewegen, die ausgehend von der anthropomorphen Architekturtheorie Vitruvs über Architekturmodelle, Skizzen und Bozetti neuzeitlicher und moderner Kunstproduktion zu den autonomen Modellen künstlerischer Produktion seit den 1970er Jahren führt. Im Zentrum wird das autonome künstlerische oder architektonische Modell stehen, dass kein Vorbild für oder Nachbild von etwas ist. Die Eigenheit dieses Gegenstandes soll erschlossen und an Texten und Beispielen besprochen werden. Ausgehend von diesen Besprechungen werden Konzepte für eigene Modelle entwickelt und umgesetzt.
In dieser Veranstaltung werden wir uns vor dem Hintergrund einer Modellgeschichte bewegen, die ausgehend von der anthropomorphen Architekturtheorie Vitruvs über Architekturmodelle, Skizzen und Bozetti neuzeitlicher und moderner Kunstproduktion zu den autonomen Modellen künstlerischer Produktion seit den 1970er Jahren führt. Im Zentrum wird das autonome künstlerische oder architektonische Modell stehen, dass kein Vorbild für oder Nachbild von etwas ist. Die Eigenheit dieses Gegenstandes soll erschlossen und an Texten und Beispielen besprochen werden. Ausgehend von diesen Besprechungen werden Konzepte für eigene Modelle entwickelt und umgesetzt.
Dozenten
Termin
Do. 10:00 - 13:30
Ort
FHP D116
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4/8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund "Kunst - Wissen - Modell“ mit der Veranstaltung "Zwischen Kunst und Wissen" von Ulrich Richtmeyer statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen.
Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
In diesem Falle können die Module 2 und 6 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.
Die Präsentationen der Verbundarbeiten finden am 12. und 13.10.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.
Im Wintersemester 2015/2016 wird im Verbund "Praktiken/Politiken des Ästhetischen" (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Medien um uns – Immersion und Involvierung (Distelmeyer/Quirynen)
Der Verbund "Ludification – Räume des Möglichen" (Modul 2 + Modul 6) steht leider noch nicht fest und muss zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Module 7: Interdisciplinary Project
APPLAUS 2015
APPLAUS 2015, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2015/2016, wird durch ein neues Produktionsteam von Studierenden organisiert. Das Team hat sich bereits konstituiert und mit der Arbeit begonnen, so dass eine Einschreibung leider NICHT mehr möglich ist.
Dozenten
Termin
Do 14-18 Uhr
Ort
FHP D103
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA,MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
EINSCHREIBUNG NICHT MEHR MÖGLICH
Problem Modell - Modell Problem
Nichts anderes als "eine Welt" oder "die Welt" wollen wir in diesem Workshop entwerfen: Es sollen (Welt-)Modelle gebaut werden, die das Maßlose ins Maß setzen.
Wie Levi-Strauss schreibt: "[...]mit handwerklichen Mitteln fertigt er [der Künstler] einen materiellen Gegenstand, der gleichzeitig Gegenstand der Erkenntnis ist." und weiter: "in der Verkleinerung erscheint die Totalität des Objekts weniger furchterregend; aufgrund der Tatsache, daß sie quantitativ vermindert ist, erscheint sie qualitativ vereinfacht. [...] Im Gegensatz zu dem was sich ereignet, wenn wir eine Sache oder ein Wesen in seiner wirklichen Größe zu erkennen suchen, geht im verkleinerten Modell die Erkenntnis des Ganzen der der Teile voraus."
(Levi Strauss: Das Wilde Denken, Frankfurt, 1975 S. 36)
Modelle schaffen Übersicht, diese hier beschriebene Eigenheit wollen wir uns zu nutze machen und Modelle bauen. Dies kann mit allen Mitteln, die uns in Bröllin zur Verfügung stehen geschehen.
Zur Veranstaltung werden vorbereitend einige Texte zur Modelltheorie gelesen und Beispiele recherchiert, die im Workshop vorgestellt werden.
Wie Levi-Strauss schreibt: "[...]mit handwerklichen Mitteln fertigt er [der Künstler] einen materiellen Gegenstand, der gleichzeitig Gegenstand der Erkenntnis ist." und weiter: "in der Verkleinerung erscheint die Totalität des Objekts weniger furchterregend; aufgrund der Tatsache, daß sie quantitativ vermindert ist, erscheint sie qualitativ vereinfacht. [...] Im Gegensatz zu dem was sich ereignet, wenn wir eine Sache oder ein Wesen in seiner wirklichen Größe zu erkennen suchen, geht im verkleinerten Modell die Erkenntnis des Ganzen der der Teile voraus."
(Levi Strauss: Das Wilde Denken, Frankfurt, 1975 S. 36)
Modelle schaffen Übersicht, diese hier beschriebene Eigenheit wollen wir uns zu nutze machen und Modelle bauen. Dies kann mit allen Mitteln, die uns in Bröllin zur Verfügung stehen geschehen.
Zur Veranstaltung werden vorbereitend einige Texte zur Modelltheorie gelesen und Beispiele recherchiert, die im Workshop vorgestellt werden.
Dozenten
Termin
In der Projektwoche
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Zur Vorbereitung wird es einen Besprechungstermin geben, in dem Texte und Aufgaben verteilt werden.
Diese Vorbesprechung findet am 30.04. um 15:00 statt. Der Raum wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Diese Vorbesprechung findet am 30.04. um 15:00 statt. Der Raum wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Module 8: Experimental Research
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Dr. Kai Knörr, Prof. em. Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Module 9: Interdisciplinary Supplementary Studies
Motion Design
Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen des Motion Designs mit der Compositing- und Animationssoftware After Effects. After Effects ist vielseitig einsetzbar: Von der Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Texten und Sound im zwei- oder dreidimensionalen Raum bis hin zu Spezialeffekten und Postproduktions-Aufgaben. In den Bereichen Film, Video, Multimedia und Internet ist quasi alles möglich. Im Kurs werden digitale Gestaltungstechniken und Kompositionsmöglichkeiten von Bild, Ton und Schrift vermittelt, um Vorspannfilme, experimentelle Animationsfilme und animierte Infografiken zu entwickeln.
Dozent
Termin
Dienstag, 10 - 15 Uhr
Ort
FHP, LW 139 (Mac-Labor)
SWS
6
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
vorrangig BA (mindestens 3 Sem.) und MA
Teilnehmerbegrenzung
12
(AFTER) MARX
Das Seminar gibt eine Einführung in die Philosophie und politische Ökonomie von Karl Marx. NACH MARX erscheint »jede Selbstentfremdung des Menschen von sich und der Natur« in dem Verhältnis, »welches er sich und der Natur zu andern, von ihm unterschiednen Menschen gibt«. MARX hinterfragt hier die Arbeit, die Lebenstätigkeit, das produktive Leben des Menschen. NACH MARX ist so nicht nur seine Kapitalismuskritik zu hinterfragen, sondern auch seine Philosophie der Geschichtlichkeit, in der sein (und unser?) dialektisches Denken verwickelt ist.
Dozent
Termin
montags, 16.00 bis 18.00 Uhr, vierzehntägig
Ort
UP NP 1.09.114
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 9
Module (BA): 3
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA Fachsemester 3 und höher, EMW MA Fachsemester 3 und höher
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Eine Veranstaltung der EMW-Projektgruppe »Theorie & Praxis des Performativen« im Bachelor und Master.
Primärliteratur:
Karl Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte. Kommentar von Michael Quante. Frankfurt/Main: Suhrkamp Studienbibliothek 15, 2009 [bitte zum Seminar anschaffen!]
Sekundärliteratur:
Rahel Jaeggi, Daniel Loick (Hg.), Nach Marx. Philosophie, Kritik, Praxis. Berlin: suhrkamp, 2013. [in Ausschnitten in der virtuellen Lehre]
Primärliteratur:
Karl Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte. Kommentar von Michael Quante. Frankfurt/Main: Suhrkamp Studienbibliothek 15, 2009 [bitte zum Seminar anschaffen!]
Sekundärliteratur:
Rahel Jaeggi, Daniel Loick (Hg.), Nach Marx. Philosophie, Kritik, Praxis. Berlin: suhrkamp, 2013. [in Ausschnitten in der virtuellen Lehre]
project week: practice of vision
Die Geschichte des Films beginnt nicht nur bei den mechanischen Apparaten, sondern auch beim Sehen. Dabei ist jedes Sehen auch immer ein Nicht-Sehen oder ein Übersehen. Wir sind von einer visuellen Fülle umgeben und da wir nie alles wahrnehmen können, müssen wir ständig selektieren. In dem Seminar soll dem Sehen als komplexen Prozess nachgegangen werden. Welche Praktiken des Sehens und welche ästhetischen und visuellen Formationen gibt es? Wir wollen uns aber nicht nur theoretisch mit der Visualität auseinandersetzen, sondern auch praktisch, indem z.B. technische bzw. optische Apparate bzw. visuelles Wissen produzierende Artefakte nachgebaut und genauer untersucht werden sollen (z.B. optische Geräte, Philosophische Spielzeuge, Guckkästen, aber auch Panorama und Panopticon)
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 7. - 12.6.2015 // Vorbesprechung: 13.5. um 16 Uhr in D 103
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar in Bröllin
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Blockseminar in Bröllin: Projektwoche zum Thema "Übersicht".
Am 13. Mai um 16 Uhr gibt es eine Vorbesprechung in D 103 (an der FH Potsdam), bei der Arbeiten und Texte verteilt werden. Dieser Termin ist verbindlich.
Am 13. Mai um 16 Uhr gibt es eine Vorbesprechung in D 103 (an der FH Potsdam), bei der Arbeiten und Texte verteilt werden. Dieser Termin ist verbindlich.
Forum Medienphilosophie
Das Forum Medienphilosophie wendet sich an Studierende, die ihre Abschlussarbeit (Promotion, Master) im weiteren Umkreis der Medienphilosophie schreiben und bereits ein schlüssiges Exposé ihrer Arbeit vorlegen können.
Dozent
Termin
Mo. 17-21 Uhr
Ort
NN
SWS
1
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Masterstudierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Geplant sind Veranstaltungen mit Lektüren, Präsentationen und Diskussionen zum Stand der jeweiligen Arbeiten.
Jewish Sitcoms
Das Seminar beschäftigt sich mit jüdischer Identität vor allem im US-amerikanischen Fernsehen. Schon in einer der ersten populären Sitcoms „The Goldbergs“ stand eine jüdische Familie in der Bronx, New York, im Mittelpunkt. Während in dieser Sitcom jüdische Religion und Identitätsfragen noch stark thematisiert wurden, kann man bei späteren Sitcoms wie der „Mary Tyler Moore Show“, „Rhoda“ oder „Rude Awakening“ fragen, was an ihnen überhaupt jüdisch ist, eine Frage, die Vincent Brook auf Jüdisch-Sein insgesamt überträgt:
„Jewish themes need not be treated on the shows, nor will protagonists be held to any rigorous standard of religious affiliation or ethnic consciousness. The quotes around the word 'Jewish' acknowledge the constructed and highly contested nature of Jewish identity generally. as well as tenuous, largely inferred, and increasingly 'virtual' nature of Jewish televisual representation specifically."
Das Seminar beschränkt sich also nicht nur auf die Diskussion von Fernsehserien und Sitcoms, sondern schließt Fragen zur Medialität und "virtuellen" jüdischen Identität
mit ein, die in Relation zur Medialität des Fernsehens gestellt werden.
Literatur:
Vincent Brook: "Something Ain’t Kosher Here: The Rise of the ‘Jewish’ Sitcom" (Rutgers 2003)
Robert Hurd: „Taking "Seinfeld" Seriously: Modernism in Popular Culture“, New Literary History, Vol. 37, No. 4, 761-777.
Bert Rebhandl: „Seinfeld“ (Berlin 2012)
David Zurawik: “A ‘Too-Jewish’/Not-Jewish-Enough Jew for the ‘90s – Seinfeld.” In The Jews of Primetime, Lebanon, NH, 2003, 201-218.
„Jewish themes need not be treated on the shows, nor will protagonists be held to any rigorous standard of religious affiliation or ethnic consciousness. The quotes around the word 'Jewish' acknowledge the constructed and highly contested nature of Jewish identity generally. as well as tenuous, largely inferred, and increasingly 'virtual' nature of Jewish televisual representation specifically."
Das Seminar beschränkt sich also nicht nur auf die Diskussion von Fernsehserien und Sitcoms, sondern schließt Fragen zur Medialität und "virtuellen" jüdischen Identität
mit ein, die in Relation zur Medialität des Fernsehens gestellt werden.
Literatur:
Vincent Brook: "Something Ain’t Kosher Here: The Rise of the ‘Jewish’ Sitcom" (Rutgers 2003)
Robert Hurd: „Taking "Seinfeld" Seriously: Modernism in Popular Culture“, New Literary History, Vol. 37, No. 4, 761-777.
Bert Rebhandl: „Seinfeld“ (Berlin 2012)
David Zurawik: “A ‘Too-Jewish’/Not-Jewish-Enough Jew for the ‘90s – Seinfeld.” In The Jews of Primetime, Lebanon, NH, 2003, 201-218.
Dozent
Termin
Mittwochs 10-14
Ort
3.01.328 Campus Griebnitzsee
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
EMW BA/MA, Jüdische Studien
Teilnehmerbegrenzung
25
Digital Games Collection - Amazing Games 2015
Wir besuchen - wie schon 2014 - das A MAZE. / Berlin Indiegames-Festival, das im Rahmen der International Games Week Berlin von 22.04. - 25.04. im Urban Spree und der Neuen Heimat stattfinden wird. Neben Vorträgen und Workshops rund um das Thema Games werden dort alle Nominierten für den A MAZE-Award ausgestellt. EMW-Studierende bekommen als Teilnehmer*innen des Seminars Eintrittskarten zum halben Preis (sprich: 35€).
Bedingungen für einen Leistungsschein: Vollständige Teilnahme am A MAZE-Festival mit allen Vorträgen und Schreiben eines Abschlussberichtes. Die Berichte werden von den Lehrenden der Veranstaltung kuratiert und später gemeinsam mit A MAZE als Festivalreview herausgegeben.
Zur Computerspielesammlung: Bei unserer Sammlung handelt es sich um ein historisches Juwel: die über 7.000 Spiele repräsentieren 20 Jahre Computerspielgeschichte (mit "Day of the Tentacle" von 1993 als unser ältestes Spiel - bis heute). Der Bestand soll nicht archiviert werden, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird!
Bedingungen für einen Leistungsschein: Vollständige Teilnahme am A MAZE-Festival mit allen Vorträgen und Schreiben eines Abschlussberichtes. Die Berichte werden von den Lehrenden der Veranstaltung kuratiert und später gemeinsam mit A MAZE als Festivalreview herausgegeben.
Zur Computerspielesammlung: Bei unserer Sammlung handelt es sich um ein historisches Juwel: die über 7.000 Spiele repräsentieren 20 Jahre Computerspielgeschichte (mit "Day of the Tentacle" von 1993 als unser ältestes Spiel - bis heute). Der Bestand soll nicht archiviert werden, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird!
Dozenten
Termin
Blockseminar
Ort
in Berlin (Adresse folgt)
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 9
Module (BA): 5
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
LINKS
www.facebook.de/computerspielesammlung
www.digarec.org
http://amaze-berlin.de/2014/about-a-maze-berlin-2014
www.facebook.de/computerspielesammlung
www.digarec.org
http://amaze-berlin.de/2014/about-a-maze-berlin-2014
The Future of Media Studies
Das neu gegründete Brandenburgische Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) wird gemeinsam getragen von den Hochschulen des Landes Brandenburg und hat zum Ziel, die verschiedenen hochschulspezifischen Fachkompetenzen in den Medienwissenschaften und angrenzenden Bereichen zu bündeln, zur Sichtbarkeit der vielfältigen Forschungsschwerpunkte beizutragen, Nachwuchsförderung zu intensivieren und die Entwicklung neuer Forschungsfragen zu unterstützen. In diesem Sinne ist diese Ringvorlesung auf die Zukunft der Medienwissenschaften gerichtet, um Positionen zu beziehen, Projekte vorzustellen, Fragen aufzuwerfen und Perspektiven zu entwickeln.
Termine:
Menschenbilder. Konkurrierende anthropologische Modelle als Kernproblem einer interdisziplinären Medi- enwissenschaft
Dr. Annemone Ligensa ZeM
Zeit Do, 7. Mai 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Zukunft aus der Vergangenheit. Medienkulturgeschichte und Medienwissenschaft Prof. Dr. Heiko Christians Universität Potsdam, EMW
Zeit Do, 21. Mai 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Film ausstellen.
Medienforschung als Grundlage kuratorischer Praxis Prof. Dr. Ursula von Keitz Filmmuseum Potsdam, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Zeit Do, 4. Juni 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Von Perspektiven und Architekturen
Prof. Stefan Kim FH Brandenburg
Zeit Do, 11. Juni 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Am Rande der Aufmerksamkeit – Digitales Knipsen als Problem für die Medienwissenschaft
Prof. Winfried Gerling FH Potsdam, EMW
Zeit Do, 9. Juli 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Medienphilosophie – Konturen eines Begriffs
PD Dr. Michael Mayer Universität Potsdam, EMW Zeit Do, 16. Juli 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Termine:
Menschenbilder. Konkurrierende anthropologische Modelle als Kernproblem einer interdisziplinären Medi- enwissenschaft
Dr. Annemone Ligensa ZeM
Zeit Do, 7. Mai 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Zukunft aus der Vergangenheit. Medienkulturgeschichte und Medienwissenschaft Prof. Dr. Heiko Christians Universität Potsdam, EMW
Zeit Do, 21. Mai 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Film ausstellen.
Medienforschung als Grundlage kuratorischer Praxis Prof. Dr. Ursula von Keitz Filmmuseum Potsdam, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Zeit Do, 4. Juni 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Von Perspektiven und Architekturen
Prof. Stefan Kim FH Brandenburg
Zeit Do, 11. Juni 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Am Rande der Aufmerksamkeit – Digitales Knipsen als Problem für die Medienwissenschaft
Prof. Winfried Gerling FH Potsdam, EMW
Zeit Do, 9. Juli 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Medienphilosophie – Konturen eines Begriffs
PD Dr. Michael Mayer Universität Potsdam, EMW Zeit Do, 16. Juli 2015, 18.30 – 20.30 Uhr
Dozent
Termin
Donnerstag, 18:30-20:30 Uhr (14 tg.)
Ort
ZeM - Zentrum für Medienwissenschaften, Friedrich-Ebert-Straße 4 14467 Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Die Ringvorlesung ist die Fortsetzung des vorherigen Semesters und sieht vor, an jeden Vortrag eine ausführliche Diskussion anzuschließen.
Sitz des ZeM:
Friedrich-Ebert-Straße 4 14467 Potsdam
Sitz des ZeM:
Friedrich-Ebert-Straße 4 14467 Potsdam
Interfacing Humanities
Kulturwissenschaften, Medienwissenschaften und Cultural Studies beschäftigen sich mit gesellschaftlich relevanten Diskursen, Ideen und Konzepten, verbleiben als geisteswissenschaftliche Disziplinen meist jedoch in der theoretischen, textbasierten Auseinandersetzung mit ihren Themen. Der Schritt dahin, die theoretisch verhandelten und identifizierten Diskurse, Konflikte oder relevante Fragestellungen in stoffliche, gestalterische oder repräsentierende Formen zu überführen, soll in diesem Kurs angestrebt werden. Dabei sollen zunächst zwei in den Geisteswissenschaften verortete Diskurse als Ausgangspunkte dienen, von denen eines in einem Design-Projekt vertieft wird. Die praktische Umsetzung kann von klassischem Interface Design über Visualisierung bis hin zu Ausstellungsdesign oder physical computing-Projekten reichen. Wichtig ist, für die jeweils gewählte Problemstellung ein schlüssiges Konzept zu entwickeln und eine angemessene visuelle Form zu finden. Dabei kann ein Fokus beispielsweise auf der Illustration komplexer Theorien und Konzepte liegen, z.B. im Format Infografik, in der Umsetzung kritischer Ansätze in Form von Interventionen oder in der Entwicklung eines Tools zur Analyse und Interpretation von Zusammenhängen.
Zu den behandelten Themen zählen:
In- und Exklusion. Otherness und Repräsentation
Ziel ist es, Strukturen von Exklusion nachzuvollziehen und zu identifizieren um daraufhin interventionistische Strategien zu entwickeln. Dies soll insbesondere in Bezug auf Museen, kulturelle Archive und Bibliotheken geschehen. Im praktischen Teil soll die Konstruktion von Fremdheiten thematisiert und sichtbar gemacht werden. Zum Beispiel kann durch die Visualisierung von Sammlungsbeständen über bestehende Museumsmauern und Museumsformen hinweg die Unterteilung in „Kunst“ und „Volkskunst“ aufgehoben und hinterfragt werden oder durch Interventionen im Austellungsdisplay die Problematik der Repräsentation von „Fremdheit“ thematisiert und verhandelt werden.
Distant Reading und Spatial Turn
Seit Ende der 1980er Jahre erfährt der Begriff des Raumes als kulturelle Einflussgröße eine neue Bedeutung in der Sozial-, Kultur- und Literaturwissenschaft. Diese neue Perspektive wird als „Spatial Turn“ bezeichnet. In Kombination mit der Methode des Distant Reading (nach Franco Moretti), also der quantitativen Analyse von literarischen Werken, ergeben sich gänzlich neue Möglichkeiten zur Untersuchung von Räumlichkeit über zahlreiche Texte hinweg. Aufgabe soll es hier sein, räumliche Schilderungen visuell zu repräsentieren und Unterschiede zwischen Autoren kenntlich zu machen.
Bei den praktischen Arbeiten im Seminar wird explizit dazu aufgerufen, kritisch-interventionistisch vorzugehen – d.h. sich nicht durch die „Regeln“ der klassischen Kunst-, Kultur- oder Literaturwissenschaft und –geschichte einschränken zu lassen. Dies kann bedeuten, dass auch Entwürfe entwickelt werden können, deren Umsetzung als Konzept im Fiktiven verbleibt.
Zu den behandelten Themen zählen:
In- und Exklusion. Otherness und Repräsentation
Ziel ist es, Strukturen von Exklusion nachzuvollziehen und zu identifizieren um daraufhin interventionistische Strategien zu entwickeln. Dies soll insbesondere in Bezug auf Museen, kulturelle Archive und Bibliotheken geschehen. Im praktischen Teil soll die Konstruktion von Fremdheiten thematisiert und sichtbar gemacht werden. Zum Beispiel kann durch die Visualisierung von Sammlungsbeständen über bestehende Museumsmauern und Museumsformen hinweg die Unterteilung in „Kunst“ und „Volkskunst“ aufgehoben und hinterfragt werden oder durch Interventionen im Austellungsdisplay die Problematik der Repräsentation von „Fremdheit“ thematisiert und verhandelt werden.
Distant Reading und Spatial Turn
Seit Ende der 1980er Jahre erfährt der Begriff des Raumes als kulturelle Einflussgröße eine neue Bedeutung in der Sozial-, Kultur- und Literaturwissenschaft. Diese neue Perspektive wird als „Spatial Turn“ bezeichnet. In Kombination mit der Methode des Distant Reading (nach Franco Moretti), also der quantitativen Analyse von literarischen Werken, ergeben sich gänzlich neue Möglichkeiten zur Untersuchung von Räumlichkeit über zahlreiche Texte hinweg. Aufgabe soll es hier sein, räumliche Schilderungen visuell zu repräsentieren und Unterschiede zwischen Autoren kenntlich zu machen.
Bei den praktischen Arbeiten im Seminar wird explizit dazu aufgerufen, kritisch-interventionistisch vorzugehen – d.h. sich nicht durch die „Regeln“ der klassischen Kunst-, Kultur- oder Literaturwissenschaft und –geschichte einschränken zu lassen. Dies kann bedeuten, dass auch Entwürfe entwickelt werden können, deren Umsetzung als Konzept im Fiktiven verbleibt.
Dozent
Termin
Mittwoch 10-14 Uhr !! Beginn schon am 1.4.!!!
Ort
FH D 105
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW MA und BA (höhere Semester)
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Der Kurs richtet sich an Studierende des Fachbereichs Design (Hauptstudium), sowohl an Studierende aus dem Studiengang Europäische Medienwissenschaft.
!!!Beginn schon am 1.4.!!!!
Anmeldung bitte direkt bei der Dozentin vorab (glinka@fh-potsdam.de) oder über Incom!
!!!Beginn schon am 1.4.!!!!
Anmeldung bitte direkt bei der Dozentin vorab (glinka@fh-potsdam.de) oder über Incom!
Lecture-Series: Regarding Objects: A Survey of the Forensic Turn
Forensische Methoden und Erscheinungsweisen stellen gegenwärtig einen nicht zu übersehenden Trend in Kunst und Kritik dar. Theoretiker/innen sprechen von forensischer Ästhetik und einige gehen sogar so weit, einen "forensischen turn" auszurufen, worunter gemeinhin eine Wende weg vom menschlichen Zeugen hin zur Zeugenschaft von sprechenden Dingen und Orten verstanden wird. Doch was genau ist dieser "forensische turn"? Leben wir tatsächlich in einer forensischen Gegenwart? Was ist mit unseren forensischen Vergangenheiten und Zukünften? Inwiefern verhandelt die forensische Privilegierung von Materialität das Verhältnis von An- und Abwesenheit neu – und zwar speziell unter den Bedingungen einer zunehmend digitalen Gegenwart? Und worin besteht das politische Potential von forensischer Ästhetik als theoretischem Konzept und kritischer Praxis?
Die Ringvorlesung bringt internationale Expert/innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um diese und weitere Fragen zu erläutern. Ziel ist es, eine dezidiert interdisziplinäre Perspektive zu eröffnen, die Positionen aus Kunst und Kunstwissenschaft, Kriminologie, Datenforensik, Medienwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft einschließt.
Die Ringvorlesung bringt internationale Expert/innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um diese und weitere Fragen zu erläutern. Ziel ist es, eine dezidiert interdisziplinäre Perspektive zu eröffnen, die Positionen aus Kunst und Kunstwissenschaft, Kriminologie, Datenforensik, Medienwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft einschließt.
Dozent
Termin
2-wöchig, Montag 18 bis 20 Uhr, Beginn 04.05.2015
Ort
Kunstwerke (Studiolo), Auguststr. 69, 10117 Berlin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
BA, Master
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Ringvorlesung des DFG-Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens", zu Gast bei Kunst-Werke Berlin.
Die Vorträge finden in der Sprache (Deutsch oder Englisch) statt, in der sie angekündigt sind.
Die einzelnen Termine sind: 4.5. (Matteo Pasquinelli), 11.5. (Marco Siegert), 1.6. (James Frieze), 15.6. (Sybille Krämer), 29.6. (Ralph Rugoff), 6.7. (Korpys/Löffler)
Die Vorträge finden in der Sprache (Deutsch oder Englisch) statt, in der sie angekündigt sind.
Die einzelnen Termine sind: 4.5. (Matteo Pasquinelli), 11.5. (Marco Siegert), 1.6. (James Frieze), 15.6. (Sybille Krämer), 29.6. (Ralph Rugoff), 6.7. (Korpys/Löffler)
Images in the Making
In Bildwissenschaft und -theorie wird überwiegend das spezifisch Visuelle von Bildern fokussiert. Der Bildtheorie von Jean-Luc Nancy folgend kann ein Bild jedoch „ebenso musikalisch, poetisch oder haptisch sein, es kann gerochen oder geschmeckt, kinästhetisch wahrgenommen werden“. Davon ausgehend untersucht der Workshop “Images in the Making” Prozesse des Bildermachens und Bildwerdens in unterschiedlichen Kontexten: in der Alltagskultur, im Design, in der Literatur, im Tanz. Aus theoretischer und praktischer Perspektive sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Prozesse aufgedeckt werden. Der Vergleich zielt darauf ab, aus den verschiedenen Formen der Realisierung von Bildlichkeit das eigentlich Bildliche herauszuarbeiten.
Dozenten
Termin
2-Tages-Workshop
Ort
ZeM
SWS
1
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Der 2-tägige Workshop findet gemeinsam mit den Mitgliedern des DFG-Graduiertenkollegs “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung” statt. Ziel ist es, die theoretische Reflexion der Themenstellung auf der Grundlage einer Lektüre ausgewählter Reader-Texte, von Inputvorträgen der Veranstalterinnen sowie eingeladenen ExpertInnen und die praktische (körperlich-sinnliche) Selbsterfahrung der TeilnehmerInnen beim ‚Bildermachen‘ miteinander zu verknüpfen.
Gäste
• Elke Bippus (ZHdK, CH)
• Erin Manning (Concordia University, CAN)
• Kai van Eikels (FU Berlin, DE)
• Fabian Goppelsröder (FU Berlin, DE)
Konzept und Organisation:
Judith Dobler, Anne Kern, Saskia Oidtmann, Maria Weilandt (DFG Graduiertenkolleg 1539 “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung: Hybride Formen des Bildwissens”)
Gäste
• Elke Bippus (ZHdK, CH)
• Erin Manning (Concordia University, CAN)
• Kai van Eikels (FU Berlin, DE)
• Fabian Goppelsröder (FU Berlin, DE)
Konzept und Organisation:
Judith Dobler, Anne Kern, Saskia Oidtmann, Maria Weilandt (DFG Graduiertenkolleg 1539 “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung: Hybride Formen des Bildwissens”)
Module 10: Final Module
Laboratorium
Dozenten
Termin
donnerstags, 16-18 Uhr
Ort
FHP D103
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Student Representatives SS 2015
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Rosa Feigs.
Dozent
Termin
--
Ort
--
SWS
0
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
--
Leistungspunkte
--
Zielgruppe
Studierende der EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibts:http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php