Dr. Michaela Wünsch

Dr. Michaela Wünsch

Gastwissenschaftlerin

Institut für Künste und Medien
Tel. 030 61624655
Mobil 0179 9734101
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Courses
Summer 2015
Jewish Sitcoms
Das Seminar beschäftigt sich mit jüdischer Identität vor allem im US-amerikanischen Fernsehen. Schon in einer der ersten populären Sitcoms „The Goldbergs“ stand eine jüdische Familie in der Bronx, New York, im Mittelpunkt. Während in dieser Sitcom jüdische Religion und Identitätsfragen noch stark thematisiert wurden, kann man bei späteren Sitcoms wie der „Mary Tyler Moore Show“, „Rhoda“ oder „Rude Awakening“ fragen, was an ihnen überhaupt jüdisch ist, eine Frage, die Vincent Brook auf Jüdisch-Sein insgesamt überträgt:
„Jewish themes need not be treated on the shows, nor will protagonists be held to any rigorous standard of religious affiliation or ethnic consciousness. The quotes around the word 'Jewish' acknowledge the constructed and highly contested nature of Jewish identity generally. as well as tenuous, largely inferred, and increasingly 'virtual' nature of Jewish televisual representation specifically."
Das Seminar beschränkt sich also nicht nur auf die Diskussion von Fernsehserien und Sitcoms, sondern schließt Fragen zur Medialität und "virtuellen" jüdischen Identität
mit ein, die in Relation zur Medialität des Fernsehens gestellt werden.

Literatur:

Vincent Brook: "Something Ain’t Kosher Here: The Rise of the ‘Jewish’ Sitcom" (Rutgers 2003)

Robert Hurd: „Taking "Seinfeld" Seriously: Modernism in Popular Culture“, New Literary History, Vol. 37, No. 4, 761-777.

Bert Rebhandl: „Seinfeld“ (Berlin 2012)

David Zurawik: “A ‘Too-Jewish’/Not-Jewish-Enough Jew for the ‘90s – Seinfeld.” In The Jews of Primetime, Lebanon, NH, 2003, 201-218.
Dozent
Dr. Michaela Wünsch
Termin
Mittwochs 10-14
Ort
3.01.328 Campus Griebnitzsee
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
EMW BA/MA, Jüdische Studien
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2011/2012
Television and Repetition
Das Seminar widmet sich dem Aspekt der Zeitlichkeit im Medium Fernsehen, insbesondere der Wiederholung. Das Fernsehen zeichnet sich einerseits durch außergewöhnliche Ausdehnungen der Zeit, Ereignislosigkeit, redundante Wiederholungen und Wiederherstellung von stabilen Zuständen aus. Erinnerung wird dabei über die Wiederholung des Bekannten hergestellt. Dies ist jedoch nur eine Variante der medialen Codierung des Fernsehens. Nicht Dauer, sondern eine zeitliche Verdichtung, das Feiern des Momenthaften und Diskontinuierlichen und kennzeichnen nicht nur das Live- und Nachrichtenfernsehen, sondern finden sich auch in Serien wieder. Es werden zeitgenössische Serien vor dem Hintergrund der Theorien zur Zeitlichkeit diskutiert.
Dozent
Dr. Michaela Wünsch
Termin
Do 14-16 Uhr
Ort
1.09.2.16
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Da es sich um ein vier-stündiges Seminar handelt, gibt es zusätzliche Blocktermine am 12./13.11 2011 und 14./15.1. 2012.