Course Descriptions Winter 2026/2027

Module 1: Introduction to Media Cultural Studies

Study Techniques
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Di, 14-16 Uhr
Ort
NP, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstsemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Exposé (1-2 Seiten)
Lecture: Introduction to Media Studies
Die Vorlesung bietet eine Einführung in das Fach Medienwissenschaft und einen Überblick über grundlegende Begriffe, Theorien sowie Problemfelder. Im Zentrum steht die Frage, wie Medien Wahrnehmen, Wissen und Handeln bedingen.
Zum Einstieg beschäftigen wir uns neben der Fachgeschichte zunächst mit grundlegenden Begriffen wie Medium, Medialität und Wissenschaft. Wie Medien die Wahrnehmung von etwas gleichermaßen ermöglichen und beschränken, besprechen wir anschließend am Beispiel von historischen und aktuellen Bildmedien. Dabei sind die Begriffe Technik, Ästhetik und Digitalität zentral. In den ersten Sitzungen geht es auch darum, unsere eigene Sichtweise auf Medien zu reflektieren und zu hinterfragen, wie individuelles und kollektives Wahrnehmen und Wissen geformt wird.
Danach stehen Kommunikation und Vermittlung in einer ‚Mediengesellschaft‘ im Zentrum. Am Beispiel von mobilen Medien, Apps und Plattformen besprechen wir, welche Ungleichheiten beim Konsum von Medien in ökologischer, infrastruktureller sowie sozio-kultureller Hinsicht auftreten. Die Grundlage hierfür bilden Debatten zu Medieninfrastrukturen, Öffentlichkeit und Partizipation. Dabei diskutieren wir auch, welche sozio-politische Rolle medienwissenschaftliche Theorie und Praxis in diesen Zusammenhängen einnimmt bzw. einnehmen könnte.
Im letzten Drittel der Vorlesung stehen neuere medienwissenschaftliche Problemfelder im Vordergrund. Mit den Schlagworten Sensormedien, Realitätsmedien und generative Bilder rückt die Handlungsdimension von Medien in den Vordergrund. Self-Tracking, immersive Virtual-Reality-Anwendungen oder KI-Bildgeneratoren fordern die medienwissenschaftliche Theoriebildung auf vielfältige Weise heraus. Wir setzen uns mit diesen Herausforderungen insbesondere in Bezug auf die Begriffe Normierung, Repräsentation und Operativität auseinander.
Dozent
Termin
Mo 10-12
Ort
Neues Palais 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
1. Semester BA
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Für den Abschluss der Vorlesung ist kein Testat notwendig. Die Inhalte dieser Vorlesung sind zusammen mit denen der Vorlesung Medienkulturgeschichte die Grundlage für die Modulprüfungen.
Seminar for the lecture Introduction to Media Studies
- Alle Materialien und aktuelle Termine für das Seminar finden sich in der virtuellen Lehre der Vorlesung!

Das Seminar ist als Begleitveranstaltung zur Vorlesung „Einführung in die Medienkulturwissenschaft" konzipiert. Die Inhalte der Vorlesung werden jeweils durch die Diskussion eines verbindlich zu lesenden Texts vertieft. Auch Nachfragen zur Vorlesungssitzung können adressiert werden. Die Texte und die Arbeitsweise im Seminar werden zu Beginn genauer vorgestellt.
Dozent
Termin
Mo 14-16
Ort
Neues Palais 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar zur Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Semester BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Mündliche Stellungnahme zum Text (ca. 5 Minuten)
Beiträge der Medientheorie
Was sind Medien? Und was heißt es, theoretisch über sie nachzudenken?
Dieses Pflichtseminar führt in grundlegende Fragestellungen, Begriffe und Denkfiguren der Medientheorie ein und verbindet die Lektüre klassischer Grundlagentexte mit kritischen, feministischen und dekolonialen Perspektiven. Im Zentrum steht dabei nicht nur, was Medientheorien über Medien sagen, sondern auch, wie sie ihre Gegenstände hervorbringen: Welche Vorstellungen von Mensch, Körper, Technik, Wissen und Gesellschaft liegen ihnen zugrunde? Was erlauben sie uns (als Medien) wahrzunehmen – und was gerät aus dem Blickfeld?

Ausgehend von ausgewählten Positionen zu Vermittlung, Zeichen, Wahrnehmung, Materialität und technischen Medien befragen wir gemeinsam diesen Kanon und setzen ihn mit kritischen Perspektiven in Beziehung.
Dozenten
Termin
Di 16-18
Ort
Neues Palais, 11.2.22 und 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstsemester. Einschreibung trotzdem notwendig!

Testat: Referat

Module 2: Technical and Creative Principles of Digital Media

Introduction to Digital Media
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.
Dozent
Termin
Mittwoch 10 – 13 Uhr
Ort
FHP, LW 139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte nur für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
Introduction to Technical and Creative Skills in Digital Media
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.
Dozent
Termin
Donnerstag 15 – 18 Uhr
Ort
FHP, LW 139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte nur für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
Introduction to Digital Media
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.
Dozent
Termin
Freitag, 10 – 13 Uhr
Ort
FHP, LW 139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte nur für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.

Module 3: Media Law and Cultural Media Economy

Images in the Cable – 100 Years of Television (Documentation Project)
Wie könnte man die Geschichte der elektronischen Bilder, vom Konzept der Nipkow-Scheibe, über Fernseh- und Computerbilder, bis zur Allgegenwart des Smartphones im 21. Jahrhundert erzählen? Was hat die digitale Bilderflut aus Youtube, Instagram, TikTok & Co mit dem klassischen Fernsehen zu tun? Welcher Aufwand bedeutete die Aufnahme und Übertragung eines elektronisches Bildes im Analogzeitalter und heute? Welche Geschlechterverhältnisse zeigen sich im Begehren nach dem fernen Bild? Sind vergessene Formate in den Senderarchiven zu finden, die wieder gezeigt werden sollten? Im Rahmen selbst entwickelter Teilprojekte erschließen wir uns das nötige Wissen, tragen spannendes historisches Medienmaterial zusammen und experimentieren mit diversen Erzählformen.
In der zweiten Phase wird eine Doku-Autorin zu Gast sein und mit uns gemeinsam ein Konzept für eine arte-Doku entwickeln.
Dozent
Termin
Fr 10-14
Ort
Campus Neues Palais Haus 1 Raum 107
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: 10minütige Präsentation
Copyright, Design & Media Law in the European context
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts im deutschen und im europäischen Kontext. Dazu gehören u.a. die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
Dozent
Termin
Dienstags, 10:00 - 13:00 Uhr
Ort
FH, D/011
SWS
3
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
empfohlen für BA 1. oder 2. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Abschluss: Klausur

(Diese Veranstaltung ist nur für den Bachelor eine Pflichveranstaltung)
Resilient (media-) democracy.
Zu dem Zeitpunkt, an dem ich dieses Seminar plane, haben die vier für September 2026 vorgesehenen Landtagswahlen noch nicht stattgefunden. Unter anderem für Sachsen-Anhalt (06.09.) und Mecklenburg-Vorpommern (20.09.) werden der AfD erhebliche Zugewinne prognostiziert, die zu einer Regierungsmehrheit führen könnten. Wir werden mehr wissen, wenn wir mit dem Seminar starten. Wohlmöglich auch, ob erstmals nach 1945 eine rechtsradikale Partei Regierungsverantwortung übernehmen wird. Die AfD Sachsen-Anhalts hat für diesen Fall ein „Regierungsprogramm“ vorgelegt, welches für wesentliche Politikbereiche teilweise weitgehende Änderungen ankündigt. Unter anderem sollen als erste Amtshandlung die Rundfunkstaatsverträge (sic!) gekündigt werden. Wir werden in diesem Seminar der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten das Grundgesetz, aber auch unsere Medienverfassung bieten, um verfassungsfeindliche Tendenzen und Politiken zu bekämpfen. Neben dem viel diskutierten Parteiverbot werden wir erörtern, welche weiteren Instrumente die Rechtsordnung bereitstellt, um eine demokratische und pluralistische Gesellschaft zu schützen.
Dozent
Termin
Donnerstags, 10:00 - 12:00 Uhr
Ort
FHP D105
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar schließt an die Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht an und setzt eine erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorlesung in einem der vorhergehenden Semester voraus.

Testat: Referat (10 Minuten)
Cultural Economies + Media politics
"The essence of strategy is choosing what not to do", lautet ein bekanntes Zitat des US-Wirtschaftswissenschaftlers Michael Porter. Wie kann diese Auswahl gelingen, wenn der Auftrag eines Medienhauses ist, vielfältiges Programm für alle zu machen? Dieser Herausforderung hat sich die ARD in diesem Jahr gestellt und zum ersten Mal eine übergreifende Strategie entwickelt. Ausgehend von diesem Beispiel werden Grundlagen der Strategiearbeit vermittelt und selbst erprobt: Wie reagieren der öffentlich-rechtliche Rundfunk und andere Medienunternehmen auf den rasanten und zum Teil unvorhersehbaren Wandel der Branche? Der Kurs wird selbst Trends nachspüren, Szenarien entwickeln und zum Schluss eigene Empfehlungen aussprechen. Die Bereitschaft zur Nutzung von KI-Tools wird vorausgesetzt.
Dozent
Termin
Mo 16-18
Ort
Campus Neues Palais 1.08.0.59 (Haus 8)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat 10 Min.
Box office dynamics: structures, mechanisms, and success factors in film financing
Unter dem Begriff „Box Office“ werden alle Einnahmen definiert, die ein Film durch seine weltweiten Kinoauswertungen generiert. Diese Einnahmen zählen bei nahezu allen Filmproduktionen zu den wesentlichsten Erlösquellen, um eine positive finanzielle Bilanz und damit einen Gewinn zu erzielen.

Umso überraschender ist es, dass selbst in der Medien- und Filmbranche das Wissen über die richtige Analyse und Einordnung von Box-Office-Einnahmen oft nur rudimentär vorhanden ist.

Auf den ersten Blick wirken fast alle Produktionen wie ein Erfolg. Doch eine tiefere Auseinandersetzung mit der Materie offenbart häufig das Gegenteil:
- Wie viel Prozent der Einnahmen fließen tatsächlich an das Produktionsstudio zurück?
- Was versteht man unter einem „Break-even-Point“?
- Was bedeutet „Cash-on-Cash-Return“?
- Welche weiteren Kriterien und Kategorien gibt es?
- Wie verläuft die typische Einnahmeentwicklung einer modernen Produktion über mehrere Wochen?
- Wie haben sich die heutigen Strukturen im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelt?
- Und welche Veränderungen bringt die Zukunft?
- Wie finanzieren sich Filmproduktionen zu Beginn?

All diese Fragen und mehr werden im Rahmen dieses Seminars beleuchtet.
Dozent
Termin
Montag, 14:15 - 15:45
Ort
FHP D116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zielsetzung des Seminars:
Das Seminar zielt darauf ab, den Studierenden fundiertes Grundwissen über die Eigenschaften, Strukturen und Parameter des internationalen Box-Office-Systems zu vermitteln. Dabei werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt, um ein umfassendes Verständnis für die Mechanismen und Dynamiken der Filmfinanzierung und Filmproduktion zu schaffen.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem nordamerikanischen Box-Office-System, das als zentraler Referenzpunkt dient. Vergangene, aktuelle und zukünftige Entwicklungen werden hierbei analysiert und diskutiert.

Am Ende des Seminars sollen die Studierenden in der Lage sein:
- Den "Box Office Run" eines Films hinsichtlich seines finanziellen Erfolgs oder Misserfolgs zu analysieren und zu bewerten.
- Prognosen für die wirtschaftliche Performance zukünftiger Filmproduktionen zu erstellen.


Testat: Präsentation (10 Min)

Module 4: European Cultural History and Media Cultural History

Cultural History of Europe
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten. Das Testat besteht aus einer Klausur am Ende des Semesters.
Dozent
Termin
die Veranstaltung findet Mo von 16:15 bis 17:45 Uhr am NP statt
Ort
Neues Palais, H.9, R.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht aus einer Klausur am Ende des Semesters.
Cultural History of Europe course
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.
Dozent
Termin
Die Veranstaltung findet Do von 12:15 - 13:45 am NP statt
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response 2 Seiten
Radikalisierungsmaschinen
Dass Medien und Radikalisierung etwas miteinander zu tun haben, weiß man spätestens, seitdem es 'social media' gibt. Aber ist das auch der Anfang der 'Radikalisierungsmaschinen' (Julia Ebner, 2019)? Das Seminar tastet sich zurück, um diese Frage beantworten zu können. Es stellt am Beispiel Heideggers die Frage, was der Hörsaal für ein Radikalisierungsmedium ist. Die gleiche Frage richtet es an den Nationalkonvent in Paris zur Zeit der Französischen Revolution, wo Reden nicht selten unmittelbar zu Hinrichtungen führten, an die philosophischen Salons, die dieser Revolution vorausgingen, an das Radio, das den Völkermord in Ruanda orchestrierte.
Dozent
Termin
Die Veranstaltung findet Fr von 14:15 - 15:45 am NP statt
Ort
Neues Palais, 8.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Leseprotokoll (ca. 2 Seiten)
Synthesizer
Der Synthesizer wird zum Instrument des Jahres 2027 – und seine Geschichte reicht weit zurück. Erst kürzlich wurde ein Synthesizer des Musikers Vangelis für fast eine halbe Million US-Dollar versteigert. Auch die Musik von Kraftwerk zeigt, wie nachhaltig elektronische Klangerzeugung die Pop- und Musikkultur geprägt hat: Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht die Band mit ihrem elektronischen Instrumentarium auf der Bühne.

Das Seminar begibt sich auf eine Reise zu den Anfängen und zur Entwicklung der elektronischen Musik. Im Mittelpunkt steht dabei das Buch Musikmaschinen, das als zentraler Ausgangspunkt für die gemeinsame Auseinandersetzung mit historischen Instrumenten, technischen Entwicklungen und musikalischen Konzepten dient.

Anhand ausgewählter Beispiele wird untersucht, wie Synthesizer und elektronische Klangerzeugung die Musik- und Filmgeschichte verändert haben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der elektronischen Filmmusik, unter anderem in The Shining und Blade Runner. Dabei werden sowohl die verwendeten Instrumente und Produktionsweisen als auch ihre ästhetische Wirkung auf Bild und Erzählung analysiert.

Ergänzend ist ein gemeinsamer Ausflug ins Synthesizer-Museum in Kreuzberg geplant, bei dem historische Instrumente nicht nur betrachtet, sondern auch praktisch erlebt werden können.

Den Abschluss des Seminars bildet eine praktische Arbeit: Als Testat produziert jeder Teilnehmerin einen eigenen Track von maximal drei Minuten Länge. Der Track soll mit einem Hardware- oder Software-Synthesizer realisiert und im Rahmen einer abschließenden Präsentation live aufgeführt werden.

Eine aktive und regelmäßige Teilnahme an allen Seminarterminen wird vorausgesetzt.
Dozent
Termin
Mi, 14-18 Uhr 14-tägig
Ort
Neues Palais 9.2.04 (Haus 9)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
----
Orte:

Neues Palais
FHP Studio
Casino

Module 5: Media Art

Medienkunst goes Festival or When the Festivals go, the Medienkunst goes too
Filmfestivals und Festivals digitaler Kulturen sind essenzielle Plattformen für das Zeigen und Besprechen von Medienkunst. Aufgrund der dort stattfindenden künstlerischen Übersetzung von drängenden gesellschaftlichen Fragestellungen sind sie vor allem auch wichtige diskursive Räume. Anhand von zwei Festivals, dem Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest sowie der Transmediale in Berlin, werden in diesem Seminar im Austausch mit künstlerischen wie kuratorischen Akteur*innen der Festivals die spezifischen Bedingungen für das Herstellen sowie den Erhalt dieser wichtigen Kunst- und Diskursräume beleuchtet.

Im November ist während der EMW-Projektwoche eine Exkursion (18.-20.11.26) zum Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest geplant, das durch seine Sektion ‚Monitoring‘, einer umfangreichen Ausstellung impulsgebender internationaler Medienkunst, einen wichtigen Ort des Expanded Cinema markiert. Neben dem Üben des Sprechens und Schreibens über ausgestellte künstlerische Arbeiten stehen die aktuellen Diskurse rund um die Gefährdung zahlreicher Festivals im Bundesgebiet aufgrund von massiven Kürzungen der Kulturetats und – teils damit verbunden – Versuche politischer Einflussnahme auf die Kunstfreiheit im Fokus des Seminars.
Dozent
Termin
Mittwoch 10:00-12:00
Ort
FHP D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursion
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
Bachelor
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
- Seminar mit Exkursion zum Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest
- Testat:Referat (10 min.)
Aesthetics and (Im)materiality of Disruption
Das Seminar untersucht Störungen – Rauschen, Bugs, Glitches, Unterbrechungen, Fehler – nicht als bloße Defekte, sondern als konstitutive Momente medialer Prozesse. Aus medienwissenschaftlicher Sicht werden dabei sowohl die ästhetischen Formen als auch die materiellen Bedingungen von Störungen analysiert: Wie machen Störungen Medien sichtbar? Welche Rolle spielen sie für die Wahrnehmung, die Semiose und die Geschichte der Medien? Und wie lassen sich Störungen produktiv als Methode und Gestaltungsprinzip denken?
Im Rahmen des Seminar diskutieren wir und ordnen die zentrale medientheoretische Konzepte zur Störung ein, eflektieren das Verhältnis von Materialität, Medialität und Wahrnehmung anhand von Störungsphänomenen
Dozent
Termin
Projektwoche
Ort
tba
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat
Oddly Satisfying. Critical Perspectives on Internet Aesthetics
Vaporwave, Oddly Satisfying, CleanTok, Cottagecore: Internetästhetiken – gemeint sind visuelle Stile und Genres, die auf digitalen Plattformen zirkulieren – entziehen sich eindeutigen Bedeutungszuschreibungen. Anstatt klare Botschaften oder ein einzelnes Narrativ zu vermitteln, kreieren sie Atmosphären und Stimmungen. Als #oddlysatisfying etwa werden audiovisuelle Inhalte gelabelt, die triviale, repetitive Handlungen und Prozesse zeigen und beim Betrachten eine entspannende Wirkung entfalten. Unter #cottagecore wiederum wird eine ländliche Romantik stilisiert, die Zuflucht vor der digitalen Reizüberflutung bietet.

Das ›Aesthetics Wiki‹ verzeichnet mittlerweile hunderte solcher Phänomene, die Einflüsse aus Kunstgeschichte, Memekultur, Mode, Musik und Pop aufweisen. Anhand von Internetästhetiken lassen sich aber nicht nur kulturelle Codes analysieren, sondern auch die medialen Mechanismen ihrer Verbreitung und Rezeption. Entstehen Internetästhetiken meist ›bottom up‹, als User-Generated-Content, sind sie längst auch Teil von Kommodifizierung und politischer Instrumentalisierung.

In diesem Seminar werfen wir einen kritisch-analytischen Blick auf die Feeds und For-You-Pages digitaler Plattformen wie TikTok, Instagram, Pinterest und Spotify. Im Rahmen einer digitalen Feldforschung wollen wir uns in Kleingruppen vertieft mit einzelnen Phänomenen befassen und diese zum Anlass nehmen, um algorithmische Sichtbarkeitslogiken, Plattformökonomien und Affektdynamiken zu analysieren.

Literatur (Beispiele):
Lev Manovich: Instagram and Contemporary Image, 2017.
Nathan Jurgenson: The Social Photo, 2019.
Susanna Paasonen: Dependent, Distracted, Bored, 2021
Kate Eichhorn: Content, 2022.
Isabell Otto: TikTok, 2023.
Valentina Tanni: Exit Reality, 2024.
Fotomuseum Winterthur: The Lure of the Image, 2025
Liz Pelly: Mood Machine, 2025.
Dozent
Termin
Mi 14-17:30, zweiwöchentlich
Ort
NP 9.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft, eine der genannten Plattformen aktiv bzw. beobachtend (über einen Testaccount) zu nutzen. Alternativ können kritisch-analytische Zugänge mithilfe der bereitgestellten Literatur erarbeitet werden.

Testat: Referat (Abschlusspräsentation in der letzten Sitzung am 3.2.)
Sisters With Transistors
“We women were especially drawn to electronic music when the possibility of a woman composing was in itself controversial. Electronics let us make music that could be heard by others without having to be taken seriously by the male-dominated Establishment.”
Laurie Spiegel

"The history of women has been a history of silence. Music is no exception."
Sisters With Transistors, 2020

Taking its name from the acclaimed 2020 film "Sisters With Transistors", this seminar will explore the often untold story of electronic music’s female composers, pioneers who embraced and experimented with new technologies to redefine the boundaries of electronic music, ranging from Clara Rockmore, Daphne Oram and Bebe Barron to Pauline Oliveros, Delia Derbyshire and – more recently – Tune Girl.

Please Note: Although much of the seminar's content deals with aspects of music and music technology, no previous experience in either of these fields is required in order to attend the seminar. Sufficient space will be given to explaining in detail any of the topics covered.
Dozent
Termin
Mi, 14-16 Uhr
Ort
FHP D103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Students will expected to complete a short summary and reflection (1-2 sides) on any of the topics or related areas covered by the seminar.

This seminar will be held in English.
still WANTED – Re-imagining queer futurities
Das Seminar will einen Raum für Reflexionen darüber schaffen, was widerständiges Denken und Handeln heute bedeuten könnte – einen Raum, der die Vergangenheit, die Gegenwart und mögliche Zukunftsszenarien umfasst. Wir werden künstlerische Arbeiten diskutieren, die „feministisch queere Zukünfte“ entwerfen – eine Zukunftsvision, die sich aber auch mit den rassistisch-kapitalistischen Aspekten der Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzt. Der Titel des Seminars hat verschiedene Bezüge: Sharon Hayes’ Ausstellung „What do we want“ (n.b.k., 2022), Andrea Geyers partizipative Performance „I Want“ (Gropius Bau, 2024), sowie die teils sarkastische Plakatkampagne „WANTED“ der iranischen Künstlerin Ghazel, die sie begann, als sie einen Brief vom französischen Innenministerium erhielt, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie Frankreich verlassen müsse und ihr Antrag auf Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung abgelehnt worden sei.
Besuche von Ausstellungen in Berlin sind Teil des Seminars, wie beispielsweise die bevorstehende Gruppenausstellung „Kreuzberg“ im Gropius Bau, die sich mit dem Thema Arbeitsmigration und der damit verbundenen Politik in der Bundesrepublik Deutschland auseinandersetzt und die den Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Arbeitsmigrant*innen und den nachfolgenden Generationen richtet bzw. die bis heute relevanten Kämpfe um Mitbestimmung und Gleichbehandlung thematisiert. Femnistische Politiken und Proteste werden in Tanja Ostojićs Arbeiten in der Ausstellung "ENCOUNTERS — On Bodies, Borders, Resistance" im Kunstraum Kreuzberg performativ verhandelt.
Die Ausstellung „Everybody“ im Georg-Kolbe-Museum befasst sich mit Körperpolitiken im Kontext von gesellschaftlichen Strukturen und 'ist ein Versuch Körper neuzudenken und in Utopien zu imaginieren'.
So zeigt die Filminstallation „All The Things She Said“ (Boudry/Lorenz) die Antikriegsaktivistin Chelsea Manning: „Anstatt das zu tun, was man von ihr erwarten würde – nämlich eine Rede über die Veröffentlichung von Material zu US-Kriegsgräueln im Irak zu halten oder junge Trans-Personen in den USA zu unterstützen - sehen wir sie bei einem DJ-Set im Berliner ‚Schwuz‘, dem ältesten Club für queere und trans-Personen in Deutschland.“
Sowie „Bad Dreams“ (KW Institute for Contemporary Art) - die erste Überblicksausstellung der wegweisenden britischen Künstlerin für Konzept- und Videokunst Susan Hiller. Und im Hamburger Bahnhof die Ausstellung Next Door u.a. mit Arbeiten von Tacita Dean, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson und Tomás Saraceno.

Testat: Referat (10 min.)
Dozent
Termin
Projektwoche: 16.-20.11.2026
Ort
Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Vortreffen via Zoom am 28.10.2026 um 17 Uhr. Fragen zum Seminar können auch via Mail gestellt werden (karin.michalski.1@uni-potsdam.de).
Genaue Zeiten an den einzelnen Seminartagen werden noch bekannt gegeben.
Eintritt frei bei allen Exkursions-Orten - außer beim Gropius Bau (Euro 5,-/pro Person, Gruppenrabatt).

Module 6: Theories, Forms and Histories of Knowledge

Media Aesthetics (Seminar to lecture)
In diesem Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte zur Medienästhetik und besprechen Beispiele begleitend zur Vorlesung und Klausur Medienästhetik.
Das Seminar ist daher als laufende Übung für die Klausur Medienästhetik im BA-Modul 6 zu verstehen.

Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary), Mimesis (Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Robin Curtis), Technisches Bild (Vilém Flusser), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Programmieren von Umgebungen (Jennifer Gabrys).

Wichtige organisatorische Details und Vorbereitungstätigkeiten folgen in der Platzannahme-Mail.
Dozent
Termin
Mi 12:00-14:00
Ort
NP 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
B.A. 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 min)
Vorlesung Medienästhetik
Die Medienästhetik-Vorlesung stellt die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre sowie technisches Sensing entfaltet, Begriffe, die für viele Fragen der Medienwissenschaft zentral sind. Wir nehmen aber auch Konzepte wie virtuelle Umwelten und den Begriff des environments in den Blick und Fragen nach der Ästhetik spezifischer Medien von Panorama bis zum Smart Phone und aktuellen Entwicklungen. In jeder Woche werden Primärtexte von Autor:innen, die zu den Themen einschlägig publiziert haben, den Hintergrund bilden. Im Zentrum der Vorlesung steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Lautsprecher, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Und wie der Umstand gedacht werden kann, wenn die Wahrnehmungssubjekte mehr-als-menschlich sind. Die Vorlesung wird Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen einschlägigen, aber auch randständigen Beispielen aus allen Bereichen der Kunst entfalten.
Dozent
Termin
Video
Ort
Neues Palais Haus 9, Raum 102 bzw. als Videoaufnahme
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
3
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Klausur

Zu der Vorlesung gibt es ein Seminar. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend. Außerdem wird Alexander Schindler von 10-12 das Seminar Medienästhetik und Gesellschaft anbieten, das sich für alle Vorlesungsbesuchenden als Ergänzung und Vertiefung anbietet!

Die erste Vorlesung findet am 21.10.26 von 10-12 Uhr am Neuen Palais in Persona, also in Präsenz statt!

Dieses Semester wird die Vorlesung als Video-Aufnahme von ca. 60 min jeweils im Lauf des Mittwochs eine Woche vorher auf Moodle zur Verfügung gestellt. Dieses Video inklusive der Lektüre bitten wir jede Woche bis zum Seminartermin vorzubereiten! Zu jeder Vorlesung gibt es ein Skript.
Media Aesthetics and Society (optional in-depth course on VL and SE “Media Aesthetics”)
In diesem Seminar nehmen wir die Konzepte der Vorlesung „Medienästhetik“ als Ausgangspunkte, um die Verbindungen zwischen (medien)ästhetischer Theorie und gesellschaftlichen Verhältnissen zu diskutieren. Theorielektüre und Fallbeispiele eignen sich besonders für das detaillierte Verständnis von Phänomenen. Diese Phänomene finden jedoch in einem breiteren gesellschaftlichen Zusammenhang (den „Verhältnissen“) statt. So ist beispielsweise eine Kunstausstellung ebenso ein spezifischer ‚sozialer Raum‘ (Bourdieu) wie ein Entertainmentcenter, der Privathaushalt oder der öffentliche Stadtraum, der zunehmend durch Sensoren überwacht und gesteuert wird.

Wir fragen uns unter anderem:
Was bedeuten die kapitalistische Produktionsweise, die Klassenverhältnisse und die Werttheorie in den Theorien von Crary, Baudrillard und Benjamin? Inwiefern ist Kants idealistisch-universalistisches Prinzip des „Schönen“ auf das Bürgertum seiner Zeit bezogen? Wie viel Wettbewerbsdenken steckt in den biologischen und kulturwissenschaftlichen Interpretationen der Mimesis (Girard etc.)? Welche Regierungsformen und Subjektivierungen wirken in privaten wie auch in öffentlichen sensorischen Environments?

Durch die Besprechung solcher Fragen vertiefen wir das Theorieverständnis. Denn jede Theorie – auch eine „rein philosophische“ – bezieht sich inhärent auf die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie wirken möchte. Darüber hinaus sprechen Autor:innen stets von einem sozialen und geschichtlichen Ort aus. Dieser Ort ist, mal mehr, mal weniger explizit, Teil der Theorien, der darin beschriebenen Beispiele, der vorgenommenen Gesellschaftsdiagnosen und den moralischen Vorstellungen.

Zielgruppe:
Wer in diesem Semester die Pflichtveranstaltungen zur Medienästhetik (Vorlesung inkl. Klausur + Seminar) besucht oder diese im Zuge des BA-Studiums bereits besucht hat, kann dieses Seminar nutzen, um die Konzepte tiefergehend und aus einer zusätzlichen Perspektive zu bearbeiten. Da das Seminar in einem großen Raum stattfindet, können zahlreiche Studierende ab dem 3. Fachsemester zugelassen werden.
Dozent
Termin
Mi 10-12
Ort
NP 9.2.04 (ausser 21.10.: 12.0.39 – im Mensa-Innenhof)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
B.A. ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (2 Seiten)
Spielbare Welten: Tisch- und Rollenspiele als Kulturtechniken der Umweltmodellierung
Gesellschaftsspiele sind nicht nur ein beliebtes Unterhaltungsmedium, sondern zugleich Kulturobjekte mit eigener Geschichte und gesellschaftlicher Funktion. Als vereinfachte Modelle der (Um)Welt können sie zudem helfen, komplexe Situationen greifbar zu machen und besser zu verstehen. Dieses Seminar richtet den Blick auf verschiedene Dimensionen des Spielens und analysiert sie vertieft – mit besonderem Fokus darauf, wie sich zeitgenössische Umweltprobleme (Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Ressourcenknappheit) durch Spiele effektiv thematisieren lassen.
Das Seminar beginnt mit einem historischen Überblick über Gesellschaftsspiele als Modelle sozialer Probleme, von Monopoly bis Pandemic. Anschließend entwickeln wir anhand der Analyse bestehender Spiele ein Verständnis dafür, wie die sozio-ökologische Krise als spielbarer Problemraum modelliert werden kann. Zentral sind der Aufbau von „Spielwelten“ und die Mechaniken, die Handlungen innerhalb dieser Welten ermöglichen. Dabei untersuchen wir insbesondere, wie Spiele Umwelten hervorbringen und darstellen – und wie sich more-than-human Agenten in diese prozeduralen Modelle einbeziehen lassen. Diese Phase umfasst sowohl das Testen ausgewählter Spiele als auch die Analyse ihrer Mechaniken, Erzählstrukturen und Systemschnittstellen.
Darauf aufbauend entwirft die Gruppe ein oder mehrere Konzepte für Spielprototypen, die im Laufe des Seminars erprobt und weiterentwickelt werden. Ziel ist die Realisierung spielbarer Prototypen, die zentrale Aspekte der Umweltkrise erfahrbar machen. Die Materialität der Analyse – durch hands-on Simulationen und iterative Entwicklung – spielt dabei eine zentrale Rolle. Leitfragen sind unter anderem: Welche Umweltkonflikte lassen sich als Spiel darstellen, und wie kann eine Balance zwischen realistischen und konzeptuellen Elementen erreicht werden?
An der Schnittstelle zwischen Game Studies und Environmental Humanities angesiedelt, ermöglicht das Seminar den Studierenden, Tisch- und Rollenspiele als Kulturobjekte und Modelle sozial-ökologischer Dynamiken besser zu verstehen. Sie erwerben Analysekompetenz für Spielmechaniken und ihre kulturelle Bedeutung, gewinnen Einblicke in die Modellierung komplexer sozio-ökologischer Systeme und sammeln praktische Erfahrung in kollaborativer Entwicklungsarbeit sowie in der kritischen Reflexion von Repräsentationsformen von Umweltproblemen.
Dozent
Termin
Mo 12-14
Ort
UP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 Min)

Module 7: Forms of Medial Production

German Fascism
In den aktuellen Debatten um die politische(n) Lage(n) wie auch um technologische Entwicklungen (insbesondere der „Künstlichen Intelligenz“) hat der Begriff des Faschismus eine neue Konjunktur. Er wird von unterschiedlichen Seiten aufgegriffen und unterschiedlich verstanden; er sorgt für Aufmerksamkeit, ohne dabei auf Eindeutigkeit angewiesen zu sein.
Umberto Ecos Essay „Der ewige Faschismus“ (1995) zufolge, in dem Eco über mehrere und teils widersprüchliche Merkmale des Faschismus nachdenkt, ist dies kein neues Phänomen, sondern hat grundsätzlichen Charakter: „Der Begriff Faschismus konnte deshalb zu einer Sammelbezeichnung werden, weil ein faschistisches Regime auch dann noch als faschistisch erkennbar bleibt, wenn man ein oder mehrere Merkmale abzieht.“

Die Auseinandersetzung mit dem Begriff des Faschismus ist darum vielleicht in besonderer Weise auf eine Beschäftigung mit mehreren Perspektiven und Beispielen angewiesen. Dementsprechend wird für die Teilnahme am Seminar explizit vorausgesetzt, genügend Zeit für die vorbereitende Lektüre einzuplanen.

Das Seminar wird sowohl (historische und aktuelle) theoretische Positionen als auch Beispiele deutscher Filme aus der Zeit des Nationalsozialismus erörtern – und dazu auch Expert*innen einladen, um mit uns zu diskutieren.
Dozent
Termin
Do, 18:00-21:00 (14 tägig)
Ort
FHP D 116
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA/MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Gruppenreferat (10 Minuten) + Diskussion

Vorbereitung: Für die erste Sitzung ist diese Lektüre die Voraussetzung: Eco, Umberto: Der ewige Faschismus (Mit einem Vorwort von Roberto Saviano), München, 2020, S. 7-42
Brief History of the Short Film
Kurzfilm gilt als eine eigenständige mediale Form – und wird als solche von Verbänden, Filmfestivals, TV-Sendern, Filmkritik gepflegt und geschätzt. Seit 15 Jahren wird der 21. Dezember – die längste Nacht des Jahres – in Deutschland als „Kurzfilmtag“ gefeiert; seit 1956 wird in der Bundesrepublik im Auftrag der Bundesregierung der hochdotierte Deutsche Kurzfilmpreis vergeben, 1954 wurde in der BRD das erste Kurzfilmfestival weltweit in Oberhausen gegründet. Gleichzeitig lässt sich kaum eine allgemeingültige Definition des Kurzfilms formulieren, denn für ihn gilt, was auch für Langfilm gilt: er ist in allen Genres und Gattungen vorhanden und selbst seine Länge variiert stark, je nach institutionellen Vorgaben – mancher Definition nach sogar bis zu 50 Minuten, wobei andernorts bereits ab einer Länge von 20 Minuten von einem „mittellangen“ Film gesprochen wird. Und trotz all dieser Unterschiede erfordert die kurze Form eine ästhetische Verdichtung, die sich zu untersuchen lohnt. Außerdem spielte der Kurzfilm historisch in unterschiedlichen Kontexten eine wichtige Rolle – mal im Dienste der Ideologie (so zum Beispiel als „Kulturfilm“ und Werbefilm im Nationalsozialismus), mal als emanzipatorisches Medium, das sich genau von dieser abzugrenzen suchte (Neuer Deutscher Film in den 1960ern, (queer-) feministischer Film in den 1970er und 1980er Jahren). Das Seminar vermittelt anhand ausgewählter und wichtiger historischer Stationen von den Anfängen der Filmgeschichte bis in die Gegenwart eine kurze Geschichte des Kurzfilms, die durch die Analyse dieser besonderen medialen Form in unterschiedlichen historischen Kontexten sowohl Bezüge zur Zeitgeschichte als auch zur Geschichte der Filmästhetik und -Theorie herstellt.
Dozent
Termin
Mi, 14-16 Uhr
Ort
FHP D108
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat:
Referat (ca. 8 Minuten)
Making concepts of serious games: Designing how computer games convey messages
Computerspiele sind sowohl ein Ausdrucksmedium als auch ein Überzeugungsmedium; sie treffen Aussagen - sie kommunizieren - über Regeln, über Interaktion und Handlungsangebote sowie Handlungsbewertungen.
Im Seminar konzipieren wir Spiele. Zu Aussagen. Als Design-Dokument.
Wir erarbeiten aktiv, wie über das spielerische Handeln die Empfangenden die Nachricht/Meinung/These des Senders vermittelt bekommen.
Dozent
Termin
Do, 10:00-11:30 Uhr
Ort
FHP D116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation eines Game-Konzepts. Vortrag von bis zu 20 Minuten, begleitet von Folien, inkl. Fragen & Antworten.
Die Grundlagen für das Konzept und die Präsentation werden im Seminar erarbeitet.
Analyses of True Crime productions
Wahre Verbrechen sind in zahlreichen Massenmedien ein beliebtes Thema, welches sich an
der Schnittstelle von Unterhaltung und Information bewegt. True Crime gibt es als Podcast,
Fernsehsendungen, Beiträge in sozialen Netzwerken etc. - produziert unter der Beteiligung
von Ermittler*innen und Betroffenen, Journalist*innen und Amateur*innen gleichermaßen.
In diesem Seminar sollen mithilfe der Close-Reading-Methode unterschiedliche Formate, die
sich mit True Crime befassen, unter die sprichwörtliche Lupe genommen werden. Wir wollen
uns anschauen, auf welchen Plattformen diese Formate stattfinden und wie die Machart sich
auf die Wirkweise des Inhaltes auswirkt. Das Seminar soll die Studierenden ermutigen, sich
kritisch mit den Themen Wahrheit, Perspektive sowie Emotion/Affekt auseinanderzusetzen.
Dozent
Termin
mittwochs 16-18 Uhr
Ort
Campus am Neuen Palais, Haus 8, Raum 0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende, Erstsemester herzlich willkommen
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: 2-seitige Reflexion über ein im Seminar besprochenes Thema

Module 8: Concepts and Forms of Media Design

Concept and Project Development: Future Imaginaries
Konzept- und Projektentwicklung: Imaginationen der Zukunft
Wie lässt sich zeigen, was in Zukunft sein könnte? Und wie übersetzen wir spekulative Ideen in audio-visuelle, erlebbare Medienformate? In diesem Konzept- und Projektentwicklungsseminar erproben wir unterschiedliche Manifestationen von Zukunftsdenken und -visionieren: kreativ, audio-visuell gestaltend und kollaborativ.

Von der Recherche spezifischer Zukunftsthemen, die für euch aktuell von besonderem Interesse sind, über die Themen-Eingrenzung, das Kennenlernen unterschiedlicher Methoden des Zukunftsdenkens (World Building in Filmen, Szenario Narrative ….) bis zum Verfassen eines Exposés für eure spezifische Zukunftserzählung und zur Findung des geeigneten audiovisuellen Formats dafür, entwickeln wir Schritt für Schritt ein Konzept für ein realisierbares audiovisuelles Projekt. Die Wahl der Projektform ist dabei frei: Konzepte für Filme können ebenso entstehen wie literarische Texte, Ideen für Zukunftskongresse genauso wie akustische Arbeiten – entscheidend ist lediglich eine enge Verknüpfung zwischen den Geschichten, die erzählt werden sollen und ihrer Form.

Was ihr im Seminar lernt & umsetzt:
• Inhalt & Methode: unterschiedliche Methodiken zur Zukunftsimagination, Themen-Eingrenzung, Verfassen eines Exposés und Formatentwicklung.
• Praxis & Produktion: Das Handwerkszeug zur Realisierung: Projektplanung (Zeit/Ressourcen), Teamorganisation, Kalkulation undFinanzierung sowie Präsentations- und Pitch-Techniken.

Die Arbeit in den Kleingruppen wird begleitet durch methodischen Input und Beispiele aus der Arbeitspraxis der Dozentin (Schwerpunkt: Filmproduktion, Organisation von Kunst & Kulturveranstaltungen, Entwicklung von Bildungsformaten).

Der Kurs ist als 3-teiliger Workshop angelegt (Blockseminar an jeweils 2 aufeinanderfolgende Präsenztage an der FHP, ganztags). Es ist eine Einladung, gemeinsam und kreativ mit künstlerischen Mitteln zu forschen und methodisch angeleitet und systematisch ein eigenes Zukunftsprojekt zu entwickeln - das ihr ggf. im Modul freie Projektarbeit später realisieren könnt.

Testat / Seminar-Abschluss:
10-minütige Präsentation des Konzepts mit Diskussionspapier (am 6. Feb)
Dozent
Termin
Blockseminar in Präsenz 3x2 Tage (8.+9. Jan // 22.+23. Jan // 5.+6.Feb)
Ort
FHP, Raum 1.16
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
In Vorbereitung auf das Blockseminar ist jede/r Teilnehmer*in aufgerufen, vorab eine Idee einzureichen für eine konkrete Zukunftsfrage / ein Zukunftsbild, das ihr gerne kreativ behandeln möchtet:

* Wie sieht …….... (bitte eigenes gewähltes Unter-Thema/Fragestellung/Ort einsetzen) in Zukunft aus? Welche thematischen Aspekte interessieren dich dabei besonders? Was möchtest du zeigen?

* In welcher audiovisuellen Form würdest du dieses Zukunftsbild gerne entwerfen und warum in dieser Form?

Die Ideenskizze (Beschreibung auf 1 A4 Seite incl. 1 Titel-Bildes zur Visualisierung der Idee) bis spätestens Fr 16. Oktober schicken an: bernadette@visual-stories.org
Radio Toolkit: Do the Voices Sound True? Speech as a Creative Medium
Im Projektseminar untersuchen und experimentieren wir ausführlich mit Soundmaterial, wir erschließen beim Aufnehmen, Abhören und Montieren im Audiolabor grundlegendes Technikwissen und charakteristische Ausdrucksmittel akustischen Erzählens. Anhand selbst erstellter Clips werden Alltagsformen akustischer Medien (Radio, Podcast, Audiowalk) erprobt. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf der Erkundung der menschlichen Stimme in verschiedenen akustischen Erzählmodi. Wie viel Persönlichkeit überträgt sich in Radiostimmen? Gibt es nicht-personales Sprechen? Wie stellen sich professionelle Sprecher*innen der KI-Entwicklung? Wie beschreibt man die Eigenschaften einer Stimme?
Am Schluss des Seminars besteht die Möglichkeit der gemeinsamen Gestaltung einer Radio-Sendung in Kooperation mit dem Funkerberg-Radio Welle 370.
Dozent
Termin
Do 10-16:30
Ort
FHP Audiolabor LW 119
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
15

Module 9: Medial Projects

Staging Documentaries –Performative Praxen im Dokumentarischen
In diesem Hands-On Projektmodul dient die neuere mediale Praxis, dokumentarische Erzählweisen mit Gesten des Performativen zu verschränken, als eine thematische Klammer für die Herstellung einer im Team konzipierten und abgeschlossenen Medienarbeit. Theoretische Einordnungen und (filmische) Veranschaulichungen dieser Arbeitsweise, die vorwiegend aus einem historischen, teils auch gegenwärtig begründeten Mistrauen dokumentarischen Blicken und Repräsentationen gegenüber entstammt, gliedern das Modul genauso wie die Vermittlung von technischem Basiswissen (eintägige Kamera/Studio-Einführung). Auch das Erproben performativer Erzählmittel in gemeinsamen Übungen und Experimenten charakterisiert dieses Projektmodul. Die Themen für die performativ-dokumentarische Recherche finden sich vor Ort im Lokalen, das immer auch durch Geschichte(n) mit größeren Zusammenhängen verbunden ist.
Zum Aufschlag und als Konzeptionshilfe gehören deshalb Ortsbegehungen und der Austausch mit unterschiedlichen ‚Expertisen‘ vor Ort.
Das Arbeiten erfolgt anfänglich angeleitet und dann von Studierenden selbstorganisiert und praxisreal in Projektteams, in denen kollektives Arbeiten und Aushandeln erprobt wird. In wöchentlichen Showings werden Skizzen und Fragen gemeinsam im Kurs besprochen. Final werden die abgeschlossenen Arbeiten gemeinsam kuratiert in einem Ausstellungssetting öffentlich präsentiert.
Dozent
Termin
Di. 10:00 - 16:30
Ort
Videostudio FHP D002 & ggfs. D116
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
Bachelor
Teilnehmerbegrenzung
15
Motion DeSEIN – Experimental and Expanded Animation
Im Projektseminar werden praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation und Compositing vermittelt, um in einem diskursiven Zusammenhang experimentelle und künstlerisch-medienreflexive Projektarbeiten zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei Phänomene von Wahrnehmung und Erfahrung wie Bewegung, Zeit, Raum, Bewusstsein und Bedeutung, die in der künstlerischen Medienpraxis untersucht und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Schrift, Bild- und Tonmaterialien lassen sich in ein konzeptuelles Miteinander und in neue Sinnzusammenhänge stellen. Das Spektrum reicht von der Bearbeitung, Konstellation, Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Fotografien, Texten, Wörtern, Buchstaben, Klang, Ton, Sound und Schrift im zwei- oder dreidimensionalen Raum, von A wie Animation bis Z wie Zeichnung. Im Zentrum von »Motion DeSEIN« steht eine künstlerische Medienpraxis, die sich mit den räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimensionen und Formen des Denkens auseinandersetzt. Der Kurs schließt mit einer künstlerischen/medienreflexiven Projektarbeit ab.
Dozent
Termin
Dienstag 10:00 – 16:30 Uhr
Ort
FHP, LW 139
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Introduction to Analog Photography
Der Kurs ist praktisch künstlerisch ausgelegt und bietet eine Einführung in die analoge Fotografie. Ihr werdet sowohl die technischen Aspekte wie Bildwinkel, Blendenöffnung und Belichtungszeit als auch die chemischen Grundlagen wie Entwicklungszeiten und den Umgang mit Chemikalie kennenlernen.

Mit Zeit und Neugier erforschen wir die kreativen Möglichkeiten der analogen Fotografie und entwickeln unsere Filme und Abzüge in der Dunkelkammer, dabei seid ihr eingeladen, eigene Ideen zu entwickeln und umsetzen.

Außerdem sprechen wir über die Entstehungsgeschichte der Fotografie und den Unterschied zwischen analogen und digitalen Bildern. Das Wesen des Mediums, seine transformativen Eigenschaften und sein Einfluss auf unsere Wahrnehmung werden diskutiert und in der praktischen Arbeit erfahrbar gemacht.

Ihr werdet über die gesamte Dauer des Seminars ein Notizbuch führen, um Arbeitsprozesse und aufkommende Gedanken und Ideen festzuhalten. Im Laufe des Kurses präsentieren alle Teilnehmenden eine Projektidee.

Für Chemikalien, Fotopapier und einen Fotofilm fallen Materialkosten von 15€ an, die zu Beginn des Semesters bezahlt werden können.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

***Bitte schreibt euch nur ein, wenn ihr regelmäßig an dem Seminar teilnehmen könnt. Da der Kurs auf die praktische Arbeit im Fotolabor ausgelegt ist, kann eine längere Abwesenheit nicht aufgeholt werden***
Dozent
Termin
Mi 14:00 - 17:30
Ort
FHP D105
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
TV media production: let's talk!
Im diesem Projektseminar wird der gesamte Weg von der Redaktion bis zur fertigen TV-Sendung praktisch durchlaufen und es könnenAufgaben von Moderation, Gästebetreuung hin zu Kamera und Aufnahmeleitung übernommen werden. Ausgangspunkt des Seminars sind die Statements von Bürger*innen, die während der Talkbox-Tour in Berlin und Brandenburg gesammelt wurden. Aus diesen unterschiedlichen Stimmen und Perspektiven entstehen mehrere Talkshows, die im Studio von ALEX Berlin produziert und anschließend ausgestrahlt werden. Aus den Stimmen und der Arbeit im Seminar werden so Themen für eine öffentliche Diskussion.
Dozenten
Termin
Mo 10-13
Ort
FHP D116
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, ab 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Es wird zwei zusätzliche Termine geben für die Produktion der Talkshows im TV-Studio.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!

Module 10: Interdisciplinary Supplementary Studies

Podcast
Ziel dieses praxisorientierten Blockseminars ist es, einen Überblick über und Einstieg in verschiedene Bereiche der ‚handgemachten‘ Audioproduktion zu geben. Formatübergreifend wird ein Überblick über ausleihbare Ton- und Produktionstechnik an der FH Potsdam und deren Nutzung gegeben. In kurzen Lektionen und praktischen Übungen werden einige gängige Digital Audio Workstation Programme (DAWs) eingeführt und die Grundlagen der Tonbearbeitung erklärt und eingeübt. Auch in Bezug auf das inhaltliche Arbeiten (in den Bereichen dokumentarisches Arbeiten, Storytelling, Musik und Sound Design) werden mit kurzen Input-Vorträgen Arbeitsansätze und Konzepte anfänger*innengerecht vermittelt. Punktuell findet dabei auch Input von externen Expert*innen aus den Bereichen Podcast, Radio und Hörspiel statt. Am Ende der Projektwoche entstehen bei allen Beteiligten erste kleine Hörstücke — das Seminar ist also perfekt geeignet für Studierende mit und ohne Vorerfahrung im Bereich Audio-Produktion und für alle, die mit digitalen Mitteln Hörinhalte produzieren möchten oder mit dem Gedanken spielen, freie EMW-Praxismodule mit Audioarbeiten abzuschließen. Es wird ein kleines Hörstück entstehen.
Dozent
Termin
Projektwoche
Ort
UP tba
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Staging the Vegetal: Human-Plant Relations in Artistic Practice
In diesem Seminar besuchen wir verschiedene Orte in Berlin und Potsdam, an denen Pflanzen auf eine spezifische Weise gesammelt, angeordnet, gepflegt und in Szene gesetzt werden, darunter das Späth-Arboretum und der Botanische Garten in Berlin. Wie sind dort Menschen-Pflanzen-Relationen gestaltet? Könnte dort etwas als ein ›botanisches Theater‹ verstanden werden?

Dazu schauen wir uns Diskurse um Pflanzen aus Kunst und interdisziplinärer Forschung mit einem ökokritischen und postkolonialen Blick an und lesen einschlägige Texte der Plant Studies. Wir nähern uns dem Thema zugleich praktisch und erproben verschiedene Interventionen zu Pflanzen und deren Umgebungen – etwa mit Audiowalks oder über die eigene Wahrnehmung mittels Spürtechniken und kleinen Schreibübungen. Im Park Sanssouci werden wir schließlich selbst in Szene setzen und mit Anordnungen von Pflanzen und unseren Bezügen zu ihnen experimentieren. Studierende sind dazu eingeladen, eigene Ideen für Zugänge zum Thema und für mögliche Orte einzubringen.
Dozent
Termin
Do, 12-16 Uhr (zweiwöchentlich)
Ort
UP, Neues Palais, Haus 8, Raum 0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Der erste Termin findet am 22.10. statt. Bereits in der Woche darauf, am 29.10. treffen wir uns zur Exkursion im Späth-Arboretum in Berlin. Von da an findet das Seminar im zweiwöchentlichen Rhythmus statt (nächster Termin: 12.11.).


Testat: Essay (3 Seiten).

Module 11: Free-choice Project

"Seitenspiel" - Print Publication of the Degree Program
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.
Dozenten
Termin
tba
Ort
FHP/UP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung. Die Anmeldung für die freie Projektarbeit bzw. Mitarbeit im neuen Redaktionsteam findet zum Wintersemester statt. Die Projektzeit verteilt sich auf das WS und SoSe.
RetroMediaLab
Das RetroMediaLab steht allen Studierenden offen, die Lust haben, sich im Rahmen einer Freien Projektarbeit allein oder in kleiner Gruppe ausgiebig mit Analog-Medien und den sie umgebenden Diskursen um Analog-Digital-Retro zu beschäftigen. Erkunden Sie Fotokamera+Dia, Camcorder von 1984 und 1996, Röhrenmonitore, analoge Bildmischung und Videoschnitt, Tonband/MC+Mikrofon, Schallplatte+Phonograph, Retro-Baukästen und überführen Sie Signale aus Analog mit entsprechenden Controllern nach Digital - und zurück. Auch Computer, Matrixdrucker und Spiele aus den 1980er Jahren können ausprobiert werden. Wie lässt sich eine RetroMedien-Erfahrung jenseits toter Objektifizierung im Museum bewahren bzw. dokumentieren? Ziel des Projekts soll die Entwicklung eines performativen bzw. dokumentarischen Formats über Analogmedien sein.
Dozent
Termin
Termine tba
Ort
NP 1.01.0.10
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bei Interesse schreiben Sie mir eine Mail an knoerr@uni-potsdam.de!
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
tbae
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Module 13: Colloquium

BA – Prüfungskolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wir vermitteln umfassend alles, was es beim Schreiben der Arbeit, bei der Planung und Durchführung des Projektes und für die Disputation zu wissen gibt. Wir haben Zeit, um auf Ihre eigenen Belange einzugehen, also Textproben zu diskutieren, Themen zu vertiefen, die beim Verfassen/Erstellen und Erarbeiten der BA-Arbeit entstehen. Dabei kann es etwa um Zitierweisen, das Schreiben allgemein, die Eingrenzung des Themas, die Planung oder das Verfassen des Abstracts und formale Fragen gehen sowie die Besonderheiten der Projektarbeit. Das Seminar ist ein hilfreicher Begleiter für diese Phase. Wir legen auch großen Wert auch das Co-Teaching, indem wir Ihnen immer wieder Zeit geben, damit sie sich mit ihren KommilitonInnen austauschen und sich gegenseitig begleiten können. Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozent
Termin
Mi 12-14
Ort
FHP D108
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist obligatorisch für alle, die im WiSe 2026/27 ihre BA-Arbeit anfertigen.