Dr. Jörg Sternagel

Dr. Jörg Sternagel

Dozent im Studiengang Europäische Medienwissenschaft von WiSe 2007/2008 bis SoSe 2016

http://www.joerg-sternagel.de



Courses
Summer 2016
Practices/Politics of the Aesthetic: Etymologies of Jazz | Language & Improvisation (Verbund 3/5)
Am Anfang unseres Parts des Verbundes über Etymologien des Jazz steht ein Ereignis im Juli 1997 im Kontext von Sprache und Improvisation: »Ornette Coleman, der Erfinder des Free Jazz, und Jacques Derrida, der Erfinder der Dekonstruktion, treten gemeinsam auf der Bühne des La Vilette in Paris auf. Coleman spielt Saxophon, Derrida liest einen Text. Dem Publikum gefällt das gar nicht. Derrida wird ausgebuht, bricht die Lesung ab und verlässt die Bühne« (Borgards 2014, 69).

Derridas Text wird jedoch später veröffentlicht, es folgt zudem ein verschriftlichtes Interview zwischen ihm und Coleman. Ausgehend von diesem Ereignis, dieser Live-Situation folgen in den Texten und Gesprächen Schreib- und Lese-Situationen, die sich mit Verzögerung einstellen und einen Resonanzraum eröffnen, der Theorien der Improvisation ins Zentrum unserer Überlegungen rückt und in Verhältnisse setzt, die Komposition, Stimme und Schrift, Freiheit und Herrschaft, Präsenz und Repräsentation, Spontaneität und Planung mitbefragen.

Über Prinzipien der Improvisation in einer Ästhetik des Jazz hinaus geht es uns daher weniger um eine Musiktheorie oder Musikgeschichte als vielmehr um ästhetische Theoriebildungen, die Theorien des Politischen und eine Praxis des Theoretischen mitdenken.

Gemeinsam mit Derrida werden wir daran anschließend zwei Denkrichtungen verfolgen: (I.) Improvisation ist Prozess kollektiver Verständigung auf ein gemeinsames Projekt. (II.) Sprache, genauer: die Muttersprache ist nur unter bestimmten Bedingungen angeeignet und nie ganz beherrschbar.

Vor allem zur zweiten Denkrichtung gehört die Vor- und Nachbereitung, der Besuch der internationalen Konferenz »Untying the Mother Tongue. On Language, Affect, and the Unconscious« mit den Keynotes von Daniel Boyarin und Hélène Cixous am 11. und 12. Mai 2016 im ICI Berlin: https://www.ici-berlin.org
Dozenten
Termin
(1) 22.-23. April, (2) 11.-12. Mai, (3) 20.-21. Mai 2016
Ort
UP NP, ICI Berlin
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Termine:

Das Seminar findet in drei Blöcken statt:

(1) 22. und 23. April 2016, jeweils 10 bis 18 Uhr, UP NP, Haus 8, Raum 60/61

(2) 11. und 12. Mai 2016, jeweils 10 bis 18 Uhr, ICI Berlin

(3) 20. und 21. Mai 2016, jeweils 10 bis 18 Uhr, UP NP, Haus 8, Raum 60/61

Literatur:

Borgards, Roland, »1997 – Dekonstruktion und Free Jazz (Ornette Coleman und Jacques Derrida), in: Sandro Zanetti (Hg.), Improvisation und Invention. Momente, Modelle, Medien, Zürich-Berlin: diaphanes, 2014, S. 69-82.

Coleman, Ornette und Jacques Derrida: »Die Wiederholung im Ereignis. Jacques Derrida trifft Ornette Coleman«, in: SPEX, 10. Oktober 1997, S. 38–41.

Derrida, Jacques, Die Einsprachigkeit des Anderen, oder die ursprüngliche Prothese (1996), aus dem Französischen von Michael Wetzel, München: Fink, 2003.
Practices/Politics of the Aesthetic: Etymologies of Jazz | Musik & Improvisation (Verbund 3/5)
The concept of improvisation has fascinated both musicians and audience alike, for at least as long as can be evidenced by written reviews, discussions and - more importantly - audio recordings.

Moreover it is a widely contested concept, open to (mis)interpretation.

Through examples in both recorded and live peformances (including concerts, studio works and seminar workshops) strategies of improvisation will be examined and explored in an attempt to uncover the process and the myth behind this significant yet often 'forgotten' parameter of music creation.

Throughout the course of the seminar, a group work will be developed to be performed at the end of the semester.
Dozenten
Termin
Montags, 10.00 bis 14.00 Uhr
Ort
FH D 103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
This course will be held in English.
Theorien und Praktiken des Kollektiven
Jegliche Form des Kollektiven ist von einer spezifischen Ambivalenz gekennzeichnet: es ist gleichermaßen in reaktionäre wie emanzipatorische Diskurse verstrickt, es changiert zwischen imaginärer Besetzung und identitätsstiftendem Zusammenschluss. Ausgehend von diesem »Dilemma« der Gemeinschaft, das wir als Symptom für eine übergeordnete Problematik des Politischen sehen, wollen wir uns mit Konzepten von Zusammenschlüssen aus Sozial- und Politiktheorie, Medien- und Kunstwissenschaft, feministischer Theorie sowie Philosophie beschäftigen.

Einem Denken über das Kollektiv ist grundlegend die Frage nach dem »Anderen« eingeschrieben. Wir erleben gerade eine Zeit, in der abermals an ein »Wir« appelliert wird: zum einen geht es um ein europäisches »Wir« und zum anderen um ein menschliches »Wir«, welches nichtmenschlichen Lebensformen jegliche Handlungsfähigkeit und Rechte abspricht. Diese Anrufung an ein »Wir« verweist auf den Status der Gemeinschaft als etwas Gemachtes, nicht einfach Vorliegendes. Dabei sind an diesen Prozessen der Kollektivierung nicht nur Menschen und menschengemachte Verhältnisse, sondern Hybride aus Medien, Affekten und Sprachen beteiligt. Dieses Gemachtwerden von Kollektiven verspricht jedoch auch utopischen und heterogenen Ansätzen, Formen des Kollektiven jenseits von Naturalisierung und politischem Essenzialismus neu zu denken.
Dozenten
Termin
27.-28. Mai und 11.-14.Juli
Ort
Potsdam / Stolzenhagen
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Summerschool
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA ab 3. Semester, MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Seminar besteht aus zwei Veranstaltungsblöcken. Der erste Teil wird im Mai in Potsdam stattfinden. Den zweiten Block wollen wir im Juli auf einem Gutshof in Stolzenhagen (Brandenburg) verbringen. Wir erhoffen uns mit theoretisch interessierten Studierenden aus unterschiedlichen Fachbereichen der FHP sowie einigen Gästen aus Theorie und Kunst eine produktive Auseinandersetzung mit dem Thema des Kollektiven. Das Seminar ist geöffnet für Studierende von der FHP aus den Studiengängen Europäische Medienwissenschaft, Kulturarbeit, Soziale Arbeit und dem Fachbereich Design.

Eingeladen sind folgende Gastvortragende und folgendes Performancekollektiv:
Elisabeth Schäfer (Wien) »Towards a Theory of Communities«
Marie-Luise Angerer (Potsdam) »Zufälligkeit der Begegnung«
Jörg Sternagel (Potsdam) »Hannah Arendt: Übungen im politischen Denken«
BeAnotherLab, Mariam Frick und Martin Pleiß (Berlin) »Synchronizing our selves – Me, You, We and something in between«


Die Seminarvorbereitung und –konzeption wird von Martha Holewa, Naomie Gramlich und Sabeth Kerkhoff durchgeführt und von Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Anne Quirynen und Dr. Jörg Sternagel betreut und geleitet.

Das Seminar »Theorien und Praktiken des Kollektiven« wird gefördert von der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs (Universität Potsdam), InferFlex (Fachhochschule Potsdam), dem Lehrstuhl für Medientheorie, (Universität Potsdam) und dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2015/2016
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach individueller Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
EMW Abroad
Ziel des Blogs »EMW Abroad« ist es, Studierende sowohl über Formen und Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes zu informieren als auch Erfahrungsberichte von EMW-Studenten im Ausland an einem Ort zu versammeln und zugänglich zu machen und somit eventuelles Interesse zu wecken. Der Blog wird als freies Projekt angerechnet, sodass eigene (neue) Ideen und Konzepte, die den Blog erweitern und verbessern, erwünscht und gefordert sind.
Dozent
Termin
individuell
Ort
UP NP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Zielgruppe
BA EMW Erasmus Outgoings
Teilnehmerbegrenzung
5
Scenes of the Human | Winter School in Two Parts on Language, Writing, and Image with Hélène Cixous
Mit den GastdozentInnen: Silvia Stoller, Elisabeth Schäfer (Institut für Philosophie, Universität Wien) und Volkmar Mühleis (LUCA School of Arts, Brüssel)

Gefördert von: Deutsche Gesellschaft für Ästhetik | Universität Potsdam: Zentrale Forschungsförderung »UP – Innovative Ideen fördern« und KoUP 2 | Universitätsgesellschaft Potsdam

»Wir werden über Rollen arbeiten, darüber, welche Rolle Du spielst, wer wen spielt. Über die Zusammensetzung des Subjekts, die Tatsache, daß Ich aus Personen zusammengesetzt bin, erkennbar oder nicht, aus meiner Mutter, meiner Tochter, deiner Mutter, meiner Großmutter, aus verschiedenen anderen, aus meinem Vater, meiner Mutter, aus allem, was Ihr wollt.«

Einführung: Poetische Philosophie

Fr., 30.10.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 75
Sa., 31.10.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 75

Die Einführung widmet sich »Szenen des Menschlichen«, einem Essay von Cixous, und versucht, über »das« Weibliche nachzudenken, im Aushandeln seiner sprachlichen Behandlung, in einer auch poetischen Philosophie, als Durchdenken eines differentiellen Prozesses, der jeden Versuch des Verstehens und Verständigens in Gang bringt und hält.

Teil 1: Weiblichkeit in der Schrift

Do., 10.12.15, 13.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61
Fr., 11.12.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 64
Sa., 12.12.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 64

Gastdozentinnen:
Silvia Stoller und Elisabeth Schäfer (Institut für Philosophie, Universität Wien)

Teil 1 behandelt Weiblichkeit in der Schrift mit Cixous und ihrem Essay »Das Lachen der Medusa«, indem ihre Forderung nach der Unerlässlichkeit des weiblichen Schreibens verbunden wird mit dem antiken Mythos der Medusa, entlang ihres subversiven Lachens, das die patriarchale Logik durchschaut.

Teil 2: Stigmata

Do., 14.01.16, 13.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61
Fr., 15.01.16, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61
Sa., 16.01.16, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61

Gastdozent:
Volkmar Mühleis (LUCA School of Arts, Brüssel)

Teil 2 nimmt Texte von Cixous hinzu, die nicht nur das weibliche Schreiben, sondern auch das Lesen von Bildern perspektivieren, wie zum Beispiel von Rembrandt oder Picasso, das Stigmata sichtbar macht, Stiche, Wunden, Male oder Narben, die die eigene Geschlechtlichkeit, Leiblichkeit und Fremdheit beanspruchen.
Dozent
Termin
Einführung: 30.10.-31.10.15 | Teil 1: 10.-12.12.15 | Teil 2: 14.-16.01.16
Ort
UP NP
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA 3. Fachsemester und höher | EMW MA 3. Fachsemester und höher
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist eine Blockveranstaltung in mehreren Teilen. Für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar ist der Besuch aller Teile bindend!

Primärtexte

Cixous, Hélène, »Das Lachen der Medusa« (1975), aus dem Französischen von Claudia Simma, in: Esther Hutfless, Gertrude Postl, Elisabeth Schäfer (Hg.), Hélène Cixous, Das Lachen der Medusa, zusammen mit aktuellen Beiträgen. Wien: Passagen, 2013, S. 39-61.

dies., »Bethsabée ou la Bible intérieure«, in: FMR 43, 1993, S. 14-18; in englischer Übersetzung von Catherine A.F. MacGillivray: »Bathsheba or the interior Bible«, in: Cixous, Stigmata. Escaping Texts. London, New York: Routledge, 1998, S. 3-24.

dies., »Sans Arrêt, non, Etat de Dessination, non, plutôt: Le Décollage du Bourreau«, in: Repentirs 1991, S. 55-64; in englischer Übersetzung von Catherine A.F. MacGillivray: »Without End, No, State of Drawingness, No, rather: the Executioner's Taking off«, in: Cixous, Stigmata. Escaping Texts. London, New York: Routledge, 1998, S. 25-40.

dies., »Szenen des Menschlichen«, aus dem Französischen von Eberhard Gruber, in: Mireille Calle (Hg.), Über das Weibliche. Düsseldorf, Bonn: Parerga, 1996, S. 97-120.
Summer 2015
Exercise to Lecture European Cultural History 2: Semester 2 | Group A
Diese für BA 2. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr | Beginn: 20.04.
Ort
UP NP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW | Erasmus Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in beide Übungen gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
EMW Abroad
Ziel des Blogs »EMW Abroad« ist es, Studierende sowohl über Formen und Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes zu informieren als auch Erfahrungsberichte von EMW-Studenten im Ausland an einem Ort zu versammeln und zugänglich zu machen und somit eventuelles Interesse zu wecken. Der Blog wird als freies Projekt angerechnet, sodass eigene (neue) Ideen und Konzepte, die den Blog erweitern und verbessern, erwünscht und gefordert sind.
Dozent
Termin
individuell
Ort
UP NP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Zielgruppe
BA EMW Erasmus Outgoings
Teilnehmerbegrenzung
5
Exercise to Lecture European Cultural History 2: Semester 2 | Group B
Diese für BA 2. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr | Beginn: 20.04.
Ort
UP NP 1.12.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW | Erasmus Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in beide Übungen gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
(AFTER) MARX
Das Seminar gibt eine Einführung in die Philosophie und politische Ökonomie von Karl Marx. NACH MARX erscheint »jede Selbstentfremdung des Menschen von sich und der Natur« in dem Verhältnis, »welches er sich und der Natur zu andern, von ihm unterschiednen Menschen gibt«. MARX hinterfragt hier die Arbeit, die Lebenstätigkeit, das produktive Leben des Menschen. NACH MARX ist so nicht nur seine Kapitalismuskritik zu hinterfragen, sondern auch seine Philosophie der Geschichtlichkeit, in der sein (und unser?) dialektisches Denken verwickelt ist.
Dozent
Termin
montags, 16.00 bis 18.00 Uhr, vierzehntägig
Ort
UP NP 1.09.114
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA Fachsemester 3 und höher, EMW MA Fachsemester 3 und höher
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Eine Veranstaltung der EMW-Projektgruppe »Theorie & Praxis des Performativen« im Bachelor und Master.

Primärliteratur:
Karl Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte. Kommentar von Michael Quante. Frankfurt/Main: Suhrkamp Studienbibliothek 15, 2009 [bitte zum Seminar anschaffen!]

Sekundärliteratur:
Rahel Jaeggi, Daniel Loick (Hg.), Nach Marx. Philosophie, Kritik, Praxis. Berlin: suhrkamp, 2013. [in Ausschnitten in der virtuellen Lehre]
Introduction to Forms of Scientific Work, course B
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte, lesen, Vorträge halten, Essays und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozenten
Termin
Dienstags 16-18
Ort
UP NP 1.19.415
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW. Bitte schreiben Sie sich in beide Kurse gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen. Studierende, die bei Winfried Gerling im »Fotoprojekt: Der Körper« einen Platz bekommen haben, werden in den Kurs B aufgenommen!
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
auf Anfrage
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.

Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Europäische Kulturgeschichte 2
Dozenten
Termin
Do. 10-12 Uhr
Ort
FHP, HG 108
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
90
Introduction to Forms of Scientific Work, course A
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte, lesen, Vorträge halten, Essays und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Dozenten
Termin
Dienstags 14-16
Ort
UP NP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW. Bitte schreiben Sie sich in beide Kurse gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen. Studierende, die bei Winfried Gerling im »Fotoprojekt: Der Körper« einen Platz bekommen haben, werden in den Kurs B aufgenommen!
Winter 2014/2015
Exercise to Lecture European Cultural History 1: Semester 3 and higher
Diese für BA 3. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
montags, 10.00 bis 12.00 Uhr | Beginn: 27.10.
Ort
Campus Griebnitzsee | 3.06.H2
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Exercise to Lecture European Cultural History 1: Semester 1
Diese für BA 1. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr | Beginn: 27.10.
Ort
Campus Griebnitzsee | 3.06.H1
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW | Erasmus Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Europäische Kulturgeschichte 1
Dozenten
Termin
Freitag, 14-16 Uhr, Beginn: 24.10.14
Ort
3.06.HS 03 (Griebnitzsee)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
90
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Praktiken/Politiken des Ästhetischen (Verbund 3/5): Der Ruf der Medusa: Praxis des Schreibens und Subversion des Lachens bei Hélène Cixous
»Ich werde über die weibliche Schrift sprechen: darüber, was sie bewirken wird. Es ist unerläßlich, daß die Frau sich schreibt: daß die Frau von der Frau ausgehend schreibt und die Frauen zum Schreiben bringt, zum Schreiben von dem sie unter Gewaltanwendung ferngehalten worden sind, wie sie es auch von ihren Körpern waren; aus denselben Gründen, kraft desselben Gesetzes, mit demselben todbringenden Ziel. Es ist unerläßlich, daß die Frau sich auf und in den Text bringt – so wie auf die Welt, und in die Geschichte –, aus ihrer eigenen Bewegung heraus.« Unser Seminar wird sich mit dem Manifest »Das Lachen der Medusa« (1975) der algerisch-französischen Philosophin und Schriftstellerin Hélène Cixous beschäftigen, mit dieser Eigenbewegung, die sich in einer Praxis des Schreibens und mit einer Subversion des Lachens entlang des antiken Mythos der Medusa vollzieht. Medusa ruft: Schreibe! Medusa lacht, denn sie durchschaut die patriarchale Logik.

Textsammlung im Seminar, bitte bis zum Seminar anschaffen: Esther Hutfless, Gertrude Postl, Elisabeth Schäfer (Hg.), Hélène Cixous, Das Lachen der Medusa, zusammen mit aktuellen Beiträgen. Wien: Passagen, 2013, € 23,60
Dozenten
Termin
montags, 16.00 bis 20.00 Uhr
Ort
Campus Griebnitzsee | 3.01.H9
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
EMW MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« mit der Veranstaltung von Prof. Anne Quirynen statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich, den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.

Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 16.4. und 17.4.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.

Im Sommersemester 2015 wird im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Dis/order (Döring/Quirynen). Im Sommersemester 2015 wird im Verbund »Ludification – Räume des Möglichen« (Modul 2 + Modul 6) angeboten: Ludic Interfaces (Butler/Gerling).
Practices / Politics of Aesthetics: Performing Gender
In dieses Seminar untersuchen die Studierenden unterschiedliche Körper- und Geschlechtsentwürfe in der bildenden, darstellenden und Medienkunst. Wie wird Subjektivität in einer kapitalistischen Ökonomie und in Technologien neu verhandelt, welche künstlerischen Strategien kommen dabei zur Anwendung?
Mit Arbeiten von u.a. The peaches, chicks on speed, Del LaGrace Volcano, Anthonia Baehr, Coco Fusco, Gomez Pena, Matthew Barney, Kirsten Geisler, Tejal Shah und Lynn Herschmann
Dozenten
Termin
Di. 14uhr -17uhr
Ort
FHP, D 108
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
MA-Verbund
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« mit der Veranstaltung von Dr. Jörg Sternagel statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich, den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.

Die Präsentationen der Verbundsarbeiten finden am 16.4. und 17.4.2015 statt. Es werden dort die fertigen Projekte in ihrer Gesamtheit präsentiert (20 Minuten Präsentation + 10 Minuten Diskussion), also Projekt- und Theorieteil der Arbeiten. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.

Im Sommersemester 2015 wird im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« (Modul 3 + Modul 5) angeboten: Dis/order (Döring/Quirynen).
Im Sommersemester 2015 wird im Verbund »Ludification – Räume des Möglichen« (Modul 2 + Modul 6) angeboten: Ludic Interfaces (Butler/Gerling).
Etymologies of Jazz | Spring School in Potsdam & Haifa
Words do not refer to contents they designate. At first, words do laterally refer to other words, says Emmanuel Levinas. The word »jazz« is no exception and laterally refers to other words like body, improvisation, rhythm, sound, and techniques. Language then refers to positions of the one that listens and the one that speaks, or, in jazz, to the one that plays an instrument like a piano. Like language, experience no longer appears to be made up of isolated elements. On the contrary, elements of experience, as elements of jazz, signify on the basis of the world and of the position of the one that looks, hears, and listens. Between meaning and sense, each word is at the confluence of innumerable semantic rivers, as is the word jazz. 

The Spring School aims to continue with reflections on etymologies of jazz, stressing that meaning is situated in the ethical, generally before culture and also specifically before aesthetics, whereas meaning, as the philosopher Emmanuel Levinas understands it, goes beyond any cultural, social, symbolic and linguistic significations, in a movement of sense, a unique sense that is imperative. Language and jazz signify on the basis of the world. Expression defines culture, whereas culture and artistic creation are part of the ontological order themselves, or rather, they are ontological »par excellence«, since they make the understanding of being possible. 

Jazz, then, is discussed qua expression, and our Spring School therefore focuses on reflecting on its etymologies between language and music, meaning and sense, performativity and mediality, ethnicity and historicity.
Dozenten
Termin
Part I, Potsdam: 12-13 Feb 2015 | Part II, Haifa: 23-24 Mar 2015
Ort
Potsdam | Haifa
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA EMW Fachsemester 3 und höher, MA EMW Fachsemester 1 und höher
Teilnehmerbegrenzung
6
Zusätzliche Informationen
In cooperation with Dr. Keren Omry, Department of English Language and Literature, and Prof. Yuval Shaked, Department of Music, University of Haifa, Israel. Funded by the University of Potsdam, Initiative »Schwerpunktregion Israel«.
Summer 2014
Exercise to Lecture Introduction to Media Aesthetics
Dozenten
Termin
montags, 10.00 bis 12.00 Uhr, Beginn 14.04.
Ort
UP NP 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Exercise to Lecture Introduction to Media Aesthetics
Dozenten
Termin
montags, 12:00 bis 14:00 Uhr, Beginn 14.04.
Ort
UP NP 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA | ERASMUS Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Techniques of the Lived-Body
Der Leib hat, folgt man der Phänomenologie, eine Doppelstellung inne: er ist in der Welt und zugleich das Medium des Zugangs zu der Welt. Vor den Techniken mit Apparaturen und Instrumenten steht die Gesamtheit der Techniken des Leibes. Das Verhältnis von Natur und Kultur entfaltet sich im leiblichen Verhalten, im praktischen Umgang mit den Dingen, in materiellen und performativen Bedingungen. In aktueller Eingewöhnung durch Betätigung geht Erlerntes in die Welt ein. Im wiederholten Tun wird ein Habitus erworben, der sich im Entstehen der sichtbaren Welt sedimentiert. Zwischen Kulturen und Generationen platziert sich der Leib als erstes technisches Medium des Menschen, der im mimetischen Umgang und Inkorporation weiter trägt und gibt, praktiziert und fungiert. Die Techné orientiert sich am Leib, der etwas erscheinen lässt, erfindet, herstellt, sich aneignet und umformt.
Dozent
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr
Ort
UP NP 1.22.038
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA | ERASMUS Incomings
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Vor- und nachbereitendes Seminar zur gleichnamigen Abschlußtagung des DFG-Netzwerkes »Kulturen der Leiblichkeit«, in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung«, Literaturwerkstatt Berlin, 25. bis 26. September 2014. Das Seminar steht auch im Kontext der Arbeiten der EMW-Projektgruppe »Theorie & Praxis des Performativen« in den vergangenen Semestern. Der Schwerpunkt im Seminar wird auf Überlegungen zur Ethik der Gabe und Techniken des Leibes um Marcel Mauss gelegt. Die Nachbereitung findet im Anschluß an die Tagung in Form einer Gesprächsrunde mit Prof. Antje Kapust (Ruhr-Universität Bochum) statt.
Symposion: Banquet, Saturnalia Festival, Table Talk
In seinem 2012 erschienenen vierten Roman »Das Festmahl des John Saturnall« schreibt Lawrence Norfolk: »Ein wahres Festmahl besteht zu Teilen aus Geheimnissen, welche bisweilen leicht zu erraten sind und in anderen Fällen unergründlich. Seine Gerichte sprechen in Zungen, die dem Gelehrten Rätsel aufgeben können, wiewohl ein gewöhnlicher Koch sie alle zu deuten wissen muss. Und da die Luft ein Garten ist, wie Saturnus lehrte, muss ein Koch die Baumwipfel neu benennen als Beete, und ihre Pflanzgefäße sind Nester, darin Vögel und Geflügel sich in staunenswerter Vielfalt mästen und gedeihen.« In Lektüre Norfolks geht das Seminar Geheimnissen und Rätseln eines Festmahls nach und sucht Spuren in der Europäischen Kulturgeschichte, mit Schwerpunkten auf griechischen und römischen Dialogen.
Dozenten
Termin
Projektwoche »Konsum, Transformation, Zirkulation« in Bröllin, 19. bis 23. Mai
Ort
Bröllin
SWS
3
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar in der Projektwoche
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zur Vorbereitung: Den Roman von Lawrence Norfolk, Das Festmahl des John Saturnall (übersetzt von Melanie Walz, München: Knaus, 2012, € 24,99) bitte bis zum Seminar bis einschließlich S. 95 lesen.

Weitere Literatur im Seminar:
- Macrobius, Ambrosius Theodosius, Tischgespräche am Saturnalienfest (402 n. Chr.). Einleitung, Übersetzung und Anmerkungen von Otto und Eva Schönberger. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2008.
- Platon, Das Gastmahl. Symposion (416 v. Chr.). Übersetzt und herausgegeben von Thomas Paulsen. Stuttgart: Reclam, 2008.
und:
- Nancy, Jean-Luc, »Shattered Love« (»L'amour en éclats«, 1986), translated by Lisa Garbus and Simona Sawhney, in: Nancy, The Inoperative Community. Edited by Peter Connor, Foreword by Christopher Fynsk. Minneapolis, Oxford: University of Minnesota Press, 1991, S. 82-109.
- Waldenfels, Bernhard, »Fremdspeise. Zur Phänomenologie von Essen und Trinken«, in: Iris Därmann, Harald Lemke (Hg.), Die Tischgesellschaft. Philosophische und kulturwissenschaftliche Annäherungen. Bielefeld: transcript, 2008, S. 43-59.
Introduction to Media-aesthetics
Neben Medientheorie oder Mediengeschichte bietet Medienästhetik eine weitere eigenständige Perspektive auf Medialität, die sich keineswegs in der Feststellung etwas sei schön oder künstlerisch gelungen erschöpft. Ebenso wie Theorie und Geschichte ist auch die Ästhetik als Disziplin historisch gewachsen und hat diverse Spiel- und Lesarten, Begriffe und Positionen hervorgebracht. Die Vorlesung stellt eine Auswahl der wichtigsten Positionen der Ästhetik zwischen dem 18. und dem 20. Jahhundert vor und vermittelt damit Begriffe und Methoden, mit denen sich Medien in ästhetischer Hinsicht untersuchen und beschreiben lassen. Exemplarisch wird zu jedem Termin eine medienkünstlerische Arbeit präsentiert.
Aus dem Programm: Urteils-, Darstellungs- und Inhaltsästhetik, Produktions-, Werk- und Rezeptionsästhetik, Gattungstheorie und Hierarchie der Sinne, Abgrenzung zur Kunstkritik und Erkenntnistheorie, Differenz zwischen Ästhetik und Aisthesis, ihr Verhältnis zu Öffentlichkeit, Politik, Gesellschaft, Wahrnehmung, Urteil, Kritik, Historizität der Formen, Techniken und Apparate sowie letztlich ihr Verhältnis zur Kunst.
Dozenten
Termin
Donnerstag, 14 - 16 Uhr, Beginn 10. 4.
Ort
NP, 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zur Vorlesung wird eine vertiefende Übung von Dr. Jörg Sternagel angeboten. Termin s.d.
Winter 2013/2014
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Practices/Politics of Aesthetics | Ethologies: Affective Readings of Lewis Carroll's Alice in Wonderland
»Wer bist denn du?«, fragt die Raupe Alice im Wunderland, die nur antworten kann: »Ich weiß es selbst kaum, nach alldem – das heißt, wer ich war, heute früh beim Aufstehen, das weiß ich schon, aber ich muß seither wohl mehrere Male vertauscht worden sein.« Das Seminar folgt Alice im Prozeß ihres Kleiner-Werdens ins Hasenloch auf ihrem Weg durchs Wunderland und versucht sich an einer affektiven Lektüre, die sich mithineinreißen läßt, in Bewegung und Ruhe versetzt, ohne Ideen des Ganzen: in »Ethologien«, in Studien der Beziehungen verschiedener Vermögen, zu affizieren und affiziert zu werden. Über diese Lektüre Carrolls wird daher der Affektbegriff mit Spinoza verortet, in Lebensweisen und Existenzmöglichkeiten, die Begegnungen, Anordnungen und Kombinationen sichtbar machen, zwischen Mensch und Tier, Sprache und Schrift, Text und Bild: »Alles, was ist, ist entweder in sich oder in einem anderen.«

Die folgenden Texte müssen bis zu Beginn des Seminars angeschafft werden: Lewis Carroll, Alice im Wunderland (1865). Frankfurt/Main: Insel, 2009, € 7; Baruch de Spinoza, Die Ethik (1677). Lateinisch/Deutsch. Stuttgart: reclam, 1986, € 16,60.

Literatur:

Carroll, Lewis, Alice im Wunderland (1865). Frankfurt/Main: Insel, 2009.
Caroll, Lewis, Alice's Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass and What Alice Found There (1865/1872). The Centenary Edition. London: Penguin, 1998.
Deleuze, Gilles, »Spinoza und wir«, in: Spinoza. Praktische Philosophie (1981). Berlin: Merve, 1988, S. 159-176.
Ders., »Serie der Paradoxa. Von den Oberflächenwirkungen«, in: Logik des Sinns (1969). Frankfurt/Main: suhrkamp, 1993, S. 19-28.
Ders., »Lewis Carroll«, in: Kritik und Klinik (1993). Frankfurt/Main: suhrkamp, 2000, S. 35-36.
Ders., »Über die Philosophie«, in: Unterhandlungen 1972-1990. Frankfurt/Main: suhrkamp, 1993, S. 197-226.
Spinoza, Baruch de, Die Ethik (1677). Lateinisch/Deutsch. Stuttgart: reclam, 1986.
Uexküll, Jakob von, Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen (1934). Hamburg: rowohlt, 1956.
Dozenten
Termin
montags, 16.00 bis 20.00 Uhr, Beginn: 21.10.
Ort
UP NP 1.09.204
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« in Kooperation mit der Veranstaltung "Praktiken/ Politiken des Ästhetischen: Affekt" im Master-Modul 5 von Anne Quirynen statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltung wird dringend empfohlen. Es ist möglich, den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.

Im Sommersemester 2014 wird im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« (Modul 3 + Modul 5) angeboten: »Utopia« von Heiko Christians (Modul 3) und Anne Quirynen (Modul 5).
Language, Poetry, Alterity
Es gebe keinen prinzipiellen Unterschied zwischen Händedruck und Gedicht, schreibt der in Rumänien geborene deutschsprachige jüdische Lyriker Paul Celan (1920-1970) an den Schriftsteller Hans Bender und inspiriert Emmanuel Levinas mit dieser Aussage über Sprache, Lyrik und Alterität nachzudenken und damit Überlegungen zu verschriftlichen, die darüber hinaus vor allem mit Celans Rede »Der Meridian« anläßlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises 1960 ausgedehnt werden. Auch Maurice Blanchot richtet sein Augenmerk mit Celan auf die Spannung der Sprache, den Ort des Gedichts, das Draußen. Das Gedicht wird fortan im Akt des Aufsuchens eines Gegenübers zum Gespräch, in das sich unser Seminar in intensiver Lektüre und Diskussion der Werke Celans begeben wird: »Alles ist weniger, als es ist, alles ist mehr.«

Der folgende Band muß bis zu Beginn des Seminars angeschafft werden: Paul Celan, Die Gedichte. Kommentierte Gesamtausgabe. Frankfurt/Main: suhrkamp, 4. Auflage, 2012, € 24.

Literatur (Auswahl):

Blanchot, Maurice, Der als letzter spricht. Berlin: Gatza, 1993.
Celan, Paul, »Todesfuge«, in: Die Gedichte. Kommentierte Gesamtausgabe. Frankfurt/Main: suhrkamp, 4. Auflage, 2012, S. 40-41.
Ders., »Ich Kann Dich Noch Sehn«, in: Die Gedichte. Kommentierte Gesamtausgabe. Frankfurt/Main: suhrkamp, 4. Auflage, 2012, S. 287.
Ders., Der Meridian und andere Prosa. Frankfurt/Main: suhrkamp, 5. Auflage, 1988.
Levinas, Emmanuel, Eigennamen. Meditationen über Sprache und Literatur (1976). München: Hanser, 1988, S. 56-66.
Waldenfels, Bernhard, »Emmanuel Levinas: Sagen und Gesagtes«, in: Idiome des Denkens. Frankfurt/Main: suhrkamp, 2005, S. 208-223.
Dozent
Termin
montags, 10.00 bis 14.00 Uhr, Beginn 14.10.
Ort
UP NP 1.22.038
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
EMW BA, MA höhere Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Eine Veranstaltung der EMW-Projektgruppe »Theorie & Praxis des Performativen« im Bachelor und Master. Das Seminar schließt mit einem öffentlichen Workshop zum Thema am Montag, den 03. Februar 2014.
Praktiken/Politiken des Ästhetischen | Affekt
Das Seminar recherchiert unterschiedliche performative und künstlerische Arbeiten, um Aspekte des Affektiven zu erörtern. Affekt steht in diesem Seminar für Affizierungsprozesse, für Bewegungen des Körpers und Reiz- und Reaktionsketten. 'Alice' begegnet Antonia Baehr (Performance), Carolee Schneemann (Performance, Film), Ursula Biermann (Film), Olivier Messiaen (Musik), Omar Fast (Installation), Mierle Laderman Ukeles (Performance), Lygia Clark (Bildende Kunst) und Hélio Oiticica (Bildende Kunst)... Wir diskutieren u.a. Texte von Donna Haraway, Brian Massumi, Elisabeth Grosz, Sarah Ahmed, Judith Butler und Andre Lepecki.
Dozenten
Termin
dienstags, 10.00 bis 13.00 Uhr, Beginn: 22.10.
Ort
LW 117
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« in Kooperation mit der Veranstaltung »Praktiken/Politiken des Ästhetischen | Ethologien: Affektive Lektüren von Lewis Carroll's Alice im Wunderland« im Master-Modul 3 von Jörg Sternagel statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltung wird dringend empfohlen. Es ist möglich, den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren. In diesem Falle können die Module 3 und 5 durch den Besuch des Verbundes und die übergreifende Arbeit vollständig absolviert werden.

Im Sommersemester 2014 wird im Verbund »Praktiken/Politiken des Ästhetischen« (Modul 3 + Modul 5) angeboten: »Utopia« von Heiko Christians (Modul 3) und Anne Quirynen (Modul 5).
Summer 2013
Exercise to Lecture European Cultural History I and II, Semester 2
Die für BA-Studierende obligatorische Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
Mo. 10-14 Uhr
Ort
UP NP 1.09.102
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
EMW BA, NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Beginn: 15.4.13
Exercise to Lecture Introduction to Media Cultural Studies: Media Theory
Die für BA-Studierende obligatorische Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Medienkulturwissenschaft: Medientheorie. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
Mo. 14-16 Uhr
Ort
UP NP 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA, NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Beginn: 15.4.13
Exercise to Lecture European Cultural History I and II, Semester 4
Die für BA-Studierende obligatorische Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
Mo. 10-14 Uhr
Ort
UP NP 1.09.204
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
EMW BA, NF
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Beginn: 15.4.13
Embodiment and Aesthetics: Concepts in Image Theory
Der Leib ist Wahrnehmungsorgan, Nullpunkt der Orientierung, Zugang zur Welt – von dieser phänomenologischen Grundüberzeugung ausgehend nähert sich das über zwei Semester angelegte Seminar in vier Schritten dem Thema »Leiblichkeit und Ästhetik«: in Anerkennung der Phänomenologie als eine mittlerweile weit ausdifferenzierte Disziplin wurde der Begriff des Leibes im vergangenen Semester zunächst mit Hilfe zentraler Konzepte von Husserl, Merleau-Ponty und Levinas durchdacht, um ihn daraufhin in Rekurs auf Adorno, Deleuze/Guattari und Nancy hinterfragen zu können. Hieran anschließend werden in diesem Semester Möglichkeiten der Übertragung auf eine Ästhetik des Bildes gesucht, die abschließend einen Ausblick auf gegenwärtige Diskussionen in der Medienphilosophie geben sollen.
Dozent
Termin
montags, 16.00 bis 20.00 Uhr
Ort
UP NP 1.22.038
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
BEGINN: 15.4.! Die Veranstaltung führt die Arbeit der EMW-Projektgruppe »Theorie & Praxis des Performativen« der letzten Semester fort. Eine Teilnahme am Seminar ist auch ohne Besuch des ersten Teils im Wintersemester möglich. Alle Teilnehmer/innen des ersten Teils sind aufgerufen, auch den zweiten Teil zu besuchen! Das Seminar bietet eine Einführung in ausgewählte bildtheoretische Konzepte und ist geöffnet für Studierende, die das Zusatzzertifikat »Interdisziplinäre Geschlechterstudien« der Universität Potsdam erwerben möchten.

Einführende Literatur u.a.: Kathrin Busch, Iris Därmann (Hg.), Bildtheorien aus Frankreich. Ein Handbuch. München, Paderborn: Wilhelm Fink, 2011; »Kulturen der Leiblichkeit«: www.leiblichkeit.net

Optional: Teilnahme an der Tagung »Form und Sensibilität. Leiblichkeit in den Künsten« des Wissenschaftlichen Netzwerkes der DFG »Kulturen der Leiblichkeit« an der Universität Witten-Herdecke am 09. und 10. September 2013.
Graffiti/Streetart
Das mehrteilige Blockseminar versucht, sich mithilfe theoretischer Texte und unterschiedlichem Anschauungsmaterial Aspekten, Formen und Strategien der Phänomene Graffiti und Streetart anzunähern. Zunächst werden die teilweise sehr unterschiedlichen kulturellen (sozialen, politischen) und ästhetischen Rahmenbedingungen von Graffiti und Streetart beleuchtet, um diese auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu analysieren. In einem weiteren Schritt soll die Nutzung/Aneignung des öffentlichen Raums und das Generieren von Öffentlichkeit untersucht werden. In diesem Zusammenhang wird die Beziehung von Schrift und Bild medientheoretisch beleuchtet und verschiedene Formen der medialen Weiterverwertung im digitalen Zeitalter in den Blick genommen. Am Ende steht die Frage nach der Vergänglichkeit von Graffiti und Streetart und die damit verbundenen Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten, diese Ausdrucksformen in den kommerziellen Kunstmarkt einzubetten, auszustellen und mit ihnen zu handeln.
Dozent
Termin
Blocktermine freitags 12.00 bis 16.00 Uhr
Ort
UP NP 1.022.39
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist konzipiert und wird durchgeführt von Anna Lederle und Bastian Schmidt, unter Betreuung von Dr. Jörg Sternagel.

Im Vorfeld und zwischen den Sitzungen sind Texte und anderes Material vorzubereiten. Filme, Webseiten, Bildbände und Ausstellungen werden hier als Quellengrundlagen für das Seminar dienen, Graffiti und Streetart sollen direkt im öffentlichen Raum gesichtet werden. Wünschenswert wäre zudem das Einbringen einzelner Themenaspekte von Seiten der Studierenden.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
n.n.
Ort
n.n.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.

Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Winter 2012/2013
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
n.n.
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
n.n.
Ort
n.n.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.

Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Embodiment and Aesthetics: Reflections in Media Philosophy
Der Leib ist Wahrnehmungsorgan, Nullpunkt der Orientierung, Zugang zur Welt – von dieser phänomenologischen Grundüberzeugung ausgehend wird sich das über zwei Semester angelegte Seminar in vier Schritten dem Thema »Leiblichkeit und Ästhetik« nähern: in Anerkennung der Phänomenologie als eine mittlerweile weit ausdifferenzierte Disziplin wird der Begriff des Leibes zunächst mit Hilfe zentraler Konzepte von Husserl, Merleau-Ponty und Levinas durchdacht, um ihn daraufhin in Rekurs auf Adorno, Deleuze/Guattari und Nancy hinterfragen zu können. Hieran anschließend werden im zweiten Teil Möglichkeiten der Übertragung auf eine Ästhetik des Bildes gesucht, die abschließend einen Ausblick auf gegenwärtige Diskussionen in der Medienphilosophie geben sollen.
Dozent
Termin
montags, 16.00 bis 20.00 Uhr
Ort
UP NP 1.09.204
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung führt die Arbeit der EMW-Projektgruppe »Theorie & Praxis des Performativen« der vergangenen zwei Semester fort. Alle Studierende sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen! Das Seminar ist auch geöffnet für Studierende, die das Zusatzzertifikat »Interdisziplinäre Geschlechterstudien« der Universität Potsdam erwerben möchten. Im ersten Teil wird in diesem Semester das Seminar mit einer öffentlichen Gesprächsrunde zum Thema abgeschlossen, im zweiten Teil im nächsten Semester wird sich eine Exkursion zur Jahrestagung des DFG-Netzwerkes »Kulturen der Leiblichkeit« an der Universität Witten/Herdecke anschließen. Nähere Informationen dazu folgen.

Einführende Literatur: Emmanuel Alloa, Thomas Bedorf, Christian Grüny, Tobias Nikolaus Klass (Hg.), Leiblichkeit. Geschichte und Aktualität eines Konzepts. Tübingen: Mohr Siebeck UTB, 2012. Kulturen der Leiblichkeit: www.leiblichkeit.net
Antonin Artaud and the Theater of Cruelty
1967 schreibt Jacques Derrida in Die Schrift und die Differenz über das Theater der Grausamkeit Artauds: » [es] ist keine Repräsentation. Es ist das Leben selbst in dem, was an ihm nicht darstellbar ist. Das Leben ist der nicht darstellbare Ursprung der Repräsentation.« Derrida verortet Artauds Überlegungen im Kontext von Seele und Körper, Gott und Mensch, Herr und Knecht, Autor und Schauspieler, Sprache und Schrift, Begriff und Laut, Signifikat und Signifikant. Das Seminar wird sich in einem ersten Schritt mit den grundlegenden Arbeiten Artauds zum Theater beschäftigen, um in einem zweiten Schritt Derrida folgen zu können, der vorschlägt, Artaud gemeinsam mit Rousseau und Nietzsche zu lesen, in einer Bewegung zum Vorabend der Sprachen, zum Zwiegespräch zwischen Theologie und Humanismus, im Denken der différance.
Dozent
Termin
montags, 14.00 bis 16.00 Uhr
Ort
UP NP 1.08.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
höhere Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Literatur (Auswahl):

Antonin Artaud, Schluß mit dem Gottesgericht. Das Theater der Grausamkeit. Letzte Schriften zum Theater. Berlin: Matthes & Seitz, 1980.
Antonin Artaud, Das Theater und sein Double. Berlin: Matthes & Seitz, Neuauflage 2012.
Maurice Blanchot, »Artaud«, in: ders., Der Gesang der Sirenen. Essays zur modernen Literatur. München: Hanser, 1962.
Jacques Derrida, »Das Theater der Grausamkeit und die Geschlossenheit der Repräsentation«, in: ders., Die Schrift und die Differenz. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1976, S. 351-379.
Jacques Derrida, Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenrufe und Berufungen. Wien: Passagen, 2003.
Jacques Derrida, »Die Stimmen Artauds (die Kraft, die Form, die Furche)«, in: Joachim Gerstmaier, Nikolaus Müller-Schöll (Hg.), Politik der Vorstellung. Theater und Theorie. Berlin: Theater der Zeit, 2006, S. 12-17.
Friedrich Nietzsche, »Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik«, in: Texte zur Musikästhetik. Stuttgart: reclam, 2011.
Jean-Jacques Rousseau, »Essay über den Ursprung der Sprachen«, in: Texte zur Musikästhetik. Stuttgart: reclam, 2011.
Summer 2012
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Theory & Practice of the Performative 2
In seiner »Phänomenologie der Wahrnehmung« (1945) konstatiert Maurice Merleau-Ponty an einer frühen Stelle des Kapitels ›Das Feld der Phänomene‹: »Nichts ist schwerer zu wissen, als was wir eigentlich sehen«. Wie sehen wir, was wir sehen? Wie begreifen wir als Betrachter das, was ein Akteur hervorbringt? Wie erfassen wir diesen performativen Akt, diese Setzung? Wie antworten wir auf das Ereignis? Wie erscheint uns ein mediales Ereignis? Wie verorten wir die mediale Wahrnehmung? Wie verstehen wir den Modus unserer Wahrnehmung? Wie beschreiben wir das Spannungsverhältnis zwischen dem Ereignis und seiner Wahrnehmung, wie definieren wir die Aisthesis? Auf welche Erkenntnisse aus den Kultur-, Kunst- und Medienwissenschaften können wir in der Analyse der Zusammenhänge zwischen Performativität, Medialität und Aisthesis zurückgreifen?

Das Projektseminar setzt die Überlegungen des vergangenen Semesters zu diesen Fragen fort und diskutiert deren unterschiedliche Herangehensweisen. Der Fokus wird jedoch jetzt auch auf Dimensionen des Performativen gerichtet, die das Nichttun als ein Sich-Zurückhalten und ein Zurückgehalten-Werden begreifen. Stefan Zweigs Edgar im Brennenden Geheimnis wird hierbei als (Denk-)Figur des Ausgeschlossen-Seins durchdacht. Parallel dazu unternimmt das Seminar weitere Exkurse des Performativen, die sich wieder entlang von Paradigmen der Performanz und Performativität, des Körpers, des Gesichts, der Sprache, der Stimme und der Geste beispielhaft in Literatur, Tanz, Theater und Film bewegen.
Dozent
Termin
montags, 14 bis 18 Uhr
Ort
UP 1.22.038
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Der Schwerpunkt der praktischen Projektarbeit im Sommersemester liegt auf der Konzeption eines eintägigen öffentlichen und studentischen Workshops zum Thema mit eigenen Panels und Vorträgen in der letzten Vorlesungswoche. Eine Teilnahme am Seminar ist auch ohne Besuch des ersten Teils im vergangenen Wintersemester möglich. Alle Teilnehmer/innen des ersten Teils sind aufgerufen, auch den zweiten Teil zu besuchen!

Literatur u.a.: Barbara Gronau, Alice Lagaay (Hg.), Ökonomien der Zurückhaltung. Kulturelles Handeln zwischen Askese und Restriktion. Bielefeld: transcript, 2010; Stefan Zweig, Brennendes Geheimnis (1911).
Project Monitoring B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Image, Mimesis, Alterity
Der Begriff der »Mimesis« ist ein widerständiger: er bedeutet sowohl »nachahmen« als auch »vor-ahmen«, »zur Darstellung bringen«, »ausdrücken« und findet bereits zum Beispiel bei Platon (Politeia) und Aristoteles (Poetik) eine frühe Verwendung, unter anderem auch als »Nachstreben«, »Nacheifern«, »sich einem Anderen gleichsetzen nach Stimme oder Haltung«, ausgehend von der Fähigkeit des Menschen zur »Nachahmung«. Der Begriff der »Mimesis« ist daher auch ein uneindeutiger: er verweist auf ein komplexes Verhältnis zwischen Körper, Alterität und Bild, Verkörperung, Vergegenständlichung und Verbildlichung; er gewinnt an Erkenntniskraft in Anerkennung seines ambivalenten Charakters im Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur, Kunst, Ästhetik und Ethik. Das Seminar bietet einen Einblick in die Begriffsgeschichte und Verwendung und legt den historischen Schwerpunkt zunächst auf die Antike und das Mittelalter.
Dozent
Termin
montags, 10.00 bis 12.00 Uhr
Ort
UP 1.22.038
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Zielgruppe
BA EMW, höhere Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Gemeinsame Ausgaben: Platon, Politeia. Der Staat, herausgegeben und übersetzt von Karl Vretska. Stuttgart: reclam, 1982; Aristoteles, Poetik, übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann. Stuttgart: reclam, 1994; Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt/Main: Fischer, 1988.

Weitere Literatur u.a.: Gunter Gebauer, Christoph Wulf, Mimesis. Kultur–Kunst–Gesellschaft. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1992; Gertrud Koch, Martin Vöhler, Christiane Voss (Hg.), Die Mimesis und ihre Künste. München: Fink, 2010; Michael Taussig, Mimesis und Alterität. Eine eigenwillige Geschichte der Sinne. Hamburg: Europäische Verlagsanstalt, 1997.
Dante Alighieri's Divina Commedia
»In einer Mischung von müder Trauerstimmung und allegorischem Tiefsinn schildert Dante den Beginn seiner Jenseitswanderung. Angstvoll hat er sich in einem dichten Wald verirrt«, in den das Seminar dem 1265 in Florenz geborenen und 1321 in Ravenna gestorbenen Dichter folgt, zunächst zusammen mit Virgil, dem »Retter Italiens«, herab ins Reich des Jenseits, in die Hölle (Inferno, geschrieben 1304-1307) und auf den Läuterungsberg (Purgatorio, 1308-1313), um anschließend mit Beatrice, der »in den Himmel entrückten Geliebten«, ins Paradies (Paradiso, 1316-1320) aufzusteigen. Während der intensiven Lektüre wird der Schwerpunkt auf die Gesänge im Purgatorio gelegt, vor allem in Analyse des Auftritts der »24 Greise der Apokalypse« aus dem Alten Testament, die eine ausführliche Diskussion von Dantes Göttlicher Komödie im mittelalterlichen Kontext christlicher Heilsgeschichte und ihrer sowohl dogmatischen als auch ethischen Prinzipien ermöglicht, auch unter Hinzuziehung der zahlreichen Illustrationen von Gustav Doré aus dem 19. Jahrhundert.

WICHTIG: Dieses Seminar findet im Rahmen der jährlichen Projektwoche des Studiengangs in Bröllin (http://www.broellin.de/start.htm) statt. Die Idee der Projektwoche ist es, für eine Woche intensiv an einer Themen- oder Aufgabenstellung zu arbeiten – in einer Form also, die der reguläre Lehrbetrieb so nicht zulässt. Die Unterkunft ist einfach, für die Verpflegung sorgen wir gruppenweise selbst, so dass sich die Kosten für Unterkunft und Verpflegung auf ca. 115,- € belaufen werden.
Dozenten
Termin
Während der Projektwoche in Bröllin (20.-25.5.2012)
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Gemeinsame Ausgabe: Dante Alighieri, Die Göttliche Komödie, übersetzt von Hermann Gmelin, Anmerkungen von Rudolf Baehr, Nachwort von Manfred Hardt. Stuttgart: reclam, 1951, 2001, 563 Seiten.

Weitere Literatur u.a.: The Doré Illustrations for Dante’s Divine Comedy. 136 Plates by Gustave Doré. New York: Dover, 1976.
Winter 2011/2012
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Abprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Abprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Test Arrangements: On the Art of Christoph Schlingensief
Der 2010 verstorbene Künstler Christoph Schlingensief hinterläßt ein umfangreiches Werk, das sich über Opernarbeiten, Installationen, Theaterstücke, Filme und Fernsehshows bis zu Hörspielen, Aktionen, Kolumnen und Tagebüchern erstreckt. Das Seminar erarbeitet einen Einblick in dieses Werk, das eine Vielzahl von Strategien verfolgt, die durchgängig unter dem Begriff der Versuchsanordnung erfaßt werden sollen, um experimentelle, ordnende und chaotische Dimensionen der Kunst Schlingensiefs sichtbar und begreifbar machen zu können.
Dozent
Termin
montags 10 bis 12 Uhr
Ort
UP 1.22.038
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Literatur u.a.: Susanne Gaensheimer (Hg.), Christoph Schlingensief. Deutscher Pavillon, 54. Biennale Venedig 2011. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2011; Eva Ebersberger, Daniela Zyman (Hg.), Figura Cuncta Videntis: The All-Seeing Eye. Homage to Christoph Schlingensief. Köln: Walther König, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, 2011.
Theory & Practice of the Performative 1
In seiner »Phänomenologie der Wahrnehmung« (1945) konstatiert Maurice Merleau-Ponty an einer frühen Stelle des Kapitels ›Das Feld der Phänomene‹: »Nichts ist schwerer zu wissen, als was wir eigentlich sehen«. Wie sehen wir, was wir sehen? Wie begreifen wir als Betrachter das, was ein Akteur hervorbringt? Wie erfassen wir diesen performativen Akt, diese Setzung? Wie antworten wir auf das Ereignis? Wie erscheint uns ein mediales Ereignis? Wie verorten wir die mediale Wahrnehmung? Wie verstehen wir den Modus unserer Wahrnehmung? Wie beschreiben wir das Spannungsverhältnis zwischen dem Ereignis und seiner Wahrnehmung, wie definieren wir die Aisthesis? Auf welche Erkenntnisse aus den Kultur-, Kunst- und Medienwissenschaften können wir in der Analyse der Zusammenhänge zwischen Performativität, Medialität und Aisthesis zurückgreifen?

Das auf zwei Semester angelegte Projektseminar versucht, diese Fragen zu beantworten und diskutiert deren unterschiedliche Herangehensweisen. Der Fokus wird auch auf Dimensionen des Performativen gerichtet, die ein Nichttun, ein Schweigen, ein Unterlassen ausdrücklich mitberücksichtigen. Herman Melvilles Bartleby wird hierbei als (Denk-)Figur der Passivität, des Ungehorsams, des Widerstands durchdacht. Parallel dazu unternimmt das Seminar Exkurse des Performativen, die sich entlang von Paradigmen der Performanz und Performativität, der Sprache, der Stimme, des Gesichts, des Körpers und der Geste beispielhaft in Literatur, Tanz, Theater und Film bewegen.
Dozent
Termin
montags, 12 bis 16 Uhr
Ort
UP 1.22.038
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
höhere Fachsemester BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Der Schwerpunkt der praktischen Projektarbeit im Wintersemester liegt auf der Konzeption einer abendlichen öffentlichen Gesprächsrunde zum Thema mit Barbara Gronau und Alice Lagaay, die am 09. Februar 2012 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr am Palais, in Haus 8, Raum 60/61 stattfinden wird.

Literatur u.a.: Barbara Gronau, Alice Lagaay (Hg.), Performanzen des Nichttuns. Wien: Passagen, 2008; Herman Melville, Bartleby, the Scrivener (1853), dt.: Bartleby, der Schreiber (2004).
Summer 2011
Exercise to Lecture European Cultural History 2: Semester 2
Diese für BA 2. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozent
Termin
mittwochs, 10.00 bis 12.00 Uhr
Ort
UP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA 2. FS
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Beginn: 20.04.!
Exercise to Lecture European Cultural History 2: Semester 4
Diese für BA 4. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozent
Termin
dienstags, 12.00 bis 14.00 Uhr
Ort
UP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA 4. FS
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Beginn: 19.04.!
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
NN
Ort
NN
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Beyond the Subject. Models and Lessons of Analog and Digital Media
Im ersten Band seiner Überlegungen zum Kino, »Das Bewegungs-Bild« (1983), fokussiert Gilles Deleuze ein »Affekt-Bild«, in dem Affekte als Singularitäten in virtuelle Verbindungen treten und jeweils eine komplexe Einheit begründen: so bringt vor allem das Gesicht einer Schauspielerin in Großaufnahme Affekte zum Ausdruck und schafft Verbindungen zwischen Orten dieser Einheit, zum Beispiel zwischen Entsetzen und Rührung.
Das Seminar folgt hier Deleuze zunächst, geht jedoch über ihn hinaus und entwickelt damit gemeinsam eine Auswahl von Affektlehren analoger und digitaler Medien, die zwei grundlegende Anliegen miteinander verbinden soll: Zum einen werden verschiedene Definitionen und Konzepte zum Affekt vorgestellt und diskutiert, um Fragen nach der Affizierung durch analoge und digitale Medien nachgehen zu können; zum anderen werden parallel Gedanken eingebracht, die den Filmschauspieler in einem ersten Schritt als Subjekt, als Träger des Affekts im Bewegtbild durchdenken, während in einem zweiten Schritt andere Träger des Affekts, jenseits des Subjekts im Bewegtbild analysiert werden.
Gelesen und diskutiert werden daher Schriften von z.B. Baruch de Spinoza, Henri Bergson, Gilles Deleuze und Félix Guattari sowie von u.a. Marc Ries, Mirjam Schaub, Marie-Luise Angerer, Brian Massumi und Steven Shaviro. Gesichtet und diskutiert werden zudem Filme wie A Child Is Waiting (John Cassavetes, 1963), Dogville (Lars von Trier, 2003), Black Swan (Darren Aronofsky, 2010) und Musikvideos wie Grace Jones' Corporate Cannibal (Nick Hooker, 2008).
Dozent
Termin
montags, 10.00 bis 14.00 Uhr
Ort
UP 1.22.039
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund "Kritik des Digitalen", mit der Veranstaltung "Digitalizität. Diskurs und Ästhetik computerbasierter Medien" von Prof. Dr. Jan Distelmeyer und der Veranstaltung "Neue Bilderordnungen? Visuelle Archive im Zeitalter des Internet" von Dr. Susanne Holschbach im Master-Modul 6 statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
With Ahab to the Sea of Signs: Dysfunctionalities in Nature, Technics, Art & Science
In Herman Melvilles Roman »Moby Dick« von 1851 führt Ahab sein Steuer auf der »Pequod« nach nur einem Prinzip: er jagt den weißen Wal. Instrument und Maschine sind für ihn ausschließlich Mittel zum Zweck, um die Jagd erfolgreich bestreiten zu können. Der Kapitän mißachtet damit jedoch die Wechselwirkung zwischen Wellengang, Windrichtung, Schiffsgeschwindigkeit und Mannschaft: Er scheitert. In seinem Band »Ahabs Steuer. Navigationen zwischen Kunst und Naturwissenschaft« (Berlin: Merve, 2005) nimmt Nils Röller die Ignoranz des Jägers zum Anlaß, um über das Zusammenspiel zwischen Natur, Technik, Kunst und Wissenschaft nachzudenken und begleitet den Kapitän auf eine Reise in ein Zeichenmeer, wo er schließlich auf Oswald Wiener trifft, der dieses im Angesicht der neu entstehenden Computer- und Kognitionswissenschaften gleichsam durchquert. Das Seminar folgt Röller und Wiener und wird sich dabei auch mit einigen Werken Wieners auseinandersetzen. Zusätzlich werden Kapitel aus Melvilles Roman gelesen sowie die Verfilmung von John Huston (1956) mit Gregory Peck in einer der Hauptrollen gesichtet. Alle Texte werden online zur Verfügung gestellt.
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Winter 2010/2011
Exercise to Lecture European Cultural History 1: Semester 1
Diese für BA 1. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozent
Termin
mittwochs, 10.00 bis 12.00 Uhr
Ort
UP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA 1. FS
Teilnehmerbegrenzung
25
Exercise to Lecture European Cultural History 1: Semester 3
Diese für BA 3. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozent
Termin
dienstags, 12.00 bis 14.00 Uhr
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA 3. FS
Teilnehmerbegrenzung
25
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
tba
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
In the Face of the Other: Phenomenology of Control & Surveillance
In seinen Untersuchungen über Formen der Vergesellschaftung konstatiert der Philosoph und Soziologe Georg Simmel im Jahr 1908: »Alle Beziehungen von Menschen untereinander beruhen selbstverständlich darauf, daß sie etwas voneinander wissen« und fährt fort: »Unser Wissen gegenüber dem Gesamtdasein, auf dem unser Handeln sich gründet, ist durch eigentümliche Einschränkungen und Abbiegungen bezeichnet«.
Das Seminar untersucht diese Grenzen und Umwege im eigenen Dasein, auch in Rekurs auf Überlegungen von Edmund Husserl, Jean-Paul Sartre, Emmanuel Lévinas, Maurice Merleau-Ponty, Michel Foucault und Judith Butler und nähert sich damit der Überwachung und Kontrolle über eine Ethik im (An-)Gesicht des Anderen, um Rückschlüsse auf deren Ästhetik in den Künsten und Medien zu erarbeiten.
Hierfür werden Erkenntnisse aus der von Ulrich Richtmeyer im März 2009 in der Europäischen Medienwissenschaft organisierten Veranstaltung »PhantomGesichter. Eine öffentliche Tagung und Ausstellung zu biometrischen Bildern« in das Seminar eingebracht sowie entsprechende Beispiele vorgestellt und diskutiert, darunter die Aktionen der »Surveillance Camera Players« (New York, 1996f.), Manu Lukschs Film »Faceless« (2007) und Jason Bruges' Installation »Tower Bridge« (2007).
Dozent
Termin
montags, 12.00 bis 14.00 Uhr
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Im Verbund "Kontrolle/Überwachung" mit den Veranstaltungen von Jan Distelmeyer und Simon Vincent.

Alle Texte werden online zur Verfügung gestellt.

Seminarbeginn am 25.10.!
Summer 2010
Project Monitoring B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
Termin nach Vereinbarung
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
kafkaesque: Thoughts on an Adjective
»kafkaesk« (oder: »kafkaesque«) verweist als Eigenschaftswort auf etwas Unheimliches, etwas Unkonkretes, etwas Unzugängliches, es umschreibt Gedanken, Stimmungen und Wirkungen wie die folgenden: »Wer verlassen lebt und sich doch hie und da irgendwo anschließen möchte, wer mit Rücksicht auf die Veränderungen der Tageszeit, der Witterung, der Berufsverhältnisse und dergleichen ohne weiteres irgendeinen beliebigen Arm sehen will, an dem er sich halten könnte, - der wird es ohne ein Gassenfenster nicht lange treiben«, Gedanken, Stimmungen und Wirkungen, die Franz Kafka (1883-1924) hier in seinem Elfzeiler »Das Gassenfenster« (1913) festhält und die dem Seminar als Ausgangspunkt dienen, um sich dem »Kafkaesken« und seiner ästhetischen Bedeutung in den Künsten und Medien zu nähern. Der Schwerpunkt der Überlegungen wird auf die Fotografie gelegt, die Diskussionen beziehen sich durchgängig auf ausgewählte Schriften Franz Kafkas und berücksichtigen Ausführungen von Sigmund Freud, Siegfried Kracauer, Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Bernhard Waldenfels sowie Gilles Deleuze und Felix Guattari. Als Seminarreader dient eine Neuerscheinung zum Thema: »Das Andere schreiben - Kafkas fotografische Poetik« von Gesa Schneider (Würzburg: Königshausen & Neumann, 2008), die in der zweiten Vorlesungswoche im Copy-Repro-Center Potsdam, Am Kanal 61 erhältlich sein wird. Die Erzählungen Kafkas und seine Briefe an Felice sind als Sammelbände (Fischer) im Buchhandel zu bekommen. Alle verbleibenden Zusatztexte werden online und im Semesterapparat in Haus 10 zur Verfügung gestellt.
Dozent
Termin
donnerstags, 14.00 bis 16.00 Uhr
Ort
UP 1.22.038
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW, KUWI
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Veranstaltungsbeginn: Donnerstag, 29. April!
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
noch nicht bekannt
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Die Insel des vorigen Tages, Baudolino & Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana
Das Seminar führt die Überlegungen des vergangenen Semesters zu Umberto Ecos »Der Name der Rose« und »Das Foucaultsche Pendel« weiter und richtet sich ausdrücklich auch an Studierende, die bisher nicht daran teilgenommen haben: Mit seinen Romanen »Die Insel des vorigen Tages« (1994, 509 Seiten), »Baudolino« (2000, 633 Seiten) und »Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana« (2004, 505 Seiten) lockt Eco seine Leser auf alte und neue Fährten, die sich ihnen weiterhin nicht unmittelbar erschließen. Vielmehr sind die Leser dazu angehalten, Labyrinthe zu durchschreiten und nach Hinweisen zu suchen, Botschaften zu entschlüsseln und Zeichen zu deuten. In diese Labyrinthe begibt sich das vierstündige Seminar und widmet sich, in intensiver Lektüre der drei Werke, die zum Teil auch gemeinsam erfolgen wird, den Überlegungen Ecos u.a. zum Mittelalter, zur Ästhetik, zur Semiotik, zur Interpretation und zur Sprache. Zusätzlich werden Auszüge u.a. aus dem Buch »Im Labyrinth der Vernunft« (1995) und Kapitel aus dem Band »Die Suche nach der vollkommenen Sprache« (1993) gelesen. Alle drei Romane sind als Taschenbücher (dtv) im Buchhandel erhältlich. Die Zusatztexte werden online und im Semesterapparat in Haus 10 zur Verfügung gestellt.
Dozent
Termin
montags, 10.00 bis 14.00 Uhr
Ort
UP 1.11.222
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA EMW, KUWI
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Veranstaltungsbeginn: Montag, 26. April!
Exkursion zum Dreikönigstor, Friedenskirche Potsdam: Montag, 21. Juni!
"Acting in Film": Preparation and Wrap-up of the International Conference
Vom 02. September bis 04. September 2010 findet unter dem Titel "Acting in Film: Concepts, Theories, Philosophies" am Institut für Künste und Medien eine namhaft besetzte internationale Tagung zum Thema Schauspielkunst im Film statt. An der dreitägigen englischsprachigen Konferenz, die den interdisziplinären und transnationalen Dialog weiter vertiefen soll, werden 24 Film-, Medien-, Theater-, Tanz- und Kulturwissenschafter, Philosophen und Künstler aus Europa, Israel, Kanada und den USA teilnehmen. Das Seminar soll den Studierenden die Teilnahme an der Tagung erleichtern, indem vor- und nachbereitend Texte der Vortragenden gelesen und diskutiert werden. Zur Lektüre werden Aufsätze und Buchkapitel von z.B. Jennifer Barker, Cynthia Baron, Sharon Carnicke, Susanne Foellmer, Malte Hagener, Paul McDonald, Jacqueline Nacache, Keren Omry, Marc Ries, Johannes Riis und Vivian Sobchack herangezogen. Alle Texte werden bis 28. Mai online zur Verfügung gestellt. In Haus 10 befindet sich zudem ein Semesterapparat mit ausgewählter Literatur zum Thema.
Dozent
Termin
25. Juni bis 27. Juni, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr
Ort
FHP, Campus Pappelallee, Hauptgebäude, kleiner Hörsaal HG 067
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA / MA / Magister NF EMW, BA KUWI
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die nachbereitende Sitzung wird am Tag nach der Konferenz, am Sonntag, den 05. September, von 10.00 bis 11.30 Uhr am Neuen Palais stattfinden. Es wird die Möglichkeit gegeben, mit Vortragenden der Tagung in einem kleineren Kreis zu diskutieren.
Musik versus Stadt versus Musik
Ob klassische oder ‘Folk’ Musik (in breitestem Sinne), Jazz, Punk, Techno, Dubstep unter viel anderem, spielt die Musik eine starke und wichtige Rolle in der soziallen Entwicklung sowie in der ‘Beschreibung’ einer Stadt.
Im Gegenzug beschreibt eine Stadt die politischen, kulturellen, soziallen sowie architekurellen Rahmen, wogegen Musikstile sich entwickeln und sich ‘austesten’ können/müssen.

Eine dritte Ebene zeichnet solche Rahmen in neue Topologien weiter, nähmlich Personal Listening Spaces (Walkman, iPod, Autoradio), interaktive, mobile Technologien und funktionale Klänge.

Wie hat die Musik Anteil an der Enstehung sowie der Artikulation von geographischer und städtischer Imagination und eine Stadt Anteil an der Enstehung sowie der Artikulation von musikalischer Imagination und Kreation?

Dieses Seminar wird die Begriffe ‘Musik’ und ‘Stadt’ sowie die Art ihrer Verbindung und Auseinandersetzung untersuchen.
Dozenten
Termin
Do 10:15-11:45
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2009/2010
Cinema-Course WiSe 2009/10 – Topic: Color
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Filmauswahl an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Französisches Kino", "Raum", "Arbeit" oder "Ton". Das Leitthema, zu dem wir in diesem Semester Filme sehen, hören und diskutieren werden, ist die Farbe. Die erste Veranstaltung findet am 29.10. statt.
Dozenten
Termin
Donnerstag, 18:00-21:00 (s.t.) (14-tägig)
Ort
FHP, Campus Pappelallee, Hauptgebäude, kleiner Hörsaal HG 067
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA, MA – Nebenfach- und KuWi-Studierende (Modul 6) sind sehr willkommen
Teilnehmerbegrenzung
25
Project Monitoring B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Across the spheres of the senses: Film and synaesthetic perception
Der Begriff der Synästhesie meint wörtlich eine Mitwahrnehmung, ein Mitempfinden; er beschreibt, nach Bernhard Waldenfels, »ein Übergreifen von einer Sinnessphäre auf die andere«, das sich auch in unserer alltäglichen Sprache äußert, wenn wir zum Beispiel von »hellen und dunklen Tönen, von einem tiefen Blau oder einem hohen Sopran sprechen«. Es kommen zum Teil »intermodale Qualitäten ins Spiel wie Intensität, Helligkeit oder Dichte, die quer durch die Sinnessphären hindurchgehen«. Auch der Film bringt diese Qualitäten ins Spiel; er spricht alle Sinne in unterschiedlichem Maße an und kann in seiner Wahrnehmung als ein Ereignis verstanden und beschrieben werden, das unter die Haut geht. Hier setzt das Seminar an und arbeitet neben den visuellen die taktilen, haptischen und kinästhetischen Dimensionen des Films und seiner Wahrnehmung heraus. Im Anschluß an Waldenfels werden Ansätze von Andrej Tarkovskij, Barbara Becker, Vivian Sobchack, Laura Marks und Elena del Río diskutiert sowie eine Neuerscheinung zum Thema analysiert: Jennifer M. Barker, »The Tactile Eye. Touch and the Cinematic Experience« (Berkeley, Los Angeles: University of California Press, 2009). Als filmische Beispiele fungieren vor allem: DER SPIEGEL (Andrej Tarkovskij, 1975), THE PIANO (Jane Campion, 1992), BLUE (Derek Jarman, 1993), WALLACE & GROMIT: THE WRONG TROUSERS (Nick Park, 1993), BEAU TRAVAIL (Claire Denis, 1999), EXILES (Tony Gatlif, 2004), THE SCIENCE OF SLEEP (Michel Gondry, 2006) und THE DIVING BELL AND THE BUTTERFLY (Julian Schnabel, 2007). Die Monographie von Barker wird in der ersten Woche der Vorlesungszeit im Copy-Repro-Center Potsdam, Am Kanal 61 als Reader hinterlegt (www.copy-center-potsdam.de). Die Zusatztexte werden online und im Semesterapparat in Haus 10 zur Verfügung gestellt.
Dozent
Termin
Do, 15:15-16:45 Uhr
Ort
UP 1.09.216
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Umberto Eco: The Name of the Rose & The Foucault Pendulum
Mit seinen Romanen »Der Name der Rose« (1980, 655 Seiten) und »Das Foucaultsche Pendel« (1988, 767 Seiten) lockt Umberto Eco seine Leser auf Fährten, die sich ihnen nicht unmittelbar erschließen. Vielmehr sind die Leser dazu angehalten, Labyrinthe zu durchschreiten und nach Hinweisen zu suchen, Botschaften zu entschlüsseln und Zeichen zu deuten. In diese Labyrinthe begibt sich das vierstündige Seminar und widmet sich, in intensiver Lektüre der beiden Werke, die zum Teil auch gemeinsam erfolgen wird, den Überlegungen Ecos u.a. zum Mittelalter, zur Semiotik, zur Esoterik, zu Verschwörungstheorien, zur Interpretation und zur Postmoderne. Zusätzlich werden Auszüge u.a. aus der »Nachschrift zum Namen der Rose« (1983) und Kapitel aus dem Band »Kant und das Schnabeltier« (1997) gelesen sowie die Filmversion von »Der Name der Rose« (Jean-Jacques Annaud, 1986) mit Sean Connery in der Hauptrolle gezeigt und im Vergleich zur Vorlage analysiert. Beide Romane und die »Nachschrift zum Namen der Rose« sind als Taschenbücher (dtv) im Buchhandel erhältlich. Die Zusatztexte werden online und im Semesterapparat in Haus 10 zur Verfügung gestellt.
Dozent
Termin
montags, 09:15 bis 12:45 Uhr
Ort
UP 1.11.122
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA EMW, KUWI
Teilnehmerbegrenzung
25
Film + Philosophy = Filmosophy
Aufgrund der großen Nachfrage in den vergangenen Semestern hier noch einmal: Mit »Filmosophy« veröffentlicht Daniel Frampton 2006 ein selbst deklariertes Manifest, »a manifesto for a radically new way of understanding cinema«, das wichtige Fragen nach den Zusammenhängen zwischen Film und Philosophie aufwirft und diese mit Hilfe des Konzepts einer »Filmosophie« in streitbarer Form beantwortet. Das Seminar geht Framptons Fragen und Antworten intensiv nach und diskutiert dessen Arbeit mit Autoren wie Maurice Merleau-Ponty, Vivian Sobchack, Sergej Eisenstein und Gilles Deleuze. Als Filmbeispiel fungiert vor allem Michael Hanekes neues Werk DAS WEISSE BAND (2009), das vor Weihnachten in einem Berliner Kino gemeinsam gesichtet werden soll. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Framptons Buch (London, New York: Wallflower Press, 2006) wird in der ersten Woche der Vorlesungszeit im Copy-Repro-Center Potsdam, Am Kanal 61 als Reader hinterlegt (www.copy-center-potsdam.de). Alle Zusatztexte werden online zur Verfügung gestellt. Die Einleitung (S. 1-14) und der erste Teil des Buches (S. 15-70) sollten zu Beginn des Seminars bekannt sein.
Dozent
Termin
Blockseminar: 08. bis 10. Januar
Ort
FHP, Campus Pappelallee, Hauptgebäude, großer Hörsaal HG 108
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Summer 2009
Lecture Exercise European Cultural History II
Dozent
Termin
Mo 13:15 - 14:45
Ort
UP 1.9.112
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Ü
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
EMW BA 2 Sem
Teilnehmerbegrenzung
25
Project Monitoring B.A.
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Performativity, Mediality, Aesthesia
In seiner "Phänomenologie der Wahrnehmung" (1945) konstatiert Maurice Merleau-Ponty an einer frühen Stelle des Kapitels "Das Feld der Phänomene": "Nichts ist schwerer zu wissen, als was wir eigentlich sehen." Wie sehen wir, was wir sehen? Wie begreifen wir als Betrachter das, was ein Akteur hervorbringt? Wie erfassen wir diesen performativen Akt, diese Setzung? Wie antworten wir auf das Ereignis? Wie erscheint uns ein mediales Ereignis? Wie verorten wir die mediale Wahrnehmung? Wie verstehen wir den Modus unserer Wahrnehmung? Wie beschreiben wir das Spannungsverhältnis zwischen dem Ereignis und seiner Wahrnehmung, wie definieren wir die Aisthesis? Auf welche Erkenntnisse aus den Kultur-, Kunst- und Medienwissenschaften können wir in der Analyse der Zusammenhänge zwischen Performativität, Medialität und Aisthesis zurückgreifen? Das Seminar versucht, diese Fragen zu beantworten und diskutiert deren unterschiedliche Herangehensweisen. Es folgt dem Aufbau des Bandes "Performativität und Medialität", herausgegeben von Sybille Krämer, und untersucht das Wechselverhältnis von Medien und Performanz, die Medien des Darstellens, die Medien des Denkens, Erkennens und Wissens, die Medien der Kommunikation im Spannungsfeld von Präsenz und Absenz, die Medien der Kunst und den Computer als Medium. Der Band (München: Fink, 2004) ist als Reader ab sofort im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam zu bekommen (http://www.print-potsdam.de). Die Einleitung von Sybille Krämer (S. 13-32) und der zweite Teil des Buches zum Wechselverhältnis von Medien und Performanz (S. 35-111) sollten zu Beginn des Seminars bekannt sein.
Dozent
Termin
mittwochs, 11.15-12.45 Uhr
Ort
UP 1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW, KUWI
Teilnehmerbegrenzung
25
The Kuleshov Effect
Eines von mehreren Experimenten des russischen Filmemachers Lev V. Kuleshov zur Montage aus den zwanziger Jahren, das als "Kuleshov-Effekt" die Forschung zur Filmästhetik weiterhin nachhaltig beschäftigt, besetzt den Schauspieler Ivan Mosjukin in folgender Rolle: Mosjukins Gesicht wird in drei Nahaufnahmen gezeigt, denen jeweils drei Großaufnahmen vorausgehen: Bilder von einem Teller Suppe, einer toten Frau im Sarg und einem mit einem Stoffbären spielenden Kind. Die Zuschauer haben den Eindruck, daß Mosjukin den Teller mit hungriger, die Frau mit schmerzerfüllter und das Kind mit freudiger Miene anblickt, obwohl sein Gesicht in den drei Nahaufnahmen unbeweglich ist und sich nicht verändert. Das Seminar beschäftigt sich mit diesem und anderen Experimenten Kuleshovs und arbeitet, im Rückgriff auf die Schriften Kuleshovs, deren Auswirkungen auf das filmische Bildverständnis, die Montagetheorie und die Bedeutung des Filmschauspielers heraus. Es analysiert darüber hinaus die variantenreiche Bewertung dieser Experimente in der Forschung zur Filmästhetik unter Berücksichtigung der Überlegungen von Vsevolod I. Pudovkin (1924f.), François Truffaut und Alfred Hitchcock (1956), Jacques Aumont (1986), Stephen Prince und Wayne E. Hensley (1992), Cynthia Baron und Sharon Marie Carnicke (2008). Als Filmbeispiele dienen v.a. Lev Kuleshovs DAS PROJEKT DES INGENIEURS PRIGHT (1918), Charles Chaplins A WOMAN OF PARIS (1923) und Alfred Hitchcocks REAR WINDOW (1954). Die Schriften von Kuleshov (1916f.), "Kuleshov on Film: Writings by Lev Kuleshov", übersetzt und herausgegeben von Ron Levaco (Berkeley, Los Angeles: University of California Press, 1974) sind als Reader ab sofort im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam zu bekommen (http://www.print-potsdam.de). Der Reader enthält ebenfalls die Texte von Pudovkin, Truffaut/Hitchcock, Aumont, Prince/Hensley und Baron/Carnicke.
Dozent
Termin
13./14.6. und 20./21.6. 10.30-17.30 Uhr
Ort
UP Golm Haus 14 Raum 522
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Texts on Media Theory. Preparation and Wrap-up of the German American Conference
Vom 21. bis zum 23. Mai 2009 findet unter dem Titel "Media Theory on the Move" am Institut für Künste und Medien eine namhaft besetzte deutsch-amerikanische Tagung zu aktuellen Tendenzen in der Medientheorie statt. An der Konferenz, die einen interkontinentalen Dialog eröffnen soll, werden zehn nordamerikanische und zehn deutsche Vertreter des Faches teilnehmen. Das Seminar soll den Studierenden die Teilnahme an der Tagung erleichtern, indem vor- und nachbereitend Texte der Vortragenden gelesen und diskutiert werden. Zur Lektüre werden Aufsätze und Buchkapitel von Thomas Y. Levin, Jay David Bolter, Mark Hansen, John Durham Peters und Richard Cavell herangezogen.
Dozent
Termin
Mi 17:15-19:00
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA EMW, KUWI Schlüsselqualifikation
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2008/2009
Understanding Godard
Die Beschäftigung mit Jean-Luc Godard und seinem Werk offenbart die Vielfältigkeit dieses französischen Künstlers, der ständig versucht, filmische Ausdrucksmittel zu variieren. Nach Gilles Deleuze schafft der Regisseur mit seiner Kunst wahrhafte Kategorien, reflexive Genres, die jedesmal überraschen, jedoch nicht willkürlich gewählt sind. Welche Funktionen hat Godards Filmgestaltung, wie kann man Godard verstehen?
Das Seminar wird sich mit den Mitteln und Positionen Godards auseinandersetzen und exemplarisch acht seiner Filme diskutieren: VIVRE SA VIE (1962), LE MEPRIS (1963), ALPHAVILLE (1965), WEEK-END (1967), LE GAI SAVOIR (1968), NUMERO DEUX (1975), PASSION (1981) und NOUVELLE VAGUE (1990). Als begleitende Lektüre dient der Gesprächsband »Von Godard sprechen« der Filmwissenschaftlerin Kaja Silverman und des Filmemachers Harun Farocki, in dem sich die Autoren auf einen intensiven Austausch zum Regisseur und seiner Arbeit einlassen: Von Godard sprechen ermöglicht, Godard besser sehen und genauer verstehen zu können.
Der Band (Berlin: Vorwerk 8, 1998) ist ab sofort als Reader für € 6,40 im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam zu bekommen (http://www.print-potsdam.de) und für € 19 auch überall im Buchhandel erhältlich.
Dozent
Termin
montags 11:15 bis 12:45 Uhr
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
25
Film + Philosophy = Filmosophy
Mit »Filmosophy« veröffentlicht Daniel Frampton 2006 ein selbst deklariertes Manifest, »a manifesto for a radically new way of understanding cinema«, das wichtige Fragen nach den Zusammenhängen zwischen Film und Philosophie aufwirft und diese mit Hilfe des Konzepts einer »Filmosophie« in streitbarer Form beantwortet. Das Seminar geht Framptons Fragen und Antworten intensiv nach und diskutiert dessen Arbeit mit Autoren wie Maurice Merleau-Ponty, Vivian Sobchack, Sergej Eisenstein und Gilles Deleuze. Als Filmbeispiele fungieren beide Versionen von Michael Hanekes FUNNY GAMES (AU: 1997 und US: 2007). Das Seminar wird im Januar als Blockseminar in Griebnitzsee abgehalten: von Freitag, den 09. Januar bis Sonntag, den 11. Januar, jeweils von 10.00 bis 20.00 Uhr. Framptons Buch (London, New York: Wallflower Press, 2006) ist ab sofort als Reader für € 6 im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam zu bekommen (http://www.print-potsdam.de) und für ungefähr € 18 auch im Buchhandel erhältlich. Die Einleitung (S. 1-14) und der erste Teil des Buches (S. 15-70) sollten zu Beginn des Seminars bekannt sein. Weitere Details sowie die Zusatzartikel von Merleau-Ponty, Sobchack, Eisenstein und Deleuze stehen auf der Homepage als Download bereit.
Dozent
Termin
09.-11. Januar 2009
Ort
Griebnitzsee, Raum 3.06 S 21
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte
Diese für BA 2. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen
Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus
und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
Dozenten
Termin
Mi. 9:15 - 10:45 oder 11:15 - 12:45
Ort
1.09.204
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
obligatorisch f. BA-Zweitsemester
Summer 2008
Film + Philosophy = Filmosophy
Mit »Filmosophy« veröffentlicht Daniel Frampton 2006 ein selbst deklariertes Manifest, »a manifesto for a radically new way of understanding cinema«, das wichtige Fragen nach den Zusammenhängen zwischen Film und Philosophie aufwirft und diese mit Hilfe des Konzepts einer »Filmosophy« in streitbarer Form beantwortet. Das Seminar geht Framptons Fragen und Antworten intensiv nach und diskutiert dessen Arbeit mit Autoren wie Maurice Merleau-Ponty, Vivian Sobchack, Sergej Eisenstein und Gilles Deleuze. Als Filmbeispiel fungiert Michael Hanekes CACHÉ (2005).
Das Buch (London, New York: Wallflower Press, 2006) ist im Internet für € 23 erhältlich und ab sofort als Reader für € 6 im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam zu bekommen (http://www.print-potsdam.de). Das Seminar wird während der Projektwoche als Blockseminar in Griebnitzsee abgehalten: von Donnerstag, den 29. Mai bis Samstag, den 31. Mai, jeweils von 10.00 bis 20.00 Uhr. Die Einleitung (S. 1-14) und der erste Teil des Buches (S. 15-70) sollten zu Beginn des Seminars bekannt sein. Weitere Details sowie die Zusatzartikel von Merleau-Ponty, Sobchack, Eisenstein und Deleuze stehen bis zum 14. April auf der Homepage zum Download bereit.
Dozent
Termin
29.-31. Mai 2008
Ort
Griebnitzsee, 29. Mai: Raum 3.06 S 21, 30. und 31. Mai: Raum 3.06 S 19
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
4 oder 8 CP
Teilnehmerbegrenzung
keine
Winter 2007/2008
Phenomenology of the Film Actor
»All right, Mr. De Mille, I’m ready for my close-up« bedeutet uns (die Zuschauer) und Butler Max von Meyerling (Erich von Stroheim) der alternde Stummfilmstar Norma Desmond (Gloria Swanson) in Billy Wilders Film noir SUNSET BOULEVARD von 1950 und hinterläßt uns (und den Butler) erstaunt und bewegt zugleich.
Warum sind wir im Angesicht dieser Schauspielerin erstaunt und bewegt? Was fasziniert uns hier und in anderen Filmen der über hundertjährigen Geschichte dieses Mediums am Schauspieler?
Das Seminar geht diesen Fragen nach und überdenkt die Wahrnehmungs- und Wirkungsgeschichte des Kinos mit Schwerpunkt auf der Analyse der Kunst des Filmschauspielers. Untersuchungen von Überlegungen früher filmästhetischer Theorie bis zu Ansätzen junger phänomenologischer Filmtheorie sollen darüber Aufschluß geben, wie der Filmschauspieler von einem »sichtbaren Menschen« zu einer »menschlichen Figur« geworden ist. Als grundlegende Textsammlung dient: Pamela Robertson Wojcik (Hg.), Movie Acting, The Film Reader. New York, London: Routledge, 2004. Das Buch wird zu Beginn des Wintersemesters in der Bibliothek erhältlich sein und auch als Reader im Copyshop »Printexpress« in der Charlottenstraße 85, Potsdam hinterlegt (http://www.print-potsdam.de).
Dozent
Termin
montags 11.15-12.45
Ort
1.06.005
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6 CP
Teilnehmerbegrenzung
30