Birgit Schneider

Prof. Dr. Birgit Schneider

Medienästhetik, Wissenskulturen, Medienökologie Professur für Wissenskulturen und mediale Umgebungen | | Modulverantwortlich: BA 6 | MA 1 & 8

Universität Potsdam, Institut für Künste und Medien
Haus 4, Raum 1.11
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
birgit.schneider@uni-potsdam.de
https://www.uni-potsdam.de/de/wissenskulturen-und-mediale-umgebungen/index/prof-dr-birgit-schneider

Office hours
Sprechstunde montags zw. 16-17 Uhr (bitte kurze Email als Anmeldung), auch per Zoom möglich



Profile (in German)

Für weitere Informationen zu Forschungsprojekten und zur Professur Wissenskulturen und mediale Umgebungen besuchen Sie bitte die Homepage der Universität Potsdam.

Kurzbiografie
Veröffentlichungen
Bücher
Andere Formate
Wissenschaftliche Bilder
Ökologie und Medien, Klimabilder
Digitale Methoden
Diagrammatik, Notationen, kritische Kartographie
Medien allgemein & textile Medien im Speziellen
(Bild)-Reproduktion und Muster
Störung
Fernsehen & Optophonie

Bio and publication list in English (PDF)

Kurzbiografie
Dr. Birgit Schneider studierte Kunstwissenschaft, Medientheorie und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, am Goldsmiths College London und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben ihrer Tätigkeit als freie Grafikerin in einem Gestaltungsbüro und Projektraum (1997-2002) war sie von 2000 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an Abteilung „Das Technische Bild“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Dissertation erschien unter dem Titel „Textiles Prozessieren. Eine Mediengeschichte der Lochkartenweberei“ 2007. Seit 2009 war sie mit einem Dilthey Fellowship zum Thema „Klimabilder“ an der Europäischen Medienwissenschaft der Universität Potsdam angesiedelt. Im Sommersemester 2010 vertrat sie die Professur Geschichte und Theorie der Kulturtechniken an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie war Research und Visiting Fellow am Rachel Carson Center for Environment and Society in München, bei Cinepoetics an der Freien Universität Berlin, Senior Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung in Weimar und DAAD-Visiting Scholar an der Universität Cambridge. Seit 2016 war sie Professorin für Medienökologie an der Universität Potsdam im Studiengang Europäische Medienwissenschaft, inzwischen ist sie Professorin der Wissenskulturen und medialen Umgebungen.

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Feld von Bild-, Kultur- und Medienwissenschaften: Grafische Methoden wie Karten und Diagramme, Klimabilder, Ökologie, Datenvisualisierung, digitale Bilder; Theorie und Technikgeschichte des Textilen und der Lochkarte; Camouflage – Strategien der Unsichtbarkeit um 1900; TV-Geschichte + Interferenz und Störung; Kunst- und Mediengeschichte von Sound & Vision.
Von 2002-2012 trat sie mit künstlerischen Performances im Bereich von Interferenz und Sound & Vision bzw. technischer Synästhesie im Rahmen von “mikomikona” auf (u.a. ars elektronica, shift Basel, clubtransmediale Berlin).
Für weitere Informationen zu Forschungsprojekten und zur Professur Wissenskulturen und mediale Umgebungen besuchen Sie bitte die Homepage der Universität Potsdam.


Veröffentlichungen


Bücher


Andere Formate

  • Reimagine Climate Change Communication. Plattform mit neun Interviews mit internationalen Forschenden zum Thema Klimawandelkommunikation, 2020/2021.
  • AUSTERTRAUM. Kompendium für eine Kultur der Zukunft, Lost Books, London 2011, zusammen mit dem Künstler Stefan Saffe. PDF
  • weiße vernunft – siedlungsbau der 20er Jahre. architektur und lebensentwurf im neuen bauen. CD-Rom. Konzeption sowie Texte und Drehbuch des Kapitels Bauausstellungen, hrsg. v. Katharina Bosch, Andrea Gleiniger, Susanne Schumacher, Prestel Verlag, München u.a 1999.

Artikel, thematisch sortiert


Wissenschaftliche Bilder

  • Prägnanz. Ein Kriterium für die Präzision diagrammatischer Bilder, in: Matthias Bruhn (Hg.): Präzision / Schärfe, Berlin: de Gruyter 2018.
  • The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery, englische Fassung des Buchs Das Technische Bild, hrsg. mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Chicago Press, 2015.
  • The Image: A Cultural Technology. A Research Program for a Critical Analysis of Images. (Erweiterte Übersetzung der Editorials von 2008) gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel. In: The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery. Hrsg. Gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Chicago Press 2015.
  • The Spectacle of Science: A Visual History of Venus Transit Observation. In: Transit Observation Simon Starling/Superflex: Reprototypes, Triangulations and Road Tests, Ausstellungskatalog, Thyssen-Borremisza Contemporary, Sternberg Press, Berlin 2012, S. 79-91.
  • Wissenschaftsbilder zwischen digitaler Transformation und Manipulation, in: Logik des Bildlichen. Zur Kritik der ikonischen Vernunft, hrsg. v. Martina Heßler, Dieter Mersch, transcript, Bielefeld 2009, S. 188-200
  • Das Technische Bild. Kompendium für eine Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, hrsg. mit Horst Bredekamp u. Vera Dünkel, Akademie Verlag Berlin 2008
  • Editorial: Das Technische Bild. Gemeinsamer Artikel gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel. In: Das Technische Bild. Kompendium für eine Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, hrsg. mit Horst Bredekamp u. Vera Dünkel, Akademie Verlag Berlin 2008, S. 8-11.
  • Gefleckte Gestalten. Tarnungstheorien und –praktiken (1900–1918). In: Struktur, Figur, Kontur. Abstraktion in Kunst- und Lebenswissenschaften, hrsg. v. Claudia Blümle, Armin Schäfer, diaphanes, Berlin/Zürich 2007
  • Rundbild und Augenblick. Gemeinsamer Artikel mit Vera Dünkel in: Der Ball ist rund. Kreis Kugel Kosmos, hrsg. v. Moritz Wullen, Bernd Ebert, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 2006
  • Bildwelten des Wissens. Gemeinsamer Artikel mit Horst Bredekamp, Angela Fischel und Gabriele Werner. In: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik. Bd. 1.1, Bilder in Prozessen, Berlin: Akademie Verlag 2003, S. 9-20.


Ökologie und Medien, Klimabilder

  • Climate – Game – Worlds.  A media-aesthetic look at the depiction and function of climate in computer games, zusammen mit Sebastian Möring, in: Ecogames. Playful perspectives on the climate crisis, hg. Joost Raessens, Laura op de Beke, Stefan Werning, Amsterdam: Amsterdam University Press, 2023.
  • Ice as an Elementary Medium in Ecological Art for the Tempered Zones. A Critique of the Pathos of Polar Imaginaries, in: Anne Hemkendreis and Anna-Sophie Jürgens (eds.): ICE (ST)AGES. Communicating Science and Environmental Urgency through (Popular) Art and Aesthetics, Springer Nature, 2023.
  • Kommunizieren, signalisieren. Beitrag in: Pflanzen: Kulturwissenschaftliches Handbuch, herausgegeben von Isabel Kranz und Joela Jacobs, J.B. Metzler Verlag, Stuttgart, 2023.
  • Nature Writing im Computerspiel. Walden – A Game. Naturwahrnehmungen in einer künstlichen Welt?, in: Dritte Natur, Bd. 5.1, Berlin Matthes & Seitz 2022, S. 21-37.
  • Rendering Visible the Climate. Humboldt’s 1817 Climate Zone Map, in: MLN – Modern Language Notes, special issue in/visible, Baltimore, Bd. 137 Nr. 3, MD: John Hopkins University Press, 2022, S. 545-565 and open access.
  • Welche Bilder für welche Welt? Zukunftsvorstellungen in Zeiten des Klimawandels zwischen Kollaps, Techno Fix und Transformation, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Heft 4 2021, Ökologismus, S. 23-38.
  • Linien als Reisepfade der Erkenntnis. Humboldts Klimakarte als Entstehungsort einer Proto-Ökologie, in: Sara Kviat Bloch, Oliver Lubrich, Hubert Steinke (Hrsg.): Alexander von Humboldt – Wissenschaften zusammendenken, Berner Hochschulschriften 62, Haupt, Bern, 2021, 149-169. DOI: 10.36950/BUS.62.7.
  • Google-Gaia. Feedback Loops for Action with Global Forest Watch. Together with Lynda Olman, in: Gabriele Dürbeck / Philip Hüpkes (ed.): Narratives of Scale in the Anthropocene. Imagining Human Responsibility in an Age of Scalar Complexity, Routledge 2021, S. 193-211, DOI: 10.4324/9781003136989-11.
  • Sublime aesthetics in times of climate crisis? A critique, in: Routledge Companion to Contemporary Art, Visual Culture, and Climate Change, hrsg. von T. J. Demos, Emily Eliza Scott, Subhankar Banerjee, Routledge, 2021, S. 263-273.
  • Atmo-Medien und Atmo-Ästhetik des Windes. Eine Geschichte der Sichtbarmachungen parahumaner Kräfte durch Stellvertreter. In: Lano, Carolin / Nowak, Lars / Podrez, Peter / Wiedenmann, Nicole (Hrsg.): Parahumane Bilder, Würzburg : Königshausen & Neumann 2021, S. 191-216.
  • Klima – Daten – Kunst. Künstlerische Aneignungen atmosphärischer Forschung. In: Informatik Spektrum, Sonderheft, 4,1, Springer ed. Ludwig Jäger und Michael Resch, 2021, DOI 10.1007/s00287-021-01341-3, 9 Seiten.
  • Funknetze und ihre Tarnungen als Technohabitate für Menschen, Pflanzen, Tiere und Maschinen, in: Rebekka Ladewig und Angelika Seppi (Hg.): Techno-ästhetische Perspektivierungen des Milieus. Ein Reader, ilinx-Kollaborationen 2020.
  • Waldästhetik und die nie stillstehende Dialektik der Natur. In: how green is the grass? herman de vries. Katalog des Georg-Kolbe Museum in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltamt, Berlin 2020, 58-63.
  • Das Klima von 1817. Versuch einer neuen Visualisierung der Atmosphäre durch Rekonstruktion auf Basis der Klimazonenkarte Alexander von Humboldts von 1817, in: Bilder als Denkformen, hrsg. von Felix Jäger und Yasuhiro Sakamoto, de Gruyter 2020.
  • The Geopolitics of Environmental Global Mapping Services: An Analysis of Global Forest Watch, zusammen mit Lynda Walsh, in: Shannon O’Lear (Hg.): Environmental Geopolitics: A Research Agenda, Edward Elgar Publishers, Inc. 2019.
  • The Politics Of Zoom: Problems With Downscaling Climate Visualizations, gemeinsam mit Lynda Walsh, in: Geography and Environment, John Wiley & Sons Ltd, Februar 2019.
  • Die Zeichen an der Wand. Künstler als Vorboten der Katastrophe ohne Ereignis, in: Markus Bertsch/Jörg Trempler (Hg.): Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600. Ausstellungskatalog der Kunsthalle Hamburg, Imhof Verlag Hamburg 2018, S. 99-109.
  • Klima – Spiel – Welten. Eine medienästhetische Untersuchung der Darstellung und Funktion von Klima im Computerspiel, gemeinsam mit Sebastian Möring, in PAIDIA. Zeitschrift für Computerspielforschung, 2018.
  • Entangled Trees and Arboreal Networks of Sensitive Environments, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung, Meiner: Hamburg, 2018, im Erscheinen.
  • Neue Formen der Klimakrisenwahrnehmung? Sprechende Bäume im Netz der Dritten Natur, in: Die Dritte Natur, Heft 1, Berlin: Matthes & Seitz 2018.
  • The Feeling of Red and Blue – A Constructive Critique of Color Mapping in Visual Climate Change Communication, gemeinsam mit Thomas Nocke, in: Leal F., Walter (Hg.): Handbook of Climate Change Communication, Climate Change Management Series, Cham: Springer 2018.
  • The Future Face of the Earth – Visual Semantics of Future in Climate Change Imagery of the IPCC, in: Gabriele Gramelsberger, Matthias Heymann, Martin Mahony (Hg.): Cultures of Prediction – Knowledge, Authority and Travelling Codes, Epistemic and Cultural Shifts in Computer-based Environmental Science, London: Routledge (Environmental Humanities Series), 2017.
  • Burning worlds of cartography. A critical approach to climate cosmograms of the Anthropocene, in: Geography and Environment, John Wiley & Sons Ltd, 2016
  • Der „Totaleindruck einer Gegend“. Alexander von Humboldts synoptische Visualisierungen des Klimas, in: Ottmar Ette und Julian Drews (Hg.): Horizonte der Humboldt-Forschung. Natur, Kultur, Schrift, Georg Olms Verlag, Hildesheim et al, 2016, S. 53-78
  • Feeling, Measuring, Perceiving. On Metereological Aesthetics in Art and Science, in: Mary und der Vulkan. Eine meteorologische Phantasmagorie (anlässlich der Ausstellung »Mary & der Vulkan. Eine meteorologische Phantasmagorie« 2016), Hg. Rheinverlag studio, Düsseldorf 2016, S. 49-57.
  • Glashaus und Weltendach. Klimatologie als Lehre vom Haus, in: Heiko Christians, Georg Mein (Hg.): In da house. Das Haus und seine Vorstellung in den Künsten und Wissenschaften, München: Fink, 2016, S. 57-76
  • Kommentar zu Physiognomik der Gewächse von Alexander von Humboldt, in: Zeitschrift für Medien und Kultur, Themenheft “Medien der Natur“, 7 (2), 2016, S. 85-92
  • The Future Face of the Earth – Visual Semantics of Future in Climate Change Imagery of the IPCC, in: Matthias Heymann, Gabriele Gramelsberger, Martin Mahony eds.: Cultures of Prediction – Knowledge, Authority and Travelling Codes Epistemic and Cultural Shifts in Computer‐based Environmental Science, in Vorbereitung für 2015.
  • Twist and Shout. Images and Graphs in Skeptical Climate Media.(mit Thomas Nocke und Georg Feulner). In: Birgit Schneider, Thomas Nocke (Hg.): Image Politics of Climate Change. Visualizations, Imaginations, Documentations, Bielefeld: transcript, 2014.
  • Image Politics of Climate Change. Visualizations, Imaginations, Documentations, edited with Thomas Nocke, Bielefeld: transcript in Kooperation mit Columbia Press, März 2014
  • Berglinien im Vergleich. Bemerkungen zu einem klimageografischen Diagramm Alexander von Humboldts. In: HIN – Humboldt im Netz. Internationale Zeitschrift für Humboldt-Studien (Potsdam – Berlin) XIV, 26, 2013, S. 26-43.
  • Red Futures. The Colour Red in Scientific Imagery of Climate Change. In: Disaster as Image: Iconographies and Media Strategies across Europe and Asia, ed. Monica Juneja and Gerrit Jasper Schenk, Regensburg (Schnell & Steiner), Ende 2013.
  • Elemente einer Ikonografie der Klimamodelle. Eine bildkritische Analyse von Klimasimulationen. In: Andrea Sick, Dennis Paul (Hg): Rauchwolken und Luftschlösser. Temporäre Räume, Bremen, 2013.
  • Linien als Reisepfade der Erkenntnis. Alexander von Humboldts Isothermenkarte des Klimas, in: KartenWissen: Territoriale Räume zwischen Bild und Diagramm, Publikationsreihe Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften, hrsg. v. Stephan Günzel, Lars Nowak, Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden, 2012.
  • Climate Model Simulation Visualization from a Visual Studies Perspective, in: WIREs Climate Change, Vol. 3, Issue 2, March/April 2012, S. 185–193, Wiley-Blackwell.
  • Image Politics: Picturing Uncertainty. The Role of Images in Climatology and Climate Policy, in: Climate Change and Policy. The Calculability of Climate Change and the Challenge of Uncertainty, Hrsg. v. Gabriele Gramelsberger, Johann Feichter, Springer, Berlin, Heidelberg 2011, S. 191-209.
  • Ein Darstellungsproblem des klimatischen Wandels? Zur Analyse und Kritik wissenschaftlicher Expertenbilder und ihren Grenzen, Kritische Berichte, Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften, Heft 3, 2010, S. 80-90.
  • Die Kurve als Evidenzerzeuger des klimatischen Wandels am Beispiel des „Hockey-Stick-Graphen“, in: Sehnsucht nach Evidenz; Zeitschrift für Kulturwissenschaften, hrsg. v. Karin Harrasser u.a., Bielefeld 1/2009, S. 41-55

Digitale Methoden

  • Analysing Networked Climate Images. Comparison of intercultural climate imagery on the Internet by mixing algorithmic and interpretive views. Birgit Schneider, Thomas Nocke, Janna Kienbaum, Paul Heinicker, in: Mixing Methods. An Agenda for the Humanities in the Digital Age, Editors: Beate Löffler, Tino Mager, Birgit Schneider, Carola Hein (eds.), Transcript: Bielefeld 2022, open access.
  • Computersehen. Elemente einer Medienarchäologie der Computer Vision und ihrer Sehstörungen, in: Claus Pias, Martin Huber, Sybille Krämer (Hg.): Wovon sprechen wir, wenn wir von Digitalisierung sprechen? Gehalte und Revisionen zentraler Begriffe des Digitalen, veröffentlicht auf CompaRe, urn:nbn:de:hebis:30:3-559338, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg 2020, S. 197-226.
  • Unstete Methoden! Für eine offene Methodenpraxis mit digitalen Medien. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft Nr. 21, Themenschwerpunkt Künstliche Intelligenzen, Heft 2/2019, S. 147-154.

Diagrammatik, Notationen, kritische Kartographie

  • (How) can data images be critical?  Some ideas on the construction of people and unconventional graphs in the history of data graphics, in: Christine Schranz (Hg.): Shifts in Mapping. Maps as a tool of knowledge, Bielefeld: transcript 2021.
  • Klima – Daten – Kunst. Künstlerische Aneignungen atmosphärischer Forschung. In: Informatik Spektrum, Sonderheft, 4,1, Springer ed. Ludwig Jäger und Michael Resch, 2021, DOI 10.1007/s00287-021-01341-3, 9 Seiten.
  • Operationalität und Optimieren. Einleitung, in: Diagrammatik-Reader. Grundlegende Texte aus Theorie und Geschichte, Hg. gemeinsam mit Jan Wöpking und Christoph Ernst, De Gruyter, Berlin 2016, S. 181-187
  • Strukturen und Ordnungssysteme. Einleitung, in: Diagrammatik-Reader. Grundlegende Texte aus Theorie und Geschichte, Hg. gemeinsam mit Jan Wöpking und Christoph Ernst, De Gruyter, Berlin 2016, S. 145-150
  • Ohne Linien ist der Geist blind. Elemente einer Praxis- und Wissensgeschichte der explorativen Grafik. In: Stillinien der Kunstgeschichte, hrsg. von Karsten Heck u. Wolfgang Cortjaens, in der Reihe „Transformationen des Visuellen“, Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte, Bildarchiv Foto Marburg 2014.
  • Programmed Images: Systems of Notation in Seventeenth and Eighteenth-Century Weaving. (Englische Übersetzung des Artikels von 2008) In: The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery. Hrsg. Gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Michigan Press 2014.
  • Programmierte Bilder. Notationssysteme der Weberei aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in: Das Technische Bild. Kompendium für eine Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder, hrsg. v. Horst Bredekamp, Birgit Schneider, Vera Dünkel, Akademie Verlag Berlin 2008, S. 182-191.
  • Mit bildnerischen Elementen operieren. Paul Klee und die Struktur der Weberei, in: Notation. Kalkül und Form in den Künsten, hrsg. V. Hubertus von Amelunxen, Dieter Appelt, Peter Weibel, Fürst & Iven Verlag, Berlin 2008, S. 269-278.
  • Diagramme und bildtextile Ordnungen. Band 3,1 in der von Horst Bredekamp und Gabriele Werner herausgegebenen Reihe Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Akademie Verlag, Berlin 2005.
  • Die Inventur des Luxus. Zwei visuelle Strategien zur Demonstration des königlichen Reichtums. In: Visuelle Argumentationen. Die Mysterien der Repräsentation und die Berechenbarkeit der Welt, hrsg. v. Horst Bredekamp, Pablo Schneider, Fink Verlag, Berlin 2005.
  • Diagramm und bildtextile Ordnung in: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Band 3,1: Diagramme und bildtextile Ordnungen, Akademie Verlag, Berlin 2005.


Medien allgemein & textile Medien im Speziellen

  • »Die Königin der Schreibmaschinen«. Textur und Poesie der Fläche bei Ruth Wolf-Rehfeldt. In: Calculating Control: (Netz)Kunst und Kybernetik #journal Juli 2021, open access.
  • Sprießende Verbindungen. Ingrid Wieders Kabelfrühling. In: Ingrid Wiener. Durch die Kette sehen, hrsg. Michaela Pakesch, Wien: Schlebrügge 2020, S. 132-136.
  • Abtasten. Artikel im Historischen Wörterbuch des Mediengebrauchs. Hrsg. Heiko Christians, erscheint bei Böhlau, Köln, 2018.
  • Digitality. In: Textile terms: A Glossary, hrsg. von Anika Reineke, Anne Röhl, Mateusz Kapustka, Tristan Weddigen, edition imorde, Emsdetten und Berlin, S. 75-78, erscheint 2016.
  • Klangteppiche. Transmediale Verhältnisse zwischen Weberei und Musik. In: IKKM-Hefte, Weimar, 5/1 2015.
  • Programmed Images: Systems of Notation in Seventeenth and Eighteenth-Century Weaving. In: The Technical Image. A History of Styles in Scientific Imagery. Hrsg. Gemeinsam mit Horst Bredekamp und Vera Dünkel, Chicago Press 2015. (Englische Übersetzung des Artikels von 2008)
  • Verfangen im Kabelsalat der Netze. Zu einer Geschichte der Netzwerkmetapher. In: Markus Brüderlin et al (Hg.): Matrix. Das Textile in Kunst und Kunsthandwerk von Gustav Klimt bis Chiharu Shiota, Ausstellungskatalog, Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz 2013.
  • Caught in the Tangle of the Net. On a History of the Network Metaphor. In: Markus Brüderlin et al (Hg.): Matrix. Das Textile in Kunst und Kunsthandwerk von Gustav Klimt bis Chiharu Shiota, Ausstellungskatalog, Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz 2013. (Englische Fassung des Artikels von 2013)
  • Textile Codierungen. Mediale Übersetzungen von Material und Struktur bei Elaine Reichek, Patricia Waller und Ingrid Wiener, in: Metatextile: Identity and History of a Contemporary Medium, hrsg. Tristan Weddigen, in der Reihe Textile Studies 2, Edition Imorde, Emsdetten/Berlin, 2011, S. 109-120
  • Ornament in der Krise. Die zwei Kleider der Königin Marie-Antoinette, in: Kleidung im Bild. Zur Ikonologie dargestellter Gewandung, hrsg. v. Philipp Zitzlsperger, in der Reihe Textile Studies 1, Edition Imorde, Emsdetten/Berlin 2010, S. 153-165.
  • Notierte Muster. Notationssysteme der Weberei aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in: Notationen und choreographisches Denken, hrsg. v. Gabriele Brandstetter, Franck Hofmann, Kirsten Maar, Rombach, Freiburg i.Br. /Berlin/Wien 2010, S. 111-129.
  • Bildtexturen. Ein Vergleich textiler Bildpunkte und digitaler Punktbilder, in: Maria Pimminger, Gabriele Werner (Hg.): Bildforschung und Geschlechterkonstruktionen, Studienjahr 07/08: Medien und Medienformate, Publikation zur Vortragsreihe, Wien 2008
  • Musterweberei für Esel. Lochkartensteuerung und Webautomatik im 18. Jahrhundert. In: Kultur & Technik. Das Magazin aus dem Deutschen Museum, Frühjahr 2007
  • Kleider für Automaten. Muster und Karten in der Lochkartenweberei des 18. Jahrhunderts unter spezieller Berücksichtigung des Webstuhls von Vaucanson. In: Technikgeschichte, Bd. 70, 2003, H.3, Berlin
  • Bildtexturen. Punkte, Zeilen, Spalten. In: Intervalle 5. Schriften zur Kulturforschung. Mimetische Differenzen. Der Spielraum der Medien zwischen Abbildung und Nachbildung, hrsg. v. Sabine Flach, Christoph Tholen, University Press, Kassel 2002
  • Textile Processing. Punkte, Zeilen, Spalten. Vorläufer elektronischer Bildtechniken. In: Beiträge zur Kunst- und Medientheorie. Projekte und Forschungen an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, hrsg. v. Hans Belting, Ulrich Schulze, Ostfildern-Ruit: Cantz Verlag 2000


(Bild)-Reproduktion und Muster

  • Die Konsequenz des Stoffes. Eine Medientheorie des Ornaments ausgehend von Gottfried Semper. In: Vera Beyer, Christian Spies (Hg.): Ornament. Motiv – Modus – Bild, München 2012, S. 253-280.
  • Muster, Textilien und Codierung. Elemente einer alternativen Mediengeschichte der Reproduktion, in: Reproduktion. Techniken und Ideen von der Antike bis heute, hrsg. von Jörg Probst, Reimer, Berlin 2011, S. 246-265
  • Die wahren Farben der Natur. Farbendruck im 18. Jahrhundert in der Zeitschrift Observations sur L’histoire naturelle, sur la physique et sur la peinture. In: Bildwelten des Wissens, Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Bd. 4,1: Farbstrategien, Akademie Verlag, Berlin 2006
  • Raster, Druck und Kolonialismus. Rasterungen im 19. Jahrhundert. In: Rasterfahndungen. Darstellungstechniken – Normierungsverfahren – Wahrnehmungskonstitutionen, hrsg. v. Tanja Nusser, Elisabeth Strowick, transcript, Bielefeld 2003
  • Bildreproduktion zwischen Rastern und Geweben. In: Techniken der Reproduktion, hrsg. v. Ulrike Bergermann u.a., Ulrike-Helmer-Verlag, Königsstein 2002


Störung

  • Riss, Rauschen, Störung. Rauschen und Störung in der Medienkunst. Mediale Auflösungserscheinungen zwischen Bildstruktur und Blick bei Nam June Paik. In: Bild-Riss: Textile Öffnungen im ästhetischen Diskurs, hrsg. von Mateusz Kapustka, in der Reihe Textile Studies, Edition Imorde, Emsdetten/Berlin 2015.
  • Interferenzen technischer Bilder zwischen Ästhetik und Störung, in: Störungen – Medien, Prozesse, Körper, hrsg. v. Kathrin Rottmann, Julia Fleischhack, Reimer, Berlin 2011, S. 125-139.


Fernsehen & Optophonie

  • Shoot(ing) the image – A look at screen images from a meta-pictorial and media-archaeological perspective in: Winfried Gerling/Sebastian Möring: Screen Images, Kadmos Berlin 2023, S. 53-76.
  • Klangteppiche. Transmediale Verhältnisse zwischen Weberei und Musik. In: IKKM-Hefte, Weimar, 5/1 2015.
  • On Hearing Eyes and Seeing Ears: A Media Aesthetics of Various Relationships between Sound and Image, in: See this Sound. Adiovisiology II, Essays. Histories and Theories of Audiovisual Media and Art. Hrsg. v. Dieter Daniels, Sandra Naumann, Verlag der Buchhandlung König, Linz/Leipzig 2011, S. 174-190;
    darin auch: Ernst Chladni: Sound Figures (1787) S. 191-192; Maximilian Plessner: Die Zukunft des elektrischen Fernsehens (The Future of Electric Television) 1892, S. 193-195; Fritz Wilhelm Winckel: Sound/Image Transformations by Means of Television (1930), S. 196-197; Raoul Hausmann: Optophone (1922), S. 198-199.
  • Verkreuzte Künste. Ton-Bild-Experimente in Kunst und Technik der 1920er Jahre, in: Ultravision. Zum Wissenschaftsverständnis der Avantgarde, hrsg. v. Sabine Flach, Margarete Vöhringer, Fink, München 2010, S. 165-182.
  • Die Kunstseidenen Mädchen. Test- und Leitbilder des frühen Fernsehens. In: 1929. Beiträge zur Archäologie der Medien, hrsg. v. Stefan Andriopoulos, Bernhard Dotzler, Suhrkamp, Frankfurt a.M.: 2002, S. 54-79. (Französische Übersetzung: Images-Tests Télévisuelles et Points d’images aux débuts de la télévision allemande, in: La Télévision du téléphonoscope à Youtube. Pour une archéologie de l’audiovision, hrsg. v. Mireille Berton, Anne-Katrin Weber, Editions Antipodes, Lausanne 2009, S. 275-288.)
  • Bildgüte im Durchlauferhitzer. Die Bildpunkte des Fernsehens, in: Auflösung, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., Berlin 2006
Courses
Winter 2026/2027
Spielbare Welten: Tisch- und Rollenspiele als Kulturtechniken der Umweltmodellierung
Dieses Seminar mach Wilko von Hardenberg. Welches Modul würde planen?
Dozent
Termin
montags
Ort
Neues Palais, guter Beamer 59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Vorlesung Medienästhetik
Dozent
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, Wunsch: Haus 8, 59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
3
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Klausur
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
tbae
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Senta Bannick: Natur/Kultur - Mensch-Pflanze-Beziehungen mit praktischen Übungen …
Natur/Kultur - Mensch-Pflanze-Beziehungen mit praktischen Übungen …
Dozent
Termin
donnerstags 12-16 Uhr
Ort
Neues Palais und Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Summer 2026
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Landscape gardens as media of nature
Im Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen, heißt es, seien Kultur und Natur unwiederbringlich vermischt, der Dualismus sei ohnehin eine Konstruktion. Auf diesen Horizont hin befassen wir uns mit der Idee der Landschaft. Das Kompositum ‚Land-schaft‘ ist ein mehrdeutiger Begriff – im Alltagsverständnis bezeichnet er sowohl tatsächliche physische Umwelten als auch die Vorstellungen, die in unseren Köpfen existieren. In Anlehnung an Kant ließe sich sagen: Wir sehen nie die Landschaft „an sich“, sondern nur die von unseren Anschauungsformen und Begriffen bereits strukturierte Erscheinung.
Was bis heute als schöne Landschaft gilt, buchstabierte insbesondere die englische Landschaftsgärtnerei detailliert aus, die letztlich mit den Materialien der Natur ein bildnerisches Werk erschuf. Der Park Sanssouci, der auch einen barocken Teil hat, ist ein Beispiel eines als Bild angelegten Gartens. Es sind die hier verwirklichten Ideale von Idylle, Arkadien und des Pittoresken, die wir bis heute in schönen Landschaften finden wollen – und die wir im Seminar auch sozial und politisch betrachten werden.
Während der Projektwoche werden wir kritisch die Landschaftsbilder in unseren eigenen Köpfen hinterfragen. Dazu werden wir uns mit der Geschichte des Parks auseinandersetzen, wir werden praktische Übungen draußen machen, welche Methoden des Nature Writing, des Zeichnens, Spazierengehens oder Waldbadens beinhalten, und wir werden uns intensiv mit dem Park Sanssouci auseinandersetzen. Übergeordnet ist das Seminar von der gegenwärtigen stark polarisierenden Frage geleitet, wann Landschaften - auch solche mit Wind- und Solarparks, die das Wort „Park“ ebenfalls im Namen tragen – schön sind.

Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Dozent
Termin
während der Projektwoche (15. - 19. Juni 2026) in Potsdam
Ort
Unterschiedliche Räume je Tag! Bitte im Programm schauen.
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Montag: Neues Palais, Raum 9.102
Dienstag: Eingang Schloss Sanssouci
Mittwoch: Vor dem Schloss Charlottenhof
Do: t.b.a.
Fr: t.b.a.

(FHP D 116 ist ebenfalls reserviert)
What is the social media ban all about? A media studies discourse analysis
Das Lehrforschungsseminar analysiert die derzeitige Debatte um Social-Media-Verbote, die sich an verschiedenen Altersstufen festmacht. Im Zentrum dieser Debatte stehen Argumente wie Jugendschutz und mentale Gesundheit, Desinformation sowie die süchtig-machenden Strukturen der Apps. Nicht weniger als die Kindheit soll gerettet werden, wobei es auch darum geht, wann die Nutzung von Social-Media auch für Erwachsene problematisch ist.
Die Debatte ist von zahlreichen Grundannahmen geprägt, die wir strukturieren und historisch herleiten werden, aber auch anhand des "adictive Design" von Apps abgleichen werden. Wir werden dazu Disziplinen und Forschungsansätze streifen wie die Psychologie, die Bildungswissenschaft oder die kritischen Plattform Studies.
Um die verschiedenen Aussagen im Diskurs zu ordnen, nutzen wir die Methode der Diskursanalyse, die wir auf Medien wie Zeitungsartikel, Filme und Bücher anwenden.
Ein weiterer Strang des Seminars wird historisch sein und fragen, wie und wann sich die Vorstellungen von Konzentration und Aufmerksamkeit entwickelt haben, aber auch, inwiefern sich das Ideal eines unverstellten (Natur-)Zugangs zur Welt in der Debatte wiederfindet. Denn einige der Grundannahmen wie soziale Isolation, Verdummung, Suchtgefahr und Zerstreuung sind aus der Geschichte der Medien altbekannt.

Das Seminar erfordert die Lektüre verschiedener Textsorten sowie die Lust am kritischen Denken und diskutieren. Bestenfalls haben wir am Ende des Seminars eine gewichtete Haltung zum Thema entwickelt, die dem komplexen Thema gerecht wird.
Dozent
Termin
montags 16-17:30 Uhr (Beginn 15 min früher)
Ort
UP, Neues Palais, 8.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Diskursanalyse (2-3 Seiten)

Bitte beachten: Das Seminar wird immer um 16:00 (nicht um 16:15) beginnen und endet dann 17:30.
Kolloquium
Das Kolloquium ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Das Seminar wird Sie in dieser besonderen Phase Ihres Studium intensiv begleiten. Jeden Mittwoch ist während der 90 min. viel Raum für alle Fragen rund um die Abschlussarbeit, wir werden Schreibübungen machen, uns verschiedene Zeit- und Projektpläne anschauen und jede Menge Feedback zu allen konkreten Fragen geben. Das Kolloquium ist außerdem im Sinne des co-teachings entwickelt, indem thematisch passende Kleingruppen gebildet werden.

Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch.
Dozent
Termin
mittwochs 12-14 Uhr
Ort
Neues Palais 11.2.22
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die in diesem Semester ihre BA-Arbeit anfertigen.
Imagining Climate Change – A Critical Introduction to Science and Climate Communication
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Sie wird gemeinsam für die BA-EMW-Studierenden und die Studierenden des internationalen Studiengang "Science Climate, Earth, Water, Sustainablity" (CLEWS) veranstaltet.

How can we imagine climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? By now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic, but with an esspecially strong focus on imagination, story telling, scenarios and climate futures. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication and imagination. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Dozent
Termin
montags, 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Da die Studierenden von CLEWS das Modul mit einer Projektarbeit (Abgabe 30.9.) abschließen, ist es erwünscht, wenn sich EMW-Studierende diesen Projekten für Extra-Credits in Modul 10 oder 11 anschließen bzw. diese mit entwickeln (Projektarbeit).

Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Winter 2025/2026
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können. Es soll ein Ort des Experimentierens sein. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Dozent
Termin
montags, 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, 9.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Laboratorium
Teilnehmerbegrenzung
25
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Media Studies: Perspectives on Medium and Mediality
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Termin
Fr., 12:00-13:30 (s.t.)
Ort
FHP D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Media Aesthetics Lecture
Die Medienästhetik-Vorlesung stellt die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre sowie technisches Sensing entfaltet, Begriffe, die für viele Fragen der Medienwissenschaft zentral sind. Wir nehmen aber auch Konzepte wie virtuelle Umwelten und den Begriff des environments in den Blick und Fragen nach der Ästhetik spezifischer Medien von Panorama bis zum Smart Phone. In jeder Woche befassen wir uns anhand von Primärtexten mit Autor:innen, die hierzu einschlägig publiziert haben. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Lautsprecher, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen einschlägigen, aber auch randständigen Beispielen aus allen Bereichen der Kunst entfalten.
Dozent
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais Raum 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende im 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen:
Zu der Vorlesung gibt es ein Seminar. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.

Abschluss: Klausur.
(Contested) knowledge – using Wikipedia as an example of a collaborative space for knowledge on the internet
In einer Zeit, in der die Unterschiede zwischen Fakten und Fake News aktiv verwischt werden und KI und Soziale Medien die Vermittlung von Wissen zunehmend übernehmen, widmet sich das Seminar dem Begriff des Wissens. Was ist Wissen, wie und wer erzeugt dieses, wie wird dieses bewahrt, was ist sein Verhältnis zur Wahrheit und wie hat sich Wissen historisch entwickelt? Um Wissen in all seinen Facetten zu verstehen, werden wir uns im Seminar nicht nur mit den Wissensbegriffen, sondern auch mit den Praktiken des Wissens befassen, indem wir fragen, wie Wissen entsteht und wie es sich historisch und vor allem durch neue Technologien verändert hat.
Als zentrales Beispiel dient dem Seminar hierzu die 2001 gegründete Plattform Wikipedia, die nach dem Wiki-Prinzip und auf der Grundlage von freiwilligen Mitschreibenden als Enzyklopädie funktioniert. In einem Teil des Seminars werden wir grundlegende Texte zum Wissensbegriff und zu Wissensordnungen lesen sowie die historischen Vorläufer von Wikipedia kennenlernen. In einem zweiten Teil – und auch gleich zu Beginn – werden wir uns intensiv praktisch mit Wikipedia beschäftigen – also mit einer Plattform, die von vielen Seiten bedroht ist. Dazu werden wir ausgewählte Seiten selbst verändern, erstellen, schreiben bzw. ergänzen und so das Prinzip hinter den Einträgen von Wikipedia kennenlernen. Das Seminar beinhaltet also das Schreiben von Texten für eine Wissensplattform wie Wikipedia. Methodisch wird das Seminar zwischen Lehrforschungseinheiten, praktischen Übungen und begrifflichen Klärungen und Diskussionen wechseln. Außerdem ist geplant, Gäste einzuladen.
Zur Vorbereitung empfehle ich den mehrteiligen Podcast "Sockenpuppenzoo", den Sie in der ARD-Audiothek finden. Und natürlich Wikipedia.
Dozent
Termin
montags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais – 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Erstellung eines Wikipedia-Eintrags (2 Seiten)
Nature, Power and History
Die Projektwoche wird von Dr. Lisa Cronjäger (Basel) mit geleitet. Es findet im Rahmen und in Kooperation mit der Ausstellung Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht (14. November 2025 bis 7. Juni 2026) im Deutschen Historischen Museum statt. Zudem werden weitere thematisch passende Exkursionsorte, vornehmlich in Berlin, einbezogen (Archive, Umweltbibliotheken).
Thema des Seminars sind Naturbegriffe, Naturbilder und Naturvorstellungen in historischer und aktueller Perspektive, die wir auf Fragen des Ausstellens beziehen. Wir werden dabei nicht nur die Umweltgeschichte mit einbeziehen, sondern auch ökofeministische Ansätze kennenlernen und dabei immer im Blick haben, mit welchen Medien Naturvorstellungen verknüpft sind.

Da dieses Seminar ein Blockseminar ist, das davon lebt, dass sich alle Teilnehmenden die Zeit nehmen, das gesamte Seminar zu besuchen, bitte ich Sie sich nur anzumelden, wenn Sie sich die Woche über für das Seminar freinehmen können von anderen Verpflichtungen. (Mo 10-16 Uhr, Di 10-16 Uhr, Mi 10-14 Uhr, Do 10-16 Uhr, Fr 10-13 Uhr).

Zur Vorbereitung werden allen TN ausgewählte Texte zugeteilt. Bitte lest die Texte besonders genau im Hinblick auf Naturvorstellungen und erstellt einen ersten Entwurf für eure reading response.
Dozenten
Termin
während der Projektwoche 17.-21.11.25
Ort
Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (3 Seiten) (Abgabe 28.2.2026, erster Entwurf: 17.11.2025)
Summer 2025
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
B.A. Kolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch.
Dozenten
Termin
Mo 14:15-15:45 Uhr
Ort
UP Haus 8 Raum 59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA- Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die in diesem Semester ihre BA-Arbeit anfertigen.
Elemental Media in Literature and Media
Im Seminar entdecken, erproben und diskutieren wir neuere Denkansätze aus der Medienwissenschaft und -philosophie (Peters 2015, Parikka 2015, Starosielski 2019, Jue 2020), die Umwelten als Medien ("environments as media") begreifen und dabei auch neue Denkweisen von Elementen ausloten – von den ‘antiken‘ Elementen Erde, Wasser, Luft, Feuer bis hin zu den ‚modernen‘ Elemente des Periodensystems oder seltenen Erden, wie sie für technische Medien verbaut werden. Diese Ansätze sind in Zeiten von planetaren Grenzen, Anthropozän und ökologischen Krisen besonders virulent. Im Seminarverlauf machen wir uns einerseits vertraut mit den grundlegenden philosophischen Positionen dieser Denkansätze. Zum anderen analysieren wir ästhetische Artefakte (wie Filme, Installationen, bildende Kunst, Literatur) in Hinblick auf ihre reale oder imaginäre Arbeit mit elementaren Medien. Und schließlich legen wir einen Schwerpunkt des Seminars auf praktische Übungen, mit denen wir uns dem Schreiben und Gestalten mit und/oder über elementare Medien annähern.

Literatur: McCormack, Derek P.: Atmospheric Things: On the Allure of Elemental Envelopment. Durham: Duke University Press 2018. https://doi.org/10.2307/j.ctv125jp7v; Peters, John Durham: The Marvelous Clouds. Toward a Philosophy of Elemental Media. Chicago: University of Chicago Press 2015. https://doi.org/10.7208/chicago/9780226253978.001.0001; Jussi Parikka: A Geology of Media, University of Minnesota Press 2015. ; Starosielski, Nicole: “The Elements of Media Studies.” In: Media+Environment 1.1 (2019). https://doi.org/10.1525/001c.10780; Joanna Zylinska: Hydromedia: From Water Literacy to the Ethics of Saturation, 2021; Melody Jue: Wild Blue Media, Duke University Press 2020; Special Issue “Wind as Model, Media, and Experience”, Media+Enviroment 6.2 (2024), https://mediaenviron.org/issue/11242
Dozent
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais 1.12.1.01
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10-15 min)
Critical Introduction into Climate Change Communication
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Sie wird gemeinsam für die BA-EMW-Studierenden und die Studierenden des neuen internationalen Studiengang "Science Climate, Earth, Water, Sustainablity" (CLEWS) veranstaltet.

How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Dozent
Termin
montags, 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais - 1.08.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Da die Studierenden von CLEWS das Modul mit einer Projektarbeit (Abgabe 30.9.) abschließen, ist es erwünscht, wenn sich EMW-Studierende diesen Projekten für Extra-Credits in Modul 10 oder 11 anschließen bzw. diese mit entwickeln (Projektarbeit).

Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Attention
Aufmerksamkeiten - I forgot my phone.
Medien verändern die Wahrnehmung. Alle erleben, wie sich das Leben mit Smartphone tiefgreifend verändert hat. Viele erleben, dass die kleinen Maschinen in unseren Hosentaschen auf vielfältige Weise unser Erleben verändern. Ausgehend von der Sehnsucht nach mehr Verbundenheit und weniger Screentime in der Gegenwart könnte das Seminar anhand von praktischen Übungen und von Lektüren Modi der Wahrnehmung hinterfragen und erproben. Dabei wird weniger die medienerzieherische Frage im Zentrum stehen, wieviel von was noch gut ist, als eine genauere Beobachtung, was mit der Ordnung der Sinne geschieht, während wir Medien nutzen. Übungen: Nature Writing - Gehen und Beobachten als Methode, Sound Walks, Schreibübungen. Literatur: Claire Bishop, Matthew Gandy, Harmut Rosa, Jonathan Crary, Bernard Stiegler, Yves Citton …
Dozent
Termin
während der Projektwoche
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Winter 2024/2025
Experimental Media Studies: Perspectives on Medium and Mediality
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Termin
Fr. 12:00-13.30 (s.t.)
Ort
FHP D 011 (Hörsaal)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
UP tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Exkursion in Berliner Archive
Es gibt zahlreiche Archive in Berlin. Diese sind Gebäude zur Speicherung von Wissen. Das Archiv ist nach M. Foucault ein Ort der Umschichtung von Wissen, wobei die Bestände medial äußerst vielfältig sind und Sammlungen enthalten können. Sie können aus Büchern, Fotografien oder Handschriften, aus Tonaufnahmen oder Gegenständen unterschiedlichsten Typs bestehen. In der Projektwoche besuchen wir nach einem Tag theoretischer Annäherungen in Potsdam täglich ein anderes Archiv, um vor Ort zu diskutieren, welchen Logiken verschiedene Archive folgen, aber auch, wie man mit Archivbeständen arbeiten und forschen kann und was die Arbeit in und mit Archiven auf der Ebene der Erfahrung - zwischen Aura und Stimmung – bedeutet. Wir fragen nach dem Unterschied von digitalen und analogen Archiven und ihren Kombinationen. Gleichzeitig diskutieren wir die institutionellen Rahmenbedingungen und die Geschichte von Archiven. Was kommt ins Archiv? Was bleibt? Und schließlich, was sind Ausschlusskriterien, was wird nicht gesammelt, was sind die dahinterliegenden Kriterien des Ausschlusses?

Für den Besuch des Seminars ist es möglich und wünschenswert, ein eigenes Forschungsprojekt für eine Hausarbeit oder eine Projektarbeit vor Ort zu entwickeln. Ideen für bestimmte Archive können aktiv eingebracht werden.

Es werden v.a. Berliner Archive besucht. Archive, die wir besuchen, könnten sein: Archiv des Technikmuseums; Sammlung des Naturkundemuseums; Private Archive; Archiv des Böhmischen Dorfes, Flusser-Archiv, Walter Benjamin Archiv, FFBIZ – das feministische Archiv, Rara-Lesesaal der Staatsbibliothek (Bücher vor 1700); Zeitschriftensammlung LB; Landesarchiv und Bundesarchiv, Stasi-Archiv, Tagebuch- uhd Erinnerungsarchiv, Lautarchiv der Humboldt Universität, Archiv Jugendkultur, historisches Archiv zum Tourismus … 
Dozent
Termin
währed der Projektwoche
Ort
Montag: Neues Palais, Haus 8, Raum 060
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (2-3 Seiten), Abgabe 15.2.2025 per Email
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Die Medienästhetik-Vorlesung stellt die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre sowie technisches Sensing entfaltet, Begriffe, die für viele Fragen der Medienwissenschaft zentral sind. Wir nehmen aber auch Konzepte wie virtuelle Umwelten und den Begriff des environments in den Blick und Fragen nach der Ästhetik spezifischer Medien von Panorama bis zum Smart Phone. In jeder Woche befassen wir uns anhand von Primärtexten mit Autor:innen, die hierzu einschlägig publiziert haben. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Lautsprecher, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen einschlägigen, aber auch randständigen Beispielen aus allen Bereichen der Kunst entfalten.
Dozent
Termin
montags, 10-12 Uhr
Ort
UP, Neues Palais, 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen:
Zu der Vorlesung gibt es ein Seminar. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.
Testat: Klausur.
Seminar
Das Spannungsfeld von Medien, Propaganda und Populismus ist höchst dynamisch, mit jedem Jahr ändert sich dieses, sei es durch Twitter und X, Youtube und TikTok oder die immer einfachere Verbreitung von KI-generierten Inhalten. Zeitgleich kam es in vielen Ländern zu einer signifikanten Zunahme der Wählerschaften von rechtspopulistischen Parteien.

Wir untersuchen im Seminar die Rolle von Medien in modernen, demokratischen Gesellschaften, mit einem besonderen Blick auf die sogenannten sozialen Medien und einem Schwerpunkt auf Deutschland. Wir analysieren, weshalb die Synergien seit dem Web 2.0 zwischen Politik und Medien so stark sind - und was daran neu und alt ist. Wir klären grundlegende Begriffe ab und suchen nach Ansätzen, die Mut machen. Wirsprechen über die Gründe für die Zweifel, die die Presselandschaft, wie sie nach dem 2. Weltkrieg in der BRD als Reaktion auf Nazi-Deutschland etabliert wurde, inzwischen auslöst, wenn Begriffe wie "Lügenpresse" fallen. Und wir arbeiten an konkreten Fallbeispielen und beziehen das Seminar auf das, was gerade passiert. Das Ergebnis des Seminars kann ein Glossar zu Brandenburg sein (wobei wir darüber sprechen werden, ob es auch andere Ideen für Formate gibt)
Dozent
Termin
montags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais, Raum 1.08.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar erfordert regelmäßige Lektüren und regelmäßiges Erscheinen, damit wir einen vertrauensvollen Dialog führen können.

Testat: Referat (10 min max) zu zweit (wenn zu viele TN dann auch Glossareintrag zu einem Begriff möglich)
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Dozent
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
ZeM Hermann-Elflein Str. 18, Potsdam
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Summer 2024
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Kolloquium
Dozenten
Termin
Mi 10-12
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Sound and Ecology
Das Seminar, das während der Projektwoche täglich von 10-17 Uhr in Potsdam stattfindet, widmet sich dem Thema Sound und Ökologie. Anhand zahlreicher Beispiele und Formate wie Musik, Eco Acoustic, Sound Walks, Audio Walks und Sonitikation thematisieren wir die Potentiale des Zuhörens in Zeiten ökologischer Krisen.
Anlass des Seminars ist die in der selben Woche in Potsdam stattfindende Konferenz Klima | Klang | Transformation – Neue Diskurs- und Erfahrungsräume zwischen Musik und Wissenschaft, die wir dann ab Donnerstag Abend bis Samstag gemeinsam besuchen.
Dozent
Termin
während der Projektwoche
Ort
Neues Palais, Haus 8, Raum 058
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Lit.: Hungry Listening: Resonant Theory for Indigenous Sound Studies; Michaela Vieser, Isaac Yuen: Atlas der ungewöhnlichen Klänge. Eine Reise zu den akustischen Wundern unserer Erde

Testat: Reading Response (2-3 Seiten) fällig zu Beginn des Seminars
Critical Introduction into Climate Change Communication
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Sie wird gemeinsam für die BA-EMW-Studierenden und die Studierenden des neuen internationalen Studiengang "Science Climate, Earth, Water, Sustainablity" (CLEWS) veranstaltet.

How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Dozent
Termin
montags, 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.13
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
The seminar requires regular readings in preparation for the sessions.

Da die Studierenden von CLEWS das Modul mit einer Projektarbeit (Abgabe 30.9.) abschließen, ist es erwünscht, wenn sich EMW-Studierende diesen Projekten für Extra-Credits in Modul 10 oder 11 anschließen bzw. diese mit entwickeln (Projektarbeit).

Testat: Referat (10 min)
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren und für Projekte, Hausarbeiten oder die Abschlussarbeit zu entwickeln.

Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten, aber auch beim Schreiben und Planen.
Dozenten
Termin
mittwochs 11Uhr-13Uhr
Ort
ZeM
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Laboratorium
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Please go to: Incom Workspace:https://fhp.incom.org/workspace/10850
Winter 2023/2024
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
Nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
Nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Media Studies: Perspectives on Medium and Mediality
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Termin
Fr. 12-14 Uhr
Ort
FHP, Haus D, Raum 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Die Medienästhetik-Vorlesung widmet sich den Themenkreisen Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufe. Sie stellt die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre sowie technisches Sensing entfaltet, Begriffe, die für viele Fragen der Medienwissenschaft zentral sind. Wir nehmen aber auch Konzepte wie virtuelle Umwelten und den Begriff des environments in den Blick und Fragen nach der Ästhetik spezifischer Medien von Panorama bis zum Smart Phone. In jeder Woche befassen wir uns anhand von Primärtexten mit AutorInnen, die hierzu einschlägig publiziert haben und von denen einige auf ganz unterschiedliche Weise eine ökologische Ästhetik skizziert haben. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen einschlägigen, aber auch randständigen Beispielen aus allen Bereichen der Kunst entfalten.
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
UP, Neues Palais, 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA-Studierende im 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen:
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung, die für alle Teilnehmer*innen obligatorisch ist. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.

Testat: Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (open book exam / Essay) abgeschlossen.
Technoscapes. How the energy transition is changing the landscape
Die Landschaft ist zum Konfliktfeld der Energiewende geworden. Während so gut wie alle Internetkabel gut finden, so lange diese unsichtbar im Boden verlaufen, wehren sich viele Gemeinden hartnäckig gegen den Bau von Windkraftanlagen in ihrem Blickfeld. In den hohen, rotierenden Masten treten verschiedene Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen hervor. Naturschutz gegen Klimaschutz, Allmende gegen Monopole machen das Thema komplex. Hier setzt das Seminar auf einer ästhetischen Ebene an, die politisch ist.

Im Seminar nehmen wir den Ausgangspunkt in der Ästhetik der Landschaft. Landschaftsmalerei und Land Art sind zwei Pole in der Kunstgeschichte, die ganz eigene Auffassungen von Landschaft als Umgebung erzeugten. Wir verknüpfen die Ästhetik der Landschaft und ihre Geschichte im zweiten Teil des Seminars mit dem, was heute Energiewendelandschaften als ästhetische Herausforderung sind. Wie verändert sich das Bild der Natur, wenn die Technosphäre immer sichtbarer wird, Infrastrukturen immer größere Teile von Landschaft prägen? Weitere Begriffe, die hier Bedeutung erlangen sind die Technosphäre und Infrastrukturen.

Wir lesen einerseits Grundlagentexte zu Umwelt, Milieu und Landschaft. Andererseits werden wir viel Zeit mit Beispielen aus Werbung, Malerei, Fotografie, Film und Computerspielen verbringen, um die Theorien direkt auf die Beispiele zu beziehen und ein Verständnis medial vermittelter Landschaften zu gewinnen – und dies im Vergleich zur realen Umgebung und Landschaftswahrnehmung vor Ort in Energiewendelandschaften.
Dozent
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
UP, Neues Palais, 8.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (15 min)
BA - Colloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten.
Wir vermitteln umfassend alles, was es beim Schreiben der Arbeit, bei der Planung und Durchführung des Projektes und für die Disputation zu wissen gibt. Wir haben Zeit, um auf Ihre eigenen Belange einzugehen, also Textproben zu diskutieren, Themen zu vertiefen, die beim Verfassen/Erstellen und Erarbeiten der BA-Arbeit entstehen. Dabei kann es etwa um Zitierweisen, das Schreiben allgemein, die Eingrenzung des Themas, die Planung oder das Verfassen des Abstracts und formale Fragen gehen sowie die Besonderheiten der Projektarbeit. Das Seminar ist ein hilfreicher Begleiter für diese Phase. Wir legen auch großen Wert auch das Co-Teaching, indem wir Ihnen immer wieder Zeit geben, damit sie sich mit ihren KommilitonInnen austauschen und sich gegenseitig begleiten können.

Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Mi, 12:00-13:30
Ort
FHP, Haus D, Raum 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist obligatorisch für alle, die im WiSe 2023/24 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Die mediale Vermittlung gewaltförmigen Widerstands
Wenn die Proteste der letzten Generation durch Politik und Teile der Bevölkerung kriminalisiert werden, obwohl die Mitglieder dieser Bewegung gewaltfrei agieren, stellt sich die Frage, was gewaltförmiger Widerstand ist und wie dieser aktuell disktuiert werden kann. Diese Fragen wird das Blockseminar anhand von Filmen, medialen Zeugnissen und historischen Protestbewegungen ausloten, die Gewalt als Mittel anwendeten. Dabei geht es uns darum, anhand des Materials eine offene Diskussion zu führen und unsere Sprechweisen, Begriffsbestimmungen und die damit verknüpften ethischen Fragen genauer zu bestimmen. Die Filme, die wir an den vier Tagen des Blockseminars anschauen und diskutieren, sind: Wethermen (2013); How to blow up a pipeline (2023); Born in Flames (1983 …); Suffragette (2015)
Dozent
Termin
währed der Projektwoche
Ort
weißensee kunsthochschule berlin, Aula
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet in Kooperation mit der weißensee kunsthochschule mit Prof. Dr. Gabriele Werner statt (Theorien visueller Kulturen) und findet auch mit den Studierenden der WK und an der Kunsthochschule in Berlin statt.

Testat: Vorbereitung und Moderation eines Materials mit Fragen.
Summer 2023
Mediengeschichten des Windes
Das Seminar folgt dem Ansatz eines Lehrforschungsseminares, indem es viel Platz für eigene Ideen lässt und in aktuelle Forschungen an der UP eingebunden ist. Das Seminar verfolgt zwei Stränge: Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung von Wind sowie einen Praxispart, der mit digitalen Methoden Winddaten erforscht und auf den theoretischen Fragen aufbaut. Es wird von Prof. Dr. Peer Trilcke (Literaturwissenschaft), Prof. Dr. Birgit Schneider (Medienwissenschaft) und Dr. Maximilian Hepach (Philosophie, Medienwissenschaft) gemeinsam unterrichtet.

Wind ist unsichtbar, er lässt sich vermittelt über die Bewegung von Zweigen und Ästen oder die Gischt auf dem Wasser wahrnehmen. Im Seminar werden wir uns mit dem Phänomen Wind umfassend auseinandersetzen und die Verbindungen zu kulturellen Fragen ausloten. Wir widmen uns der komparatistischen Frage, welche Medien Wind in welcher Weise darstellen: Windgötter, Windkarten, Wind als Medium in der Kunstgeschichte, die Rolle von Wind in der Literatur, aber auch Windkraft und Winddaten in Zeiten des Klimawandels bilden den Gegenstandsbereich des Seminars. Auch spezifische Winde wie der Föhn (regional) oder der Jet Stream (global) oder Hurrikane Katrina (ein einzelner Sturm) und die Geschichten über Vulnerabilität, die mit ihm verbunden sind, können Thema werden. Lektüren aus der Literaturwissenschaft, der Medientheorie, Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte oder der Phänomenologie bilden den theoretischen Hintergrund.

Parallel zum Seminar findet ein Hackathon in Potsdam mit dem Titel Environmental Data, Media and the Humanities statt (31.5.-2.6. in Potsdam), bei dem wir mit digitalen Methoden zu Windfragen arbeiten. Es ist wünschenswert, wenn Teilnehmende des Seminars sich hier einbringen, gerne auch im Rahmen einer zusätzlichen Projektarbeit. Der Hackathon wird vom Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Weather Reports. Wind as Media, Model and Experience ausgerichtet.
Dozenten
Termin
mittwochs 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 9 Raum 2.05
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Impulsreferat (10 min)
Critical Introduction to Climate Change Communication
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Sie wird gemeinsam für die BA-EMW-Studierenden und die Studierenden des neuen internationalen Studiengang "Science Climate, Earth, Water, Sustainablity" (CLEWS) veranstaltet.

How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Dozent
Termin
montags 12-14 Uhr
Ort
Neues Palais, Raum 1.08.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
The seminar requires regular readings in preparation for the sessions. All participants need to to prepare a short paper (2-3 pages = Testat for 2 CP).
Exhibiting History - Excursion to Brussels
Die Exkursion führt uns nach Brüssel, wo wir uns mit dem Thema Geschichte ausstellen aus postkolonialer Perspektive anhand von Museumsbesuchen und Stadtrundgängen befassen. Themen sind Fragen, wie ein kritisches Ausstellen kolonialer Geschichte in imperialen Institutionen überhaupt gelingen kann, verzahnt mit Institutionskritik und einer Detailanalyse von konkreten Ausstellungssituationen vor Ort (Sockel, Vitrine, Beleuchtung, Beschriftung) und den Vermittlungsversuchen der Institutionen durch Rahmenprogramme. Wir besuchen das Königliche Museum für Zentralafrika, das Königliche Museum der schönen Künste, das Naturkundemuseum, aber auch das Europäische Parlament und das Haus der europäischen Geschichte. Daneben ist auch Zeit für eigene Erkundungen. Während der Exkursion nutzen wir Schreibübungen und Skizzen als Methode, um unsere Gedanken zu sichern. Die Grundfrage lautet: Lassen sich Museen dekolonialisieren?
Dozenten
Termin
KW 19 (8-13.05.2023)
Ort
Potsdam, FH oder NP
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar oder Exkursion
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat vor Ort zu einem Ausstellungsaspekt oder Objekt (Architektur, Skulptur etc.) (15 min)

Unterbringung: Jugendherberge, Anreise ist gemeinsam mit dem Zug. Unterkunft und Zugfahrt wird von uns organisiert, Kosten für Unterkunft und Zug ca. 250 - 300 € (bei ca. 50 € Zuschuss von der Universität Potsdam)

Wer sich für die Exkursion anmeldet, muss die gesamte Zeit dabei sein, bzw. wir können aus organisatorischen Gründen keine Kosten rückerstatten für Nächte / Zugfahrt.

Anfang des Semesters wird es eine Vorbesprechung auf Zoom am Montag, 24.4. um 18 Uhr geben.

Reisedaten:
Hin: 8.5. 9:36 Abfahrt, 17:34 Ankunft
Rück: 13.5. 12:19 Abfahrt, 19:09 Ankunft
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können. Es soll ein Ort des Experimentierens sein. So hat jede*r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn*sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Dozent
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais, 22.0.38
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Laboratorium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA in hohem Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2022/2023
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Summer 2022
BA - Colloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.

Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Mi 12:00 - 13:30 Uhr
Ort
FHP, D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2022 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Art and Protest
Die Propagandatheorie kennt die Propaganda der Tat, die Kunst unterscheidet Aktionismus, Aktionskunst, Happening und politische Kunst. Diese Begriffe fassen unterschiedliche Ausdrucksformen der Kunst, die Künstler*innen im 20. Jahrhundert entwickelten, um die Kunst direkt in die Gesellschaft zu bringen. Anhand von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart werden wir im Seminar die Möglichkeiten einer Kunst im öffentlichen Raum ausloten, die das Museum verlassen hat, um mit den ästhetischen Mitteln der Kunst auf das politische Geschehen einzuwirken. Andersherum werden wir uns mit politischen Strategien des Protestes befassen, die Anleihen an Kunstformen nehmen, um ihre Ziele zu verfolgen.
Dozent
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
NP, Bot. Garten 5.02.1.01
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Regelmäßige Lektüren und die Erarbeitung eines Referats zu einem Kunstwerk gelten als Testat des Seminars.

Im Verlauf des Seminars ist ein Ausstellungsbesuch geplant.
A Critical Introduction to Science and Climate Communication
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Sie wird gemeinsam für die MA-EMW-Studierenden und die Studierenden des neuen internationalen Masters of Science Climate, Earth, Water, Sustainablity (CLWS) veranstaltet.

How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice.
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
NP, 8.0.59
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende (evtl. BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
The seminar requires regular readings in preparation for the sessions. All participants need to to prepare a protocol, a short paper, or a reading protocol (Testat for 2 CP). Since CLEWS students receive 3 CP for the course, they have to develop their own small communication project (e.g. a blog entry, press release, clip, concept) on their topic by the end of the seminar in July.
Seminar während der Projektwoche in Bröllin
Thematischer Ausgangspunkt des Seminars in Bröllin ist die neue Mobilfunkgeneration „5G” (für „5. Generation”), die sich in Berlin und anderen deutschen wie internationalen Städten in der Test- oder Ausbauphase befindet. Es sind aber auch die derzeit im Aufbau befindlichen Satellitennetze wie OneWorld, die ein lückenloses, globales Internet aus dem Himmel ermöglichen sollen. Ein Ansatzpunkt des Seminars ist medienästhetisch. Denn es gilt erst einmal die nicht wahrnehmbaren Veränderungen, die die verschiedenen Generationen des Mobilfunks und daran anschließende „Smart City”-Technologien bedeuten, wahrnehmbar zu machen, also die Veränderung der Umgebungen durch hochfrequente Strahlung erfahrbar zu machen. Für die Diskussion erarbeiten wir uns anhand von Beispielen und Texten politische wie geopolitische Dimensionen der Vernetzung sowie Ansätze der „Infrastructure Studies“. Auf praktischer Ebene erproben wir Verfahren, die mittels Detektoren Netze hörbar machen und wir betrachten Kunstprojekte, die z.B. mit Photographie Antennen sichtbar machen. Und schließlich befragen wir den Ort Bröllin nach seiner Vernetzung.
Dozenten
Termin
Während der Bröllinwoche
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in der Vorstellung eines Beispiels, das in den Seminarkontext passt oder in der Vorbereitung einer Lektüre für Bröllin. Es wird eine vorbereitende Sitzung auf Zoom geben.
Winter 2021/2022
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach individueller Absprache
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach individueller Absprache
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Media Aesthetics Lecture
Die Medienästhetik-Vorlesung widmet sich den Themenkreisen Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufe. Sie stellt die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre sowie technisches Sensing entfaltet, Begriffe, die für viele Fragen der Medienwissenschaft zentral sind. Wir nehmen aber auch Konzepte wie virtuelle Umwelten und den Begriff des environments in den Blick und Fragen nach der Ästhetik spezifischer Medien von Panorama bis zum Smart Phone. In jeder Woche befassen wir uns anhand von Primärtexten mit AutorInnen, die hierzu einschlägig publiziert haben und von denen einige auf ganz unterschiedliche Weise eine ökologische Ästhetik skizziert haben. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen einschlägigen, aber auch randständigen Beispielen aus allen Bereichen der Kunst entfalten.
Dozenten
Termin
immer zu montags 14 Uhr vorzubereiten
Ort
online, asynchron
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA-Studierende im 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es ein Seminar. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend. Weitere Informationen zur Vorlesung erhalten Sie im Seminar am 25.10.2021, 14 Uhr, online.

Testat: Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (open book exam / Essay) abgeschlossen.
„DDR im Stadtbild Potsdams“ – Seminar zu Theorie und Praxis des Audiowalks
Nach einer Einführung ins Genre wird im Dreischritt Recherche, Schreiben, Inszenieren in Gruppen unter Anleitung ein Audiowalk erstellt.

Die Studierenden lernen städtische Geschichten zu recherchieren, als Storyboard zu erzählen und diese für den Audio Walk akustisch zu bearbeiten. Außerdem lernen sie das Format Audio Walk und seine ästhetischen Möglichkeiten in Theorie und Praxis kennen.
Dozenten
Termin
Kontaktzeit: 3 Termine geblockt freitags 10-17 Uhr (einmal samstags)
Ort
Potsdam, Campus FH, Raum D108
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA-Studierende (evtl. BA)
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet an drei gemeinsamen Terminen in Potsdam statt: 29.10.2021, 12.11.2021, 10.12.2021/11.12.2021, jeweils 10-17 Uhr.
Am 17.12. Präsentation der Ergebnisse von 10-12 Uhr.
Die Teilnahme an den Präsenzterminen ist Bedingung des Seminars. Stellen Sie also sicher, dass Sie zu den Terminen können. Vorkenntnisse in Audio, Ton-Schnitt etc. sind günstig oder die Bereitschaft, sich selbstständig in die Arbeit von Aufnahme und Tonschnitt einzuarbeiten. Da es sich um ein 4SWS-Seminar inkl. 4 Credits handelt, wird es in der übrigen Zeit Aufgaben für das selbstständige Erarbeiten der Walks in den Gruppen geben, die Sie bitte mit einplanen. Das Seminar endet bereits im Dezember mit einer finalen Präsentation der Ergebnisse.

Testat: Eine Station des Audio Walks (ca. 10-15 min) als Gruppenarbeit

Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass Sie im Vorfeld den Audiowalk "Ich war, ich bin, ich werde sein. Rosa Luxemburg auf der Spur" vor Ort absolviert haben. (Insgesamt besteht der Walk aus drei Dateien, die bei Soundcloud zu finden sind) Wahlweise "Spurensuche Haushofer" auf der Seite der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Beide stehen kostenlos zum Download bereit.
Summer 2021
Woods - Knowledge - Perception. Elements of a Media Aesthetic of the Forest
Im Seminar befragen wir die Ästhetik des Waldes unter heutigen medialen Bedingungen. Einerseits besitzt der Wald für Menschen eine ganz besondere anthropologische Bedeutung, der wir nachgehen werden. Dazu gehören Geschichten, Rituale, Mythen und Bilder. Andererseits werden wir auch die jüngsten Forschungen zu Pflanzensinnen und der Intelligenz der Bäume thematisieren, die einen ganz neuen Blick auf Pflanzen ermöglichen. Als Beispiele dienen auf der einen Seite aktuelle mediale Formate wie twitternde Kiefern, Baumringanalysen des Klimawandels, das Netz der Bäume als VR-Erfahrung, Thoreaus Walden-Teich als Computerspiel, die Satellitenüberwachung der globalen Wälder sowie die mediale Erfahrung von Tierwahrnehmungen im Wald. Andererseits werden wir diese Beispiele mit einer Atmosphärologie des Waldes gegenlesen, indem wir die medialen Wälder mit gegenwärtigen waldpädagogischen Ansätzen und deren Waldästhetik kontrastieren. Diese beharren auf direkten Naturerfahrungen und lehren eine Ästhetik des Waldes, die dem technischen Primat zuwiderzulaufen scheint. Leitende These ist, dass es beide Seiten dieser Entwicklungen aktuell im Zuge verschwindender Naturräume kritisch zu hinterfragen gilt, gerade weil sie so unvereinbar erscheinen. Denn es gibt kein Zurück in die Unmittelbarkeit, oftmals assoziiert mit einem Urzustand vortechnischer Kulturen. Die unterschiedlichen Facetten des Waldes thematisieren wir anhand von ausgewählten Texten, Filmen und zahlreichen Kunstwerken sowie im Rahmen einer eintägigen Exkursion ins Berliner Umland (z.B. zum Thünen-Institut).
Dozent
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
NP, Raum: 01.09.1.14
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Poster; Podcast; Essay; Videocast; Reading Response; Exzerpt aus einer theoretischen Literatur (für Semester 1-2, die das wollen)

Format: Hybridseminar mit Präsenzanteilen und Exkursion, wenn möglich. Wenn online, dann 14-tägig im Wechsel zu Wochen zum Selbststudium.
Desmog Blog. Datenjournalistisches digitale Methoden Seminar zusammen mit dem Kings College, London
Dozent
Termin
nach Vereinbarung
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Teilnehmerbegrenzung
keine
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Governing by curve
Statistik ist derzeit allgegenwärtig. Kurven und Karten visualisieren auf vielfältige Weise alle Daten zu Corona. Wir nehmen dies zum Ausgangspunkt für die allgemeinere Frage, wie es historisch zum Siegeszug dieser eisernen Sprache der Vernunft kam, wie der "Trust in numbers" Datengrafiken Autorität verleiht und diese zu unentbehrlichen Instrumenten der Macht und der Entscheidung macht und wie kritisch mit derartigen Bildformen umzugehen ist – inwiefern diese "dekolonialisiert" werden können. Hierzu lesen wir Texte aus der visuellen Rhetorik, der Wissenschaftsphilosophie und -geschichte und der kritischen Kartographie, der Designtheorie und der Anthropologie (auf Deutsch und Englisch, z.B. Arturo Escobar, Emmanuel Chukwudi Eze, Judith Butler, Michel Foucault, Kathryn Yusoff). Diese beziehen wir auf zahlreiche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart. Auch der Datenjournalismus wird eine Rolle spielen. Das Seminar vermittelt die Ansätze des kritschen Denkens und Methoden der Lektüre, der Textanalyse und -diskussion.
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
NP 1.09.1.14
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende FH und EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Format: Hybridseminar mit Präsenzanteilen

Das Testat besteht in einer Reading Response oder einer Präsentation.
Hacking Kittler
Zurzeit entsteht eine Gesamtausgabe von Friedrich Kittlers Aufsätzen für Merve. Gemeinsam mit Gloria Meynen von der Kunstuniversität Linz und mehreren MitrbeiterInnen digitalisiert Birgit Schneider die Texte der 1990er Jahre Friedrich Kittlers für zwei Bände dieser Gesamtausgabe.

Im Rahmen einer Projektarbeit besteht die Möglichkeit aus den digitalisierten Texten eigenständig eine Analyse und Forschungsarbeit zu machen, die im Jahr 2022 auf der Ars Elektronika gezeigt werden könnte. Der Ansatz sollen digitale Methoden wie Text Mining, Netzwerkanalysen und andere Verfahren der digitalen Geisteswissenschaften sein, gerne kritisch und kreativ oder künstlerisch gewendet.

Wenn Sie Lust haben, digitale Methoden auf medienwissenschaftliche Texte anzuwenden, kann diese Projektarbeit ein passender Rahmen sein, um mit diesen Methoden zu experimentieren.

Das Seminar wird gemeinsam mit dem Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften der Universität Potsdam veranstaltet, wo es zusätzlichen Methodeninput gibt.
Dozent
Termin
nach Vereinbarung (kein Raum nötig)
Ort
NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektarbeit
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Ein Projekt kann aus bis zu 5 Studierenden bestehen und wird von Birgit Schneider betreut. Gleichzeitig haben Sie hier die Möglichkeit eigenständig zu arbeiten.
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.

Testat: Präsentation des Konzeptes einer Forschungsarbeit
Dozenten
Termin
mittwochs 12-14 Uhr
Ort
FH oder NP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Excursion
Im Mai 2020 sollte die gemeinschaftlich mit dem Anthropologen Bruno Latour kuratierte Ausstellung "Critical Zones" in Karlsruhe am Zentrum für Kunst und Medien physisch eröffnen. Dies geschah dann erst später im Jahr 2020, doch die vielfältigen Krisen von Klimawandel und Anthropozän bleiben auch in Pandemiezeiten mehr als virulent. Die Kurator*innen der Ausstellung schreiben zu ihrer Ausstellung: "Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden." In diesem Seminar lernen Sie über Kunst zu sprechen und Kunst zu analysieren und Sie lernen das Konzept der Gedankenausstellung kennen, mit dem sich Kunst und Wissen verbinden.

Wir bleiben zwei Nächte in Karlruhe, um genügend Zeit zu haben, die Ausstellungen im ZKM zu besuchen und evtl. dort auch Studierende der Hochschule für Gestaltung zu treffen oder weitere Ausstellungen zu besuchen.
Dozenten
Termin
zweitägig
Ort
Exkursion nach Karlsruhe (Bahn, JuHe)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Corona: Wir machen die Exkursion nach Karlsruhe, wenn es die Regelungen erlauben. Die Jugendherberge dort hat seit letztem Jahr ein umfassendes Hygienekonzept und vermietet die Zimmer mit begrenzter Besetzung.

Organisatorisches: Die Kosten werden zu 50 % von der Universität übernommen, rechnen Sie mit ca. 100 € Selbstbeteiligung, je nachdem, welches Zugticket wir buchen können. Die Teilnahme wird erst verbindlich, wenn Sie den Betrag überwiesen haben. Sollte die Exkursion gar nicht stattfinden, erhalten Sie Ihren Anteil zurück. (Bei kurzfristiger Absage durch Sie selbst wg. Krankheit etc.: Eine Rückerstattung ist nur teilweise möglich, da wir die Bahntickets verbindlich buchen müssen)

Datum: Wir fahren mit der Bahn ab Berlin Hauptbahnhof am 9.6. gegen 12 und kommen Freitag 11.6. gegen 22 Uhr abends wieder zurück.

Alternative: Sollte eine Exkursion nach Karlsruhe nicht möglich sein, werden wir zu einem alternativen Thema während der Projektwoche eine Exkursion in Berlin machen (Museen, Galerien, Außenraum, Stadtraum …)

Testat: Das Testat besteht in einem Beitrag vor Ort zu einem der Werke im ZKM. Die Teilnahme an der gesamten Exkursion ist für den Erwerb des Scheins obligatorisch.
Winter 2020/2021
MA Introductory Lecture
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von den hauptamtlich Lehrenden vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Termin
Fr, 11:00-13:00 (c.t.)
Ort
FHP, D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW

Die Vorlesung wird als Präsenzveranstaltung im Hörsaal von Haus D angeboten.
Eschatology
Apokalypse, Weltuntergang, Zukunft als Katastrophe: Wie lassen sich die letzten Dinge denken? Und wie lässt sich der religionswissenschaftliche und philosophische Begriff der Eschatologie als Lehre von den letzten Dingen angemessen aktualisieren?
Wir stellen diese Fragen aus unserer derzeit so endzeitlich wirkenden Gegenwart, betrachten die Geschichte der letzten Dinge und wenden uns mit dem "letzten Reich", den "letzten Menschen" und der "letzten Epoche" drei eschatologischen Grundfiguren zu.
Dabei soll deutlich werden, inwiefern wir von tradierten Mythen und Bildern geprägt sind (Armageddon, Johannes-Apokalypse etc.), aber auch, dass jede Ära und sogar jede Generation neue Wege findet, um über die letzten Fragen nachzudenken. So wurde um 1800 die Vorstellung eines natürlichen Vergehens der Welt ohne göttliche oder satanische Intervention populär, woran Eva Horn erinnert hat. Im 20. Jahrhundert waren sowohl der Horror von Auschwitz als auch von Hiroshima und Nagasaki Anlass, um noch einmal neu über die Stellung des Menschen im Kosmos nachzudenken (Günther Anders).
Wir werden uns zudem fragen, ob der derzeit kursierende, durch das Horror-Genre inspirierte "kosmische Pessimismus" (Eugene Thacker) ein Weg sein kann, um in Zeiten immer neuer, beängstigender Nachrichten über abschmelzende Pole und Waldbrände im Anthropozän, Haltung zu bewahren?

Das Seminar vermittelt wichtige Konzepte aus Philosophie, Medien-, Kultur-, Religions- und Literaturwissenschaft zur Erschließung des Themas. Lernziele des Seminars sind Techniken des Lesens, das Erstellen von Exzerpten, das Verarbeiten von Texten in eigenen Schreibarbeiten, die Diskussion von Konzepten und Begriffen sowie ihre Kritik.
Dozenten
Termin
Dienstag, 16:00 - 18:00 (s.t.)
Ort
Online-Seminar
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Format der Veranstaltung: Das Seminar wird bis auf eine Exkursion online stattfinden. Jede zweite Woche werden wir eine 120minütige (!) Zoomsitzung abhalten. In der Woche jeweils zwischen den Zoom-Sitzungen haben die TeilnehmerInnen ausgiebig Zeit zur Lektüre und zum Selbststudium. Zusätzlich ist eine (physische) Exkursion in Berlin im Dezember geplant.

Testat: Bedingung für die erfolgreiche Teilnahme am Kurs ist: (1.) Die Erarbeitung von zwei Reading Responses eigener Wahl zu den zu lesenden Texten. Diese Responses können schriftlich (ca. 2 Seiten) oder auch als Podcast (ca. 5 Minuten) hochgeladen werden. Sie werden am Tag vor jeder Zoom-Sitzung auf Moodle freigeschaltet, sodass alle TeilnehmerInnen sie lesen bzw. hören können. (2.) Die Übernahme einer Moderation im Rahmen der Zoom-Sitzung. Auf Grundlage der Reading Responses UND des Primärtextes wird dabei die virtuelle Diskussion angeleitet und moderiert. (Das können auch jeweils mehrere TeilnehmerInnen zusammen machen, je nach Zahl der TeilnehmerInnen.)

Das Seminar wird die Plattform Moodle für die Materialien, Reading Responses etc. und Zoom für die Diskussionen verwenden.

Vorläufige Literaturliste (primär):
- Die Offenbarung des Johannes (im Neuen Testament zu finden, online z.B. hier: https://www.bibleserver.com/EU/Offenbarung1) - empfohlen wird, den Text nach Möglichkeit in einer gedruckten Bibelausgabe zu lesen.
- Eva Horn: Zukunft als Katastrophe. Frankfurt am Main 2014.
- Günther Anders: "Die Frist", in: ders.: Die atomare Drohung. Radikale Überlegungen zum atomaren Zeitalter, München 2003, S. 170-221.
- Eugene Thacker: Im Staub dieses Planeten, Horror der Philosophie, Berlin 2020 (übersetzt aus dem Englischen von Frank Born)
Media Aesthetics: Perception, Environments, Circulations
Die Medienästhetik-Vorlesung widmet sich den Themenkreisen Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufe. Sie stellt die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre sowie technisches Sensing entfaltet, Begriffe, die für viele Fragen der Medienwissenschaft zentral sind. Wir nehmen aber auch Konzepte wie virtuelle Umwelten und den Begriff des environments in den Blick und Fragen nach der Ästhetik spezifischer Medien von Panorama bis zum Smart Phone. In jeder Woche befassen wir uns anhand von Primärtexten mit AutorInnen, die hierzu einschlägig publiziert haben und von denen einige auf ganz unterschiedliche Weise eine ökologische Ästhetik skizziert haben. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen einschlägigen, aber auch randständigen Beispielen aus allen Bereichen der Kunst entfalten.
Dozent
Termin
online Selbststudium bzw. montags, 12-14 Uhr
Ort
Aufzeichungen (evtl. Präsenz 1.09.1.02, UP)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 + 2
Zielgruppe
BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung, die für alle Teilnehmer*innen obligatorisch ist. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.

Testat: Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (open book exam / Essay) abgeschlossen.

Dieses Semester wird die Vorlesung für jede Woche aufgezeichnet, so dass die Studierenden sich selbst einteilen können, wann sie die Vorlesungen über die jeweilge Woche anhören und bearbeiten. (Evtl. gibt es zusätzlich die Möglichkeit, einige Vorlesungen auch vor Ort und in Präsenz zu hören für 20 Personen gleichzeitig, das wird aber noch bekannt gegeben). Die Übung nimmt dann jeweils Bezug auf die Inhalte.

Sie müssen sich auf Moolde für die Übung anmelden, um die Aufzeichnungen der Vorlesungen einsehen zu können.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
online
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
online
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Audio Walk
In dieser Veranstaltung befassen wir uns mit dem Format Hörspaziergang / Adiowalk. Nachdem wir aufgrund der Pandemie keine gemeinsame Exkursion machen können, ist das Seminar nun in dieser Weise geplant:

1.) Sie wählen 4 der angebotenen Audiowalks aus, die Sie bestenfalls zu zweit bis Ende Februar absolvieren. Bitte schreiben Sie eine Mail, wenn Sie die Termine vereinbart haben. Die Gruppenbildung entnehmen Sie bitte dem Zumpad dieser Veranstaltung.

2.) Wenn Sie die Walks gehen, machen Sie sich bitte Notizen zu den einzelnen Audiowalks und schießen auch ein paar Fotos als Dokumentation. Diese Fragen gebe ich als Leitfragen mit: Welche Arten von Sound stellt der Walk zusammen (z.B. O-Ton, Geräusche (welche?), Musik, Sprache)? Wie verbinden sich Stadt (Park-)Raum und Sound jeweils? Mit welchen Strategien wird diese Verbindung erzeugt? Wie gewährleistet der Walk Orientierung?

3.) Am Freitag, 26.2. machen wir zwei 90 min. Zoomsessions von 9-13 Uhr, um unsere Analysen zu besprechen. Dieser Termin ist verpflichtend! Evtl. lade ich einen Gast ein.
Lektüre: Bitte lesen Sie vor dem Treffen die Sekundärliteratur zum Audiowalk auf dieser Seite: Hosokawas Walkmaneffekt, Toby Butler, Holger Schulze, Kathrin Popp.

4.) Testat ist neben dieser Teilnahme das Abfassen einer Kritik zu einem der Hörspaziergänge. Diese bieten wir dem Tip Stadtmagazin an, die sich bereits auf unsere Texte freuen. Textlänge: 1500-2000 Zeichen inkl. Leerzeichen, also recht kurz! Deadline: 26.2. zum Zoom-Seminar. Vergleiche den Artikel im Tip (Link steht unten).

Berliner Pflanzen (Eintritt zahlen in den Gärten der Welt, Marzahn) MP3
Hörspuren im Ernst Thälmannpark (MP3, 60 min)
Große Geste Weiße Welt am Berliner Schloss (App Radio Aporeee und GPS)
Stimmen vom Bahnhof Zoo (Ich denke MP3, 5 € ermäßigt zum Download)
Hypertopia Field Exploration 2 (QR Codes, Smartphone ca. 120 min)
Postcolonial Potsdam (GPS, App oder Website?)
Das akustische Kleistdenkmal (1:50, MP3, versuche ich aber noch zu kriegen)
The Politics of Public Space
Dozent
Termin
26.-27.11.2020
Ort
Exkursion nach Karlsruhe (Bahn, JuHe)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
1. Deadline für die Abgabe der Kritiken: 26.2.2021.
Finalisierung zum 10.3.2021 und Abgabe beim Tip Stadtmagazin.
Kolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wir vermitteln umfassend alles, was es beim Schreiben der Arbeit, bei der Planung und Durchführung des Projektes und für die Disputation zu wissen gibt. Wir haben Zeit, um auf Ihre eigenen Belange einzugehen, also Textproben zu diskutieren, Themen zu vertiefen, die beim Verfassen und Erarbeiten der BA-Arbeit entstehen. Dabei kann es etwa um Zitierweisen, das Schreiben allgemein, die Eingrenzung des Themas oder das Verfassen des Abstracts und formale Fragen gehen sowie die Besonderheiten der Projektarbeit. Das Seminar ist ein hilfreicher Begleiter für diese Phase. Wir legen auch großen Wert auch das Co-Teaching, indem wir Ihnen immer wieder Zeit geben, damit sie sich mit ihren KommilitonInnen austauschen und sich gegenseitig begleiten können.

Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
mittwochs 12-14 Uhr
Ort
online (evtl. wenige Sitzungen in Präsenz)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar ist obligatorisch für alle, die im WiSe 2020/21 ihre BA-Arbeit anfertigen.

Wir werden das Seminar vor allem online zum Mittwochstermin unterrichten. Dazu verwenden wir Zoom. Wir können aber auch ein paar Präsenztermine anbieten, wenn dies von den SeminarteilnehmerInnen gewünscht ist. Dies besprechen wir zu Beginn der Sitzungen.
Summer 2020
EMW Website
Erarbeitung von Konzepten und Texten für die Europäische Medienwissenschaft
Dozenten
Termin
tba
Ort
tba
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Critical Zones
Im Mai sollte die gemeinschaftlich mit dem Anthropologen Bruno Latour kuratierte Ausstellung "Critical Zones" in Karlsruhe am Zentrum für Kunst und Medien physisch eröffnen. Dies ist nun auf unbekannt verschoben, doch die vielfältigen Krisen von Klimawandel und Anthropozän bleiben auch in Pandemiezeiten mehr als virulent. Die Kurator*innen der Ausstellung schreiben zu ihrer Ausstellung: "Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden."

Das Seminar nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt zur Diskussion dieser Fragen mit einem Schwerpunkt auf Gaiatheorie, den Wendungen, die Bruno Latours Forschungen hier vornehmen, sowie weiteren Lektüren in diesem Bereich. Wir werden uns aber auch wissenschaftlich-künstlerische Arbeiten anschauen, die unsere Vorstellungen von dem, was von diesen Krisen wie wahrnehmbar ist, ausweiten. Da die Exkursion nach Karlsruhe im Sommersemester nicht stattfinden kann, werden wir thematisieren, wie wir uns mit den Themen der Ausstellung unter digitalen Bedingungen befassen können, also ohne vor Ort zu sein.

Die Online-Version dieses Seminars wird eine Mischung aus synchronen Einheiten, Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und eigenständiger Lektüre / Exzerpten / Reading Responses / Glossareinträgen sein. Zeitgleich zum Seminar gibt es Partner-Seminare an der FH, der UdK und der Kunsthochschule Weißensee, die im Rahmen des KLIMASEMESTERS unterrichtet werden. Wir werden im Verlauf der Veranstaltung über Treffpunkte dieser Gruppen nachdenken.
Dozenten
Termin
montags, 16-18 Uhr (mittwochs 10-12)
Ort
22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in aktiver Teilnahme sowie in regelmäßigen, kurzen, schriftlichen Beiträgen zu Themen des Seminars. Dies werden vorraussichtlich Zusammenfassungen, kurze Essayformate, kleine Artikel oder Definitionen sein. Die Möglichkeit einer Online-Publikation von Ergebnissen ist denkbar. Das Seminar wird abwechselnd aus synchronen und asynchronen Einheiten bestehen.

Das Seminar wird aufgrund der Bedingungen während des "Flexi-Semesters" übergreifend für MA und BA angeboten.

WICHTIG TERMINE: Wegen der Zusammenlegung der Seminare werden alle Synchrontermine jeweils mittwochs von 10-12 Uhr stattfinden! Ein erstes Test-Treffen über die Plattform Zoom findet am 22.4. um 10 Uhr statt (ca. 45 min).
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Critical Zones
Im Mai sollte die gemeinschaftlich mit dem Anthropologen Bruno Latour kuratierte Ausstellung "Critical Zones" in Karlsruhe am Zentrum für Kunst und Medien physisch eröffnen. Dies ist nun auf unbekannt verschoben, doch die vielfältigen Krisen von Klimawandel und Anthropozän bleiben auch in Pandemiezeiten mehr als virulent. Die Kurator*innen der Ausstellung schreiben zu ihrer Ausstellung: "Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden."

Das Seminar nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt zur Diskussion dieser Fragen mit einem Schwerpunkt auf Gaiatheorie, den Wendungen, die Bruno Latours Forschungen hier vornehmen, sowie weiteren Lektüren in diesem Bereich. Wir werden uns aber auch wissenschaftlich-künstlerische Arbeiten anschauen, die unsere Vorstellungen von dem, was von diesen Krisen wie wahrnehmbar ist, ausweiten. Da die Exkursion nach Karlsruhe im Sommersemester nicht stattfinden kann, werden wir thematisieren, wie wir uns mit den Themen der Ausstellung unter digitalen Bedingungen befassen können, also ohne vor Ort zu sein.

Die Online-Version dieses Seminars wird eine Mischung aus synchronen Einheiten, Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und eigenständiger Lektüre / Exzerpten / Reading Responses / Glossareinträgen sein. Zeitgleich zum Seminar gibt es Partner-Seminare an der FH, der UdK und der Kunsthochschule Weißensee, die im Rahmen des KLIMASEMESTERS unterrichtet werden. Wir werden im Verlauf der Veranstaltung über Treffpunkte dieser Gruppen nachdenken.
Dozenten
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
NP / online
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in aktiver Teilnahme sowie in regelmäßigen, kurzen, schriftlichen Beiträgen zu Themen des Seminars. Dies werden vorraussichtlich Zusammenfassungen, kurze Essayformate, kleine Artikel oder Definitionen sein. Die Möglichkeit einer Online-Publikation von Ergebnissen ist denkbar. Das Seminar wird abwechselnd aus synchronen und asynchronen Einheiten bestehen.

Das Seminar wird aufgrund der Bedingungen während des "Flexi-Semesters" übergreifend für MA und BA angeboten.

WICHTIG TERMINE: Wegen der Zusammenlegung der Seminare werden alle Synchrontermine jeweils mittwochs von 10-12 Uhr stattfinden! Ein erstes Test-Treffen über die Plattform Zoom findet am 22.4. um 10 Uhr statt (ca. 45 min).
Strolling. Nature Writing in Games and Reality.
Henry D. Thoreau gilt als Begründer des Nature Writing, so der englische Begriff für eine vielfältige Literaturgattung, die gerade im Zeitalter des Anthropozäns eine Renaissance erfährt. Beim Nature Writing geht es darum, in einem Journal festzuhalten, was der direkten Beobachtung und Wahrnehmung erwächst, indem man dem Achtung schenkt, was gerade um einen herum zu sehen, spüren, hören oder riechen ist, indem alles in Aufmerksamkeit gebracht wird, ohne vorher festzulegen, worauf die Wahrnehmung gerichtet wird. Es geht bei dieser Form des Schreibens aber weniger darum eine „reine Natur“ zu finden, sondern genauso den Müll, die Straße, die Stadt oder die Monokulturfelder wahrzunehmen, die mit zum Bild gehören. Aber auch ästhetische Effekte wie Lichter, Farben oder Gerüche können registriert werden. Die Aufmerksamkeit richtet sich so auf die Wechselspiele und Verbindungen, mit denen die Dinge und Menschen um einen herum und mit einem selbst verwickelt und verwoben sind. Und schließlich dienen diese Momente als Anlass für daran anknüpfende Gefühle, Gedanken, Bedenken und Hoffnungen, die die Welt in ihrer Verbindung zu Menschen betrachten. Was ins Zentrum rückt, ist die eigene Wahrnehmung, das Erleben vor Ort, der eigene Körper mit all seinen Sinnen als Sensor und Spürzentrum, wo Empfindungen und Gedanken zusammenlaufen, und das die Erlebnisse durchlässig und aufmerksam registriert und mit den eigenen Vorerfahrungen, (Vor)Wissen und Gedanken verbindet.
Die Wahrnehmungen beim Durchwandern und Flanieren in unserer Umgebung werden wir jedoch nicht allein auf die Wirklichkeit anwenden, sondern mit denen in Computerspielen vergleichen, indem wir auch hier die Techniken des Nature Writing anwenden, z.B. im Spiel "Walden", das die Natur des Walden Pond zu Henry Throeaus Zeiten nachahmt. Auf diese Weise können wir die besondere Bedeutung des Spaziergangs in Zeiten kollektiver Quarantäne ergründen, aber auch vergleichen mit dem nun allerorts geforderten Weg ins Digitale.
Medienästhetische Begriffe, die wir im Gepäck haben für die Analyse eines Computerspiels sind z.B. Mimesis (Nachahmung), Immersion (Eintauchen), Schein, Simulation, Virtualität und Immaterialität, aber auch Begriffe wie Aura, Stimmung und Atmosphäre und schließlich die Idee von Medien als Umwelten. Mit diesen Begriffen lassen sich die ästhetischen Effekte einer Nachahmung von Natur in einem Kunstprodukt wie einem Spiel fassen.
Das Seminar wird in wenigen synchronen Sitzungen die Idee des Seminars vorstellen und zur Diskussion stellen, mit welchem Blick wir uns den beiden Umwelten annähern (Phase 1). Dann gilt es selbst auf Streifzüge in der eigenen Umgebung in einem Spiel der Wahl zu gehen (Phase 2), jede Teilnehmer*in wird also mit dem Rechner und auch draußen diese Form des Spazierengehens nutzen. Und schließlich (Phase 3) teilen wir unsere Texte, geben konstruktives Feedback und versuchen diese stilistisch und inhaltlich weiter zu bringen.
Dozenten
Termin
montags, 12-14 Uhr und dienstags 14-16 Uhr
Ort
1.22.0.38 / online
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Das Testat besteht in 2-3 kleinen Texten im Sinne des Nature Writings im Verlauf des Seminars sowie aktive Teilnahme an den Diskussionen und kleine Rechercheaufträge.
Strolling. Nature Writing in Games an Reality.
Henry D. Thoreau gilt als Begründer des Nature Writing, so der englische Begriff für eine vielfältige Literaturgattung, die gerade im Zeitalter des Anthropozäns eine Renaissance erfährt. Beim Nature Writing geht es darum, in einem Journal festzuhalten, was der direkten Beobachtung und Wahrnehmung erwächst, indem man dem Achtung schenkt, was gerade um einen herum zu sehen, spüren, hören oder riechen ist, indem alles in Aufmerksamkeit gebracht wird, ohne vorher festzulegen, worauf die Wahrnehmung gerichtet wird. Es geht bei dieser Form des Schreibens aber weniger darum eine „reine Natur“ zu finden, sondern genauso den Müll, die Straße, die Stadt oder die Monokulturfelder wahrzunehmen, die mit zum Bild gehören. Aber auch ästhetische Effekte wie Lichter, Farben oder Gerüche können registriert werden. Die Aufmerksamkeit richtet sich so auf die Wechselspiele und Verbindungen, mit denen die Dinge und Menschen um einen herum und mit einem selbst verwickelt und verwoben sind. Und schließlich dienen diese Momente als Anlass für daran anknüpfende Gefühle, Gedanken, Bedenken und Hoffnungen, die die Welt in ihrer Verbindung zu Menschen betrachten. Was ins Zentrum rückt, ist die eigene Wahrnehmung, das Erleben vor Ort, der eigene Körper mit all seinen Sinnen als Sensor und Spürzentrum, wo Empfindungen und Gedanken zusammenlaufen, und das die Erlebnisse durchlässig und aufmerksam registriert und mit den eigenen Vorerfahrungen, (Vor)Wissen und Gedanken verbindet.
Die Wahrnehmungen beim Durchwandern und Flanieren in unserer Umgebung werden wir jedoch nicht allein auf die Wirklichkeit anwenden, sondern mit denen in Computerspielen vergleichen, indem wir auch hier die Techniken des Nature Writing anwenden, z.B. im Spiel "Walden", das die Natur des Walden Pond zu Henry Throeaus Zeiten nachahmt. Auf diese Weise können wir die besondere Bedeutung des Spaziergangs in Zeiten kollektiver Quarantäne ergründen, aber auch vergleichen mit dem nun allerorts geforderten Weg ins Digitale.
Medienästhetische Begriffe, die wir im Gepäck haben für die Analyse eines Computerspiels sind z.B. Mimesis (Nachahmung), Immersion (Eintauchen), Schein, Simulation, Virtualität und Immaterialität, aber auch Begriffe wie Aura, Stimmung und Atmosphäre und schließlich die Idee von Medien als Umwelten. Mit diesen Begriffen lassen sich die ästhetischen Effekte einer Nachahmung von Natur in einem Kunstprodukt wie einem Spiel fassen.
Das Seminar wird in wenigen synchronen Sitzungen die Idee des Seminars vorstellen und zur Diskussion stellen, mit welchem Blick wir uns den beiden Umwelten annähern (Phase 1). Dann gilt es selbst auf Streifzüge in der eigenen Umgebung in einem Spiel der Wahl zu gehen (Phase 2), jede Teilnehmer*in wird also mit dem Rechner und auch draußen diese Form des Spazierengehens nutzen. Und schließlich (Phase 3) teilen wir unsere Texte, geben konstruktives Feedback und versuchen diese stilistisch und inhaltlich weiter zu bringen.
Dozenten
Termin
montags, 12-14 Uhr und dienstags 14-16 Uhr
Ort
5.2.2.01 / online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA + BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Das Testat besteht in2-3 kleinen Texten im Sinne des Nature Writings im Verlauf des Seminars sowie aktive Teilnahme an den Diskussionen und kleine Rechercheaufträge.
Bröllin 2025 - Infos für alle Teilnehmer*innen
Dozenten
Termin
Juni 25
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2019/2020
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
auf Anfrage
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Media Aesthetics: Perception, Environments, Circulations
Die Medienästhetik-Vorlesung widmet sich den Themenkreisen Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufe. Während Ästhetik- Vorlesungen oftmals die Geschichte des Schönen und eine Geschichte von anhand von Philosophen in den Blick nehmen, stellt diese Vorlesung die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre entfaltet. Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten sind hierbei Vertreter aus der Geschichte der Ästhetik, Gernot Böhme oder Martin Seel Vertreter gegenwärtiger Ansätze, die versuchen, eine ökologische Ästhetik bzw. eine Ästhetik der Natur zu skizzieren. Angereichert werden diese mit Ansätzen aus der Medienökologie, mit der sich mediale Umwelten denken lassen wie die von Marshall McLuhan, Paul Virilio oder Jennifer Gabrys sowie mit Theorien, die virtuelle Umwelten (media environments) in den Blick nehmen wie die zur Immersion. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen Beispielen entfalten.
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 + 2
Zielgruppe
BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung, die für alle Teilnehmer*innen obligatorisch ist. Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (inkl. Essay) abgeschlossen.
Zwischen Leugnen und Manipulieren. Strategien der Propaganda aus medienhistorischer Sicht
"Alleine dieser Vorgang ist Grund genug, darüber nachzudenken, für wen die Spitzen unseres Staates arbeiten. Das wollen wir hiermit zur Diskussion stellen. Wir werden alle Lesermails, in denen sachlich und mit Fakten und schlüssigen Indizien belegt berichtet wird, veröffentlichen." So steht es zu lesen auf einem fortlaufenden Blog, der so ziemlich alles bezweifelt, was in Deutschland durch die Medien von der Politik berichtet wird. Aber woher wissen wir, was sachlich ist und welchen Fakten wir Glauben schenken können? Das Seminar befasst sich mit den Theorien und der Geschichte der Propaganda und lotet Wege aus, die die Propaganda im 20. Jahrhundert im Spannungsfeld von Überzeugen, Verzerren und Manipulieren genommen hat. Es wird um die Rolle der Medien gehen, ohne die Propaganda kaum möglich wäre. Gleichzeitig werden Begriffe wie Marketing, Popularisierung und Öffentlichkeitsarbeit auf ihren Gehalt hin analysiert, die heute den Begriff der Propaganda oftmals ersetzt haben. Beispiele werden nicht nur in der Politik gesucht, sondern auch in der Wissenschaftskommunikation. Das Seminar wird Lektüren auf aktuelle Beispiele beziehen. Zentrale Texte werden Hannah Arendt (Wahrheit und Lüge in der Politik) sowie die frühe PR-Theorie von Erward Bernays sein.
Dozent
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
1.09.2.04, NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Neben aktiver Teilnahme wahlweise ein Referat zu einem Thema oder ein Essay bis zum Ende der Vorlesungszeit.
Kolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
mittwochs 12-14 Uhr
Ort
1.22.0.39, NP (ab Dez in 1.8.0.59)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im WiSe 2019/20 ihre BA-Arbeit anfertigen.
MA Introductory Lecture
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von den hauptamtlich Lehrenden vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Termin
Di, 10-12 Uhr (Beginn: 29.10.)
Ort
ZeM (Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
Vom Scheitern der Datenbilder
Der Medientheoretiker Alexander Galloway fragt, ob sich manche Dinge einfach nicht darstellen lassen und die Designtheoretikerin Claudia Mareis verkündet gleich ganz das Ende der Anschaulichkeit. Im Zeitalter von Big Data und von "Daten als das Rohöl des 21. Jahrhunderts" werfen kritische Stimmen Fragen zur Verwertbarkeit und Interpretierbarkeit von Datenbildern auf. Trotz oder gerade wegen ihrer Omnipräsenz scheinen Datenvisualisierungen in einer Krise. Zeit zu fragen, was diese Bilder eigentlich visualisieren und warum?

Der Kurs sucht in Momenten des Scheiterns nach dem Kern solcher Diagramme als Wissensbilder. Was geht auf dem Weg von den Daten zum Bild verloren? Wie ordnen Diagramme eigentlich unsere Denk- und Reflexionsprozesse? Indem wir zeitgenössische Visualisierungen betrachten und Texte aus der Medien- und Designtheorie sowie der Diagrammatik diskutieren, soll in die Grundfiguren der Diagrammatik eingeführt werden. Neben der gemeinsamen Lektüre werden wir in Form von eigenen Textbeiträgen ein Glossar zu markanten Begriffen des Seminars erarbeiten. Theorie funktioniert am besten mit Praxis, sodass auch gestalterisch mit Visualisierungen über Visualisierungen reflektiert werden soll und Entwurfsprojekte entstehen können.
Dozenten
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
FH;P – D119
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende FH und EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Der Kurs richtet sich sowohl an Studierende des Fachbereichs Design – Masterstudium und Hauptstudium, als auch Studierende aus dem Studiengang Europäische Medienwissenschaft

Testat: Das Seminar erfordert die aktive, regelmäßige Teilnahme sowie die seminarbegleitende Anfertigung von Schaubildern zu den jeweiligen Texten.
Media Aesthetics
***Bitte melden Sie sich mit Ihrem Uni-Login bei unserem Moodle-Kurs an: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=21674***
Dort finden Sie alle Texte für diesen Kurs.


In diesem Seminar lesen wir Texte und diskutieren Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Oliver Grau, Janet Murray), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik, wahrnehmende Umwelten.
Dozenten
Termin
Mo 14:00-16:00
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung beginnt am 21.10.2019.

Für das Seminar kommunizieren wir über die Kursplattform Moodle: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=21674. Mit Ihrem Universitätslogin bekommen sie hier Zugang zum Kurs.

Wir kommunizieren per Moodle, bitte tragen Sie sich hier ein.
Summer 2019
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
auf Nachfrage
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
The Truth of Simulation. Climate Worlds in the Computer Game
"Dagegen stellt die Simulation die Differenz zwischen ‚Wahrem‘ und ‚Falschem‘, ‚Realen‘ und ‚Imaginärem‘ immer wieder in Frage." (Baudrillard)

Laut DIN-Norm bedeutet 'Simulieren' das „Nachbilden eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in einem experimentierfähigen Modell, um zu Erkenntnissen zu gelangen [...]. Insbesondere werden die Prozesse über die Zeit entwickelt.“ Von dieser Prämisse ausgehend, nutzen wir die Tage in Bröllin, um dem Thema Klima und Klimawandel im Spiel nachzugehen. Die Spiele, die wir uns anschauen, haben alle Klimasimulationen mit in ihre Struktur eingebaut, zeigen also Wetter nicht nur als Kulisse, sondern integrieren Klimafaktoren wie Dürren, Fluten und Meeresspiegelanstieg als handelnde Macht sowie menschliche Akteure als politische Entscheider und Aushandler von Energien und Ressourcen. Das Strategiespiel "Civilization Gathering Storm" z.B. hat ein umfassendes Klimanarrativ in den Handlungsstrang über die Jahrhunderte eingebaut, das Spiel "Eco" nutzt die bekannte Minecraft-Logik als Experimentierfeld für globale Entwicklungen in ihren Wechselwirkungen. "Keep Cool" oder "CO2 Second Chance" wiederum versuchen das Thema Klimawandel und Politik als Brettspiel zu fassen.
Im Seminar werden wir ca. drei Spiele auf unterschiedlichen Ebenen untersuchen. Wie erzählen Spiele den Klimawandel? Welches Narrativ verwenden sie? Wie wird Klimawandel inszeniert? Welche Rolle erhalten die Spieler im Spiel? Wie beeinflusst die kybernetische Struktur des Spiels das Narrativ von Geo-Engineering und Klima-Steuerung?
Ziel des Seminars ist es, die Eigenarten unterschiedlicher Methoden und ihrer Kombinationen (wie etwa Analyse der Bilder und Karten, der formalen Elemente im Spiel, der Handlungsmöglichkeiten und Kontrollschemata, Spiel als Text analysieren, 'Selbst spielen' versus 'Beobachten', Game-Play-Recordings bzw. Ingame-Photography einbeziehen, Sekundärliteratur einbeziehen, Interviews führen, Methode des Vergleichs) anzuwenden. Außerdem arbeiten wir mit einem Analyseschema, um Klima im Spiel auch im Vergleich systematisch zu interpretieren. Weitere Spiele, die wir uns anschauen, könnten sein: Anno 2070, Final Fantasy VII (1995).
Dozenten
Termin
3.6.-7.6.19 während der Bröllinwoche
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Wer am Kurs teilnehmen möchte, verpflichtet sich den gesamten Zeitraum in Bröllin dabei zu sein. Es wird voraussichtlich ein Vorbereitungstreffen in Potsdam geben.
Climate Change Communicartion.
Bei dem Seminar handelt es sich ausdrücklich um ein Lehrforschungsseminar. Anlass ist der Masterplan 100 % Klimaschutz Potsdam, der 2018 verabschiedet wurde und eine umfassende Transformation von Potsdam vorsieht in verschiedenen Sektoren, um die Ziele der CO2-Senkung einzuhalten. Das Seminar wird punktuell gemeinsam mit PIK, IASS und FH veranstaltet, aber auch Mitarbeiter der Stadt Potsdam sowie die Agentur Admodum, die zur Zeit einen ersten Entwurf für ein Kommunikationskonzept des Masterplans erarbeitet, werden die Arbeit im Seminar bereichern.
Ziel des Seminars ist es, ein Handbuch mit Leitlinien zur Klimawandelkommunikation zu erstellen und Hinweise für die Stadt Potsdam zu eruieren. Das Seminar beinhaltet deshalb eine umfassende Auswertung der Literatur zum Thema Klimawandelkommunikation (das Meiste in englischer Sprache) sowie eine Anylse von praktischen Beispielen aus anderen Städten und Teilen der Welt. Das Thema ist disziplinenübergreifend, indem wir auch Beiträge aus Psychologie, Soziologie, Design und Kommunikationswissenschaft einbeziehen.
Wenn uns der Leitfaden gelingt, soll dieser 2019 veröffentlicht werden, denkbar ist auch, dass unsere Ideen in das Kommunikationskonzept der Stadt Potsdam mit einfließen.
Dozenten
Termin
mittwochs, 10:00-11:45 Uhr
Ort
FHP D 103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Die Teilnahme am Seminar erfordert das Seminar begleitende Forschung, die eigenverantwortliche Übernahme eines Themenbereichs des Seminars sowie die Recherche und das Verfassen von kurzen, zusammenfassenden Texten.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
auf Nachfrage
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Green Biosphere. Plants, media, art
„Die Welt ist vor allem das, was die Pflanzen daraus zu machen wussten.“ In seinem Buch „Die Wurzeln der Welt“ beschreibt der Philosoph Emanuele Coccia eine Philosophie ausgehend von Pflanzen. Der Förster Peter Wohlleben wiederum geht in seinem Buch „Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren - die Entdeckung einer verborgenen Welt“ der Frage der Pflanzenintelligenz nach. Pflanzen sind aber auch für Museumsbesucher*innen ein großes Thema dieses Jahr: So gibt es eine Ausstellung im Berliner botanischen Garten zur Kulturgeschichte der Zimmerpflanze, im Hamburger Bahnhof wird gefragt „How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions?“ und in Dresden eröffnet im April die Ausstellung „Von Pflanzen und Menschen“.
Das BA-Seminar wird der Welt der Pflanzen medien- und kunstwissenschaftlich nachgehen. Wir betrachten, wie ein Denken mit Pflanzen die Philosophie beeinflusst hat (Baumordnungen, Wurzeln, Rhizome), auf welche vielfältigen Weisen sich aktuell Künstler*innen diesem Thema annähern und wie Pflanzen zu Ausstellungskonzepten werden. Auf einer übergeordneten Ebene steht die Frage im Raum, welche Natur eigentlich Thema ist, wenn man diese von den Pflanzen aus denkt und welche ästhetischen Strategien sich daraus ableiten.
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr + Exkursion: 16.-18.5.
Ort
NP, Bot. Garten Maulbeerallee: 5.02.2.01
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat, aktive Teilnahme und Teilnahme an der Exkursion.
Das Seminar ist eine Kombination aus wöchentlichen Treffen und einer Exkursion. Im Zentrum steht die 3-tägige Exkursion nach Dresden (16.-18.Mai 2019), wo wir nicht nur die Ausstellung „Von Menschen und Pflanzen“ besuchen werden, sondern auch die Kunstgeschichte von Pflanzendarstellungen im Kupferstichkabinett und im Zwinger sowie anhand von Besuchen in den unterschiedlichen Dresdner Parks einbinden. Ein Ergebnis des Seminars werden u.a. Kunst- und Ausstellungskritiken sein.
Winter 2018/2019
Experimental Media Studies
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Termin
Di, 10-14 Uhr
Ort
ZeM, Hermann-Elflein-Str. 18, Potsdam
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Media Aesthetics: Perception, Environments, Circulations
Die Medienästhetik-Vorlesung widmet sich den Themenkreisen Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufe. Während Ästhetik- Vorlesungen oftmals die Geschichte des Schönen und eine Geschichte von namhaften Philosophen in den Blick nehmen, stellt diese Vorlesung die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre entfaltet. Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten sind hierbei Vertreter aus der Geschichte der Ästhetik, Gernot Böhme oder Martin Seel Vertreter gegenwärtiger Ansätze, die versuchen, eine ökologische Ästhetik bzw. eine Ästhetik der Natur zu skizzieren. Angereichert werden diese mit Ansätzen aus der Medienökologie, mit der sich mediale Umwelten denken lassen wie die von Marshall McLuhan, Paul Virilio oder Jennifer Gabrys sowie mit Theorien, die virtuelle Umwelten (media environments) in den Blick nehmen wie die zur Immersion. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen Beispielen entfalten.
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
1.09.1.02, NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 + 2
Zielgruppe
BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung, die für alle Teilnehmer*innen obligatorisch ist. Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (inkl. Essay) abgeschlossen.

Bitte besuchen Sie die Lern-Plattform Moodle.up der Uni Potsdam, um alle Texte und Informationen zu dieser Veranstaltung zu erhalten. Sie können sich bei Moodle mit Ihrem Universitäts-Account anmelden.
Der Bildvergleich und sein Medium - Von der Diaprojektion zu den Algorithmen
Aktuelle Web-Dienste wie die Bildähnlichkeitssuche von Google, der Social Media Plattform „Pinterest“ oder auch der bayerischen Staatsbibliothek ermöglichen den Userinnen und Usern anstelle eines bestimmten Suchwortes zunehmend eine Bildrecherche anhand bildintrinsisch vergleichbarer Merkmale der Form (Farbe, Kontrast, Struktur). In der Bildforschung, innerhalb der so genannten Digital Humanities bzw. Digitalen Kunstgeschichte, gerät das Potenzial digital vorliegender Bildmassen und deren potenzieller Analyseebenen (der Form-, Kontext und Metadaten) zunehmend in den Fokus der Untersuchungen. Algorithmische Verfahren wie Pattern Recognition und digitale Visualisierungstechniken wie das Distant Viewing werden erprobt, um hinsichtlich der formalen Vergleichbarkeit und Ähnlichkeit visueller Motive neue Aussagen und Cluster in ihnen ausfindig machen zu können (z.B. Cultural Analytics von Lev Manovich). Die Webanwendung „Google Arts and Culture Experiments“ als Schnittstelle von musealer Kunst und Computer Science bereitet u.a. ganze Bildlandschaften digitaler Kunstsammlungen auf, die algorithmisch nach formalen Ähnlichkeitskriterien sortiert und interaktiv „begehbar“ sind.
Das Seminar widmet sich aktuellen digitalen Methoden und Web-Diensten, in denen der Bildvergleich als (bewusste) Methodik auftritt und untersucht kritisch sein erkenntnistheoretisches Potenzial. Es thematisiert die Ebenen von Ähnlichkeit als Erkenntnismotor und hinterfragt die epistemische Aussagefähigkeit der Sammlungs- und Analysemethoden wie Computer Vision oder Machine Learning, die gegenüber einer textbasierten bzw. philologischen Bestimmung der Bilder in erster Linie auf deren formal kompositorische Eigenschaften bauen.
Ein Großteil des Seminars beschäftigt sich dabei mit dem Ursprung des Bildvergleichs als Methode, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts das Entstehen der Kunstgeschichte als akademische Disziplin stark prägte. Es wird somit das medientechnische Dispositiv, das der Vergleich bereits in seiner Geschichte mit der Entstehung der Doppeldiaprojektion und fotografischer Bildanordnungen mit sich führt, betrachtet und so ein medienarchäologischer Blick auf das Thema gelenkt. Das Seminar beleuchtet neben medienwissenschaftlichen Fragestellungen somit ebenso Ansätze aus der Kunsthistorik und Bildwissenschaft.
Dozenten
Termin
donnerstags 14-16 Uhr
Ort
1.22.0.38 NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. FS
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
An zwei Terminen wird Paul Heinicker vom Interaction Design Lab der Fachhoschule Potsdam das Seminar als Gast begleiten.
Elemental Art
Leben bedeutet Energie zu verbrauchen. Menschen gewinnen Energie aus Feuer (Verbrennung + Sonne), Wasser (Wasserkraft), Luft (Wind und Gas) oder Erde (Öl, Brennstoffe, Batterien). Feuer, Erde, Wasser, Luft sind aber auch seit der Antike die vier Elemente, die als Grundbestandteile der Welt angesehen wurden. Auf ihnen basiert eine Geologie der Medien, die es verbietet, Medien allein als immaterielle Clouds zu denken, als vielmehr ökologisch im wörtlichen Sinn. Denn der massive Energieverbrauch der modernen Gesellschaften verbraucht sehr, sehr viel Energie, was jedoch in den Medienwissenschaften bislang kaum reflektiert wird. Die Diskussionen rund um das Zeitalter des Menschen – das „Anthropozän“ als dem neuen geologischen Zeitalter – erfordert ein neues Nachdenken über die elementaren Bedingungen menschlichen Lebens auf der Erde. Hier geht es um den Menschen als geologischen Faktor, weil Menschen der Natur Ressourcen entnehmen und diese in unterschiedlichsten Formen in der Atmosphäre, in den Gewässern und der Erde ablagern wie beispielsweise Plastik in den Ozeanen und in unseren Körpern oder CO2 und andere Gase in der Atmosphäre.
Im Seminar werden wir die vielfältigen Positionen genau behandeln, mit denen Künstler*innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und vor allem der Gegenwart diese Themen behandeln – von Land Art über Skulptur, Environment, Film bis hin zur Performance. Außerdem werden wir Schlüsseltexte zur Frage der Elementaren Medien lesen.
Dozenten
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
1.09.2.04, NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Zur Ergebnissicherung und zum Verfassen kleiner Texte parallel zum Seminar werden wir auf Moodle einen Wiki anlegen. Außerdem wird es zum Austausch mit Sebastian Mörings Seminar zu Elementen im Computerspiel stehen. Es ist ausdrücklich erwünscht, das Seminar als Begleitung zum Verfassen eigener Hausarbeiten zu nutzen. Dies bedeutet, dass das Seminar nur besuchen kann, wer die Zeit aufbringt, das Seminar mit eigenen Recherche- und Schreibarbeiten sowie natürlich mit Lektüren zu begleiten.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Sening
Sensoren verleihen Gegenständen und Apparaturen Fähigkeiten des Wahrnehmens, Fühlens und Erkennens. Durch ihre Implementierung in Smartphones, Autos, Kleidung, Haustechnik oder Spielzeug scheinen Alltagsgegenstände heute in besonderem Maße mit einem technischen Empfindungsvermögen aufgeladen; ihre Verbreitung lässt ganze Städte zu ›Smart‹ oder ›Sensing Cities‹ werden. Zum technisch Erfassten und Gesteuerten gehören jedoch nicht zuletzt menschliche Sinneswahrnehmungen und -erlebnisse, wenn etwa Eyetracking, Bewegungssensoren oder Verfahren der Emotionserkennung zum Einsatz kommen.
Diese Sätzen bilden den Ausgangspunkt für ein Kolleg mit dem Namen "Sensing. Vom Wissen sensibler Medien", das die Europäische Medienwissenschaft mit diesem Semester beginnt. Das Seminar läd die Master-Studierenden der EMW dazu ein, gemeinsam mit den Doktorand*innen des Kollegs den Themenkomplex anhand von Texten und Beispielen zu befragen. Das Seminar ist in weiten Teilen ein Lektüreseminar, es wird also darum gehen, Texte vorzubereiten und aktiv zu disktuieren, wobei Texte und Themen auch vorgeschlagen werden können. Eine Exkursion ans ZKM nach Karlsruhe ist geplant und/oder zur Ausstellung Touch im NGBK, Berlin. Außerdem können Schreibideen zum Thema des Seminars begleitet verwirklicht werden.
Dozent
Termin
freitags 14-tägig 10-14 Uhr (Beginn 26.10.)
Ort
1.09.2.04, NP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Masterstudierende und Doktorand*innen
Teilnehmerbegrenzung
25
Summer 2018
Digital Aesthetics
Im Seminar befassen wir uns einerseits mit der Geschichte der digitalen Ästhetik. Hier schauen wir uns für Deutschland den Kreis um Max Bense an, wo in den 1950er und 1960er Jahren unterschiedliche Konzepte für eine Ästhetik auf der Basis elektronischer Rechenanlagen entwickelt wurden sowie in den USA das Werk von Gyorgy Kepes, einem universellen Designtheoretiker, der seit 1945 am Massachussetts Institute of Technology arbeitete. Beide entwickelten eigene Ansätze an eine Ästhetik als Programm. Resultat waren z.B. stochastische Texte und verschiedenste Formen der frühen Computergrafik noch vor jedem Bildschirm – unter dem Anspruch einer neuen Kunst.
Andererseits verknüpfen wir die Fragen der digitalen Ästhetik mit gegenwärtigen Fragen automatischer Bildanalyse, wie sie beispielsweise mit 'Computer Vision' heute praktiziert wird, wobei das Google Cultural Institute als Global Player der automatisierten Ikonografie auftritt. Was verändern so genannte 'algorithms of beauty'? Welche Bereiche der Ästhetik lassen sich programmieren? Und was sind die Visionen bzw. wie weit ist die Computer Vision im Aufspüren von Ästhetik heute?
Dozenten
Termin
montags, 12-16 Uhr
Ort
NP, 1.09.2.04
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Technikkritik
Ausgehend von Thomas Pynchons Text "Is it ok to be a Luddite?" befassen wir uns mit den Argumenten von Technikfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Ausgehend von den Weberaufständen zu Beginn der Industrialisierung nehmen wir neben historischen Situationen die oftmals manifestartigen Texte in den Blick, die vor Technik warnen bzw. einen anderen Umgang mit Technik verlangen. Ziel des Seminars ist es, die argumentative Struktur dieser Texte zu analysieren und so im besten Fall die Argumentation der Technikkritik kategorisieren und historisch einordnen zu können (z.B. Marx, Kaczynsky, Tiqqun). Im Umkehrschluss wird hierbei jedoch auch die Gegenseite - nämlich die Argumentation der Technikaffirmation - diskutierbar. Ludditen und Neo-Ludditen (Pynchon; Die Weber; Unabomber; Das Netz; Machines of Love and Grace; Adam Curtis: Hypernormalisation). Das Seminar wird jedoch nicht allein Texte diskutieren, sondern auch Orte besuchen, an denen sich Fragen der Technikkritik diskutieren lassen wie z.B. das Deutsche Technikmuseum. In diesem werden wir nach Spuren der Technikkritik suchen.
Dozent
Termin
Projektwoche
Ort
ZeM Hermann-Elflein Str. 18, Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2/4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet parallel zur Projektwoche statt.
BA - Colloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.

Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Mittwoch, 12-14 Uhr
Ort
FHP D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2018 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Winter 2017/2018
A Critique of Data Images
Datenbilder sind heute allgegenwärtig. Datenjournalisten wie das Interaktiv-Team der »Berliner Morgenpost« fabrizieren seit einigen Jahren beeindruckende, bunte Grafiken und Karten, die Themen wie die Mietpreiseentwicklung oder die Lärmbelästigung in Berlin ins Visier nehmen. Die »New York Times« und der »Guardian« wiederum erstellen regelmäßig ganzseitige Diagramme und Karten, die Themen der Geopolitik, der Stadtentwicklung oder die Verbreitung von Krankheiten visualisieren. Darüberhinaus sind Datenbilder auch in zahlreichen Forschungsbereichen und in der Politik ubiquitär. Das Seminar fragt, was der Motor hinter dem gegenwärtigen Visualisierungsbestreben ist – sind es die zunehmenden Daten, die neuen Möglichkeiten der »digitalen Methoden«? Oder ist es die Potenz der Bilder, die im Aphorismus »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte« anklingt? Indem wir die gegenwärtigen Informationsbilder und ihre geschichtlichen Vorläufer in den Blick nehmen sowie Grundlagentexte zum Thema lesen, entfaltet das Seminar eine Theorie und Geschichte der Diagramme, wobei eine Kritk des Panoptismus der Datenbilder im Zentrum stehen wird. Auf diese Wiese werden Einblicke in Bildtheorie, Semiotik, Metapherntheorie, visuelle Rhetorik, Gestalttheorie sowie in die vielfältige Geschichte der Wissenschaftsbilder gewonnen.
Dozent
Termin
mittwochs, 12-14
Ort
1.22.0.39
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar richtet sich auch an Studierende der FH, Fachbereich Interface Design.
Media Aesthetics: Perception, Environments, Circulations
Mit der neuen Studienordnung wurde aus der bisherigen Medienästhetik-Vorlesung die Vorlesung zu Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufen. Die Umbenennung bedeutet eine Neuperspektivierung ästhetischer Grundlagen der Medienästhetik, die nun weniger Theorien des Kunstschönen behandeln, die ebenfalls Teil der Ästhetik sind, sondern die Ästhetik als allgemeine Theorie der Wahrnehmung (aisthesis) historisch und gegenwärtig auslotet. Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten sind hierbei Vertreter aus der Geschichte der Ästhetik, Gernot Böhme und Martin Seel Vertreter gegenwärtiger Ansätze, die versuchen, eine ökologische Ästhetik bzw. eine Ästhetik der Natur zu skizzieren. Angereichert werden diese mit Ansätzen aus der Medienökologie, mit der sich mediale Umwelten denken lassen wie die von Marshall McLuhan, Paul Virilio oder Neil Postman sowie mit Theorien, die virtuelle Umwelten (media environments) in den Blick nehmen. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen Beispielen entfalten.
Dozenten
Termin
montags 12-14
Ort
1.09.1.02 NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 + 2
Zielgruppe
BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung.
Experimental Media Studies
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Termin
Montag, 11-15 Uhr (Beginn 30.10.)
Ort
FHP D 011
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Entangled Ecologies. Readings from Michel Serres to Bruno Latour.
DDas Seminar ist ein Lektüreseminar, das sich mit aktuellen Fragestellungen einer Politik der Natur befasst in Anbetracht ökologischer Krisen und anthropogener Klimaerwärmung. Die ausgewählten Texte stehen im Zentrum der politischen Ökologie, wie sie zur Zeit von zahlreichen Kulturwissenschaftler*nnen, Anthropolog*nnen und Philosoph*nnen entwickelt werden. Die Positionen dieser Autor*nnen versuchen nicht weniger, als in einer verstörenden Zeit zunehmend gestörter Systeme ermächtigende Zugänge und Handlungsmöglichkeiten den Gloom-and-Doom-Visionen entgegenzusetzen.
Im Kern des Seminars stehen die folgenden Publikationen: »Das Parlament der Dinge« (2004) des französischen Anthropologen und Wissenschaftsphilosophen Bruno Latour; Texte vom französischen Wissenschaftsphilosophen Michel Serres (»Der Parasit« (1980), »Naturvertrag« (1990)) sowie die aktuelle Publikation der Wissenschafts- und Technikphilosophin und US-Amerikanerin Donna Haraways »Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene« (2016).
Dozent
Termin
montags 16-18 Uhr
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA oder MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar erfordert die Lust, Texte intensiv zu lesen und zu diskutieren sowie den Erwerb eines Readers (4 €) (folgt).

Zur Teilnahme gehört die Anfertigung eines Exzerptes sowie einer Zusammenfassung von einem Text (je 1-2 Seiten).
Art and Protest
Die Propagandatheorie kennt die Propaganda der Tat, die Kunst unterscheidet Aktionismus, Aktionskunst, Happening und politische Kunst. Diese Begriffe fassen unterschiedliche Ausdrucksformen der Kunst, die Künstler*innen im 20. Jahrhundert entwickelten, um die Kunst direkt in die Gesellschaft zu bringen. Anhand von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart werden wir im Seminar die Möglichkeiten einer Kunst im öffentlichen Raum ausloten, die das Museum verlassen hat, um mit den ästhetischen Mitteln der Kunst auf das politische Geschehen einzuwirken. Andersherum werden wir uns mit politischen Strategien des Protestes befassen, die Anleihen an Kunstformen nehmen, um ihre Ziele zu verfolgen.
Dozent
Termin
donnerstags 14-16 Uhr
Ort
1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar erfordert wöchentliche Lektüren sowie ein Referat oder ein Protokoll.
Media Aesthetics
In diesem Seminar lesen wir Texte und diskutieren Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Oliver Grau, Janet Murray), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik, wahrnehmende Umwelten.
Dozenten
Termin
Mo 14-16
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung beginnt am 23.10.2017
Summer 2017
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
Termine noch nicht bekannt
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Zwischen Leugnen und Manipulieren. Strategien der Propaganda aus medienhistorischer Sicht
Dieses Seminar befasst sich mit den Theorien und der Geschichte der Propaganda und lotet Wege aus, die die Propaganda im 20. Jahrhundert im Spannungsfeld von Überzeugen und Manipulieren genommen hat. Hierbei wird es um die Rolle der Medien gehen, ohne die Propaganda kaum möglich wäre. Gleichzeitig werden Begriffe wie Marketing, Popularisierung und Öffentlichkeitsarbeit auf ihren Gehalt hin analysiert, die heute den Begriff der Propaganda oftmals ersetzt haben. Das Rüstzeug zur Beschäftigung mit Propaganda wiederum ist eine Kenntnis rhethorischer Strategien, weshalb das Seminar auch als Einführung in die Rhetorik dienen kann. Beispiele werden nicht nur in der Politik gesucht, sondern auch in der Wissenschaftskommunikation des Klimawandels bzw. den Stragetien der Klimawandelleugner.
Dozent
Termin
montags 14-16
Ort
1.9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Essays sind bis zum 21.7. einzureichen. Alle Angaben siehe im doc "Handzettel für den Essay".
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
Termin nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
NatureCultures of Economics
Das »Wesen« der Ökonomie ist historisch höchst unterschiedlich definiert worden und erscheint doch in seiner gegenwärtigen, kapitalistischen Gestalt alternativlos. Das Ringseminar beleuchtet universalistische Modelle des Ökonomischen, wie etwa den Homo Oeconomicus, Abstraktions- und Quantifizierungsverfahren, Geldströme, Zirkulation, Wachstum, Gleichgewicht oder Krisenbilder, die immer auch Vorstellungen von scheinbar natürlichen Ordnungen implizieren. Eingeladen sind Dozentinnen und Dozenten der EMW, die zentrale Begriffe und Denkfiguren des Ökonomischen aus kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive diskutieren.
Dozenten
Termin
Mi 12-14h
Ort
FH D 307
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Islands. Simulations of paradoxical spaces
Inseln stellen den Archetyp eines begrenzten Raumes dar. Sie lassen sich als mehr oder weniger geschlossenes System betrachten, weshalb sie immer wieder zu Kulissen für Inselexperimente wurden – sozialer, kultureller, spielerischer und biologischer Art. Im Seminar werden wir uns Inseln auf mehreren Ebenen annähern: kartografisch, wobei wir Inseln als besondere Gebilde im Rahmen von Seefahrt und ihrer Entdecktung betrachten (Sandy Island); als utopische Orte der Sehnsucht, indem wir die westlichen Vorstellungen von Inseln als Paradies und Zufluchtsort thematisieren (Tahiti, Pitcairn); als dystopische Orte, bei denen die von Wasser umgebenen Inseln zum Gefängnis werden (Alcatraz, Teufelsinsel); aber auch als ökologische Sonderräume, die abgeschieden von anderen Biosystemen besondere evolutionäre Bedingungen erzeugen (Galapagosinseln, Santa Cruz) sowie schließlich auf der Ebene von Inselkulturen (Marshall Islands, Kiribati). Dabei werden wir immer im Wechsel lesen und diskutieren, Filmbeispiele und Inselspiele betrachten, sowie Modelle der thematisierten Inseltypen herstellen - und dies im engen Austausch mit den anderen Seminaren in Bröllin.
Dozenten
Termin
Bröllin - 12.-16.6.17
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6, 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2/4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet auf der Projektwoche in Bröllin statt.

Literatur:
Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln (2009)
Environments – Installations – Narrative Spaces
Anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Bahnhof nimmt das Seminar die Geschichte und Gegenwart der Installationskunst in den Blick. Diese zeichnet aus, dass Werke im Raum, oftmals raumgreifend und für spezifische Orte entwickelt werden – Skulptur wird zum Environment, die Betrachter stehen nicht mehr vor einer Arbeit, sondern befinden sich in ihr, oftmals spielt hierbei auch Video und Licht eine wichtige Rolle.
In der Ausstellung im Hamburger Bahnhof werden Werke von Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Peter Fischli/David Weiss, Isa Genzken/Wolfgang Tillmans, Bruce Nauman, Susan Philipsz, Pipilotti Rist, Bunny Rogers, Edward Kienholz, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Christopher Kulendran Thomas und Wolf Vostell ausgestellt. Aufgrund dieser Breite bietet das Seminar auch eine Übersicht über die Strömungen dieser Kunstform.
Im Seminar werden wir Vorläufer der Installationskunst anschauen sowie Kunstwerke auf das Konzept der "Environments" (Alan Kaprow, 1958) und die so genannten "Situations" beziehen, wie sie Dan Flavin und Wolf Vostell entwickelten. Wir werden aber auch die Verbindung von Installationskunst und Video in den Blick nehmen sowie die Verbindung dieser Räume zu den virtuellen Räumen thematisieren.

Das Seminar beinhaltet mindestens zwei eintägige Exkursionen. Zur Ausstellung im Hamburger Bahnhof und zu Berliner Gallerie-Ausstellungen, sowie – nach Möglichkeit – zur documenta nach Kassel (Selbstfinanzierung).

Bemerkung: Für die Exkursionen muss auf einen anderen Tag ausgewichen werden, da der Hamburger Bahnhof montags geschlossen ist.
Dozent
Termin
montags 10-12 Uhr
Ort
1.09.2.04 NP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Teilnehmerbegrenzung
25
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Dozenten
Termin
mittwochs 10-14 Uhr
Ort
FHP D 108
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Ab diesem Semester wird das Laboratorium nur noch einmal im Jahr stattfinden. Bitte berücksichtigen Sie das wenn Sie vor dem Sommersemester 2018 Ihren Abschluss machen wollen.
Winter 2016/2017
Experimental Media Studies
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Termin
Mo, 11-15 Uhr c.t. (Beginn: 24.10.2016)
Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
DIE VORLESUNG FINDET IM ZeM STATT:
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
http://www.zem-brandenburg.de/de/zem/ort.html
Media Aesthetics: Perception, Environments, Circulations
Mit der neuen Studienordnung wurde aus der bisherigen Medienästhetik-Vorlesung die Vorlesung zu Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufen. Die Umbenennung bedeutet eine Neuperspektivierung ästhetischer Grundlagen der Medienästhetik, die nun weniger Theorien des Kunstschönen behandeln, die ebenfalls Teil der Ästhetik sind, sondern die Ästhetik als allgemeine Theorie der Wahrnehmung (aisthesis) historisch und gegenwärtig auslotet. Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten sind hierbei Vertreter aus der Geschichte der Ästhetik, Gernot Böhme und Martin Seel Vertreter gegenwärtiger Ansätze, die versuchen, eine ökologische Ästhetik bzw. eine Ästhetik der Natur zu skizzieren. Angereichert werden diese mit Ansätzen aus der Medienökologie, mit der sich mediale Umwelten denken lassen wie die von Marshall McLuhan, Paul Virilio oder Neil Postman sowie mit Theorien, die virtuelle Umwelten (media environments) in den Blick nehmen. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen Beispielen entfalten.
Dozenten
Termin
Mo, 12-14 Uhr c.t.
Ort
UP 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
ab dem 3. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es ein Seminar.
Media Aesthetics
In diesem Seminar lesen wir Texte und diskutieren Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Oliver Grau, Janet Murray), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik, wahrnehmende Umwelten.
Dozenten
Termin
Mo, 14-16 Uhr c.t.
Ort
UP 1.09.102
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab dem 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Media in the Early Modern Age
Im Seminar nehmen wir einen historischen Blick auf die Medien der Neuzeit ein. Welche "medialen Umgebungen" gab es in Europa zwischen ca. 1650 und 1800? In dieser Zeit wurde mit zahlreichen neuen Medien- und Zeichensystemen experimentiert, gleichzeitig entstanden neue Techniken im Automatenbau, die viele der heutigen Fragen zu Simulation vorwegnahmen. Folgende Beispiele werden wir betrachten: 1.) Bildtechniken: Weberei und Lochkarten; erster Farbdruck, Kupferstich; 2.) Notationsysteme: Blindenschrift; Kryptografie; Entschlüsselungsprojekte. 3.) Ausweitung des Auges: Laterna Magica; Mikroskopie; Camera Obscura 4.) Automatenbau: Musikautomaten; Androiden; 5.) Techniken der Inszenierung: Laterna Magica; Bühnentechnik in Theater und Kirche usw. Die genaue Betrachtung der Beispiele werden wir dabei mit Lektüren von Texten verbinden, die die Beispiele in dieser Epoche situieren lassen.
Da Medien im Barock oftmals eng mit den absolutistischen Königshäusern verbunden waren, wird das Seminar deshalb auch die Gelegenheit bieten, den Ort der Universität Potsdam – gelegen an einem barocken Schloss mit Schlossgarten – mit Besuchen in die Diskussion einzubeziehen.
Dozent
Termin
Mi, 10-12 Uhr c.t.
Ort
UP 1.09.206
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Lektüre:
- Friedrich Kittler: Optische Medien (2002) - Baxmann et al: Das Laokoon-Paradigma: Zeichenregime im 18. Jahrhundert (2000) - Speichern, Merken : die künstlichen Intelligenzen des Barock, Hrsg.: Rieger, Stefan, München (1997) usw.
McLuhan: The Medium is the Massage - close reading and reediting of a book from 1967
Das Seminar nimmt eine Lektüre des multimedialen Buchs "The Medium is the Massage" (Das Medium ist die Massage) Marshall McLuhans zum Ausgangspunkt, um McLuhans Theorie der Medien genauer aufzuschlüsseln. Mit dem Buch, das McLuhan gemeinsam mit dem Designer Quentin Fiore entwickelte, kreierten die Herausgeber ein eigenes Layout von Schriftgrößen und Fonts, Zitaten, Fotografien, Zeichnungen und historischen Dokumenten, um McLuhans Kernthese des "Mediums als die Botschaft" für die Gesellschaft der USA der 60er Jahre zu verdeutlichen. Es wurde zudem von einer Schallplatte mit gleichem Titel auditiv umgesetzt.
Im Seminar werden wir die Frage stellen, inwiefern McLuhans Einschätzungen der medialen Umgebungen nach 50 Jahren noch aktuell sind, aber auch, wie wir das Buch McLuhans heute bebildern und gestalten würden. Wäre es überhaupt noch ein Buch? Welche Bilder und Beispiele müssten heute in deas Buch aufgenommen werden? Insofern soll parallel zum Seminar der Versuch unternommen werden, den Text und das Layout des Buches auf die heutige Zeit zu aktualisieren – also eine multimediale Neuedition des Buches oder von Teilen des Buches vorzunehmen. Insofern werden auch Layout und Satz, Schrifttypen, Fotografie sowie digitale Veröffentlichungsformate eine Rolle spielen.
Dozent
Termin
Do, 14-18 Uhr c.t.
Ort
FHP D 116
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
---------------------
Für das Seminar ist es erforderlich, sich eine antiquarische Version des englischen Buches zu beschaffen (ca. 10 Euro inkl. Versand, bei amazon.de oder zvab.com)
Summer 2016
Geology of Media
Kein Smartphone ohne Elektrizität, kein Strom ohne Energiegewinnung – also Rohstoffe wie Holz, Wind, Kohle, Gas oder Öl. Aber auch kein Smartphone ohne seltene Erden, also Stoffe wie Kupfer und Coltan, die aus der Erde geschürft werden und ein wichtiger geopolitischer Handelsfaktor sind. Wer Materialitäten bei der Betrachtung von Medien mit in den Blick nimmt, stellt verwundert fest, wie systematisch derartige Abhängigkeiten in der Medientheorie ausgeblendet bleiben. Medientheorien betrachten Sinnstrukturen, Zeichen, Virtualität und beziehen nur selten die materiellen Kreisläufe ein, auf denen die Zeichenwelten basieren. Die Fragen, die sich gegenwärtig stellen, sind jedoch, wie sich die Materialitäten von Medien in Anbetracht ökologischer Grenzen denken lassen, in Anbetracht von Knappheiten und ökologischen Grenzen. Begriffe wie das Anthropozän und die Technosphäre versuchen auf diese Fragen zu reagieren, beide wurden in der Geologie bzw. der Geowissenschaft aufgebracht. Im Seminar werden wir uns mit der Tiefenzeit der Erde, der Geologie, mit Wertstoffen und Rohstoffen befassen, indem wir aktuelle Texte zu Fragen der Materialität diskutieren, Beispiele aus der Gegenwartskunst und dem Film analysieren, aber auch mehrere Exkursionen an Orte machen, die eine Geologie der Medien denkbar machen wie zum Beispiel zur Ausstellung „Die Kräfte hinter den Formen. Erdgeschichte, Materie, Prozess in der zeitgenössischen Kunst“ in Krefeld oder aber die Lausitzer Braunkohlereviere.
Dozenten
Termin
mittwochs 10-13
Ort
FHP D 105
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 (=Teilnahme)
Zielgruppe
MA- Studenten
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bemerkung: Dieses Seminar findet im Verbund mit der Veranstaltung im Master-Modul 6 von Anne Quirynen statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltung wird empfohlen. Der Verbund von Veranstaltungen wird mit einer übergreifenden Arbeit absolviert.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell vereinbaren
Ort
FH/ Uni
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Animal Media
Tiere spielen oftmals eine Modellfunktion, um das spezifisch Menschliche am Umgang mit Technik zu begreifen. Ausgehend von wissenschaftlichen Experimenten über den Mediengebrauch von Tieren werden wir uns im Seminar mit der Frage beschäftigen, wie „das Menschliche“ im Verhältnis zum „Tier“ bestimmt wird. Wir werden das Denken, das hinter derartigen Bestimmungen des Menschlichen liegt, ebenso hinterfragen, wie die Settings einer animalischen Medien- und Techniknutzung: Insofern sagen die Tierversuche mit Bonobos, wie sie zur Zeit im Stuttgarter Zoo unternommen werden, wo die Fernsehvorlieben von Menschenaffen untersucht werden, vielleicht mehr über das (Selbst)verständnis der Menschen aus als über das der Tiere. Als Rüstzeug dienen uns unterschiedliche Grundlagentexte zum anthropologischen Verständnis des Menschen und seiner Techniknutzung wie Ernst Kapp, Arnold Gehlen, André Leroi-Gourhan, Vilém Flusser, Bruno Latour und Donna Haraway.
Dozent
Termin
Montags 12-14
Ort
1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar richtet sich an Studienanfänger und Fortgeschrittene. Zur Teilnahme gehören eine Kurzpräsentation sowie das Verfassen eines Essays (2 Seiten).
Literatur: Ape Culture/Kultur der Affen. Katalog. Hrsg. Anselm Franke et al. Spector Books, co-published mit dem Haus der Kulturen der Welt, 2015.
Ludification
Kein Smartphone ohne Elektrizität, kein Strom ohne Energiegewinnung – also Rohstoffe wie Holz, Wind, Kohle, Gas oder Öl. Aber auch kein Smartphone ohne seltene Erden, also Stoffe wie Kupfer und Coltan, die aus der Erde geschürft werden und ein wichtiger geopolitischer Handelsfaktor sind. Wer Materialitäten bei der Betrachtung von Medien mit in den Blick nimmt, stellt verwundert fest, wie systematisch derartige Abhängigkeiten in der Medientheorie ausgeblendet bleiben. Medientheorien betrachten Sinnstrukturen, Zeichen, Virtualität und beziehen nur selten die materiellen Kreisläufe ein, auf denen die Zeichenwelten basieren. Die Fragen, die sich gegenwärtig stellen, sind jedoch, wie sich die Materialitäten von Medien in Anbetracht ökologischer Grenzen denken lassen, in Anbetracht von Knappheiten und ökologischen Grenzen. Begriffe wie das Anthropozän und die Technosphäre versuchen auf diese Fragen zu reagieren, beide wurden in der Geologie bzw. der Geowissenschaft aufgebracht. Im Seminar werden wir uns mit der Tiefenzeit der Erde, der Geologie, mit Wertstoffen und Rohstoffen befassen, indem wir aktuelle kunstlerische Strategien zu Fragen der Materialität diskutieren, Beispiele aus der Gegenwartskunst und dem Film analysieren, aber auch mehrere Exkursionen an Orte machen, die eine Geologie der Medien denkbar machen wie zum Beispiel die Lausitzer Braunkohlereviere.
Dozenten
Termin
Do 10uhr bis 13uhr
Ort
FHP, D103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltungsteile für Modul 2 (Dr. Birgit Schneider) und 6 sind miteinander verbunden. Der Besuch der weiteren Veranstaltung wird empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Landscape sceneries – when is landscape beautiful?
Das Seminar ist Teil der Projektwoche in Bröllin mit dem Titel "Mediale Umwelten, Milieus und Landschaften".

Ausgangsfrage des Seminars ist, wie sich ein Ort bzw. ein Milieu medial vermitteln lässt, wie die/ einen Ton gebracht werden kann. Wie lässt sich eine Landschaft mit der Kamera (oder einem gemalten Bild) einfangen? Welche Konzepte und Theorien von Umwelt und Milieu helfen das Verhältnis von Menschen in ihrer Umwelt zu begreifen und inwiefern lässt sich dieses Verhältnis anhand von Bildern analysieren? Im Blockseminar in Bröllin werden wir einerseits Grundlagentexte zu Umwelt, Milieu und Landschaftsbildern lesen. Andererseits werden wir viel Zeit mit Beispielen aus Malerei, Fotografie und Film sowie Computerspielen verbringen, um die Theorien direkt auf die Beispiele zu beziehen und ein Verständnis medial vermittelter Landschaften zu gewinnen – und dies im Vergleich zur realen Umgebung und Landschaftswahrnehmung vor Ort in Bröllin.
Dozenten
Termin
06.-10. Juni Projektwoche Bröllin
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
***********************************************************
Bitte folgende Texte als Lektüre vor Bröllin vorbereiten: (den Rest lesen wir vor Ort, Ausdrucke bringe ich mit)
********************
1.) Burckhard: Landschaft
2.) Sprenger: Milieu
3.) Böhme: Ökologische Ästhetik
********************
Winter 2015/2016
Seeing Ears, hearing eyes - audiovision in arts and science
Im Seminar werden unterschiedliche Versuche, Hören und Sehen mittels Medientechnik zu verschalten, historisch und ästhetisch betrachtet. Einerseits stehen die Medientechniken im Fokus, welche es ermöglichen sollten, dieses Versprechen auch praktisch umzusetzen (Optophone, Farborgeln, TV-Technik, Computer). Andererseits werden ästhetische und wissenschaftliche Theorien diskutiert, welche die Vorstellung einer intermodalen Wahrnehmung beförderten.
Dozent
Termin
montags 16-18
Ort
1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Laboratorium
Dozenten
Termin
Donnertags 16-18
Ort
FH D116
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimental Media Studies
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden.
Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
Dozenten
Termin
Montag, 11-15 Uhr
Ort
FHP D 116
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA (obligatorisch für MA 1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
50
Media Aesthetics: Perception, Environments, Circulations
Mit der neuen Studienordnung wird aus der bisherigen Medienästhetik-Vorlesung die Vorlesung zu Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufen. Die Umbenennung bedeutet eine Neuperspektivierung ästhetischer Grundlagen der Medienästhetik, die nun weniger Theorien des Kunstschönen behandeln, die ebenfalls Teil der Ästhetik sind, sondern die Ästhetik als allgemeine Theorie der Wahrnehmung (aisthesis) historisch und gegenwärtig auslotet. Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten sind hierbei Vertreter aus der Geschichte der Ästhetik, Gernot Böhme und Martin Seel Vertreter gegenwärtiger Ansätze, die versuchen, eine ökologische Ästhetik bzw. eine Ästhetik der Natur zu skizzieren. Angereichert werden diese mit Ansätzen aus der Medienökologie, mit der sich mediale Umwelten denken lassen wie die von Marshall McLuhan, Paul Virilio oder Neil Postman sowie mit Theorien, die virtuelle Umwelten (media environments) in den Blick nehmen. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen Beispielen entfalten.
Dozenten
Termin
Montags 12-14
Ort
1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 + 2
Zielgruppe
BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung.
Networks, Rhizomes, Infrastructures: Media Theories of the Technosphere
Wir leben auf einer Welt, auf der sich potentiell alles miteinander vernetzen lässt. Dabei können unterschiedliche Grade der Vernetzung in der Kommunikation, dem Verkehr, dem Wissen und der Ökonomie betrachtet werden, die ihre jeweils eigenen Geschichten und Strukturen besitzen. Das Seminar wird im ersten Teil Schlüsseltexte und zahlreiche Beispiele ins Zentrum stellen, die Netze, Rhizome und Infrastrukturen behandeln. Zentraler Text ist hierbei der Text "Das Rhizom" von Deleuze und Guattari. Im Januar 2016 findet dann eine Exkursion statt, die derartige Vernetzungen in der Praxis untersuchen und diskutieren lässt.
Dozent
Termin
mittwochs 10-12
Ort
NP, Raum 107 (Haus 1)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bis Dezember findet das Seminar wöchentlich statt. Die Sitzungen vom Januar werden zu einer Exkursion in Berlin / Brandenburg zusammengezogen, deren Besuch obligatorisch ist (Datum folgt). Im Februar findet eine Abschlussveranstaltung statt.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach individueller Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Seminarzur Vorlesung Medienästhetik
In diesem Seminar lesen wir Texte und diskutieren Beispiele zur Vorlesung Medienästhetik.
Dozenten
Termin
Mo. 14:00 - 16:00
Ort
NP 109.204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Teilnehmerbegrenzung
30
Summer 2015
global/ local.
Das Seminar ist eine Einführung in das neue Gebiet der Medienökologie. Anhand der Unterscheidung von Lokalität und Globalität werden Prozesse des Ausgleichs und der Differenzierung beobachtbar. Welche Prozesse geraten dadurch in den Fokus? Es sind einerseits weltumspannende materielle, rohstoffliche Kreisläufe, welche die sensiblen und komplexen medialen Verhältnisse der Informationsgesellschaften speisen. Es sind andererseits kleine lokale Kreisläufe von Zeichen, Waren, Personen oder Stoffen, die lokale Identitäten stabilisieren und sich gegen globale Prozesse konturieren. Medienökologie meint schließlich die Beschreibung von menschlichen Umgebungen, deren Beschreibung immer häufiger infrastrukturelle Verhältnisse thematisiert (und nicht mehr 'Natur' im klassischen antinomischen Bezug zu 'Kultur').

Einführende Literatur:
- Jussi Parikka, A Geology of Media (2015)

- Peter Finke, (Art.) Kulturökologie, in: Ansgar Nünning, Vera Nünning (Hrsg.), Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen – Ansätze - Perspektiven, Stuttgart (2003), S.248 – 279, hier: S.250.

- Henning Ritter: Nahes und fernes Unglück: Versuch über das Mitleid, 2005.

- Tim Ingold: Globes and Spheres. In: Ingold: Being Alive: Essays on Movement, Knowledge and Description, 2011.
Dozenten
Termin
Das Seminar findet in der Projektwoche in Bröllin statt.
Ort
Brölin/ Uckermark
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Gemeinsames Seminar Heiko Christians/ Birgit Schneider.
Laboratorium
Dozenten
Termin
donnerstags, 16-18 Uhr
Ort
FHP D103
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
auf Anfrage
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.

Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Eco Art & Media
Eco Art ist ein Label für eine Vielheit von künstlerischen Ansätzen, die sich alle mit Fragen von Ökologie und Natur sowie oftmals mit Wissenschaft beschäftigen. Im Seminar stehen einerseits künstlerische Arbeiten im Fokus, die mit ihren eigenen Mitteln derartige Fragestellungen berühren. Andererseits ist der Kunstbegriff des Seminars weit gefasst - es wird ganz allgemein um Ansätze gehen, die ökologische Themen jenseits von Texten vermitteln. Das beinhaltet auch Computerspiele, Comics, Filme, Werbe-Campagnen und Literatur. Übergeordnete Themen des Seminars sind Ästhetik, Kunst und künstlerische Forschung, Medienökologie sowie die Frage wie man von der Ästhetik zum Handeln kommt.

Literatur:
- Böhme, Gernot: Für eine ökologische Naturästhetik, Frankfurt/M. (1989)
- Brown, Andrew: Art and Ecology Now. London : Thames & Hudson 2014.
Dozenten
Termin
Montags 12-14 Uhr | Beginn 20.4.
Ort
1.09.2.04
SWS
3
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar richtet sich an Studienanfänger und Fortgeschrittene. Zur Teilnahme gehören ein kurzes Referat sowie das Verfassen von zwei kleinen Essays (1-2 Seiten).
Visible or invisible? Climate Pictures
Ausgehend von der Beobachtung, dass das Klima als wissenschaftlicher Gegenstand nur vermittels Sichtbarmachungen erforscht werden kann - es für die Wahrnehmung des Klimas also eine besondere ästhetische Herausforderung gibt - wird die Vorlesung historische und gegenwärtige Passagen von Klimabildern erörtern. Dabei werden die frühesten Bilder der Wissenschaften ebenso eine Rolle spielen, wie Bilder von Wolken, die Karten des Weltklimarats, Fotografien von Gletschern und Wetterextremen, künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Klima, eine Vielzahl von Diagrammen, Google Earth und Satellitenbilder, Bilder der NASA und die Bilder der Klimamodelle. Die Vorlesung wird Einblicke in die aktuellen Forschungen eines facettenreichen Feldes geben, an dem viele Disziplinen gemeinsam forschen, wobei medientheoretische Ansätze einen Schwerpunkt bilden.

Literatur: Image Politics of Climate Change, Thomas Nocke, Birgit Schneider (Hg.) Bielefeld 2014.
Dozenten
Termin
Mittwochs 10-12
Ort
1.19.119
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Zielgruppe
ab 4. Semester (alte Studienordnung)
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Die Vorlesung muss von allen Studenten im 4. Semester (oder höher) besucht werden, die noch keine Vorlesung in Modul 5 besucht haben. Der Hintergrund: Spätestens ab dem nächsten Semester (wahrscheinlich schon eher) wird in der EMW eine neue Studienordnung gelten. Allen Studierenden des 2. Semesters wird ein Wechsel in die neue Ordnung nahegelegt (im Klartext bedeutet das für Sie: Keine Nachteile bei der Umrechnung in die neue Ordnung und eine bessere Studierbarkeit im BA EMW, da für einige Veranstaltungen mehr ECTS vergeben werden als vorher). In der neuen Ordnung ist keine Vorlesung in Modul 5 mehr vorgesehen.
Studierende des 4. Semesters sind wahrscheinlich besser beraten, wenn sie in der alten Ordnung bleiben.
Wer als Zweitsemester die Vorlesung dennoch besuchen will, kann diese problemlos in Modul 10 anrechnen lassen. Auch nach der neuen Ordnung.
Die Übung zur Vorlesung findet ebenfalls mittwochs von 14-16 Uhr statt und wird von Simon Hirsbrunner betreut.
exercise in media aesthetic for the lecture on "climate pictures"
In der Übung werden einzelne Stationen der Vorlesung "Medienästhetik: Sichtbar oder unsichtbar?" anhand von Textlektüren und Beispiel-Medien diskutiert.

22.4.: Medienästhetik und Sichtbarmachung in der Wissenschaft

10.6.: Ikonographie des Klimawandels
In dieser Sitzung beschäftigen wir uns mit der Ikonographie des Klimawandels, also beispielsweise mit Diagrammen, Karten, Motiven von Eisbären und Menschen in Entwicklungsländern. Welche Bilder werden in Wissenschaft, Politik und Kunst zur Visualisierung des Klimawandels verwendet? Welche framings (Deutungsrahmen) werden in den Sichtbarmachungen entsprechenden verwendet, welche Aspekte des Klimawandels vermitteln sie?

24.6.: Bilder der Evidenz des Klimawandels
Eine der wesentlichsten Herausforderungen der Sichtbarmachung des Klimawandels ist die Sichtbarmachung von Temporalitäten, die das Phänomen der globalen Erwärmung erst definieren und etablieren – beim Klima handelt es sich verkürzt gesagt um einen Durchschnitt von Wetter in mindestens 30 Jahren, bei der Klimaerwärmung um die Veränderung dieses Durchschnitts. Wie kann etwas, dass sich nur in der Zeit und Veränderung zeigt, dargestellt werden? Wissenschaftler und Künstler haben verschiedene Strategien entwickelt, um dieser Veränderung visuell Ausdruck zu verleihen und sowie Evidenz sichtbar zu machen.

8.7: Prophezeiung von Klimazukünften
Zur Etablierung des Klimawandels muss einerseits errechnet werden, wie sich das Klima in der Vergangenheit verändert hat. Anschließend kann mittels Computersimulationen eruiert werden, wie es sich in der Zukunft verändern wird. Wie funktionieren solche simulativ berechneten Zukunftsszenarien? Was für Zukunftsnarrative werden vermittelt? Welche alternativen Vermittlungsmethoden für Zukunftsvisionen gibt es?
Dozenten
Termin
Block-Seminar
Ort
FHP D310
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA Studierende ab dem 4. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2014/2015
Google Warming? Critical readings of media ecology
Im Seminar betrachten wir gegenwärtige Strömungen, die ein ökologisches Denken in die Medienwissenschaften tragen. Diese nehmen z.B. Medien als Umwelten in den Blick (media environments), betonen die Ökologie von Netzwerken und Kybernetik (ecology of the mind), betrachten die Rohstoffkreisläufe und Verbräuche von Medien (eco media) oder fragen wie ökologische Fragen medial vermittelt werden (environmental criticism). Wir untersuchen die Vielfalt dieser Ansätze, diskutieren, welche Argumente sich auf medienwissenschaftliche Fragen übertragen lassen und was mögliche Konsequenzen einer stärkeren Einbeziehung der Ökologie sind. Es werden nicht nur aktuelle Texte, sondern auch historische Texte im Zentrum stehen, die die Ökologie der Medien oder die Medien der Ökologie zum Oszillieren bringen. Neben den Texten sollen immer wieder Beispiele aus Kunst, Computerkultur und Fiction im Zentrum des Seminars stehen, die die Theorien an Gegenständen begreifbar machen. Ein besonderes Augenmerk wird auf visuelle Anteile der Medienökologie gelegt.

Schlagworte: Kybernetik; Kreislauf; Metaphern; Ökologie; System- und Netzwerkdenken; Ressourcen.

Vorraussetzung zur Teilnahme am Seminar ist die grundsätzliche Bereitschaft auch Texte auf Englisch zu lesen, da Teile der Literatur nicht auf Deutsch zur Verfügung stehen.
Dozenten
Termin
Montags 12-14 Uhr
Ort
1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Summer 2014
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2013/2014
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Media of Simulated Realities
Das Seminar nimmt Simulationen aktuell und historisch in den Blick. Anhand von ausgewählten Lektüren (Baudrillard, Virilio) wird zunächst die poststrukturalistische Beschäftigung mit der Simulation thematisiert. Im Hauptteil des Seminars wird es um aktuellere Lektüren gehen, die sich aufdrängen, seit die Computersimulation zu einem zentralen Erkenntnisverfahren in den Wissenschaften geworden ist. Hier werden die Klimawissenschaften einen wichtigen Referenzpunkt bilden. Im Zentrum steht dann die Frage, wie die Konzepte und Fragen der Simulationstheorie aus den Kulturwissenschaften überhaupt sinnvoll mit der Simulation als Erkenntnismethode in den Wissenschaften zusammen gebracht werden können. Immer werden die Texte auf konkretes Beispielmaterial aus Wissenschaft, Kunst und Populärkultur bezogen. Gleichzeitig sollen im Seminar anhand des Themas die zentralen Methoden der Textkritik und Textlektüre sowie des (wissenschaftlichen) Schreibens vermittelt werden.

Neben mindestens einer Exkursion an das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, werden auch externe Experten ins Seminar kommen, mit denen wir die Fragen des Seminars weiter diskutieren können.
Dozent
Termin
Mo. 12:00 - 14:00
Ort
1.1.107
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Literatur (erste Auswahl):
Gabriele Gramelsberger: Computerexperimente. Zum Wandel der Wissenschaft im Zeitalter des Computers. Bielefeld 2009
Jean Baudrillard: Agonie des Realen, 1978
Florian Rötzer (Hg.): Digitaler Schein. Ästhetik der elektronischen Medien, Frankfurt am Main 1991.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
individuell
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Cultures of Economics
Das Ökonomische ist nicht als ein universales Prinzip oder gar Logik zu denken. Vielmehr zeigt sich, dass ökonomische Praktiken als kulturelle Erscheinungen historisch äußerst verschiedenartig auftreten. Das Ringseminar beleuchtet ausgewählte, exemplarische Modellen des Ökonomischen in kulturellen, medialen Kontexten. Eingeladen sind Dozentinnen und Dozenten der EMW, verschiedene Leitmotive und Konzepte des Ökonomischen aus kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive vorzustellen. So werden etwa zentrale Begriffe wie der Haushalt (oikos), Zirkulieren, Zahlen, Schulden, Spielen, Kapital, Katastrophen etc. untersucht.
Dozenten
Termin
Mi 12-14 Uhr
Ort
FH D 103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Ringseminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Am Seminar nehmen Mark Butler, Oliver Castendyk, Heiko Christians, Martin Ciesielski, Jan Distelmeyer, Daniela Döring, Winfried Gerling, Michael Mayer, Ulrich Richtmeyer, Birgit Schneider und Simon Vincent mit kurzen Gastvorträgen sowie gemeinsamer Diskussion ausgewählter Texte und Filmausschnitte teil.

Beginn ist der 23.10.2013!
Summer 2013
Natural Technologies - Technical Natures: Beyond Culture and Nature
Das Seminar untersucht die 'große abendländische Trennung' der Moderne, die derzeit in vielen Forschungsfeldern grundlegend kritisiert und dekonstruiert wird: die epistemologische Unterscheidung von Natur und Kultur und ihre medialen Inszenierungsformen. Mit dem Ausruf des "Anthropozän" wird bestritten, dass von Mensch und Technik unberührte Natur heute (noch) existieren würde: Natur ist demnach immer schon (auch) Technik. In der Technikgeschichte und Actor Network Theory wiederum wird seit den 1990er Jahren die klare Unterscheidung von Technik und Natur durch Ansätze unterlaufen, in denen technischen und anderen nicht-menschlichen Dingen eine eigene Handlungsmacht zugestanden wird - hier geht es um Techniknaturen.
Das Seminar befragt Konzepte von Natur und Kultur anhand einer Reihe von Natur-Kultur-Hybriden/-Vermischungen, welche die klaren Unterscheidungen in Frage stellen oder scheitern lassen. In Textlektüren, Sichtungen von künstlerischen Arbeiten und Spaziergängen beschäftigen wir uns u.a. mit der Geschichte der Natur-Kultur-Unterscheidung, mit Landschaft und Agrikultur, mit dem Konzept der 'Naturvölker' in Ethnologie und Alltagswissen, mit der Architektur von Vogelnestern und Bionik, mit Muschelkulturen und Tierzucht, mit Berliner Schlüsseln und anderen handelnden Dingen.
Dozenten
Termin
Projektwoche Naturtechniken - Techniknaturen
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6, 7, 10
Module (MA): 3, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar in Projektwoche
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2012/2013
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
n.n.
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung eines ersten freien Forschungsvorhabens oder einer eigenständigen praktischen Projektarbeit. Möglich ist die Kooperation mit anderen Institutionen oder eine Antragstellung aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung.
Dozenten
Termin
n.n.
Ort
n.n.
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung eines Projektes eigener Wahl, das von den Studierenden in Zusammenarbeit mit Hochschullehrern entwickelt und von diesen betreut werden soll. Dabei steht die Kooperation zwischen Fachhochschule und Universität im Vordergrund.

Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
networks, labyrinths, rhizomes
Im Seminar vergleichen wir Strukturen wie Netze, Rhizome und Labyrinthe hinsichtlich ihrer spezifischen Weise, Räume und Logiken zu strukturieren. Ausgehend von Realia wie natürlichen Strukturen, textilen Kulturtechniken und Denkstrukturen, werden wir kritisch hinterfragen, welche Strukturen in welchen Epochen Konjunktur hatten und als Denkbilder Wissen und Wirklichkeit strukturierten. Historisches Material, das wir uns gemeinsam erarbeiten, wird dabei eine große Rolle spielen. Auf diese Weise soll herausgearbeitet werden, wie sich Strukturunterschiede auf den Raum und die Möglichkeiten der Bewegung und des Agierens im Raum auswirken. Denn es macht einen gravierenden Unterschied, ob die Ordnung der Dinge oder des Wissens als hierarchischer Baum, als Netz oder als Rhizom vorgestellt wird. Labyrinthisch ist die Ordnung allemal, in dem Sinne, dass man sich in jeder Ordnung, und sei sie noch so strukturiert, verlieren kann.
Der Filz, den Verschwörungstheorien aufdecken möchten, das neue Bild von Geschichte, das sich aus einer rhizomatischen Vorstellung ergibt, all dies sind Knotenpunkte, die im Seminar anhand von zentralen Texten diskutiert werden sollen. Die Texte stammen aus der Spieltheorie, dem Existentialismus, der strukturalistischen Philosophie, den Kultur- und Medienwissenschaften, sowie der Mathematikgeschichte und der Kybernetik.

Simon Vincent und ich planen, die beiden Seminare im Verbund „Räume des Möglichen“ dabei so eng wie möglich zu verzahnen, so dass die Stunden wöchentlich aufeinander Bezug nehmen oder sogar aufeinander aufbauen. Mehrere gemeinsame Sitzungen sowie eine Exkursion sind geplant.

Dabei ist das Seminar nicht kanonisch geschlossen angelegt, sondern Ihre Vorschläge und Ideen sind ebenso willkommen wie erwünscht!


Primärquellen (Auswahl): Primärquellen:
Jean-Paul Sartre: Der Ekel, 1938.
Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom. Berlin 1977
Michel Serres: Das Kommunikationsnetz Penelope, in: Kursbuch Medienkultur, hrsg. Claus Pias, München 1999
Bruno Latour: Science in Action: How to Follow Scientists and Engineers Through Society.Milton Keynes: Open University Press, 1987. (Andréa Belliger/ David J. Krieger (Hg.): ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie, Bielefeld 2006)
Jacques Bertin: Graphische Semiologie: Diagramme,Netze,Karten, Berlin 1974
Dozenten
Termin
Montags, 10-14 Uhr
Ort
Am Neuen Palais, 1.22.0.39
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (=Teilnahme)
Zielgruppe
MA- Studenten
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bemerkung: Dieses Seminar findet im Verbund "Ludification – Räume des Möglichen", mit der Veranstaltung im Master-Modul 6 von Simon Vincent (Ludification) statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltung wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Summer 2012
Falling Men
Der Sturz der Titanen, der Sündenfall, Höllenstürz ober aber der Absturz der Kurse und Computer - ausgehend von den vielfältigen Figuren eines plötzlich entzogenen, festen Standpunktes wird das Seminar Bilder, Filme und Texte aus Kunst-, Film- und Literaturgeschichte zum Ausgangspunkt nehmen, um die Bedeutungsebenen des ungewollten Falls zu analysieren.
Die Vorstellung einer Gottheit, die den Hochmut oder den Größenwahn der Menschen dadurch bestraft, dass sie sie in die Tiefe stößt, ist sehr alt. Ästhetisch wurden die Figuren des Fallens seit der Renaissance immer wieder aufwändig dargestellt wie in Form von Deckengemälden in Kirchen, aus denen perspektivisch geschickt die Körper auf die Betrachter zu fallen scheinen. Einen dramatischen Endpunkt des "Falling Man" bilden die Terroranschläge am 11. September 2001 vom World Trade Center.
Das Seminar wird einen Schwerpunkt auf konzise Methoden der Bildbetrachtung legen, die wir gemeinsam erarbeiten und methodisch hinterfragen. Ebenso werden die Bedeutungsebenen des Absturzes kulturwissenschaftlich, religionsgeschichtlich, ästhetisch, medial und auch psychologisch betrachtet.
Dozenten
Termin
Projektwoche
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet während der Projektwoche in Bröllin statt. Vorbereitend sollen eigene Beispiele recherchiert werden und einige Texte zu lesen sein.
Termin für ein Vorbereitungstreffen wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Winter 2011/2012
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Abprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Diagrams, networs, maps. Basics of diagrammatology.
Anhand von historischen und aktuellen Beispielen werden verschiedene Zugänge zu Diagrammen untersucht. Dabei strebt das Seminar an, ebenso Einblicke in die Geschichte und Entwicklung von Diagrammformen wie Baumstrukturen, Tabellen, Kurven oder geometrischen Diagrammen zu geben, sowie einen Überblick über die wichtigsten theoretischen Ansätze zu liefern. Aber auch aktuelle Beispiele aus der Datenvisualisierungen werden herangezogen. Die Frage, wie Diagramme überhaupt zu diskutieren seien, ob als Bild, Schrift, Hybridform oder Notation, wird bei der Betrachtung des Materials aber auch für die Textlektüre zentral sein.
Dozent
Termin
Montags, 12-14 Uhr
Ort
1.22.0.39 Am Neuen Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studenten
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Exkursionen möglich
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Abprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Summer 2011
Aesthetics of Noise
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Nachhaltigkeit im Fokus einer Fallstudie am Haus der Kulturen der Welt
Wenngleich der Klimawandel ein naturwissenschaftlicher Gegenstand ist, sind die Ursachen und Folgen desselben ein zentrales Themenfeld für die Sozial- und Kulturwissenschaften. Denn Klimawandel bedeutet Kulturwandel (Welzer/Leggewie). Fragen der sozialen Verantwortung und ökologischen Ethik sind originär kulturelle Fragen. Aus diesen Gründen wird immer häufiger eine kulturelle Revolution verlangt.
Das Seminar wird zunächst das Thema anhand von Diskussionen und Schlüsseltexten in verschiedene Richtung ausloten. Was ist Kultur? Woher kommt das Konzept der Nachhaltigkeit? Wie lässt sich das verbinden? Wie müsste sich Kulturschaffen unter diesen Gesichtspunkten ändern? Welche künstlerischen Konzepte gibt es bereits?
Unterschiedliche kulturelle Auseinandersetzungen mit dem Klimawandel werden dahingehend befragt, inwiefern Produkte der Kultur und insbesondere der bildenden Kunst überhaupt etwas zur Wahrnehmung des Problemfeldes Klimawandel beitragen können. Ausgangspunkt der Diskussion soll hierbei erst einmal eine kritische Haltung sein: Ist Kunst in der Lage, das von vielen Seiten konstatierte Darstellungs- und Vermittlungsproblem des Klimawandels zu lösen, indem sie eingängige und überzeugende Wahrnehmungsformen für den fortschreitenden Klimawandel herstellt? Oder wird die Kunst hierdurch in einen didaktischen Dienst politischer Meinungsmache genommen? Wird die Kunst auf diese Weise zur Illustratorin von Politik oder Wissenschaft?

Die zweite Ebene des Seminars ist eine praktische. Hier erhalten die Studenten die Möglichkeit, an der künstlerisch-wissenschaftlichen Feldstudie "Austertraum" mitzuwirken, die im Rahmen der Initiative "Über Lebenskunst" am Berliner Haus der Kulturen der Welt verankert ist und von der Bundeskulturstiftung finanziert wird (B. Schneider zusammen mit Stefan Saffer, Künstler). Es wird darum gehen, das theoretisch erarbeitete Wissen in konkrete, kulturelle Strategien umzusetzen, um hier eine eigene Feldstudie zu entwickeln, die die Kulturinstitution HKW genau ins Visier nimmt. Am Ende von Über Lebenskunst steht ein Festival im August. Die Form der Mitarbeit ist hierbei offen und soll während des Seminars entwickelt werden. Sie kann in klassischen Formaten wie Referaten/schriftlichen Arbeiten bestehen, oder aber in Form von Interviews, Fotoessays oder frei gestalterischen Arbeiten.

Stefan Saffer wird das Seminar begleiten.
Dozent
Termin
Mo 12-16 Uhr, 14-tägig
Ort
22.0.38 Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt-Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Kontakt Stefan Saffer
stefansaffer@googlemail.com
Winter 2010/2011
Scientific images in historical perspective
Es gehört heute zu den Allgemeinplätzen, von der uns umgebenden Bilderflut zu sprechen. Weil die meisten der Bilder, die uns in Beruf oder Alltag begegnen, jedoch nicht dem Bereich der Kunst angehören, stieß der Kunsthistoriker James Elkins in den 1990er Jahren eine Debatte über die "informational images" an, die den bislang zu wenig beachteten Großteil der westlichen Bildwelten ausmachten. Sie gelte es zukünftig genauer zu erforschen, da sonst die Schere zwischen dem Konsum und dem Wissen über diese Bilder weit auseinander klaffe.
Auch wissenschaftliche Bilder lassen sich dem Bereich der "informational images" zurechnen. Sie erfordern in der kritischen Betrachtung zum Teil ein anderes Methodenrepertoire als Bilder der Kunst. Mit vielen dieser Bilder wird "gearbeitet", sie besitzen einen Werkzeugcharakter, weshalb das Seminar mit dem Titel "Instrumente des Wissens" überschrieben ist. So geben Bilder der Naturwissenschaften die Ergebnisse, die sie darzustellen haben, nicht passiv wieder, sondern sie prägen und erzeugen diese genuin aus ihrer eigenen Sphäre. Die Transformation von Beobachtungen, Ergebnissen und Erkenntnissen in Bilder besitzt eine aktive Teilhabe an der Konstitution von Wissen. Auf Grund dieses Vermögens stellen die Erzeugung und der Einsatz von Bildern eine Kulturtechnik ersten Ranges dar.
Im Seminar werden anhand von prägnanten Bildbeispielen Theorien und Methoden diskutiert, die sich mit wissenschaftlichen Bildern kritisch befassen. Die Veranstaltung ist von der übergeordneten Frage nach den Besonderheiten einer Logik der Bilder, also bildtheoretischen Fragen, geleitet. Fragen nach dem Analogen/Digitalen werden ebenfalls einen breiten Platz einnehmen.
Mögliche Themen sind: Seit wann wurden Börsenkurven gezeichnet? Was veränderte die Fotografie am Ideal der Wissenschaften, der Objektivität? Was ist der gläserne Mensch? Was sind eigentlich Visualisierungen, Datenbilder, Karten und Simulationen?

"Diese Veranstaltung findet im Verbund "Epistemische Bilder" mit der Veranstaltung "Bild und Wissen" von Dieter Mensch und "Epistemische Bilder: Laborsituationen: Beobachtungen und Versuchen" von Anne Quirynen statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Dozent
Termin
Mittwochs, 12-14 Uhr
Ort
1.22.0.39 (Am Neuen Palais)
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (=Teilnahme)
Zielgruppe
MA- Studenten
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Im Seminar wird großer Wert auf offene Diskussionen, Textlektüre und Bildbesprechungen gelegt. Referate sind erwünscht, eigene Themenvorschläge willkommen. Eine Ausweitung auf filmische Themen ist möglich.
Literatur: Das Technische Bild. Kompendium zu einer Stilgeschichte wissenschaftlicher Abbildungen, Berlin 2008, Hg.: H. Bredekamp/B. Schneider/V. Dünkel

Ein Besuch der Ausstellung "Weltwissen" im Martin-Gropius-Bau, Berlin ist geplant.

Eine Hausarbeit ergibt ggfls. weitere 6 Punkte.
Winter 2009/2010
Colour Hearing and Synaesthesia. Media aesthetics of different relations between sound and vision
Im Seminar werden unterschiedliche Versuche, Hören und Sehen mittels Medientechnik zu verschalten, historisch und ästhetisch betrachtet. Einerseits stehen die Medientechniken im Fokus, welche es ermöglichen sollten, dieses Versprechen auch praktisch umzusetzen (Optophone, Farborgeln, TV-Technik, Computer). Andererseits werden ästhetische und wissenschaftliche Theorien diskutiert, welche die Vorstellung einer intermodalen Wahrnehmung beförderten.
Die historische Zeitspanne der betrachteten Apparaturen und Texte liegt im 19. und 20. Jahrhundert.
Das Seminar wird auch den praktisch-künstlerischen Umgang mit Medientechnik ermöglichen.
Siehe auch: http://beta.see-this-sound.at/
Dozent
Termin
Freitags, zweiwöchentlich, 11-15 Uhr
Ort
FH Haus 5, R. 2.29
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 bzw. 4 Punkte
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Voraussetzung für die Teinahme ist ein Referat von 20-30 min Länge. Das Verfassen einer Hausarbeit ist optional.
Das Seminar findet im zweiwöchentlichen Turnus à 4 h statt
und wird gemeinsam mit dem Medienkünstler Andreas Eberlein veranstaltet.
Summer 2009
Zeit und Bewegung im Bild
Im Gegensatz zum Film sind gedruckte Grafiken oder skizzierte Bilder statische und abgeschlossene Produkte. Da sich Zeit und Bewegung nicht direkt ins Bild setzen lassen, wurden zahlreiche grafische Tricks und Konventionen entwickelt, welche diese bildfremden Größen vermittelt darstellen. So wie sich die dritte Dimension des Raumes nur mit dem Behelf der Perspektive auf der Bildfläche herstellen lässt, benötigen Künstler und Grafiker Methoden, um die Dimension der Zeit und die darin eingebettete Bewegung visualisieren.
Die Methoden hierzu sind vielfältig: Linien, Zeitpfeile, Farbverläuge, Kurven, Seriendarstellungen und Achsen markieren Dynamik, Prozesse, Wandlung und Entwicklung in Zeit und Raum. Es sind vor allem die Wissenschaften, in welchen eine Vielzahl grafischer Methoden entwickelt wurden - manche entwickelten ihr Wissen genuin auf der Basis dieser grafischen Verfahren.
Das Seminar wird sich anhand zahlreicher Beispiele mit der Frage beschäftigen, mit welchen grafischen Mitteln Zeit und Bewegung verbildlicht werden; die übergeordnete Frage ist, welche Begriffe von Zeit und Bewegung mit der jeweiligen Darstellungsweise einhergeht. So wird sich das Seminar auch mit der Frage nach dem Wesen von Zeit und Bewegung befassen, und schließlich, welchen Beitrag (Bild-)Medien dazu liefern, Zeit und Bewegung wahrnehmbar zu machen.

Themen: Zeitdarstellung im Diagramm; Zeit und Bewegung im Comic; Bewegungsfotografie; Evolutionsdiagramme; Bewegungsmesser von E.J. Marey; Notenschriften & Notationen; Klimadarstellungen; Windkarten; Klangvisualisierung; Zeitdarstellung im Gemälde; Allegorien der Zeit; Börsenkurven; Geschichtsbilder; Geschossfotografie; Rhymthmus im Bild;
Dozent
Termin
Die 13.15-14.45
Ort
UP 1.22.039
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Birgit Schneider ist Seit Januar 2009 Dilthey-Stipendiatin der Thyssen-Stiftung am Institut für Kunst und Medien der Universität Potsdam zum Thema „Klimabilder. Eine Typologie der Visualisierung des Klimas und seiner Wandlungen seit 1800“.