Vorlesungsverzeichnis Sommer 2023

Prof. Dr. Marie-Luise Angerer

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Membran
Die Membran ist ein Schwellenbegriff, in dem sich Biologie und Technologie verbinden. Dies macht ihn zu einem geeigneten Begriff für die Medienwissenschaft, um damit Interfaces, poröse Grenzen, synaptische Schaltungen, u.a.m. zu bezeichnen. Der französische Technikphilosoph Gilbert Simondon hat die Membran im Kontext seines Milieu-Begriffs eingeführt und die Membran als lebendiges Scharnier bezeichnet. Neben Simondon kann auf die französische Philosophin Catherine Malabou verwiesen werden, die, wenn auch nicht explizit, die Membran in ihre Konzeption von Gehirn und Psyche einbringt.
Dozent
Termin
Dienstag, 13 bis 15 Uhr
Ort
ZeM
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
SE
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Thematischer Essay (2 Seiten)

Dr. Svea Bräunert

Lagerungen: Flughafen Berlin-Tempelhof als Gegenstand ästhetischer Forschung
Der Flughafen Berlin-Tempelhof vereint an einem Ort unterschiedliche historisch-mnemonische Lagerungen, die sich in seinen Materialien und Architekturen sowie in seinen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Nutzungen und Fiktionen zeigen. Das Projektseminar ist darauf angelegt, einzelne Aspekte des Ortes und seiner Assoziationen im Rahmen ästhetischer Forschungen zu erkunden, wobei Recherche, Analyse und Präsentation ineinandergreifen sollen.

Mögliche Themen sind die Beschäftigung mit der Geschichte einzelner Orte, wie etwa der Wetterstation oder dem aus Granitplatten des Palastes der Republik gebauten Skateparks, der NS-Architektur oder dem auf die US-Streitkräfte zurückgehenden Offizierskasino, Basketballplatz und Swimming Pool. Auch Design- und Umweltrecherchen sind denkbar sowie die Erkundung örtlich anschließender Kontexte wie die mehrfache Nutzung des Flughafens als Lager und als Luftschutzbunker für Menschen und Filme. Zudem eröffnen die angrenzenden (ehemaligen) Fabriken von Sarotti, Ullstein und Mercedes Geschichten der sogenannten (Gast-)Arbeit.

Zur Erschließung des Ortes werden wir zahlreiche Exkursionen in Berlin unternehmen und mit Personen sprechen, die im Umfeld von Tempelhof aktiv sind. Zu den Orten und Institutionen zählen neben dem Flugfeld und Flughafengebäude selbst das Zentrum für Berlin-Studien, die Stadtmuseen und -archive in Tempelhof und Schöneberg, das Alliierten-Museum, die Senatsverwaltung und die an der Umgestaltung vom Flughafen zum Landschaftspark beteiligten Architektur- und Kreativbüros. Außerdem werden wir uns künstlerische Arbeiten ansehen, die sich bereits mit dem Flughafen auseinandergesetzt haben. Gerahmt werden diese Recherchen von Texten zu künstlerischer Forschung, Erinnerungstheorie und Ansätzen, die wissenschaftliches und poetisches Schreiben, Fakt und Fiktion verbinden.

Ziel ist es, bereits nach vier Wochen die Themen und Formate für die Einzelprojekte zu bestimmen und im Verlauf des Semesters kontinuierlich und im Austausch mit den anderen Teilnehmer:innen an diesen zu arbeiten. Die Einzelprojekte sollen im Rahmen einer Abschlusspräsentation zusammengeführt werden. Wir werden gemeinsam entscheiden, ob dies eine Publikation, Homepage oder Ausstellung sein wird.
Dozent
Termin
Do. 10:00 - 13:30
Ort
FHP D103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4+8
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
15

PD Dr. Bernd Bösel

Die Macht der Psychotechnologien
Dieses Seminar findet als Kollaboration mit dem Kolloquium von Prof. Dr. Julia Weber (Peter-Szondi-Institut, FU Berlin) in Präsenz an der Freien Universität Berlin statt!

1990 schrieb der kanadische Medientheoretiker Derrick de Kerckhove (ein Schüler McLuhans): „Wir treten ein ins Zeitalter der Psychotechnologien.“ Er fügte gleich die Warnung hinzu: „Psychotechnologien sind zweischneidige Waffen.“ (Schriftgeburten, S. 9) Und obwohl er mit diesen Aussagen primär auf die Informationstechnologien abzielte, beschäftigte er sich im selben Text primär mit dem Medium der Schrift, das er als die älteste Psychotechnologie ansah.

Das Seminar greift diese Diagnose auf und beschäftigt sich insbesondere mit der Frage nach den Machtaspekten der Psychotechnologien. Dazu soll zunächst aber die Semantik des Psychotechnischen und Psychotechnologischen selbst befragt werden. Der Begriff der „Psychotechnik“ taucht erstmals bei dem Psychologen William Stern Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Er macht mit der Publikation von Hugo Münsterbergs „Grundzüge der Psychotechnik“ von 1914 Karriere, insbesondere in Form der industriellen Psychotechnik, die eine anwendungsbezogene Disziplin bezeichnet, die auf Effizienzsteigerungen in der Passung zwischen Menschen und Maschinen abzielte. Dieser affirmative Begriff von Psychotechnik wurde in den 1930er Jahren wieder verabschiedet, aber natürlich sind die damals entwickelten, oftmals mit komplexen Medienarrangements verbundenen Methoden und Verfahren vor allem in der Arbeitspsychologie erhalten geblieben.

Im Seminar wollen wir in zwei Richtungen fragen: Einerseits interessiert uns, ob mit der Entwicklung der elektronischen Medien das „psychotechnologische Arsenal“ seither nicht ungeheuer erweitert wurde. Das betrifft real existerende Technologien wie die automatisierte Psychometrik und die algorithmisch gesteuerten Beeinflussungsmethoden ebenso wie Phantasien solcher Entwicklungen – wofür das Science Fiction Genre und die experimentelle Literatur oftmals die radikalsten Entwürfe bereit stellen. Andererseits kommt das Psychotechnische – also die Macht der Verfügung über psychische Prozesse sowie über die Herausbildung eines Seelenlebens – nicht erst mit der Industrialisierung in die Welt. Auch vergleichsweise simple Kulturtechniken wie bestimmte Körpertechniken, Aufmerksamkeitstechniken oder auch das Lesen und Schreiben (siehe Kerckhove) können zugleich als Psychotechniken in einem bestimmten Sinn betrachtet werden.

Diese doppelte Fragerichtung nach Herkünften und Zukünften des Psychotechnologischen und der damit verbundenen Macht und auch Ohnmacht werden wir anhand einer bewusst disparaten Textauswahl verfolgen. Zudem werden wir in einigen Sitzungen Gäste im Seminar haben, die mit uns bestimmte Aspekte diskutieren werden, die mit den Psychotechnologien einhergehen: das Verhältnis zur Psychoanalyse, zur Debatte um die Biopolitik, sowie zu traditionellen spirituellen Techniken wie dem Gebet.

Die Tatsache, dass es sich bei den Psychotechnologien aufgrund der sich rasant entwickelnden technischen Möglichkeiten um ein im Entstehen begriffenes neues Forschungsfeld handelt, bietet den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, einen Einblick in die Ausarbeitung von aktuell drängenden Fragestellungen zu erhalten und diese durch eigene Nachfragen kritisch mitzugestalten.
Dozent
Termin
Donnerstag 16:00 bis 19:00 (10 Termine)
Ort
Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube, Raum J 30/109
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Textmaterial ist erhältlich auf un.iversity.org

Sie müssen sich dort zuerst als Nutzer*in kostenlos registrieren. Um der Veranstaltung beizutreten, geben Sie diesen Code ein: nhdxwr.

Testat: Reading Response (3-4 Seiten)

Zum Terminplan: Das Seminar findet an zehn Terminen statt, die jeweils 3 Unterrichtsstunden umfassen (Beginn: 16:00 ct, dh. effektiv um 16:15, Ende spätestens um 18:45).

Prof. Dr. Heiko Christians

Geschichten erzählen Story Telling
Das Seminar geht dem Verdacht nach, dass wir uns Geschichten besser merken als Informationen. Von hier aus versuchen wir, uns die Vorzüge des geschichtenförmigen Kommunizierens begreiflich zu machen. Was macht Geschichten aus? Welchen Stellenwert hat die Geschichte/ Story bei der Identitätserstellung oder -suche: meine Geschichte. Wann ändere ich meine Geschichte/ passe sie an? Was erzählen wir/ hören wir bevorzugt 'geschichtenförmig' und warum? Gelesen werden Texte, die von den Geschichten handeln. Es gibt eine Geschichten-Philosophie von Wilhelm Schapp, die wir uns genau anschauen. Es gibt 'erzählende Affen', 'narrative Ökonomien' und 'Poesie des Alltags' oder 'Die Kraft des Erzählens für Unternehmen'. All das werden wir uns anschauen.
Dozent
Termin
Montags 12:15 - 13:45
Ort
Neues Palais, 9.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht aus einem 1-2 Seiten langen Sitzungsprotokoll.
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Dr. Jan Distelmeyer

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Dr. Marian Dörk

Data Visualization (Einschreibung über Moodle FHP)
This course is an introduction to the field of data visualization that is concerned with the visual analysis and interactive representation of abstract data. Across various spheres of everyday life there is an increasing need to develop effective methods for making sense of data and inform personal and professional decision-making. The aim of data visualization is to utilize the perceptual system to help detect otherwise invisible aspects and gain new insights into data sets. From urban planning and news media to arts and advocacy, there is great hope in the power of data visualization to represent complex issues in an informative and engaging manner. While visualizations can indeed provide novel perspectives on large data sets, they can also obscure or misrepresent certain aspects of a phenomenon. It has become essential for information professionals to develop a critical literacy of data visualization.

The aim of this course is to familiarize students with the principles and methods of data visualization and to enable them to design, implement and deploy visualizations to support a range of information practices. Each session of the course will consist of two parts: a lecture component and a tutorial. During the lecture the fundamentals of data visualization will be covered such as mapping data to visual variables, the role that interactivity can play, and techniques for visualizing temporal, geospatial, multidimensional, relational and textual data. The tutorials will be hands-on sessions that complement the lectures with practical activities and assignments involving data analysis and programming. Each student will apply general visualization principles to the creation of a data dossier about a topic of their choice. The course requires basic knowledge of statistics, data structures, and algorithms. At least some prior experience in programming is advisable.
Dozent
Termin
Dienstag 14:15-17:15 (Einschreibung über Moodle FHP)
Ort
FHP Haus 2 / Raum 210
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
BA/MA Ergänzungsstudium
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Please note: The class will be taught in English. All communication during the seminars as well as literature and auxiliary materials will be in English.

Moodle ecampus.fh-potsdam.de/course/view.php?id=9406 (enrollment key: datavis)
Contact marian.doerk@fh-potsdam.de

Testat: Referat (10 Minuten)
Organigrams for/from the future (Einschreibung über Incom)
The aim of this course is to visualize an economy built on solidarity, sustainability, and survival—instead of exploitation, extraction, and extinction. Given multiple interconnected crises, there is an urgent need to devise new kinds of structures that let us weave resilient relations with each other and the world we live in. Data visualization is typically used to represent what is, but rarely how things could and maybe should be. In this course we will take on the challenge to visualize organizational structures that hardly exist yet, but are foreshadowed in the experimental configurations of cooperatives, projects, and initiatives. To find inspiration we will visit a range of organizations that are committed to social-ecological transformation and operate on principles of social and ecological justice. These organizations will share their experiences and offer opportunities to see innovative ways of working together, making decisions, and cultivating cooperation in critical times.

This is a nomadic course with all sessions taking place at different locations in Berlin and Potsdam. Please, plan in enough time for getting to our hosts. Technically, the course is an opportunity to revisit visualization basics and engage with more advanced research topics. Visualization methods will include techniques for representing networks and tree structures as well as spatial and temporal patterns. We will discuss and reflect on the rhetoric of data visualizations and the potential of visualization to promote advocacy and critique. Aiming to visualize structures of a social-ecological economy, each student will carry out a small data visualization project, spanning data collection, visualization design, and iterative prototyping. The visualizations will be based on practices and principles encountered during the visits, readings, and exchanges throughout the semester. While students will work individually on their projects, the entire course will form a temporary collective experimenting with some of the principles we encounter during the semester.
Dozent
Termin
Montags 9-14 (Einschreibung über Incom, s.u.), Beginn: 3.4.
Ort
Multiple locations in Berlin and Potsdam
SWS
7
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA/MA Ergänzungsstudium
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Please note: The class will be taught in English. All communication during the seminars as well as literature and auxiliary materials will be in English.

Testat: Referat (10 Minuten)


EINSCHREIBUNG:
Incom https://fhp.incom.org/workspace/10275
Contact marian.doerk@fh-potsdam.de

Prof. Winfried Gerling

Geschichte Ausstellen - Exkursion nach Brüssel
Die Exkursion führt uns nach Brüssel, wo wir uns mit dem Thema Geschichte ausstellen aus postkolonialer Perspektive anhand von Museumsbesuchen und Stadtrundgängen befassen. Themen sind Fragen, wie ein kritisches Ausstellen kolonialer Geschichte in imperialen Institutionen überhaupt gelingen kann, verzahnt mit Institutionskritik und einer Detailanalyse von konkreten Ausstellungssituationen vor Ort (Sockel, Vitrine, Beleuchtung, Beschriftung) und den Vermittlungsversuchen der Institutionen durch Rahmenprogramme. Wir besuchen das Königliche Museum für Zentralafrika, das Königliche Museum der schönen Künste, das Naturkundemuseum, aber auch das Europäische Parlament und das Haus der europäischen Geschichte. Daneben ist auch Zeit für eigene Erkundungen. Während der Exkursion nutzen wir Schreibübungen und Skizzen als Methode, um unsere Gedanken zu sichern. Die Grundfrage lautet: Lassen sich Museen dekolonialisieren?
Dozenten
Termin
KW 19 (8-13.05.2023)
Ort
Potsdam, FH oder NP
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar oder Exkursion
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat vor Ort zu einem Ausstellungsaspekt oder Objekt (Architektur, Skulptur etc.) (15 min)

Unterbringung: Jugendherberge, Anreise ist gemeinsam mit dem Zug. Unterkunft und Zugfahrt wird von uns organisiert, Kosten für Unterkunft und Zug ca. 250 - 300 € (bei ca. 50 € Zuschuss von der Universität Potsdam)

Wer sich für die Exkursion anmeldet, muss die gesamte Zeit dabei sein, bzw. wir können aus organisatorischen Gründen keine Kosten rückerstatten für Nächte / Zugfahrt.

Anfang des Semesters wird es eine Vorbesprechung auf Zoom am Montag, 24.4. um 18 Uhr geben.

Reisedaten:
Hin: 8.5. 9:36 Abfahrt, 17:34 Ankunft
Rück: 13.5. 12:19 Abfahrt, 19:09 Ankunft
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Noam Gramlich

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Dr. Nico Heise

Darf man das heute überhaupt noch sagen? (Seminar zum Medienrecht)
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt. Diese in Artikel 5 grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit ist Basis der sogenannten Kommunikationsgrundrechte. Aber wie weit reicht diese Freiheit wirklich? Was geschieht, wenn eine Meinungsäußerung das Persönlichkeitsrecht oder auch den Glauben anderer berührt? Darf Satire wirklich alles? Ist die sog. "Cancel Culture" eine Gefahr für die Meinungsfreiheit? Führen Algorithmen im Netz zu einer neuen Form der Zensur? Und dürfen sich "Klima-Aktivisten" auf Straßen festkleben? Diese und weitere Fragen werden wir im Rahmen von Referaten und Diskussionen erörtern. Dabei werden wir uns nicht auf das deutsche Recht beschränken, sondern auch einen Blick auf den Stand der Meinungs- und Medienfreiheit in anderen Staaten werfen.
Dozent
Termin
Dienstags 14:00 - 16:00 Uhr
Ort
FH D 103
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar schließt an die Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht an und setzt eine erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorlesung in einem der vorhergehenden Semester voraus.

Testat: Referat (10 Minuten)
Urheber-, Design- und Medienrecht im europäischen Kontext (Vorlesung mit integrierter Übung)
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts im deutschen und im europäischen Kontext. Dazu gehören u.a. die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
Dozent
Termin
Dienstags 10:00 - 13:00 Uhr
Ort
FH
SWS
3
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
empfohlen für BA 1. oder 2. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Abschluss: Klausur

Dr Maximilian Gregor Hepach

Mediengeschichten des Windes
Das Seminar folgt dem Ansatz eines Lehrforschungsseminares, indem es viel Platz für eigene Ideen lässt und in aktuelle Forschungen an der UP eingebunden ist. Das Seminar verfolgt zwei Stränge: Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung von Wind sowie einen Praxispart, der mit digitalen Methoden Winddaten erforscht und auf den theoretischen Fragen aufbaut. Es wird von Prof. Dr. Peer Trilcke (Literaturwissenschaft), Prof. Dr. Birgit Schneider (Medienwissenschaft) und Dr. Maximilian Hepach (Philosophie, Medienwissenschaft) gemeinsam unterrichtet.

Wind ist unsichtbar, er lässt sich vermittelt über die Bewegung von Zweigen und Ästen oder die Gischt auf dem Wasser wahrnehmen. Im Seminar werden wir uns mit dem Phänomen Wind umfassend auseinandersetzen und die Verbindungen zu kulturellen Fragen ausloten. Wir widmen uns der komparatistischen Frage, welche Medien Wind in welcher Weise darstellen: Windgötter, Windkarten, Wind als Medium in der Kunstgeschichte, die Rolle von Wind in der Literatur, aber auch Windkraft und Winddaten in Zeiten des Klimawandels bilden den Gegenstandsbereich des Seminars. Auch spezifische Winde wie der Föhn (regional) oder der Jet Stream (global) oder Hurrikane Katrina (ein einzelner Sturm) und die Geschichten über Vulnerabilität, die mit ihm verbunden sind, können Thema werden. Lektüren aus der Literaturwissenschaft, der Medientheorie, Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte oder der Phänomenologie bilden den theoretischen Hintergrund.

Parallel zum Seminar findet ein Hackathon in Potsdam mit dem Titel Environmental Data, Media and the Humanities statt (31.5.-2.6. in Potsdam), bei dem wir mit digitalen Methoden zu Windfragen arbeiten. Es ist wünschenswert, wenn Teilnehmende des Seminars sich hier einbringen, gerne auch im Rahmen einer zusätzlichen Projektarbeit. Der Hackathon wird vom Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Weather Reports. Wind as Media, Model and Experience ausgerichtet.
Dozenten
Termin
mittwochs 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 9 Raum 2.05
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Impulsreferat (10 min)

Dr. Kai Knörr

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Myriel Milicevic

Der Park. Experimentelle Kartografie und Storytelling (Einschreibung über Incom)
Der Spreepark (https://www.spreepark.berlin)) ist ein einzigartiger Ort in der Mitte Berlins. Als ehemaliger Vergnügungspark, geschütztes Habitat und zukünftiger Kunst- und Kulturort befindet er sich in einem Zwischenstadium von Vergangenheit und Werden. Er ist Experimentierfeld und Möglichkeitsraum, sowohl für die Vorstellungen von Menschen als auch für die Entwicklung von urbanen Ökosystemen.

Lange Zeit ein lost place, umgeben von Wasser – sichtbar durch die Spree, unsichtbar durch Grundwasser in geringer Tiefe – können hier ökologische, gesellschaftliche und politische Aspekte zum Spreepark als sich verändernder Lebensraum erzählt werden. Dafür wollen wir insbesondere das Verschwinden von Arten und die Ankunft neuer Lebewesen (Neobiota) studieren: Ihr Vorkommen oder Verlust vor Ort ist immer auch eine Geschichte von größeren räumlichen und zeitlichen Zusammenhängen. Diese sollen durch Mittel der experimentellen und kritischen Kartografie sichtbar gemacht werden. Dabei geht es nicht nur um die gestalterische Darstellung, sondern vor allem auch um das Kartieren als Prozess, für welchen wir in Feldstudien den Spreepark aus verschiedenen Perspektiven beobachten und die eigene Wahrnehmung sensibilisieren, selbst Maßstäbe konzipieren und Vermessungs- und Beobachtungsinstrumente bauen, sowie Zukunfts-Narrative entwickeln. Wir werden uns also im Spannungsfeld von wissenschaftlichen Fakten / Naturbeobachtungen, experimentellen Kartierungen und fiktionalen Erzählungen bewegen. Die kartografischen Ergebnisse selbst können nicht nur zweidimensional, sondern auch bewegt, digital, akustisch, räumlich sein.

Die Kursergebnisse werden im Rahmen einer Ausstellung im Spreepark der Öffentlichkeit präsentiert.

Projektpartner: Spreepark Art Space und Public Art Lab Berlin im Kontext des EU Projekts Future DiverCities.
Dozent
Termin
Dienstag 14:00-18:30
Ort
FHP LW226
SWS
6
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
FH Interface-Design, EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Einschreibung über Incom:

https://fhp.incom.org/workspace/10378

Testat: Referat (10 Minuten)
Non-human tales for humans. Data stories of future environments (Einschreibung über Incom)
It matters what stories make worlds, what worlds make stories.

― Donna J. Haraway, Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene

Wenn es bedeutsam ist, wie Donna Haraway sagt, welche Geschichten Welten schaffen und welche Welten Geschichten schaffen – wie wollen wir dann vom Leben in möglichen zukünftigen Umwelten erzählen?

Datenbasierte Darstellungen zeigen steigende Kurven von Artenverlust und globalen Temperaturen. Wissenschaftliche Berichte informieren über unvorstellbar riesige Plastikstrudel, überdüngte Landschaften, zugebaute Erde und die damit wachsenden Risiken für die Gesundheit und das Leben aller. Doch bleiben diese Darstellungen oft abstrakt und unbegreifbar. Wie können wir also Welten und Geschichten schaffen, die anschaulich, sinnlich erfahrbar, vermittelnd und wünschenswert sind? Wie könnten Umweltdaten und Forschungserkenntnisse in unserem Alltag eine Rolle spielen und die Mensch-Natur-Beziehungen neu definieren?

Ausgehend von Forschungsdaten und -projekten junger Wissenschaftler*innen entwickeln Design Studierende in Luzern und Potsdam poetische, provokative, umsichtige, sehnsuchtsvolle und experimentelle Erzählungen von möglichen Zukünften. Umweltdaten bedeuten nicht nur Zahlenreihen, sondern auch Bilder, Satellitenaufnahmen, akustische Aufzeichnungen, Kartierungen usw. Schon jetzt können wir dank kleinster Sensoren die Migrationswege von Tieren live verfolgen und den Zustand von Wäldern und Gewässern beobachten. Wie werden also Umweltdaten unser Leben mit nicht-menschlicher Natur prägen? Dystopie oder Utopie? Als Design Studierende werdet ihr euch mit diesen Fragen auseinandersetzen und die Rolle von Umweltdaten kritisch reflektieren.

Die Zukunftsvorstellungen können in Form von Bildern, Objekten, Visualisierungen, Videos, AR, Inszenierungen, Texten etc. erzählt werden und sollen vor allem zum Diskurs anregen. Im Rahmen der Umweltbeobachtungskonferenz 2023 werden die Forschungs- und Designprojekte in einer Ausstellung präsentiert und im Anschluss durch weitere Umweltämter in Deutschland und der Schweiz wandern. Zur Konferenz am 14.-15. November 2023 werden alle Teilnehmenden eingeladen.
Dozent
Termin
Donnerstag 14-18:30
Ort
FHP D 005
SWS
6
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
FH Interface-Design, EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
https://www.umweltbeobachtung.eu/faq/index.htm#Umweltbeobachtung

Einschreibung über Incom: https://fhp.incom.org/workspace/10377

Testat: Referat (10 Minuten)

Dr. Sebastian Möring

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Dr. Susanne Müller

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Dr. Judith Pietreck

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Anne Quirynen

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Rohstoffe und Kreisläufe
Kein Smartphone ohne Elektrizität, kein Strom ohne Energiegewinnung – also Rohstoffe wie Holz, Wind, Kohle, Gas oder Öl. Aber auch kein Smartphone ohne seltene Erden, also Stoffe wie Kupfer und Coltan, die aus der Erde geschürft werden und ein wichtiger geopolitischer Handelsfaktor sind.
Wie lassen sich die Materialitäten von Medien angesichts der Ressourcenknappheit, der ökologischen Grenzen und der katastrophalen Folgen des Extraktion denken? Im Seminar werden wir uns mit der Tiefenzeit der Erde, der Geologie, mit (mineralische) Rohstoffen befassen, indem wir aktuelle Texte zu Fragen der Materialität diskutieren, Beispiele aus der Gegenwartskunst und dem Film analysieren, aber auch mehrere Exkursionen an Orte machen, die eine Geologie der Medien denkbar machen.
Dozent
Termin
Do.14uhr-17uhr
Ort
FHP, D103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
20-minütige Präsentation und Dokumentation eines medienreflexiven/künstlerischen Projekts im Rahmen des Projektseminars. Zur Präsentation ist ein Thesenpapier zu erarbeiten.

Dr. phil. Katharina Rein

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

M.A. Alexander Schindler

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Dr. Birgit Schneider

Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können. Es soll ein Ort des Experimentierens sein. So hat jede*r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn*sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Dozent
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais, 22.0.38
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Laboratorium
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA in hohem Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Geschichte Ausstellen - Exkursion nach Brüssel
Die Exkursion führt uns nach Brüssel, wo wir uns mit dem Thema Geschichte ausstellen aus postkolonialer Perspektive anhand von Museumsbesuchen und Stadtrundgängen befassen. Themen sind Fragen, wie ein kritisches Ausstellen kolonialer Geschichte in imperialen Institutionen überhaupt gelingen kann, verzahnt mit Institutionskritik und einer Detailanalyse von konkreten Ausstellungssituationen vor Ort (Sockel, Vitrine, Beleuchtung, Beschriftung) und den Vermittlungsversuchen der Institutionen durch Rahmenprogramme. Wir besuchen das Königliche Museum für Zentralafrika, das Königliche Museum der schönen Künste, das Naturkundemuseum, aber auch das Europäische Parlament und das Haus der europäischen Geschichte. Daneben ist auch Zeit für eigene Erkundungen. Während der Exkursion nutzen wir Schreibübungen und Skizzen als Methode, um unsere Gedanken zu sichern. Die Grundfrage lautet: Lassen sich Museen dekolonialisieren?
Dozenten
Termin
KW 19 (8-13.05.2023)
Ort
Potsdam, FH oder NP
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar oder Exkursion
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat vor Ort zu einem Ausstellungsaspekt oder Objekt (Architektur, Skulptur etc.) (15 min)

Unterbringung: Jugendherberge, Anreise ist gemeinsam mit dem Zug. Unterkunft und Zugfahrt wird von uns organisiert, Kosten für Unterkunft und Zug ca. 250 - 300 € (bei ca. 50 € Zuschuss von der Universität Potsdam)

Wer sich für die Exkursion anmeldet, muss die gesamte Zeit dabei sein, bzw. wir können aus organisatorischen Gründen keine Kosten rückerstatten für Nächte / Zugfahrt.

Anfang des Semesters wird es eine Vorbesprechung auf Zoom am Montag, 24.4. um 18 Uhr geben.

Reisedaten:
Hin: 8.5. 9:36 Abfahrt, 17:34 Ankunft
Rück: 13.5. 12:19 Abfahrt, 19:09 Ankunft
Mediengeschichten des Windes
Das Seminar folgt dem Ansatz eines Lehrforschungsseminares, indem es viel Platz für eigene Ideen lässt und in aktuelle Forschungen an der UP eingebunden ist. Das Seminar verfolgt zwei Stränge: Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung von Wind sowie einen Praxispart, der mit digitalen Methoden Winddaten erforscht und auf den theoretischen Fragen aufbaut. Es wird von Prof. Dr. Peer Trilcke (Literaturwissenschaft), Prof. Dr. Birgit Schneider (Medienwissenschaft) und Dr. Maximilian Hepach (Philosophie, Medienwissenschaft) gemeinsam unterrichtet.

Wind ist unsichtbar, er lässt sich vermittelt über die Bewegung von Zweigen und Ästen oder die Gischt auf dem Wasser wahrnehmen. Im Seminar werden wir uns mit dem Phänomen Wind umfassend auseinandersetzen und die Verbindungen zu kulturellen Fragen ausloten. Wir widmen uns der komparatistischen Frage, welche Medien Wind in welcher Weise darstellen: Windgötter, Windkarten, Wind als Medium in der Kunstgeschichte, die Rolle von Wind in der Literatur, aber auch Windkraft und Winddaten in Zeiten des Klimawandels bilden den Gegenstandsbereich des Seminars. Auch spezifische Winde wie der Föhn (regional) oder der Jet Stream (global) oder Hurrikane Katrina (ein einzelner Sturm) und die Geschichten über Vulnerabilität, die mit ihm verbunden sind, können Thema werden. Lektüren aus der Literaturwissenschaft, der Medientheorie, Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte oder der Phänomenologie bilden den theoretischen Hintergrund.

Parallel zum Seminar findet ein Hackathon in Potsdam mit dem Titel Environmental Data, Media and the Humanities statt (31.5.-2.6. in Potsdam), bei dem wir mit digitalen Methoden zu Windfragen arbeiten. Es ist wünschenswert, wenn Teilnehmende des Seminars sich hier einbringen, gerne auch im Rahmen einer zusätzlichen Projektarbeit. Der Hackathon wird vom Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Weather Reports. Wind as Media, Model and Experience ausgerichtet.
Dozenten
Termin
mittwochs 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 9 Raum 2.05
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Impulsreferat (10 min)

Torsten Schöbel

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
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Dr. Katrin von Kap-herr

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung