Prof. Myriel Milicevic

Prof. Myriel Milicevic

Professorin für Elementares Gestalten – Form und Prozess

FH Potsdam, FB Design
myriel.milicevic@fh-potsdam.de



Veranstaltungen
Sommer 2026
Urban LoveScapes – Topologien eines zukünftigen Miteinanders
Was wäre, wenn wir urbane Räume so gestalten und entwickeln würden, dass sie nicht nur Bewegung, Konsum und Erholung ermöglichen, sondern vielfältige Formen von Liebe schützen und nähren? Eine Topologie der Liebe versteht Stadt nicht als Ansammlung von Gebäuden und Infrastrukturen, sondern als ein Netzwerk potenzieller Beziehungen und macht deren Entstehung zur gestalterischen Aufgabe.

Mit Urban LoveScapes erforschen wir spielerisch, welche Orte in der Stadt schon heute eine wichtige Rolle für liebevolle Beziehungen spielen und welche Potenziale in unscheinbaren oder obsoleten Orten stecken. Dabei kombinieren wir sozialwissenschaftliche Methoden (Befragung, Interviews) mit künstlerischen und experimentellen Formaten. An einigen Tagen werden wir dafür Exkursionen an verschiedene Orte in Berlin unternehmen. Auf Grundlage unserer Beobachtungen und im Diskurs mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen erarbeiten wir spekulativ Visionen, Bilder und Szenarien für liebevollere urbane Zukünfte und reflektieren diese kritisch in Bezug auf mögliche individuelle, gesellschaftliche und planetare Konsequenzen.

Wir verstehen Liebe nicht nur als Gefühl, sondern als eine verantwortungsbewusste Praktik, die vielfältige Formen annehmen kann. Sie ist nicht nur ein privates Thema, sondern auch ein politisches, da unsere Art zu Lieben von gesamtgesellschaftlichen Phänomenen wie dem Patriarchat, der Globalisierung oder dem Kapitalismus geprägt wird. Konkret berücksichtigen wir vielfältige Formen der Liebe und ihre möglichen Wechselwirkungen, wie Liebe zu Mitmenschen, zu anderen Lebewesen und zur Natur, Selbstliebe, „romantische“ Liebe in Paar(+)-Beziehungen und Freundschaften z.B. zwischen Kulturen, Milieus, Geschlechtsidentitäten, Generationen und politischen Lagern.

Als Produkt entwickeln wir in Einzel- oder Teamarbeiten Fanzines mit Erkenntnissen und Visualisierungen aus dem gesamten Prozess und präsentieren diese Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsam organisierten Veranstaltung.

Der Kurs ist interdisziplinär und bewegt sich zwischen Design, Stadtforschung und Zukünfte-Psychologie. Vorkenntnisse setzen wir nicht voraus.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Dienstag, 10:00 – 15:30
Ort
FH LW226
SWS
6
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
3
Zusätzliche Informationen
Offen für EMW-Studierende.
Bitte beachten: Hoher Workload (10 CP!)
!!!!! Bitte dazu einschreiben bei Incom (nicht hier!) UND die Dozierende per Mail anschreiben !!!

https://fhp.incom.org/workspace/11577

Beginn: 6.4.!
Experimentelle Kartografie
Karten genießen unser Vertrauen als objektive Darstellungen der Welt. Sie begegnen uns täglich in den unterschiedlichsten Situationen: sie geben uns Orientierung, bilden die Grundlage für zukünftige Planungen und politische Entscheidungen, kündigen das Wetter von morgen an oder ganze Szenarien der Klimaentwicklung. Karten beeinflussen nicht nur, wie wir die Welt sehen, sondern auch wie wir uns durch sie hindurchbewegen und sie verändern. Dass Karten keine neutrale Repräsentation darstellen, wird schon mit der Mercator Projektion deutlich, die seit Jahrhunderten ein verzerrtes Weltbild prägt. Als Gestalter*innen wiederholen wir oft Konventionen, ohne zu hinterfragen, welche weiteren Botschaften dabei noch mit kommuniziert werden. Was wird gezeigt, was bleibt verborgen? Welche Daten werden dargestellt und für wen?

Dieser Kurs ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit gestalterischen, aber auch sozialen und gesellschaftlichen Fragen. Welche Geschichten räumlicher Zusammenhänge wollen wir erzählen? Dabei geht es vor allem auch um das Kartieren als Prozess. Dafür werden wir hinausgehen, um öffentliche Räume aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten und selbst Eindrücke zu sammeln, eigene Maßstäbe und Vermessungsinstrumente entwickeln, Beispiele aus Kultur und Wissenschaft diskutieren, die eigene Wahrnehmung sensibilisieren, und gestalterische Gegenvorschläge entwerfen.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Montag, 10:00 – 15:30
Ort
FH D308
SWS
6
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Offen für EMW-Studierende.
Bitte beachten: Hoher Workload (10 CP!)
!!!!! Bitte dazu einschreiben bei Incom (nicht hier!) UND die Dozierende per Mail anschreiben !!!

https://fhp.incom.org/workspace/11614
Climate Community Streetplay
In diesem Kurs richten wir die Aufmerksamkeit auf die sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Dimensionen städtischer Gemeinschaften im Kontext des Klimawandels.

Die sich langsam, aber stetig verstärkenden Auswirkungen wie Hitzestress zwingen Gemeinden dazu, sich auf die Folgen steigender Temperaturen vorzubereiten. Neben Anpassungen der städtischen Infrastruktur müssen Gemeinschaften auch selbst gestärkt werden, indem informeller Austausch, lokale Kommunikation und Unterstützungsnetzwerke gefördert werden. Diese Climate Communities verbinden sowohl Menschen, als auch Pflanzen und Tiere, denn das menschliche Wohlbefinden ist untrennbar mit Ökosystemen und anderen Lebewesen verwoben. Ziel ist es, Straßenspiele zu entwickeln und zu gestalten, die verschiedene Challenges, Strategien und Zusammenhänge der Klimaanpassung im Hinblick auf diese Gemeinschaften vermitteln und zum Handeln anregen. Die entwickelten Spiele werden wir im Rahmen der World Design Capital 2026 in Frankfurt a.M. auf die Straße bringen.

Bäume während Dürreperioden schützen, Hitzeinseln in Cooling Spots verwandeln, sich mit Tieren und Pflanzen verbünden, als Hitzewelle Mitspieler*innen vor sich hertreiben, Tiere bei Überschwemmungen retten, gegen die Versiegelung von Grünflächen um die Wette rennen, oder aus der Perspektive von Bestäubern Oasen entdecken… Spiele können Straßen in andere Welten verwandeln. Sie machen urbane Herausforderungen des Klimawandels erfahrbar und eröffnen Spieler*innen gemeinschaftliche Handlungsräume.

Kursstruktur

Im ersten Teil des Kurses wollen wir in einem Stadtteil die sozio-ökologischen Auswirkungen im Klimawandel aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und ihre Zusammenhänge visualisieren. Wir fragen: Wie und wo sind Menschen und andere Lebewesen von der Klimaerwärmung betroffen und wie könnten sie sich gegenseitig unterstützen? Wie können wir diese bestehenden, aber auch potenziellen Netzwerke mit ihren räumlichen, sozialen und natürlichen Beziehungen verstehen und spielerisch vermitteln?

Aufbauend auf den Erkenntnissen zu den Herausforderungen lokaler Climate Communities werden wir dann im zweiten Teil in Teams an spezifischen Aspekten arbeiten und konkrete Konzepte für Straßenspiele entwickeln. Diese sollen sich an Menschen jeden Alters richten. Das spielerische Format und die gestalterische Umsetzung sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für die Themen auf überraschende und nicht konfrontative Weise zu schärfen und im Idealfall Menschen aus der Nachbarschaft für weitere Aktivitäten zusammenbringen.

Dieser Kurs fördert einen Non-Human-Centered-Design-Ansatz und ermutigt zu kreativen, spielerischen und experimentellen Ideen für das Verständnis des Zusammenlebens in der Klimakrise. Durch Recherchen, Beobachtungen, Literatur und theoretische Inputs wollen wir in gemeinschaftlichen Prozessen Spielideen entwickeln und umsetzen. Bereitschaft zu Teamwork, forschendem Lernen, Dialog, Eigeninitiative und gemeinsamer Umsetzung bei WDC in Frankfurt sind essenziell.

Der Kurs findet in Kooperation mit der Frankfurt UAS, Stadtforschung / Prof. Paola Alfaro d’Alençon und Johann Grunenwald sowie gemeinsam mit Studierenden Bachelor Stadtplanung statt.

Inhaltlich werden wir begleitet u.a. von Herbert Lohner, BUND Berlin und Katja Stephan, Soziale Arbeit.

Climate Community Streetplay ist ein Projekt von Myriel Milićević und der Spieldesignerin Ruttikorn Vuttikorn Erstmals im Sommersemester 2022 durchgeführt, wurde es seitdem in Deutschland und Thailand weiterentwickelt und in internationalen Publikationen und auf Konferenzen vorgestellt.
HINWEIS: Dieser Kurs umfasst zwei Blocktermine! Die Teilnahme ist Voraussetzung und mit Anmeldung zum Kurs verbindlich.

Samstag 02.05. - Sonntag 03.05. (Feiertag 1. Mai!)

Gemeinsame Aktivitäten mit Studierenden aus Frankfurt und Potsdam in Berlin.

Mittwoch 01.07.- Sonntag 05.07.

Climate Community Streetplay at Kulturcampus, Frankfurt a.M.

Der Kurs wird finanziell unterstützt und sollte sämtliche Unkosten decken. Rechnet dennoch ggf. mit einem Eigenanteil (ca. 100 Euro).
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Donnerstag, 14:00 – 18:30
Ort
FH D005
SWS
6
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
3
Zusätzliche Informationen
Offen für EMW-Studierende.
Bitte beachten: Hoher Workload (10 CP!)
!!!!! Bitte dazu einschreiben bei Incom (nicht hier!) UND die Dozierende per Mail anschreiben !!!

https://fhp.incom.org/workspace/11576

Beginn: 7.4.!
Winter 2025/2026
Black Box: Future Love
Liebe ist eine zentrale menschliche Erfahrung – und eine wirkmächtige: Viele wichtige Denker*innen haben Liebe als die transformative Kraft beschrieben, um gesellschaftliche Unterdrückungsstrukturen und andere Missstände zu beenden und positive Veränderungen in der Gesellschaft zu erreichen. Somit ist Liebe nicht nur eine Erfahrung, sondern vor allem eine Praktik (“love is a verb”), die mit Verantwortung einhergeht und damit auch gestaltbar ist. Die Liebe in ihrer großen Vielfalt ist im Wandel: z.B. prägen gesellschaftliche Phänomene wie Patriarchat, Globalisierung oder Kapitalismus, digitale Medien, globale Krisen und neue Familien- und Beziehungsmodelle, wie wir Menschen uns selbst wahrnehmen und wie wir zu anderen Menschen und nicht zuletzt auch zu nicht-menschlichen Lebewesen in Beziehung treten.

Wir bringen dieses Thema in die öffentliche Diskussion. Gemeinsam gestalten wir im Kurs eine mehrdimensionale öffentliche Intervention, die Menschen anregt darüber nachzudenken, welche Formen von Liebe sie selbst, und wir als Gesellschaft, in Zukunft wie leben könnten, wollen, oder nicht (mehr) wollen.

Dazu werden wir eine erfahrbare, sprichwörtlich begreifbare oder begehbare Intervention erschaffen, die Besucher*innen einlädt, spielerisch und reflektierend über dieses Thema nachzudenken. In Teamarbeit entwickeln wir „Black Boxes“ die metaphorisch für die Offenheit der Zukunft stehen und als interaktive Ausstellungsexponate – im besten Fall mobil und selbsterklärend/autark in der Nutzung – überraschen, erleuchten, informieren und zum Diskurs anregen.

Jede “Box” wird eine spezifische Form von Liebe repräsentieren - etwa Selbstliebe, Freund*innenschaft, Romantik, familiäre Liebe, Liebe zu Mitmenschen oder Liebe zur Natur. Körperlichkeit und Sexualität kann, muss aber nicht, dabei in all diesen Formen von Liebe als Querschnittsthema vorkommen. All diese Boxen werden über ihre individuellen Formate Menschen auf unterschiedliche Weise dazu anregen, neue eigene Visionen zur Liebe in der Zukunft auszuformulieren und sie kritisch zu reflektieren. Um dies zu erreichen, folgen wir dem vielfach erprobten Ansatz der „Xtopie“, die als Interventionskonzept inhaltlich auf die Ambivalenzen zwischen utopischen und dystopischen Zukunftsvorstellungen fokussiert und so Kontroversen und Dialog stimulieren kann (siehe xtopien.org).

Sie selbst werden das Tool sein oder beherbergen verschiedene interaktive Tools, Bildungsformate, Spiele oder andere Anregungen. Die Black Boxes variieren in Form, Größe, Haptik oder Materialität und stehen damit auch für die Vielfalt möglicher Zukünfte.

Wie sich die Boxen konkret entfalten, kann vieles sein. Sie können sowohl selbst den Interaktionsraum bilden oder dreidimensionale spekulative Objekte als Impulsgeber für Diskussionen über mögliche Zukünfte u.v.m. beinhalten. Denkbar sind auch beispielsweise digitale Tools wie QR Codes zu interaktiven Webseiten, Befragungstools, Perspektivwechsel-Spiele, Audiofiles, oder Anleitungen zu Selbstexperimenten.

Der Kurs umfasst ernsthaftes wie humorvolles, experimentelles wie kommunikatives, prozesshaftes wie ergebnisorientiertes Arbeiten. In verschiedenen Übungen werden wir unser Vorstellungsvermögen trainieren, Ideen iterieren, Themen eigenständig recherchieren, Bilder und Geschichten und partizipative Formate entwickeln, Modelle und Prototypen bauen, testen, realisieren und schließlich auch evaluieren.

Die Intervention erfolgt mit einem Praxispartner in Berlin.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Di 10-15:30
Ort
FH LW226
SWS
6
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
Design, offen für EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
!!!Anmeldung über Incom: https://fhp.incom.org/workspace/11384
Schlaf-Wandel
Gestaltung und Inszenierung von Schlaf-Mode, um auf Schlafen als un/gerechten Zustand aufmerksam zu machen.

Alles Leben kennt und braucht Ruhephasen – gerade auch in Großstädten wie Berlin. Was bedeutet „Schlafen“ im urbanen Raum für Menschen, Tiere, Pflanzen? Welche Auswirkungen haben zunehmende Hitze, helle Nächte, Luftverschmutzung oder unterschiedliche soziale Verhältnisse auf Schlaf, und damit auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Lebensbedingungen aller Stadt-Lebewesen? Gibt es ein Umweltrecht auf Schlafen? Welche Umweltbedingungen ermöglichen oder verhindern erholsamen Schlaf in der Stadt? Und wie kann Gestaltung dazu beitragen, neue Sichtweisen auf dieses existenzielle Thema zu eröffnen?

In diesem Kurs setzen wir uns mit dem Recht auf Schlaf nicht nur aus der Sicht von Menschen, sondern auch aus einer More-than-Human-Perspektive auseinander. Nacht- und Tagschlafende, aber auch Winterschlafende und zwischendurch Ruhende leiden unter Umweltstress oder müssen sich anpassen: Verdunklung und Ohrstöpsel, nachts aufstehen und vor dem anschwellenden Verkehrslärm singen, oder Jagdzeiten verlegen sind nur einige Hilfsmaßnahmen. Die aus Stadtspaziergängen, Selbstexperimenten, Perspektivwechsel, wissenschaftlichen Recherchen und Inputs gewonnenen Erkenntnisse werden infografisch übersetzt, und Pyjamas, Nachthemden und sonstige Schlafwäsche als „Deklaration für Schlaf-Wandel“ gestaltet, um auf die Thematik aufmerksam zu machen. Die Schlaf-Wandel-Mode wird fotografisch im öffentlichen Raum inszeniert und dokumentiert und ggf. als Ausstellung präsentiert.

Die Wäsche wird mit einfachen Mitteln vor allem unter Aspekten von Reuse und Recycling von Materialien gefertigt. Vorkenntnisse im Nähen und Schneidern sind toll, aber keine Voraussetzung.

Der Kurs wird fachlich begleitet und findet in Kooperation mit Dr. Kim Mortega, Museum für Naturkunde Berlin und Herbert Lohner, BUND Berlin statt.

„Schlaf-Wandel“ knüpft an den Projektwochen-Kurs „Schlafen in der Stadt. Mapping eines un/gerechten Zustands“ an. Die Kurse können aber unabhängig voneinander belegt werden.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Mo 10-15:30
Ort
FHP D105
SWS
6
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
Design, offen für EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
!!!! Achtung: Anmeldung über Incom
https://fhp.incom.org/workspace/11354
Sommer 2025
The Shape of a River : Elbe - Relational Mapping & Storytelling
Wer ist der Fluss? Wie könnten wir mit ihm und den vielfältigen Fluss-Gemeinschaften in Austausch treten? Welche Geschichten würden sie uns erzählen?

Flüsse werden meist als blaue Linien dargestellt. Dabei sind sie viel mehr: sie sind ökologische Habitate, Transportsysteme für Sedimente und für Güter von Menschen, politische Grenzen, Wasser- und Energieversorger, Kulturstifter, Landschaftsgestalter, Erholungsgebiete und Wohnstätte für Wassergeister. In anderen Kulturen gelten Flüsse als eigenständige Wesen und Vorfahren. Sie sind ein komplexes und vielfältiges Beziehungssystem durch Raum und Zeit, was in unseren heutigen kartografischen Darstellungen meist unsichtbar bleibt. Welche anderen Vorstellungen können von der Flusslandschaft mit ihren Geschichten, Geologien, Gemeinschaften von Organismen, Atmosphären, Strömungen, Materialitäten, Klängen, Politiken, menschlichen Eingriffen und mythischen Wesen in diesem Moment und in der Zukunft erzählt werden? Wie könnten wir diese kartieren und visualisieren?

Diese Fragen wollen wir im Bezug zur Elbe untersuchen (insbesondere in der Gegend um Wittenberge), wo wir uns gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden anderer Hochschulen und Disziplinen* den verschiedenen Perspektiven und Beziehungen der Elbe und ihren Bewohner*innen widmen.

Dieser Kurs fördert einen Non-Human-Centered-Design-Ansatz und ermutigt zu kreativen, spielerischen und unkonventionellen Ideen für das Verständnis des Flusses. Neben Recherchen und theoretischen Inputs wollen wir in gemeinschaftlichen Prozessen und Feldstudien zuhören, beobachten, experimentell verschiedene Perspektiven auf die Elbe und ihre Fluss-Gemeinschaften sammeln und neue Erfahrungen, Erzählungen, Darstellungen und Interaktionen mit dem Fluss entwickeln. In gestalterischen Prozessen sollen experimentelle Kartierungen und visuelle Narrative entstehen, die in einer gemeinsamen Publikation (print und/oder digital) dokumentiert und präsentiert werden.

Neben wöchentlichen Terminen an der FHP sind drei Exkursionen nach Wittenberge geplant (jeweils Freitag-Samstag). Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden übernommen.

Die Teilnahme an den Exkursionen ist verpflichtend.

Termine:

• Online-Auftakt mit allen Beteiligten:
Donnerstag 3.4.25 18:00 circa 1-2 Stunden (v.a. zu Ablauf und Organisatorischem)

• 1. Exkursions-Termin (25.4.-26.4.25)
Freitag, ab 13:00 Uhr bis Samstag, 17:00 Uhr

• 2. Exkursions-Termin (9.-10.5.25)
Freitag, ab 13:00 Uhr bis Samstag, 17:00 Uhr

• 3. Exkursions-Termin (13.-14.6.25)
Freitag ab 13:00 Uhr bis Samstag, 17:00 Uhr

*In Kooperation mit HNEE Eberswalde, Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften (FHP), Technische Hochschule Brandenburg sowie mit Innowest und Praxispartner*innen vor Ort.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Freitag, 14:00 – 18:00
Ort
FHP D005
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
!!! EINSCHREIBUNG ÜBER https://fhp.incom.org/workspace/11139/ (bis 24.03., 20 Uhr)
Winter 2023/2024
Climate Community Games
In diesem Kurs wollen wir die Aufmerksamkeit auf die sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Dimensionen von städtischen Gemeinschaften im Klimawandel lenken. Diese „Klimagemeinschaften“ umfassen in unserem Verständnis nicht nur Menschen, sondern auch Pflanzen und Tiere, denn das menschliche Wohlbefinden ist eng mit Ökosystemen und anderen Lebewesen verwoben. Ziel ist es, Gesellschaftsspiele zu entwickeln, um Bewusstsein zu schärfen, Kommunikation anzuregen und sich auf unterhaltsame Art mit Fragen der Klimaerwärmung in der Stadt zu auseinanderzusetzen.

Wie und wo sind Menschen und andere Lebewesen von der Klimaerwärmung betroffen und wie könnten sie sich gegenseitig unterstützen? Wie können wir diese bestehenden, aber auch potenziellen Netzwerke mit ihren räumlichen, sozialen und natürlichen Beziehungen verstehen und spielerisch vermitteln? Wie können Spiele Menschen zum Handeln inspirieren?

Ziel ist es, Climate Community Games zu entwickeln, die in Veranstaltungen und Workshops von Menschen jeden Alters und ohne Vorkenntnisse gespielt werden können. Im Rahmen eines Blockseminars wird die Spieledesignerin Ruttikorn Vuttikorn Beispiele aus Asien vorstellen und lokalisieren (s.u.).

Am Beispiel Treptow-Köpenick wollen wir die Zusammenhänge genauer betrachten, denn für diesen Berliner Bezirk wird bereits ein konkreter Aktionsplan zu Hitzeschutz und -anpassung entwickelt. Diese Maßnahmen sind wichtig, denn die Klimakrise wird sich auf die Gesundheit aller auswirken. Diejenigen, die sich in einer prekären Lebenslage befinden, sozial isoliert und körperlich beeinträchtigt oder besonders vulnerabel sind, haben oft auch ein höheres Risiko Umweltkatastrophen ausgesetzt zu sein und darunter zu leiden. Die Frage der Umweltgerechtigkeit, oder hier speziell der Klimagerechtigkeit, betrifft nicht nur Regionen im sogenannten Globalen Süden, sondern auch Industrieländer und dicht besiedelte Städte wie Berlin.

Dieser Kurs wird in Kooperation begleitet von Laura Harms und Josefine Karle-Bhat vom Berliner Bezirksamt Treptow-Köpenick - Qualitätsentwicklungs-, Planungs- und Koordinierungsstelle des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Herbert Lohner vom BUND Berlin.

HINWEIS: Dieser Kurs umfasst ein Blockseminar mit einem Samstags-Termin!

Das Blockseminar wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften durchgeführt, an dem Studierende aus beiden Fachbereichen teilnehmen werden. Sprache: Englisch (grundlegende Sprachkenntnisse sind ausreichend).
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Block .- 4. November + Wöchentliche Termine ab 10.11. 10-15:30
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
!!! EINSCHREIBUNG ÜBER https://fhp.incom.org/workspace/10523 (bis 9.10., 20 Uhr)
Solarpunk Garage
"Imagine a sustainable world, run on clean and renewable energies that are less aggressive to the environment. Now imagine humanity under the impact of these changes."

So lautete die Vorgabe des brasilianischen Verlegers Gerson Lodi-Ribeiro, nach welcher mehrere Autor:innen hoffnungsvolle und ungewöhnliche Geschichten erfinden sollten. Diese erschienen 2012 in SOLARPUNK: ECOLOGICAL AND FANTASTICAL STORIES IN A SUSTAINABLE WORLD. Die Challenge bildet auch den Rahmen dieses Kurses.

Solarpunk beschreibt positive, zukünftige Weltvorstellungen, wo Energiequellen nachhaltig sind (solar) und kulturelle Gegenbewegungen stattfinden (punk). Anders als bei dystopischen Fiktionen, sollen hier humorvolle, unheimliche, fantastische Erzählungen neugierig auf eine nachhaltige Zukunft machen und inspirieren. Denn die fossilen Ressourcen unserer Technosphäre sind endlich und ihre Nutzung schadet dem Leben auf der Erde. Streaming, Blockchain Technologie und andere online Dienste sind scheinbar unverfänglich, verbrauchen aber Energie in gewaltigen Mengen. Als Nutzer*innen und Gestalter*innen beschäftigen wir uns mit diesem unsichtbaren Energiekonsum, aber auch mit der Frage, welche neuen Erzählungen es vom Leben in einer wünschenswerten Zukunft braucht.

Im Sinne des Solarpunk werden wir in diesem Kurs also selbst fantastische Szenarien entwickeln und Zukunftsbilder entwerfen. Wie könnte das Leben in einer Solarpunk Welt aussehen? Wie könnten Menschen in Energiegemeinschaften zusammenleben, oder ihre eigene erneuerbare Energiequelle werden? Welche „Energiekulturen“ könnten durch andere Formen der Interaktion zwischen Menschen, Dingen und Umwelt entstehen? Welche Produkte könnten zu neuen Begleitern im Alltag werden?

Dieser Kurs umfasst ernsthaftes wie humorvolles, experimentelles wie kommunikatives, prozesshaftes wie ergebnisorientiertes Arbeiten. In verschiedenen Übungen werden wir unser Vorstellungsvermögen trainieren, Ideen iterieren, Themen eigenständig recherchieren, uns mit Beispielen aus Literatur, Kunst und Design beschäftigen, Interventionen gestalten, Bilder und spekulative Szenarien entwickeln, Prototypen bauen und die Erzählungen in Form von selbst erstellten Low Tech Websites kommunizieren. Einführungen in html und css sind Teil der Kursveranstaltung, Vorkenntnisse in Programmierung sind keine Voraussetzung.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
DO 10-15:30
Ort
FHP D 005
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
!!! EINSCHREIBUNG ÜBER https://fhp.incom.org/workspace/10521 (bis 9.10., 20 Uhr)
Sommer 2023
Non-human tales for humans. Data stories of future environments (Einschreibung über Incom)
It matters what stories make worlds, what worlds make stories.

― Donna J. Haraway, Staying with the Trouble: Making Kin in the Chthulucene

Wenn es bedeutsam ist, wie Donna Haraway sagt, welche Geschichten Welten schaffen und welche Welten Geschichten schaffen – wie wollen wir dann vom Leben in möglichen zukünftigen Umwelten erzählen?

Datenbasierte Darstellungen zeigen steigende Kurven von Artenverlust und globalen Temperaturen. Wissenschaftliche Berichte informieren über unvorstellbar riesige Plastikstrudel, überdüngte Landschaften, zugebaute Erde und die damit wachsenden Risiken für die Gesundheit und das Leben aller. Doch bleiben diese Darstellungen oft abstrakt und unbegreifbar. Wie können wir also Welten und Geschichten schaffen, die anschaulich, sinnlich erfahrbar, vermittelnd und wünschenswert sind? Wie könnten Umweltdaten und Forschungserkenntnisse in unserem Alltag eine Rolle spielen und die Mensch-Natur-Beziehungen neu definieren?

Ausgehend von Forschungsdaten und -projekten junger Wissenschaftler*innen entwickeln Design Studierende in Luzern und Potsdam poetische, provokative, umsichtige, sehnsuchtsvolle und experimentelle Erzählungen von möglichen Zukünften. Umweltdaten bedeuten nicht nur Zahlenreihen, sondern auch Bilder, Satellitenaufnahmen, akustische Aufzeichnungen, Kartierungen usw. Schon jetzt können wir dank kleinster Sensoren die Migrationswege von Tieren live verfolgen und den Zustand von Wäldern und Gewässern beobachten. Wie werden also Umweltdaten unser Leben mit nicht-menschlicher Natur prägen? Dystopie oder Utopie? Als Design Studierende werdet ihr euch mit diesen Fragen auseinandersetzen und die Rolle von Umweltdaten kritisch reflektieren.

Die Zukunftsvorstellungen können in Form von Bildern, Objekten, Visualisierungen, Videos, AR, Inszenierungen, Texten etc. erzählt werden und sollen vor allem zum Diskurs anregen. Im Rahmen der Umweltbeobachtungskonferenz 2023 werden die Forschungs- und Designprojekte in einer Ausstellung präsentiert und im Anschluss durch weitere Umweltämter in Deutschland und der Schweiz wandern. Zur Konferenz am 14.-15. November 2023 werden alle Teilnehmenden eingeladen.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Donnerstag 14-18:30
Ort
FHP D 005
SWS
6
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
FH Interface-Design, EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
https://www.umweltbeobachtung.eu/faq/index.htm#Umweltbeobachtung

Einschreibung über Incom: https://fhp.incom.org/workspace/10377

Testat: Referat (10 Minuten)
Der Park. Experimentelle Kartografie und Storytelling (Einschreibung über Incom)
Der Spreepark (https://www.spreepark.berlin)) ist ein einzigartiger Ort in der Mitte Berlins. Als ehemaliger Vergnügungspark, geschütztes Habitat und zukünftiger Kunst- und Kulturort befindet er sich in einem Zwischenstadium von Vergangenheit und Werden. Er ist Experimentierfeld und Möglichkeitsraum, sowohl für die Vorstellungen von Menschen als auch für die Entwicklung von urbanen Ökosystemen.

Lange Zeit ein lost place, umgeben von Wasser – sichtbar durch die Spree, unsichtbar durch Grundwasser in geringer Tiefe – können hier ökologische, gesellschaftliche und politische Aspekte zum Spreepark als sich verändernder Lebensraum erzählt werden. Dafür wollen wir insbesondere das Verschwinden von Arten und die Ankunft neuer Lebewesen (Neobiota) studieren: Ihr Vorkommen oder Verlust vor Ort ist immer auch eine Geschichte von größeren räumlichen und zeitlichen Zusammenhängen. Diese sollen durch Mittel der experimentellen und kritischen Kartografie sichtbar gemacht werden. Dabei geht es nicht nur um die gestalterische Darstellung, sondern vor allem auch um das Kartieren als Prozess, für welchen wir in Feldstudien den Spreepark aus verschiedenen Perspektiven beobachten und die eigene Wahrnehmung sensibilisieren, selbst Maßstäbe konzipieren und Vermessungs- und Beobachtungsinstrumente bauen, sowie Zukunfts-Narrative entwickeln. Wir werden uns also im Spannungsfeld von wissenschaftlichen Fakten / Naturbeobachtungen, experimentellen Kartierungen und fiktionalen Erzählungen bewegen. Die kartografischen Ergebnisse selbst können nicht nur zweidimensional, sondern auch bewegt, digital, akustisch, räumlich sein.

Die Kursergebnisse werden im Rahmen einer Ausstellung im Spreepark der Öffentlichkeit präsentiert.

Projektpartner: Spreepark Art Space und Public Art Lab Berlin im Kontext des EU Projekts Future DiverCities.
Dozent
Prof. Myriel Milicevic
Termin
Dienstag 14:00-18:30
Ort
FHP LW226
SWS
6
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
FH Interface-Design, EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Einschreibung über Incom:

https://fhp.incom.org/workspace/10378

Testat: Referat (10 Minuten)
Sommer 2017
Deconstructing Clouds - vom Wetterlesen und Klima gestalten
Der Klimawandel stellt eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit dar und ist als komplexes Phänomen ein schwer zu vermittelndes Thema für Politik und Wissenschaft gleichermaßen. Was in seinen globalen Auswirkungen kaum begreifbar ist, schlägt sich im lokalen nieder – oftmals in Form von extremen Wetterbedingungen oder Ernteausfällen – für die uns aber im Alltag der Sinn fehlt, bzw. das Wissen, um diese Veränderungen einer globalen Entwicklung zuzuordnen.

Abendrot - Gutwetterbot' - Morgenrot mit Regen droht – Das Wetterlesen, das durch sich reimende Bauernregeln noch die Generationen unserer Großeltern zu Wahrsagern machte, braucht heute andere Techniken, um eine Beziehung zu den sich rasant zum Unvorhersehbaren entwickelnden Wetterphänomenen herzustellen.

In dieser Kursveranstaltung werden Studierende der Medienwissenschaften und dem Fachbereich Design in interdisziplinären Teams lokale Wetterveränderungen untersuchen, Bauern und andere Wetterexperten befragen, sich mit dem Klimawandeldiskurs, atmosphärischen Medien und Sensing-Technologien auseinandersetzen, und eigene schriftliche, visuelle und räumliche Vorschläge für alternative Lesweisen des Wetters erarbeiten. Die Ergebnisse können vielfältige Formen annehmen, von textlicher und visueller Bildanalyse, über eigene Visualisierungen oder räumlichen Installationen von Wolkenmodellen und Messgeräten. Das Seminar umfasst externe Beiträge von Künstlern, Wissenschaftlern, Landwirten und Förstern und zielt auf das Neuentdecken unserer alltäglichen Umgebung ab, den mikroskopisch kleinen Prozessen in der Erde und den weit entfernten Himmelsgestalten, die es neu zu verstehen, fühlen und zu vermessen gilt.
Besondere Aufmerksamkeit werden wir auch den aktuellen Entwicklungen und politischen Hintergründen im Klimadiskurs widmen und dessen Implikationen für die Medienpraxis.
Dozenten
Desiree Förster, Prof. Myriel Milicevic
Termin
Die, 14-18:30 Uhr
Ort
FHP D 106
SWS
6
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
FH Interface-Design, EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar beginnt bereits am 4.4.2017! Wenn möglich bei Interesse bitte zu diesem Termin erscheinen. Das Seminar wird geleitet von Prof. Myriel Milicevic und Desiree Förster. Es richtet sich an Studierende der FH (interface design) und EMW-Studierende