Vorlesungsverzeichnis Winter 2022/2023

Prof. Dr. Marie-Luise Angerer

Macht, Kontrolle und Widerstand. Eine thematische Einführung in die Medientheorie/Medienwissenschaft (Seminar zur Vorlesung)
Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, ihre Materialität, die Techniken, die Geschichte, die Mediennutzer*innen, social media – all dies verweist darauf, dass das Arbeiten zu und über Medien eine komplexe Sache ist. Was die Medientheorien generell auszeichnet, ist ihre Reflexion der medialen Vermitteltet von Welt, von Objekten, von Wissen, von Kommunikation, Körper und Handlungen. Menschen erinnern sich mit und durch Medien – doch Medien erinnern sich auch an uns/oder auch nicht. Menschen machen etwas mit Medien, doch diese machen auch etwas mit ihnen. Medien-User*innen berühren touchscreens, keyboards und smartphones, doch diese berühren zurück. Medien bestimmen die sozialen und kulturellen Umgebungen, die Politik und die Ökonomie. Menschen entwickeln mediale Arrangements und schreiben Programme, Algorithmen entscheiden Finanztransaktionen und versenden fake news....Diese vielfältigen Wechselwirkungen stehen im Zentrum der Einführungsveranstaltung, wobei dieses Jahr der Schwerpunkt auf dem Themenkomplex der Kontrolle, Macht und Überwachung in ihrer medial-technischen Verschränkung und den Widerstandsmöglichkeiten durch Medien liegt.
Dozenten
Termin
Mo 14.15- 15.45 Uhr
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 9 Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Macht, Kontrolle und Widerstand. Eine thematische Einführung in die Medientheorie/Medienwissenschaft (Vorlesung)
Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, ihre Materialität, die Techniken, die Geschichte, die Mediennutzer*innen, social media – all dies verweist darauf, dass das Arbeiten zu und über Medien eine komplexe Sache ist. Was die Medientheorien generell auszeichnet, ist ihre Reflexion der medialen Vermitteltet von Welt, von Objekten, von Wissen, von Kommunikation, Körper und Handlungen. Menschen erinnern sich mit und durch Medien – doch Medien erinnern sich auch an uns/oder auch nicht. Menschen machen etwas mit Medien, doch diese machen auch etwas mit ihnen. Medien-User*innen berühren touchscreens, keyboards und smartphones, doch diese berühren zurück. Medien bestimmen die sozialen und kulturellen Umgebungen, die Politik und die Ökonomie. Menschen entwickeln mediale Arrangements und schreiben Programme, Algorithmen entscheiden Finanztransaktionen und versenden fake news....Diese vielfältigen Wechselwirkungen stehen im Zentrum der Einführungsveranstaltung, wobei dieses Jahr der Schwerpunkt auf dem Themenkomplex der Kontrolle, Macht und Überwachung in ihrer medial-technischen Verschränkung und den Widerstandsmöglichkeiten durch Medien liegt.
Dozenten
Termin
Mo 10- 12 Uhr
Ort
online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Erstsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Crap Industries. Oder wie der Luxus "unten" ankommt. Exemplarische Kapitel aus der Geschichte des Konsums (Teil 1/2)
Das Seminar ist der 1. Teil eines vierstündigen Seminars. Der 2. Teil findet von 18 - 20 Uhr statt. Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des Luxus. Dies ist grundsätzlich ein Kapitel aus der Geschichte des Konsums. Hier wird jedoch ein Schwerpunkt gebildet: die Möglichkeit der Verschwendung und ihre Voraussetzungen bzw. ihre Demokratisierung. In ganz verschiedenen Epochen werden bis zur Gegenwart Zäsuren in dieser Geschichte immer zugleich textuell und filmisch rekonstruiert. (Ab) Wann und warum kaufen Menschen Überflüssiges/ Kram/ Gadgets etc. (nur um es eine Weile zu haben)? Was passiert mit den Dingen, wenn man sie gehabt hat und irgendwie satt ist? Es gibt Dokumentarisches, Fernsehformate und Spielfilme zu sehen. Wir machen Interviews mit den Machern, wir sammeln selbst Beispiele, wir lesen gute Texte zu all dem! Wir gehen ins Museum.

Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Dozenten
Termin
Dienstags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in BEIDE Seminare ein (16-18 Uhr mit Kai Knörr, 18-20 mit Heiko Christians); Teilnahme ist nur in Verbindung mit dem zweiten Seminar möglich !!!
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.

Dr. Svea Bräunert

Die Fotografie als Denkbild, das Fotografische als Praxis
Das Seminar setzt sich mit Fotografie als künstlerischer Theorie und Praxis in fünf Abschnitten auseinander: 1. Fotografie als Alltag spannt einen Bogen vom Aufkommen alltäglicher Gebrauchsfotografie in den 1920er-Jahren hin zu Nathan Jurgensons Überlegungen zum Social Photo heute. 2. Fotografie als Neues Sehen beginnt ebenfalls in den 1920er-Jahren mit Walter Benjamins, László Moholy-Nagys und Dziega Vertovs Positionierungen des Kamera-Auges als Sehmaschine, die Lev Manovich Anfang des 21. Jahrhunderts zum Anlass nimmt, um seine Language of New Media zu schreiben. Ebenfalls in diesen Zusammenhang gehören Überlegungen zu algorithmischer Bildlichkeit und Maschinensehen, wie sie etwa Trevor Paglen und James Bridle angestellt haben. 3. Fotografie als Inter-Medium zeigt, wie Film und Malerei auf die Fotografie zurückgreifen, um deren mediale Spezifik, u.a. das Verständnis der Fotografie als Index, für ihre eigenen narrativen und medialen Zwecke zu nutzen. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der zunächst einmal überraschenden Nähe von Fotografie und abstrakter Malerei. 4. Fotografie als Herrschaftsinstrument greift die These von Ariella Azoulay auf, wonach die Fotografie nicht erst Mitte des 19. Jahrhunderts, sondern bereits mit der imperialen Logik und Lebensweise seit 1492 beginnt. Zusätzlich zu den kolonialen Besitzgesten, die sich als Bildpraktiken artikulieren, sind die Kolonien auch jene Orte, an denen die Rohstoffe für fotografische Verfahren, wie etwa Silber und Papier bzw. Baumwolle, extrahiert werden. 5. Identität, Repräsentation, Geschichte schließlich stellt Verbindungen zwischen Identitätspolitik und Fotografie anhand von queeren und BPoc Positionen her, wobei das Verlangen nach Sichtbarkeit als komplexe Forderung diskutiert wird, die Nicht-Sichtbarkeit einschließen kann und somit nicht zuletzt auch die abschließend zu diskutierenden Seh- und Wissens(an)ordnungen reflektiert.
Dozent
Termin
Mi. 14:15-15:45
Ort
FHP D103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Foto-Projekt, das einen der theoretischen Texte visuell reflektiert. Vorstellen des Projektes und Erläuterung im Seminar in einer Präsentation von 5 Minuten.

Prof. Dr. Heiko Christians

Europäische Kulturgeschichte
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.
Dozent
Termin
Die Vorlesung findet Mo 16:15 - 17:45 statt.
Ort
NP 1.09.1.14
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in einer 4 seitigen Essay-Aufgabe, deren Fragestellung sich auf eine Vorlesung eigener Wahl aus dem Gesamt der Vorlesungen bezieht.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Europäische Kulturgeschichte (Seminar zur Vorlesung)
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte.

TESTAT: Schriftliche Zusammenfassung eines Buchkapitels oder schriftliche Beantwortung einer Frage zu einem bereitgestellten Text auf 2 Seiten. Die zur Auswahl stehende Literatur wird noch angegeben.
Dozent
Termin
Das Seminar findet Do von 12:15 - 13:45 statt.
Ort
NP 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
BA - Kolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.

Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Mi 12:00 - 14:00
Ort
Uni Potsdam 22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
K
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
Bachelor
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im WiSe 2022/23 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Crap Industries. Oder wie der Luxus "unten" ankommt. Exemplarische Kapitel aus der Geschichte des Konsums
Das Seminar ist der 2. Teil eines vierstündigen Seminars. Der 1. Teil findet von 16 - 18 Uhr statt. Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des Luxus. Dies ist grundsätzlich ein Kapitel aus der Geschichte des Konsums. Hier wird jedoch ein Schwerpunkt gebildet: die Möglichkeit der Verschwendung und ihre Voraussetzungen bzw. ihre Demokratisierung. In ganz verschiedenen Epochen werden bis zur Gegenwart Zäsuren in dieser Geschichte immer zugleich textuell und filmisch rekonstruiert. (Ab) Wann und warum kaufen Menschen Überflüssiges/ Kram/ Gadgets etc. (nur um es eine Weile zu haben)? Was passiert mit den Dingen, wenn man sie gehabt hat und irgendwie satt ist? Es gibt Dokumentarisches, Fernsehformate und Spielfilme zu sehen. Wir machen Interviews mit den Machern, wir sammeln selbst Beispiele, wir lesen gute Texte zu all dem! Wir gehen ins Museum.

Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Dozent
Termin
Di 18-20 Uhr
Ort
NP 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in BEIDE Seminare ein (16-18 Uhr mit Kai Knörr, 18-20 mit Heiko Christians); Teilnahme ist nur in Verbindung mit dem zweiten Seminar möglich !!!
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.
Crap Industries. Oder wie der Luxus "unten" ankommt. Exemplarische Kapitel aus der Geschichte des Konsums (Teil 1/2)
Das Seminar ist der 1. Teil eines vierstündigen Seminars. Der 2. Teil findet von 18 - 20 Uhr statt. Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des Luxus. Dies ist grundsätzlich ein Kapitel aus der Geschichte des Konsums. Hier wird jedoch ein Schwerpunkt gebildet: die Möglichkeit der Verschwendung und ihre Voraussetzungen bzw. ihre Demokratisierung. In ganz verschiedenen Epochen werden bis zur Gegenwart Zäsuren in dieser Geschichte immer zugleich textuell und filmisch rekonstruiert. (Ab) Wann und warum kaufen Menschen Überflüssiges/ Kram/ Gadgets etc. (nur um es eine Weile zu haben)? Was passiert mit den Dingen, wenn man sie gehabt hat und irgendwie satt ist? Es gibt Dokumentarisches, Fernsehformate und Spielfilme zu sehen. Wir machen Interviews mit den Machern, wir sammeln selbst Beispiele, wir lesen gute Texte zu all dem! Wir gehen ins Museum.

Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Dozenten
Termin
Dienstags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in BEIDE Seminare ein (16-18 Uhr mit Kai Knörr, 18-20 mit Heiko Christians); Teilnahme ist nur in Verbindung mit dem zweiten Seminar möglich !!!
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.

Prof. Dr. Jan Distelmeyer

Gekurbelt, Entfesselt, Bunt, Digital. Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Konferenz)
Die Kamera ist technisches, aber auch künstlerisches Herzstück der Filmproduktion. Getrieben von der Idee, bewegte Bilder einzufangen und wiederzugeben, ist die technische Entwicklung der Kamera (und der damit zusammenhängenden Technologien wie Filmmaterial und Lichtsetzung) ein Prozess, der mit der bewegten Fotografie begann und mit der Digitalisierung der Aufnahme noch nicht abgeschlossen ist.
Technische Innovationen lösten auch immer ästhetische Entwicklungen aus – und umgekehrt. Auch politische Ereignisse wie die beiden Weltkriege hatten Einfluss auf Erfindungen in der Aufnahmetechnik.

Die hoch angesehene Kamerakunst der deutschen Kinematografie hatte auch international großen Einfluss. Einen wichtigen Aspekt bildet dabei Migration und Exil und ihr Einfluss auf die jeweiligen Länder: z.B. Karl Freund, einer der bedeutendsten Kameramänner des Weimarer Kinos (Der letzte Mann, Varieté), gewann mehrere Oscars und beeinflusste in den 1950ern durch seine technischen Erfindungen die Herausbildung der Kameraführung im Fernsehen. Der in den 1920ern in Deutschland als Fotograf von Unterhaltungsfilmen populäre Heinrich Gärtner prägte in Franco-Spanien – trotz Intervention aus Nazi-Deutschland – als Enrique Guerner eine wichtige Kameraschule. Eugen Schüfftan, Erfinder einer seit den 1920ern viel genutzten Tricktechnik fotografierte im französischen Exil einige Meisterwerke des »Poetischen Realismus«, hatte aber in den USA Probleme, in seinem Metier zu arbeiten, weil ihm als Exilant die Kamera-Gewerkschaft die Mitgliedschaft verweigerte. Der Prager Otto Heller arbeitete u.a. mit Karel Lamač zusammen, in den 1930ern auch in Deutschland, ehe er 1939 ins Exil nach England ging.
Mit ihrer technischen Experimentierfreude und ihrem gestalterischen Sinn wurde die Entwicklung im 20. Jahrhundert von Personen wie Guido Seeber, Bruno Mondi (Agfacolor), Michael Ballhaus, Gisela Tuchtenhagen, Roland Dressel, Judith Kaufmann und vielen anderen vorangetrieben.

Der 35. CineGraph-Kongress 2022 verfolgt die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Technik, Ästhetik und Politik im Panorama des 20. Jahrhunderts.
Dozent
Termin
17.-20. November
Ort
Hamburg
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar wird in Verbindung mit dem Seminar "Gekurbelt, Entfesselt, Bunt, Digital. Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Filmbeispiele)" angeboten.
Es legt den Schwerpunkt auf die Filmbeispiele dieses Teils der europäischen Mediengeschichte und findet als Exkursion in Hamburg (im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin) statt. Hier werden wir an dem 35. Internationale Filmhistorischen Kongress teilnehmen, der in das Internationale Festival des deutschen Film-Erbes (CineFest) eingebettet ist. Zusätzlich zu Vorträgen und Diskussionen prägen darum Filmvorführungen und -gespräche vor Ort die Exkursion.

Zusätzlich zur Exkursion sind weitere Sitzungen (zur Einführung und Nachbereitung) geplant.
Termin des Vorbereitungstreffens: Do, 10.11.2022, 16:15-17:45, D 116
Termin des Nachbereitungstreffens: Do, 09.02.2022, 16:15-17:45, D 116


Die ermäßigten Kosten für die Teilnahme an allen Film- und Vortrags-Veranstaltungen im Rahmen des Festivals und Kongresses betragen 39 Euro.

Testat: Zusammenfassung für das Nachbereitungstreffen (Umfang 1-2 Seiten)
Computer
Der Computer – in all seinen Formen – gilt als allgegenwärtige Leittechnologie des 21. Jahrhunderts. Unter dem Schlagwort der Digitalisierung werden Lebensverhältnisse (von Arbeitsweisen bis zur Organisation des Privaten, von menschlichen bis zu planetarischen Bedingungen) weltweit verändert. Um so wichtiger ist es, sich mit den Bedingungen, Erscheinungsformen und Folgen des Computers auseinanderzusetzen. Die komplexe Verzahnung von Technik, Ästhetik und Praktiken, die Verbindungen zwischen Maschinen, Lebewesen und Dingen, fordern gestalterische und medientheoretische Perspektiven heraus.

Diesem Thema widmet sich diese aus zwei Gründen außergewöhnliche Lehrveranstaltung: Sie verbindet Vorlesungs- und Seminar-Charakter, indem auf Vortrags-Elemente gemeinsame Diskussionen folgen. Und sie ist eine kooperative Veranstaltung, indem durch Boris Müller (Interaction Design) und Jan Distelmeyer (Mediengeschichte und -theorie) zwei unterschiedliche Fachperspektiven in einen Dialog treten.
Die kooperative Veranstaltung "Computer" hat dabei zum Ziel, theoretische, gestalterische, mediale, technische, kulturelle und gesellschaftliche Fragen nicht getrennt zu verhandeln, sondern aufeinander zu beziehen, um zu einem neuen Verständnis der theoretischen und praktischen Aspekte des Computers zu kommen. Wie können wir uns zu dem verhalten, was "die Digitalisierung" genannt und als Computerisierung realisiert wird?

Dazu wird das klassische Format der Vorlesung für unterschiedliche Perspektiven, Positionen und Diskussionen geöffnet. In aufeinander bezogenen Vorlesungen werden Jan Distelmeyer und Boris Müller gemeinsam zu ausgewählten Themen referieren und diese dann zur Diskussion stellen.

Zu den verhandelten Themen gehören u.a. "Perspektiven auf Computer", "(Industrielle) Revolutionen", "Programme", "Hardware", "Interaktion", "Operative Bilder", "Netzwerke", "Systeme des Betriebs", "Künstliche Intelligenz", "Zweck", "Ermächtigung".
Dozenten
Termin
Mi 10:15-11:45 Uhr
Ort
FHP, Haus D, Raum 011
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Entwurf einer Fragestellung zum Thema (max. 10 Minuten)
Gekurbelt, Entfesselt, Bunt, Digital. Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Filmbeispiele)
Die Kamera ist technisches, aber auch künstlerisches Herzstück der Filmproduktion. Getrieben von der Idee, bewegte Bilder einzufangen und wiederzugeben, ist die technische Entwicklung der Kamera (und der damit zusammenhängenden Technologien wie Filmmaterial und Lichtsetzung) ein Prozess, der mit der bewegten Fotografie begann und mit der Digitalisierung der Aufnahme noch nicht abgeschlossen ist.
Technische Innovationen lösten auch immer ästhetische Entwicklungen aus – und umgekehrt. Auch politische Ereignisse wie die beiden Weltkriege hatten Einfluss auf Erfindungen in der Aufnahmetechnik.

Der 35. CineGraph-Kongress 2022 verfolgt die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Technik, Ästhetik und Politik im Panorama des 20. Jahrhunderts.

Für weitere inhaltliche Informationen vgl. die Ankündigung des Seminars "Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Konferenz)"
Dozent
Termin
17.-20. November
Ort
Hamburg
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar wird in Verbindung mit dem Seminar "Gekurbelt, Entfesselt, Bunt, Digital. Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Konferenz)" angeboten.
Es legt den Schwerpunkt auf die Filmbeispiele dieses Teils der europäischen Mediengeschichte und findet als Exkursion in Hamburg (im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin) statt. Hier werden wir an dem 35. Internationale Filmhistorischen Kongress teilnehmen, der in das Internationale Festival des deutschen Film-Erbes (CineFest) eingebettet ist. Zusätzlich zu Vorträgen und Diskussionen prägen darum Filmvorführungen und -gespräche vor Ort die Exkursion.

Zusätzlich zur Exkursion sind weitere Sitzungen (zur Einführung und Nachbereitung) geplant.
Termin des Vorbereitungstreffens: Do, 10.11., 16:15-17:45, D 116
Termin des Nachbereitungstreffens: tba

Die ermäßigten Kosten für die Teilnahme an allen Film- und Vortrags-Veranstaltungen im Rahmen des Festivals und Kongresses betragen 39 Euro.

Testat: Zusammenfassung für das Nachbereitungstreffen (Umfang 1-2 Seiten)
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Sina Drews

Techniken des Studierens | Kurs B
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Di 14-16 Uhr
Ort
NP Haus 8 Raum 0.59 (1.8.059)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Ein Exposé (1-2 Seiten)
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Di, 14-16 Uhr
Ort
Neues Palais Haus 8, Raum 0.59 (1.8.059)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstsemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Exposé (1-2 Seiten)

Prof. Dr. Marian Dörk

Visualizing Cultural Collections (Einschreibung über Incom)
Can we design collections interfaces that stimulate open-ended exploration and profound engagements with cultural heritage? How can we find representations that convey the abundance of a collection and the unique individuality of its artifacts? What are technological developments that transform the way we design interactive graphics? How can we address difficult questions about representation? We will approach these theoretical and technical questions in interdisciplinary teams. In collaboration with cultural institutions, small student teams will carry out design-oriented research with the aim to create new visualizations that open insightful and innovative perspectives onto collections, while we consider visualizations also to be artifacts that need to be interpreted and interrogated.
Dozent
Termin
Montags 9-14 (Einschreibung über Incom, s.u.), Beginn: 24.10.
Ort
FH, D/108
SWS
7
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA/MA Ergänzungsstudium
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Participants should have a solid understanding and practical experience with either data visualization or cultural collections – and an interest in the respective other. In interdisciplinary groups, participants will develop research projects and pursue their own questions. The results of the course will be shared with guest critics and the collection partners and documented in the form of paper and a web demo.

Please note: The main language of teaching for this course is English.

Der Kurs beginnt am 24.10.2022 und endet am 16.1.2023.

!!!! >>>> Anmeldung erfolgt über den Incom-Workspace (und nicht über die Einschreibung):
https://fhp.incom.org/workspace/10056/


Testat: discussion paper (2 Seiten)

Prof. Winfried Gerling

Fotografie Einführung: Das Portait
Die Veranstaltung ist eine Einführung in die Grundlagen der Fotografie mit besonderem Schwerpunkt auf digitale Fotografie. Allgemeine Kenntnisse zur Technik und Gestaltung werden anhand von Übungen erschlossen. Über das Semester soll ein erstes fotografisches Projekt konzeptuell und praktisch entwickelt und diskutiert werden. Darüber hinaus werden historische und aktuelle fotografische Positionen besprochen und einige zentrale Texte aus der Fotografiegeschichte und -theorie die Auseinandersetzung fundieren.
Dozent
Termin
Di. 10:00 - 17:00
Ort
FHP D308
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Ausstellungsbesuche in der gesamten Gruppe werden Teil der Veranstaltung sein.

Die Veranstaltung wird in Präsenz durchgeführt.

Vorstellung einer fotografischen Position (10 Min) und wöchentliche fotografische Aufgaben sind Bestandteil der Veranstaltung, sowie die Erarbeitung einer eigenen fotografischen Arbeit.
BA - Kolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.

Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Mi 12:00 - 14:00
Ort
Uni Potsdam 22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
K
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
Bachelor
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im WiSe 2022/23 ihre BA-Arbeit anfertigen.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Noam Gramlich

Safe spaces? Rassismuskritische und queere Perspektiven auf Sicherheit
Wer fühlt sich in welchen Räumen eigentlich sicher und was Sicherheit meinen kann, wird Thema dieses Seminars sein. Während durch Corona das gesellschaftliche Bedürfnis nach Sicherheit, Kontrolle und Überwachung weiterhin zugenommen hat, sind, wie steigende Obdachlosigkeit, rassistische und trans*/queerfeindliche Übergriffe zeigen, manche Personengruppen einer größeren Verletzbarkeit ausgesetzt. Wir schauen uns Fragmente der Geschichte unserer neoliberalen Sicherheitsgesellschaft aus diskriminierungskritischer und intersektionaler Perspektive an und fragen u.a. durch künstlerische Arbeiten nach kreativen Alternativen und Imaginationen.
Dozent
Termin
13.- 14.01.2023, + 20.01.2023 (Seminartreffen) + Exkursion (tba)
Ort
UB 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: mündlicher Input (10 min)
Macht, Kontrolle und Widerstand. Eine thematische Einführung in die Medientheorie/Medienwissenschaft (Seminar zur Vorlesung)
Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, ihre Materialität, die Techniken, die Geschichte, die Mediennutzer*innen, social media – all dies verweist darauf, dass das Arbeiten zu und über Medien eine komplexe Sache ist. Was die Medientheorien generell auszeichnet, ist ihre Reflexion der medialen Vermitteltet von Welt, von Objekten, von Wissen, von Kommunikation, Körper und Handlungen. Menschen erinnern sich mit und durch Medien – doch Medien erinnern sich auch an uns/oder auch nicht. Menschen machen etwas mit Medien, doch diese machen auch etwas mit ihnen. Medien-User*innen berühren touchscreens, keyboards und smartphones, doch diese berühren zurück. Medien bestimmen die sozialen und kulturellen Umgebungen, die Politik und die Ökonomie. Menschen entwickeln mediale Arrangements und schreiben Programme, Algorithmen entscheiden Finanztransaktionen und versenden fake news....Diese vielfältigen Wechselwirkungen stehen im Zentrum der Einführungsveranstaltung, wobei dieses Jahr der Schwerpunkt auf dem Themenkomplex der Kontrolle, Macht und Überwachung in ihrer medial-technischen Verschränkung und den Widerstandsmöglichkeiten durch Medien liegt.
Dozenten
Termin
Mo 14.15- 15.45 Uhr
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 9 Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Macht, Kontrolle und Widerstand. Eine thematische Einführung in die Medientheorie/Medienwissenschaft (Vorlesung)
Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, ihre Materialität, die Techniken, die Geschichte, die Mediennutzer*innen, social media – all dies verweist darauf, dass das Arbeiten zu und über Medien eine komplexe Sache ist. Was die Medientheorien generell auszeichnet, ist ihre Reflexion der medialen Vermitteltet von Welt, von Objekten, von Wissen, von Kommunikation, Körper und Handlungen. Menschen erinnern sich mit und durch Medien – doch Medien erinnern sich auch an uns/oder auch nicht. Menschen machen etwas mit Medien, doch diese machen auch etwas mit ihnen. Medien-User*innen berühren touchscreens, keyboards und smartphones, doch diese berühren zurück. Medien bestimmen die sozialen und kulturellen Umgebungen, die Politik und die Ökonomie. Menschen entwickeln mediale Arrangements und schreiben Programme, Algorithmen entscheiden Finanztransaktionen und versenden fake news....Diese vielfältigen Wechselwirkungen stehen im Zentrum der Einführungsveranstaltung, wobei dieses Jahr der Schwerpunkt auf dem Themenkomplex der Kontrolle, Macht und Überwachung in ihrer medial-technischen Verschränkung und den Widerstandsmöglichkeiten durch Medien liegt.
Dozenten
Termin
Mo 10- 12 Uhr
Ort
online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Erstsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Dr. Nico Heise

Urheber-, Design- und Medienrecht im europäischen Kontext (Vorlesung mit integrierter Übung)
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts im deutschen und im europäischen Kontext. Dazu gehören u.a. die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
Dozent
Termin
Dienstags, 10:00 bis 13:00 Uhr
Ort
Hörsaal FH D011
SWS
3
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
empfohlen für BA 1. oder 2. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten: Die Veranstaltung beginnt erst am 8. November.
Seminar: Demokratie 4.0
Der Begriff „Demokratie 4.0“ soll in Anlehnung an die Bezeichnung „Industrie 4.0“ ein System von (staatlichen) Entscheidungsprozessen mit umfassender Bürger-Beteiligung und unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien beschreiben. Dabei werden den vielfältigen Chancen wie direkter Partizipation, Transparenz und Inklusion auch Risiken wie mögliche Manipulationen, Überkomplexität oder auch Probleme des „Digital Divide“ gegenübergestellt. Handelt es sich bei dem Begriff „Demokratie 4.0“ nur um ein neues „Buzz-Word“ oder steht er für eine zukünftige neue Praxis der Demokratie? Wie sind die behaupteten Vorteile und Gefahren tatsächlich einzuordnen? Mit diesen (und weiteren) Fragen werden wir uns im Rahmen von Referaten, Gruppenarbeiten und Diskussionen auseinandersetzen. Um das Thema besser einordnen zu können, werden wir uns zudem mit den Grundzügen der Demokratie-Geschichte, der verfassungsrechtlichen Verankerung des Demokratieprinzips in Deutschland und der EU sowie dem Zustand und Stellenwert der Demokratie weltweit beschäftigen.
Dozent
Termin
Dienstags, 14-16 Uhr
Ort
FH D108
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar schließt an die Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht an und setzt eine erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorlesung in einem der vorhergehenden Semester voraus.

Testat: Essay (2- 3 Seiten)

Bitte beachten: Die Veranstaltung beginnt erst am 8. November.

Dr Maximilian Gregor Hepach

Was ist ein Phänomen? Einführung in die Phänomenologie (der Medien)
Wie verhält sich Erfahrung zur Wirklichkeit? Auf diese grundlegende Frage bietet die Phänomenologie Antworten. Statt über eine Außenwelt jenseits der Erfahrung zu spekulieren oder sich mit der Beschreibung subjektiven Erlebens zu begnügen, reflektiert Phänomenologie auf die Spannung zwischen Erfahrung und Wirklichkeit. Phänomene, die Gegenstände der Phänomenologie, sind Schauplätze dieser Spannung. Darin, so der Leitgedanke dieses Seminars, sind Phänomene Medien ähnlich. Sowohl Phänomene als auch Medien vermitteln bestimmte Zugänge zur Wirklichkeit. Das Seminar nimmt diese Ähnlichkeit zum Anlass, medienwissenschaftlich in die Phänomenologie einzuführen. Ziel dieser Einführung in die Phänomenologie (der Medien) ist nicht allein Theoriekenntnis, sondern auch die Einarbeitung in die phänomenologische Praxis. Zu diesem Zweck werden in der ersten Hälfte des Semesters Grundmodelle phänomenologischen Denkens anhand von Primärliteratur vorgestellt und nachvollzogen. Die zweite Semesterhälfte ist der Anwendung der Phänomenologie auf konkrete Phänomene gewidmet, beispielsweise dem Fremden, Atmosphären, Raum, Queerness oder elementaren Medien wie dem Wasser.
Dozent
Termin
donnerstags 12-14 Uhr
Ort
22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Anfertigen eines Protokolls (zwei Seiten)

Laura Horelli

Ein Bild
Die Teilnehmer*innen sollten zu diese Projektwoche ein / mehrere Standbild(er) mitbringen. Dieses Bild könnte entweder ein persönliches Foto sein oder aus einer Zeitung, einer Zeitschrift, einem Buch, einem Kunstwerk, einem Film, einer Fernsehserie oder dem Internet stammen.

Anhand des Fotos / der Fotos werden weitere Recherchen durchgeführt, Umsetzungspläne und Texte geschrieben und Ton aufgenommen. Im Videostudio oder der Universität werden die mitgebrachten Bilder als Projektion auf verschiedene Hintergründe oder im Raum installiert und neu aufgenommen. Performative Eingriffe werden überlegt. Weiteres selbst aufgenommenes oder gefundenes Material kann in die Videos integriert werden. Musik sollte nur dann benützt werden, wenn ein inhaltlicher Zusammenhang besteht, aber die Verwendung von aufgenommenen Raum- oder Ortathmos ist erwünscht. Die Videos werden während und nach der Projektwoche geschnitten. Erfahrung mit Videoschnitt ist hilfreich, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Technische Unterstützung wird, falls erforderlich, angeboten.

In der Projektwoche werden künstlerische Filme, die sich mit dem Format Fotofilm / Found-Footage-Film / künstlerische Recherche auseinandersetzen, zusammen angesehen und analysiert.

Ziel der Projektwoche ist es, dass die Teilnehmer*innen ausgehend von dem ausgewählten Bild oder Bilder ein eigenständiges künstlerisches Video entwickeln. Dieses wird nach Ende der Projektwoche gemeinsam in der Gruppe präsentiert und diskutiert. Es wird daher empfohlen, dass sich die Studierenden im Vorfeld der Projektwoche sorgfältig überlegen, welches Bildmaterial sie auswählen.

www.laurahorelli.com
Dozent
Termin
Projektwoche (28.11. – 02.12.22) und Einzeltermine
Ort
FHP Mo.- Fri. D002 (Videostudio); Do (10-13) D116
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: 10-minütige Präsentation und Dokumentation von Arbeitsergebnissen

Franziska Jürgens

Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Di, 14-16 Uhr
Ort
Neues Palais Haus 8, Raum 0.59 (1.8.059)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstsemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Exposé (1-2 Seiten)
Techniken des Studierens | Kurs B
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Di 14-16 Uhr
Ort
NP Haus 8 Raum 0.59 (1.8.059)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Ein Exposé (1-2 Seiten)

PD Dr. Marietta Kesting

Wer schreibt? Wer spricht? Ko-Schreiben mit Bots, Autor:innenschaft, Sprache, Code
Woran merkt man eigentlich, ob man mit einem Menschen oder einer Maschine kommuniziert? Heutzutage ist es schwierig zu beantworten, wie viele nicht-menschliche Nutzer:innen in sozialen Online-Medien agieren. Ende Mai 2022 hatte Elon Musk beispielsweise angekündigt, je nach dem prozentualen Anteil an von Bots gesteuerten Nutzer:innenkonten, den Preis zu reduzieren, den er für die Übernahme von Twitter zahlen würde. Das Seminar beschäftigt sich mit unterschiedlichen strategischen Inszenierungen von Autorschaft im Digitalen, anhand von Beispielen aus der Medienkunst, sozialen Medien und Schreibexperiment von menschlichen Autor:innen im Dialog mit Algorithmen.
Dozent
Termin
Dienstag 16-18 Uhr
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 8, Raum 0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat
Abfassen eines (Lese-)Protokolls (2-3 Seiten)
Sound Archive Fever: Stimmen, Klänge, Kanon in Audio(-visuellen) Archiven
Welche Sound-Dokumente lagern in welchen Formaten in Archiven? Sind sie der Öffentlichkeit zugänglich? Welches Wissen reproduzieren Archive, und wer hat dort eine Stimme?
Diese und weitere Fragen wird das Projektseminar untersuchen. Im ersten Teil werden gemeinsam Texte gelesen, Soundmaterialien und künstlerische Tonarchivprojekte angehört und diskutiert. Im zweiten Teil bilden die Studierenden kleinere Arbeitsgruppen, die gemeinsam in einem von ihnen gewählten Archiv, oder Tonsammlung konkret zu forschen und am Ende ihre Erfahrungen im Plenum kurz präsentieren
Dozent
Termin
Projektwoche 28.11. - 2.12.
Ort
ZeM, Hermann Elflein Str. 18
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 min) und Präsentation eines Beispiels, das in den Seminarkontext passt (10-15 min)

Bernadette Klausberger

Konzept- und Projektentwicklung: Dokumentarische Formen
Ob für Film, multimediale Reihe oder Webserie: Wie wird aus deiner Idee ein inhaltlich und organisatorisch tragfähiges Projekt, das sich tatsächlich realisieren lässt?

Im Seminar werden die essentiellen Schritte und Methoden der Projekt- und Konzeptentwicklung audiovisueller Formate durchdekliniert: von inhaltlichen Analysekriterien über produktionelles Handwerk (Zeitpläne, Budget, Organisationsstruktur) bis zu Auswertungs- und Präsentationsszenarien.

In Vorbereitung auf das Seminar ist jede/r Teilnehmer*In aufgerufen, eine Projektidee für eine eigene audiovisuelle, dokumentarische Arbeit zu skizzieren. Das Thema kann frei gewählt werden, Voraussetzung ist jedoch ein starker persönlicher Bezug zum gewählten Thema/zur Fragestellung. Die inhaltliche Beschreibung der Idee (Text ca. 2000Zeichen + 1 Bild) incl. der Angabe des angedachten Formats (zB Realisierung in Form eines Films, einer Webdoku, einer Installation ...) bitte auf 1 A4-Seite zusammengefasst bis spätestens Mo 02.12. 18:00h per mail schicken an bernadette.klausberger@reflex.at

Ausgehend von den eingereichten Grundideen werden im Seminar Kleingruppen gebildet und das Konzept und Realisierungsszenario für mehrere ausgewählte, audiovisuelle Projekte ausgearbeitet, begleitet von methodischem Input und zahlreichen Beispielen aus der Praxis der Dozentin (Arbeitsschwerpunkte: Filmproduktion, Online-Bildungsformate, Kunst- und Kulturprojekte).

Seminarinhalte:
* Methoden der Recherche & Inspiration
* Vom Thema zur Geschichte (Fokussierung, Verdichtung von Grundideen)
* Design des dokumentarischen Formats
* Zeit- und Ressourcenplanung
* Budgetierung und Finanzierungsstrategien
* Identifikation geeigneter Projektpartner
* Strategien der Projektpräsentation

Ergebnis wird ein präsentables Konzept sein, das die Idee greifbar und visuell vermittelt. Das im Seminar entwickelte Konzept könnte in weiterer Folge Basis für eine Projektrealisierung im Modul 11 "freie Projektarbeit" sein.
Dozent
Termin
Blockseminar 6.-8. Jan und 3.-5. Feb 2023
Ort
ZeM, Hermann-Elflein-Straße 18, 14467 Potsdam
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Das Projektseminar ist als Präsenzseminar im Block 2x an jeweils 3 Tagen (Wochenende) geplant. Sollte es die pandemische Lage erfordern wird das Seminar in Hybridform stattfinden: dann in Teilen als Präsenzkurs in Kleingruppen, in Teilen als Online-Workshops (via zoom und mit gemeinsamem online workspace).

Der erste Termin ist in jedem Fall Präsenztermin und Voraussetzung für die weitere Teilnahme am Seminar: Freitag, 6. Januar im ZeM, Hermann-Elflein-Straße 18

Dr. Kai Knörr

Crap Industries. Oder wie der Luxus "unten" ankommt. Exemplarische Kapitel aus der Geschichte des Konsums (Teil 1/2)
Das Seminar ist der 1. Teil eines vierstündigen Seminars. Der 2. Teil findet von 18 - 20 Uhr statt. Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des Luxus. Dies ist grundsätzlich ein Kapitel aus der Geschichte des Konsums. Hier wird jedoch ein Schwerpunkt gebildet: die Möglichkeit der Verschwendung und ihre Voraussetzungen bzw. ihre Demokratisierung. In ganz verschiedenen Epochen werden bis zur Gegenwart Zäsuren in dieser Geschichte immer zugleich textuell und filmisch rekonstruiert. (Ab) Wann und warum kaufen Menschen Überflüssiges/ Kram/ Gadgets etc. (nur um es eine Weile zu haben)? Was passiert mit den Dingen, wenn man sie gehabt hat und irgendwie satt ist? Es gibt Dokumentarisches, Fernsehformate und Spielfilme zu sehen. Wir machen Interviews mit den Machern, wir sammeln selbst Beispiele, wir lesen gute Texte zu all dem! Wir gehen ins Museum.

Zum Einlesen:
- George Bataille, Der verfemte Teil. Versuch einer allgemeinen Ökonomie (1949), Berlin (2021).
- Wendy A. Woloson, Crap. A History of Cheap Stuff, Chicago / London (2021)
- Wolfgang König, Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft. konsum als Lebensform der Moderne, Stuttgart (2008)
Dozenten
Termin
Dienstags 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte schreiben Sie sich in BEIDE Seminare ein (16-18 Uhr mit Kai Knörr, 18-20 mit Heiko Christians); Teilnahme ist nur in Verbindung mit dem zweiten Seminar möglich !!!
Das Testat besteht aus einer auf 2 Seiten skizziertenaufschlussreichen Fallgeschichte aus der Welt des Luxus-Konsums.
Printmagazin "Seitenspiel"
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich jedes Semester ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.
Dozenten
Termin
Termin noch nicht bekannt
Ort
FHP / UP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Radio-Baukasten: "Unterwegs"
Im Projektseminar untersuchen und experimentieren wir ausführlich mit Soundmaterial und erschließen uns beim Abhören und Montieren im Audiolabor charakteristische Ausdrucksmittel von Radiokunst, aber auch Alltagsformen akustischer Medien wie Beitrag, Hörspiel, Feature und Podcast.
Das Schwerpunktthema des Seminars ist: "Unterwegs". Diesmal dreht sich alles um Mobilität, mobiles Hören, Umwelt(akustik), Atmos, Verkehrssounds sowie Auto/Radio.
Dozent
Termin
Fr 10-17
Ort
FHP Audiolabor
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ab BA 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Klassiker der Medientheorie
Innerhalb des obligatorischen Theorieseminars werden klassische Texte zu medientheoretischen und medienhistorischen Fragestellungen gelesen und damit für unser Fach charakteristische Denkweisen, Fragestellungen und Methoden diskutiert.
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Schreiben Sie sich bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Leseprotokoll zu einem Text Ihrer Wahl, Umfang 1 Seite (1.500 Z.)
Dozent
Termin
Do 10-12
Ort
Neues Palais 1.09.2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA EMW (1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Weiterführende Literatur: Helmes, Köster: Texte zur Medientheorie. Stuttgart, 2002. Pias et. al.: Kursbuch Medienkultur. München, 2008. Kümmel, Löffler: Medientheorie 1888-1933. Frankfurt a.M., 2002.
Plan B: Zur Theorie und Praxis von Projektarbeit
Das Projektseminar beleuchtet ausführlich begriffliche und methodische Grundlagen der Medien- und Kulturarbeit. Dabei soll es hier nicht sofort um die Vermittlung standardisierter Verfahren gehen, sondern um die Entwicklung eigener reflektierter und prozessorientierter Arbeitsweisen. Mit welcher Art von Projekten können wir als Medienwissenschaftler*innen zu einer nachhaltigen, sinnstiftenden und lebendigen (Arbeits-)Welt beitragen? Was wären die Themen, die wir unbedingt projektförmig angehen müssten - und wieso?
Im ersten Abschnitt des Seminars rekonstruieren wir Geschichte und Konjunkturen des Projektbegriffs, analysieren projektförmiges Denken und Handeln sowie die Querverbindungen zum Management als vorherrschender Führungskultur. Im zweiten Teil treffen wir Praktiker*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Medien- und Kulturökonomie und befragen sie zu ihren Ansätzen und Projekt-Erfahrungen. Drittens schauen wir uns aktuelle Projektmanagement-Formate, digitale Tools und analoge Methoden vergleichend an. Welche Projekte bräuchte es, um den Weg in eine zukunftsfähige (Medien-)Ökonomie zu bahnen? Und gibt es eigentlich Aufgaben, die sich nicht als Projekt(e) darstellen lassen?
Testat: Entwickeln einer Projektidee in Gruppenarbeit (Projektskizze mit ca. 3-4 Seiten)
Dozenten
Termin
Mi 10-13 Uhr (s.t.)
Ort
Neues Palais Haus 8 Raum 0.64
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
"Entspann' dich!" - Stressabbau medienwissenschaftlich und experimentell (studentisches Tutorium)
Spazieren, meditieren, alkoholisieren – Entspannungsmethoden gibt es viele. Inzwischen sind diese immer stärker medial gestützt: Man denke nur an Meditationsapps, Bullet Journals oder ASMR-Videos. Doch wie effektiv sind solche „Entspannungs-Medien“? Was bedeuten Stress und Entspannung für uns auf individueller, aber auch auf kollektiver Ebene? Bedeutet die Entspannung des einen Stress für den anderen? Und wie kann eine gesunde Balance zwischen Stress und Entspannung in einer globalisierten, digitalisierten Welt einerseits gelingen, andererseits aber auch kommodifiziert werden? Diesen und weiteren Fragen möchten wir in diesem Seminar mit euch gemeinsam auf den Grund gehen und die Begriffe Stress und Entspannung definieren und kontextualisieren, unsere Mediennutzung und deren Auswirkung auf unser Stressempfinden im Studienalltag mit Hilfe von Expert*innen reflektieren und Methoden zum Stressabbau erforschen und ausprobieren (darunter auch Meditationsapps, Bullet Journaling, Waldbaden, usw.).
Dozenten
Termin
Do 16-18
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation eines Beispiels, das in den Seminarkontext passt (10-15 min)
Vom Wert der Wahrheit: Einführung in die Medienökonomie
Demokratie braucht Qualitätsmedien – doch guten Journalismus gibt es nicht zum Nulltarif. Historisch haben sich daher verschiedenste Finanzierungsmodelle entwickelt, um vielfältigen und hochwertigen Journalismus hervorzubringen. Dazu gehört für Politik und Medienhäuser die Herausforderung, den "Wert der Wahrheit" zu beziffern, und für eine öffentliche oder kommerzielle Gegenfinanzierung zu sorgen. Im Seminar werden unterschiedliche Modelle vergleichen und aktuelle Entwicklungen diskutiert.
Dozenten
Termin
Mi 16-18
Ort
Neues Palais 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Leistungsanforderung: Mitarbeit an einer Gruppenpräsentation (Fallstudie, 10-15 min.), aktive Teilnahme
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Sanja Leske

"Entspann' dich!" - Stressabbau medienwissenschaftlich und experimentell (studentisches Tutorium)
Spazieren, meditieren, alkoholisieren – Entspannungsmethoden gibt es viele. Inzwischen sind diese immer stärker medial gestützt: Man denke nur an Meditationsapps, Bullet Journals oder ASMR-Videos. Doch wie effektiv sind solche „Entspannungs-Medien“? Was bedeuten Stress und Entspannung für uns auf individueller, aber auch auf kollektiver Ebene? Bedeutet die Entspannung des einen Stress für den anderen? Und wie kann eine gesunde Balance zwischen Stress und Entspannung in einer globalisierten, digitalisierten Welt einerseits gelingen, andererseits aber auch kommodifiziert werden? Diesen und weiteren Fragen möchten wir in diesem Seminar mit euch gemeinsam auf den Grund gehen und die Begriffe Stress und Entspannung definieren und kontextualisieren, unsere Mediennutzung und deren Auswirkung auf unser Stressempfinden im Studienalltag mit Hilfe von Expert*innen reflektieren und Methoden zum Stressabbau erforschen und ausprobieren (darunter auch Meditationsapps, Bullet Journaling, Waldbaden, usw.).
Dozenten
Termin
Do 16-18
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation eines Beispiels, das in den Seminarkontext passt (10-15 min)

Karin Michalski

Chronopolitiken: Normen von Zeitlichkeit und künstlerische Interventionen
Ausgangspunkt des Seminars ist die Beobachtung, dass soziale Hierarchien und die Aufrechterhaltung von Normalität durch zeitliche Strukturen und Formen unterstützt werden. Diese dominaten Zeitlichkeiten werden als 'chrononormativity' bezeichnet (Elizabeth Freeman). Der Begriff der Chronopolitiken adressiert mögliche Interventionen in und Veränderungen von dominanten Zeitlichkeiten. Das Seminar wird sich mit künstlerischen Interventionen in Videokunst und Performance Art beschäftigen, um aktuelle gesellschaftliche Themen diskutierbar zu machen.

Zentraler Teil des Seminars ist der Besuch der aktuellen Ausstellung 'at dawn' (und die Video/VR installation 'Piña, Why is the Sky Blue?') in der Julia Stoschek Collection, Berlin (am 28.10. Führung durch die Ausstellung und am 29.10. Seminar-Arbeit vor Ort). Die Ausstellung zeigt verschiedenste Formen der aktuellen Medienkunst.

„Mit at dawn sollen Verbindungen zwischen Techniken der Bildproduktion und der Art gesellschaftsbezogener und politischer Arbeit aufgezeigt werden, die alternative Vorstellungen zu dem zu entwickeln suchen, was (…) José Esteban Muñoz als unsere 'toxische und insolvente‘ Gegenwart bezeichnete. Sie begreift diesen als generativen Raum zum Experimentieren, in dem sich verschiedene Bedürfnisse und Verlangen formulieren, queere Beziehungen und Verflechtungen entfalten können. Ein Raum im Einklang mit dem, was Muñoz als 'ecstatic time‘ beschreibt – im Gegensatz zur 'straight time‘ der heteronormativen kapitalistischen Gesellschaft.“ (aus dem Katalogtext)
Dozent
Termin
freitags (2x mal samstags, betrifft die Ausstellung), 10-18 Uhr
Ort
(Präsenz & online / genauere Infos nach Anmeldung)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Abfassen eines Referats (10-15 min)

Dr. Sebastian Möring

Tutorium: Game Studies aktuell
Die Game Studies widmen sich allgemein der Spieleforschung. In diesem Seminar soll es spezifisch um die Computerspielforschung gehen. Es sollen Themenbereiche vorgestellt werden, mit denen sich die Game Studies befassen, sowie Methoden der Spielanalyse vermittelt werden.
Das Seminar wird thematisch zweigeteilt sein. Im ersten Block werden Mittel und Formen der Game-Analyse besprochen, während sich der zweite Block aktuellen Themen innerhalb der Games-Forschung widmen soll. So soll es etwa um die Killerspiel-Debatte gehen, aber auch um Formen des Game-Konsums wie das Streaming auf Plattformen wie Twitch.
Dozenten
Termin
Mo 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais Haus 11 Raum 1.22
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Englischkenntnisse sind erforderlich, da ein Teil der gelesenen Texte auf Englisch sein wird.

Testat: Reading Response (2-3 Seiten)
Blackness and Queerness/Quareness in Game Studies
Computer games are cultural spaces: They represent cultures, are places of cultural practice, and influence knowledge of cultures. Provided that computer games are texts referring to the non-ludic world, it is at the same time surprising and unsurprising that some cultures are disproportionately over-represented whereas others are disproportionately underrepresented. For a number of years now, the field of cultural game studies has focused on marginalized identities in computer games, ranging from gender to class, sexualities, and race.
This seminar is taking a new multi-disciplinary approach specifically to Black and Queer/Quare identities in computer games.
With this seminar, we invite participants to explore the critical intersection between Black, Queer/Quare, and Video Game cultural studies in order to both question and create solutions for a space that has historically been the avenue of the outside community. Questions of how Blackness and Queerness/Quareness are both seen, constructed, and received in a video game framework act as the focal point for this endeavor. Both theory and practice shall be engaged in order to tackle this historically disproportionate representation in the gaming space with hopes of creating new conversations and creations that address an ever-evolving medium. What we play, and who creates it acts as an ongoing motif for this seminar.
Some of the subjects we wish to engage with include general black games studies, Queer/Quare, Black Fem, Black Activism, and Black game design.
After this engagement with various research on the topic of Blackness and Queerness/Quareness in gaming, we expect participants to embark upon their own journeys to construct a digital experience that reflects the crucial conversations we have highlighted. This digital experience can have the form of but is not limited to in-game photography, a digital exhibition in Mozilla Hubs, a digital collage in Padlet, a Wiki, etc.

This seminar will be held in English. All levels of English language proficiency are welcome!
Dozenten
Termin
Mo 16 - 18
Ort
Neues Palais 01.8.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: design and presentation of the students' own research from the context of the seminar (10-15 min)
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (Seminar zur Vorlesung)
Dieser Kurs findet in Präsenz statt.

***Bitte melden Sie sich mit Ihrem Uni-Login bei unserem Moodle-Kurs an: XXXX***
Dort finden Sie alle Texte für diesen Kurs.

In diesem Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte zur Medienästhetik und besprechen Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Britta Neitzel), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik (Friedrich Kittler), wahrnehmende Umwelten (Jennifer Gabrys).

Testat: Reading Responses (250 Worte).
Dozenten
Termin
Mo 14 - 16
Ort
Neues Palais 1.08.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung beginnt am 17.10.2022.

Für das Seminar kommunizieren wir über die Kursplattform Moodle: XXXX. Mit Ihrem Universitätslogin bekommen sie hier Zugang zum Kurs.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Dr. Susanne Müller

Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Boris Müller

Computer
Der Computer – in all seinen Formen – gilt als allgegenwärtige Leittechnologie des 21. Jahrhunderts. Unter dem Schlagwort der Digitalisierung werden Lebensverhältnisse (von Arbeitsweisen bis zur Organisation des Privaten, von menschlichen bis zu planetarischen Bedingungen) weltweit verändert. Um so wichtiger ist es, sich mit den Bedingungen, Erscheinungsformen und Folgen des Computers auseinanderzusetzen. Die komplexe Verzahnung von Technik, Ästhetik und Praktiken, die Verbindungen zwischen Maschinen, Lebewesen und Dingen, fordern gestalterische und medientheoretische Perspektiven heraus.

Diesem Thema widmet sich diese aus zwei Gründen außergewöhnliche Lehrveranstaltung: Sie verbindet Vorlesungs- und Seminar-Charakter, indem auf Vortrags-Elemente gemeinsame Diskussionen folgen. Und sie ist eine kooperative Veranstaltung, indem durch Boris Müller (Interaction Design) und Jan Distelmeyer (Mediengeschichte und -theorie) zwei unterschiedliche Fachperspektiven in einen Dialog treten.
Die kooperative Veranstaltung "Computer" hat dabei zum Ziel, theoretische, gestalterische, mediale, technische, kulturelle und gesellschaftliche Fragen nicht getrennt zu verhandeln, sondern aufeinander zu beziehen, um zu einem neuen Verständnis der theoretischen und praktischen Aspekte des Computers zu kommen. Wie können wir uns zu dem verhalten, was "die Digitalisierung" genannt und als Computerisierung realisiert wird?

Dazu wird das klassische Format der Vorlesung für unterschiedliche Perspektiven, Positionen und Diskussionen geöffnet. In aufeinander bezogenen Vorlesungen werden Jan Distelmeyer und Boris Müller gemeinsam zu ausgewählten Themen referieren und diese dann zur Diskussion stellen.

Zu den verhandelten Themen gehören u.a. "Perspektiven auf Computer", "(Industrielle) Revolutionen", "Programme", "Hardware", "Interaktion", "Operative Bilder", "Netzwerke", "Systeme des Betriebs", "Künstliche Intelligenz", "Zweck", "Ermächtigung".
Dozenten
Termin
Mi 10:15-11:45 Uhr
Ort
FHP, Haus D, Raum 011
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Entwurf einer Fragestellung zum Thema (max. 10 Minuten)

Dr. Susanne Müller

Panoramakunst
Im Jahr 1787 meldet Robert Barker eine denkwürdige Erfindung zum Patent an: Ein Gemälde mit dem Titel La Nature à Coup d'Œil (Die Natur auf einen Blick). Dahinter verbirgt sich ein begehbares Rundbild. Die Idee dazu, so heißt es, sei ihm während eines Sonntagsspaziergangs auf dem Calton Hill oberhalb von Edinburgh gekommen. Natürlich verstößt ein solches übergroßes, gebogenes und rahmenloses Gemälde gegen alle Regeln der Kunst, doch das stört den Autodidakten Barker wenig, er ist fest entschlossen, seine Idee gegen alle Widerstände in die Tat umzusetzen. 1792 wird die erste Panoramarotunde am Leicester Square eröffnet und nur wenig später avanciert das Panorama zum beliebtesten und erfolgreichsten visuellen Massenmedium Europas.
Das Seminar setzt sich in einem historischen Teil mit der Medialität und der Geschichte des Panoramas vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart auseinander. Im Weiteren geht es dann um die Frage, unter welchen Bedingungen von ‚Panoramakunst‘ die Rede sein kann und inwiefern Wechselbeziehungen zwischen panoramatischen Darstellungen und der ‚Kunstwelt‘ bestehen und wie es um aktuelle 'Panoramakunst' bestellt ist.

Im Rahmen des Seminars sollen Sie selbständig ein Panorama besuchen. Dafür entfällt eine Sitzung.
Dozent
Termin
Montag, 10-12 Uhr
Ort
NP Haus 8 Raum 0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Vorstellung einer selbst gewählten panoramatischen Darstellung schriftlich (2 Seiten).
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe
Die Medienästhetik-Vorlesung widmet sich den Themenkreisen Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufe. Sie stellt die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre sowie technisches Sensing entfaltet, Begriffe, die für viele Fragen der Medienwissenschaft zentral sind. Wir nehmen aber auch Konzepte wie virtuelle Umwelten und den Begriff des environments in den Blick und Fragen nach der Ästhetik spezifischer Medien von Panorama bis zum Smart Phone. In jeder Woche befassen wir uns anhand von Primärtexten mit AutorInnen, die hierzu einschlägig publiziert haben und von denen einige auf ganz unterschiedliche Weise eine ökologische Ästhetik skizziert haben. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen einschlägigen, aber auch randständigen Beispielen aus allen Bereichen der Kunst entfalten.
Dozent
Termin
Montag, 12-14 Uhr
Ort
Siehe Moodle-Kurs
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung, die für alle Teilnehmer*innen obligatorisch ist. Beide Veranstaltungen sind für die Studierenden des 3. Semesters verpflichtend.



Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (open book exam / Essay) abgeschlossen.



Für die Vorlesung und die dazugehörige Übung gibt es einen Moodle-Kurs. Die Anmeldedaten erhalten Sie nach der Einschreibung in der virtuellen Lehre der EMW.
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (Seminar zur Vorlesung)
Dieser Kurs findet in Präsenz statt.

***Bitte melden Sie sich mit Ihrem Uni-Login bei unserem Moodle-Kurs an: XXXX***
Dort finden Sie alle Texte für diesen Kurs.

In diesem Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte zur Medienästhetik und besprechen Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Britta Neitzel), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik (Friedrich Kittler), wahrnehmende Umwelten (Jennifer Gabrys).

Testat: Reading Responses (250 Worte).
Dozenten
Termin
Mo 14 - 16
Ort
Neues Palais 1.08.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung beginnt am 17.10.2022.

Für das Seminar kommunizieren wir über die Kursplattform Moodle: XXXX. Mit Ihrem Universitätslogin bekommen sie hier Zugang zum Kurs.
Was 'macht' die Welt mit der Erfindung (und die Erfindung mit der Welt)?
„Die Technik kommt, wenn man sie braucht!“ konstatiert Béla Balázs 1930 in seinem Buch ‚Der Geist des Films‘. „Erfindungen, auch künstlerische, werden nie zufällig oder aus der Laune eines Genies geboren. Sie sind fällig, wenn ein ökonomisches oder ideologisches Bedürfnis danach vorhanden ist. (Der Erfinder braucht nichts davon zu wissen.)“* Diesem Zitat liegt die zunächst recht einfache Schlussfolgerung zu Grunde, dass sich keine weltbewegende Erfindung durchsetzen lässt, ohne eine Welt, die sich ihrer annimmt. Dieser Aspekt wird jedoch hochkomplex, wenn technische oder mediale Innovationen danach befragt werden, weshalb sie sich zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort durchgesetzt haben (oder eben nicht); zumal zwischen dem ersten Auftreten einer Erfindung und einer Standardisierung Jahrzehnte oder gleich ein ganzes Jahrhundert liegen können. Im Seminar geht es sowohl um frühe Erfindungen als auch um spätere Standardisierungen. Wir arbeiten anhand konkreter Fragestellungen, bei denen das ‚Erfinden‘ als Begriff oder Kulturtechnik im Mittelpunkt steht. Beispiele sind u.a. die begriffliche Herleitung des Erfindungsbegriffs, die Auswirkungen des Patentrechts, die Rolle der Akteur*innen sowie Katalysatoren für den Aufstieg und Untergang von Technologien.



* Balázs, Der Geist des Films, 1930, S. 21.
Dozent
Termin
montags, 16-18 Uhr
Ort
NP Haus 8 Raum 0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Verfassen eines 2-seitigen Exposés für eine Hausarbeit, die thematisch an das Seminar anschließt.
Plan B: Zur Theorie und Praxis von Projektarbeit
Das Projektseminar beleuchtet ausführlich begriffliche und methodische Grundlagen der Medien- und Kulturarbeit. Dabei soll es hier nicht sofort um die Vermittlung standardisierter Verfahren gehen, sondern um die Entwicklung eigener reflektierter und prozessorientierter Arbeitsweisen. Mit welcher Art von Projekten können wir als Medienwissenschaftler*innen zu einer nachhaltigen, sinnstiftenden und lebendigen (Arbeits-)Welt beitragen? Was wären die Themen, die wir unbedingt projektförmig angehen müssten - und wieso?
Im ersten Abschnitt des Seminars rekonstruieren wir Geschichte und Konjunkturen des Projektbegriffs, analysieren projektförmiges Denken und Handeln sowie die Querverbindungen zum Management als vorherrschender Führungskultur. Im zweiten Teil treffen wir Praktiker*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Medien- und Kulturökonomie und befragen sie zu ihren Ansätzen und Projekt-Erfahrungen. Drittens schauen wir uns aktuelle Projektmanagement-Formate, digitale Tools und analoge Methoden vergleichend an. Welche Projekte bräuchte es, um den Weg in eine zukunftsfähige (Medien-)Ökonomie zu bahnen? Und gibt es eigentlich Aufgaben, die sich nicht als Projekt(e) darstellen lassen?
Testat: Entwickeln einer Projektidee in Gruppenarbeit (Projektskizze mit ca. 3-4 Seiten)
Dozenten
Termin
Mi 10-13 Uhr (s.t.)
Ort
Neues Palais Haus 8 Raum 0.64
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15

Kenneth Norwood

Blackness and Queerness/Quareness in Game Studies
Computer games are cultural spaces: They represent cultures, are places of cultural practice, and influence knowledge of cultures. Provided that computer games are texts referring to the non-ludic world, it is at the same time surprising and unsurprising that some cultures are disproportionately over-represented whereas others are disproportionately underrepresented. For a number of years now, the field of cultural game studies has focused on marginalized identities in computer games, ranging from gender to class, sexualities, and race.
This seminar is taking a new multi-disciplinary approach specifically to Black and Queer/Quare identities in computer games.
With this seminar, we invite participants to explore the critical intersection between Black, Queer/Quare, and Video Game cultural studies in order to both question and create solutions for a space that has historically been the avenue of the outside community. Questions of how Blackness and Queerness/Quareness are both seen, constructed, and received in a video game framework act as the focal point for this endeavor. Both theory and practice shall be engaged in order to tackle this historically disproportionate representation in the gaming space with hopes of creating new conversations and creations that address an ever-evolving medium. What we play, and who creates it acts as an ongoing motif for this seminar.
Some of the subjects we wish to engage with include general black games studies, Queer/Quare, Black Fem, Black Activism, and Black game design.
After this engagement with various research on the topic of Blackness and Queerness/Quareness in gaming, we expect participants to embark upon their own journeys to construct a digital experience that reflects the crucial conversations we have highlighted. This digital experience can have the form of but is not limited to in-game photography, a digital exhibition in Mozilla Hubs, a digital collage in Padlet, a Wiki, etc.

This seminar will be held in English. All levels of English language proficiency are welcome!
Dozenten
Termin
Mo 16 - 18
Ort
Neues Palais 01.8.0.64
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: design and presentation of the students' own research from the context of the seminar (10-15 min)

Dr. Anna Opel

Audiowalk: Holland in Potsdam
Nach einer Einführung ins Genre wird im Dreischritt Recherche, Schreiben, Inszenieren in Gruppen unter Anleitung ein Audiowalk erstellt.
Der Audiowalk entsteht als Kooperation zwischen der Hochschule und dem Potsdam Museum.

Die Studierenden lernen städtische Geschichte(n) zu recherchieren, als Storyboard zu erzählen und diese für den Audio Walk akustisch zu bearbeiten. Außerdem lernen sie das Format Audio Walk und seine ästhetischen Möglichkeiten in Theorie und Praxis kennen.
Veranstaltung in Blöcken. Hauptsächlich in der Projektwoche.
Dozent
Termin
Block: 28.10., 4.11., 2.12., 16.12., 6.1., 7.1., 20.1. & Projektwoche 28.11-2.12
Ort
FHP D103 und FHP LW 119 (29.11.)
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation der Konzeptentwicklung (10-15 Minuten)


Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass Sie im Vorfeld den Audiowalk "Ich war, ich bin, ich werde sein. Rosa Luxemburg auf der Spur" vor Ort absolviert haben. (Insgesamt besteht der Walk aus drei Dateien, die bei Soundcloud zu finden sind) Wahlweise "Spurensuche Haushofer" auf der Seite der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Beide stehen kostenlos zum Download bereit.

Pia Opitz

"Entspann' dich!" - Stressabbau medienwissenschaftlich und experimentell (studentisches Tutorium)
Spazieren, meditieren, alkoholisieren – Entspannungsmethoden gibt es viele. Inzwischen sind diese immer stärker medial gestützt: Man denke nur an Meditationsapps, Bullet Journals oder ASMR-Videos. Doch wie effektiv sind solche „Entspannungs-Medien“? Was bedeuten Stress und Entspannung für uns auf individueller, aber auch auf kollektiver Ebene? Bedeutet die Entspannung des einen Stress für den anderen? Und wie kann eine gesunde Balance zwischen Stress und Entspannung in einer globalisierten, digitalisierten Welt einerseits gelingen, andererseits aber auch kommodifiziert werden? Diesen und weiteren Fragen möchten wir in diesem Seminar mit euch gemeinsam auf den Grund gehen und die Begriffe Stress und Entspannung definieren und kontextualisieren, unsere Mediennutzung und deren Auswirkung auf unser Stressempfinden im Studienalltag mit Hilfe von Expert*innen reflektieren und Methoden zum Stressabbau erforschen und ausprobieren (darunter auch Meditationsapps, Bullet Journaling, Waldbaden, usw.).
Dozenten
Termin
Do 16-18
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation eines Beispiels, das in den Seminarkontext passt (10-15 min)

Dr. Judith Pietreck

Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Techniken des Studierens | Kurs B
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Di 14-16 Uhr
Ort
NP Haus 8 Raum 0.59 (1.8.059)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Ein Exposé (1-2 Seiten)
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens'.
Dozenten
Termin
Di, 14-16 Uhr
Ort
Neues Palais Haus 8, Raum 0.59 (1.8.059)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstsemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!

Testat: Exposé (1-2 Seiten)

Prof. Anne Quirynen

Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Bert Rebhandl

Typologien des Weltkinos
Weltkino ist mangels besserer Alternativen ein Begriff für Filmproduktionen, die nicht in erster Linie den dominierenden kommerziellen Filmindustrien (Hollywood, Indien, Türkei, in zunehmendem Maß auch die Volksrepublik China) zuzuordnen sind. Lange Zeit waren Filmfestivals das wichtigste Organisationsinstrument dieses Weltkinos, das sich in einer Spannung zwischen nationaler oder gruppenkultureller Repräsentation (häufig mit öffentlichen Mitteln gefördert) und künstlerischer Individualität realisiert.
Das Seminar unternimmt den Versuch, aktuelle Neukonstellierungen in diesem Feld (vor allem durch das Auftreten globaler Streamingdienste) anhand von konkreten Beispielen zu begreifen und die entsprechenden Typologien herauszuarbeiten.
Dozent
Termin
Projektwoche 28.11.-2.12.
Ort
D108 (Mo, Mi, Do, Fr) und D105 (Di)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation einer Gruppenarbeit von ca. 10 Minuten

Dr. phil. Katharina Rein

Macht, Kontrolle und Widerstand. Eine thematische Einführung in die Medientheorie/Medienwissenschaft (Vorlesung)
Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, ihre Materialität, die Techniken, die Geschichte, die Mediennutzer*innen, social media – all dies verweist darauf, dass das Arbeiten zu und über Medien eine komplexe Sache ist. Was die Medientheorien generell auszeichnet, ist ihre Reflexion der medialen Vermitteltet von Welt, von Objekten, von Wissen, von Kommunikation, Körper und Handlungen. Menschen erinnern sich mit und durch Medien – doch Medien erinnern sich auch an uns/oder auch nicht. Menschen machen etwas mit Medien, doch diese machen auch etwas mit ihnen. Medien-User*innen berühren touchscreens, keyboards und smartphones, doch diese berühren zurück. Medien bestimmen die sozialen und kulturellen Umgebungen, die Politik und die Ökonomie. Menschen entwickeln mediale Arrangements und schreiben Programme, Algorithmen entscheiden Finanztransaktionen und versenden fake news....Diese vielfältigen Wechselwirkungen stehen im Zentrum der Einführungsveranstaltung, wobei dieses Jahr der Schwerpunkt auf dem Themenkomplex der Kontrolle, Macht und Überwachung in ihrer medial-technischen Verschränkung und den Widerstandsmöglichkeiten durch Medien liegt.
Dozenten
Termin
Mo 10- 12 Uhr
Ort
online
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
Erstsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Macht, Kontrolle und Widerstand. Eine thematische Einführung in die Medientheorie/Medienwissenschaft (Seminar zur Vorlesung)
Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, ihre Materialität, die Techniken, die Geschichte, die Mediennutzer*innen, social media – all dies verweist darauf, dass das Arbeiten zu und über Medien eine komplexe Sache ist. Was die Medientheorien generell auszeichnet, ist ihre Reflexion der medialen Vermitteltet von Welt, von Objekten, von Wissen, von Kommunikation, Körper und Handlungen. Menschen erinnern sich mit und durch Medien – doch Medien erinnern sich auch an uns/oder auch nicht. Menschen machen etwas mit Medien, doch diese machen auch etwas mit ihnen. Medien-User*innen berühren touchscreens, keyboards und smartphones, doch diese berühren zurück. Medien bestimmen die sozialen und kulturellen Umgebungen, die Politik und die Ökonomie. Menschen entwickeln mediale Arrangements und schreiben Programme, Algorithmen entscheiden Finanztransaktionen und versenden fake news....Diese vielfältigen Wechselwirkungen stehen im Zentrum der Einführungsveranstaltung, wobei dieses Jahr der Schwerpunkt auf dem Themenkomplex der Kontrolle, Macht und Überwachung in ihrer medial-technischen Verschränkung und den Widerstandsmöglichkeiten durch Medien liegt.
Dozenten
Termin
Mo 14.15- 15.45 Uhr
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 9 Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25

Dr. Christoph Rosenthal

Vom Wert der Wahrheit: Einführung in die Medienökonomie
Demokratie braucht Qualitätsmedien – doch guten Journalismus gibt es nicht zum Nulltarif. Historisch haben sich daher verschiedenste Finanzierungsmodelle entwickelt, um vielfältigen und hochwertigen Journalismus hervorzubringen. Dazu gehört für Politik und Medienhäuser die Herausforderung, den "Wert der Wahrheit" zu beziffern, und für eine öffentliche oder kommerzielle Gegenfinanzierung zu sorgen. Im Seminar werden unterschiedliche Modelle vergleichen und aktuelle Entwicklungen diskutiert.
Dozenten
Termin
Mi 16-18
Ort
Neues Palais 1.22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Leistungsanforderung: Mitarbeit an einer Gruppenpräsentation (Fallstudie, 10-15 min.), aktive Teilnahme

Sophia Sahhar

"Entspann' dich!" - Stressabbau medienwissenschaftlich und experimentell (studentisches Tutorium)
Spazieren, meditieren, alkoholisieren – Entspannungsmethoden gibt es viele. Inzwischen sind diese immer stärker medial gestützt: Man denke nur an Meditationsapps, Bullet Journals oder ASMR-Videos. Doch wie effektiv sind solche „Entspannungs-Medien“? Was bedeuten Stress und Entspannung für uns auf individueller, aber auch auf kollektiver Ebene? Bedeutet die Entspannung des einen Stress für den anderen? Und wie kann eine gesunde Balance zwischen Stress und Entspannung in einer globalisierten, digitalisierten Welt einerseits gelingen, andererseits aber auch kommodifiziert werden? Diesen und weiteren Fragen möchten wir in diesem Seminar mit euch gemeinsam auf den Grund gehen und die Begriffe Stress und Entspannung definieren und kontextualisieren, unsere Mediennutzung und deren Auswirkung auf unser Stressempfinden im Studienalltag mit Hilfe von Expert*innen reflektieren und Methoden zum Stressabbau erforschen und ausprobieren (darunter auch Meditationsapps, Bullet Journaling, Waldbaden, usw.).
Dozenten
Termin
Do 16-18
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation eines Beispiels, das in den Seminarkontext passt (10-15 min)

M.A. Alexander Schindler

„Re-Representing a Hydro-Critical Zone“: Trockenheit in Brandenburg und Berlin (Kooperation mit TU Berlin Landschaftsarchitektur)
In diesem gestaltungsexperimentellen Forschungsseminar recherchieren, analysieren, reflektieren und produzieren wir bestehende und alternative Repräsentationen von “Trockenheit” als "re-representational paths” (Susan Leigh Star).
Brandenburg, mit der Metropolregion Berlin-Brandenburg in seiner geografischen Mitte, ist Teil einer globalen hydrologischen Krise. Die anhaltenden Dürren im niederschlagsärmsten Gebiet Deutschlands dominieren die zyklischen Kreisläufe aus Verdampfung, Kondensation, Sublimation, Ausfällung, Transpiration und Abfluss bereits seit mehreren Jahren. Auf makroskopischer Ebene wirkt der Klimawandel als massiver Verstärker, die Ursprünge der nicht-intendierten materiellen Folgen dieser riskanten Eingriffe liegen aber auch in der seit Jahrhunderten betriebenen Übernutzung der Böden im Gebiet. Ehemals als Feuchtgebiet operierend, wurde die kritische Zone (Bruno Latour) trockengelegt, um monokulturelle Agrarwirtschaft und Bergbau für imperiale Bestrebungen zu ermöglichen. Die gegenwärtigen und zukünftigen Veränderungen als Verstrickungen aus wissenschaftlichen, technologischen und politischen Prozessen sind diskursiv schwer zu fassen. Als vielschichtige und kontinuierliche Abhängigkeiten übersteigen sie das Repertoire bestehender Repräsentationsstrategien. Dennoch wird weiter über unterschiedlichste Medien vermittelt, vielfach provisorisch und mittels un-situierter Praktiken. Die bereits seit längerer Zeit ausgerufene “Krise der Repräsentation” wirkt hier semiotisch und epistemisch ebenso wie demokratisch.
Im Seminar nähern wir uns dem Thema mit kulturanthropologischer Haltung sowohl aus medienkultur- wie auch landschaftsarchitektonisch-forschender Perspektive an. Dabei bilden wir kooperative Verbindungen zwischen zwei Universitäten, Fachdisziplinen und darüber hinaus bis ins “öffentliche Geschehen”. Wir greifen auf aktuelle empirisch-philosophische, wissenschafts- und technikforschende, ethnologische, historische, naturwissenschaftlich-informierte und postkoloniale Konzepte zurück und beobachten, wie die kultur-natur-gewordenen Zusammenhänge und die kontinuierlich verhandelten “ontologischen Politiken” (Annemarie Mol) der Bürger*innen im Gebiet, zu denen auch wir gehören, “enacted” werden.
Dozent
Termin
Di, 14-16
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 22, Raum 0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht entweder aus der protokollierten Recherche zu bestehenden Repräsentationsformen (2-3 Seiten) oder aus der groben fragmentarischen Gestaltung (einer) eigener/n Repräsentationsform(en) bzw. einem konzeptionellen Ansatz dessen (2-3 Seiten). Beides kann die Form von textlichen, ethnografisch beobachtenden, narrativen, grafischen, auditiven, skizzenhaften, fotografischen, videografischen, collagierten etc. Beiträgen (+erklärende Kommentierung des eigenen Prozesses) haben.
Methoden und Positionen der Science and Technology Studies (STS)
[If required, this seminar could also be held in English. Please email me your preference and I’ll send you the English seminar description: alexander.schindler@uni-potsdam.de]
Wer gegenwärtig zu medientechnologischen Innovationen, Normierungen und Ordnungen forschen möchte, kommt nicht umhin sich mit der grundlegenden Neubestimmung des Verhältnisses von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Dafür müssen u.a. Orte und Prozesse beobachtet werden, die für Konsument:innen meist unzugänglich bleiben, wie die Labore und Anlagen der so genannten (Techno)wissenschaften, wo Beobachtungsinstrumente mit Experimentalsystemen und Simulationsmodellen gekoppelt sind, um „Neues“ zu entdecken und zu erfinden. Doch wie untersucht man derart komplexe Konstellationen? Dieser Frage widmen sich die Science and Technology Studies (STS) seit rund fünfzig Jahren. Aus grundlegenden Anliegen der Wissenschafts- und Techniksoziologie entstanden, erarbeiten STS-Forscher:innen innerhalb von tiefgehenden Feldstudien und daraus entstehenden Methodendiskussionen, neue Erkenntnisse, die bereits zur empirischen Grundlage vieler gegenwärtiger Wissenschafts-, Sozial- und Medienphilosophien geworden sind. Die prinzipielle Hinwendung zu sozio-materiellen Praktiken, die menschliche und nicht-menschliche Akteure gleichermaßen ins Auge fasst, steht dabei im Zentrum dieser wachsenden Forschungsdisziplin, die in zunehmend engerem wechselseitigen Austausch mit den Medien(kultur)wissenschaften steht.
Im Seminar stellen wir die Frage, welche sozio-materiellen Bedingungen und Interventionen wissenschaftliche und technologische Praktiken leiten und – als Teil der umfassenden Methodenkritik innerhalb der STS – fragen wir, wie diese skalierenden Prozesse überhaupt beobachtet und beforscht werden können. Dabei lernen wir Konzepte und Methoden der STS sowie der Wissenschafts- und Techniksoziologie (Strong Programme, Social Construction of Technology „SCOT“, Actor-Network-Theory „ANT“, Praxiographie, Agentieller Realismus) sowie damit verbundene aktuelle Strömungen der Wissenschafts-, Technik- und Medienforschung (Feministische STS, Postkoloniale STS, Situierung, Neuer Materialismus) kennen.

Ablauf:
Zum Semesterbeginn werden die Texte gleichmäßig unter den Teilnehmenden aufgeteilt – first come, first served. Jeder Text markiert eine zentrale Position resp. Methode der STS. Die Textreihenfolge für das Seminar ist vorgegeben.

Testat:
Jede/r Teilnehmende verfasst eine kurze Reading Response (RR) inkl. mind. einer diskussionsleitenden Frage zum zugeteilten Text (1,5 Seiten). In der folgenden Seminareinheit werden Text, RR und die Leitfrage(n) durch die RR-Verfasser:innen in Ko-Moderation mit dem Dozierenden (der Dozierende steht also während der gesamten Moderation zur Hilfe!) mit der Seminargruppe diskutiert.
Dozent
Termin
Mo 12-14
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 8, Raum 0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Prof. Dr. Birgit Schneider

Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Torsten Schöbel

Kunst mit und durch Medien
Der Kurs befasst sich mit den multimedialen, zeitbezogenen, prozessorientierten und apparativen Zusammenhängen von Medienkunst und mit den künstlerischen Praktiken der Gegenwartskunst. Ziel des Kurses ist es, das Verständnis für historische und aktuelle Bezüge der künstlerischen Arbeit mit und durch Medien zu fördern und deren Zusammenhänge zu begreifen. Hierfür werden Werke exemplarisch in den jeweiligen Kontexten behandelt, ausgewählte Texte zur Kunst- und Medientheorie besprochen und Ausstellungsbesuche durchgeführt.
Dozent
Termin
Einzeltermine Do 10 – 12 Uhr und vom 25.11. – 27.11.22
Ort
FHP, Raum D-116 / Silent Green Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 – 15 min). Der Kurs findet im Rahmen der Projektwoche statt. Einzeltermine am 24.11., ganztägig am 25.11., 26.11. und 27.11.22 (Driving the Human Festival). Die Teilnahme an den Terminen ist obligatorisch. Weitere Termine am 08.12. und 15.12.2022. Es fallen Kosten für Eintrittskarten an, die von den Teilnehmer:innen selbst zu tragen sind.
Experimentelle Gestaltung – Motion DeSEIN
Im Projektseminar Experimentelle Gestaltung werden praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation und Compositing vermittelt, um in einem diskursiven Zusammenhang zu einem übergeordneten Thema künstlerisch-medienreflexive Experimente zu entwickeln. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Schrift, Bild- und Tonmaterialien lassen sich in ein konzeptuelles Miteinander und in neue Sinnzusammenhänge stellen. Das Spektrum reicht von der Konstellation, Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Fotografien, Texten, Wörtern, Buchstaben, Ton und Schrift im zwei- oder dreidimensionalen Raum. Im Zentrum steht eine künstlerische Medienpraxis, die sich mit den räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimensionen und Formen des Denkens auseinandersetzt. Der Kurs schließt mit einer künstlerischen/medienreflexiven Projektarbeit ab.
Dozent
Termin
Di 10 – 17 Uhr
Ort
FHP, Raum LW-139
SWS
8
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Voraussetzung für den Besuch der Lehrveranstaltung ist der bestandene Abschluss des Moduls "Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien" (Modul 2).
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Printmagazin "Seitenspiel"
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich jedes Semester ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.
Dozenten
Termin
Termin noch nicht bekannt
Ort
FHP / UP
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs B
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.
Dozent
Termin
Do 14 – 17 Uhr
Ort
FHP, Raum LW-139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte nur für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs A
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.
Dozent
Termin
Mi 10 – 13 Uhr
Ort
FHP, Raum LW-139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte nur für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs C
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.
Dozent
Termin
Fr 10 – 13 Uhr
Ort
FHP, Raum LW-139
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte nur für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.

Jannis Tiemann

Let's Talk About... - EMW Lesekreis
Der EMW Lesekreis startet in diesem Semester zum siebten Mal. In dem von Studierenden für Studierende veranstalteten Seminar wollen wir uns mit Themen auseinandersetzen, die uns – wenn auch nicht immer offensichtlich – alle betreffen und im Alltag begegnen, und uns über diese gemeinsam informieren sowie austauschen. Wir werden uns dieses Sommersemester mit politischen/ gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen wie Sprache, Rassismus, Feminismus und Gender und im offenen Austausch sowohl zentralen Texten und Fragestellungen auf den Grund gehen als auch eigene Fragen, Unsicherheiten und Gedanken zu dem Themen besprechen. Der Lesekreis soll mit seinen flachen Hierarchien Studierenden mit unterschiedlichen Wissensständen einen Raum bieten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, über mögliche Fragen zu diskutieren und den Blick für alltägliche Diskriminierungsformen zu schärfen. Zusätzlich wird auch immer eine zentrale Frage sein, wie theoretische Aspekte im Alltag Anwendung finden. Dabei wollen wir eigene Vorurteile und Denkmuster hinterfragen und aufbrechen. Die Bereitschaft auch englischsprachige Texte zu lesen ist die einzige Voraussetzung – ansonsten sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Studierende aus allen Semestern und Fachbereichen sind herzlich eingeladen! Der Lesekreis wird in diesem Semester von Jannis Tiemann und Louisa Vahldieck veranstaltet. Das Seminar findet Online statt.
Dozenten
Termin
Freitags 10.15-11.45
Ort
Online via Zoom
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Testat: Verfassen eines kurzen Übersichtstexts (etwa eine Seite) über eines der im Seminar behandelten Themen

Jojo Türülümow

Tutorium: Game Studies aktuell
Die Game Studies widmen sich allgemein der Spieleforschung. In diesem Seminar soll es spezifisch um die Computerspielforschung gehen. Es sollen Themenbereiche vorgestellt werden, mit denen sich die Game Studies befassen, sowie Methoden der Spielanalyse vermittelt werden.
Das Seminar wird thematisch zweigeteilt sein. Im ersten Block werden Mittel und Formen der Game-Analyse besprochen, während sich der zweite Block aktuellen Themen innerhalb der Games-Forschung widmen soll. So soll es etwa um die Killerspiel-Debatte gehen, aber auch um Formen des Game-Konsums wie das Streaming auf Plattformen wie Twitch.
Dozenten
Termin
Mo 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais Haus 11 Raum 1.22
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Englischkenntnisse sind erforderlich, da ein Teil der gelesenen Texte auf Englisch sein wird.

Testat: Reading Response (2-3 Seiten)

Louisa Sophie Vahldieck

Let's Talk About... - EMW Lesekreis
Der EMW Lesekreis startet in diesem Semester zum siebten Mal. In dem von Studierenden für Studierende veranstalteten Seminar wollen wir uns mit Themen auseinandersetzen, die uns – wenn auch nicht immer offensichtlich – alle betreffen und im Alltag begegnen, und uns über diese gemeinsam informieren sowie austauschen. Wir werden uns dieses Sommersemester mit politischen/ gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen wie Sprache, Rassismus, Feminismus und Gender und im offenen Austausch sowohl zentralen Texten und Fragestellungen auf den Grund gehen als auch eigene Fragen, Unsicherheiten und Gedanken zu dem Themen besprechen. Der Lesekreis soll mit seinen flachen Hierarchien Studierenden mit unterschiedlichen Wissensständen einen Raum bieten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, über mögliche Fragen zu diskutieren und den Blick für alltägliche Diskriminierungsformen zu schärfen. Zusätzlich wird auch immer eine zentrale Frage sein, wie theoretische Aspekte im Alltag Anwendung finden. Dabei wollen wir eigene Vorurteile und Denkmuster hinterfragen und aufbrechen. Die Bereitschaft auch englischsprachige Texte zu lesen ist die einzige Voraussetzung – ansonsten sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Studierende aus allen Semestern und Fachbereichen sind herzlich eingeladen! Der Lesekreis wird in diesem Semester von Jannis Tiemann und Louisa Vahldieck veranstaltet. Das Seminar findet Online statt.
Dozenten
Termin
Freitags 10.15-11.45
Ort
Online via Zoom
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Testat: Verfassen eines kurzen Übersichtstexts (etwa eine Seite) über eines der im Seminar behandelten Themen

Dr. Katrin von Kap-herr

Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Wissensgeschichte der Special Effects
Die Filmgeschichte ist gleichzeitig auch eine Geschichte der Special Effects. Im Seminar soll daher der Bogen von prä-kinematischen Medien über Spezialeffekte bis hin zu digitalen Visual Effects geschlagen werden. Wir werden uns inhaltlich beschäftigen mit analogen, optischen und digitalen Effekten, die anhand von Filmbeispielen technisch verständlich gemacht werden, wie z.B. Matte Painting, Stop Motion, Morphing, Motion Capture und digitale Effekte. Begleitende Texte dienen als Diskussionsgrundlage für unterschiedliche Positionen und Fragestellungen. Es soll gemeinsam untersucht werden, ob sich historisch der Einsatz und Gebrauch von Effekten verändert hat und wie Effekte die gegenwärtige Filmsprache beeinflussen.

Ziel des Seminar ist es, Special Effects in ihren historischen Formen, Wirkungen und Produktionsmethoden zu verstehen und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin zu analysieren.

Fest vorgesehen sind auch einzelne Exkursionen zu Artefakten und Sammlungen rund um Special Effects. Diese werden i.d.R. während der Seminarzeit stattfinden, doch ggfs. mehr Zeit in Anspruch nehmen, die eingeplant werden sollte.
Dozent
Termin
Mi 10:15-11:45
Ort
FHP D 103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BA-Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Anfertigung eines Reading Response zu einem Text im Seminar (2-3 Seiten)

Gekurbelt, Entfesselt, Bunt, Digital. Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Filmbeispiele)
Dozent
Termin
23.11.-26.11.2023
Ort
Hamburg
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA):
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar wird in Verbindung mit dem Seminar "Achtung Musik. Zwischen Filmkomödie und Musical (Konferenz)" angeboten.
Es legt den Schwerpunkt auf die Filmbeispiele dieses Teils der europäischen Mediengeschichte und findet als Exkursion in Hamburg (im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin) statt. Hier werden wir an dem 35. Internationale Filmhistorischen Kongress teilnehmen, der in das Internationale Festival des deutschen Film-Erbes (CineFest) eingebettet ist. Zusätzlich zu Vorträgen und Diskussionen prägen darum Filmvorführungen und -gespräche vor Ort die Exkursion.

Zusätzlich zur Exkursion sind weitere Sitzungen (zur Einführung und Nachbereitung) geplant.
Termin des Vorbereitungstreffens: tba
Termin des Nachbereitungstreffens: tba

Die ermäßigten Kosten für die Teilnahme an allen Film- und Vortrags-Veranstaltungen im Rahmen des Festivals und Kongresses betragen 39 Euro.

Testat: Zusammenfassung für das Nachbereitungstreffen (Umfang 1-2 Seiten)
Achtung Musik. Zwischen Filmkomödie und Musical (Filme)
Die Kamera ist technisches, aber auch künstlerisches Herzstück der Filmproduktion. Getrieben von der Idee, bewegte Bilder einzufangen und wiederzugeben, ist die technische Entwicklung der Kamera (und der damit zusammenhängenden Technologien wie Filmmaterial und Lichtsetzung) ein Prozess, der mit der bewegten Fotografie begann und mit der Digitalisierung der Aufnahme noch nicht abgeschlossen ist.
Technische Innovationen lösten auch immer ästhetische Entwicklungen aus – und umgekehrt. Auch politische Ereignisse wie die beiden Weltkriege hatten Einfluss auf Erfindungen in der Aufnahmetechnik.

Der 35. CineGraph-Kongress 2022 verfolgt die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Technik, Ästhetik und Politik im Panorama des 20. Jahrhunderts.

Für weitere inhaltliche Informationen vgl. die Ankündigung des Seminars "Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Konferenz)"
Dozent
Termin
23.11.-26.11.2023
Ort
Hamburg
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA):
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar wird in Verbindung mit dem Seminar "Gekurbelt, Entfesselt, Bunt, Digital. Kameratechnik und Filmkunst in der deutschen Kinematografie (Konferenz)" angeboten.
Es legt den Schwerpunkt auf die Filmbeispiele dieses Teils der europäischen Mediengeschichte und findet als Exkursion in Hamburg (im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin) statt. Hier werden wir an dem 35. Internationale Filmhistorischen Kongress teilnehmen, der in das Internationale Festival des deutschen Film-Erbes (CineFest) eingebettet ist. Zusätzlich zu Vorträgen und Diskussionen prägen darum Filmvorführungen und -gespräche vor Ort die Exkursion.

Zusätzlich zur Exkursion sind weitere Sitzungen (zur Einführung und Nachbereitung) geplant.
Termin des Vorbereitungstreffens: Do, 10.11., 16:15-17:45, D 116
Termin des Nachbereitungstreffens: tba

Die ermäßigten Kosten für die Teilnahme an allen Film- und Vortrags-Veranstaltungen im Rahmen des Festivals und Kongresses betragen 39 Euro.

Testat: Zusammenfassung für das Nachbereitungstreffen (Umfang 1-2 Seiten)