Vorlesungsverzeichnis Sommer 2006

Dr. Peter Bexte

Phantasmen, Delirien, Dämonen
Optische Medien und Phantasmen gehören zusammen. In seinen Trugbildern spricht das Medium von sich selbst. Nicht von ungefähr trägt der Vorläufer des Horrorfilms den Namen »Phantaskop« (erfunden von Etienne Gaspard Robertson, 1763-1837). Diese Zusammenhänge sollen exemplarisch am Thema 'Dracula' diskutiert und in einer medialen Produktion erprobt werden.
Dozenten
Termin
während der Projektwoche (29.05 - 02.06)
Ort
TBA
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 4; alte Studienordnung: 05
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Lit.: Bram Stoker: Dracula. - Friedrich Kittler: Draculas Vermächtnis. In ders.:Draculas Vermächtnis. Technische Schriften, Leipzig: Reclam 1993, S. 11-57

Voraussichtlich ca. 100 EUR pro Person
Cable & Wireless
Die Reise führt auf medienhistorischen Grund. In London besuchen wir die Royal Institution, wo Michael Faraday Telegraphenkabel erforschte. Weiter geht es nach Cornwall: 1) In der Bucht von Porthcurno laufen seit Queen Victoria’s Zeiten die Seekabel hinaus; dort liegt der Anfang nachrichtentechnischer Globalisierung. – 2) Auf der Halbinsel The Lizzard hat Marconi die ersten drahtlosen Nachrichten der Welt gesendet. Kurz: Ein prima Ambiente für Woody Allen, als er in einem nahe gelegenen Amphitheater einen Film drehte.

ÄNDERUNG: Weil das Faraday-Museum der Royal Institution umgebaut wird, sollen in London stattdessen die Churchill-War-Rooms (wo im WKII die Kabel endeten) und evt. das Science-Museum besucht werden.
Dozent
Termin
Di 25.04. 14:00-16:00 Uhr
Ort
FHP, PA 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
E
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
all inclusive
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Zur Einführung: Tom Standage: Das Viktorianische Internet, Zürich 1999.
Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical - Projekt
This is the continuation of the course “Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical” by professor Peter Bexte – WS 05/06. In this weekend course, students will concretize the concepts and ideas gathered in Bexte’s seminar to realize a project. The visual material collected during the winter semester will be examined and used to create a three-wall beamer projection. Students will use techniques like image editing, animation, programming with ActionScript and video and sound editing.
Dozenten
Termin
TBA (Blockseminar)
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 7; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Pre-requisites: “Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical” (WS 05-06) and „Introduction to Digital Media“ course.
This course will be taught in English.
Im Inneren des Kontrollturms
Visualisierungstechniken und Kontrolltechniken spielen vielfach zusammen. Der Ort dafür sind Kontrollräume aller Art. Die Entwicklung dieser medialen Umgebung soll untersucht werden: Buckminster Fullers Entwürfe, »War Rooms«, kybernetische Steuerungszentralen (wie der chilenische »opsroom«), Verkehrsleitstellen etc. Dabei werden Visualisierungsstrategien sowie verschiedene Begriffe von »Kontrolle« zu erörtern sein.
Dozent
Termin
Do 14:00-17:00
Ort
FHP 5/1.01
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
fortgeschrittene Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Geschichte der Fotografie
Fotografie ist seit 1839 eines der wichtigsten Kommunikations- und Ausdrucksmedien geworden. Medientechnik und -praxis sowie Medientheorie haben sich daran entwickelt. Ob mit der Digitalfotografie eine »post-photographic era« erreicht ist, wird zu diskutieren sein.
Dozent
Termin
Mi 10:00-12:00
Ort
FHP, PA 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 oder 6
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
30
Zusätzliche Informationen
Grundlegend: Beaumont Newhall: Geschichte der Photographie, München 1984 -- Wolfgang Kemp: Theorie der Photographie (4 Bde.), München 1980 ff.
Es wird ein Reader zum Seminar erstellt.
Baustein des Intermedialen: Die Photozelle
Die fixe Idee einer Überkreuzung von Auge und Ohr, von Optischem und Akustischem hat in der Photozelle eine erste technische Realisierung gefunden: Licht generiert darin einen Strom, der akustisch ausgegeben werden kann. Erst seitdem Bilder und Töne als Frequenzen begriffen werden, ist dieser Ansatz möglich. Die Kulturgeschichte des Bauteils hat das Vakuum, die Röhre, den Strom und den Frequenzbegriff zur Voraussetzung; sie hat die Lichttonorgel, den Tonfilm, den Bildtelegraph und zahlreiche Kunstprojekte als Ergebnis.
Dozent
Termin
Di 10:00-12:00
Ort
FHP 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Examenskolloquium B.A.
Dozenten
Termin
Di 17:00 - 19:00
Ort
t.b.a. (UP)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 18.04. statt. Weitere
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 25.04.
15' vs. XEN.ON°
Nach dem bevorstehenden Launch beim studentischen Fernsehkanal XEN.ON°, gilt es das EMW-eigene monothematische Fernsehformat " 15' " (sprich: fifteen minutes) zu etablieren.
Wir werden gemeinsam neue Sendungen mit interessanten, kontroversen Themen produzieren.
Diese Übung richtet sich an motivierte Studenten, die in Eigenregie an einem TV-Magazin mitarbeiten wollen und keine Angst davor haben, ins kalte Wasser geworfen zu werden.
Dozenten
Termin
dienstags, 17-19 Uhr
Ort
FHP 4/2.16
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0, 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
stud. Projekt
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
s. Beschreibung
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bei Fragen mailt mir: Adrian Thiel

Prof. Dr. Heiko Christians

Literatur/ Verfilmung
Die Vorlesung setzt sich mit den möglichen Beziehungen zwischen Literatur und Film auseinander. Hierbei finden mehrere historische und systematische Konstellationen Berücksichtung: Einerseits geht es um die Konkurrenz von Literatur und Filmindustrie bzw. Filmkunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, andererseits soll der ‚Neue Deutsche Film‘ als ein Kapitel der Filmgeschichte herangezogen werden, das trotz des Schlagworts ‚Autorenfilm‘ eine besonders intensive Auseinandersetzung der Filmkunst mit der Literatur darstellte. Schließlich werden Gattungskonvergenzen und -divergenzen zwischen den Medien mit dem Suchbegriff (Film-)Epos ausgeleuchtet.
Achtung, die Vorlesung beginnt erst am 2. Mai
Dozent
Termin
Di 11:15 - 12:45
Ort
UP kl. HS Physik
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 5, 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 01
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1 oder 3
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Mediensucht
Die Debatte, ob Medien weibliche, männliche oder jugendliche Nutzer besonders schnell oder nachhaltig ‚süchtig‘ resp. ‚abhängig‘ machen, ist viel älter als die sogenannten ‚Neuen Medien‘ und ihre vermeintlich rein sach- und personenschadenorientierte Spiel(e)kultur. Das Seminar möchte diesen Diskurs über Medien von den ‚Lesesucht‘-Debatten des 18. Jahrhunderts bis zu den ‚dicken Kindern von Boltenhagen‘ (Titel eines Berichts der Wochenzeitung ‚Die Zeit’ über ein Therapiezentrum für computerspielgeschädigte
Jugendliche) darstellen und diskutieren.
Dozent
Termin
Projektwoche
Ort
Projektwoche
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 1; alte Studienordnung: 01
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet in der Projektwoche vom 29. Mai bis 2. Juni statt. Dafür fallen Kosten von ca. 100 Euro an. Eine Teilnahme am Seminar ist nur in Verbindung mit der Teilnahme an der Projektwoche möglich. Einschreibung in der Einschreibungswoche ist erforderlich.
Examenskolloquium B.A.
Dozenten
Termin
Di 17:00 - 19:00
Ort
t.b.a. (UP)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Die erste Sitzung findet am 18.04. statt. Weitere
Sitzungen im 14-tägigen Wechsel ab 25.04.

Prof. Dr. Jan Distelmeyer

Klassiker der Medientheorie
Dozent
Termin
Mittwoch, 15:15-16:45
Ort
UP 1.9.204
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1; alte Studienordnung: 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
35
Mittwochskino SoSe 2006 – Thema: Phantasmen
Dozenten
Termin
Mittwoch
Ort
FH, Casino
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Online-Einschreibung ist nur notwendig, wenn Scheinerwerb erwünscht.
King Kong als Protagonist der Mediengeschichte
Als Ikone der Populärkultur hat die Figur des King Kong seit 1933 nicht nur in unterschiedlichen nationalen Kinematographien ihre Spuren hinterlassen, sondern auch diverse Medienwechsel erfahren – vom Film und Roman über Comics und Fernsehserien bis zu Computer- und Videospielen. Das Seminar verfolgt die Medien- und Diskursgeschichte dieser Figur.
Dozent
Termin
Montag, 11:15-14:45
Ort
UP 1.1.107
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
20

Fachschaftsrat EMW

Fachschaftsrat SoSe 06
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Jannes Schwentuchowski.
Dozent
Termin
n.V.
Ort
n.V.
SWS
0
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
--
Leistungspunkte
--
Zielgruppe
Studenten der EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine

PD Dr. Rolf Elberfeld

Kultur, Kulturen, Interkulturalität
Kaum ein anderes Wort hat in der deutschen Sprache eine ähnliche Entwicklung erfahren wie das Wort "Kultur". Noch gegen Ende des 18. Jahrhunderts galt es als "Neuankömmling" in der deutschen Sprache. Heute ist das Wortfeld "Kultur" unüberschaubar, da es sich auf die verschiedensten Bereiche der Sprache erstreckt. Im Seminar sollen der Wortursprung und die Ausformungen des Singulars "Kultur" vom 18. bis 20. Jahrhundert anhand von Texten besprochen und in ihrer Bedeutung für die Begründung einer "Kulturwissenschaft" verdeutlicht werden. Der Plural "Kulturen", der erst im 19. Jahrhundert üblich wird, bringt ein neues Wortverständnis, das auch zentral ist für das Verständnis der so genannten "Interkulturalität". Anhand von Texten soll dem Verständnis des Plurals "Kulturen" und den Konzepten der Interkulturalität nachgegangen werden. Darüber hinaus versucht das Seminar Verbindungslinien zwischen den beiden genannten Entwicklungslinien aufzuzeigen.
Dozent
Termin
Montag, ab 24.04.
Ort
UP 1.9.213
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 2c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6 CP
Teilnehmerbegrenzung
30

Orhan Esen

Informelle Siedlungen versus Gated Communities
Hintergründe zur Entwicklung des öffentlichen Raumes in der Metropole Istanbul:

a. Der Metropolenraum: geographische, topographische und historische Voraussetzungen
b. Die osmanische Stadt auf der Halbinsel: ‘Mahalle’ und ‘Külliye’
c. Historische Versuche die Halbinsel zu überwinden; Ausbau des Bosphorus als Piazza; Vororte, ‘sayfiye’
d. Die nördliche Gratwanderung des Kapitals im 19. Jhdt. Die neue, ‘wilde’ Stadtopographie:
Die räumliche Segregation und Genese des Nordistanbulertums. e. Schrumpfung und Übergang: eine euroäische Konsolidierung der provinzialisierten Stadt
f. Die frühe informelle Ansiedlungswelle: Genese des Gecekondu und Urbanisierung der Arbeit. Die Geburtswehen einer spontanen Modernisierung von unten
g. Neoliberalismus, die neue wilde Welle: neue Landnahme, Verslumung, Postgecekondu, Gated Community. Ausverkauf und Neuschaffung öffentlichen raumes, ...
h. . Revival des Nordistanbulertums, Erfindung des ‘varosh’ als Ort. Der aktuelle ideologische Krieg um den öffentlichen Raum
i. Realität Erdbeben: Vehikel zur Neudefinition des öffentlichean Raumes
j. Zukunftsprognosen: urbane Erneuerung im Zeitalter der Globalsierung des Kapitals
Dozent
Termin
14.-16.07., 10-18h
Ort
FHP 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4, 10; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
vorrangig EMW; bei freien Plätzen: auch Studenten anderer Fachbereiche
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Orhan Esen ist "Typischer" Istanbuler der zweiten beziehungsweise dritten Generation mit Rhodos- und Kosovo-stämmigen Vorfahren, ohne jeglichen Bezug zu diesen Landschaften. Studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Bosporus Universität; pendelt zwischen İstanbul und Berlin. In Istanbul ist er selbstständiger Stadtforscher, Stringer, Autor und Reiseleiter. Er organisiert klassische und politische Bildungsreisen sowie akademische Seminaraufenthalte und interkulturelle Veranstaltungen. Orhan Esen legt Wert darauf, seine Heimatstadt nicht nur anhand ihrer "imperialen" Vergangenheit und Monumente, sondern auch durch ihre Gegenwart und ihre "Alltäglichkeiten" selbst zu erleben, seinen Gästen zu zeigen und erfahrbar zu machen.

Dieses Blockseminar findet in der Nachfolge der Istanbul Exkursion (SoSe 2005) statt. Es sind alle Studierenden der EMW willkommen, auch wenn sie nicht an der Exkursion teilgenommen haben.

Prof. Dr. Christine Hanke

Filmtheorien II
In diesem zweiten Teil werden wir uns vornehmlich mich filmtheoretischen Ansätzen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen. Auf dem Plan stehen u.a. Apparatus-Theorie (Baudry), Filmseiotik (Metz), feministische Filmtheorie v.a. der psychoanalytisch-semiotichen Ausrichtung (Mulvey, de Lauretis, Doane), Deleuze und neuere Ansätze zum Kino als Ereignis.
Dozent
Termin
Donnerstag, 14tägig 4h
Ort
UP, 1.12.014
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA/NF
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
10 Plätze für NF, Vorrang für TeilnehmerInnen von Filmtheorien I
Vorbesprechung Do., 20.4.2006 13.15-14.45!!!
Mittwochskino SoSe 2006 – Thema: Phantasmen
Dozenten
Termin
Mittwoch
Ort
FH, Casino
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 2a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Online-Einschreibung ist nur notwendig, wenn Scheinerwerb erwünscht.

Dr. Susanne Jaschko

Neue Medien im öffentlichen Raum
Digitale und mobile Medien verändern die Stadt, die sich mehr denn je zum medialen Informationsraum und vielschichtigen Wahrnehmungsraum wandelt: Großflächige LED-Screens und reaktive Medienfassaden bestimmen zunehmend unser Stadtbild; die Mobilität von Kommunikationsmedien und die Überlagerung des physischen, öffentlichen Raums durch einen immateriellen Datenraum ermöglicht Telekommunikation und Arbeit in der Öffentlichkeit; allgegenwärtige Überwachungssysteme weichen das traditionelle Verständnis von Privatheit auf.
Mit dem vermehrten Einzug dieser Medien in den urbanen Alltag stellen sich Fragen nach der Qualität und dem Verständnis von öffentlichem Raum und seinen kulturellen Ausprägungen. Das Seminar untersucht den öffentlichen Raum als medialen Raum und zeigt wichtige Entwicklungslinien auf. Kommerzielle Nutzungen von Medien werden ebenso untersucht wie Besetzungen von öffentlichem Raum durch mediale Kunst.
Dozent
Termin
Di 14:00—17:00, ab 18.04.
Ort
FHP, 4/3.14
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 1a
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine

Dr. Babette Kaiserkern

Texte und Theorien zum Begriff „Kulturkritik“
Kritik bezeichnet in der Antike das unterscheidende, urteilende Vermögen des gebildeten Menschen. Kritik im
aufklärerischen Sinne erreichte einen frühen Höhepunkt in der griechischen Philosophie des 5. Jahrhunderts a.Chr., als sophistische und sokratische Kritiker Mythos, Götterglauben, Tradition, Namen u.a.m. in Frage stellten.
Im Gefolge der philosophischen Anstrengungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts entstand der Begriff "Kulturkritik" und verbreitete sich speziell im letzten Jahrhundert schlagwortartig. Heute wird darunter zumeist die Analyse und kritische Bewertung einzelner sozialer und kultureller Erscheinungsformen in einer jeweils die ganze Kultur umfassenden Perspektive verstanden. Dass "Kulturkritik" dabei stets in einem ambivalenten Verhältnis zwischen ihrem Gegenstand und einem bestimmten Verständnis von Kultur steht, macht sie spannender, lebendiger, aber auch brisanter und fragwürdiger als andere Diskurse. Während Kritiker der "Kulturkritik" hervorheben, dass sie nur eine Gestalt jener Kultur sei, die von ihr zum Gegenstand erhoben wird, betonen andere die utopischen Dimensionen ihrer Entwürfe, die den jeweiligen gesellschaftlichen Zustand teils konservativ, teils progressiv überschreiten würden.
Als philosophische Praxis hat Kulturkritik seit jeher im europäisch-abendländischen Raum existiert, von der Antike (Diogenes) über die Kritik der französischen Aufklärung (J.J. Rousseau) und die Kulturkritik des ausgehenden 19. Jahrhunderts (F. Nietzsche) bis hin zur facettenreichen Gesellschafts- und Kulturkritik des 20. Jahrhunderts.
Ausgehend von der umfassenden Klärung der Termini "Kultur" und "Kritik" soll in dieser Veranstaltung Entstehung und Bedeutung des Begriffs "Kulturkritik" erarbeitet und dieser von anderen Konzepten wie Textkritik, Gesellschaftskritik, Ideologiekritik, Technologiekritik abgegrenzt werden.
Dozent
Termin
Dienstag, ab 18.04.
Ort
UP 1.9.215
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 4; alte Studienordnung: 1b, 2a
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 oder 6 CP
Teilnehmerbegrenzung
30

Torsten Krone

Grundlagen der Fotografie
In dem Kurs sollen die Grundlagen der Fotografie als bilderproduzierendes technisches Medium vermittelt werden. Dabei wird sowohl auf analoge als auch auf digitale Fotografie eingegangen. Zudem wird ein Basis- Überblick über Beleuchtungs- und Aufnahmetechniken, Farbe, Licht, fotografische Gestaltungsmöglichkeiten und digitale Bildbearbeitung gegeben. Der Kurs soll einen grundsätzlichen theoretischen Hintergrund vermitteln und im Wechselspiel die praktische Anwendung erproben.
Dozent
Termin
Block, 06./07.05. 9:00-17:00 Uhr
Ort
UP 1.8.050
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 0
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
20

Jürgen Krusche

Das Ding in Japan
In Japan scheint das Ding einen besonderen Stellenwert zu haben. Vor allem in den traditionellen Künsten wurde dem Ding immer große Beachtung entgegengebracht. Es wird nicht als Objekt angesehen, welches dem Subjekt, also dem Menschen entgegensteht. Dinge wie Menschen gründen beide im Nichts und stehen somit auf einer gemeinsamen Ebene. Dieser zen-buddhistische Anteil des Denkens zeigt sich auch in der Dichtkunst - dies vor allem in den Haikus von Bashô - und der Tuschmalerei, die beide künstlerischer Ausdruck dieser anderen Sichtweise sind. Auch im 21. Jahrhundert findet man diese andere Sicht auf das Ding, wie beispielsweise in den Fotografien von Daido Moriyama. Letzten Endes prägt dieses denken auch heute noch die Gestalt Japans. So zeichnen sich japanisches Produktdesign und Architektur nicht nur durch Reduktion aus, sondern immer auch durch ein besonderes Verständnis für den Gebrauch der Dinge.
Das Kennenlernen (durch Texte, Bilder und Filme) dieser unterschiedlichen kulturellen Praktiken soll die besondere Konzeption des Dings in Japan aufzeigen. Ziel des Seminars wird nicht nur sein, eine andere Sicht der Dinge kennenzulernen, sondern dadurch aud die eigene, nämlich unsere westlich abendländische, besser zu verstehen.
Dozent
Termin
Block, 07./08./09.06.
Ort
UP 2.14.105
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 6; alte Studienordnung: 1c, 2a, 2c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Teilnehmerbegrenzung
keine

Peter Leusch

RadioMachen - Die Hörfunksendung als Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur
Dozent
Termin
8.5.06 - 12.5.06, 9.15 - 15 Uhr
Ort
tba
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7, 8; alte Studienordnung: 2b, 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
20

Angela Melitopoulos

Einführung in die DVD-Produktion
Dozent
Termin
tba, 10-17h
Ort
FHP, tba
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Block, P
Leistungspunkte
8 CP
Zielgruppe
BA + MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Basic Video: Light, Sound and Camera (Kurs A)
This introductory course focuses on digital video production. The digital camera, light, sound recording and editing are explored within a context defined by the history, aesthetics and theory of video and film.
Techniques are demonstrated with the reference to the videos screened in class. Requirements include in-class production assignments and video exercises done outside of class.
The course is a prerequisite to both multimedia and video and intends to introduce the student to the production of digital video
Dozent
Termin
Fr.+ Sa 10:00—17:00, ab 21.04.(Kurs A), 4-wöchig
Ort
FHP, PA 4|2.16
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S/Ü
Leistungspunkte
8 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Video Kurs A:
21.04., 22.04., 19.05., 20.05., 23.06., 24.06., 14.07., 15.07.
Basic Video: Light, Sound and Camera (Kurs B)
This introductory course focuses on digital video production. The digital camera, light, sound recording and editing are explored within a context defined by the history, aesthetics and theory of video and film.
Techniques are demonstrated with the reference to the videos screened in class. Requirements include in-class production assignments and video exercises done outside of class.
The course is a prerequisite to both multimedia and video and intends to introduce the student to the production of digital video
Dozent
Termin
Fr.+ Sa 10:00—17:00, ab 28.04. (Kurs B), 4-wöchig
Ort
FHP, PA 4|2.16
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S/Ü
Leistungspunkte
8 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Video Kurs B:
28.04., 29.04., 26.05., 27.05., 30.06., 01.07., 21.07., 22.07.
Here(T)here – Videos und Filme über Migration
Mit der Fotografie, dem Film, der Videotechnologie entwickelt sich aus der Bewegungssituation der Migration formal und inhaltlich ein Denken, das Vorstellungsräume und die Dimension der Verteilung erfassen muss, De-und Reterritorialisierungsprozesse untersucht, das Reisen, die Hier / Dort Erzählungen aufzeichnet und Öffentlichkeiten verfügbar macht. Die Bildproduktion ist ein vitaler und fast lebensnotwendiger Mechanismus der Bewegung, denn über sie wird Bewegung sichtbar und verständig und deshalb ist die Bildproduktion für die Diaspora konstituierend.
Diese Seminar steht auch mit der Forschung des Projekt Migration in Zusammenhang, das zwischen 2002 und 2005 realisiert wurde und im von September 2005 bis Januar 2006 im Kölnischen Kunstverein gezeigt wurde.
Dozent
Termin
Jeden Mittwoch Nachmittag in den letzten zwei Monatswochen, 14-17h, s.u.
Ort
FHP, Raum 4/2.16
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S/Ü
Leistungspunkte
2 + 6 (2 + 2) CP
Zielgruppe
BA EMW, ab 4. Semester
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Termine:
19.04.06, 14-17 Uhr
26.04.06, 14-17 Uhr
17.05.06, 14-17 Uhr
24.05.06, 14-17 Uhr
21.06.06, 14-17 Uhr
28.06.06, 14-17 Uhr
12.07.06, 14-17 Uhr
19.07.06, 14-17 Uhr

Jan-Henrik Möller

Projektwoche »Phantasmen und Dämonen«
Nichts spukt leichter im Kopf herum als ein Phantasma. Zu seiner Auslösung bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: Filmtheater, Politik, Drogen, Bibliotheken, Liebeswahn, Chefetagen usw. Wie der spiritistische Nebensinn des Wortes >Medium< schon andeutet, sind auch Medien aller Art gern mit im Spiel. Man kennt die klassischen Gestalten aus Filmen, Opern und Romanen oder auch der Malerei – dort erscheinen sie als Wiedergänger, obsessive Kräfte aus dem Reich der Untoten; als Vampire, Hintergrunddämonen usw. Kritische Philosophie hat diesen Spuk vertreiben wollen. Im Unterschied dazu haben Künste und Medien ein sehr besonderes Verhältnis zu den Trugbildern: Sie zeigen und sie brauchen sie zugleich. Oder um es mit Slavoj Žižek zu sagen: »Phantasma 1 und Phantasma 2, symbolische Fiktion und spukhafte Erscheinung, sind Vorder- und Rückseite ein und derselben Medaille.«
Das Thema erlaubt eine Vielzahl von medienwissenschaftlich relevanten Zugängen; es knüpft an die Debatte um Verschwörungstheorien des SoSe 2005 an.
Dozent
Termin
29.05. - 02.06.
Ort
Im Landhaus Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 4, 9; alte Studienordnung: 2a, 4a
Module (MA): 4, 6; alte Studienordnung: 04
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
60
Zusätzliche Informationen
Kosten: voraussichtlich c.a. 100 EUR pro Pers.
Ringvorlesung
In der Ringvorlesung »Medien« werden - wie jedes Semester - Gäste aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven das Thema Medien beleuchten. Neben Vorträgen sind Performances, Lesungen, Ausstellungen und Präsentationen geplant. Im Sommersemester vermutlich wöchentlich. Bei Einschreibung über das EMWSystem erfolgt die Aufnahme in den Verteiler, über den die aktuellen Informationen verschickt werden.
Dozent
Termin
27.04
Ort
1.9.212
SWS
1
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 2a, 2b, 2c
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
keine
Phänomenologie als medienwissenschaftliche Methode
Die Phänomenologie erlangt in jüngster Zeit in der Medienwissenschaft zunehmend Bedeutung.Beispielhaft sind die Ansätze von Boris Groys und Lambert Wiesing zu nennen.
Ausgangspunkt der Phänomenologie ist die Auffassung, dass nur Bewusstseinsinhalte Gegenstand der wissenschaftlichen Reflexion sein können. Bei Merleau-Ponty erfährt dieser Ansatz eine Erweiterung um den Aspekt der Leiblichkeit. Gemeinsam ist diesen Perspektiven der Versuch, unsere alltägliche Wahrnehmung methodisch zu rekonstruieren. Dieses Seminar will einen einführenden Überblick von Husserl bis zu aktuellen Theorien bieten.
Dozenten
Termin
18.04
Ort
1.11.1.22
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 6; alte Studienordnung: 1b, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Teilnehmerbegrenzung
30

Dr. Susanne Müller

Geschichte des Reisehandbuchs
Als Karl Baedeker 1832 den in Koblenz ansässigen Verlag von Friedrich Röhling und damit ein buntes Publikationsprogramm erwarb, dürfte ihn eines besonders interessiert haben: Das 1828 bei Röhling erschienene ›Handbuch für Schnellreisende: Rheinreise von Mainz bis Cöln‹ des Gymnasialprofessors und Historikers J. A. Klein. Der Erfolg des Buches machte bald eine Neuauflage notwendig. Die Überarbeitung übernahm Baedeker persönlich. Dieses zweite, 1835 erschiene Reisehandbuch kann somit, wenngleich es sich eigentlich um einen ›Klein‹ handelt, als der erste ›Baedeker‹ angesehen werden. Zugleich handelt es sich wohl um den ersten deutschen Markenartikel überhaupt.
Über ihren bibliophilen Reiz hinaus stellen die alten ›Baedeker‹ heute auch ein Stück Zeit- und Tourismusgeschichte dar. Thema des Seminars ist eine Untersuchung eben dieser Reiseführer aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, die sich besonders den geschichtlichen und medialen Aspekten widmet. Verwendet werden sowohl wissenschaftliche Sekundärtexte als auch literarische Texte und alte Reisehandbücher aus dem Hause ›Baedeker‹.
Dozent
Termin
Mi 13:00 - 14:30
Ort
1.9.204
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
40
Zusätzliche Informationen
Exkursion: Berlin im Reiseführer: Vorbereitung usw.: Stefanie Sommerfeld, Stefanie Kinsky

Dr. des. Kathrin Peters

Zur Mediengeschichte des Körpers
Es mag irritieren, dem Körper eine Geschichte – eine Mediengeschichte gar verleihen zu wollen. Eher erscheint seine schutzbedürftige Natürlichkeit heute als Gegenpol
zivilisatorischer Zumutungen. Aber die Wahrnehmung des Körpers, sein Empfinden und seine Behandlung sind historisch und kulturell je unterschiedlich.
Dieser Überlegung nachgehend wendet sich das Seminar besonders den Medientechniken des 19. Jh. zu.
Bewegungsstudien, Röntgenbilder, Mikrofotografien, medizinische Filme, aber Präparatsammlungen und Krankenakten
haben Anteil an der Vorstellung davon, was ein normaler, geschlechtlicher Körper ist, wie er aussieht, funktioniert und sich anfühlt, maßgeblich teilgehabt.
In welchen medialen Arrangements sich dieses Körperwissen ereignet hat, sucht das Seminar anhand von Fallbeispielen zu
erörtern.
Dozent
Termin
Freitag 14tägig, 9.30-12.45
Ort
UP, 1.01.107
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 4; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 (aktive Teilnahme) 6 (Hausarbeit)
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
8 Plätze für Mag-NF
Beginn am 21.4.2006

Dr. Hansjörg Pöttrich

Produktionsmanagement und Realisierung
Es gibt kaum einen Bereich, der mit Lehr- und Lernmedien so unterversorgt ist, wie die
Ausbildungs- und Trainingsbranche. Vor allem im Bereich der PE und OE-Themen kann
selbst an der Universität Potsdam nur auf veraltete US-amerikanische Filmangebote
zurückgegriffen werden. Da wir hier noch immer einen Verkäufermarkt vorfinden und die
Mitbewerber wegen hoher Fixkosten regelmäßig keine Zuschläge bekommen, sind
wissenschaftlich solide und handwerklich professionelle Produktionen aus dem universitären
Bereich dringend erforderlich.
Das Seminar will zusammen mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Wagner ein bis zwei Themen aus
der Personalwirtschaft multimedial umsetzen. Die Themenschwerpunkte liegen vor.

Die Kompetenzen interessierter Teilnehmer müssen deutlich über Grundkenntnisse in der
Aufnahme- und Schnittechnik hinausgehen.

An der Veranstaltung nehmen ferner 10 Studierende der BWL teil.
Dozent
Termin
18.04.
Ort
3.1.19
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
2 bzw. 6 LP
Zielgruppe
BA und Magister NF
Teilnehmerbegrenzung
15
Skill-Managenment - Dialektik und Aggression
Das Seminar konzentriert sich auf die Kommunikation unter dem Aspekt der praktischen Sozialtechnologie. Im Mittelpunkt stehen Ausbildung, Übung und Vervollkommnung wirkungsorientierten Kommunizierens und Verhaltens in der Präsentation von Standpunkten, Überzeugungen und Projekten. Das Seminar folgt dem Ansatz des dosierten Aggressionsverhaltens nach WEIDNER.
Dozent
Termin
05. und 06.05.
Ort
2.14.021
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 0, 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und Magister-NF
Teilnehmerbegrenzung
20
Die Neurosen in den Chefetagen
Wir erleben gerade im Medienbereich einen Zustand wachsenden Druckes und entsprechender Ratlosigkeit, verbunden mit Nervosität und Hektik. Obwohl aus dieser Klemme nur weitsichtiges Management heraushelfen kann, macht sich in den Führungsetagen mehr und mehr der Psychosis-Manager breit. Im Unterschied zum Neurotiker, hat dieser das Bewußtsein für Störungen verloren, die von ihm ausgehen und unter denen er selbst leidet. Das Maß des Realitätsverlustes schreitet bei diesen Managern immer schneller fort; sie richten viel an und wenig aus; sie holen ihre "Stärke" aus ihrer Funktion und nutzen ihre Energie zum Selbstschutz, statt andere zu schützen.
Das Projekt lehnt sich an HESSE/ SCHRADER an und will 2 Hörfunkproduktionen zum Themenfeld realisieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes Ihlow statt und ist mit Kosten von ca. 100 Eur./ Teilnehmer für Unterkunft und Verpflegung verbunden.

Voraussetzung ist ferner, daß die Teilnehmer eigene digitale Aufnahme- und Schnittechnik mitbringen, da der Lehrstuhl noch keine entsprechende Aussattung hat.
Dozent
Termin
29.05. bis 02.06.
Ort
Exkursion nach Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 4a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und NF
Teilnehmerbegrenzung
15
Einführung in das Medienmagement
Die Ansprüche an das Management in der Content-Industrie waren noch nie so hoch, wie derzeit. Ein wachsender Wettbewerbsdruck, die Internationalisierung der Märkte aber auch ein Verfall der Halbwertzeiten und kürzere Produktionszyklen erfordern hohe Flexibilität im aktuellen Handeln und strategische Souveränität in der Perspektive.
Die Veranstaltung will einen Überblick über wesentliche Bereiche des Managements geben.
Dozent
Termin
24.04.
Ort
1.9.213
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
VO
Leistungspunkte
1 bzw. 3 bei Klausur
Zielgruppe
BA und NF bis 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50

Ursula Rogg

Tableau und Plateau
In dem praxisorientierten Workshop geht es um das Verhältnis von Handlung und Bildfindung in der Fotografie.
Ausgehend von einer fotografischen Vorlage wird in einem performativen Akt eine Handlung initiiert oder ein Impuls gesetzt, der gleichzeitig geplant und zufallsabhängig ist. Zu erarbeiten ist, mit welcher fotografischen Haltung diese Performanz angemessen dokumentiert werden kann und welche Aussage daraus lesbar wird.
In einer etwa halbtägigen Einführung wird zunächst zwischen dem „moment décisive“ (Zitiert nach H. Cartier-Bresson), einer modernistischen Haltung, welche die ästhetische Trennung von Subjekt und Objekt voraussetzt und einer konzeptuellen Konstruktion von Geschehen (etwa am Bsp. von Yves Klein’s „Leap into the Void“) unterschieden. Diese Trennung hilft bei der folgenden Kategorisierung und Besprechung historischer und zeitgenössischer fotografischer Positionen, die das Ausgangsmaterial für die künstlerisch-praktische Arbeit darstellen.
Im anschließenden Arbeitsprozess wird in Kleingruppen gearbeitet. Dies kann in einem Probenraum, im Studio oder im öffentlichen Raum geschehen. Die Ergebnisse werden in Form von Einzelbildern, fotografischen Serien oder Sequenzen beim Präsentationstermin gezeigt.
Dozent
Termin
5.5.–7.5., je 10:30 – 16:30 h & Präsentation 16.5. 18h
Ort
FHP, 4/2.16
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
BL/P, praxisorientiert
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA + MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Vorhandene eigene Kameras aller Art bitte mitbringen!
Kontakt bei Rückfragen: ur@digitalien.org

Frederic Schröder

Phänomenologie als medienwissenschaftliche Methode
Die Phänomenologie erlangt in jüngster Zeit in der Medienwissenschaft zunehmend Bedeutung.Beispielhaft sind die Ansätze von Boris Groys und Lambert Wiesing zu nennen.
Ausgangspunkt der Phänomenologie ist die Auffassung, dass nur Bewusstseinsinhalte Gegenstand der wissenschaftlichen Reflexion sein können. Bei Merleau-Ponty erfährt dieser Ansatz eine Erweiterung um den Aspekt der Leiblichkeit. Gemeinsam ist diesen Perspektiven der Versuch, unsere alltägliche Wahrnehmung methodisch zu rekonstruieren. Dieses Seminar will einen einführenden Überblick von Husserl bis zu aktuellen Theorien bieten.
Dozenten
Termin
18.04
Ort
1.11.1.22
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 1, 6; alte Studienordnung: 1b, 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Teilnehmerbegrenzung
30

Stephan Strothe

Herausforderungen des modernen Fernsehjournalismus
Kompaktkurs, durchgeführt vom N24 Korrespondenten Stephan Strothe, Leiter des Washingtoner Auslandsstudios von N24. Der Kurs behandelt Herausforderungen und Veränderungen des Fernsehjournalismus, vor allem mit Blick auf Nachrichtenstrukturen.
Dozent
Termin
Block, 19.06.-23.06.
Ort
NP Räume variieren
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2b, 2c
Module (MA): 3; alte Studienordnung: 01
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 oder 6 CP
Teilnehmerbegrenzung
40

Dr. Änne Söll

Neue Sachlichkeit? Die Kultur der Weimarer Republik
Dozent
Termin
Do 9-11 Uhr, Beginn 20.4
Ort
UP 1.11.1.22
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Zielgruppe
BA EMW / NF Medienwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Nebenfach Teilgebiet 2
Kunst vor Ort. Raum, Stadtgefüge und künstlerische Intervention am Beispiel der Berlin Biennale 2006
Dozent
Termin
Do 15-17 Uhr
Ort
UP 1.11.1.22
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Zielgruppe
BA EMW / NF Medienwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Nebenfach Teilgebiet 2

Pascal Tavanti

Die Entwicklung des Medienrechts in den Jahren 2005/2006
Die Entwicklung des Medienrechts, also insbesondere auch des Urheber-, Wettbewerbs- und Kennzeichenrechts, schreitet ständig voran. Neue Streitigkeiten zwischen den Marktteilnehmern führen zu neuen, teils richtungsweisenden Entscheidungen der Rechtsprechung.
Im Rahmen des Blockseminars werden diese Entwicklungen beleuchtet. Daneben werden aber auch Grundlagen der jeweiligen Rechtsbereiche erläutert.
Dozent
Termin
30.06. 14-20 Uhr + 01.07., 10-18 Uhr
Ort
FHP, 3/1.12
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 3; alte Studienordnung: 3a, 3b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
30

Adrian Thiel

15' vs. XEN.ON°
Nach dem bevorstehenden Launch beim studentischen Fernsehkanal XEN.ON°, gilt es das EMW-eigene monothematische Fernsehformat " 15' " (sprich: fifteen minutes) zu etablieren.
Wir werden gemeinsam neue Sendungen mit interessanten, kontroversen Themen produzieren.
Diese Übung richtet sich an motivierte Studenten, die in Eigenregie an einem TV-Magazin mitarbeiten wollen und keine Angst davor haben, ins kalte Wasser geworfen zu werden.
Dozenten
Termin
dienstags, 17-19 Uhr
Ort
FHP 4/2.16
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 11; alte Studienordnung: 0, 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
stud. Projekt
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
s. Beschreibung
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bei Fragen mailt mir: Adrian Thiel

Sole Traverso

Phantasmen, Delirien, Dämonen
Optische Medien und Phantasmen gehören zusammen. In seinen Trugbildern spricht das Medium von sich selbst. Nicht von ungefähr trägt der Vorläufer des Horrorfilms den Namen »Phantaskop« (erfunden von Etienne Gaspard Robertson, 1763-1837). Diese Zusammenhänge sollen exemplarisch am Thema 'Dracula' diskutiert und in einer medialen Produktion erprobt werden.
Dozenten
Termin
während der Projektwoche (29.05 - 02.06)
Ort
TBA
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 4; alte Studienordnung: 05
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Lit.: Bram Stoker: Dracula. - Friedrich Kittler: Draculas Vermächtnis. In ders.:Draculas Vermächtnis. Technische Schriften, Leipzig: Reclam 1993, S. 11-57

Voraussichtlich ca. 100 EUR pro Person
Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical - Projekt
This is the continuation of the course “Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical” by professor Peter Bexte – WS 05/06. In this weekend course, students will concretize the concepts and ideas gathered in Bexte’s seminar to realize a project. The visual material collected during the winter semester will be examined and used to create a three-wall beamer projection. Students will use techniques like image editing, animation, programming with ActionScript and video and sound editing.
Dozenten
Termin
TBA (Blockseminar)
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 7; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
B.A. / M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Pre-requisites: “Auftritt der Medien: Das Marshall McLuhan-Musical” (WS 05-06) and „Introduction to Digital Media“ course.
This course will be taught in English.
Interactive Projects
In this course, students will develop an interactive application by using either ActionScript (Flash), Lingo (Director), or DHTML. Conceptual and aesthetical frameworks for developing an interactive site will be investigated and executed in the form of a final project.
Dozent
Termin
Mittwochs, 9:30-12:30 Uhr
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.), MA (alte Studienord.)
Module (BA): 9; alte Studienordnung: 4a
Module (MA): 9; alte Studienordnung: 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
8 Punkte
Zielgruppe
B.A./ M.A. (Priority to 4th semester BA students and masters.)
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Prerequisite: basic knowledge of ActionScript, Lingo, or DHTML.
Beginning Interactive Multimedia (Director MX - Lingo)
This course introduces the concepts, strategies, and techniques of interactive computer media. Students will have significant involvement with multimedia authoring tools for the experimentation with “hypermedia” formats involving video and photographic images stored on CD-ROM, DVD-ROM, sound, and text. Interactive multimedia production involves different objectives and methods than those common to the usual practices of video, film, and computer graphics. The author designs structured but flexible pathways to access image and sound information, and facilitates free navigation among these elements.
Dozent
Termin
Dienstags, 9:30-12:30 Uhr
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a, 4c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
4 oder 8 Punkte
Zielgruppe
B.A. - Priority to 2nd semester students.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Pre-requisite: “Introduction to Digital Media” course.
Software: Macromedia Director MX
Language: English.
Advanced Web-Authoring
This is the continuation of the course “Introduction to Digital Media” (Web Authoring) and deals with intermediate to advanced web-authoring techniques. Intermediate HTML, basic DHTML, animation, sound and multimedia techniques of the web format will be some of the topics. Further, there will be an introduction to basic databases.
Dozent
Termin
Donnerstags, 9:30-12:30 Uhr
Ort
FHP, Haus 4, R. 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 8; alte Studienordnung: 4a, 4c
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P (SO 2004), S plus Ü (SO 2002)
Leistungspunkte
4 oder 8 Punkte
Zielgruppe
B.A. - Priority to 2nd semester students.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Pre-requisite: “Introduction to Digital Media” course or a basic knowledge of HTML.
Language: English.

Birk Weiberg

Electronic Cinema
Zwar hat sich die Technik des Filmemachens im letzten Jahrhundert mehr als einmal grundlegend verändert, doch waren diese Veränderungen entweder dem Medium immanent – wie der Farbfilm – oder als Fremdeinwirkung konkret fassbar – wie die Einführung des Tons. Die Verbindung von Film und Computer stellte vor 30 Jahren ein Novum dar, weil erstmals eine bis dahin bereits eigenständig entwickelte Technik (mit einer eigenen Kultur) in die Filmproduktion integriert werden musste. Dieser Prozess, der nicht selten von diffusen Hoffnungen begleitet wurde, hat wahrscheinlich erst jetzt mit der Digitalisierung der Filmdistribution zu einem Abschluss gefunden.
Das Seminar stellt der Frage, welche Auswirkungen die Digitalisierung des Films hatte, jene nach den Produktionsmitteln und ihrem Ursprung zur Seite. Mit welchen Vorstellungen wurden neue Techniken entwickelt? Wo handelt es sich um "Übersetzungen" traditioneller Verfahren? Und welche Computertechniken waren für die Filmproduktion tatsächlich neu?
Dozent
Termin
Do 10-11:30, ab 20.4.
Ort
FHP, 3/1.10
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 7; alte Studienordnung: 2a, 2b
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
20

Dr. Katrin von Kap-herr

Kreatives Schreiben
Das Seminar vermittelt Grundlagen für literarisches und journalistisches Schreiben, wobei das aktive, kreative Schreiben im Vordergrund steht. Unterschiedliche Schreibformen und Schreibstile werden anhand von vorgegebenen Fremdtexten untersucht und die Merkmale in selbstständig verfasste, fiktive Textsorten übertragen.
Dozent
Termin
Do 10:30—12:00, ab 20.04.
Ort
FHP, 5/1.01
SWS
2
Studiengang
BA, MA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 10; alte Studienordnung: 0
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2/6
Zielgruppe
vorrangig 1. & 3. Semester BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Bedingung für die Seminarteilnahme ist das wöchentliche Verfassen eigener Texte.

Arpad von Klimo

Swingin' Sixties: Ästhetik, Theorie und Geschichte der Popkultur in den 60er Jahren
Die Allgegenwart popkultureller Phänomene - kultureller Ausdrucksweisen, die als solche wahrgenommen werden - bedarf kommunikations-, kultur- und geschichtswissenschaftlicher Reflektion. Die rasante Geschwindigkeit, mit der Pop vom Rande in den Mittelpunkt der nachindustriellen Gesellschaft geschleudert wurde, hat dies allerding erschwert.
Im Seminar sollen grundlegende Texte zur Theorie, Ästhetik und Geschichte des Durchbruchs der Popkultur in den 60er Jahren gelesen und diskutiert werden. Anhand einzelner Beispiele werden die aufgeworfenen Fragen vertieft. Dabei wird auch auf unterschiedliche Umbrüche in den beiden deutschen Staaten eingegangen.
Dozent
Termin
Block, 28./29.04., 09./10.06., 16./17.06.
Ort
noch offen
SWS
2
Studiengang
BA, BA (alte Studienord.)
Module (BA): 5; alte Studienordnung: 2a
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2 oder 6 CP
Teilnehmerbegrenzung
40
Zusätzliche Informationen
TERMINE:

Vorbesprechung: Donnerstag, 20. April, 16-18 Uhr, RAUM: 1.08.064

1. Blocksitzung: Samstag, 13. Mai, 9 – 17 Uhr, RAUM: 1.09.203

ABGABE (per e-mail) der ersten drei Zusammenfassungen (je Text höchstens 300 Wörter!) BIS SPÄTESTENS 10. MAI!

Theorie (allgemein):
(1) Adorno, Theodor W., Kulturindustrie. Aufklärung als Massenbetrug, in: Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, Suhrkamp: Frankfurt/Main 1981 (Gesammelte Schriften Bd. 3), S. 141-191.
(2) Gries, Rainer, Produkte als Medien. Kulturgeschichte der Produktkommunikation in der Bundesrepublik und in der DDR, Leipziger UV: Leipzig 2003, S. 71-134.
Theorie (Pop)
(3) Holl, Edda, Die Konstellation Pop. Theorie eines kulturellen Phänomens der 60er Jahre, Universität Hildesheim 1996, S. 70-141.

2. Blocksitzung, Samstag, 10. Juni, 9 – 17 Uhr, RAUM: 1.09.203

ABGABE (per e-mail) der Zusammenfassungen Nr. 4, 5, 6, 7 (je Text höchstens 300 Wörter!) BIS SPÄTESTENS 7. Juni

Ästhetik:
(4) Sonntag, Susan, Anmerkungen zu ‚Camp’, in: dies., Kunst und Antikunst. 4 literarische Essays, Fischer: Frankfurt/Main 6. Aufl. 2003, S. 322-341.
(5) Johnes, Steve, Sound and Popular Music, in: ders., Rock Formation. Music, Technology, and Mass Communication, SAGE: Newbury Park, London, New Delhi 1992, S. 51-72.


Geschlecht:
(6) Ehrenreich, Barbara ; Hess, Elizabeth; Jacobs, Gloria, Beatlemania: Girls Just Want to Have Fun. In: The Adoring Audience. Fan Culture and Popular Media. Hrsg. v. Lisa A. Lewis. London / New York 1992, S. 84-106
„Kommerzialisierung“: Marketing-Aspekte
(7) Fiske, John, The Popular Economy, in: Storey, John (ed.), Cultural Theory and Popular Culture. A Reader, New York, London et al: Harvester Wheatsheaf 1994, S. 495-512;

3. Blocksitzung, Samstag,8. Juli, 9 – 17 Uhr, RAUM: 1.09.203

ABGABE (per e-mail) der Zusammenfassungen Nr. 8, 9, 10 (je Text höchstens 300 Wörter!) BIS SPÄTESTENS 5. Juli

(8) Doherty, Thomas, Teenagers and Teenpics. The Juvenilization of American Movies in the 1950s. Temple University Press: 2. verb. Aufl. 2003, S. 54-82.
Geschichte:
(9) Wicke, Peter, Rockmusik. Zur Ästhetik und Soziologie eines Massenmediums, Reclam, Leipzig, 1987, Kapitel „Love Me Do“ Ästhetik der Sinnlichkeit (S. 76-106) und „My Generation“. Rockmusik und Subkulturen (S. 107-130).
Online-Version: http://www2.hu-berlin.de/fpm/texte/mediumin.htm
(10) Larkey, Edward, The Beatles in the Austrian Context, in: ders., Pungent Sounds. Constructing Identity with Popular Music in Austria, N. York u. a. 1993, S. 120-147.