Course Descriptions Summer 2009

Stefanie Appelius

Pozzo and Perspective II - Exkursion Rome
Der Schwerpunkt der Studienreise liegt auf der Erfindung der Perspektive als grundlegende Kulturtechnik bzw. Voraussetzung der Neuzeit.
Ferner wird die Vorgeschichte immersiver Bildwelten berührt. Diese Phänomene an Originalen kennen zu lernen ist zentrales Interesse der Exkursion. Immersive Bildwelten sind Bilder, die den Betrachter in einen abgeschlossenen künstlichen Bildraum versetzen und das Gefühl suggerieren, am Bildort anwesend zu sein, dafür grundlegend ist die auf den Betrachter bezogene perspektivische Konstruktion. Ihre Geschichte reicht von der pompeijanischen Wandmalerei über Illusionsräume der frühen Neuzeit, Panoramen und 3D-Kinos bis zu den Bildern der virtuellen Realität.
Im Zentrum der Fahrt wird also die Auseinandersetzung mit perspektivisch angelegten Bildräumen der Malerei, Skulptur und Architektur der frühen Neuzeit stehen. Als ein zentrales Werk sei hier nur das Deckenbild von Andrea Pozzo (1642-1709) in San Ignazio (1691-1694) genannt.
An ausgewählten Beispielen, die mit Referaten aller teilnehmenden Studierenden vor Ort belegt werden, wird dem Phänomen nachgegangen.

Darüber hinaus wird es einige aktuelle Perspektiven auf die Stadt gaben. Hier werden Film, Literatur und Politik im Fokus stehen.
Dozenten
Termin
Exkursion im Juni
Ort
Rom
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4, 5
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion/Blockseminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
B.A. vorrangig 4.Sem. und M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Jede/r Teilnehmende wird ein Einführungsreferat im Blockseminar in Potsdam halten und ein weiteres vor Ort in Rom.

Die Kosten für Flug und Unterkunft werden sich auf rund 400-450 Euro belaufen. Hinzu kommen Verpflegung, Nahverkehr und einige wenige Eintritte, da Studierende in Gruppen in italienischen Museen meist freien Eintritt haben.

Prof. Dr. Heiko Christians

Localize
Localize setzt die Aktivitäten fort, die im Rahmen des Heimat-Festivals im WS 2008/09 begonnen wurden. Geplant und durchgeführt werden Ausstellungen, ein Filmfestival, Performances, Lesungen und vieles mehr. Parallel wird eine Internetpattform gepflegt und weiter ausgebaut. Leistungspunkte: 4/8
Zielgruppe: emw/kuwi
Teilnehmerbegrenzung: 20

Beschreibung:
LOCALIZE Das Heimatfestival fand im Oktober 2008 zum ersten Mal an verschiedenen Veranstaltungsorten in Potsdam statt. Dieses Film- und Kunstfestival wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt. Nach der erfolgreichen Erstauflage gibt es eine Fortsetzung.

In diesem Jahr liegt der thematische Fokus auf Heimat und Mobilität.
Wie kann man sich noch verwurzeln, wenn Lebenswege zunehmend wandelbar sind?
Wie wird Identität konstituiert, wenn Menschen zunehmend einen nomadischen Lebensstil wählen oder wählen müssen? Wie fühlen sich Potsdamer in ihrer Stadt, die sich so rasant verändert? Wie entsteht für die zahllosen Zugezogen Heimat?

Diese und andere Fragen beleuchtet das Festival mit verschiedenen medialen und künstlerischen Formsten. Im Filmmuseum Potsdam wird ein Kurzfilmwettbewerb durchgeführt, an einem ungewöhnlichen Ort (leer stehendes Gebäude, Industriebrache etc.) wird zeitgenössische Kunst ausgestellt. Weitere Veranstaltungen und Aktionen sind geplant.
Aufgaben der Projektteilnehmer sind die Weiterentwicklung des Konzepts und dessen kontinuierliche Umsetzung bis zum Festivaltermin im Oktober 2009.
Dabei gibt es verschiedene Aufgabenbereiche: Pressearbeit, Marketing, Sponsoring, Finanzen, Programmplanung, Künstlerbetreuung, Ausstellungsaufbau etc. Für die jeweiligen Arbeitsbereiche könnt Ihr euch in den ersten Sitzungen entscheiden.
Der für einen Schein nötige Einsatz wird über den zeitlichen Rahmen des Sommersemesters hinausgehen.

Wir freuen uns auf engagierte Studierende, die frische Ideen in das Projekt bringen, verantwortlich und selbstständig arbeiten, die Spaß am Organisieren haben und in die Potsdamer Kulturlandschaft hineinblicken möchten.
Erfahrung ist gut, aber keine Voraussetzung.

Auf www.heimatfestival.de findet Ihr weitere Informationen.
Dozenten
Termin
Di 17.15 - 18:45 Uhr
Ort
UP 1.09.212
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4 u. 8
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Studentische Mitarbeit bei der Veranstaltung:
Anja Engel und Doreen Löwe
Raumteilung, Raumkonstruktion, Raumdurchdringung: das Beispiel Ost - West
Das Seminar reformuliert den Ost/West-Konflikt als eine weit zurückreichende Raumteilungsgeschichte. Ausgangspunkt wird hierbei Ernst Jüngers Buch 'Der Gordische Knoten' von 1953 sein. Daran anschließend möchte das Seminar Arbeiten von Karl Schlögel und anderen Kulturwissenschaftlern, die Geschichte der Kartographie und die Raumtheorie über die Konstruktionsprinzipien dieser polaren Räume befragen, aber auch die Literatur (Marion Poschmann, Schwarzweißroman, 2005) etc.), den Film (Transsiberian, 2008, R: B. Anderson) und die bildenden Künste. Raumbilder müssen konstruiert, 'entworfen' und transportiert werden, bevor sie politisch wirksam werden können - diesem Zusammenhang will das Seminar sich widmen.
Dozent
Termin
Mo 13.15-14.45 Uhr
Ort
UP 1.1.107
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4 oder 8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "body, space, traces" von Prof. Anne Quirynen und "Perspektive und ihre Verzerrungen" von Prof. Dieter Mersch zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt „RAUM" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Prof. Dr. Jan Distelmeyer

Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine neue, experimentelle und hoffentlich bessere Form des ehemaligen Kolloqiums. Das verpflichtende Kolloqium am Ende des Studiums wird dadurch ersetzt. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen sollen. Es soll ein Ort des Experimentierens werden. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, spannende Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Dies kann auch gegebenenfalls zur Themenfindung für Abschlussarbeiten beitragen.
Dozenten
Termin
Mo. 19:15 - 22:00
Ort
Theaterwerkstatt, FHP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
ACHTUNG: Das Laboratorium startet erst ab dem 27.4., da das Hauptgebäude erst am 21.4. offiziell eröffnet wird!

Hauptverantwortlich Lehrende für die Veranstaltung sind Anne Quirynen und Dieter Mersch
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Recycling and Revaluation. Films on/via DVD
Nur wenige Jahre nach ihrer Markteinführung 1996/97 dauerte es, bis die DVD zum mit Abstand größten Umsatzträger der internationalen Filmwirtschaft aufstieg und für eine Refinanzierung der Filme unverzichtbar wurde. Das öffentliche Bild der DVD ist geprägt von der Vorstellung der Wiederkehr eines jeweiligen Kinofilms als Produkt für den Heimkino-Markt – von einer Wiederverwertung „des Films“ qua Digitalisierung, der dabei zusätzlich begleitet oder paratextuell „gerahmt“ wird durch allerlei Zugaben. Die Fragen, die in dieser Vorstellung zumeist als bereits beantwortet verdrängt werden, lauten: Was ist „der Film“ auf DVD? Wie erscheint das, was wir „den Film“ nennen, eigentlich auf/durch DVD? Und was sind die Bedingungen, unter denen er erscheint?
Wie Kinofilme auf DVD wiederkehren und verwertet bzw. aufgewertet werden, ist die Leitfrage dieses Seminars. Um sie zu bearbeiten, werden wir uns sowohl mit der Geschichte der DVD beschäftigen als auch mit dem dazu laufenden film- und medienwissenschaftlichen Diskussionen, die wir stets anhand von DVD-Beispielen (von den ersten Discs bis heute) nachvollziehen und überprüfen werden.
Dozent
Termin
Mittwoch, 11:15-14:45
Ort
UP 1.01.107
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "Re-Make-Cycle" von Prof. Winfried Gerling und "Abfall – Materialien und Theorien" von Dr. Kathrin Peters zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt „Re-" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Cinema-Course SoSe 2009 – Topic: Sound
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Filmauswahl an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Französisches Kino", "Raum" oder "Arbeit".
Das Leitthema, zu dem wir in diesem Semester Filme sehen, hören und diskutieren werden, ist der Ton im Film und Kino. Dieser in der Filmtheorie bis zum Ende der 1980er Jahre oft vernachlässigte Aspekt des Films wird uns hier u.a. anhand von Filmen wie "M - Eine Stadt sucht einen Mörder","Les parapluies de Cherbourg" und "The Birds" beschäftigen.
Dozent
Termin
Donnerstag, 18:00-21:00 (s.t.)
Ort
FHP, Haus 3, Raum 1.12
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
Nebenfach- und KuWi-Studierende sind willkommen
Teilnehmerbegrenzung
25
APPLAUS 2009 (Final Year Presentation)
Für APPLAUS 2009, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2009/2010), wird ein neues Produktionsteam von vier bis fünf Studierenden gesucht. Mit Unterstützung eines Kuratoriums der Universität Potsdam (IKM) und FH Potsdam ( FB Design) geht es um die Organisation und Durchführung der nächsten APPLAUS- Veranstaltung.

Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines kleinen Workshops mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppellung von Ausstellung und (kleiner) Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.

Durch die letzten APLLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichert die Realsierung der eigenen Ideen und Freiheit in der Konzeption. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.

Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
12 CP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APLLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
CinemaWork
Welche Bilder und Töne findet das Kino für die Arbeit? Und in welchem Verhältnis stehen sie zu jenen Beobachtungen, die seit Ende der 1990er Jahre als "flexibler Kapitalismus" bzw. "neuer Geist des Kapitalismus" diskutiert worden sind?
Einige Zitate sollen das Spannungsfeld in etwa umreißen, in dem unsere Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Arbeit und Film stattfinden wird:

"Wenn Arbeit sozusagen zum leeren Zentrum, zum großen Verschwinden in unseren Bildern geworden ist, dann gibt es in diesem Kreisen nicht den Schuldigen nach dem Motto: die einen wollen es nicht zeigen, die anderen wollen es nicht sehen, und denen, die es betrifft, ist beides egal. Was Arbeit ist, wer sie verteilt, wer sie definiert, das ist unsere Zukunft. Und ein wesentlicher Teil davon ist es, welche Bilder von Arbeit wir dabei produzieren." (Georg Seeßlen, 2004)

“In der digitalen Wirtschaft werden Betriebe nicht mehr in der heute gewohnten Form existieren. Mit dem Organisationswandel verändern sich auch die Arbeitsplätze und die Natur der Arbeit an sich. In der Arbeitswelt findet ein Übergang vom hierarchisch aufgebauten Unternehmen zu neuen, erweiterten Strukturen statt, aus denen sich geänderte Standortmöglichkeiten ergeben. Das Büro ist kein Ort mehr, sondern ein System. Die Rolle des einzelnen in diesem System beschränkt sich nicht auf seine Arbeitsaufgaben, sondern vollzieht sich in grundlegend neuen Arbeitsbeziehungen.“ (Don Tapscott, 1996)

„Von den Arbeitnehmern wird verlangt, sich flexibler zu verhalten, offen für kurzfristige Veränderungen zu sein, ständig Risiken einzugehen und weniger abhängig von Regeln und förmlichen Prozeduren zu werden.“ (Richard Sennett, 1998)

"Die elektronische Post löst die Tyrannei des Raums - und bis zu einem gewissen Grad der zeit – auf." (Stewart Brand, 1987)

„Vielleicht ist unser Leben noch von Entgegensetzungen geleitet, an die man nicht rühren kann, an die sich die Institutionen und die Praktiken nicht herangewagt haben. Entgegensetzungen, die wir als Gegegbenheiten akzeptieren: z.B. zwischen dem privaten Raum und öffentlichen Raum, zwischen dem Raum der Familie und dem gesellschaftlichen Raum, zwischen dem kulturellen Raum und dem nützlichen Raum, zwischen dem Raum der Freizeit und dem Raum der Arbeit. Alle diese Gegensätze leben noch von einer stummen Säkularisierung.“ (Michel Foucault, 1967)
Dozenten
Termin
im Rahmen der Ihlow-Projektwoche 14.-19.6.2009
Ort
Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
25

Prof. Winfried Gerling

Pozzo and Perspective II - Exkursion Rome
Der Schwerpunkt der Studienreise liegt auf der Erfindung der Perspektive als grundlegende Kulturtechnik bzw. Voraussetzung der Neuzeit.
Ferner wird die Vorgeschichte immersiver Bildwelten berührt. Diese Phänomene an Originalen kennen zu lernen ist zentrales Interesse der Exkursion. Immersive Bildwelten sind Bilder, die den Betrachter in einen abgeschlossenen künstlichen Bildraum versetzen und das Gefühl suggerieren, am Bildort anwesend zu sein, dafür grundlegend ist die auf den Betrachter bezogene perspektivische Konstruktion. Ihre Geschichte reicht von der pompeijanischen Wandmalerei über Illusionsräume der frühen Neuzeit, Panoramen und 3D-Kinos bis zu den Bildern der virtuellen Realität.
Im Zentrum der Fahrt wird also die Auseinandersetzung mit perspektivisch angelegten Bildräumen der Malerei, Skulptur und Architektur der frühen Neuzeit stehen. Als ein zentrales Werk sei hier nur das Deckenbild von Andrea Pozzo (1642-1709) in San Ignazio (1691-1694) genannt.
An ausgewählten Beispielen, die mit Referaten aller teilnehmenden Studierenden vor Ort belegt werden, wird dem Phänomen nachgegangen.

Darüber hinaus wird es einige aktuelle Perspektiven auf die Stadt gaben. Hier werden Film, Literatur und Politik im Fokus stehen.
Dozenten
Termin
Exkursion im Juni
Ort
Rom
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4, 5
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion/Blockseminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
B.A. vorrangig 4.Sem. und M.A.
Teilnehmerbegrenzung
16
Zusätzliche Informationen
Jede/r Teilnehmende wird ein Einführungsreferat im Blockseminar in Potsdam halten und ein weiteres vor Ort in Rom.

Die Kosten für Flug und Unterkunft werden sich auf rund 400-450 Euro belaufen. Hinzu kommen Verpflegung, Nahverkehr und einige wenige Eintritte, da Studierende in Gruppen in italienischen Museen meist freien Eintritt haben.
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Um uns und in uns die Stadt - Städtebilder in Soziologie, Philosophie, Architektur, Film und Literatur
Die europäische Kulturgeschichte ist eng verbunden mit der Stadt als Idee, Lebensform und als Gegenstand der Kritik. In diesem Seminar werden, nach einer Einführung in die Geschichte der Stadt, interdisziplinäre Zugänge vorgestellt und in Bezug zueinander gesetzt.

Gastvorträge aus den verschiedenen Disziplinen sind integraler Bestandteil der Veranstaltung.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung bei Prof. Lissek-Schütz in der vorlesungsfreien Zeit gebeten. (ellen@lissek-schuetz.de)

Materialien: Literaturverzeichnis, Reader (Kopiervorlage), Handapparat
Dozent
Termin
Di. 12:00 - 14:00
Ort
FH Haus 2 R 1.19
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA (mindestens 4 Sem.) und MA
Teilnehmerbegrenzung
7
Zusätzliche Informationen
Vorrangig organisiert von Prof. Dr. Hermann Voesgen und Prof. Ellen Lissek-Schütz (Kulturarbeit), in Kooperation mit Architektur und Städtebau und Europäische Medienwissenschaften

TeilnehmerInnen: 14 Kulturarbeit, 7 Architektur, 7 Medienwissenschaft
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine neue, experimentelle und hoffentlich bessere Form des ehemaligen Kolloqiums. Das verpflichtende Kolloqium am Ende des Studiums wird dadurch ersetzt. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen sollen. Es soll ein Ort des Experimentierens werden. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, spannende Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Dies kann auch gegebenenfalls zur Themenfindung für Abschlussarbeiten beitragen.
Dozenten
Termin
Mo. 19:15 - 22:00
Ort
Theaterwerkstatt, FHP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
ACHTUNG: Das Laboratorium startet erst ab dem 27.4., da das Hauptgebäude erst am 21.4. offiziell eröffnet wird!

Hauptverantwortlich Lehrende für die Veranstaltung sind Anne Quirynen und Dieter Mersch
Master
Das "Re" steht in der zeitgenössischen (medien)künstlerischen Arbeit im Zentrum vieler Praktiken. re-enactment, re-cycle, re-make, re-use... sind nur einige der gängigen Praktiken. Das Wiederverwenden ist unmittelbar gekoppelt an eine -nicht nur digitale- Kultur, die immer stärker aus dem Fundus des Vorgefertigten schöpft. In der Veranstaltung wird die Auseinandersetzung mit diesen Praktiken eine zentrale Rolle spielen, darüber hinaus sollen eigene Projekte entwickelt und verwirklicht werden.
Dozent
Termin
Mo 14:00 - 17:00
Ort
FHP, Haus 5, Raum 3.04
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der "Recycling und Revaluation. Filme auf/durch DVD" von Dr. Jan Distelmeyer und "Abfall – Materialien und Theorien" von Kathrin Peters zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt „Re-" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Exhibition Project: Art & Economy
Aufgrund terminlicher Probleme kann diese Veranstaltung nicht stattfinden:


In dieser Veranstaltung wird eine Ausstellung zum Thema "Kunst und ihre Ökonomien" inhaltlich vorbereitet. Geschichte, Theorie und aktuelle Entwicklungen werden recherchiert und für Ausstellung und Katalog aufbereitet. Ferner werden Begleitveranstaltungen zur Ausstellung konzipiert.
Dozent
Termin
Do 14:30 –17:30
Ort
FHP, Haus 5, Raum 3.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Die Ausstellung wird Ende 2010 in einer Berliner Institution stattfinden.

Dr. Stephan Günzel

Cultural Theories of Space
Die Vorlesung findet im Rahmen der Gastprofessur für Kulturtheorie und Raumwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Hörer der Kulturwissenschaft und der Europäischen Medienwissenschaft sind herzlich willkommen und können sich die Vorlesung nach Rücksprache anrechnen lassen.
Dozent
Termin
Dienstag, wöchentlich
Ort
Humboldt-Univ., Unter den Linden 6, R 2091/92
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
1
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Textgrundlagen: "Raumtheorie" (Frankfurt/M 2006) und "Raumwissenschaften" (Frankfurt/M 2009)

Vorlesungsmaterialien können mit dem Passwort "raum" über die HU-Seite eingesehen werden: http://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=9723

Prof. Dr. Christine Hanke

Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Michael Liebe

Digital Games Collection II
Es gibt im IKM über 2000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Deswegen: Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe www.digarec.net >> Projekte.
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
Dozenten
Termin
Mi, 15:15-16:45
Ort
1.22.034
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA, MA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
OBWOHL HIER DIE ARBEIT AUS DEM WINTERSEMESTER 2007/08 SOWIE SOMMERSEMESTER 2008 UND WINTERSEMESTER 2008/09 FORTGESETZT WIRD, IST DAS PROJEKT OFFEN FÜR ALLE (NEU) INTERESSIERTEN!

1. Sitzung ist Dienstag, 21.04.09, 13.30h in dem DIGAREC Büro, Haus 1, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais). Weitere Termine sind dem Prinzip freien Projekts entsprechend flexibel.

Prof. Dr. Dieter Mersch

Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine neue, experimentelle und hoffentlich bessere Form des ehemaligen Kolloqiums. Das verpflichtende Kolloqium am Ende des Studiums wird dadurch ersetzt. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen sollen. Es soll ein Ort des Experimentierens werden. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, spannende Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Dies kann auch gegebenenfalls zur Themenfindung für Abschlussarbeiten beitragen.
Dozenten
Termin
Mo. 19:15 - 22:00
Ort
Theaterwerkstatt, FHP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
ACHTUNG: Das Laboratorium startet erst ab dem 27.4., da das Hauptgebäude erst am 21.4. offiziell eröffnet wird!

Hauptverantwortlich Lehrende für die Veranstaltung sind Anne Quirynen und Dieter Mersch
Perspective and distortion
Dozent
Termin
Dienstag 13:15 - 14:45
Ort
UP 1.01.107
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "body, space and traces" von Prof. Anne Quirynen und "Raumteilung, Raumkonstruktion, Raumdurchdringung: das Beispiel Ost - West" von Pro. Heiko Christians zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt „RAUM" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren
History of European Culture 2
Dozent
Termin
Montag 17.15-18.45
Ort
UP 1.8.045 (Audimax)
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3 mit Klausur
Teilnehmerbegrenzung
50
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Toby Mory

Film Autoring with Korsakow system
Konzeption, Gestaltung und Produktion eines interaktiven, nonlinearen Films sind Inhalt des Projektes.

"Die Berliner Schnauze ist legendär. Ein bisschen ruppig, aber dafür kommt sie von Herzen. Berlin-Besucher sind trotzdem manchmal etwas irritiert, wenn der Busfahrer sie anranzt. Oder die Verkäuferin in der Bäckerei „Wat wollnse?", mault.[...]" Berliner Morgenpost vom 9.3. 2009
"Für ihre Nettigkeit sind Berliner nicht gerade bekannt - eher für ihren rüden Charme. [...]" Spiegel-Online vom 9.3.2009

Gerade hat der Berliner Senat ein Projekt mit 200.000 Euro gestartet, um den Bediensteten im Öffentlichen Dienst (BVG, Polizei, BSR aber auch Taxifahrer) mehr Freundlichkeit beizubringen. Dabei stellt sich die Frage, ob damit nicht ein Aspekt des Berliner Charme "glattgebügelt" werden soll, weswegen Berlin gerade so viele Menschen aus aller Welt anzieht - die berühmte Berliner Schnauze mit Herz, oder ob dies die längst überfällige Reaktion für eine weltoffenere Stadt ist?

Dieser Frage wollen wir in dem Kurs nachgehen, indem jeder Student oder jedes studentische Team, seine/ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit den Urberlinern in Form von Video/Ton/Bild dokumentiert und daraus mit Hilfe des Korsakow-Systems (kostenlose Authoring-Software des Berliner Medienkünstlers Florian Thalhofer) einen nonlinearen interaktiven Film produziert. Dieser Film kann dann sowohl als Website mit Film, als auch als DVD-ROM veröffentlicht werden. Inhaltlich gliedert sich der Kurs in folgende Module: Neben den Grundlagen des Filmemachens (Kameraführung, Licht, Ton) mit herkömmlichen Consumergeräten (Camcorder, Digitalfotokameras mit Videofunktion) und den Basics im Schneiden mit Final Cut Pro, sowie der Kodierung für Web und DVD, ist der Hauptfokus des Kurses das Erlernen der verwendeten Authoring-Software Korsakow-System und das nötige Basiswissen zum planen und produzieren von interaktiven nonlinearen Filmen.
Dozent
Termin
Mi, 15:00 - 21:00, 14-tägig
Ort
FH, LW 139 (Mac Labor)
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 5, 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
Vorrangig EMW MA; Fortgeschrittene BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Ich werde mich darum bemühen, dass bei einer der Veranstaltungen der Medienkünstler Florian Thalhofer anwesend sein wird, um den Teilnehmern aus seiner langjährigen Erfahrung im Bereich interaktiver nonlinearer Filme zu berichten und uns Insidertipps zu der von ihm entwickelten Software zu geben. Wer ein eigenes Thema, abseits des von mir gestellten hat, kann dies, sofern es sich für einen interaktiven nonlinearen Film eignet, ebenfalls im Kurs realisieren.

(benotete Projekte können nur in Absprache mit Anne Quyrinen oder Winfried Gerling erarbeitet werden)

Jan-Henrik Möller

Arbeit am Selbst
Es gebe, so Michel Foucault 1980, „keinen anderen, ersten und letzten Punkt des Widerstandes gegen die politische Macht als die Beziehung seiner zu sich selbst“. Gut 25 Jahre später singt Madonna: „I do yoga and pilates /And the room is full of hotties / So I'm checking out the bodies / And you know I'm satisfied“.
Das kann nicht das gewesen sein, was Foucault mit seiner Rede von der „Sorge um sich“ gemeint hat. Solcherart Übungen scheinen zu sehr in Richtung Selbstzurichtung, Disziplin und Wettbewerb zu weisen, als dass man ihnen ein widerständiges Potential abgewinnen könnte. Auch, dass es ausgerechnet ein Megastar ist, der solche gewissermaßen selbstkritischen Texte in Umlauf bringt, belegt nur, wie sehr Optimierungen des Körpers und des Selbst zum Common Sense gehören. Und doch, gehen alle Formen der „Arbeit am Selbst“ bruchlos in diesen Zurichtungsregimen auf? Lässt sich zwischen Schönheitsfarmen, Wellnessoasen, Fitnesscenters und Therapiezimmern ein Selbstbezug ausmachen, der eine Umwertung von Identität impliziert, zumindest eine gewisse Eigenständigkeit freisetzt? Wie lässt sich der Imperativ des „broadcast yourself“ in diesem Zusammenhang verstehen?
Das sind schwierige Fragen. Mit der Lektüre einiger Texte von und zu Foucault, aus den Gouvernementalitätsstudien und den Gender Studies soll versucht werden, diese derzeit intensiv diskutierte Problematik zu umreißen. Es wird auch darum gehen, eine historische Perspektive einzunehmen sowie in Fallstudien den medialen Anteil an Techniken der Selbstregierung herauszuarbeiten.
Dozenten
Termin
14-19.06.2009
Ort
Ihlow
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
keine
CinemaWork
Welche Bilder und Töne findet das Kino für die Arbeit? Und in welchem Verhältnis stehen sie zu jenen Beobachtungen, die seit Ende der 1990er Jahre als "flexibler Kapitalismus" bzw. "neuer Geist des Kapitalismus" diskutiert worden sind?
Einige Zitate sollen das Spannungsfeld in etwa umreißen, in dem unsere Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Arbeit und Film stattfinden wird:

"Wenn Arbeit sozusagen zum leeren Zentrum, zum großen Verschwinden in unseren Bildern geworden ist, dann gibt es in diesem Kreisen nicht den Schuldigen nach dem Motto: die einen wollen es nicht zeigen, die anderen wollen es nicht sehen, und denen, die es betrifft, ist beides egal. Was Arbeit ist, wer sie verteilt, wer sie definiert, das ist unsere Zukunft. Und ein wesentlicher Teil davon ist es, welche Bilder von Arbeit wir dabei produzieren." (Georg Seeßlen, 2004)

“In der digitalen Wirtschaft werden Betriebe nicht mehr in der heute gewohnten Form existieren. Mit dem Organisationswandel verändern sich auch die Arbeitsplätze und die Natur der Arbeit an sich. In der Arbeitswelt findet ein Übergang vom hierarchisch aufgebauten Unternehmen zu neuen, erweiterten Strukturen statt, aus denen sich geänderte Standortmöglichkeiten ergeben. Das Büro ist kein Ort mehr, sondern ein System. Die Rolle des einzelnen in diesem System beschränkt sich nicht auf seine Arbeitsaufgaben, sondern vollzieht sich in grundlegend neuen Arbeitsbeziehungen.“ (Don Tapscott, 1996)

„Von den Arbeitnehmern wird verlangt, sich flexibler zu verhalten, offen für kurzfristige Veränderungen zu sein, ständig Risiken einzugehen und weniger abhängig von Regeln und förmlichen Prozeduren zu werden.“ (Richard Sennett, 1998)

"Die elektronische Post löst die Tyrannei des Raums - und bis zu einem gewissen Grad der zeit – auf." (Stewart Brand, 1987)

„Vielleicht ist unser Leben noch von Entgegensetzungen geleitet, an die man nicht rühren kann, an die sich die Institutionen und die Praktiken nicht herangewagt haben. Entgegensetzungen, die wir als Gegegbenheiten akzeptieren: z.B. zwischen dem privaten Raum und öffentlichen Raum, zwischen dem Raum der Familie und dem gesellschaftlichen Raum, zwischen dem kulturellen Raum und dem nützlichen Raum, zwischen dem Raum der Freizeit und dem Raum der Arbeit. Alle diese Gegensätze leben noch von einer stummen Säkularisierung.“ (Michel Foucault, 1967)
Dozenten
Termin
im Rahmen der Ihlow-Projektwoche 14.-19.6.2009
Ort
Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
25
The Kitchen Practical
“Household engineering was an important part of domestic life from the 1920s. Homes were spaces in transformation as water, electricity, and gas provided reliably for the first time.” Kitchens all over the Western world are designed according to the simple arrangement of food storage, cooking and cleaning in a convenient triangle. This is thanks to Lillian Gilberth’s concept to save unnecessary motions in the kitchen. It freed time in which other tasks could be done. On July 24, 1959, Vice President Richard Nixon (1913-1994) and Soviet leader Nikita Khrushchev (1894-1971) engaged in a debate about the future of capitalism and communism during the opening ceremony of the American National Exhibition in Moscow. The confrontation occurred in the middle of a model U.S. kitchen set up for the fair. The exchange was dubbed the "kitchen debate" not only because it took place in a model kitchen but because Nixon sought to steer the conversation toward washing machines and the like rather than weaponry.
During this seminar we will explore the work of engineer Lillian Gilberth, the video artist Martha Rosler and the audio artists group “womenwithkitchenappliances”. This seminar is a workshop for students who want to explore the kitchen of Ilhow in a visual, musical, or performative way.
Dozenten
Termin
im Rahmen der Ihlow-Projektwoche 14.-19.6.2009
Ort
: im Rahmen der Ihlow-Projektwoche 14.-19.6.2009
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15

Dr. Sebastian Möring

Digital Games Collection II
Es gibt im IKM über 2000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Deswegen: Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe www.digarec.net >> Projekte.
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
Dozenten
Termin
Mi, 15:15-16:45
Ort
1.22.034
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA, MA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
OBWOHL HIER DIE ARBEIT AUS DEM WINTERSEMESTER 2007/08 SOWIE SOMMERSEMESTER 2008 UND WINTERSEMESTER 2008/09 FORTGESETZT WIRD, IST DAS PROJEKT OFFEN FÜR ALLE (NEU) INTERESSIERTEN!

1. Sitzung ist Dienstag, 21.04.09, 13.30h in dem DIGAREC Büro, Haus 1, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais). Weitere Termine sind dem Prinzip freien Projekts entsprechend flexibel.

Dr. des. Kathrin Peters

Writing on Art
Man findet sie in Museen, Galerien und Kunsthallen, die Gegenwartskunst, und wenn man weiß wo, auch im Stadtraum. Meist muss man Öffnungszeiten recherchieren, Wege zurücklegen und Schwellen passieren, um sie sehen zu können. Aber was sieht man dann? Assoziationen machen sich breit, man zieht Erläuterungen hinzu, greift auf Vorwissen zurück und manchmal scheint man auch gar nichts zu begreifen. Man kann Motive sortieren, über Rahmen und Wandfarben nachdenken, KünstlerInnen befragen, Verbindungen zu anderer Kunst knüpfen oder auch zu etwas, was mit Kunst nichts zu tun hat.
Anhand von aktuellen Ausstellungen soll erprobt werden, wie sich auf verschiedene Weise über Kunst schreiben lässt. Das Seminar versteht sich daher als Übung vorm Original und zugleich als Übung im Schreiben.
Dozent
Termin
Do, 13:30-16:30
Ort
FH, Haus 4, 2.16 (EMW Labor)
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 CP / 8 CP
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Arbeit am Selbst
Es gebe, so Michel Foucault 1980, „keinen anderen, ersten und letzten Punkt des Widerstandes gegen die politische Macht als die Beziehung seiner zu sich selbst“. Gut 25 Jahre später singt Madonna: „I do yoga and pilates /And the room is full of hotties / So I'm checking out the bodies / And you know I'm satisfied“.
Das kann nicht das gewesen sein, was Foucault mit seiner Rede von der „Sorge um sich“ gemeint hat. Solcherart Übungen scheinen zu sehr in Richtung Selbstzurichtung, Disziplin und Wettbewerb zu weisen, als dass man ihnen ein widerständiges Potential abgewinnen könnte. Auch, dass es ausgerechnet ein Megastar ist, der solche gewissermaßen selbstkritischen Texte in Umlauf bringt, belegt nur, wie sehr Optimierungen des Körpers und des Selbst zum Common Sense gehören. Und doch, gehen alle Formen der „Arbeit am Selbst“ bruchlos in diesen Zurichtungsregimen auf? Lässt sich zwischen Schönheitsfarmen, Wellnessoasen, Fitnesscenters und Therapiezimmern ein Selbstbezug ausmachen, der eine Umwertung von Identität impliziert, zumindest eine gewisse Eigenständigkeit freisetzt? Wie lässt sich der Imperativ des „broadcast yourself“ in diesem Zusammenhang verstehen?
Das sind schwierige Fragen. Mit der Lektüre einiger Texte von und zu Foucault, aus den Gouvernementalitätsstudien und den Gender Studies soll versucht werden, diese derzeit intensiv diskutierte Problematik zu umreißen. Es wird auch darum gehen, eine historische Perspektive einzunehmen sowie in Fallstudien den medialen Anteil an Techniken der Selbstregierung herauszuarbeiten.
Dozenten
Termin
14-19.06.2009
Ort
Ihlow
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
keine
Trash
Abfall ist das, was übrig bleibt. Was zu viel ist, niemand mehr braucht oder je gebraucht hat. Um etwas überhaupt als Abfall wahrnehmen zu können, müssen Selektionsprozesse von statten gegangen sein, die über Wert und Wertlosigkeit von Sachen entschieden haben. Im Umgang mit Abfall rücken daher immer Fragen der Auswahl, des Nutzens und der Wertung in den Mittelpunkt. Gerade deswegen ist die Beschäftigung mit Resten, Überflüssigem, Banalem und Trash für die Künste und Theorien der Moderne so produktiv gewesen: ermöglicht sie doch, ästhetische Vorentscheidungen und Kanonisierungen, kulturelle Effizienzlogiken und Ordnungskriterien befragen und unterlaufen zu können. Im Seminar wird es um den Surrealismus gehen, um Pop-Literatur und Punk-Ästhetiken, um TV-Trash und Abrissbirnen.
Dozent
Termin
Freitag, 10:00-13:00
Ort
FHP, Haus 5, 1.06
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der "Recycling und Revaluation. Filme auf/durch DVD" von Dr. Jan Distelmeyer und "Re-Make-Cycle" von Winfried Gerling zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt „Re-" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Prof. Anne Quirynen

APPLAUS 2009 (Final Year Presentation)
Für APPLAUS 2009, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2009/2010), wird ein neues Produktionsteam von vier bis fünf Studierenden gesucht. Mit Unterstützung eines Kuratoriums der Universität Potsdam (IKM) und FH Potsdam ( FB Design) geht es um die Organisation und Durchführung der nächsten APPLAUS- Veranstaltung.

Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines kleinen Workshops mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppellung von Ausstellung und (kleiner) Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.

Durch die letzten APLLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichert die Realsierung der eigenen Ideen und Freiheit in der Konzeption. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.

Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
12 CP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APLLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
The Kitchen Practical
“Household engineering was an important part of domestic life from the 1920s. Homes were spaces in transformation as water, electricity, and gas provided reliably for the first time.” Kitchens all over the Western world are designed according to the simple arrangement of food storage, cooking and cleaning in a convenient triangle. This is thanks to Lillian Gilberth’s concept to save unnecessary motions in the kitchen. It freed time in which other tasks could be done. On July 24, 1959, Vice President Richard Nixon (1913-1994) and Soviet leader Nikita Khrushchev (1894-1971) engaged in a debate about the future of capitalism and communism during the opening ceremony of the American National Exhibition in Moscow. The confrontation occurred in the middle of a model U.S. kitchen set up for the fair. The exchange was dubbed the "kitchen debate" not only because it took place in a model kitchen but because Nixon sought to steer the conversation toward washing machines and the like rather than weaponry.
During this seminar we will explore the work of engineer Lillian Gilberth, the video artist Martha Rosler and the audio artists group “womenwithkitchenappliances”. This seminar is a workshop for students who want to explore the kitchen of Ilhow in a visual, musical, or performative way.
Dozenten
Termin
im Rahmen der Ihlow-Projektwoche 14.-19.6.2009
Ort
: im Rahmen der Ihlow-Projektwoche 14.-19.6.2009
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Body, space and traces
This class combines practice, a site visit, screenings, readings, and critiques to examine the diverse languages and practices of video and audio within an installation context.
By looking at a variety of installations in their historical context, the course explores aesthetic experiences and the relationship between the moving image, sound and physical space.
One exercise (individual or group work) will be produced during the seminar, based upon a visit and research of Sacrower Park.
Recommanded Literature:
Aestetik der Installation, Juliane Rebentisch, Ed. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003.
Installation Art, Claire Bishop,Tate Publishing London 2004.
X-Screen, Film Installations and Actions in the 1960s and 1970s, edited by Museum Moderner Kunst Ludwig Wien, Matthias Michalka, Wien 2004.
Art and the moving image, a critical reader, ed. by Tanya Leighton, Tate, London, 2008
Dozent
Termin
Mo, 15:30- 18:30
Ort
FHP, LW 117
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
8
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet im Verbund mit der Veranstaltung "Raumteilung, Raumkonstruktion, Raumdurchdringung: das Beispiel Ost - West" von Pro. Heiko Christians und "Perspektive und ihre Verzerrungen" von Prof. Dieter Mersch zu dem übergreifenden Themenschwerpunkt "RAUM" statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine neue, experimentelle und hoffentlich bessere Form des ehemaligen Kolloqiums. Das verpflichtende Kolloqium am Ende des Studiums wird dadurch ersetzt. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen sollen. Es soll ein Ort des Experimentierens werden. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, spannende Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Dies kann auch gegebenenfalls zur Themenfindung für Abschlussarbeiten beitragen.
Dozenten
Termin
Mo. 19:15 - 22:00
Ort
Theaterwerkstatt, FHP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9, 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
ACHTUNG: Das Laboratorium startet erst ab dem 27.4., da das Hauptgebäude erst am 21.4. offiziell eröffnet wird!

Hauptverantwortlich Lehrende für die Veranstaltung sind Anne Quirynen und Dieter Mersch

Karin Rebbert

compact course and excursion: memory studies
Das Blockseminar und die anschließende Exkursion beschäftigen sich mit Erinnerungskultur/en und –ästhetik/en. Von besonderem Interesse ist dabei das Gedenken und Erinnern in Form von Denk- oder Mahnmalen. Monumenten liegen spezifische Kulturauffassungen und Bildungsaufträge zu Grunde, die sich – so wie auch Formen, Ästhetiken oder Medien – über die Jahre und in Abhängigkeit von religiösen wie politischen Systemen verändern. So unterschied sich die offizielle Erinnerungspolitik der DDR stark von jener in der BRD und die Zeugenschaft von Überlebenden prägte die bisherige gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Shoah.

Anhand ausgewählter Beispiele und zugehöriger Debatten soll im Seminar der Gestaltung von Erinnerung nachgegangen werden. Grundlage der Veranstaltung ist zudem die Lektüre und Diskussion prominenter Konzepte der Gedächtnisforschung im 20. Jahrhundert – etwa Maurice Halbwachs’ Unterscheidung zwischen dem individuellen und dem kollektiven Gedächtnis, Jan Assmanns Ansatz des kommunikativen und des kulturellen Gedächtnisses, Aby Warburgs Mnemosyne-Projekt oder Pierre Noras Vorstellung von Erinnerungsorten, an denen sich Gedächtnis kristallisiert.

Die Veranstaltung besteht aus einem ein-/zweitägigen Blockseminar und einer anschließenden dreitägigen Exkursion. Diese führt zuerst zum ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Im Anschluss soll die Ruhmes- und Ehrenhalle Walhalla in der Nähe von Regensburg besucht werden, die als Kunstschöpfung des bayerischen Königs Ludwig im 19. Jahrhundert entstand. Dritte und letzte Station der Exkursion ist die KZ-Gedenkstätte Dachau bei München.

Neben der aktiven Teilnahme wird die Lektüre von Grundlagentexten aus dem Reader und die Übernahme von Kurzreferaten erwartet. Themenvergabe beim Vorbereitungstreffen.
Es fallen Kosten für die Hin- und Rückfahrt sowie für Übernachtung und Verpflegung an, die allerdings erst konkret ermittelt werden können, sobald die Anzahl an Teilnehmer/innen feststeht.
Termin noch unter Vorbehalt
Dozent
Termin
Blockseminar am 4./ 5.Juli, Exkursion 10./12.7.
Ort
FHP, Haus 4, 2.16
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5, 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar und Exkursion
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
EMW, Design, Kulturarbeit
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Im Anschluss an das Seminar wird im kommenden Wintersemester (WS 2009/10) voraussichtlich eine zweite Veranstaltung zum Thema angeboten werden, die die Diskussion vertiefen soll. Beide Seminare sind selbstverständlich auch unabhängig von einander belegbar.

Frederic Schröder

Localize
Localize setzt die Aktivitäten fort, die im Rahmen des Heimat-Festivals im WS 2008/09 begonnen wurden. Geplant und durchgeführt werden Ausstellungen, ein Filmfestival, Performances, Lesungen und vieles mehr. Parallel wird eine Internetpattform gepflegt und weiter ausgebaut. Leistungspunkte: 4/8
Zielgruppe: emw/kuwi
Teilnehmerbegrenzung: 20

Beschreibung:
LOCALIZE Das Heimatfestival fand im Oktober 2008 zum ersten Mal an verschiedenen Veranstaltungsorten in Potsdam statt. Dieses Film- und Kunstfestival wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und umgesetzt. Nach der erfolgreichen Erstauflage gibt es eine Fortsetzung.

In diesem Jahr liegt der thematische Fokus auf Heimat und Mobilität.
Wie kann man sich noch verwurzeln, wenn Lebenswege zunehmend wandelbar sind?
Wie wird Identität konstituiert, wenn Menschen zunehmend einen nomadischen Lebensstil wählen oder wählen müssen? Wie fühlen sich Potsdamer in ihrer Stadt, die sich so rasant verändert? Wie entsteht für die zahllosen Zugezogen Heimat?

Diese und andere Fragen beleuchtet das Festival mit verschiedenen medialen und künstlerischen Formsten. Im Filmmuseum Potsdam wird ein Kurzfilmwettbewerb durchgeführt, an einem ungewöhnlichen Ort (leer stehendes Gebäude, Industriebrache etc.) wird zeitgenössische Kunst ausgestellt. Weitere Veranstaltungen und Aktionen sind geplant.
Aufgaben der Projektteilnehmer sind die Weiterentwicklung des Konzepts und dessen kontinuierliche Umsetzung bis zum Festivaltermin im Oktober 2009.
Dabei gibt es verschiedene Aufgabenbereiche: Pressearbeit, Marketing, Sponsoring, Finanzen, Programmplanung, Künstlerbetreuung, Ausstellungsaufbau etc. Für die jeweiligen Arbeitsbereiche könnt Ihr euch in den ersten Sitzungen entscheiden.
Der für einen Schein nötige Einsatz wird über den zeitlichen Rahmen des Sommersemesters hinausgehen.

Wir freuen uns auf engagierte Studierende, die frische Ideen in das Projekt bringen, verantwortlich und selbstständig arbeiten, die Spaß am Organisieren haben und in die Potsdamer Kulturlandschaft hineinblicken möchten.
Erfahrung ist gut, aber keine Voraussetzung.

Auf www.heimatfestival.de findet Ihr weitere Informationen.
Dozenten
Termin
Di 17.15 - 18:45 Uhr
Ort
UP 1.09.212
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4 u. 8
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Studentische Mitarbeit bei der Veranstaltung:
Anja Engel und Doreen Löwe

Torsten Schöbel

Compositings and Animations
Der Kurs vermittelt die Grundlagen des Compositings, der Keyframe-Animation und der Entwicklung visueller Effekte mit Adobe After Effects. Dieser Kurs richtet sich an Einsteiger. Im Verlauf des Kurses sollen selbstständige Arbeiten in Form einer Grafikanimation oder eines Compositings (Bild, Ton, Schrift) erstellt werden. Schwerpunkt ist die Entwicklung von Vor- oder Abspannfilmen fiktiver Filme, bzw. für mögliche Filme, die nie gedreht werden.
Dozent
Termin
Di. 09:00-12:00
Ort
FHP, MAC-Labor, LW139
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
vorrangig BA (mindestens 3 Sem.) und MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Dr. Jörg Sternagel

Project Monitoring M.A.
Ziel ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst unter Betreuung eines, oder mehrerer Lehrender. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt Derartige Vorhaben werden in kleinen Gruppen oder auch alleine entwickelt.
Dozenten
Termin
Termin wird bekannt gegeben
Ort
FH/Uni
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Forschungsprojekt
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.