Semester
+
Summer 2011
-
Dr. Mark Butler
Dysfunktionales Spiel?
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit dem Verhältnis von Spiel und Dysfunktionalität. Das Spiel gilt als eine Sphäre, die keinen externen Funktionalitäten oder Zweck-Mittel-Relationen verpflichtet ist, sondern nur inneren Regeln folgt. Aber was passiert, wenn das innere Gleichgewicht eines Spiels gestört wird? Dieser Frage soll, ausgehend von einschlägigen Spieldefinitionen, zu Beginn des Workshops nachgegangen werden.
Dysfunktionalität, so die Arbeitshypothese des Workshops, lässt die impliziten Regeln eines Systems hervortreten – egal ob es sich um ein soziales Interaktionsritual oder ein mediales Arrangement handelt – und eröffnet ungeahnte Spielräume. Somit kann sie auch als ästhetische Strategie eingesetzt werden. Dies soll anhand von Beispielen aus der Kunstgeschichte und der populären Kultur, in denen die Akteure mit der Dysfunktionalität spielen, skizziert werden.
Im praktischen Teil des Workshops soll die ästhetische Produktivität der Dysfunktionalität erprobt werden. Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein bekanntes Spiel durch Modifikationen seiner Medien, Regeln, Figuren, Klang, Dimensionen oder Modalitäten an die Grenze der Dysfunktionalität zu treiben, um zu erleben was an dieser Schwelle geschieht.
Dysfunktionalität, so die Arbeitshypothese des Workshops, lässt die impliziten Regeln eines Systems hervortreten – egal ob es sich um ein soziales Interaktionsritual oder ein mediales Arrangement handelt – und eröffnet ungeahnte Spielräume. Somit kann sie auch als ästhetische Strategie eingesetzt werden. Dies soll anhand von Beispielen aus der Kunstgeschichte und der populären Kultur, in denen die Akteure mit der Dysfunktionalität spielen, skizziert werden.
Im praktischen Teil des Workshops soll die ästhetische Produktivität der Dysfunktionalität erprobt werden. Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein bekanntes Spiel durch Modifikationen seiner Medien, Regeln, Figuren, Klang, Dimensionen oder Modalitäten an die Grenze der Dysfunktionalität zu treiben, um zu erleben was an dieser Schwelle geschieht.
Dozenten
Termin
Termin: Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Prof. Dr. Heiko Christians
LOCALIZE Das Heimatfestival 2011
LOCALIZE Das Heimatfestival wird nach drei erfolgreichen Auflagen im Oktober 2008, Oktober 2009 und Juni 2010 nun vom 22. bis 26. Juni 2011 zum vierten Mal Potsdam erobern. "In der Tat" werden der Altbau der Geschwister-Scholl-Straße 51 sowie der Stadtraum von Potsdam West bespielt. Der Kurzfilmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam wird am Abend des 23. Juni ausgetragen. Das weitere Programm ist noch in Planung.
LOCALIZE Das Heimatfestival, Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselnden Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
LOCALIZE Das Heimatfestival, Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselnden Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
Dozenten
Termin
Do 16:00 - 19:00 Uhr sowie nach Absprache/Bedarf
Ort
LOCALIZE-Projektbüro, Geschwister-Scholl-Str. 51, 14471 Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4/8/12
Zielgruppe
EMW, KuWi, Design, Kulturarbeit, …
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bei Interesse oder Fragen sendet bitte eine kurze E-Mail an Anja Engel (localize@heimatfestival.de) oder Prof. Dr. Christians.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
Prof. Dr. Jan Distelmeyer
The Archive: Gorizia International Spring School 2011
Zum neunten Mal findet im Anfang April 2011 die MAGIS International Film Studies Spring School statt, die auf hohem internationalen Niveau aktuelle Fragen der Film- und Medienwissenschaft verhandelt. Näheres zum Programm in diesem Jahr entnehmen Sie bitte dem folgenden Ankündigungstext:
THE ARCHIVE. MEMORY, CINEMA, VIDEO AND THE IMAGE OF THE PRESENT
The IX MAGIS Spring School, organized by the University of Udine and the University of Paris III in collaboration with their network of partners - the Universities of Amsterdam, Bochum, Prague, Valencia, Milano-Cattolica, Pisa and CineGraph/Hamburg - as part of the activities of the International PhD in Audiovisual Studies, will be held this year in Gorizia, from April 8th to April 11th.
This IX edition of the MAGIS Spring School will focused on the relationship between audiovisual forms and the notion of the Archive. With the help of scholars, graduate students, artists, curators and representatives of art institutions, the IX Spring School will try to address in plenary sessions and workshops the main topic of “the Archive” in relation to specific disciplinary fields, objects and perspectives of research with an emphasis on:
CINEMA & CONTEMPORARY VISUAL ART. The archive form undoubtedly dominated curatorial and artistic practices of the last decade. On the one hand it allowed for the adoption of a retrospective point of view toward modernist great points of reference, thereby reappraising not only their historical importance, but also their utopian aspect and experimental gesture. On the other hand, it freed up the possibility of assemblage and manipulation of sources (with the digital turn becoming increasingly more accessible) and gave rise to a different phenomenological experience of reality which modifies the interpretation, recording and organization of data. Sharing the theoretical framework and perspective suggested by the FilmForum 2011’s call for papers, the Cinema & Contemporary Visual Arts section aims to investigate the archive form with an analysis of its significance along these two aspects. We will place an emphasis, in particular, on the relevance of researches and authorial practices of the net, of sound and moving images.
ARCHIVE & POST-CINEMA: videogame/animation/comics. The “archive”, if we understand it as a “database”, could define the new media landscape. This structure in fact interconnects every single medial experience: videogames; web comics; the “multiverse” of comics; cell phone applications; contaminations of art, cinema, animation, videogame. We would like to map the presence and interpretation of the archive in this landscape and open it up specific issues: in which ways do the different medial experiences organize traces of memory? Which are the bodily and intellectual experiences that include application users, videogamers, web-goers? What is the role of emulation, retro-technology and preservation? Which are the problems opened up by archiving and preserving objects that are so strongly connected to contemporary times and to the quick deterioration of supports? Which videogames or medial objects produce spatial structures which work as a collection of information and knowledge? In which ways does the spatial and narrative dynamics of game constitute in and of itself a cultural database?
CARTOGRAPHY OF PORNOGRAPHIC AUDIOVISUAL. The Porn Studies Section intends to explore the geographies of audiovisual pornography, employing a cartographic perspective (cfr. Barker 1996). This perspective accounts for at least two levels of theoretical formalization, which involve both the diachronic dimension and the synchronic one. The first level deals with the construction of chronological systems that subtend the “historical space” in which a particular cultural phenomenon develops. The second level deals with the elaboration of topological systems that subtend the “geographical dynamic” through which that particular cultural phenomenon appears. By joining the temporal dimension and the spatial one (and vice versa), the cartographic dispositive acquires a double nature, overlapping the “plain” geographic atlas to the “deep” historic archive.
THE FILM HERITAGE. Film Archives emerges as a response to an absence. Film Heritage is primarily about a loss and a trauma, even before the very act of preserving and taking care of. In the times of contemporary remediation archives are facing a transition characterized by a new "absence" and by a new opening up of practices, bodies, knowledge and dispositifs. Can the study of film tradition, transmission and preservation reveal models of archival transition and contemporary re-enactment of archives? Which identities and visual/cultural forms do the laboratorial practices and technologies leave on the bodies of the archives? How do cosmesis, therapies and obsolescence produced by the digital domain and the digital market generate symptomatical and pathological archives? What are the paradoxes of an archive that plans itself and that enunciates its own self-sufficiency? In what ways does the present transition and the dialectic between preservation and access dissimulate and hide the complexity of the notion of the archive?
THE ARCHIVE. MEMORY, CINEMA, VIDEO AND THE IMAGE OF THE PRESENT
The IX MAGIS Spring School, organized by the University of Udine and the University of Paris III in collaboration with their network of partners - the Universities of Amsterdam, Bochum, Prague, Valencia, Milano-Cattolica, Pisa and CineGraph/Hamburg - as part of the activities of the International PhD in Audiovisual Studies, will be held this year in Gorizia, from April 8th to April 11th.
This IX edition of the MAGIS Spring School will focused on the relationship between audiovisual forms and the notion of the Archive. With the help of scholars, graduate students, artists, curators and representatives of art institutions, the IX Spring School will try to address in plenary sessions and workshops the main topic of “the Archive” in relation to specific disciplinary fields, objects and perspectives of research with an emphasis on:
CINEMA & CONTEMPORARY VISUAL ART. The archive form undoubtedly dominated curatorial and artistic practices of the last decade. On the one hand it allowed for the adoption of a retrospective point of view toward modernist great points of reference, thereby reappraising not only their historical importance, but also their utopian aspect and experimental gesture. On the other hand, it freed up the possibility of assemblage and manipulation of sources (with the digital turn becoming increasingly more accessible) and gave rise to a different phenomenological experience of reality which modifies the interpretation, recording and organization of data. Sharing the theoretical framework and perspective suggested by the FilmForum 2011’s call for papers, the Cinema & Contemporary Visual Arts section aims to investigate the archive form with an analysis of its significance along these two aspects. We will place an emphasis, in particular, on the relevance of researches and authorial practices of the net, of sound and moving images.
ARCHIVE & POST-CINEMA: videogame/animation/comics. The “archive”, if we understand it as a “database”, could define the new media landscape. This structure in fact interconnects every single medial experience: videogames; web comics; the “multiverse” of comics; cell phone applications; contaminations of art, cinema, animation, videogame. We would like to map the presence and interpretation of the archive in this landscape and open it up specific issues: in which ways do the different medial experiences organize traces of memory? Which are the bodily and intellectual experiences that include application users, videogamers, web-goers? What is the role of emulation, retro-technology and preservation? Which are the problems opened up by archiving and preserving objects that are so strongly connected to contemporary times and to the quick deterioration of supports? Which videogames or medial objects produce spatial structures which work as a collection of information and knowledge? In which ways does the spatial and narrative dynamics of game constitute in and of itself a cultural database?
CARTOGRAPHY OF PORNOGRAPHIC AUDIOVISUAL. The Porn Studies Section intends to explore the geographies of audiovisual pornography, employing a cartographic perspective (cfr. Barker 1996). This perspective accounts for at least two levels of theoretical formalization, which involve both the diachronic dimension and the synchronic one. The first level deals with the construction of chronological systems that subtend the “historical space” in which a particular cultural phenomenon develops. The second level deals with the elaboration of topological systems that subtend the “geographical dynamic” through which that particular cultural phenomenon appears. By joining the temporal dimension and the spatial one (and vice versa), the cartographic dispositive acquires a double nature, overlapping the “plain” geographic atlas to the “deep” historic archive.
THE FILM HERITAGE. Film Archives emerges as a response to an absence. Film Heritage is primarily about a loss and a trauma, even before the very act of preserving and taking care of. In the times of contemporary remediation archives are facing a transition characterized by a new "absence" and by a new opening up of practices, bodies, knowledge and dispositifs. Can the study of film tradition, transmission and preservation reveal models of archival transition and contemporary re-enactment of archives? Which identities and visual/cultural forms do the laboratorial practices and technologies leave on the bodies of the archives? How do cosmesis, therapies and obsolescence produced by the digital domain and the digital market generate symptomatical and pathological archives? What are the paradoxes of an archive that plans itself and that enunciates its own self-sufficiency? In what ways does the present transition and the dialectic between preservation and access dissimulate and hide the complexity of the notion of the archive?
Dozent
Termin
8.-14. April 2011
Ort
Gorizia (Italien)
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion/Projekt
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Der Termin für das obligatorische Vorbereitungstreffen (Anfang April) sowie für die obligatorische Nachbesprechung (Ende April) wird noch bekannt gegeben. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf: ca. 150 Euro für Bed & Breakfast in Gorizia + Flugticket nach Venedig oder Triest und Bahnticket nach Gorizia
Cinema-Course SoSe 2011 Topic: Fail
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Filmauswahl an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Französisches Kino", "Babelsberg", "Raum", "Arbeit", "Ton" und "Farbe". Dieses Semester ist dem Thema "Scheitern" gewidmet.
Dozent
Termin
Donnerstag, 18:00-21:00 (s.t.) (14-tägig) (Beginn: 21.04.)
Ort
FHP, Hauptgebäude, kleiner Hörsaal HG 067
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 CP
Zielgruppe
BA, MA, Nebenf. MeWi, KuWi, FB Design
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung ist geöffnet für die Studiengänge des Fachbereichs Design der FH Potsdam sowie das Nebenfach Medienwissenschaft und BA Kulturwissenschaft.
Modul für KuWi: 6
Modul für KuWi: 6
APPLAUS 2011 (Final Year Presentation)
Für APPLAUS 2011, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2011/2012, wird die Arbeit des neuen Produktionsteam fortgesetzt. Mit Unterstützung eines Kuratoriums der Universität Potsdam (IKM) und FH Potsdam (FB Design) geht es um die Organisation und Durchführung der nächsten APPLAUS- Veranstaltung.
Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines Panels mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.
Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.
Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines Panels mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.
Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.
Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
12 CP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das diesjährige APPLAUS-Team hat sich bereits im vergangenen Semester konstituiert und arbeitet in diesem Semester weiter.
Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APPLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APPLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
Digitalicity. Aesthetic and discourse of computerized media
Das Zauberwort »digital«, dessen Strahlkraft unvermindert anhält, lässt die mit ihm verbundenen Medien und Dispositive in einem besonderen Licht erscheinen. Mit diesem mythischen Begriff sind zahlreiche Versprechungen verknüpft, die sowohl explizit im Hype um die »digitale Revolution« bzw. »digitale Ökonomie« in den späten 1980er und 90er Jahre sowie um das »web 2.0« der letzten Jahre zu beobachten sind als auch implizit in der gegenwärtigen Kritik an Google und Apple.
Das Seminar bietet eine Einführung in den Diskurs der "Digitalizität" (um mit Roland Barthes' und Tom Holerts Neologismus-Intervention von diesem mythischen Begriff zu sprechen) und verbindet eine Analyse der Ästhetik computerbasierter Medien mit der Frage, wie sich die Versprechungen/Hoffnungen/Befürchtungen zu den konkreten Erscheinungen und Nutzungsangeboten verhalten.
Das Seminar bietet eine Einführung in den Diskurs der "Digitalizität" (um mit Roland Barthes' und Tom Holerts Neologismus-Intervention von diesem mythischen Begriff zu sprechen) und verbindet eine Analyse der Ästhetik computerbasierter Medien mit der Frage, wie sich die Versprechungen/Hoffnungen/Befürchtungen zu den konkreten Erscheinungen und Nutzungsangeboten verhalten.
Dozent
Termin
Donnerstag, 10-14.00 Uhr (Beginn: 21.04.)
Ort
FHP (Haus 4, Raum 216)
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund "Kritik des Digitalen", mit der Veranstaltung "Jenseits des Subjekts. Affektlehren analoger und digitaler Medien" von Dr. Jörg Sternagel und "Neue Bildordnungen? Visuelle Archive im Zeitalter des Internets" im Master-Modul 6 von Dr. Susanne Holschbach statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Dr. Daniela Döring
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Fachschaftsrat EMW
Student Representatives WS 11
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt.
Der Fachschaftsrat (FSR) ist die gewählte Interessenvertretung der Studierenden im Studiengang EMW. Er trifft sich in regelmäßigen Sitzungen und bespricht dort einerseits aktuelle Fragestellungen, Neuerungen und Entwicklungen in der EMW, andererseits plant er Veranstaltungen für die Fachschaft und unterstützt StudentInnen, eigene Projekte im Sinne der Fachschaft durchzuführen.
Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Hans Kannewitz.
Der Fachschaftsrat (FSR) ist die gewählte Interessenvertretung der Studierenden im Studiengang EMW. Er trifft sich in regelmäßigen Sitzungen und bespricht dort einerseits aktuelle Fragestellungen, Neuerungen und Entwicklungen in der EMW, andererseits plant er Veranstaltungen für die Fachschaft und unterstützt StudentInnen, eigene Projekte im Sinne der Fachschaft durchzuführen.
Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Hans Kannewitz.
Dozent
Termin
FSR-Sitzung alle 3-4 Wochen im Semester
Ort
Neues Palais, wechselnde Orte, Ankündigung via EMW-List
SWS
0
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
--
Leistungspunkte
--
Zielgruppe
Studenten der EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibts: http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php
Anja Engel
LOCALIZE Das Heimatfestival 2011
LOCALIZE Das Heimatfestival wird nach drei erfolgreichen Auflagen im Oktober 2008, Oktober 2009 und Juni 2010 nun vom 22. bis 26. Juni 2011 zum vierten Mal Potsdam erobern. "In der Tat" werden der Altbau der Geschwister-Scholl-Straße 51 sowie der Stadtraum von Potsdam West bespielt. Der Kurzfilmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam wird am Abend des 23. Juni ausgetragen. Das weitere Programm ist noch in Planung.
LOCALIZE Das Heimatfestival, Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselnden Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
LOCALIZE Das Heimatfestival, Potsdams Festival für Stadt, Kultur und Kunst, wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselnden Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.
Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.
Dozenten
Termin
Do 16:00 - 19:00 Uhr sowie nach Absprache/Bedarf
Ort
LOCALIZE-Projektbüro, Geschwister-Scholl-Str. 51, 14471 Potsdam
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4/8/12
Zielgruppe
EMW, KuWi, Design, Kulturarbeit, …
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Bei Interesse oder Fragen sendet bitte eine kurze E-Mail an Anja Engel (localize@heimatfestival.de) oder Prof. Dr. Christians.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
1539 Graduiertenkolleg
Course Graduate School Visibility, 1
Dozent
Termin
Einzeltermine
Ort
tba
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Methodenseminar Graduiertenkolleg
Leistungspunkte
keine
Zielgruppe
Mitglieder des Graduiertenkollegs
Teilnehmerbegrenzung
20
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung gehört nicht zum Studienprogramm der EMW, sondern zu dem des Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung und ist lediglich für deren Mitglieder geöffnet. Anfragen zur Veranstaltung an Fabian Goppelsröder (goppelsroeder@web.de) und/oder Mira Fliescher (m.fliescher@gmx.net).
Dr. Susanne Holschbach
Verbunsthema
Über Internet-Plattformen wie Flickr und YouTube wird eine stetig wachsende Menge von Bildern – bewegte wie stille – verfügbar gemacht, sortiert und vernetzt; in immer größerem Umfang auch ‚analoge’ Archivbestände. Wie werden diese Bildmengen geordnet, wie wird der Zugriff auf einzelne Bilder gesteuert, welcher Gebrauch wird von ihnen gemacht? Zeichnen sich neue Bilderordnungen ab, die traditionelle Kategorisierungen und Genregrenzen unterlaufen? Welchen Effekt hat die ‚Datenbanklogik’ (Manovich) auf unser Bildverständnis? Fragen wie diesen soll im Seminar nachgegangen werden: sowohl mit Rekurs auf kulturwissenschafltliche, medien- und bildtheoretische Aspekte des ‚visuellen Archivs’ als auch durch eigene empirische Untersuchungen.
Dozent
Termin
mi 10-13:15
Ort
FH 4/2.16
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund "Kritik des Digitalen", mit der Veranstaltung "Digitalizität. Diskurs und Ästhetik computerbasierter Medien" von Prof. Dr. Jan Distelmeyer und der Veranstaltung "Jenseits des Subjekts. Affektlehren analoger und digitaler Medien" von Dr. Jörg Sternagel statt.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Judith Jaskowski
Digital Games Collection Professional
Professional Version des Konzeptes Computerspielsammlung! Neben der Sammlungs- und Katalogisierungsarbeit stehen Theoriearbeit zum Kategoriensystem sowie Ausflüge zum Computerspiele Museum und anderen Veranstaltungen in Berlin und Umgebung im Programm.
Dozenten
Termin
20.04.2011 (zweiwöchentlich)
Ort
UP 1.22.34
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4 CP + 4 CP
Zielgruppe
BA, MA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
OBWOHL HIER DIE ARBEIT AUS DEN VERGANGENEN SEMESTERN FORTGESETZT WIRD, IST DAS PROJEKT OFFEN FÜR ALLE (NEU) INTERESSIERTEN!
1. Sitzung ist Mittwoch, der 20.04 um 14 Uhr in dem DIGAREC Büro, Haus 22, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais). Danach zweiwöchentlich.
Zur Sammlung: Es gibt im IKM knapp 7000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe http://www.digarec.org/projekte/cgc/.
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
1. Sitzung ist Mittwoch, der 20.04 um 14 Uhr in dem DIGAREC Büro, Haus 22, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais). Danach zweiwöchentlich.
Zur Sammlung: Es gibt im IKM knapp 7000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe http://www.digarec.org/projekte/cgc/.
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
Dr. Kai Knörr
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Aesthetics of Noise
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Michael Liebe
Digital Games Collection Professional
Professional Version des Konzeptes Computerspielsammlung! Neben der Sammlungs- und Katalogisierungsarbeit stehen Theoriearbeit zum Kategoriensystem sowie Ausflüge zum Computerspiele Museum und anderen Veranstaltungen in Berlin und Umgebung im Programm.
Dozenten
Termin
20.04.2011 (zweiwöchentlich)
Ort
UP 1.22.34
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Module (BA): 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4 CP + 4 CP
Zielgruppe
BA, MA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung
10
Zusätzliche Informationen
OBWOHL HIER DIE ARBEIT AUS DEN VERGANGENEN SEMESTERN FORTGESETZT WIRD, IST DAS PROJEKT OFFEN FÜR ALLE (NEU) INTERESSIERTEN!
1. Sitzung ist Mittwoch, der 20.04 um 14 Uhr in dem DIGAREC Büro, Haus 22, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais). Danach zweiwöchentlich.
Zur Sammlung: Es gibt im IKM knapp 7000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe http://www.digarec.org/projekte/cgc/.
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
1. Sitzung ist Mittwoch, der 20.04 um 14 Uhr in dem DIGAREC Büro, Haus 22, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais). Danach zweiwöchentlich.
Zur Sammlung: Es gibt im IKM knapp 7000 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird! Siehe http://www.digarec.org/projekte/cgc/.
Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
Prof. Dr. Dieter Mersch
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Quo vadis Europe/Europa?
Das Seminar erarbeitet Texte zur Dekonstruktion des Europäischen.
Dozent
Termin
Di 14-tägig 14-16 Uhr
Ort
UP 1.01.1.07
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
S
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
Zweitsemester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund "identity/politics" mit der Veranstaltung "Deconstructing and Reconstructing Europe in Artistic Practices (AT)" von Assoc. Prof. Dr. Suheyla Schroeder und der Veranstaltung "Unpacking Europe"von Prof. Anne Quirynen statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Findet im Wechsel statt mit "Deconstructing and Reconstructing Europe in Artistic Practices" (Schroeder)
Findet im Wechsel statt mit "Deconstructing and Reconstructing Europe in Artistic Practices" (Schroeder)
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine neue, experimentelle und hoffentlich bessere Form des ehemaligen Kolloqiums. Das verpflichtende Kolloqium am Ende des Studiums wird dadurch ersetzt. Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen sollen. Es soll ein Ort des Experimentierens werden. So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, spannende Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren. Dies kann auch gegebenenfalls zur Themenfindung für Abschlussarbeiten beitragen.
Dozent
Termin
Dienstag 17-20 Uhr
Ort
1.01.1.07
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 10
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Laboratoriums-Veranstaltung beginnt erst am 26. April
Jan-Henrik Möller
With Ahab to the Sea of Signs: Dysfunctionalities in Nature, Technics, Art & Science
In Herman Melvilles Roman »Moby Dick« von 1851 führt Ahab sein Steuer auf der »Pequod« nach nur einem Prinzip: er jagt den weißen Wal. Instrument und Maschine sind für ihn ausschließlich Mittel zum Zweck, um die Jagd erfolgreich bestreiten zu können. Der Kapitän mißachtet damit jedoch die Wechselwirkung zwischen Wellengang, Windrichtung, Schiffsgeschwindigkeit und Mannschaft: Er scheitert. In seinem Band »Ahabs Steuer. Navigationen zwischen Kunst und Naturwissenschaft« (Berlin: Merve, 2005) nimmt Nils Röller die Ignoranz des Jägers zum Anlaß, um über das Zusammenspiel zwischen Natur, Technik, Kunst und Wissenschaft nachzudenken und begleitet den Kapitän auf eine Reise in ein Zeichenmeer, wo er schließlich auf Oswald Wiener trifft, der dieses im Angesicht der neu entstehenden Computer- und Kognitionswissenschaften gleichsam durchquert. Das Seminar folgt Röller und Wiener und wird sich dabei auch mit einigen Werken Wieners auseinandersetzen. Zusätzlich werden Kapitel aus Melvilles Roman gelesen sowie die Verfilmung von John Huston (1956) mit Gregory Peck in einer der Hauptrollen gesichtet. Alle Texte werden online zur Verfügung gestellt.
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Aesthetics of Noise
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Dysfunktionales Spiel?
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit dem Verhältnis von Spiel und Dysfunktionalität. Das Spiel gilt als eine Sphäre, die keinen externen Funktionalitäten oder Zweck-Mittel-Relationen verpflichtet ist, sondern nur inneren Regeln folgt. Aber was passiert, wenn das innere Gleichgewicht eines Spiels gestört wird? Dieser Frage soll, ausgehend von einschlägigen Spieldefinitionen, zu Beginn des Workshops nachgegangen werden.
Dysfunktionalität, so die Arbeitshypothese des Workshops, lässt die impliziten Regeln eines Systems hervortreten – egal ob es sich um ein soziales Interaktionsritual oder ein mediales Arrangement handelt – und eröffnet ungeahnte Spielräume. Somit kann sie auch als ästhetische Strategie eingesetzt werden. Dies soll anhand von Beispielen aus der Kunstgeschichte und der populären Kultur, in denen die Akteure mit der Dysfunktionalität spielen, skizziert werden.
Im praktischen Teil des Workshops soll die ästhetische Produktivität der Dysfunktionalität erprobt werden. Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein bekanntes Spiel durch Modifikationen seiner Medien, Regeln, Figuren, Klang, Dimensionen oder Modalitäten an die Grenze der Dysfunktionalität zu treiben, um zu erleben was an dieser Schwelle geschieht.
Dysfunktionalität, so die Arbeitshypothese des Workshops, lässt die impliziten Regeln eines Systems hervortreten – egal ob es sich um ein soziales Interaktionsritual oder ein mediales Arrangement handelt – und eröffnet ungeahnte Spielräume. Somit kann sie auch als ästhetische Strategie eingesetzt werden. Dies soll anhand von Beispielen aus der Kunstgeschichte und der populären Kultur, in denen die Akteure mit der Dysfunktionalität spielen, skizziert werden.
Im praktischen Teil des Workshops soll die ästhetische Produktivität der Dysfunktionalität erprobt werden. Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein bekanntes Spiel durch Modifikationen seiner Medien, Regeln, Figuren, Klang, Dimensionen oder Modalitäten an die Grenze der Dysfunktionalität zu treiben, um zu erleben was an dieser Schwelle geschieht.
Dozenten
Termin
Termin: Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Dr. Susanne Müller
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Prof. Anne Quirynen
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
EMERGEANDSEE 2011
Das EMERGEANDSEE media arts festival versammelt jährlich für drei Tage junge KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen aus der ganzen Welt, um ein ausgewähltes Thema audiovisuell und transmedial zu reflektieren. Diesjähriges Thema des Festivals ist „En Détail“. Seit der Jubiläumsausgabe 2010 gehört zum EMERGEANDSEE Media Arts Festival neben einem Kurzfilmwettbewerb und wissenschaftlichen Vorträgen auch eine audiovisuelle Ausstellung.
Ziel des Seminars ist die praktische Umsetzung der Kunstvermittlung bei der Ausstellung im Rahmen von EMERGEANDSEE 2011. Die TeilnehmerInnen erlernen Grundlagen der Kunstvermittlung, um dann als AnsprechpartnerInnen vor Ort mit den BesucherInnen ins Gespräch zu kommen.
Innerhalb des Seminars werden sowohl theoretische Grundlagen gelegt, als auch die praktische Situation in der Ausstellung eingeübt. Dazu widmen sich die TeilnehmerInnen den in der Ausstellung präsentierten Werken und setzen sich intensiv mit dem Thema, dem Konzept der Ausstellung und den jeweiligen KünstlerInnen auseinander. So sollen die zukünftigen KunstvermittlerInnen einen eigenen Blick auf die Kunstwerke entwickeln, um dann mit ihrem Vorsprung an Hintergrundwissen offene Gespräche zu initiieren oder auf Fragen zu reagieren.
Kontakt:
Katja Grawinkel: katja@emergeandsee.org
Lena von Geyso: lena_g@emergeandsee.org
Rabea Rugenstein: rabea@emergeandsee.org
Ziel des Seminars ist die praktische Umsetzung der Kunstvermittlung bei der Ausstellung im Rahmen von EMERGEANDSEE 2011. Die TeilnehmerInnen erlernen Grundlagen der Kunstvermittlung, um dann als AnsprechpartnerInnen vor Ort mit den BesucherInnen ins Gespräch zu kommen.
Innerhalb des Seminars werden sowohl theoretische Grundlagen gelegt, als auch die praktische Situation in der Ausstellung eingeübt. Dazu widmen sich die TeilnehmerInnen den in der Ausstellung präsentierten Werken und setzen sich intensiv mit dem Thema, dem Konzept der Ausstellung und den jeweiligen KünstlerInnen auseinander. So sollen die zukünftigen KunstvermittlerInnen einen eigenen Blick auf die Kunstwerke entwickeln, um dann mit ihrem Vorsprung an Hintergrundwissen offene Gespräche zu initiieren oder auf Fragen zu reagieren.
Kontakt:
Katja Grawinkel: katja@emergeandsee.org
Lena von Geyso: lena_g@emergeandsee.org
Rabea Rugenstein: rabea@emergeandsee.org
Dozent
Termin
Blockseminar
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12CP
Zielgruppe
Festivalbegeisterte
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Studentisch organisiertes Projektseminar unter Betreuung von Prof. Anne Quirynen.
Organisiert durch: Katja Grawinkel, Lena von Geyso und
Rabea Rugenstein
TERMINE:
Mo 18.04.2011 14:00 - 16:00
Mi 27.04.2011 14:00 - 18:00
Fr 29.04.2011 14:00 - 18:00
Sa 30.04.2011 11:00 - 15:00
Fr 13.05.2011 14:00 - 18:00
Sa 14.05.2011 12:00 - 17:00
So 15.05.2011 12:00 - 17:00
Fr 30.05.2011 15:00 - 18:00
Do 02.06.2011 15:00 - 19:00
Fr 03.06.2011 12:00 - 22:00
Sa 04.06.2011 12:00 - 22:00
So 05.06.2011 12:00 - 22:00
Organisiert durch: Katja Grawinkel, Lena von Geyso und
Rabea Rugenstein
TERMINE:
Mo 18.04.2011 14:00 - 16:00
Mi 27.04.2011 14:00 - 18:00
Fr 29.04.2011 14:00 - 18:00
Sa 30.04.2011 11:00 - 15:00
Fr 13.05.2011 14:00 - 18:00
Sa 14.05.2011 12:00 - 17:00
So 15.05.2011 12:00 - 17:00
Fr 30.05.2011 15:00 - 18:00
Do 02.06.2011 15:00 - 19:00
Fr 03.06.2011 12:00 - 22:00
Sa 04.06.2011 12:00 - 22:00
So 05.06.2011 12:00 - 22:00
Urban screens
Dozent
Termin
Di. 14u-17u
Ort
FH, LW 117
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW BA
Teilnehmerbegrenzung
12
Unpacking Europe
The title of this seminar is based upon an international exhibition curated by Salah Hassan and Iftikhar Dadi in 2001. Examining the construction of 'Europeanness',artists' projects interrogated the historical and contemporary meanings of Europe.
During the seminar students creatively investigate Europe's meaning of the everyday realities of urban life, where heterogeneity and hybridity are the living norms. We will watch works of Coco Fusco, Susan Hefuna, Ken Lum, Carmela Uranga, Laura Kikauka, Eran Schaerf/Eva Meyer and many others. We will discuss projects such as Migmap, Migropolis and Transient Spaces: the tourist syndrome.
During the semester we aesthetically investigate:
- the national-anthems by sound
- 'counter-sites' in Berlin by the (moving) image
- mobility by postcards, photos and audio
During the seminar students creatively investigate Europe's meaning of the everyday realities of urban life, where heterogeneity and hybridity are the living norms. We will watch works of Coco Fusco, Susan Hefuna, Ken Lum, Carmela Uranga, Laura Kikauka, Eran Schaerf/Eva Meyer and many others. We will discuss projects such as Migmap, Migropolis and Transient Spaces: the tourist syndrome.
During the semester we aesthetically investigate:
- the national-anthems by sound
- 'counter-sites' in Berlin by the (moving) image
- mobility by postcards, photos and audio
Dozent
Termin
Mi.10u-13u
Ort
FH, Haus 5 Raum 1.06
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund "identity/politics" mit der Veranstaltung "Quo vadis Europe?" von Prof. Dr. Dieter Mersch und der Veranstaltung "Deconstructing and Reconstructing Europe in Artistic Practices (AT)" von Assoc. Prof. Dr. Suheyla Schroeder statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Depiction of Life with Elusive Borders
Depiction of Life with Elusive Borders
Workshop with Selim Eyuboglu (Bahcesehir University Istanbul) and Anne Quirynen ( EMW, Fachhochschule and University Potsdam)
THE PROJECT
The workshop is focusing on the theme of borders that play a key role in the lives of Greek and Turkish people. Considering the close proximity of the Bozburun peninsula of Turkey and Symi island of Greece, we will tackle notions of individual, social, geographical and national borders; expressing our ideas through short films in the manner of essays. This region combines stark cultural similarities and life styles as well as dissonances of two countries that used to be at odds with one another. The zone to be observed and filmed is at the periphery of both countries.
We expect you to come up with short films/installation work. max. 10 students from Germany and 10 students from Turkey will come to Bozburun, having prepared their research and ideas. 2 to 4 groups will be formed according to interests and aims. Thus, these movies can express a mood; make an observation and /or statement about the intertwined territories, cultural similarities and borders and red tape that turns traveling into pain. Alternatively, a short film can depict life entirely in a poetic manner.
Workshop with Selim Eyuboglu (Bahcesehir University Istanbul) and Anne Quirynen ( EMW, Fachhochschule and University Potsdam)
THE PROJECT
The workshop is focusing on the theme of borders that play a key role in the lives of Greek and Turkish people. Considering the close proximity of the Bozburun peninsula of Turkey and Symi island of Greece, we will tackle notions of individual, social, geographical and national borders; expressing our ideas through short films in the manner of essays. This region combines stark cultural similarities and life styles as well as dissonances of two countries that used to be at odds with one another. The zone to be observed and filmed is at the periphery of both countries.
We expect you to come up with short films/installation work. max. 10 students from Germany and 10 students from Turkey will come to Bozburun, having prepared their research and ideas. 2 to 4 groups will be formed according to interests and aims. Thus, these movies can express a mood; make an observation and /or statement about the intertwined territories, cultural similarities and borders and red tape that turns traveling into pain. Alternatively, a short film can depict life entirely in a poetic manner.
Dozent
Termin
Blockseminar
Ort
Bozburun, Turkey
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
The participants are required to cover for their own travel expenses and a daily contribution of € 30, which will cover for: Tent accommodations by the sea and all three meals.
Please do bear in mind that camp-living conditions will require participants to share tents with other individuals (4-5 people per tent), make use of outdoor shower & WC facilities, sleep on folding beds and generally be immersed in nature. Alternatively, there are double rooms available in nearby guest houses which cost about € 20 per person/night.
As an optional component of the project, you may visit the Symi island and film there. For this, we’ve arranged two-way boat trips to the island for the 7th and 8th of September as part of the workshop schedule. Each trip to Symi island costs € 50 per person. In order to avoid a double trip, back and forth, the group will be able to sleep in the boat during the night.
TOTAL COSTS FOR EMW STUDENTS : min. 650 Euro
Aus finanzielle Grund werd das Seminar warscheinlich in 2012 stattfinden.
Please do bear in mind that camp-living conditions will require participants to share tents with other individuals (4-5 people per tent), make use of outdoor shower & WC facilities, sleep on folding beds and generally be immersed in nature. Alternatively, there are double rooms available in nearby guest houses which cost about € 20 per person/night.
As an optional component of the project, you may visit the Symi island and film there. For this, we’ve arranged two-way boat trips to the island for the 7th and 8th of September as part of the workshop schedule. Each trip to Symi island costs € 50 per person. In order to avoid a double trip, back and forth, the group will be able to sleep in the boat during the night.
TOTAL COSTS FOR EMW STUDENTS : min. 650 Euro
Aus finanzielle Grund werd das Seminar warscheinlich in 2012 stattfinden.
Prof. Dr. Birgit Schneider
Aesthetics of Noise
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
Prof. Dr. Süheyla Schroeder
Lecture / Presentation Series "Europe in Move: Intersections, Interactions, Interventions in Artistic Practices"
As Europe from its very beginnings can be seen as a contradicted and fragmented entity, build upon deep tensions, wars, migration, and many failures of unifying Europe, the lecture series will focus on alternative and 'subcultural' projects which are directing the attention to these fractures of Europe. In the last decade many critical practices with respect to the European Union rose. These practices have especially been focusing on questions of migration, economy and wealth as well as on gender issues; most of them are collaborative works involving transdisciplinary and transcultural perspectives and actors – feminist and queer perspectives belong to the driving forces of these new movements. Interestingly the majority of these projects are both political and aesthetical practices: new forms of political-aesthetical practices are growing which are strongly media bound, using different media in specific ways. These political-aesthetical projects are highly self-reflexive and display consciousness about the use of media formats: there are performances, lectures/conferences, exhibitions, videos and film festivals, websites etc. The lecture series focuses on these connections of political and aesthetical strategies and their foundation in medial practices by presenting a range of different arts projects: Artists and groups tba.
Dozent
Termin
14tägig Donnerstag 18-21 / Beginn 14.04.!
Ort
1.09.1.02
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Lecture-Reihe / Ringvorlesung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
offen, auch für KuWi und LiKu u PhilFak
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Online-Einschreibung ist nur notwendig, wenn Scheinerwerb erwünscht.
Im Wechsel mit dem Donnerstagskino
Im Wechsel mit dem Donnerstagskino
Deconstructing and Reconstructing Europe in Artistic Practices
A whole range of arts projects and practices have been reflecting on Europe and its political and medial representations by questioning dominant understandings of Europe and proposing alternative concepts of cultural identity. These projects tend to unfold transnationally, connecting various spaces and places of Europe and transmitting a concept of Europeanness that is strongly based on networks and interchange. Many of these projects reflect and deconstruct critical discourse on migration politics and practices. While European migration politics tend to close the boarders, the art projects and networks cross the boundaries, and offer a reading of "Self" and the "Other" against the grain.
In this class a number of case studies will be discussed such as multicultural performances, video art, Internet projects in order to examine which European spaces of communication are emerging, and how alternative, subversive symbols of European identity are produced, circulated, interpreted and experienced. Complex theoretical ideas such as culture, identity, boundary, cultural geography, multiculturalism, diversity will be explored through these case studies. Furthermore the different medial practices in these arts projects will be examined and discussed with respect to students’ own projects that they will be required to develop to complete the course.
In this class a number of case studies will be discussed such as multicultural performances, video art, Internet projects in order to examine which European spaces of communication are emerging, and how alternative, subversive symbols of European identity are produced, circulated, interpreted and experienced. Complex theoretical ideas such as culture, identity, boundary, cultural geography, multiculturalism, diversity will be explored through these case studies. Furthermore the different medial practices in these arts projects will be examined and discussed with respect to students’ own projects that they will be required to develop to complete the course.
Dozent
Termin
Di 14-tägig 14-18 Uhr
Ort
1.01.1.07
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
MA-Seminar im Verbund "identity/politics
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
This course is part of the M.A. network (Verbund) "identity/politics" and is offered together with the course "Quo vadis Europe?" of Prof. Dr. Dieter Mersch and the practical course "Unpacking Europe" (Prof. Anne Quirynen). The coursework for these courses will be organized jointly: students are required to produce a comprehensive project (film, exhibition or website, including documentation, essay and presentation) linking all the theoretical, analytical and practical knowledge and skills. Besides the weekly classes for each course, there will be regular meetings with all the lecturers and students in this network to discuss the project concepts and their progress. Additionally there will be a public lecture series "Europe in Move: Intersections, Interactions, Interventions in Artistic Practices" where some of the artists, whose work we will analyze in the class, will present and discuss their work.
Torsten Schöbel
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Motion-Design
Der Kurs vermittelt die Grundlagen des Motion-Designs mit der Compositing- und Animationssoftware After Effects des Herstellers Adobe Systems und richtet sich an Einsteiger. After Effects ist vielseitig einsetzbar; von der Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Texten und Sound im zwei- oder dreidimensionalen Raum bis hin zu Spezialeffekten und Postproduktions-Aufgaben, in den Bereichen Film, Video, Multimedia und ebenfalls für das Internet ist quasi alles möglich. Der Schwerpunkt des Kurses ist die Konzeption, Komposition (Bild, Ton, Schrift) und Entwicklung von Vorspannfilmen.
Dozent
Termin
Mittwoch, 10-13 Uhr
Ort
FHP, Mac-Labor, LW 139
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Module (BA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
vorrangig BA (mindestens 3 Sem.) und MA
Teilnehmerbegrenzung
12
Dr. Jörg Sternagel
Beyond the Subject. Models and Lessons of Analog and Digital Media
Im ersten Band seiner Überlegungen zum Kino, »Das Bewegungs-Bild« (1983), fokussiert Gilles Deleuze ein »Affekt-Bild«, in dem Affekte als Singularitäten in virtuelle Verbindungen treten und jeweils eine komplexe Einheit begründen: so bringt vor allem das Gesicht einer Schauspielerin in Großaufnahme Affekte zum Ausdruck und schafft Verbindungen zwischen Orten dieser Einheit, zum Beispiel zwischen Entsetzen und Rührung.
Das Seminar folgt hier Deleuze zunächst, geht jedoch über ihn hinaus und entwickelt damit gemeinsam eine Auswahl von Affektlehren analoger und digitaler Medien, die zwei grundlegende Anliegen miteinander verbinden soll: Zum einen werden verschiedene Definitionen und Konzepte zum Affekt vorgestellt und diskutiert, um Fragen nach der Affizierung durch analoge und digitale Medien nachgehen zu können; zum anderen werden parallel Gedanken eingebracht, die den Filmschauspieler in einem ersten Schritt als Subjekt, als Träger des Affekts im Bewegtbild durchdenken, während in einem zweiten Schritt andere Träger des Affekts, jenseits des Subjekts im Bewegtbild analysiert werden.
Gelesen und diskutiert werden daher Schriften von z.B. Baruch de Spinoza, Henri Bergson, Gilles Deleuze und Félix Guattari sowie von u.a. Marc Ries, Mirjam Schaub, Marie-Luise Angerer, Brian Massumi und Steven Shaviro. Gesichtet und diskutiert werden zudem Filme wie A Child Is Waiting (John Cassavetes, 1963), Dogville (Lars von Trier, 2003), Black Swan (Darren Aronofsky, 2010) und Musikvideos wie Grace Jones' Corporate Cannibal (Nick Hooker, 2008).
Das Seminar folgt hier Deleuze zunächst, geht jedoch über ihn hinaus und entwickelt damit gemeinsam eine Auswahl von Affektlehren analoger und digitaler Medien, die zwei grundlegende Anliegen miteinander verbinden soll: Zum einen werden verschiedene Definitionen und Konzepte zum Affekt vorgestellt und diskutiert, um Fragen nach der Affizierung durch analoge und digitale Medien nachgehen zu können; zum anderen werden parallel Gedanken eingebracht, die den Filmschauspieler in einem ersten Schritt als Subjekt, als Träger des Affekts im Bewegtbild durchdenken, während in einem zweiten Schritt andere Träger des Affekts, jenseits des Subjekts im Bewegtbild analysiert werden.
Gelesen und diskutiert werden daher Schriften von z.B. Baruch de Spinoza, Henri Bergson, Gilles Deleuze und Félix Guattari sowie von u.a. Marc Ries, Mirjam Schaub, Marie-Luise Angerer, Brian Massumi und Steven Shaviro. Gesichtet und diskutiert werden zudem Filme wie A Child Is Waiting (John Cassavetes, 1963), Dogville (Lars von Trier, 2003), Black Swan (Darren Aronofsky, 2010) und Musikvideos wie Grace Jones' Corporate Cannibal (Nick Hooker, 2008).
Dozent
Termin
montags, 10.00 bis 14.00 Uhr
Ort
UP 1.22.039
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dieses Seminar findet im Verbund "Kritik des Digitalen", mit der Veranstaltung "Digitalizität. Diskurs und Ästhetik computerbasierter Medien" von Prof. Dr. Jan Distelmeyer und der Veranstaltung "Neue Bilderordnungen? Visuelle Archive im Zeitalter des Internet" von Dr. Susanne Holschbach im Master-Modul 6 statt. Der Besuch der weiteren Veranstaltungen wird dringend empfohlen. Es ist möglich den Verbund von Veranstaltungen mit einer übergreifenden Arbeit benotet zu absolvieren.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
With Ahab to the Sea of Signs: Dysfunctionalities in Nature, Technics, Art & Science
In Herman Melvilles Roman »Moby Dick« von 1851 führt Ahab sein Steuer auf der »Pequod« nach nur einem Prinzip: er jagt den weißen Wal. Instrument und Maschine sind für ihn ausschließlich Mittel zum Zweck, um die Jagd erfolgreich bestreiten zu können. Der Kapitän mißachtet damit jedoch die Wechselwirkung zwischen Wellengang, Windrichtung, Schiffsgeschwindigkeit und Mannschaft: Er scheitert. In seinem Band »Ahabs Steuer. Navigationen zwischen Kunst und Naturwissenschaft« (Berlin: Merve, 2005) nimmt Nils Röller die Ignoranz des Jägers zum Anlaß, um über das Zusammenspiel zwischen Natur, Technik, Kunst und Wissenschaft nachzudenken und begleitet den Kapitän auf eine Reise in ein Zeichenmeer, wo er schließlich auf Oswald Wiener trifft, der dieses im Angesicht der neu entstehenden Computer- und Kognitionswissenschaften gleichsam durchquert. Das Seminar folgt Röller und Wiener und wird sich dabei auch mit einigen Werken Wieners auseinandersetzen. Zusätzlich werden Kapitel aus Melvilles Roman gelesen sowie die Verfilmung von John Huston (1956) mit Gregory Peck in einer der Hauptrollen gesichtet. Alle Texte werden online zur Verfügung gestellt.
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Module (BA): 6
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA, MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
M.Mus. Simon-Mary Vincent
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Dysfunktionales Spiel?
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit dem Verhältnis von Spiel und Dysfunktionalität. Das Spiel gilt als eine Sphäre, die keinen externen Funktionalitäten oder Zweck-Mittel-Relationen verpflichtet ist, sondern nur inneren Regeln folgt. Aber was passiert, wenn das innere Gleichgewicht eines Spiels gestört wird? Dieser Frage soll, ausgehend von einschlägigen Spieldefinitionen, zu Beginn des Workshops nachgegangen werden.
Dysfunktionalität, so die Arbeitshypothese des Workshops, lässt die impliziten Regeln eines Systems hervortreten – egal ob es sich um ein soziales Interaktionsritual oder ein mediales Arrangement handelt – und eröffnet ungeahnte Spielräume. Somit kann sie auch als ästhetische Strategie eingesetzt werden. Dies soll anhand von Beispielen aus der Kunstgeschichte und der populären Kultur, in denen die Akteure mit der Dysfunktionalität spielen, skizziert werden.
Im praktischen Teil des Workshops soll die ästhetische Produktivität der Dysfunktionalität erprobt werden. Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein bekanntes Spiel durch Modifikationen seiner Medien, Regeln, Figuren, Klang, Dimensionen oder Modalitäten an die Grenze der Dysfunktionalität zu treiben, um zu erleben was an dieser Schwelle geschieht.
Dysfunktionalität, so die Arbeitshypothese des Workshops, lässt die impliziten Regeln eines Systems hervortreten – egal ob es sich um ein soziales Interaktionsritual oder ein mediales Arrangement handelt – und eröffnet ungeahnte Spielräume. Somit kann sie auch als ästhetische Strategie eingesetzt werden. Dies soll anhand von Beispielen aus der Kunstgeschichte und der populären Kultur, in denen die Akteure mit der Dysfunktionalität spielen, skizziert werden.
Im praktischen Teil des Workshops soll die ästhetische Produktivität der Dysfunktionalität erprobt werden. Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert, ein bekanntes Spiel durch Modifikationen seiner Medien, Regeln, Figuren, Klang, Dimensionen oder Modalitäten an die Grenze der Dysfunktionalität zu treiben, um zu erleben was an dieser Schwelle geschieht.
Dozenten
Termin
Termin: Projektwoche Bröllin, 22.-27. Mai 2011
Ort
Bröllin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Module (BA): 9
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
WICHTIG: das Seminar findet in der Projektwoche »Dysfunktionalitäten«, 22.-27. Mai 2011, in Bröllin statt. Es entstehen Kosten von 115 €. Wir verpflegen uns selbst und die Unterbringung ist z.T. rustikal. Bitte schreibt Euch nur ein wenn Ihr wirklich mit wollt. Damit die Veranstaltung planbar wird, ist die Einschreibung VERBINDLICH!
APPLAUS 2011 (Final Year Presentation)
Für APPLAUS 2011, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2011/2012, wird die Arbeit des neuen Produktionsteam fortgesetzt. Mit Unterstützung eines Kuratoriums der Universität Potsdam (IKM) und FH Potsdam (FB Design) geht es um die Organisation und Durchführung der nächsten APPLAUS- Veranstaltung.
Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines Panels mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.
Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.
Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines Panels mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.
Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.
Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
12 CP
Zielgruppe
BA / MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das diesjährige APPLAUS-Team hat sich bereits im vergangenen Semester konstituiert und arbeitet in diesem Semester weiter.
Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APPLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APPLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
Apl. Prof. Dr. Brunhilde Wehinger
Kriminalromane des 19. und 20. Jahrhunderts
150 Jahren in der Gunst der Leserschaft. Ganz abgesehen davon, dass Kriminalfilmserien das tagtägliche Fernsehprogramm füllen – kein Tag ohne „Tatort“, „Polizeiruf“ etc. pp.
Der ‚Gründungstext’ der Kriminalerzählung erschien im Jahre 1841: „The Murders in the Rue Morgue“ von Edgar Allan. Es ist eine Literaturform des bürgerlichen Zeitalters (Anonymität des Verbrechens) und der Metropole.
Was kennzeichnet das immer aktuelle Muster dieser literarischen Gattung? Was interessiert die Leser/innen an der literarischen Darstellung des Verbrechens? Nicht das „Schöne, Gute, Wahre“ der Unterhaltungsliteratur, sondern die radikal realistische Darstellung der Schattenseiten unserer Gesellschaft sind Gegenstand der ‚Krimi’-Klassiker (wobei es gleichzeitig die ‚beruhigende’ Variante viktorianischer Herkunft gibt: Verbrechen in der Idylle, englisches Landhaus, schrulliger Buttler, graue Zellen arbeiten, Fall gelöst, Idylle wieder hergestellt; neuer Fall etc.).
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage nach den Grundmustern der klassischen Varianten des Kriminal- und Detektivromans, die die Figur des (Privat)Detektivs und des anonymen Verbrechers modellieren, mit der Angst „spielen“, um Spannung zu generieren, „Aufklärung“ des Verbrechens leisten etc. Die Kriminalerzählung greift nämlich Elemente der Aufklärung und der Romantik auf, aber auch mythologische Elemente.
Die „Klassiker“ des modernen Detektivromans entstanden in den 1930er Jahren; die Figur des Detektivs ist der moderne ‚Held’ der Aufklärung (des Verbrechens), der die Angst besiegt (die Angst wurde in der Romantik literaturfähig). Ende des 20. Jahrhunderts veränderten Krimi-Autorinnen die klassische Figurenkonstellation (weibliche Figur hat Angst, männliche Figur leistet Aufklärung). Wir werden auch Wegbereiter der Kriminalerzählung berücksichtigen (Kleist, E.T.A. Hoffmann, Fontane) sowie die neuerdings so erfolgreichen „historischen Kriminalromane.
Zur Vorbereitung:
- Edgar Allan Poe, The Murders in the Rue Morgue/Die Morde in der Rue Morgue (1841)
- Dashiell Hammet, The Maltese Falcon/Der Malteser Falke (1930)
- Raymond Th. Chandler, The Big Sleep/Der große Schlaf (1939)
- Eric Ambler, The Mask of Dimitrios/Die Maske des Dimitrios (1939)
Der ‚Gründungstext’ der Kriminalerzählung erschien im Jahre 1841: „The Murders in the Rue Morgue“ von Edgar Allan. Es ist eine Literaturform des bürgerlichen Zeitalters (Anonymität des Verbrechens) und der Metropole.
Was kennzeichnet das immer aktuelle Muster dieser literarischen Gattung? Was interessiert die Leser/innen an der literarischen Darstellung des Verbrechens? Nicht das „Schöne, Gute, Wahre“ der Unterhaltungsliteratur, sondern die radikal realistische Darstellung der Schattenseiten unserer Gesellschaft sind Gegenstand der ‚Krimi’-Klassiker (wobei es gleichzeitig die ‚beruhigende’ Variante viktorianischer Herkunft gibt: Verbrechen in der Idylle, englisches Landhaus, schrulliger Buttler, graue Zellen arbeiten, Fall gelöst, Idylle wieder hergestellt; neuer Fall etc.).
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage nach den Grundmustern der klassischen Varianten des Kriminal- und Detektivromans, die die Figur des (Privat)Detektivs und des anonymen Verbrechers modellieren, mit der Angst „spielen“, um Spannung zu generieren, „Aufklärung“ des Verbrechens leisten etc. Die Kriminalerzählung greift nämlich Elemente der Aufklärung und der Romantik auf, aber auch mythologische Elemente.
Die „Klassiker“ des modernen Detektivromans entstanden in den 1930er Jahren; die Figur des Detektivs ist der moderne ‚Held’ der Aufklärung (des Verbrechens), der die Angst besiegt (die Angst wurde in der Romantik literaturfähig). Ende des 20. Jahrhunderts veränderten Krimi-Autorinnen die klassische Figurenkonstellation (weibliche Figur hat Angst, männliche Figur leistet Aufklärung). Wir werden auch Wegbereiter der Kriminalerzählung berücksichtigen (Kleist, E.T.A. Hoffmann, Fontane) sowie die neuerdings so erfolgreichen „historischen Kriminalromane.
Zur Vorbereitung:
- Edgar Allan Poe, The Murders in the Rue Morgue/Die Morde in der Rue Morgue (1841)
- Dashiell Hammet, The Maltese Falcon/Der Malteser Falke (1930)
- Raymond Th. Chandler, The Big Sleep/Der große Schlaf (1939)
- Eric Ambler, The Mask of Dimitrios/Die Maske des Dimitrios (1939)
Dozent
Termin
Dienstag 10.15-11.45
Ort
Neues Palais 1.1.107
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Einschreibung demnächst über Moodle
https://moodle.uni-potsdam.de/
https://moodle.uni-potsdam.de/
Dr. Katrin von Kap-herr
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Dr. Kai Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, M.Mus. Simon-Mary Vincent, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
n.V
Ort
n.V
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.