Course Descriptions Summer 2021

Prof. Dr. Marie-Luise Angerer

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

PD Dr. Bernd Bösel

What are Affective Media?
Seit einigen Jahren wird sichtbar, dass die Künstliche Intelligenz-Forschung immer mehr auf das affektive Leben zugreift. Von Menschen generierte Daten werden in verschiedenen Verfahren wie Affective Computing oder Sentiment Analysis als Indizien für das Vorhandensein bestimmter Affekte, Emotionen oder Stimmungen gedeutet. Summarisch wird dies verschiedentlich auf den Begriff gebracht: „künstliche emotionale Intelligenz“ (Richard Yonck) spielt auf die in den 90er Jahren losgetretene Debatte um „emotionale Intelligenz“ an; „empathische Medien“ (Andrew McStay) schreibt die in den 2010er Jahren so intensiv geführte Debatte um Nutzen und Nachteil der Empathie ins Medientechnische fort. Der im Rahmen der Forschungen des Lehrstuhls Medientheorie vorgeschlagene Begriff der „affektiven Medien“ setzt demgegenüber einen etwas anderen Akzent, der sich schon aus der relativen Unbestimmtheit des Affektbegriffs ergibt.

Die Lehrveranstaltung versteht sich als Forschungsseminar und will ganz offen der Frage nachgehen, was affektive Medien sind, sein können und sein sollen. Friedrich Kittlers einflussreiche Bestimmung der drei basalen Medienfunktionen „Übertragen, Speichern, Prozessieren“ wird hierfür eine erste Handreichung bieten. Inwiefern lässt sich sagen oder behaupten, dass Medien auch Affekte übertragen, speichern und prozessieren? Über den Begriff des Prozessierens und seiner Ausdeutung durch Hartmut Winkler wird sodann ein spezifischer Begriff der „affektiven Medien“ im Hinblick auf die digitalisierte, automatische Affektregulation diskutiert.

In einem weiteren Schritt soll dann die mediengestützte Affektregulation wiederum auch auf nichtdigitale Medien ausgeweitet werden. Hierfür greife ich auf meine eigene Forschungsarbeit zur „Plastizität der Gefühle“ zurück, die den Begriff der „Affektverfügung“ zentral stellt (Verfügung meint hier zugleich Besitz, Anordnung und Technisierung) und sieben Paradigmen der Affektverfügung unterscheidet, die mit unterschiedlichen Logiken operieren. Die Frage wird hier sein, welche Leitmedien für diese Affektverfügungsparadigmen ausfindig gemacht werden können.

Ziel ist es, aufgrund eines vertieften Wissens um die Arten und Weisen, wie Affekte produziert und reguliert werden, die komplexen Verschränkungen ganz unterschiedlicher medialer Logiken in unserer analog-digitalen Gegenwart ein Stück weit besser zu verstehen.

Vorläufige Literaturliste:
Bernd Bösel, Serjoscha Wiemer (Hg.): Affective Transformations. Politics - Algorithms - Media. meson press 2020. Open access unter https://meson.press/books/affective-transformations/
Bernd Bösel: „Immunisierung der Psyche, Maschinisierung der Affekte“, in: Susanne Schlünder, Andrea Stahl (Hg.): Affektökonomien. Konzepte und Kodierungen im 18. und 19. Jahrhundert. Fink 2018.
Andrew McStay: Empathic Media. The Rise of Emotional AI. Sage 2018.
Rosalind Picard: Affective Computing. MIT Press 1997.
Hartmut Winkler: Prozessieren. Die dritte, vernachlässigte Medienfunktion. Fink 2015.
Richard Yonck: Heart of the Machine. Our Future in a World of Artificial Emotional Intelligence. Arcade 2020.
Dozent
Termin
Dienstag 10:00-14:00 (zweiwöchentlich)
Ort
UP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Für eine Sitzung die Vorbereitung einer kurzen Respondenz zum Text sowie eines Fragenkatalogs für die Gruppendiskussion. Zudem ein stichwortartiges Protokoll einer weiteren Sitzung (je nach TeilnehmerInnenzahl auch zu zweit).

Das Seminar findet alle zwei Wochen geblockt statt.
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Prof. Dr. Heiko Christians

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Monai De Paula Antunes

Radio Otherwise: Listening, ecologies, cybernetics
"Ideally, when we listen to radio we are listening to a listening medium. Radio listens through its microphones to the world, to human voices, to the environment." (Hildegarde Westerkamp, 1994:89)

This class will explore the plurality of experiences involved in radio-making in connection to ecological thinking. 'Radio' may sound anachronistic, but we will consider it in an expanded sense - not purely as a broadcast medium, but as an embedded aspect of contemporary (tele-)communications (mobile phones, WiFi, GPS, etc), and also as a natural phenomenon.

Learning basic audio production, and analogue and digital radio-making skills, we shall practice listening and "storying otherwise" (Haraway) by experimenting with different sound technologies and radio ecologies, with a special consideration for radio-making as a collective practice and shared listening experience.

Classes will include discussions of texts and artworks, workshops and exercises, field trips, and a final live-radio session to encompass the projects developed over the course of the semester.

Sessions will take place at the FHS Potsdam/Potsdam University, at the floating university, Prinzessinnengarten, and other urban green spaces in Berlin. (More details in the first session).

#listening #storytelling #bioacoustics #radio art #radio ecosystems #living archive #ecological thinking #collectivity
Dozenten
Termin
Di. 10-14.00
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Note: this class will primarily be held in English, using mainly English language texts. Projects may be presented in German or any other language, however.
Some sessions will be extended sessions; we'll finalise the schedule together in the first session.

Prof. Dr. Jan Distelmeyer

EMW-Symposium 2021
Das EMW-Symposium ist eine von Studierenden geplante, organisierte und moderierte Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu aktuellen Fragen der Medienwissenschaft. Als Projekt von Studierenden wird es gleichwohl von Lehrenden der EMW unterstützt.
Traditionell findet das EMW-Symposium – wie auch bei den letzten Veranstaltungen „[dis]TRUST the Algorithm?! Alltägliche Begegnungen mit Künstlichen Intelligenzen“ (2019) und „Das [Un]Mögliche. Auf Tuchfühlung mit der Virtuellen Realität“ (2018) – im Rahmen von APPLAUS statt, der Abschlussfeier jeden Studienjahres.
In diesem Jahr wird sich dies verändern: Zum (nachträglichen) Fest des zwanzigjährigen Bestehens der EMW (2020) soll das nächste EMW-Symposium in den Rahmen der Jubiläumsfeier am 06.11.2020 eingebettet werden.
Dozent
Termin
Nach Absprache
Ort
Online
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freies Projekt
Leistungspunkte
12 CP
Zielgruppe
BA & MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Interfaces. Visuality, Narrativity and Performativity of Programmatic Conditions
Alles, was die aktuelle Gegenwart des Computers (in seinen diversen Formen – vom Smartphone über Serverfarmen bis zur in Körper und Dinge eingebetteter Technologie) ausmacht, hängt an Interfaces. Interfaces erlauben und organisieren Übergänge und Vermittlungen. Interfaces stiften Verbindungen, dank denen Computer funktionieren, mit anderen Computern vernetzt sind und Beziehungen zu Menschen, anderen Maschinen und weiteren Teilen der Welt jenseits des Computers aufbauen. Interfaces leisten Vermittlungsprozesse für und als Computerarbeit.
Im Gegensatz zum alltäglichen (und zum Teil auch medienwissenschaftlichen) Sprachgebrauch, bleibt das „User-Interface“ nur ein – wenngleich wichtiges – Element eines größeren Interface-Komplexes. In ihm werden weitere Interfaces zwischen Hardware und Software wichtig und sorgen dafür, das läuft, was „die Digitalisierung“ genannt wird. Dazu gehören z.B. auch Software-Software-Verbindungen, die in Gestalt von APIs (Application Programming Interfaces) vorbereiten, wie Daten zwischen Programmen transferiert werden, oder die als Protokolle festlegen, was für ein Austausch im Internet möglich ist.
Dieses Seminar gibt Einblicke in die verschiedenen Ebenen des Interface-Komplexes und legt dabei den Schwerpunkt auf Fragen der Visualität, Narrativität und Performativität – darauf, wie Interfaces (nicht) erscheinen, was für Erzählungen und Vorstellungen sie auszuprägen helfen und welche Prozesse dabei wirksam werden. Gerade das, was dabei alltäglich ist, wird hier besonders interessant. Geplant ist, dazu auch Gäste einzuladen, die von ihren aktuellen Interface-Forschungen berichten.
Dozent
Termin
Mi, 10-12
Ort
online
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Kurzreferat (10 Minuten)

Kate Donovan

Radio Otherwise: Listening, ecologies, cybernetics
"Ideally, when we listen to radio we are listening to a listening medium. Radio listens through its microphones to the world, to human voices, to the environment." (Hildegarde Westerkamp, 1994:89)

This class will explore the plurality of experiences involved in radio-making in connection to ecological thinking. 'Radio' may sound anachronistic, but we will consider it in an expanded sense - not purely as a broadcast medium, but as an embedded aspect of contemporary (tele-)communications (mobile phones, WiFi, GPS, etc), and also as a natural phenomenon.

Learning basic audio production, and analogue and digital radio-making skills, we shall practice listening and "storying otherwise" (Haraway) by experimenting with different sound technologies and radio ecologies, with a special consideration for radio-making as a collective practice and shared listening experience.

Classes will include discussions of texts and artworks, workshops and exercises, field trips, and a final live-radio session to encompass the projects developed over the course of the semester.

Sessions will take place at the FHS Potsdam/Potsdam University, at the floating university, Prinzessinnengarten, and other urban green spaces in Berlin. (More details in the first session).

#listening #storytelling #bioacoustics #radio art #radio ecosystems #living archive #ecological thinking #collectivity
Dozenten
Termin
Di. 10-14.00
Ort
FHP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Note: this class will primarily be held in English, using mainly English language texts. Projects may be presented in German or any other language, however.
Some sessions will be extended sessions; we'll finalise the schedule together in the first session.

Prof. Winfried Gerling

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
The housing estate - New Topographies
Die Siedlung wird Ausgangspunkt medialer Untersuchungen sein.
Es sollen Projekte entstehen, die sich mit mehr oder weniger geschlossen geplanten Siedlungen beschäftigt. Im Zentrum werden fotografische Untersuchungen stehen aber es sind auch andere mediale Formen denkbar: wie Podcasts, Videos etc.
Berlin bietet hierfür einen idealen Ausgangspunkt, z.B. mit etlichen Siedlungen des modernen sozialen Wohnungsbaus der 20er Jahre, dem Wiederaufbauprogramm nach dem zweiten Weltkrieg in Ost- und Westberlin und der Veränderung der Stadt nach dem Fall der Mauer. Allerdings stellt auch die aktuelle bauliche Veränderung der Stadt eine Herausforderung dar: Sie reicht von Gated Communities, über suburbane Räume mit Einfamilienhäusern und Baugruppenprojekte zur notwendigen Bebauung mit bezahlbarem Wohnraum.
Vor diesem Hintergrund soll sich jede/r Teilnehmer*in einer bestimmten Siedlung widmen, ihre Geschichte recherchieren und sich mit der Architektur, den Bewohner*innen und deren sozialen, ökologischen und ökonomischen Strukturen beschäftigen.

Testat: Präsentation: einer künstlerischen Position zum Thema und 20 minütige Präsentation der eigenen Projektentwicklung.
Dozent
Termin
Do. 10:00 - 13:30
Ort
fhp tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung ist hybrid geplant.
Wenn es die Situation zulässt wird es mehrere Exkursionen geben, in denen verschiedene Siedlungen besucht werden.
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.

Testat: Präsentation des Konzeptes einer Forschungsarbeit
Dozenten
Termin
mittwochs 12-14 Uhr
Ort
FH oder NP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25

Noam Gramlich

Exhibition
Aufbauend auf den Seminaren "Post- und dekoloniale Verflechtungen im rassistischen Kapitalozän erzählen“ und „Das (bewegte) Bild als Geflecht post_kolonialer Erzählungen“, werden die Beiträge der EMW-Studierenden weiterentwickelt und in Form von eigenen filmischen, fotografischen, textuellen etc. Projekten realisiert, die in der Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen MEK (Eröffnung im Frühjahr 2022) zu sehen sein werden.
Dozenten
Termin
Blockveranstaltung
Ort
FHP und Museum
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
2* 5 Teilnehmer*innen
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Prof. Dr. Nico Heise

Media law
Rechtspolitische Fragen waren immer wieder Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzungen - sei es um die Notstandsgesetzgebung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, die Frage des Abtreibungsverbots, den großen Lauschangriff oder die gleichgeschlechtliche Ehe. Selten aber sind rechtspolitische Diskussionen gerade zum Medienrecht und dem Recht des geistigen Eigentums auf so viel Resonanz in der Allgemeinheit gestoßen. War etwa das Urheberrecht sehr lange Zeit ein Rechtsgebiet für Spezialisten, so bringt das Thema "Uploadfilter" mittlerweile Tausende auf die Straßen. Die Regierung von Sachsen-Anhalt stoppt unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit die Abstimmung über den Rundfunkstaatsvertrag. Und die europäische Datenschutzreform rief Lobbyisten und NGOs in zuvor kaum gekannter Zahl auf den Plan, wurde dann doch verabschiedet und entwickelt sich nach und nach zu einem globalen "Gold Standard". Die Corona-Pandemie stellt Datenschutz-Prinzipien wiederum auf den Prüfstand (Stichwort "Tracking-App") und führt uns generell deutlich vor Augen, wie abstrakte juristische Fragen - etwa zum Infektionsschutzgesetz - unser aller Leben bestimmen.

Diese kurze Beschreibung soll verdeutlichen, dass sich das Seminar zwar auf medien- und urheberrechtliche Aspekte konzentrieren, aber auch den Prozess der Gesetzgebung darüber hinaus thematisieren wird. Rechtsetzung und Rechtsanwendung fallen nicht vom Himmel, sind auch nicht nur eine Spezialmaterie für Experten, sondern betreffen uns täglich und unmittelbar.

Wir werden daher das Seminar dafür nutzen, im Rahmen von Vorträgen, Gruppenarbeiten und Diskussionen unterschiedliche Aspekte des Rechts zu bearbeiten und damit das Verständnis für diese Prozesse zu erhöhen. Ich biete zudem die Möglichkeit an, in diesem Seminar im Austausch mit den anderen Teilnehmenden und natürlich mit mir eine Hausarbeit im Modul 3 zu schreiben.
Dozent
Termin
Dienstags, 14:00 bis 16:00
Ort
tbc
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar schließt an die Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht an und setzt eine erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorlesung in einem der vorhergehenden Semester voraus.

Testat: Referat ggfs. mit Verschriftlichung, Lernprotokoll, Seminar- bzw. Vorlesungsprotokolle oder andere universitäre schriftliche Übungsformen.
Copyright, Design & Media Law in the European context
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts im deutschen und im europäischen Kontext. Dazu gehören u.a. die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
Dozent
Termin
Dienstags, 10:00 bsi 13:00
Ort
tbc
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
empfohlen für BA 1. und 2. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Testat: schriftlicher Leistungsnachweis

Dr. Kai Knörr

EMW-Jubiläum 20.21
Im November 2021 soll das (verschobene) 20-jährige Jubiläum des Studiengangs EMW gefeiert werden. In dieser Veranstaltung wird ein Konzept dafür erarbeitet, das dann im November zur Umsetzung kommen soll.

Da die Veranstaltung erst im November stattfindet, ist das Projekt erst zu diesem Zeitpunkt beendet.

Für die TeilnehmerInnen ist zu beachten, dass keine Teilnahme ohne Modulprüfung (für BA im Modul 3 oder 10, für MA in Modul 8) möglich ist.
Dozenten
Termin
Mi 10-14 Uhr
Ort
online
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5+4 für den Modulabschluss (BA), 4+6 (MA
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Erarbeitung Konzept + Umsetzung

M.A. Lydia Kray

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Dr. Sebastian Möring

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Staging Care and Supply in Computer Games and Other Media of Care
Zur Inszenierung von Sorge, Fürsorge und Versorgung in Computerspielen und anderen Medien der Sorge

Praktisch in Echtzeit kommentierte das im September 2020 veröffentlichte The Care Manifesto. The Politics of Interdependence die Corona-Pandemie, während sie noch andauerte. Die zentrale These des Manifests lautet, die Pandemie verstärke eine schon vorher existierende Krise der Sorge, denn «our world is one in which carelessness reigns.» Wenn man dieser Argumentation folg, macht diese Krise solche Medien sichtbar, deren Funktion es ist, Sorge in verschiedenen Formen zu ermöglichen, zu vermitteln, zu organisieren und zu inszenieren. Es wird einerseits sichtbar, wie prekär und anfällig für solche Sorgekrisen Bildungs- und Gesundheitsinfrastrukturen sind. Andererseits rücken Medien als Vermittelnde von Sorge in den Vordergrund, die zuvor nicht sofort mit diesem Thema in Verbindung gebracht hätte, wie Fitnessapps (z.B. Zwift, Freeletics) und Computerspiele (z.B. Animal Crossing: New Horizons).
Dieses Seminar stellt sich die zentralen Fragen: Was sind Medien der Sorge und wie wird Sorge in unserem Alltag durch sie inszeniert, organisiert, vermittelt und ermöglicht?
Dazu beschäftigen wir uns mit klassischen und zeitgenössische Philosophien und Theorien der Sorge von wie z.B. Foucault, Tronto, Pulcini, Haraway und analysieren verschiedene Medien und Medienformate wie Computerspiele, Filme, Infrastrukturen und so weiter als Medien der Sorge.

Testat:
Präsentation eines Textes und/oder einer eigenen Analyse eines Sorgemediums.

Mögliche Literaturauswahl
Foucault, Michel. 2015. Die Sorge um sich. Übers. von Ulrich Raulff und Walter Seitter. 12. Auflage. Sexualität und Wahrheit Michel Foucault ; Band 3. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Krasny, Elke. 2019. Architecture and Care. In: Critical care: architecture and urbanism for a broken planet, hg. von Angelika Fitz, Elke Krasny, und Architekturzentrum Wien, 33–41. Cambridge, MA: MIT Press.
Pulcini, Elena. 2013. Care of the World: Fear, Responsibility and Justice in the Global Age. Bd. 11. Studies in Global Justice. Dordrecht: Springer Netherlands. doi:10.1007/978-94-007-4482-0, http://link.springer.com/10.1007/978-94-007-4482-0 (zugegriffen: 11. September 2020).
Ruffing, Reiner. 2013. Der Sinn der Sorge. Originalausgabe. Hinblick. Freiburg: Verlag Karl Alber.
The Care Collective. 2020. The Care Manifesto: The politics of interdepence. London: VERSO BOOKS.
Thelen, Tatjana. 2014. Care/Sorge: Konstruktion, Reproduktion und Auflösung bedeutsamer Bindungen. Kultur und soziale Praxis. Bielefeld: transcript.
Tobias Bärtsch, Daniel Drognitz, Sarah Eschenmoser, Michael Grieder, Adrian Hanselmann, Alexander Kamber, Anna-Pia Rauch, u. a. 2017. Ökologien der Sorge. Wien: Transversal Texts, Eipcp.
Tronto, Joan C. und Berenice Fisher. 1990. Toward a Feminist Theory of Caring. In: Circles of Care, hg. von Emily K. Abel und Margaret K. Nelson, 35–62. Albany, N.Y.: SUNY Press.
Whitson, Jennifer R. 2013. Gaming the quantified self. Surveillance & Society 11, Nr. 1/2: 163.
Zhu, Feng. 2018. Computer Gameplay and the Aesthetic Practices of the Self: Game Studies and the Late Work of Michel Foucault. Transactions of the Digital Games Research Association 3, Nr. 3 (18. Juni). doi:10.26503/todigra.v3i3.79, http://todigra.org/index.php/todigra/article/view/79 (zugegriffen: 5. März 2021).
Dozent
Termin
Di 14:00-16:00
Ort
ONLINE
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dies ist eine vorläufige Seminarbeschreibung. Diese Informationen können sich noch bis zum Beginn des Semesters verändern. Schauen Sie noch einmal kurz vor der Einschreibung nach, ob diese Seminarbeschreibung noch Ihren Interessen entspricht.

Dr. Susanne Müller

EMW-Jubiläum 20.21
Im November 2021 soll das (verschobene) 20-jährige Jubiläum des Studiengangs EMW gefeiert werden. In dieser Veranstaltung wird ein Konzept dafür erarbeitet, das dann im November zur Umsetzung kommen soll.

Da die Veranstaltung erst im November stattfindet, ist das Projekt erst zu diesem Zeitpunkt beendet.

Für die TeilnehmerInnen ist zu beachten, dass keine Teilnahme ohne Modulprüfung (für BA im Modul 3 oder 10, für MA in Modul 8) möglich ist.
Dozenten
Termin
Mi 10-14 Uhr
Ort
online
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5+4 für den Modulabschluss (BA), 4+6 (MA
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Erarbeitung Konzept + Umsetzung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Dr. Judith Pietreck

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Prof. Anne Quirynen

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Exhibition
Aufbauend auf den Seminaren "Post- und dekoloniale Verflechtungen im rassistischen Kapitalozän erzählen“ und „Das (bewegte) Bild als Geflecht post_kolonialer Erzählungen“, werden die Beiträge der EMW-Studierenden weiterentwickelt und in Form von eigenen filmischen, fotografischen, textuellen etc. Projekten realisiert, die in der Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen MEK (Eröffnung im Frühjahr 2022) zu sehen sein werden.
Dozenten
Termin
Blockveranstaltung
Ort
FHP und Museum
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
2* 5 Teilnehmer*innen
Extraction zones
Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen künstlerisch-aktivistischen Praktiken, die sich mit Extraktion auseinandersetzen. Extraktion entspricht der dominanten Logik des Kapitalismus, Rohstoffe, Energie, Arbeit und Zeit zu extrahieren - von Menschen, Land, Kultur, Lebensformen, den Elementen - ohne angemessene Kompensation, außer als Externalitäten von Nicht-Wert in Form von Verschmutzung, Abfall, Klimawandel, Krankheit und Tod.Das Seminar konzentriert sich auf industrielle Prozesse rund um Rohstoffe, Mining und Abfall. Es analysiert die Machthierarchien rund um Spaltungen, die rassisch, ethnisch, sexuell und ökologisch in diesen Prozess eingeschrieben sind. Die Studierenden analysieren filmische und fotografische Arbeiten, die die Aufmerksamkeit auf die langfristigen und katastrophalen ökologischen Herausforderungen der Kommodifizierung der Natur lenken und Vorstellungen darüber prägen können. Die Ursachen und Auswirkungen auf den Planeten sind höchst uneinheitlich, was ein kritisches Denken erfordert, um den Anthropozän-Diskurs selbst zu dekolonisieren und in der Folge künstlerische Strategien neu zu überdenken. Was zeigen die Bilder, was verbergen sie? Welche Art von Aufmerksamkeit, Emotion und Handlung lösen diese Geschichten und Bilder aus? Mit welchen kulturellen Werten und sozialen Konflikten sind sie verbunden?
Wenn möglich, werden wir zusätzlich zu den Online-Diskussionen 3 Exkursionen durchführen:
Anhand von drei Fallbeispielen - einem Trümmerberg (Teufelsberg, Berlin), einer Mülldeponie und einem Wissenschaftspark (Golm) sowie dem Museumspark für Industriegeschichte (Rüdersdorf) - werden die Studierenden kleine audio/visuelle Experimente durchführen.
Dozent
Termin
Do.14-17uhr
Ort
online
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Format: Hybridseminar mit 3 Präsenzanteilen
the weather
Während dieser Projektwoche werden wir jeden Tag das Wetter beobachten und kleine Film-/Fotoexperimente über das Wetter machen. Bevor wir diese Projektwoche anfangen, werden wir uns einmal online treffen, um unsere Methoden und Ziele zu besprechen. Dann diskutieren wir eine Reihe von Filmen und Fotoarbeiten, die online verfügbar sein werden. Diese Arbeiten thematisieren das Wetter als Hintergrund, als Katastrophe, als wissenschaftliches Phänomen, als politische Metapher unter Verwendung verschiedener Methoden. Während der Projektwoche ist es das Ziel, sich zumindest in kleineren Gruppen zu treffen, um gemeinsame Experimente durchzuführen.
Dozent
Termin
Projektwoche: 7.6 bis 11.6
Ort
Berlin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15

Prof. Dr. Birgit Schneider

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.

Testat: Präsentation des Konzeptes einer Forschungsarbeit
Dozenten
Termin
mittwochs 12-14 Uhr
Ort
FH oder NP
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
6
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Governing by curve
Statistik ist derzeit allgegenwärtig. Kurven und Karten visualisieren auf vielfältige Weise alle Daten zu Corona. Wir nehmen dies zum Ausgangspunkt für die allgemeinere Frage, wie es historisch zum Siegeszug dieser eisernen Sprache der Vernunft kam, wie der "Trust in numbers" Datengrafiken Autorität verleiht und diese zu unentbehrlichen Instrumenten der Macht und der Entscheidung macht und wie kritisch mit derartigen Bildformen umzugehen ist – inwiefern diese "dekolonialisiert" werden können. Hierzu lesen wir Texte aus der visuellen Rhetorik, der Wissenschaftsphilosophie und -geschichte und der kritischen Kartographie, der Designtheorie und der Anthropologie (auf Deutsch und Englisch, z.B. Arturo Escobar, Emmanuel Chukwudi Eze, Judith Butler, Michel Foucault, Kathryn Yusoff). Diese beziehen wir auf zahlreiche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart. Auch der Datenjournalismus wird eine Rolle spielen. Das Seminar vermittelt die Ansätze des kritschen Denkens und Methoden der Lektüre, der Textanalyse und -diskussion.
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
NP 1.09.1.14
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende FH und EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Format: Hybridseminar mit Präsenzanteilen

Das Testat besteht in einer Reading Response oder einer Präsentation.

Torsten Schöbel

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.

Dr. Katrin von Kap-herr

Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
EMW-Jubiläum 20.21
Im November 2021 soll das (verschobene) 20-jährige Jubiläum des Studiengangs EMW gefeiert werden. In dieser Veranstaltung wird ein Konzept dafür erarbeitet, das dann im November zur Umsetzung kommen soll.

Da die Veranstaltung erst im November stattfindet, ist das Projekt erst zu diesem Zeitpunkt beendet.

Für die TeilnehmerInnen ist zu beachten, dass keine Teilnahme ohne Modulprüfung (für BA im Modul 3 oder 10, für MA in Modul 8) möglich ist.
Dozenten
Termin
Mi 10-14 Uhr
Ort
online
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
5+4 für den Modulabschluss (BA), 4+6 (MA
Zielgruppe
BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Erarbeitung Konzept + Umsetzung