Vorlesungsverzeichnis Winter 2024/2025

Modul 1: Medium und Medialität

Texte zur Medientheorie
Dieses Seminar wird einflussreiche Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts diskutieren, die zur Genese medientheoretischer Fragestellungen beigetragen haben. Die Heterogenität der Perspektiven und Argumentationen und der damit verbundenen Medienverständnisse geben dabei zugleich einen Einblick in historische Veränderungen und diverse Praktiken der Theorie.
Dozent
Termin
Do, 14-16 Uhr (c.t.)
Ort
D 116
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW

Testat: Erfahrungsbericht Medientheorie (Umfang ca. 2 Seiten)
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Konzepte der Potsdamer Medienwissenschaft)
Die Vorlesung widmet sich zentralen Begriffen und Konzepten der Medienwissenschaft, die von Professor*innen der EMW vertreten werden. Anhand von Projekten und aktuellen Forschungsfragen bietet diese Vorlesung eine Einführung sowohl in grundsätzliche Fragen des Fachs als auch in die spezifischen Ansätze der Potsdamer Medienwissenschaft.
Die Vorlesung sieht für jede Sitzung Raum für Diskussionen vor.
Dozenten
Termin
Fr. 12:00-13.30 (s.t.)
Ort
FHP D 011 (Hörsaal)
SWS
3
Studiengang
MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW

Modul 2: Konfigurationen des Analogen und Digitalen

Phänomenologie der Archive. Exkursion in Berliner Archive
Es gibt zahlreiche Archive in Berlin. Diese sind Gebäude zur Speicherung von Wissen. Das Archiv ist nach M. Foucault ein Ort der Umschichtung von Wissen, wobei die Bestände medial äußerst vielfältig sind und Sammlungen enthalten können. Sie können aus Büchern, Fotografien oder Handschriften, aus Tonaufnahmen oder Gegenständen unterschiedlichsten Typs bestehen. In der Projektwoche besuchen wir nach einem Tag theoretischer Annäherungen in Potsdam täglich ein anderes Archiv, um vor Ort zu diskutieren, welchen Logiken verschiedene Archive folgen, aber auch, wie man mit Archivbeständen arbeiten und forschen kann und was die Arbeit in und mit Archiven auf der Ebene der Erfahrung - zwischen Aura und Stimmung – bedeutet. Wir fragen nach dem Unterschied von digitalen und analogen Archiven und ihren Kombinationen. Gleichzeitig diskutieren wir die institutionellen Rahmenbedingungen und die Geschichte von Archiven. Was kommt ins Archiv? Was bleibt? Und schließlich, was sind Ausschlusskriterien, was wird nicht gesammelt, was sind die dahinterliegenden Kriterien des Ausschlusses?

Für den Besuch des Seminars ist es möglich und wünschenswert, ein eigenes Forschungsprojekt für eine Hausarbeit oder eine Projektarbeit vor Ort zu entwickeln. Ideen für bestimmte Archive können aktiv eingebracht werden.

Es werden v.a. Berliner Archive besucht. Archive, die wir besuchen, könnten sein: Archiv des Technikmuseums; Sammlung des Naturkundemuseums; Private Archive; Archiv des Böhmischen Dorfes, Flusser-Archiv, Walter Benjamin Archiv, FFBIZ – das feministische Archiv, Rara-Lesesaal der Staatsbibliothek (Bücher vor 1700); Zeitschriftensammlung LB; Landesarchiv und Bundesarchiv, Stasi-Archiv, Tagebuch- uhd Erinnerungsarchiv, Lautarchiv der Humboldt Universität, Archiv Jugendkultur, historisches Archiv zum Tourismus … 
Dozent
Termin
währed der Projektwoche
Ort
Montag: Neues Palais, Haus 8, Raum 060
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (2-3 Seiten), Abgabe 15.2.2025 per Email
Ideologien der Zukunft
„Die Ideologiekritik ist zurück!“ So beginnt der Werbetext der für Oktober 2024 angekündigten Publikation „Ideologie und Ideologiekritik zur Einführung“ (Junius Verlag). Tatsächlich wird der Ideologiebegriff gegenwärtig in ganz unterschiedlicher Weise eingesetzt. Sein kritisches Potenzial wird nicht mehr nur von linker Seite genutzt, sondern auch von reaktionären Kräften, die sich gegen die angebliche „Genderideologie“ oder den Post- und Dekolonialismus aussprechen. Anlass genug also, um sich mit dem Begriff und seiner Geschichte eingehend zu beschäftigen.

Den Auftakt machen dabei unweigerlich die Begründer der Ideologiekritik: Karl Marx und Friedrich Engels. Ideologie wird von ihnen als „falsches Bewusstsein“ aufgefasst, das erst durch die materialistische Philosophie aufgedeckt werden kann. An diesem Anspruch arbeiten sich die marxistischen Theoretiker*innen seither immer wieder ab. Für die Medienwissenschaft ist von besonderem Interesse, was die Kritische Theorie mit ihrer Kritik der Kulturindustrie unter Ideologie versteht und welche Vorschläge sie macht, mit ihr umzugehen. Dies steht teilweise im scharfen Kontrast zu den Cultural Studies, vor allem in der Figur Stuart Halls.

Der Horizont dieser historischen Begriffsarbeit ist allerdings ein aktueller: einerseits die Auseinandersetzung mit dem, was seit den 1990er Jahren als „kalifornische Ideologie“ bezeichnet wurde, womit der komputationale Neoliberalismus und technologische Determinismus gemeint ist; andererseits mit einem von Tech-Milliardären verbreiteten Bündel von Ideologemen, die erst vor ganz kurzem mit einem neuen kritischen Begriff versehen wurden, nämlich „TESCREALism“ (Gebru & Torres 2024).

Ziel des Seminares ist es demnach, sowohl einen Überblick über gegenwärtige Ideologien zu gewinnen, insbesondere solche, die auf Informations- und Zukunftstechnologien aufbauen, als auch die Reichweite und Sinnhaftigkeit eines kritischen Ideologiebegriffs (und der Ideologiekritik als solcher) auf einer soliden ideenhistorischen Grundlage auszuloten.
Dozent
Termin
Dienstag 14h-16h
Ort
UP, Haus 9, Raum 2.16
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (2-3 Seiten)

Modul 3: Visualität, Narrativität und Performativität

Populismus, Extremismus, Radikalismus - plus Medien. Eine Verhältnisbestimmung
Anhand ausgewählter Fälle versuchen wir die Begriffe zu klären. Dabei ist das Leitkriterium, wie sich diese Phänomene zu medialen Umgebungen und Verhältnissen in Beziehung setzen lassen. Anhand verschiedener Kampagnen und Ereignisse wird immer wieder gefragt: Welche Rolle spielen Medien bei der Be- und Verarbeitung der Geschehnisse und bei der Sozialisation und Rekrutierung der AkteurInnen. Interessant ist vor allem auch, wie diese Gesichtspunkte des Medialen von schon vorhandenen Theorien zum Thema berücksichtigt werden (oder eben nicht).
Dozent
Termin
Das Seminar findet Freitag 14:30 bis 16 Uhr am NP statt
Ort
NP 9.2.04
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reading Response (2 Seiten)
Kulturen des Nachlassens
Das Seminar dient dem Versuch, einer zeitdiagnostischen Kategorie einen medienästhetischen Gehalt zu geben. Seit vielen Jahren ist vom „erschöpften Selbst“ die Rede. Mit dem Neoliberalismus sowie die Nichtnachhaltigkeit unseres Wirtschaftssystems als die Schuldigen schnell ausgemacht. Die COVID-Pandemie hat dem noch eine durch Viralerkrankung ausgelöste Variante hinzugefügt, und zwar die derzeit vielbesprochene chronische Erkrankung ME/CFS.

Im Seminar soll statt der negativen Kategorien wie Erschöpfung, Überlastung, Zusammenbruch ein positiver oder zumindest affirmierbarer Begriff entgegengehalten werden, nämlich das Nachlassen im Sinne des Wenigerwerdens, des Schwächerwerdens, der Rücknahme, auch des Überlassens (Nachlass als Hinterlassenschaft). Das Nachlassen ist als Gegenbegriff zum Steigern und zum Forcieren zu verstehen. Es meint aber auch keine Asketik, wenn man darunter eine strenge Lebenslehre versteht. Um den Begriff des Nachlassens besser zu verstehen, werden einige ästhetische Beispiele (Musik, Literatur, Theater, Film, Videospiel) im Zentrum stehen, die dazu dienen sollen, den Titel „Kulturen des Nachlassens“ zu konturieren. Es sollen aber ebenso aktuelle soziopolitische Debatten zur Entschleunigung, zum Degrowth und zu anderen Reaktionen auf die Pathologien der Moderne einbezogen werden.

Ob der Versuch gelingt, wird wesentlich an der Mitwirkung der Seminarteilnehmer*innen abhängen. Alle sind dazu eingeladen, eigene Beispiele, Erfahrungen, Lektüren und Vorschläge einzubringen, um gemeinsam über mögliche und wirkliche Kulturen des Nachlassens nachzudenken. Vielleicht kann sogar der bislang vakante Ausdruck „Nachgelassenheit“ mit Sinn gefüllt werden. Er lässt sich als eine Art Tugend auffassen, der etwas „nach“ der „Gelassenheit“ meint. Zugleich könnte er die Fähigkeit meinen, sich dauerhaft im Zustand oder Prozess des Nachlassens aufzuhalten.

Als Testat wird diesmal das Format Präsentation gewählt. Die Präsentationen können einzeln oder gemeinsam durchgeführt werden. Ihr Charakter soll völlig offen bleiben. Besondere Absprachen mit der Seminarleitung und den anderen Teilnehmer*innen sind jederzeit möglich. Das Seminar dient auch dem Versuch einer Einübung eines anderen Miteinanders im akademischen Raum.
Dozent
Termin
Montag 16:00-18:00
Ort
UP, Haus 8, Raum 0.64
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation (10 Minuten)

Modul 4: Mediale Gestaltung

Mediale Gestaltung: KI und Infrastrukturen
In der heutigen Zeit sind wir mit einer umfassenden Datafizierung unserer Gesellschaft konfrontiert. Datenbasierte Prozesse, in denen alles kodiert und transkodiert wird, sammeln, interpretieren und nutzen Informationen und gestalten so unsere soziale Realität. Dieses Seminar beschäftigt sich mit den meist unsichtbaren technischen Prozessen, wie etwa Algorithmen und KI-Systemen, die tief in alle Lebensbereiche eindringen – von städtischen Infrastrukturen bis hin zu Arbeitsplätzen, Wohnungen und dem persönlichen Alltag und wie sie die Gesellschaft verändern.
Dozent
Termin
Mi.10uhr-13uhr
Ort
FHP, D116
SWS
8
Studiengang
MA
Module (MA): 4
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
10
Zielgruppe
MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Obligatorisches Seminar für das 1. Semester MA. Das Modul Mediale Gestaltung ist Grundlagenmodul und beinhaltet die Analyse und Konzeption von Projekten in vornehmlich digitalen Medien. Es werden sowohl Kenntnisse in medienübergreifenden Gestaltungszusammenhängen erschlossen als auch aktuelle Medientechnologien analysiert und genutzt.

Dieses Modul wird im Rahmen des Projektseminars mit einer 10-minütigen Präsentation und Dokumentation des medienreflexiven Projekts abgeschlossen.Im Kurs werden mehrere Workshops angeboten (Präsentation, Sound, Video, 2d Gestaltung, Programmierung, Fotografie), die verpflichtend mit einer Übung abgeschlossen werden.

Modul 5: Nichtlineares Erzählen

Die Zeltlichkeit der Zeit
Denken wir an den Begriff der Zeit, mögen unsere Vorstellungen manchmal auf alltägliche Begriffe "beschränkt" sein, die sich auf etwas wie eine chronologische Abfolge annähernd beziehen. Doch "Zeit" als ein über- und durchgreifendes Phänomen ist viel komplexer, insbesondere im Hinblick auf die Aufmerksamkeitsökonomie.

In diesem Seminar wird untersucht, wie Audio- und visuelle Medien, ob Fixed oder Realtime, durch Manipulationen von Struktur und Narrative unterschiedliche Empfindungen von Zeit(en) bzw. Temporalitäten - und auch von Raum - erzeugen können.

Das Seminar wird sich mit Werken von Ulysses Jenkins, Sophie Seita, Jocy De Oliveira, Thembinkosi Hlatshwayo, Morton Feldman, Luiz Roque, Pauline Oliveros, Hildegard Westerkamp und anderen beschäftigen und deren Techniken analysieren und diskutieren.

Dieses Seminar wird musikalische Beispiele und Referenzen enthalten, aber von den Teilnehmer:innen wird keine musikalische Vorerfahrung oder tieferes musikalisches Wissen erwartet. Alle Student:innen sind willkommen, und es wird genügend Zeit im Seminar zur Verfügung stehen, um die Konzepte hinter der musikalischen Struktur und dem Hören zu erklären und diskutieren.
Dozent
Termin
Do. 10:00 -13:30
Ort
FH D103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
Master
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Wichtiger Hinweis: Das Seminar beginnt am 17. Oktober mit einem Besuch der Ausstellung von Luiz Roque in den KW, Berlin Mitte.

Modul 6: Mediale Umgebungen

essayistische Verfahren im Film/Installationen
Das Seminar widmet sich den zentralen Konzepten und verschiedenen Typen des Essayfilms.Durch einen subjektiven Ansatz vertieft der Essayfilm Themen sowohl inhaltlich als auch formal, indem er theoretische und abstrakte Konzepte filmisch reflektiert. Im Seminar werden wir die Dekonstruktion und das Unterlaufen ästhetischer und narrativer Konventionen, die Beziehung zwischen Bild und Abgebildetem sowie die Kritik an Repräsentationsformen untersuchen. Der Kurs besteht aus einer Kombination von Filmvorführungen, und Diskussionen, ergänzt durch zwei praktische Übungen, in denen die Studierenden ihr Verständnis für ästhetische, technische und konzeptionelle Methoden vertiefen.
Dozent
Termin
Do.10 uhr-13uhr
Ort
FHP, D103
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
12
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Vorausgesetzt wird der selbständige Umgang mit Kamera und Schnittprogramm.

Modul 7: Experimentelle Forschungsarbeit

Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
UP tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung

Modul 8: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium

Games! Spielräume zwischen Medialität und Digitalität
Im Zentrum dieser Veranstaltung steht die grundsätzliche Frage, mit was für einem besonderen Phänomen wir es bei Computerspielen eigentlich zu tun haben. Was macht Computerspiele aus? Was ist daran eigen, interessant, bedeutend und (er-)klärungsbedürftig? Und mit welchen Ansätzen und Methoden können wir uns dem annähern?
Dazu laden wir in jeder Woche Forschende ein, Ihre Perspektive vorzustellen und anschließend zu diskutieren. Im Fokus werden dabei sowohl aktuelle und historische Beispiele stehen als auch prinzipielle Aspekte und theoretische Zugänge – Fragen zu u.a. Bedingungen, Infrastrukturen, Konzepten, Programmen und Erscheinungsformen.
Die Annäherungen an die Medialität und Digitalität von Computerspielen tragen so nicht zuletzt zur Erörterung der Frage bei, wie Games als Kulturphänomene verhandelt werden können.
Dozenten
Termin
Do, 18-20 Uhr (c.t.)
Ort
D 011 (Hörsaal)
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar/Vorlesung
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit DIGAREC (Digital Games Research Center) und ICS (Internationale Computerspielesammlung) statt.

Testat: Kurzer Text (2 Seiten) zur Verbindung mindestens zweier Perspektiven zu Games
Urheber-, Design- und Medienrecht im europäischen Kontext (Vorlesung mit integrierter Übung)
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts im deutschen und im europäischen Kontext. Dazu gehören u.a. die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
Dozenten
Termin
Dienstags 10:00 - 13:00 Uhr, Beginn: 29.10.
Ort
FH, Hörsaal D/011
SWS
3
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Vorlesung
Leistungspunkte
3
Zielgruppe
empfohlen für BA 1. oder 2. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung
90
Zusätzliche Informationen
Abschluss: Klausur

Die Veranstaltung beginnt beginnt am 28.10. im Selbststudium und ab 12.11. in Präsenz.

Bitte auch hier eintragen: https://fhp.incom.org/workspace/10982
Die Grenzen des Sagbaren (medienrechtliches Seminar)
Nach einer repräsentativen Umfrage von November 2023 sind nur noch 40% der Bevölkerung der Auffassung, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei äußern kann. Jeder zweite Befragte stimmte der Aussage „Mir geht es auf die Nerven, dass einem immer mehr vorgeschrieben wird, was man sagen darf und wie man sich zu verhalten hat“, zu. Wie passt dieser Befund zu den Kommunikationsgrundrechten des Grundgesetzes? Nach Artikel 5 hat schließlich jeder "das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt". Im Seminar werden wir im Rahmen von Referaten und Diskussionen erörtern, welche Gesprächsthemen in der Bevölkerung als kritisch angesehen werden und inwieweit das Recht darüber (mit-)entscheidet, was gesagt werden darf und was nicht. Dabei werden wir uns zum Vergleich auch die Rechtslage und -praxis in anderen Staaten ansehen.
Dozenten
Termin
Dienstags 14:15 - 15:45
Ort
FH Potsdam, D116, Beginn: 29.10.
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung beginnt 28.10. online und mit Selbststudium und ab 12.11. in Präsenz!

Das Seminar schließt an die Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht an und setzt eine erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorlesung in einem der vorhergehenden Semester voraus.

Infos auch auf Incom: https://fhp.incom.org/workspace/10983

Testat: Referat (10 Minuten)
Experimentelle Fotografie
Das Seminar ist künstlerisch praktisch ausgelegt und bietet eine Einführung in die analoge Fotografie. Ihr werdet sowohl die technischen Aspekte wie Bildwinkel, Blendenöffnung und Belichtungszeit als auch die chemischen Grundlagen wie Entwicklungszeiten und den Umgang mit Chemikalien kennenlernen.

Im Laufe des Semesters werden verschiedene Techniken eingeführt, um schließlich eigene Projekte zu entwickeln. Der Fokus liegt auf dem Experiment und dem Zusammenspiel von chemischen Reaktionen und Licht. Wir werden Kameras bauen, lichtempfindliche Oberflächen erzeugen, und Abzüge von digitalen Bildschirmen entwickeln. Mit Zeit und Neugier gilt es, die verschiedenen Prozesse zu erkunden und die gestalterischen Möglichkeiten der experimentellen Fotografie für eigene Ideen zu nutzen.

Außerdem sprechen wir über die Entstehungsgeschichte der Fotografie und den Unterschied zwischen analogen und digitalen Bildern. Das Wesen des Mediums, seine transformativen Eigenschaften und sein Einfluss auf unsere Wahrnehmung werden diskutiert und in der praktischen Arbeit erfahrbar gemacht.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Für Chemikalien und Fotopapier fallen Materialkosten von 10€ an, die zu Beginn des Semesters bezahlt werden können.
Dozent
Termin
Mi. 14:00 - 17:30
Ort
FHP Raum D119
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
2-4
Zielgruppe
BA/MA
Teilnehmerbegrenzung
15
Hände an der Kamera
Diese Projektwoche gibt Gelegenheit, die technischen und gestalterischen Möglichkeiten der Sony FS7 kennenzulernen, sie wirklich anzufassen und in Übungen anzuwenden.
Wo liegen Unterschiede zu DLSR Kameras, welches Equipment paßt zum Vorhaben.
Ich gebe Einblick in meine Art zu arbeiten.
Dozent
Termin
Projektwoche (18.-22.11.), 10-16 Uhr
Ort
Videostudio FH
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4 CP
Zielgruppe
BA/Ma
Teilnehmerbegrenzung
18
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende können gerne Themenbereiche einbringen, die von Interesse sind.

Modul 9: Kolloquium

Laboratorium
Beim LABORATORIUM handelt es sich um eine experimentelle Form des Kolloqiums.
Die Besonderheit des LABORATORIUMS besteht darin, dass Masterstudierende aller Semester gemeinsam daran teilnehmen können.
Es soll ein Ort des Experimentierens sein.
So hat jede/r Studierende bereits während des Studiums die Möglichkeit, Themen, die ihn/sie abseits der angebotenen Lehrveranstaltungen interessieren in diese alternative Form des Kolloquiums einzubringen und mit den anderen zu diskutieren.
Das Kolloquium LABORATORIUM unterstützt die Studierenden insbesondere bei der Themenfindung, der Operationalisierung von Forschungsproblemen, Literaturrecherchen und Strukturierung von Arbeiten.
Dozent
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
ZeM Hermann-Elflein Str. 18, Potsdam
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25