M.A. Alexander Schindler

M.A. Alexander Schindler

Theorien, Formen und Geschichten des Wissens Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Erasmus+ Austauschkoordinator (EMW) erasmus-emw@uni-potsdam.de

Universität Potsdam, Institut für Künste und Medien
Haus 4, Raum 1.10
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
alexander.schindler@uni-potsdam.de
https://wipcad-potsdam.academia.edu/AlexanderSchindler

Sprechstunde
Do 16:15 per Zoom; Anmeldung per E-Mail erforderlich



Veranstaltungen
Sommer 2027
Ephemere Praktiken und intensive Partizipation: Medien und Architektur (Projektseminar in WiProWoche)
Lange geplante Kooperation mit Baunetz Campus https://www.baunetz-campus.de/ und der Technischen Universität Berlin.
Dozent
Termin
Projektwoche
Ort
Berlin
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2026/2027
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
tbae
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Platzhalter für Lehrauftrag: Vorschläge willkommen
Platzhalter
Dozent
Termin
Do 14-16
Ort
NP Haus 4
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA ab 3. FS
Teilnehmerbegrenzung
25
Medienästhetik (Seminar zur Vorlesung)
In diesem Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte zur Medienästhetik und besprechen Beispiele begleitend zur Vorlesung und Klausur Medienästhetik.
Das Seminar ist daher als laufende Übung für die Klausur Medienästhetik im BA-Modul 6 zu verstehen.

Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary), Mimesis (Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Robin Curtis), Technisches Bild (Vilém Flusser), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Programmieren von Umgebungen (Jennifer Gabrys).

Wichtige organisatorische Details und Vorbereitungstätigkeiten folgen in der Platzannahme-Mail.
Dozent
Termin
Mi 12:00-14:00
Ort
NP 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
B.A. 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
35
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 min)
Medienästhetik und Gesellschaft
In diesem Seminar nehmen wir die Konzepte der Vorlesung „Medienästhetik“ als Ausgangspunkte, um die Verbindungen zwischen Theorie und gesellschaftlichen Verhältnissen zu diskutieren. Theorielektüre und Fallbeispiele eignen sich besonders für das detaillierte Verständnis von Phänomenen. Diese Phänomene finden jedoch in einem breiteren gesellschaftlichen Zusammenhang (den „Verhältnissen“) statt. So ist beispielsweise eine Kunstausstellung ebenso ein spezifischer sozialer Raum (Bourdieu) wie ein Entertainmentcenter, der Privathaushalt oder der öffentliche Stadtraum, der zunehmend durch Sensoren überwacht und gesteuert wird.

Wir fragen uns unter anderem:
Was bedeuten die kapitalistische Produktionsweise, die Klassenverhältnisse und die Werttheorie in den Theorien von Crary, Baudrillard und Benjamin? Inwiefern ist Kants idealistisch-universalistisches Prinzip des „Schönen“ auf das Bürgertum seiner Zeit bezogen? Wie viel Wettbewerbsdenken steckt in den biologischen und kulturwissenschaftlichen Interpretationen der Mimesis (Girard etc.)? Welche Regierungsformen und Subjektivierungen wirken in privaten wie auch in öffentlichen sensorischen Environments?

Durch die Besprechung solcher Fragen vertiefen wir das Theorieverständnis. Denn jede Theorie – auch eine „rein philosophische“ – bezieht sich inhärent auf die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie wirken möchte. Darüber hinaus sprechen Autor:innen stets von einem sozialen und geschichtlichen Ort aus. Dieser Ort ist, mal mehr, mal weniger explizit, Teil der Theorien, der darin beschriebenen Beispiele, der vorgenommenen Gesellschaftsdiagnosen und den moralischen Vorstellungen.

Zielgruppe:
Wer in diesem Semester die Pflichtveranstaltungen zur Medienästhetik (Vorlesung inkl. Klausur plus Seminar) besucht oder diese im Zuge des BA-Studiums bereits besucht hat, kann dieses Seminar nutzen, um die Konzepte tiefergehend und aus einer zusätzlichen Perspektive zu bearbeiten. Da das Seminar in einem großen Raum stattfindet, können zahlreiche Studierende ab dem 3. Fachsemester zugelassen werden.
Dozent
Termin
Mi 10-12
Ort
NP 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
B.A. ab dem 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
50
Sommer 2026
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Vereinbarung
Ort
FHP / UP
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Medienökologien der Obdach- und Wohnungslosigkeit
Ausgangslage: Die Welt steht vor einer beispiellosen Wohnraumkrise. Nach Schätzungen von UN-Habitat sind weltweit 318 Millionen Menschen obdachlos, während 2,8 Milliarden Menschen – über ein Drittel der Weltbevölkerung – keinen Zugang zu angemessenem Wohnraum haben. Vor dem Hintergrund des sozialen Fortschritts, mit dem politische und wirtschaftliche Weichenstellungen seit Jahrzehnten gerechtfertigt werden, untergraben diese Zahlen moderne Vorstellungen von Menschenwürde (Vereinte Nationen 2025).
In Europa zeigt sich diese Krise besonders in Metropolregionen. Großstädte wie Berlin, deren Wachstum auch daran gemessen wird, ob sich internationale Unternehmen ansiedeln und die Zahl der Kulturangebote steigt, sind zu Brennpunkten der Gentrifizierung geworden. Die Mietpreisproblematik ist seit Jahren Dauerthema; im Berliner Raum hat sich die Zahl der Menschen ohne stabile Wohnsituation in den letzten fünf Jahren verdoppelt und wird bis 2029 voraussichtlich um weitere 60 % steigen. Die Kapazitäten von Notunterkünften sind trotz des unermüdlichen Einsatzes von Hilfsorganisationen dauerhaft erschöpft. Gleichzeitig rückt der soziale Abstieg für viele in greifbare Nähe: Oft genügen Krankheit oder Arbeitsunfähigkeit ohne soziales Netz, um die Wohnstabilität zu verlieren. Dies trifft in Berlin nun zunehmend auch junge Menschen.
Seminarkonzept: Während Medientheorien (McLuhan, Flusser, Virilio) seit Jahrzehnten die Aufhebung der Trennung von Privatheit und Öffentlichkeit ausrufen, leben immer mehr Menschen zwangsläufig außerhalb jeglicher Privatsphäre. Wer auf der Straße lebt, erfährt Öffentlichkeit nicht als freie Wahl, sondern als Zwang und Dauerstress (Juvonen 2023). Diese Realitäten werden selbst von neueren Medientheorien, die das Ökologische und Elementare betonen, meist ausgeblendet.
Tatsächlich sind Menschen in prekären Lagen jedoch aktiv in Medienpraktiken eingebunden: Von der Redaktion und Distribution von Straßenmagazinen bis zur digitalen Vernetzung via Smartphone (Hartmann, Lowis & Klocke 2025) entstehen spezifische Medienrealitäten, die gängige Theorien unterlaufen. Zudem ist Wohnungslosigkeit verstärkt Teil von Aufmerksamkeitsökonomien. Neben schützenden Dokumentationen häufen sich aber auch Fälle medialer Übergrifflichkeit; der Begriff „Poverty Porn“ erreicht in sozialen Medien ein neues, erschreckendes Ausmaß.
Ablauf & Code of Conduct: Das 14-tägige Seminar kombiniert mediale und theoretische Inputs (Dokumentationen, Podcasts, Artikel, Autobiografien) mit Exkursionen in Berlin (u. a. Notunterkunft, Lernraum zu Armut, Straßenzeitungsredaktion – alles noch in Planung).Neben den Einblicken, die uns gegeben werden, werden wir Formen von Unterstützung durch Ehrenamtlichkeit und sozialer Arbeit kennenlernen.
Da wir Menschen in vulnerablen Positionen begegnen, ist ein respektvoller, diskriminierungssensibler Umgang Bedingung. Wir werden die ethischen Grundlagen und unsere eigene Positionierung laufend reflektieren. Bitte bedenken Sie vor der Wahl des Seminars, dass die Thematik und die realen Situationen den Teilnehmenden eine gewisse Belastbarkeit abverlangen können.
Dozent
Termin
Fr 14-18 (zweiwöchentlich)
Ort
NP 4.1.06 jedoch ca. 3 Exkursionen in Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA ab 3. FS
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Reflexiver Bericht (ca. 2–3 Seiten)
Soziale Ungleichheit: Von Menschenbildern und ihren Konsequenzen
Ausgangslage: Die ökonomische Ungleichheit in den führenden Industrienationen hat sich über vier Jahrzehnte dramatisch verschärft. Folgt die Vermögenskonzentration bei anhaltenden Preissteigerungen den bisherigen Verläufen, nähern wir uns statistischen Unterschieden an, die etwa dem Europa des 17. Jahrhunderts entsprechen (Piketty). Die demokratische Rechtfertigung für die Akkumulation des Großteils des Kapitals bei einer kleinen Gruppe von Menschen lautete bisher, dass die gesamte Bevölkerung durch den Trickle-down-Effekt mit dem „sozialen Fahrstuhl“ (Beck) gleichmäßig nach oben fahren werde. Dass dieses „sozioökonomische Experiment“ gescheitert ist, bestreiten heute nur noch wenige Ökonom*innen (Linartas).
Die Auswirkungen auf individuelle Lebensverläufe sind immens: Die soziale Mobilität – der Indikator für Chancengerechtigkeit – ist in Deutschland strukturell blockiert. Seit den 1980er Jahren hat sich der Einfluss der sozialen Herkunft auf das Einkommen verdoppelt (ifo 2025). Ohne Erbschaft ist der Erwerb von familientauglichem Wohneigentum bei durchschnittlichem Einkommen angesichts der Immobilienpreissteigerungen kaum mehr realisierbar, da die Finanzierungskosten die Belastungsgrenze überschreiten, während der Markt für Mietwohnungen längst zum ungebremsten Spekulationsgeschäft geworden ist. Die grundlegenden Lebensbedingungen sind für mehr als die Hälfte der Bevölkerung zur täglichen Unsicherheit geworden; der jahrzehntelange Imperativ der Leistungsgesellschaft ist angesichts der strukturellen Ungleichheiten zur leeren Worthülse mutiert. Gleichzeitig wird mit der entstehenden Prekarisierung eine Form des Regierens betrieben (Lorey), die Segregation als Strategie einsetzt – eine Dynamik, die die Stabilität liberaler Demokratien massiv unter Druck setzt.

Seminarkonzept: So eindeutig die empirische Lage, so vielschichtig ist deren ideengeschichtliche Einordnung. Ausgehend von einem aktuellen filmischen Beispiel analysiert das Seminar die in der Aufklärung entstandenen Kategorien von Gleichheit und Ungleichheit sowie die davon abgeleiteten Rechtfertigungen sozialer Ordnung. Wir werden untersuchen, wie im Übergang von einer feudalen zu einer bürgerlichen Gesellschaft (Borkenau) mit philosophischen Bezugnahmen auf einen „Naturzustand des Menschen“ (Hobbes, Rousseau) die argumentativen Grundlagen für vertragliche Konzepte sozialer Ordnungen geschaffen wurden. Dabei erlangen wir ein tieferes Verständnis für die wechselseitige Abhängigkeit von Menschenbildern („Wie ist der Mensch?“) und Staats- bzw. Gesellschaftstheorien („Wie wird Gemeinschaft organisiert?“) und erkennen, wie Menschenbilder, Machtverhältnisse, Gesellschaftstheorien, Marktlogiken, Kapitalakkumulation und Ungleichheitsregime zusammenhängen.
Darüber hinaus nutzen wir aktuelle anthropologisch-archäologische Einblicke in die Menschheitsgeschichte sozialer Ordnungen (u. a. Graeber und Wengrow), welche die gedankenexperimentellen Vorstellungen der Aufklärung hinterfragen und auf Basis aktueller Forschung neu bewerten.

Ablauf: So theoretisch dieser Hintergrund erscheint, so praxisorientiert ist unser Zugang. Nach Screening-Sessions des Films Triangle of Sadness (2022) erstellen die Teilnehmenden erste Analysen der dort verhandelten Ungleichheiten in den filmisch konstruierten sozialen Räumen (Bourdieu). Darauf aufbauend folgt die sukzessive Theorielektüre philosophischer, anthropologischer und feministischer Texte. Die Theorie dient hierbei dezidiert der Vertiefung der eigenen Ungleichheitsanalysen – nicht umgekehrt.
Dozent
Termin
Do 14-16
Ort
NP 4.1.06
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Text ("Ungleichheitsanalyse") 2-3 Seiten
Winter 2025/2026
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Medienästhetik (Seminar zur Vorlesung)
In diesem Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte zur Medienästhetik und besprechen Beispiele begleitend zur Vorlesung und Klausur Medienästhetik.
Das Seminar ist daher als laufende Übung für die Klausur Medienästhetik im BA-Modul 6 zu verstehen.

Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary), Mimesis (Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Robin Curtis), Technisches Bild (Vilém Flusser), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Programmieren von Umgebungen (Jennifer Gabrys).

Wichtige organisatorische Details und Vorbereitungstätigkeiten folgen in der Platzannahme-Mail.
Dozent
Termin
Mi 12:15-13:45
Ort
NP 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 min)
Neue Soziale Ungleichheit: Fragen zu Bildung, Medien und Demokratie
Entgegen den anhaltenden Erzählungen eines stets wachsenden und sich immer breiter verteilenden Wohlstands, kann seit mehr als zwei Jahrzehnten ein neues Maß an sozialer Ungleichheit beobachtet werden, das sich durch bestehende soziologische Erklärungsmodelle nur schwer fassen lässt. Aus der so genannten Leistungsgesellschaft (‚Meritokratie‘) und ihrem zentralen Versprechen eines sozialen Aufstiegs durch Bildung und beruflichen Fleiß für jede/n, hat sich u.a. Deutschland zu einer Gesellschaft entwickelt, in der strukturelle soziale Ungleichheiten zunehmend reproduziert werden. Soziale Mobilität – das meritokratische Kernargument – wird statistisch gesehen zur Ausnahme.
Was insbesondere deutsche Soziologen (es waren dies ausschließlich männliche Autoren) der 1980er mit dem Individualisierungstheorem oder der Aufstiegsgesellschaft beschrieben und damit einen endlos fahrenden „sozialen Fahrstuhl“ figurierten, der alle gleichsam nach oben bringt, wird seit einigen Jahren einer überfälligen Revision unterzogen. Die ‚Abstiegsgesellschaft‘ Deutschlands (Nachtwey) und die globalen Analysen neuer ‚Ungleichheitsregime‘ (Piketty) sind dabei nur zwei der zahlreichen Konzepte in einer nun wachsenden Landschaft der Ungleichheitsforschung. Einigkeit herrscht hier darüber, dass die soziale Herkunft (‚Klassenhintergrund‘) wieder zu einem der zentralen Marker für die individuellen Chancen in einer Gesellschaft wurde.
In diesem Blockseminar plus Vorbereitungszeit per Zoom (!) widmen wir uns diesen Entwicklungen gemeinsam und in Arbeitsgruppen, in dem wir sie anhand von drei, eng verbundenen, Bereichen betrachten: Bildungschancen und -klassismus; mediale Repräsentation von sozialer Ungleichheit; Gegenwart von Demokratie und Partizipation.
Details zum Ablauf, insbesondere der Gruppeneinteilung und der Vorbereitungsarbeiten, werden noch bekannt gegeben.
Dozent
Termin
17.11.-21.11.; 10-17h + Zoom-Vorbreitung: tba
Ort
NP, Mo-Mi: 08.0.58, Do-Fr: 08.0.56
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat (10 min)
Sommer 2025
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Winter 2024/2025
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
UP tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (Seminar zur Vorlesung)
In diesem Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte zur Medienästhetik und besprechen Beispiele begleitend zur Vorlesung und Klausur Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary), Mimesis (Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Britta Neitzel), Technisches Bild (Vilém Flusser), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Programmieren von Umgebungen (Jennifer Gabrys).

Die Veranstaltung beginnt am 21.10.2024.
Für das Seminar kommunizieren wir über die Kursplattform Moodle.
Vorbereitung VOR der ersten Einheit:
1. Schreiben Sie sich in den Moodle-Kurs "medienaesthetik2024" ein: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=42555
2. Auf Moodle finden Sie bereits einen Text, den Sie bitte VOR der ersten Vorlesungs- und Seminareinheit lesen: Shuhei Hosokawa: Der Walkman-Effekt, 1984, Seiten 229-251

Testat: Reading Response (2 Seiten)
Dozent
Termin
Mo 14-16
Ort
UP NP 9.1.02
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung
90
#firstgen Tell me you’re working class without actually telling you’re working class
Klassenfragen erlangen in akademischen Antidiskriminierungsdiskursen u.a. durch autosoziobiographische Texte (bell hooks 2000, Didier Eribon 2016 sowie 2021, Édouard Louis 2014 sowie 2016, Annie Ernaux 2019) sukzessive Aufmerksamkeit, während das Klassenbewusstsein in unserer Gesellschaft bereits eine erodierende Transformation durchlaufen hat (Friedmann et al. 2021) und demokratiefeindliche Populist:innen immer größeren Nutzen daraus ziehen.
Einer der gesellschaftlichen Bereiche an denen Klassenunterschiede in Deutschland besonders augenfällig werden ist das Hochschulwesen. Dem Prinzip der Chancengerechtigkeit verschrieben, lautet hier der Anspruch: Der sozioökonomische Hintergrund einer Person soll nicht darüber entscheiden, wer Zugang erhält und wie das Studium absolviert wird. Zwischen dieser normativen Setzung und der empirischen Realität besteht eine Kluft, die erschreckende Ausmaße angenommen hat. In Form des s.g. ‚Bildungstrichters‘ zeigt sich die statistische Evidenz zahlreicher Bildungsstudien, die einhellig bestätigen, dass das Vorankommen – vom Abschluss der Grundschule bis zum Studium und zur Promotion oder Professur – wesentlich durch soziale Selektionsprozesse bestimmt wird. Das meritokratische Prinzip unserer Gesellschaft fällt ausgerechnet dort hinter sich zurück, wo Inklusion besonders groß geschrieben wird. Soziale Mobilität durch Bildung ist ‚ausgebremst‘ (Urbatsch) und die generationalen Folgen schwer absehbar. Was aber bereits jetzt nicht mehr von der Hand zu weisen ist: Die Institution Hochschule tut sich schwer ihren hehren gesellschaftspolitischen Ansprüchen der Chancengleichheit gerecht zu werden.
Betrachtet man Klassismus, also die Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft resp. durch Fremdzuschreibung eines sozialen Status (Andreas Kemper 2021), im Lichte herrschender Bildungs- und Fortschrittsideale, so stehen wir vor einem komplexen Phänomen. Denn Klassismus ist vielfach unsichtbar und besonders in Wissensgesellschaften ist es, neben körperlicher Unterdrückung und Ausbeutung, die epistemische Ungerechtigkeit (Miranda Fricker 2007), die Menschen diskriminiert und marginalisiert. Klassismus verläuft darüber hinaus intersektional (bell hooks 200 sowie Francis Seeck 2022) und ist von gesellschaftlich konstruierten Formen des Habitus (Pierre Bourdieu 1979) und der persönlichen Scham (Didier Eribon 2016) geprägt. Diese Bio-Macht (Michel Foucault 1977: 172) erschwert es den von Klassismus betroffenen Personen, ihre eigene Situation zu benennen, zu teilen oder entgegen gerichtet zu handeln, wie zahlreiche qualitative Studien und Praktiker:innen aus dem Feld berichten.

Diese Deutungsohnmächtigkeit über die eigene Situation betrifft aber nicht nur die Personen, die sich ihren Herkunftsbedingungen nach ähnlich entwickeln, sondern ebenso Klassenübergänger*innen (franz. ‚transclasse‘) (Chantal Jaquet 2024), die in für sie unbekannte Bildungs- und Wirtschaftsbereiche eingestiegen sind. Arbeiterkinder, Nichtakademikerkinder oder First Generation-Students sind die derzeit geläufigen Bezeichnungen und aus verschiedenen Gründen, die wir noch kennenlernen werden, sind es neben hochschulinternen Beauftragten insbesondere gemeinnützige Organisationen mit lokalen Stellen und zahlreichen Freiwilligen, die durch spezifische Information, Vernetzung, Mentoring, Dialog und andere Methoden aufklären und unterstützen.
Im Projektseminar, dessen Titel auf einen repräsentationskritischen Internet Meme-Text anspielt, werden wir uns mit der führenden und medial präsentesten Organisation in diesem Bereich beschäftigen: Arbeiterkind.de. Wir werden einige Akteure, Orte, Medien und Kommunikationsstrategien der Organisation kennenlernen. Mittels digital ethnografischer Methoden werden wir in journalistischen Online-Medien, in Blogs und Social Media untersuchen, wie Repräsentationspraktiken, Deutungsmächte und -ohnmächte als Modalitäten der Selbst- und Fremdbeschreibung von First Generation-Students beobachtbar und erfahrbar werden. Um diese Beobachtungen einordnen zu können, lesen wir einige autosoziobiographische Textpassagen und wissenschaftliche Artikel aus dem Bereich der Wissenschaftssoziologie und -kommunikation. Im praktischen Seminarteil werden die Teilnehmenden in Teamarbeit eigene multi-modale und transmediale Beschreibungs-, Erzähl- und Darstellungsweisen entwickeln, die wir gemeinsam laufend diskutieren und ko-produktiv weiterentwickeln, wobei wir uns auf kein Einzelmedium beschränken, sondern den gestaltungsforschenden und konzeptionellen Ansatz mit Prototyping verbinden.
Dozent
Termin
Winterprojektwoche + 1 Vorbereitungstermin
Ort
NP. 8.0.58 + 1 Exkursion in Berlin (Mittwoch)
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projektseminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Hinweis an Interessierte:
Teilnehmende sollten sich bewusst sein, dass wir im Seminar vielfältige Spannungen durchleben und teilen werden. Einige der non-fiktionalen Texte erzählen neben epistemischer, kultureller und ökonomischer Dominanz auch von körperlicher und sexualisierter Gewalt. Im Seminar werden wir versuchen „Safer Spaces“ zu erzeugen. Dabei muss aber der inhärente Universalismus des Ausgangskonzepts „Safe Space“ mitbedacht werden. Bewegungen hin zu sichereren Räumen bleiben nämlich immer vage Annäherungen einer Gruppe an die Bedürfnisse Einzelner, selten können sie allen gerecht werden.
Sommer 2024
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
nach Absprache
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Media Anthropology and the Practice Turn (Course in English)
This seminar provides an introductory overview of media anthropology, a growing research discipline that uses qualitative empirical methods to study media first-hand. Media anthropologists investigate media practices, with a particular interest in how media are designed, produced, distributed, and adapted for use by specific communities (Peake 2024). The semester will begin with reading sections of the early classic 'Hollywood: The Dream Factory' by Hortense Powdermaker (1950). We will then explore further media anthropological field studies, e.g. digital ethnographies, to gain a better understanding of various theoretical assumptions, such as media as infrastructures, materialities, representations, and relations. These perspectives will be traced to ultimately consider the so called Practice Turn in social theory and media anthropology (Couldry 2004).
Dozent
Termin
Di 14-16
Ort
UP, NP 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Attestation: Presentation (10 min)
Inside Complex Spheres: Science–Technology–Participation–Democracy (Course in English)
This seminar is an invitation to collectively explore the entanglements of science, technology, and democratic politics.

Since we can name the Great Acceleration period as constitutive for today‘s multiple crises (McNeill, Latour), it has been indisputably that the overarching belief in infinite progress, inscribed in modern knowledge infrastructures and industrial processes, has led us to the current state of so-called risk societies (Beck). Against this background, the ambivalence of scientific and technological developments must be reconsidered and negotiated: on the one hand, complex transformations such as global warming, biodiversity loss, or oceanic toxification can only be interpreted through science; on the other hand, the consequences of technoscience (Haraway) are co-causing the irreversible transformations we are increasingly facing (Law).

Drawing on Science and Technology Studies (STS), an interdisciplinary research field emanating from the social and material constructiveness of science and technology, we will discuss concrete and speculative approaches for political participation and decision-making processes in democratic assemblies. Over the semester, we will become familiar with some theoretical foundations of STS in participatory contexts and analyze various case studies such as debates about genetically modified organisms (GMOs), the real fiction project Climate Audit Office, smart cities, etc. We welcome at least one external researcher and activist for discussion.
Dozent
Termin
Mo 14-16
Ort
UP / NP: 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Attestation: Presentation (10 min)
Stadt–Medien: Affektökologische Betrachtungen des 'Urbanen' (Blockseminar in Berlin)
Klassische Medientheorien des 20. Jahrhunderts betrachten das Städtische unter den Vorzeichen zunehmender Vernetzung, Konzentration und Geschwindigkeit qua Technik und den damit einhergehenden Verschiebungen zwischen Privatem und Öffentlichem resp. Raum und Zeit (McLuhan, Virilio, Kittler, Flusser). Ausgehend von diesen infrastrukturellen Transformationen stellt die jüngere Medienästhetik u.a. fest, dass gegenwärtige medialisierte Städte längst vom passiven Zeichen- und Materialgefüge zum lesenden Sensorium und damit zum quasi-autonomen „smarten“ Akteur avanciert sind (Gabrys). Wie kann eine situierte Medienforschung die daraus entstehenden intensivierten Milieus ebenso wie die zufälligen Begegnungen urbanen Zusammenlebens begreifbar machen? Und wie können städtische Medienpraktiken und -apparaturen als ökologische Übergänge jenseits eingeübter Dichotomien beschreibbar gemacht werden? Diesen allgemeinen, sowie noch zu entwickelnden spezifischeren, Fragen wollen wir uns innerhalb eines Blockseminars im Raum Berlin widmen.
Neben der Anwendung und Reflexion medienethnografischer Methoden (insb. verschiedene Techniken der Feldnotiz) begleiten uns dabei die affektökologischen Überlegungen der Philosophin und feministischen Medientheoretikerin Marie-Luise Angerer. Dem hiermit aufgerufenen Konzept einer prozessualen Affekttheorie liegt ein Denken in Modalitäten und Intensitäten zugrunde. Durch die gemeinsame Lektüre soll es uns zunehmend gelingen diese Sicht- und Handlungsweisen in eigenen Feldbeobachtungen und -beschreibungen auffindbar zu machen, um u.a. multiplen Momenten medientechnologischer Macht im Urbanen näher zu kommen.
Der einzige Vorbereitungstermin (Mai) wird als kurze Vorstellungs- und Lektüreausgabe-Einheit, gefolgt von einem Ausstellungsbesuch der VALIE EXPORT . Retrospektive im C/O Berlin, stattfinden. Die österreichische Medienkünstlerin VALIE EXPORT gilt mit ihren Performances im urbanen Raum als Pionierin des feministischen Aktionismus und des Expanded Cinema. EXPORTs machtkritische Aktionen und medienexperimentelle Arbeiten ab den 1960ern sollen uns als erste Inspiration auf das im Juli folgende Seminar einstimmen.
Dozent
Termin
22.-25.7.2024 + 1 Vorbereitungstermin im Mai
Ort
verschiedene Orte in Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Blockseminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation der analysierten Feldnotizen (10 Minuten)
Winter 2023/2024
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
Nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
Nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Wissen sammeln und ausstellen: Forschung und Partizipation im Museum
Museen können als Orte der Repräsentation und Performanz, der sozialen und kulturellen Distinktion, der Inklusion und Exklusion, der Wissensgeschichte und Wissenspopularisierung, der Inszenierung von Identität und Alterität, der Erinnerungskultur und der Geschichtspolitik verstanden werden (Baur). Als partizipative Erinnerungsräume erweitern und verändern Museen laufend ihre Konturen und hinterfragen ihre eigenen Typologien (Ackermann et al.). Hatte sich die Museumsforschung bis vor einigen Jahrzehnten überwiegend mit den Objekten innerhalb von Museen und Ausstellungen beschäftigt, so ist das Museum und die Ausstellungspraxis mittlerweile selbst zum Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung geworden. Die dabei eingenommenen Positionen und Methoden sind ebenso mannigfaltig wie ihre Untersuchungsobjekte. Denn Museen sind keine standardisierbaren Institutionen, sondern durchlässige Orte multisituativer Vermittlungsprozesse von und über Wissenspraktiken. Dabei sind Museen in doppelter Weise epistemisch eingebunden: Einerseits wirken sie als Akteure in die Gesellschaft und andererseits beeinflussen gesellschaftliche Entwicklungen die Ausrichtungen, Themen und Formate von Museen und Ausstellungen.
In diesem Blockseminar werden wir uns sowohl theoretisch mit unterschiedlichen Positionen und Methoden der Museumsanalyse als auch empirisch mit den verbundenen Praktiken des Sammelns, Ordnens und Vermittelns beschäftigen. Dazu sind neben der laufenden Situierung des Seminars innerhalb des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte ein bis zwei Exkursionen zu Museen im Raum Berlin-Potsdam mit dem Fokus auf Wissensvermittlung geplant.
Dozent
Termin
Winterprojektwoche (20.11.-24.11.)
Ort
Haus Brandenburgisch-Preußischen Geschichte + 1 Exkursion in Berlin
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Präsentation (10 Minuten)
Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe (Seminar zur Vorlesung)
In diesem Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte zur Medienästhetik und besprechen Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Britta Neitzel), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik (Friedrich Kittler), wahrnehmende Umwelten (Jennifer Gabrys).
Dozent
Termin
Mo 14 - 16
Ort
NP 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die Veranstaltung beginnt am 16.10.2023. Für das Seminar kommunizieren wir über die Kursplattform Moodle. ***Bitte schreiben Sie sich alsbald mit Ihrem Universitätslogin in den Moodle-Kurs "medienaesthetik2023-SE" ein.***
Testat: 1 Arbeitsblatt
Sommer 2023
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Hot in the City. Medienethnographien zu Hitze und Stadt (Blockseminar)
Unser hier befindliches urbanes Zusammenleben ist geprägt durch Saisonalität. Mit steigenden Temperaturen verlagert sich das Private zunehmend in den öffentlichen Raum. Soziale Interaktionen drehen sich nun ums Draußensein. Doch verstärkt durch Klimawandel, Flächenversiegelung, Autoverkehr und fehlende oder zum Scheitern verurteilte Begrünungskonzepte werden die immer länger andauernden Hitze- und Trockenperioden problematisch. Die Stadt wird zum Hitzekessel und da auch der erneute Rückzug ins Private für viele keine Option darstellt, entwickeln die Stadtbewohner*innen kollektive Handlungsalternativen. Diese Situationen der Abkühlung sind dabei in vielen Fällen mit und durch Medienpraktiken ritualisiert.
In diesem, spät ins Sommersemester gelegten, Blockseminar beschäftigen wir uns mittels medienethnografischer Feldforschung mit Hitze-Stadt-Phänomenen. Dabei entwickeln wir aber keine holistischen Bilder von Mediennutzung, -konsum, -distribution oder -produktion anhand von Saisonalität. Vielmehr suchen wir im Kleinen nach Möglichkeiten der teilnehmenden Beobachtung an halb-öffentlichen und öffentlichen Situationen in denen Technologien, Genres, Akteure, Bewegungen und Ästhetiken mit und durch Medien eine Rolle für das Zusammenleben in städtischer Hitze spielen. Die dabei entstehenden ethnografischen Miniaturen werden laufend in der Gruppe geteilt und verhandelt.
Dozent
Termin
11., 18., 21.7.: 16-18h; 24.–28.7.: 10-19h
Ort
Termine 1-3: NP 22.0.38; Blockwoche: Berlin (Feldforschung)
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Vor der Blockwoche dienen drei Vorbereitungstermine (11., 18. und 21.7. jeweils 16-18) zur Besprechung der Methodenlektüre. In der Blockwoche (24. bis 28.7.) selbst widmen wir uns der Ideenfindung, Erkundung, Konzeption, Durchführung und Reflexion medienethnografischer Feldforschung im städtischen Raum. Dazu erarbeiten wir gemeinschaftlich Forschungsinteressen und -orte zu Hitze, Medien und Stadt und überlegen uns Formen der Partizipation im Feld.

Testat: Im Blockseminar erstellen sie eine Medienethnografie (Miniatur) zu "Hitze, Stadt und Medien". Das Testat ist die Präsentation ihres Vorgehens und ihrer Ergebnisse in max. 10 Minuten.
Winter 2022/2023
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
nach Absprache
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
„Re-Representing a Hydro-Critical Zone“: Trockenheit in Brandenburg und Berlin (Kooperation mit TU Berlin Landschaftsarchitektur)
In diesem gestaltungsexperimentellen Forschungsseminar recherchieren, analysieren, reflektieren und produzieren wir bestehende und alternative Repräsentationen von “Trockenheit” als "re-representational paths” (Susan Leigh Star).
Brandenburg, mit der Metropolregion Berlin-Brandenburg in seiner geografischen Mitte, ist Teil einer globalen hydrologischen Krise. Die anhaltenden Dürren im niederschlagsärmsten Gebiet Deutschlands dominieren die zyklischen Kreisläufe aus Verdampfung, Kondensation, Sublimation, Ausfällung, Transpiration und Abfluss bereits seit mehreren Jahren. Auf makroskopischer Ebene wirkt der Klimawandel als massiver Verstärker, die Ursprünge der nicht-intendierten materiellen Folgen dieser riskanten Eingriffe liegen aber auch in der seit Jahrhunderten betriebenen Übernutzung der Böden im Gebiet. Ehemals als Feuchtgebiet operierend, wurde die kritische Zone (Bruno Latour) trockengelegt, um monokulturelle Agrarwirtschaft und Bergbau für imperiale Bestrebungen zu ermöglichen. Die gegenwärtigen und zukünftigen Veränderungen als Verstrickungen aus wissenschaftlichen, technologischen und politischen Prozessen sind diskursiv schwer zu fassen. Als vielschichtige und kontinuierliche Abhängigkeiten übersteigen sie das Repertoire bestehender Repräsentationsstrategien. Dennoch wird weiter über unterschiedlichste Medien vermittelt, vielfach provisorisch und mittels un-situierter Praktiken. Die bereits seit längerer Zeit ausgerufene “Krise der Repräsentation” wirkt hier semiotisch und epistemisch ebenso wie demokratisch.
Im Seminar nähern wir uns dem Thema mit kulturanthropologischer Haltung sowohl aus medienkultur- wie auch landschaftsarchitektonisch-forschender Perspektive an. Dabei bilden wir kooperative Verbindungen zwischen zwei Universitäten, Fachdisziplinen und darüber hinaus bis ins “öffentliche Geschehen”. Wir greifen auf aktuelle empirisch-philosophische, wissenschafts- und technikforschende, ethnologische, historische, naturwissenschaftlich-informierte und postkoloniale Konzepte zurück und beobachten, wie die kultur-natur-gewordenen Zusammenhänge und die kontinuierlich verhandelten “ontologischen Politiken” (Annemarie Mol) der Bürger*innen im Gebiet, zu denen auch wir gehören, “enacted” werden.
Dozent
Termin
Di, 14-16
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 22, Raum 0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht entweder aus der protokollierten Recherche zu bestehenden Repräsentationsformen (2-3 Seiten) oder aus der groben fragmentarischen Gestaltung (einer) eigener/n Repräsentationsform(en) bzw. einem konzeptionellen Ansatz dessen (2-3 Seiten). Beides kann die Form von textlichen, ethnografisch beobachtenden, narrativen, grafischen, auditiven, skizzenhaften, fotografischen, videografischen, collagierten etc. Beiträgen (+erklärende Kommentierung des eigenen Prozesses) haben.
Methoden und Positionen der Science and Technology Studies (STS)
[If required, this seminar could also be held in English. Please email me your preference and I’ll send you the English seminar description: alexander.schindler@uni-potsdam.de]
Wer gegenwärtig zu medientechnologischen Innovationen, Normierungen und Ordnungen forschen möchte, kommt nicht umhin sich mit der grundlegenden Neubestimmung des Verhältnisses von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Dafür müssen u.a. Orte und Prozesse beobachtet werden, die für Konsument:innen meist unzugänglich bleiben, wie die Labore und Anlagen der so genannten (Techno)wissenschaften, wo Beobachtungsinstrumente mit Experimentalsystemen und Simulationsmodellen gekoppelt sind, um „Neues“ zu entdecken und zu erfinden. Doch wie untersucht man derart komplexe Konstellationen? Dieser Frage widmen sich die Science and Technology Studies (STS) seit rund fünfzig Jahren. Aus grundlegenden Anliegen der Wissenschafts- und Techniksoziologie entstanden, erarbeiten STS-Forscher:innen innerhalb von tiefgehenden Feldstudien und daraus entstehenden Methodendiskussionen, neue Erkenntnisse, die bereits zur empirischen Grundlage vieler gegenwärtiger Wissenschafts-, Sozial- und Medienphilosophien geworden sind. Die prinzipielle Hinwendung zu sozio-materiellen Praktiken, die menschliche und nicht-menschliche Akteure gleichermaßen ins Auge fasst, steht dabei im Zentrum dieser wachsenden Forschungsdisziplin, die in zunehmend engerem wechselseitigen Austausch mit den Medien(kultur)wissenschaften steht.
Im Seminar stellen wir die Frage, welche sozio-materiellen Bedingungen und Interventionen wissenschaftliche und technologische Praktiken leiten und – als Teil der umfassenden Methodenkritik innerhalb der STS – fragen wir, wie diese skalierenden Prozesse überhaupt beobachtet und beforscht werden können. Dabei lernen wir Konzepte und Methoden der STS sowie der Wissenschafts- und Techniksoziologie (Strong Programme, Social Construction of Technology „SCOT“, Actor-Network-Theory „ANT“, Praxiographie, Agentieller Realismus) sowie damit verbundene aktuelle Strömungen der Wissenschafts-, Technik- und Medienforschung (Feministische STS, Postkoloniale STS, Situierung, Neuer Materialismus) kennen.

Ablauf:
Zum Semesterbeginn werden die Texte gleichmäßig unter den Teilnehmenden aufgeteilt – first come, first served. Jeder Text markiert eine zentrale Position resp. Methode der STS. Die Textreihenfolge für das Seminar ist vorgegeben.

Testat:
Jede/r Teilnehmende verfasst eine kurze Reading Response (RR) inkl. mind. einer diskussionsleitenden Frage zum zugeteilten Text (1,5 Seiten). In der folgenden Seminareinheit werden Text, RR und die Leitfrage(n) durch die RR-Verfasser:innen in Ko-Moderation mit dem Dozierenden (der Dozierende steht also während der gesamten Moderation zur Hilfe!) mit der Seminargruppe diskutiert.
Dozent
Termin
Mo 12-14
Ort
Uni Potsdam, Neues Palais, Haus 8, Raum 0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2022
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Experimentelle Forschungsarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
individuell
Ort
tba
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Testat: Projektarbeit
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Methoden und Positionen der Science and Technology Studies (STS): Einführungen und Laborbesuch(e)
[If required, this seminar could also be held in English. Please email me your preference and I’ll send you the English seminar description: alexander.schindler@uni-potsdam.de]
Wer gegenwärtig zu medientechnologischen Innovationen, Normierungen und Ordnungen forschen möchte, kommt nicht umhin sich mit der grundlegenden Neubestimmung des Verhältnisses von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Dafür müssen u.a. Orte und Prozesse beobachtet werden, die für Konsument:innen meist unzugänglich bleiben, wie die Labore und Anlagen der so genannten (Techno)wissenschaften, wo Beobachtungsinstrumente mit Experimentalsystemen und Simulationsmodellen gekoppelt sind, um „Neues“ zu entdecken und zu erfinden. Doch wie untersucht man derart komplexe Konstellationen? Dieser Frage widmen sich die Science and Technology Studies (STS) seit rund fünfzig Jahren. Aus grundlegenden Anliegen der Wissenschafts- und Techniksoziologie entstanden, erarbeiten STS-Forscher:innen innerhalb von tiefgehenden Feldstudien und daraus entstehenden Methodendiskussionen, neue Erkenntnisse, die bereits zur empirischen Grundlage vieler gegenwärtiger Wissenschafts-, Sozial- und Medienphilosophien geworden sind. Die prinzipielle Hinwendung zu sozio-materiellen Praktiken, die menschliche und nicht-menschliche Akteure gleichermaßen ins Auge fasst, steht dabei im Zentrum dieser wachsenden Forschungsdisziplin, die in zunehmend engerem wechselseitigen Austausch mit den (technischen) Medienwissenschaften steht.
Im Seminar stellen wir die Frage, welche sozio-materiellen Bedingungen und Interventionen wissenschaftliche und technologische Praktiken leiten und – als Teil der umfassenden Methodenkritik innerhalb der STS – fragen wir, wie diese skalierenden Prozesse überhaupt beobachtet und beforscht werden können. Dabei lernen wir Konzepte und Methoden der STS sowie der Wissenschafts- und Techniksoziologie (Strong Programme, Social Construction of Technology „SCOT“, Actor-Network-Theory „ANT“, Praxiographie, Agentieller Realismus) sowie damit verbundene aktuelle Strömungen der Wissenschafts-, Technik- und Medienforschung (Feministische STS, Postkoloniale STS, Situierung, Neuer Materialismus) kennen.
Dozent
Termin
mittwochs 10-12
Ort
Raum: 5.02.2.01; Maulbeerallee „Botanischer Garten“: Haus 2
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Die theoretischen Seminareinheiten werden folgendermaßen ablaufen:
Zum Semesterbeginn werden die Texte gleichmäßig unter den Teilnehmenden aufgeteilt – first come, first served. Jeder Text markiert eine zentrale Position resp. Methode der STS. Die Textreihenfolge für das Seminar ist vorgegeben. Jede/r Teilnehmende verfasst eine Reading Response (RR) inkl. einer diskussionsleitenden Frage zum zugeteilten Text. In der folgenden Seminareinheit werden Text, RRs und Leitfragen durch die RR-Verfasser:innen ko-moderierend mit dem Dozierenden mit der gesamten Seminargruppe diskutiert. Verfassen einer RR, Ko-Moderation einer Einheit und aktive Diskussionsteilnahme bei mehreren Einheiten gelten als Testat.
Praxisteil: Darüber hinaus werden wir – je nach Verfügbarkeit – mind. ein naturwissenschaftliches Labor der Universität Potsdam innerhalb eines Seminartermins besuchen.
Wenn Bilder vermessen, was Menschen ausgraben. Photogrammetrie als praxiografisches Verfahren (Projektwoche in Bröllin)
Photogrammetrische Techniken wurden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts, fast zeitgleich mit den ersten linsenbasierten Fotografien, in Anwendung gebracht. Eingesetzt wurden sie anfänglich für die Vermessung historischer Architekturen und kriegerischer Schauplätze: Mittels zentralperspektivischer Rekonstruktion aus Mehrbildaufnahmen konnten schon mit den ersten Fachkameras exakte photogrammetrische Messbilder von Objekten aller Art erzeugt werden. In Kombination mit aeronautischen Innovationen dauerte es nicht lange bis die photogrammetrischen Aufnahmetechniken zum Standard für die lichtbildbasierte Kartografie wurden, was sie bis heute sind. Neben den weitläufig angelegten Fernerkundungstechniken, die heutzutage mittels Satelliten- und Drohnenaufnahmen erzeugt werden, können durch die digitale Nahbereichsphotogrammetrie auch exakte 3D-Modelle von Einzelobjekten jeglicher Form und Größe vermessen und gerendert werden, was beides neue Möglichkeiten für die Archäologie eröffnet hat. Die volumetrischen Messbildverfahren fanden etwas verzögert auch ihren Weg in die rechenintensiven Prozesse der Muster- und Formerkennung für s.g. künstliche Intelligenzen. Von hier aus ist die Photogrammetrie für Erkennungs- wie auch Überwachungsmethoden im ständigen Einsatz. Aber ebenso, wie die Photogrammetrie innerhalb hegemonialer Infrastrukturen wirkt, so nutzen auch Aktivist:innen und Künstler:innen die Technik, um investigativ, aktivistisch und ästhetisch zu experimentieren.
In diesem Seminar versuchen wir – gleichermaßen medientheoretisch wie medienpraktisch – zu erforschen, welche praxiografischen Interventionen mittels photogrammetrischer Technologien für künstlerisch-investigative, politisch-aktivistische sowie medienökologisch-ästhetische Prozesse ermöglicht werden können.
Dozenten
Termin
Projektwoche Bröllin + 1 Vorbereitungstermin (tba)
Ort
Bröllin
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Aktive Teilnahme an Diskussionen + konzeptionelle und medientechnische Herstellung
Winter 2021/2022
Was ist Wissenschaftsjournalismus? Und wie können wir ihn dekolonialisieren?
Was wir mittlerweile alltäglich unter dem Begriff Wissenschaftsjournalismus zusammenfassen, hat in den vergangenen Jahren unaufhörlich an Aufmerksamkeit und Relevanz zugelegt. Die Erkenntnisse über den Klimawandel und seine Auswirkungen, die anhaltende globale Gesundheitskrise oder die so genannte genetische Revolution sind nur einige der Themenfelder, die in der wachsenden Medienlandschaft unter Rückgriff auf wissenschaftliches Wissen dargestellt, kommentiert und folglich kontextualisiert werden. Damit gehen vielfältige ethische und politische Fragestellungen über die Arbeit und die Stellung von Wissenschaften in global agierenden Gesellschaften einher.
Aber was steckt eigentlich hinter der journalistischen Arbeit zu den Wissenschaften? Welche Akteure, Sprachen, Formate und Methoden zur Er- und Vermittlung komplexer Sachverhalte finden Anwendung in den journalistischen Ressorts oder bei den Einzelsprecher*innen der Wissenschaftskommunikation, die möglicherweise selbst gar nicht aus den wissenschaftlichen Disziplinen stammen über die sie berichten?
Neben diesen Fragen, denen wir uns historisch, wissenschaftsforschend und praktisch anhand von Positiv- wie Negativ-Beispielen widmen wollen, bleibt die Frage inwiefern wir all dies im Kontext dekolonialer Wissenschaftskritik reflektieren sollen. Denn die westlich geprägten Natur- und Sozialwissenschaften stehen neben ihren Erfolgsgeschichten berechtigterweise unter dem weitläufigen Verdacht ihre Vormachtstellung teilweise ausgenutzt bzw. durch ihre Innovationen zu irreversiblen Problemen geführt zu haben.

Im Zuge des Seminars soll ein Workshop mit einer externen Person aus Theorie und Praxis des nicht-kanonischen Wissenschaftsjournalismus abgehalten werden. Dazu wird es im Dezember zu einer Terminverlegung kommen müssen. Der Workshop soll am Donnerstag, dem 9.12. von 10-12 Uhr (Raum: 1.12.0.05) stattfinden.

Dies ist eine vorläufige Seminarbeschreibung. Diese Informationen können sich noch bis zum Beginn des Semesters verändern. Schauen Sie noch einmal kurz vor der Einschreibung nach, ob diese Seminarbeschreibung noch Ihren Interessen entspricht.

Das Testat besteht in aktiver Teilnahme sowie in punktuellen, kleinen Schreib-, Video- oder Audioarbeiten (Podcasts).
Dozent
Termin
montags, 12-14 Uhr
Ort
1.12.0.05
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar soll im Präsenzformat abgehalten werden.
Pragmatistische Perspektiven auf Wissen/schaften, Medien und Öffentlichkeiten
Das philosophisch-plurale Programm des Pragmatismus versucht nicht weniger als die Trennung zwischen Theorie und Praxis letztgültig aufzulösen. Unter dem Primat praktischer Handlungen soll so ein detranszendentalisiertes Prozessverständnis erarbeitet werden, das sich an lebensweltlichen Problemen orientiert. Ausgehend von dieser umgekehrten philosophischen Herangehensweise, dienen Pragmatismus und Neopragmatismus als Antrieb für den Practical Turn und somit als Inspirationsquelle für Anthropologie, Ästhetik, Pädagogik, Semiotik, Wissenschafts- und Medientheorie – und hier vor allem für neuere Strömungen, wie Gender Studies, postkoloniale Theorien und Critical Pedagogy.
In diesem Seminar wollen wir den Pragmatismus in seinen Grundlagen kennenlernen und – im Sinne seiner Erfinder*innen – praktisch auf die Konzepte Wissen und Wissenschaften, Öffentlichkeiten sowie Medien anwenden. Dies erscheint im ungewiss-modernen Lichte zunehmenden Demokratieabbaus und vielfältiger gesellschaftlicher Konflikte als besonders relevant.
Für das Seminar müssen sie keine philosophischen Vorkenntnisse mitbringen, da wir uns nach einer Phase des Sammelns Ihrer eigenen Erfahrungen und Sichtweisen, die weiterführende pragmatistische Diskussionsbasis gemeinsam erarbeiten.
Dozent
Termin
mittwochs 10-12 Uhr
Ort
1.12.0.05
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende vorrangig ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in aktiver Teilnahme sowie in punktuellen, kleinen, schriftlichen Beiträgen zu Themen des Seminars (ca. 3-5). Dies werden voraussichtlich Zusammenfassungen, kurze Essays, kleine Artikel oder Definitionen sein.

Das Seminar soll im Präsenzformat abgehalten werden.
Sommer 2021
Exkursion - Critical Zones ZKM Karlsruhe
Im Mai 2020 sollte die gemeinschaftlich mit dem Anthropologen Bruno Latour kuratierte Ausstellung "Critical Zones" in Karlsruhe am Zentrum für Kunst und Medien physisch eröffnen. Dies geschah dann erst später im Jahr 2020, doch die vielfältigen Krisen von Klimawandel und Anthropozän bleiben auch in Pandemiezeiten mehr als virulent. Die Kurator*innen der Ausstellung schreiben zu ihrer Ausstellung: "Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden." In diesem Seminar lernen Sie über Kunst zu sprechen und Kunst zu analysieren und Sie lernen das Konzept der Gedankenausstellung kennen, mit dem sich Kunst und Wissen verbinden.

Wir bleiben zwei Nächte in Karlruhe, um genügend Zeit zu haben, die Ausstellungen im ZKM zu besuchen und evtl. dort auch Studierende der Hochschule für Gestaltung zu treffen oder weitere Ausstellungen zu besuchen.
Dozenten
Termin
zweitägig
Ort
Exkursion nach Karlsruhe (Bahn, JuHe)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Corona: Wir machen die Exkursion nach Karlsruhe, wenn es die Regelungen erlauben. Die Jugendherberge dort hat seit letztem Jahr ein umfassendes Hygienekonzept und vermietet die Zimmer mit begrenzter Besetzung.

Organisatorisches: Die Kosten werden zu 50 % von der Universität übernommen, rechnen Sie mit ca. 100 € Selbstbeteiligung, je nachdem, welches Zugticket wir buchen können. Die Teilnahme wird erst verbindlich, wenn Sie den Betrag überwiesen haben. Sollte die Exkursion gar nicht stattfinden, erhalten Sie Ihren Anteil zurück. (Bei kurzfristiger Absage durch Sie selbst wg. Krankheit etc.: Eine Rückerstattung ist nur teilweise möglich, da wir die Bahntickets verbindlich buchen müssen)

Datum: Wir fahren mit der Bahn ab Berlin Hauptbahnhof am 9.6. gegen 12 und kommen Freitag 11.6. gegen 22 Uhr abends wieder zurück.

Alternative: Sollte eine Exkursion nach Karlsruhe nicht möglich sein, werden wir zu einem alternativen Thema während der Projektwoche eine Exkursion in Berlin machen (Museen, Galerien, Außenraum, Stadtraum …)

Testat: Das Testat besteht in einem Beitrag vor Ort zu einem der Werke im ZKM. Die Teilnahme an der gesamten Exkursion ist für den Erwerb des Scheins obligatorisch.
Sommer 2020
Critical Zones - Horizonte einer neuen Erdpolitik. Seminar zur Ausstellung am ZKM Karlsruhe
Im Mai sollte die gemeinschaftlich mit dem Anthropologen Bruno Latour kuratierte Ausstellung "Critical Zones" in Karlsruhe am Zentrum für Kunst und Medien physisch eröffnen. Dies ist nun auf unbekannt verschoben, doch die vielfältigen Krisen von Klimawandel und Anthropozän bleiben auch in Pandemiezeiten mehr als virulent. Die Kurator*innen der Ausstellung schreiben zu ihrer Ausstellung: "Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden."

Das Seminar nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt zur Diskussion dieser Fragen mit einem Schwerpunkt auf Gaiatheorie, den Wendungen, die Bruno Latours Forschungen hier vornehmen, sowie weiteren Lektüren in diesem Bereich. Wir werden uns aber auch wissenschaftlich-künstlerische Arbeiten anschauen, die unsere Vorstellungen von dem, was von diesen Krisen wie wahrnehmbar ist, ausweiten. Da die Exkursion nach Karlsruhe im Sommersemester nicht stattfinden kann, werden wir thematisieren, wie wir uns mit den Themen der Ausstellung unter digitalen Bedingungen befassen können, also ohne vor Ort zu sein.

Die Online-Version dieses Seminars wird eine Mischung aus synchronen Einheiten, Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und eigenständiger Lektüre / Exzerpten / Reading Responses / Glossareinträgen sein. Zeitgleich zum Seminar gibt es Partner-Seminare an der FH, der UdK und der Kunsthochschule Weißensee, die im Rahmen des KLIMASEMESTERS unterrichtet werden. Wir werden im Verlauf der Veranstaltung über Treffpunkte dieser Gruppen nachdenken.
Dozenten
Termin
mittwochs, 10-12 Uhr
Ort
NP / online
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in aktiver Teilnahme sowie in regelmäßigen, kurzen, schriftlichen Beiträgen zu Themen des Seminars. Dies werden vorraussichtlich Zusammenfassungen, kurze Essayformate, kleine Artikel oder Definitionen sein. Die Möglichkeit einer Online-Publikation von Ergebnissen ist denkbar. Das Seminar wird abwechselnd aus synchronen und asynchronen Einheiten bestehen.

Das Seminar wird aufgrund der Bedingungen während des "Flexi-Semesters" übergreifend für MA und BA angeboten.

WICHTIG TERMINE: Wegen der Zusammenlegung der Seminare werden alle Synchrontermine jeweils mittwochs von 10-12 Uhr stattfinden! Ein erstes Test-Treffen über die Plattform Zoom findet am 22.4. um 10 Uhr statt (ca. 45 min).
Critical Zones - Horizonte einer neuen Erdpolitik. Seminar zur Ausstellung am ZKM Karlsruhe
Im Mai sollte die gemeinschaftlich mit dem Anthropologen Bruno Latour kuratierte Ausstellung "Critical Zones" in Karlsruhe am Zentrum für Kunst und Medien physisch eröffnen. Dies ist nun auf unbekannt verschoben, doch die vielfältigen Krisen von Klimawandel und Anthropozän bleiben auch in Pandemiezeiten mehr als virulent. Die Kurator*innen der Ausstellung schreiben zu ihrer Ausstellung: "Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden."

Das Seminar nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt zur Diskussion dieser Fragen mit einem Schwerpunkt auf Gaiatheorie, den Wendungen, die Bruno Latours Forschungen hier vornehmen, sowie weiteren Lektüren in diesem Bereich. Wir werden uns aber auch wissenschaftlich-künstlerische Arbeiten anschauen, die unsere Vorstellungen von dem, was von diesen Krisen wie wahrnehmbar ist, ausweiten. Da die Exkursion nach Karlsruhe im Sommersemester nicht stattfinden kann, werden wir thematisieren, wie wir uns mit den Themen der Ausstellung unter digitalen Bedingungen befassen können, also ohne vor Ort zu sein.

Die Online-Version dieses Seminars wird eine Mischung aus synchronen Einheiten, Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und eigenständiger Lektüre / Exzerpten / Reading Responses / Glossareinträgen sein. Zeitgleich zum Seminar gibt es Partner-Seminare an der FH, der UdK und der Kunsthochschule Weißensee, die im Rahmen des KLIMASEMESTERS unterrichtet werden. Wir werden im Verlauf der Veranstaltung über Treffpunkte dieser Gruppen nachdenken.
Dozenten
Termin
montags, 16-18 Uhr (mittwochs 10-12)
Ort
22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA und MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht in aktiver Teilnahme sowie in regelmäßigen, kurzen, schriftlichen Beiträgen zu Themen des Seminars. Dies werden vorraussichtlich Zusammenfassungen, kurze Essayformate, kleine Artikel oder Definitionen sein. Die Möglichkeit einer Online-Publikation von Ergebnissen ist denkbar. Das Seminar wird abwechselnd aus synchronen und asynchronen Einheiten bestehen.

Das Seminar wird aufgrund der Bedingungen während des "Flexi-Semesters" übergreifend für MA und BA angeboten.

WICHTIG TERMINE: Wegen der Zusammenlegung der Seminare werden alle Synchrontermine jeweils mittwochs von 10-12 Uhr stattfinden! Ein erstes Test-Treffen über die Plattform Zoom findet am 22.4. um 10 Uhr statt (ca. 45 min).