Veranstaltungen
Winter 2019/2020
Experimentelle Forschungsarbeit
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Sophie Ehrmanntraut, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
auf Anfrage
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
Freie Projektarbeit (betreut)
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Sophie Ehrmanntraut, Prof. Winfried Gerling, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Dr. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin
nach Absprache
Ort
nach Vereinbarung
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Sommer 2019
BA – Prüfungskolloquium
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.
Dozenten
Termin
Di 10:00–12:00 Uhr
Ort
FHP D105
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 13
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Kolloquium
Leistungspunkte
vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2019 ihre BA-Arbeit anfertigen.
EMW-Symposium (APPLAUS 2019)
Als wesentlicher Teil von APPLAUS 2019 am 19. Oktober 2019 ist ein Symposium zu aktuellen medienwissenschaftlichen Fragen vorgesehen, das von Studierenden konzipiert und realisiert wird.
Im Vorfeld der Zeugnis- und Preisverleihung gibt es die Gelegenheit für ein ca. dreistündiges Symposium, für das Vortragende eingeladen werden können.
Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.
Im Vorfeld der Zeugnis- und Preisverleihung gibt es die Gelegenheit für ein ca. dreistündiges Symposium, für das Vortragende eingeladen werden können.
Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.
Dozent
Termin
Mo 12:00 - 15:30 in unregelmäßigen Abständen
Ort
FHP D116
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Das Projektteam wird eng mit dem Projektseminar APPLAUS 2019 zusammenarbeiten.
Erster Termin 15.4. 12h
Erster Termin 15.4. 12h
Cultural institutions and institutional critique
Since 1970, the term „institutional critique“ has been used to describe artistic works, practices and positions that criticize the institutional contexts of their production of meaning. In the broadest sense, these artistic works make it possible to critically experience that the institutions of (fine) art themselves pre-structure who and what is considered as art.
The seminar is based on three periods of institutional critique common in literature from 1967-1989, 1989-2001 and from 2001 to the present, and it will focus on how closely institutional critique, in addition to the examination of the art market, has been linked to identity-politics and feminist debates during each period. Since the 1980s in particular, institution-critical works focused on the marginalization of women and artists of color, which manifests itself both in the operating logic of the art market and in the andro- and euro-centric regime of art history and critique. The seminar will therefore focus on how (queer) feminism and intersectionality have been the driving forces behind institutional critique.
The program of the seminar include texts and positions by Andrea Fraser, Hito Steyerl and the Guerilla Girls.
The seminar is based on three periods of institutional critique common in literature from 1967-1989, 1989-2001 and from 2001 to the present, and it will focus on how closely institutional critique, in addition to the examination of the art market, has been linked to identity-politics and feminist debates during each period. Since the 1980s in particular, institution-critical works focused on the marginalization of women and artists of color, which manifests itself both in the operating logic of the art market and in the andro- and euro-centric regime of art history and critique. The seminar will therefore focus on how (queer) feminism and intersectionality have been the driving forces behind institutional critique.
The program of the seminar include texts and positions by Andrea Fraser, Hito Steyerl and the Guerilla Girls.
Dozenten
Termin
Do 10-12
Ort
Annex 2 | A003
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 4
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
The seminar is offered in English and addresses advanced Bachelor students in European Media Studies, Arts Management and Cultural Work (FHP B.A.) as well as Students of the Department of Design, but is generally open to all students.
Signup here: https://fhp.incom.org/workspace/8356/about
Signup here: https://fhp.incom.org/workspace/8356/about
Konzept- und Projektentwicklung | APPLAUS 2019 & EMW-Symposium
Einmal jährlich verabschiedet die EMW immer zum Beginn des Wintersemesters die Absolventinnen und Absolventen eines Studienjahres mit der Veranstaltung APPLAUS.
2006 startete APPLAUS als Pilot- und Gemeinschaftsprojekt der Designstudiengänge und dem Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft am Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam und am Institut für Künste und Medien an der Universität Potsdam.
Traditionell besteht APPLAUS aus dem Festakt mit feierlicher Zeugnisverleihung, der APPLAUS-Webgalerie auf der die Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussarbeiten vorstellen können und einem von Jahr zu Jahr wechselnden Rahmenprogramm.
2018 wurde APPLAUS durch das von Studierenden konzipierte und organisierte EMW-Symposium mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema »Das [un]Mögliche« ergänzt und einem EMW-Alumni-Treffen ergänzt.
Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Rahmenprogramm zu APPLAUS geben. Studierende aus Bachelor- und Masterstudiengang EMW können an der Lehrveranstaltung teilnehmen. Gemeinsam entwickeln Sie ein Thema und setzen ihre Ideen in der Veranstaltung APPLAUS 2019 um.
Projektumfang:
Organisation und Durchführung von APPLAUS 2019 (19. Oktober 2019)
Redaktion der APPLAUS-Webgalerie
2006 startete APPLAUS als Pilot- und Gemeinschaftsprojekt der Designstudiengänge und dem Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft am Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam und am Institut für Künste und Medien an der Universität Potsdam.
Traditionell besteht APPLAUS aus dem Festakt mit feierlicher Zeugnisverleihung, der APPLAUS-Webgalerie auf der die Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussarbeiten vorstellen können und einem von Jahr zu Jahr wechselnden Rahmenprogramm.
2018 wurde APPLAUS durch das von Studierenden konzipierte und organisierte EMW-Symposium mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema »Das [un]Mögliche« ergänzt und einem EMW-Alumni-Treffen ergänzt.
Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Rahmenprogramm zu APPLAUS geben. Studierende aus Bachelor- und Masterstudiengang EMW können an der Lehrveranstaltung teilnehmen. Gemeinsam entwickeln Sie ein Thema und setzen ihre Ideen in der Veranstaltung APPLAUS 2019 um.
Projektumfang:
Organisation und Durchführung von APPLAUS 2019 (19. Oktober 2019)
Redaktion der APPLAUS-Webgalerie
Dozent
Termin
Mo 12:00 - 15:30
Ort
D 116
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 8
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
P
Leistungspunkte
6
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Die Lehrveranstaltung läuft über das Sommersemester bis Ende Oktober 2019. Es wird weitere Termine in der vorlesungsfreien Zeit geben.
Schreiben Sie sich bitte zusätzlich in den incom Workspace ein: https://fhp.incom.org/workspace/8177
Schreiben Sie sich bitte zusätzlich in den incom Workspace ein: https://fhp.incom.org/workspace/8177
Winter 2018/2019
queer* Diskursive Strategien und Kritiken
„Queer“ ist heute ein geläufiges buzz word für alles und jede*n jenseits von hetero. Anfangs beschrieb „queer“ aber ein Konzept, dass Kritik an Geschlechterverhältnissen völlig verändert hat. Es begründet, warum Geschlecht ein soziales und kulturelles Konstrukt ist und keine biologische Tatsache. Das Seminar erkundet die Folgen dieses ideengeschichtlichen Erdbebens in Medien, Kunst und Kultur und die Begriffsverschiebungen der letzten 30 Jahre.
Das Seminar wird zunächst Schlüsseltexte von Foucault und Butler behandeln, die Geschlecht nicht mehr als Struktur- sondern Diskurstheorie betrachten, und setzt damit den Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Es betrachtet die Rolle von „queer“ für die performative Wende in den Kulturwissenschaften und fragt auf dessen Artikulationen Auswirkungen in Alltags-, Populär- und Medienkulturen.
In den Künsten stellt sich die Frage nach der Darstellbarkeit von Queerness als eine postidentitäre Strategie, das sich immer wieder neu artikuliert und damit einschränkenden Zuschreibungen entziehen will. Dabei geht es um visuelle und performative künstlerische Praktiken, die versuchen, hybride, ständig im Wandel begriffene Identitäten sichtbar zu machen, aber auch um die Thematisierung von Repressionen und Gewalt gegen Queers.
Daran muss sich auch eine Medienreflexion anschließen, die auf die Spezifität unterschiedlicher Medienformate eingeht und medialen Wandel mitdenkt. Während das Internet neue Vernetzungen ermöglicht, stellt sich die Frage inwiefern die „neue“ weltumspannende Infrastruktur Machtverhältnisse festigt oder gar automatisiert.
In der Populärkultur spielt die Unterrepräsentation queerer Subjektivität und widerständigen Aneignungen populärer Medienformate eine große Rolle, queerer Protest zwischen aktivistischem Alltag und medialer Repräsentation ebenfalls.
Trotz des großen kritischen Potenzials ist Queerness in vielfältiger Weise bedroht: Das Seminar interessiert sich zu seinem Abschluss für den inzwischen populären und fast ubiquitären Gebrauch des Begriffs, um zu diskutieren, wie sich Queerness weiterentwickeln kann: Welche Folgen hat die Popularisierung von „queer“ heute für Kritik morgen? Und ist ein Wechselspiel von progressiver Kritik und Popularisierbar jenseits pessimistischer Erzählungen von Ausbeutung und Vereinnahmung möglich?
Das Seminar wird zunächst Schlüsseltexte von Foucault und Butler behandeln, die Geschlecht nicht mehr als Struktur- sondern Diskurstheorie betrachten, und setzt damit den Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Es betrachtet die Rolle von „queer“ für die performative Wende in den Kulturwissenschaften und fragt auf dessen Artikulationen Auswirkungen in Alltags-, Populär- und Medienkulturen.
In den Künsten stellt sich die Frage nach der Darstellbarkeit von Queerness als eine postidentitäre Strategie, das sich immer wieder neu artikuliert und damit einschränkenden Zuschreibungen entziehen will. Dabei geht es um visuelle und performative künstlerische Praktiken, die versuchen, hybride, ständig im Wandel begriffene Identitäten sichtbar zu machen, aber auch um die Thematisierung von Repressionen und Gewalt gegen Queers.
Daran muss sich auch eine Medienreflexion anschließen, die auf die Spezifität unterschiedlicher Medienformate eingeht und medialen Wandel mitdenkt. Während das Internet neue Vernetzungen ermöglicht, stellt sich die Frage inwiefern die „neue“ weltumspannende Infrastruktur Machtverhältnisse festigt oder gar automatisiert.
In der Populärkultur spielt die Unterrepräsentation queerer Subjektivität und widerständigen Aneignungen populärer Medienformate eine große Rolle, queerer Protest zwischen aktivistischem Alltag und medialer Repräsentation ebenfalls.
Trotz des großen kritischen Potenzials ist Queerness in vielfältiger Weise bedroht: Das Seminar interessiert sich zu seinem Abschluss für den inzwischen populären und fast ubiquitären Gebrauch des Begriffs, um zu diskutieren, wie sich Queerness weiterentwickeln kann: Welche Folgen hat die Popularisierung von „queer“ heute für Kritik morgen? Und ist ein Wechselspiel von progressiver Kritik und Popularisierbar jenseits pessimistischer Erzählungen von Ausbeutung und Vereinnahmung möglich?
Dozenten
Termin
Do 14-16 Uhr, ab 18.10.
Ort
FHP Annex 2 A003
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
ab dem 4. Semester
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Dozent*innen: Michael Annoff (Kulturarbeit, FHP); Sophie Ehrmanntraut (EMW)
Das Seminar ist ein interdisziplinäres Lehrangebot im Rahmen von InterFlex.
!!! Einschreibung über incom !!!
https://fhp.incom.org/workspace/7991
Das Seminar ist ein interdisziplinäres Lehrangebot im Rahmen von InterFlex.
!!! Einschreibung über incom !!!
https://fhp.incom.org/workspace/7991
Sommer 2018
EMW-Symposium (APPLAUS 2018)
Als wesentlicher Teil von APPLAUS 2018 am 20. Oktober 2018 ist ein Symposium zu aktuellen medienwissenschaftlichen Fragen vorgesehen, das von Studierenden konzipiert und realisiert wird. Im Vorfeld der Zeugnis- und Preisverleihung gibt es die Gelegenheit für ein ca. dreistündiges Symposium, für das Vortragende eingeladen werden können.
Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.
Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.
Dozenten
Termin
Einzeltermine
Ort
nach Absprache
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
5
Postulate im Diskurs Zeitgenössischer Kunst
Mit der Bezeichnung zeitgenössische Kunst oder Gegenwartskunst kann Kunst gemeint sein, die gegenwärtig oder jüngst entstanden ist. Es kann aber auch Kunst gemeint sein, die für die Gegenwart von Bedeutung ist. Nicht selten wird die Frage nach der Zeitgemäßheit oder Aktualität mit Postulaten verknüpft, die definieren was Kunst ist / will / kann / können sollte / darf / wovon sich Kunst abgrenzt.
Mit Postulaten beziehen Kunst und Kunstkritik Position zu ihrer Gegenwart. Postulate artikulieren Handlungsmöglichkeiten und Ansprüche. Postulate haben Sendungsbewusstsein. Postulate sind Zuschreibungen. Postulate in der Kunst sind ästhetische Programme. Was Kunst ist / was als Kunst betrachtet wird, unterliegt historischem Wandel. Gleichzeitig, so eine Kritik am Begriff Gegenwartskunst, gehen mit ihrer Durchsetzung Perspektiven auf historische Veränderungen verloren (Rebentisch 2013).
(Seit) wann wird von zeitgenössischer Kunst gesprochen? Wo liegen die Grenzen zeitgenössischer Kunst? Und wie werden sie gezogen? Wer bestimmt was zeitgenössische Kunst ist und was nicht? Antworten auf diese Fragen sucht das Seminar in Künstlerschriften, Manifesten und in den Theorien der Gegenwartskunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Mit Postulaten beziehen Kunst und Kunstkritik Position zu ihrer Gegenwart. Postulate artikulieren Handlungsmöglichkeiten und Ansprüche. Postulate haben Sendungsbewusstsein. Postulate sind Zuschreibungen. Postulate in der Kunst sind ästhetische Programme. Was Kunst ist / was als Kunst betrachtet wird, unterliegt historischem Wandel. Gleichzeitig, so eine Kritik am Begriff Gegenwartskunst, gehen mit ihrer Durchsetzung Perspektiven auf historische Veränderungen verloren (Rebentisch 2013).
(Seit) wann wird von zeitgenössischer Kunst gesprochen? Wo liegen die Grenzen zeitgenössischer Kunst? Und wie werden sie gezogen? Wer bestimmt was zeitgenössische Kunst ist und was nicht? Antworten auf diese Fragen sucht das Seminar in Künstlerschriften, Manifesten und in den Theorien der Gegenwartskunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Dozent
Termin
Montag 14-16 c.t.
Ort
FHP D 103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2017/2018
Cyborgs in Science und Fiction
Der Begriff „Cyborg“ und was darunter verstanden wird ist höchst ambivalent. Wer die Deutungshoheit hat, ist ebenso umstritten oder ungelöst wie die Frage danach, was das Wesen eines, einer Cyborg oder der Cyborgs ausmacht. Häufig wird die Bezeichnung Cyborg synonym mit Roboter oder Android verwendet. Der Wortanfang „cyb“ verweist auf das aus dem Griechischen abgeleitete Wort „cybernetics“ (Kybernetik), das oft mit der Formel die „the pilot’s art“ bzw. „die Kunst des Steuerns“ übersetzt wird.
Eine der ersten Cyborgfiguren der Science-Fiction-Literatur aus dem Jahr 1917 ist unverwundbarer „Supersoldat“. Aus dem Lazarett rekrutiert und im Labor eines Wissenschaftlers in eine „wunderbar effiziente Maschine“ transformiert, soll er in den Schützengräben des ersten Weltkrieges kämpfen. Schließlich tötet er den Herrscher und beendet damit den Krieg.
Seither wurden Cyborgs in Literatur, Film und Fernsehen immer wieder als Retter*innen oder Bedrohung der Menschheit inszeniert. Ob sie in utopischen oder dystopischen Szenarien auftauchen, sie werden entweder instrumentalisiert, um Macht- und Herrschaftsansprüche durchzusetzen; oder sie gerieren sich als Retter*innen der Unterdrückten; oder sie verfolgen eine eigene Agenda, die letztlich in eine bessere Weltordnung führt oder in totaler Zerstörung mündet.
Je nach Kontext, in dem sie erscheinen, sind Cyborgs gesellschaftlich wertvoll oder dysfunktional, menschlich oder unmenschlich. Cyborgs besetzen eine Schnittstelle zwischen Mensch und Steuerungssystem, die prinzipiell offen bleibt für Zuschreibungen. Im Seminar werden wir historische wie zeitgenössische Cyborgfiguren und Cyborgdarstellungen untersuchen.
Eine der ersten Cyborgfiguren der Science-Fiction-Literatur aus dem Jahr 1917 ist unverwundbarer „Supersoldat“. Aus dem Lazarett rekrutiert und im Labor eines Wissenschaftlers in eine „wunderbar effiziente Maschine“ transformiert, soll er in den Schützengräben des ersten Weltkrieges kämpfen. Schließlich tötet er den Herrscher und beendet damit den Krieg.
Seither wurden Cyborgs in Literatur, Film und Fernsehen immer wieder als Retter*innen oder Bedrohung der Menschheit inszeniert. Ob sie in utopischen oder dystopischen Szenarien auftauchen, sie werden entweder instrumentalisiert, um Macht- und Herrschaftsansprüche durchzusetzen; oder sie gerieren sich als Retter*innen der Unterdrückten; oder sie verfolgen eine eigene Agenda, die letztlich in eine bessere Weltordnung führt oder in totaler Zerstörung mündet.
Je nach Kontext, in dem sie erscheinen, sind Cyborgs gesellschaftlich wertvoll oder dysfunktional, menschlich oder unmenschlich. Cyborgs besetzen eine Schnittstelle zwischen Mensch und Steuerungssystem, die prinzipiell offen bleibt für Zuschreibungen. Im Seminar werden wir historische wie zeitgenössische Cyborgfiguren und Cyborgdarstellungen untersuchen.
Dozent
Termin
Do 14:00-16:00 ct
Ort
FHP D 106
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2017
Personal Computer. Eine Technologie wird heimisch
Als Computer in Form von PCs gegen Ende der 1970er zu Hause einzogen, wussten die wenigsten etwas mit ihnen anzufangen. Das Arbeiten und Spielen mit Computern musste gelernt werden. Bis zum Geburtsjahrgang 1995 können sich viele Menschen noch sehr genau an ihren ersten Computer zu Hause erinnern. Im August 1995 brachte die Microsoft Corporation ihr neues Consumer OS Windows 95 auf den Markt. Bereits nach vier Tagen hatte sich Windows 95 über eine Million mal verkauft, nach 3 Monaten bereits 45 Millionen mal. 1995 waren PCs in den USA nichts besonderes mehr, jeder zweite Haushalt der USA hatte mindestens einen PC. Die nachgeborenen Generationen, die sogenannten Natives, empfanden Computer zu Hause nicht mehr als Sensation, sie wuchsen mit Computern zu Hause auf.
Am Beispiel des 'personal computer' werden wir in der Vergangenheit liegenden technologischen und sozialen Wandel analysieren und reflektieren, wie Mediengeschichte geschrieben werden kann.
Angelehnt an Studien, wie die der Kultursoziologin Carolyn Marvin 'When Old Technologies Were New', an Methoden wie die Diskursanalyse Foucaults sowie die Medienarchäologie nach Kittlers Vorbild suchen wir jene Zeit auf, in der die amerikanische Kultur fasziniert war von den Gebrauchsmöglichkeiten, die der home computer mit sich brachte.
Um zu verstehen wie damals neue digitale Technologien, die bis dahin nur einem kleinen Fachpublikum zugänglich waren, bestehende soziale Strukturen unterbrachen und von der breiten Öffentlichkeit sozialisiert wurden, werden wir zeithistorische Dokumente (Foren, Oral Histories, Werbung) untersuchen.
Am Beispiel des 'personal computer' werden wir in der Vergangenheit liegenden technologischen und sozialen Wandel analysieren und reflektieren, wie Mediengeschichte geschrieben werden kann.
Angelehnt an Studien, wie die der Kultursoziologin Carolyn Marvin 'When Old Technologies Were New', an Methoden wie die Diskursanalyse Foucaults sowie die Medienarchäologie nach Kittlers Vorbild suchen wir jene Zeit auf, in der die amerikanische Kultur fasziniert war von den Gebrauchsmöglichkeiten, die der home computer mit sich brachte.
Um zu verstehen wie damals neue digitale Technologien, die bis dahin nur einem kleinen Fachpublikum zugänglich waren, bestehende soziale Strukturen unterbrachen und von der breiten Öffentlichkeit sozialisiert wurden, werden wir zeithistorische Dokumente (Foren, Oral Histories, Werbung) untersuchen.
Dozent
Termin
Montag, 14-16 Uhr c.t.
Ort
FHP D 103
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA
Teilnehmerbegrenzung
25
Winter 2008/2009
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine umfassende Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens wie das Lesen und Schreiben von Texten, Recherchieren (Nutzung von Bibliotheken, Mediatheken, etc.), Bibliographieren, Zitieren. Mit einer Einführung in die Textverarbeitung mit MS Word / Open Office Writer sollen im zweiten Teil der Veranstaltung für das Erstellen schriftlicher Arbeiten notwendige praktische Kenntnisse vermittelt werden.
Dozent
Termin
Mi 13.00-14.30, Beginn 22.10.
Ort
FHP 5.107
SWS
1
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Übung
Leistungspunkte
1
Zielgruppe
alle Studierenden im 1. Semester BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW
Sommer 2008
Games Art Festival 1.0
In Kooperation mit DIGAREC und der EMW veranstaltet a:maze im Mai 2009 ein erstes Games&Art Festival in Berlin. Das Ausstellungskonzept dreht sich um eine labyrinthische ERlebniswelt, die von interaktiven Installationen und anderen Kunstwerken durchsäät ist und den Besucher durchaus auch überraschen sollen.
Es soll auch einen a:maze Award geben, der es verlangt, dass auch gängige Computerspiele ausgestellt werden. Doch gerade hier liegt eine große Schwierigkeit: Wie verhindert man, dass sich der Besucher wie bei einer Produktpräsentation vorkommt? Wie bindet man mehrere Spieler gleichzeitig ein? Wie bricht man die frontale Konstellation aus Interface und Bildschirm? Kurz: Wie kann man Computerspiele attraktiv ausstellen?
Dabei können durchaus auch Adaptionen von Computerspielthemen aus der virtuellen in die physische Welt verlagert werden oder neue Mischformen entststehen. Aber wie es Novalis so schön formulierte: "Spielen ist experimentieren mit dem Zufall." Wir sind gespannt!
Es soll auch einen a:maze Award geben, der es verlangt, dass auch gängige Computerspiele ausgestellt werden. Doch gerade hier liegt eine große Schwierigkeit: Wie verhindert man, dass sich der Besucher wie bei einer Produktpräsentation vorkommt? Wie bindet man mehrere Spieler gleichzeitig ein? Wie bricht man die frontale Konstellation aus Interface und Bildschirm? Kurz: Wie kann man Computerspiele attraktiv ausstellen?
Dabei können durchaus auch Adaptionen von Computerspielthemen aus der virtuellen in die physische Welt verlagert werden oder neue Mischformen entststehen. Aber wie es Novalis so schön formulierte: "Spielen ist experimentieren mit dem Zufall." Wir sind gespannt!
Dozenten
Termin
Projektwoche
Ort
Ihlow
SWS
2
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5, 7, 9
Module (MA): 6, 7
Module (BA): 5, 7, 9
Module (MA): 6, 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Projekt
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung
12
Zusätzliche Informationen
DAS PROJEKT NUTZT RESSOURCEN AUS DER "COMPUTERSPIELESAMMLUNG" UND WIRD ERGÄNZT DURCH DIE THEORIEARBEIT AUS DEM SEMINAR "KONVERGENZ VON COMPUTERSPIEL UND KUNST" MIT MATTIAS LJUNGSTROM.
DAS SEMINAR FINDET AUF DER EXKURSION NACH IHLOW (to be confirmed) STATT. EINE ANMELDUNG IST VERBINDLICH!
DAS SEMINAR FINDET AUF DER EXKURSION NACH IHLOW (to be confirmed) STATT. EINE ANMELDUNG IST VERBINDLICH!
Winter 2007/2008
Techniken des Studierens
Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine umfassende Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens wie das Lesen und Schreiben von Texten, Recherchieren (Nutzung von Bibliotheken, Mediatheken, etc.), Bibliographieren, Zitieren. Mit einer Einführung in die Textverarbeitung mit MS Word / Open Office Writer sollen im zweiten Teil der Veranstaltung für das Erstellen schriftlicher Arbeiten notwendige praktische Kenntnisse vermittelt werden.
Die Veranstaltung wird 14tägig stattfinden und mit einer zweitägigen Blockveranstaltung abschließen (Termin wird noch bekannt gegeben).
Die Veranstaltung wird 14tägig stattfinden und mit einer zweitägigen Blockveranstaltung abschließen (Termin wird noch bekannt gegeben).
Dozent
Termin
mi 15.30-18.30h, 14tg
Ort
FHP 4/1.14
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Ü
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
alle Studierenden im 1. Semester BA EMW
Teilnehmerbegrenzung
keine
Zusätzliche Informationen
Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW
Im Wechsel mit der Veranstaltung von Karin Rebbert "exhibition-ism" - Konjunkturen im internationalen Ausstellungsbetrieb.
Im Wechsel mit der Veranstaltung von Karin Rebbert "exhibition-ism" - Konjunkturen im internationalen Ausstellungsbetrieb.
