Semester:
 
   
Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
 
   
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs A

Dozenten: Dr. Kai Knörr, M.A. Lydia Kray
Termin: Mi 12-14 (Rahmenzeit für synchrones Arbeiten)
Ort: Online tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).

Zusätzliche Informationen:
Bitte schreiben Sie sich zunächst in ALLE Kurse der Pflichtveranstaltung ein. Wir nehmen dann eine Aufteilung in Gruppen vor. In der Einschreibewoche verständigen wir uns über die Plattformen für synchrones Arbeiten und die Tools für Lektüre- und Schreibaufgaben. Geplant sind vereinzelt Videokonferenzen in größeren und kleineren Gruppen, synchrone und asynchrone Lektüren und Diskussionen. Testat: Aktive Teilnahme, praktische Übungen, Essay.
 
   
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Online (vormals Mo 16-18 Uhr)
Ort: Moodle
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung führt in die Medienkulturgeschichte ein. Der Zugang erfolgt jedoch nicht über Einzelmediengeschichten, sondern über verschiedene Formen des Mediengebrauchs. Die Bandbreite reicht vom Blättern und Formatieren, Knipsen über Funken bis hin zu Klatschen, Stimmen und Inszenieren. Die Veranstaltung findet als Ringvorlesung statt, die Themen werden durch DozentInnen des Studiengangs bzw. durch AutorInnen des 'Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs' vorgetragen.

Aufgrund der aktuellen Situation werden die Vorträge nicht vor Ort gehalten, sondern es wird auf wöchentlich freigeschaltete Podcasts zurückgegriffen. Die Freischaltung erfolgt IMMER montags (ist der Montag ein Feiertag, dann dienstags). Eventuell stattfindende feste Termine zum (virtuellen) Treffen finden ebenfalls montags statt - und zwar zum ursprünglichen Termin der Vorlesung (16-18 Uhr). Alle notwendigen Materialen befinden sich auf Moodle. Den Zugang zum Moodle-Kurs erhalten Sie nach der Einschreibung.

Zusätzliche Informationen:
Die Vorlesung (sowie Modul 1) werden abgeschlossen durch einen 10-minütiger Vortrag mit schriftlicher Zusammenfassung im Oktober 2020.
 
   
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs B

Dozenten: Dr. Kai Knörr, M.A. Lydia Kray
Termin: Mi 12-14 (Rahmenzeit für synchrones Arbeiten)
Ort: Online tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).

Zusätzliche Informationen:
Zusätzliche Informationen: Bitte schreiben Sie sich zunächst in ALLE Kurse der Pflichtveranstaltung ein. Wir nehmen dann eine Aufteilung in Gruppen vor. In der Einschreibewoche verständigen wir uns über die Plattformen für synchrones Arbeiten und die Tools für Lektüre- und Schreibaufgaben. Geplant sind vereinzelt Videokonferenzen in größeren und kleineren Gruppen, synchrone und asynchrone Lektüren und Diskussionen. Testat: Aktive Teilnahme, praktische Übungen, 1 Essay.
 
   
Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie
 
   
Baumwolle, Kautschuk, Kupfer: post_koloniale Rohstoffgeschichte(n) schreiben

Dozent: Noam Gramlich
Termin: Mittwoch, 10-12 Uhr
Ort: NP, Haus 1, Raum 1.07
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mediengeschichte ist auch die Geschichte moderner Rohstoffe: Für die Telegrafie und Elektrizität wurden Gutta Percha und Kupfer gebraucht, für die elektronischen Medien fossile Energien und für Smartphones Kobalt. Mit den vergessenen Stoffströmen der Medientechnologien wird auch die europäische Kolonialzeit in ihren massiven Auswirkungen für gegenwärtige globale Ungerechtigkeiten adressierbar. Dabei stellt sich heute mehr denn je die Frage, welche Perspektive wir einnehmen, wenn über Rohstoffe gesprochen wird. Bisher wurden koloniale Rohstoffe wie Kaffee, Baumwolle, Seide und Zucker in den material culture studies als zentrale Voraussetzung für die Entwicklung des europäischen Bürgertums untersucht. Statt nur nach den gesellschaftlichen Veränderungen in Europa zu fragen, beschäftigen wir uns im Seminar mit den geopolitischen und kulturellen Auswirkungen von Rohstoffpolitiken in Ghana, Kongo, Peru, Brasilien, Namibia oder der Karibik. Neben Aneignung von indigenem Land und Wissen, Versklavungshandel, Plantagozän und Umweltrassismus soll es im Seminar auch um das Potenzialen für Gegen-Erinnerung und Gegen-Erzählungen gehen, die wir mit künstlerischen Positionen von z.B. Ayrson Heráclito, Zineb Sedira, Filipa César oder Sammy Baloji erarbeiten. Das Seminar widmet sich der Frage des post_kolonialen Erzählens und Schreibens von Rohstoffen, weswegen das gemeinsame Erstellen eines Schreibkatalogs, Schreibübungen und die Lektüre und Korrekturen der Texte untereinander Teil des Seminars sind. Das Seminar beinhaltet somit einen großen Teil selbstständiger Arbeit.

Zusätzliche Informationen:
Die post_kolonialen Rohstoffgeschichten werden in Gruppenarbeit während des Seminars angefertigt (Testat) und sind zu einer Hausarbeit erweiterbar. Abhängig von den Entwicklungen besteht die Möglichkeit mit den erarbeiteten Geschichten eine kleine Ausstellung im Botanischen Garten Potsdam zu konzipieren. Als voraussichtliches Online-Seminar wird ein asynchrones Format gewählt, d.h. es werden Texte und Kunstbeispiele wöchentlich mit Arbeitsaufgaben vergeben, die zu jeder beliebigen Zeit (jedoch binnen einer Woche) bearbeitet werden können. Wir treffen uns zu 2-3 Sitzungen zu Video/Telefonkonferenzen, um die eigenen Texte zu besprechen. Es werden im Seminar englische Texte gelesen.
 
   
"Media Law and Home Office" Medienrechtliches Seminar mit Hausarbeit im Modul 3

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Dienstags, 10:30 -12:00 Uhr
Ort: zunächst virtuell
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: ab 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Sommersemester 2020 biete ich ein Seminar an, welches das Erstellen einer Hausarbeit im Modul 3 mit Präsentationen und Diskussionen medienrechtlicher Themen im virtuellen Raum kombiniert. Für die Teilnahme am Seminar erhalten Sie 2 Credits und für eine erfolgreiche Hausarbeit weitere 4 Credits. Das Seminar wird aus drei Phasen bestehen: Die erste Phase dient der Themenfindung, bei der wir gemeinsam medienrechtliche Fragestellungen (vor allem aus dem Kontext der Digitalisierung) identifizieren und diskutieren werden. Nachdem alle Teilnehmer*innen ihr individuelles Thema gewählt haben, werden wir in einer zweiten Phase in kleinen Arbeitsgruppen und von mir eng begleitet die jeweiligen Themen vertiefen. Diese Phase dient vor allem der Quellen- und Literatursuche (auch bei weiterhin geschlossenen Bibliotheken), der Erarbeitung zentraler Thesen und dem Erstellen der Gliederung. In der dritten und letzten Phase werden alle Teilnehmer*innen ihre Arbeitsergebnisse in mehreren Sitzungen dem gesamten Plenum präsentieren und zur Diskussion stellen. Das dabei erhaltene Feedback soll dann im Rahmen der Fertigstellung der Hausarbeit bis zum Ende des Sommersemesters reflektiert werden. Dies ist eine Auswahl möglicher Themen, die in dem Seminar und im Rahmen von Hausarbeiten bearbeitet werden könnten: Möglichkeiten der Regulierung sozialer Netzwerke, Sampling und Urheberrecht, das "Recht auf Vergessen" im Datenschutzrecht, Mögliche Diskriminierung durch Algorithmen oder Das Vorgehen gegen Hassbotschaften im Netz im Lichte der Meinungsfreiheit. Konkrete Angaben zum genauen Zeit- und Ablaufplan sowie zu der einzusetzenden Kommunikations-Plattform erfolgen, wenn nach der Einschreibung die Zahl der Teilnehmer*innen feststeht.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht in einem der vorhergehenden Semester. Testat: Referat ggf. mit Verschriftlichung, Lernprotokoll, Seminar- bzw. Vorlesungsprotokolle oder andere universitäre schriftliche Übungsformen.
 
   
Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte
 
   
"Verehrte An- und Abwesende!" - 100 Jahre Radio in Europa

Dozent: Dr. Kai Knörr
Termin: Fr 10-12 (Rahmenzeit für synchrones Arbeiten)
Ort: Online tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA-EMW, KuWi
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
1930 eröffnete Albert Einstein mit der titelgebenden Anrede die Berliner Funkaustellung und wies damit gleich auf eine Paradoxie des Radios als Technologie hin, in der die Stimme eines unsichtbaren Einzelnen mit einer ebenso unsichtbaren „Masse“ unter Ausschaltung von Zeit und Raum in Kontakt tritt. Von Ehrfurcht und Demut bis hin zu Allmachtsphantasien zeugen die frühen Auseinandersetzungen um die Möglichkeiten des neuen Mediums. Einstein sah darin ein universelles Instrument wahrer Völkerverständigung. Gleichzeitig träumten Radiopioniere beharrlich von der Eroberung des „Weltäthers“, jenes geheimnisvollen Trägers der elektromagnetischen Wellen, dessen physikalische Existenz sich mit Einsteins Relativitätstheorie eigentlich längst erledigt hatte. „Man hatte plötzlich die Möglichkeit, allen alles zu sagen. Aber man hatte, wenn man es sich überlegte, nichts zu sagen“, spottete Bertolt Brecht 1932. Wir behandeln Klassiker der Radiotheorie, schauen uns die technische und institutionelle Entwicklung des Hörfunks an und erarbeiten anhand Archivmaterial einen Überblick über verschiedene Programmformen und Ansätze der Radiokunst (Hörspiel, Feature, Klangkunst). Außerdem werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Museums für Kommunikation Berlin, in dem gerade die Ausstellung "On Air. 100 Jahre Radio" (Start: 25. September 2020) vorbereitet wird.

Zusätzliche Informationen:
In der Einschreibewoche verständigen wir uns über Plattformen zum synchronen und asynchronen Arbeiten im Seminar. Während der Rahmenzeit Fr 10-12 können Videokonferenzen, Einzel- und Gruppengespräche organisiert werden. Testat: Aktive Teilnahme, Lese- oder Hörprotokoll oder Referate in Form von Livestream oder Audio-/Video-Podcasts
 
   
Wege zur Filmgeschichte: Die DEFA (Texte)

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Do 10-12 Uhr
Ort: D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminarformat "Wege zur Filmgeschichte" erschließt Fragen zur Geschichte des Films und zur Filmgeschichtsschreibung, indem einzelne Akteure, Studios, Genres und Sujets zum Ausgangspunkt werden. Im Fokus dieses Semesters steht die DEFA. Wie Hans-Michael Bock in seiner "DEFA-Story" betont hat, klingt der Name DEFA, der Erinnerungen an den Konzernnamen Ufa wecken mag, nach einer privatwirtschaftlichen, kapitalistischen Produktionsfirma: "Gleichwohl stand die DEFA bereits von Beginn an in ihrer Struktur, mit ihrem Personal und ihren Produktionen für das Gegenteil. Die Abkürzung für 'Deutsche Film AG' bezeichnet die einzige offizielle filmproduzierende Organisation in Ost-Deutschland, die von 1946 bis zu ihrer Auflösung 1990 nahezu 45 Jahre lang existierte – länger als die DDR selbst." Das Seminar beleuchtet die Geschichte dieses Studios und führt sowohl in die Struktur und Produktionsverhältnisse ein, was die Beziehung zu den politischen Verhältnissen mit einschließt, als auch in die daraus resultierenden Themen und Formen der Produktionen. Die Auseinandersetzung mit der DEFA wird somit auch zu einer Auseinandersetzung mit so unterschiedlichen Filmen wie "Die Mörder sind unter uns" (1946), "Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse" (1953/54), "Karla" (1965-90), "Isabel auf der Treppe" (1983/84) und "Imbiss Spezial" (1990).

Zusätzliche Informationen:
Dieses Seminar bildet mit dem Seminar "Wege zur Filmgeschichte: Die DEFA (Filme)" einen Zusammenhang. Testat: Gruppenarbeit und Referat. Der Termin (Do, 10-12 Uhr) bezieht sich auf das grundsätzliche Angebot gemeinsamer Online-Konferenzen. Nähere Absprachen zur Form der Lehre und der Gruppenarbeiten, die Rücksicht auf die Ausnahmesituation dieses Semesters nehmen, werden in der Einschreibewoche abgestimmt.
 
   
Die ganze Welt auf einen Blick. Zur Geschichte des ethnographischen Ausstellens.

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Online (oder Mo 14-16 Uhr)
Ort: Moodle
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar widmet sich den verschiedenen Facetten des ethnographischen Ausstellens, wobei die Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert im Mittelpunkt steht. Das ethnographische Ausstellen wird aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: Erstens aus historischer Perspektive (d.h. wie sahen ethnographische Sammlungen vor dem 19. Jahrhundert aus). Zweitens geht es um die Besonderheiten des Sammelns und Ausstellens im 19. Jahrhundert. Drittens geht es um verschiedene Ausstellungskonzepte, die alle ihren Ursprung am Ende des 19. Jahrhunderts haben (Völkerschauen, Völkerkundemuseen, ethnographische Dörfer).

Zusätzliche Informationen:
Aufgrund der aktuellen Situation findet die Veranstaltung als Online-Kurs auf Moodle statt. Den Zugang zum Moodle-Kurs erhalten Sie nach der Einschreibung. Virtuelle Treffen (Chats, Videokonferenzen o.ä.) finden IMMER zum ursprünglichen Termin der Veranstaltung statt (Mo 14:00-16:00 Uhr) - allerdings nicht jede Woche! Sollte die Uni während des Semesters wieder in den Präsenzbetrieb wechseln, entscheiden wir, auf welche Weise wir das Seminar fortsetzen.

Testat: Verfassen eines Exposés für eine Hausarbeit, die thematisch an das Seminar anschließt.
 
   
Wege zur Filmgeschichte: Die DEFA (Filme)

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Do 12-14 Uhr
Ort: Online
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminarformat "Wege zur Filmgeschichte" erschließt Fragen zur Geschichte des Films und zur Filmgeschichtsschreibung, indem einzelne Akteure, Studios, Genres und Sujets zum Ausgangspunkt werden. Im Fokus dieses Semesters steht die DEFA. Wie Hans-Michael Bock in seiner "DEFA-Story" betont hat, klingt der Name DEFA, der Erinnerungen an den Konzernnamen Ufa wecken mag, nach einer privatwirtschaftlichen, kapitalistischen Produktionsfirma: "Gleichwohl stand die DEFA bereits von Beginn an in ihrer Struktur, mit ihrem Personal und ihren Produktionen für das Gegenteil. Die Abkürzung für 'Deutsche Film AG' bezeichnet die einzige offizielle filmproduzierende Organisation in Ost-Deutschland, die von 1946 bis zu ihrer Auflösung 1990 nahezu 45 Jahre lang existierte – länger als die DDR selbst." Das Seminar beleuchtet die Geschichte dieses Studios und führt sowohl in die Struktur und Produktionsverhältnisse ein, was die Beziehung zu den politischen Verhältnissen mit einschließt, als auch in die daraus resultierenden Themen und Formen der Produktionen. Die Auseinandersetzung mit der DEFA wird somit auch zu einer Auseinandersetzung mit so unterschiedlichen Filmen wie "Die Mörder sind unter uns" (1946), "Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse" (1953/54), "Karla" (1965-90), "Isabel auf der Treppe" (1983/84) und "Imbiss Spezial" (1990).

Zusätzliche Informationen:
Dieses Seminar bildet mit dem Seminar "Wege zur Filmgeschichte: Die DEFA (Texte)" einen Zusammenhang. Testat: Gruppenarbeit und Referat. Der Termin (Do, 12-14 Uhr) bezieht sich auf das grundsätzliche Angebot gemeinsamer Online-Konferenzen. Nähere Absprachen zur Form der Lehre und der Gruppenarbeiten, die Rücksicht auf die Ausnahmesituation dieses Semesters nehmen, werden in der Einschreibewoche abgestimmt.
 
   
Modul 5: Medienkunst
 
   
Critical Zones - Horizonte einer neuen Erdpolitik. Seminar zur Ausstellung am ZKM Karlsruhe

Dozenten: M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: montags, 16-18 Uhr (mittwochs 10-12)
Ort: 22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA und MA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Mai sollte die gemeinschaftlich mit dem Anthropologen Bruno Latour kuratierte Ausstellung "Critical Zones" in Karlsruhe am Zentrum für Kunst und Medien physisch eröffnen. Dies ist nun auf unbekannt verschoben, doch die vielfältigen Krisen von Klimawandel und Anthropozän bleiben auch in Pandemiezeiten mehr als virulent. Die Kurator*innen der Ausstellung schreiben zu ihrer Ausstellung: "Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden." Das Seminar nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt zur Diskussion dieser Fragen mit einem Schwerpunkt auf Gaiatheorie, den Wendungen, die Bruno Latours Forschungen hier vornehmen, sowie weiteren Lektüren in diesem Bereich. Wir werden uns aber auch wissenschaftlich-künstlerische Arbeiten anschauen, die unsere Vorstellungen von dem, was von diesen Krisen wie wahrnehmbar ist, ausweiten. Da die Exkursion nach Karlsruhe im Sommersemester nicht stattfinden kann, werden wir thematisieren, wie wir uns mit den Themen der Ausstellung unter digitalen Bedingungen befassen können, also ohne vor Ort zu sein. Die Online-Version dieses Seminars wird eine Mischung aus synchronen Einheiten, Kleingruppenarbeiten, Diskussionen und eigenständiger Lektüre / Exzerpten / Reading Responses / Glossareinträgen sein. Zeitgleich zum Seminar gibt es Partner-Seminare an der FH, der UdK und der Kunsthochschule Weißensee, die im Rahmen des KLIMASEMESTERS unterrichtet werden. Wir werden im Verlauf der Veranstaltung über Treffpunkte dieser Gruppen nachdenken.

Zusätzliche Informationen:
Das Testat besteht in aktiver Teilnahme sowie in regelmäßigen, kurzen, schriftlichen Beiträgen zu Themen des Seminars. Dies werden vorraussichtlich Zusammenfassungen, kurze Essayformate, kleine Artikel oder Definitionen sein. Die Möglichkeit einer Online-Publikation von Ergebnissen ist denkbar. Das Seminar wird abwechselnd aus synchronen und asynchronen Einheiten bestehen. Das Seminar wird aufgrund der Bedingungen während des "Flexi-Semesters" übergreifend für MA und BA angeboten. WICHTIG TERMINE: Wegen der Zusammenlegung der Seminare werden alle Synchrontermine jeweils mittwochs von 10-12 Uhr stattfinden! Ein erstes Test-Treffen über die Plattform Zoom findet am 22.4. um 10 Uhr statt (ca. 45 min).
 
   
Experience Machines I: Mediale Künste nach der phänomenologischen Wende

Dozent: M.A. Vanessa Oberin
Termin: donnerstags 10–13:30 Uhr, zwei­wö­chent­lich
Ort: ZeM
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mit dem Aufkommen von Land Art, Environments, Performances und Happenings vollzog sich in den 1960er Jahren eine Wende in der bildenden Kunst, die von Alex Potts als eine phänomenologische und später von Dorothea von Hantelmann als »experiential turn« bezeichnet wurde. Die Skulptur verließ ihren Sockel, Grenzen zwischen Kunst und Leben verschwammen, ästhetische Erfahrung erfuhr eine sinnliche Entgrenzung. Die taktil-kinästhetische Involvierung der Rezipientin führte weg von einer vorrangig repräsentativen Funktion der Kunst, hin zu dem, wie sie sich anfühlt – d.h. ihrer unmittelbaren, körperlichen Wahrnehmbarkeit. Auch in der Filmtheorie gelten Zuschauer*innen spätestens seit den 1990ern als ›embodied‹ und die Kinoerfahrung als ein ganzkörperliches Erlebnis. Nicht zuletzt steht ›Experience‹ auch im Bereich der Medieninnovation seit geraumer Zeit im Mittelpunkt: UX-Design und Virtual Reality kennzeichnen eine zunehmende Tendenz zur medientechnologischen Berechnung und Modellierung von Wahrnehmung, gestützt von kognitionswissenschaftlicher Erforschung phänomenalen Erlebens. Gedankenexperimente wie Oswald Wieners ›Bio-Adapter‹ oder Robert Nozicks ›Experience Machine‹ sind Versuche, die Phantasmen psychophysischer Berechenbarkeit und medialer Entgrenzung zu Ende zu denken: Wie wäre es, wenn mediale Umgebungen und sensorische Simulationen alle Sinne umfassend — und somit von keiner äußeren Realität mehr zu unterscheiden — wären? Auf welchen Annahmen hinsichtlich Wahrnehmung, Erfahrung und Körperlichkeit beruhen derlei Spekulationen? Und was bedeutet die Kalibrierung von Wahrnehmung und Stimmung — abseits solch radikaler Tech-Utopien — für ästhetisches Erleben und Mediengebrauch im Hier und Jetzt? Das Seminar lädt Studierende ein, Beispiele ›phänomenaler‹ Medienkunst anhand einschlägiger Lektüren aus den Bereichen der Ästhetik, Kunstgeschichte, Filmtheorie und Kognitionswissenschaft kritisch zu reflektieren.

Zusätzliche Informationen:
Aufgrund der aktuellen Situation findet diese Lehrveranstaltung als Onlineseminar statt. Den Teilnehmenden soll ein weitgehend asynchrones Selbststudium ermöglicht werden. Das bedeutet: Input durch die Lehrende und Textmaterial werden im zweiwöchentlichen Rhythmus bereitgestellt und von den Studierenden im je eigenen Tempo erarbeitet sowie mittels schriftlicher ›Reading Responses‹ gemeinsam auf Incom diskutiert. Die Bereitschaft, Texte auf Englisch zu lesen, wird vorausgesetzt. Im Verlauf des Semesters arbeiten die Studierenden zudem an eigenen Online-Inhalten (ähnlich einer Referatsleistung). Darüber hinaus soll es drei Präsenztermine via Videocall geben: zur Vorbesprechung am 23.04., für Zwischenfeedback am 18.06. sowie für die gemeinsame Abschlusssitzung am 16.07. Testat: Übernahme eines Kurzreferats (Onlineformat) sowie zweiwöchentliche, kurze Lektüreberichte
 
   
Opazität als Widerstand

Dozent: Karin Michalski
Termin: Freitag, 16-19 Uhr (14-tägig)
Ort: bis auf weiteres: Online-Seminar (UP, 8.0.59)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: B.A. 2. Sem.
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Produktion von Forschung und Wissen ist in (post-)kolonialen Verhältnissen oft geprägt von sozialen und materiellen Hierarchien. Der französische Philosoph Édouard Glissant fordert daher ein Recht auf Opazität ein, das Recht, nicht verstanden zu werden, und stellt sich gegen den Anspruch auf allumfassende Transparenz. Für wissenschaftliche und auch künstlerische Projekte stellt sich die Frage, welche Ausdrucksformen dieses Recht auf „opacity“ annehmen könnte. Das Seminar wird sich mit Beispielen der Video- und Performance-Kunst beschäftigen und diese mit kulturwissenschaftlichen Texten in Verbindung setzen, u.a. aus dem Bereich der postcolonial/ decolonial und queer theory. Die künstlerischen Arbeiten inspirieren die Analyse der wissenschaftlichen Texte und geben Interpretationsmöglichkeiten für eine Kontextualisierung der in den Texten aufgeworfenen Fragestellungen. Dabei geht es jeweils um eine Text- als auch Werkanalyse – die sowohl inhaltliche, ästhetische als auch formale, aber auch sozial-politische Aspekte miteinbezieht.

Zusätzliche Informationen:
Nach Anmeldung zum Seminar werden genauere Angaben zum Seminarplan via Mail verschickt. Der Seminartermin ist freitags 16-19 Uhr (ca. 14-tägig). Der erste Termin ist am 8.5.2020. Weitere Termine sind voraussichtlich: 15.5., 22.5,29.5.,5.6.,12.6., 19.6. Englischkenntnisse sind Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar, da die Texte und Video-Beispiele zumeist in englisch sein werden. Testat: Input/Referat, Protokoll
 
   
Modul 6: Theorien, Formen und Geschichten des Wissens
 
   
Der Einbruch des Realen

Dozent: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer
Termin: Montag, 10:00-12:00
Ort: ZeM
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Realitätsschock hat Sascha Lobo sein aktuelles Buch betitelt, worin er „10 Lehren aus der Gegenwart“ zieht. Diese Lehren umfassen vom Klima über Migration, Künstliche Intelligenz und das Wiedererstarken rechter Ideologien auch die Gefahren der chinesischen Weltmaschine. Alles umfassende und miteinander aufs engste verzahnte Themen. Ich möchte diese 10 Lehren in den ersten Wochen des SoSe zusammenfassen, um aus ihnen einen Begriff der Realität zu destillieren. Dieser soll im zweiten Teil des Semesters mit dem Begriff des Realen kontrastiert werden, wie er vor allem in der Psychoanalyse und in den Arbeiten des slowenischen Philosophen Slavoj Zizek eingeführt und verwendet wird. Das psychische System des Menschen schützt sich – im Normalfall – vor dem Einbruch dieses Realen durch einen phantasmatischen Reizschutz. Reißt dieser – wie in Zeiten traumatischer Ereignisse – zeigt sich das Reale als Angriff auf jede Realität.

Zusätzliche Informationen:
Testat: Essay Da die Seminare im SoSe am 20.04.2020 online beginnen, möchte ich alle bitten, sich in der virtuellen Lehr anzumelden, damit ich die online-Orga des Seminars dann konkretisieren kann. Montagvormittag bleibt, Uhrzeit wird noch fixiert, Rhythmus des Seminars ebenfalls.
 
   
Die Innenwelt der Blackbox: Vertiefung in die Kybernetik der II. Ordnung

Dozent: Arantzazu Saratxaga
Termin: Siehe unten
Ort: Online. Siehe unten
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Kybernetik der zweiten Ordnung (Second Order Cybernetics) bezeichnet die auf Heinz von Foerster zurückgehende Weiterentwicklung der Kybernetik in den frühen 1970er Jahren. Diese interdisziplinäre Bewegung umfasst ein breites Spektrum von Sozial- und Naturwissenschaftlern, die sich insbesondere für die Selbstorganisation, die Autonomie und die Rolle des Beobachters in Systemen interessiert haben. Die radikale Version einer Kybernetik zweiter Ordnung lässt sich in der direkten Berührung mit den damaligen neuen neurobiologischen Entwicklungen der chilenischen Gruppe (Humberto Maturana) erkennen, wie sich auf einer Konferenz über Cognitive Studies and Artificial Intelligence Research 1969 gezeigt hat. Die Beobachtungsordnung gelangt zum Ausgangspunkt der Kybernetik der zweiten Ordnung. Während es bei der Kybernetik der ersten Ordnung um Beobachtung und Beobachtungssysteme ging (the System observes/I observe), handelt die Kybernetik der zweiten Ordnung von der Beobachtung der Bobachtung (I observe, that I observe). Eine solche tautologische und scheinbar absurde Aussage offenbart den blinden Fleck der Bobachtung (der ersten Ordnung), nämlich die simple Tatsache, dass man sich selbst nicht beobachten kann. Dementsprechend erzeugte die ganze intellektuelle Richtung von Kybernetikern in den 70 Jahren, die Konstruktivsten genannt wurde, eine Bewegung, deren Aussagekraft sich mit dem folgenden Zitat Heinz von Foersters zusammenfassen lässt: „Ich weiß es nicht, dass ich nicht weiß“. Laut dieser Strömung gewinnen die Medien eine weitreichende Bedeutung. Die Medien sind keine bloßen Kanäle oder Vermittlungsapparate. Sie werden zu Beobachtungspunkten, insofern sie mit einem anderen Medium gekoppelt sind und somit eine Kommunikationsstruktur bilden. Damit werden sie nicht nur Botschaften transportieren, die wiederum nach McLuhan einen weiteren Kanal bilden, sondern beobachten. Als beispielhaft für diese revolutionäre Sicht auf die Medien gilt das Kino-Auge des Filmemachers Dsiga Wertow. Was bedeutet es aber, eine Realität zu beobachten? Beobachten heißt gemäß der Kybernetik der zweiten Ordnung konstruieren. Zusammenfassend lässt sich anhand der Kybernetik zweiter Ordnung behaupten, dass die Medien die Wirklichkeit konstruieren, insofern sie Beobachter sind. Das Ziel dieses Seminars ist es, anhand von Heinz von Foersters Texten die Grundlage der Kybernetik der zweiten Ordnung darzulegen: Zirkuläre Kausalität, Rekursion als Kommunikation, Selbstorganisation und Autopoiesis werden mit besonderer Aufmerksamkeit auf die „blinden Flecke“ der Beobachtungsordnung gründlich behandelt.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar ist auf die ONLINE-LEHRE umgestellt: Liebe Seminar-Teilnehmer und Teilnehmerinnen, Ich hoffe, dass es Ihnen gut geht. Wie Sie bestimmt schon erfahren haben, stellt sich die Lehre auf die Online-Lehre um. Dafür sollten Sie die App zoom herunterladen und auf meine Meeting Einladung reagieren. Falls für Sie dabei Schwierigkeiten auftreten sollten, sagen Sie mir bitte Bescheid. Das Seminar beginnt am 29.04. Die Sitzungen werden nicht länger als 90 Minuten dauern. In der ersten Stunde werde ich in das entsprechende Thema einführen bzw. auf die wichtigsten Punkte des Themas hinweisen. Für den sich an meine Präsentation anschließenden Teil sind 30 Minuten für Diskussion geplant. Die Literatur wird auf die virtuelle Lehre hochgeladen. Ich hoffe, dass uns eine schöne und produktive Choreographie gelingt! TERMINE: 29.04.2020: 15:00-18:00 20.05.2020: 15:00-18:00 27.05.2020: 15:00-18:00 17.06.2020: 15:00-18:00 24.06.2020: 15:00-18:00 15.07.2020: 15:00-18:00 22.07.2020: 15:00-18:00 Testat: Referat
 
   
Übersetzung, Mehrsprachigkeit und Diaspora

Dozent: M.A. Lydia Kray
Termin: Di 12-14 Uhr (Zeitraum für Rücksprachen und synchrone Lehre)
Ort: Am neuen Palais, Haus 1 Raum 11.07
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Dieses Seminar beschäftigt sich mit einer dekonstruktivistischen und kritischen Perpektive auf Übersetzung. Es werden theoretische Grundlagen gelegt, um einen reflexiven Zugang zu Übersetzung und Mehrsprachigkeit in medialen Formaten wie Text und Film zu ermöglichen. Wer beherrscht eine Sprache, wer besitzt sie, und umgekehrt? Was verändert der Akt der Übersetzung an dem Verhältnis, in dem die Sprachen zueinander stehen? Übersetzungen verschieben prozessual nicht nur die Bedeutungen der Ausgangstexte, die sie behandeln, sie setzen beide zueinander in Beziehung, sodass eine neue Relation zwischen den Texten entsteht. Dadurch ergeben sich Metatexte, die auch die Lektüre des Ausgangstextes potentiell verändern. Wir wollen im Seminar den medialen und politischen Prozessen der Übersetzung auf die Spur kommen. Dazu werden eigene Übersetzungen angefertigt (je nach Sprachkentnissen der Studierenden) und kritisch reflektiert (siehe Testate und Prüfungsleistungen unten.)

Zusätzliche Informationen:
Testat: Eine Übersetzung (möglich sind auch Untertitel für Filme o.ä.) und kritische Reflexion dieser Übersetzung auf Grundlage der theoretischen Texte ("Übersetzungstagebuch") Aufgrund der Ausnahmesituation wird dieses Seminar außerdem hauptsächlich asynchron stattfinden.
 
   
Flanieren. Nature Writing in Games und in der Wirklichkeit

Dozenten: Dr. Sebastian Möring, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: montags, 12-14 Uhr und dienstags 14-16 Uhr
Ort: 5.2.2.01 / online
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: MA + BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Henry D. Thoreau gilt als Begründer des Nature Writing, so der englische Begriff für eine vielfältige Literaturgattung, die gerade im Zeitalter des Anthropozäns eine Renaissance erfährt. Beim Nature Writing geht es darum, in einem Journal festzuhalten, was der direkten Beobachtung und Wahrnehmung erwächst, indem man dem Achtung schenkt, was gerade um einen herum zu sehen, spüren, hören oder riechen ist, indem alles in Aufmerksamkeit gebracht wird, ohne vorher festzulegen, worauf die Wahrnehmung gerichtet wird. Es geht bei dieser Form des Schreibens aber weniger darum eine „reine Natur“ zu finden, sondern genauso den Müll, die Straße, die Stadt oder die Monokulturfelder wahrzunehmen, die mit zum Bild gehören. Aber auch ästhetische Effekte wie Lichter, Farben oder Gerüche können registriert werden. Die Aufmerksamkeit richtet sich so auf die Wechselspiele und Verbindungen, mit denen die Dinge und Menschen um einen herum und mit einem selbst verwickelt und verwoben sind. Und schließlich dienen diese Momente als Anlass für daran anknüpfende Gefühle, Gedanken, Bedenken und Hoffnungen, die die Welt in ihrer Verbindung zu Menschen betrachten. Was ins Zentrum rückt, ist die eigene Wahrnehmung, das Erleben vor Ort, der eigene Körper mit all seinen Sinnen als Sensor und Spürzentrum, wo Empfindungen und Gedanken zusammenlaufen, und das die Erlebnisse durchlässig und aufmerksam registriert und mit den eigenen Vorerfahrungen, (Vor)Wissen und Gedanken verbindet. Die Wahrnehmungen beim Durchwandern und Flanieren in unserer Umgebung werden wir jedoch nicht allein auf die Wirklichkeit anwenden, sondern mit denen in Computerspielen vergleichen, indem wir auch hier die Techniken des Nature Writing anwenden, z.B. im Spiel "Walden", das die Natur des Walden Pond zu Henry Throeaus Zeiten nachahmt. Auf diese Weise können wir die besondere Bedeutung des Spaziergangs in Zeiten kollektiver Quarantäne ergründen, aber auch vergleichen mit dem nun allerorts geforderten Weg ins Digitale. Medienästhetische Begriffe, die wir im Gepäck haben für die Analyse eines Computerspiels sind z.B. Mimesis (Nachahmung), Immersion (Eintauchen), Schein, Simulation, Virtualität und Immaterialität, aber auch Begriffe wie Aura, Stimmung und Atmosphäre und schließlich die Idee von Medien als Umwelten. Mit diesen Begriffen lassen sich die ästhetischen Effekte einer Nachahmung von Natur in einem Kunstprodukt wie einem Spiel fassen. Das Seminar wird in wenigen synchronen Sitzungen die Idee des Seminars vorstellen und zur Diskussion stellen, mit welchem Blick wir uns den beiden Umwelten annähern (Phase 1). Dann gilt es selbst auf Streifzüge in der eigenen Umgebung in einem Spiel der Wahl zu gehen (Phase 2), jede Teilnehmer*in wird also mit dem Rechner und auch draußen diese Form des Spazierengehens nutzen. Und schließlich (Phase 3) teilen wir unsere Texte, geben konstruktives Feedback und versuchen diese stilistisch und inhaltlich weiter zu bringen.

Zusätzliche Informationen:
Testat: Das Testat besteht in2-3 kleinen Texten im Sinne des Nature Writings im Verlauf des Seminars sowie aktive Teilnahme an den Diskussionen und kleine Rechercheaufträge.
 
   
Modul 7: Mediale Inszenierungsformen
 
   
Erzählmaschinen – Zur Medialität der Achterbahn

Dozent: Dr. Christian Richter
Termin: im April und Mai: Mi+Do 16.00 - 20.00 Uhr (s. genaue Termine)
Ort: Online
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Fahrgeschäfte und Achterbahnen verfügen über eine lange Kulturgeschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts begann man in den sogenannten „Scenic Railways“ die zunächst funktionellen Konstruktionen gezielt um narrative Gestaltungselemente zu ergänzen und in exotische Settings einzubetten, sodass jede Fahrt auch zugleich eine Geschichte erzählte. Seit den 1950er Jahren sind die Bahnen nicht selten rund um Filme, Serien oder (Helden-)Figuren gestaltet und versuchen auf diese Weise, filmische Erzählungen um physisch-spürbare Erfahrungen zu verlängern. In Themenparks wie Disneyland/Disney World oder den Universal Studios sind diese Techniken unter dem Schlagwort des „Imagineering“ weiterentwickelt worden, um gigantische Immersions-Anlagen zu erschaffen. Sie alle formulieren das Versprechen, in ihnen Geschichten im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“ zu können. Zugleich sind Achterbahnen und Fahrattraktionen selbst Gegenstand medialer Erzählungen der Populärkultur, die sich etwa in Kinofilmen, Fernsehsendungen, Pop-Songs, Computerspielen, YouTube-Kanälen, Reiseführern, öffentlich zelebrierten Weltrekorden oder ausführlichen Erfahrungsberichten entfalten. Sie inszenieren die Maschinen mal als bedrohliche Monster, mal als faszinierende Hi-Tech-Meisterwerke, mal als emotionale Metaphern und mal als lustbringende Vergnügungsapparate. Achterbahnen selbst stellen offenbar ein Quell unzähliger Geschichten dar. Im Seminar wollen wir uns mit diesen kulturgeschichtlichen Phänomenen beschäftigen und untersuchen, wie sich mit, durch und über Achterbahnen Geschichten erzählen lassen. Dabei werden wir auch einen Disney-Crash-Kurs im Gestalten von Fahrattraktionen durchlaufen. .

Zusätzliche Informationen:
Wir werden das Seminar online abhalten. Zu den angegebenen Zeiten treffen wir uns in gemeinsamen Videokonferenzen . Zugleich wird uns Moodle als zentrale Austauschsplattform dienen. Testat: Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars ist der Entwurf und die Präsentation einer eigenen Achterbahn/Fahrattraktion zu erbringen. Zusätzlich sind eigene Beispiele beizutragen werden, in denen sich eine Mediatisierung von Achterbahnen zeigt. Bitte die genauen Termine beachten - wöchentliche Termine am Mittwoch & Donnerstag 16.00 - 20.00 Uhr
 
   
Wiederholung: Spielen, Computer und Computerspielen

Dozenten: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Sebastian Möring
Termin: Di, 10-12 Uhr
Ort: Online
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Hans-Georg Gadamer sieht das Spiel durch eine charakteristische Hin-und-Her-Bewegung bestimmt. Für Walter Benjamin ist das „Wesen des Spielens” das „Immer-wieder-tun” – „das Gesetz der Wiederholung“ ist jenes „große Gesetz, das über allen einzelnen Regeln und Rhythmen die ganze Welt der Spiele regiert“. Auch für das Funktionieren und die programmatische Effektivität von Computern (in all Ihren diversen stationären, mobilen, eingebetteten und quasi-autonomen) Formen spielt das Wiederholen eine wesentliche Rolle: Hier wird die Wiederholung und Wiederholbarkeit, die prinzipiell ein Merkmal der Maschinisierung ist, gerade durch das Prinzip von Algorithmen und die Eigenart von Software zentral. Wie beides – Spielen und Computer – im Computerspielen zusammenkommt und dabei neue Effekte und Praktiken ermöglicht, wird das Seminar beschäftigen. Es befragt und untersucht die Bedingungen und Folgen von Spielen, Computer und Computerspielen, indem wir der Wiederholung als Motiv nachspüren – mithilfe von Lektüren, Filmen, Games und eigenen theoretischen und praktischen Übungen.

Zusätzliche Informationen:
Testat: Referat und Gruppenarbeit. Der Termin (Di, 10-12 Uhr) bezieht sich auf das grundsätzliche Angebot gemeinsamer Online-Konferenzen. Nähere Absprachen zur Form der Lehre und der Gruppenarbeiten, die Rücksicht auf die Ausnahmesituation dieses Semesters nehmen, werden in der Einschreibewoche abgestimmt. Wir verwenden für die Kurskommunikation die Plattform Moodle: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=23222
 
   
Leben mit Monitoren: Desktop-/Screen-Filme

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Di, 14-16
Ort: Online
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Eine der zahlreichen Folgen der Corona-Krise besteht darin, dass sich soziales Leben (wie auch Studium und Lehre) immer stärker zu einem Leben vor und mit Monitoren entwickelt. Plattformen und Computer-Interfaces prägen zunehmend den Zugang zur Welt. Diese (nun so offensichtlich intensivierte und extensivierte) Beziehung zwischen Mensch, Computer und Realität ist das Thema von Desktop-/Screen-Filme: alles, was in diesen Kurz- und abendfüllende Spielfilmen, Essays und Dokumentationen geschieht, spielt sich auf einem Computermonitor ab. Seit Mitte der 2010er Jahre verhandeln Desktop-/Screen-Filme die Welt in den Programm-Fenstern und mit den Interfaces, die zum Alltag des Umgangs mit Computern gehören. Darum bietet sich in diesem Ausnahme-Semester an, die gegenwärtige Situation der Corona-Krise für eine Auseinandersetzung mit diesem Feld der Desktop-/Screen-Filme zu nutzen.

Zusätzliche Informationen:
Testat: Gruppenarbeit und Referat. Der Termin (Di, 14-16 Uhr) bezieht sich auf das grundsätzliche Angebot gemeinsamer Online-Konferenzen. Nähere Absprachen zur Form der Lehre und der Gruppenarbeiten, die Rücksicht auf die Ausnahmesituation dieses Semesters nehmen, werden in der Einschreibewoche abgestimmt.
 
   
Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung
 
   
Experimente zum Filmemachen

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Fr.10uhr-16Uhr (synchron online 10-12uhr und 13uhr bsi 15Uhr)
Ort: online / FHP, LW117
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA semester 2
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Dieses Seminar soll die Studierende in die Sprache und Geschichte der Bewegtbilder und die verschiedenen Arten, in denen Filmemacher*innen zu ihnen beigetragen haben, einführen. Das Seminar wird eine Reihe von Ansätzen für die Produktion von Bewegtbildern durch Text- und Online-Filmvorführungen untersuchen. Teilnehmer*innen werden eine Reihe von kurzen Experimenten durchführen, um die verschiedenen Ansätze zu erkunden. Für diese Experimenten benutzen die Studierende Kameras, Audiogeräte und Schnittprogramme die ihnen zur Verfügung stehen( handy, spiegel reflex kamera...). Wir suchen gemeinsam nach Lösungen! Bei der Wiedereröffnung der Fachhochschule wird ein Blockseminar geplant, um die Videolabors und ihre Ausrüstung vorzustellen. Die Studierenden sollten in der Lage sein, weitgehend asynchron selbstständig zu studieren. Dies bedeutet, dass Textmaterial und Übungen alle zwei Wochen bereitgestellt und von den Studierenden in ihrem eigenen Tempo entwickelt werden. Wir werden die Ergebnisse alle zwei Wochen von 10 Uhr bis 12 Uhr gemeinsam/in Gruppen besprechen. Das erste Treffen beginnt am 24.04.um 10 Uhr. Ich werde allen Teilnehmenden vorher eine E-Mail mit praktischen Informationen schicken. Wir werden mit der Income-Plattform arbeiten.(https://fhp.incom.org/workspace/8917)

Zusätzliche Informationen:
Prüfungsleistung: Ziel ist es, eine Videoarbeit (min.7 min - max.10 min.) zu einem von Ihnen definierten thematischen Schwerpunkt zu realisieren. Dies können performative, dokumentarische oder kreativ-experimentelle Arbeiten sein. Abgabe Film Projekt: spätenstens am anfang des Wintersemester 2020/21: spätenstens 1 november 2020 Video: Format 1280×720px (720p/25fps) in H.264/auf USB-Stick oder als Download-Link per E-Mail/ Dauer: ca. 10 min Dokumentation: via incom-workspace : Konzept, Moodboard, Teaser und Zeitplan
 
   
Experimentelle Gestaltung: Interaction

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Di 10–17 Uhr
Ort: LW 139 (FHP)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA, vorrangig 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen für die Gestaltung und Entwicklung interaktiver Inhalte für das World Wide Web. Im Kurs wird der Einsatz der grundlegenden Web-Technologien HTML (HTML5), Cascading Stylesheets (CSS3) und JavaScript erlernt, sowie die Integration von interaktiven Webanimationen, Rich Internet Applications, JavaScript-APIs, Open-Source-Frameworks, Video und Multimedia Standards im Web-Format, um dynamische Websites und interaktive Inhalte für das World Wide Web zu entwickeln. In dem Kurs werden künstlerische/medienreflexive Experimente und Praktiken ausprobiert, um eigene interaktive-künstlerische Arbeiten in einem diskursiven Zusammenhang zu einem übergeordneten Thema zu realisieren. In diesem Semester befasst sich der Kurs mit Interfaces und digital vernetzter Medien, die inzwischen so gut wie alle Lebensbereiche beeinflussen und sich immer tiefer in alle Aspekte sozialer Organisation und menschlicher Erfahrung einschreiben. Interfaces sind Zonen des Austauschs, sie sind sowohl Oberflächen als auch Grenzen, die Unterscheidungen markieren. Als Bildschirmoberfläche beinhalten sie Bedeutungen und Operationen, zugleich sind sie Schnittstellen, die Übergänge ermöglichen. Sie können produktiv und generativ sein, aber auch regulativ. Interfaces sind nicht nur Schnittstelle oder Fenster, sondern auch Zonen zwischen Innen und Außen, mit und in denen in diesem Kurs experimentell gearbeitet wird. Der Kurs schließt mit einer medienreflexiven/künstlerischen Projektarbeit ab.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für den Besuch der Lehrveranstaltung ist die vorherige Teilnahme an dem Kurs "Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien".
 
   
Modul 9: Mediale Projekte
 
   
Experimentelle Gestaltung – Motion DeSEIN

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Fr. 10–17
Ort: LW-139 (FHP)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 8
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
In dem Kurs werden praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation und Compositing vermittelt. Das Spektrum reicht von der Kombination und Animation beweglicher und statischer Bilder, Grafiken, Text, Video und Sound im zwei- oder dreidimensionalen Raum. In dem Kurs werden künstlerische/medienreflexive Experimente und Praktiken ausprobiert, um eigene Arbeiten in unterschiedlichen Kontexten und in einem diskursiven Zusammenhang zu einem übergeordneten Thema zu entwickeln. Motion DeSein hinterfragt das durch die Ontologie entwickelte Denken vom Sein und die Logiken des Sinns. Im Mittelpunkt steht eine Medienpraxis, die sich mit den räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimensionen und Formen des Denkens auseinandersetzt. Das übergeordnete Thema in diesem Semester ist »Normalität«. Der Kurs schließt mit einer medienreflexiven/künstlerischen Projektarbeit ab.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für den Besuch der Lehrveranstaltung ist der bestandene Abschluss des Moduls "Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien" (Modul 2). Aufgrund der Corona-Situation erfolgt die Lehre bis zur Wiederaufnahme von Präsenzveranstaltungen online. Incom Workspace: https://fhp.incom.org/workspace/8935
 
   
KI - Escape Room I

Dozent: Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: Mo 10-12 online-Treffen + Webinare 18.5. (10-14) / 25.5. (10-17) / 8.6. (10-17)
Ort: online/ FHP D 116 / MIZ Babelsberg
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Escape Games gelten allgemein als physische Rollenspiele, die von einem Team in einem oder mehreren Räumen gespielt werden. Über Hinweise, Teamarbeit und Strategiespiel muss eine Gruppe mehrere Rätsel lösen. Den Escape Games liegt meist eine Geschichte oder ein Thema zugrunde, das sich über den Spielverlauf hinweg entwickelt und vertieft. Die Rätsel und Hinweise können dabei vielfältig sein - von multi-linear, linear bis hin zu einer offenen Gestaltung. Wichtig ist nur, dass sie in die Handlung integriert, ihre Hinweise logisch sind und sie nur mit Informationen aus dem Raum gelöst werden können. In dem Projektseminar wird ein Prototyp eines Escape Rooms zum Thema Künstliche Intelligenz konzipiert und Im WiSe 20/21 konstruiert. KI soll darüber spielerisch erlebbar werden. Als Grundlage für die Entwicklung der Rätsel dient die Auseinandersetzung mit derzeitigen Errungenschaften und technologischen Möglichkeiten. Im Hinblick auf die technologischen Möglichkeiten einer KI vermittelt das Projektseminar über die Konzeption von Aufgaben, Narration und Wissen grundlegende Kompetenzen zu Gamification, Playful Media und Storytelling. Am Prototyp soll erprobt werden, inwiefern die spielerischen Elemente und das Storytellling des Escape Rooms zur Wissensvermittlung über Künstliche Intelligenz geeignet sind. Wir starten zunächst online mit dem Kurs, wahrscheinlich mit synchronen und asynchronen Formaten. Auftakt bilden drei Video-Webinare zum Thema Künstliche Intelligenz und Escape Rooms (18.5, 25.5., 8.6.). Außerdem wird es wöchentliche (zunächst online) kleine Aufgaben geben, die in Online-Tools kollaborativ bearbeitet werden können, sowie Chats und Treffen mit Gruppensdiskussionen.

Zusätzliche Informationen:
Bei dem Seminar handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem MIZ, Medieninnovationszentrum Babelsberg. Aufgrund der besonderen aktuellen Bedingungen wird sich das Projekt über zwei Semester erstrecken. Der Besuch im WiSE 20/21 von Teil 2 ist daher Voraussetzung für eine Teilnahme und generiert die 4 CP. Im Januar 2021 soll der Escape Room im MIZ gebaut werden und dort vier Monate für Besucher*innen geöffnet sein. Workshop-Termine (Webinar): Mo, 18.5. (10-14) / Mo. 25.5. (10-17) / Mo 8.6. (10-17) Ansonsten regelmäßiger Austausch montags 10-12 Uhr online Testat: Aktive Teilnahme + Bearbeitung von Aufgaben
 
   
Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
 
   
EMW Lesekreis II - Let's Talk Further...

Dozent: Dulguun Shirchinbal
Termin: Do 14-16 Uhr
Ort: Online
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Ob in der Vorlesung oder im Seminar, wichtige Begriffe und Texte der Gender-, Queer- und Postcolonial Studies spielen im medienwissenschaftlichen Studium immer wieder eine Rolle. Zu oft fehlt jedoch die Möglichkeit, diese im Detail gemeinsam zu besprechen und sich mithilfe von Beispielen und Diskussionen zu nähern. Konzepten wie 'male gaze', 'double consciousness', 'Performativität', oder 'decolonization' und den dazugehörigen Autor*innen wollen wir im Lesekreis II mit euch anhand von Ausschnitten aus den jeweiligen Texten auf den Grund gehen. In den letzten beiden Semestern hat das von Studierenden organisierte Format EMW Lesekreis bereits stattgefunden, dieses Semester wollen wir die Reihe gemeinsam fortsetzen. Damit richtet sich das Tutorium zum Einen an Studierende, die einen der ersten beiden Lesekreise bereits besucht haben, oder sich anderweitig mit den Themen beschäftigt haben. Ausdrücklich willkommen sind aber auch Studierende, die sich dem Themen zum ersten Mal nähern wollen. Gemeinsam wollen wir sowohl theoretische Grundlagen erarbeiten als auch über Erfahrungen und popkulturelle Bezüge diskutieren. Wir wollen versuchen einen Raum zu gestalten, der weniger hierarchisch aufgebaut ist und eventuell von anderen Seminarstrukturen abweicht. Im offenen Austausch werden wir gemeinsam zentralen Texten und Fragestellungen auf den Grund gehen, aber auch Beispiele besprechen, und Raum für Fragen, Unsicherheiten oder vielleicht auch Frustration bieten. Zusätzlich wird auch immer eine zentrale Frage sein, wie theoretische Aspekte im Alltag Anwendung finden. Dabei wollen wir eigene Vorurteile und Denkmuster hinterfragen und aufbrechen. Damit wir dies schaffen, erfordert das Tutorium die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und Auseinandersetzung. Das Tutorium wird veranstaltet von Dulguun Shirchinbal, Wayra Riday und Lars Pinkwart.

Zusätzliche Informationen:
Aufgrund der aktuellen Situation findet der Lesekreis online statt. Regelmäßig wollen wir uns donnerstags um 14 Uhr zu Videocalls in verschiedenen Formaten zusammenfinden (diese werden aber nicht ganze 2 Std. einnehmen). Testat: Lesen von kurzen Texten und Bearbeitung von kleineren Aufgaben (z.B. Tagebucheintrag, kurze Zusammenfassung, Formulierung von Diskussionsfragen). Wir planen hauptsächlich auf incom zu arbeiten. WICHTIG: bitte schreibt euch so früh wie möglich ein, damit wir gemeinsam schauen können, welche technischen, zeitlichen, räumlichen etc. Vorraussetzungen die Teilnehmenden haben und wie wir diese nutzen können, um den Lesekreis für alle zugänglich zu gestalten.
 
   
Visualizing Cultural Collections 1

Dozenten: Mark-Jan Bludau, Viktoria Brüggemann, Prof. Dr. Marian Dörk
Termin: Do 9:00 - 12:00 Uhr
Ort: online
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA/MA Ergänzungsstudium
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
For cultural institutions, such as museums, libraries or archives, it has become an inevitable but also greatly beneficial task to present their collections on the Web. Digitization promises unprecedented levels of access to cultural artifacts and exciting opportunities for interface design and information visualization. Nevertheless, there is still a lack of innovative approaches that move away from grids and compressed images towards generous interfaces which make the artifacts and artworks available for free exploration. How can we design interfaces for cultural collections that aim at both researchers and a broad public? How can we find visual representations that convey the abundance of the collection, but also the individuality of the artifacts? How do we deal with questions of representation in light of postcolonialism and critical design? In this project course we will approach these questions in interdisciplinary teams. Advanced students of interface design, cultural management, and media studies will work together to explore and critically examine visualizations of cultural collections. In collaboration with cultural institutions, students will form small project teams and carry out hands-on research, from analyzing opportunities and possibilities to offline and online prototyping. The aim is to create visualizations that open novel perspectives on and interesting insights into the collections. As part of this process, we consider the visualizations to be cultural artifacts themselves that need to be interpreted and questioned, too. Participants should have a solid understanding and practical experience with either information visualization or cultural collections – and an interest in the respective other. In interdisciplinary groups, participants will develop research projects and pursue their own questions. The results of the course will be presented at the end to the partners and documented in the form of a paper and a demo on the web. In addition to this course please also visit the course Visualizing Cultural Collections 2.

Zusätzliche Informationen:
Please note: The language of teaching for this course is English. >>>>EINSCHREIBUNG NICHT ÜBER DIESE WEBSITE, SONDERN ÜBER INCOM: https://fhp.incom.org/workspace/8754 Testat: active participation and group work Optional können hier 4 benotete Punkte zusätzlich generiert werden über Präsentation + Dokumentation Bitte bis 22.4. bei Interesse eine Mail an Victoria Brüggemann schicken: viktoria.brueggemann@fh-potsdam.de
 
   
Seeing Green. Visuelle Strategien in Umwelt- und Klimaschutz

Dozent: Dr. Julia Meer
Termin: Do, 10:05 – 13:30
Ort: FHP, tba
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA/MA Ergänzungsstudium
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Die für klimasensibles Verhalten notwendigen Informationen sind vorhanden und werden (meistenteils) verständlich, eindringlich und handlungsbefähigend kommuniziert. Warum also verändern dennoch so wenige Menschen ihr Verhalten? Und welche Rolle spielt Design in diesem Nicht-Handeln? Gemeinsam analysieren wir ikonische Zeichen und Bilder und befragen sie auf die hinter ihnen stehenden Strategien und Implikationen. Das Recycling-Logo etwa kann derart gelesen werden, dass das Ausmaß unseres Konsums nicht verändert werden muss – solange wir bloß recyceln. Wir sammeln historische und aktuelle Fotografien (z.B. The Blue Marble – unser Planet vom Weltraum aus gesehen), Gegenstände (etwa Ziegelsteine, Schlauchboote und Jutebeutel), Zeichen (u.a. das Atomkraft? Nein Danke!-Logo), Grafiken (Kreislaufdiagramm, Info- und Datenvisualisierungen) sowie Kampagnen. Diese werden jeweils befragt und differenziert analysiert: In welchem Kontext sind sie entstanden? Wie wurden sie medial verbreitet? Mit welcher Kommunikationsabsicht wurden sie gestaltet? Gibt es spezifische ›Protest-Ästhetiken‹? Wie und warum etwa rekurriert Extinction Rebellion auf religiöse Motive? Wie verändern sich die visuellen Strategien von Greenpeace oder der Partei Die Grünen? Dazu nutzen wir unterschiedliche Methoden der Bildanalyse und entwickeln aus dem Material abgeleitete designkritische Zugänge, beispielsweise über die Visuellen Auslegeordnungen, Expert*innen-Interviews oder diskursanalytische Zugriffe. So erlangen wir differenzierte Erkenntnissen über Erfolge und Misserfolge unterschiedlicher – auch aktueller – Kommunikationsstrategien. Diese Analysen werden: 1. verschriftlicht (wahlweise als journalistischer oder wissenschaftlicher Text) und 2. an die Teilnehmer*innen aus dem Kurs ›Good News‹ von Prof. Lisa Bucher kommuniziert, so dass diese – selbstbestimmt in mehr oder weniger enger Kollaboration mit Ihnen – pointierte Visualisierungen entwickeln können (Comicstrips, Infografiken …). 3. Für die Werkschau in eine kleine Ausstellung aufbereitet. Kleinere Exkursionen und Gastvorträge sind in Planung. Ziele des Seminars sind: - Überblick der Geschichte des Umwelt- und Klimaschutzes (damit einhergehend eine Geschichte der Professionalisierung des Designberufs, sowie technik- und medienhistorische Entwicklungen) - Entwicklung eines ›Methoden-Tool-Kits‹ für Designanalysen - differenzierte Erkenntnisse über Erfolge und Misserfolge historischer und aktueller Strategien des Umwelt- und Klimaschutzes - Ziel der Kollaboration mit Lisa Buchers Kurs ist, redaktionelle Vorgaben und den Austausch zwischen Schreibenden und Gestaltenden besser kennenzulernen. Die Kurse finden meistenteils getrennt, parallel zueinander statt, für einige Sitzungen kommen wir zusammen. Sie werden im Laufe des Kurses kurze und mittellange Texte verfassen. Auf Wunsch erhalten Sie eine Einführung in wissenschaftliches Schreiben, in jedem Fall erproben wir das Schreiben als Instrument im Erkenntnis- und Designprozess. Voraussetzung für den Kurs ist die Bereitschaft und Fähigkeit selbstständig zu Arbeiten. Wir werden in der ersten Sitzung gemeinsam relevante Ereignisse, Bewegungen und die dazugehörigen Bildwelten/Objekte zusammen tragen. Schon in der zweiten Sitzung werden Sie auswählen, welches ikonische Zeichen/Gegenstand/Bild/Grafik Sie analysieren möchten. Recherchieren Sie daher gerne vorab bzw. machen Sie sich Gedanken, wo Ihre Interessen liegen. >

Zusätzliche Informationen:
# Klima-Semester – Utopien der Gegenwart >>>EINSCHREIBUNG NICHT ÜBER DIESE WEBSITE, SONDERN ÜBER INCOM: https://fhp.incom.org/workspace/8761/about Beginn berits am 2.4.20 Testat: Testat: aktive Teilnahme + Erstellung kurzer und mittellanger Texte
 
   
Quer geschaut. Überblick Designgeschichte und -theorie

Dozent: Dr. Julia Meer
Termin: Fr, 10:05 - 13:00
Ort: FHP, tba
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA/MA Ergänzungsstudium
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
In diesem gleichwertig aus Inputs und Übungen bestehenden Vorlesungs-Seminar werden Sie mit vielfältigen Antworten auf die Frage: Was ist ›gutes‹ Design? konfrontiert. Ich stelle Ihnen zu den unten aufgeführten 11 Thesen je unterschiedliche historische und aktuelle Positionen vor, die wir gemeinsam in Übungen und Aufgaben diskutieren und prüfen. Die Thesen lauten: 1. Gutes Design ist funktional. 
 2. Gutes Design ist demokratisch. 
 3. Gutes Design informiert. 
 4. Gutes Design ist innovativ. 5. Gutes Design ist schön. 
6. Gutes Design ist nachhaltig. 
 7. Gutes Design ist identitätsstiftend. 
 8. Gutes Design ist lukrativ. 
 9. Gutes Design ist widerständig. 
 10. Gutes Design ist intersektional. 
 11. Gutes Design ist lernbar. Das Seminar ist nicht chronologisch sondern themenzentriert aufgebaut. In der Sitzung zur These ›Gutes Design ist funktional‹ etwa werden unterschiedliche Auslegungen des Begriffs ›funktional‹ diskutiert und durch konkrete Beispiele anschaulich gemacht. Auf diese Weise erhalten Sie einen Überblick relevanter Fragestellungen, Diskurse und Positionen und schärfen Ihre Haltung als Gestalter*in. Das Seminar richtet sich BA-Designstudent*innen des ersten Studienabschnitts (PD, KD, ID) und steht Student*innen der Europäischen Medienwissenschaften und Kulturarbeit offen. >

Zusätzliche Informationen:
>>>EINSCHREIBUNG NICHT ÜBER DIESE WEBSITE, SONDERN ÜBER INCOM: https://fhp.incom.org/workspace/8766/about Beginn berits am 3.4.20 Testat: aktive Teilnahme + Bearbeitung von Auufgaben
 
   
Visualizing Cultural Collections 2

Dozenten: Mark-Jan Bludau, Viktoria Brüggemann, Prof. Dr. Marian Dörk
Termin: Do 12-13:30
Ort: online
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA/MA Ergänzungsstudium
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
For cultural institutions, such as museums, libraries or archives, it has become an inevitable but also greatly beneficial task to present their collections on the Web. Digitization promises unprecedented levels of access to cultural artifacts and exciting opportunities for interface design and information visualization. Nevertheless, there is still a lack of innovative approaches that move away from grids and compressed images towards generous interfaces which make the artifacts and artworks available for free exploration. How can we design interfaces for cultural collections that aim at both researchers and a broad public? How can we find visual representations that convey the abundance of the collection, but also the individuality of the artifacts? How do we deal with questions of representation in light of postcolonialism and critical design? In addition to this course please also visit the project course Visualizing Cultural Collections 1

Zusätzliche Informationen:
Part 2 Please note: The language of teaching for this course is English. Testat: active participation
 
   
Bröllin 2025 - Infos für alle Teilnehmer*innen

Dozenten: Dr. Susanne Müller, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, M.A. Anna Zaglyadnova
Termin: Juni 25
Ort: Bröllin
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart:
Teilnehmerbegrenzung: 25
 
   
Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut)
 
   
"Seitenspiel" - Printmagazin der EMW

Dozenten: Dr. Kai Knörr, Torsten Schöbel
Termin: Projekttreffen tba
Ort: tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freies Projekt
Leistungspunkte: 10
Zielgruppe: BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich jedes Semester ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
 
   
Freie Projektarbeit (betreut)

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, PD Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Noam Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, M.A. Lydia Kray, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, M.A. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: nach Vereinbarung
Ort: tba
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte: 10
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
 
   
Webprojekt Antikriegsmuseum

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: tba
Ort: FHP
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit
Leistungspunkte: 10
Zielgruppe: BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Webauthoring Projekt zum Thema Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention. Dieses Projekt soll der Öffentlichkeit die Möglichkeit eines zivilen Umgangs mit Konflikten nahe bringen.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltung »Interaction-Webauthoring« im Modul 8.
 
   
Modul 13: Kolloquium
 
   
B.A. Kolloquium

Dozenten: Dr. Sebastian Möring, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: Mi 10:00-12:00
Ort: online / (FHP D103)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Kolloquium
Leistungspunkte: 6
Zielgruppe: BA- Studierende
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch.

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2020 ihre BA-Arbeit anfertigen. Incom: https://fhp.incom.org/workspace/8930 Moodle: B.A. Kolloquium EMW SoSe2020 Testat: Aktive Teilnahme +Bitte in beide Plattformen und natürlich über die EMW-Seite ab 20.4. einschreiben+