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Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft |
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Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: MedienkulturgeschichteDozent: Prof. Dr. Heiko Christians Termin: Die Vorlesung findet Mo von 16:15 bis 17:45 statt Ort: Neues Palais H.9, 1. Stock, R. 02 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 1 Pflichtveranstaltung: ja Veranstaltungsart: Vorlesung Leistungspunkte: 1 Zielgruppe: BA EMW Teilnehmerbegrenzung: 90 Beschreibung: Die Vorlesung führt als Ringvorlesung umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Ihre Grundlage sind die Artikel des Historischen Wörterbuchs des Mediengebrauchs, das auf 3 Bände angelegt ist und vom Studiengang aus konzipiert wurde. |
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Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs ADozenten: Dr. Kai Knörr, M.A. Anna Zaglyadnova Termin: Mi 12-14 Ort: Neues Palais 1.09.2.04 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 1 Pflichtveranstaltung: ja Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA EMW 2. Semester Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Über theoretische Lektüren und praktische Übungen nähern wir uns den wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Zusätzliche Informationen: Testat: Entwicklung eines HA-Themas und Wahl Prüfungsthema Modul 1
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Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs BDozenten: Dr. Kai Knörr, M.A. Anna Zaglyadnova Termin: Mi 12-14 Ort: Neues Palais, 1.09.2.04 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 1 Pflichtveranstaltung: ja Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA EMW 2. Semester Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Über theoretische Lektüren und praktische Übungen nähern wir uns den wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).
Zusätzliche Informationen: Testat: Entwicklung eines HA-Themas und Wahl Prüfungsthema Modul 1
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Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie |
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Reality Check unplugged / Journalismus als (Alp-)Traumberuf (mit Dr. Christoph Rosenthal/ARD-GS) (Projektwoche)Dozenten: Dr. Kai Knörr, Dr. Christoph Rosenthal Termin: 16.-20. Juni 2025 Ort: Projektwoche Potsdam / rbb SWS: 4 Studiengang: BA Module (BA): 3 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Projektseminar Leistungspunkte: 5 Zielgruppe: BA EMW Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: Dieses einwöchige Projektseminar bietet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Berufsbild des Journalismus zwischen Ideal und Realität. Anhand praxisnaher Übungen, Gastvorträgen von Medienprofis und gemeinsamer Reflexion ergründen wir die Herausforderungen und Chancen der Branche. Wie beeinflussen Arbeitsbedingungen, Ethik und Digitalisierung den Journalist:innenalltag? Und wo liegen die Grenzen zwischen demokatischem Ideal und ökonomischer Realität? Studierende erhalten Einblicke in journalistische Praxisfelder und hinterfragen ihre eigenen Berufsvorstellungen. Zusätzliche Informationen: Testat: Projektpräsentation (20 Min)
Bemerkung: Das Seminar findet beim Rundfunk Berlin-Brandenburg statt. |
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Projektbörse / Körper - Arbeit - Geld: Persönliche Ökonomien in Klischee und WirklichkeitDozent: Dr. Kai Knörr Termin: Do 12-16 Ort: Neues Palais 1.08.0.64 SWS: 4 Studiengang: BA Module (BA): 3 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Projektseminar Leistungspunkte: 5 Zielgruppe: BA EMW Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: Wie leben und arbeiten Menschen und was bestimmt ihr alltägliches (ökonomisches) Handeln im Jahr 2025? Wir gehen gängigen und weniger gängigen Vorstellungen über den Zusammenhang von Körper, Arbeit und Geld nach. Wie steht um Geschlechterklischees über die Arbeitswelt und wie sieht die statistische Wirklichkeit aus? Wie werden Preise (bzw. der Lohn) für menschliche Leistungen gebildet und welche Lebensrealitäten prallen in unserer nächsten Umgebung aufeinander?
Das Seminar wird zur Hälfte aus theoretischem und fachspezifischem Input über Ökonomik bestehen und zur Hälfte aus Recherchen zur Entwicklung eines eigenen Medienformats, in dem der Zusammenhang Körper-Arbeit-Geld verhandelt werden soll. Zusätzliche Informationen: Testat: 15minütige Präsentation der Projektkonzeption
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Box Office Dynamics: Strukturen, Mechanismen und Erfolgsfaktoren der FilmfinanzierungDozent: Tim Gerrit Augurzke Termin: Mi, 14:15 - 15:45 Ort: FHP D116 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 3 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 CP Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Unter dem Begriff „Box Office“ werden alle Einnahmen definiert, die ein Film durch seine weltweiten Kinoauswertungen generiert. Diese Einnahmen zählen bei nahezu allen Filmproduktionen zu den wesentlichsten Erlösquellen, um eine positive finanzielle Bilanz und damit einen Gewinn zu erzielen.
Umso überraschender ist es, dass selbst in der Medien- und Filmbranche das Wissen über die richtige Analyse und Einordnung von Box-Office-Einnahmen oft nur rudimentär vorhanden ist.
Auf den ersten Blick wirken fast alle Produktionen wie ein Erfolg. Doch eine tiefere Auseinandersetzung mit der Materie offenbart häufig das Gegenteil:
- Wie viel Prozent der Einnahmen fließen tatsächlich an das Produktionsstudio zurück?
- Was versteht man unter einem „Break-even-Point“?
- Was bedeutet „Cash-on-Cash-Return“?
- Welche weiteren Kriterien und Kategorien gibt es?
- Wie verläuft die typische Einnahmeentwicklung einer modernen Produktion über mehrere Wochen?
- Wie haben sich die heutigen Strukturen im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelt?
- Und welche Veränderungen bringt die Zukunft?
- Wie finanzieren sich Filmproduktionen zu Beginn?
All diese Fragen und mehr werden im Rahmen dieses Seminars beleuchtet.
Zusätzliche Informationen: Zielsetzung des Seminars:
Das Seminar zielt darauf ab, den Studierenden fundiertes Grundwissen über die Eigenschaften, Strukturen und Parameter des internationalen Box-Office-Systems zu vermitteln. Dabei werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt, um ein umfassendes Verständnis für die Mechanismen und Dynamiken der Filmfinanzierung zu schaffen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem nordamerikanischen Box-Office-System, das als zentraler Referenzpunkt dient. Vergangene, aktuelle und zukünftige Entwicklungen werden hierbei analysiert und diskutiert.
Am Ende des Seminars sollen die Studierenden in der Lage sein:
- Den "Box Office Run" eines Films hinsichtlich seines finanziellen Erfolgs oder Misserfolgs zu analysieren und zu bewerten.
- Prognosen für die wirtschaftliche Performance zukünftiger Filmproduktionen zu erstellen.
Testat: Präsentation (10 Min) |
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Urheber-, Design- und Medienrecht im europäischen Kontext (Vorlesung mit integrierter Übung)Dozent: Prof. Dr. Nico Heise Termin: Dienstags, 10:00 bis 13:00 Ort: FH, D/011 SWS: 3 Studiengang: BA, MA Module (BA): 3 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: ja Veranstaltungsart: Vorlesung Leistungspunkte: 3 Zielgruppe: empfohlen für BA 1. oder 2. Fachsemester Teilnehmerbegrenzung: 90 Beschreibung: Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts im deutschen und im europäischen Kontext. Dazu gehören u.a. die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren. Zusätzliche Informationen: Abschluss: Klausur |
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Free speech (Seminar zum Medienrecht)Dozent: Prof. Dr. Nico Heise Termin: Donnerstags, 10:00 bis 12:00 Ort: FH, D119 SWS: 2 Studiengang: BA, MA Module (BA): 3 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: ja Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: ab 3. Semester Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Kürzlich meinte ein amerikanischer Politiker "across Europe, free speech, I fear, is in retreat". Nur noch vierzig Prozent der deutschen Bevölkerung sind der Auffassung, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei äußern kann. Jeder zweite Befragte stimmt der Aussage „Mir geht es auf die Nerven, dass einem immer mehr vorgeschrieben wird, was man sagen darf und wie man sich zu verhalten hat“, zu. Wie passt dieser Befund zu den Kommunikationsgrundrechten des Grundgesetzes? Nach Artikel 5 hat schließlich jeder "das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt". Im Seminar werden wir im Rahmen von Referaten und Diskussionen erörtern, welche Gesprächsthemen in der Bevölkerung als kritisch angesehen werden und inwieweit das Recht darüber (mit-)entscheidet, was gesagt werden darf und was nicht. Dabei werden wir uns zum Vergleich auch die Rechtslage und -praxis in anderen Staaten ansehen. Zusätzliche Informationen: Das Seminar schließt an die Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht an und setzt eine erfolgreiche Teilnahme an dieser Vorlesung in einem der vorhergehenden Semester voraus.
Testat: Referat (10 Minuten) |
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Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte |
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Unter Null - Geschichte der künstlichen KälteDozent: Dr. Kai Knörr Termin: Di 14-16 Ort: Neues Palais, 1.08.0.59 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 4 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: S Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA-EMW Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Das Seminar rekonstruiert eine Kultur- und Mediengeschichte der künstlichen Kälte. Das Themenspektrum reicht vom Eishandel im 18. und 19. Jahrhundert, der Technikgeschichte der Kältemaschine, der Geschichte des Speiseeises bis hin zu popkulturellen Diskursen über Kälte in der Literatur, 'coolness' bis hin zur heutigen Klimadebatte und der Zukunft der Raumklimatisierung. Zusätzliche Informationen: Testat: Referat 10-15 Min. |
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12 points go to... - Geschichte und Gegenwart des Eurovision Song ContestDozent: M.A. Judith Pietreck Termin: Do 10-12 Uhr Ort: NP, 9.2.04 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 4 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Am 17. Mai jährt sich der Eurovision Song Contest bereits zum 69. Mal (nur einmal im Jahr 2020 musste der ESC bisher ausfallen). Mit mehr als 180 Millionen Zuschauer:innen erreicht der ESC jedes Jahr das größte Publikum eines nicht-sportlichen Events. Und die EBU feiert dieses Jahr ihren 75. Geburtstag.
Grund genug, sich einmal die Geschichte (und Gegenwart) des Eurovision Song Contest, bzw. des Grand Prix de la Chanson anzuschauen.
Dazu werden wir uns im Rahmen des Seminars u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen: Wer ist eigentlich die EBU? Wie wurden aus ehemals 7 Teilnehmer:innen über 40 Teilnahmeländer? Welche Rolle spielt(e) Politik beim ESC? Welche Rolle die queere Community? Welche Regeländerungen gab es? Wie haben sich Bühne, Kostüme, Musik, Tanz usw. über die Zeit verändert?
Und natürlich wollen wir uns auch den Eurovision Song Contest dieses Jahr gemeinsam anschauen – also haltet euch schon mal den 17. Mai frei…
Zusätzliche Informationen: Testat: Referat (10-15 Minuten) |
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Erlebnis, Ereignis, Event. Zur AufmerksamkeitsökonomieDozent: Prof. Dr. Heiko Christians Termin: Die Veranstaltung findet Mi 12:15 bis 13:45 Uhr statt Ort: Neues Palais H. 8, Raum 064 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 4 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Es gibt historische Ereignisse, Medienereignisse, ereignisreiche Zeiten usw. Aber was ist eigentlich ein Ereignis? Um diese Frage beantworten zu können, brauchen wir auf jeden Fall das Wissen der Medienwissenschaft. Diese Wissenschaft beobachtet, wie technisch-mediale Infrastrukturen Ereignisse aufnehmen oder produzieren, ihre Verwertbarkeit und Haltbarkeit bestimmen - und schließlich Erlebnis und Ereignis zu fusionieren scheinen.
Um in die Materie einzusteigen, lesen wir Klassiker wie Georg Francks 'Ökonomie der Aufmerksamkeit', Guy Debords 'Die Gesellschaft des Spektakels' oder Gerhard Schulzes 'Die Erlebnisgesellschaft'. Aber auch aktuelle Essays und Feuilletons, die das Thema behandeln und philosophische Klassiker wie Heideggers Texte über 'Das Ereignis'. Zusätzliche Informationen: Testat: Reading-Resonse 2 S. |
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Dogma 95 - Ein Kino nach strengen RegelnDozent: Ugur Yildirim Termin: Mittwoch 14:00 - 18:00Uhr 14-täglich Ort: Campus Palais, 9.2.04 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 4 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: „I think camcorders picture quailty is awful and making a movie with that is an interesting but a wrong idea.“ schreibt Kid-karma auf reddit über den Gewinner der Goldenen Palme DAS FEST.
Vor drei Jahrzehnten, im Jahr 1995, veröffentlichte eine Gruppe dänischer Filmemacher um Lars von Trier und Thomas Vinterberg das "Dogma 95"-Manifest – ein radikales Regelwerk, das gegen die Konventionen des zeitgenössischen Kinos rebellierte. Mit der Betonung auf Authentizität, Improvisation und eine minimalistische Ästhetik wurde Dogma 95 zu einer der einflussreichsten filmischen Bewegungen der späten 1990er und frühen 2000er Jahre.
Unser Seminar untersucht die Entstehung, Ideologie und Auswirkungen von Dogma 95. Welche filmhistorischen Strömungen beeinflussten das Manifest? Welche Relevanz hat Dogma 95 heute? Inwiefern hat die Bewegung das Filmschaffen nachhaltig verändert? Neben der Analyse zentraler Dogma-Filme wie DAS FEST (1998), IDIOTEN (1998) oder MIFUNE (1999) diskutieren wir auch spätere Werke, die sich an die Prinzipien des Manifestes anlehnen oder sich bewusst von ihnen distanzieren.
Seminarinhalte:
- Einführung in die Dogma 95-Bewegung und ihr Manifest
- Analyse zentraler Dogma-Filme und ihrer Ästhetik
- Dogma 95 im Kontext filmhistorischer Entwicklungen
- Kritische Auseinandersetzung mit der Wirkung und den Grenzen - der Bewegung
- Praktische Annäherung: Experimentelle Übungen im Stil von Dogma 95 mit MiniDV Camcordern Zusätzliche Informationen: Das Seminar findet 14-täglich statt.
Wir werden die wichtigsten Dogma Filme gemeinsam anschauen und diese einzeln einer Analyse unterziehen. Die Texte aus dem Buch „ Dogma 95 Zwischen Kontrolle und Chaos“ sollen helfen, auf die Besonderheiten der Filme einzugehen.
Testat: Ein Referat (10 Min.)
ACHTUNG: Manche Dogma 95 Filme sind etwas harte Kost. Wir würden uns die Filme dennoch ohne Schnitte anschauen. |
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Modul 5: Medienkunst |
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Performing DocumentaryDozent: Birgit Kohler Termin: 16.–20.06. (Projektwoche) Ort: FHP, D116 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 5 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Zur Vielfalt dokumentarischer Formen gehören seit ungefähr 20 Jahren auch Filme, die Dokument und Performance, also zwei nach gängiger Vorstellung konträre Kategorien, miteinander verbinden. Im Vorfeld recherchiertes dokumentarisches Material wird hier buchstäblich zur Aufführung gebracht bzw. in Szene gesetzt – mit explizit zur Schau gestellter Inszenierung, betonter Künstlichkeit, Verfremdungseffekten und performativen Auftritten. Das Vortragen dokumentarischer Zeugnisse durch Stellvertreter*innen (Schauspieler*innen, Protagonist*innen, Stofftiere u.a.) ist Ausdruck von Selbstreflexion und hinterfragt kritisch grundlegende Parameter des dokumentarischen Kinos. Thematisch geht es dabei um aktuelle gesellschaftspolitische Themen wie zum Beispiel Frauenhandel, Wirtschaftskriminalität, Strafvollzug, Jugendgewalt oder auch um persönliche Auseinandersetzungen mit familiären und anderen Beziehungskonstellationen. „Performing Documentary“ steht für eine ästhetisch prononcierte Politik der Form, die klassische dokumentarische Verfahren und gesellschaftliche Verhältnisse gleichermaßen befragt. Ausgehend von KURZ DAVOR IST ES PASSIERT (Anja Salomonowitz, Österreich 2006) werden anhand der Sichtung weiterer Filme verschiedene Konfigurationen dieser „Spiel-Art“ des Dokumentarischen herausgearbeitet sowie ihr Für und Wider zur Diskussion gestellt.
Zusätzliche Informationen: Testat: Referat (15 Min.) |
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Immersion in Medien(kunst) Dozent: M.A. Anna Zaglyadnova Termin: Mo, 12-14 Ort: UP NP, 8.0.59 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 5 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: "Immersive Erfahrung" ist zu einem Schlüsselbegriff der Gegenwart geworden. Das Versprechen des Eintauchens in vielfältige Erlebnisse und Erfahrungen wird insbesondere durch die Entwicklung neuer Technologien wie XR (Extended Reality) vorangetrieben. In der Kunst spielt das Konzept der Immersion eine bedeutende Rolle und ist ein wesentlicher Bestandteil ästhetischer Erfahrung.
Dieses Seminar untersucht das Konzept der Immersion an der Schnittstelle von Kunst und Medientechnologie. Es erforscht, wie immersive Erfahrungen in verschiedenen Medienformen und Kunstinstallationen erzeugt werden und welche Auswirkungen sie auf Wahrnehmung, Ästhetik und kulturelle Praktiken haben.
Das Seminar verbindet theoretische Ansätze aus der Medien- und Kunstwissenschaft und untersucht Immersion in Verbindung mit verwandten Konzepten wie Flow, Illusion und Mimesis. Dabei werden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle technologische Innovationen berücksichtigt.
Zusätzliche Informationen: Testat: Referat/Präsentation (10 Min) |
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Deep ListeningDozent: Simon-Mary Vincent M.Mus. Termin: Dienstags. 14:00 -15:30 Ort: FHP D 103 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 5 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: "For me Deep Listening is a life long practice. The more I listen the more I learn to listen. Deep Listening involves going below the surface of what is heard, expanding to the whole field of sound while finding focus. This is the way to connect with the acoustic environment, all that inhabits it, and all that there is."
Pauline Oliveros
Dieses Seminar wird als Ausgangspunkt die wegweisenden schriftlichen und kompositorischen Praktiken von Pauline Oliveros nutzen, einer zentralen Figur in der Entwicklung der experimentellen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Im Laufe des Seminars werden wir die Rahmen des Hörens, Erlebens und Analysierens von Klang erkunden, die vom Mikroskopischen bis zum Makroskopischen, vom Akustischen bis zum Elektroakustischen, vom „Natürlichen“ bis zum „Konstruierten“ reichen.
Das Seminar ist so strukturiert, dass nach einer Einführung und einem Überblick über diese Konzepte, wird es zu einem tieferen Verständnis nicht nur der Musik geführt, die wir hören werden, sondern auch unserer eigenen, persönlichen Hörpraxis.
Für eine Teilnahme sind keine Vorkenntnisse in der Musikanalyse oder Komposition erforderlich. Ausreichend Zeit wird zur Verfügung gestellt, um die im Seminar behandelten Konzepte und Musik zu erklären.
Zusätzliche Informationen: Testat: Essay (3 Seiten) zum Thema eines der im Seminar gehörten Werke. Dies kann in Form eines schriftlichen Textes oder einer grafischen Partitur erfolgen.
Bitte beachten Sie: Dieses Seminar beginnt am 15. April. |
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Drone Media: Ästhetik in Film und FotografieDozent: Dr. Svea Bräunert Termin: Di 16:15-17:45 Ort: UP 9.2.04 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 5 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: SE Leistungspunkte: 2 Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Der Blick von oben fasziniert die technischen Medien seit über 100 Jahren, und die Einführung von Drohnen hat Luftbildaufnahmen endgültig zu einem omnipräsenten Feature in Film und Fotografie gemacht. Dabei sind Drohnen sowohl Werkzeuge, die die relativ einfache und günstige Herstellung von Luftbildern sowie die Sammlung von Daten ermöglichen, als auch Gegenstand von Spiel- und Dokumentarfilmen sowie künstlerischen Arbeiten. Drohnen sind Medien der Staatsmacht und der Gegenmacht. Sie stehen paradigmatisch für technische und gesellschaftliche Entwicklungen der Gegenwart, die Mark Andrejevic als „droning of experience“ bezeichnet hat.
Anliegen des Seminars ist es, einen Querschnitt von Medien zu sichten, die mit und über Drohnen arbeiten und dabei einerseits unterschiedliche Themen zu diskutieren, die von Krieg und Grenzschutz bis hin zu Klimawandel, Agrarwissenschaft und forensischer Ästhetik reichen, andererseits aber auch nachzuvollziehen, inwiefern sich in diesen Arbeiten eine spezifische Ästhetik finden lässt, die auf das Medium Drohne zurückzuführen ist und Bestimmungen und Beschreibungen desselben möglich macht. Hierzu gehen wir in jeder Sitzung von einer konkreten Fallstudie aus, die wir im Zusammenspiel mit theoretischen Positionen analysieren.
Zusätzliche Informationen: Testat:
Impulsreferat von 10 Minuten. Das Referat soll das Material kurz präsentieren und kontextualisieren und Fragen zur Diskussion der Fallstudie vorbereiten.
Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass viele der Seminarmaterialien nur auf Englisch verfügbar sind.
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Die 13. Berlin Biennale – kulturelle Ausdrucksformen des zivilen UngehorsamsDozent: Karin Michalski Termin: Projektwoche 16.-20.6.25 (täglich 10-17 Uhr) Ort: Kunstorte in Berlin SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 5 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Die 13. Berlin Biennale findet von 14. Juni bis 14. September 2025 statt und wird von Zasha Colah kuratiert (Assistenz Valentina Viviani).
Wir werden zusammen die Berlin Biennale besuchen und uns intensiv mit dem kuratorischen Konzept und den einzelnen künstlerischen Positionen beschäftigen.
Hierbei werden wir ein besonderes Augenmerk auf Film- und Videokunst sowie Performances legen, die bei der Biennale ausgestellt sind. Welchen politischen Raum machen diese Arbeiten auf und mit welchen formal-ästhetischen Mitteln wird dies versucht? Themen, die durch die kommende Berlin Biennale bearbeitet werden: Widerstand gegen Militarisierung und Extraktivismus, sowie kollektive Praxen und kulturelle Ausdrucksformen des zivilen Ungehorsams.
Die Berlin Biennale ist insbesondere für die Studierenden der EMW spannend, die sich international verorten wollen. Und die Berlin Biennale ist speziell, weil sie experimentelle Formate fördert und den Kurator*innen den Freiraum ermöglicht, neueste und mutige Positionen unabhängig vom Kunstmarkt zu präsentieren.
Wir werden uns zudem mit der Künstlerin Ayoung Kim (Seoul) beschäftigen und ihrer Ausstellung Many Worlds Over im Hamburger Bahnhof. „Mithilfe von Künstlicher Intelligenz, Virtual Reality, Video und Spielsimulationen, erschafft Ayoung Kim expansive fiktive Universen mit eigenen zeitlichen und räumlichen Gesetzen.… Ihre Ausstellung thematisiert Migration, Xenophobie, Queerness sowie bio- und geopolitische Fragen und betrachtet die Symbiose zwischen Daten, Menschen und unserem Planeten.“ Zusätzliche Informationen: Das Seminar findet an Berliner Kunstorten statt (u.a. KW Institute for Contemporary Art und Hamburger Bahnhof).
Weitere Infos werden nach Anmeldung an die Teilnehmer*innen verschickt.
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Modul 6: Theorien, Formen und Geschichten des Wissens |
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Zur Praxis der MedientheorieDozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer Termin: Mi, 10-12 Uhr Ort: FHP D 103 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 6 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 ECTS Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Medien vermitteln. Genauer: Medien vermitteln eigenartig. Sie vermitteln mit je eigenen Bedingungen und in je eigenen Formen, die vielfältig und nicht leicht zu überschauen und zu beschreiben sind. Zugleich liegt in der Vielfalt von Bedingungen und Formen die besondere Bedeutung des Medialen für unsere (Erfahrung von) Welt. Sich dem zu stellen, ist eine Aufgabe von Medientheorie.
Medientheorie steht dabei oft unter dem Verdacht der maximalen Abstraktion, die sich gerade im vermeintlich so radikalen Unterschied zu "der Praxis" schwerer fassen lasse. Was den Begriff der Theorie so auflädt (positiv wie negativ, beeindruckend wie abschreckend), ist nicht zuletzt der Irrtum, es hier mit rein gedanklichen Konstrukten zu tun zu haben. Weil aber diese Gedankengebäude immer schon auch eine Form haben, indem sie z.B. Text, Vortrag oder eine Mischung aus vielen Formaten sind, findet die Auseinandersetzung mit ihnen nie im luftleeren Raum der Abstraktion statt. Es geht vielmehr um sehr konkrete Formen zu sprechen, zu schreiben, zu denken, zu argumentieren, zu zeigen etc. – und damit um die Frage, was für eine jeweilige Praxis von Theorie sich hier zeigt.
Dieses Seminar wird anhand weniger Beispiele intensiv diskutieren, was für Formen Theorie annehmen kann. Es wird z.B. um Fragen danach gehen, wie Texte vorgehen, wie Argumente entwickelt werden, wie sich Inhalt und Form theoretischer Praxis zueinander verhalten.
Ein erstes Ziel des Seminars ist die Konkretisierung des Medienbegriffs – und eine größere Sicherheit, die diversen Formen und Bedingungen des Medialen zu befragen. Ein weiteres Ziel ist, Distanzen zur Medientheorie abzubauen und neues Interesse und Vergnügen am praktischen Feld des Theoretischen zu wecken.
Zusätzliche Informationen: Testat: Skizze zur Erwartungen an/Erfahrung mit Medientheorie (2 Seiten)
Dieses Seminar ist besonders für das 2. Fachsemester empfohlen
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[Real/Virtual]itätDozent: M.A. Anna Zaglyadnova Termin: Do, 12-14 Ort: UP NP, 8.0.59 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 6 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Die rasante Entwicklung und aggressive Vermarktung von Mixed-Reality-Technologien in den letzten Jahren hat das Interesse an Fragen der Virtualität, Immersion und Interaktivität neu entfacht. Führende Technologieunternehmen streben danach, immer fortschrittlichere immersive Simulationen zu entwickeln und virtuelle Räume für soziale und kultirelle Interaktion zu schaffen, mit dem Ziel, räumliche Distanzen zwischen Menschen und Kunst zu überbrücken.
Diese Entwicklungen werfen fundamentale Fragen auf: Wie unterscheidet sich die Erfahrung in diesen virtuellen Räumen von der physischen Kopräsenz? Inwiefern können wir diese künstlich geschaffenen Umgebungen als "real" betrachten? Welche epistemologischen und ontologischen Herausforderungen ergeben sich aus der Verschmelzung verschiedener Realitätsebenen?
Dieses Seminar erforscht die vielschichtigen Beziehungen zwischen verschiedenen Realitätsformen in unserer zunehmend digitalisierten Welt. Wir setzen uns kritisch mit den Konzepten der virtuellen, physischen, hybriden und anderen Realitäten auseinander und analysieren deren Auswirkungen auf Medien, Gesellschaft und unser Verständnis von Wirklichkeit.
Durch die Auseinandersetzung mit philosophischen Perspektiven und aktueller medienwissenschaftlicher Forschung werden die Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis für die Natur und Bedeutung verschiedener Realitätsformen in der gegenwärtigen Medienlandschaft entwickeln. Das Seminar zielt darauf ab, kritisches Denken über die Grenzen und Möglichkeiten virtueller und hybrider Realitäten zu fördern und deren Implikationen für Medienproduktion, -rezeption und gesellschaftliche Prozesse zu reflektieren.
Zusätzliche Informationen: Testat: Referat/Präsentation (10 Min)
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Critical Introduction into Climate Change CommunicationDozent: Prof. Dr. Birgit Schneider Termin: montags, 10-12 Uhr Ort: Neues Palais - 1.08.0.59 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 6 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA-Studierende Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. Sie wird gemeinsam für die BA-EMW-Studierenden und die Studierenden des neuen internationalen Studiengang "Science Climate, Earth, Water, Sustainablity" (CLEWS) veranstaltet.
How can we inform about climate change? How to talk about climate change in a way that makes a difference? This seminar will cover the basics of climate change and science communication, taking a broad view of the topic. For by now it has become clear that there is no easy path from science to action, from numbers to people's minds. Narratives, images and metaphors, different media formats from press releases to films to climate games, show the diversity that already exists in communication. Yet the seminar also takes international perspectives, asks about the emotions that prevent communication, and highlights the importance of climate justice. Zusätzliche Informationen: Da die Studierenden von CLEWS das Modul mit einer Projektarbeit (Abgabe 30.9.) abschließen, ist es erwünscht, wenn sich EMW-Studierende diesen Projekten für Extra-Credits in Modul 10 oder 11 anschließen bzw. diese mit entwickeln (Projektarbeit).
Testat: Reading Response (2-3 Seiten) |
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Reality Check unplugged: Aufmerksamkeit (in Bröllin)Dozenten: Dr. Susanne Müller, Prof. Dr. Birgit Schneider Termin: während der Projektwoche Ort: Bröllin SWS: 2 Studiengang: BA, MA Module (BA): 6 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA-Studierende Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Aufmerksamkeiten - I forgot my phone.
Medien verändern die Wahrnehmung. Alle erleben, wie sich das Leben mit Smartphone tiefgreifend verändert hat. Viele erleben, dass die kleinen Maschinen in unseren Hosentaschen auf vielfältige Weise unser Erleben verändern. Ausgehend von der Sehnsucht nach mehr Verbundenheit und weniger Screentime in der Gegenwart könnte das Seminar anhand von praktischen Übungen und von Lektüren Modi der Wahrnehmung hinterfragen und erproben. Dabei wird weniger die medienerzieherische Frage im Zentrum stehen, wieviel von was noch gut ist, als eine genauere Beobachtung, was mit der Ordnung der Sinne geschieht, während wir Medien nutzen. Übungen: Nature Writing - Gehen und Beobachten als Methode, Sound Walks, Schreibübungen. Literatur: Claire Bishop, Matthew Gandy, Harmut Rosa, Jonathan Crary, Bernard Stiegler, Yves Citton … Zusätzliche Informationen: Testat: Reading Response (2-3 Seiten) |
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Modul 7: Mediale Inszenierungsformen |
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Donnerstagsforum: WahrheitDozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer Termin: Do, 18-21 Uhr (14tägig) Ort: FHP, Haus D, Raum 011 SWS: 2 Studiengang: BA, MA Module (BA): 7 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Über viele Semester wurden im Fromat "Donnerstagskino" Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientierte sich die Auswahl der Filme an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren u.a. "Phantasmen", "Blindheit", "Raum", "Arbeit", "Ton", "Farbe", "Identität & Alterität", "Scheitern", "Computer", "Zeit" oder "Museum".
Die Weiterentwicklung zum Donnerstagsforum öffnet das Format für andere Formen und Beiträge, insbesondere Vorträge und Gespräche – als Ort des Zusammenkommens und des Austauschs.
Dieses Semester widmen wir uns dem Themenfeld "Wahrheit". Wir sehen, hören und diskutieren Filme und andere Beiträge, in denen es auf unterschiedliche Weise um Fragen/Erfahrungen/Konstrutionen von Wahrheit geht. Der Ablauf des Seminars sieht vor, nach der Sichtung/dem Vortrag/dem Gespäch die gleiche Zeitmenge für die Diskussion einzuräumen.
Zusätzliche Informationen: Testat: Verbinungen zwischen (mindestens) zwei Sitzungen (2 Seiten) |
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Rhythm Is A DancerDozent: Simon-Mary Vincent M.Mus. Termin: Dienstags. 11:00 -12:30 Ort: FHP D 103 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 7 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Es wird oft behauptet, Musik sei eine „universelle Sprache“. Es wurde jedoch auch behauptet, dass nicht die Melodie oder Harmonie der Musik, sondern die Rhythmen der Musik die universelle Sprache seien.
Denn Rhythmus ist Struktur, Timing, Geschwindigkeit, Dynamik, Puls und, vielleicht noch wichtiger, Herzschlag. Rhythmus zwingt uns zu reagieren, zu engagieren, und jede* Teil einer Gesellschaft – vom „Solo“-Erlebnis mit Kopfhörern bis hin zu Clubs und Festivals – reagiert auf deren/r eigene Art und Weise, mit deren/r eigenen Genres.
In diesem Seminar erforschen wir nicht nur, wie Rhythmus Musik erschafft und beeinflusst, sondern auch, wie Rhythmus Genres konturiert, definiert und Sounds vorantreibt, die von Grime und Drill über House, Drum ’n’ Bass und Hip Hop bis hin zu Jazz, Broken Beats, Gamelan, Ragas, zeitgenössischer Klassik und weit darüber hinaus reichen.
Für eine Teilnahme sind keine Vorkenntnisse in der Musikanalyse erforderlich. Ausreichend Zeit wird zur Verfügung gestellt, um die im Seminar behandelten Konzepte und Musik zu erklären. Zusätzliche Informationen: Testat: Essay (3 Seiten) zum Thema eines der im Seminar gehörten Werke. Dies kann sich um ein bestimmtes Werk oder ein Genre handeln.
Bitte beachten Sie: Dieses Seminar beginnt am 15. April. |
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Games Digital vs Analog: Kultur, Wirtschaft, Design Dozent: Michael Liebe Termin: Freitag, 10-12 Uhr Ort: FHP D 103 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 7 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Wir nennen es Games, wenn wir in Deutschland Computer- und Videospiele meinen, und sprechen von Spielen, wenn wir alles rund um Spiele meinen, und von Brettspielen, Rollenspielen, Table-Top-Games, oder Kartenspielen sobald es konkret wird.
Das Seminar nähert sich der Kulturgeschichte des Phänomens "regelbasiertes Spiel" und zieht Abgrenzungen und Gemeinsamkeiten zwischen analogem und digitalem Spiel. Aus wirtschaftlicher, gestalterischer und kultureller Sicht. Zusätzliche Informationen: Testat: Referat von 15 Minuten. |
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Reiseführer ‚Bröllin und Umgebung‘ (Reality Check / Unplugged)Dozent: Dr. Susanne Müller Termin: Projektwoche Bröllin (16.6. - 20.6.) Ort: Bröllin SWS: 2 Studiengang: BA, MA Module (BA): 7 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA und MA Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Ziel des Seminars ist eine Auseinandersetzung mit der Repräsentation von Realität in Reisemedien – insbesondere in Reisehandbüchern. Das Seminar beginnt mit einer umfassenden thematischen Einführung zur historischen Entwicklung von Reiseliteratur, zum medialen Format ‚Reisehandbuch‘ und zur Realitätsbildung in Medien allgemein und in touristischen Medien im Besonderen. Parallel werden durch die Seminarteilnehmer*innen konkrete Beispiele vorgestellt, bis im weiteren Verlauf des Seminars in angeleitete Gruppenarbeiten übergegangen wird. Das Seminar endet am Donnerstagnachmittag mit der Präsentation und Diskussion der Gruppenarbeiten.
Testat: Präsentation der Gruppenarbeit. |
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Digitales ProtestierenDozent: M.A. Anna Zaglyadnova Termin: Do, 16-18 Ort: UP NP 12.0.01 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 7 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Eine Recherche von CORRECTIV im Jahr 2024 löste in Deutschland eine Protestwelle gegen Rechtsextremismus aus, die bereits in den ersten Wochen je nach Quelle zwischen 3,7 und 4,9 Millionen Menschen auf die Straße brachte. Nichtsdestotrotz ging eine rechte Partei als eine der Gewinner:innen aus der Bundestagswahl im Jahr 2025. Das Spannungsfeld zwischen Protest und Wahlergebnis lässt eine:n fragen: Kann Protest überhaupt noch etwas bewirken?
Verschiedene Untersuchungen zeigen eine zunehmende Rolle von Sozialen Medien im Kontext der Meinungsbildung (vgl. Robert M. Bond et al., 2012). Besonders jüngere Wähler:innen nutzen Soziale Medien als primäre Nachrichtenquelle. Es lässt sich fragen: Können digitale Räume auch als Protesträume genutzt werden?
Das Seminar untersucht die Dynamiken und Auswirkungen digitaler Protestbewegungen in der heutigen Netzwerkgesellschaft. In einer Zeit, in der Soziale Medien und digitale Plattformen zunehmend als Arenen für politischen Aktivismus und sozialen Wandel dienen, bietet dieses Seminar einen tiefen Einblick in die Mechanismen, Strategien und Herausforderungen digitaler Protestkulturen.
Im Rahmen des Seminars werden wir gemeinsam digitalen Protest als Inszenierungsform politischer Partizipation betrachten, theoretische Grundlagen zu Medienaktivismus und digitaler Partizipation erarbeiten, uns kritisch mit den visuellen und ästhetischen Dimensionen digitalen Protests auseinandersetzen und die Wechselwirkungen zwischen Online- und Offline-Aktivismus erforschen. Im Zentrum des Seminars stehen der Begriff des digitalen Raums und die Formen des Protests, die in diesem Raum möglich sind (Hashtags, visuelle Elemente, Hacking/Glitching, Versammlungen etc.) Zusätzliche Informationen: Testat: Referat/Präsentation (10 Min) |
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Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung |
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Das Dokumentarische im digitalen BewegtbildDozent: Prof. Anne Quirynen Termin: Fr. 10Uhr-16Uhr Ort: FHP, D116 SWS: 8 Studiengang: BA Module (BA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: P Leistungspunkte: 12 Zielgruppe: Vorrangig BA EMW 2. Semester. Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: In diesem Seminar werden grundlegende Konzepte und Formen des digitalen Dokumentarfilms vermittelt. Das Seminar hinterfragt Darstellungsmethoden, Narrative und fiktionale Elemente im Dokumentarfilm. Es werden Filme vorgeführt, Diskussionen und Übungen abgehalten.Neben einer allgemeinen Einführung in Kamera (1Tag), Licht (1 Tag) , Ton (1 Tag) und Schnitt (1Tag) vertiefen sich die Studierenden mit Hilfe von Onlinevideos individuell und selbständig in Technik und Methoden. Teilnehmer*innen führen 2 Experimenten durch, um die technischen und formalen Herausforderungen des Dokumentarfilms zu erkunden.
Zusätzliche Informationen: WICHTIG: Dieses Seminar ist eine Einführung für Studierende mit wenig oder gar keiner Videoerfahrung. Studierende, die bereits Erfahrung in der Videoproduktion haben, können sich gerne mit einem freien Projekt oder im Wintersemester anmelden.
Prüfungsleistung:Ziel ist es, eine dokumentarische Videoarbeit (min.7 min - max.10 min.) zu einem von Ihnen definierten thematischen Schwerpunkt zu realisieren.
Dokumentation: via incom-workspace : Konzept, Moodboard, Teaser und Zeitplan
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Natur? - Fotografie Einführung Dozent: Prof. Winfried Gerling Termin: Di 10:00-17:00 Ort: FHP D 116 SWS: 8 Studiengang: BA Module (BA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: P Leistungspunkte: 12 Zielgruppe: BA EMW Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: Was ist Natur bzw. was wird in einer kapitalisierten westlichen Welt darunter verstanden? Natur begegnet uns hier in vielfältiger Weise: sie wird beobachtet, erforscht und gestaltet oder auch modifiziert. Gleichzeitig ist der Mensch Teil von ihr. Die Natur ist Grundlage der Existenz und beeinflusst Körper und Gesundheit.
Im Anthropozän wird vermeintlicher Fortschritt meist auf Kosten der Natur erzielt. Sie wird als Ware verstanden und respektlos ausgebeutet, gleichzeitig romantisch verklärt oder einfach nur versucht, sie zu erhalten.
Natur ist so eine (mediale) Konstruktion – vereinfacht: das was sich vermeintlich unabhängig vom Menschen entwickelt oder existiert – und so wird sie dann Teil dessen was Kultur genannt wird. Der Begriff hat sich über die Zeit stark gewandelt und ist ästhetisch oft mit dem Konzept der Landschaft verbunden worden. Ein Gegenbegriff wäre die Technik, wobei sich gerade in jüngerer Vergangenheit eine Hybridisierung von Natur und Technik beobachten lässt.
Die Fotografie hat die Natur lange als einen Gegenstand der Beobachtung angesehen, sie ist aber auch ein Teil der Zerstörung natürlicher Ressourcen und so werden die Bedingungen der Bildproduktion und -zirkulation in jüngerer Vergangenheit Gegenstand einer kritischen fotografischen Betrachtung.
Im Rahmen der Veranstaltung sollen Projekte entwickelt werden, die sich mit der Beziehung der Fotografie zu dem, was Natur genannt wird, auseinandersetzen.
Die Veranstaltung ist eine Einführung in die Grundlagen der Fotografie mit besonderem Schwerpunkt auf digitale Fotografie. Allgemeine Kenntnisse zur Technik und Gestaltung werden anhand von Übungen erschlossen. Über das Semester soll ein erstes fotografisches Projekt konzeptuell und praktisch entwickelt und diskutiert werden. Darüber hinaus werden historische und aktuelle fotografische Positionen besprochen und einige Texte aus der Fotografiegeschichte und -theorie die Auseinandersetzung fundieren.
Zusätzliche Informationen: Ausstellungsbesuche in der gesamten Gruppe werden Teil der Veranstaltung sein.
Vorstellung einer fotografischen Position (ca. 10 Min) und wöchentliche fotografische Aufgaben sind Bestandteil der Veranstaltung, sowie die Erarbeitung einer eigenen fotografischen Arbeit.
Die Veranstaltung wird in Präsenz durchgeführt. |
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Konzept- und Projektentwicklung: Film Festivals reimaginedDozent: Bernadette Klausberger Termin: Blockseminar im Mai und Juni Ort: FHP D 307 SWS: 4 Studiengang: BA Module (BA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: P Leistungspunkte: 6 Zielgruppe: vorrangig ab 3. Semester Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: Filmfestivals schaffen Begegnungen - mit Filmen und Künstler*innen, Themen und Geschichten, neuen Perspektiven und Ausdrucksformen, unbekannten Orten und Menschen.
• Was macht ein Filmfestival heute und in Zukunft besonders interessant für junges Publikum?
• Welche Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Filmen und ihren Inhalten könnte ein Festival noch bieten, über die puren Filmscreenings hinaus?
• Wie werden Filmfestivals für neue Besucher*innengruppen - jenseits der Stamm- und Branchengäste - einfacher und besser zugänglich?
• Wie können Hierarchien zwischen „Film“ und anderen bzw. neuen Formen audiovisueller Kunst in einem Festival aufgebrochen werden?
Festivalarbeit umfasst eine Vielzahl von interessanten Arbeitsfeldern: Kuratieren, Veranstaltungsorganisation, Kulturvermittlung, Zielgruppenarbeit, technische Organisation, uvm
Im ersten Teil dieses Konzept- und Projektentwicklungssseminars untersuchen wir Programmangebote und kuratorische Konzepte etablierter internationaler Filmfestivals anhand ausgewählter Praxisbeispiele, die sich vor allem an ein junges Publikum richten: Berlinale Generation, Locarno Basecamp, Toronto Film Festival Next Wave ...
Beim Lokalaugenschein beim Green Visions Potsdam – Filmfestival für nachhaltiges Leben erleben wir ein neues, interdisziplinäres Festival vor Ort und lernen durch eigene Eindrücke und von den Erfahrungen der Festivalmacher*innen über die gegenwärtige Rolle des Festivals in der Stadt. Wir analysieren Potentiale und Herausforderungen, die für die Weiterentwicklung des Festivals und zukünftige Editionen wichtig werden könnten.
Im zweiten Teil entwickeln wir in Teamarbeit eigene Ideen, wie Green Visions Potsdam in der Stadt Potsdam und damit auch über neue Formen der Filmvermittlung und Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen lebendig, interdisziplinär und gemeinschaftlich gestaltet werden könnte.
Andockend an das bestehende Festivalformat werden die Teilnehmenden Konzepte für neue Angebote, Festival-Sparten, Publikationen oder Veranstaltungsformen erarbeiten.
Über die Dozentin
Bernadette Klausberger ist langjährige Mitarbeiterin der Filmfestivals Berlinale, Locarno Int. Filmfestival und Torino Film Festival, war mit eigenen Filmen und Medieninstallationen selbst Teilnehmerin zahlreicher internationaler Festivals und ist als Gründerin und Initiatorin interdisziplinärer Medienkunstfestivals (ua Osmodrama – Storytelling with Scents) aktiv. Zusätzliche Informationen: Seminartermine für das Blockseminar
Termine in Präsenz (3x2 Tage, täglich von 10 bis 18h)
Teil 1: Freitag, 23. und Samstag, 24. Mai
Teil 2: Freitag, 13. und Samstag, 14. Juni
Teil 3: Freitag, 27. und Samstag, 28. Juni |
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Modul 9: Mediale Projekte |
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Motion DeSEIN – Experimental and Expanded AnimationDozent: Torsten Schöbel M.A. Termin: Fr 10:00 – 16:30 Uhr Ort: FHP / LW 139 SWS: 8 Studiengang: BA Module (BA): 9 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Projektseminar Leistungspunkte: 8 Zielgruppe: ab 4. Semester Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: Im Projektseminar werden praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation und Compositing vermittelt, um in einem diskursiven Zusammenhang zu übergeordneten Themen experimentelle und künstlerisch-medienreflexive Projektarbeiten zu entwickeln. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Schrift, Bild- und Tonmaterialien lassen sich in ein konzeptuelles Miteinander und in neue Sinnzusammenhänge stellen. Das Spektrum reicht von der Bearbeitung, Konstellation, Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Fotografien, Texten, Wörtern, Buchstaben, Klang, Ton, Sound und Schrift im zwei- oder dreidimensionalen Raum, von A wie Animation bis Z wie Zeichnung. Im Zentrum von »Motion DeSEIN« steht eine künstlerische Medienpraxis, die sich mit den räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimensionen und Formen des Denkens auseinandersetzt. Der Kurs schließt mit einer künstlerischen/medienreflexiven Projektarbeit ab.
Zusätzliche Informationen: |
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Kunst im Kontext: Reality Check unpluggedDozenten: Dr. Susanne Müller, Torsten Schöbel M.A. Termin: 16.06 – 20.06.25 Ort: Bröllin SWS: 4 Studiengang: BA, MA Module (BA): 9 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: P Leistungspunkte: 4 Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: In der Projektwoche werden in diesem Projektseminar künstlerische/medienreflexive Experimente entwickelt, die sich mit dem Thema der Realität, der Wirklichkeit und der Konnektivität auseinandersetzen, von A wie Animation bis Z wie Zufall. Ausgangspunkt der Auseinandersetzung ist Platons Höhlengleichnis und dessen Weiterwirkung und Bewegungen bis in das 21. Jahrhundert hinein. Der Kurs setzt sich hierbei auf vielfältige Weise mit Höhlengleichnissen und dem Wesen der Höhle, seinen Übergängen und Beziehungen zu unserer medialen Umwelt und unserer Welterfahrung auseinander. Im Zentrum steht eine künstlerische und ästhetische Praxis, die sich mit den zeitlichen und räumlichen Dimensionen der Wahrnehmung und des Denkens auseinandersetzt.
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Experimentelle FotografieDozent: Céline Pilch Termin: Mi 14-17:30 Ort: FHP D105 SWS: 4 Studiengang: BA Module (BA): 9 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: P Leistungspunkte: 4 Zielgruppe: BA/MA Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: Das Seminar ist künstlerisch praktisch ausgelegt und bietet eine Einführung in die analoge Fotografie. Ihr werdet sowohl die technischen Aspekte wie Bildwinkel, Blendenöffnung und Belichtungszeit als auch die chemischen Grundlagen wie Entwicklungszeiten und den Umgang mit Chemikalien kennenlernen.
Im Laufe des Semesters werden verschiedene Techniken eingeführt, um schließlich eigene Projekte zu entwickeln. Der Fokus liegt auf dem Experiment und dem Zusammenspiel von chemischen Reaktionen und Licht. Wir werden Kameras bauen, lichtempfindliche Oberflächen erzeugen, und Abzüge von digitalen Bildschirmen entwickeln. Mit Zeit und Neugier gilt es, die verschiedenen Prozesse zu erkunden und die gestalterischen Möglichkeiten der experimentellen Fotografie für eigene Ideen zu nutzen.
Außerdem sprechen wir über die Entstehungsgeschichte der Fotografie und den Unterschied zwischen analogen und digitalen Bildern. Das Wesen des Mediums, seine transformativen Eigenschaften und sein Einfluss auf unsere Wahrnehmung werden diskutiert und in der praktischen Arbeit erfahrbar gemacht.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Für Chemikalien und Fotopapier fallen Materialkosten von 10€ an, die zu Beginn des Semesters bezahlt werden können. |
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Von der Recherche zur Produktion – Entwicklung interaktiver Interviewformate für die TalkboxDozent: Dr. Katrin von Kap-herr Termin: Mi 10:15-13:45 + Mo 12:15-15:45 (Termine s. unten) Seminarende: 11.6.! Ort: FH D116 SWS: 4 Studiengang: BA Module (BA): 9 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Projektseminar Leistungspunkte: 4 Zielgruppe: BA Teilnehmerbegrenzung: 15 Beschreibung: In diesem Seminar erarbeiten die Studierenden interaktive Gesprächsformate für die Talkbox – eine mobile, begehbare Box, in der Besucher*innen auf einem Bildschirm vorproduzierte Clips mit Fragen auswählen und ihre Antworten direkt aufnehmen lassen. Diese Interviews fließen später in eine Talkshow ein.
Die Studierenden übernehmen dabei redaktionelle Aufgaben und stehen selbst vor der Kamera. Sie recherchieren zu den Themen Hintergründe, entwickeln passende Fragestellungen und gestalten audiovisuelle Interviewsequenzen. Dabei setzen sie sich intensiv mit interaktiver Gesprächsführung, medialer Inszenierung und audiovisueller Produktion auseinander.
Das Seminar kombiniert journalistische Recherche, redaktionelle Planung und praktische Medienproduktion. Die Studierenden lernen, vor der Kamera zu agieren und Interviewfragen präzise zu formulieren.
Die Talkbox wurde bereits im Sommer 2024 von Studierenden der EMW in Zusammenarbeit mit ALEX Berlin konzipiert und tourte durch Brandenburg. Im Wintersemester 24/25 wurden mit dem gesammelten Material fünf Sendungen produziert. Nun geht die Talkbox wieder auf Tour! Dieses Seminar widmet sich inhaltliche Gestaltung der neuen Clips vor und setzt diese redaktionell und produktionell um. Zusätzliche Informationen: Dieses Projektseminar findet in Kooperation mit ALEX Berlin statt. Es richtet sich an Studierende, die ihre theoretischen Kenntnisse durch die praktische Arbeit an einem interaktiven TV-Format vertiefen möchten. Vorkenntnisse in der Medienproduktion sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.
!!! Bitte beachten: Da die Clips für die Talkbox bereits im Juni produziert werden und dann auf Tour durch Berlin und Brandenburg gehen, endet das Seminar bereits am 11. Juni (!!).
Die Seminarzeit bis dahin wird kompakt stattfinden, REGELMÄßIG IMMER MITTWOCHS und an folgenden Sonderterminen ZUSÄTZLICH MONTAGS: 28.4., 5.5., 19.5., 26.5., 2.6. |
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Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium |
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Sensing the Border: Medienwissenschaftliche Zugänge zu Sensortechnologien in GrenzkontextenDozent: Anja Breljak Termin: Montag alle zwei Wochen als Doppelsitzung 10-14 Uhr Ort: in Präsenz (tba) SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 10 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA-Studierende Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Grenzanlagen heute werden von Sensortechnologien geprägt: Satelliten- und KI-basierte Überwachungssysteme, Biometrie, GPS-Tracking oder Drohnen gehören an vielen politischen Grenzen dazu. Sie implizieren technische Aufrüstung, automatisierte Kontrolle und staatliche Zugriffe auf Distanz. Und zugleich sind es gerade Technologien wie Smartphones, mit denen die Koordination von Hilfe, die Kommunikation entlang von Fluchtrouten und die Dokumentation von Übergriffen stattfindeen kann. Die Art und Weise, wie Grenzen funktionieren, wahrgenommen und reguliert werden, wie Menschen on the move sich forbewegen können oder aufgehalten werden, wird mehr denn je von Technologie bestimmt.
Im Seminar „Sensing the Border“ beschäftigen wir uns mit medienwissenschaftlichen Zugängen zu Sensortechnologien, die an der Grenze, in der Grenzkontrolle oder im Kontext von Migration und Flucht eine zentrale Rolle spielen. Im Fokus stehen sowohl die staatlichen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien als auch deren Nutzung durch Aktivist:innen, Hilfsorganisationen oder Menschen auf der Flucht.
Welche Denkhorizonte eröffnet die medienwissenschaftliche Literatur zu Sensing und Sensortechnologien für das Feld der Critical Border Studies? Was können wiederum die Medienwissenschaften von den Critical Border Studies lernen? Theoretische Perspektiven werden im Seminar mit Fallbeispielen aus unterschiedlichen Bereichen wie Kunst, Aktivismus und Politik kombiniert. Wir werden uns mit den ethischen, sozialen und politischen Implikationen dieser Technologien befassen und untersuchen, wie sie das Spannungsfeld von Sensing zwischen Überwachung, Widerstandspraktiken und der politischen Intervention informieren. Zusätzliche Informationen: Das Seminar findet zweiwöchentlich als Doppelsitzung statt, von 10-14 Uhr. |
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Prokrastinieren? Mache ich morgen - Techniken und Strategien für ein effektiveres StudiumDozenten: Malvine Dreher, Luise Günther, Dr. Susanne Müller Termin: Mo 10 - 14 Uhr (2-wöchentlich, Beginn am 7.4.) Ort: Neues Palais, Haus 9, Raum 204 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 10 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 2 Zielgruppe: BA EMW Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Das Seminar bietet einen kreativen Raum, um Strategien für Selbstorganisation, Stressbewältigung und Konzentration zu entwickeln. Wir erstellen gemeinsam ein analoges Visionboard, um Problemursachen zu erkennen und Ziele zu visualisieren. Außerdem lernen wir die Angebote der Universität kennen und setzen uns mit wissenschaftlichen Methoden auseinander. Im weiteren Verlauf erkunden wir, wie digitale Medien zur Stressbewältigung beitragen können, und probieren praktische Ansätze wie Apps zur Selbstorganisation, Brainstorming-Spaziergänge und Entspannungsmethoden aus. Am Ende des Seminars steht eine Präsentation der erprobten Techniken an.
Zusätzliche Informationen: Das Seminar findet zweiwöchentlich am Neuen Palais statt. |
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Amphibious WorldingsDozent: Kate Donovan Termin: Fr. 10:00-14:00 Ort: NP SWS: 2 Studiengang: BA, MA Module (BA): 10 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Leistungspunkte: 2 Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Amphibious comes from Amphi- (all around, on both sides), and -bios (life, way of living); we could say it means multiple worldings. Pauwelussen (2017) refers to amphibiousness as "the capacity to move in and between worlds that relate and partly intermingle, yet are not reducible to one another”. What kinds of worlds do we inhabit and what does it mean to move between them? How is it to move between the worlds of our daily lives and those of academic texts? How do we move through the worlds of different languages, cultures, environmental conditions?
We will read, discuss and think together on a selection of the multiple recent perspectives on amphibiousness: ontological amphibiousness (Aranda and Kirksey 2020); the concept of amphibious anthropologies in terms of human relations with watery landscapes (Gagné and Rasmussen 2016; Krause 2017; ten Bos 2009; Pauwelussen, 2017); amphibiousness as a way to work with structures and infrastructures that can adapt to various elemental conditions made more extreme due to climate change (Bruun Jensen 2017); media use and the notion of being at home across multiple platforms (Liu and Zeng 2022); amphibiousness in relation to personhood and queer self-making (Otu 2019).
Sessions will also include the use of live, transmission media as a way to explore being in multiple simultaneous worlds.
Zusätzliche Informationen:
All sessions will take place at Floating University, Lilienthalstraße 32, 10965 Berlin, the rainwater collection basin serving the former Tempelhof airfield: https://floating-berlin.org
Please note the irregular dates! |
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The Shape of a River : Elbe - Relational Mapping & StorytellingDozent: Prof. Myriel Milicevic Termin: Freitag, 14:00 – 18:00 Ort: FHP D005 SWS: 4 Studiengang: BA, MA Module (BA): 10 Module (MA): 8 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Seminar Leistungspunkte: 4 Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Wer ist der Fluss? Wie könnten wir mit ihm und den vielfältigen Fluss-Gemeinschaften in Austausch treten? Welche Geschichten würden sie uns erzählen?
Flüsse werden meist als blaue Linien dargestellt. Dabei sind sie viel mehr: sie sind ökologische Habitate, Transportsysteme für Sedimente und für Güter von Menschen, politische Grenzen, Wasser- und Energieversorger, Kulturstifter, Landschaftsgestalter, Erholungsgebiete und Wohnstätte für Wassergeister. In anderen Kulturen gelten Flüsse als eigenständige Wesen und Vorfahren. Sie sind ein komplexes und vielfältiges Beziehungssystem durch Raum und Zeit, was in unseren heutigen kartografischen Darstellungen meist unsichtbar bleibt. Welche anderen Vorstellungen können von der Flusslandschaft mit ihren Geschichten, Geologien, Gemeinschaften von Organismen, Atmosphären, Strömungen, Materialitäten, Klängen, Politiken, menschlichen Eingriffen und mythischen Wesen in diesem Moment und in der Zukunft erzählt werden? Wie könnten wir diese kartieren und visualisieren?
Diese Fragen wollen wir im Bezug zur Elbe untersuchen (insbesondere in der Gegend um Wittenberge), wo wir uns gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden anderer Hochschulen und Disziplinen* den verschiedenen Perspektiven und Beziehungen der Elbe und ihren Bewohner*innen widmen.
Dieser Kurs fördert einen Non-Human-Centered-Design-Ansatz und ermutigt zu kreativen, spielerischen und unkonventionellen Ideen für das Verständnis des Flusses. Neben Recherchen und theoretischen Inputs wollen wir in gemeinschaftlichen Prozessen und Feldstudien zuhören, beobachten, experimentell verschiedene Perspektiven auf die Elbe und ihre Fluss-Gemeinschaften sammeln und neue Erfahrungen, Erzählungen, Darstellungen und Interaktionen mit dem Fluss entwickeln. In gestalterischen Prozessen sollen experimentelle Kartierungen und visuelle Narrative entstehen, die in einer gemeinsamen Publikation (print und/oder digital) dokumentiert und präsentiert werden.
Neben wöchentlichen Terminen an der FHP sind drei Exkursionen nach Wittenberge geplant (jeweils Freitag-Samstag). Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden übernommen.
Die Teilnahme an den Exkursionen ist verpflichtend.
Termine:
• Online-Auftakt mit allen Beteiligten:
Donnerstag 3.4.25 18:00 circa 1-2 Stunden (v.a. zu Ablauf und Organisatorischem)
• 1. Exkursions-Termin (25.4.-26.4.25)
Freitag, ab 13:00 Uhr bis Samstag, 17:00 Uhr
• 2. Exkursions-Termin (9.-10.5.25)
Freitag, ab 13:00 Uhr bis Samstag, 17:00 Uhr
• 3. Exkursions-Termin (13.-14.6.25)
Freitag ab 13:00 Uhr bis Samstag, 17:00 Uhr
*In Kooperation mit HNEE Eberswalde, Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften (FHP), Technische Hochschule Brandenburg sowie mit Innowest und Praxispartner*innen vor Ort. Zusätzliche Informationen: !!! EINSCHREIBUNG ÜBER https://fhp.incom.org/workspace/11139/ (bis 24.03., 20 Uhr) |
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Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut) |
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"Seitenspiel" - Printmagazin der EMWDozenten: Dr. Susanne Müller, Torsten Schöbel M.A. Termin: Einzeltermine Ort: t.b.a. SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 11 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Leistungspunkte: 10 Zielgruppe: BA EMW Teilnehmerbegrenzung: 5 Beschreibung: Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann. Zusätzliche Informationen: Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung. Die Anmeldung für die freie Projektarbeit bzw. Mitarbeit im neuen Redaktionsteam findet zum Wintersemester statt. Die Projektzeit verteilt sich auf das WS und SoSe. |
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Freie Projektarbeit (betreut)Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Kai Knörr, Dr. Susanne Müller, M.A. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Alexander Schindler, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel M.A., Dr. Katrin von Kap-herr, M.A. Anna Zaglyadnova Termin: nach Absprache Ort: nach Absprache SWS: 4 Studiengang: BA Module (BA): 11 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut) Leistungspunkte: 10 Teilnehmerbegrenzung: 5 Beschreibung: Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden. Zusätzliche Informationen: Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung |
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Modul 13: Kolloquium |
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B.A. KolloquiumDozenten: Dr. Svea Bräunert, Prof. Dr. Birgit Schneider Termin: Mo 14:15-15:45 Uhr Ort: UP Haus 8 Raum 59 SWS: 2 Studiengang: BA Module (BA): 13 Pflichtveranstaltung: - Veranstaltungsart: Kolloquium Leistungspunkte: 6 Zielgruppe: BA- Studierende Teilnehmerbegrenzung: 25 Beschreibung: Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten.
Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Zusätzliche Informationen: Obligatorisch für alle, die in diesem Semester ihre BA-Arbeit anfertigen. |
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