Anja Breljak

Anja Breljak

Medienwissenschaften und Medientheorie Wissenschaftliche Mitarbeiterin

a.breljak@sensing-media.de

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Nach Vereinbarung per Mail



Profile (in German)

Kurzbiografie
CV
Publikationen
Herausgaben
Aufsätze


Kurzbiografie

Anja Breljak ist Medienwissenschaftlerin und Philosophin. In ihrer Doktorarbeit hat sie eine Mediengeschichte der Empfindlichkeit erarbeitet, diese ist im Rahmen des Potsdamer Forschungskollegs SENSING: Zum Wissen sensibler Medien entstanden und wurde 2025 an der Universität Potsdam verteidigt. Sie hat Philosophie und Ökonomie in Berlin, Paris und Sarajevo studiert. Anja arbeitet zwischen den Disziplinen. Ihre Forschungsinteressen umfassen Wissens-, Körper- und Mediengeschichte, Affekt- und Machttheorien, sowie performative Kunst & Kritik. An der Universität Potsdam forscht Anja derzeit zu Sensing-Technologien und Grenzregimen.


CV

Seit 04/2026
01/2026–03/2026
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „KI und Demokratie: Rechtsstaat, Teilhabe, Nachhaltigkeit“, Professur für Ethik und kritische Theorien der künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück
10/2025
Erfolgreiche Verteidigung der Doktorarbeit an der Universität Potsdam, Prädikat: Summa cum laude.
10/2018–05/2024
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg SENSING: Zum Wissen der sensiblen Medien (ZeM, Potsdam).
10/2015–09/2018
10/2012–09/2015
M.A.-Studium der Philosophie an der Freien Universität Berlin
10/2007–03/2012
B.A.-Studium der Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin
Publikationen


Herausgaben


Aufsätze

  • Breljak, A. (2024): „Hybride Arbeit, Neue Medien: Modi behavioreller Macht in medialen Arbeitsumgebungen“. In: AugenBlick. Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft. Konstanz: Schüren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Breljak, A.; Kersting, F. (2017). „Performativity: Moving economics further?”. In: Journal of Economic Methodology. Volume 24, Issue 4, 2017. New York: Taylor & Francis
Courses
Summer 2027
Big Tech Takeover: Media Economies and the State
Dozent
Termin
Mo 10-12
Ort
Neues Palais
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
keine
Winter 2026/2027
Media in Movement: Dance and Technology
Dozent
Termin
Di 14-16
Ort
NP tba (möglichst beide Seminare im selben Raum?)
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Teilnehmerbegrenzung
keine
Project Monitoring
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.
Dozenten
Termin
tbae
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte
10
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Experimental Research Project
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.
Dozenten
Termin
tba
Ort
auf Anfrage
SWS
4
Studiengang
MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte
12
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
Beiträge der Medientheorie
Innerhalb des obligatorischen Theorieseminars werden Texte zu medientheoretischen und medienhistorischen Fragestellungen gelesen. Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Einschreibung trotzdem notwendig!!! Testat: Leseprotokoll 1-2 Seiten
Dozent
Termin
Di 16-18
Ort
NP tba (möglichst beide Seminare im selben Raum?)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung
ja
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Weiterführende Literatur: Helmes, Köster: Texte zur Medientheorie. Stuttgart, 2002. Pias et. al.: Kursbuch Medienkultur. München, 2008. Kümmel, Löffler: Medientheorie 1888-1933. Frankfurt a.M., 2002.
Summer 2026
AI and Democracy
Künstliche Intelligenz ist in kürzester Zeit zu einem zentralen Strukturprinzip von Öffentlichkeit und Alltagshandeln geworden. Algorithmen kuratieren politische Inhalte, automatisierte Entscheidungssysteme werden in Verwaltung und Sozialpolitik eingebracht, generative KI transformiert politische Kommunikation. Zugleich verschieben sich Machtverhältnisse zwischen Staat, Plattformunternehmen und Zivilgesellschaft. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie verändert KI demokratische Öffentlichkeit, politische Teilhabe und Machtstrukturen?
In diesem Seminar erarbeiten wir klassische Positionen der Medien- und Öffentlichkeitstheorie (Jürgen Habermas, Nancy Fraser) sowie Ansätze der kritischen Plattform- und Technikforschung (z. B. Cathy O'Neil, Safiya Umoja Noble, Kate Crawford ). Wie lässt sich davon ausgehend über KI als sozio-technische Infrastruktur nachdenken? Wie funktioniert das Zusammenspiel aus ökonomischen Interessen, politischer Macht und medialen Logiken heute? Welche Herausforderung gehen damit für demokratische Gesellschaften einher?
Dafür verbinden wir Medienwissenschaft, politische Theorie und kritische Technikforschung. KI werden wir dafür als umkämpftes Feld demokratischer Aushandlung analysieren. Ziel ist es, algorithmische Systeme medien- und demokratietheoretisch einzuordnen, Macht- und Ungleichheitsstrukturen zu identifizieren und aktuelle KI-Debatten kritisch zu reflektieren.
Dozent
Termin
Mo 16-18 Uhr
Ort
Neues Palais 8.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Referat 10-15 Min.
Media of Border Regimes: Data, Migration, Visibility
This seminar examines borders as media infrastructures and sites of technological governance. Rather than approaching borders as fixed territorial lines, we analyze them as dynamic regimes constituted through data infrastructures, sensing technologies, satellite imagery, algorithmic profiling, and visual practices.
Drawing on key theoretical frameworks from media theory, critical border studies, and governmentality studies (e.g. Sandro Mezzadra; William Walters; Louise Amoore; etc.), the seminar explores how contemporary border regimes operate through data, profiling, surveillance, and the logics of big tech industry.
The course combines theoretical readings with case-study-based group research. We will analyze historical and contemporary media deployments at specific borders: biometric systems, humanitarian mapping, satellite surveillance, NGO counter-forensics, and social media narratives of migration. The overall aim is to understand borders as mediated, algorithmically structured, and politically contested spaces, where media technologies, power, mobility, and violence intertwine.
Dozent
Termin
Mo 18-20 Uhr
Ort
Neues Palais 8.0.59
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Case study presentation.

Dieses Seminar findet auf Englisch statt. Neben der Auseinandersetzung mit englischsprachiger Forschungsliteratur ist es auch ein Angebot zum gemeinsamen Meistern von Diskussionen auf Englisch.
Summer 2025
Sensing the Border: Media Analysis of Sensor Technologies in Borderregions
Grenzanlagen heute werden von Sensortechnologien geprägt: Satelliten- und KI-basierte Überwachungssysteme, Biometrie, GPS-Tracking oder Drohnen gehören an vielen politischen Grenzen dazu. Sie implizieren technische Aufrüstung, automatisierte Kontrolle und staatliche Zugriffe auf Distanz. Und zugleich sind es gerade Technologien wie Smartphones, mit denen die Koordination von Hilfe, die Kommunikation entlang von Fluchtrouten und die Dokumentation von Übergriffen stattfindeen kann. Die Art und Weise, wie Grenzen funktionieren, wahrgenommen und reguliert werden, wie Menschen on the move sich forbewegen können oder aufgehalten werden, wird mehr denn je von Technologie bestimmt.

Im Seminar „Sensing the Border“ beschäftigen wir uns mit medienwissenschaftlichen Zugängen zu Sensortechnologien, die an der Grenze, in der Grenzkontrolle oder im Kontext von Migration und Flucht eine zentrale Rolle spielen. Im Fokus stehen sowohl die staatlichen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien als auch deren Nutzung durch Aktivist:innen, Hilfsorganisationen oder Menschen auf der Flucht.

Welche Denkhorizonte eröffnet die medienwissenschaftliche Literatur zu Sensing und Sensortechnologien für das Feld der Critical Border Studies? Was können wiederum die Medienwissenschaften von den Critical Border Studies lernen? Theoretische Perspektiven werden im Seminar mit Fallbeispielen aus unterschiedlichen Bereichen wie Kunst, Aktivismus und Politik kombiniert. Wir werden uns mit den ethischen, sozialen und politischen Implikationen dieser Technologien befassen und untersuchen, wie sie das Spannungsfeld von Sensing zwischen Überwachung, Widerstandspraktiken und der politischen Intervention informieren.
Dozent
Termin
Montag alle zwei Wochen als Doppelsitzung 10-14 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 9, Raum 204
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet zweiwöchentlich als Doppelsitzung statt, von 10-14 Uhr.
Winter 2020/2021
The Sensitive Machine. Artificial Intelligence in Film and Theory
Künstliche Intelligenzen sind bewährte Protagonist*innen im Film: Schon 1927 stellte Brigitte Helm in Metropolis (1927) den "Maschinenmenschen" dar - einen autonom agierenden Roboter, der dessen menschliches Vor-Bild, Maria, ersetzen soll. War der Maschinenmensch vor allem eine trügerische Maschine, die ihr wahres Wesen zu verbergen suchte, tendieren die filmischen Darstellungen von Mensch-Maschinen und Künstlichen Intelligenzen in jüngerer Zeit zum Narrativ der "sensiblen Maschine". Ob Rachael in Blade Runner (1982), Data in Star Trek (2336-2379/2399), ob Wall-E (2008) oder Alita (2019) - diese intelligenten Maschinen handeln nicht nur autonom und selbst-bewusst, sie sind auch mit (mehr oder weniger ausgeprägter) Empfindungsfähigkeit ausgestattet. Hier steht oftmals die Gefühlswelt der Maschine selbst im Zentrum des Geschehens oder treibt gar die Handlung an.
In diesem Seminar werden wir exemplarisch Beispiele jüngster Darstellungen Künstlicher Intelligenzen im Film untersuchen und mit theoretischen Auseinandersetzungen verknüpfen. Dabei gehen wir der Frage nach, was für Implikationen die Inszenierungsweisen maschinischer Sensibilitäten haben und welche Tropen, Bilder, Klischees dafür herangezogen werden. Insbesondere dort, wo antropomorphisierte Darstellungen von KI im Spiel sind, werden nicht zuletzt auch Zuschreibungen von Gender, Race, Dis/Ability und Klassenzugehörigkeit, von Rollenerwartungen und Körpernormen erkennbar, die wir einer kritischen Analyse unterziehen werden.

Das Testat für dieses Seminar besteht aus einem Essay von 5 bis 7 Seiten. Andere Medienformate, in denen das theoretische oder filmische Material verhandelt und bearbeitet wird, sind willkommen und können individuell abgestimmt werden.
Dozent
Termin
Dienstags, 10:15-11:45
Ort
Online (synchron)
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
[Update 30.10.2020]
Die erste Sitzung dieser Veranstaltung findet am 10.11.20 in Zoom statt, wir beginnen um 10:15 Uhr.
Sofern es die Corona-Siuation zulässt, findet die Abschlusssitzung am 09.02.21 als Doppelsitzung von 10:15-13:45 Uhr in Präsenz wird. Der Ort dafür wird noch bekanntgegeben.

Die Bereitschaft Filme und Texte auch auf Englisch zu bearbeiten wird vorausgesetzt.

Kontakt: Anja Breljak, anja.breljak@uni-potsdam.de