Pascal Kienast



Veranstaltungen
Winter 2025/2026
Vibe Coding: KI-gestützte App-Entwicklung jenseits klassischer Programmierung
Ein paar Abende Arbeit und fertig ist die eigene App – ganz ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Was nach Science Fiction klingt, ist 2025 bereits Realität. Immer mehr Menschen nutzen KI-Tools, um in Minuten Websites zu bauen, Games zu entwickeln oder Apps zu programmieren. Man beschreibt der KI einfach die Idee, und die Maschine erledigt den Rest. "Vibe Coding" nennt sich dieses Phänomen – man gibt sich den "Vibes" hin, vergisst dass Code überhaupt existiert, und lässt die KI die Arbeit machen.

Funktioniert das wirklich? Oder ist das nur Marketing-Hype? Welche Grenzen gibt es? In diesem Seminar werden wir diese Fragen praktisch testen und erkunden die neue Welt der KI-gestützten Entwicklung mit Tools wie Cursor, Lovable, Claude Code usw. Wir werden selbst zu "Vibe Codern" und entwickeln eigene digitale Projekte – von interaktiven Websites über experimentelle Games bis hin zu eigenen Apps, die anschließend im App-Store veröffentlicht werden können.

Dabei merken wir schnell: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Doch was bedeutet es für unsere Medienkompetenz, wenn Software zur Black Box wird und niemand mehr versteht, wie der Code funktioniert? Welche Sicherheitsrisiken entstehen? Wer trägt die Verantwortung für Fehler? Und was bedeutet diese Entwicklung für die Zukunft kreativer Berufe?

Das Seminar verbindet hands-on Workshops mit medientheoretischer Reflexion. Am Ende entwickeln alle Teilnehmenden in Kleingruppen ein eigenes digitales Artefakt – ganz ohne traditionelle Programmierkenntnisse, aber mit kritischem Bewusstsein für die Chancen und Grenzen dieser neuen Technologie.
Dozenten
Termin
Dienstags, 16-18 Uhr (c.t.)
Ort
FHP D103
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2 ECTS
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Wir werden ausschließlich mit kostenlos verfügbaren KI-Tools experimentieren. Um sinnvoll an diesem Seminar teilzunehmen, ist es jedoch wichtig, dafür offen zu sein, KI-Tools zu nutzen, die ggf. nicht allen Datenschutzanforderungen der Universität Potsdam entsprechen.

Testat: Projektpräsentation (10-15 Min.)

Keine Programmierkenntnisse erforderlich!