
Dr Maximilian Gregor Hepach
Medienphilosophie, Phänomenologie, Kulturgeographie Postdoc
Universität Potsdam, Institut für Künste und Medien
Am Neuen Palais
hepach@uni-potsdam.de
https://hepach.org/
Veranstaltungen
Sommer 2024
Affekt, Aktivismus, Äther, Spuk: Radio also politisches und elementares Medium
Dieses Lektüreseminar widmet sich den politischen und elementaren Dimensionen der Geschichte des Radios und ins Besondere des Amateurfunks. Auf Grundlage einer intensiven Lektüre aktueller englisch- und deutschsprachiger Texte erschließen wir uns gemeinsam diese Geschichte nach vier Motiven: Affekt, Aktivismus, Äther, Spuk. Jedes Motiv unterstreicht verschiedene Konfigurationen des Analogen und Digitalen.
Neben der geschichtlichen Beschäftigung mit dem Radio, bietet das Seminar die Möglichkeit, in verschiedene Praktiken des Amateurfunks einzutauchen. Dazu gehören das Empfangen von Satellitenbildern, das Hineinhören in den Amateurfunk und schließlich die Möglichkeit, sich im Rahmen des Seminars auf die Prüfung für die neue Amateurfunk-Klasse N vorzubereiten, die im Sommer 2024 eingeführt wird.
Neben der geschichtlichen Beschäftigung mit dem Radio, bietet das Seminar die Möglichkeit, in verschiedene Praktiken des Amateurfunks einzutauchen. Dazu gehören das Empfangen von Satellitenbildern, das Hineinhören in den Amateurfunk und schließlich die Möglichkeit, sich im Rahmen des Seminars auf die Prüfung für die neue Amateurfunk-Klasse N vorzubereiten, die im Sommer 2024 eingeführt wird.
Dozent
Termin
mittwochs 14-16 Uhr
Ort
9.2.04, Neues Palais
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Impulsreferat (15 min)
Sommer 2023
Mediengeschichten des Windes
Das Seminar folgt dem Ansatz eines Lehrforschungsseminares, indem es viel Platz für eigene Ideen lässt und in aktuelle Forschungen an der UP eingebunden ist. Das Seminar verfolgt zwei Stränge: Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung von Wind sowie einen Praxispart, der mit digitalen Methoden Winddaten erforscht und auf den theoretischen Fragen aufbaut. Es wird von Prof. Dr. Peer Trilcke (Literaturwissenschaft), Prof. Dr. Birgit Schneider (Medienwissenschaft) und Dr. Maximilian Hepach (Philosophie, Medienwissenschaft) gemeinsam unterrichtet.
Wind ist unsichtbar, er lässt sich vermittelt über die Bewegung von Zweigen und Ästen oder die Gischt auf dem Wasser wahrnehmen. Im Seminar werden wir uns mit dem Phänomen Wind umfassend auseinandersetzen und die Verbindungen zu kulturellen Fragen ausloten. Wir widmen uns der komparatistischen Frage, welche Medien Wind in welcher Weise darstellen: Windgötter, Windkarten, Wind als Medium in der Kunstgeschichte, die Rolle von Wind in der Literatur, aber auch Windkraft und Winddaten in Zeiten des Klimawandels bilden den Gegenstandsbereich des Seminars. Auch spezifische Winde wie der Föhn (regional) oder der Jet Stream (global) oder Hurrikane Katrina (ein einzelner Sturm) und die Geschichten über Vulnerabilität, die mit ihm verbunden sind, können Thema werden. Lektüren aus der Literaturwissenschaft, der Medientheorie, Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte oder der Phänomenologie bilden den theoretischen Hintergrund.
Parallel zum Seminar findet ein Hackathon in Potsdam mit dem Titel Environmental Data, Media and the Humanities statt (31.5.-2.6. in Potsdam), bei dem wir mit digitalen Methoden zu Windfragen arbeiten. Es ist wünschenswert, wenn Teilnehmende des Seminars sich hier einbringen, gerne auch im Rahmen einer zusätzlichen Projektarbeit. Der Hackathon wird vom Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Weather Reports. Wind as Media, Model and Experience ausgerichtet.
Wind ist unsichtbar, er lässt sich vermittelt über die Bewegung von Zweigen und Ästen oder die Gischt auf dem Wasser wahrnehmen. Im Seminar werden wir uns mit dem Phänomen Wind umfassend auseinandersetzen und die Verbindungen zu kulturellen Fragen ausloten. Wir widmen uns der komparatistischen Frage, welche Medien Wind in welcher Weise darstellen: Windgötter, Windkarten, Wind als Medium in der Kunstgeschichte, die Rolle von Wind in der Literatur, aber auch Windkraft und Winddaten in Zeiten des Klimawandels bilden den Gegenstandsbereich des Seminars. Auch spezifische Winde wie der Föhn (regional) oder der Jet Stream (global) oder Hurrikane Katrina (ein einzelner Sturm) und die Geschichten über Vulnerabilität, die mit ihm verbunden sind, können Thema werden. Lektüren aus der Literaturwissenschaft, der Medientheorie, Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte oder der Phänomenologie bilden den theoretischen Hintergrund.
Parallel zum Seminar findet ein Hackathon in Potsdam mit dem Titel Environmental Data, Media and the Humanities statt (31.5.-2.6. in Potsdam), bei dem wir mit digitalen Methoden zu Windfragen arbeiten. Es ist wünschenswert, wenn Teilnehmende des Seminars sich hier einbringen, gerne auch im Rahmen einer zusätzlichen Projektarbeit. Der Hackathon wird vom Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Weather Reports. Wind as Media, Model and Experience ausgerichtet.
Dozenten
Termin
mittwochs 10-12 Uhr
Ort
Neues Palais, Haus 9 Raum 2.05
SWS
2
Studiengang
MA
Module (MA): 2
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Impulsreferat (10 min)
Winter 2022/2023
Was ist ein Phänomen? Einführung in die Phänomenologie (der Medien)
Wie verhält sich Erfahrung zur Wirklichkeit? Auf diese grundlegende Frage bietet die Phänomenologie Antworten. Statt über eine Außenwelt jenseits der Erfahrung zu spekulieren oder sich mit der Beschreibung subjektiven Erlebens zu begnügen, reflektiert Phänomenologie auf die Spannung zwischen Erfahrung und Wirklichkeit. Phänomene, die Gegenstände der Phänomenologie, sind Schauplätze dieser Spannung. Darin, so der Leitgedanke dieses Seminars, sind Phänomene Medien ähnlich. Sowohl Phänomene als auch Medien vermitteln bestimmte Zugänge zur Wirklichkeit. Das Seminar nimmt diese Ähnlichkeit zum Anlass, medienwissenschaftlich in die Phänomenologie einzuführen. Ziel dieser Einführung in die Phänomenologie (der Medien) ist nicht allein Theoriekenntnis, sondern auch die Einarbeitung in die phänomenologische Praxis. Zu diesem Zweck werden in der ersten Hälfte des Semesters Grundmodelle phänomenologischen Denkens anhand von Primärliteratur vorgestellt und nachvollzogen. Die zweite Semesterhälfte ist der Anwendung der Phänomenologie auf konkrete Phänomene gewidmet, beispielsweise dem Fremden, Atmosphären, Raum, Queerness oder elementaren Medien wie dem Wasser.
Dozent
Termin
donnerstags 12-14 Uhr
Ort
22.0.38
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 6
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Testat: Anfertigen eines Protokolls (zwei Seiten)