
Lisa Andergassen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Potsdam, Fachbereich Design
mail@lisaandergassen.de
Sprechstunde
nach Vereinbarung
Veranstaltungen
Winter 2016/2017
Geschichte der Fotografie - eine Einführung
Zu Beginn hauptsächlich als Aufzeichnungsmedium verstanden, fand die Fotografie nach und nach zu ihren ganz eigenen Ausdrucksformen und Berechtigung als eigenständiges Medium. Fotografie weist dabei spezifische Eigenschaften auf, hat verschiedene Praktiken und Gebrauchsformen hervorgebracht und prägt seit ihrer Erfindung unsere Sicht auf die Welt entscheidend mit.
Das Seminar gibt einen Einblick in die vergleichsweise kurze Geschichte der Fotografie. Anstatt streng chronologisch vorzugehen, werden wir uns anhand von thematischen Klammern (Frühe Fotografie, 'Knipser-Fotografie', 'Kriegsfotografie', 'gesellschaftskritische Fotografie', 'digitale Fotografie' etc.) einen Zugang erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf den komplexen Zusammenhängen zwischen technischen Entwicklungen, sozialen Gebrauchsweisen und künstlerischen Interventionen.
Neben der Lektüre von Texten wird es vor allem darum gehen, Bildmaterial zu sichten und dieses zusammen mit Fragen, die sich aus der Textarbeit ergeben, zu diskutieren.
Das Seminar gibt einen Einblick in die vergleichsweise kurze Geschichte der Fotografie. Anstatt streng chronologisch vorzugehen, werden wir uns anhand von thematischen Klammern (Frühe Fotografie, 'Knipser-Fotografie', 'Kriegsfotografie', 'gesellschaftskritische Fotografie', 'digitale Fotografie' etc.) einen Zugang erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf den komplexen Zusammenhängen zwischen technischen Entwicklungen, sozialen Gebrauchsweisen und künstlerischen Interventionen.
Neben der Lektüre von Texten wird es vor allem darum gehen, Bildmaterial zu sichten und dieses zusammen mit Fragen, die sich aus der Textarbeit ergeben, zu diskutieren.
Dozent
Lisa Andergassen
Termin
Fr, 14-17 Uhr s.t.
Ort
FHP D 116
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten: dieses Seminar ist vor allem für FH Studierende gedacht. Es können daher nur 10 Studierende aus der EMW teilnehmen.
Instant:Document/ Picture(s) Now – Workshop und Ausstellung
Das Jetzt ist flüchtig. Einmal eingefangen, ist es auch schon wieder vorbei. Jeder Versuch es festzuhalten, verwandelt es in ein „Vorher“, ein Dokument, ein materielles (fotografisches) Objekt, auf das wir zurück blicken können, als etwas das auf etwas anderes verweist. Den Moment einzufangen bedeutet eine medial vermittelte Version von ihm zu schaffen.
Der Workshop "Instant:Document" thematisiert die Besonderheiten der bildbasierten medialen Vermittlung des Moments. Eingeladene Künstler (tba.) werden gemeinsam mit den teilnehmenden Studierenden von der FH-Potsdam und dem Shenkar College (Ramat Gan, Israel) mit verschiedene fotografische Techniken und Materialien arbeiten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf 'analogen' Polaroid-Verfahren, sowie 'digitalen' (Smartphone-) Praktiken, Apps und Online-Plattformen. Indem traditionell festgeschriebenen Nutzen der fotografischen Geräte und Praktiken hinterfragt, umgekehrt und miteinander verzahnt werden, thematisieren die Teilnehmenden einerseits Fragen zum Status von 'analogen' und webbasierten Praktiken und reflektieren andererseits Versuche, das Unmögliche möglich zu machen: das Jetzt einzufangen.
Auf den Workshop wird die Ausstellung "Picture(s), Now: Instant Documents, Capturing/Showing the (Long) (Gone) Moment, Which/What Happened Just a Minute Ago?" folgen, die bereits feststehende Arbeiten von den eingeladenen Künstlern (tba) zeigen, als auch den während des Workshops entstehenden studentischen Arbeiten einen Raum geben. Workshop und Ausstellung werden im Museum für Fotografie stattfinden.
Der Workshop "Instant:Document" thematisiert die Besonderheiten der bildbasierten medialen Vermittlung des Moments. Eingeladene Künstler (tba.) werden gemeinsam mit den teilnehmenden Studierenden von der FH-Potsdam und dem Shenkar College (Ramat Gan, Israel) mit verschiedene fotografische Techniken und Materialien arbeiten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf 'analogen' Polaroid-Verfahren, sowie 'digitalen' (Smartphone-) Praktiken, Apps und Online-Plattformen. Indem traditionell festgeschriebenen Nutzen der fotografischen Geräte und Praktiken hinterfragt, umgekehrt und miteinander verzahnt werden, thematisieren die Teilnehmenden einerseits Fragen zum Status von 'analogen' und webbasierten Praktiken und reflektieren andererseits Versuche, das Unmögliche möglich zu machen: das Jetzt einzufangen.
Auf den Workshop wird die Ausstellung "Picture(s), Now: Instant Documents, Capturing/Showing the (Long) (Gone) Moment, Which/What Happened Just a Minute Ago?" folgen, die bereits feststehende Arbeiten von den eingeladenen Künstlern (tba) zeigen, als auch den während des Workshops entstehenden studentischen Arbeiten einen Raum geben. Workshop und Ausstellung werden im Museum für Fotografie stattfinden.
Dozenten
Lisa Andergassen, Rabea Rugenstein
Termin
20.02. bis 03.03.2017
Ort
Impossible Project Lab, Potsdamer Straße 87, Berlin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Workshop/Ausstellung
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME: Erfahrung mit analogen und digitalen fotografischen Verfahren, Ausstellungserfahrung, sehr gutes English, Interesse an fototheoretischen Fragestellungen.
Bewerbungen mit Beispielarbeiten, Kurzlebenslauf und Motivationsschreiben bitte bis zum 31.10.2016 an andergassen@fh-potsdam.de.
Bewerbungen mit Beispielarbeiten, Kurzlebenslauf und Motivationsschreiben bitte bis zum 31.10.2016 an andergassen@fh-potsdam.de.
Sommer 2015
Geschichte der Fotografie - eine Einführung
Zu Beginn hauptsächlich als Aufzeichnungsmedium verstanden, fand die Fotografie nach und nach zu ihren ganz eigenen Ausdrucksformen und Berechtigung als eigenständiges Medium. Fotografie weist dabei spezifische Eigenschaften auf, hat verschiedene Praktiken und Gebrauchsformen hervorgebracht und prägt seit ihrer Erfindung unsere Sicht auf die Welt entscheidend mit.
Das Seminar gibt einen Einblick in die vergleichsweise kurze Geschichte der Fotografie. Anstatt streng chronologisch vorzugehen, werden wir uns anhand von thematischen Klammern (Frühe Fotografie, ‘Knipser-Fotografie’, ‘ Kriegsfotografie’, ‘Fact and Fiction’, ‘gesellschaftskritische Fotografie’, ‘digitale Fotografie’) einen Zugang erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf den komplexen Zusammenhängen zwischen technischen Entwicklungen, sozialen Gebrauchsweisen und künstlerischen Interventionen.
Neben der Lektüre von Texten wird es vor allem darum gehen, Bildmaterial zu sichten und dieses zusammen mit Fragen, die sich aus der Textarbeit ergeben, zu diskutieren.
Das Seminar gibt einen Einblick in die vergleichsweise kurze Geschichte der Fotografie. Anstatt streng chronologisch vorzugehen, werden wir uns anhand von thematischen Klammern (Frühe Fotografie, ‘Knipser-Fotografie’, ‘ Kriegsfotografie’, ‘Fact and Fiction’, ‘gesellschaftskritische Fotografie’, ‘digitale Fotografie’) einen Zugang erarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf den komplexen Zusammenhängen zwischen technischen Entwicklungen, sozialen Gebrauchsweisen und künstlerischen Interventionen.
Neben der Lektüre von Texten wird es vor allem darum gehen, Bildmaterial zu sichten und dieses zusammen mit Fragen, die sich aus der Textarbeit ergeben, zu diskutieren.
Dozent
Lisa Andergassen
Termin
Freitag, 14:00 - 17:00
Ort
FHP, Designgebäude, 3. Stock, Raum D308
SWS
4
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
4
Teilnehmerbegrenzung
25
Sommer 2014
Blow Up - Fotografie und ihr Potenzial 'Wirklichkeit' abzubilden
Blockseminar und Workshop beschäftigen sich mit der ästhetischen Unbestimmtheit eines Mediums, das als besonders bestimmt gilt und nehmen die Ausstellung „Blow-up“ in der Albertina zum Anlass, das fotografische Potenzial 'Wirklichkeit' abzubilden, praktisch und theoretisch zu hinterfragen.
Fotografie wird traditionell als ‚Ausschnitt aus der Wirklichkeit’ gelesen und scheint der Realität besonders verhaftet. Gleichzeitig sind Fotografien früh als etwas beschrieben worden, das in kulturelle und codierte, von menschlichen Entscheidungen abhängigen Gesten, eingebettet ist. Michelangelo Antonioni’s Film "Blow up" thematisiert dieses Spannungsverhältnis zwischen ‚Natürlichkeit’ und ‚Kulturalität’ indem er mit den Grenzen von Wirklichkeit und Einbildung, Realität und Illusion spielt und die Unzuverlässigkeit unserer Sinnesorgane und deren Herausforderung durch fotografische Aufnahmen reflektiert.
Neben der aktiven Teilnahme wird die Lektüre von Grundlagentexten aus dem Reader und die Übernahme von Kurzreferaten erwartet, sowie das Erstellen eigener fotografischer Arbeiten in Kooperation mit Studierenden und Lehrenden von „fotoK – Zentrum für Fotografie Wien“.
Die praktische Ausarbeitung muss theoretisch reflektiert werden (Dies gilt verpflichtend für EMW-Studierende und hängt bei Design-Studierenden vom Modul ab, für das der Schein angerechnet werden soll).
Fotografie wird traditionell als ‚Ausschnitt aus der Wirklichkeit’ gelesen und scheint der Realität besonders verhaftet. Gleichzeitig sind Fotografien früh als etwas beschrieben worden, das in kulturelle und codierte, von menschlichen Entscheidungen abhängigen Gesten, eingebettet ist. Michelangelo Antonioni’s Film "Blow up" thematisiert dieses Spannungsverhältnis zwischen ‚Natürlichkeit’ und ‚Kulturalität’ indem er mit den Grenzen von Wirklichkeit und Einbildung, Realität und Illusion spielt und die Unzuverlässigkeit unserer Sinnesorgane und deren Herausforderung durch fotografische Aufnahmen reflektiert.
Neben der aktiven Teilnahme wird die Lektüre von Grundlagentexten aus dem Reader und die Übernahme von Kurzreferaten erwartet, sowie das Erstellen eigener fotografischer Arbeiten in Kooperation mit Studierenden und Lehrenden von „fotoK – Zentrum für Fotografie Wien“.
Die praktische Ausarbeitung muss theoretisch reflektiert werden (Dies gilt verpflichtend für EMW-Studierende und hängt bei Design-Studierenden vom Modul ab, für das der Schein angerechnet werden soll).
Dozent
Lisa Andergassen
Termin
Blockseminar: 13./14.06., Exkursion: 25.06. bis 02.07.2014
Ort
Potsdam, Wien
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 9
Module (BA): 5
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Exkursion
Leistungspunkte
4
Zielgruppe
EMW, Design, Kulturarbeit
Teilnehmerbegrenzung
15
Zusätzliche Informationen
Es fallen Fahrt- und Übernachtungskosten für den Exkursionsteil an, die die Teilnehmer_innen selbst zu tragen haben.
Die fotografischen Arbeiten von den Studierenden der Uni/FH Postdam werden sowohl in Wien, als auch an der FH Potsdam ausgestellt.
Die fotografischen Arbeiten von den Studierenden der Uni/FH Postdam werden sowohl in Wien, als auch an der FH Potsdam ausgestellt.
Winter 2013/2014
Explizit! Perspektiven der Porn Studies
In den letzten Jahren ist klargeworden, dass eine kritische Medienwissenschaft um das Thema keinen Bogen mehr machen kann: Pornografie. Sie scheint überall zu sein, ist ein Millionengeschäft und durch das Internet ohne große Umstände für jedermann konsumierbar. Gleichzeitig fehlt es an ‚Werkzeugen’, um mit diesem massenmedialen und gesellschaftlichen Phänomen adäquat umzugehen.
EXPLIZIT! schließt an eine interdisziplinäre, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema an, die Pornografie in ihren unterschiedlichen Ausformungen und Bedeutungsfeldern untersucht. Ziel des Seminars, das als Einführung in die ursprünglich angelsächsischen Porn Studies gedacht ist, ist es, die verschiedenen Kategorien und Definitionen zu diskutieren, um Pornografie analysierbar zu machen. Denn so eindeutig zu definieren, wie Supreme Court Richter Potter Steward das 1964 zu machen versuchte („I know it when I see it.“), ist es leider nicht. Das stellt nicht nur die deutsche Rechtsprechung unter Beweis.
Als zentraler Ausgangspunkt wird Michel Foucaults Grundgedanke von Machtdispositiven in den Diskurs von Pornografie einführen. Wie reden wir über Pornografie? Was meinen wir, wenn wir über Pornografie sprechen? Welche genderspezifischen Fragen stellen sich? Wo und warum tritt Reglementierung auf den Plan?
Neben Sichtungen von relevantem Material werden zudem Gastsprecher aus anderen Disziplinen das Seminar um Perspektiven erweitern, die über eine rein medienwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema hinausgehen.
EXPLIZIT! schließt an eine interdisziplinäre, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema an, die Pornografie in ihren unterschiedlichen Ausformungen und Bedeutungsfeldern untersucht. Ziel des Seminars, das als Einführung in die ursprünglich angelsächsischen Porn Studies gedacht ist, ist es, die verschiedenen Kategorien und Definitionen zu diskutieren, um Pornografie analysierbar zu machen. Denn so eindeutig zu definieren, wie Supreme Court Richter Potter Steward das 1964 zu machen versuchte („I know it when I see it.“), ist es leider nicht. Das stellt nicht nur die deutsche Rechtsprechung unter Beweis.
Als zentraler Ausgangspunkt wird Michel Foucaults Grundgedanke von Machtdispositiven in den Diskurs von Pornografie einführen. Wie reden wir über Pornografie? Was meinen wir, wenn wir über Pornografie sprechen? Welche genderspezifischen Fragen stellen sich? Wo und warum tritt Reglementierung auf den Plan?
Neben Sichtungen von relevantem Material werden zudem Gastsprecher aus anderen Disziplinen das Seminar um Perspektiven erweitern, die über eine rein medienwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema hinausgehen.
Dozenten
Lisa Andergassen, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Anika Meier
Termin
Mittwoch 14-18 Uhr
Ort
FHP, Neues Designgebäude, D 103
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Studierende aus anderen Studiengängen sind willkommen.
Seminar von Lisa Andergassen und Anika Meier.
Seminar von Lisa Andergassen und Anika Meier.