Theses 2023
Neue Medialität der Mode. Zur medialen Folgen der Nachhaltigkeit in der Mode

Julia Hasenkampf
Betreuung: Prof. Dr. Heiko Christians / Weilandt
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Mode als einem sozialen Phänomen medialer Natur, das durch die fortschreitende Tendenz zum nachhaltigen Produktions-, Distributions- und Konsumptionskonzept kontextuellen und ideologischen Veränderungen unterliegt. Indem die Modebranche anstrebt, ökologischer zu werden, verändert sich die eigene Medialität der Mode – also was, wie und womit sie vermittelt, um in Zeiten der neuen Weltparadigma legitim zu bleiben. Die Analyse erläutert, neben den konzeptuellen Widersprüchen zwischen Mode und Nachhaltigkeit, die politischen Einflüsse auf Mode und auf die Ideologie der ModekonsumentInnen. Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung sind zwei Makrotrends, die sich in die Vermittelbarkeit von Mode einschreiben und das kapitalistisch orientierte Wertesystem herausfordern. Ein Akt des Modekonsums bedarf nun einer ethischen Hinterfragung. Eine Verlangsamung von Mode sowie ihr Übergang auf ein zirkuläres Industriemodell sind notwendig, aber ohne Sensibilisierung und Einbeziehung aller Akteure weitgehend unmöglich.
Betreuung: Prof. Dr. Heiko Christians / Weilandt
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Mode als einem sozialen Phänomen medialer Natur, das durch die fortschreitende Tendenz zum nachhaltigen Produktions-, Distributions- und Konsumptionskonzept kontextuellen und ideologischen Veränderungen unterliegt. Indem die Modebranche anstrebt, ökologischer zu werden, verändert sich die eigene Medialität der Mode – also was, wie und womit sie vermittelt, um in Zeiten der neuen Weltparadigma legitim zu bleiben. Die Analyse erläutert, neben den konzeptuellen Widersprüchen zwischen Mode und Nachhaltigkeit, die politischen Einflüsse auf Mode und auf die Ideologie der ModekonsumentInnen. Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung sind zwei Makrotrends, die sich in die Vermittelbarkeit von Mode einschreiben und das kapitalistisch orientierte Wertesystem herausfordern. Ein Akt des Modekonsums bedarf nun einer ethischen Hinterfragung. Eine Verlangsamung von Mode sowie ihr Übergang auf ein zirkuläres Industriemodell sind notwendig, aber ohne Sensibilisierung und Einbeziehung aller Akteure weitgehend unmöglich.