Theses 2020

Watery Embodiment. Körper von Wasser – Sensibilities for Future Water Scouting.

Johanna Schütt (MA)

Betreuung:Prof. Dr. Anne Quirynen, Prof. Dr. Bernd Bösel

Diese Arbeit orientiert sich an neumaterialistischen und posthumanistischen Ansätzen, die im Humanismus einen entscheidenden Faktor für
Problematiken des Anthropozän sehen. Sie basiert auf der Hypothese, dass wässrige Milieus eine entscheidende Rolle für die nichtbewussten
Kognitionsprozesse der darin lebenden menschlichen und nicht- menschlichen Akteurinnen spielen, und dass diese entscheidend für deren
Eingebundenheit (Embeddedness) in Gaia sind. Die gegenwärtige politische Ökonomie rund um Wasser und dessen Finanzialisierung steht im
Widerspruch dazu. Der praktische Teil dreht sich um ein fiktives Zukunftsszenario: Im Jahre 2050 wurde durch die Veränderung der molekularen Eigenschaften von Wasser die Eingebundenheit der Menschen verunmöglicht. Eine speziell entwickelte Software dient in dieser Zukunft der Erinnerung an die einstige Embeddedness und der Sensibilisierung für Watery Embodiment.