Theses 2017
Mit den Fingern lesen. Eine Medienkulturgeschichte der Blindenschrift

Marion Männel
Betreuung: Dr. Susanne Müller, Prof. Dr. Heiko Christians
Die Arbeit »Mit den Fingern lesen. Eine Medienkulturgeschichte der Blindenschrift« beschäftigt sich mit der Durchsetzung der Brailleschrift im 19. Jahrhundert zur allgemein verbindlichen Blindenschrift. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Etablierung in Deutschland. Den Anfang der Arbeit bilden die Betrachtung der Bedeutung von Schrift sowie Definitionen wichtiger Begriffe wie blind und sehbehindert. Anschließend wird die Brailleschrift in Beziehung zur Geschichte der Blindenbildung sowie der Entwicklung anderer Schriften für Blinde gesetzt. Dabei stellt sich immer die Frage, ob die entsprechende Schrift von Sehenden und Blinden zu lesen und zu schreiben war. Durch den Vergleich verschiedener Schriftentwicklungen wird ermittelt, warum die Brailleschrift bis heute die geeignetste unter ihnen ist. Mit Hilfe von Protokollen von Blindenlehrerkongressen und einer Fachzeitschrift aus dem 19. Jahrhundert wird analysiert, wie sich die Brailleschrift in dieser Zeit im deutschsprachigen Raum etablieren konnte. Zum Abschluss werden Chancen und Probleme der Brailleschrift in der heutigen Zeit betrachtet.
Die Arbeit wurde mit dem Studiengangspreis für die beste Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Europäische Medienwissenschaft ausgezeichnet.
Betreuung: Dr. Susanne Müller, Prof. Dr. Heiko Christians
Die Arbeit »Mit den Fingern lesen. Eine Medienkulturgeschichte der Blindenschrift« beschäftigt sich mit der Durchsetzung der Brailleschrift im 19. Jahrhundert zur allgemein verbindlichen Blindenschrift. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Etablierung in Deutschland. Den Anfang der Arbeit bilden die Betrachtung der Bedeutung von Schrift sowie Definitionen wichtiger Begriffe wie blind und sehbehindert. Anschließend wird die Brailleschrift in Beziehung zur Geschichte der Blindenbildung sowie der Entwicklung anderer Schriften für Blinde gesetzt. Dabei stellt sich immer die Frage, ob die entsprechende Schrift von Sehenden und Blinden zu lesen und zu schreiben war. Durch den Vergleich verschiedener Schriftentwicklungen wird ermittelt, warum die Brailleschrift bis heute die geeignetste unter ihnen ist. Mit Hilfe von Protokollen von Blindenlehrerkongressen und einer Fachzeitschrift aus dem 19. Jahrhundert wird analysiert, wie sich die Brailleschrift in dieser Zeit im deutschsprachigen Raum etablieren konnte. Zum Abschluss werden Chancen und Probleme der Brailleschrift in der heutigen Zeit betrachtet.
Die Arbeit wurde mit dem Studiengangspreis für die beste Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Europäische Medienwissenschaft ausgezeichnet.