Theses 2006
Die Narrativität der Register. Ein Hypertext zur Aufbewahrung.

Antje Pfeiffer
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Dieter Mersch
Masterarbeit
Speicher strukturieren a priori die Informationen, die aus ihnen hervorgehen. An diesem Punkt setzt „Die Narrativität der Register“ konzeptuell an und verdeutlicht dies mit einem dialektischen Verhältnis von Inhalt und äußerer Form. Die Arbeit greift in 15 voneinander unabhängigen Texten verschiedene Facetten des übergeordneten Themas Aufbewahrung / Speichern auf und bringt diese durch ihre Einordnung in eine Registratur in einen quasi-linearen Zusammenhang. Diese forcierte Nachbarschaft unterstreicht den strukturgebenden Charakter von Archiven aller Art. Diese Präfiguration kann nur durch eine nicht-lineare Lesart abgeschwächt werden, was in den Texten durch Verlinkungen vollzogen wird. Die Texte sind auf Karteikarten gedruckt, um diese Lesart zu erleichtern und um eine potentielle Erweiterung des Inhalts zu ermöglichen.
Eine weitere Ebene der Arbeit eröffnet sich mit der Videoinstallation, die zufällig 8 fotografierte Objekte, 8 Filmsequenzen und 8 Tonspuren zusammenstellt und auf diese Weise eine Form von Erinnerung darstellt, in der die Elemente aus dem Speichergedächtnis entweder auftauchen oder in der Latenz verharren. Erst im Moment der Rezeption erzeugen sie eine immer neue Bedeutung.
Alle Teile der Arbeit befinden sich in einem Karteikasten, der von einer Acrylglasbox umgeben ist. So wird in der Präsentation das Archiv noch einmal selbst zum Thema.
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Dieter Mersch
Masterarbeit
Speicher strukturieren a priori die Informationen, die aus ihnen hervorgehen. An diesem Punkt setzt „Die Narrativität der Register“ konzeptuell an und verdeutlicht dies mit einem dialektischen Verhältnis von Inhalt und äußerer Form. Die Arbeit greift in 15 voneinander unabhängigen Texten verschiedene Facetten des übergeordneten Themas Aufbewahrung / Speichern auf und bringt diese durch ihre Einordnung in eine Registratur in einen quasi-linearen Zusammenhang. Diese forcierte Nachbarschaft unterstreicht den strukturgebenden Charakter von Archiven aller Art. Diese Präfiguration kann nur durch eine nicht-lineare Lesart abgeschwächt werden, was in den Texten durch Verlinkungen vollzogen wird. Die Texte sind auf Karteikarten gedruckt, um diese Lesart zu erleichtern und um eine potentielle Erweiterung des Inhalts zu ermöglichen.
Eine weitere Ebene der Arbeit eröffnet sich mit der Videoinstallation, die zufällig 8 fotografierte Objekte, 8 Filmsequenzen und 8 Tonspuren zusammenstellt und auf diese Weise eine Form von Erinnerung darstellt, in der die Elemente aus dem Speichergedächtnis entweder auftauchen oder in der Latenz verharren. Erst im Moment der Rezeption erzeugen sie eine immer neue Bedeutung.
Alle Teile der Arbeit befinden sich in einem Karteikasten, der von einer Acrylglasbox umgeben ist. So wird in der Präsentation das Archiv noch einmal selbst zum Thema.