Theses 2006
Deutschlandbilder in britischen Printmedien
Julia Schwabe
Betreuung: Katrin Konrad, Prof. Dr. Dieter Mersch
Masterarbeit
Der „heißblütige“ Spanier, der „charmante“ Franzose, der „unterkühlte“ Skandinavier... Diese und viele andere Klischees und Stereotypen finden sich in Deutschland immer wieder. Doch wie werden die Deutschen von anderen Nationen gesehen? Fragen wie diese gewinnen im Zuge der voranschreitenden Globalisierung – vor allem aber der „Europäisierung“ – eine zunehmende Bedeutung hinsichtlich der Beziehung zwischen den verschiedenen Ländern.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage des britischen Deutschlandbildes. Gegenstand der Untersuchung sind die Qualitätszeitung „The Guardian“ und die Boulevardzeitung „The Sun“. Als Vertreter der britischen Printmedien und damit auch der Massenmedien, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Bildern anderer Nationen, greifen aber auch auf vorherrschende Meinungen in der Bevölkerung zurück und spiegeln diese wider.
Die in der britischen Presse vermittelten Deutschlandbilder werden mit Hilfe der theoretischen Konzepte der Diskursanalyse anhand des Diskurses über ein politisches Ereignis in Deutschland untersucht: Die auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder vorgezogenen Bundestagswahlen im Herbst 2005 und die Wahl Angela Merkels zur ersten deutschen Bundeskanzlerin.
Die Analyse zeigt, dass es ein Deutschlandbild nicht gibt. Zwar sind im Guardian und der Sun geläufige Stereotypen des „typischen Deutschen“ zu erkennen, doch werden differenzierte, obgleich auch unterschiedliche, Deutschlandbilder gezeichnet. Bei der populistischen Sun geschieht dies häufiger als beim Guardian, der sich von einer klischeebeladenen Darstellungsweise distanziert.
Betreuung: Katrin Konrad, Prof. Dr. Dieter Mersch
Masterarbeit
Der „heißblütige“ Spanier, der „charmante“ Franzose, der „unterkühlte“ Skandinavier... Diese und viele andere Klischees und Stereotypen finden sich in Deutschland immer wieder. Doch wie werden die Deutschen von anderen Nationen gesehen? Fragen wie diese gewinnen im Zuge der voranschreitenden Globalisierung – vor allem aber der „Europäisierung“ – eine zunehmende Bedeutung hinsichtlich der Beziehung zwischen den verschiedenen Ländern.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage des britischen Deutschlandbildes. Gegenstand der Untersuchung sind die Qualitätszeitung „The Guardian“ und die Boulevardzeitung „The Sun“. Als Vertreter der britischen Printmedien und damit auch der Massenmedien, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Bildern anderer Nationen, greifen aber auch auf vorherrschende Meinungen in der Bevölkerung zurück und spiegeln diese wider.
Die in der britischen Presse vermittelten Deutschlandbilder werden mit Hilfe der theoretischen Konzepte der Diskursanalyse anhand des Diskurses über ein politisches Ereignis in Deutschland untersucht: Die auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder vorgezogenen Bundestagswahlen im Herbst 2005 und die Wahl Angela Merkels zur ersten deutschen Bundeskanzlerin.
Die Analyse zeigt, dass es ein Deutschlandbild nicht gibt. Zwar sind im Guardian und der Sun geläufige Stereotypen des „typischen Deutschen“ zu erkennen, doch werden differenzierte, obgleich auch unterschiedliche, Deutschlandbilder gezeichnet. Bei der populistischen Sun geschieht dies häufiger als beim Guardian, der sich von einer klischeebeladenen Darstellungsweise distanziert.