Courses
Winter 2021/2022
Wissensökologien in musealen Hybridräumen
Während Ólafur Elíasson die Wände der Fondation Beyeler entfernt und die offenen Räume mit Sumpfwasser ("Life") flutet sowie eine Floating University in einer unnatürlichen Natur Ausstellungen im Freien kuratiert ("Terrestrial Assemblage"), werden Sumpfgebiete wie das Briesetal zu neuen Natur-Kulturorten. Das Museum wird aufgebrochen und dabei entstehen Zwischenzonen, in denen neue Formen der Vermittlung stattfinden und alternative Wissenskulturen entstehen sollen. Die Grenzlinien zwischen Natur und Kultur scheinen dabei zu zerfließen, die musealen Infrastrukturen sich zu öffnen. Hierdurch sollen ökologische und planetarische Grenzen sowie Mensch-Umwelt-Beziehungen adressiert werden.
Inwiefern hier ein Kulturwandel entsteht und welche Grenzen überschritten oder eingehalten werden, soll im Rahmen des Seminars kritisch hinterfragt werden. Hierfür sollen sich Seminarteilnehmer*innen mit Grenzkonzepten wie dem Ökoton (Hybridität; Liminalität; Undiszipliniertheit) sowie öko-feministischen Wissens- und Lerntheorien auseinandersetzen. Der Schwerpunkt wird darin liegen, selbst künstlerisch-experimentell zu forschen sowie künstlerische Praktiken zu beobachten und zu analysieren. Zudem sollen sich die Teilnehmer*innen ins Feld begeben und in den beschriebenen Zwischenzonen nachspüren, inwiefern Ökologien aus heterogenen Wissensformen entstehen.
Wie wird hier Wissen (oder eine Wissensökologie) erzeugt? Welche Ideen von Vermittlung herrschen vor? Wie kann von den Randzonen der Natur gelernt werden, um das Anthropozän zu bewältigen?
Inwiefern hier ein Kulturwandel entsteht und welche Grenzen überschritten oder eingehalten werden, soll im Rahmen des Seminars kritisch hinterfragt werden. Hierfür sollen sich Seminarteilnehmer*innen mit Grenzkonzepten wie dem Ökoton (Hybridität; Liminalität; Undiszipliniertheit) sowie öko-feministischen Wissens- und Lerntheorien auseinandersetzen. Der Schwerpunkt wird darin liegen, selbst künstlerisch-experimentell zu forschen sowie künstlerische Praktiken zu beobachten und zu analysieren. Zudem sollen sich die Teilnehmer*innen ins Feld begeben und in den beschriebenen Zwischenzonen nachspüren, inwiefern Ökologien aus heterogenen Wissensformen entstehen.
Wie wird hier Wissen (oder eine Wissensökologie) erzeugt? Welche Ideen von Vermittlung herrschen vor? Wie kann von den Randzonen der Natur gelernt werden, um das Anthropozän zu bewältigen?
Dozent
Fotini Takirdiki
Termin
mittwochs 16-18 Uhr
Ort
NP 1.08.0.59
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Zielgruppe
BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Testat besteht im Abfassen eines Lernjournals (digitale oder analoge Form; zwischen Herbarium, Dossier, Feldnotizbuch und Hypertext-Collage) entlang des Seminars sowie von wöchentlichen knappen Reading Responses (ein Absatz, eine Frage).
Im Rahmen des Seminars werden gemeinsam zwei Field Trips unternommen: Zum E-Werk Luckenwalde während der Ausstellung "POWER NIGHTS. Being Mothers" und in die Floating (University) Berlin. Ein weiterer Field Trip in den Botanischen Garten Potsdam oder Berlin soll selbstständig erfolgen. Zusätzlich wollen wir ein hybrides Lernformat erproben; hybrid im Sinne von 'innen' und 'außen'.
Noch ein Hinweis: Aus den unten angefügten Materialien, Texte und thematischen Foki soll zum Semesterbeginn gemeinsam eine Auswahl getroffen werden soll.
Im Rahmen des Seminars werden gemeinsam zwei Field Trips unternommen: Zum E-Werk Luckenwalde während der Ausstellung "POWER NIGHTS. Being Mothers" und in die Floating (University) Berlin. Ein weiterer Field Trip in den Botanischen Garten Potsdam oder Berlin soll selbstständig erfolgen. Zusätzlich wollen wir ein hybrides Lernformat erproben; hybrid im Sinne von 'innen' und 'außen'.
Noch ein Hinweis: Aus den unten angefügten Materialien, Texte und thematischen Foki soll zum Semesterbeginn gemeinsam eine Auswahl getroffen werden soll.
