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Winter 2016/2017
Instant:Document/ Picture(s) Now – workshop und Ausstellung
Das Jetzt ist flüchtig. Einmal eingefangen, ist es auch schon wieder vorbei. Jeder Versuch es festzuhalten, verwandelt es in ein „Vorher“, ein Dokument, ein materielles (fotografisches) Objekt, auf das wir zurück blicken können, als etwas das auf etwas anderes verweist. Den Moment einzufangen bedeutet eine medial vermittelte Version von ihm zu schaffen.
Der Workshop "Instant:Document" thematisiert die Besonderheiten der bildbasierten medialen Vermittlung des Moments. Eingeladene Künstler (tba.) werden gemeinsam mit den teilnehmenden Studierenden von der FH-Potsdam und dem Shenkar College (Ramat Gan, Israel) mit verschiedene fotografische Techniken und Materialien arbeiten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf 'analogen' Polaroid-Verfahren, sowie 'digitalen' (Smartphone-) Praktiken, Apps und Online-Plattformen. Indem traditionell festgeschriebenen Nutzen der fotografischen Geräte und Praktiken hinterfragt, umgekehrt und miteinander verzahnt werden, thematisieren die Teilnehmenden einerseits Fragen zum Status von 'analogen' und webbasierten Praktiken und reflektieren andererseits Versuche, das Unmögliche möglich zu machen: das Jetzt einzufangen.
Auf den Workshop wird die Ausstellung "Picture(s), Now: Instant Documents, Capturing/Showing the (Long) (Gone) Moment, Which/What Happened Just a Minute Ago?" folgen, die bereits feststehende Arbeiten von den eingeladenen Künstlern (tba) zeigen, als auch den während des Workshops entstehenden studentischen Arbeiten einen Raum geben. Workshop und Ausstellung werden im Museum für Fotografie stattfinden.
Der Workshop "Instant:Document" thematisiert die Besonderheiten der bildbasierten medialen Vermittlung des Moments. Eingeladene Künstler (tba.) werden gemeinsam mit den teilnehmenden Studierenden von der FH-Potsdam und dem Shenkar College (Ramat Gan, Israel) mit verschiedene fotografische Techniken und Materialien arbeiten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf 'analogen' Polaroid-Verfahren, sowie 'digitalen' (Smartphone-) Praktiken, Apps und Online-Plattformen. Indem traditionell festgeschriebenen Nutzen der fotografischen Geräte und Praktiken hinterfragt, umgekehrt und miteinander verzahnt werden, thematisieren die Teilnehmenden einerseits Fragen zum Status von 'analogen' und webbasierten Praktiken und reflektieren andererseits Versuche, das Unmögliche möglich zu machen: das Jetzt einzufangen.
Auf den Workshop wird die Ausstellung "Picture(s), Now: Instant Documents, Capturing/Showing the (Long) (Gone) Moment, Which/What Happened Just a Minute Ago?" folgen, die bereits feststehende Arbeiten von den eingeladenen Künstlern (tba) zeigen, als auch den während des Workshops entstehenden studentischen Arbeiten einen Raum geben. Workshop und Ausstellung werden im Museum für Fotografie stattfinden.
Dozenten
Lisa Andergassen, Rabea Rugenstein
Termin
20.02. bis 03.03.2017
Ort
Impossible Project Lab, Potsdamer Straße 87, Berlin
SWS
4
Studiengang
BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Workshop/Ausstellung
Leistungspunkte
8
Teilnehmerbegrenzung
5
Zusätzliche Informationen
VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME: Erfahrung mit analogen und digitalen fotografischen Verfahren, Ausstellungserfahrung, sehr gutes English, Interesse an fototheoretischen Fragestellungen.
Bewerbungen mit Beispielarbeiten, Kurzlebenslauf und Motivationsschreiben bitte bis zum 31.10.2016 an andergassen@fh-potsdam.de.
Bewerbungen mit Beispielarbeiten, Kurzlebenslauf und Motivationsschreiben bitte bis zum 31.10.2016 an andergassen@fh-potsdam.de.
Summer 2014
Netzwerke künstlerischer Praxis - Zwischen revolutionärer Avantgarde und neoliberalem Leitbild
Forderungen nach sozialem Wandel mittels künstlerischer Praxis finden nicht nur auf der Straße statt. Im Besonderen im Bereich der Medienkunst entstehen im vergangenen Jahrhundert zunächst selbstverwaltete Projekträume sowie Festivals als alternative ökonomische Modelle und Plattformen der Vernetzung.
Die Bedeutung des Netzbegriffs hat gleichzeitig seit den 1960er Jahren einen Wandel erlebt. Vormals als halbseidener Raum der Kleinkriminalität oder der Vetternwirtschaft negativ konnotiert, erhält die Metapher des Netzes in den 1990er Jahren eine Aufwertung. Netzwerke werden nunmehr sowohl zum soziologischen Feld als auch zum integralen Bestandteil der Managementratgeber. Ebenso wie Netzwerke die technischen Vorraussetzungen für Kommunikationsmedien sind, werden sie augenblicklich, im Zuge veränderter sozioökonomischer Strukturen, zur Grundlage der Berufstätigkeit einer Vielzahl von Menschen - vor allem im Feld der „Kreativen“, die in hell erleuchteten Galerieräumen, auf Konferenzen und Festivals auf die Jagd nach neuen Arbeitsbeziehungen gehen.
Im Kontext der Medienwissenschaft und der Medienkunst stellt sich die Frage, wie diesen Veränderungen begegnet werden kann. Während im Bereich der Medienwissenschaften neue Formate der Wissensproduktion und innerhalb der Medienkunst neue mediale Strategien gefordert werden, lässt sich fragen, wie Produktionsweisen, Strategien und Formate aussehen können, die sich mit aktuellen Arbeitsformen kritisch auseinandersetzen.
Die Bedeutung des Netzbegriffs hat gleichzeitig seit den 1960er Jahren einen Wandel erlebt. Vormals als halbseidener Raum der Kleinkriminalität oder der Vetternwirtschaft negativ konnotiert, erhält die Metapher des Netzes in den 1990er Jahren eine Aufwertung. Netzwerke werden nunmehr sowohl zum soziologischen Feld als auch zum integralen Bestandteil der Managementratgeber. Ebenso wie Netzwerke die technischen Vorraussetzungen für Kommunikationsmedien sind, werden sie augenblicklich, im Zuge veränderter sozioökonomischer Strukturen, zur Grundlage der Berufstätigkeit einer Vielzahl von Menschen - vor allem im Feld der „Kreativen“, die in hell erleuchteten Galerieräumen, auf Konferenzen und Festivals auf die Jagd nach neuen Arbeitsbeziehungen gehen.
Im Kontext der Medienwissenschaft und der Medienkunst stellt sich die Frage, wie diesen Veränderungen begegnet werden kann. Während im Bereich der Medienwissenschaften neue Formate der Wissensproduktion und innerhalb der Medienkunst neue mediale Strategien gefordert werden, lässt sich fragen, wie Produktionsweisen, Strategien und Formate aussehen können, die sich mit aktuellen Arbeitsformen kritisch auseinandersetzen.
Dozent
Rabea Rugenstein
Termin
19.05. - 23.05.2014 (11-16h) // Vortreffen: 14.04. (12-14h)
Ort
FH D 116
SWS
2
Studiengang
BA
Module (BA): 5
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung
-
Veranstaltungsart
Seminar
Leistungspunkte
2
Teilnehmerbegrenzung
25
Zusätzliche Informationen
Das Seminar findet im Rahmen der Projektwoche statt. Angedacht ist ein Vortreffen Mitte April. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
