News Summer 2022
Workshop „Kanonkritische Literatursammlung Medienwissenschaft (KLM). Machtkritische Methoden der Kanonizität“

Der Workshop versteht sich als konzeptuelle und theoretische Auseinandersetzung mit dem Projekt der „Kanonkritischen Literatursammlung Medienwissenschaft (KLM)“, das im Kontext des Forum Antirassismus Medienwissenschaft und dessen Arbeitskreis Kanonkritik entstanden ist. Die „Kanonkritische Literatursammlung Medienwissenschaft (KLM)“ ist eine öffentliche und partizipatorische Web-Library im Literaturverwaltungsprogramm Zotero mit dem Ziel, Studierende, Lehrende und Forschende auf Texte, Themen und Autor*innen niedrigschwellig aufmerksam zu machen, die im Feld der Medienwissenschaft noch immer marginalisiert werden.
Die Literaturdatenbank folgt einem intersektionalen Verständnis von anti-rassistischer und dekolonialer Forschung an den Schnittstellen zu Gender und/oder Queer Studies, Klassismus- und Ableismusforschung sowie politischer (Ökonomie-)Theorie und feministischer Theorie.
Dabei geht es weniger darum, einen alternativen oder gegenhegemonialen Kanon zu schaffen. Vielmehr soll die „KLM“ über die Zotero-Funktionen Tagging, Relating, Forking und Commenting zur kritischen Reflexion, Bearbeitung und Dekonstruktion des diskursiven Machtapparats „Kanon“ einladen. Statt Schwarze, indigene und of-color Perspektiven zum bestehenden vorwiegend weißen und männlichen Kanon lediglich hinzuzufügen, sollen machtkritische Beziehungen und Kontextualisierungen von in der deutschsprachigen Medienwissenschaft kanonischen Texten ermöglicht werden.
Wann? 28. April von 14-18 Uhr und am 29. April von 10-17 Uhr
Wo? am ZeM statt (in Präsenz)
Er steht Kolleg*innen und Studierenden primär aus der Medienwissenschaft inkl. allen ZeM-Mitgliedern offen. Um vorherige Anmeldung unter mail@zem-brandenburg.de wird gebeten.
Die Literaturdatenbank folgt einem intersektionalen Verständnis von anti-rassistischer und dekolonialer Forschung an den Schnittstellen zu Gender und/oder Queer Studies, Klassismus- und Ableismusforschung sowie politischer (Ökonomie-)Theorie und feministischer Theorie.
Dabei geht es weniger darum, einen alternativen oder gegenhegemonialen Kanon zu schaffen. Vielmehr soll die „KLM“ über die Zotero-Funktionen Tagging, Relating, Forking und Commenting zur kritischen Reflexion, Bearbeitung und Dekonstruktion des diskursiven Machtapparats „Kanon“ einladen. Statt Schwarze, indigene und of-color Perspektiven zum bestehenden vorwiegend weißen und männlichen Kanon lediglich hinzuzufügen, sollen machtkritische Beziehungen und Kontextualisierungen von in der deutschsprachigen Medienwissenschaft kanonischen Texten ermöglicht werden.
Wann? 28. April von 14-18 Uhr und am 29. April von 10-17 Uhr
Wo? am ZeM statt (in Präsenz)
Er steht Kolleg*innen und Studierenden primär aus der Medienwissenschaft inkl. allen ZeM-Mitgliedern offen. Um vorherige Anmeldung unter mail@zem-brandenburg.de wird gebeten.