News Winter 2021/2022
10.-14.05.2022 | Projektwoche in Bröllin und Potsdam zum Thema «Medienausgrabungen»

Die Projektwoche findet dieses Jahr für BA- und MA-Studierende mit 6 Seminaren in Berlin und Bröllin vom 10.-14. Mai 2022 statt. Im weiteren Verlauf des Beitrags findet Ihr (1) inhaltliche Informationen zu den Seminaren und dem Ablauf (2) die ersten organisatorischen Informationen. Noam Gramlich übernimmt die Anmeldung und Organisation und informiert Euch rechtzeitig, wenn es neue Informationen, auch die Corona-Lage betreffend, gibt.
(1)
Unter dem Thema «Medienausgrabungen» versammeln sich dieses Jahr während der Projektwoche in Bröllin vier Seminare von Birgit Schneider, Alexander Schindler, Kai Knörr und mir. Alle nähern sich in verschiedener Weise Momenten von Mediengeschichte, Medientechnologie und Foto- und Filmarchiven über die Geste, Technik und das Motiv des Grabens an. Dabei geht es um Fragen der (Un-)Sichtbarkeit durch z.B. Satelliten als forensische Techniken, um Infrastrukturen wie die Glasfaserkabel in Brandenburg, um künstlerische, antihegemoniale Praktiken zu Foto- und Filmarchiven und um das Analoge einer Mediengeschichte im Sinne der Medienarchäologie. Die Seminare sind alle einzeln belegbar. Darüber hinaus werden Teile als gemeinsame Workshops organisiert. Es wird einen gemeinsamen Anfang und Abschluss geben. Die Verteilung der Plätze findet zentral durch Noam statt.
Hier findet Ihr alle Seminare in Bröllin und Potsdam nochmal einzeln aufgelistet:
In Bröllin:
*Kai Knörr: Medien ausgraben. Experimentieren und Dokumentatieren in analogen Medien (Projektwoche Bröllin)
*Noam Gramlich: Diesseits des extraktivistischen Sehens. Foto- und Filmarchive gegen den Strich lesen
*Alexander Schindler: Wenn Bilder vermessen, was Menschen ausgraben. Photogrammetrie als praxiografisches Verfahren
*Birgit Schneider: Infrastrukturen. Netze auf dem Land
In Potsdam:
*Lydia Kray: Making of: Die Herstellung von Geschlecht, eine Filmgeschichte
*Torsten Schöbel: Content Management Systeme
(2)
Schloss Bröllin ist ein Gutshof in der Uckermark, der uns eine Woche lang mit drei Seminarräumen und viel Platz drinnen und draußen zur Verfügung steht. Tagsüber gibt es ein Veranstaltungsprogramm, üblicherweise in Form von Workshops, die Ihr selbst mitgestalten können. An einem Abend gibt es ein voraussichtlich ein Filmprogramm. Es gibt insgesamt 40 Plätze, offen für BA und MA-Studierende. Für die Anreise für eine Woche Unterkunft und Vollverpflegung wird ein Eigenanteil von ca. 130,- EUR anfallen. Wir versuchen, die Kosten für Studierende möglichst gering zu halten. Um die Kosten der Bahn inkl. der Ticketbuchung kümmert Ihr Euch bitte selbst.
Essen kann vegetarisch, vegan, für Allergiker*innen und ohne Schweinefleisch zubereitet werden. Bröllin ist leider nicht durchgehend rollstuhlgerecht zugänglich. Wen das betrifft, meldet sich bitte bei Noam. Wir versuchen eine Lösung zu finden.
Während der Projektwoche entfällt der reguläre Unterricht. Es gibt insgesamt 40 Plätze. Um sich anzumelden, schreibt Ihr Euch bitte wie gewohnt am 5. April ab 8:00 Uhr für die genannten Lehrveranstaltungen ein. Ihr erhaltet einige Tage nach Ende der Einschreibung danach eine Rückmeldung von mir.
Die Bröllin-Fahrt ist kein Pflichtprogramm, aber zweifellos eine echte Institution im Curriculum der EMW – nicht nur wegen der Nächte am Lagerfeuer, sondern auch, weil die Bröllin-Woche für BA- und MA-Studierende die einmalige Möglichkeit bietet, eine Woche lang gemeinsam und außerhalb des Rasters der Universität an einem Thema zu arbeiten.
Zur Corona-Lage halten wir uns an die offiziell von der FH und Uni geltenden Bestimmungen für Veranstaltungen.
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Unter dem Thema «Medienausgrabungen» versammeln sich dieses Jahr während der Projektwoche in Bröllin vier Seminare von Birgit Schneider, Alexander Schindler, Kai Knörr und mir. Alle nähern sich in verschiedener Weise Momenten von Mediengeschichte, Medientechnologie und Foto- und Filmarchiven über die Geste, Technik und das Motiv des Grabens an. Dabei geht es um Fragen der (Un-)Sichtbarkeit durch z.B. Satelliten als forensische Techniken, um Infrastrukturen wie die Glasfaserkabel in Brandenburg, um künstlerische, antihegemoniale Praktiken zu Foto- und Filmarchiven und um das Analoge einer Mediengeschichte im Sinne der Medienarchäologie. Die Seminare sind alle einzeln belegbar. Darüber hinaus werden Teile als gemeinsame Workshops organisiert. Es wird einen gemeinsamen Anfang und Abschluss geben. Die Verteilung der Plätze findet zentral durch Noam statt.
Hier findet Ihr alle Seminare in Bröllin und Potsdam nochmal einzeln aufgelistet:
In Bröllin:
*Kai Knörr: Medien ausgraben. Experimentieren und Dokumentatieren in analogen Medien (Projektwoche Bröllin)
*Noam Gramlich: Diesseits des extraktivistischen Sehens. Foto- und Filmarchive gegen den Strich lesen
*Alexander Schindler: Wenn Bilder vermessen, was Menschen ausgraben. Photogrammetrie als praxiografisches Verfahren
*Birgit Schneider: Infrastrukturen. Netze auf dem Land
In Potsdam:
*Lydia Kray: Making of: Die Herstellung von Geschlecht, eine Filmgeschichte
*Torsten Schöbel: Content Management Systeme
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Schloss Bröllin ist ein Gutshof in der Uckermark, der uns eine Woche lang mit drei Seminarräumen und viel Platz drinnen und draußen zur Verfügung steht. Tagsüber gibt es ein Veranstaltungsprogramm, üblicherweise in Form von Workshops, die Ihr selbst mitgestalten können. An einem Abend gibt es ein voraussichtlich ein Filmprogramm. Es gibt insgesamt 40 Plätze, offen für BA und MA-Studierende. Für die Anreise für eine Woche Unterkunft und Vollverpflegung wird ein Eigenanteil von ca. 130,- EUR anfallen. Wir versuchen, die Kosten für Studierende möglichst gering zu halten. Um die Kosten der Bahn inkl. der Ticketbuchung kümmert Ihr Euch bitte selbst.
Essen kann vegetarisch, vegan, für Allergiker*innen und ohne Schweinefleisch zubereitet werden. Bröllin ist leider nicht durchgehend rollstuhlgerecht zugänglich. Wen das betrifft, meldet sich bitte bei Noam. Wir versuchen eine Lösung zu finden.
Während der Projektwoche entfällt der reguläre Unterricht. Es gibt insgesamt 40 Plätze. Um sich anzumelden, schreibt Ihr Euch bitte wie gewohnt am 5. April ab 8:00 Uhr für die genannten Lehrveranstaltungen ein. Ihr erhaltet einige Tage nach Ende der Einschreibung danach eine Rückmeldung von mir.
Die Bröllin-Fahrt ist kein Pflichtprogramm, aber zweifellos eine echte Institution im Curriculum der EMW – nicht nur wegen der Nächte am Lagerfeuer, sondern auch, weil die Bröllin-Woche für BA- und MA-Studierende die einmalige Möglichkeit bietet, eine Woche lang gemeinsam und außerhalb des Rasters der Universität an einem Thema zu arbeiten.
Zur Corona-Lage halten wir uns an die offiziell von der FH und Uni geltenden Bestimmungen für Veranstaltungen.