News Winter 2012/2013
13.12.2012 | ab 18:00 | Vortrag Evelyn Hampicke (Bundesarchiv-Filmarchiv): Zukunftsmaschinen. Historische Einschätzungen und Phantasien zum Computer. Dokumentar- und Spielfilme der 1970er Jahre



Öffentlicher Vortrag, 13. Dezember 2012, 18.00 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8–9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067
In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden Computer kleiner, leistungsfähiger und serienmäßig produzierbar. Obwohl ihre Möglichkeiten zunächst nur eingeschränkt erkannt wurden, entstand in Deutschland zu dieser Zeit eine Vielzahl belehrender und amüsanter Spiel- und Dokumentarfilme. Sie werben um Sympathie für die oft seltsam anmutenden, unförmigen Geräte, in denen unsichtbare Abläufe nur als ausgeworfenes Ergebnis begreifbar werden - geschehen wie von Zauberhand.
Der Vortrag wird eine Reihe dieser Filme präsentieren, an ihnen Fragen entwickeln und zur Diskussion stellen. Dazu gehören: Welche Wunschträume der Vergangenheit werden hier verhandelt? Welche Zukunftsversprechen werden gegeben? Welche „Aufbruchs-Visionen“ entstehen filmisch an der Schwelle zu dem, was heute als „das digitale Zeitalter“ gilt?
Evelyn Hampicke ist Filmhistorikerin und Archivangestellte im Bundesarchiv-Filmarchiv. Neben diversen Filmrekonstruktionen hat sie u.a. zu folgenden Themen gearbeitet: Früher Film und Armutsdarstellung, Das Ornament der Masse im linken Tendenz-Film, Die Darstellung von Juden im deutschen Kino bis 1933, Politische Allegorien im NS-Western, Die Wandlung des Frauenbildes in der filmischen Darstellung der Königin Luise. Ihr gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt und Dissertationsprojekt ist der latenten Propaganda im deutschen Unterhaltungsfilm der Weimarer- und NS-Zeit gewidmet.
Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8–9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067
In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden Computer kleiner, leistungsfähiger und serienmäßig produzierbar. Obwohl ihre Möglichkeiten zunächst nur eingeschränkt erkannt wurden, entstand in Deutschland zu dieser Zeit eine Vielzahl belehrender und amüsanter Spiel- und Dokumentarfilme. Sie werben um Sympathie für die oft seltsam anmutenden, unförmigen Geräte, in denen unsichtbare Abläufe nur als ausgeworfenes Ergebnis begreifbar werden - geschehen wie von Zauberhand.
Der Vortrag wird eine Reihe dieser Filme präsentieren, an ihnen Fragen entwickeln und zur Diskussion stellen. Dazu gehören: Welche Wunschträume der Vergangenheit werden hier verhandelt? Welche Zukunftsversprechen werden gegeben? Welche „Aufbruchs-Visionen“ entstehen filmisch an der Schwelle zu dem, was heute als „das digitale Zeitalter“ gilt?
Evelyn Hampicke ist Filmhistorikerin und Archivangestellte im Bundesarchiv-Filmarchiv. Neben diversen Filmrekonstruktionen hat sie u.a. zu folgenden Themen gearbeitet: Früher Film und Armutsdarstellung, Das Ornament der Masse im linken Tendenz-Film, Die Darstellung von Juden im deutschen Kino bis 1933, Politische Allegorien im NS-Western, Die Wandlung des Frauenbildes in der filmischen Darstellung der Königin Luise. Ihr gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt und Dissertationsprojekt ist der latenten Propaganda im deutschen Unterhaltungsfilm der Weimarer- und NS-Zeit gewidmet.