News Summer 2011
Vernissage Abschlusspräsentation "Intermediale Gestaltung: Das Meer" (WiSe 2010/11)

Vernissage: Mittwoch, 27. April, 18 Uhr
Weitere Öffnung: Donnerstag, 28. April, 11 bis 18 Uhr; Freitag, 29. April, 11 bis 14 Uhr
Ort: Hochschulgalerie (HG007), Hauptgebäude der FH Potsdam (Campus Pappelallee), Kiepenheuerallee 5
Welche Assoziationen werden mit dem Meer verbunden? Ungefähr so viele, wie die Anzahl der Menschen, die man danach fragt – in diesem Fall Masterstudent_innen der Europäischen Medienwissenschaft. Der neue Jahrgang hat sich im Wintersemester 2010/11 in der Veranstaltung „Intermediale Gestaltung“ von Prof. Anne Quirynen und Torsten Schöbel mit dem Meer auseinandergesetzt. In einer zweitägigen Werkschau der daraus entstandenen Projekte soll der facettenreiche Begriff des Meeres um neue Facetten erweitert werden. Das Spektrum erstreckt sich von konventionellen Präsentations- bis hin zu medialen Hybridformen.
Interaktion nimmt in einigen Projekten einen maßgeblichen Platz ein. Dabei ist neben einem an Tetris angelehnten Computerspiel von Judith Jaskowski und Ekaterina Vassilevski und einer von Tatiana Braun, Andrea Clemens und Jo Susann Graff gestalteten Webseite, bei der das Farbenspektrum des Meeres untersucht wird, auch ein interaktives Motion-Comic geboten: Julian Eisele und Simon Hirsbrunner lassen uns mit einer kauzigen U-Boot-Crew prominente Kreuzberger Orte erkunden.
Kathleen Friedrich hat sich von der Meereswelle zu einem 3D-Fotoprojekt inspirieren lassen, Lisa Stertz zeigt in einer Videodokumentation, wie das Meer als körperliche Grenzerfahrung wahrgenommen werden kann, und Zeynep Akbal, Johannes Bennke und Daniela Sachse lassen uns einen Blick in ihren noch in der Entstehung befindlichen Film Svelyâ werfen. Dort fungiert das Motiv des Meeres als Problematik des Filmbildes und als Spiegel der Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn. Ksenia Antanovich spürt in ihrer Videoinstallation Gegensätzen, die das Meer für sie darstellt, nach, und Hiroshi Sugimotos Seascapes dienten als Anregung für Julian Jochmarings Videoarbeiten.
Im kreativen Umgang mit der Assoziationsmacht des Meeresbegriffs wurde nicht nur digital, sondern auch analog gearbeitet. Die Eindringlichkeit von Caspar David Friedrichs Malerei hat Dennis Basaldella und Anastasia Zueva zu einer verspiegelten Installation inspiriert. Eine Diaprojektion von Deniz Sertkol soll den Zuschauer aus der Perspektive eines Fisches in fremde, urbane Umgebungen begleiten. Das Internet als Datenmeer stellt für Anne Resagk den Ankerpunkt ihres Projektes dar: Ausgehend von den täglich bestrittenen Routen durch das Netz hat sie eine grafisch gestaltete Kartografie ihres Surfverhaltens entworfen. Einige Studierende, wie Jannes Schwentuchowski oder Marwin Bäßler, konzentrieren sich auf die Bearbeitung der akustischen Reize und auditiven Wahrnehmungen, die das Meer evozieren kann.
Weitere Öffnung: Donnerstag, 28. April, 11 bis 18 Uhr; Freitag, 29. April, 11 bis 14 Uhr
Ort: Hochschulgalerie (HG007), Hauptgebäude der FH Potsdam (Campus Pappelallee), Kiepenheuerallee 5
Welche Assoziationen werden mit dem Meer verbunden? Ungefähr so viele, wie die Anzahl der Menschen, die man danach fragt – in diesem Fall Masterstudent_innen der Europäischen Medienwissenschaft. Der neue Jahrgang hat sich im Wintersemester 2010/11 in der Veranstaltung „Intermediale Gestaltung“ von Prof. Anne Quirynen und Torsten Schöbel mit dem Meer auseinandergesetzt. In einer zweitägigen Werkschau der daraus entstandenen Projekte soll der facettenreiche Begriff des Meeres um neue Facetten erweitert werden. Das Spektrum erstreckt sich von konventionellen Präsentations- bis hin zu medialen Hybridformen.
Interaktion nimmt in einigen Projekten einen maßgeblichen Platz ein. Dabei ist neben einem an Tetris angelehnten Computerspiel von Judith Jaskowski und Ekaterina Vassilevski und einer von Tatiana Braun, Andrea Clemens und Jo Susann Graff gestalteten Webseite, bei der das Farbenspektrum des Meeres untersucht wird, auch ein interaktives Motion-Comic geboten: Julian Eisele und Simon Hirsbrunner lassen uns mit einer kauzigen U-Boot-Crew prominente Kreuzberger Orte erkunden.
Kathleen Friedrich hat sich von der Meereswelle zu einem 3D-Fotoprojekt inspirieren lassen, Lisa Stertz zeigt in einer Videodokumentation, wie das Meer als körperliche Grenzerfahrung wahrgenommen werden kann, und Zeynep Akbal, Johannes Bennke und Daniela Sachse lassen uns einen Blick in ihren noch in der Entstehung befindlichen Film Svelyâ werfen. Dort fungiert das Motiv des Meeres als Problematik des Filmbildes und als Spiegel der Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn. Ksenia Antanovich spürt in ihrer Videoinstallation Gegensätzen, die das Meer für sie darstellt, nach, und Hiroshi Sugimotos Seascapes dienten als Anregung für Julian Jochmarings Videoarbeiten.
Im kreativen Umgang mit der Assoziationsmacht des Meeresbegriffs wurde nicht nur digital, sondern auch analog gearbeitet. Die Eindringlichkeit von Caspar David Friedrichs Malerei hat Dennis Basaldella und Anastasia Zueva zu einer verspiegelten Installation inspiriert. Eine Diaprojektion von Deniz Sertkol soll den Zuschauer aus der Perspektive eines Fisches in fremde, urbane Umgebungen begleiten. Das Internet als Datenmeer stellt für Anne Resagk den Ankerpunkt ihres Projektes dar: Ausgehend von den täglich bestrittenen Routen durch das Netz hat sie eine grafisch gestaltete Kartografie ihres Surfverhaltens entworfen. Einige Studierende, wie Jannes Schwentuchowski oder Marwin Bäßler, konzentrieren sich auf die Bearbeitung der akustischen Reize und auditiven Wahrnehmungen, die das Meer evozieren kann.