News Summer 2011
Museum für zeitgenössisches Studieren | #1 Spuren des Un/Sichtbaren

12. Juli 2011, 14:30 – 22 Uhr
Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10
Ausstellungsort: Haus 8, Raum 0.64
Eröffnung: 14:30 Uhr, Kulturbühne
Anlässlich des 20. Jubiläums der Universität Potsdam haben Studierende der Europäischen Medienwissenschaft das Museum für zeitgenössisches Studieren gegründet. Während die Festwoche den erfolgreichen Bestand und die Historie der Universität seit 1991 begeht, eröffnet das Museum einen Raum, um das Zustandekommen von Geschichtlichkeit selbst zu befragen. Museen wie Universitäten gelten als Wissens- und Erkenntnisorte. Sie sind ordnende Institutionen der Bildung, des Kanons und des Wahren. Das Museum für zeitgenössisches Studieren versteht sich als Labor der Selbstbefragung, als Austausch zwischen den Disziplinen und Rängen, als Durcheinanderbringen der Ordnungen, Diskurse und Dinge. Seine Sammlung befördert nicht nur historische und aktuelle Dingwelten zu Tage, sondern auch Praktiken und Strukturen des Studiums.
Die erste Ausstellung Spuren des Un/Sichtbaren rückt das Marginale und Halbvergessene ins Licht, um versteckte Strukturen der Universität zu beleuchten. Die Exponate und Installationen setzen sich spielerisch mit den Rahmenbedingungen der Wissensorte Museum und Universität auseinander. Zentral ist dabei das Spiel Modulopoly, welches in Anlehnung an das bekannte Gesellschaftsspiel Monopoly Studienalltag, -regeln und -abläufe veranschaulicht. Die weitere Spurensuche führt durch Gegenentwürfe, Traumvorstellungen und Tonwelten und untersucht die Institution Universität auf neuen „Wegen“. Verschiedene Fundstücke aus dem universitären Alltag stellen sich zur Disposition: Sind sie persönliche Unscheinbarkeiten oder historische Zeugen? Die kleinen Dinge des Alltags, unerlässlich aber so leicht zu vergessen, obwohl mit jeder verstreichenden Sekunde auch sie wichtiger Teil der Historie werden können. Denn wer entscheidet, ob etwas vergessen werden darf oder historisch wertvoll ist?
Die versteckten Strukturen aufzudecken ist überraschend. Lasst Euch von uns begeistern und seid gespannt auf den 12. Juli 2011, wenn das Museum für zeitgenössisches Studieren das erste Mal seine Türen öffnet und die Ausstellung Spuren des Un/Sichtbaren im Haus 8 am Neuen Palais bestaunt werden kann. Ein weiteres Highlight des Tages wird der Auftritt des EMW-Orchester um 17 Uhr auf der Kulturbühne sein.
Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10
Ausstellungsort: Haus 8, Raum 0.64
Eröffnung: 14:30 Uhr, Kulturbühne
Anlässlich des 20. Jubiläums der Universität Potsdam haben Studierende der Europäischen Medienwissenschaft das Museum für zeitgenössisches Studieren gegründet. Während die Festwoche den erfolgreichen Bestand und die Historie der Universität seit 1991 begeht, eröffnet das Museum einen Raum, um das Zustandekommen von Geschichtlichkeit selbst zu befragen. Museen wie Universitäten gelten als Wissens- und Erkenntnisorte. Sie sind ordnende Institutionen der Bildung, des Kanons und des Wahren. Das Museum für zeitgenössisches Studieren versteht sich als Labor der Selbstbefragung, als Austausch zwischen den Disziplinen und Rängen, als Durcheinanderbringen der Ordnungen, Diskurse und Dinge. Seine Sammlung befördert nicht nur historische und aktuelle Dingwelten zu Tage, sondern auch Praktiken und Strukturen des Studiums.
Die erste Ausstellung Spuren des Un/Sichtbaren rückt das Marginale und Halbvergessene ins Licht, um versteckte Strukturen der Universität zu beleuchten. Die Exponate und Installationen setzen sich spielerisch mit den Rahmenbedingungen der Wissensorte Museum und Universität auseinander. Zentral ist dabei das Spiel Modulopoly, welches in Anlehnung an das bekannte Gesellschaftsspiel Monopoly Studienalltag, -regeln und -abläufe veranschaulicht. Die weitere Spurensuche führt durch Gegenentwürfe, Traumvorstellungen und Tonwelten und untersucht die Institution Universität auf neuen „Wegen“. Verschiedene Fundstücke aus dem universitären Alltag stellen sich zur Disposition: Sind sie persönliche Unscheinbarkeiten oder historische Zeugen? Die kleinen Dinge des Alltags, unerlässlich aber so leicht zu vergessen, obwohl mit jeder verstreichenden Sekunde auch sie wichtiger Teil der Historie werden können. Denn wer entscheidet, ob etwas vergessen werden darf oder historisch wertvoll ist?
Die versteckten Strukturen aufzudecken ist überraschend. Lasst Euch von uns begeistern und seid gespannt auf den 12. Juli 2011, wenn das Museum für zeitgenössisches Studieren das erste Mal seine Türen öffnet und die Ausstellung Spuren des Un/Sichtbaren im Haus 8 am Neuen Palais bestaunt werden kann. Ein weiteres Highlight des Tages wird der Auftritt des EMW-Orchester um 17 Uhr auf der Kulturbühne sein.