News Winter 2010/2011
Gefangen in der Filmstadt: Zwangsarbeit im Potsdam-Babelsberg des NS-Regimes


Vortrag, Filmvorführung und Diskussion
Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A, 14467 Potsdam
(ermäßigter Eintritt für Studierende: 2 Euro)
Am Beispiel des NS-Propagandafilms GERMANIN beleuchtet die Potsdamer Historikerin Dr. Almut Püschel den noch immer recht unbekannten Komplex der Zwangsarbeit im Filmstudio Babelsberg während des Zweiten Weltkriegs.
Nach dem einführenden Vortrag folgt die Vorführung des Films GERMANIN (Deutschland 1942/43, R.: Max W. Kimmich mit Luis Trenker, Lotte Koch, Peter Petersen und Louis Brody). Er erzählt als antibritisches Propagandastück von der Entwicklung jenes Mittels gegen die Schlafkrankheit, das zunächst „Bayer 205“ und später „Germanin“ genannt wurde – in „unserem Afrika“, so heißt es, gelingt durch „Kampf und Opfergang“ schließlich, was der Film als „ein unvergängliches Kapitel deutscher Kolonialgeschichte“ feiert.
Zum Abschluss eröffnet ein Podiumsgespräch zwischen Dr. Almut Püschel, Dr. Britta Lange (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Jan Distelmeyer (FH Potsdam) die Diskussion mit dem Publikum.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Fachhochschule Potsdam, der Universität Potsdam (Studiengang Europäische Medienwissenschaft) und des Filmmuseums Potsdam.
Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A, 14467 Potsdam
(ermäßigter Eintritt für Studierende: 2 Euro)
Am Beispiel des NS-Propagandafilms GERMANIN beleuchtet die Potsdamer Historikerin Dr. Almut Püschel den noch immer recht unbekannten Komplex der Zwangsarbeit im Filmstudio Babelsberg während des Zweiten Weltkriegs.
Nach dem einführenden Vortrag folgt die Vorführung des Films GERMANIN (Deutschland 1942/43, R.: Max W. Kimmich mit Luis Trenker, Lotte Koch, Peter Petersen und Louis Brody). Er erzählt als antibritisches Propagandastück von der Entwicklung jenes Mittels gegen die Schlafkrankheit, das zunächst „Bayer 205“ und später „Germanin“ genannt wurde – in „unserem Afrika“, so heißt es, gelingt durch „Kampf und Opfergang“ schließlich, was der Film als „ein unvergängliches Kapitel deutscher Kolonialgeschichte“ feiert.
Zum Abschluss eröffnet ein Podiumsgespräch zwischen Dr. Almut Püschel, Dr. Britta Lange (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Jan Distelmeyer (FH Potsdam) die Diskussion mit dem Publikum.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Fachhochschule Potsdam, der Universität Potsdam (Studiengang Europäische Medienwissenschaft) und des Filmmuseums Potsdam.