Abschlussarbeiten 2021

ALLESANDERSPLATZ Eine filmische Beobachtung kollektiver Stadtentwicklung. Von Konzepten der Fluktuation, der Partizipation und des Commoning.

Isis-Victoria Rampf

Betreuung: Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Marie-Luise Angerer

Urbanisierung, Beton, Stein, verschwindendes Grün – mehr als die Hälfte der Menschen lebt heute in Städten. Eine dieser Städte ist Berlin. An ihrem zentralsten Ort und größten Verkehrsknotenpunkt, dem Alexanderplatz, steht der Gebäudekomplex Haus der Statistik, der die letzten elf Jahre langsam zur Ruine verkümmerte. Der dokumentarische Film Allesandersplatz begleitet den Prozess der Transformation dieses Ortes, der durch Pionier*innennutzungen versucht, ein alternatives, gemeinwohlorientiertes Konzept von Stadt zu entwickeln. Der Film wird gestützt durch eine theoretische Analyse, die die Herangehensweisen des Projekts Allesandersplatzes mit Henri Lefebvres Methoden in Recht auf Stadt ([1968] 2019) vergleicht und dieses erweitert durch die Konzepte der Fluktuation, der Partizipation und des Commoning. Der Film und die Analyse sollen dabei Antworten auf die Frage nach einem zukünftigen Zusammenleben in der Stadt aufzeigen. Kann der Allesandersplatz ein Vorbild für eine offene, nachhaltige und diverse Zukunft sein? Ein Ort, an dem alles anders ist?

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[a.o. 17th achtung berlin Film Festival, XVI Istanbul International Architecture and Urban Films Festival, Capital Filmmakers Festival 2023 Best German Documentary, All Streets Film Festival New York 2024]