Abschlussarbeiten 2020
Mediale Effekte auf Nicht-Orte – Eine künstlerische Intervention auf dem Zentralen Omnibusbahnhof Berlin

Tina Leskien (MA)
Betreuung: Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Die vorliegende Masterarbeit bewegt sich an der Schnittstelle von wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Praxis. Es wird der Frage
nachgegangen, ob ein Nicht-Ort durch eine mediale Intervention in einen Ort transformiert werden kann. Die Grundlagen der theoretischen Auseinandersetzung basieren auf den Annahmen des französischen Ethnologen Marc Augé. Als Untersuchungsgegenstand dient der Zentrale Omnibusbahnhof Berlin. Während der Arbeit im Feld wurden Methoden der ethnografischen Forschung und die Herstellung eigener Fotoarbeiten miteinander kombiniert. Dies erfolgte unter der Prämisse, flüchtige Spuren menschlicher Identitäten, im Augenblick des Transits, festzuhalten. Im Fokus der medienwissenschaftlichen Betrachtung steht die Medialität fotografischer Bilder und die Beurteilung ihrer Funktionsweise für die Wahrnehmung sozialer Beziehungen. Ihr Wirkungspotential wird im Rahmen dieser Projektarbeit durch Fotomontagen simuliert.