Abschlussarbeiten 2017
Architektur der Archive. Physische Manifestationen von Geschichte, Ordnung und Macht

Susann Massute
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Prof. Wiebke Loeper
»Architektur der Archive« ist eine fotografische Reise durch die Berliner Archivlandschaft. In 77 Tagen wurden 29 Institutionen besucht, Eigen- und Allgemeinheiten des Archivs dokumentiert und die ArchivarInnen über ihren Beruf und ihre Arbeit befragt.
Es ist zum einen eine Meta-Arbeit über die Praxis des Bewahrens, Sammelns und Ordnens. Das Spannungsfeld Archivarbeit steht heute zwischen dem physischen Horten der Dinge und der Digitalisierung immenser Datenmengen, zwischen strenger, normierter Ordnung und der unvermeidlichen, unordentlichen Improvisation, zwischen Bewahren und Wegwerfen. Zum anderen reflektiert »Architektur der Archive« die Praxis des künstlerischen Sammelns und Ordnens. Das Nebeneinander-Sortieren der Bilder erlaubt die Erkundung der Bedeutungen im Dazwischen. Die künstlerische Ordnung ist dabei genauso willkürlich wie die Ordnung im Archiv.
Das entstandene Fotobuch umfasst 368 Seiten, stellt in Porträts die jeweiligen Archive vor und eröffnet in einem visuellen Glossar einen weiteren Zugang zum »Archiv über Archive«.
Die Arbeit wurde mit dem Preis der FHP für die beste Abschlussarbeit im Studiengang Europäische Medienwissenschaft ausgezeichtnet.
Betreuung: Prof. Winfried Gerling, Prof. Wiebke Loeper
»Architektur der Archive« ist eine fotografische Reise durch die Berliner Archivlandschaft. In 77 Tagen wurden 29 Institutionen besucht, Eigen- und Allgemeinheiten des Archivs dokumentiert und die ArchivarInnen über ihren Beruf und ihre Arbeit befragt.
Es ist zum einen eine Meta-Arbeit über die Praxis des Bewahrens, Sammelns und Ordnens. Das Spannungsfeld Archivarbeit steht heute zwischen dem physischen Horten der Dinge und der Digitalisierung immenser Datenmengen, zwischen strenger, normierter Ordnung und der unvermeidlichen, unordentlichen Improvisation, zwischen Bewahren und Wegwerfen. Zum anderen reflektiert »Architektur der Archive« die Praxis des künstlerischen Sammelns und Ordnens. Das Nebeneinander-Sortieren der Bilder erlaubt die Erkundung der Bedeutungen im Dazwischen. Die künstlerische Ordnung ist dabei genauso willkürlich wie die Ordnung im Archiv.
Das entstandene Fotobuch umfasst 368 Seiten, stellt in Porträts die jeweiligen Archive vor und eröffnet in einem visuellen Glossar einen weiteren Zugang zum »Archiv über Archive«.
Die Arbeit wurde mit dem Preis der FHP für die beste Abschlussarbeit im Studiengang Europäische Medienwissenschaft ausgezeichtnet.