Abschlussarbeiten 2016
T)RAUMZWANG Raum und Immersion in der Entwicklung panoramatischer Medien

Pascal Hanke
Betreuung: Prof. Anne Quirynen, Dr. Susanne Müller
Bachelorarbeit
Die Abschlussarbeit setzt sich zusammen aus einem praktischen und theoretischen Teil. Ersterer besteht aus dem dokumentarischen 360°-Kurzfilm T)raumzwang, aufgenommen mit einem mehrlinsigen Kamerasystem, das unidirektional von einem Standpunkt aus in alle möglichen Blickrichtungen simultan aufzeichnet. So entsteht ein vollständiges und bewegtes 360°-Abbild der gefilmten Umgebung, in dessen Zentrum sich der Rezipient mithilfe entsprechender Hard- und Software anschließend virtuell hineinbegeben und umblicken kann. Mit Hilfe von VFX-Techniken und 5.1-Sounddesign wird in T)raumzwang die Angststörung Agoraphobie, eine Sonderform der Platzangst begleitet von Zwangsstörungen, Panikattacken und Todesangst, sowie die realen Eindrücke eines tatsächlich Betroffenen eindrücklich vermittelt. Dabei macht der dokumentarische Kurzfilm sich die Freiheit des interaktiven Umschauens im 360°-Medium und somit die von räumlicher Wahrnehmung dominierte Seherfahrung zunutze, um den Betrachter einer intensiven Immersionserfahrung auszusetzen und in ihm ein weiterreichendes Verständnis räumlicher Abhängigkeiten zu wecken.
T)raumzwang stellt somit einen Hybrid aus formalisiertem Inhalt und kontextualisierter Form sowie eine neue Schnittstelle zwischen Virtual Reality und Dokumentarfilm dar.
Die theoretische Begleitarbeit zum Film analysiert, angefangen beim Panorama des 18. Jahrhunderts, wie ein Zusammenspiel aus Raumaufbau, räumlichen Effekten und immer ausgedehnteren Bildformatierungen eine Immersion des Betrachters vorantreibt, welche in der Rahmenlosigkeit virtueller Rundumsichten eine neue Qualität erreicht.
Betreuung: Prof. Anne Quirynen, Dr. Susanne Müller
Bachelorarbeit
Die Abschlussarbeit setzt sich zusammen aus einem praktischen und theoretischen Teil. Ersterer besteht aus dem dokumentarischen 360°-Kurzfilm T)raumzwang, aufgenommen mit einem mehrlinsigen Kamerasystem, das unidirektional von einem Standpunkt aus in alle möglichen Blickrichtungen simultan aufzeichnet. So entsteht ein vollständiges und bewegtes 360°-Abbild der gefilmten Umgebung, in dessen Zentrum sich der Rezipient mithilfe entsprechender Hard- und Software anschließend virtuell hineinbegeben und umblicken kann. Mit Hilfe von VFX-Techniken und 5.1-Sounddesign wird in T)raumzwang die Angststörung Agoraphobie, eine Sonderform der Platzangst begleitet von Zwangsstörungen, Panikattacken und Todesangst, sowie die realen Eindrücke eines tatsächlich Betroffenen eindrücklich vermittelt. Dabei macht der dokumentarische Kurzfilm sich die Freiheit des interaktiven Umschauens im 360°-Medium und somit die von räumlicher Wahrnehmung dominierte Seherfahrung zunutze, um den Betrachter einer intensiven Immersionserfahrung auszusetzen und in ihm ein weiterreichendes Verständnis räumlicher Abhängigkeiten zu wecken.
T)raumzwang stellt somit einen Hybrid aus formalisiertem Inhalt und kontextualisierter Form sowie eine neue Schnittstelle zwischen Virtual Reality und Dokumentarfilm dar.
Die theoretische Begleitarbeit zum Film analysiert, angefangen beim Panorama des 18. Jahrhunderts, wie ein Zusammenspiel aus Raumaufbau, räumlichen Effekten und immer ausgedehnteren Bildformatierungen eine Immersion des Betrachters vorantreibt, welche in der Rahmenlosigkeit virtueller Rundumsichten eine neue Qualität erreicht.