Abschlussarbeiten 2011
Selbstdarstellung und Reflexion der DDR im Fernsehen. Über den Umgang des audiovisuellen Leitmediums mit Geschichte und Versuch einer Dekonstruktion

Felicia Flemming
Betreuung: Prof. Anne Quirynen, Dr. Susanne Müller
Bachelorarbeit
Geschichtsdokumentationen im Fernsehen gehören mittlerweile zu den populärsten Formen der gesellschaftlichen Verarbeitung von Vergangenheit. Wie sich die Zugriffsformen insbesondere in Bezug auf Bilder der ehemaligen DDR durch die dem Medium immanenten Spezifika und der Ökonomie, der es unterliegt, gestaltet, ist Untersuchungsgegenstand der Bachelorarbeit. Um die Komplexität des Umgangs mit vorhandenem Archivmaterial im Fernsehen zu konturieren, wird zuvorderst nach dessen Zustandekommen und den damit verbundenen bildtheoretischen Implikationen gefragt. Fernseh-, Kultur- und Erzähltheorie helfen im Folgenden dabei, die televisuell gängigen Verarbeitungsweisen zu beschreiben.
Im darüber hinaus dargestellten praktischen Teil der Projektarbeit werden genau diese Praktiken aufgegriffen und entgegen ihrer konventionellen Verwendung eingesetzt. Durch die so erzeugte dekonstruktive Lesart soll der Rezipient ein Bewusstsein für die Mechanismen entwickeln, die sich hinter den kohärenten und emotionalen Fernsehgeschichten verbergen.
Betreuung: Prof. Anne Quirynen, Dr. Susanne Müller
Bachelorarbeit
- BA-Preis 2011 des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft
Geschichtsdokumentationen im Fernsehen gehören mittlerweile zu den populärsten Formen der gesellschaftlichen Verarbeitung von Vergangenheit. Wie sich die Zugriffsformen insbesondere in Bezug auf Bilder der ehemaligen DDR durch die dem Medium immanenten Spezifika und der Ökonomie, der es unterliegt, gestaltet, ist Untersuchungsgegenstand der Bachelorarbeit. Um die Komplexität des Umgangs mit vorhandenem Archivmaterial im Fernsehen zu konturieren, wird zuvorderst nach dessen Zustandekommen und den damit verbundenen bildtheoretischen Implikationen gefragt. Fernseh-, Kultur- und Erzähltheorie helfen im Folgenden dabei, die televisuell gängigen Verarbeitungsweisen zu beschreiben.
Im darüber hinaus dargestellten praktischen Teil der Projektarbeit werden genau diese Praktiken aufgegriffen und entgegen ihrer konventionellen Verwendung eingesetzt. Durch die so erzeugte dekonstruktive Lesart soll der Rezipient ein Bewusstsein für die Mechanismen entwickeln, die sich hinter den kohärenten und emotionalen Fernsehgeschichten verbergen.